{"id":63384,"date":"2020-07-29T08:22:19","date_gmt":"2020-07-29T06:22:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384"},"modified":"2020-07-29T08:22:19","modified_gmt":"2020-07-29T06:22:19","slug":"hinweise-des-tages-3662","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h01\">Assange-Anwalt Garz&oacute;n erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h02\">Jens Spahn muss sich vor dem Kartellamt verantworten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h03\">&ldquo;Deutschland hat effektiv keine Streitkr&auml;fte mehr&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h04\">Nord Stream 2 und die US-Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h05\">Gef&auml;hrliche Wendung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h06\">Lohnuntergrenze: Chef von Mindestlohnkommission warnt vor rascher Anhebung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h07\">Neues Zeitalter, neue Steuern: Russland erw&auml;gt Einkommenssteuer f&uuml;r Roboter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h08\">Verschwinden im Super Safe Space<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h09\">Eine verlorene Generation?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h10\">RKI-Pr&auml;sident: &bdquo;Die Entwicklung macht uns gro&szlig;e Sorgen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h11\">Coronakrise und Konjunkturpaket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h12\">Neue Angriffe auf den arbeitsfreien Sonntag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h13\">Die Covid-19-Task Force &uuml;bertrieb den Nutzen der Masken massiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h14\">Die EU &ndash; ein &raquo;handlungsf&auml;higer Stabilit&auml;tsanker&laquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h15\">R&uuml;ckschlag f&uuml;r das Klima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h16\">Polizei braucht endlich unabh&auml;ngigen Sonderermittler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h17\">Trump will Russland zu G7 einladen, aber will Russland eigentlich in das Format zur&uuml;ckkehren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63384#h18\">Deutschland verurteilt t&uuml;rkische Kommunisten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Assange-Anwalt Garz&oacute;n erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen USA<\/strong><br>\nMan h&auml;tte nicht nur seinen Mandanten Julian Assange, sondern auch ihn selbst abgeh&ouml;rt, wirft der spanische Anwalt Baltasar Garz&oacute;n den USA vor. Eine Sicherheitsfirma soll zudem heimlich Videos aufgenommen haben.<br>\nDer fr&uuml;here spanische Richter Baltasar Garz&oacute;n und heutige Rechtsanwalt von WikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange hat den USA vorgeworfen, ihn abgeh&ouml;rt zu haben. Nach einer Anh&ouml;rung vor Gericht am Montag in Madrid sagte Garz&oacute;n, die USA h&auml;tten nicht nur seinen Mandanten, sondern auch ihn selbst etwa bei einem Treffen mit dem damaligen ecuadorianischen Pr&auml;sidenten Rafael Correa in Madrid abh&ouml;ren lassen, wie die Nachrichtenagentur Europa Press meldete&hellip;<br>\nHeimliche Aufnahmen in der Botschaft Ecuadors<br>\nBei der Anh&ouml;rung vor Gericht seien ihm Videoaufnahmen zug&auml;nglich gemacht worden, in denen die Anw&auml;lte im Gespr&auml;ch mit Assange zu sehen seien. Die heimlichen Aufnahmen in der Botschaft Ecuadors seien mutma&szlig;lich von einem spanischen Sicherheitsunternehmen gemacht worden, das die Informationen an die USA weitergegeben habe, sagte Garz&oacute;n. Die spanischen Ermittlungsergebnisse sollten der britischen Justiz zur Verf&uuml;gung gestellt werden, betonte der Ex-Richter&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/assange-anwalt-garzon-erhebt-schwere-vorwurfe-gegen-usa-a-0043d381-2dea-4dc2-a70f-5e3ce692e5da\">SPON<\/a>\n<p><strong>Dazu: Gericht will Assange bewusst Covid-19 Gefahr aussetzen<\/strong><br>\nTrotz ausdr&uuml;cklicher Warnungen seiner &Auml;rzte vor Ansteckungsgefahr mit Covid-19 will Richterin Vanessa Baraitser den gesundheitlich stark angeschlagenen Julian Assange dazu zwingen, an der kommenden Anh&ouml;rung vor dem Westminster Magistrates&lsquo; Court am 27.07.2020 per Videolink teilzunehmen.<br>\nUm zum Video-&Uuml;bertragungsraum zu gelangen, muss Assange einen langen Weg durch das Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh zur&uuml;cklegen, bekannt als britisches Guantanamo Bay, wo er weiterhin unschuldig gefangen gehalten wird, obwohl seine Haftstrafe wegen Versto&szlig;es gegen Kautionsauflagen bereits seit dem 22.09.2019 beendet ist. Auf diesem Weg besteht eine erh&ouml;hte Ansteckungsgefahr. Der WikiLeaks-Journalist geh&ouml;rt aufgrund seiner massiv angegriffenen Gesundheit und einer bekannten Lungen-Vorerkrankung zur Covid-19 Risikogruppe. Die W&auml;rter in Belmarsh tragen keine Schutzmasken und es sind bereits Todesf&auml;lle aufgrund von Covid-19 in Belmarsh bekannt. Schon seit vielen Monaten schl&auml;gt der UN-Sonderberichterstatter &uuml;ber Folter, Prof. Nils Melzer, Alarm wegen des lebensbedrohlichen gesundheitlichen Zustands des Australiers, und seitdem hat sich dessen Gesundheit nicht verbessert. Prof. Melzer hat im November 2019 auch den Deutschen Bundestag &uuml;ber die Lebensgefahr f&uuml;r Julian Assange informiert.<br>\n(&hellip;) WikiLeaks-Chefredakteur Kristinn Hrafnsson sagte: &bdquo;Julian konnte 17 Wochen lang seine Anw&auml;lt*innen nicht treffen. Nachdem er ein Jahr lang um einen Computer gebeten hatte, hat er nun einen bekommen dessen Tasten verklebt sind und bei dem die Tippfunktion deaktiviert ist. Die Unterlagen zum Prozess umfassen Zehntausende von Seiten, und Julian kann nicht einmal Notizen oder Anweisungen f&uuml;r seine Anw&auml;lt*innen tippen. Bei jedem einzelnen Schritt werden ihm die Werkzeuge genommen, die Julian haben muss, um sich zur Wehr setzen zu k&ouml;nnen. Ich fordere den britischen Justizminister Robert Buckland auf, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um Beschr&auml;nkungen aufzuheben, die Julian daran hindern, sich an seiner Rechtsverteidigung zu beteiligen und diese vorzubereiten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.freeassange.eu\/2020\/07\/26\/gericht-will-assange-bewusst-covid-19-gefahr-aussetzen\/\">Free Assange<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jens Spahn muss sich vor dem Kartellamt verantworten<\/strong><br>\nErnst &amp; Young wurde mit der aus dem Ruder gelaufenen Schutzmasken-Beschaffung beauftragt &ndash; ohne Ausschreibung. Nun entscheidet das Kartellamt, ob das rechtm&auml;&szlig;ig war.