{"id":62906,"date":"2020-07-14T08:31:36","date_gmt":"2020-07-14T06:31:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906"},"modified":"2020-07-14T13:00:52","modified_gmt":"2020-07-14T11:00:52","slug":"hinweise-des-tages-3651","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h01\">Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Lockdowns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h02\">&ldquo;Die SPD ist nicht mehr die Partei Willy Brandts&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h03\">SPD-Chefs offen f&uuml;r Kanzlerkandidatur von Olaf Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h04\">Studie: Wie die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung die Not in Afrika versch&auml;rft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h05\">T&ouml;nnies und die doppelt vergessenen Unsichtbaren an den Flie&szlig;b&auml;ndern der Fleischindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h06\">F&uuml;hrt &ouml;konomische Ungleichheit zu verst&auml;rkter politischer Polarisierung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h07\">&bdquo;Kinder wirken eher als Bremskl&ouml;tze der Infektion&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h08\">When covid-19 deaths are analysed by age, America is an outlier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h09\">&bdquo;Nicht ob man rettet, sondern wie&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h10\">Berlin hat noch kein Personal f&uuml;r die Umsetzung des Mietendeckels<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h11\">Hartz-IV-Empf&auml;ngern drohen wieder Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h12\">Wahleinmischung in Kroatien und Polen durch EU-Kommission muss verfolgt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h13\">EU to deploy controversial technologies on holidaymakers and business travellers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h14\">Neues zum R&uuml;ckzug der USA vom Open-Skies-Vertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h15\">Kritisches Wei&szlig;sein: &ldquo;Ich hatte immer das Gef&uuml;hl, dass ich es extrem leicht hatte&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h16\">Ein Kompetenzgericht f&uuml;r die Europ&auml;ische Union?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h17\">Rep. Kahle&rsquo;s plan to prohibit employers from requiring microchipping for workers in Michigan passes House<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62906#h18\">Community notification for increased flights near Dresden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Lockdowns<\/strong><br>\nDaten und Fakten, die in unseren Leitmedien wenig Beachtung finden<br>\nNach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) droht durch die weltweiten Corona-Lockdowns nach westlichem Vorbild fast der H&auml;lfte aller Arbeitskr&auml;fte der Erde eine existenzielle Bedrohung der Lebensgrundlage. Betroffen seien vor allem 1,6 der zwei Milliarden Menschen, die irregul&auml;rer Arbeit nachgehen, also ohne Arbeitsvertr&auml;ge, und die oft von der Hand in den Mund leben, berichtet die ILO in Genf:<br>\nF&uuml;r Millionen Arbeiter bedeutet kein Einkommen kein Essen, keine Sicherheit, keine Zukunft. Millionen Unternehmen rund um die Welt k&ouml;nnen kaum atmen. Sie haben keine Ersparnisse oder Zugang zu Krediten. Dies sind die wahren Gesichter der Arbeitswelt. Wenn wir ihnen jetzt nicht helfen, werden sie einfach untergehen.<br>\nDas Einkommen dieser Menschen sei, so DW, im weltweiten Durchschnitt um 60 Prozent eingebrochen, in Afrika und Lateinamerika sogar um mehr als 80 Prozent. Der Grund: 436 Millionen Unternehmen und Selbst&auml;ndige weltweit sind in Branchen t&auml;tig, die besonders stark unter den Lockdown-Ma&szlig;nahmen leiden.<br>\nLaut Wall Street Journal wird sich 2020 die Zahl der hungernden Menschen auf der Welt von 130 auf 260 Millionen verdoppeln. Darunter sind erfahrungsgem&auml;&szlig; sehr viele Kinder. Davon sterben immer ziemlich viele.<br>\nVermutlich werden wir schon dieses Jahr mehrere Millionen zus&auml;tzliche Hungertote sehen, vor allem Kinder, vor allem M&auml;dchen, vor allem Schwarze und Farbige. Der Grund: Die Covid-Lockdown-Ma&szlig;nahmen, die von dem Vorbild westlichen Welt ausgingen und unhinterfragt in den meisten L&auml;ndern der Dritten Welt &uuml;bernommen wurden. Zum Vergleich: Die Zahl der Corona-Toten weltweit liegt momentan bei knapp 0,6 Millionen. Das Durchschnitts- und Medianalter der teilweise grausam an Covid Verstorbenen liegt &uuml;ber 80, die meisten Covid-Toten waren mehrfach schwer vorerkrankt. Die Hungertoten in der Dritten Welt dagegen sind h&auml;ufig sehr jung, es betrifft vor allem Kinder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wirtschaftliche-Auswirkungen-der-Corona-Lockdowns-4842158.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Die SPD ist nicht mehr die Partei Willy Brandts&rdquo;<\/strong><br>\nWohin steuert die SPD? Im SPIEGEL-Interview spricht Ex-Parteichef Oskar Lafontaine &uuml;ber die neue Spitze, einen Kanzlerkandidaten Olaf Scholz &ndash; und hat eine Botschaft an seine Linkspartei.(&hellip;)&nbsp;<br>\nSPIEGEL: Eigentlich hat die SPD zwei GroKo-Kritiker an die Spitze gew&auml;hlt. Jetzt wirken die neuen Vorsitzenden zunehmend isoliert.