{"id":63106,"date":"2020-07-21T12:06:36","date_gmt":"2020-07-21T10:06:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63106"},"modified":"2020-07-31T10:20:44","modified_gmt":"2020-07-31T08:20:44","slug":"eu-gipfel-die-sparsamen-vier-endlich-hat-deutschland-seine-neue-margareth-thatcher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63106","title":{"rendered":"EU-Gipfel: \u201eDie sparsamen Vier\u201c \u2013 Endlich hat Deutschland seine neue Margaret Thatcher"},"content":{"rendered":"<p>Lange wurde in Br&uuml;ssel gestritten, so lange wie noch nie auf einem EU-Gipfel. Unter deutscher Ratspr&auml;sidentschaft war es diesmal vor allem eine L&auml;ndergruppe mit dem merkw&uuml;rdigen Namen &bdquo;die sparsamen Vier&ldquo;, die mit einer harten Verhandlungslinie das geplante Hilfspaket zum &bdquo;Wiederaufbau&ldquo; der durch die Corona-Ma&szlig;nahmen arg ramponierten europ&auml;ischen Volkswirtschaften auf neoliberalen Kurs brachte. Am Ende siegten sie auf fast ganzer Linie und konnten getreu dem alten Thatcher-Motto &bdquo;I want my money back&ldquo; sogar &uuml;ppige Beitragsrabatte aushandeln. In den deutschen Medien wurden diese &bdquo;sparsamen Vier&ldquo; meist <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2020-05\/24\/die-sparsamen-vier-attackieren-merkel-und-macron\">als Gegner<\/a> von Angela Merkel dargestellt. Das ist ein wenig zu kurz gedacht, hat diese Gruppe doch auch und vor allem Merkels eigentliche Positionen vorgetragen, die sie aufgrund der Ratspr&auml;sidentschaft als Maklerin so nicht vortragen konnte. Wie zu alten Zeiten versteckte sich Deutschland wieder hinter Hardlinern, die mit ihren Positionen den Groll des Rests der EU auf sich zogen &ndash; fr&uuml;her waren es die Briten, nun sind es die &bdquo;sparsamen Vier&ldquo;, die eigentlich die &bdquo;neoliberalen F&uuml;nf&ldquo; genannt werden m&uuml;ssten. Der gr&ouml;&szlig;te Gewinner hei&szlig;t wieder einmal Deutschland, der gro&szlig;e Verlierer ist wieder einmal die Solidarit&auml;t. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5802\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-63106-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200721_EU_Die_sparsamen_Vier_und_Margaret_Thatcher_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200721_EU_Die_sparsamen_Vier_und_Margaret_Thatcher_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200721_EU_Die_sparsamen_Vier_und_Margaret_Thatcher_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200721_EU_Die_sparsamen_Vier_und_Margaret_Thatcher_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=63106-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200721_EU_Die_sparsamen_Vier_und_Margaret_Thatcher_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200721_EU_Die_sparsamen_Vier_und_Margaret_Thatcher_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Alleine der Begriff &bdquo;sparsame Vier&ldquo; ist schon eine geschickte PR-Kampagne. Anders als beispielsweise der Begriff &bdquo;geizig&ldquo; ist der Begriff &bdquo;sparsam&ldquo; ja eigentlich positiv konnotiert. Es &uuml;berrascht daher nicht, dass der Begriff &bdquo;sparsame Vier&ldquo; auf einen Aufsatz zur&uuml;ckgeht, den der &ouml;sterreichische Kanzler Sebastian Kurz als <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/7faae690-4e65-11ea-95a0-43d18ec715f5\">Gastartikel in der Financial Times<\/a> platzierte, um die gemeinsame Linie seines Landes und der Staaten Niederlande, D&auml;nemark und Schweden w&auml;hrend des EU-Budgetstreits im Februar dieses Jahres zu vermitteln. Der Begriff geht also auf einen der ma&szlig;geblichen Akteure der &bdquo;sparsamen Vier&ldquo; zur&uuml;ck und ist somit eine eigentlich ziemlich leicht als solche erkennbare PR-Aktion. Um so unverst&auml;ndlicher ist es, dass nahezu alle deutschen Medien diesen PR-Begriff heute 1:1 unkritisch &uuml;bernehmen. <\/p><p>Schon beim Budgetstreit im Februar zeigte sich, dass diese vier L&auml;nder keineswegs alleine stehen. Finnland teilte damals die Positionen dieses Viererb&uuml;ndnisses und auch und vor allem das gro&szlig;e und auf EU-Ebene m&auml;chtige Deutschland stand inhaltlich voll hinter Kurz, Rutte und Co. Vor