<br>\nAuftr&auml;ge an Wirtschaftsberatungsgesellschaften geh&ouml;ren im politischen Gesch&auml;ft zum Alltag f&uuml;r die verantwortlichen Minister. Die politische Karriere der heutigen EU-Kommissionspr&auml;sidentin und ehemaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) scheiterte fast an einem um McKinsey gruppierten Beraterheer in Verteidigungsministerium und Bundeswehr.<br>\nUnd in der gerade immer weiter hochkochenden Wirecard-Aff&auml;re spielen die Wirtschaftsberater von Ernst &amp; Young (EY) offenbar eine zentrale Rolle, &uuml;ber die wom&ouml;glich bald in einem Untersuchungsausschuss gesprochen wird. Nicht unwahrscheinlich, dass dabei auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgeladen werden k&ouml;nnte, der seinerzeit als parlamentarischer Staatssekret&auml;r unter Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (beide CDU) FinTech-Beauftragter des Ministeriums war.<br>\nDoch Ernst &amp; Young k&ouml;nnte Spahn auch vorher schon Kopfschmerzen bereiten: Dann n&auml;mlich, wenn das Bundeskartellamt entscheidet, dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) EY rechtswidrig damit beauftragt hat, ein aus dem Ruder gelaufenes Open-House-Verfahren zur Beschaffung von Atemschutzmasken und Schutzausr&uuml;stungen zu managen&hellip;<br>\nMindestens 30 weitere Verfahren anh&auml;ngig<br>\nUnd es ist bei weitem nicht der einzige Prozess im Zusammenhang mit dem Open-House-Verfahren: Vor dem Landgericht Bonn sind derzeit mindestens 30 Verfahren anh&auml;ngig&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/chaotische-maskenbestellungen-jens-spahn-muss-sich-vor-dem-kartellamt-verantworten\/26039988.html\">Tagespiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu Fabio de Masi:<\/strong><br>\nNicht erst seit dem #Wirecard-Skandal stehen gro&szlig;e Wirtschaftspr&uuml;fer wie #EY aufgrund ihrer Marktmacht und Interessenkonflikten in der Kritik. Die Vergabe millionenschwerer &ouml;ffentlicher Auftr&auml;ge an Beratungsunternehmen darf nicht zu #Vetternwirtschaft f&uuml;hren. Gro&szlig;e Auftr&auml;ge ohne Ausschreibung m&ouml;gen in der #Coronakrise wegen der Defizite im nationalen Katastrophenschutz nachvollziehbar sein. Die Bundesregierung sollte aber erl&auml;utern, weshalb auch zuvor Auftr&auml;ge ohne Ausschreibung an EY vergeben wurden!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/fabio.d.masi\/photos\/a.212327882300252\/1389184321281263\/?type=3&amp;theater\">Fabio de Masi<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Deutschland hat effektiv keine Streitkr&auml;fte mehr&rdquo;<\/strong><br>\nDer frisch nominierte US-Botschafter in Berlin h&auml;lt die Bundeswehr f&uuml;r &ldquo;hoffnungslos demoralisiert&rdquo;<br>\nGestern gab das Wei&szlig;e Haus bekannt, dass Douglas Macgregor neuer US-Botschafter in Berlin werden soll. Der West-Point-Absolvent, der 1987 an der University of Virginia im Fach Internationale Beziehungen promoviert wurde, diente lange Zeit in den US-Streitkr&auml;ften und arbeitete danach als Autor und Berater&hellip;<br>\nNATO nur mehr ein Zombie<br>\nZur NATO, in der diese T&uuml;rkei Mitglied ist, meinte Macgregor im letzten Jahr, sie sei seit dem Untergang ihres Gr&uuml;ndungsgrundes Ostblock ein Zombie, der nur mit Voodoo am Leben erhalten werde. Das NATO-Mitgliedsland-Deutschland, in dem er Botschafter werden soll, hat seiner Wahrnehmung nach &ldquo;effektiv keine Streitkr&auml;fte mehr&rdquo;, weil die deutsche Bundeswehr &ldquo;hoffnungslos demoralisiert&rdquo; sei.<br>\nTrumps Kritik an der deutschen Verteidigungspolitik bezeichnete er 2018 als berechtigt, weil sich die Deutschen &ldquo;dank uns nicht verpflichtet f&uuml;hlen, sich selbst zu verteidigen&rdquo;. Deshalb habe der Pr&auml;sident Recht, wenn er der deutschen Staatsf&uuml;hrung sage, &ldquo;sehen Sie, warum sollte der US-amerikanische Steuerzahler Sie verteidigen, wenn Sie nicht willens sind, sich selbst zu verteidigen?&rdquo; Damit d&uuml;rfte Macgregor der richtige Mann f&uuml;r ein Vorhaben sein, zu dem im Laufe dieser Woche weitere Details bekannt gegeben werden sollen: Den Abzug von 9.500 der dort noch stationierten 34.500 US-Soldaten aus Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutschland-hat-effektiv-keine-Streitkraefte-mehr-4856719.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Da haben die USA ja mal wieder einen &bdquo;w&uuml;rdigen&ldquo; Vertreter herausgesucht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nord Stream 2 und die US-Sanktionen<\/strong><br>\n(&hellip;) Die USA sind entschlossen, auf der Basis von Abschnitt 232 des &ldquo;Countering America&rsquo;s Adversaries Through Sanctions Act&rdquo; Sanktionen gegen Firmen und Personen zu verh&auml;ngen, die sich am Bau und sp&auml;teren Betrieb der Pipeline beteiligen.<br>\nDiese Sanktionen sind unzweideutig v&ouml;lkerrechtswidrig, weil hier ein nationales Gesetz eines Staates exterritorial angewendet wird. Wir konnten dieses Verhalten der USA in den vergangenen Jahren immer wieder beobachten, wie im Fall Iran. Ohne dies an dieser Stelle n&auml;her auszuf&uuml;hren: Wirkung konnten die verh&auml;ngten Sanktionen nur wegen der Rolle des US-Dollars im Weltfinanzsystem entfalten. Gemeinhin nennt man ein solches Vorgehen Erpressung.<br>\nDie deutsche Regierung hat sich zwar &ouml;ffentlich jede Einmischung in die gesch&auml;ftlichen Aktivit&auml;ten Deutschlands verbeten. Dies ist jedoch nicht ausreichend, um die USA von ihrem Vorhaben abzubringen, das Projekt Nord Stream 2 zu verhindern&hellip;<br>\nWas also rate ich der Bundesregierung? Keinesfalls sollte sie versuchen, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, also ihrerseits zu Sanktionen zu greifen. Denn dann befeuerte sie die Erosion des V&ouml;lkerrechts, die sie ja gerade beklagt. Die Charta der Vereinten Nationen weist den Weg. Deutschland ist bis zum Jahresende nicht-st&auml;ndiges Mitglied des Sicherheitsrats und hat noch bis Ende Juli den Vorsitz inne. Sie sollte die Initiative zur Anwendung des Artikels 96 der Charta ergreifen:<br>\nArtikel 96<br>\n(1) Die Generalversammlung oder der Sicherheitsrat kann &uuml;ber jede Rechtsfrage ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs anfordern.