{"id":63092,"date":"2020-07-21T08:32:03","date_gmt":"2020-07-21T06:32:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092"},"modified":"2020-07-21T08:32:03","modified_gmt":"2020-07-21T06:32:03","slug":"hinweise-des-tages-3656","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h01\">Merkel thematisierte Wirecard pers&ouml;nlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h02\">Keinen Bock mehr auf Corona-Zahlen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h03\">Edit Policy: PimEyes &amp; Gesichtserkennung in Europa &ndash; wo bleibt der Aufschrei?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h04\">Umstrittenes &ldquo;Lex Cum-Ex&rdquo; &ndash; Geld ist wohl in vielen F&auml;llen weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h05\">Klassenkampf um den Mietendeckel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h06\">Ein Jahr ohne Klassenfahrten: Jugendherbergen stehen vor dem Nichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h07\">&ldquo;Arbeitgeber wetten darauf, dass die Menschen sich nicht wehren&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h08\">Corona k&ouml;nnte 45 Millionen Lateinamerikaner in die Armut rei&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h09\">Eine Million Barrel &Ouml;l bedrohen das Rote Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h10\">Bild, Merkel and the culture wars: the inside story of Germany&rsquo;s biggest tabloid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h11\">BAMF-Asylentscheidungen und Asylantr&auml;ge 2014 bis Juni 2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h12\">Die digitalen linken Spie&szlig;er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h13\">Europas leiseste Kriegerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h14\">LINKE fordert Abzug aller US-Truppen aus Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h15\">Stauffenberg ist kein Vorbild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63092#h16\">zu guter Letzt: Deutsche kaufen wieder mehr WC-Papier<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkel thematisierte Wirecard pers&ouml;nlich<\/strong><br>\nDie Bundesregierung r&auml;umt ein, dass Kanzlerin Merkel bei einer Chinareise im September 2019 den Skandalkonzern Wirecard zur Sprache brachte. Der SPIEGEL hatte zuvor das Engagement des Kanzleramts enth&uuml;llt.<br>\nDie Rolle der Bundesregierung im Wirecard-Skandal wirft viele Fragen auf &ndash; eine davon ist nun beantwortet. Nachdem der SPIEGEL berichtet hatte, dass sich das Kanzleramt bei einer Chinareise von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) f&uuml;r den Zahlungsdienstleister aus Deutschland eingesetzt hatte, r&auml;umt nun die Bundesregierung ein, dass Merkel Wirecard pers&ouml;nlich zum Thema machte. &ldquo;Sie hat es angesprochen&rdquo;, sagte Sprecherin Ulrike Demmer. Details zum Inhalt der Gespr&auml;che nannte sie nicht. Grunds&auml;tzlich setze sich das Kanzleramt auf Auslandsreisen immer wieder f&uuml;r deutsche Unternehmen ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/wirecard-angela-merkel-thematisierte-firma-persoenlich-bei-china-reise-a-38eb3184-a37c-499f-b2ec-2756bf59f0b5?fbclid=IwAR3NQCPLY46RwaGVJzF3bKpadMgtXnl1rUoOlqZ2dIvkvG3SPQOISSj9m7g\">SPIEGEL<\/a>\n<p><strong>dazu: Wirecard-Skandal: Frage nach politischer Verantwortung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-732507.html?fbclid=IwAR2AV_seaskLIfX8SQzGbeyPYZCupEOal25qvMloEsYq4iDZJ59VhdBM5eA\">Tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Finanzministerium informierte Kanzleramt &uuml;ber Ermittlungen gegen Wirecard<\/strong><br>\nNach SPIEGEL-Informationen setzte Bundeskanzlerin Angela Merkel sich in China f&uuml;r den inzwischen gescheiterten Finanzdienstleister ein, obwohl ihr Amt von den Sonderermittlungen der Bankenaufsicht gegen Wirecard wusste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/wirecard-finanzministerium-informierte-kanzleramt-ueber-ermittlungen-gegen-dax-konzern-a-a61923a8-d619-4f4f-b6ed-3b4bba32e72d\">SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Keinen Bock mehr auf Corona-Zahlen?