{"id":63344,"date":"2020-07-28T09:05:09","date_gmt":"2020-07-28T07:05:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63344"},"modified":"2020-07-29T07:35:23","modified_gmt":"2020-07-29T05:35:23","slug":"ein-buch-das-eigentlich-nicht-erscheinen-sollte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63344","title":{"rendered":"Ein Buch, das eigentlich nicht erscheinen sollte"},"content":{"rendered":"<p>Der Westend-Verlag hat ein vor 66 Jahren erstmals aufgelegtes Buch neu herausgebracht: &bdquo;Gei&szlig;el der Menschheit. Kurze Geschichte der Nazi-Kriegsverbrechen&ldquo;. Autor ist Lord Russel of Liverpool. Er hatte als Berater des britischen Oberkommandanten f&uuml;r alle Kriegsverbrecherprozesse einen tiefen Einblick in das Wesen und die Struktur der Naziherrschaft. Auf Basis von Augenzeugenberichten, Geheimdokumenten aus Wehrmachtsarchiven und Prozessprotokollen lieferte er einen ersch&uuml;tternden Bericht von der Grausamkeit der Nazi-Herrschaft ab. Interessierte Kreise versuchten seinerzeit sein Buch zu unterdr&uuml;cken &ndash; weil es bei der Remilitarisierung Deutschlands st&ouml;rte. Ein politisches Interesse, das auch heute wieder massiv betrieben wird. <strong>Udo Brandes<\/strong> hat das Buch f&uuml;r die NachDenkSeiten gelesen.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8219\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-63344-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200728_Ein_Buch_das_eigentlich_nicht_erscheinen_sollte_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200728_Ein_Buch_das_eigentlich_nicht_erscheinen_sollte_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200728_Ein_Buch_das_eigentlich_nicht_erscheinen_sollte_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200728_Ein_Buch_das_eigentlich_nicht_erscheinen_sollte_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=63344-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200728_Ein_Buch_das_eigentlich_nicht_erscheinen_sollte_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200728_Ein_Buch_das_eigentlich_nicht_erscheinen_sollte_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Warum soll man eigentlich ein &uuml;ber 60 Jahre altes historisches Werk lesen? Gibt es nicht schon allein aufgrund der jahrzehntelangen Forschung fundiertere Lekt&uuml;re zum Thema &bdquo;Nazi-Kriegsverbrechen&ldquo;? Diese Frage stellt auch der israelische Soziologe Moshe Zuckermann in seinem Vorwort zu diesem Buch. Seine Antwort: F&uuml;r Fachleute, die wahrscheinlich das Werk ohnehin schon kennen, sei es vermutlich nicht mehr so interessant. Aber um so mehr f&uuml;r das allgemeine Publikum. Denn selbst bei sehr gebildeten Menschen w&uuml;rde sich das, was sie &uuml;ber die Nazi-Kriegsverbrechen gelesen h&auml;tten, zu Schlagw&ouml;rtern, Parolen und Slogans verh&auml;rten. Mit anderen Worten: Das, was in der Gro&szlig;elterngeneration noch in Form konkreter Bilder und emotionaler Erinnerungen im Ged&auml;chtnis ist, verblasst in der Enkelgeneration. Zuckermann nennt als Beispiel daf&uuml;r den Widerstand gegen die Wehrmachtsausstellung 1995 bis 1999 und 2001 bis 2004. Hier habe die Verdr&auml;ngung der Enkelgeneration an die Verdr&auml;ngung der Gro&szlig;elterngeneration angeschlossen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Erst die Widerst&auml;nde gegen die Ausstellung in Teilen der allgemeinen &Ouml;ffentlichkeit machten klar, wie wenig im Grunde bei der Auseinandersetzung mit den Nazi-Verbrechen bereits abgehakt und ad acta gelegt werden konnte. Gerade unter diesem Gesichtspunkt, und ja, auch aufgrund der zunehmenden Geschichtsverdrossenheit und des Verlangens nach dem &sbquo;Schlussstrich&rsquo;, das den Neonazismus in der politischen Sph&auml;re Deutschlands mit all seinen sozialen und ideologischen Ableitungen salonf&auml;hig zu machen vermochte und immer noch vermag, ist die Neuauflage von Lord Russels &sbquo;Gei&szlig;el der Menschheit&rsquo; h&ouml;chst zeitgem&auml;&szlig;&ldquo; (S. 10).