<br>\n(2) Andere Organe der Vereinten Nationen und Sonderorganisationen k&ouml;nnen mit jeweiliger Erm&auml;chtigung durch die Generalversammlung ebenfalls Gutachten des Gerichtshofs &uuml;ber Rechtsfragen anfordern, die sich in ihrem T&auml;tigkeitsbereich stellen.<br>\n(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nord-Stream-2-und-die-US-Sanktionen-4852688.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliche Wendung<\/strong><br>\nSelbst Liberale und Linke sind nicht mehr davor gefeit, als Rassisten gebrandmarkt zu werden. Das ist eine neuartige Ma&szlig;losigkeit.<br>\n(&hellip;) Seit einiger Zeit wird in Deutschland und der Welt heftig &uuml;ber Rassismus diskutiert. Die Debatte kann dabei, wie einige Indizien andeuten, auch eine gef&auml;hrliche Wendung nehmen. Die Rassismuskritik f&uuml;hrt dann nicht mehr zu neuer Solidarit&auml;t, sondern dient dem Zelebrieren eines affirmierten Opferstatus und droht zur Selbstbest&auml;tigung auszuarten&hellip;<br>\n(&hellip;) Gewappnet mit dem moralischen Panzer des Minderheitenstatus, sind diese neuen Minderheitsvertreter immer schon im Recht, sprechen sie doch aus Diskriminierungserfahrung. Diskriminierungswahrnehmung, diese scheinbar unbestreitbare Erfahrung, stattet ihre Sprecher gleich mit dem moralischen Anspruch aus, bereits dadurch im Besitz der Wahrheit zu sein. Unabl&auml;ssig prangern sie das rassistische Ressentiment an, sind aber selbst voll Ressentiments gegen&uuml;ber denjenigen, die sie f&uuml;r die Dominanten halten&hellip;<br>\nWerden also politische Positionen nach Herkunft verteilt? Bewegen wir uns dann nicht in gef&auml;hrlicher N&auml;he eines zwar nicht rassistischen, wohl aber eines rassischen Denkens?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Debatte-ueber-Rassismus\/!5699235\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein lesenswerter Artikel, aber was hat nur den zust&auml;ndigen taz-Redakteur zur Unter-&Uuml;berschrift &bdquo;Selbst Liberale und Linke sind nicht mehr davor gefeit, als Rassisten gebrandmarkt zu werden&ldquo; veranlasst? Sind &bdquo;links&ldquo; und &bdquo;rassistisch&ldquo; etwa Gegens&auml;tze? Da war sogar die taz schon viel weiter. Unvergessen sind beispielsweise die Kolumnen von Wiglaf Droste in den Neunziger Jahren, in denen er sich in steter Regelm&auml;&szlig;igkeit den selbstgerechten Lesern einen Spiegel vorhielt und ihnen ihren &bdquo;positiven Rassismus&ldquo; um die Ohren schleuderte. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lohnuntergrenze: Chef von Mindestlohnkommission warnt vor rascher Anhebung<\/strong><br>\nBundesarbeitsminister Hubertus Heil will die Lohnuntergrenze m&ouml;glichst bald auf zw&ouml;lf Euro anheben. Der Vorsitzende der zust&auml;ndigen Kommission ist skeptisch.<br>\nDer Chef der Mindestlohnkommission, Jan Zilius, hat sich kritisch &uuml;ber eine rasche Anhebung der Lohnuntergrenze ge&auml;u&szlig;ert. &ldquo;Von heute auf morgen den Mindestlohn auf zw&ouml;lf Euro anzuheben, w&auml;re h&ouml;chst problematisch&rdquo;, sagte Zilius der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;.<br>\n&ldquo;Weil wir dann eine &Uuml;berholung von laufenden Tarifvertr&auml;gen in einem Umfang h&auml;tten, der mit unserer im Grundgesetz vereinbarten Tarifautonomie nicht mehr viel zu tun h&auml;tte&rdquo;, argumentierte er. &ldquo;Anders ausgedr&uuml;ckt: Wir w&uuml;rden mit einer zu schnellen Erh&ouml;hung auf zw&ouml;lf Euro die Tarifverhandlungen f&uuml;r untere Lohngruppen obsolet machen.&rdquo;<br>\nDie Mindestlohnkommission hatte Ende Juni eine Anhebung von derzeit 9,35 Euro auf 10,45 Euro pro Stunde bis 2022 empfohlen. In dem Gremium stimmen Spitzenvertreter der Arbeitgeber und der Gewerkschaften &uuml;ber die Mindestlohnh&ouml;he ab. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will danach rasch eine weitere kr&auml;ftige Erh&ouml;hung auf zw&ouml;lf Euro erreichen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mindestlohn-kommissionschef-jan-zilius-warnt-vor-rascher-anhebung-a-329cfefa-dfba-40d8-8515-8c2645f47d75?fbclid=IwAR2HhyaoJOtw_7t9i7AT9YK-CTwSLrXX5bCYI4YKhPqZaDzQbts4JrqxsJ8\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Da stellt sich die Frage weshalb einige Tarifl&ouml;hne unter dem Niveau eines Mindestlohns liegen?<\/em><\/p>\n<p><em>Na deshalb: Im Zuge der SPD-GR&Uuml;NE Agenda2010 Reformen wurde die Verhandlungsposition der Gewerkschaften durch Minijobs, Leiharbeit, Werkvertrags Prek&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse, mit der Drohung Hartz 4 im Hintergrund, derma&szlig;en geschw&auml;cht, dass die Armutsl&ouml;hne zum Tariflohn wurden!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Ja Herr Zilius, da haben Sie Recht. Mit der Anhebung des Mindestlohnes darf man sich nicht beeilen, schlie&szlig;lich geht es bei dem Gesetzesprojekt ja um eine Erh&ouml;hung des Einkommens f&uuml;r die &Auml;rmsten, und die brauchen ja kein Geld. Und man stelle sich doch mal vor, eine ArbeiterIn w&uuml;rde pl&ouml;tzlich durch ein Gesetz ein paar Cent mehr Lohn bekommen, als ihr per Tarifvertrag zusteht. Nicht auszudenken, wo k&auml;men wir denn da hin?! Am Ende w&uuml;rde er\/sie ja dann sich auch noch was davon kaufen k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Neues Zeitalter, neue Steuern: Russland erw&auml;gt Einkommenssteuer f&uuml;r Roboter<\/strong><br>\n(&hellip;) Russische Unternehmen k&ouml;nnten bald verpflichtet werden, 13 Prozent Steuern f&uuml;r den Einsatz von Robotern anstelle von Menschen zu zahlen, berichtete die russische Zeitung Iswestija unter Berufung auf einen Vorschlag des Instituts f&uuml;r progressive Bildung&hellip;<br>\nDas von den &ldquo;Robotaxis&rdquo; erhaltene Geld soll in einen Sonderfonds &uuml;berwiesen werden, der Menschen in gef&auml;hrdeten Berufen, wie Verk&auml;ufer, Kassierer, Wachleute, Fremdenf&uuml;hrer und Bankangestellte dabei unterst&uuml;tzt, eine Ausbildung f&uuml;r gefragte F&auml;higkeiten zu erhalten. Laut Anna Marks, Direktorin des Instituts f&uuml;r progressive Bildung, k&ouml;nnten in den n&auml;chsten 10 bis 15 Jahren bis zu 20 Millionen Russen aus ihren Arbeitsverh&auml;ltnissen entlassen und durch Roboter ersetzt werden. Sie sagte gegen&uuml;ber Iswestija:<br>\n&bdquo;Wir schlagen die Einf&uuml;hrung einer Steuer vor, die mit 13 Prozent der pers&ouml;nlichen Einkommenssteuer auf das Durchschnittsgehalt eines bestimmten Berufs vergleichbar ist.