{"id":63348,"date":"2020-07-28T08:22:35","date_gmt":"2020-07-28T06:22:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348"},"modified":"2020-07-28T09:12:38","modified_gmt":"2020-07-28T07:12:38","slug":"hinweise-des-tages-3661","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h01\">Die Niederl&auml;nder sind die Schlendriane, die Italiener die Sparf&uuml;chse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h02\">Zwang ist legitim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h03\">Neustart der Wirtschaft: gute Arbeit und gerecht verteilter Wohlstand im Fokus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h04\">Arbeitgeber warnen: Der Sozialstaat wird zu gro&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h05\">Regierung erzwingt einen Untersuchungsausschuss zu Wirecard<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h06\">Europ&auml;ische Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion: Grenzwerte f&uuml;r Defizite und Schulden in der Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h07\">Berliner Task Force &uuml;berpr&uuml;ft 25 Notare &ndash; und findet elf Verdachtsf&auml;lle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h08\">Fleischbranche wehrt sich gegen Werkvertr&auml;ge-Verbot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h09\">Diese zehn Vermieter treiben den Mietspiegel besonders in die H&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h10\">Erh&ouml;hung hilft kaum: 10 Millionen Rentner bekommen weniger als 1250 Euro im Monat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h11\">Der t&auml;gliche Betrug an Deutschlands Kassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h12\">Corona kommt schleichend zur&uuml;ck, leider aber mit aller Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h13\">Corona-Studie in D&uuml;sseldorfer Kitas liefert eindeutiges Ergebnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h14\">Uruguay &ndash; Das einstige s&uuml;damerikanische Musterland auf Abwegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h15\">Hunderte Verfahren gegen Polizisten wegen illegaler Datenabfragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h16\">USA setzen Kopfgeld auf Obersten Richter von Venezuela aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h17\">Arte greift CIA-Bespitzelungen von Julian Assange auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63348#h18\">Schwere Vorw&uuml;rfe gegen den Antisemitismusbeauftragten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Niederl&auml;nder sind die Schlendriane, die Italiener die Sparf&uuml;chse<\/strong><br>\nDie Niederlande f&uuml;gen anderen EU-Staaten seit Jahren schweren Schaden zu mit ihrem Steuersystem. Italien h&auml;tte eine Entsch&auml;digung verdient. [&hellip;]<br>\nDoch wenn irgendwer in Europa kein Recht dazu hat, dann sind es Rutte und seine Kollegen in Den Haag. Denn sie f&uuml;gen mit voller Absicht seit vielen Jahren den anderen EU-Staaten systematisch Sch&auml;den in dreistelliger Milliardenh&ouml;he zu.<br>\nDaf&uuml;r unterhalten sie ein Steuersystem, das es internationalen Konzernen erm&ouml;glicht, &uuml;ber niederl&auml;ndische Briefkastenfirmen Gewinne in Steuerfluchtzentren wie die Bermudainseln zu verschieben und so deren Besteuerung auf unter f&uuml;nf Prozent zu dr&uuml;cken. Jahr f&uuml;r Jahr werden mehr als 90 Milliarden Dollar an Konzerngewinnen &uuml;ber niederl&auml;ndische Konten geschleust, ergaben j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichte Daten der OECD. [&hellip;]<br>\nVor diesem Hintergrund w&auml;re es eher an der Regierung in Rom, Ausgleichszahlungen in Milliardenh&ouml;he in den Niederlanden anzumelden und auf &uuml;berf&auml;llige Reformen zu dr&auml;ngen als umgekehrt.<br>\nDabei geht die arrogante Kritik am angeblichen italienischen Schlendrian ohnehin an der Realit&auml;t vorbei. Italiens Staatskasse erzielte in 20 der 24 vergangen Jahre einen h&ouml;heren Prim&auml;r&uuml;berschuss von Einnahmen &uuml;ber Ausgaben als die Niederlande. Nur der Zins auf die Schuldenlast aus der Vor-Euro-Zeit zehrt das auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/arrogante-kritik-aus-der-steueroase-die-niederlaender-sind-die-schlendriane-die-italiener-die-sparfuechse\/26038452.html?fbclid=IwAR3viGd12aeC_nfAr4SAMW_5da7-yvHcYxWQsJmJGOIiOewpBAgsIjpntAE\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zwang ist legitim<\/strong><br>\nEs ist wieder einiges los an der Covid-19-Front, die Zahl der Infizierten ist in den vergangenen Tagen erheblich gestiegen. Das war so vorhersehbar, wie es beunruhigend ist. Auch wenn manche Leute das Gef&uuml;hl haben, Corona sei vorbei, zeigen die Neuinfektionen unmissverst&auml;ndlich: Das Virus wartet nur &ndash; auf die Fehler der Menschen.<br>\nUnd Fehler werden derzeit jede Menge gemacht, gerade auch von Urlaubern. Deshalb ist es richtig, R&uuml;ckkehrer aus besonders gef&auml;hrdeten Gebieten zum Schutz der Gesamtbev&ouml;lkerung genau in Augenschein zu nehmen, auch unter Zwang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/corona-test-kommentar-1.4980157\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wieder einmal lassen die Leitartikel jegliche Spur von Differenzierung fehlen und wieder einmal verteidigt man verbissen die Politik der Bundesregierung proaktiv gegen Kritik. Wer in Luxemburg (Risikogebiet lt. AA) shoppen geht, muss sich danach also einem Zwangstest unterziehen, w&auml;hrend Alten-, Krankenpfleger und &Auml;rzte in Krankenh&auml;usern nur bei sehr konkreten Verdachtsf&auml;llen getestet werden. Inhaltlich ist das nicht zu verteidigen, es geht nur noch um Psychologie. