{"id":63121,"date":"2020-07-22T08:46:56","date_gmt":"2020-07-22T06:46:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121"},"modified":"2020-07-22T08:47:08","modified_gmt":"2020-07-22T06:47:08","slug":"hinweise-des-tages-3657","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h01\">Julian Assange erh&auml;lt Stuttgarter Friedenspreis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h02\">Erpresster Kompromiss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h03\">Schon mal Pfl&ouml;cke einrammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h04\">Trump plant Einsatz von Bundesspezialkr&auml;ften in Chicago und New York<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h05\">Generationenkrieg ist Klassenkampf f&uuml;r Dumme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h06\">Gegen den guten Ton<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h07\">Ifo-Institut muss sich wegen nicht offengelegter Studienfinanzierung durch die INSM erkl&auml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h08\">Streit um Schuldenschnitt f&uuml;r Argentinien: Regierung und Gl&auml;ubiger lehnen gegenseitige Angebote ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h09\">Washington macht ernst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h10\">Gr&uuml;ne und Linke: Geplante Hartz-IV-Erh&ouml;hung reicht nicht aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h11\">&raquo;Mietendeckel&laquo; vor Kadi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h12\">Kogler f&uuml;r schwarz-blaues Modell: Arbeitslosengeld soll mit der Zeit sinken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h13\">All Cops Are Doctors?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h14\">Corona-Hilfe gescheitert: 85 Prozent der Corona-Arbeitslosen sind weiblich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h15\">Kein Billig-Kotelett ist auch keine L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h16\">Eskalation zwischen China und Indien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h17\">Wahlbeh&ouml;rde in Ecuador schlie&szlig;t Correa-Partei aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63121#h18\">Der neue Absolutismus &ndash; Das K&ouml;nigreich Gates<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Julian Assange erh&auml;lt Stuttgarter Friedenspreis<\/strong><br>\nSchon seit April 2019 sitzt Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange in einem Gef&auml;ngnis in London.<br>\nDie USA werfen dem Australier Spionage und Geheimnisverrat vor.<br>\nDie B&uuml;rgerorganisation &ldquo;Die AnStifter&rdquo; betont hingegen ein &ldquo;Recht auf bedingungslose Informations- und Pressefreiheit&rdquo; und zeichnet Assange mit dem Stuttgarter Friedenspreis aus.<br>\nStuttgart. Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange erh&auml;lt den Stuttgarter Friedenspreis der B&uuml;rgerorganisation &ldquo;Die AnStifter&rdquo;. Die Ehrung solle deutlich machen, dass das &ldquo;Recht auf bedingungslose Informations- und Pressefreiheit&rdquo; nicht nur gesch&uuml;tzt, sondern durchgesetzt werden muss, sagte am Dienstag die Vorsitzende der Organisation, Annette Ohme-Reinicke. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis soll am 6. Dezember in Stuttgart verliehen werden.<br>\nInformations- und Pressefreiheit sei ein Recht, das einst gegen Tyrannen und Despoten erstritten wurde, hei&szlig;t es weiter. Seit der ersten Erkl&auml;rung der Menschenrechte von 1789 geh&ouml;re es in Europa zu den unver&auml;u&szlig;erlichen Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft. Die scharfe Repression gegen Julian Assange richte sich auch gegen die Verwirklichung einer umfassenden politischen Information aller Menschen.<br>\nAssange sitzt in London in Haft<br>\nDer 48-J&auml;hrige sitzt seit April 2019 in London in Haft. Die USA werfen dem Australier Spionage und Geheimnisverrat vor. Hintergrund ist die Ver&ouml;ffentlichung von geheimen milit&auml;rischen und diplomatischen Dokumenten auf der Plattform Wikileaks im Jahr 2010. Ob er an die USA ausgeliefert wird, soll in einer Anh&ouml;rung im September entschieden werden.<br>\nZuvor hatte sich Assange sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft in London aufgehalten, um einer Auslieferung nach Schweden wegen Vergewaltigungsvorw&uuml;rfen zu entgehen. Dieses Verfahren wurde inzwischen eingestellt.<br>\nMit dem Stuttgarter Friedenspreis zeichnen &ldquo;Die AnStifter&rdquo; seit 2003 Menschen und Projekte aus, die sich in besonderer Weise f&uuml;r Frieden, Gerechtigkeit und Solidarit&auml;t einsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/wikileaks-grunder-julian-assange-erhalt-stuttgarter-friedenspreis-K7JMZF2DSNRD3W667TPRRQBPOM.html\">RND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Geplant ist, dass der FriedensPreis 2020 am Sonntag, dem 6. Dezember 2020,um 11 Uhr im Rahmen der FriedensGala im Stuttgarter Theaterhaus verliehen wird.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Erpresster Kompromiss<\/strong><br>\nEU-Gipfel Die politischen Kollateralsch&auml;den dieses Krisentreffens werden katastrophal sein. Emmanuel Macron sucht Trost in Floskeln, wenn er es &bdquo;historisch&ldquo; nennt<br>\nTats&auml;chlich wurde in diesen vier Tagen und N&auml;chten eine historische Chance verspielt. Sie bestand darin, in einem Augenblick der Not Staaten und V&ouml;lker einmal nicht gegeneinander auszuspielen, sondern als Schicksalsgemeinschaft des gegenseitigen Beistands zu verstehen.<br>\nDas ist gr&uuml;ndlich misslungen. Die von der Corona-Pandemie am schwersten betroffenen Staaten m&uuml;ssen sich behandelt f&uuml;hlen wie vor einem Jahrzehnt die Gro&szlig;schuldner der Eurokrise: als Misset&auml;ter, nicht als Opfer, als Kostg&auml;nger, nicht als Hilfsbed&uuml;rftige. Ihnen wird bedeutet: Allein Wohlverhalten, die Annahme von Auflagen, die Disziplinierung f&uuml;hrt zum Anspruch auf Unterst&uuml;tzung, die noch dazu geringer ausf&auml;llt &ndash; nimmt man die H&ouml;he der sogenannten &bdquo;Zusch&uuml;sse&ldquo; &ndash; als urspr&uuml;nglich erwartet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/erpresster-kompromiss\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63106\">EU-Gipfel: &bdquo;Die sparsamen Vier&ldquo; &ndash; Endlich hat Deutschland seine neue Margaret Thatcher<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schon mal Pfl&ouml;cke einrammen<\/strong><br>\nMinisterium fordert bewaffnete Drohnen f&uuml;r die Bundeswehr<br>\nSeit mehr als einer Woche ist der Bundestag in der parlamentarischen Sommerpause. Am letzten Tag des normalen Betriebs, am 3. Juli, lieferte das Bundesverteidigungsministerium einen Bericht &uuml;ber die &bdquo;#DrohnenDebatte2020&ldquo; im Verteidigungsausschuss ab. Darin empfahl es &ndash; wenig &uuml;berraschend &ndash; die Bewaffnung der bereits geleasten G-Heron-TP-Drohnen. Stationiert werden diese in Israel &ndash; dort l&auml;uft auch bereits seit &uuml;ber anderthalb Jahren die Ausbildung des Bedienpersonals &ndash; und nicht etwa in Deutschland. So soll ein erneutes Debakel um die Luftraumzulassung vermieden werden, die f&uuml;r Trainingsfl&uuml;ge n&ouml;tig w&auml;re.