{"id":6286,"date":"2010-07-26T09:28:34","date_gmt":"2010-07-26T07:28:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6286"},"modified":"2014-03-05T10:32:22","modified_gmt":"2014-03-05T09:32:22","slug":"die-deutschen-denken-sich-krank-und-joachim-wagner-denkt-sich-gesund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6286","title":{"rendered":"Die Deutschen denken sich krank und Joachim Wagner denkt sich gesund"},"content":{"rendered":"<p>Der ehemalige stellvertretende Studioleiter im ARD-Hauptstadtstudio, Joachim Wagner, pl&auml;diert in einem <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/die-deutschen-denken-sich-krank\/1890420.html\">Gastkommentar f&uuml;r den Berliner Tagesspiegel<\/a> f&uuml;r die Beibehaltung der Rente mit 67. Dieser Kommentar ist mit der fehlenden Distanz zu den Stichwortgebern, n&auml;mlich Axel B&ouml;rsch-Supan, Bernd Raffelh&uuml;schen oder Hilmar Schneider, ein schlagender Beweis, dass die journalistische Leistungskraft des 67-j&auml;hrigen Joachim Wagner erheblich nachgelassen hat und die Rente mit 67 f&uuml;r ihn offensichtlich viel zu sp&auml;t kommt. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nWegen der demografischen Entwicklung sei die Rente mit 67 &bdquo;praktisch alternativlos&ldquo; und die von einem Teil der SPD versuchte Rolle r&uuml;ckw&auml;rts &bdquo;fatal&ldquo;, behauptet Joachim Wagner.<br>\nDie Rente mit 67 sei nicht etwa ein Problem der physischen Kraft oder Kognition oder vor allem der tats&auml;chlichen Besch&auml;ftigungsquote von &Auml;lteren, sondern vor allem ein &bdquo;Kopfproblem&ldquo;: Die Besch&auml;ftigten sch&auml;tzten ihre Gesundheit und Leistungsf&auml;higkeit viel negativer ein, als es dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand in Medizin und Altersforschung entspreche.<\/p><p>Wagners Beitrag zielt vor allem auf die innerparteiliche Diskussion zwischen dem M&uuml;ntefering\/Steinmeier-Fl&uuml;gel der SPD, der auf keinen Fall an der Rente mit 67<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/app\/politik\/content\/muentefering_papier.pdf\">r&uuml;tteln lassen will [PDF &ndash; 130 KB]<\/a>, und dem Berliner B&uuml;rgermeister Klaus Wowereit, der sp&auml;teren Renteneinstieg r&uuml;ckg&auml;ngig machen will bzw. einem Kompromissvorschlag des stellvertretenden Parteivorsitzenden Olaf Scholz und der SPD-Generalsekret&auml;rin Andrea Nahles &ndash; ein Vorschlag, der das Ansteigen des Renteneintrittsalters an die Erwerbst&auml;tigenquote von &auml;lteren Arbeitnehmern koppeln will. <\/p><p>Letztlich beginnt Wagner mit seinem Beitrag die zu erwartende Kampagne f&uuml;r die Beibehaltung der Rente mit 67. Das Gesetz zur Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters sieht n&auml;mlich eine &Uuml;berpr&uuml;fungsklausel vor, wonach die Bundesregierung in der Pflicht steht, im kommenden November einen Bericht vorzulegen hat, ob der gleitende Anstieg des Renteneintrittsalters vor dem Hintergrund &bdquo;der Arbeitsmarktlage sowie der wirtschaftlichen und sozialen Situation &auml;lterer Arbeitnehmer weiterhin vertretbar erscheint&ldquo;. Da muss nat&uuml;rlich in der ver&ouml;ffentlichten Meinung rechtzeitig einer &bdquo;Rolle r&uuml;ckw&auml;rts bei der Rente mit 67&ldquo; entgegengewirkt werden.<\/p><p>Wagner st&uuml;tzt sich bei seiner &bdquo;alternativlosen&ldquo; Begr&uuml;ndung f&uuml;r das erh&ouml;hte Renteneintrittsalter auf die Modellrechnungen zur demografischen Entwicklung des zu gro&szlig;en Teilen von der Versicherungswirtschaft finanzierten &bdquo;Mannheimer Forschungsinstituts &Ouml;konomie und Demographischer Wandel&ldquo; (MEA) und dessen Direktor Axel B&ouml;rsch-Supan. Der selbst ernannte &bdquo;Altersforscher&ldquo; ist seit langer Zeit als Polemiker gegen die gesetzliche Rente bekannt, und sein Institut dient als <a href=\"?p=1628\">wissenschaftlicher Schreibtisch der Versicherungswirtschaft<\/a>. Wir haben auf