<\/strong><br>\ninigkeit bei WHO-Konferenz: Sterberate IFR liegt bei 0,6%<br>\nAnfang Juli gab die WHO nach einer Online-Konferenz mit 1.300 Wissenschaftlern bekannt, dass die IFR (Infection Fatality Rate) f&uuml;r CoV-2-Infektionen nach aktuellem Forschungsstand bei 0,6% liegt. Bei saisonaler Grippe wird, je nach Saison, eine wesentlich niedrigere IFR zwischen 0,04 und 0,2 angenommen.<br>\nEine IFR von 0,6% bedeutet, 6 von 1.000 CoV-2-Infizierten haben einen t&ouml;dlichen Krankheitsverlauf, bzw. ein Covid-19-Todesfall geht zur&uuml;ck auf 167 infizierte Personen, unabh&auml;ngig davon, ob diese Personen Symptome entwickelt haben oder nicht.<br>\nDie Gef&auml;hrlichkeit eines Virus ergibt sich aus seiner Sterberate und Infektiosit&auml;t. Zumindest ersteres scheint jetzt einigerma&szlig;en gekl&auml;rt zu sein: Die WHO spricht von &ldquo;consensus&rdquo;, also einer breiten wissenschaftlichen &Uuml;bereinstimmung. Wohl infolge allgemeiner Coronazahlen-M&uuml;digkeit hatten deutschsprachige Medien kein Interesse an dieser Meldung (Ausnahme: Telepolis), weshalb ich aus journalistischer Sicht f&uuml;r das Infektionsgeschehen in Deutschland ein paar naheliegende Schlussfolgerungen treffen m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Keinen-Bock-mehr-auf-Corona-Zahlen-4847861.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Edit Policy: PimEyes &amp; Gesichtserkennung in Europa &ndash; wo bleibt der Aufschrei?<\/strong><br>\nGesichtserkennung ist eine massive Gefahr f&uuml;r die Grundrechte, aber eine Debatte &uuml;ber ihren Einsatz gibt es in Deutschland und Europa nicht. Anders in den USA.<br>\nGesichtserkennung stellt eine erhebliche Gefahr f&uuml;r unsere Grundrechte dar. Hierzulande muten Debatten &uuml;ber das Thema oft so an, als handele es sich dabei um Zukunftsmusik &ndash; oder ein Problem, das in erster Linie L&auml;nder mit einem niedrigeren Datenschutzniveau wie die USA oder China betreffe. Dabei breitet sich die automatische Gesichtserkennung in Europa und auch in Deutschland rasant aus. Bundespolizei und Kriminal&auml;mter setzen die Technologie bereits seit Jahren ein, Tendenz stark steigend. Die EU-Kommission investiert in unseri&ouml;se Startups, die Gesichtserkennung an Europas Au&szlig;engrenzen als L&uuml;gendetektoren einsetzen wollen. Und ein polnisches Clearview-Klon bietet eine frei zug&auml;ngliche Gesichter-Suchmaschine im Netz an. Wo bleibt der Aufschrei?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Edit-Policy-PimEyes-Gesichtserkennung-in-Europa-wo-bleibt-der-Aufschrei-4847531.html?seite=all\">heise.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Umstrittenes &ldquo;Lex Cum-Ex&rdquo; &ndash; Geld ist wohl in vielen F&auml;llen weg<\/strong><br>\nVon Parlamentariern und &Ouml;ffentlichkeit unbemerkt hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, das weitreichende Folgen im Cum-Ex-Skandal haben k&ouml;nnte &ndash; nach Recherchen von WDR und SZ k&ouml;nnten Milliarden verloren gehen.