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neustart der Wirtschaft: gute Arbeit und gerecht verteilter Wohlstand im Fokus<\/strong><br>\nDie Corona-Pandemie ist ein epochales Ereignis. Politische Ma&szlig;nahmen, die noch vor wenigen Monaten undenkbar gewesen w&auml;ren, geh&ouml;ren nun weltweit zum Spektrum des M&ouml;glichen. In &Ouml;sterreich konnte die Gesundheitskrise f&uuml;rs Erste weitgehend abgewendet werden, doch die Auswirkungen auf die Besch&auml;ftigung sind dramatisch. Ein Neustart der Wirtschaft muss gute Arbeit f&uuml;r alle schaffen und gleichzeitig auf eine gerechte Verteilung des Wohlstands und einen Ausbau der Leistungen der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge achten. (&hellip;)<br>\nZun&auml;chst muss rasch ein umfangreiches Besch&auml;ftigungs- und Investitionspaket geschn&uuml;rt werden. Gleichzeitig braucht es gezielte Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung von Armut und Armutsgef&auml;hrdung. Besonderes Augenmerk ist auch auf die Stabilit&auml;t des Euroraums zu legen. Das geht nur mit europ&auml;ischer Solidarit&auml;t. Umso mehr erfordert aber die Bek&auml;mpfung der sozialen Verwerfungen der Krise eine solidarische Finanzierung.<br>\nEs w&auml;re grundfalsch, bei diesen Bem&uuml;hungen blo&szlig; das Wirtschaftswachstum als Erfolgsindikator heranzuziehen, denn die Corona-Krise hat deutlich gezeigt, dass es in erster Linie um Besch&auml;ftigung, die Sicherung ausreichender Einkommen und deren gerechte Verteilung geht. Der Lockdown hat in den verschiedensten Bereichen zu einem R&uuml;ckgang des Konsums und des Ressourcenverbrauchs gef&uuml;hrt. F&uuml;r sich genommen wurde das von vielen nicht als Bedrohung gesehen, und manche Aspekte der Beschr&auml;nkungen wurden wom&ouml;glich sogar als Gewinn an Lebensqualit&auml;t wahrgenommen. Doch der R&uuml;ckgang des Konsums f&uuml;hrt auch zu einem R&uuml;ckgang bei der Produktion. Die Folge ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit, die in &Ouml;sterreich und weltweit f&uuml;r unz&auml;hlige Menschen existenzgef&auml;hrdend wurde.<br>\nWer eine R&uuml;ckkehr zur wirtschaftlichen Stabilit&auml;t will, muss zuallererst die Arbeitslosigkeit bek&auml;mpfen. Vollbesch&auml;ftigung durch eine faire Verteilung von Arbeit und das Schaffen guter Arbeitsbedingungen m&uuml;ssen die wichtigsten Zielsetzungen der Wirtschaftspolitik sein. Das f&uuml;hrt die Corona-Krise wieder deutlich vor Augen. Weitere Dimensionen, die im Rahmen des AK-Wohlstandsberichts zur Beurteilung des Fortschritts der wirtschaftlichen Entwicklung &Ouml;sterreichs herangezogen werden, sind die gerechte Verteilung des materiellen Wohlstands, die Sicherung hoher Lebensqualit&auml;t, &ouml;konomische Stabilit&auml;t und eine intakte Umwelt. (&hellip;)<br>\nDie Corona-Krise zeigt deutlich auf, wie wichtig eine gut funktionierende Grundversorgung im Allgemeinen und insbesondere eine gute Gesundheitsversorgung ist. In vielen L&auml;ndern Europas haben jahrelange Spar- und Privatisierungsma&szlig;nahmen zu einer Verschlechterung und Ausd&uuml;nnung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen gef&uuml;hrt. Gerade in &Ouml;sterreich ist zu sehen, welch unsch&auml;tzbaren Wert gute Spit&auml;ler, eine verl&auml;ssliche Wasser- und Stromversorgung, aber auch Parks und Gr&uuml;nanlagen in unmittelbarer N&auml;he des Wohnortes haben. Um auf diese Leistungen und Angebote der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge auch in Zukunft bauen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen sie gest&auml;rkt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/neustart-der-wirtschaft\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitgeber warnen: Der Sozialstaat wird zu gro&szlig;<\/strong><br>\nF&uuml;r Sozialleistungen gibt die &ouml;ffentliche Hand mehr als 1 Billion Euro aus im Jahr. Das geht so nicht weiter, sagt der Arbeitgeberpr&auml;sident Kramer. (&hellip;)<br>\nKramer sagte: &bdquo;Die Krise zeigt einmal mehr, dass wir nachhaltig wirtschaften sollten &ndash; das muss sich auch beim Sozialstaat bemerkbar machen, nicht nur beispielsweise in einer zukunftssichernden Klimapolitik. Es ist schon eine mehr als riskante Entwicklung, wenn der Sozialstaat jetzt schon das f&uuml;nfte Mal in Folge st&auml;rker gewachsen ist als unsere Wirtschaft &ndash; mit mehr als 1 Billion Euro Umfang.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/bda-chef-kramer-warnt-vor-zu-grossem-sozialstaat-16877896.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Soso, der BDA-Pr&auml;sident, Herr Kramer, macht sich Sorgen um den Sozialstaat, den &ldquo;zuk&uuml;nftige und kleinere Generationen&rdquo; tragen k&ouml;nnen m&uuml;ssten. Hat er nicht mitbekommen, dass der Sozialstaat &uuml;ber Jahre oder gar Jahrzehnte massiv abgebaut wurde? Kanzler Schr&ouml;der hatte erst vor einigen Jahren noch von einem der besten Niedriglohnsektoren gesprochen. Der eingef&uuml;hrte Mindestlohn ist l&ouml;chrig und viel zu niedrig. Das gesetzliche Rentensystem ist systematisch u.a. durch K&uuml;rzungen und Privatisierungen geschw&auml;cht worden. Das Gesundheitssystem arbeitet seit einigen Jahren verst&auml;rkt gewinn-orientiert und ist auch vielfach in privater Hand.