den NachDenkSeiten immer wieder belegt, dass solche demografischen Prognosen &uuml;ber mehrere Jahrzehnte nichts anderes als <a href=\"upload\/pdf\/gbosbach_demogr.pdf\">&bdquo;moderne Kaffeesatzleserei&ldquo; [PDF &ndash; 183 KB]<\/a> darstellen, die f&uuml;r die Durchsetzung durchsichtiger <a href=\"?p=247\">wirtschaftlicher Interessen f&uuml;r eine private Vorsorge<\/a> instrumentalisiert werden. Diese Modellrechnungen sind nicht nur in sich inkonsistent, sondern sie vernachl&auml;ssigen systematisch eine Vielzahl von politischen Stellschrauben, mit denen die Dramatik der Alterung der Gesellschaft entdramatisiert werden k&ouml;nnte. Die Modellrechnungen k&ouml;nnen beim besten Willen nicht die Arbeitsmarktsituation &uuml;ber Jahrzehnte vorhersagen, und sie blenden vor allem komplett aus, dass aufgrund des technischen Fortschritts ein Arbeitnehmer immer mehr leisten kann, so dass jeder Besch&auml;ftigte in 10, 20, 30 oder gar 40 Jahren in der Lage w&auml;re, etwas mehr f&uuml;r die Rentner in der fernen Zukunft abzugeben, ohne selbst Verzicht leisten zu m&uuml;ssen. Aber wenn man auf diesen gr&ouml;&szlig;er werdenden &bdquo;Kuchen&ldquo; abstellt, ber&uuml;hrt man die Frage, wie der Kuchen verteilt werden soll, und diese Frage ist f&uuml;r das neoliberale Denken nat&uuml;rlich ein Tabu. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/100726_bip_1870-1992.gif\" alt=\"Grafik: BIP pro Kopf, Deutschland, 1870-1992\" title=\"BIP pro Kopf, Deutschland, 1870-1992\"><\/p><p><em>Quelle: Deutschland 1870-1992, Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in 1990 Geary-Khamis Dollar,. Quelle: Maddison, A. 1995, nach Historische Datenbank (2009) Quelle: <a href=\"http:\/\/www.rainer-land-online.de\/media\/DIR_41625\/e4a04a29d6c633caffff88d3ac144221.pdf\">Th&uuml;nen Institut [PDF &ndash; 1.4 MB]<\/a><\/em><\/p><p>Wagner zitiert selbst die letzte Umfrage von Infratest dimap, wonach lediglich 8 Prozent der Befragten die &bdquo;Rentenreform&ldquo; akzeptierten und macht sich auf die Suche nach den Gr&uuml;nden.<br>\nRichtigerweise nennt er dabei die Angst, im h&ouml;heren Alter den Jobanforderungen nicht mehr zu gen&uuml;gen, die Angst, mit einem fr&uuml;heren Ruhestand massive Abschl&auml;ge (3,6 % pro Jahr) hinnehmen zu m&uuml;ssen; und die Angst vor Altersarmut. <\/p><p>Umfragen des DGB unter Besch&auml;ftigten, die diese &ndash; durchaus realen &ndash; &Auml;ngste best&auml;tigen, tut Wagner als Ausdruck von &bdquo;allzumenschlichen Motiven&ldquo; ab, wie &bdquo;Bequemlichkeit, Gewohnheit, Langeweile oder Frust im Job&ldquo;. Diese bessere Einsicht belegt er mit einem Zitat von Hilmar Schneider vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA). Die &bdquo;Fr&uuml;hverrentungspolitik&ldquo; habe bei der &bdquo;heutigen Arbeitnehmergeneration Erwartungen geweckt, die die Rente mit 67 nun zerst&ouml;rt hat. Das sch&uuml;rt Unmut, weil sie sich um Privilegien betrogen f&uuml;hlt&ldquo;.<\/p><p>Dieser Hilmar Schneider hat unter anderem im Auftrag Arbeitgeber-Propagandaagentur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) <a href=\"http:\/\/archiv.insm.de\/Downloads\/58er_-_Version_5.pdf\">ausgerechnet [PDF &ndash; 270 KB]<\/a>, dass die bis zum letzten Jahr geltende 58er-Regelung, die zur Abfederung von Massenentlassungen durch den wirtschaftlichen Strukturwandel vor allem im Bergbau und in der Stahlindustrie eingef&uuml;hrt worden ist, zwischen 850 Millionen und 9,5 Milliarden (!) Euro gekostet und damit die &bdquo;Lohnzusatzkosten&ldquo; nach oben getrieben h&auml;tte, was wiederum nicht etwa zur Entlastung des Arbeitsmarktes beigetragen, sondern den Verlust von Arbeitspl&auml;tzen zur Folge gehabt h&auml;tte. <\/p><p>Wagner tituliert Hilmar Schneider als &bdquo;&Ouml;konomen&ldquo;, tut also so, als handle es sich bei ihm um einen unabh&auml;ngigen und neutralen wissenschaftlichen Experten. Das IZA ist neben dem arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Dauerauftragnehmer der INSM und dessen pseudowissenschaftliches Aush&auml;ngeschild. So z. B., wenn es etwa um Jubelmeldungen &uuml;ber die Arbeitsmarktreformen, die <a href=\"?p=2574\">&bdquo;Arbeitspflicht f&uuml;r alle Hilfeempf&auml;nger&ldquo;<\/a> oder die <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/arbeitundberuf\/711434.html\">Anhebung der Bezugsdauer f&uuml;r das Arbeitslosengeld<\/a> ging. Das Netzwerk zwischen INSM und IZA ist eng. Im Beirat (den Policy Fellows) des IZA finden wir viele K&ouml;pfe, die sich auch f&uuml;r die INSM hergeben. Unter anderen etwa den als Chef der Bundesagentur wegen dubioser Beraterauftr&auml;ge geschassten Florian Gerster, neuerdings als Pr&auml;sident des Arbeitgeberverbandes Postdienste im Einsatz gegen den Mindestlohn bei den Briefzustellern, Martin Kannegiesser, Pr&auml;sident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall (Geldgeber der INSM), Prof. Dr. Dieter Lenzen, den ehemaligen &bdquo;unternehmerischen&ldquo; Pr&auml;sidenten der Freien Universit&auml;t Berlin, Friedrich Merz, ehemals CDU-MdB und Multi-Berater, oder einmal mehr Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Direktor des gleichfalls von der Wirtschaft ausgehaltenen Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Das IZA findet es nicht im Geringsten anr&uuml;chig, dass es regelm&auml;&szlig;ig Forschungsauftr&auml;ge von einer Arbeitgeber-PR-Agentur annimmt, die diese dann wieder zum Zwecke ihrer <a href=\"?p=2843\">politischen Propaganda nutzt<\/a>. Hilmar Schneider kam 2006 mit dem zynischen Vorschlag, Arbeitslose versteigern zu lassen und mit den Einnahmen die explodierenden Kosten f&uuml;r ALG II zu kompensieren. So viel zur ideologischen Grundhaltung und zur &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit&ldquo; des von Joachim Wagner als Autorit&auml;t herangezogenen &bdquo;&Ouml;konomen&ldquo;.<\/p><p>Und nat&uuml;rlich darf in dem Gastkommentar Bernd Raffelh&uuml;schen, gleichfalls Botschafter der INSM, als Argumentationsst&uuml;tze nicht fehlen. Er hat Wagner wohl das Argument geliefert, dass die Rente mit 67 ein &bdquo;Bewusstseins- und politisches Erkl&auml;rungsproblem&ldquo; ist.<br>\nRaffelh&uuml;schens T&auml;tigkeit als Versicherungslobbyist haben wir auf den NachDenkSeiten vielfach belegt. Siehe etwa: &ldquo;Wer die Rentenk&uuml;rzungen ausgleichen will, muss heute zu Gunsten der Altersvorsorge <a href=\"?p=2171\">auf Konsum verzichten<\/a>&ldquo; und halt privat vorsorgen, das ist seit Jahren seine Propagandaformel. Oder ein Zitat aus dem Film &bdquo;Rentenangst&ldquo; des Saarl&auml;ndischen Rundfunks vom 9. 3. 2008:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Wir sind runtergegangen durch den Nachhaltigkeitsfaktor und durch die modifizierte Bruttolohnanpassung. Diese beiden Dinge sind schon l&auml;ngst gelaufen. Ja. Waren im Grunde genommen nichts anderes als die gr&ouml;&szlig;te Rentenk&uuml;rzung, die es in Deutschland jemals gegeben hat.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Im Gegensatz zu Wagner ist Raffelh&uuml;schen wenigstens so ehrlich, auch klipp und klar zu sagen, dass die Rente mit 67 <a href=\"?p=2171\">eine &bdquo;Rentenk&uuml;rzung&ldquo; ist<\/a>.<\/p><p>Wagner selbst erw&auml;hnt, dass 2008 nur 35 Prozent der 60- bis 65-J&auml;hrigen noch einer Erwerbst&auml;tigkeit nachgingen. Ein Gro&szlig;teil der nicht mehr Erwerbst&auml;tigen muss schon heute Rentenabschl&auml;ge bis zu 18 Prozent (5 mal 3,6 %) hinnehmen. Der Anteil der Altersrentenzug&auml;nge mit Abschl&auml;gen liegt nach Auskunft der Bundesregierung derzeit schon <a href=\"?p=6105#h07\">bei 46,6 % (in den neuen L&auml;ndern bei 68,5 %)<\/a>. &Auml;ltere Arbeitnehmer sind nach wie vor die Stiefkinder auf dem Arbeitsmarkt und gerade noch ein F&uuml;nftel der 60-J&auml;hrigen schafft den &Uuml;bergang aus der Erwerbslosigkeit in eine Erwerbst&auml;tigkeit.