{"id":63026,"date":"2020-07-18T13:00:45","date_gmt":"2020-07-18T11:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63026"},"modified":"2020-07-20T17:01:03","modified_gmt":"2020-07-20T15:01:03","slug":"leserbriefe-zu-nicht-der-verbraucher-traegt-die-schuld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63026","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eNicht der Verbraucher tr\u00e4gt die Schuld\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62910\">In seinem Beitrag<\/a> hat sich Jens Berger mit der Frage der Verantwortung f&uuml;r die katastrophalen Zust&auml;nde in der Lebensmittelindustrie hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und des Tierwohls befasst. Diese sind nun &ndash; insbesondere im T&ouml;nnies-Konzern &ndash; w&auml;hrend der Corona-Zeit sichtbar geworden. Oftmals jedoch wird von der politischen Entscheidungstr&auml;gerschaft sowie den Konzernen und deren Lobby vorgebracht, der Verbraucher sei mitschuldig und trage die oder eine Mit-Verantwortung. Das bewertet Jens Berger als &bdquo;zynisch und feige&ldquo;. Denn gegen die Interessen von Industrie und Handel haben die Verbraucherinnen und Verbraucher keine Chance. Die &Uuml;bermacht der Konzerne zeigt sich u.a. in etlichen Anzeigen und Werbema&szlig;nahmen. Vielmehr muss der Gesetzgeber nun endlich selbst aktiv werden und regulierend eingreifen. Abschlie&szlig;end stellt Jens Berger fest: &bdquo;Wer sich weigert, strengere Gesetze zu verabschieden, und die Verantwortung stattdessen auf den Verbraucher schiebt, handelt unlauter und ganz im Sinne der Konzerne, die genau wissen, dass der Verbraucher weder gewillt noch in der Lage ist, wirklich kritisch und m&uuml;ndig zu sein.&ldquo;<br>\nZahlreiche Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten haben ihre Gedanken zum Thema niedergeschrieben und gemailt. Die Zustimmung ist sehr gro&szlig;, aber es werden auch andere Eindr&uuml;cke und Erkenntnisse zum Ausdruck gebracht. Wir bedanken uns sehr f&uuml;r die eingereichten Leserbriefe. Hier nun eine Auswahl der Antworten. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>man kann es echt nicht mehr h&ouml;ren, dass der Kunde alle Fehlentwicklungen des Marktes schuld sein soll.&nbsp;<\/p><p>Vor allem ist das offensichtlicher Schwachsinn. Ohne gesetzliche Vorschriften w&uuml;rde die chemische Industrie wohl immer noch ihre Abw&auml;sser in den Rhein leiten. Wieso l&auml;sst man das nicht wieder zu und der Kunde kann dann in der Apotheke entscheiden ob er weiter bei Bayer einkauft oder nicht? Wie w&uuml;rde dann wohl der Rhein aussehen?<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nJB<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich bin Vegetarierin, habe keine Mangelerscheinungen und das seit Jahren!<br>\nMein Eiwei&szlig;bedarf, Eisen etc., den decke ich mit N&uuml;ssen, H&uuml;lsenfr&uuml;chte, Obst und Gem&uuml;se; alles machbar und nicht mit Aufwand verbunden. Ich will nicht verschweigen, dass es mir finanziell m&ouml;glich ist, aber vielen Menschen eben nicht!<\/p><p>Eine Aussage in Ihrem Artikel trifft die ganze &bdquo;Sauerei&rdquo;: Sind die W&uuml;nsche des Verbrauchers nicht Industrie-und handelskompatibel, spielen sie in der politischen Debatte keine Rolle.<br>\nFrau Kl&ouml;ckner &ndash; so schamlos in ihren Statements, dass mir oft die Worte fehlen. Kaltschn&auml;uzig wird die Tierqu&auml;lerei kleingeredet und eine Ver&auml;nderung zum Wohl der Tiere und Verbraucher auf den &bdquo;Sankt-Nimmerleinstag-Tag&rdquo; verschoben.<\/p><p>Und wie sie so treffend erw&auml;hnen: Es geht nicht nur um T&ouml;nnies!