allem der niederl&auml;ndische Premier Mark Rutte war im Februar &ndash; als es darum ging, eine Aufstockung des EU-Budgets zu verhindern &ndash; Deutschlands <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/das-problem-heisst-rutte\/\">engster Partner<\/a>. <\/p><p>Dieses &bdquo;Verstecken&ldquo; hinter einem Hardliner hat in Deutschland Tradition. &Uuml;ber die Jahrzehnte hinweg waren es angefangen bei Margaret Thatcher meist die Briten, hinter denen Deutschland sich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31548\">gerne versteckte<\/a>, wenn es darum ging, die EU m&ouml;glichst kleinzuhalten, nach neoliberalen Vorstellungen zu formen und auf EU-Ebene eine konservative und dirigistische Fiskalpolitik durchzusetzen. Nun sind die Briten ausgetreten und mit den selbsternannten &bdquo;sparsamen Vier&ldquo; und derem Hardliner Mark Rutte hat Deutschland offenbar einen w&uuml;rdigen Nachfolger gefunden.<\/p><p>Die strittigen Punkte des aktuellen EU-Gipfels, bei dem es vor allem um den 750 Milliarden Euro schweren &bdquo;Wiederaufbau-Plan&ldquo; und das mehr eine Billion Euro umfassende EU-Budget f&uuml;r die n&auml;chste Haushaltsperiode von 2021 bis 2027 ging, waren im Kern schon lange bekannt. Staaten wie Spanien und Italien wollten m&ouml;glichst hohe Zusch&uuml;sse von der EU, die im Idealfall ohne Vorbedingungen ausgezahlt werden sollten. Die Gruppe um die Niederlande wollte m&ouml;glichst wenig Zusch&uuml;sse, sondern stattdessen Kredite, die an Bedingungen, vor allem in Form neoliberaler Reformen, gekn&uuml;pft sind; also genau die Form von &bdquo;Hilfen&ldquo;, die auch Deutschland seit der Finanzkrise (Stichwort: Troika, EFSF, ESM) favorisiert.<\/p><p>Diese neoliberale Linie vertrat Deutschland in der Vergangenheit stets mehr oder weniger offensiv in enger Partnerschaft mit &Ouml;sterreich, Finnland, Schweden und den Niederlanden, also den L&auml;ndern, die sich heute die &bdquo;sparsamen Vier&ldquo; nennen. Mit der Zeit wuchs jedoch auch der Widerstand und vor allem Frankreich sympathisierte immer mehr mit der Idee der &bdquo;Eurobonds&ldquo; bzw. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59988\">&bdquo;Coronabonds&ldquo;<\/a>, die nicht nur Kurz und Rutte, sondern auch Merkel kategorisch ablehnen. Was lag da n&auml;her, als den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten so fest zu umarmen, dass er gar keinen Platz mehr f&uuml;r eigene Ideen hat? Genau dies hat Angela Merkel getan und gemeinsam mit Macron im Vorfeld des EU-Gipfels einen ambitioniert klingenden &bdquo;Wiederaufbau-Plan&ldquo; pr&auml;sentiert &hellip; einen Plan, von dem sie sicherlich genau wusste, dass er auf dem Gipfel von Rutte, Kurz und ihren &bdquo;sparsamen Vier&ldquo; so weit zerpfl&uuml;ckt werden sollte, dass er am Ende genau den deutschen, nicht aber den franz&ouml;sischen Vorstellungen entspricht.<\/p><p>Genau so kam es. Geiz statt Solidarit&auml;t und Mark Rutte und Sebastian Kurz gaben im Theaterst&uuml;ck mit Vorliebe den &bdquo;geizigen Schurken&ldquo;, wohl wissend, dass ihnen diese Rolle im eigenen Land Applaus vom W&auml;hler einbringt und die Konkurrenz von rechts, hier Geert Wilders, dort die FP&Ouml;, vom Leibe h&auml;lt. Aus den von der EU-Kommission vorgeschlagenen 750 Milliarden Euro &bdquo;Wiederaufbau-Zusch&uuml;ssen&ldquo; wurden am Ende 390 Milliarden Euro &ndash; gek&uuml;rzt <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article211957441\/EU-Gipfel-einigt-sich-in-der-Corona-Krise-auf-Milliardenhilfen.html\">wurde<\/a> &uuml;brigens in letzter Minute ausgerechnet beim von der EU angesto&szlig;enen Investitionsprogramm f&uuml;r den Gesundheitssektor. So viel zum Thema Corona.<\/p><p>Diese 390 Milliarden Euro werden nun als Zuschuss erteilt, <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/was-die-frugal-four-durchgeboxt-haben\/\">jedoch nur<\/a>, wenn der Empf&auml;nger ein &bdquo;Reformprogramm&ldquo; vorlegt &ndash; also Troika 2.0, erst neoliberale Reformen, dann Geld. Interessant ist auch, dass stets kommuniziert wird, diese Zusch&uuml;sse m&uuml;ssten nicht zur&uuml;ckgezahlt werden. Nat&uuml;rlich m&uuml;ssen sie das, nur dass sie indirekt &uuml;ber Schulden der EU finanziert werden, die zum gro&szlig;en Teil sp&auml;ter &uuml;ber die regul&auml;ren Beitr&auml;ge der Mitgliedsstaaten zur&uuml;ckgezahlt werden; also auch von den Staaten, die die Zusch&uuml;sse in Anspruch nehmen.