{"id":63219,"date":"2020-07-26T09:00:42","date_gmt":"2020-07-26T07:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63219"},"modified":"2020-07-24T11:17:54","modified_gmt":"2020-07-24T09:17:54","slug":"hinweise-der-woche-169","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63219","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63219#h01\">Julian Assange erh&auml;lt Stuttgarter Friedenspreis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63219#h02\">Erpresster Kompromiss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63219#h03\">Generationenkrieg ist Klassenkampf f&uuml;r Dumme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63219#h04\">Gegen den guten Ton<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63219#h05\">Gute Merkel, b&ouml;ser Kurz? Was beim EU-Gipfel wirklich geschah<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63219#h06\">USA und GB: Moskau testete Weltraumwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63219#h07\">Ein Monat Corona-Warn-App: Bisher bleibt der Effekt aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63219#h08\">Die D&auml;nen m&uuml;ssen verr&uuml;ckt sein, oder?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63219#h09\">Pandemie-Skepsis: Mein Misstrauen gegen die Coronapolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63219#h10\">Elite vertraut dem Staat<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Julian Assange erh&auml;lt Stuttgarter Friedenspreis<\/strong><br>\nSchon seit April 2019 sitzt Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange in einem Gef&auml;ngnis in London.<br>\nDie USA werfen dem Australier Spionage und Geheimnisverrat vor.<br>\nDie B&uuml;rgerorganisation &ldquo;Die AnStifter&rdquo; betont hingegen ein &ldquo;Recht auf bedingungslose Informations- und Pressefreiheit&rdquo; und zeichnet Assange mit dem Stuttgarter Friedenspreis aus.<br>\nStuttgart. Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange erh&auml;lt den Stuttgarter Friedenspreis der B&uuml;rgerorganisation &ldquo;Die AnStifter&rdquo;. Die Ehrung solle deutlich machen, dass das &ldquo;Recht auf bedingungslose Informations- und Pressefreiheit&rdquo; nicht nur gesch&uuml;tzt, sondern durchgesetzt werden muss, sagte am Dienstag die Vorsitzende der Organisation, Annette Ohme-Reinicke. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis soll am 6. Dezember in Stuttgart verliehen werden.<br>\nInformations- und Pressefreiheit sei ein Recht, das einst gegen Tyrannen und Despoten erstritten wurde, hei&szlig;t es weiter. Seit der ersten Erkl&auml;rung der Menschenrechte von 1789 geh&ouml;re es in Europa zu den unver&auml;u&szlig;erlichen Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft. Die scharfe Repression gegen Julian Assange richte sich auch gegen die Verwirklichung einer umfassenden politischen Information aller Menschen.<br>\nAssange sitzt in London in Haft<br>\nDer 48-J&auml;hrige sitzt seit April 2019 in London in Haft. Die USA werfen dem Australier Spionage und Geheimnisverrat vor. Hintergrund ist die Ver&ouml;ffentlichung von geheimen milit&auml;rischen und diplomatischen Dokumenten auf der Plattform Wikileaks im Jahr 2010. Ob er an die USA ausgeliefert wird, soll in einer Anh&ouml;rung im September entschieden werden.