{"id":63157,"date":"2020-07-23T08:42:21","date_gmt":"2020-07-23T06:42:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157"},"modified":"2020-07-23T08:42:21","modified_gmt":"2020-07-23T06:42:21","slug":"hinweise-des-tages-3658","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h01\">Gute Merkel, b&ouml;ser Kurz? Was beim EU-Gipfel wirklich geschah<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h02\">Elite vertraut dem Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h03\">Kinderarmut in Deutschland: &bdquo;Kinder ohne Lebensmut lassen sich nicht bilden&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h04\">&bdquo;Arbeitslosigkeit ist Gift f&uuml;r den Menschen, individuell und gesellschaftlich&ldquo; &ndash; Wirtschaftsweise Achim Truger im Interview<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h05\">Rassistische Diskriminierung in der Arbeitswelt ist nach wie vor ein Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h06\">&ldquo;Es ist ganz viel &uuml;ber angeblich fehlende Beatmungsger&auml;te geredet worden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h07\">Aussortieren und abschieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h08\">Hungern in Beirut: Der Kampf ums nackte &Uuml;berleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h09\">Neue Nord-Stream-2-Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h10\">Eskalation im Mittelmeer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h11\">Strafanzeigen wegen Regierungskritik in Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h12\">Damascus, USA. Der GAU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h13\">Mieten in Berlin steigen in f&uuml;nf Jahren um 44 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h14\">Berliner Senat l&auml;sst demonstrieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63157#h15\">Zu guter Letzt: Verdacht der Abgeordnetenbestechung: Generalstaatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Amthor ein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gute Merkel, b&ouml;ser Kurz? Was beim EU-Gipfel wirklich geschah<\/strong><br>\nWas ist das Problem damit, die EU-Hilfen an Bedingungen zu kn&uuml;pfen?<br>\nDie Geschichte zeigt, dass die Empfehlungen der EU-Kommission eine klar neoliberale Schlagseite haben. Zwischen 2011 und 2018 &bdquo;empfahl&ldquo; sie Staaten 105-mal Pensionsk&uuml;rzungen und 50-mal Ma&szlig;nahmen gegen Lohnsteigerungen. Ganze 63-mal forderte die Kommission sogar K&uuml;rzungen und Privatisierungen im Gesundheitssystem. Die EU-Corona-Hilfen werden nun also an ein Instrument gebunden, das in der Vergangenheit die Gesundheitsversorgung in Europa gef&auml;hrdet hat.<br>\nViele argumentieren jetzt: Es k&ouml;nnte diesmal anders kommen. Vielleicht hat die EU-Kommission ja dazugelernt! Doch daf&uuml;r gibt es wenig Anhaltspunkte, w&auml;hrend die Erfahrungen der j&uuml;ngeren Geschichte ein klares und d&uuml;steres Bild zeichnen. Hinzu kommt: Es ist grunds&auml;tzlich undemokratisch, dass die EU-Kommission als ungew&auml;hlte Exekutive alleine entscheiden darf, wer zu welchen Bedingungen Geld bekommt &ndash; und wer nicht.<br>\nIst der Aufbaufonds nicht trotzdem ein Zeichen europ&auml;ischer Solidarit&auml;t?