<br>\nWer isst noch gern Gefl&uuml;gel, und Fisch oder Meeresfr&uuml;chte, wenn sie in Kloaken mit Antibiotika und Pestiziden vollgestopft werden; die Kasse klingelt, alles prima?!<\/p><p>F&uuml;r T&ouml;nnies scheint keine Unanst&auml;ndigkeit zu gro&szlig; zu sein!<br>\nEr verklagt NRW und wie es aussieht, er wird sehr wahrscheinlich erfolgreich mit seiner n&auml;chsten &bdquo;Schweinerei&ldquo; seine Kasse f&uuml;llen!<\/p><p>&bdquo;Boykott&ldquo; an der Fleischtheke, das ist das Gebot der Stunde!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nM.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Dieser Artikel gef&auml;llt mir sehr gut und ich stimme Herrn Berger hier zu.<\/p><p>Erw&auml;hnen sollte man aber erg&auml;nzen noch das der Gesetzgeber es anderen L&auml;ndern wie z.B. D&auml;nemark mit&nbsp;Danish Crown gestattet hier Schlachth&ouml;fe zu betreiben um die strengeren Gesetze des eigenen Landes zu umgehen. In Deutschland kann&nbsp;Danish Crown nach den&nbsp;gleichen&nbsp;Methoden wie T&ouml;nnies Menschen missbrauchen.&nbsp;Danish Crown hat in Norddeutschland 3 Schlachth&ouml;fe, Essen\/Old. Oldenburg und Husum. Wenn dann &nbsp;unsere&nbsp;Landwirtschaftsministerin h&ouml;rt, mit einer kleinen Preiserh&ouml;hung k&ouml;nnte man das bereinigen, vergeht einem das Lachen.<\/p><p>Von unserem Leser O.B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger<br>\n&nbsp;<br>\nIch stimme dem Artikel ja zu, aber: das Bolzenschu&szlig;ger&auml;t wird nicht an der Schl&auml;fe angesetzt, sondern an der Stirn, ungef&auml;hr da wo die Augen-Ohren Linien sich kreuzen. Aber das ist nur in kleinen Schlachtereien noch &uuml;blich, bei T&ouml;nnies + Co. gibt es Elektrobet&auml;ubung.<\/p><p>Soviel zum technischen Fehler, aber ich freue mich eben wenn ich Stadtmenschen belehren kann.<\/p><p>Zur ganzen Bio&ouml;ko-Debatte: Der Erzeuger eines konventionellenSchweines bekommt ca. 1,5 &ndash; 1,7 &euro; pro kg Schlachtk&ouml;rper (also ausgenommen). Biobetriebe (also nach den Bionormen) bekommen wenn es gut geht das Doppelte (3,0 -3,5 &euro;) pro kg Schlachtk&ouml;rper. Die Verarbeitungsschritte sind identisch, also da fallen zur Zeit keine Mehrkosten an. Es gibt also &uuml;berhaupt keinen Grund warum &ldquo;Bio&rdquo;-Schweinefleisch 12, 15 oder gar 18 &euro; das kg kosten sollte; bei einem Aufpreis machen da &ldquo;irgendwelche&rdquo; schon wieder iheren Reibach. Beim Erzeuger landet das Geld nicht und auch der osteurop&auml;ische Fleischzerleger bekommt nicht mehr. Auch der Bio-Rindfleischerzeuger bekommt kaum 1 &euro; mehr pro kg Schlachtk&ouml;rper und Schafe werden sowieso extensiv gehalten.<\/p><p>Spitzbeine, K&ouml;pfe, Schw&auml;nze und Innereien werden von industriellen Handel nicht angeboten &ndash; wo ist der Fernsehkoch, der den Genuss dieser Teile propagiert ?<\/p><p>Die Hygenievorschriften und EU-B&uuml;rocrazy haben Hausschlachtungen und Schlachtungen in traditionellen Metzgereien fast unm&ouml;glich gemacht, kommunale Schlachth&ouml;fe gibt es kaum noch &ndash; alles zum Nutzen und Frommen monopolistischer Strukturen ala T&ouml;nnies. Die &ldquo;Gr&uuml;nlichen&rdquo; wollten mal Schlachttiertransporte &uuml;ber 50 km verbieten &ndash; damals als sie noch gr&uuml;n waren.<\/p><p>Jetzt gibt es schon &uuml;berlegunegn die Schweine, die wegen Werksschlie&szlig;ung nicht geschlachtet werden konnten, totzuschlagen und zu &ldquo;entsorgen&rdquo;. Ja, die sind mittlerweile zu gro&szlig; f&uuml;r die Schlachtstra&szlig;e und au&szlig;erdem verstopfen sie das Produktionssystem r&uuml;ckw&auml;rts bis zum Ferkelerzeuger. Ein Wahnsinn: dieses System.