<br>\nZuvor hatte sich Assange sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft in London aufgehalten, um einer Auslieferung nach Schweden wegen Vergewaltigungsvorw&uuml;rfen zu entgehen. Dieses Verfahren wurde inzwischen eingestellt.<br>\nMit dem Stuttgarter Friedenspreis zeichnen &ldquo;Die AnStifter&rdquo; seit 2003 Menschen und Projekte aus, die sich in besonderer Weise f&uuml;r Frieden, Gerechtigkeit und Solidarit&auml;t einsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/wikileaks-grunder-julian-assange-erhalt-stuttgarter-friedenspreis-K7JMZF2DSNRD3W667TPRRQBPOM.html\">RND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Geplant ist, dass der FriedensPreis 2020 am Sonntag, dem 6. Dezember 2020,um 11 Uhr im Rahmen der FriedensGala im Stuttgarter Theaterhaus verliehen wird.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Erpresster Kompromiss<\/strong><br>\nEU-Gipfel Die politischen Kollateralsch&auml;den dieses Krisentreffens werden katastrophal sein. Emmanuel Macron sucht Trost in Floskeln, wenn er es &bdquo;historisch&ldquo; nennt<br>\nTats&auml;chlich wurde in diesen vier Tagen und N&auml;chten eine historische Chance verspielt. Sie bestand darin, in einem Augenblick der Not Staaten und V&ouml;lker einmal nicht gegeneinander auszuspielen, sondern als Schicksalsgemeinschaft des gegenseitigen Beistands zu verstehen.<br>\nDas ist gr&uuml;ndlich misslungen. Die von der Corona-Pandemie am schwersten betroffenen Staaten m&uuml;ssen sich behandelt f&uuml;hlen wie vor einem Jahrzehnt die Gro&szlig;schuldner der Eurokrise: als Misset&auml;ter, nicht als Opfer, als Kostg&auml;nger, nicht als Hilfsbed&uuml;rftige. Ihnen wird bedeutet: Allein Wohlverhalten, die Annahme von Auflagen, die Disziplinierung f&uuml;hrt zum Anspruch auf Unterst&uuml;tzung, die noch dazu geringer ausf&auml;llt &ndash; nimmt man die H&ouml;he der sogenannten &bdquo;Zusch&uuml;sse&ldquo; &ndash; als urspr&uuml;nglich erwartet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/erpresster-kompromiss\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63106\">EU-Gipfel: &bdquo;Die sparsamen Vier&ldquo; &ndash; Endlich hat Deutschland seine neue Margaret Thatcher<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Generationenkrieg ist Klassenkampf f&uuml;r Dumme<\/strong><br>\nEs sind die Reichen, nicht die Alten, die uns die Zukunft stehlen.<br>\n&hellip; In Deutschland herrscht &raquo;Generationenkrieg&laquo;, so sieht es zumindest Michael Sauga im Spiegel. Weil durch die geplante Rentenaufstockung jetzt einige Menschen im Alter mehr Geld erhalten, m&uuml;ssten sich j&uuml;ngere vor einer nicht beherrschbaren wirtschaftlichen Last f&uuml;rchten: In einem vergreisten Land schufteten bald wenige Junge f&uuml;r viele Alte, am Ende bliebe f&uuml;r beide zu wenig f&uuml;r ein gutes Leben. Die Angst vor der &raquo;Rentnerrepublik&laquo; geht schon seit vielen Jahren um und ist seit der Schr&ouml;der-&Auml;ra regelm&auml;&szlig;ig Thema in Talkshows und Tagespresse&hellip;<br>\nEs ist genug f&uuml;r alle da<br>\nSchaut man sich die tats&auml;chlichen Daten etwas genauer an, wird schnell klar, dass der wirtschaftliche Verteilungskonflikt in Deutschland nicht zwischen den Generationen verl&auml;uft, sondern zwischen Verm&ouml;genden und allen anderen. Um sich das Problem zu verdeutlichen, sind im Wesentlichen drei Werte relevant: Wie viele Waren und Dienstleistungen produziert die Wirtschaft, wie viele Menschen konsumieren sie, und wie viele Arbeitsstunden m&uuml;ssen Arbeiterinnen und Arbeiter daf&uuml;r aufwenden?