<br>\nNein, er k&ouml;nnte sogar zu noch st&auml;rkerem Wettbewerbs-Nationalismus f&uuml;hren. Denn jeder Staat erh&auml;lt das Recht anzuzweifeln, ob die anderen Staaten ihre Bedingungen brav einhalten &ndash; und kann eine Debatte dar&uuml;ber im Rat erzwingen. Damit k&ouml;nnen Regierungen Beihilfen verz&ouml;gern, Druck f&uuml;r undemokratische Politik aufbauen und sich mit nationalistischer Rhetorik gegen&uuml;ber anderen Staaten profilieren. Sebastian Kurz hat das mit dem Sager von &bdquo;Staaten, die in ihren Systemen kaputt sind&ldquo; bereits eindrucksvoll zur Schau gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/eu-gipfel-kurz-merkel\/\">Mosaik Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Elite vertraut dem Staat<\/strong><br>\n&raquo;Die Vertrauenskrise des Staates&laquo;: Unter diesem Titel befasste sich Marcel Fratzscher, Leiter des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), mit dem Verh&auml;ltnis der Bev&ouml;lkerung zum Staat und seinen Institutionen (zeit.de, 31.1.2020). Auf der Grundlage der Daten der Kommunikationsagentur Edelmann (&raquo;Vertrauensindex&laquo;) stellte er fest, dass &raquo;die westliche Welt eine zunehmende Vertrauenskrise des Staates erlebt und immer weniger Menschen ihren staatlichen Institutionen zutrauen, die Probleme unserer Zeit zu l&ouml;sen&laquo;. Erschreckend sei der gro&szlig;e Vertrauensverlust gegen&uuml;ber Kompetenz und ethischem Verhalten von Politikern &ndash; besonders in Deutschland. Betrachtet man Schwerpunkte und aktuelle Entwicklungen der deutschen Regierungspolitik und das Agieren ihres Personals, stellt sich weniger die Frage, woher das Misstrauen r&uuml;hrt. Vielmehr dr&auml;ngt sich der Eindruck auf, dass wenig davon zu der &Uuml;berzeugung Anlass geben k&ouml;nnte, die staatlichen Institutionen w&uuml;rden Probleme im Sinne des Gemeinwohls l&ouml;sen. Ohnehin sind sie derzeit mit selbst verschuldeten Skandalen ausgelastet. [&hellip;]<br>\nDer eingangs zitierte &raquo;Vertrauensindex&laquo; k&ouml;nnte weiteren Stoff zum Nachdenken liefern: Im reichen Deutschland ist die soziale Ungleichheit h&ouml;her als in den meisten Industriel&auml;ndern &ndash; aber die Aufstiegschancen durch Bildung wesentlich geringer. Jeder Zweite h&auml;lt den Kapitalismus f&uuml;r eine sch&auml;dliche Gesellschaftsform, denn er vertrete nicht die Interessen der Bev&ouml;lkerung. Deutlich wird, dass der Staat nur f&uuml;r die Elite gut funktioniert: Diese hat 50 Prozent mehr Vertrauen in den Staat und seine Institutionen als der Durchschnitt der Bev&ouml;lkerung! Die Corona-Pandemie hat in aller Deutlichkeit gezeigt, dass der neoliberal radikalisierte Kapitalismus den globalen Problemen nicht gerecht wird. Ihm gelten Demokratie und Menschenrechte als Gesch&auml;ftssch&auml;digung und als Waffe, die man gegen China in Anschlag bringen kann. Auf Einsicht der Machteliten zu hoffen und menschenw&uuml;rdige Konsequenzen &ndash; etwa gerechte Verteilung der Reicht&uuml;mer, friedliche L&ouml;sungen von Konflikten, Kontrolle wirtschaftlicher Macht &ndash; zu erwarten, w&auml;re vollkommen unrealistisch. Bereits jetzt arbeiten die Konzernlobbyisten daran, jede Beschr&auml;nkung ihrer Profite und ihrer Macht zu verhindern (vgl. LobbyControl: &raquo;Die deutsche EU-Ratspr&auml;sidentschaft: Industrie in der Hauptrolle?&laquo;). Der Staat r&uuml;stet auf, nach innen mit neuen Kontroll- und Polizeigesetzen, nach au&szlig;en mit massiver Aufr&uuml;stung und Drohgeb&auml;rden. Vertrauen wird durch Gewalt ersetzt. Vergessen sind schon die systemrelevanten HeldInnen in Kliniken und Kitas &ndash; sie gehen leer aus bei der Neuverteilung. Das &raquo;Schweinesystem&laquo; von T&ouml;nnies wird zum deutlichen Beispiel f&uuml;r ein System menschenfeindlicher Ausbeutung, der Milliarden von Menschen in der Welt ausgeliefert sind. Dieses System und seine Repr&auml;sentantInnen genie&szlig;en kein Vertrauen mehr; &uuml;berzeugende Alternativen aufzuzeigen ist die Aufgabe der Linken. Denn das System muss von Grund auf ver&auml;ndert werden, bevor es uns um die Ohren fliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/14-2020&amp;textfile=5202\">Ossietzky 14\/2020<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kinderarmut in Deutschland: &bdquo;Kinder ohne Lebensmut lassen sich nicht bilden&ldquo;<\/strong><br>\nLaut