<br>\n&nbsp;<br>\nGr&uuml;&szlig;e<br>\nArmin Christ<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Klar ist die Industrie der gr&ouml;&szlig;te L&uuml;gner. <\/p><p>Wie sagte schon Thilo Bode. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Food Watch in einem Spiegel Gespr&auml;ch&nbsp; vom 34\/2018<br>\nWirtschaft ist Betr&uuml;gen, L&uuml;gen und T&auml;uschen.<\/p><p>Aber auch der Verbraucher&nbsp; ist &bdquo; schuldig&ldquo; und die Ausrede. Keine Zeit, zu teuer, bin &uuml;berfordert ist eine billige Ausrede.<\/p><p>NOCH nie war es seit es das Internet gibt so leicht innerhalb von wenigen Minuten an Informationen zu kommen. Und wer jeden Tag stundenlang vor der Klotze h&auml;ngt und sich irgendwelche Serien anschaut hat die Zeit auch mal ausf&uuml;hrlich zu recherchieren.<\/p><p>Das habe ich schon vor 45 Jahren gemacht als es auch schon Skandale um Fleisch und Lebensmittel gab. Mein Fazit daraus .Ich bin seit 1982 Vegetarier und esse fast nur Bio- und Vollwertprodukte und falle schon lange nicht mehr auf die L&uuml;gen der Lebensmittelindustrie rein. <\/p><p>Ich bin END(E)T&Auml;USCHT.<br>\nMich kann man nicht mehr t&auml;uschen.<\/p><p>Aber die Mehrheit der Menschen sind einfach nicht bereit Ihr Leben zu &auml;ndern.<br>\nSie lassen sich lieber von der Industrie betr&uuml;gen und t&auml;uschen.<\/p><p>Auf Politik verlasse ich mich schon lange nicht mehr. Selber handeln . Nur dann &auml;ndert sich was. Daf&uuml;r mu&szlig; man aber den inneren Schweinehund &uuml;berwinden.<\/p><p>MfG Dieter Klaucke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter lieber Herr Berger!<br>\n&nbsp;<br>\nWie so oft stimme ich Ihrem Beitrag zum Thema &bdquo;dem Verbraucher die Schuld geben und sich feige aus der Verantwortung stehlen&ldquo; (imo einer der deutlichsten Ausweise der Dysfunktionalit&auml;t der neoliberalen Ideologie) aus ganzem Herzen zu.<\/p><p>Nur am Anfang stie&szlig; mir eine geradezu mythologische Behauptung auf, die Gro&szlig;st&auml;dter gern treffen , die aber IN NICHTS der Wahrheit entspricht. Bitte lassen Sie mich diesen Mythos korrigieren:<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist heute in der BRD NICHT m&ouml;glich, sich irgendwie &ouml;kologisch korrekt zu ern&auml;hren! Gerade auf dem platten Lande in Erzeugern&auml;he gibt es KEINE Selbstvermarktung und schon gar keine &bdquo;&ouml;kologischen&ldquo; Hofl&auml;den! Dieses ideologische Aush&auml;ngeschild einer gr&uuml;n-totalit&auml;ren Selbstverwirklichungsideologie ist vielmehr Kennzeichen der hochentwickelten suburbanen R&auml;ume, in denen Nebenerwerbsbetriebe tonangebend und landschaftspr&auml;gend sind. Die ber&uuml;hmten &bdquo;Bio-L&auml;den&ldquo; existieren weithin nur in gro&szlig;st&auml;dtischen Ballungsr&auml;umen, da sie auf eine hinreichende Nachfrage angewiesen sind. Die Produkte, die dort feilgeboten werden, stammen eben NICHT&nbsp; &bdquo;aus Saison und Region&ldquo;, sondern werden ebenso wie die industriellen Verbrauchsg&uuml;ter Meilen um Meilen heranchauffiert. Z.T. handelt es sich sogar um eigens hochveredelte Produkte, die zwar h&ouml;herpreisig ausfallen, sich von der &Ouml;kobilanz aber in so gut wie nichts vom regionalen Angebot der (besser sortierten) Superm&auml;rkte unterscheiden. Der Vergleich der &Ouml;kobilanz (einschl. Energie- und Wasserverbrauch, Haltungsformen usw.) m&uuml;&szlig;te nat&uuml;rlich auch mit Discountprodukten auf einem Niveau erfolgen, das &uuml;ber &bdquo;Hier klebt noch Erde dran!&ldquo; hinausgeht.