<br>\nLafontaine: Offensichtlich fehlt den beiden die notwendige Machtbasis in der Partei. Die SPD ist nach der Agenda 2010 und ihrer Zustimmung zu Kriegseins&auml;tzen nicht mehr die Partei Willy Brandts. Sie richtet sich vorrangig nach den Interessen von mittleren Angestellten und Facharbeitern mit gutem Lohn. Um den Niedriglohnsektor k&uuml;mmert sie sich kaum. Gerhard Schr&ouml;der r&uuml;hmt sich immer noch, diesen Armutssektor geschaffen zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/oskar-lafontaine-die-spd-ist-nicht-mehr-die-partei-willy-brandts-a-c6911b0e-d330-4592-8fc4-bd0e27df324b\">SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SPD-Chefs offen f&uuml;r Kanzlerkandidatur von Olaf Scholz<\/strong><br>\nMan arbeite &ldquo;zunehmend eng und vertrauensvoll zusammen&rdquo;, sagt Parteichefin Esken &uuml;ber Olaf Scholz. Der Finanzminister kann sich Hoffnungen auf die Spitzenkandidatur der SPD machen.<br>\nEnde 2019 war Olaf Scholz der gro&szlig;e Verlierer, seine Bewerbung um den SPD-Vorsitz zusammen mit Klara Geywitz scheiterte an Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Doch die beiden SPD-Vorsitzenden h&auml;tten nach eigenen Angaben grunds&auml;tzlich nichts dagegen, Scholz nun zum Kanzlerkandidaten der Partei f&uuml;r die kommende Bundestagswahl zu machen.<br>\nEs komme dabei darauf an, &ldquo;dass wir gemeinsam k&auml;mpfen und gemeinsam gewinnen k&ouml;nnen&rdquo;, sagte Esken auf eine entsprechende Frage des &ldquo;Handelsblatts&rdquo;. Sie selbst und auch ihr Co-Vorsitzender Walter-Borjans h&auml;tten kein Problem mit einer Nominierung von Scholz.<br>\nEin SPD-Kanzlerkandidat m&uuml;sse &ldquo;Regierungsf&auml;higkeit und Zuverl&auml;ssigkeit ausstrahlen und eine Vision f&uuml;r die Entwicklung einer Gesellschaft haben, die glaubhaft sozialdemokratisch ist und Zuversicht schafft&rdquo;, sagte Esken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/saskia-esken-und-norbert-walter-borjans-spd-chefs-offen-fuer-kanzlerkandidatur-von-olaf-scholz-a-a7143d58-4f50-4080-a5e4-7b1ca470afba\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man muss offen zugeben, dass Personal f&uuml;r einen SPD-Spitzenkandidaten bei der SPD rar ges&auml;t ist, aber mit Olaf Scholz als Kanzlerkandidat ist die Wahlkampagne tot. Sp&auml;testens seit Scholzomat-Zeiten (als SPD-Generalsekret&auml;r und Schr&ouml;der-Gehilfe 2004) ist Scholz erkl&auml;rter Bef&uuml;rworter der &ldquo;Agenda 2010&rdquo;; sp&auml;ter als OB in Hamburg (Weiterbau der ElPhi, G20-Gipfel, auch sonst wenig Interesse an Sozialem&hellip;) hat er seine rechte Gesinnung wiederholt demonstriert. Ein ernsthafter Kurswechsel der SPD, also mehr als ein paar Duftnoten hier und da, ist mit ihm nicht zu erwarten. Dass Esken und NoWaBo demjenigen, der den Kampf um den SPD-Vorsitz trotz Favoritenstatus explizit verloren hat (der also nicht einmal seine eigene Partei hinter sich wei&szlig;), den Schl&uuml;ssel in die Hand dr&uuml;cken, kommt einer Kapitulation gleich. Das alles noch zus&auml;tzlich zu der Frage, wozu eine Partei mit 15 Prozent in&nbsp; den Umfragen einen Kanzlerkandidaten braucht. Glaubt die SPD wirklich, mit diesem Gag &agrave; la Westerwelle k&ouml;nnte man aus Tradition ein paar Unverdrossene wiedergewinnen? Wenn eine 15-Prozent-Partei den Kanzler stellen will, ben&ouml;tigt sie noch mindestens drei kleinere Parteien zur Regierungsbildung. Wer soll das sein? Die Gr&uuml;nen, die &uuml;ber 20 Prozent liegen und mit mehr Berechtigung einen Kanzlerkandidaten benennen k&ouml;nnen? Die LINKE? Die FDP? Der SPD-Kanzlerkandidat, welcher auch immer, wird eine Menge zu erkl&auml;ren haben&hellip; dass die Union hinter der SPD landen wird, ist ausgeschlossen&hellip;&nbsp; Wahrscheinlich wird sich die SPD, wie bei der v&ouml;llig verungl&uuml;ckten Kandidatur von Martin Schulz, monatelang ihre Umfragewerte sch&ouml;n reden (&ldquo;jetzt schon &uuml;ber 20 Prozent&rdquo; &ndash; selbst wenn wahr, ein l&auml;cherlicher Wert) und bei der Wahl noch unter 15 Prozent st&uuml;rzen. Und dann? War wahrscheinlich das &ldquo;viel zu linke Programm&rdquo; schuld&hellip; 2025 wird eine Dann-12-Prozent-SPD wohl mit dem Kasperletheater &ldquo;Kanzlerkandidatur&rdquo; aufh&ouml;ren.<\/em><br>\n&nbsp;\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Studie: Wie die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung die Not in Afrika versch&auml;rft<\/strong><br>\nEine von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Auftrag gegebene Studie f&auml;llt ein vernichtendes Urteil &uuml;ber die &ldquo;Allianz f&uuml;r eine Gr&uuml;ne Revolution in Afrika&rdquo; (AGRA). Mit an Bord bei dem Projekt: die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung sowie die Rockefeller-Stiftung.<br>\nGewinne f&uuml;r Gro&szlig;konzerne, Elend f&uuml;r Bauern &ndash; so lassen sich etwas zugespitzt die Ergebnisse einer Studie &uuml;ber die sogenannte &ldquo;Allianz f&uuml;r eine Gr&uuml;ne Revolution in Afrika&rdquo; (AGRA) zusammenfassen. AGRA wurde 2006 als Reaktion auf einen Aufruf des ehemaligen UN-Generalsekret&auml;rs Kofi Annan gegr&uuml;ndet, der damals die Zeit f&uuml;r afrikanische Bauern gekommen sah, um eine &ldquo;einzigartig afrikanische Gr&uuml;ne Revolution&rdquo; durchzuf&uuml;hren.