<\/em><\/p>\n<p><em>Nicht weniger, sondern mehr Sozialstaat sollte oder m&uuml;sste das Gebot sein. Dazu k&ouml;nnten dann auch ein neuer sozialer Wohnungsbau und eine Wiederverstaatlichung von Dienstleistungen geh&ouml;ren, die der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge dienen &ndash; etwa Bahn &amp; Bus, Post sowie Schulen und Wasser.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Und es ist nat&uuml;rlich klar, dass die Ausgaben f&uuml;r die Corona-Rettungspakete, die auch die Verm&ouml;gen der Unternehmenseigent&uuml;mer retten helfen, wieder &bdquo;eingespart&ldquo; werden m&uuml;ssen. Vor dem Hintergrund der Warnungen des Herren Kramer ist unschwer zu erraten wo.<\/em><br>\n<em>Dazu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62934\">Verm&ouml;gensverteilung &ndash; eine neue DIW-Studie, deren Ergebnisse nicht wirklich neu, aber wichtig sind<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Regierung erzwingt einen Untersuchungsausschuss zu Wirecard<\/strong><br>\n&bdquo;Ich h&auml;tte einen Untersuchungsausschuss gerne vermieden und mich allein auf die Reform der Finanzaufsicht konzentriert. Aber die gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung hat offenbar dasselbe Gef&uuml;hl wie ich: Der Wirecard-Skandal stinkt und die politischen Verbindungen m&uuml;ssen ausgeleuchtet werden. Nur ein Untersuchungsausschuss erm&ouml;glicht uns hinreichende Akteneinsicht&rdquo;, kommentiert Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, im Vorfeld der Sondersitzung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages zu Wirecard eine Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL, wonach sich eine gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r einen Untersuchungsausschuss zum Wirecard Skandal ausspricht. De Masi weiter:<br>\n&ldquo;Es ist die alleinige Verantwortung des Kanzleramtes und der GroKo, dass sich die Aufkl&auml;rung zieht wie ein Kaugummi. Wir h&auml;tten das Kanzleramt gleich in einem Abwasch in der Sondersitzung befragen k&ouml;nnen, wenn sich die GroKo nicht gesperrt h&auml;tte. Es wird n&ouml;tig sein, die Verbindungen nach Bayern, die nachrichtendienstliche Dimension sowie die Verbindungen zu Spitzberg Partners und Augustus Intelligence n&auml;her zu untersuchen.<br>\nEine Ungereimtheit betrifft etwa das Gespr&auml;ch der Kanzlerin am 3. September 2019 mit Herrn Guttenberg zu Wirecard. Herr Guttenberg hat laut Kanzleramt am 3. September die Kanzlerin auch per Email bzgl. der Firma Augustus Intelligence lobbyiert, f&uuml;r die Philipp Amthor t&auml;tig war. Auch Augustus wollte in China investieren. Warum sollte er die Kanzlerin zu Wirecard pers&ouml;nlich treffen, Augustus dabei nicht ansprechen und die Kanzlerin jedoch am selben Tag per Email lobbyieren? Das ist sonderbar.<br>\n&Uuml;berdies brauchen wir Zugang zur regierungsinternen Kommunikation zu Wirecard und zur Pr&uuml;fdokumentation der Sonderpr&uuml;fungen der Wirecard Bank, deren Kreditvergabe offenbar aus dem Konzern heraus gesteuert wurde. Es ist zu begr&uuml;&szlig;en, dass das Finanzministerium uns nun den geheimen Teil des KPMG-Reports in der Geheimschutzstelle des Bundestages zug&auml;nglich macht.<br>\nEs muss auch n&auml;her beleuchtet werden, wie es zur Einstufung der Wirecard AG als Technologiekonzern kam, die zur Zust&auml;ndigkeit des Regierungsbezirks Niederbayern f&uuml;r die Geldw&auml;scheaufsicht &uuml;ber einen Weltkonzern f&uuml;hrte. Es hat zudem etwa 20 Jahre gebraucht, bis sich Niederbayern mit der BaFin &uuml;ber die Zust&auml;ndigkeit bei der Geldw&auml;sche-Aufsicht f&uuml;r die Wirecard AG &uuml;berhaupt ausgetauscht hat.<br>\nAuch die Rolle der Financial Intelligence Unit des Zolls und etwaiger Geldw&auml;scheverdachtsmeldungen bez&uuml;glich der Wirecard Bank m&uuml;ssen st&auml;rker untersucht werden. Ich habe zu vielen dieser Zusammenh&auml;nge und Komplexe parlamentarische Anfragen sowie Informationsfreiheitsanfragen gestellt.<br>\nNach dem gr&ouml;&szlig;ten B&ouml;rsenskandal der j&uuml;ngeren deutschen Geschichte darf kein Stein auf dem anderen bleiben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/regierung-erzwingt-einen-untersuchungsausschuss-zu-wirecard\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion: Grenzwerte f&uuml;r Defizite und Schulden in der Kritik<\/strong><br>\nIm Maastricht-Vertrag von 1992, im Protokoll Nr. 12, wurde als Obergrenze f&uuml;r Haushaltsdefizite 3 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) festgelegt, f&uuml;r den Schuldenstand eines Mitgliedslandes 60 % (&bdquo;Referenzwerte&ldquo;). &hellip;<br>\nIm Fiskalpakt von 2012 wurde den Mitgliedstaaten mit einem Schuldenstand von unter 60 % ein strukturelles Defizit von 0,5 % des BIP gestattet, und von 1 %, wenn der Schuldenstand &bdquo;signifikant&ldquo; unter 60 % liegt. F&uuml;r L&auml;nder mit einem Schuldenstand &uuml;ber 60 % gelten MTO von nahe oder gleich null oder dar&uuml;ber. Dies impliziert erhebliche strukturelle Prim&auml;r&uuml;bersch&uuml;sse (Ausgaben des Staates ohne Zinsen minus Einnahmen) &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum, die den Schuldenstand auf 60 % senken sollen. Damit stellt sich die Frage, wie die vier Grenzwerte, also die beiden Referenzwerte von Maastricht und die Normwerte des Fiskalpakts, 0,5 % bzw. 1,0 %, begr&uuml;ndet werden.