<br>\n&nbsp;<br>\nEin regional-saisonales &bdquo;&Ouml;ko&ldquo;-Angebot existiert nur f&uuml;r jene besserverdienenden Bewohner der suburbanen Verdichtungsr&auml;ume aka Speckg&uuml;rtel. Es ist fatal, deren Perspektive zum Ma&szlig;stab zu nehmen! Alle anderen Menschen m&uuml;ssen sich in diesem Land entweder mit Fakes begn&uuml;gen, eigene Lebensmittel in Subsistenzwirtschaft anbauen oder extrem un&ouml;kologische Transportwege und Komplikationen auf sich nehmen.<br>\n&nbsp;<br>\nHerzlichst,<\/p><p>Ihr<br>\nMatthias Jehsert <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<br>\nliebe NachDenkSeiten-MacherInnen, <\/p><p>ein Aspekt wird in der ganzen T&ouml;nnies- und Fleischdebatte meines Erachtens &uuml;bersehen: Die skandal&ouml;sen Arbeitsbedingungen und die ekelhafte Tier(qu&auml;l)haltung stehen in direktem Zusammenhang mit den Niedrigl&ouml;hnen der deutschen Industrie! Nur durch eine solche<br>\n&lsquo;schweinische&rsquo; Fleischproduktion kann man so tun, als k&ouml;nne sich jede und jeder &lsquo;seine&rsquo; Wurst und &lsquo;sein&rsquo; Schnitzel leisten. Es ist Nahrung, die nicht gesund ist, aber viele &ndash; und das ist das Zynische an der &lsquo;Verbraucher&rsquo;-Argumentation &ndash; k&ouml;nnen sich die Wahl zwischen gutem und schlechtem Fleisch gar nicht leisten. Und die mit den besseren Geh&auml;ltern fr&ouml;nen dem &ldquo;Geizistgeil&rdquo;. Da vergeht uns der Appetit &hellip;. <\/p><p>Im &Uuml;brigen: Weiter so!! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\ntheo stiller <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger, <\/p><p>nat&uuml;rlich tr&auml;gt an all dem Elend nicht nur in der Fleischbranche nicht der Verbraucher die Schuld. Zun&auml;chst einmal: DEN Verbraucher gibt es so wenig wie DEN Deutschen etc. Wenn schon beim Thema Bildung in Deutschland der sozio&ouml;konomische Status eine ganz wichtige Rolle spielt, beim Konsum tut er es allemal. Wer sich mal Verbrauchersendungen im &ouml;r-TV anschaut, der bekommt h&auml;ufig zu h&ouml;ren: &ldquo;Wir Verbraucher sind einfach oft nicht bereit, f&uuml;r gutes Fleisch mehr Geld auszugeben.&rdquo; Wer ist hier eigentlich wir? Welches Fleisch derjenige oder diejenige kaufen, welche diese Aussage get&auml;tigt haben, ist mir schon klar: F&uuml;r das gute Gewissen muss es nat&uuml;rlich Bio sein und darf, man kann es sich ja leisten, ruhig etwas mehr kosten. Was glauben diese Leute wohl, werden z. B. die Menschen f&uuml;r Fleisch kaufen, die als T&ouml;nnies-Mitarbeiter 250 Euro bezahlen m&uuml;ssen, damit sie abwechselnd auf einer billigen Matratze pennen k&ouml;nnen? Die Antwort f&auml;llt da wohl nicht schwer. <\/p><p>Fleisch bekam seinen schlechten Ruf &ndash; sei es vermeintlich als Gesundheits- oder auch als Klimakiller &ndash; in dem Moment, wo es zur Massenware, also f&uuml;r jedermann erschwinglich wurde. Da r&uuml;mpft der betuchte Akademiker nat&uuml;rlich pikiert die Nase und rennt in den n&auml;chstbesten Bioladen, der Gesundheit und der Weltrettung wegen. Wer noch mehr auf sich h&auml;lt und noch mehr auf dem Konto hat, der kauft Fleisch vom Koberind, f&uuml;r 350 Euro das Kilo. <\/p><p>Wir leben doch in einer repr&auml;sentativen Demokratie und so weit ich wei&szlig;, werden unsere Repr&auml;sentantinnen und Repr&auml;sentanten gew&auml;hlt, damit sie zum Beispiel Gesetze erlassen. Wenn diese gew&auml;hlten M&auml;nner und Frauen dann aber behaupten: &ldquo;Kauft nur das Richtige und Gute ein, dann wird unsere Welt zum Paradies!&rdquo;, dann stimmt etwas nicht. Denn das ist neoliberaler Quatsch. Statt zu glauben, wir k&ouml;nnten tats&auml;chlich mit dem Einkaufszettel die Welt ver&auml;ndern, sollten wir Tag f&uuml;r Tag denen auf die F&uuml;&szlig;e treten, die uns das glauben machen wollen.