<br>\nDie internationale Studie unter dem Titel &ldquo;Falsche Versprechen: Die Allianz f&uuml;r eine Gr&uuml;ne Revolution in Afrika (AGRA)&rdquo;, die von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Biba, Brot f&uuml;r die Welt, FIAN Deutschland, vom Forum Umwelt &amp; Entwicklung, INKOTA-Netzwerk, IRPAD, PELUM Sambia, Tabio und TOAM ver&ouml;ffentlicht wurde, belegt indes die desolaten Folgen der Allianz auf kleine Nahrungsmittelproduzenten in den 13 afrikanischen L&auml;ndern, auf die sich die Initiative konzentriert.<br>\nDie Studie kommt zu dem Ergebnis, dass nicht nur der Hunger in Afrika zugenommen, sondern auch die Ern&auml;hrungsvielfalt abgenommen hat. Zudem sei die Produktivit&auml;t kaum gestiegen, Bauern seien immer &ouml;fter verschuldet, es g&auml;be Umweltsch&auml;den, und die Selbstbestimmung vor Ort sei gef&auml;hrdet. Auch gebe es politischen Druck zugunsten von Gro&szlig;firmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/afrika\/104441-studie-wie-bill-und-melinda\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>T&ouml;nnies und die doppelt vergessenen Unsichtbaren an den Flie&szlig;b&auml;ndern der Fleischindustrie<\/strong><br>\nWas war das vor kurzem f&uuml;r eine Aufregung in den Medien, als bekannt wurde, dass mehr als 1.500 &uuml;berwiegend osteurop&auml;ische Werkvertragsarbeitnehmer des Fleischbarons T&ouml;nnies mit Covid-19 infiziert sind. Tagelang beherrschte das und das dahinter stehende System der Auspressung die Schlagzeilen und der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) konnte sogar innerhalb der Koalition die &bdquo;Gunst der Stunde&ldquo; nutzen, um ein Verbot von Werkvertr&auml;gen und Leiharbeit in den Kernbereichen der Fleischindustrie anzuk&uuml;ndigen und auf den gesetzgeberischen Erarbeitungsweg zu geben. Eine besondere Unterst&uuml;tzung hat er dabei durch den Tatbestand bekommen, dass nicht &bdquo;nur&ldquo; die bislang unsichtbaren osteurop&auml;ischen Arbeitskr&auml;fte massiv betroffen waren und sind von Covid-19, sondern die &bdquo;Kollateralsch&auml;den&ldquo; f&uuml;r die Region und die dort lebenden B&uuml;rger inklusive eines regionalen Lockdowns haben Wut und Emp&ouml;rung und &Auml;ngste an die Oberfl&auml;che gesp&uuml;lt, dass die &bdquo;einheimische&ldquo; Bev&ouml;lkerung zu Geiseln des Systems werden. Und die Zahl der ersch&uuml;tternden Berichte von Bewohnern der Region, die nicht mehr ihren Sommerurlaub antreten konnten oder sogar zur&uuml;ckgeschickt wurden aus den Urlaubsdestinationen, bekam einen ganz erheblichen Umfang &ndash; w&auml;hrend gleichzeitig nach der Stilllegung des Schlachthofs in Rheda-Wiedenbr&uuml;ck die Berichterstattung &uuml;ber die Frage, wie es eigentlich den vielen betroffenen Fleischarbeitern geht, zu einem Rinnsal geworden ist, wenn &uuml;berhaupt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/07\/13\/toennies-und-die-doppelt-vergessenen-unsichtbaren\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>F&uuml;hrt &ouml;konomische Ungleichheit zu verst&auml;rkter politischer Polarisierung?<\/strong><br>\nEine neue Studie zeigt, dass harte &bdquo;Brot-und-Butter&ldquo;-Themen eine wichtige Rolle bei der Erkl&auml;rung der j&uuml;ngsten Popularit&auml;t rechtsextremer Parteien in den westeurop&auml;ischen Demokratien spielen. Es handelt sich also zumindest bis zu einem gewissen Grad um ein hausgemachtes Problem.<br>\nDer zunehmende Wahlerfolg radikaler und populistischer Parteien links und rechts des politischen Spektrums auf einem seit den 1960er und 1970er Jahren nicht mehr erlebtem Niveau ist sicherlich eines der pr&auml;genden Ph&auml;nomene des letzten Jahrzehnts. Diese Entwicklung wurde sowohl durch endogene Prozesse, die sich aus dem Parteienwettbewerb ergaben, als auch durch sozio&ouml;konomische Faktoren vorangetrieben. Beide Dimensionen sind eindeutig relevant: Denn das Wahlverhalten wird einerseits durch die &bdquo;Nachfrage&rdquo; und die Pr&auml;ferenzen der W&auml;hler bestimmt und andererseits auf der &bdquo;Angebotsseite&rdquo; des politischen Wettbewerbs durch die Versuche von Politikern und politischen Unternehmern, W&auml;hler zu mobilisieren.<br>\nEine gro&szlig;e Anzahl von Studien bietet eine vielschichtige Diskussion &uuml;ber den Mechanismus, der die sozio&ouml;konomischen Bedingungen in einer Gesellschaft mit dem individuellen Wahlverhalten und den kollektiven Wahlergebnissen verbindet. J&uuml;ngste Studien &uuml;ber die Determinanten von Wahlerfolg, die auf mehrstufigen Ans&auml;tzen beruhen, haben z. B. gezeigt, dass rechtsradikale Parteien eine betr&auml;chtliche Wahlunterst&uuml;tzung von W&auml;hlern erhalten, die am meisten unter der gesellschaftlichen Ungleichheit leiden, n&auml;mlich von W&auml;hlern in niedrigeren sozio&ouml;konomischen Positionen.