<br>\nIm Abschlussbericht der Delors-Kommission, die die Blaupause f&uuml;r Maastricht lieferte (Committee for the Study of Economic and Monetary Union, 1989), steht weder eine 3 noch eine 60. Von einer Schuldengrenze ist nicht die Rede, wohl aber von Defizitgrenzen. Karl-Otto P&ouml;hl, damals Pr&auml;sident der Deutschen Bundesbank und einer der einflussreichsten Mitglieder der Delors-Kommission, erw&auml;hnte als erster, dass es gut w&auml;re, wenn in Europa die Defizite unter 3 % s&auml;nken (James, 2012, 251). Sp&auml;ter wurde bekannt, dass die franz&ouml;sischen Verhandler des Maastricht-Vertrags die Zahl gewisserma&szlig;en aus dem Hut gezaubert hatten. &hellip;<br>\nDer Referenzwert von 60 % f&uuml;r den Schuldenstand war etwa der Durchschnitt in der Europ&auml;ischen Gemeinschaft 1990, damals mit zw&ouml;lf Mitgliedsl&auml;ndern. Dieser Stand wurde als Obergrenze betrachtet. N&auml;here Begr&uuml;ndungen finden sich nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/inhalt\/jahr\/2020\/heft\/7\/beitrag\/europaeische-wirtschafts-und-waehrungsunion-grenzwerte-fuer-defizite-und-schulden-in-der-kritik.html\">wirtschaftsdienst.eu<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch &bdquo;Die Anstalt&ldquo; hat schon einmal auf die v&ouml;llige Willk&uuml;rlichkeit der Defizitkritierien <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/assets\/faktencheck-28-mai-2019-100~original?cb=1595882731231\">hingewiesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Berliner Task Force &uuml;berpr&uuml;ft 25 Notare &ndash; und findet elf Verdachtsf&auml;lle<\/strong><br>\nSeit April ist die neue Task Force gegen Geldw&auml;sche aktiv. Dabei hat sie bereits elf zweifelhafte Gesch&auml;fte mit Immobilien und Unternehmensanteilen entdeckt. (&hellip;)<br>\nLaut Justizverwaltung kamen im Vorjahr von bundesweit 77.252 Hinweisen auf unrechtm&auml;&szlig;ige Immobilienk&auml;ufe nur acht Meldungen von Notaren. Die meisten Hinweise gaben demnach Banken. Wegen der hohen Wertstabilit&auml;t bei gleichzeitig schwacher staatlicher Kontrolle und wenig Transparenz gilt der deutsche Immobilienmarkt seit Jahren als anf&auml;llig f&uuml;r Geldw&auml;sche. In Berlin kommen noch starke Wertsteigerungen hinzu. (&hellip;)<br>\nAuch wenn Clan-Mitglieder in der Vergangenheit auf vielf&auml;ltige Weise auff&auml;llig geworden sind und das Land inzwischen h&auml;rter gegen sie vorgeht, machen sie im Spektrum der organisierten Kriminalit&auml;t in Berlin nur einen Teil aus. Noch bedeutender sind osteurop&auml;ische Banden. Auch bei der Geldw&auml;sche mit Immobilien gelten sie als kleine Fische. Gewichtiger sind internationale Firmennetzwerke mit Verbindungen in Offshore-Steuerparadiese.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/kampf-gegen-geldwaesche-berliner-task-force-ueberprueft-25-notare-und-findet-elf-verdachtsfaelle\/26030112.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben mehrfach auf die Problematik der Geldw&auml;sche hingewiesen &ndash; u.a. hier:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56219#h09\">Darum f&uuml;hlen sich Geldw&auml;scher in Deutschland wohl<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55577#h08\">Bei der Geldw&auml;sche mit Immobilien sind die Berliner Clans kleine Fische<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55562#h08\">Zur Vorstellung des Bundeslagebilds OK 2018: Wer Kriminalit&auml;t nicht misst, kann Kriminalit&auml;t auch nicht feststellen<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Die Forderung, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58448\">Scholz sollte endlich seinen Hut nehmen<\/a> hat also nicht an Aktualit&auml;t verloren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fleischbranche wehrt sich gegen Werkvertr&auml;ge-Verbot<\/strong><br>\nDie deutsche Fleischwirtschaft h&auml;lt das von der Bundesregierung geplante Verbot von Werkvertr&auml;gen und Leiharbeit in ihrer Branche f&uuml;r verfassungswidrig. Au&szlig;erdem rechnet sie dadurch mit deutlich steigenden Fleischpreisen. Das geht aus einer Stellungnahme des sozialpolitischen Ausschusses der Branche zum Gesetzesvorhaben von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hervor, wie die Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung in ihrer Samstagsausgabe berichtet.<br>\nIn dem Schreiben hei&szlig;t es, es sei nicht erkl&auml;rbar, warum beim Portionieren und Verpacken von K&auml;se k&uuml;nftig anderes Arbeitsrecht gelten solle als bei Wurst. &ldquo;Das Gesetz geht zu weit.&rdquo; Es stelle eine &ldquo;abstruse Ungleichbehandlung&rdquo; gegen&uuml;ber anderen Branchen dar. Die Fleischwirtschaft sei auch k&uuml;nftig auf Leiharbeiter angewiesen, um Produktionsspitzen etwa zur Grillsaison abfangen zu k&ouml;nnen. W&uuml;rden Werkvertrag und Leiharbeit verboten, verteure das die Produktion. &ldquo;Der Verbraucherpreis d&uuml;rfte demzufolge um 10 bis 20 Prozent je Kilo und Produkt ansteigen&rdquo;, hei&szlig;t es in der Stellungnahme. Es sei ferner damit zu rechnen, dass die Produktion ins Ausland abwandere &ndash; inklusive der Tierhaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/fleischbranche-werkvertraege-1.4978925\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Kapitalvertreter bestehen auf Ausbeutung als ihr Recht. Karl Marx h&auml;tte seine wahre Freude daran.