<br>\nDie Drohnen sollen dort fliegen, wo auch jetzt schon gr&ouml;&szlig;ere Drohnen des Typs Heron 1 eingesetzt werden: In Afghanistan und Mali. Die G-Heron-TP-Drohnen sollen lediglich die Zeit &uuml;berbr&uuml;cken, bis das europ&auml;ische Drohnenprojekt abheben wird, welches gemeinsam von Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien entwickelt wird. Bei dieser Drohne ist eine Bewaffnung bereits geplant, die Munition, die zum Einsatz kommen soll, wurde im Laufe der Drohnendebatte bekannt. Sollte sich dieses Mal eine Bewaffnung der Drohnen abwenden lassen, bietet sich f&uuml;r das Ministerium und die Bundeswehr bereits in einigen Jahren die n&auml;chste Chance.<br>\nDoch das Verteidigungsministerium m&ouml;chte jetzt schon Pfl&ouml;cke einrammen und die Bewaffnung bei der Zwischenl&ouml;sung durchsetzen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/07\/17\/schon-mal-pfloecke-einrammen\/\">IMI<\/a>\n<p><strong>Dazu: EU-R&uuml;stung: SPD-Pl&auml;doyer<\/strong><br>\nIn den letzten Verhandlungsvorschl&auml;gen f&uuml;r den kommenden EU-Haushalt 2021 bis 2027 wurden gegen&uuml;ber dem urspr&uuml;nglichen Kommissionsvorschlag vom Mai 2018 der anvisierte &bdquo;Europ&auml;ische Verteidigungsfonds&ldquo; (EVF) dezent und der Topf f&uuml;r &bdquo;Milit&auml;rische Mobilit&auml;t&ldquo; deutlich gek&uuml;rzt. Seither machen die &uuml;blichen r&uuml;stungsindustrienahen politischen Verd&auml;chtigen Front gegen diese K&uuml;rzungen. Dass sich mit Nils Schmid als MdB und Sprecher der SPD f&uuml;r Ausw&auml;rtige Angelegenheiten nun auch ein hochrangiger Genosse (zusammen mit H&eacute;l&egrave;ne Conway-Mouret und Radoslav Sikorski) in der Welt hier in der Welt einreiht, ist zwar &auml;rgerlich, aber auch nicht v&ouml;llig &uuml;berraschend. Besonders perfide ist auch hier, dass derlei R&uuml;stungsinvestitionen ausgerechnet mit der Coronakrise legitimiert werden, die eigentlich ja klar gezeigt hat, dass Gelder dringend f&uuml;r andere Aufgaben ben&ouml;tigt werden: &bdquo;Wir glauben, dass es ein strategischer Fehler w&auml;re, die vom Europ&auml;ischen Parlament gebilligten Verpflichtungen zur Belebung der Europ&auml;ischen Verteidigung r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. [&hellip;] Auf europ&auml;ischer Ebene bereits vereinbarte verteidigungsbezogene Investitionen m&uuml;ssen beibehalten werden, sei es f&uuml;r den Europ&auml;ischen Verteidigungsfonds (EDF) oder die milit&auml;rische Mobilit&auml;t. Der EDF muss die Entwicklung autonomer europ&auml;ischer F&auml;higkeiten substanziell finanziell unterst&uuml;tzen. [&hellip;] Die Corona-Krise hat gezeigt, wie sehr die Abh&auml;ngigkeit Europas in strategischen Bereichen die Verwundbarkeit seiner B&uuml;rger erh&ouml;ht und wie sehr die Investitionen von heute die Handlungsf&auml;higkeit und Widerstandsf&auml;higkeit von morgen bestimmen.&ldquo; (jw)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2020\/07\/20\/eu-ruestung-spd-plaedoyer\/\">IMI<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Der strategische Kompass der EU<\/strong><br>\nBerlin will die EU auf ein milit&auml;rpolitisches Grundlagenpapier festlegen. Kern: eine geheimdienstlich erstellte &ldquo;Bedrohungsanalyse&rdquo;.<br>\nBerlin (Eigener Bericht) &ndash; Die Bundesregierung will zwecks milit&auml;rischer Fokussierung der EU einen gemeinsamen &ldquo;strategischen Kompass&rdquo; verabschieden. Das geplante Strategiedokument soll helfen, den bisherigen Militarisierungsprojekten der Union &ndash; etwa PESCO, den EU Battlegroups &ndash; eine einheitliche Sto&szlig;richtung zu verleihen sowie die milit&auml;rische Reaktionsf&auml;higkeit der Union zu verbessern. Angestrebt wird auch die Orientierung der nationalen Aufr&uuml;stung in der EU am strategischen Gesamtbedarf der Union. Als das Herzst&uuml;ck des &ldquo;strategischen Kompasses&rdquo; gilt eine neue gemeinsame EU-Bedrohungsanalyse, die Berlin noch unter seiner EU-Ratspr&auml;sidentschaft erstellen lassen will. Verfasst werden soll sie auf Grundlage von Einsch&auml;tzungen der nationalen Geheimdienste durch deren EU-&Auml;quivalent, das European Union Intelligence and Situation Centre (EU IntCen). Die Bedrohungsanalyse, die auch Grundlage f&uuml;r k&uuml;nftige EU-Milit&auml;rinterventionen ist, unterliegt damit keinerlei demokratischer Kontrolle. Nicht zuletzt zielt sie auf eine Vereinheitlichung der Strategiebildung von EU-Staaten mit divergierenden nationalen Interessen&hellip;<br>\n(&hellip;) Damit ist das Herzst&uuml;ck eines zentralen Grundlagenpapiers der k&uuml;nftigen EU-Au&szlig;en- und Milit&auml;rpolitik jeglicher demokratischen Kontrolle entzogen; die Union baut also unter anderem die Entscheidung &uuml;ber k&uuml;nftige Milit&auml;rinterventionen auf der Vorarbeit von Spionagebeh&ouml;rden auf. Diese haben sich in der Vergangenheit unter anderem durch freie Erfindung von Kriegsgr&uuml;nden und durch die Beteiligung an Verschleppung und Folter von Verd&auml;chtigen im Rahmen des &ldquo;Anti-Terror-Kriegs&rdquo; hervorgetan<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8341\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Trump plant Einsatz von Bundesspezialkr&auml;ften in Chicago und New York<\/strong><br>\n&ldquo;Operation Legend&rdquo;. Kritiker sprechen von einem &ldquo;Pr&auml;sidenten au&szlig;er Kontrolle&rdquo;, der setzt den politischen Gegner mit radikalen Linken gleich, die das &ldquo;Land zur H&ouml;lle machen&rdquo;<br>\nUS-Pr&auml;sident Trump hat deutlich gemacht, dass er gewillt ist, den Einsatz von Bundestruppen im Inneren auszuweiten. In Portland waren nicht ausgewiesene Spezialkr&auml;fte gegen den Willen des dortigen B&uuml;rgermeisters im Einsatz, dabei kam es zu Verhaftungen von Demonstranten&hellip;<br>\nAls n&auml;chstes stehen Chicago wie auch New York auf der Liste, die Trump Pressevertretern gegen&uuml;ber &auml;u&szlig;erte &ndash; auch hier gibt es Widerspruch von B&uuml;rgermeistern und Gouverneuren, die der demokratischen Partei angeh&ouml;ren.<br>\n(&hellip;) &ldquo;H&ouml;lle&rdquo;<br>\nTrump verhehlt nicht, dass es ihm um Wahlkampf geht. &ldquo;Wenn Biden ins Amt kommt, dann w&uuml;rde es im ganzen Land so sein. Das ganze Land w&uuml;rde zur H&ouml;lle fahren. Und wir werden es nicht zur H&ouml;lle fahren lassen.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Ein politisch gestricktes Vorhaben<br>\nUmso auff&auml;lliger wird dagegen, dass Trumps Vorhaben vor allem politisch gestrickt ist und da wird es kritisch, weil er Wahlkampf mit Mitteln polizeilicher Gewalt macht, die ihrerseits zur Eskalation beitr&auml;gt und auf einem d&uuml;nnen legalen Boden steht.<br>\nSollte der Einsatz legal v&ouml;llig in Ordnung sein, warum wird er dann von Sicherheitskr&auml;ften durchgef&uuml;hrt, die weder Abzeichen noch Namensschilder tragen, so dass er einem verdeckten Einsatz gleicht? K&ouml;nnte man den Einsatz glasklar rechtfertigen, so w&auml;re dieses Versteckspiel unn&ouml;tig.