einer Bertelsmann-Studie sind zurzeit 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut betroffen &ndash; etwa 21 Prozent. Die Armut sei hausgemacht und Deutschland reich genug, sie zu beseitigen, sagte Ulrich Schneider vom Parit&auml;tischen Gesamtverband im Dlf. Es passiere aber nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kinderarmut-in-deutschland-kinder-ohne-lebensmut-lassen.680.de.html?dram:article_id=481049\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Ein F&uuml;nftel aller Kinder lebt in Armut<\/strong><br>\n2,8 Millionen Heranwachsende in Deutschland sind von Kinderarmut betroffen. Eine Analyse warnt vor einer Versch&auml;rfung infolge der Corona-Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/in-unserem-reichen-land-unfassbar-ein-fuenftel-aller-kinder-lebt-in-armut\/26025984.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Arbeitslosigkeit ist Gift f&uuml;r den Menschen, individuell und gesellschaftlich&ldquo; &ndash; Wirtschaftsweise Achim Truger im Interview<\/strong><br>\nArbeitslosigkeit ist Gift f&uuml;r die Menschen &ndash; individuell und f&uuml;r den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sagt &Ouml;konom Achim Truger. Die Regierungen m&uuml;ssen daher alles unternehmen, um den Arbeitslosen wieder Besch&auml;ftigung zu geben. Von Anfang an h&auml;tten Staatshilfen f&uuml;r Unternehmen an Arbeitsplatzgarantien gekoppelt werden sollen, jetzt m&uuml;sse kr&auml;ftig investiert werden. Neoliberale Spar-Regeln wie die Schuldenbremse oder der Fiskalpakt d&uuml;rfen da nicht im Wege stehen. Wenn die Schuldengrenzen weiter streng bleiben, m&uuml;sse eben Verm&ouml;gen einen deutlich h&ouml;heren Beitrag leisten. Truger ist Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates, der die deutsche Regierung in Wirtschaftsfragen ber&auml;t. Am 28. September wird ihm der Kurt-Rothschild Preis vom Karl-Renner-Institut und vom SP&Ouml;-Parlamentsklub verliehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/achim-truger-kurt-rothschild-preis\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rassistische Diskriminierung in der Arbeitswelt ist nach wie vor ein Problem<\/strong><br>\nDie globalen &bdquo;Black lives matter&ldquo;-Proteste haben Rassismus und Diskriminierung st&auml;rker in den Fokus &ouml;ffentlicher Debatten ger&uuml;ckt. Auch in &Ouml;sterreich ist die Aufmerksamkeit f&uuml;r das Thema gestiegen, im Juni wurden dem Anti-Rassismus-Verein ZARA rund 500 rassistische Vorf&auml;lle gemeldet. Rassismus ist tief in unserem System verankert und f&uuml;r viele Betroffene eine allt&auml;gliche Erfahrung. Gerade auch in der Arbeitswelt stellt rassistische Diskriminierung in &Ouml;sterreich ein erhebliches Problem dar.<br>\nSeit 2000 ver&ouml;ffentlicht der Verein ZARA (Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit), der auch Betroffene und ZeugInnen rassistischer Diskriminierung ber&auml;t und Schulungen anbietet, j&auml;hrlich den &bdquo;Rassismus-Report&ldquo;. Dieser dokumentiert die F&auml;lle, die der ZARA-Beratungsstelle f&uuml;r Betroffene und ZeugInnen von Rassismus im Vorjahr gemeldet wurden. Aufgrund der Vielzahl an j&auml;hrlich gemeldeten F&auml;llen enth&auml;lt der Report mittlerweile nur mehr eine Auswahl derselben. Im Jahr 2019 gingen insgesamt 1.950 Meldungen von rassistischer Diskriminierung ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/rassistische-diskriminierung-in-der-arbeitswelt\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Es ist ganz viel &uuml;ber angeblich fehlende Beatmungsger&auml;te geredet worden&rdquo;<\/strong><br>\nNein, Intensivbetten und Ventilatoren waren nicht das gr&ouml;&szlig;te Problem in der Corona-Pandemie, sagt Hermann Reichenspurner, Direktor an der Uniklinik Hamburg-Eppendorf. Davon