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Diese zehn Vermieter treiben den Mietspiegel besonders in die H&ouml;he<\/strong><br>\nMehr als 16 Euro je Quadratmeter f&uuml;r eine Wohnung, wo laut Mietspiegel orts&uuml;blich nur halb so viel Miete bezahlt wird. Wiederholte &Uuml;berschreitungen der H&ouml;chstmieten nach Mietpreisbremse um mehr als 50 Prozent. Vermieter, die das Marktm&ouml;gliche maximal ausreizen oder sogar dar&uuml;ber hinausgehen, sind nicht selten in Berlin. Dies zeigt eine Auswertung von &uuml;ber 5000 F&auml;llen durch das Portal &bdquo;wenigermiete.de&ldquo; in Austausch mit dem Tagesspiegel. Unter den auff&auml;lligsten &bdquo;Mietentreibern&ldquo; sind Konzerne wie Akelius, die den Vorwurf aber abweisen. Die Analyse zeigt aber auch, dass die durchschnittliche Miete, die beanstandet wird bei den gro&szlig;en Unternehmen nicht h&ouml;her ist als bei kleineren privaten Hauseigent&uuml;mern. &hellip;<br>\nDie beanstandeten Mieten liegen laut der Analyse im Schnitt zwischen 9,94 Euro und 16,39 Euro pro Quadratmeter. Akelius, Core Immobilien und die Deutsche Investment stehen an der Spitze der &bdquo;Top 10&ldquo;, die laut Datenauswertung von wenigermiete.de besonders stark die Vergleichsmiete &uuml;berschreiten. Zusammen haben die zehn Unternehmen in 1257 F&auml;llen eine Rechtsberatung bei dem Portal ausgel&ouml;st.<br>\nBerlin ist ein Brennpunkt des &uuml;berhitzten Wohnungsmarkts. In keiner anderen Stadt liegen die langj&auml;hrigen &bdquo;Bestandsmieten&ldquo; so viel niedriger als die geforderten Mieten f&uuml;r freie Wohnungen. Das heizt das Gesch&auml;ft mit sanierungsbed&uuml;rftigen Objekten an: Bauf&auml;llig zu g&uuml;nstigen Preisen gekauft, werden sie saniert und teuer neu vermietet. Und das treibt die &bdquo;Angebotsmieten&ldquo; in die H&ouml;he: um 44 Prozent in den vergangenen f&uuml;nf Jahren, wie das Portal &bdquo;Immowelt&ldquo; vergangene Woche meldete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/interaktiv.tagesspiegel.de\/lab\/diese-zehn-firmen-treiben-den-mietspiegel-in-berlin-besonders-in-die-hoehe\/\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Erh&ouml;hung hilft kaum: 10 Millionen Rentner bekommen weniger als 1250 Euro im Monat<\/strong><br>\nIm Juli gab es Rentenerh&ouml;hungen &ndash; trotzdem bekommen viele Rentner in Deutschland weniger als 1250 Euro &uuml;berwiesen. Knapp 72 Prozent der Renten liegen damit unterhalb der rechnerischen Standardrente.<br>\nIn den westdeutschen Bundesl&auml;ndern stiegen die Renten zum 1. Juli um 3,45 Prozent<br>\nIn Ostdeutschland gab es ein Plus von 4,20 Prozent.<br>\nDoch fast jeder dritte Rentner in Deutschland muss trotz Einzahlungen in die Rentenkasse &uuml;ber 40 Jahre mit weniger als 1.000 Euro im Monat leben.<br>\nRund 9,7 Millionen Rentner bekommen im Monat weniger als 1250 Euro &uuml;berwiesen; lediglich 3,6 Millionen Renten liegen &uuml;ber diesem Betrag. Das teilte das Bundesarbeitsministerium in einer Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag mit, wie die &bdquo;Bild&ldquo; berichtet.Bei einer Gesamtzahl von 13,3 Millionen Versichertenrenten entspricht dies einem Anteil von 72,58 Prozent. Nahezu drei von vier Renten liegen damit unterhalb der rechnerischen &bdquo;Standardrente&ldquo; von 1538,55 Euro (Ostdeutschland: 1495,35 Euro). Die sogenannte Standardrente ist eine Vergleichsgr&ouml;&szlig;e, die rechnerisch derjenige bek&auml;me, der 45 Jahre lang als Durchschnittsverdiener Beitr&auml;ge in die Rentenkasse eingezahlt hat.<br>\nFast jeder Dritte bekommt sogar weniger als 1000 Euro Rente<br>\nZuvor hatte bereits die &bdquo;Volksstimme&ldquo; berichtet, dass fast jeder dritte Rentner in Deutschland trotz Einzahlungen in die Rentenkasse &uuml;ber 40 Jahre mit einer Rente von weniger als 1000 Euro auskommen muss. Besonders gravierend ist die Situation demnach im Osten Deutschlands, wo sich der Anteil derer, die nach 40 Jahren Beitragseinzahlungen eine Mini-Rente im dreistelligen Bereich beziehen, den Zahlen zufolge stets um die 40 Prozent bewegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.xing-news.com\/reader\/news\/articles\/3363491?cce=em5e0cbb4d.%3A7IOnBa5WmgT5nIOAcsLwAl&amp;link_position=digest&amp;newsletter_id=64480&amp;toolbar=true&amp;xng_share_origin=email\">xing<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der t&auml;gliche Betrug an Deutschlands Kassen<\/strong><br>\nSeit 2016 gibt es das Kassengesetz, aber es wirkt nicht. Das Land der vermeintlich so korrekten Deutschen schafft es nicht j&auml;hrlich 10 Milliarden Euro Steuerhinterziehung abzustellen.<br>\nWer aus dem Ausland nach Deutschland zieht, bekommt schon bald Post vom Finanzamt. Guten Tag, sch&ouml;n, dass Sie da sind. Hier ist ihre Steuernummer und die ihrer Kinder gleich dazu. Macht nichts, wenn die gerade erst geboren wurden. Wir registrieren sie schon mal als k&uuml;nftige Steuerzahler. Hier gelten Regeln, signalisiert das, und die sind einzuhalten. Das passt zu dem wie mit der Nagelschere geschnittenen Rasen in den Vorg&auml;rten und den Einwohnern, die andere schief ansehen, wenn sie bei Rot &uuml;ber die Ampel gehen.