<\/p><p>Konsumentinnen und Konsumenten sollen vor allem um die Ecke und dann m&ouml;glichst saisonal kaufen. Das h&ouml;rt sich schon komisch an in einer Nation, die vor allem vom Export lebt. T&ouml;nnies verkauft massenweise Fleisch ins Ausland, verdient damit Millionen auf Kosten der Tiere und Menschen, und uns wird erz&auml;hlt, wir sollen zur Weltrettung beim Fleischer um die Ecke kaufen.<\/p><p>Deutschland verkauft mit Billigung der meisten Parteien Waffen in aller Herren, auch Diktatoren L&auml;nder. Sogar im Dunstkreis der vermeintlichen Klimaretter Nr. 1, der Gr&uuml;nen, fordert man, die eigenen Waffen auch gegen den Widerstand der UN zu gebrauchen. Das ist ja dann so richtig nachhaltig gedacht und gut f&uuml;rs Klima! Und wie Sie, lieber Jens Berger bereits beschrieben haben, sollen wir m&ouml;glichst im Inland Urlaub machen. Das sch&uuml;tzt das Klima und l&auml;sst das Geld in die &ldquo;richtigen&rdquo; Taschen wandern. Wer fliegt, der bekommt von Fridays for Future das schlechte Gewissen mitgeliefert. So ist die vierk&ouml;pfige Familie der Buhmann, wenn sie vielleicht einmal in zwei Jahren nach Kreta fliegt, w&auml;hrend der reiche Gesch&auml;ftsmann weiter munter im Privatjet um die Welt fliegt und dabei G&ouml;tz von Berlichingen zitiert. Und L&auml;nder, wie zum Beispiel Kuba, die vom Tourismus leben und mit den Einnahmen Schulen und Krankenh&auml;user bauen k&ouml;nnten, schauen in die R&ouml;hre. Aber Hauptsache ist doch, dass &ldquo;wir&rdquo; das gute Gewissen haben d&uuml;rfen und mit unserer Kohle die Welt retten &hellip; <\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en <\/p><p>GR <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team, lieber Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nrichtig. Nicht der Verbraucher tr&auml;gt die Schuld sondern diejenigen, die das T&ouml;nnes-System erst m&ouml;glich gemacht haben, was stellvertretend f&uuml;r das Wirtschaftssystem derzeit &uuml;berhaupt ist.<br>\n&nbsp;<br>\nSeit gut 20 Jahren ist dieses System das Leitsystem &ndash; aber inspiriert von Politikern. In Rheda-Wiedenbr&uuml;ck ist seit gut 21 Jahren ein Enkel des alten Konrad Adenauer, Sven-Georg Adenauer Landrat und mit ihm wurde aus der Region G&uuml;tersloh DER Wirtschaftsraum f&uuml;r diese gro&szlig;en Schweinemastbetriebe und damit auch der gr&ouml;&szlig;te Schweineschlachter T&ouml;nnies.<br>\n&nbsp;<br>\nDass es dabei nicht um Ethik und Moral ging, sondern um viel leicht verdientes Geld f&uuml;r die Bauern und f&uuml;r den Schlachter T&ouml;nnies, liegt offen auf der Hand. Hinzu kommt die Gier, mehr und noch mehr und gr&ouml;&szlig;er und gr&ouml;&szlig;er &ndash; der Geld-und Gr&ouml;&szlig;enwahn erstickt den gesunden Menschenverstand &ndash; bei Politikern, Bauern und dem Schlachter T&ouml;nnies.<br>\n&nbsp;<br>\nDann, nicht zu vergessen, dass die Politik hier auch die Hebamme gewesen ist mit ihrer Gesetzgebung von Werkvertragsarbeitern und dem Arbeitnehmer&uuml;berlassungsentsendegesetz durch die Schr&ouml;der\/Fischer-Regierung, denke ich, war das eingeleitet worden. Denn in Wirklichkeit ist das verdeckte Leiharbeit durch die Subunternehmer &ndash; die aber d&uuml;rfen nicht verleihen &ndash; insofern ist das alles gesetzwidrig gewesen und immer noch. Doch wo kein Kl&auml;ger, da kein Richter. Alle verdienten viel zu gut an diesem ausbeuterischen System und die Politiker, wie Adenauer jr oder die Bauern oder T&ouml;nnies sind sich nicht mal einer Schuld bewusst.