<br>\nIn einer aktuellen empirischen Studie (Proa&ntilde;o et al., 2020) bauen wir methodisch und theoretisch auf der in der Politikwissenschaft etablierten Vorstellung einer &ldquo;macro polity&rdquo; (Erikson et al., 2002) auf. Wir untersuchen f&uuml;r 20 entwickelte L&auml;nder anhand j&auml;hrlicher Daten, die von 1970 bis 2016 f&uuml;r 291 Parlamentswahlen erhoben wurden, wie unterschiedliche Einkommensungleichheitsma&szlig;e den Wahlerfolg der links- und rechtsextremen Parteien sowie Parteien der Mitte beeinflusst haben. Unsere Definition von politischer Polarisierung basiert daher auf der Wahlunterst&uuml;tzung f&uuml;r solche links- und rechtsextreme Parteien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/fuehrt-oekonomische-ungleichheit-zu-verstaerkter-politischer-polarisierung-36548\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Kinder wirken eher als Bremskl&ouml;tze der Infektion&ldquo;<\/strong><br>\nSachsen hat als erstes Bundesland nach dem Lockdown wieder mit dem Schulunterricht begonnen. Eine Studie zeigt: Neue Corona-Hotspots sind dadurch nicht entstanden. Nach den Sommerferien soll auch die Maskenpflicht entfallen. (&hellip;)<br>\nAuch Th&uuml;ringen hatte zuvor bereits angek&uuml;ndigt, nach den Ferien wieder in den Regelbetrieb an den Schulen gehen zu wollen. Der Pflichtunterricht im neuen Schuljahr habe h&ouml;chste Priorit&auml;t, sagte Piwarz. Fl&auml;chendeckende Schulschlie&szlig;ungen werde es nicht mehr geben, auch wenn das Infektionsgeschehen im Herbst wieder zunehmen sollte. &bdquo;Dann werden wir lokal oder regional und zeitlich begrenzt reagieren&ldquo;, sagte der Minister. &bdquo;Das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Bildung und Teilhabe und die Chancengerechtigkeit d&uuml;rfen in der Abw&auml;gung mit Infektionsschutzma&szlig;nahmen nicht leichtfertig unter die R&auml;der geraten.&ldquo;<br>\nAuch das Gebot, Abstand zu halten, und die Pflicht zum Mund-und-Nasenschutz werden nach den Sommerferien in Sachsens Schulen ebenso wie in Th&uuml;ringen au&szlig;er Kraft gesetzt. Zwar bleibt die Empfehlung bestehen, Mund und Nase zu bedecken sowie Abstand zu halten, allerdings werde weder das eine noch das andere bei Schulen im Regelbetrieb funktionieren, sagte Piwarz. Auf die Einhaltung der Hygiene-Regeln wie h&auml;ufiges H&auml;ndewaschen und Desinifizieren werde aber weiterhin geachtet.<br>\nStudienleiter Reinhard Berner forderte dazu auf, Kompromisse zu schlie&szlig;en. Kinder und Jugendliche brauchten Unterricht und soziale Kontakte. Zugleich seien aber Abstandhalten und Schutzmasken gerade in Kinderg&auml;rten und Grundschulen nicht umsetzbar. &bdquo;Dann sollte man auch darauf verzichten&ldquo;, sagte Berner. &bdquo;Wir m&uuml;ssen weg von der Vorstellung, es k&ouml;nne hundertprozentige Sicherheit geben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/corona-studie-an-schulen-kinder-eher-bremskloetze-der-infektion-16858827.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>When covid-19 deaths are analysed by age, America is an outlier<\/strong><br>\nAmerican casualties tend to be younger than European ones, which has grim implications\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/20200627_WOC211.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/20200627_WOC211.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.economist.com\/graphic-detail\/2020\/06\/24\/when-covid-19-deaths-are-analysed-by-age-america-is-an-outlier\">Economist<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn man bedenkt, das Armut, ein schlechter Zugang zu einem funktionierenden Gesundheitssystem und &Uuml;bergewicht neben dem Alter die gr&ouml;&szlig;ten Risikofaktoren sind, &uuml;berraschen diese Zahlen nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Nicht ob man rettet, sondern wie&ldquo;<\/strong><br>\n1,2 Billionen Euro hat die Bundesrepublik f&uuml;r die Rettung der Wirtschaft berappt. Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel findet das sinnvoll, fordert im Gegenzug f&uuml;r Direkthilfen aber eine &ouml;kologische und soziale Transformation der Unternehmen<br>\ntaz: Herr Hickel, momentan gibt es riesige Wirtschaftshilfen des Bundes. Kommt die gro&szlig;e Verstaatlichung?<br>\nRudolf Hickel: Das behaupten neokonservative und neoliberale Kr&auml;fte immer gerne. Aber das ist gro&szlig;er Unfug. Ich w&uuml;rde eher sagen, bei vielen n&uuml;tzlichen Ma&szlig;nahmen ist eine M&ouml;glichkeit verpasst worden: Die transformatorische Umwandlung von strategisch wichtigen Unternehmen, die jetzt mit Kapitalbeteiligungen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds gerettet werden, auch besch&auml;ftigungsbezogen und &ouml;kologisch zu st&auml;rken. (&hellip;)<br>\nUnd wie rettet man richtig?<br>\nEine M&ouml;glichkeit ist es, nur kurz Hilfe zu geben, dann zieht sich der Staat sofort wieder zur&uuml;ck. Oder der Staat beteiligt sich direkt und hat damit auch unternehmerische Verantwortung. Die Bundesregierung hat einen Mittelweg gew&auml;hlt. (&hellip;)<br>\nGab es das Geld etwa ohne Bedingungen?<br>\nEs wurden schon Bedingungen gestellt. Erstens: Der Staat bekommt zwei Aufsichtsratsmandate. Da bleibt die Frage: Gehen da kritische K&ouml;pfe hin oder werden nur Posten vergeben? Die zweite Bedingung: keine Dividendenzahlung in der Zeit der Rettung. Die Boni der Gesch&auml;ftsvorst&auml;nde werden nicht wie gefordert gestrichen, sondern nur gek&uuml;rzt. Damit ist dann auch schon Schluss. Nochmal: Wichtig gewesen w&auml;re die Sperrminorit&auml;t.<br>\nWas h&auml;tte der Bund damit anfangen k&ouml;nnen?<br>\nDamit k&ouml;nnte er im Aufsichtsrat um eine neue Unternehmensstrategie k&auml;mpfen. Der Staat k&ouml;nnte Transformationspolitik betreiben. Zwei Punkte w&auml;ren wichtig: Wir h&auml;tten der Lufthansa einerseits &ouml;kologische Ziele in die Strategie einpflanzen k&ouml;nnen wie die Reduzierung der Inlandsfl&uuml;ge oder eine Vorgabe, den CO2-Aussto&szlig; zu reduzieren. Bei Air France ist das gemacht worden.