<br>\nDas entspricht auch dem Bild, das viele im Ausland &uuml;ber &ldquo;die&rdquo; Deutschen haben: spa&szlig;frei und pedantisch. Und es f&uuml;gt sich auch in das Selbstbild &ldquo;der&rdquo; Deutschen, wenn sie &uuml;ber &ldquo;die S&uuml;dl&auml;nder&rdquo; reden. Da schwingt immer auch &Uuml;berheblichkeit mit &uuml;ber die Hallodris, die es nicht so genau nehmen, vor allem wenn es ums Geld geht. (&hellip;)<br>\nZum Gesamtbild geh&ouml;rt, dass auch er offenbar nicht ganz unbeteiligt ist an dem Wirrwarr. Als h&auml;tte Olaf Scholz nicht schon genug Scherereien mit Wirecard und der Finanzaufsicht, muss sich nun eine weitere Unterbeh&ouml;rde bekritteln lassen. Das Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik soll sich nicht rechtzeitig darum gek&uuml;mmert haben, alle Techniken, mit denen man Kassen manipulationssicher machen kann, also auch solche aus der Cloud, zu zertifizieren. Das mag eine neue Finte gegen das Gesetz und m&ouml;glicherweise dem aufkeimenden Wahlkampf geschuldet sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/kassengesetz-steuern-vorschriften-kommentar-1.4977680\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona kommt schleichend zur&uuml;ck, leider aber mit aller Macht<\/strong><br>\nBayerns Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der (CSU) hat nach der Corona-Masseninfektion auf einem Bauernhof in Niederbayern ein strenges Einhalten der Regeln zur Bek&auml;mpfung der Pandemie angemahnt. &bdquo;Corona verzeiht keinen Leichtsinn&ldquo;, sagte S&ouml;der am Montag in M&uuml;nchen. Unvernunft, mangelnde Vorsicht und zum Teil bewusste Verst&ouml;&szlig;e gegen Hygienekonzepte und Regeln seien das Problem. Daher sei das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ebenso wichtig wie ein Ausbau der Testkapazit&auml;ten und gegebenenfalls Quarant&auml;ne.<br>\n&bdquo;Corona kommt schleichend zur&uuml;ck, leider aber mit aller Macht&ldquo;, sagte S&ouml;der. Daher sei es wichtig, darauf zu achten, dass aus wenigen F&auml;llen nicht schleichend eine zweite Infektionswelle werde. &bdquo;Vorsicht muss oberstes Gebot bleiben&ldquo;, sagte der CSU-Chef.<br>\nBei Verst&ouml;&szlig;en gegen Hygieneauflagen werden k&uuml;nftig 25.000 Euro statt bislang 5000 Euro f&auml;llig, wie S&ouml;der ank&uuml;ndigte. Als weitere Konsequenz aus dem aktuellen Fall in Mamming (Landkreis Dingolfing-Landau) sollen w&auml;hrend der Erntezeit landwirtschaftliche Betriebe in k&uuml;rzeren Intervallen als bisher gepr&uuml;ft werden, das sei Tag und Nacht unangemeldet m&ouml;glich, sagte S&ouml;der. Zudem sollten alle Saisonarbeiter in Bayern auf Corona getestet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article212300499\/Soeder-zu-Corona-Ausbruch-Corona-kommt-schleichend-zurueck-leider-aber-mit-aller-Macht.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der forsche Herr S&ouml;der demonstriert hier wieder sein Gefallen am autorit&auml;ren Regieren. Was kommt nach Zwangstests, die Zwangsimpfung? Noch erschreckender als die Freude vieler Angeh&ouml;riger der politischen Elite am autorit&auml;ren Corona-Regime ist die Bereitschaft der B&uuml;rger dabei mitzumachen. Wichtig f&uuml;r diese Bereitschaft ist das Angstniveau st&auml;ndig auf dem entsprechenden Level zu halten mit Meldungen &uuml;ber entsprechende Infektionsereignissen. Es stellt sich nur die Frage w&uuml;rde man &uuml;ber eine Grippewelle genauso berichten? Das grundlegende Problem im bayerischen Hotspot Mamming ist aber nicht Corona, sondern wieder einmal die katastrophalen Arbeitsbedingungen, die eine Masseninfektion beg&uuml;nstigen. An diesen scheint sich der Herr S&ouml;der aber nicht zu st&ouml;ren.<\/em><br>\n<em>Was zudem verwundert, dass niemanden sofort an &bdquo;Angst und Macht&ldquo; von Rainer Mausfeld denkt.<\/em><br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55492\">&bdquo;Angst vor der Angst&ldquo;. Rainer Mausfeld zeichnet &bdquo;Angst und Macht&ldquo; als neoliberale Herrschaftstechnik. Eine Rezension von Albert Kl&uuml;tsch.<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Erntehelfer in Deutschland &ndash; Das brutale Gesch&auml;ft mit den Unsichtbaren<\/strong><br>\nEine internationale Recherche zeigt, wie Millionen Arbeiter ausgebeutet werden: Sie schuften f&uuml;r Hungerl&ouml;hne auf Spargel- und Erdbeerfeldern, leben unter unzumutbaren Bedingungen und fliegen raus, wenn sie nach Vertr&auml;gen fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/erntehelfer-in-deutschland-das-brutale-geschaeft-mit-den-unsichtbaren-a-00000000-0002-0001-0000-000172071836\">SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Corona-Studie in D&uuml;sseldorfer Kitas liefert eindeutiges Ergebnis<\/strong><br>\nInsgesamt hat das Institut f&uuml;r Virologie der Heinrich-Heine-Uni seit Anfang Juni insgesamt 5210 Personen, 3955 Kinder und 1255 Betreuer in 115 D&uuml;sseldorfer Kitas auf das Coronavirus untersucht. Jeder wurde zweimal pro Woche getestet &ndash;  vier Wochen lang. Dabei wurde allerdings bei nur einem einzigen Kind eine Infektion festgestellt. &hellip;<br>\n&bdquo;Gl&uuml;cklicherweise haben wir insgesamt sehr wenig F&auml;lle in den Kitas gefunden. Die Auswertung zeigt, dass im Studienzeitraum die H&auml;ufigkeit von Neuinfektionen in D&uuml;sseldorfer Kitas auf dem gleichen Niveau wie f&uuml;r die Stadt D&uuml;sseldorf insgesamt lag. Nach der &Ouml;ffnung der Kitas im eingeschr&auml;nkten Regelbetrieb ist das Infektionsgeschehen nach diesen Erkenntnissen nicht &uuml;berproportional angestiegen&ldquo;, erkl&auml;rte Prof. Dr. J&ouml;rg Timm, Chef des Instituts f&uuml;r Virologie an der Uniklinik D&uuml;sseldorf.