<br>\nTrump sch&ouml;pft aus dem Reservoir aus &Auml;ngsten und Erregungen, die sich an B&uuml;rgerkriegs-Szenarien hochranken. Die finden nicht nur in rechten Kreisen Resonanz. Zupass kommt dem gegenw&auml;rtigen US-Pr&auml;sidenten auch &ldquo;Pioniervorabeiten&rdquo; der j&uuml;ngeren US-amerikanischen Geschichte seit den Anschl&auml;gen vom 9. September 2001. Seither wurden die Grenzen der Gesetze, legitimiert durch den Kampf gegen den Terror, m&ouml;glichst weit ausgedehnt, der Einsatz von Kampftruppen au&szlig;erhalb bisher geltender Grenzen wurde auf umstrittenen Grundlagen erm&ouml;glicht und Pr&auml;vention wurde zu einem neuen bestimmenden Element&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Trump-plant-Einsatz-von-Bundesspezialkraeften-in-Chicago-und-New-York-4849229.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Generationenkrieg ist Klassenkampf f&uuml;r Dumme<\/strong><br>\nEs sind die Reichen, nicht die Alten, die uns die Zukunft stehlen.<br>\n&hellip; In Deutschland herrscht &raquo;Generationenkrieg&laquo;, so sieht es zumindest Michael Sauga im Spiegel. Weil durch die geplante Rentenaufstockung jetzt einige Menschen im Alter mehr Geld erhalten, m&uuml;ssten sich j&uuml;ngere vor einer nicht beherrschbaren wirtschaftlichen Last f&uuml;rchten: In einem vergreisten Land schufteten bald wenige Junge f&uuml;r viele Alte, am Ende bliebe f&uuml;r beide zu wenig f&uuml;r ein gutes Leben. Die Angst vor der &raquo;Rentnerrepublik&laquo; geht schon seit vielen Jahren um und ist seit der Schr&ouml;der-&Auml;ra regelm&auml;&szlig;ig Thema in Talkshows und Tagespresse&hellip;<br>\nEs ist genug f&uuml;r alle da<br>\nSchaut man sich die tats&auml;chlichen Daten etwas genauer an, wird schnell klar, dass der wirtschaftliche Verteilungskonflikt in Deutschland nicht zwischen den Generationen verl&auml;uft, sondern zwischen Verm&ouml;genden und allen anderen. Um sich das Problem zu verdeutlichen, sind im Wesentlichen drei Werte relevant: Wie viele Waren und Dienstleistungen produziert die Wirtschaft, wie viele Menschen konsumieren sie, und wie viele Arbeitsstunden m&uuml;ssen Arbeiterinnen und Arbeiter daf&uuml;r aufwenden?<br>\n&hellip; Das Verh&auml;ltnis von produzierten Waren und Dienstleistungen zur Bev&ouml;lkerung wird durch das Bruttoinlandsprodukt gemessen. Inflationsbereinigt (das hei&szlig;t nachdem Preissteigerungen herausgerechnet wurden) stieg es von 36,800 US-Dollar pro Kopf im Jahr 2000 auf 45,500 US-Dollar pro Kopf im Jahr 2018, ein Anstieg von 23,6 Prozent. Gleichzeitig gab es im Jahr 2000 in Deutschland 23,1 Millionen Rentnerinnen und Rentner, im Jahr 2018 waren es 25,7 Millionen, also 11,3 Prozent mehr &ndash; bei einer praktisch konstanten Gesamtbev&ouml;lkerung.<br>\nDie deutsche Wirtschaft ist also mehr als doppelt so schnell gewachsen wie die Zahl derjenigen, die Renten beziehen, was nichts anderes bedeutet, als dass mehr als genug f&uuml;r alle Generationen da ist und der Lebensstandard f&uuml;r alle steigen sollte. Wenn ein Mensch, egal in welchem Alter, in Deutschland nicht genug zum Leben hat, so ist dies ein Problem der Verteilungs- und nicht der Generationengerechtigkeit&hellip;<br>\nNoch deutlicher wird das Bild, wenn man Produktivit&auml;t und Lohnniveau miteinbezieht. Im Zeitraum von 1999 bis 2017 ist die Arbeitsproduktivit&auml;t in Deutschland inflationsbereinigt um &uuml;ber 20 Prozent gestiegen. Mit derselben Anzahl von Arbeitsstunden wurden 2017 also &uuml;ber 20 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen erwirtschaftet (oder die Erzeugnisse waren von entsprechend h&ouml;herer Qualit&auml;t). Gleichzeitig stiegen die realen L&ouml;hne jedoch nur um acht bis neun Prozent, und mit ihnen auch die Renten, denn das Rentenniveau ist an das Lohnniveau gekoppelt. Das dar&uuml;ber hinaus erwirtschaftete Plus verblieb bei Unternehmen, Aktion&auml;ren, Hedgefonds und Vermieterinnen und Vermietern. Sowohl arbeitende Menschen als auch alle in Rente h&auml;tten deutlich mehr verdient gehabt&hellip;<br>\n(&hellip;) Nehmt eure Oma und euren Opa also in den Arm und versprecht ihnen intergenerationelle Solidarit&auml;t. Sie haben euch nichts gestohlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/generationenkrieg-grundrente-klassenkampf-arbeitsmarkt-lebenserwartung\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gegen den guten Ton<\/strong><br>\nRassismus und Polizeigewalt sind ernste Themen, die &ouml;ffentlicher Debatten bed&uuml;rfen. Doch im postmodernen Bekenntnisjargon verfl&uuml;ssigen sie sich zur Unkenntlichkeit. Zielf&uuml;hrend ist das l&auml;ngst nicht mehr.<br>\n(&hellip;) &rsaquo;&rsaquo;Woke&lsaquo;&lsaquo; sind im Neusprech politisch korrekter Millenials jene, die sich &uuml;ber die zersetzende Wirkung der Mikroaggressionen und -rassismen in Hoch-, Pop- und Alltagskultur allzeit bewusst sind&hellip;<br>\nDie verirrte Debatte um Polizeigewalt<br>\nDenn inzwischen erscheint mir das, was der Fall Floyd h&auml;tte ansto&szlig;en k&ouml;nnen, immer undeutlicher. Bot er anfangs Anlass genug, ein paar gravierende M&auml;ngel innerhalb der amerikanischen Staatsgewalt zu er&ouml;rtern, so wurde das alles auch zu einem deutschen Problem erkl&auml;rt und mutierte mancherorts gar zu einer generellen Infragestellung der Polizei an sich. Und als w&auml;re der Verwirrung noch nicht gen&uuml;ge getan, erschien bald ein ganzer Nexus aus popkulturellen Klischees, st&auml;dtischen Denkm&auml;lern und unbedachten Worten wie folgerichtig in dem Tod George Floyds kulminiert zu sein.<br>\nAndere Fragen wurden dagegen eher umgangen oder gleich ganz ausgespart. Fragen wie die, woran es liegen k&ouml;nnte, dass gerade dort ein signifikanter Anstieg an Schie&szlig;w&uuml;tigkeit von Seiten der Police Officer zu verzeichnen ist, wo auch ultraliberale Waffengesetzte, hohe Skalenwerte sozialer Ungleichheit sowie &uuml;berdurchschnittliche Kriminalit&auml;tsraten zu finden sind?<br>\nFolgt man jedenfalls einschl&auml;gigen Studienergebnissen zu &rsaquo;&rsaquo;police related deaths&lsaquo;&lsaquo; in den USA, so kann die hohe, relative Betroffenheit der afroamerikanischen Bev&ouml;lkerung zwar alles andere als ausgeklammert werden, doch k&ouml;nnte sie ebenso die Frage aufwerfen, ob darin nicht viel eher der Risikofaktor sozialer Prekarit&auml;t mit verwickelt ist. Ein Faktor, der freilich auf Schwarz wie Wei&szlig; zutreffen kann, wie auch die absoluten Todeszahlen zeigen.<br>\n(&hellip;) Die &rsaquo;&rsaquo;Cancel Culture&lsaquo;&lsaquo;, welche Widerspruch gegen das eigene Weltbild mit diskursiver Exklusion bestraft, grassiert schon seit l&auml;ngerer Zeit und geht stets vom gleichen Lager aus &ndash; den Frontk&auml;mpfern f&uuml;r soziale Gerechtigkeit, ausgestattet mit einem Waffenarsenal postmoderner Theoriebausteine&hellip;.Und einige ihrer antirealistischen Pr&auml;missen weisen antidemokratische Tendenzen auf.