<br>\n&hellip; Das Verh&auml;ltnis von produzierten Waren und Dienstleistungen zur Bev&ouml;lkerung wird durch das Bruttoinlandsprodukt gemessen. Inflationsbereinigt (das hei&szlig;t nachdem Preissteigerungen herausgerechnet wurden) stieg es von 36,800 US-Dollar pro Kopf im Jahr 2000 auf 45,500 US-Dollar pro Kopf im Jahr 2018, ein Anstieg von 23,6 Prozent. Gleichzeitig gab es im Jahr 2000 in Deutschland 23,1 Millionen Rentnerinnen und Rentner, im Jahr 2018 waren es 25,7 Millionen, also 11,3 Prozent mehr &ndash; bei einer praktisch konstanten Gesamtbev&ouml;lkerung.<br>\nDie deutsche Wirtschaft ist also mehr als doppelt so schnell gewachsen wie die Zahl derjenigen, die Renten beziehen, was nichts anderes bedeutet, als dass mehr als genug f&uuml;r alle Generationen da ist und der Lebensstandard f&uuml;r alle steigen sollte. Wenn ein Mensch, egal in welchem Alter, in Deutschland nicht genug zum Leben hat, so ist dies ein Problem der Verteilungs- und nicht der Generationengerechtigkeit&hellip;<br>\nNoch deutlicher wird das Bild, wenn man Produktivit&auml;t und Lohnniveau miteinbezieht. Im Zeitraum von 1999 bis 2017 ist die Arbeitsproduktivit&auml;t in Deutschland inflationsbereinigt um &uuml;ber 20 Prozent gestiegen. Mit derselben Anzahl von Arbeitsstunden wurden 2017 also &uuml;ber 20 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen erwirtschaftet (oder die Erzeugnisse waren von entsprechend h&ouml;herer Qualit&auml;t). Gleichzeitig stiegen die realen L&ouml;hne jedoch nur um acht bis neun Prozent, und mit ihnen auch die Renten, denn das Rentenniveau ist an das Lohnniveau gekoppelt. Das dar&uuml;ber hinaus erwirtschaftete Plus verblieb bei Unternehmen, Aktion&auml;ren, Hedgefonds und Vermieterinnen und Vermietern. Sowohl arbeitende Menschen als auch alle in Rente h&auml;tten deutlich mehr verdient gehabt&hellip;<br>\n(&hellip;) Nehmt eure Oma und euren Opa also in den Arm und versprecht ihnen intergenerationelle Solidarit&auml;t. Sie haben euch nichts gestohlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/generationenkrieg-grundrente-klassenkampf-arbeitsmarkt-lebenserwartung\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gegen den guten Ton<\/strong><br>\nRassismus und Polizeigewalt sind ernste Themen, die &ouml;ffentlicher Debatten bed&uuml;rfen. Doch im postmodernen Bekenntnisjargon verfl&uuml;ssigen sie sich zur Unkenntlichkeit. Zielf&uuml;hrend ist das l&auml;ngst nicht mehr.<br>\n(&hellip;) &rsaquo;&rsaquo;Woke&lsaquo;&lsaquo; sind im Neusprech politisch korrekter Millenials jene, die sich &uuml;ber die zersetzende Wirkung der Mikroaggressionen und -rassismen in Hoch-, Pop- und Alltagskultur allzeit bewusst sind&hellip;<br>\nDie verirrte Debatte um Polizeigewalt<br>\nDenn inzwischen erscheint mir das, was der Fall Floyd h&auml;tte ansto&szlig;en k&ouml;nnen, immer undeutlicher. Bot er anfangs Anlass genug, ein paar gravierende M&auml;ngel innerhalb der amerikanischen Staatsgewalt zu er&ouml;rtern, so wurde das alles auch zu einem deutschen Problem erkl&auml;rt und mutierte mancherorts gar zu einer generellen Infragestellung der Polizei an sich. Und als w&auml;re der Verwirrung noch nicht gen&uuml;ge getan, erschien bald ein ganzer Nexus aus popkulturellen Klischees, st&auml;dtischen Denkm&auml;lern und unbedachten Worten wie folgerichtig in dem Tod George Floyds kulminiert zu sein.