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/russland\/104902-neues-zeitalter-neue-steuern-russland-roboter\/\">RT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Ein durchaus vern&uuml;nftiger Vorschlag. Allerdings sollten gleichzeitig auch noch entsprechende Beitr&auml;ge an die Sozialversicherung zur Finanzierung der Arbeitslosigkeit und der Renten abgef&uuml;hrt werden m&uuml;ssen. So wie generell auf alle Einkommensarten auch Sozialversicherungsbeitr&auml;ge gezahlt werden m&uuml;ssten, also nicht nur auf Lohn, sondern auch auf Betriebsgewinne und Zins- und Pacht-Ertr&auml;ge. Und das nat&uuml;rlich nicht nur in Russland&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verschwinden im Super Safe Space<\/strong><br>\n(&hellip;) In den letzten Jahren zeichnete sich eine Spaltung der Linken ab: Ein vornehmlich jugendlich und akademisch gepr&auml;gtes Milieu gab unter Einfluss des linken Neoliberalismus die Orientierung an sozial&ouml;konomischen Aufgaben und deren L&ouml;sung durch rationales Staatshandeln nach Ma&szlig;gabe von Gleichheit und Solidarit&auml;t auf. Ersetzt wurde sie durch &ndash; in symbolischen R&auml;umen angesiedelte &ndash; identit&auml;tspolitischen Themen und einen gef&uuml;hlten Kosmopolitismus.<br>\nJetzt scheint der n&auml;chste Bruch bevorzustehen. Als Katalysator dieser neuen Dissoziation &ndash; deren Trennlinien allerdings noch kaum scharf ausgearbeitet sind &ndash; fungiert die Auseinandersetzung um das Corona-Virus bzw. die Politik, mit der die meisten Staaten auf dessen Erscheinen reagierten. Jene Linien genauer zu bestimmen, an denen sich die Lager trennen, d&uuml;rfte entscheidend zur Kl&auml;rung der diskursiven Lage beitragen, die gegenw&auml;rtig recht verworren erscheint. Eine Vierteilung scheint sich dabei abzuzeichnen, da die neue Trennungslinie orthogonal zur schon bestehenden verlaufen zu scheint.<br>\nEine wesentliche Kraft, die die Trennung vorantreibt, geht von der Suche nach sicheren R&auml;umen aus. Wobei Sicherheit zun&auml;chst im symbolischen Bereich gesucht worden war, mit einer im Zeichen von Corona praktizierten Politik der physischen Absperrung und Distanz. Diese erfuhr eine unverhoffte Verk&ouml;rperung im zum zentralen Programmpunkt erhobenen Suche nach der biomedizinischen Immunisierung.<br>\nIst es purer Zufall, dass die Liebhaber der symbolisch gereinigten R&auml;ume auch besonders nachdr&uuml;cklich auf die Praktizierung jener Politik bestehen? Ist der Mundschutz die Fortsetzung der Sternchen und P&uuml;nktchen? Die Aussperrung des Virus durch soziale Isolation die Fortsetzung der Aussperrung vermeintlicher sexueller, rassischer, etc. Diskriminierung, wie sie &ndash; h&ouml;chst symboltr&auml;chtig &ndash; mit der &Uuml;berschreibung von Eugen Gomringers Gedicht avenidas an einer Fassade der Alice-Solomon-Hochschule stattfand?<br>\nSchon werden die letzten Spuren der Mohren getilgt und alles beseitigt, was an die rassistische Geschichte Europas und seiner Kolonien erinnern k&ouml;nnte. Demn&auml;chst wird jemand auf die Idee kommen, die Werke von Immanuel Kant und Karl Marx umzuschreiben, die doch sowohl das Wort &rsaquo;Neger&lsaquo; als auch &rsaquo;Rasse&lsaquo; in den Mund nahmen. Oder noch besser, Bach und Wagner ihres Antisemitismus wegen aus den Musikprogrammen zu bannen. Die Umbenennung der Richard-Wagner-Pl&auml;tze und der Johann-Sebastian-Bach- Stra&szlig;en inbegriffen.<br>\nJetzt geht mit Mundschutz, Distanzierung und der Suche nach dem Impfstoff eine versch&auml;rfte Reinigung der Geschichte, des &ouml;ffentlichen Raums und sogar des Grundgesetzes von den Spuren wirklicher oder nur vermeintlicher rassistischer Diskriminierung einher. Es geht jetzt offenkundig darum, einer virologisch und bakteriologisch gereinigten Gesellschaft auch einen sterilen Diskursraum vor einer symbolisch gereinigten Geschichte bereitzustellen &mdash; und alles was dazu nicht passt, als irgendwie eklig, verschw&ouml;rungstheoretisch, querfrontverd&auml;chtig, rassistisch, faschistisch, etc. auszuscheiden.<br>\nInteressanterweise schlie&szlig;en sich diesem Bem&uuml;hen auch Teile der Linken an, die der kulturalistischen, identit&auml;tspolitischen Str&ouml;mung bisher eher fernstanden. Die neue, von den lautst&auml;rksten Teilen der Linken besonders propagierte, Sozialutopie ist der Super Safe Space. Eine essentielle Ressource zu dessen Herstellung wird in der Wissenschaft vermutet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/07\/das-verschwinden-der-linken-im-super-safe-space\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Eine verlorene Generation?<\/strong><br>\nInterview mit Dennis Tamesberger, Arbeitsmarktexperte<br>\nm Juni waren 75.000 junge Menschen ohne Besch&auml;ftigung. Nicht nur in &Ouml;sterreich, in ganz Europa explodiert die Jugendarbeitslosigkeit. Um eine &bdquo;verlorenen Generation&ldquo; zu verhindert, darf jetzt nicht z&ouml;gerlich reagiert werden, so wie es die EU nach der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008\/2009 verabs&auml;umt hat, schnell Ma&szlig;nahmen zu setzen.<br>\nHerr Tamesberger, kurz zusammengefasst: Wenn wir heute einen Blick auf den &ouml;sterreichischen Arbeitsmarkt werfen, wo stehen wir da?<br>\nJa, wir stehen vor einer sehr dramatischen Entwicklung am Arbeitsmarkt. Wir haben jetzt die h&ouml;chste Arbeitslosigkeit in der Zweiten Republik. Wir sind Zeitzeugen gewesen, im M&auml;rz nach dem Lockdown, wie innerhalb von zwei Wochen die Arbeitslosigkeit praktisch explodiert ist. Das ist eine sehr dramatische Entwicklung, die uns durchaus Sorge bereiten sollte. Es sind fast eine halbe Million Menschen ohne Besch&auml;ftigung in &Ouml;sterreich, und es ist auf Grund der Konjunkturprognose davon auszugehen, dass sich das im zweiten Halbjahr nicht verbessern wird&hellip;<br>\nWenn wir jetzt in die absehbare Zukunft schauen, also in den Herbst: Da wird von einer Insolvenzwelle gesprochen, die uns droht. Ist diese Entwicklung irgendwie abzusch&auml;tzen?<br>\nNein, das ist ganz schwierig abzusch&auml;tzen. Das einzige, was Sorge bereitet und was man jetzt schon sagen kann, ist, dass im internationalen Vergleich die Eigenkapitalquote, im Speziellen in der Gastronomie, relativ schlecht ist in &Ouml;sterreich. Das hei&szlig;t, wenn der Sommertourismus schlecht verl&auml;uft, kann es sein, dass sehr viele Hotels und Gastronomiebetriebe in die Insolvenz schlittern, und das w&uuml;rde dann zu einer zweiten K&uuml;ndigungswelle im Herbst f&uuml;hren.