<br>\nBundesfinanzminister Olaf Scholz zeigt sich gern entschlossen im Kampf gegen den milliardenschweren Steuerbetrug Cum-Ex. Mit neuen Gesetzen, so die Schlagzeilen Mitte Juni, trete der Sozialdemokrat die Flucht nach vorne an. Kurz darauf lie&szlig; Scholz den Worten Taten folgen. Eigentlich war das zweite Corona-Steuerhilfegesetz dazu gedacht, die Wirtschaft in Zeiten der Pandemie zu st&uuml;tzen.<br>\nDoch das Scholz-Ministerium brachte darin auch neue Bestimmungen auf den Weg, die manche als &ldquo;Lex Cum-Ex&rdquo; bezeichnen &ndash; etwa den neuen Paragraph 375a in Deutschlands &ldquo;Steuergrundgesetz&rdquo;, der Abgabenordnung. Die neue Bestimmung soll es Staatsanwaltschaften erm&ouml;glichen, die Cum-Ex-Beute von Banken und anderen Beteiligten nach einer Verurteilung einzuziehen. Und zwar auch dann noch, wenn die F&auml;lle steuerlich bereits verj&auml;hrt sind. Bislang war diese Frage nicht klar geregelt &ndash; und hochumstritten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/cum-ex-139.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">Tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Klassenkampf um den Mietendeckel<\/strong><br>\nNach dem Urteil des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs im Interesse der Kapitalseite fragen sich alle, ob der Berliner Mietendeckel gerichtlich Bestand hat. Kommentar<br>\n&ldquo;Wer k&auml;mpft, kann gewinnen&rdquo;, titelte die Berliner Linke im Januar 2020, als der Mietendeckel in dem Bundesland Gesetz wurde. Dabei kam die Idee gar nicht von der Linkspartei, sondern vom sozialdemokratischen Juristen Peter Weber, der auf der Suche nach einer reformorientierten Mietenpolitik ohne Enteignungen war.<br>\nEr schrieb in einer Juristenzeitung einen Artikel, in dem er argumentierte, dass die Bundesl&auml;nder durchaus einen eigenen Gestaltungspielraum in der Mietenpolitik haben und nicht immer auf die Bundesregierung verweisen m&uuml;ssen. Ein Artikel in der sozialistischen Tageszeitung Neues Deutschland war dann der Beginn einer Debatte, der in der Verabschiedung des Berliner Mietendeckels m&uuml;ndete, der trotz viel Kritik einen Vorteil hat.<br>\nEs handelt sich nach langen Jahren wieder einmal um eine Reform, die nicht zum Ziel hat, dass die Lohnabh&auml;ngigen den G&uuml;rtel enger schnallen m&uuml;ssen. Es ist vielmehr eine Reform, die deren Leben an einigen Punkten verbessert, weil Mieten nach dem Gesetz eingefroren und sogar gesenkt werden m&uuml;ssen. Dabei gibt es gen&uuml;gend Ausnahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Klassenkampf-um-den-Mietendeckel-4847573.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein Jahr ohne Klassenfahrten: Jugendherbergen stehen vor dem Nichts<\/strong><br>\nEnde des Jahres soll die Jugendherberge in Sch&ouml;ningen geschlossen werden. Damit zeige sich eine erste langfristige Auswirkung der Corona-Krise, wie die s&uuml;d- ostnieders&auml;chsischen Jugendherbergen des Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) k&uuml;rzlich in einer Pressemitteilung berichteten. Doch auch die anderen Herbergen haben mit der derzeitigen Situation zu k&auml;mpfen. Denn s&auml;mtliche Gruppenreisen, Familienreisen und Klassenfahrten seien in den vergangenen Wochen abgesagt worden. Vor allem mit den Klassenfahrten f&auml;llt f&uuml;r die Herbergen eine ihrer Haupteinnahmequellen weg. Die Folge davon seien Umsatzeinbu&szlig;en von mehreren Millionen Euro gewesen. Dies betreffe nicht nur einzelne Standorte. Die Corona-Krise habe den gesamten DJH Landesverband Hannover in eine existenzbedrohende Situation gebracht.<br>\nNeben dem Standort Sch&ouml;ningen soll auch der Standort Bad Sachsa geschlossen werden. Beide Standorte seien vor allem Reiseziele f&uuml;r Klassenfahrten der Grundschulen und Freizeitgruppen gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/regionalheute.de\/goslar\/ein-jahr-ohne-klassenfahrten-jugendherbergen-stehen-vor-dem-nichts-1595247485\/?fbclid=IwAR2Z_eckIXG2VzMAn4BgeDDfaqm-oIJU9gB2cTJM2DWDRAVlsH9IXjasoiE\">regionalHeute.