<br>\nAndere Fragen wurden dagegen eher umgangen oder gleich ganz ausgespart. Fragen wie die, woran es liegen k&ouml;nnte, dass gerade dort ein signifikanter Anstieg an Schie&szlig;w&uuml;tigkeit von Seiten der Police Officer zu verzeichnen ist, wo auch ultraliberale Waffengesetzte, hohe Skalenwerte sozialer Ungleichheit sowie &uuml;berdurchschnittliche Kriminalit&auml;tsraten zu finden sind?<br>\nFolgt man jedenfalls einschl&auml;gigen Studienergebnissen zu &rsaquo;&rsaquo;police related deaths&lsaquo;&lsaquo; in den USA, so kann die hohe, relative Betroffenheit der afroamerikanischen Bev&ouml;lkerung zwar alles andere als ausgeklammert werden, doch k&ouml;nnte sie ebenso die Frage aufwerfen, ob darin nicht viel eher der Risikofaktor sozialer Prekarit&auml;t mit verwickelt ist. Ein Faktor, der freilich auf Schwarz wie Wei&szlig; zutreffen kann, wie auch die absoluten Todeszahlen zeigen.<br>\n(&hellip;) Die &rsaquo;&rsaquo;Cancel Culture&lsaquo;&lsaquo;, welche Widerspruch gegen das eigene Weltbild mit diskursiver Exklusion bestraft, grassiert schon seit l&auml;ngerer Zeit und geht stets vom gleichen Lager aus &ndash; den Frontk&auml;mpfern f&uuml;r soziale Gerechtigkeit, ausgestattet mit einem Waffenarsenal postmoderner Theoriebausteine&hellip;.Und einige ihrer antirealistischen Pr&auml;missen weisen antidemokratische Tendenzen auf.<br>\n(&hellip;) Es wird Zeit, dass sich die &Ouml;ffentlichkeit gegen derlei Tendenzen positioniert &ndash; so wie dies erst k&uuml;rzlich eine breite Autorenschaft getan hat. Es geht nicht darum, Rassismus und dergleichen zu relativieren. Nicht darum, an tragischen F&auml;llen wie den George Floyds gelassen vorbeisehen zu k&ouml;nnen. Sondern, um diesen Ph&auml;nomenen tief auf den Zahn zu f&uuml;hlen. Mit dem besten Mittel, dass es daf&uuml;r gibt: Einer offenen Debatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/07\/gegen-den-guten-ton\/\">Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62972\">&bdquo;Cancel Culture&ldquo; &ndash; Intoleranz im Namen der Toleranz von Jens Berger<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gute Merkel, b&ouml;ser Kurz? Was beim EU-Gipfel wirklich geschah<\/strong><br>\nWas ist das Problem damit, die EU-Hilfen an Bedingungen zu kn&uuml;pfen?<br>\nDie Geschichte zeigt, dass die Empfehlungen der EU-Kommission eine klar neoliberale Schlagseite haben. Zwischen 2011 und 2018 &bdquo;empfahl&ldquo; sie Staaten 105-mal Pensionsk&uuml;rzungen und 50-mal Ma&szlig;nahmen gegen Lohnsteigerungen. Ganze 63-mal forderte die Kommission sogar K&uuml;rzungen und Privatisierungen im Gesundheitssystem. Die EU-Corona-Hilfen werden nun also an ein Instrument gebunden, das in der Vergangenheit die Gesundheitsversorgung in Europa gef&auml;hrdet hat.<br>\nViele argumentieren jetzt: Es k&ouml;nnte diesmal anders kommen. Vielleicht hat die EU-Kommission ja dazugelernt! Doch daf&uuml;r gibt es wenig Anhaltspunkte, w&auml;hrend die Erfahrungen der j&uuml;ngeren Geschichte ein klares und d&uuml;steres Bild zeichnen. Hinzu kommt: Es ist grunds&auml;tzlich undemokratisch, dass die EU-Kommission als ungew&auml;hlte Exekutive alleine entscheiden darf, wer zu welchen Bedingungen Geld bekommt &ndash; und wer nicht.<br>\nIst der Aufbaufonds nicht trotzdem ein Zeichen europ&auml;ischer Solidarit&auml;t?