{"id":63202,"date":"2020-07-24T08:38:37","date_gmt":"2020-07-24T06:38:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202"},"modified":"2020-07-24T11:07:05","modified_gmt":"2020-07-24T09:07:05","slug":"hinweise-des-tages-3659","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h01\">Kritik an neuen Hartz-IV-Regels&auml;tzen &ldquo;Lebensfern und in keiner Weise bedarfsgerecht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h02\">Pandemie-Skepsis: Mein Misstrauen gegen die Coronapolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h03\">Hochamt der Buchhalter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h04\">Was ist ein V?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h05\">Teure Beratung beim Schutzmaskenkauf &ndash; ohne Ausschreibung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h06\">&ldquo;&Uuml;bliches Vorgehen&rdquo; bei Wirecard Regierung verteidigt Kontakt zu Lobbyisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h07\">Folgen der Pandemie: Warum vielen deutschen Unternehmen die Pleite droht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h08\">Verband kritisiert Arbeitsbedingungen osteurop&auml;ischer Pflegekr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h09\">Neuer Freiwilligendienst der Bundeswehr: Sozial-Verb&auml;nde kritisieren Bevorzugung von Soldaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h10\">In die Attacke gestolpert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h11\">USA und GB: Moskau testete Weltraumwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h12\">Die Demokratie der Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h13\">Repr&auml;sentantenhaus stimmt f&uuml;r Entfernung von Statuen aus dem Kapitol<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63202#h14\">Abgeordnetenbestechung: bestrafen! #korrupt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kritik an neuen Hartz-IV-Regels&auml;tzen &ldquo;Lebensfern und in keiner Weise bedarfsgerecht&rdquo;<\/strong><br>\nBald soll es neue, h&ouml;here S&auml;tze f&uuml;r Menschen geben, die von Hartz IV leben. Doch ein Sozialverband kritisiert: Die S&auml;tze w&uuml;rden vom Ministerium &ldquo;unversch&auml;mt kleingerechnet&rdquo;.<br>\nDer Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband hat der Bundesregierung &ldquo;unversch&auml;mtes Kleinrechnen&rdquo; der Regels&auml;tze in Hartz IV vorgeworfen. In dem Referentenentwurf des Bundesarbeitsministeriums zur Neuermittlung der Regels&auml;tze w&uuml;rden Fehler und Schw&auml;chen der bisherigen Methodik fort- und festgeschrieben, erkl&auml;rt der Sozialverband. Im Ergebnis seien die ab 2021 vorgesehenen Leistungen &ldquo;systematisch kleingerechnet, lebensfern und in keiner Weise bedarfsgerecht&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/neue-hartz-iv-saetze-lebensfern-und-kleingerechnet-a-e12ee680-d5da-4496-915d-1caf4f23dacb\">DER SPIEGEL<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/hartz-iv-regelsaetze-paritaetischer-gesamtverband-kritisiert-gesetzentwurf-in-aktueller-stellungnahme\/\">Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pandemie-Skepsis: Mein Misstrauen gegen die Coronapolitik<\/strong><br>\nDie Einschr&auml;nkungen wegen der Coronapandemie haben nicht nur Unterst&uuml;tzer. Tausende demonstrierten gegen die Eingriffe. Auch der Hamburger Rechtsanwalt Rolf Karpenstein stellt die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen in Frage.<br>\nSeit 25 Jahren f&uuml;hre ich als Rechtsanwalt Verfahren gegen die &ouml;ffentliche Hand. Immer k&auml;mpfe ich gegen Beschr&auml;nkungen der Freiheitsrechte. Sobald Beh&ouml;rden den Gesundheitsschutz ins Feld f&uuml;hren, reagiere ich empfindlich. Verfolgt die Exekutive wirklich die von ihr genannten Ziele? Meist sind meine Zweifel berechtigt.