gab es genug, gefehlt hat Personal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/pflegekraefte-und-corona-mediziner-hermann-reichenspurner-fordert-20-prozent-mehr-gehalt-a-20e14f6f-3da5-4b0a-81e8-7727d6fd9099\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das Problem des fehlenden Personals in den Krankenh&auml;usern und Pflegeeinrichtungen ist seit langem bekannt. Eine Kausalit&auml;t ist die schlechte Bezahlung. Man wird langsam m&uuml;de es zu wiederholen, L&ouml;sungen daf&uuml;r liegen l&auml;ngst auf dem Tisch, etwa die Einf&uuml;hrung eines bundesweit g&uuml;ltiger Pflegetarifvertrages. Die politische Elite hat bisher keinen Finger ger&uuml;hrt. Auch von den gro&szlig;spurig verk&uuml;ndeten Sonderzahlungen f&uuml;r das Pflegepersonal in den Krankenh&auml;usern ist nichts geblieben. Es ist v&ouml;llig unverst&auml;ndlich wie Merkel, S&ouml;der &amp; Co best&auml;ndig f&uuml;r ihr &bdquo;hervorragendes Krisenmanagement&ldquo; gefeiert werden k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>siehe auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62991#h04%20\">Vom Umgang mit Pflegepersonal in Belgien und Deutschland<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62957#h03\">Das gebrochene Versprechen<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>dazu auch: Wer schultert die Schulden?<\/strong><br>\n&ldquo;Jetzt scheint die Gesundheitskrise &uuml;berstanden und schon sind die Pflegeberufe, die vor allem Frauen machen, aus dem Fokus verschwunden. Die mangelnde Anerkennung, die wir seit Jahren f&uuml;r diese Berufe haben in Deutschland, sitzt tief.&rdquo; Johanna &auml;rgert das. Die 29-J&auml;hrige, die ihren Nachnamen nicht nennen will, ist seit zehn Jahren Krankenpflegerin im Klinikum Stuttgart und dort im OP t&auml;tig. In der Corona-Krise erlebte sie, wie in ihrem Bereich die Operationen runtergefahren wurden, um Platz f&uuml;r Corona-Patienten zu haben. &ldquo;Jetzt werden die ausgefallenen Operationen nachgeholt&rdquo;, erz&auml;hlt sie. &ldquo;Das hei&szlig;t, es wird mehr operiert als normalerweise und das ist schon eine deutliche Mehrbelastung f&uuml;r das Personal.&rdquo;<br>\nDass das Klinikum f&uuml;r die zus&auml;tzliche Arbeit in der Corona-Krise jetzt einen Bonus von 400 Euro an eine Mehrheit der 7.000 Besch&auml;ftigten zahlt, bes&auml;nftigt Johanna nicht. &ldquo;Im April hat die Eva-Mayr-Stihl-Stiftung dem Klinikum eine Million Euro gespendet. F&uuml;r das Personal. Dann muss man das ja wohl auch weitergeben.&rdquo; Der jungen Frau geht es um mehr als um ein paar hundert Euro. Sie will, dass Pflege besser bezahlt und dass die Gesellschaft gerechter wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/486\/wer-schultert-die-schulden-6882.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Aussortieren und abschieben<\/strong><br>\nAsyl Wie die Migrationspolitik der rechtspopulistischen Volkspartei in D&auml;nemark zum Mainstream werden konnte [&hellip;]<br>\nD&auml;nemark verf&uuml;gt heute &uuml;ber ein System von Internierungsorten, in die abgelehnte Asylbewerber geschickt werden, die nicht in ihr Herkunftsland zur&uuml;ckkehren wollen, weil sie um ihr Leben f&uuml;rchten. Diese Lager wurden sowohl vom Europ&auml;ischen Komitee des Europarates zur Verh&uuml;tung von Folter wie auch vom d&auml;nischen Helsinki-Ausschuss f&uuml;r Menschenrechte mit der Bewertung &bdquo;schlimmer als Gef&auml;ngnisse&ldquo; versehen. Die Insassen sind keine Kriminellen, werden aber so behandelt. [&hellip;]<br>\nWegen des psychologischen Drucks, der Hoffnungslosigkeit und der unerbittlichen Konsequenz d&auml;nischer Beh&ouml;rden, Fl&uuml;chtlinge abzuschieben, kommt es in den Lagern vermehrt zu Selbstmorden und Suizidversuchen. Wer zuvor schon psychisch angeschlagen ist, wird hinter dem Stacheldraht von Elleb&aelig;k erst recht traumatisiert.