<\/p><p>Doch nach Wagner liegt das fr&uuml;here Ausscheiden aus dem Erwerbsleben an der Gew&ouml;hnung an die &bdquo;Fr&uuml;hverrentungsprivilegien&ldquo; und nicht etwa am Arbeitsmarkt oder am Gesundheitszustand der Arbeitnehmer.<\/p><p>H&auml;tte doch der ehemalige stellvertretende Leiter des Hauptstadtstudios der ARD den kurzen Weg in die Bundestagsbibliothek gemacht und die Antwort der Bundesregierung auf die Gro&szlig;e Anfrage zur &bdquo;Besch&auml;ftigungssituation &Auml;lterer, ihre wirtschaftliche und soziale Lage und die Rente ab 67&ldquo;(<a href=\"upload\/pdf\/100706_hinweise_antwort_grosse_anfrage_beschaeftigungssituation_aelterer.pdf\">Drucksache 17\/2271 vom 23.06.2010 [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a>) studiert, statt den als Experten getarnten Propagandisten der Zerst&ouml;rung der gesetzlichen Rente und den T&uuml;r&ouml;ffnern f&uuml;r die Privatvorsorge, wie Raffelh&uuml;schen, B&ouml;rsch-Supan oder Schneider auf den Leim zu gehen.<\/p><p>Die tieferen Ursachen f&uuml;r den Widerstand gegen die Rente mit 67, so schreibt Wagner, l&auml;gen in einem falschen Bild von Gesundheit und Leistungsf&auml;higkeit im Alter. Wieder muss der schon erw&auml;hnte Mannheimer &bdquo;Altersforscher&ldquo; Axel B&ouml;rsch-Supan als Zeuge daf&uuml;r herhalten, dass die Deutschen &bdquo;ihren Gesundheitszustand eher schlecht &hellip; reden&ldquo;. B&ouml;rsch-Supan geht davon aus, dass Frauen bis 73 grunds&auml;tzlich k&ouml;rperlich nicht beeintr&auml;chtigt sind, M&auml;nner bis 68. Als Beweis wird daf&uuml;r eine &bdquo;internationale Studie&ldquo; der &bdquo;Mannheimer Forscher&ldquo; herangezogen: Als Indikator f&uuml;r den guten Gesundheitszustand wurde in dieser Studie die beim H&auml;ndedruck entfaltete Greifkraft herangezogen und festgestellt, dass diese Kraft zwar &bdquo;im Alter zwischen 60 und 70 zur&uuml;ckgeht, aber nur um zwei Kilo&ldquo;. <\/p><p>Bei solchen Indikatoren h&auml;tte sich Joachim Wagner doch mit der ihm verbliebenen Greifkraft an den Kopf fassen und sein Gehirn wachr&uuml;tteln m&uuml;ssen. Ich habe Joachim Wagner etwa in seiner journalistischen Arbeit als Leiter des Politmagazins &bdquo;Panorama&ldquo; einigerma&szlig;en gesch&auml;tzt. Dieser Gastkommentar im Tagesspiegel ist in seiner fehlenden Distanz zu den Stichwortgebern ein schlagender Beweis, dass die journalistische Leistungskraft des 67-j&auml;hrigen Joachim Wagner erheblich nachgelassen hat und die Rente mit 67 f&uuml;r ihn viel zu sp&auml;t k&auml;me.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ehemalige stellvertretende Studioleiter im ARD-Hauptstadtstudio, Joachim Wagner, pl&auml;diert in einem <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/die-deutschen-denken-sich-krank\/1890420.html\">Gastkommentar f&uuml;r den Berliner Tagesspiegel<\/a> f&uuml;r die Beibehaltung der Rente mit 67. Dieser Kommentar ist mit der fehlenden Distanz zu den Stichwortgebern, n&auml;mlich Axel B&ouml;rsch-Supan, Bernd Raffelh&uuml;schen oder Hilmar Schneider, ein schlagender Beweis, dass die journalistische Leistungskraft des 67-j&auml;hrigen Joachim Wagner erheblich nachgelassen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6286\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[155,128,39],"tags":[579,363,301,815,239,221],"class_list":["post-6286","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-demografische-entwicklung","category-insm","category-rente","tag-boersch-supan-axel","tag-raffelhueschen-bernd","tag-rentenalter","tag-schneider-hilmar","tag-tagesspiegel","tag-versicherungswirtschaft"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6286"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6286\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20959,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6286\/revisions\/20959"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}