<br>\n&nbsp;<br>\nIm Zusammenhang gesehen ist genau dieser Billig-Fleisch-Boom durch diese gro&szlig;en Massentierhaltungen und Billigschlachterei durch T&ouml;nnies flankierend zu den Hartz-4 Gesetzen geschehen, die die Menschen noch &auml;rmer machten und sie so gezwungen wurden und werden, &nbsp;dieses nun vorhandene oftmals mit Antibiotika verseuchte Billigfleisch und die daraus hergestellten Wurstwaren zu kaufen. Diese Verkaufsstellen sind dann wieder Aldi, Lidl, Edeka und Rewe, die sich untereinander einen enormen Preiskampf liefern und &ndash; was auch ein Vorteil ist &ndash; sie haben alles, was ein Kunde braucht, auch die Metzgerei. Woher das Fleisch kommt, wissen die Kunden nicht.<br>\n&nbsp;<br>\nAber die Idee von Herrn Berger ist gut. Was w&auml;re, wenn an jeder Fleischtheke bei Lidl, Edeka, Rewe und Aldi ein gro&szlig;es Foto h&auml;ngen w&uuml;rde, die die Tiere in den Schweinemastbetrieben zeigen? Ich wette, dann w&uuml;rde DAS Fleisch nicht gekauft werden wenn gegen&uuml;ber eine Metzgerei w&auml;re, die ebenfalls ein Foto zeigt, wo und wie diese Schweine leben. Da f&auml;llt dann 1 Euro mehr f&uuml;r eine Wurst oder Kotelett nicht so auf und Fleisch essen machte dann wirklich gl&uuml;cklich, denn den Stress und die Angst der Tiere, essen wir mit!<\/p><p>Von unserer Leserin K.S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihre Anmerkungen, die aber aus meiner Sicht nur die Symptomatik beleuchten und nicht die Ursache des Leidens.<\/p><p>Lehnen wir uns doch mal kurz zur&uuml;ck und fragen uns, warum denn Fleisch &uuml;berhaupt zu diesen Dumping-Preisen produziert bzw. angeboten werden kann. <\/p><ol>\n<li>Die Industrialisierung der Landwirtschaft in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts ist aus meiner Sicht eine sehr wichtige Komponente. Unterst&uuml;tzt von EG\/EU-Subventionen wurde der Wechsel vom kleinen b&auml;uerlichen Betrieb hin zum Grossbetrieb vollzogen. Dieser ist in der Regel mit einem vermehrten Einsatz von Chemikalien (Herbizide, Pestizide) oder auch Medikamenten (Antibiotika) verbunden, f&uuml;hrt zu Ver&auml;nderungen des Bodens, des Grundwassers, des Mikroklimas usw. Das Produkt wird durch effizientere Produktion letztendlich billiger und es entstehen schnell &Uuml;berkapazit&auml;ten (Milchsee, Butterberg &hellip;), diese wiederum unterminieren das Handeln von Marktteilnehmern in anderen Kontinenten (siehe Afrika), zu denen man sich vertraglich den Zugang gesichert hat.<\/li>\n<li>Die Entmenschlichung der Lohnarbeit durch zu niedrige Mindestl&ouml;hne, Lohndumping unter Einsatz von Sub- und Subsubunternehmern, Ausbeutung in Zwangssituationen unter prek&auml;ren Lebensverh&auml;ltnissen (die Schlachter, die Erntehelfer, die Spargelstecher usw. jeweis wohnhaft in isolierten Wohncontainern, wo demn&auml;chst wohl auch das Wasserlassen geb&uuml;hrenpflichtig wird).<\/li>\n<li>Der durch permanente mediale Beschallung und ubiquit&auml;re Verf&uuml;gbarkeit an vorverarbeiteten Produkten gewollte Wertverfall eines Lebensmittels. Dazu gesellen sich Discounter, Fastfood-Ketten und in zunehmendem Ma&szlig;e auch Lieferdienste und online-H&auml;ndler.<\/li>\n<\/ol><p>T&ouml;nnies ist daher nur Ergebnis des Handelns politischer Akteure, die bei HarztIV sicher im Auftrag der Eliten bewusst eine Umverteilung des Volksverm&ouml;gens und der erwirtschafteten Werte in Kauf genommen haben.<\/p><p>Wir sehen also einen Kunden, der nur &uuml;ber begrenzte Mittel verf&uuml;gt und diese viel lieber in den Erwerb repr&auml;sentativer Konsumg&uuml;ter investiert als in das, was er sich zuf&uuml;hrt. Es steht zu bef&uuml;rchten, dass dieser Trend durch ideoplastische Kan&auml;le wie beispielsweise Instagram noch verst&auml;rkt wird.<\/p><p>F&uuml;r mich als Leser w&auml;re es sehr interessant zu sehen, wie wir in diese Misere geraten sind und wer davon am meisten profitiert, den gilt es dann zu bek&auml;mpfen.