<br>\n(&hellip;) Es wird Zeit, dass sich die &Ouml;ffentlichkeit gegen derlei Tendenzen positioniert &ndash; so wie dies erst k&uuml;rzlich eine breite Autorenschaft getan hat. Es geht nicht darum, Rassismus und dergleichen zu relativieren. Nicht darum, an tragischen F&auml;llen wie den George Floyds gelassen vorbeisehen zu k&ouml;nnen. Sondern, um diesen Ph&auml;nomenen tief auf den Zahn zu f&uuml;hlen. Mit dem besten Mittel, dass es daf&uuml;r gibt: Einer offenen Debatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/07\/gegen-den-guten-ton\/\">Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62972\">&bdquo;Cancel Culture&ldquo; &ndash; Intoleranz im Namen der Toleranz<\/a> von Jens Berger.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ifo-Institut muss sich wegen nicht offengelegter Studienfinanzierung durch die INSM erkl&auml;ren<\/strong><br>\nDer &Ouml;konomenverband VfS verlangt von seinen Mitgliedern bei Forschungsergebnissen die Offenlegung von Geldgebern. Das Ifo-Institut nimmt diese Vorschrift gern ziemlich locker, wenn sie von der Arbeitgeberlobby INSM Geld f&uuml;r Studien bekommt.<br>\nZwei leitende &Ouml;konomen des renommierten M&uuml;nchner Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo reklamierten einen wissenschaftlichen Coup f&uuml;r sich: Mitten in der Diskussion um die derzeit wegen der Coronakrise au&szlig;er Kraft gesetzte Schuldenbremse h&auml;tten sie nachgewiesen, &bdquo;dass Fiskalregeln das Wirtschaftswachstum nicht gebremst haben. Im Gegenteil haben Fiskalregeln das Wirtschaftswachstum im Durchschnitt tendenziell eher gef&ouml;rdert &ndash; sofern sie in der Verfassung verankert waren.&ldquo;<br>\n(&hellip;) Im Zusammen mit dem Video und dem Blogbeitrag von Potrafke und Gr&uuml;ndler ver&ouml;ffentlichte die INSM eine Pressemitteilung, in der sich Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hubertus Pellengahr auf die Studie von Potrafke und Gr&uuml;ndler beruft, um zu fordern, dass Deutschland langfristig zur Schuldenbremse zur&uuml;ckkehren m&uuml;sse &ndash; und au&szlig;erdem: &bdquo;Das Geld muss jetzt zur Krisenbew&auml;ltigung eingesetzt werden und nicht zur Erf&uuml;llung von Wahlversprechen wie der Grundrente.&ldquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Der Ethikkodex des Vereins f&uuml;r Socialpolitik (VfS) , der ma&szlig;geblichen &Ouml;konomenvereinigung f&uuml;r den deutschsprachigen Raum, schreibt vor: &bdquo;In wissenschaftlichen Arbeiten (einschlie&szlig;lich Diskussionspapieren) sind alle in Anspruch genommenen Finanzierungsquellen in Form einer Fu&szlig;note oder einer ausf&uuml;hrlichen Dokumentation auf der Webseite des Autors anzugeben. In wissenschaftlichen Arbeiten sind Sachverhalte zu benennen, die auch nur potentiell zu Interessenskonflikten oder Befangenheit des Autors\/der Autorin f&uuml;hren k&ouml;nnten.&ldquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Schlussbemerkungen<br>\nDas Ifo ist bei weitem nicht allein, wenn es die Offenlegungregeln hinsichtlich m&ouml;glicher Interessenkonflikte und externer Geldgeber locker handhabt. Das ist schlechter Usus unter deutschen &Ouml;konomen. Der Verein f&uuml;r Socialpolitik nimmt seinen eigenen Ethikkodex auch nicht gerade ernst. Vor dem hier beschriebenen Fall sind keine F&auml;lle bekannt geworden, in denen der VfS wegen Nichteinhaltung von dessen Vorschriften aktiv geworden w&auml;re, obwohl es an Gelegenheiten daf&uuml;r durchaus nicht mangeln w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/reform-der-wirtschaftswissenschaft-dossiers\/ifo-insm\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Streit um Schuldenschnitt f&uuml;r Argentinien: Regierung und Gl&auml;ubiger lehnen gegenseitige Angebote ab<\/strong><br>\nArgentiniens Schulden sind zu den aktuellen Bedingungen nicht mehr tragf&auml;hig. Deshalb fordert die zweitgr&ouml;&szlig;te Wirtschaft S&uuml;damerikas von ihren Gl&auml;ubigern, auf einen Teil ihrer Forderungen von rund 66 Milliarden US-Dollar zu verzichten. Eine Einigung ist nicht in Sicht.<br>\nDer Streit &uuml;ber einen Schuldenschnitt f&uuml;r Argentinien dauert schon seit Monaten an. K&uuml;rzlich haben mehrere wichtige Gl&auml;ubiger das &ldquo;letzte&rdquo; Angebot der argentinischen Regierung abgelehnt und eine Gegenofferte unterbreitet&hellip;<br>\nEnde Mai hatte Argentinien Zinsforderungen in H&ouml;he von 503 Millionen US-Dollar nicht beglichen und war dadurch in einen begrenzten Zahlungsausfall gerutscht. Das am 6. Juli unterbreitete &ldquo;letzte&rdquo; Angebot der argentinischen Regierung gilt bis zum 4. August. Kommt es zu keiner Einigung, droht dem Land erneut die Staatspleite. Es w&auml;re der neunte Zahlungsausfall in der argentinischen Geschichte.<br>\nDas s&uuml;damerikanische Land steckt in einer schweren Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Inflationsrate hat zuletzt mehr als 50 Prozent betragen. F&uuml;r das laufende Jahr rechnen Experten mit einem R&uuml;ckgang der Wirtschaftskraft um rund zehn Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/104717-streit-um-schuldenschnitt-fuer-argentinien\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Washington macht ernst<\/strong><br>\nRepr&auml;sentantenhaus verabschiedet einstimmig neue Sanktionen gegen &raquo;Nord Stream 2&laquo;<br>\nDas US-Repr&auml;sentantenhaus hat weitere Sanktionen gegen die Ostseepipeline &raquo;Nord Stream 2&laquo; verabschiedet. Bei dem Votum am Montagabend (Ortszeit) gab es keine Gegenstimmen. Das Paket ist rechtlich Teil des US-Milit&auml;rhaushalts und k&ouml;nnte mit diesem zum Beginn des neuen Haushaltsjahres am 1. Oktober in Kraft treten. Einer der Initiatoren des Gesetzes, der Republikaner Stephen Womack, warf Russland vor, &raquo;unerlaubte Kontrolle&laquo; &uuml;ber &raquo;unsere europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten und ihre Energieversorgung&laquo; anzustreben. Bevor das Paket endg&uuml;ltig Gesetz wird, muss es noch vom US-Senat verabschiedet und von Pr&auml;sident Donald Trump unterzeichnet werden.<br>\nV&ouml;lkerrechtswidriger Akt<br>\n&hellip; Washington droht allen Unternehmen, die sich durch Dienstleistungen, Finanzierung oder technische Beteiligung an den russischen Pipelineprojekten &raquo;Nord Stream 2&laquo; &shy;sowie &raquo;Turkish Stream&laquo; engagieren, mit &raquo;unangenehmen Konsequenzen&laquo;. Was dies bedeuten k&ouml;nnte, hatte Senator Edward &raquo;Ted&laquo; Cruz bereits im letzten Winter der niederl&auml;ndisch-schweizerischen Rohrverlegefirma &raquo;Allseas&laquo; verdeutlicht: Das Einfrieren von Verm&ouml;genswerten bei US-Banken, die Aufhebung von Einreisevisa f&uuml;r Manager des Unternehmens und &raquo;die Vernichtung ihres Aktienwertes&laquo; hatte Cruz seinerzeit in einem Brief angedroht. Das hatte das Management dazu veranlasst, die Beteiligung der Firma an der Rohrverlegung unverz&uuml;glich abzubrechen&hellip;<br>\nRegierungssprecher Steffen Seibert und der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell nannten das US-Vorhaben v&ouml;lkerrechtswidrig. Eine andere Frage ist, was die Bundesregierung gegen solche Sanktionen unternehmen kann. Oder auch, was die EU, in der proamerikanische und notorische Gegner von &raquo;Nord Stream 2&laquo; unter den Mitgliedstaaten ein Mitspracherecht haben, machen will&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/382681.nord-stream-2-washington-macht-ernst.