<br>\nSo wird zum Beispiel das Gl&uuml;cksspielmonopol der Bundesl&auml;nder auf den Gesundheitsschutz gest&uuml;tzt, obwohl mit dem Monopol in Wirklichkeit &ndash; wie &uuml;brigens auch das Bundesverwaltungsgericht best&auml;tigte &ndash; illegitime fiskalische Ziele verfolgt werden. In Sachen Corona schrillten meine Alarmglocken schon am 18. M&auml;rz, als die Kanzlerin die Republik beschwor: &ldquo;Glauben Sie keinen Ger&uuml;chten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen.&rdquo;<br>\nDanke, nein danke. Staatlich betreutes Denken lehne ich ab. Ich denke und ich recherchiere selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/pandemie-skepsis-mein-misstrauen-gegen-die-coronapolitik.1005.de.html?dram:article_id=480740\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hochamt der Buchhalter<\/strong><br>\nDie EU-Hilfe f&uuml;r die pandemiegebeutelte Wirtschaft ist zu klein und kommt zu sp&auml;t &ndash; auch dank des unr&uuml;hmlichen Gefeilsches der &bdquo;geizigen F&uuml;nf&ldquo;<br>\nEr war denkw&uuml;rdig, dieser zweitl&auml;ngste EU-Gipfel aller Zeiten. Fast f&uuml;nf Tage lang wurde m&uuml;hsam verhandelt, oft vehement gestritten. Scheitern oder Vertagen galt als verh&auml;ngnisvolle Option, jedenfalls f&uuml;r Kanzlerin Merkel, die seit dem 1. Juli auf dem Stuhl des EU-Ratspr&auml;sidenten sitzt und wieder mehr im Tandem mit Frankreichs Pr&auml;sident Macron unterwegs ist, nicht zuletzt bei ihrer Kehrtwende in der Schuldenfrage. Und dank des Ausscheidens der Briten fehlte den Bremsern und Blockierern das st&auml;rkste Bataillon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/hochamt-der-buchhalter\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Was ist ein V?<\/strong><br>\nManch ein V erweist sich bei genauem Hinsehen als ein L. Die Interpretation von Daten ist momentan in vielerlei Hinsicht schwieriger als sonst. Wer aus den Zahlen bereits eine rasche Erholung abliest, k&ouml;nnte von den Fakten &uuml;berrascht sein und von der kommenden Entwicklung eines Besseren belehrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/07\/was-ist-ein-v\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Teure Beratung beim Schutzmaskenkauf &ndash; ohne Ausschreibung<\/strong><br>\nDas Bundesgesundheitsministerium hat sich die Unternehmensberatung Ernst &amp; Young ins Haus geholt, weil ihm der zentrale Maskeneinkauf &uuml;ber den Kopf wuchs. Es zahlt der Firma fast zehn Millionen Euro. Eine offizielle Ausschreibung gab es jedoch nicht. [&hellip;]<br>\nDass das Ministerium die Berater ohne Ausschreibung beauftragte, h&auml;lt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linke-Bundestagsfraktion, Fabio De Masi, f&uuml;r problematisch. &bdquo;Millionenschwere Auftr&auml;ge ohne Ausschreibung m&ouml;gen in der Corona-Krise wegen der Defizite im nationalen Katastrophenschutz nachvollziehbar sein. Die Situation darf aber nicht zu Vetternwirtschaft f&uuml;hren&ldquo;, sagte De Masi gegen&uuml;ber WELT. Nicht erst seit dem Wirecard-Skandal st&uuml;nden gro&szlig;e Wirtschaftspr&uuml;fer wie Ernst &amp; Young aufgrund ihrer Marktmacht und wegen Interessenkonflikten in der Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article212098587\/Berater-im-Gesundheitsministerium-Auftrag-ohne-Ausschreibung.html%20\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;&Uuml;bliches Vorgehen&rdquo; bei Wirecard Regierung verteidigt Kontakt zu Lobbyisten<\/strong><br>\n&ldquo;Der Wirecard-Skandal wirkt immer omin&ouml;ser, mitunter geradezu surreal&rdquo;, sagte Gr&uuml;nen-Finanzsprecher Danyal Bayaz. Es seien Kanzleramt, Ministerien, Beh&ouml;rden, ehemalige Minister, hochrangige Berater des Kanzleramts und ein Geheimdienstkoordinator involviert. &ldquo;Die Bundesregierung steht in der Pflicht, diesen Fall schleunigst so aufzukl&auml;ren, dass keine Frage offenbleibt.