<br>\n(&hellip;) Das ist ein Problem, das jetzt nicht nur &Ouml;sterreich betrifft, sondern das es in der ganzen EU gibt. Verliert die ganze EU momentan eine Generation an jungen, nicht ausgebildeten Menschen?<br>\nDas ist zumindest die Bef&uuml;rchtung. Es ist die Frage, wie schnell die Nationalstaaten, aber auch die Europ&auml;ische Union darauf reagiert. In der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008\/2009 hat zum Beispiel &Ouml;sterreich meiner Meinung nach sehr gut reagiert, sehr schnell reagiert&hellip;<br>\nAuf europ&auml;ischer Ebene ist sehr z&ouml;gerlich und sehr sp&auml;t reagiert worden. Erst im Jahr 2013 wurde die europ&auml;ische Jugendgarantie eingef&uuml;hrt. Das hei&szlig;t, eigentlich f&uuml;nf Jahre nach Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise. Das war viel, viel zu sp&auml;t. Wenn wir uns erinnern, damals sind Millionen von Menschen auf die Stra&szlig;e gegangen, vor allem junge Menschen in S&uuml;deuropa und haben vor allem f&uuml;r eine Sache demonstriert, n&auml;mlich f&uuml;r mehr Jobs. Es ist damals einfach um Arbeitspl&auml;tze gegangen. Viele Menschen in S&uuml;deuropa haben es sich nicht leisten k&ouml;nnen, von zu Hause auszuziehen oder eine Familie zu gr&uuml;nden, weil einfach die Jobperspektiven so prek&auml;r waren. Viele sind auch ausgewandert. Paradoxerweise sind Jugendliche aus Spanien nach Lateinamerika ausgewandert, weil dort die Arbeitsmarktperspektiven besser waren als in Europa.<br>\nDas hei&szlig;t, jetzt m&uuml;ssen wir wesentlich schneller reagieren, damit wir nicht mehr so eine Entwicklung wie damals haben, und dass man vor allem verhindert, dass es eine verlorene Generation wird. Und dieser Begriff ist jetzt nicht nur ein politisches Framing, sondern es ist durchaus begr&uuml;ndet, weil wir ja wissen, dass Jugendarbeitslosigkeit sehr, sehr weitreichende negative Folgen bei den Jugendlichen hat. Jugendarbeitslosigkeit haftet den Jugendlichen wie Narben an. Es f&uuml;hrt zu einer geringeren Arbeits- und Lebenszufriedenheit, einem schlechteren Gesundheitszustand, zu einem h&ouml;heren Arbeitslosigkeitsrisiko, schlechteren Einkommensentwicklung. Das gilt es zu verhindern, und von dem her w&auml;ren wir gut beraten, jetzt schnell zu reagieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/jugendarbeitslosigkeit-interview-tamesberger\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>RKI-Pr&auml;sident: &bdquo;Die Entwicklung macht uns gro&szlig;e Sorgen&ldquo;<\/strong><br>\nBislang ist Deutschland relativ gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Die erste Infektionswelle wurde einged&auml;mmt, die Zahl der t&auml;glichen Neuinfektionen sank auf einige hundert. Seit einigen Tagen steigen die Fallzahlen aber so stark, dass man beim Robert-Koch-Institut eine Trendwende bef&uuml;rchtet.<br>\n(&hellip;) Ulrike Rexroth, die zum Leitungsteam des Corona-Krisenstabs im RKI geh&ouml;rt, beobachtet diese Entwicklung mit Sorge&hellip;<br>\nAusbreitung in der Fl&auml;che gibt Grund zur Sorge<br>\nF&uuml;r besonders problematisch h&auml;lt Ulrike Rexroth, dass der Anstieg nicht auf einen einzelnen gro&szlig;en Ausbruch zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, sondern praktisch fl&auml;chendeckend stattfindet: &bdquo;Es sind Familienfeiern, Hochzeiten, Treffen mit Freunden, aber auch Ausbr&uuml;che am Arbeitsplatz, in Gemeinschaftsunterk&uuml;nften&hellip;<br>\nDie Akzeptanz von Infektionsschutz-Ma&szlig;nahmen sinkt<br>\nUm die Stimmung in der Bev&ouml;lkerung zu erfassen, organisiert die Universit&auml;t Erfurt gemeinsam mit dem RKI die repr&auml;sentativen Cosmo-Umfragen. Die aktuelle Erhebung belegt eine gewisse Erm&uuml;dung der Bundesb&uuml;rger. &bdquo;Die neuesten Ergebnisse zeigen, dass das Coronavirus von der Bev&ouml;lkerung als ein geringeres Risiko angesehen wird als zuvor&ldquo;, erkl&auml;rte Lothar Wieler. Auch die Akzeptanz von Ma&szlig;nahmen wie der &sbquo;AHA&lsquo;-Regel sei weiter gesunken. Dabei gehen die Erfolge bei der COVID-19-Bek&auml;mpfung ganz entscheidend auf diese ganz einfachen Regeln zur&uuml;ck: H&auml;ndewaschen, Niesetikette, Abstand halten &ndash; und zwar drinnen und drau&szlig;en. Und wo das nicht m&ouml;glich ist: Mundnasenschutzmaske tragen und nat&uuml;rlich viel l&uuml;ften.<br>\n&bdquo;Diese Regeln werden wir noch monatelang einhalten m&uuml;ssen&ldquo;, so Lothar Wieler: &bdquo;Die m&uuml;ssen also der Standard sein. Die d&uuml;rfen nie hinterfragt werden. Das sollten wir einfach so tun.&ldquo; Und zwar alle 83 Millionen Bundesb&uuml;rger&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/mehr-covid-19-faelle-in-deutschland-rki-praesident-die.676.de.html?dram:article_id=481382\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsere Leserin U.P.:<\/strong> Der Angst- u. Panikmacher hat wieder gesprochen. Und &auml;hnlich einem unfehlbaren Papst, d&uuml;rfen die Regeln &lsquo;nie hinterfragt werden&rsquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Bewertung ist erstaunlich und l&auml;sst sich anhand der Daten nicht so ohne weiteres nachvollziehen. So verharrt die Zahl der hospitalisierten Patienten auf niedrigem Niveau und die Zahl der Verstorbenen ist absolut und relativ so niedrig wie noch nie.<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200729-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200729-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><strong>Dazu: Kontaktbeschr&auml;nkungen in Bayern verl&auml;ngert<\/strong><br>\nDas bayerische Kabinett hat sich vor seiner Sommerpause noch einmal ausf&uuml;hrlich mit Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Corona-Pandemie befasst. Staatskanzleichef Florian Herrmann hat eindringlich vor Nachl&auml;ssigkeit in der Corona-Krise gewarnt. &ldquo;Das Virus ist nach wie vor mitten unter uns&rdquo;, sagte der CSU-Politiker nach der Kabinettssitzung am Dienstag in M&uuml;nchen. Besondere Vorsicht gelte in den Bereichen Landwirtschaft, Urlaub, Asylunterk&uuml;nfte sowie Party und Versammlungen.<br>\nDie Zahl der Gesamtinfizierten sei in den vergangenen Wochen wieder leicht gestiegen, sagte Herrmann. Aktuell seien 0,009 Prozent der Gesamtbev&ouml;lkerung infiziert, dies seien schon weniger gewesen. &ldquo;Ein neuer Ausbruch ist jederzeit m&ouml;glich.