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Wird ein Club der Staaten unter US-Sanktionen gegr&uuml;ndet?<\/strong><br>\nDer iranische Botschafter in Moskau hat dem Kreml angeboten, einen Club der Staaten unter US-Sanktionen zu gr&uuml;nden. Man k&ouml;nne so Gegenma&szlig;nahmen besser koordinieren.<br>\nDie L&auml;nder, auf die der Sanktionsdruck Washingtons abzielte, k&ouml;nnten ihre Anstrengungen vereinen, um der US-Politik gemeinsam entgegenzuwirken, sagte der iranische Botschafter in Russland, Kazem Jalali, in einem Interview mit der Zeitung &bdquo;Kommersant&ldquo;.<br>\n&bdquo;Ich glaube, es ist h&ouml;chste Zeit, dass wir einen Klub von L&auml;ndern gr&uuml;nden, die von den Sanktionen betroffen sind. Unter seinen Mitgliedern werden viele starke M&auml;chte mit entwickelten Volkswirtschaften sein: Russland, China und der Iran&ldquo;, sagte der Diplomat. Seiner Meinung nach sollten sich solche Staaten gegenseitig helfen, um den negativen Einfluss der US-Schritte auszugleichen.<br>\n(&hellip;) Derzeit stehen rund drei&szlig;ig L&auml;nder weltweit unter teils massiven US-Sanktionen. Neben Russland und dem Iran geh&ouml;ren unter anderem auch Kuba, Nordkorea und Venezuela zu den bekannteren sanktionierten Staaten. Aber auch Syrien und der Sudan werden direkt sanktioniert. Gegen L&auml;nder wie Belarus, China, Eritrea, Libyen, Nicaragua und einige andere L&auml;nder wurden vor allem Sanktionen gegen Personen, Unternehmen und dergleichen verh&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.contra-magazin.com\/2020\/07\/wird-ein-club-der-staaten-unter-us-sanktionen-gegruendet\/\">Contra Magazin<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: 5G-Krieg: Nokia und Ericsson drohen chinesische Sanktionen wegen EU-Verbot von Huawei<\/strong><br>\nChina k&ouml;nnte laut Medienberichten Sanktionen gegen Nokia und Ericsson einf&uuml;hren, falls die EU-Staaten dem britischen Beispiel folgen und Huawei von ihren M&auml;rkten ausschlie&szlig;en. Mit der Ma&szlig;nahme sei jedoch nur im Falle eines Worst-Case-Szenarios zu rechnen.<br>\nPeking erw&auml;gt Sanktionen gegen zwei gro&szlig;e europ&auml;ische Hersteller von Telekommunikationsger&auml;ten, sollten die EU-Mitglieder dem Beispiel der USA und Gro&szlig;britanniens folgen und den chinesischen Huawei-Konzern von 5G-Netzen ausschlie&szlig;en. Das berichtete das Wall Street Journal.<br>\nDen Berichten zufolge erw&auml;gt das chinesische Handelsministerium Exportkontrollen, die Nokia und Ericsson daran hindern w&uuml;rden, in China hergestellte Produkte in andere L&auml;nder zu verkaufen. Laut einer weiteren Quelle solle man mit den in Betracht gezogenen Ma&szlig;nahmen nur im Falle eines Worst-Case-Szenarios rechnen, wonach europ&auml;ische L&auml;nder die Verwendung von Ger&auml;ten chinesischer Lieferanten zum Aufbau von 5G-Netzwerken verbieten.<br>\nDer Schritt erfolgt, nachdem die britische Regierung sich vergangene Woche dazu entschieden hatte, den chinesischen Technologiekonzern Huawei aus seinem 5G-Netz zu verbannen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/104705-5g-kriege-china-koennte-nokia-und-ericsson-sanktionieren\/\">RT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne und Linke: Geplante Hartz-IV-Erh&ouml;hung reicht nicht aus<\/strong><br>\nDer monatliche Regelsatz soll um monatlich 7 Euro steigen. Die Opposition und Sozialverb&auml;nde bef&uuml;rchten eine weitere soziale Spaltung.<br>\nBundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will die Hartz-IV-S&auml;tze ab dem kommenden Jahr moderat erh&ouml;hen und erntet daf&uuml;r Kritik von Sozialverb&auml;nden, Gewerkschaften und dem politischen Gegner. Heils Entwurf sieht eine Steigerung von 7 Euro im Monat f&uuml;r Alleinstehende auf 439 Euro vor. Betroffene h&auml;tten damit rund 1,62 Prozent mehr in der Tasche. F&uuml;r Verheiratete soll der Satz um 6 auf 395 Euro steigen. Am gr&ouml;&szlig;ten f&auml;llt das Plus bei Kindern bis f&uuml;nf Jahren aus. Sie sollen k&uuml;nftig 279 Euro pro Monat und damit 29 Euro mehr bekommen, wohingegen der Regelbedarf f&uuml;r sechs- bis 13-J&auml;hrige bei 308 Euro stagniert.<br>\nVerena Bentele, Pr&auml;sidentin des Sozialverbands VDK, gehen die geplanten Erh&ouml;hungen nicht weit genug. &bdquo;Sieben Euro reichen hinten und vorne nicht. Das sind gerade mal 23 Cent am Tag&ldquo;, sagt sie der Berliner Zeitung. Armut k&ouml;nne so nicht wirksam bek&auml;mpft werden. &bdquo;In der Corona-Krise hat sich der Staat an vielen Stellen gro&szlig;z&uuml;gig gezeigt. Aber f&uuml;r die Schw&auml;chsten in der Gesellschaft ist kein Geld da. Wir fordern eine deutliche Erh&ouml;hung der Regels&auml;tze, damit die Menschen am Leben teilhaben k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nVerdi fordert 100 Euro Soforthilfe f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger<br>\nAuch Verdi kritisiert den Entwurf des Bundesarbeitsministeriums scharf. &bdquo;Hartz IV ist zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben&ldquo;, sagt Dierk Hirschel, Verdi-Chef&ouml;konom. Die Berechnung der S&auml;tze sei nicht bedarfsgerecht und liege deutlich unter der Armutsgrenze von 60 Prozent des mittleren Einkommens. &bdquo;Daran &auml;ndert auch die geringf&uuml;gige Anhebung nichts.&ldquo; Die Corona-Krise versch&auml;rfe die finanzielle Situation von Hartz-IV-Empf&auml;ngern zus&auml;tzlich. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Lebensmittelpreise im Zuge der Pandemie fordert Verdi daher eine Soforthilfe von 100 Euro&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geplante-hartz-iv-erhoehung-sorgt-fuer-eine-welle-der-kritik-li.93868\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h07\">Hartz IV: Wie die Bundesregierung die Regels&auml;tze niedrig rechnet<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/Studie_Was_der_Mensch_braucht_2015.pdf\">was der Mensch braucht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&raquo;Mietendeckel&laquo; vor Kadi<\/strong><br>\nMieterbund fordert Ende der Preistreiberei auf Mietwohnungsmarkt<br>\nDer sogenannte Mietendeckel in Berlin treibt den Immobilienunternehmen Krokodilstr&auml;nen in die Augen. Am Montag warnte der Branchenverband BFW: Niedrigere Mieteinnahmen k&ouml;nnten Arbeitspl&auml;tze in der Baubranche der Hauptstadt gef&auml;hrden. Eine Umfrage unter den zumeist mittelst&auml;ndischen Mitgliedsunternehmen hatte ergeben, dass sie f&uuml;r 31 Prozent ihrer Wohnungen ab November die Mieten senken m&uuml;ssten, wenn die Mieter es verlangen&hellip;<br>\nLukas Siebenkotten, Pr&auml;sident des Deutschen Mieterbundes (DMB), hatte vorige Woche hingegen vor &raquo;Preistreiberei auf dem Mietwohnungsmarkt&laquo; und Mieten gewarnt, &raquo;die nur noch Renditegel&uuml;ste befriedigen&laquo; und f&uuml;r die meisten Mieter nicht mehr bezahlbar seien. Der Bundesgesetzgeber m&uuml;sse endlich sch&uuml;tzend eingreifen.