<br>\nIm Jahr 2016 sorgte D&auml;nemark f&uuml;r internationale Emp&ouml;rung wegen eines neuen Gesetzes, das mit gro&szlig;er Mehrheit im Parlament verabschiedet wurde. Es erlaubte Polizisten oder anderen Staatsbeamten, Gefl&uuml;chteten die Wertsachen direkt an der Grenze abzunehmen. Das Dekret war ein Beleg daf&uuml;r, wie gern d&auml;nische Politiker Menschen auf der Flucht schikanieren und dem&uuml;tigen. Auch darin spiegelte sich ein wachsender Einfluss der D&auml;nischen Volkspartei, die 2017 den damaligen Integrationsminister Inger St&oslash;jberg von der konservativ-liberalen Venstre-Partei dabei unterst&uuml;tzte, das Migrationsgesetz nochmals zu versch&auml;rfen. F&uuml;r die Volkspartei war dies ein derart erfreuliches Ereignis, dass sie es demonstrativ und begeistert mit einer Torte feierte. Die Novellierung schloss die M&ouml;glichkeit ein, ab 2018 abgelehnte Asylbewerber auf die ver&ouml;dete Insel Lindholm in der Ostsee deportieren zu k&ouml;nnen. Nur St&oslash;jbergs Abgang als Integrationsminister hat bisher verhindert, dass es dazu kam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/aussortieren-und-abschieben\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hungern in Beirut: Der Kampf ums nackte &Uuml;berleben<\/strong><br>\nDie Corona-Krise hat uns Deutsche verunsichert, aber insgesamt meistern wir sie gut. Anders im Libanon: Dort tauschen die Menschen Kleider f&uuml;r Mehl. [&hellip;]<br>\nUnruhen in Portland, ein Sicherheitsgesetz in Hongkong, Gefechte zwischen Aserbaidschan und Armenien &ndash; die Welt ist unruhiger geworden, nur schauen wir seltener hin. Besonders verst&ouml;rt hat mich j&uuml;ngst eine Reportage aus dem fernen Beirut. Galt die Stadt nicht als arabisches New York? Als Hipster-Hochburg im Nahen Osten? Als Vorzeigebeispiel f&uuml;r einen modernen Islam? Was ich nicht mitbekam, war die Staatsschuldenkrise, die seit Monaten im Libanon w&uuml;tet. Die Beiruter k&auml;mpfen ums nackte &Uuml;berleben. Im Hier und Jetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/staatsschuldenkrise-libanon-antoine-el-hajj-beirut-der-kampf-ums-nackte-ueberleben-li.94432\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neue Nord-Stream-2-Sanktionen<\/strong><br>\nUS-Repr&auml;sentantenhaus verabschiedet einstimmig eine Erg&auml;nzung zum National Defence Authorization Act<br>\nGestern verabschiedete das US-Repr&auml;sentantenhaus einstimmig einen im Juni von Vertretern der beiden gro&szlig;en Parteien gemeinsam eingebrachten Antrag zur Erg&auml;nzung des ab dem 1. Oktober geltenden neuen National Defence Authorization Acts (NDAA). Zweck der Erg&auml;nzung sind erweiterte Sanktionsm&ouml;glichkeiten gegen Unternehmen, die sich an den Gaspipelines Nord Stream 2 und Pipeline Turkish Stream beteiligen.<br>\nKonkrete Ziele solcher Sanktionen k&ouml;nnten Medienberichten nach unter anderem der deutsche Eon-Eigner Uniper und die fusionierte Wintershall-Dea sein. An diese Investoren richtete sich der Meinung der eher Nord-Stream-2-kritischen Bild-Zeitung nach bereits die am Donnerstag ausgesprochene Warnung der US-Au&szlig;enamtssprecherin Morgan Ortagus, man werde Unternehmen &ldquo;unabh&auml;ngig von ihrer Herkunft&rdquo; sanktionieren. Bei Uniper und Wintershall-Dea war bislang niemand f&uuml;r eine Stellungnahme dazu erreichbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Neue-Nord-Stream-2-Sanktionen-4849441.