&rdquo; Deswegen sei es so wichtig, die Strategie der Vorsicht und Umsicht weiter zu verfolgen. Die Infektionsschutzverordnung f&uuml;r Bayern, unter die auch die Kontaktbeschr&auml;nkung f&auml;llt, wird mit Kabinettsbeschluss zun&auml;chst um zwei Wochen bis zum 16. August verl&auml;ngert.<br>\nUm eine Ausbreitung des Virus zu verhindern, setzt die Staatsregierung auf verst&auml;rkte Tests. Bei Erntebetrieben soll es Herrmann zufolge in k&uuml;rzeren Intervallen Hygiene-Kontrollen geben, dazu verpflichtende Tests f&uuml;r s&auml;mtliche Saisonarbeitskr&auml;fte sowie Bu&szlig;gelder bis zu 25.000 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kurier.de\/inhalt.corona-pandemie-kontaktbeschraenkungen-in-bayern-verlaengert.56c390f2-bafd-4f4e-af76-994d4e0150d0.html\">Kurier<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.S.:<\/strong> Habe ich in der Schule etwas verpasst um 0.009 % richtig einordnen zu k&ouml;nnen<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Coronakrise und Konjunkturpaket<\/strong><br>\nWirtschaftsforscher Fuest warnt vor Stagflation<br>\nDas Konjunkturpaket der Bundesregierung soll die Wirtschaft in Schwung bringen. Doch &Ouml;konom Clemens Fuest warnt: In der Coronakrise k&ouml;nne das Paket sein Ziel verfehlen &ndash; und stattdessen die Inflation anheizen.<br>\nDer Chef des M&uuml;nchner Ifo-Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung, Clemens Fuest, warnt davor, dass das Konjunkturpaket der Bundesregierung verpuffen k&ouml;nnte. Die staatlichen Milliarden, mit denen die Regierung die Wirtschaft ankurbeln will, k&ouml;nnten zur Stagflation f&uuml;hren. Dieses seltene &ouml;konomische Ph&auml;nomen ist gekennzeichnet durch gleichzeitig steigende Preise und Arbeitslosigkeit.<br>\n&ldquo;Die Wirtschaft hat neben dem Einbruch der Nachfrage derzeit ein weiteres Problem&rdquo;, sagte Fuest dem SPIEGEL. &ldquo;Die Coronakrise hat zur Folge, dass die Produktivit&auml;t der Unternehmen sinkt.&rdquo; Als Gr&uuml;nde f&uuml;hrt Fuest an, dass Lieferketten unterbrochen sind oder Kapazit&auml;ten brachliegen, weil etwa der Schichtrhythmus durch Hygienevorgaben durcheinandergeraten ist. Das hindert die Firmen daran, gewohntes Produktionsniveau zu erreichen. &ldquo;Im Extremfall verfehlt der Nachfrageimpuls seine Wirkung&rdquo;, so Fuest. &ldquo;Die Belebung der Produktion bleibt aus, stattdessen steigen nur die Preise. Das Ph&auml;nomen hei&szlig;t Stagflation.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/corona-paket-der-bundesregierung-clemens-fuest-warnt-vor-stagflation-a-00000000-0002-0001-0000-000172178913\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mit Warnungen vor der Inflation macht man in Deutschland zuverl&auml;ssig Schlagzeilen &ndash; und nur mit Warnungen vor Inflation gilt man in Deutschland als ernstzunehmender &Ouml;konom. Allerdings warnt Clemens Fuest seit Jahren immer wieder vor der Inflation (gemeint ist nat&uuml;rlich eine &ldquo;Hyperinflation&rdquo;, d. h. eine Inflationsrate von &uuml;ber 2% pro Jahr) &hellip; und die Inflation kommt dann nie, trotz verzweifelter Bem&uuml;hungen der EZB. Angesichts der Corona-Krise ist die Warnung noch bizarrer als sonst, denn das Konjunkturpaket kann ja nur einen Teil der Sch&auml;den und der verloren gegangenen Kaufkraft ausgleichen und so die Rezession etwas d&auml;mpfen. Das aktuelle Problem mindestens f&uuml;r 2020 und 2021 ist eine viel zu niedrige Inflationsrate&hellip; Die Warnung ist der Situation also v&ouml;llig unangemessen. Aber Hauptsache, Fuest war mal wieder in der Zeitung und hat &ldquo;gewarnt&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neue Angriffe auf den arbeitsfreien Sonntag<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis verkaufsoffene Sonntage von ver.di und Kirche im Ruhrgebiet ist zerbr&ouml;ckelt &ndash; die Kirchen scheinen die Seiten gewechselt zu haben<br>\nAuseinandersetzung-en um die verkaufsoffenen Sonntage ist schon recht alt und besonders die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di k&auml;mpft daf&uuml;r, dass der arbeitsfreie Sonntag &bdquo;noch eine Ruheinsel bildet, in der Menschen ihre Zeit nach ihren Bed&uuml;rfnissen verbringen k&ouml;nnen&ldquo;. F&uuml;r die allermeisten Besch&auml;ftigten der Alltag zunehmend rastlos geworden ist, Arbeitsverdichtung, flexible Arbeitszeiten, Wechsel von Arbeitsphasen und Arbeitslosigkeit, aber auch immer mehr Anforderungen im Privaten setzen die Menschen unter Stress. Deshalb spricht sich die Gewerkschaft prinzipiell gegen verkaufsoffene Sonntage aus.<br>\nDas alles steht derzeit wieder auf dem Pr&uuml;fstand. Die NRW- Landesregierung m&ouml;chte dem von der wirtschaftlichen Krise und Ausgangssperre der Konsumenten gebeutelten Handel mit verkaufsoffenen Sonntagen in 2020 die Umsatzeinbr&uuml;che zumindest etwas ausgleichen.<br>\nHier steht die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mittlerweile einsam auf verlorenem Posten, weil vor allem die Kirchen als Verb&uuml;ndete die bundesweite Sonntagsallianz verlassen und keine Einw&auml;nde bei dem erneuten Vorsto&szlig; der NRW-Landesregierung mehr haben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/neue-angriffe-auf-den-arbeitsfreie-sonntag-das-buendnis-verkaufsoffene-sonntage-von-ver-di-und-kirche-im-ruhrgebiet-sind-zerbroeckelt-die-kirchen-scheinen-die-seiten-gewechselt-zu-haben\/\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Covid-19-Task Force &uuml;bertrieb den Nutzen der Masken massiv<\/strong><br>\n[&hellip;] In einer Stellungnahme vom 1. Juli, an der s&auml;mtliche Expertengruppen der Task Force mitgearbeitet hatten, behauptete die Task Force, eine &laquo;systematische Auswertung&raquo; wissenschaftlicher Daten habe gezeigt, dass das Tragen von Hygienemasken das Infektionsrisiko um bis zu 80 Prozent verringere. W&ouml;rtlich auf Seite 9:<br>\n&laquo;The use of face masks was found to result in a large reduction of infection of up to 80%&raquo;<br>\nMan sch&uuml;tze mit Masken nicht nur andere, sondern auch sich selber, betonte die Task Force.