{"id":63252,"date":"2020-07-25T11:45:50","date_gmt":"2020-07-25T09:45:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63252"},"modified":"2020-07-28T09:35:30","modified_gmt":"2020-07-28T07:35:30","slug":"20-jahre-camp-david-der-friedensprozess-der-keiner-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63252","title":{"rendered":"20 Jahre Camp David: Der Friedensprozess, der keiner war"},"content":{"rendered":"<p>Vor 20 Jahren scheiterten im US-amerikanischen Camp David die Verhandlungen zwischen Israelis und Pal&auml;stinensern und damit der aussichtsreichste Versuch, auf Basis einer Zweistaatenl&ouml;sung Frieden in Nahost zu schaffen. So lautet zumindest ein beliebter Mythos westlicher Berichterstattung. Doch einen Prozess hin zu Frieden und Selbstbestimmung hat es nie gegeben. Den 2. Teil dieses Textes finden Sie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63305\">unter diesem Link<\/a>. Von <strong>Fabian Goldmann<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5839\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-63252-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200727_20_Jahre_Camp_David_Der_Friedensprozess_der_keiner_war_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200727_20_Jahre_Camp_David_Der_Friedensprozess_der_keiner_war_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200727_20_Jahre_Camp_David_Der_Friedensprozess_der_keiner_war_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200727_20_Jahre_Camp_David_Der_Friedensprozess_der_keiner_war_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=63252-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200727_20_Jahre_Camp_David_Der_Friedensprozess_der_keiner_war_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200727_20_Jahre_Camp_David_Der_Friedensprozess_der_keiner_war_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Fast zehn Jahre hatten sie verhandelt, gestritten, Abkommen geschlossen, wieder gebrochen und die Hoffnungen der Welt auf einen Frieden in Nahost gen&auml;hrt. Und am Ende blieb doch nur ein kurzes Statement, in dem Israels Ministerpr&auml;sident Ehud Barak, Pal&auml;stinenserpr&auml;sident Jassir Arafat und US-Pr&auml;sident Bill Clinton das Scheitern der Gespr&auml;che eingestehen mussten. Als am 25. Juli 2000 das ergebnislose Ende der sogenannten &bdquo;Endstatusverhandlungen&ldquo; im US-amerikanischen Camp David zwischen Israelis und Pal&auml;stinensern bekannt gegeben wurde, erlebte die Vision von zwei Staaten, die Seite an Seite friedlich miteinander leben, ihren bis dahin herbsten R&uuml;ckschlag. Ein R&uuml;ckschlag, von dem sich der israelisch-pal&auml;stinensische &bdquo;Friedensprozess&ldquo; bis heute nicht erholen sollte. So oder so &auml;hnlich liest man es zumindest auch dieser Tage wieder. <\/p><p>Weitgehende mediale Einigkeit besteht auch in der Frage, wer am Scheitern schuld sei. Fast schon sprichw&ouml;rtlich steht heute der Begriff von Baraks &bdquo;gro&szlig;z&uuml;gigem Angebot&ldquo; f&uuml;r die angeblich einmalige F&auml;higkeit der Pal&auml;stinenser, eine Chance nach der anderen auf Frieden und Selbstbestimmung in den Wind zu schlagen. &ldquo;Ich bedauere, dass Arafat im Jahr 2000 die Gelegenheit verpasst hat, diese Nation ins Leben zu rufen&ldquo;, sagte Bill Clinton sp&auml;ter mit Blick auf die gescheiterten Verhandlungen in Camp David. Er bete f&uuml;r den Tag, &bdquo;an dem die Tr&auml;ume des pal&auml;stinensischen Volkes f&uuml;r einen Staat und ein besseres Leben in einem gerechten und dauerhaften Frieden verwirklicht werden&ldquo;. Zumindest in einer Sache hat der ehemalige US-Pr&auml;sident