<br>\nWas ist der zweite Punkt?<br>\nEs h&auml;tte eine Besch&auml;ftigungsgarantie verankert werden m&uuml;ssen. Es ist ein Skandal, wenn jetzt 9 Milliarden flie&szlig;en und gleichzeitig massenhaft Besch&auml;ftigungsabbau stattfindet. Es gibt Planungen, dass von derzeit knapp 140.000 Stellen etwa 40.000 abgebaut werden. Auch Bremen ist betroffen, vor allem das Personal am Schalterservice am Flughafen. Die meisten davon sind Frauen. (&hellip;)<br>\nKann man f&uuml;r die Zukunft denn &uuml;berhaupt mehr durchsetzen, jetzt, da die Lufthansa so billig weggekommen ist?<br>\nMan muss es zumindest immer mit einbringen. Das geht auch vor Ort: Wenn der Staat Wirtschaftsansiedlung f&ouml;rdert, m&uuml;ssen Bedingungen gestellt werden, ein Unternehmen erh&auml;lt dann nur eine Fl&auml;chenerschlie&szlig;ungssubvention, wenn es f&uuml;r einen Zeitraum einen Mindestbestand an Besch&auml;ftigung garantiert. In Bremen wurde das fr&uuml;her in die Vertr&auml;ge geschrieben, aber eingel&ouml;st wurden die Auflagen oftmals nicht. Jetzt steht es schon gar nicht mehr drin in den Vertr&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Archiv-Suche\/!5694435\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Berlin hat noch kein Personal f&uuml;r die Umsetzung des Mietendeckels<\/strong><br>\nRund 200 Stellen werden in Bezirken und Senatsverwaltung f&uuml;r die Umsetzung des umstrittenen Mietengesetzes ben&ouml;tigt. Davon sind bisher jedoch erst zwei besetzt.<br>\nSeit Februar ist der Berliner Mietendeckel (Gesetz zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen) in Kraft, aber das daf&uuml;r notwendige Personal ist in den zust&auml;ndigen Bezirks- und Senatsbeh&ouml;rden noch nicht an Bord. F&uuml;r f&uuml;nf Stellen zur ministeriellen Umsetzung des Gesetzes sei &ldquo;die Personalauswahl getroffen&rdquo;, teilte die Stadtentwicklungsverwaltung jetzt mit. Eingestellt wurden die Bediensteten offenbar noch nicht. (&hellip;)<br>\nInsgesamt stehen den Bezirken f&uuml;r die Erteilung von Bescheiden (Feststellung der Stichtagsmiete, Verpflichtung zur Auskunftserteilung, &ldquo;Durchsetzung der Bescheide mittels Verwaltungszwangs&rdquo; und Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten) insgesamt 48 Stellen zur Verf&uuml;gung.<br>\n151 Stellen f&uuml;r Senatsverwaltung &ndash; und die meisten noch nicht ausgeschrieben<br>\nIn der Senatsverwaltung sind f&uuml;r die Bearbeitung von Antr&auml;gen auf Kappung &uuml;berh&ouml;hter Mieten ab Oktober 130 Stellen vorgesehen, weitere zehn Stellen sind f&uuml;r die Bearbeitung von Widerspr&uuml;chen gegen erteilte Bescheide zu besetzen, au&szlig;erdem sind f&uuml;nf ministerielle Stellen und sechs Stellen f&uuml;r interne Querschnittsaufgaben vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/fast-200-stellen-offen-berlin-hat-noch-kein-personal-fuer-die-umsetzung-des-mietendeckels\/25993720.html\">Der Tagespiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Hoffentlich bekommt Berlin das hin, hier geht so viel schief!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hartz-IV-Empf&auml;ngern drohen wieder Sanktionen<\/strong><br>\nHartz-IV-Empf&auml;nger m&uuml;ssen wieder mit Sanktionen rechnen, sollten sie gegen Auflagen der Jobcenter versto&szlig;en. Eine entsprechende Weisung hat die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in Absprache mit dem Bundesarbeitsministerium am 02.07.2020 an die Jobcenter herausgegeben. Hintergrund ist die Wieder&ouml;ffnung der Jobcenter f&uuml;r Publikumsverkehr. Die Sanktionen waren vor allem deswegen ausgesetzt, weil Betroffene wegen Corona nicht in die Jobcenter kommen konnten.<br>\nBundesverfassungsgericht entschied 2019 zur Sanktionspraxis<br>\nDer Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband kritisierte die Weisung am 03.07.2020 scharf. Die Sanktionspraxis sei vom Bundesverfassungsgericht grundlegend infrage gestellt worden, eine notwendige gesetzliche Neuregelung stehe aus. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Jahr 2019 entschieden, dass der Staat Hartz-IV-Bezieher f&uuml;r Pflichtverst&ouml;&szlig;e zwar abstrafen darf. Aber nur noch Leistungsk&uuml;rzungen bis 30% sind erlaubt. Die Jobcenter d&uuml;rfen auch nicht mehr pauschal sanktionieren, sondern m&uuml;ssen sich jeden Fall einzeln anschauen &ndash; wenn n&ouml;tig bei einer pers&ouml;nlichen Anh&ouml;rung.<br>\nParit&auml;tischer Wohlfahrtsverband fordert Anhebung der Regels&auml;tze<br>\n&ldquo;Sanktionen sind kontraproduktiv und treiben Menschen ins Elend&rdquo;, sagte Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands. Es zeuge von au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Kaltherzigkeit oder aber Lebensferne, wenn Menschen nicht nur finanzielle Soforthilfe verweigert, sondern nun auch noch mit Leistungsk&uuml;rzungen gedroht wird, betonte er. Der Parit&auml;tische fordert stattdessen eine bedarfsgerechte Anhebung der Regels&auml;tze und die komplette Abschaffung von Sanktionen. &ldquo;Es wird h&ouml;chste Zeit, dass wir diese antiquierte Rohrstockp&auml;dagogik aus dem vorletzten Jahrhundert &uuml;berwinden und zu einem den Menschen zugewandten sanktionsfreien Hilfesystem gelangen&rdquo;, erkl&auml;rte Schneider.