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Arbeitgeber wetten darauf, dass die Menschen sich nicht wehren&rdquo;<\/strong><br>\nZehntausende Saisonarbeiter ernten jedes Jahr in Deutschland Spargel und Erdbeeren. Die Gewerkschafterin Catalina Guia betreut solche Menschen &ndash; sie erz&auml;hlt von Angst und unhaltbaren Zust&auml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/saisonarbeiter-in-der-spargel-und-erdbeerernte-arbeitgeber-wetten-darauf-dass-die-menschen-sich-nicht-wehren-a-b1f82efa-0189-4159-b031-0f99998adb64\">SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Corona k&ouml;nnte 45 Millionen Lateinamerikaner in die Armut rei&szlig;en<\/strong><br>\nIn Lateinamerika ist von einem Eind&auml;mmen der Corona-Pandemie wenig zu sp&uuml;ren &ndash; die Zahlen der Infizierten und Toten steigen. Die Prognosen sind be&auml;ngstigend [&hellip;]<br>\nDie Zahlen d&uuml;rften nicht das wahre Ausma&szlig; abbilden: Der &ldquo;Economist&rdquo; etwa verglich die &Uuml;bersterblichkeit in verschiedenen Weltgegenden, basierend auf den offiziellen Sterberegistern. In Mexiko-Stadt liegt sie demnach seit Ende April zwischen 100 und 200 Prozent &uuml;ber dem Durchschnitt der zu erwartenden Todesf&auml;lle. Aber auch L&auml;nder und Regionen, die schon fr&uuml;hzeitig Ausgangssperren verh&auml;ngten und daf&uuml;r von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelobt wurden &ndash; wie Peru, Kolumbien oder Mittelamerika &ndash;, stehen vor dem Kollaps ihrer Gesundheitssysteme. In Brasilien werden viele Sterbef&auml;lle in den Favelas entweder gar nicht verzeichnet oder nicht auf Covid-19 untersucht. [&hellip;]<br>\nMedizinisches Personal zahlt den h&ouml;chsten Zoll &ndash; bis zu 20-mal h&ouml;her ist ihre Sterberate. &Auml;rztinnen und &Auml;rzte fordern daher die R&uuml;ckkehr zu strikten Quarant&auml;nen. Doch Lockdowns sind nicht mehr aufrechtzuerhalten; immer st&auml;rker wird der soziale und wirtschaftliche Druck. Vielerorts kam es zu ersten Demonstrationen gegen die Regierungen, von Mexiko-Stadt &uuml;ber La Paz und Santiago de Chile bis Buenos Aires. Die Staaten sind finanziell zu schwach, um all die Firmen und Menschen aufzufangen, die in finanzielle N&ouml;te kamen. Die Zahl der Armen in Lateinamerika k&ouml;nnte durch Corona um 45 Millionen steigen, das BIP f&auml;llt auf das Niveau von vor zehn Jahren, und 47 Millionen Arbeitspl&auml;tze sind bedroht, hat die Uno ermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000118866791\/wegen-corona-womoeglich-45-millionen-mehr-arme-in-lateinamerika\">derstandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Eine Million Barrel &Ouml;l bedrohen das Rote Meer<\/strong><br>\nIm Roten Meer f&auml;llt ein mit mehr als einer Million Barrel &Ouml;l gef&uuml;llter Tanker auseinander. Es droht eine Umweltkatastrophe.<br>\nSeit dem Beginn des Krieges liegt der Tanker &laquo;Safer&raquo; vor der K&uuml;ste Jemens. Eigentlich h&auml;tte das Schiff bereits vor zwei Jahrzehnten verschrottet werden m&uuml;ssen. Der 45-j&auml;hrige Tanker ist aber immer noch in Betrieb &ndash; auch wenn er bereits vor Jahren praktisch aufgegeben wurde und nicht mehr gewartet wird.<br>\nDie Tanks des Schiffs sind mit etwa 1,14 Millionen Barrel &Ouml;l gef&uuml;llt. Erst k&uuml;rzlich drang Wasser in den Maschinenraum ein, der Tanker drohte zu sinken. Davor war ein Ausr&uuml;stungsteil weg gerostet und verfehlte eine Pipeline nur knapp. Die &laquo;Safer&raquo; f&auml;llt zunehmend auseinander.