<br>\nHintergrund dieser Forderung war ein Beschluss des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, das Volksbegehren &raquo;Sechs Jahre Mietenstopp&laquo; nicht zuzulassen. Mit dem Volksbegehren sollten das Steigen der Mieten in 168 bayerischen Kommunen f&uuml;r sechs Jahre gestoppt werden; dass es nicht zugelassen wurde, sehen Immobilienunternehmen und deren Lobbyisten nun als Hoffnungsschimmer, auch den &raquo;Mietendeckel&laquo; in Berlin wieder loszuwerden.<br>\nF&uuml;r Susanne Klabe, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des BFW Landesverbandes Berlin-Brandenburg, ist die Sache nach dem bayerischen Urteil klar: Die Bundesregierung sei f&uuml;r das Mietrecht zust&auml;ndig; die L&auml;nder h&auml;tten keine Gesetzgebungskompetenz. Das solle auch die &raquo;rot-rot-gr&uuml;ne&laquo; Landesregierung akzeptieren und den &raquo;Mietendeckel&laquo; sofort auf Eis legen &ndash; bis die Angelegenheit durch das Bundesverfassungsgericht gekl&auml;rt sei.<br>\nSiebenkotten nannte die Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs dagegen entt&auml;uschend. &raquo;Die Neuvertragsmieten in M&uuml;nchen liegen derzeit bei 18,31 Euro pro Quadratmeter.&laquo; Solche Wuchermieten seien unanst&auml;ndig. Doch wenn der Bund zust&auml;ndig ist, m&uuml;sse die Bundesregierung endlich ihrer Verantwortung gerecht werden und f&uuml;r eine wirksame Begrenzung der Mieten in laufenden Vertr&auml;gen sorgen&hellip;<br>\nDie Berliner Landesregierung h&auml;lt trotz des bayerischen Urteils am &raquo;Mietendeckel&laquo; fest und baut auf eine Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Die Anw&auml;lte des Berliner Senats hatten beim Verfassungsgericht von Berlin angeregt, das dort anh&auml;ngige Verfahren bis zu einem Urteil in Karlsruhe auszusetzen. Das best&auml;tigte am vergangenen Freitag eine Senatssprecherin.<br>\nDie zust&auml;ndige Senatorin Katrin Lompscher (Linke) steht weiter zum Berliner Vorgehen. Laut Taz (Wochenendausgabe) betonte sie, das bayerische Urteil sei nicht auf die Hauptstadt &uuml;bertragbar. Auch Halina Wawzyniak, Fraktionsgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus, schrieb in einem Blogbeitrag, dass es zul&auml;ssig gewesen sei, in Berlin den &raquo;Mietendeckel&laquo; einzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/382624.mietenpolitik-mietendeckel-vor-kadi.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kogler f&uuml;r schwarz-blaues Modell: Arbeitslosengeld soll mit der Zeit sinken<\/strong><br>\nStatt das Arbeitslosengeld zu erh&ouml;hen, greift der Gr&uuml;ne Vizekanzler Werner Kogler einen alten Vorschlag der &Ouml;VP-FP&Ouml;-Regierung auf: ein degressives Arbeitslosengeld &ndash; also mehr Geld in den ersten Monaten der Arbeitslosigkeit, weniger f&uuml;r Langzeitarbeitslose. Da ist Kogler auf einer Linie mit der &Ouml;VP, l&ouml;st aber Kritik von SP&Ouml; und Gewerkschaft aus. Sie bef&uuml;rchten negative Folgen f&uuml;r Langzeitarbeitslose&hellip;<br>\nKogler schl&auml;gt &Ouml;VP-Modell vor: Arbeitslosengeld bei l&auml;ngerem Bezug k&uuml;rzen<br>\nSeit Wochen fordern daher die Sozialdemokraten und die Gewerkschaft, das Arbeitslosengeld zu erh&ouml;hen. Auch die Gr&uuml;nen haben Zustimmung signalisiert. Doch am Wochenende hat Vizekanzler Werner Kogler einen anderen Vorschlag gemacht: Das Arbeitslosengeld soll am Anfang zwar h&ouml;her sein, aber bei l&auml;ngerer Arbeitslosigkeit gek&uuml;rzt werden.<br>\n&bdquo;Wir wollen schon l&auml;nger &ndash; und ich denke die &Ouml;VP auch &ndash; eine sogenannte degressive Variante, wo man am Anfang mehr bekommt und sp&auml;ter weniger&ldquo;, sagte er dem Kurier.<br>\nEine &bdquo;sozialpolitisch kalte Ansage&ldquo; nennt das der Bau-Holz-Gewerkschafter und SP&Ouml;-Sozialsprecher Josef Muchitsch im &Ouml;1-Morgenjournal. Muchitsch kann den Vorschlag Koglers nicht nachvollziehen &ndash; wo man doch wei&szlig;, dass Tausende monatelang nicht die Chance haben werden, einen Job zu bekommen&hellip;<br>\nDas Arbeitslosengeld sollte etwas l&auml;nger, daf&uuml;r degressiv ausgezahlt werden. Danach sollte direkt die Mindestsicherung folgen und die Notstandshilfe entfallen. Das Problem: Bei der Mindestsicherung m&uuml;ssen Arbeitslose ihr gesamtes Hab und Gut bis auf knapp 4.500 Euro zuerst verkaufen. Haus, Auto und Sparbuch sind dann weg, bevor die Sozialhilfe bezogen werden kann. Bei der Notstandshilfe gibt es dagegen keinen Zugriff auf das Ersparte von Arbeitslosen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/arbeitslosengeld-auszahlung-corona-oesterreich-gruene-kogler-werner\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>All Cops Are Doctors?<\/strong><br>\nJetzt wurde also beschlossen, dass die Polizei bei der Erhebung von Krankheitssymptomen bei Corona-Verdachtsf&auml;llen helfen darf. &bdquo;Das ist eine ganz schlechte Idee&ldquo;, sagt Politikwissenschafterin Natascha Strobl.<br>\nEs gibt mehrere gute Gr&uuml;nde, warum man kranken Personen oder potenziell kranken Personen nicht die Polizei vorbeischickt &ndash; sondern medizinisches Personal. Die Polizei funktioniert nach einer anderen Logik. Wenn jemand zum Beispiel eine psychische Krise hat, ist es viel besser, medizinisch geschultes Personal zu rufen als die Polizei. Es kommt mit der Polizei eher zu einer Eskalation, weil man nicht wei&szlig;, wie die betroffene Person darauf reagiert, als bei speziell geschultem medizinischem Personal. Au&szlig;erdem hat nicht jede Person immer nur positive Erfahrungen mit der Polizei gemacht.<br>\nAus vielen, vielen dieser Gr&uuml;nde ist es immer besser, medizinisches Personal k&uuml;mmert sich um die medizinischen Dinge &ndash; und nicht die Polizei.<br>\nWir haben es in den vergangenen Wochen gesehen: Sei es aus rassistischen Gr&uuml;nden, sei es, weil man schon Erfahrungen gemacht hat, wie es ist, zum Beispiel psychische Krankheiten zu haben und mit der Polizei konfrontiert zu werden. Sei es auch generell einfach ein Unwohlsein &ndash; man redet mit einem Arzt oder einer &Auml;rztin ganz anders, als man mit der Polizei redet.<br>\nUnd das beinhaltet auch &ndash; und es ist immer wichtig f&uuml;r die Gesundheit &ndash;, dass medizinisches Personal ganz genau wissen muss, wie der Gesundheitszustand ist. Etwa: Welche Medikamente hat man genommen? Und das beinhaltet auch zum Beispiel illegale Substanzen. Jetzt kann man sagen: &bdquo;Woah, das darf man ja nicht nehmen!&ldquo; Ja eh, aber wenn die Gesundheit, das Leben davon abh&auml;ngt, ist es besser, die Person sagt es &ndash; und das wird sie der Polizei nicht sagen.