recht. Mehr als ein Traum war ein pal&auml;stinensischer Staat nie. Gescheitert ist er allerdings nicht an der Weigerung der Pal&auml;stinenser, Kompromisse zu schlie&szlig;en. Denn Verhandlungen hin zu einer Zweistaatenl&ouml;sung hat es nie gegeben. Der gr&ouml;&szlig;te Mythos &uuml;ber den israelisch-pal&auml;stinensischen Friedensprozess ist der, dass es ihn &uuml;berhaupt gab. <\/p><p><strong>Das Recht auf politische Selbstbestimmung ist nicht nur eine Verhandlungsposition der Pal&auml;stinenser<\/strong><\/p><p>Um zu verstehen, warum es in den rund zehn Jahren des &bdquo;Oslo-Friedensprozesses&ldquo; nie um die Errichtung eines pal&auml;stinensischen Staates ging, hilft es zu sehen, woher die Vorstellung von einer  &bdquo;Zweistaatenl&ouml;sung&ldquo; im Nahen Osten eigentlich kommt. In der westlichen Wahrnehmung scheint diese wie Terroranschl&auml;ge und Siedlungsbau zu den Konstanten des Konflikts zwischen Israelis und Pal&auml;stinensern zu geh&ouml;ren. Seine Geburtsstunde hatte die Idee nach heutigem Verst&auml;ndnis allerdings erst am 22. November 1967. Damals erkl&auml;rte der UN-Sicherheitsrat in Resolution 242 ein Ende der israelischen Besatzung zur Grundlage f&uuml;r die &bdquo;Schaffung eines gerechten und dauerhaften Friedens im Nahen Osten&ldquo;. Das pal&auml;stinensische Recht auf Selbstbestimmung, das UN-Resolutionen schon in den Jahrzehnten zuvor bekr&auml;ftigt hatten, bekam damit einen Raum zugewiesen: Jene Gebiete, die Israel 1967 besetzt hatte, also die Westbank und den Gazastreifen.<\/p><p>Seitdem wurde das Recht der Pal&auml;stinenser auf politische Selbstbestimmung in eben diesen Grenzen sowie die Zweistaatenl&ouml;sung als Basis f&uuml;r einen Frieden in Nahost in mehreren UN-Resolutionen und Urteilen des Internationalen Gerichtshofes festgeschrieben. Auch wenn es in der heutigen Nahostberichterstattung oft anders scheint: Pal&auml;stinensische Selbstbestimmung in der Westbank und im Gazastreifen ist keine Forderung, die sich pal&auml;stinensische Unterh&auml;ndler irgendwann einmal ausgedacht haben. Sie ist auch nicht abh&auml;ngig von israelischer oder US-amerikanischer Zustimmung. Sie ist internationales Recht.  <\/p><p><strong>Wie Pal&auml;stinenser 78 Prozent des Landes aufgaben und daf&uuml;r Gespr&auml;che bekamen<\/strong><\/p><p>Bis sich die pal&auml;stinensische F&uuml;hrung selbst zu diesem Prinzip bekannte, dauerte es allerdings noch bis zum 15. November 1988. In der &bdquo;Pal&auml;stinensischen Unabh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung&ldquo; rief der Pal&auml;stinensische Nationalrat an diesem Tag &ndash; eher symbolisch &ndash; einen Staat in den Grenzen von vor 1967 aus. Damit erkannte er auch erstmals implizit die Existenz Israels an. Aus pal&auml;stinensischer Sicht ist die Tragweite dieses Schritts kaum zu untersch&auml;tzen: Die Pal&auml;stinenser gaben 78 Prozent des Landes auf, in dem sie, ihre Eltern oder Gro&szlig;eltern gelebt hatten, um die Chance auf Frieden und Selbstbestimmung im Rest des Landes zu wahren. W&auml;re Israel denselben Schritt gegangen, h&auml;tte seine Besatzung beendet und einen Staat Pal&auml;stina in der Westbank und dem Gazastreifen anerkannt, die Geschichte des Nahostkonflikts h&auml;tte an dieser Stelle enden k&ouml;nnen. <\/p><p>Doch auf einen solchen Schritt warten die Pal&auml;stinenser bis heute. Statt politischer Selbstbestimmung, wie es das V&ouml;lkerrecht vorsieht, bekamen die Pal&auml;stinenser etwas anderes: Gespr&auml;che. Erst das historische Entgegenkommen erm&ouml;glichte die ersten Verhandlungen zwischen Israelis und Pal&auml;stinensern. Nun erst wurde der internationale Druck auf die israelische F&uuml;hrung so gro&szlig;, dass diese sich zu etwas bereit erkl&auml;rte, was sie bis dahin konsequent ausgeschlossen hatte: mit Pal&auml;stinensern &uuml;berhaupt zu reden.