&rdquo; Dazu m&uuml;ssten auch Vertreter des Kanzleramtes in der Sondersitzung des Bundestags-Finanzauschusses am n&auml;chsten Mittwoch erscheinen.<br>\n&ldquo;Die Aff&auml;re Wirecard wird immer undurchsichtiger&rdquo;, meinte auch Linke-Fraktionsvize Fabio De Masi. Sollte sich Fritsche vor der China-Reise der Kanzlerin an das Kanzleramt gewandt und das Finanzministerium Informationen zugeliefert haben, dann sei es &ldquo;fragw&uuml;rdig, dass die Arbeitsebene des Kanzleramtes die Bundeskanzlerin nicht zu Wirecard informiert haben soll&rdquo;. Es sei bedauerlich, dass die Gro&szlig;e Koalition den Antrag abgelehnt habe, dass zumindest die Leitung des Kanzleramtes in der Sondersitzung des Finanzausschusses erscheine. &ldquo;Dies best&auml;tigt meine Auffassung, dass wir die Aufkl&auml;rung &uuml;ber einen Untersuchungsausschuss erzwingen m&uuml;ssen&rdquo;, sagte De Masi.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Regierung-verteidigt-Kontakt-zu-Lobbyisten-article21927332.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: Auch Ex-Geheimdienstkoordinator Fritsche warb f&uuml;r Wirecard<\/strong><br>\nWirecard bem&uuml;hte sich dann im Mai 2020 erneut um Kontakt: So habe es am 20. Mai auf Wunsch des Unternehmens ein Gespr&auml;ch von Wirecard-Chef Markus Braun mit R&ouml;ller gegeben. &ldquo;In dem Telefonat wies Herr Dr. Markus Braun den in der Presse zirkulierten Vorwurf der Bilanzf&auml;lschung zur&uuml;ck und sicherte vollst&auml;ndige Aufkl&auml;rung zu&rdquo;, hei&szlig;t es in der &Uuml;bersicht. R&ouml;ller habe dies &ldquo;zur Kenntnis&rdquo; genommen. Braun nahm dann am 10. Juni noch an einer Videokonferenz der Kanzlerin und Kanzleramtschef Helge Braun mit Vertretern der Dax-30-Unternehmen zur Vorstellung der Corona-Warn-App teil. Auf Arbeitsebene h&auml;tten Kanzleramt und Finanzministerium am 26. Juni das Thema Wirecard besprochen. &ldquo;Auf dieser Basis und vorhandener &ouml;ffentlicher Informationen&rdquo; seien am 30. Juni 2020 Merkel und Braun &uuml;ber den Bilanzskandal und die Insolvenz des DAX-Unternehmens informiert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.reuters.com\/article\/deutschland-wirecard-kanzleramt-idDEKCN24N1AJ\">Reuters<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Folgen der Pandemie: Warum vielen deutschen Unternehmen die Pleite droht<\/strong><br>\nStaatliche Hilfen &uuml;berdecken bislang, dass Tausende deutsche Unternehmen faktisch pleite sind. Kommt im Herbst die gr&ouml;&szlig;te Insolvenzwelle seit Kriegsende? [&hellip;]<br>\nNoch halten staatliche Hilfen und Ausnahmeregelungen viele Firmen &uuml;ber Wasser. Momentan liegt de Zahl der Insolvenzen in Deutschland daher sogar niedriger als im Vorjahr. Doch die Wochen des Lockdowns haben in vielen Branchen die Unternehmensbilanzen irreparabel gesch&auml;digt. In anderen Branchen, etwa Flugverkehr und Tourismus, ist eine R&uuml;ckkehr zu normalen Verh&auml;ltnissen noch Monate, wom&ouml;glich Jahre entfernt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2.handelsblatt.com\/unternehmen\/handel-konsumgueter\/folgen-der-pandemie-warum-vielen-deutschen-unternehmen-die-pleite-droht\/26026754.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verband kritisiert Arbeitsbedingungen osteurop&auml;ischer Pflegekr&auml;fte<\/strong><br>\nBezahlung, Unterbringung, Urlaub. Osteurop&auml;ische Arbeitskr&auml;fte arbeiten h&auml;ufig unter prek&auml;ren Arbeitsbedingungen, kritisiert der Bundesverband der Betreuungsdienste und zieht einen Vergleich zur Fleischindustrie.