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rsw.beck.de\/aktuell\/daily\/meldung\/detail\/hartz-iv-empfaenger-drohen-wieder-sanktionen\">beck-aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wahleinmischung in Kroatien und Polen durch EU-Kommission muss verfolgt werden<\/strong><br>\nSowohl bei der Parlamentswahl in Kroatien am 5. Juli als auch bei der Pr&auml;sidentschaftswahl in Polen eine Woche sp&auml;ter gab es wenige zuvor direkte Interventionen von EU-Kommissaren zugunsten der jeweils konservativen Kandidaten. Dies verletzt eindeutig Artikel 9.3 des &bdquo;Code of Conduct&ldquo; (Verhaltenskodex) der EU-Kommission. In beiden F&auml;llen war Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen beteiligt. Das macht eine Ermittlung und Verfolgung dieser offenkundigen Einmischung in freie Wahlen praktisch unm&ouml;glich: Nach dem &bdquo;Verhaltenskodex&ldquo; kann die Pr&auml;sidentin selbst dar&uuml;ber entscheiden, ob es eine Untersuchung, etwa durch interne Ermittlungen oder eine unabh&auml;ngige Ethik-Kommission, gibt. Diese Regelung gibt der Kommissionspr&auml;sidentin offenkundig zu viel Macht, sie ist deshalb absurd und muss dringend ge&auml;ndert werden.<br>\nKurz vor der Wahl in Kroatien lagen das sozialdemokratische Restart-B&uuml;ndnis und die konservative Kroatische Demokratische Union (HDZ) nach Umfragen Kopf an Kopf. Wenige Tage vor der Wahl ver&ouml;ffentlichte die HDZ ein Video, in dem verschiedene Minister, Regierungschefs und Kommissionsmitglieder aus der EVP mit dem Wahlslogan der HDZ &bdquo;Sicheres Kroatien&ldquo; auftraten. Das Video beginnt mit dem Auftritt von der Leyens als Kommissionschefin, aufgenommen im PR-Studio der Kommission nebst EU-Flagge. Damit wirkt das Werk so, als sei es von der Kommission verfasst oder mindestens unterst&uuml;tzt worden. Von der Leyens Pressesprecher konterte die anschlie&szlig;ende Kritik zun&auml;chst damit, es sei ein privater Auftritt gewesen, schlie&szlig;lich ruderte er aber zur&uuml;ck und erkl&auml;rte, es seien ohnehin nur geringe Kosten bei der Herstellung des Clips entstanden. Der entstandene Schaden ist nach Ansicht der Kommission somit gering. Hier geht es aber nicht um Kosten, sondern um den Missbrauch der Autorit&auml;t als Kommissionschefin in einem nationalen Wahlkampf. Die HDZ ging als klare Siegerin aus den Wahlen hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/wahleinmischung-in-kroatien-und-polen-durch-eu-kommission-muss-verfolgt-werden\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU to deploy controversial technologies on holidaymakers and business travellers<\/strong><br>\nPress release: International travel may be on hold due to the coronavirus pandemic, but the EU is pressing ahead with long-term plans to deploy controversial, untested technologies that will cast a &ldquo;veil of suspicion&rdquo; over holidaymakers and other travellers visiting the Schengen area, says a new report published today by the civil liberties organisation Statewatch.<br>\nThe report, Automated suspicion: The EU&rsquo;s new travel surveillance initiatives, [1] examines how all applicants for short-stay Schengen visas and new &lsquo;travel authorisations&rsquo; [2] will be checked against millions of files in police databases, [3] screened by automated profiling tools, and have their name checked against a new &lsquo;pre-crime&rsquo; watchlist operated by Europol, the EU&rsquo;s policing agency, as part of long-term plans to bolster EU systems for migration and security. The age for collecting biometrics will also be lowered, meaning that millions of children from the age of six upwards will be fingerprinted and photographed.<br>\nBefore visitors arrive in the Schengen area, during their stay and after they leave, their data will be held in enormous centralised databases accessible by thousands of officials, and made available for a variety of uses such as identity checks and law enforcement investigations.<br>\nTravellers&rsquo; personal data will also be used as the raw material for building the profiling tools being introduced into the visa and travel authorisation systems. These will try to detect potentially &lsquo;risky&rsquo; individuals who are unknown to the authorities through the use of &ldquo;screening rules&rdquo; and &ldquo;risk indicators&rdquo; relating to factors such as age range, nationality, country and city of residence, destination, purpose of travel and occupation. The new systems that underpin these changes are meant to be in place by the end of 2022, as part of the EU&rsquo;s plans to make policing and migration databases &ldquo;interoperable&rdquo;. [4]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.statewatch.org\/news\/2020\/july\/eu-to-deploy-controversial-technologies-on-holidaymakers-and-business-travellers\/\">Statewatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neues zum R&uuml;ckzug der USA vom Open-Skies-Vertrag<\/strong><br>\nEinleitung: Die K&uuml;ndigung des Open Skies-Vertrag als Teil des Abrisses eines ganzen Geb&auml;udes<br>\nDie USA sind dabei, die Inhalte des Friedensschlusses nach dem Kalten Krieg systematisch abzur&auml;umen. Ein R&uuml;stungskontrollvertrag nach dem anderen wird von ihnen auf den Abfallhaufen der Geschichte geworfen. Sie treten aus, in der Geste: Die gesamten Verabredungen des Friedensschlusses nach 1990 fesseln uns &ndash; wir k&uuml;ndigen diesen Friedensschluss mit dem damals unterlegenen Gegner insgesamt auf. Sie formulieren es so nicht; aber ihr Handeln entspricht dieser Maxime. Die Verhandlungen mit Russland darum, den Schlussstein des Ganzen, den New START-Vertrag, nicht einfach auslaufen zu lassen, begann der US-Verhandlungsf&uuml;hrer mit Fake-Photos vom Verhandlungstisch, um via Twitter-Bildchen die Chinesen zu &auml;rgern.