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Medien und Politik wieder auf aggressiv-imperialistischem Kurs<\/strong><\/p><p>Mir pers&ouml;nlich fiel noch etwas anderes ein: Unsere politische Klasse und unsere Medien haben offenbar schon l&auml;ngst wieder vergessen, wie entsetzlich Krieg ist, und was deutsche Soldaten in der ganzen Welt massenhaft an Leid und Elend verursacht haben. Und dass die Sowjetunion von einer deutschen Armee &uuml;berfallen wurde &ndash; und der gl&uuml;ckliche Ausgang des Zweiten Weltkriegs (im Sinne der Befreiung vom Hitler-Faschismus) ganz ma&szlig;geblich auch der UdSSR zu verdanken ist. Und dass die Sowjetunion daf&uuml;r mit einen Blutzoll von ca. 27 Mio. Toten bezahlt hat. All dies spielt offenbar im Bewusstsein  unserer politischen Klasse und vieler Medien keine Rolle mehr. Am Staatsakt in Russland zur Feier des 75-j&auml;hrigen Jubil&auml;ums nahm trotz offizieller Einladung unser Bundespr&auml;sident nicht teil. W&auml;re ich Russe, w&uuml;rde ich das als bewussten Affront gegen mein Land auffassen. Sowohl unsere politische Klasse als auch die Medien sind wieder auf einem aggressiv-imperialistischen Kurs. Ich habe den Eindruck, dass seitens der politischen Klasse versucht wird, in der Gesellschaft den Militarismus wieder salonf&auml;hig zu machen. Denn selbst in den angeblich &bdquo;aufgekl&auml;rten&ldquo; liberalen Medien scheint es eine Tendenz zur Besch&ouml;nigung des Kriegshandwerks zu geben. Das offenbart <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2020-07\/annegret-kramp-karrenbauer-verteidigungsministerium-bundeswehr\/komplettansicht\">ein Interview der Zeit-Journalistin Mariam Lau<\/a>. Sie stellte der Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer unter anderem folgende Fragen:<\/p><blockquote><p>\n<strong>Zeit Online:<\/strong> Kameradschaft, Krieg, Sterben f&uuml;r sein Land, jemanden t&ouml;ten &ndash; all das kommt in der &ouml;ffentlichen Selbstdarstellung der Bundeswehr praktisch nicht vor. Es kommt &uuml;berhaupt in der postheroischen Gesellschaft wenig vor. Woher nehmen die Soldaten dann ihre Orientierung in solchen Situationen? <\/p>\n<p><strong>Zeit Online:<\/strong> Ein KSK-Soldat wurde k&uuml;rzlich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit der Klage zitiert, wenn man vier Talibanf&uuml;rsten unter Einsatz seines Lebens get&ouml;tet habe, dann h&auml;tte das doch ein Erfolg sein m&uuml;ssen &ndash; stattdessen wurde dar&uuml;ber geschwiegen. Hat er da nicht recht, ist das nicht ein Problem?\n<\/p><\/blockquote><p>Warum meine ich, dass solche Fragen problematisch sind? Weil dahinter meines Erachtens ein ausgesprochen gef&auml;hrliches Denken steckt: Ein Denken, das Krieg f&uuml;hren, um Interessen durchzusetzen, als legitim ansieht. Ein Denken, das sich das Recht des St&auml;rkeren anma&szlig;t. Denn wer so denkt, hat offenbar kein Problem mit staatlichen T&ouml;tungskommandos, die Personen ein f&uuml;r alle Mal aus dem Weg r&auml;umen, die &ndash; ob nun zurecht oder unrecht &ndash; als gef&auml;hrliche Terroristen oder gef&auml;hrliche Milit&auml;rs eingestuft werden. So wie die USA mal eben einen hochrangigen iranischen General v&ouml;lkerrechtswidrig umgebracht haben, weil sie es f&uuml;r angebracht hielten. <\/p><p>Nun k&ouml;nnte es sein, dass Mariam Lau diese Fragen aus Gr&uuml;nden der Provokation gestellt hat, um Antworten aus Kramp-Karrenbauer herauszukitzeln, die sich gut verkaufen lassen. Und nicht weil sie selber so denkt. Ich bef&uuml;rchte jedoch, dass sie tats&auml;chlich selber meint, wir br&auml;uchten mehr Heroismus und heldenhafte Verkl&auml;rung von Aktionen wie den