<br>\nNein, er k&ouml;nnte sogar zu noch st&auml;rkerem Wettbewerbs-Nationalismus f&uuml;hren. Denn jeder Staat erh&auml;lt das Recht anzuzweifeln, ob die anderen Staaten ihre Bedingungen brav einhalten &ndash; und kann eine Debatte dar&uuml;ber im Rat erzwingen. Damit k&ouml;nnen Regierungen Beihilfen verz&ouml;gern, Druck f&uuml;r undemokratische Politik aufbauen und sich mit nationalistischer Rhetorik gegen&uuml;ber anderen Staaten profilieren. Sebastian Kurz hat das mit dem Sager von &bdquo;Staaten, die in ihren Systemen kaputt sind&ldquo; bereits eindrucksvoll zur Schau gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/eu-gipfel-kurz-merkel\/\">Mosaik Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>USA und GB: Moskau testete Weltraumwaffen<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien und die USA haben Russland gestern vor Tests mit Waffen im Weltraum gewarnt. Russland habe ein Geschoss von einem Satelliten abgefeuert, das die Z&uuml;ge einer Waffe trage, hie&szlig; es in einer Mitteilung auf dem Twitter-Account des britischen Verteidigungsministeriums.<br>\n&bdquo;Aktionen wie diese bedrohen die friedliche Nutzung des Weltraums und riskieren, Tr&uuml;mmer zu verursachen, die eine Bedrohung f&uuml;r Satelliten und Weltraumsysteme darstellen, auf die die Welt angewiesen ist&ldquo;, so das Verteidigungsministerium in London. Moskau solle weitere Tests unterlassen.<br>\nAuch das US Space Command, die Weltraumabteilung der US-Streitkr&auml;fte, teilte mit, Beweise f&uuml;r einen russischen Waffentest im Weltraum zu haben. Es habe sich um eine Anti-Satelliten-Waffe gehandelt, so die Mitteilung. &bdquo;Das ist ein weiterer Beweis f&uuml;r Russlands fortw&auml;hrende Bem&uuml;hungen, ein weltraumbasiertes System zu entwickeln und zu testen&ldquo;, hie&szlig; es auf der Website des US Space Command.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3174777\/\">ORF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> In mehrerer Hinsicht ein interessanter Vorgang.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein Monat Corona-Warn-App: Bisher bleibt der Effekt aus<\/strong><br>\nDie Corona-Warn-App ist gut und funktioniert, wie sie soll. Nur das Drumherum wirft Fragen auf.<br>\nVor etwas &uuml;ber einem Monat hat die Bundesregierung die Corona-Warn-App vorgestellt, die hierzulande den Ausbruch des Virus SARS-CoV-2 eind&auml;mmen soll. Die App wurde seitdem auf knapp 16 Millionen Ger&auml;ten installiert.<br>\nOb die App so funktioniert, wie sie soll, ist nach wie vor unklar. Hinweise auf einen nennenswerten Einfluss der App auf den Verlauf der SARS-CoV-2-Epidemie in Deutschland gibt es jedenfalls nicht. Trotzdem zeigen sich Politiker und das f&uuml;r die App zust&auml;ndige Robert-Koch-Institut (RKI) des Bundes zufrieden. [&hellip;]<br>\nErstens wei&szlig; das RKI nicht, auf wie vielen der 16 Millionen Ger&auml;te, welche die App heruntergeladen haben, sie noch installiert oder gar aktiv im Einsatz ist. Und zweitens m&uuml;ssen selbst laut konservativeren Sch&auml;tzungen von Epidemiologie-Experten mindestens 42 Millionen Menschen in Deutschland die App andauernd im Einsatz haben, damit sie effektiv Wirkung zeigen kann. Davon sind wir momentan weit entfernt. [&hellip;]<br>\nWie viele Nutzer im ersten Monat vor potenziell infekti&ouml;sen Kontakten gewarnt