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDirk Schulze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NDS-Redaktion, sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>dieses Thema besch&auml;ftigt mich schon seit einigen Jahren.<br>\nIch w&uuml;rde mich sehr freuen, wenn hierzu ein versierter Journalist recherchiert.<\/p><p>Begonnen hat alles mit einer Meldung wonach 2 junge Frauen zu 2 Jahren auf Bew&auml;hrung verurteilt wurden wegen schweren Diebstahl. Sie hatten &bdquo;containert&ldquo;<\/p><p>Meiner &Uuml;berzeugung nach hatten die nicht den Supermarkt bestohlen sondern den Betreiber einer  Biogasanlage. Wie komme ich darauf?<br>\nIch beobachte hier, dass diese Container Eigentum von einem Biogasanlagen-Betreiber sind.<\/p><p>Und so sammelte ich im Laufe der Zeit immer mehr Informationen die mich zu folgendem Schlu&szlig; kommen lassen.<\/p><p>Diese ganze Thema Fleisch wird immer wieder auf den Konsumenten abgew&auml;lzt der ja keine Lobby hat.<br>\nDabei geht es hier um nachwachsende Rohstoffe im Rahmen der sog. &ldquo;Alternativen Energien&ldquo;.<\/p><p>In einer Arte-Doku hat ein Leiter einer Anlage aus dem Raum M&uuml;nchen ausgesagt, sie verarbeiten jeden Tag 8 Tonnen Lebensmittel. Vorzugsweise Fleisch Getreideprodukte und Gem&uuml;se\/Obst.<br>\nEine Fr&uuml;here Kollegin, die mal kurze Zeit in so einer Anlage gearbeitet hat, hat gesehen, wie dort ganze Paletten Joghurt hinein gekippt wurden. Also incl. Becher Papp-Palette und Aludeckel.<\/p><p>In einem Greenpeace-Heft war zu lesen, dass deutsche Haushalte jedes Jahr 19mio Tonnen Lebensmittel wegwerfen.<br>\nFolgende Rechnung: 19.000.000 *1000(Kg) \/ 365 Tage \/ 41,4mio Haushalte = 1.257 Kg Lebensmittel pro Tag. Das ist vollkommen absurd.<br>\nIch habe in meinem Umfeld mal etwas nachgefragt und niemand kommt auch nur ann&auml;hernd auf diese Tagesmenge.<\/p><p>Vor ca. 3Jahren hatte ich die Gelegenheit einer Besichtigung in einem Globus-Supermarkt.<br>\nDort sagte der Metzgermeister, dass sie 4Tonnen Tierh&auml;lften in der Woche zur Wurst- und Fleischprodukten verarbeiten und gab und einige Kostproben, nicht ohne einen gewissen Stolz auf die Qualit&auml;t und den Geschmack.<br>\nAuf Nachfrage kam die etwas z&ouml;gerliche Auskunft, dass sie ca 40% entsorgen m&uuml;ssen.<\/p><p>In Gespr&auml;chen im Freundes- und Bekanntenkreis erkenne ich immer noch den Glauben an eine &bdquo;soziale&ldquo; Marktwirtschaft mit Angebot und Nachfrage. Ich sehe das anders. Denn damit kann man weder die Fleischpreise noch das vollkommen &uuml;berzogene Sortiment im Supermarkt erkl&auml;ren (30 verschiedene Erdbeerjoghurt-Sorten).<\/p><p>Die Zahl der Biogasanlagen stieg von 1992 &ndash; 2019 von 134 auf ca. 9600. Der gr&ouml;&szlig;te Anstieg lag in den Jahren 2008 &ndash; 2011.<\/p><p>Dazu passt auch, dass nach dem T&ouml;nnies-Skandal das Tierwohl nicht wie angek&uuml;ndigt verbessert werden soll, sondern sich im Gegenteil eher verschlechtert. Die Gr&uuml;nen k&ouml;nnen gar kein Interesse am Tierwohl haben das es ihren Interessen zur alternativen regenerativen Energien entgegensteht.<br>\nEnde der 90ger Jahre &uuml;bernahm ein Bekannter von mir den Hof seiner Eltern.<br>\nKurz vor der BSE-Kriese verkauft er die Rinder und lie&szlig; den Stall sanieren.<br>\nMit F&ouml;rdermitteln errichtete er dort eine Algenfarm deren Erzeugnisse er an die z. B. an die Kosmetikindustrie verkauft.<\/p><p>Da zu dem Hof auch ein riesiger Teich geh&ouml;rte und die Algenfarm sehr viel Wasser und Strom ben&ouml;tigt hatte er die Idee ein kleines Biogaskraftwerk zu betreiben. Er sprach die umliegenden Restaurant- und Pommesbudenbesitzer an.