<br>\nF&uuml;r NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP), dessen Ministerium die Studie in Auftrag gegeben hatte, sch&auml;tzt die Lage so ein: &bdquo;Die bisherigen Studienergebnisse geben keinen Anlass davon auszugehen, dass von Kita-Kindern ein erh&ouml;htes Infektionsrisiko ausgeht oder im Umfeld Infektionsketten ausgel&ouml;st werden, obwohl das geltende Abstandsgebot in der Kindertagesbetreuung nicht eingehalten werden kann.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.express.de\/duesseldorf\/3955-kinder-getestet-corona-studie-in-duesseldorfer-kitas-liefert-eindeutiges-ergebnis-37067484\">Express<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das Fazit des Chefs des Instituts f&uuml;r Virologie an der Uniklinik D&uuml;sseldorf mutet hier doch etwas seltsam an. Man k&ouml;nne keine klare Aussage dazu machen welche Bedeutung Kinder als Infektionsquelle haben. Eine Neuinfektion innerhalb des vierw&ouml;chigen Untersuchungszeitraumes bei fast 4000 getesteten Kindern. Welche Eindeutigkeiten braucht Herr Timm eigentlich? Oder passt das Untersuchungsergebnis nicht zum politisch gew&uuml;nschten Narrativ?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Uruguay &ndash; Das einstige s&uuml;damerikanische Musterland auf Abwegen<\/strong><br>\nUruguay galt lange als &ldquo;die Schweiz S&uuml;damerikas&rdquo;. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die neue rechtskonservative Regierung peitscht aktuell 500 &ldquo;Dringlichkeits&rdquo;-Gesetze in drei Monaten durch, schr&auml;nkt Presse- und Meinungsfreiheit ein und reaktiviert Paragrafen aus Zeiten der Diktatur.<br>\nWelches Parlament kann innerhalb von drei Monaten 500 Gesetze pr&uuml;fen, diskutieren, sich von Experten beraten lassen sowie die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die Inhalte informieren? Den W&auml;hlern Zeit lassen, zu reagieren, sich &uuml;ber ihre Interessenverb&auml;nde oder auf der Stra&szlig;e daf&uuml;r oder dagegen zu &auml;u&szlig;ern? Letztlich all das, was normalerweise zur T&auml;tigkeit eines regul&auml;ren demokratischen Parlaments geh&ouml;rt?<br>\nDas ist unm&ouml;glich. Erst recht nicht unter den Bedingungen der Pandemie-Kontaktbeschr&auml;nkungen. In Uruguay hat man die Produktion einer Legislaturperiode innerhalb von drei Monaten unter solchen Bedingungen durchgewunken: Daf&uuml;r sind laut Verfassung f&uuml;nf Jahre vorgesehen. Der Senat stimmte in f&uuml;nf Tagen &uuml;ber t&auml;glich rund 95 Artikel der verbliebenen 476 Gesetzestexte ab.<br>\nW&uuml;rde das Gleiche in Venezuela geschehen: Br&uuml;ssel, Washington und die Lima-Gruppe w&uuml;rden gegen die &ldquo;Ma&szlig;nahmen der Maduro-Diktatur&rdquo; protestieren und das n&auml;chste Sanktionspaket verabschieden.<br>\nMan k&ouml;nnte den Vorgang ein parlamentarisches &ldquo;Aussetzen&rdquo; der Demokratie nennen, um das Wort &ldquo;Putsch&rdquo; zu vermeiden. Die in jeder Hinsicht stabile Lage des Landes ben&ouml;tigte in keinem Bereich eine &ldquo;Notl&ouml;sung&rdquo; oder sogenannte &ldquo;Dringlichkeitsma&szlig;nahmen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/104828-uruguay-einstige-sudamerikanische-musterland-auf-abwegen\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hunderte Verfahren gegen Polizisten wegen illegaler Datenabfragen<\/strong><br>\nWegen unberechtigter Datenabfragen sind seit 2018 in ganz Deutschland mehr als 400 Ordnungswidrigkeits-, Straf- oder Disziplinarverfahren gegen Polizeibeamte eingeleitet worden. Das hat eine Umfrage der Welt am Sonntag bei den Innenministerien und Datenschutzbeauftragten der Bundesl&auml;nder und des Bundes ergeben. Darunter sei eine zweistellige Zahl von eingestellten oder noch zu pr&uuml;fenden Verfahren, hei&szlig;t es in dem Bericht. Vollst&auml;ndig sind die Zahlen nicht &ndash; in Sachsen-Anhalt konnten die zust&auml;ndigen Stellen den Angaben zufolge zun&auml;chst keine konkreten Angaben machen. (&hellip;)<br>\nIn den vergangenen Wochen ist bekannt geworden, dass mehrere Personen des &ouml;ffentlichen Lebens, vor allem Frauen, rechtsextreme Drohschreiben mit der Signatur &ldquo;NSU 2.0&rdquo; erhalten hatten. Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) sprach am Dienstag von 69 derartigen Schreiben. Die nicht &ouml;ffentlichen Daten einiger Betroffenen wurden kurze Zeit vorher von hessischen Polizeicomputern abgefragt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2020-07\/nsu-2-0-polizei-datenabfrage-verfahren-rechtsextremismus-hessen\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>USA setzen Kopfgeld auf Obersten Richter von Venezuela aus<\/strong><br>\nDie US-Regierung hat ein Kopfgeld von f&uuml;nf Millionen US-Dollar auf den Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs Venezuelas, Maikel Moreno, ausgesetzt. Mit dieser Summe sollen Hinweise belohnt werden, die zur Ergreifung und Verurteilung des venezolanischen Magistraten f&uuml;hren.<br>\nUS-Au&szlig;enminister Mike Pompeo beschuldigte Moreno in einem Tweet, er habe &ldquo;seine Autorit&auml;tsposition zur pers&ouml;nlichen Bereicherung missbraucht&rdquo; und &ldquo;Schmiergeldzahlungen akzeptiert, um den Ausgang von Kriminalf&auml;llen in Venezuela zu beeinflussen&rdquo;. Zudem sei Moreno in das &ldquo;internationale organisierte Verbrechen&rdquo; verwickelt, sagte Pompeo.