genannten T&ouml;tungskommandos. Und genau deshalb glaube ich, dass das Buch von Lord Russel wichtig ist. Es zeichnet n&auml;mlich ein sehr anschauliches Bild von dem, was Krieg bedeutet. Und machen wir uns nichts vor: Auch in demokratischen Armeen kommt es im Krieg zu entsetzlichen Grausamkeiten und Verbrechen. Das bringt der Krieg, und was er Menschen an Abstumpfung abverlangt, so mit sich. Denken wir doch mal an den Skandal im Jahre 2006, als <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/online\/2006\/44\/afghanistan-bundeswehr-totenschaedel\">in der Presse Fotos auftauchten<\/a>, die zeigten, wie deutsche Soldaten in Afghanistan makabre &bdquo;Sp&auml;&szlig;e&ldquo; mit Totensch&auml;deln  veranstalteten. <\/p><p>Zur&uuml;ck zum Buch: Interessierte Kreise versuchten seinerzeit, Lord Russels Buch zu verbieten. Das gelang nicht. Aber das Buch hatte Konsequenzen f&uuml;r ihn. Moshe Zuckermann schreibt dazu in seinem Vorwort: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Als Gesandter der britischen Rheinarmee geh&ouml;rte der gelernte Anwalt Lord Russel zu den wichtigsten Rechtsberatern w&auml;hrend der Kriegsverbrechertribunale nach dem Zweiten Weltkrieg. Nun erf&auml;hrt  man aus den biographischen Notizen zu seiner Person, dass er wegen der Ver&ouml;ffentlichung seines Buches im Jahre 1954 von seinem Regierungsposten zur&uuml;cktrat bzw. zur&uuml;cktreten musste. Der &sbquo;offizielle&rsquo; Grund daf&uuml;r war die Anschuldigung, Lord Russel habe seine Position missbraucht, um pers&ouml;nlichen Profit aus den von ihm untersuchten Kriegsverbrechen zu schlagen. Als aber der Daily Express Ausz&uuml;ge aus dem Buch ver&ouml;ffentlichte, schimmerte ein anderer m&ouml;glicher Grund durch. Die Ausz&uuml;ge wurden n&auml;mlich unter der &Uuml;berschrift &rsquo;Das Buch, das sie verbieten wollten&rsquo; publiziert. Warum sollte man die Ver&ouml;ffentlichung eines Buches mit dem Untertitel &sbquo;Kurze Geschichte der Nazi-Verbrechen&rsquo; in Gro&szlig;britannien verbieten wollen?&ldquo; (S.11).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Die Dimension des B&ouml;sen<\/strong><\/p><p>Moshe Zuckermann erkl&auml;rt es so: Das Buch wurde in den USA 2008 neu aufgelegt &ndash; mit einem Vorwort von Alistair Horne. Dieser war 1954 Auslandskorrespondent des Daily Telegraphs in Deutschland und hatte die urspr&uuml;ngliche Ver&ouml;ffentlichung scharf kritisiert. Und zwar deshalb, weil sie einem Antigermanismus Vorschub leisten k&ouml;nne, der die internationale politische Wiedereingliederung Deutschlands behindere und die Angst vor dem Aufbau deutscher Streitkr&auml;fte im Rahmen der NATO sch&uuml;re. In der neuen US-amerikanischen Ausgabe von 2008 allerdings verschiebe Horne in seinem Vorwort den Fokus des Buches. Nach ihm steht nicht mehr die Einmaligkeit deutscher &Uuml;bel im Mittelpunkt. Sondern die Dimension des B&ouml;sen, zu dem der Mensch &uuml;berhaupt f&auml;hig sei. Zuckermann zieht daraus folgende Schlussfolgerung: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Dass sich Alistair Horne 1954 gegen einen &sbquo;Antigermanismus&rsquo; verwahren zu sollen meinte, hatte ja nichts mit einer wie auch immer zu denkenden Deutschlandliebe zu tun. Was sollte es schon an Deutschland, an Westdeutschland zumal, ein Jahrzehnt nach Auschwitz zu lieben geben? Nein, es ging um Realpolitik, beziehungsweise um Realpolitik in der infolge des Zweiten Weltkriegs entstandenen geopolitischen Situation. Die Angst vor dem Kommunismus, mithin die Bedrohung, die f&uuml;r den Westen vom sich im Zuge des Kalten Krieges zunehmend konsolidierenden Blocksystems ausging, war es, die es opportun erscheinen lie&szlig;, ein notwendiges, bahnbrechendes Buch wie &sbquo;Gei&szlig;el der Menschheit&rsquo; verbieten zu wollen. Da man Deutschland f&uuml;r die Neuaufstellung des neuen globalen Machtverh&auml;ltnisses brauchte, durften keine (absolut nachvollziehbaren) antideutschen Ressentiments zugelassen werden. Lord Russels Buch konnte man da nicht gebrauchen&ldquo; (S. 13).