wurden, l&auml;sst sich aufgrund der dezentralen Natur des Protokolls nicht sagen. Gesichert ist, dass die Anzeige solcher Warnungen funktioniert und dass bisher mindestens 513 TeleTANs von der zust&auml;ndigen Hotline vergeben wurden. Was bedeutet, dass mindestens 513 Personen gegen&uuml;ber der App eine positive Infektion h&auml;tten melden k&ouml;nnen. Wie viele das genau getan haben, ist nicht bekannt, da es sich dabei um eine freiwillige Entscheidung jedes einzelnen Nutzers handelt. Beobachter der Diagnose-Schl&uuml;ssel auf den Servern der App und der Daten des RKI gehen davon aus, dass zwischen 4 und 6 Prozent der als positiv getesteten Personen dies anschlie&szlig;end der App mitgeteilt haben. [&hellip;]<br>\nUnd auch die vom Chaos Computer Club angemahnten Schwachstellen in der Infrastruktur bei Laboren und Gesundheits&auml;mtern sollten schnellstens behoben werden. Die beste App n&uuml;tzt halt wenig, wenn es drumherum &uuml;berall Fragezeichen gibt. Vielleicht haben wir im Moment in Deutschland aber auch einfach zu wenige SARS-CoV-2-F&auml;lle, als dass die App &uuml;berhaupt einen merklichen Einfluss entwickeln k&ouml;nnte. Aber das ist ja dann eher etwas Gutes &ndash; sollte aber, genausowenig wie eine gr&uuml;n leuchtende Corona-Warn-App, dazu f&uuml;hren, dass wir das Infektionsrisiko auf die leichte Schulter nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Ein-Monat-Corona-Warn-App-Bisher-bleibt-der-Effekt-aus-4846827.html\">Heise<\/a>\n<p><strong>dazu: Corona-Warn-App seit Wochen defekt, Millionen Deutsche betroffen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die von SAP und der Telekom in Zusammenarbeit entwickelte Corona-Warn-App ist auf vielen Smartphones defekt.<\/li>\n<li>Samsung- und Huawei-Nutzer werden seit Einf&uuml;hrung der App vor f&uuml;nf Wochen entweder zu sp&auml;t oder gar nicht gewarnt.<\/li>\n<li>Scharfe Kritik gibt es daf&uuml;r von Politik und Wissenschaft zugleich. So sagt FDP-Digitalexperte Manuel H&ouml;ferlin: &bdquo;Statt die Fehler zu beheben, ruht sich die Bundesregierung auf den Downloadzahlen aus.&ldquo; [&hellip;]<\/li>\n<\/ul>\n<p>40 Prozent der Deutschen nutzen ein Smartphone der Marke Samsung, 17 Prozent eines der Marke Huawei. Das bedeutet Millionen Betroffener. Viele dieser Smartphones deaktivierten ungefragt die Hintergrundaktualisierungen der Corona-Warn-App, die jedoch f&uuml;r dessen reibungsloses Funktionieren notwendig ist. [&hellip;]<br>\nGegen&uuml;ber der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung best&auml;tigte ein SAP-Sprecher, dass es tats&auml;chlich &bdquo;ein Problem mit fr&uuml;heren Versionen der Corona-Warn-App in Sachen Hintergrundaktualisierung auf Android-Ger&auml;ten&ldquo;, weil der automatische Abgleich im Hintergrund &bdquo;von einem Teil von Android-Smartphones unterbunden&ldquo; wurde. Gesundheitsminister Jens Spahn verwies gegen&uuml;ber der &bdquo;Bild&ldquo; auf die neueste Version 1.11 der App, die nun &uuml;ber einen Schieberegler verf&uuml;gt, mit dem die Hintergrundaktualisierungen dauerhaft aktiviert werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/tech\/corona-warn-app-seit-wochen-defekt-millionen-deutsche-betroffen-samsung-huawei-smartphones\/?fbclid=IwAR2E51ZPm1S28ARXI4IrlM584nFc8w1PvrdNOwTjX_2RXML4vqWQuUO6d3M\">Business Insider<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Gerade bei einer solchen App, die von vielen Menschen genutzt wird, die technisch nicht so firm sind, ist der Hinweis auf ein funktionierendes Update nicht zielf&uuml;hrend, da viele &auml;ltere Menschen und Nutzer, die nicht &uuml;ber einen WLan-Anschluss verf&uuml;gen, Updates nur sehr sporadisch oder gar nicht einspielen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die D&auml;nen m&uuml;ssen verr&uuml;ckt sein, oder?