<br>\nDer Bundesverband der Betreuungsdienste beklagt die teils unhaltbaren Arbeitsbedingungen Zehntausender osteurop&auml;ischer Betreuungs- und Pflegekr&auml;fte, die in deutschen Privathaushalten meist ohne Arbeitsvertrag besch&auml;ftigt seien. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thomas Eisenreich sagte der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;: &ldquo;In der Branche der sogenannten selbstorganisierten 24-Stunden-Pflegekr&auml;fte haben wir oftmals genauso prek&auml;re Arbeitsbedingungen und Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse wie in der Fleischindustrie, in der Landwirtschaft oder auf dem Bau.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/pflege-verband-krititisiert-arbeitsbedingungen-osteuropaeischer-pflegekraefte-a-374c6a5d-c6c3-4c33-8152-b75c8e04f579\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neuer Freiwilligendienst der Bundeswehr: Sozial-Verb&auml;nde kritisieren Bevorzugung von Soldaten<\/strong><br>\nUlrich Schneider vom Parit&auml;tischen Gesamtverband sagt: Menschen, die eine milit&auml;rische Ausbildung absolvieren, werden nun gegen&uuml;ber denjenigen bevorzugt behandelt, die sich f&uuml;r ein Freiwilliges Soziales Jahr au&szlig;erhalb der Bundeswehr entscheiden. Denn: Ein Soldat erhalte w&auml;hrend der Ausbildung 1.550 Euro &ndash; ein Freiwilliger kann maximal mit 300 Euro Taschengeld rechnen.<br>\nSoldaten genie&szlig;en auch noch weitere Vorteile: Sie k&ouml;nnen beispielsweise kostenlos mit allen Z&uuml;gen der deutschen Bahn fahren &ndash; w&auml;hrend einige Freiwillige &uuml;berlegen, wie sie in ihrem Sozialen Jahr das S-Bahn-Ticket finanzieren sollen, sagt Ulrich Schneider. Das sei in der Wertigkeit nicht in Ordnung. Wenn die Rede von Zusammenhalt in der Gesellschaft ist, d&uuml;rften die 80.000 Menschen, die im Sozialen Freiwilligen Jahr arbeiten, nicht vergessen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunknova.de\/beitrag\/freiwilligendienst-wohlfahrtsverbaende-kritisieren\">Deutschlandfunk Nova<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Heimatschutzdienst l&ouml;st die Probleme der Bundeswehr nicht<\/strong><br>\n&ldquo;Der ,Heimatschutzdienst&rsquo; ist ein Wahlkampfman&ouml;ver von Annegret Kramp-Karrenbauer. Er l&ouml;st keines der bestehenden Probleme der Bundeswehr. Die Ministerin kann auch nicht erkl&auml;ren, wozu dieser Dienst &uuml;berhaupt gut sein soll. Es ist nichts gekl&auml;rt, zum Beispiel, wo die neuen Heimatsch&uuml;tzer bei der Bundeswehr eingesetzt werden sollen. Die Freiwilligen m&uuml;ssen ja betreut werden, aber daf&uuml;r gibt es keine Kapazit&auml;ten und Strukturen. DIE LINKE lehnt diesen Heimatschutzdienst ab&rdquo;, erkl&auml;rt Tobias Pfl&uuml;ger, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Pfl&uuml;ger weiter:<br>\n&bdquo;Bedenklich ist der Vorsto&szlig; von Annegret Kramp-Karrenbauer auch wegen der rechten Netzwerke bei der Bundeswehr. Jetzt besteht die Gefahr, dass unter dem Deckmantel des Heimatschutzes noch mehr Rechtsextreme in den Kasernen landen. F&uuml;r Rechtsextreme ist so ein Reservedienst eine zus&auml;tzliche Gelegenheit, eine Ausbildung an der Waffe zu bekommen.<br>\nEs gibt au&szlig;erdem bereits gute, zivile Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale und das Freiwillige &Ouml;kologische Jahr. Die Bundeswehr sollte den bestehenden Freiwilligendiensten keine unn&ouml;tige Konkurrenz machen. Und die zivilen Freiwilligendienste d&uuml;rfen nicht gegen&uuml;ber der Bundeswehr benachteiligt werden. Was ist zum Beispiel mit den kostenlosen Bahnfahrten f&uuml;r Soldatinnen und Soldaten? Wenn Bundeswehr-Freiwillige kostenlos &ouml;ffentliche Verkehrsmittel nutzen d&uuml;rfen, dann muss das auch f&uuml;r alle anderen m&ouml;glich werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/der-heimatschutzdienst-loest-die-probleme-der-bundeswehr-nicht\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>In die Attacke gestolpert<\/strong><br>\nBeim Protest gegen Braunkohleabbau wurde ein Filmemacher 2016 minutenlang mit dem Gesicht in den Boden gedr&uuml;ckt &ndash; ohne Konsequenzen f&uuml;r die Polizei. [&hellip;]<br>\nAnderthalb Jahre lang passiert nichts. Dann werden Kemmerichs Zeugen befragt. Und auch die Polizisten. Von wem? Von Polizisten. Sie geh&ouml;ren derselben Dienststelle an und formulieren das Protokoll im kollegialen Du. Kemmerichs K&ouml;lner Anwalt Harald Bock sagt: &bdquo;Polizisten fragen beschuldigte Polizisten &ndash; so was geh&ouml;rt dringend ge&auml;ndert. Das muss eine neutrale Stelle machen. Hier treffen sich Kollegen aus derselben Einheit vielleicht mittags in der Kantine &ndash; und zum Nachtisch gehen sie mal eben die Befragung machen?&ldquo;<br>\nZuvor, am 1. Dezember 2017, hatte Todde Kemmerich den Aachener Weihnachtsmarkt besucht. Pl&ouml;tzlich h&ouml;rte er, wie jemand ihn ansprach: &bdquo;Ach, wir kennen uns doch.&ldquo; Es war Dieter Z., unterwegs auf Streife mit einem Kollegen. Zu dem, sagt Kemmerich, habe Z. gesagt: &bdquo;Das ist der Aggressor aus dem Wald.&ldquo; Vielleicht habe sich der Polizist &bdquo;vor seinem Kollegen dicke tun wollen&ldquo;, &uuml;berlegt Kemmerich. &bdquo;Jedenfalls eine Unversch&auml;mtheit. Was quatscht der mich in aller &Ouml;ffentlichkeit an, traumatisiert mich wieder!?&ldquo; Kemmerich beschwert sich beim Aachener Polizeipr&auml;sidenten Dirk Weins&shy;pach, einem Mann mit gr&uuml;nem Parteibuch. Eine Antwort gibt es nicht.<br>\nWarum? Die Polizei schreibt auf taz-Anfrage: Kemmerich habe &bdquo;mehrere kl&auml;rende Gespr&auml;che mit dem ihm bekannten Kontaktbeamten gef&uuml;hrt&ldquo; und dann &bdquo;abschlie&szlig;end auf eine schriftliche Bescheidung seiner Beschwerde verzichtet&ldquo;. Kemmerich ist baff. Er habe zwar mit dem Mann gesprochen, &bdquo;aber immer informell und zwischendurch&ldquo;. Beschwerde zur&uuml;ckgezogen? &bdquo;Warum sollte ich? So ein Schwachsinn.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Polizeigewalt-im-Hambacher-Forst\/!5695542\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>USA und GB: Moskau testete Weltraumwaffen<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien und die USA haben Russland gestern vor Tests mit Waffen im Weltraum gewarnt. Russland habe ein Geschoss von einem Satelliten abgefeuert, das die Z&uuml;ge einer Waffe trage, hie&szlig; es in einer Mitteilung auf dem Twitter-Account des britischen Verteidigungsministeriums.<br>\n&bdquo;Aktionen wie diese bedrohen die friedliche Nutzung des Weltraums und riskieren, Tr&uuml;mmer zu verursachen, die eine Bedrohung f&uuml;r Satelliten und Weltraumsysteme darstellen, auf die die Welt angewiesen ist&ldquo;, so das Verteidigungsministerium in London. Moskau solle weitere Tests unterlassen.<br>\nAuch das US Space Command, die Weltraumabteilung der US-Streitkr&auml;fte, teilte mit, Beweise f&uuml;r einen russischen Waffentest im Weltraum zu haben. Es habe sich um eine Anti-Satelliten-Waffe gehandelt, so die Mitteilung. &bdquo;Das ist ein weiterer Beweis f&uuml;r Russlands fortw&auml;hrende Bem&uuml;hungen, ein weltraumbasiertes System zu entwickeln und zu testen&ldquo;, hie&szlig; es auf der Website des US Space Command.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3174777\/\">ORF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> In mehrerer Hinsicht ein interessanter Vorgang.