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eskalation im Mittelmeer<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sucht im Konflikt zwischen Griechenland und der T&uuml;rkei um Erdgasf&ouml;rderrechte im &ouml;stlichen Mittelmeer als Mittlerin aufzutreten. Der bereits seit geraumer Zeit schwelende Konflikt hat sich in den vergangenen Tagen dramatisch zugespitzt, seit Ankara am Dienstag angek&uuml;ndigt hat, vor der griechischen Insel Kastellorizo Erdgaserkundungen aufzunehmen. Kastellorizo, knapp zw&ouml;lf Quadratkilometer gro&szlig;, liegt vor der t&uuml;rkischen Provinz Antalya und ist damit eine der &ouml;stlichsten griechischen Inseln. Athen protestiert gegen die t&uuml;rkischen Explorationspl&auml;ne, da es das Meer um Kastellorizo f&uuml;r sich beansprucht. Ankara wiederum erkennt diesen Anspruch nicht an. Der Konflikt ist Teil eines Machtkampfs um betr&auml;chtliche Erdgasvorr&auml;te im &ouml;stlichen Mittelmeer, in den neben Griechenland insbesondere das EU-Mitglied Zypern involviert ist; es wird von der Union mit Sanktionen gegen die T&uuml;rkei unterst&uuml;tzt. Der griechisch-t&uuml;rkische Konflikt droht jetzt milit&auml;risch zu eskalieren. Hatte bei der vorigen Eskalation noch Washington vermittelt, so strebt nun Berlin diese Rolle an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8343\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: S&auml;belrasseln im Mittelmeer<\/strong><br>\nDie Konfrontation im &ouml;stlichen Mittelmeer spitzt sich zu, denn Erdogan treibt dort die Suche nach Erdgas voran. Nun musste sogar Bundeskanzlerin Merkel eingreifen und zwischen Athen und Ankara schlichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/griechisch-tuerkischer-konflikt-saebelrasseln-im-mittelmeer-16872333.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Strafanzeigen wegen Regierungskritik in Griechenland<\/strong><br>\nKritische &Auml;u&szlig;erungen im Internet werden verfolgt. Journalisten stehen unter Druck. Alles, was sie sagen oder schreiben, kann gegen sie verwendet werden<br>\nMehrere Journalisten, aber auch ein Lehrer, m&uuml;ssen sich in Griechenland wegen kritischer &Auml;u&szlig;erungen und journalistischen Beitr&auml;gen gegen die Regierung, deren Anh&auml;nger oder gegen einzelne Regierungsabgeordnete vor Gericht verantworten. Gleichzeitig sieht B&uuml;rgerschutzminister Michalis Chrysochoidis in der Ver&ouml;ffentlichung von Fotos schlagender Polizisten &ndash; und nicht in der Polizeigewalt &ndash; das Problem. Er m&ouml;chte nun offenbar gegen das Fotografieren bei Demonstrationen vorgehen.<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te griechische Journalistengewerkschaft ESIEA sah sich gleich mehrfach gen&ouml;tigt, Stellungnahmen zur Solidarit&auml;t mit ihren Mitgliedern zu ver&ouml;ffentlichen. Auch sie ist nun im Visier der Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Strafanzeigen-wegen-Regierungskritik-in-Griechenland-4849423.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Damascus, USA. Der GAU<\/strong><br>\nZeithistorischer Thriller &uuml;ber einen Unfall in einem Atomwaffensilo der USA, der um ein Haar mehrere amerikanische Gro&szlig;st&auml;dte vernichtet h&auml;tte: Anhand der Erinnerungen von Luftwaffen-Soldaten, R&uuml;stungsingenieuren und Ersthelfern wird die Kette der Ereignisse im US-amerikanischen St&auml;dtchen Damascus nachgezeichnet, die beinahe zur nuklearen Katastrophe gef&uuml;hrt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/093660-000-A\/damascus-usa-der-gau\/\">arte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mieten in Berlin steigen in f&uuml;nf Jahren um 44 Prozent<\/strong><br>\nVon durchschnittlich 8,50 Euro pro Quadratmeter in 2015 stiegen die Mieten in Berlin auf 12,20 Euro in 2020. Auch in anderen St&auml;dten gingen die Preise hoch.<br>\nDie Mietpreisbremse des Bundes zur Begrenzung von Mieterh&ouml;hungen verfehlt ihre Wirkung: Die Mieten steigen unver&auml;ndert kr&auml;ftig. Dies geht aus einer Untersuchung von &bdquo;Immowelt&ldquo; hervor, eines Online-Vermittlers von Wohnungen.