<\/p><p>Diese regul&auml;ren Beitr&auml;ge waren letzten Endes genau die W&auml;hrung, mit dem sich die &bdquo;sparsamen Vier&ldquo; ihre kleinen &bdquo;Zugest&auml;ndnisse&ldquo; haben vergelten lassen. Nun muss man fragen: Welche Zugest&auml;ndnisse? Schlie&szlig;lich ist man nur in Teilen von einer Maximalforderung, die u.a. das Vetorecht jedes einzelnen Staates bei der Vergabe der Zusch&uuml;sse und Kredite vorsah, abgewichen, die ohnehin nie eine realistische Chance auf Akzeptanz abseits dieser Staatengruppe hatte. Zugest&auml;ndnisse hat auf der anderen Seite jedoch die EU gemacht und diese Zugest&auml;ndnisse sind gewaltig.<\/p><p>Zur Zeit profitieren eben jene &bdquo;sparsamen Vier&ldquo; und Deutschland von einer Rabattregelung bei den EU-Beitr&auml;gen, die seinerzeit von den Briten durchgesetzt wurde. Diese Rabatte sollten &ndash; so sah es der im Februar beschlossene Budgetplan vor &ndash; nun abgeschafft werden. Nach dem l&auml;ngsten Verhandlungswochenende in der Geschichte der EU-Gipfel steht nun ein Ergebnis, das sogar die Eiserne Lady, Margaret Thatcher, beeindruckt h&auml;tte &ndash; <strong>die Rabatte werden nicht abgeschafft, sondern verdoppelt!<\/strong> Im Ergebnis <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000118872062\/eu-beitragsrabatt-fuer-oesterreich-groesser-als-erwartet\">zahlen<\/a> nun D&auml;nemark (322 Mio. Euro), &Ouml;sterreich (565 Mio. Euro), Schweden (1.069 Mio. Euro), die Niederlande (1.921 Mio. Euro) und Deutschland (3.671 Mio. Euro &ndash; jeweils pro Jahr) deutlich weniger Beitr&auml;ge an die EU als eigentlich vorgesehen. Alleine f&uuml;r Deutschland betr&auml;gt der Rabatt f&uuml;r den verabschiedeten sechsj&auml;hrigen Haushaltsrahmen somit stolze 22 Milliarden Euro. <strong>Im Kielwasser der &bdquo;sparsamen Vier&ldquo; hat Deutschland so seine eigenen Interessen erfolgreich durchgeboxt.<\/strong><\/p><p>Das Budget steht fest und wenn f&uuml;nf Staaten deutlich weniger bezahlen m&uuml;ssen, muss der Rest nat&uuml;rlich diese Finanzl&uuml;cke ausgleichen. So ist es nun an Staaten wie Spanien, Italien und Frankreich, also den Staaten, deren Volkswirtschaft durch die Corona-Ma&szlig;nahmen am h&auml;rtesten getroffen wurde, k&uuml;nftig mehr zu bezahlen, w&auml;hrend ausgerechnet die Staaten, deren Volkswirtschaft von den Ma&szlig;nahmen noch am wenigsten in Mitleidenschaft gezogen wurde, einen fetten Rabatt bekommen. Geiz ist geil? Er zahlt sich zumindest aus und ist auf EU-Ebene nach wie vor die oberste Leitlinie. <\/p><p>In Berlin wird man dieses Ergebnis dankbar zur Kenntnis nehmen. Nun hat der Niederl&auml;nder Mark Rutte die Figur des &bdquo;B&ouml;sewichts&ldquo; &uuml;bernommen; die Rolle, in der Margaret Thatcher &uuml;ber Jahre hinweg brillierte. Erst vor einer Woche traf sich Angela Merkel zu einem <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/hat-sich-merkel-schon-bewegt\/\">Sondertreffen mit Mark Rutte<\/a> und best&auml;rkte ihn auch noch in seiner Linie, die als Frontalangriff auf den von ihr &bdquo;gemeinsam&ldquo; mit Macron vorgestellten Plan zu verstehen war. Merkel hat zweigleisig gespielt und gewonnen. Die europ&auml;ische Solidarit&auml;t hat verloren. Vergessen wir die Solidarit&auml;t lieber. Die gibt es offenbar nur noch in Sonntagsreden.<\/p><p>Titelbild: Corepics VOF\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/bba09d20e51342c1b1eb83a154b5fdc3\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lange wurde in Br&uuml;ssel gestritten, so lange wie noch nie auf einem EU-Gipfel. Unter deutscher Ratspr&auml;sidentschaft war es diesmal vor allem eine L&auml;ndergruppe mit dem merkw&uuml;rdigen Namen &bdquo;die sparsamen Vier&ldquo;, die mit einer harten Verhandlungslinie das geplante Hilfspaket zum &bdquo;Wiederaufbau&ldquo; der durch die Corona-Ma&szlig;nahmen arg ramponierten europ&auml;ischen Volkswirtschaften auf neoliberalen Kurs brachte. 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