<br>\nAus vielen, vielen dieser Gr&uuml;nde ist es immer besser, medizinisches Personal k&uuml;mmert sich um die medizinischen Dinge &ndash; und nicht die Polizei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/krisentagebuch-046\/\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Corona-Hilfe gescheitert: 85 Prozent der Corona-Arbeitslosen sind weiblich<\/strong><br>\nExpertinnen warnten bereits im Mai<br>\n23.000 mehr Frauen als M&auml;nner haben seit M&auml;rz ihren Job verloren. Die Arbeitslosigkeit ist in &Ouml;sterreich zuletzt zwar leicht zur&uuml;ckgegangen, davon haben aber nicht alle Arbeitssuchenden gleicherma&szlig;en profitiert. M&auml;nnern gelingt der Wiedereinstieg ins Berufsleben weitaus leichter als Frauen. Von den 640.000 Arbeitslosen waren Ende Juni 85 Prozent Frauen.<br>\nDass es Frauen &ndash; vor allem, wenn sie Kinder haben &ndash; am Arbeitsmarkt schwer haben, war zu erwarten. Bereits im Mai ver&ouml;ffentlichten mehrere Stellen, darunter die SP&Ouml; Frauen, entsprechende Umfragen. Das Ergebnis war klar: Frauen &uuml;bernehmen den Hauptteil der Corona-Lasten, pflegen Angeh&ouml;rige, organisieren Homeschooling und nehmen daf&uuml;r Teilzeit oder Urlaub. Viele hatten Angst um ihren Job &ndash; oder hatten ihn schon verloren. SP&Ouml;-Frauensprecherin Heinisch-Hosek forderte ein Ma&szlig;nahmenpaket und fragt, wo die Frauenministerin in der Krise ist&hellip;<br>\n(&hellip;) &bdquo;Krisen verst&auml;rken Ungleichheiten immer&ldquo;<br>\nDie Wissenschafterin erwartet durch die Corona-Krise eine l&auml;nger anhaltende Verschlechterung f&uuml;r die Lebenssituation der Frauen &ndash; und die Frauen sehen das &auml;hnlich, wie die repr&auml;sentative Studie zeigt&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/arbeitslosigkeit-corona-frauen\/\">Kontrast at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kein Billig-Kotelett ist auch keine L&ouml;sung<\/strong><br>\nMoral Muss Fleisch teurer werden? Nein, denn die Forderung lenkt davon ab, dass es Alternativen zum herrschenden System gibt<br>\n(&hellip;) Keine Frage: Wenn das Kilo Schweinesteak vier Euro kostet, man f&uuml;r 14 Euro nach Malle fliegen und sich bei Primark f&uuml;r 30 Euro von Kopf bis Fu&szlig; einkleiden kann, dann zahlt jemand anders drauf. N&auml;mlich Arbeiterinnen und Arbeiter, Tiere, Natur und Klima. Doch die Forderung nach h&ouml;heren Preisen ist Ausdruck einer moralischen Emp&ouml;rung, die die Verantwortung auf Konsumentinnen und Konsumenten abschiebt, die es angeblich so billig wollen. Dabei sind niedrige Preise politisch erw&uuml;nscht und gest&uuml;tzt. Wenn Produkte, besonders Lebensmittel, wenig kosten, dann m&uuml;ssen weder L&ouml;hne noch Renten und Hartz IV erh&ouml;ht werden. Damit sichert Deutschland seinen Exportvorteil auf Kosten anderer L&auml;nder und erm&ouml;glicht es gleichzeitig den Armen, zu konsumieren.<br>\nSo orientiert sich der Regelsatz f&uuml;r Hartz IV nicht zuletzt an billigem Essen. Anders w&auml;ren 5,02 Euro f&uuml;r Erwachsene und 2,92 Euro f&uuml;r Kinder pro Tag f&uuml;r Essen und Getr&auml;nke nicht denkbar. Es ist kein Zufall, wenn liberale und konservative Politikerinnen und Politiker und Industrielle immer dann ihr Herz f&uuml;r Arme entdecken, wenn Billigpreise kritisiert werden. In Talkshows zerren sie den armen Rentner und die schlecht bezahlte Kassiererin hervor, die sich auch mal einen Malle-Urlaub leisten k&ouml;nnen sollen. F&uuml;r h&ouml;here Einkommen dieser Menschen setzen sie sich nicht ein&hellip;<br>\nDie Forderung, dass sch&auml;dliche Produkte teurer werden m&uuml;ssten, spielt die &ouml;kologischen gegen die sozialen Fragen aus. Die geknechtete N&auml;herin in Kambodscha, der ausgebeutete migrantische Erntehelfer in spanischen Gew&auml;chsh&auml;usern, die B&auml;uerinnen und Bauern, die unter dem Preisdiktat der Superm&auml;rkte &auml;chzen: Sie alle sind Opfer desselben Systems wie Hartz-IV-Empf&auml;ngerinnen, arme Rentner oder Mini-Jobber. Eine der Trag&ouml;dien der &ouml;kologischen und sozialen Krise ist, dass der Kapitalismus die Armen dazu zwingt, ihre eigenen Lebensgrundlagen, ihre Gesundheit und eben auch Umwelt und Klima zu zerst&ouml;ren. Menschen im Globalen S&uuml;den sind gezwungen, in Palm&ouml;lplantagen, Textilfabriken oder in Minen zu arbeiten, um billige Produkte und Rohstoffe f&uuml;r den Export in die reichen L&auml;nder bereitzustellen. In den reichen L&auml;ndern sind Arme und prek&auml;r Besch&auml;ftigte zu einer imperialen Lebensweise gezwungen, weil sie nur billig kaufen k&ouml;nnen. W&auml;hrend Reiche, die den gr&ouml;&szlig;ten &ouml;kologischen Fu&szlig;abdruck haben, sich teurere &Ouml;ko-Produkte oder das Recht auf Dreck kaufen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/kein-billig-kotelett-ist-auch-keine-loesung\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Fokussierung auf den Preis ist irref&uuml;hrend. Ein h&ouml;herer Preis ist keine Voraussetzung f&uuml;r Tierwohl oder faire Bezahlung der Mitarbeiter &uuml;ber die gesamte Lieferkette. Er kann auch ganz einfach als Marge vom Handel oder den Herstellern einbehalten werden. Daher ist es viel zielf&uuml;hrender, sich auf das Tierwohl und die faire Bezahlung zu konzentrieren. Als Folge davon wird auch der Preis steigen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Eskalation zwischen China und Indien<\/strong><br>\nFriedliche Koexistenz oder atomares Inferno am Himalaja?<br>\nvon Dr. Matin Baraki*, Marburg<br>\nVon der Welt&ouml;ffentlichkeit wegen der Corona-Pandemie unbemerkt, entwickelt sich eine gef&auml;hrliche Hochspannung am Himalaja. So k&ouml;nnte man die aktuelle Situation zwischen den beiden Atomm&auml;chten Volksrepublik China und der Republik Indien zusammenfassen. Seit Anfang Mai lassen China und Indien zus&auml;tzliche Truppen entlang der gemeinsamen Grenze aufmarschieren. Das Gebiet liegt in 4000 Metern H&ouml;he in Ladakh, das Indien als Teil Kaschmirs ansieht. China besetzte &ouml;stlich von Ladakh das indische Gebiet und benannte es einfach in &laquo;Aksai Chin&raquo; um.Der Grenzverlauf, ein Erbe der britischen Kolonialmacht, ist nicht nur hier, sondern an vielen Punkten im Himalaja umstritten. Der von beiden Seiten nolens volens tolerierte Verlauf der Grenze wird als die &laquo;Line of Actual Control&raquo; (LAC) bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit-fragen.ch\/archiv\/2020\/nr-15-14-juli-2020\/eskalation-zwischen-china-und-indien.html\">Zeit-Fragen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Eine detailreiche Analyse zu einem Konflikt zwischen den beiden bev&ouml;lkerungsreichsten Staaten der Welt, von dem man sonst kaum etwas h&ouml;rt. Lesenswert<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wahlbeh&ouml;rde in Ecuador schlie&szlig;t Correa-Partei aus<\/strong><br>\nQuito. Der Nationale Wahlrat (Consejo Nacional Electoral, CNE) in Ecuador hat die Partei des Ex-Pr&auml;sidenten (2007-2017) Rafael Correa am Sonntag bis auf Weiteres aus dem Wahlregister gestrichen. Damit k&ouml;nnte der Gruppierung FCS (Fuerza Compromiso Social) die Teilnahme an den Pr&auml;sidentschaftswahlen am 7. Februar 2021 versperrt bleiben. Die FCS und drei weitere betroffene Parteien haben nun zehn Tage Zeit, bestehende Vorw&uuml;rfe gegen sie im Rahmen des Registrierungsprozesses auszur&auml;umen.