<br>\nDiese mussten das Altfett f&uuml;r viel Geld entsorgen. Sein Angebot war: Ihr zahlt bei mir ein drittel des bisherigen Preises und bringt mir des Altfett auf den Hof.<br>\nGestartet war er mit einem 8 Zylinder Motor in einem kleinen Schuppen. Ein 3\/4 Jahr sp&auml;ter stand dort eine Halle mit 2 16 Zylinder Doppelturbo-Motoren und den &uuml;bersch&uuml;ssigen Strom speiste er in das &ouml;ffentliche Stromnetz.<\/p><p>Das war wie eine Lizenz zum Geld drucken. <\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en aus der Wetterau<br>\nHenning Lauterbach<\/p><p>Bitte gestatten Sie mir noch einen Nachtrag zur meiner Mail von gestern.<\/p><p>Seit Jahren h&ouml;re und lese ich, dass die Zahl der Vegetarier und Veganer zunimmt.<br>\nGleichzeitig gibt es Prognosen aus der Fleischindustrie von j&auml;hrlichen Gewinnsteigerungen von 15%.<\/p><p>Ich frage mich wie das alles zusammen passt.<\/p><p>Da ich nicht &uuml;ber die n&ouml;tigen Verbindungen und wirkliches Insiderwissen verf&uuml;ge, bleibt mir nur das Sammeln von Informationen und der Versuch diese in einen f&uuml;r mich nachvollziehbaren logischen Zusammenhang zur bringen.<\/p><p>Wie lange schon gibt es Dokumentationen die sich mit den Themen Tiertransporten, Haltungsbedingungen und den Zust&auml;nden in Schlachtbetrieben besch&auml;ftigen und diese zu Recht an die &Ouml;ffentlichkeit bringen. Tierschutzorganisationen versuchen politischen Druck aufzubauen.<\/p><p>Ge&auml;ndert hat sich nicht nur nichts, vieles ist auch noch deutlich schlimmer geworden.<\/p><p>Mein Fazit: Fleisch ist im Einkauf so billig, dass sich der Umweg &uuml;ber den Handel trotzdem lohnt um die &bdquo;Reste&ldquo; zu Energie zu machen. Wer weis welche &bdquo;F&ouml;rdermittel&ldquo; dort auch noch im Spiel sind.<br>\nEvtl. ist die zu entsorgende Restmenge ja auch vorgegeben?<\/p><p>Die einfachste Erkl&auml;rung f&uuml;r das aufgekl&auml;rt Volk mit einer sozialen Marktwirtschaft ist &bdquo;Der Verbraucher ist schuld&ldquo;<\/p><p>Ihnen allen eine gute Zeit, bitte machen Sie weiter mit den Nachdenkseiten.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nHenning Lauterbach<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62910\">In seinem Beitrag<\/a> hat sich Jens Berger mit der Frage der Verantwortung f&uuml;r die katastrophalen Zust&auml;nde in der Lebensmittelindustrie hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und des Tierwohls befasst. Diese sind nun &ndash; insbesondere im T&ouml;nnies-Konzern &ndash; w&auml;hrend der Corona-Zeit sichtbar geworden. Oftmals jedoch wird von der politischen Entscheidungstr&auml;gerschaft sowie den Konzernen und deren Lobby vorgebracht, der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63026\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[131,103,11,150,161],"tags":[],"class_list":["post-63026","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-oekonomie","category-leserbriefe","category-strategien-der-meinungsmache","category-verbraucherschutz","category-wertedebatte"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63026","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63026"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63026\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":63065,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63026\/revisions\/63065"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63026"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=63026"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=63026"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}