<\/p><p><strong>&bdquo;So etwas wie Pal&auml;stinenser&ldquo; gab es in der israelischen Politik nicht<\/strong><\/p><p>In der israelischen Politik hatte man bis dahin nicht nur jedes Recht auf pal&auml;stinensische Selbstbestimmung kategorisch ausgeschlossen, sondern gleich ganz die Existenz von Pal&auml;stinensern geleugnet. &bdquo;Wie k&ouml;nnen wir die besetzten Gebiete zur&uuml;ckgeben? Da gibt es keinen, dem wir diese zur&uuml;ckgeben k&ouml;nnen. So etwas wie Pal&auml;stinenser gibt es nicht&ldquo;, erkl&auml;rte Israels Premierministerin Golda Meir 1969. &bdquo;Der Konsens war, dass es niemanden zum Reden und nichts zu diskutieren gab&rdquo;, schrieb auch der fr&uuml;here israelische Au&szlig;enminister Jossi Beilin in seinem Buch &ldquo;Touching Peace&rdquo; r&uuml;ckblickend &uuml;ber jene Zeit. <\/p><p>Der Grund: Verhandlungen mit einer pal&auml;stinensischen Vertretung galten bis Ende der 80er Jahre f&uuml;r israelische Politiker eher als Gefahr denn als Chance. Den 15. November 1988 &ndash; der Tag, an dem der Pal&auml;stinensische Nationalrat nicht nur Israel anerkannte, sondern auch der Gewalt abschwor &ndash; bezeichneten Jitzhak Shamir und Shimon Peres einmal als &bdquo;traurigen Tag f&uuml;r Israel.&ldquo; <\/p><p><strong>Verhandlungen sollten Selbstbestimmung nicht erm&ouml;glichen, sondern verhindern<\/strong><\/p><p>Auf US-amerikanische Initiative folgten vom 30. Oktober 1991 bis 1. November 1991 im spanischen Madrid die ersten indirekten Gespr&auml;che zwischen Israelis und Pal&auml;stinensern. Der sogenannte &bdquo;Friedensprozess&ldquo; begann. Diese Gespr&auml;che und die darauf folgenden Geheimverhandlungen im norwegischen Oslo sollte man allerdings nicht als israelisches Bekenntnis zur Zweistaatenl&ouml;sung deuten. Ziel der israelischen Politiker war das genaue Gegenteil. <\/p><p>Jede zuk&uuml;nftige Regelung werde auf dem Plan der israelischen Regierung fu&szlig;en, den Pal&auml;stinensern die Aus&uuml;bung ihres Rechtes auf Selbstbestimmung zu verweigern. Dies versicherte US-Au&szlig;enminister James Baker w&auml;hrend der Madrider Friedenskonferenz den israelischen Unterh&auml;ndlern. 1993 danach gefragt, ob das Ziel von Verhandlungen die Errichtung eines pal&auml;stinensischen Staates sei, erkl&auml;rte Shimon Peres ganz offen: &bdquo;Diese L&ouml;sung, an die jeder denkt und die Sie sich w&uuml;nschen, wird es nicht geben.&ldquo; Im Wahlkampf von 1996 bekannte Benjamin Netanjahu, dass er es als seine Aufgabe sah,  &bdquo;die Errichtung eines pal&auml;stinensischen Staates zu verhindern.&ldquo; <\/p><p>Auch der sp&auml;tere Friedensnobelpreistr&auml;ger Jitzhak Rabin stellte in den Verhandlungen klar, dass jenes &bdquo;pal&auml;stinensische Gebilde&ldquo;, welches er bereit sei zu errichten, &bdquo;weniger als ein Staat&ldquo; sein w&uuml;rde. Die Likud-Partei, die Rabin und seiner Arbeiterpartei nach dessen Tod in die Regierung folgte, erkl&auml;rte die Verhinderung jeglicher nicht-israelischer Souver&auml;nit&auml;t westlich des Jordans sogar zum Regierungsziel. <\/p><p>Die Liste israelischer Politiker, die die Verhinderung pal&auml;stinensischer Souver&auml;nit&auml;t zum Ziel des &bdquo;Friedensprozesses&ldquo; erkl&auml;ren, lie&szlig;e sich noch lang fortsetzen. Ein Bekenntnis zu pal&auml;stinensischer Staatlichkeit durch einen an den Verhandlungen beteiligten israelischen Politiker sucht man im gesamten &bdquo;Oslo-Friedensprozess&ldquo; vergeblich. <\/p><p><strong>Der &bdquo;Friedensprozess&ldquo; verl&auml;ngerte die Besatzung, anstatt sie zu beenden<\/strong><\/p><p>Es w&auml;ren irref&uuml;hrend, den israelisch-pal&auml;stinensischen &bdquo;Friedensprozess&ldquo; nur auf Basis von &ouml;ffentlichen Politiker&auml;u&szlig;erungen zu bewerten. Schlie&szlig;lich richteten diese sich oftmals an die eigene W&auml;hlerschaft, die Zugest&auml;ndnissen gegen&uuml;ber Pal&auml;stinensern h&auml;ufig skeptisch gegen&uuml;berstand. Der &bdquo;Oslo-Friedensprozess&ldquo; hat Hunderte von Dokumenten hervorgebracht, die sehr viel besser Aufschluss &uuml;ber das Ziel der Verhandlungen geben. Ein Hinweis auf pal&auml;stinensische Selbstbestimmung, &bdquo;zwei Staaten, die friedlich Seite an Seite leben&ldquo; oder &auml;hnliches, findet sich allerdings in keinem einzigen. <\/p><p>Nicht ohne Grund: Statt mit dem Instrument gegenseitiger Verhandlungen den Weg zu einem Friedensschluss auf Basis des V&ouml;lkerrechts zu bereiten, bewirkten die Verhandlungen das genaue Gegenteil. Statt die israelische Besatzung zu beenden, schrieben zahllose Dokumente sie f&uuml;r unbestimmte Zeit fest. <\/p><p>Der 13. September 1993 gilt als Tag des ersten gro&szlig;en Erfolgs des nah&ouml;stlichen &bdquo;Friedensprozesses&ldquo;. Als sich Israels Ministerpr&auml;sident Jitzhak Rabin und PLO-Chef Jassir Arafat im Garten des Wei&szlig;en Hauses in der US-Hauptstadt Washington per Handschlag gegenseitig als Verhandlungspartner akzeptierten, schien der Anfang vom Ende des Nahostkonflikts gekommen. Doch auch in der &bdquo;Prinzipienerkl&auml;rung&ldquo;, in der sich Israel und die PLO (explizit nicht Pal&auml;stina) erstmalig ausdr&uuml;cklich anerkannten, steht nichts von einem pal&auml;stinensischen Staat. Stattdessen wurden alle Fragen, die eine &bdquo;dauerhafte L&ouml;sung&ldquo; und damit auch die Frage pal&auml;stinensischer Staatlichkeit ber&uuml;hren, Gegenstand gegenseitiger &bdquo;Endstatusverhandlungen&ldquo;. Diese wurden zudem f&uuml;r einen Zeitraum von mindestens f&uuml;nf Jahren ausgeklammert.<\/p><p>Ein Ende der Besatzung und pal&auml;stinensische Selbstbestimmung waren von nun an nicht mehr eine Frage internationalen Rechts, sondern dauerhaft vom Wohlwollen israelischer Politiker abh&auml;ngig. Verhandlungen waren nicht mehr das Mittel, um v&ouml;lkerrechtliche Bestimmungen umzusetzen, sie waren ihr Ersatz. <\/p><p>An diesem Prinzip sollte sich auch in den Folgejahren nichts &auml;ndern: Ob im &bdquo;Gaza-Jericho-Abkommen&ldquo; von 1994, dem &bdquo;Interim Agreement on the West Bank and the Gaza Strip&ldquo; von 1995, dem &ldquo;Wye-River-Memorandum&ldquo; vom 1998, dem &bdquo;Sharm El-Sheikh Memorandum&ldquo; von 1999 oder den zahllosen anderen Dokumenten des &bdquo;Oslo-Friedensprozesses&ldquo;: Von einem Ziel der &bdquo;Zweistaatenl&ouml;sung&ldquo; fehlt jede Spur. <\/p><p><strong>Lesen Sie n&auml;chste Woche im zweiten Teil: Wie die Errichtung der &bdquo;Pal&auml;stinensischen Autonomiebeh&ouml;rde&ldquo; und der &bdquo;Friedensprozess&ldquo; im Nahen Osten einen pal&auml;stinensischen Staat f&uuml;r immer unm&ouml;glich machte.<\/strong><\/p><p>Titelbild: Zbitnev \/ Shutterstock<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/3626506efb514130be1526bf91e2eb70\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 20 Jahren scheiterten im US-amerikanischen Camp David die Verhandlungen zwischen Israelis und Pal&auml;stinensern und damit der aussichtsreichste Versuch, auf Basis einer Zweistaatenl&ouml;sung Frieden in Nahost zu schaffen. 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