<br>\nMedien verbreiten gedankenlos die Schlagzeile<br>\nIrgendjemand sorgte daf&uuml;r, dass dieser Satz mit den &laquo;80 Prozent&raquo; umgehend den Weg in Medien fand. [&hellip;]<br>\nAus zwei Gr&uuml;nden war dieses unbedarfte Zitieren der Task Force und von Professor Sch&uuml;nemann gedankenlos:<br>\nDie Task-Force-Formulierung &laquo;bis zu&raquo; 80 Prozent h&auml;tte hellh&ouml;rig machen m&uuml;ssen. Denn in der Wissenschaft gibt es Maximal-, Minimal- und Durchschnittswerte, jedoch keine &laquo;bis zu&raquo;. Ein Beispiel zur Erl&auml;uterung: W&uuml;rden zehn Versuchsreihen eine Risiko-Reduktion um 10 Prozent ergeben und nur ein einziger Versuch eine Reduktion um 80 Prozent, w&auml;re die Aussage &laquo;bis zu 80 Prozent&raquo; immer noch korrekt.<br>\nNachdem unsere Beh&ouml;rden das Tragen von Schutzmasken monatelang als praktisch nutzlos bezeichneten, sollen diese Gesichtsmasken das Risiko einer Ansteckung jetzt pl&ouml;tzlich um sagenhafte 80 Prozent verringern. Diese unglaubw&uuml;rdige Aussage h&auml;tte die Medien dazu veranlassen m&uuml;ssen, die von der Task Force zitierte Studie im Internet selber zu konsultieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesundheit\/Task-Force-tauscht-Offentlichkeit-uber-den-Nutzen-der-Masken\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die EU &ndash; ein &raquo;handlungsf&auml;higer Stabilit&auml;tsanker&laquo;?<\/strong><br>\nUnter deutscher Ratspr&auml;sidentschaft geht der Umbau der EU in eine Milit&auml;rmacht voran.<br>\nBisher ist g&auml;nzlich untergegangen, worauf sich die Staats- und Regierungschefs der Europ&auml;ischen Union bei ihren tagelangen Finanzverhandlungen hinsichtlich der Milit&auml;r- und R&uuml;stungspolitik verst&auml;ndigt haben. Obwohl das Geld gerade in der Coronakrise anderswo dringender ben&ouml;tigt w&uuml;rde: F&uuml;r den sogenannten Europ&auml;ischen Verteidigungsfonds ist immer noch Geld da. 7,014 Milliarden Euro stehen daf&uuml;r bereit, weitere 1,5 Milliarden sollen unter dem Stichwort &raquo;Military Mobility&laquo; in den Ausbau des Verkehrsnetzes flie&szlig;en, das f&uuml;r Milit&auml;rtransporte tauglich gemacht werden soll. Die &raquo;Europ&auml;ische Friedensfazilit&auml;t&laquo;, wie Milit&auml;rhilfe f&uuml;r Drittstaaten neuerdings besch&ouml;nigend genannt wird, bekommt 5 Milliarden Euro. Und f&uuml;r die Weltraumprogramme, vor allem Galileo und Copernikus, sind 13,202 Milliarden Euro vorgesehen.<br>\nDamit liegt die EU ganz auf der Linie der deutschen Ratspr&auml;sidentschaft. Nach deren Willen soll die Union k&uuml;nftig als &raquo;handlungsf&auml;higer Stabilit&auml;tsanker und globaler Akteur im internationalen Krisenmanagement&laquo; auftreten&hellip;<br>\nGeht es nach der deutschen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, soll es in der EU auch mehr &raquo;Koalitionen der Willigen&laquo; bei Auslandseins&auml;tzen geben. Das l&auml;uft darauf hinaus, dass es zu mehr Milit&auml;reins&auml;tzen wie dem in Mali kommen wird. In der aktuellen weltpolitischen Lage tr&auml;gt dieses deutsche Programm f&uuml;r die EU-Ratspr&auml;sidentschaft nicht zur Deeskalation bestehender Konflikte bei. Es folgt ganz dem Geist der Aufr&uuml;stung. Die EU soll unter der deutschen Ratspr&auml;sidentschaft im milit&auml;rischen Bereich weiter ausgebaut werden. Das ist generell falsch, aber ganz besonders dieses Jahr, wo die ganze Welt unter der Coronapandemie &auml;chzt.<br>\nStatt europ&auml;ische Gro&szlig;machttr&auml;ume zu verfolgen, w&auml;ren die R&uuml;stungsmilliarden besser in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Forschung investiert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2020\/07\/24\/die-eu-ein-handlungsfaehiger-stabilitaetsanker\/\">IMI<\/a>\n<p><strong>Dazu: Heron TP: Erstflug<\/strong><br>\nDie Anschaffung (bzw. das Leasing) von Heron TP-Drohnen f&uuml;r die Bundeswehr ist bereits beschlossen &ndash; &uuml;ber deren Bewaffnung wird noch gestritten, obwohl es wahrscheinlich ist, dass es auch dazu kommen d&uuml;rfte (siehe IMI-Analyse 2020\/33). Nun berichtet die Europ&auml;ische Sicherheit und Technik &uuml;ber den &bdquo;erfolgreichen&ldquo; Erstflug der von der Firma Israel Aerospace Industries entwickelten Drohne: &bdquo;Am 26. Juli 2020 fand der erfolgreiche Erstflug der Drohne Heron TP in Israel statt. Diese Dohne ist auch f&uuml;r die Bundeswehr vorgesehen. [&hellip;] Gegen&uuml;ber seinem Vorg&auml;nger Heron 1 wurden die Aufkl&auml;rungssensoren verbessert, die Flugh&ouml;he auf 12.000 m gesteigert und die Einsatzzeit im Zielgebiet verdoppelt. Damit kann ein &uuml;ber mehrere Tage durchgehender Aufkl&auml;rungsbetrieb erreicht werden. Die strategischen, operativen und taktischen Einsatzm&ouml;glichkeiten wurden verbessert.&ldquo; (jw)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/07\/28\/heron-tp-erstflug\/\">IMI<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>R&uuml;ckschlag f&uuml;r das Klima<\/strong><br>\nKlimasch&uuml;tzer kritisieren die Ergebnisse des EU-Gipfels, warnen vor &ldquo;Abkehr vom Green Deal&rdquo; unter deutscher Ratspr&auml;sidentschaft.<br>\nBerlin\/Br&uuml;ssel (Eigener Bericht) &ndash; Umwelt- und Klimasch&uuml;tzer bewerten die Resultate des j&uuml;ngsten EU-Gipfels als einen schweren &ldquo;R&uuml;ckschlag f&uuml;r das Klima&rdquo;. Die Beschl&uuml;sse reichten bei weitem nicht aus, um die angek&uuml;ndigte Reduzierung der CO2-Emissionen zu erreichen, hei&szlig;t es: Die Kriterien f&uuml;r die Vergabe von EU-Mitteln seien so gestaltet, dass &ldquo;komplexe Klimaschutzma&szlig;nahmen&rdquo; mit ihnen nicht zu realisieren seien; auch seien diverse klimapolitisch wichtige Programme teils drastisch zusammengestrichen worden. Unter Klimasch&uuml;tzern ist von einer &ldquo;Abkehr vom Green Deal&rdquo; die Rede, die unter deutscher EU-Ratspr&auml;sidentschaft eingeleitet worden sei. Zudem haben die EU-Staats- und Regierungschefs die Gipfelentscheidungen genutzt, um unter &ldquo;gr&uuml;nem&rdquo; Deckmantel Einfuhren aus Schwellenl&auml;ndern mit Strafz&ouml;llen zu belegen: Diese sollen auf Waren erhoben werden, deren Produktion im &ldquo;Herkunftsland weniger klimafreundlich&rdquo; ausfalle als in der EU. In einem Appell von Klimasch&uuml;tzerinnen, darunter Greta Thunberg, hei&szlig;t es, der Kapitalismus k&ouml;nne nicht &ldquo;repariert&rdquo; werden; man brauche &ldquo;ein neues System&rdquo;.