<br>\nFliesst das &Ouml;l ins Rote Meer, wird der Planet mit einer der schwersten Umweltkatastrophen aller Zeiten konfrontiert. Das berichtet unter anderem &laquo;Le Temps&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Umwelt\/Eine-Million-Barrel-Ol-bedrohen-das-Rote-Meer\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bild, Merkel and the culture wars: the inside story of Germany&rsquo;s biggest tabloid<\/strong><br>\nThe newspaper Bild has long poured vitriol on the country&rsquo;s left-wingers and &lsquo;do gooders&rsquo;. But now it has a new target: the chancellor.<br>\n&lsquo;It would be ideal if you could hit a deer,&rdquo; Julian Reichelt, editor-in-chief of Europe&rsquo;s largest tabloid, Bild Zeitung, told his chauffeur. &ldquo;Guardian readers could do with a bit more colour.&rdquo; We had reached escape velocity out of ice-encrusted D&uuml;sseldorf. The Mercedes S-Class locked into place like a bobsled on the Autobahn. I sat shotgun with Reichelt&rsquo;s assortment of sports gear, a hockey stick between my legs. &ldquo;We are lucky in our driver today,&rdquo; Reichelt said, deadpan. &ldquo;Last time we hit a wild boar and the boar and the car went flying.&rdquo;<br>\nReichelt, who is 40, made his name as a war reporter in Syria, but today confines most of his battle courage to Twitter, where he enjoys needling the German political establishment and barging into leftwing echo chambers. In person, Reichelt exudes a twitchy exuberance, like a fighter pilot who has managed to smuggle champagne into the cockpit. His eyes restlessly gauge the world around him, clocking who he needs to avoid and who he needs to attract. Into his phone, he volleys directives to subeditors, assistants and the band of young male disciples he sends around the world to collect stories.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2020\/jul\/16\/bild-zeitung-tabloid-julian-reichelt-angela-merkel-germany\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>BAMF-Asylentscheidungen und Asylantr&auml;ge 2014 bis Juni 2020<\/strong><br>\nVon Januar bis Juni 2020 wurden insgesamt 54.798 Asylantr&auml;ge gestellt, darunter 47.309 Erstantr&auml;ge. Dies waren 30.068 (35,4 Prozent) Asylantr&auml;ge bzw. 25.644 (35,2 Prozent) Asylerstantr&auml;ge weniger als von Januar bis Juni 2019. 12.247 bzw. 25,9 Prozent der von Januar bis Juni 2020 gestellten 47.309 Erstantr&auml;ge waren laut BAMF Antr&auml;ge von in Deutschland geborenen Kindern im Alter von unter einem Jahr! (Januar bis Juni 2019: 15.586 bzw. 21,4 Prozent der 72.953 Asylerstantr&auml;ge)<br>\nEntschieden wurden vom Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) von Januar bis Juni 2020 insgesamt 78.976 Asylantr&auml;ge, 23.513 (22,9 Prozent) weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.<br>\nDie gesamten BIAJ-Materialien vom 17. Juli 2020 mit zwei Tabellen und drei Abbildungen zur Entwicklung (u.a. der &ldquo;Gesamtschutzquote&rdquo; und der &ldquo;Anerkennungsquote&rdquo;) seit 2014 (mit kurzen Lesehilfen und einem &bdquo;Zahlenr&auml;tsel&ldquo;): Download_BIAJ20200717 (PDF: f&uuml;nf Seiten)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/1413-bamf-asylentscheidungen-und-asylantraege-2014-bis-juni-2020.