<br>\nMoreno bezeichnete die Anschuldigungen in einer Stellungnahme als &ldquo;feige und unbegr&uuml;ndet&rdquo;. Es sei nicht das erste Mal, dass die US-Regierung versuche, &ldquo;die demokratischen Institutionen und den Frieden in Venezuela zu untergraben&rdquo;. Die venezolanische Gerichtsbarkeit akzeptiere jedoch keinerlei Bevormundung durch ausl&auml;ndische Regierungen, so der Jurist.<br>\nMoreno ist nicht der erste Amtstr&auml;ger des s&uuml;damerikanischen Landes, auf den die USA in Wildwest-Manier ein Kopfgeld aussetzen. Bereits im M&auml;rz war eine Belohnung von 15 Millionen US-Dollar f&uuml;r die Ergreifung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro sowie zehn Millionen Dollar f&uuml;r den Vorsitzenden der Verfassunggebenden Versammlung, Diosdado Cabello, und den &Ouml;lminister und Vizepr&auml;sidenten f&uuml;r wirtschaftliche Angelegenheiten, Tareck El Aissami, ausgesetzt worden.<br>\nErst k&uuml;rzlich hat die Administration von US-Pr&auml;sident Donald Trump ihre Absicht bekr&auml;ftigt, mit &ldquo;maximalem Druck&rdquo; auf die gew&auml;hlte Regierung Venezuelas einen Regimewechsel erreichen zu wollen. Dazu geh&ouml;ren neben personenbezogenen Zwangsma&szlig;nahmen und juristischen Verfahren gegen Regierungsvertreter auch ein umfassendes Sanktionsregime gegen Venezuelas Wirtschaft und die diplomatische Anerkennung paralleler, nicht demokratisch legitimierter Institutionen, wie der selbstproklamierte &ldquo;Interimspr&auml;sident&rdquo; Juan Guaid&oacute; oder der &ldquo;Oberste Gerichtshof im Exil&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/07\/241939\/kopfgeld-usa-maikel-morena-richter\">amerika21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sind das die Werte des Westens f&uuml;r Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, mit denen Deutschland und die EU verb&uuml;ndet sein wollen, um internationale Beziehungen zu pflegen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Arte greift CIA-Bespitzelungen von Julian Assange auf<\/strong><br>\nWeder SRF, ARD noch ZDF informierten &uuml;ber neue Zeugenaussagen im Gerichtsverfahren in Spanien. Arte sendete eine grosse Reportage.<br>\nDie US-Administration liess bislang keine Gelegenheit ungenutzt, das Leben des WikiLeaks-Gr&uuml;nders zur H&ouml;lle zu machen. Seit Jahren f&uuml;hrt sie einen schonungslosen Kampf gegen Julian Assange. Selbst in der ecuadorianischen Botschaft in London sp&auml;hten die US-Geheimdienste Assange aus. Infosperber hatte in drei Teilen dar&uuml;ber berichtet. In die Botschaft war Assange 2010 gefl&uuml;chtet, um einer Auslieferung an die USA zu entgehen.<br>\nEnde Juni informierte der deutsch-franz&ouml;sische Kultursender Arte in der Reportage &laquo;Grossbritannien: Global Assange&raquo; ausf&uuml;hrlich &uuml;ber die Bespitzelung Assanges. Die beiden Arte-Journalisten und Filmemacher &Eacute;tienne Huver und Marina Ladous recherchierten seit diesem M&auml;rz zur Aff&auml;re. Sie sprachen mit mehreren involvierten Personen. Darunter mit Rafael Correa, dem Ex-Pr&auml;sidenten von Ecuador, Aitor Martinez, dem spanischen Anwalt Assanges, Fidel Narv&aacute;ez, dem ehemaligen ecuadorianischen Konsul in London sowie auch mit John Shipton, dem Vater von Assange.<br>\nZur Erinnerung: Vergangenen Sommer reichte Julian Assange in Madrid gegen David Morales, den CEO der spanischen Sicherheitsfirma UC Global, Strafanzeige ein. Morales hatte im Auftrag der US-Geheimdienste den WikiLeaks-Gr&uuml;nder in der ecuadorianischen Botschaft in London ausgesp&auml;ht. Mittlerweile f&uuml;hrt die spanische Justiz ein Untersuchungsverfahren. Ebenso wie Infosperber haben sich auch die Arte-Journalisten die spanischen Gerichtsdokumente beschafft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/kk-kkd-k\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Schwere Vorw&uuml;rfe gegen den Antisemitismusbeauftragten<\/strong><br>\nMehr als 60 Wissenschaftler und Kulturschaffende aus Deutschland und Israel kritisieren in einem Brief an Angela Merkel den Antisemitismusbeauftragten Klein.<br>\nMehr als 60 Wissenschaftler, Schriftsteller und K&uuml;nstler aus Deutschland und Israel warnen in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einem &bdquo;inflation&auml;ren, sachlich unbegr&uuml;ndeten und gesetzlich unfundierten Gebrauch des Antisemitismus-Begriffs&ldquo;.<br>\nIn dem am Sonntag ver&ouml;ffentlichten Schreiben bekunden sie ihre Sorge vor einer Gef&auml;hrdung der Meinungsfreiheit, die auf die &bdquo;Unterdr&uuml;ckung legitimer Kritik an der israelischen Regierungspolitik zielt&ldquo;. Das gelte etwa f&uuml;r die drohende Annexion pal&auml;stinensischer Gebiete durch Israel.<br>\nHeftige Vorw&uuml;rfe richten die Unterzeichner in diesem Zusammenhang gegen den Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein. Mit der Unterst&uuml;tzung rechtspopulistischer israelischer Stimmen lenke er &bdquo;die Aufmerksamkeit von realen antisemitischen Gesinnungen und Ausschreitungen ab, die j&uuml;disches Leben in Deutschland tats&auml;chlich gef&auml;hrden&ldquo;. Es werde geduldet, &ldquo;dass Stimmen des Friedens und des Dialogs diffamiert und mundtot gemacht werden sollen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/stimmung-der-einschuechterung-und-angst-schwere-vorwuerfe-gegen-den-antisemitismusbeauftragten\/26040238.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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