<\/strong><br>\nIn der Debatte um eine Maskenpflicht dominiert nicht die Angst vor dem Virus, sondern die Angst vor den Beh&ouml;rden<br>\nWer derzeit in Hamburg einen Zug in Richtung des d&auml;nischen Aarhus besteigt, kann kurz hinter Flensburg ein interessantes Ph&auml;nomen beobachten. Alle Fahrg&auml;ste nehmen ihre Maske ab, denn sie sind in einem Land angekommen, in dem es die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung nicht gibt, weder beim Einkaufen noch in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln. Die D&auml;nen m&uuml;ssen verr&uuml;ckt sein! Zumindest aus deutscher Sicht.<br>\nDenn wer ein paar Tage sp&auml;ter weiter nach Bayern reist, erlebt einen Freistaat, in dem der Mundschutz sogar unter freiem Himmel getragen werden muss, etwa auf den Wochenm&auml;rkten oder auf dem Weg zum Tisch im Biergarten. Auch bei Bergwanderungen darf er nicht fehlen. Denn in der Stille ihrer Amtsstuben legten bayerische Beamte fest, dass auch im Au&szlig;enbereich der Bergwirtschaften eine Maske getragen werden muss.<br>\nMit dem Infektionsschutz kann das nichts zu tun haben, denn die Zahl der t&auml;glichen Neuinfektionen bewegt sich sowohl im maskenfreien D&auml;nemark als auch in Bayern auf niedrigem zweistelligen Niveau. Dabei ist unser Nachbar im Norden kein Einzelfall. Auch Norwegen und Finnland haben sich gegen eine generelle Maskenpflicht entschieden und verzeichnen dennoch ein geringes Infektionsgeschehen. In den Niederlanden darf man maskenfrei einkaufen, am Wochenende bilden sich in der Grenzregion lange Staus in Richtung der holl&auml;ndischen Superm&auml;rkte.<br>\nAngesichts des Blicks in unsere Nachbarl&auml;nder muss die Frage erlaubt sein, ob sich der staatliche Eingriff in die Gesichter aller Menschen hierzulande noch rechtfertigen l&auml;sst. Doch in der Diskussion um die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Ma&szlig;nahme sind Ma&szlig; und Mitte verloren gegangen. Nicht einmal in China gibt es eine Maskenpflicht. Dennoch wird hierzulande jeder kritische Einwand mit dem Verweis auf Leben oder Tod zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-daenen-muessen-verrueckt-sein-oder-vielleicht-doch-nicht\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Pandemie-Skepsis: Mein Misstrauen gegen die Coronapolitik<\/strong><br>\nDie Einschr&auml;nkungen wegen der Coronapandemie haben nicht nur Unterst&uuml;tzer. Tausende demonstrierten gegen die Eingriffe. Auch der Hamburger Rechtsanwalt Rolf Karpenstein stellt die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen in Frage.<br>\nSeit 25 Jahren f&uuml;hre ich als Rechtsanwalt Verfahren gegen die &ouml;ffentliche Hand. Immer k&auml;mpfe ich gegen Beschr&auml;nkungen der Freiheitsrechte. Sobald Beh&ouml;rden den Gesundheitsschutz ins Feld f&uuml;hren, reagiere ich empfindlich. Verfolgt die Exekutive wirklich die von ihr genannten Ziele? Meist sind meine Zweifel berechtigt.