\n<\/p><\/blockquote><p>Das Buch von Lord Russel liest sich wie ein langes journalistisches Feature &uuml;ber die deutschen Kriegsverbrechen in der Nazi-Zeit. Damit will ich sagen: Es ist leicht lesbar, anschaulich und verst&auml;ndlich geschrieben. Er berichtet, analysiert, zitiert Quellen und auch Bilder werden in seinem Buch abgedruckt. Wer sich &uuml;ber die Nazi-Kriegsverbrechen informieren will, der bekommt mit diesem Buch eine gute Grundlagenlekt&uuml;re. Er muss sich aber auch auf furchtbare Fotos gefasst machen. In einem Kapitel &uuml;ber die Konzentrationslager sind zum Beispiel auf einem Foto Frauen zu sehen, die nackt und als ob sie von jemandem gehetzt werden, &uuml;ber ein Gel&auml;nde laufen und von Soldaten oder Wachmannschaften beobachtet werden. Die Bildunterschrift erl&auml;utert dem Leser die Situation: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Neu eingelieferte KZ-H&auml;ftlinge werden zur medizinischen Untersuchung getrieben. Das Foto wurde bei einem deutschen Gefangenen gefunden&ldquo; (S. 241).\n<\/p><\/blockquote><p>Auf einem anderen Foto ist eine Wagenladung voller menschlicher Leichen zu sehen (S. 239). Ein Foto &uuml;ber das KZ Belsen zeigt, wie ein Bulldozer Leichen f&uuml;r das Massenbegr&auml;bnis zusammenschiebt (S. 228). <\/p><p><strong>Mein Fazit:<\/strong> Ein Buch, das es verdient, massenhaft wieder gelesen zu werden. Erst recht, wenn man sich in Erinnerung ruft, was der fr&uuml;here CDU-Politiker und heutige AfD-Politiker Alexander Gauland &uuml;ber diese deutschen Verbrechen abgesondert hat. <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/gauland-hitler-nur-vogelschiss-in-deutscher-geschichte-15619502.html\">Er sagte 2018<\/a> in einem Gru&szlig;wort an die AfD-Jugend, Hitler und die Nationalsozialisten seien &bdquo;nur ein Vogelschiss&ldquo; in 1000 Jahren deutscher Geschichte. <\/p><p>Ein Mann mit solchen Ansichten z&auml;hlt in der gegenw&auml;rtigen AfD im Vergleich zu H&ouml;cke und anderen AfD-Rechtsextremisten zu den &bdquo;gem&auml;&szlig;igten&ldquo; Politikern. Soweit sind wir wieder gekommen. <\/p><p><strong>Inhalt<\/strong><\/p><p>Einleitung von Moshe Zuckermann<br>\nVorwort zur westdeutschen Ausgabe<br>\nProlog<\/p><p>Kapitel I: Die Instrumente der Hitlertyrannei<br>\nKapitel II: Misshandlung und Ermordung von Kriegsgefangenen<br>\nKapitel III: Kriegsverbrechen auf Hoher See<br>\nKapitel IV: Misshandlung und Ermordung der Zivilbev&ouml;lkerung im besetzten Gebiet<br>\nKapitel V: Zwangsarbeit<br>\nKapitel VI: Konzentrationslager<\/p><p>Auschwitz<br>\nBelsen<br>\nBuchenwald<br>\nDachau<br>\nNeuengamme<br>\nRavensbr&uuml;ck<\/p><p>Kapitel VII: Die &bdquo;Endl&ouml;sung der Judenfrage&ldquo;<\/p><p>Epilog<br>\nAnhang<br>\nNamensregister<br>\nAnmerkungen<\/p><p><strong>Lord Russel of Liverpool: Gei&szlig;el der Menschheit. Kurze Geschichte der Nazi-Kriegsverbrechen, Westend-Verlag, Frankfurt\/Main 2020, 24,00 Euro.<\/strong><\/p><p>Auch erh&auml;ltlich bei den <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/e-Book\/Alle-Buecher\/Geissel-der-Menschheit.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Buchkomplizen<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Westend-Verlag hat ein vor 66 Jahren erstmals aufgelegtes Buch neu herausgebracht: &bdquo;Gei&szlig;el der Menschheit. Kurze Geschichte der Nazi-Kriegsverbrechen&ldquo;. Autor ist Lord Russel of Liverpool. Er hatte als Berater des britischen Oberkommandanten f&uuml;r alle Kriegsverbrecherprozesse einen tiefen Einblick in das Wesen und die Struktur der Naziherrschaft. 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