<br>\nWie die Firma mitteilt, konnte der Anstieg der Preise in den vergangenen f&uuml;nf Jahren nicht gestoppt werden; allen voran nicht in Berlin mit einem Plus von 44 Prozent &ndash; aber auch nicht in M&uuml;nchen (+30 Prozent), Stuttgart und D&uuml;sseldorf (je +24 Prozent). Insgesamt seien die Mieten in 39 St&auml;dten seit 2015 gestiegen, in 37 mit zweistelligem Wachstum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/untersuchung-zum-wohnungsmarkt-mieten-in-berlin-steigen-in-fuenf-jahren-um-44-prozent\/26026418.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Berliner Senat l&auml;sst demonstrieren<\/strong><br>\nEin obskures B&uuml;ndnis, das sich BERLIN GEGEN NAZIS nennt, ruft zu einer Demonstration auf, die sich mit Unterst&uuml;tzung der Berliner Landesregierung gegen eine angeblich rechtsoffene Kundgebung wenden soll. Gemeint ist die Aktion der Initiativen QUERDENKEN &ndash; 711 und NICHTOHNEUNS, die am 1. August um 11.00 Uhr vom Brandenburger Tor zur Hauptkundgebung auf der Stra&szlig;e des 17. Juni um 15:30 f&uuml;hren soll. Die Aufrufer von BERLIN GEGEN NAZIS hantieren wie &uuml;blich mit regierungsamtlichen Denkschablonen wie &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; und &bdquo;rechtsoffen&ldquo;. Worth&uuml;lsen, die den Drahtziehern der Gegendemo das inhaltliche Argumentieren ersparen. Dass es den Initiatoren der Kundgebung auf der Stra&szlig;e des 17. Juni um die Bewahrung der Demokratie und die Verteidigung des Grundgesetzes geht, verschwindet hinter einem billigen Anti-Nazi-Vorhang.<br>\nZwar taucht im Impressum des Aufrufs Bianca Klose auf, die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des &bdquo;Verein f&uuml;r Demokratische Kultur in Berlin&ldquo; ist, aber gef&ouml;rdert, unterst&uuml;tzt und finanziert wird der Verein von der Senatsverwaltung f&uuml;r Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung. Nun wei&szlig; man sp&auml;testens seit dem Berliner Flughafenprojekt zu viel von der organisatorischen F&auml;higkeit der diversen Senatsverwaltungen. Deshalb muss jemand anders die politische Laufarbeit machen. Und wer sucht, der findet als Handlanger den Herrn Harry Waibel. Der regelt den Mail-Verkehr und schreibt zur Werbung f&uuml;r die Gegenveranstaltung: &bdquo;Es sollten sich dort alle versammeln die gegen die Bewegung der Rechten sind: Demokratisch gesinnte Frauen und M&auml;nner. &ndash; Mit antirassistischen Gr&uuml;&szlig;en &ndash; Harry Waibel&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/bewegen\/berliner-senat-laesst-demonstrieren\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Verdacht der Abgeordnetenbestechung: Generalstaatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Amthor ein<\/strong><br>\nDer Berliner Generalstaatsanwaltschaft lag eine Strafanzeige gegen den CDU-Politiker Amthor wegen Bestechlichkeit und Bestechung vor. Die Ermittler sahen keinen Anfangsverdacht und haben das Verfahren eingestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/philipp-amthor-generalstaatsanwaltschaft-stellt-verfahren-ein-a-8fb6555b-53d5-43c0-a29f-4521eca0cb20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Was ja zu erwarten war, aber der Spiegel auch jetzt noch nicht begreift, es gibt keinen Verdacht, nur weil man es selbst behauptet. Man kann auch nicht sagen, dass etwas gegen Amthor unternommen worden sei. Ermittlungen fanden nicht statt. Es war nur eine Anzeige, wie sie jeden Tag zuhauf gestellt werden und die in den seltensten F&auml;llen auch tats&auml;chlich zu einem Anfangsverdacht und Ermittlungen f&uuml;hren. Selbst bei einem Anfangsverdacht ist die Quote, dass aus einem Verd&auml;chtigen ein Beschuldigter wird, eher gering.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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