<br>\n(&hellip;) Correa hatte die Entscheidung schon vorhergesagt und massiven Druck der Moreno-Regierung auf den CNE beklagt&hellip;<br>\nDie CNE-Leitung hatte den vorl&auml;ufigen Ausschluss der FCS am Sonntag in einer virtuellen Sitzung beschlossen. Nachforderungen wurden auch an die Parteien Podemos, Libertad es Pueblo und Justicia Social gestellt. Alle vier Gruppierungen sind vorl&auml;ufig aus dem st&auml;ndigen Register der politischen Organisationen gestrichen worden&hellip;<br>\nCorrea und einige seiner Mitstreiter hatten einen m&ouml;glichen Ausschluss aus dem Wahlregister bereits vergangenen Woche als Teil einer politischen Kampagne scharf kritisiert. Der Ex-Pr&auml;sident,, der selbst nicht antreten kann, geh&ouml;rt nach Umfragen nach wie vor zu den beliebtesten Politikern in Ecuador, seine Partei f&uuml;hrte zuletzt in Umfragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/07\/241808\/ecuador-wahl-partei-correa-ausschluss\">Amerika 21<\/a>\n<p><strong>Dazu: Ecuador: Berufungsgericht l&auml;sst Haftstrafe f&uuml;r Ex-Pr&auml;sidenten Rafael Correa in Kraft<\/strong><br>\nDer Nationale Gerichtshof Ecuadors hat eine Berufung des ehemaligen Staatschefs Rafael Correa im sogenannten &ldquo;Bestechungsfall&rdquo; zur&uuml;ckgewiesen. Somit wird f&uuml;r ihn die zuvor verh&auml;ngte achtj&auml;hrige Haftstrafe, die der Politiker als politisch motiviert bezeichnet, aufrechterhalten.<br>\n(&hellip;) Der ehemalige Pr&auml;sident hat wiederholt behauptet, dass die Anschuldigungen gegen ihn auf &ldquo;betr&uuml;gerischen&rdquo; Beweisen beruhten und Teil einer politischen Kampagne waren, die von seinen Gegnern gestartet wurde, um ihn daran zu hindern, erneut f&uuml;r das Pr&auml;sidentenamt zu kandidieren. Es wird erwartet, dass Ecuador im n&auml;chsten Jahr sowohl Pr&auml;sidentschafts- als auch Parlamentswahlen abhalten wird. Wegen seiner Verurteilung darf Correa innerhalb der n&auml;chsten 25 Jahre keine &ouml;ffentlichen &Auml;mter bekleiden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/104744-ecuador-berufungsgericht-lasst-haftstrafe-fur\/\">RT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Der neue Absolutismus &ndash; Das K&ouml;nigreich Gates<\/strong><br>\nVon Dirk Pohlmann<br>\nAls Bill Gates 2008 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ank&uuml;ndigte, sich aus Microsoft zur&uuml;ckzuziehen, um in Zukunft in seiner Bill und Melinda Gates Stiftung nur noch als Menschenfreund t&auml;tig zu sein, ging ein Raunen durch den Bl&auml;tterwald. Unglaublich. Sicher, M&auml;zenatentum, Spenden f&uuml;r wohlt&auml;tige Zwecke, war schon immer uramerikanisch, aber war das jetzt nicht auch noch der Beweis, dass der Kapitalismus mehr ist als die effektivste Wirtschaftsform der Menschheitsgeschichte, dass er auch moralisch allen anderen Ideologien &uuml;berlegen ist? Das globale Wirtschaftssystem, das nur in den USA in reiner Form umgesetzt wird, mit dem die USA im 20. Jahrhundert zur einzigen Supermacht der Welt aufgestiegen waren, zeigte sich in seiner Vollendung als Kraft der Guten und des Guten! Halleluja!<br>\nDer Jubel, der damals ausbrach, herrscht bis heute an. Die Verwandlung des Raubtierkapitalisten Bill Gates zum S&auml;ulenheiligen hatte begonnen. Bill Gates, dessen Firma 204 Interventionen gegen den US Staat auf dem Buckel hatte, um weniger Steuern zahlen zu m&uuml;ssen, und das alleine von der EU Kommission wegen Knebellizenzen zu etwa 1,7 Milliarden Euro Strafen verurteilt worden ist, war auf dem Weg zu der Position des wohlwollenden Weltretters, die er heute einnimmt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/der-neue-absolutismus-das-koenigreich-gates-von-dirk-pohlmann\/\">Ken FM<\/a>\n<p><strong>Dazu: Millionaires for humanity: Million&auml;r*innen abschaffen!<\/strong><br>\n83 Million&auml;r*innen haben einen offenen Brief geschrieben. Sie verlangen, h&ouml;her besteuert zu werden, um f&uuml;r die Folgen der Coronakrise aufzukommen. Das ist ein Anfang, aber nicht viel mehr, finden Teresa Petrik und Paul Herbinger. Million&auml;r*innen geh&ouml;ren enteignet, Reichtum dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung abgeschafft.<br>\n&bdquo;Million&auml;re wie wir spielen eine zentrale Rolle in der Heilung unserer Welt&ldquo;, behaupten die &bdquo;Millionaires for humanity&ldquo; in einem offenen Brief. Die, vor allem US-amerikanischen und britischen, Million&auml;r*innen fordern als Antwort auf die Coronakrise eine h&ouml;here Besteuerung ihres Reichtums. Was f&uuml;r einige wie eine revolution&auml;re Geste wirken mag, grenzt an Zynismus.<br>\nDie Coronakrise habe gesellschaftliche Probleme hervorgebracht, aber auch versch&auml;rft, schreiben die Verfasser*innen des offenen Briefes. Arbeitslosigkeit und Armut steigen an, gleichzeitig zeigen sich bestehende Probleme, darunter etwa eine ungen&uuml;gende Finanzierung des Gesundheitssystems. Die vermeintliche L&ouml;sung? Eine h&ouml;here Besteuerung von Million&auml;r*innen&hellip;<br>\n(&hellip;) Warum gibt es Million&auml;r*innen?<br>\n&hellip; Die vorgeschlagenen Verm&ouml;genssteuern sind eine beliebte Forderung, auch unter Linken. Umso beeindruckender wirkt es, wenn die Reichen selbst den Staat in die Verantwortung nehmen, sie h&ouml;her zu besteuern.<br>\nWas die Forderung nach einer h&ouml;heren Besteuerung jedoch unangetastet l&auml;sst, ist die Wurzel des Problems. In unserer kapitalistischen Gesellschaft basieren Armut und soziale Ungleichheit nicht nur auf der ungleichen Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen, sondern auf der strukturellen Ausbeutung des Gro&szlig;teils der Menschen. Reiche gibt es nicht einfach, weil sie mehr arbeiten oder zuf&auml;llig mehr verdienen. Ganz im Gegenteil: Der Reichtum der Wenigen ist nur deshalb m&ouml;glich, weil die Mehrheit der Menschen f&uuml;r ein niedriges Gehalt arbeitet, und Unternehmen so das Anh&auml;ufen von Profit erm&ouml;glicht.<br>\n(&hellip;) Uns aus dem Elend zu erl&ouml;sen, k&ouml;nnen wir nur selber tun!<br>\nEine Reichensteuer kann dementsprechend zwar ein Weg f&uuml;r einen Staat sein, finanzielle Mittel f&uuml;r gesellschaftlich wichtige Investitionen zu lukrieren. Am Kern des Problems geht das jedoch vorbei. Auch wenn Million&auml;r*innen einen h&ouml;heren Anteil ihres Verm&ouml;gens oder Einkommens an den Staat abgeben, bleibt die ungerechte Organisation von Arbeit und wirtschaftlicher Produktion bestehen.<br>\nDazu kommt: Wer echte Umverteilung von Eigentum will, darf sich nicht auf den guten Willen von Million&auml;ren verlassen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/millionaires-for-humanity-enteignen\/\">Mosaik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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