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Demokratie der Zukunft<\/strong><br>\nMehr B&uuml;rgerbeteiligung statt &bdquo;postdemokratischer Gesellschaft&ldquo;. Unsere repr&auml;sentative Demokratie ist gescheitert, wenn die Repr&auml;sentanten das &bdquo;demos&ldquo; (Volk) nicht mehr repr&auml;sentieren, sondern es zur Unterwerfung unter die Interessen einer dritten Kraft aus dem Wirtschafts- und Finanzsektor zwingen. Nat&uuml;rlich verk&uuml;ndet kein Politiker offen, er werde jetzt die Demokratie abschaffen. Die Menschen d&uuml;rfen noch immer w&auml;hlen, was sie wollen, solange sie nur das denken k&ouml;nnen, was sie sollen. Die Hauptaufgabe &bdquo;demokratisch gew&auml;hlter&ldquo; Politikern besteht in einem solchen System paradoxerweise im Demokratieabbau, also in der Begrenzung demokratischer B&uuml;rgermacht auf das f&uuml;r die Finanzoligarchie Unsch&auml;dliche. Dem muss durch einen konsequenten Ausbau der Direkten Demokratie sowie durch neue kreative L&ouml;sungsans&auml;tze begegnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/die-demokratie-der-zukunft-3\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Repr&auml;sentantenhaus stimmt f&uuml;r Entfernung von Statuen aus dem Kapitol<\/strong><br>\nPartei&uuml;bergreifend hat eine breite Mehrheit im US-Repr&auml;sentantenhaus f&uuml;r die Entfernung mehrerer Statuen aus dem Kapitol in Washington gestimmt. Die Standbilder erinnern an F&uuml;hrungsfiguren der Konf&ouml;derierten im Amerikanischen B&uuml;rgerkrieg (1861 bis 1865). Die S&uuml;dstaaten-Konf&ouml;deration hatte im Konflikt mit dem Norden vergeblich f&uuml;r den Erhalt der Sklaverei gek&auml;mpft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/usa-repraesentantenhaus-votiert-fuer-entfernung-von-statuen-aus-dem-kapitol-a-2bffa989-8073-4122-9af8-f1708ced1cc9\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das zeigt nur, wie abgehoben die politische Elite auch in den USA ist. F&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer allgemeinen Krankenversicherung findet sich beispielsweise seit Jahren keine Mehrheit im amerikanischen Parlament, da auch viele Abgeordneten der Demokraten dagegen sind. Was hat sich nun durch das Entfernen von ein paar Statuen aus dem Kapitol f&uuml;r 27 Millionen US-B&uuml;rger ohne Krankenversicherung ge&auml;ndert?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Abgeordnetenbestechung: bestrafen! #korrupt<\/strong><br>\nDer Fall Amthor zeigt erneut: Der Kauf von Einfluss auf die Politik ist in Deutschland legal. Denn das Gesetz hat ein gro&szlig;es Schlupfloch. Fordern Sie die Abgeordneten auf, dieses Schlupfloch zu schlie&szlig;en. Unglaublich, aber wahr: Abgeordnetenbestechung war bis vor kurzem in Deutschland (bis auf den direkten Stimmenkauf) nicht strafbar. W&auml;hrend 172 Staaten eine UN-Konvention gegen Korruption bereits umgesetzt haben, wurde dies in Deutschland fast elf Jahre lang blockiert und erst am 25. September 2014 vom Deutschen Bundestag ratifiziert.<br>\nAm 17.02.2014 haben wir &uuml;ber 50.000 Unterschriften zur wirksamen Bestrafung von Abgeordnetenbestechung &uuml;bergeben. Der Bundestag hat daraufhin am 21.02.2014 mit den Stimmen aller Fraktionen einen Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der Abgeordnetenbestechung beschlossen. Doch das Gesetz enth&auml;lt ein Schlupfloch so gro&szlig; wie ein Scheunentor. Denn korrupte Abgeordnete k&ouml;nnen nur belangt werden, wenn nachweisbar ist, dass sie &ldquo;im Auftrag oder auf Weisung&rdquo; gehandelt haben. Kein:e Politiker:in ist jedoch so dumm, sich vor Begehung einen Korruptionsdeliktes einen Auftrag oder gar eine Weisung erteilen zu lassen. Und deswegen ist das Gesetz der Gro&szlig;en Koalition zur Strafbarkeit von Abgeordnetenbestechung untauglich!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/petitionen\/abgeordnetenbestechung-bestrafen-korrupt\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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