[1] Auf diesem Kindsk&ouml;pfe-Niveau bewegen sich die USA.<br>\nDass sie k&uuml;ndigen, ohne sich an Bindungen zu halten, ist dann schon beinahe selbstverst&auml;ndlich: ohne R&uuml;cksicht auf ihre Alliierten, selbst unter Verletzung jeglicher H&ouml;flichkeitregeln, ohne Vorab-Information &ndash; von vorheriger Abstimmung nicht zu reden. Es geht ihnen eben um &bdquo;Freiheit&ldquo; (von Fesseln). Die vorletzte K&uuml;ndigung war die zu ihrer Mitgliedschaft im &bdquo;Open Skies Treaty&ldquo; (OST) &ndash; die j&uuml;ngste ist die zu den US-Soldaten, die in Deutschland dauerhaft oder auch tempor&auml;r stationiert sind.[2] Da wird eine Verlegung nach Polen angek&uuml;ndigt, also &ndash; nebenher &ndash; die K&uuml;ndigung der NATO-Russland-Akte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/neues-zum-rueckzug-der-usa-vom-open-skies-vertrag\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kritisches Wei&szlig;sein: &ldquo;Ich hatte immer das Gef&uuml;hl, dass ich es extrem leicht hatte&rdquo;<\/strong><br>\nSeit ein paar Wochen tobt eine Rassismusdebatte in Deutschland &ndash; endlich. Als Schwarzer Journalist war die Zeit um die neu entfachte #BlackLivesMatter-Bewegung nach dem Tod von George Floyd richtig turbulent. Ich erhielt sehr viele Anfragen zum Thema Rassismus &ndash; auch von wei&szlig;en Kolleginnen und Kollegen, die sich fragten, was sie zu dem Thema beitragen k&ouml;nnten, ohne als Wei&szlig;e bevormundend oder &uuml;bergriffig &uuml;ber das Leben Schwarzer in Deutschland zu spekulieren. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Ich bin normal, aber es gibt auch Schwarz&rdquo;. Es war bis dahin einfach nie ein Thema, welche Hautfarbe ich habe. Der Grund daf&uuml;r: Ich bin wei&szlig; und niemand hatte mich damit konfrontiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bento.de\/politik\/rassismus-und-kritisches-weisssein-ich-hatte-immer-das-gefuehl-dass-ich-es-extrem-leicht-hatte-a-d9234269-b513-4cf6-8837-71a5d1086bd9?fbclid=IwAR3uZjEHWUZZMtqJrZd876nB8T9D5MCzxDQ53rtCC_xyD8r6mwFhyX3vJE8\">Bento<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nach Ansicht von SPIEGELS Jugendmagazin Bento haben es wei&szlig;e Heranwachsende also &bdquo;extrem leicht&ldquo;. Kunstst&uuml;ck, wenn man Millennials aus Kreativberufen befragt, die sicher aus &bdquo;besserem Hause&ldquo; stammen und jegliches Klassenbewusstsein vermissen lassen, wird man wohl heute solche Antworten bekommen. Das Sein bestimmt halt das Bewusstsein. W&uuml;rde man wei&szlig;e Kinder aus der Unterschicht befragen, bek&auml;me man sicher komplett andere Antworten. Aber die geh&ouml;ren offenbar nicht zur Zielgruppe von Bento.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ein Kompetenzgericht f&uuml;r die Europ&auml;ische Union?<\/strong><br>\nProminente Stimmen pl&auml;dieren f&uuml;r die Errichtung eines europ&auml;ischen Kompetenzgerichts. Ein neues Schlichtungsorgan soll Streitigkeiten zwischen dem Europ&auml;ischen Gerichtshof und den mitgliedstaatlichen Verfassungsgerichten letztverbindlich entscheiden. Was ist davon zu halten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/07\/ein-kompetenzgericht-fuer-die-europaeische-union\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rep. Kahle&rsquo;s plan to prohibit employers from requiring microchipping for workers in Michigan passes House<\/strong><br>\nThe Michigan House today passed the &ldquo;Microchip Protection Act&rdquo; with bipartisan support. The plan, sponsored by Rep. Bronna Kahle, will protect the privacy rights of Michigan workers and promote further growth for job providers as it relates to microchipping &ndash; a cutting-edge technology on the rise across the country that increases workplace efficiency.<br>\n&ldquo;With the way technology has increased over the years and as it continues to grow, it&rsquo;s important Michigan job providers balance the interests of the company with their employees&rsquo; expectations of privacy,&rdquo; Kahle said. &ldquo;Microchipping has been brought up in many conversations as companies across the country are exploring cost-effective ways to increase workplace efficiency. While these miniature devices are on the rise, so are the calls of workers to have their privacy protected.&rdquo;<br>\nRadio-frequency identification tags, commonly referred to as microchips, are beginning to seep into the marketplace as new technological devices to help streamline everyday business practices. The chips, roughly the size of a grain of rice, are implanted into the hands of employees and act as a replacement for I.D. badges, timecards, usernames and passwords for security clearance, and even credit cards.<br>\nWhile there are only a few known U.S.-based companies embedding microchips in its employees, several job providers could be following suit soon &ndash; including businesses in Michigan.