<br>\nSo wird zum Beispiel das Gl&uuml;cksspielmonopol der Bundesl&auml;nder auf den Gesundheitsschutz gest&uuml;tzt, obwohl mit dem Monopol in Wirklichkeit &ndash; wie &uuml;brigens auch das Bundesverwaltungsgericht best&auml;tigte &ndash; illegitime fiskalische Ziele verfolgt werden. In Sachen Corona schrillten meine Alarmglocken schon am 18. M&auml;rz, als die Kanzlerin die Republik beschwor: &ldquo;Glauben Sie keinen Ger&uuml;chten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen.&rdquo;<br>\nDanke, nein danke. Staatlich betreutes Denken lehne ich ab. Ich denke und ich recherchiere selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/pandemie-skepsis-mein-misstrauen-gegen-die-coronapolitik.1005.de.html?dram:article_id=480740\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Elite vertraut dem Staat<\/strong><br>\n&raquo;Die Vertrauenskrise des Staates&laquo;: Unter diesem Titel befasste sich Marcel Fratzscher, Leiter des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), mit dem Verh&auml;ltnis der Bev&ouml;lkerung zum Staat und seinen Institutionen (zeit.de, 31.1.2020). Auf der Grundlage der Daten der Kommunikationsagentur Edelmann (&raquo;Vertrauensindex&laquo;) stellte er fest, dass &raquo;die westliche Welt eine zunehmende Vertrauenskrise des Staates erlebt und immer weniger Menschen ihren staatlichen Institutionen zutrauen, die Probleme unserer Zeit zu l&ouml;sen&laquo;. Erschreckend sei der gro&szlig;e Vertrauensverlust gegen&uuml;ber Kompetenz und ethischem Verhalten von Politikern &ndash; besonders in Deutschland. Betrachtet man Schwerpunkte und aktuelle Entwicklungen der deutschen Regierungspolitik und das Agieren ihres Personals, stellt sich weniger die Frage, woher das Misstrauen r&uuml;hrt. Vielmehr dr&auml;ngt sich der Eindruck auf, dass wenig davon zu der &Uuml;berzeugung Anlass geben k&ouml;nnte, die staatlichen Institutionen w&uuml;rden Probleme im Sinne des Gemeinwohls l&ouml;sen. Ohnehin sind sie derzeit mit selbst verschuldeten Skandalen ausgelastet. [&hellip;]<br>\nDer eingangs zitierte &raquo;Vertrauensindex&laquo; k&ouml;nnte weiteren Stoff zum Nachdenken liefern: Im reichen Deutschland ist die soziale Ungleichheit h&ouml;her als in den meisten Industriel&auml;ndern &ndash; aber die Aufstiegschancen durch Bildung wesentlich geringer. Jeder Zweite h&auml;lt den Kapitalismus f&uuml;r eine sch&auml;dliche Gesellschaftsform, denn er vertrete nicht die Interessen der Bev&ouml;lkerung. Deutlich wird, dass der Staat nur f&uuml;r die Elite gut funktioniert: Diese hat 50 Prozent mehr Vertrauen in den Staat und seine Institutionen als der Durchschnitt der Bev&ouml;lkerung! Die Corona-Pandemie hat in aller Deutlichkeit gezeigt, dass der neoliberal radikalisierte Kapitalismus den globalen Problemen nicht gerecht wird. Ihm gelten Demokratie und Menschenrechte als Gesch&auml;ftssch&auml;digung und als Waffe, die man gegen China in Anschlag bringen kann. Auf Einsicht der Machteliten zu hoffen und menschenw&uuml;rdige Konsequenzen &ndash; etwa gerechte Verteilung der Reicht&uuml;mer, friedliche L&ouml;sungen von Konflikten, Kontrolle wirtschaftlicher Macht &ndash; zu erwarten, w&auml;re vollkommen unrealistisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/14-2020&amp;textfile=5202\">Ossietzky 14\/2020<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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