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die digitalen linken Spie&szlig;er<\/strong><br>\nDie heutige Linke wacht mit polizeilichem Blick &uuml;ber Diskurshecken und leugnet die eigene Macht, um ungest&ouml;rt moralisieren zu k&ouml;nnen. Das hilft weder ihr noch anderen. (&hellip;)<br>\nDas Schlimmste an den gegenw&auml;rtigen Spie&szlig;ern ist nun aber nicht, dass sie ahistorisch denken, jedes (vermeintlich) verungl&uuml;ckte Wort zur W&uuml;rde des Skandals erheben, st&auml;ndig Situationen des Verdachts organisieren (Wer hat was zu wem gesagt?) oder aus den Menschen wieder reum&uuml;tige Gest&auml;ndnistiere zu machen versuchen. Das alles ist blo&szlig; schlimm. Schlimmer als schlimm ist, dass sie sich immer noch widerst&auml;ndig und &ldquo;alternativ&rdquo; f&uuml;hlen, obwohl sie l&auml;ngst einem kulturell tonangebenden Milieu angeh&ouml;ren. Eine unerl&auml;ssliche Voraussetzung von Toleranz &ndash; und dieser Satz steht fest &ndash; liegt im ehrlichen Selbsteingest&auml;ndnis von eigener Macht, auch diskursiver Macht (zum Beispiel an den Universit&auml;ten).<br>\nNur die, die wissen, dass sie &uuml;ber Macht verf&uuml;gen, k&ouml;nnen sich &uuml;berhaupt die Frage stellen, ob sie andere tolerieren, das hei&szlig;t: aushalten, erdulden m&ouml;chten &ndash; oder eben nicht. Hieraus folgt: Die neopuritanische Linke muss sich dar&uuml;ber ehrlich machen, dass ihre Adepten in vielen politisch-kulturellen Konstellationen mittlerweile zu nichts anderem als Figuren der Macht geworden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2020-07\/identitaetspolitik-linke-intoleranz-zensur-demokratie-meinungsfreiheit\/komplettansicht\">Jan Freyn in Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.R.:<\/strong> diese Abrechnung mit spie&szlig;igen, moralisierenden sog. Linken sprach mir aus der Seele.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Europas leiseste Kriegerin<\/strong><br>\nWie Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Landsleuten die Angst vorm K&auml;mpfen austreiben und den Kontinent zur Milit&auml;rmacht umbauen will<br>\nAls &laquo;Mini-Merkel&raquo; haben ihre Gegner sie verspottet, als Parteichefin blieb sie blass. Doch Deutschlands Verteidigungsministerin hat sich gefangen. Unterwegs mit einer Frau, die daraus gelernt hat, untersch&auml;tzt zu werden.<br>\nDas Verteidigungsministerium in der slowakischen Hauptstadt Bratislava ist ein grauer Kasten, der etwa so viel Charme hat wie ein &uuml;berdimensionierter Schuhkarton. Vor diesem Bau f&auml;llt der Hosenanzug von Annegret Kramp-Karrenbauer am vergangenen Freitag gleich doppelt auf. Knallblau ist er, also nicht nur ein bisschen. Es wirkt, als h&auml;tte sich die 1,63 Meter kleine deutsche Verteidigungsministerin beim Kofferpacken gedacht: Wenn ich mich schon vorsichtig ausdr&uuml;cken muss, will ich wenigstens optisch auf den Putz hauen. Tags zuvor hatte sie Sofia und Budapest in einem Hosenanzug besucht, dessen Orange jede noch so pr&auml;chtige Uniform der Wachsoldaten in den Schatten stellte.<br>\nKnapp 72 Stunden lang reist die Deutsche, die bis vor wenigen Monaten noch als m&ouml;gliche n&auml;chste Kanzlerin gehandelt wurde, durch Mittel- und Osteuropa. Sie trifft die Verteidigungsminister und manchmal auch die Regierungschefs der Visegrad-Staaten Polen, Ungarn, Slowakei und Tschechien, um mit ihnen &uuml;ber die gegenw&auml;rtige deutsche Ratspr&auml;sidentschaft und die europ&auml;ische Verteidigungspolitik von morgen zu sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/deutschland\/deutschlands-suche-nach-ld.1566652\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>LINKE fordert Abzug aller US-Truppen aus Deutschland<\/strong><br>\n&bdquo;DIE LINKE fordert den Abzug aller US-Soldaten und Soldatinnen aus Deutschland inklusive der in B&uuml;chel gelagerten US-Atomwaffen. US-AFRICOM und US-EUCOM in Stuttgart sollen zivil genutzt werden. Es k&ouml;nnten neue Stadtviertel mit sozialem Wohnungsbau, Kleingewerbe, Kultureinrichtungen