<br>\n&ldquo;Despite this type of technology not quite making its way into our state yet, I wouldn&rsquo;t be surprised if it becomes a standard business practice statewide within the next few years,&rdquo; Kahle said. &ldquo;We should absolutely take every step possible to get ahead of these devices.&rdquo;<br>\nUnder Kahle&rsquo;s plan, Michigan employers would be able utilize microchipping, but could not mandate employees to have such devices implanted. Kahle said the measure strikes a good balance between protecting workers&rsquo; rights and providing businesses with flexibility to increase efficiency and further grow.<br>\nFive states have already outlawed mandatory microchipping for employees, Kahle said, with Indiana being the most recent.<br>\nHouse Bill 5672 now heads to the Senate for further consideration.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gophouse.org\/rep-kahles-plan-to-make-microchipping-in-michigan-voluntary-for-workers-and-job-providers-passes-house-unanimously\/\">Bronna Kahle in Michigan House Republicans<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der US-Bundesstaat Michigan hat also ein Gesetz zum Microchipping beschlossen, dass es Unternehmen erm&ouml;glicht, ihrer Belegschaft einen Mikrochip einzupflanzen. Der wohl entscheidende Satz lautet &uuml;bersetzt: &bdquo;Die Chips, etwa die Gr&ouml;&szlig;e eines Reiskorns, werden in die H&auml;nde der Mitarbeiter implantiert und dienen als Ersatz f&uuml;r Ausweise, Zeitkarten, Benutzernamen und Passw&ouml;rter f&uuml;r die Sicherheitsfreigabe und sogar Kreditkarten.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Wird hier eine sog. Verschw&ouml;rung unter dem Deckm&auml;ntelchen des Schutzes der Privatsph&auml;re von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von der Realit&auml;t eingeholt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Community notification for increased flights near Dresden<\/strong><br>\nFrom July 13 &ndash; July 20, approximately 60 U.S. Army helicopters will depart from La Rochelle, France, and fly to training locations in Germany, Poland and Latvia.<br>\nApproximately 20 Chinook, Apache and UH-60 Black Hawk helicopters will refuel in Dresden, Germany, en route to training locations in Poland and Latvia. The helicopters belong to the 101st Combat Aviation Brigade, who are arriving in Europe for a nine-month rotation in support of Atlantic Resolve.<br>\nDuring these dates, residents of Dresden and neighboring communities may see a large formation of helicopters.<br>\nThis flights are scheduled to occur between the hours of 6 a.m. and 9 p.m. No weekend flights are scheduled at this time.<br>\nThese flights will adhere to standard noise abatement procedures.<br>\nWe value our relationship with our German allies and we take voluntary steps to be good neighbors while maintaining our combat effectiveness.<br>\nSince April 2014, U.S. Army Europe has led the Department of Defense&rsquo;s Atlantic Resolve land efforts by bringing units based in the U.S. to Europe for nine months at a time. Atlantic Resolve provides these rotational units with the ability to build readiness, increase interoperability and enhances the bond between ally and partner militaries through multinational training events. There are three types of Atlantic Resolve rotations &ndash; armored, aviation and sustainment task force. For more information on the specific units currently deployed as part of Atlantic Resolve, visit <a href=\"http:\/\/www.eur.army.mil\/AtlanticResolve\">eur.army.mil\/AtlanticResolve<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.eur.army.mil\/ArticleViewNews\/Article\/2269654\/community-notification-for-increased-flights-near-dresden\/\">U.S.Army Europe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.:<\/strong> f&uuml;r kommende Woche sind mal wieder &Uuml;berfl&uuml;ge von Hubschraubern der US Armee &uuml;ber Dresden angesagt. Aktuell sogar angek&uuml;ndigt in der lokalen Presse und von offizieller Stelle. (&hellip;)<\/em><\/p>\n<p><em>Sorgen sollen wir uns keine machen. Schlie&szlig;lich handelt es sich ja um &Uuml;berf&uuml;hrungen zu Trainingsgel&auml;nden in Deutschland, Polen und Lettland.<\/em><\/p>\n<p><em>Naja, kein Wort von Defender 2020. Kein kritischer Kommentar dass erneut milit&auml;risches Ger&auml;t an die russische Grenze gebracht wird und das kontinuierlich.<\/em><\/p>\n<p><em>In den letzten Wochen und Monaten habe ich an meinem Wohnort, in der N&auml;he des Flughafen Dresden, immer wieder kleinere Formationen von US-Kampfhubschraubern tags&uuml;ber gesehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Also mal wieder keine Sorgen machen und die Flugshow genie&szlig;en.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-62906","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62906","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=62906"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62906\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62917,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62906\/revisions\/62917"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=62906"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=62906"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=62906"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}