und Begegnungszentren entstehen, dies w&auml;re ein gro&szlig;er Gewinn f&uuml;r die B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen der Region Stuttgart&ldquo;, erkl&auml;rt die stellvertretende Vorsitzende und T&uuml;binger Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Heike H&auml;nsel. Sie kritisiert den vom baden-w&uuml;rttembergischen Ministerpr&auml;sidenten Winfried Kretschmann und den Ministerpr&auml;sidenten Bayerns, Hessens und Rheinland-Pfalz&rsquo; verfassten Brief an den US-amerikanischen Kongress, in dem sie sich gegen den von US-Pr&auml;sident Trump geplanten Teilabzug von 9.500 US-Soldaten und Soldatinnen wenden. Laut General Ben Hodges, dem fr&uuml;heren Oberbefehlshaber der US-Truppen in Europa, schadet der Abzug aus Deutschland vor allem US-Interessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/linke-fordert-abzug-aller-us-truppen-aus-deutschland\/?fbclid=IwAR1UcDpNQ68JZ_8tWuThlj4uoDpdDBGPYfQAzDcy946O5xoE_aMMsURfh58\">Heike H&auml;nsel\/Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Stauffenberg ist kein Vorbild<\/strong><br>\n42 missgl&uuml;ckte Attentate gab es auf Adolf Hitler. In der offiziellen Erinnerungspolitik dominiert bis heute der Versuch von Milit&auml;rs um Graf von Stauffenberg. Zwar seien die Widerstandsk&auml;mpfer gescheitert, ihr Handeln sei aber f&uuml;r die Bundesrepublik &raquo;nach dem Krieg sinnstiftend geworden&laquo;, so Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am Montag. Das NS-Regime habe die beteiligten Menschen t&ouml;ten k&ouml;nnen, &raquo;nicht aber ihre Haltung&laquo;.<br>\nWelche Haltung meint die Ministerin? Hat sie sich einmal gefragt, warum Stauffenberg auch von der extremen Rechten als Vorbild gefeiert wird? Warum selbst die vom v&ouml;lkisch-nationalistischen Geist dominierte AfD vom &raquo;Patriotismus und Widerstandsgeist des 20. Juli&laquo; schw&auml;rmt?<br>\nDie Antwort lautet: Weil Stauffenberg nicht als das gro&szlig;e Vorbild taugt, zu dem er verkl&auml;rt wird. Er war Antisemit und alles andere als ein Demokrat. Im Eid der Verschw&ouml;rer vom 20. Juli 1944 hei&szlig;t es, wir verachten die &raquo;Gleichheitsl&uuml;ge und beugen uns vor den naturgegebenen R&auml;ngen&laquo;. Kann so jemand noch Vorbild f&uuml;r die Bundeswehr im Jahr 2020 sein? Nein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1139368.bundeswehr-stauffenberg-ist-kein-vorbild.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Deutsche kaufen wieder mehr WC-Papier<\/strong><br>\nZu Beginn der Corona-Pandemie decken sich viele Deutsche mit Unmengen an Toilettenpapier ein. Kurzfristig scheint die Nachfrage das Angebot zu &uuml;bersteigen. Bis der Absatz einbricht. Nun aber greifen die Menschen wieder h&auml;ufiger zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Deutsche-kaufen-wieder-mehr-WC-Papier-article21921919.html?fbclid=IwAR3DXJicjt5_bu3QbptGQC2wtO1JoAlZ1Iq9Nl8rd9-n_3BSw9XTqRO5mKQ\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ist das jetzt die vielzitierte &bdquo;zweite Welle&ldquo;?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-63092","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63092","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63092"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63092\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":63094,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63092\/revisions\/63094"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63092"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=63092"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=63092"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}