<br>\n&ldquo;An den falschen Ecken gespart&rdquo;<br>\nDie klimapolitischen Ergebnisse des j&uuml;ngsten, vielfach als &ldquo;historisch&rdquo; gepriesenen EU-Gipfels treffen bei Umweltschutzorganisationen wie auch in der Klimaschutzbewegung nahezu einhellig auf Kritik. Der unter der deutschen Ratspr&auml;sidentschaft ausgehandelte Kompromiss sei ein &ldquo;R&uuml;ckschlag f&uuml;r das Klima&rdquo;, hie&szlig; es in Presseerkl&auml;rungen zu den Gipfelergebnissen; weithin wurden vergebene Chancen beklagt, &ldquo;Corona-Hilfen mit Zukunftsinvestitionen&rdquo; zu kombinieren, um einen &ldquo;wirklichen Strukturwandel zu einer nachhaltigen und gr&uuml;nen Wirtschaft&rdquo; einzuleiten&hellip;<br>\n(&hellip;) Ein neues System&rdquo;<br>\nDie prominente schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg sprach in einer ersten Reaktion davon, die Klimakrise sei auf dem Gipfeltreffen, das nur eine paar &ldquo;nette Worte&rdquo; zum Klimaschutz gebracht habe, weitgehend ignoriert worden. &ldquo;Solange wir ihr Spiel nach ihren Spielregeln weiterspielen, werden wir nur Brotkr&uuml;mel erhalten&rdquo;, erkl&auml;rte Thunberg auf dem Kurznachrichtendienst Twitter&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8349\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Polizei braucht endlich unabh&auml;ngigen Sonderermittler<\/strong><br>\nWas nun, Herr Seehofer! Gestern noch lehnte er vollmundig die Forderung nach &Uuml;berpr&uuml;fung polizeilichen Fehlverhaltens durch einen unabh&auml;ngigen Wissenschaftler ab, mit dem Hinweis darauf, da es in der Polizei nach seiner &Uuml;berzeugung kein Fehlverhalten gebe, bed&uuml;rfe es auch keiner Untersuchung &shy;- und jetzt?<br>\nAlles wieder auf Anfang: Nach Mitteilung des Bundesinnenministeriums stehen in den Bundesl&auml;ndern mehr als vierhundert unberechtigte Datenabfragen von Polizeibeamten zur Aufkl&auml;rung, wobei Zahlen nur noch aus Sachsen fehlen und nachgereicht werden m&uuml;ssen.<br>\nDass der gegenw&auml;rtige (noch) Bundesminister des Innern, und H&uuml;ter der Verfassung Horst Seehofer gerade allen Polizeibeamten flugs einen Persilschein immerw&auml;hrender Verfassungstreue ausgestellt hatte, wird wohl nicht helfen, die Polizei aus dem Tief &ouml;ffentlichen Vertrauens zu holen.<br>\nOb zudem der Eindruck tr&auml;gt, dass es tats&auml;chlich vor allem die Polizei in Hessen ist, die den gr&ouml;&szlig;ten Schaden zu tragen hat, ist noch zu kl&auml;ren. Auch, wenn man in Rechnung stellt, dass der gegenw&auml;rtige Ministerpr&auml;sident Volker Bouffier noch als er Innenminister des Landes war, ein absolut geringes Interesse daran zeigte, unberechtigten Datenabfragen aus hessischen Polizeicomputern nachzugehen, die in Drohmails auftauchten. Insgesamt dringend geboten w&auml;re daher, die jetzt &uuml;berraschend bekannt gewordenen rechtswidrigen Abfragen aus Polizeicomputern von einem unabh&auml;ngigen Sonderermittler au&szlig;erhalb des Polizeiapparates aufkl&auml;ren zu lassen. Ebenso gilt es f&uuml;r die Enttarnung rechtsextremer Netzwerke in weiteren L&auml;nderpolizeien, die offenbar Drohmails NSU 2.0 versendet haben, damit Beamte, die ihren Treueid auf die Verfassung brechen, aus dem Polizeidienst entfernt werden k&ouml;nnen. Ein R&uuml;cktritt Seehofers k&ouml;nnte helfen, verlorenes Vertrauen in die Sicherheitsbeh&ouml;rden von Bund und L&auml;ndern zur&uuml;ckzugewinnen und den ihnen &uuml;bertragenen Verfassungsauftrag des staatlichen Gewaltmonopols endlich wieder verfassungstreu und rechtstaatlich einwandfrei zu erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/polizei-braucht-endlich-unabhaengigen-sonderermittler\/\">Blog der Republik<\/a>\n<p><strong>Dazu: Abfrage von Datenbanken durch Polizeibeamte<\/strong><br>\nPolizeibeamte, ihre Sonderstellung und ihre damit verbundenen Rechte und Pflichten<br>\nDer Sonderstatus von Polizeibeamten im Umgang mit personenbezogenen Informationen<br>\nEs gibt in der Bundesrepublik rund dreihunderttausend Menschen mit einem Sonderstatus: Es sind Polizeivollzugsbeamte. Das Bundesverwaltungsgericht hat in einem Urteil von 2009 definiert, was von Polizeibeamten erwartet wird: Sie m&uuml;ssen,<br>\n&bdquo;dem Erfordernis, in schwierigen Situationen unter psychischer und psychischer Belastung schnell verantwortliche, m&ouml;glicherweise einschneidende Ma&szlig;nahmen zu treffen, und die Bereitschaft, in Erf&uuml;llung der &uuml;bertragenen Aufgaben gegebenenfalls Leben und Gesundheit einzusetzen&ldquo; gerecht werden.&ldquo; (BVerwG Urteil vom 26.3.2009 Az.: 2 C3.08, ZBR 2009, 305)<br>\nUnd sie haben das Privileg, im Dienst Informationen &uuml;ber andere Menschen zu erfahren, die sehr sensibel sind. Und daher NUR f&uuml;r dienstliche Zwecke verwendet werden d&uuml;rfen&hellip;<br>\nDer Wert der Informationen in Polizei- und anderen Beh&ouml;rden-Datenbanken<br>\nEs gibt allerdings schon seit vielen Jahren auch immer wieder Berichte dar&uuml;ber, dass einzelne Polizeibeamte ihre Sonderstellung nutzen, um Informationen aus den ihnen zug&auml;nglichen Datenbanken abzufragen: Mal f&uuml;r eigene Zwecke oder im Auftrag anderer Leute: Die ihnen f&uuml;r solche Informationen Zuwendungen gew&auml;hren oder Geld bezahlen.<br>\nDenn die Informationen in diesen Datenbanken haben erheblichen Wert:<br>\nWeil sie selten sind, d.h. nicht frei und f&uuml;r jedermann verf&uuml;gbar.<br>\nWeil sie f&uuml;r den interessierten Empf&auml;nger einen erheblichen taktischen Vorteil darstellen k&ouml;nnen (z.B. bei Vorab-Information &uuml;ber bevorstehende polizeiliche Kontrollen oder Durchsuchungen) oder &ndash; und das scheint NEU an den illegalen Datenabfragen und ihrer Nutzung durch NSU2.0 in Hessen zu sein: Weil so erbeutete Informationen aus Polizei- und Datenbanken anderer Beh&ouml;rden f&uuml;r politische oder &bdquo;weltanschauliche&ldquo; Zwecke genutzt werden k&ouml;nnen: Sowohl direkt von denen, die solche Informationen beschaffen, als auch von denen, an die solche Informationen weitergegeben werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/abfrage-von-datenbanken-durch-polizeibeamte\">Police IT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Wer sich in die rechtliche Problematik umfassend einlesen will, sollte den oben genannten Beitrag unbedingt lesen<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Trump will Russland zu G7 einladen, aber will Russland eigentlich in das Format zur&uuml;ckkehren?<\/strong><br>\nPr&auml;sident Trump macht Schlagzeilen, weil er Russland wieder in die G7 aufnehmen, also die G8 wiederbeleben, will. Das l&ouml;st bei anderen westlichen Regierungen &ndash; vor allem der deutschen &ndash; Schnappatmung aus. Wie sieht Putin das eigentlich?<br>\nDie Bedeutung der G7 geht zur&uuml;ck und wenn man ehrlich ist, dann ist das schon lange nicht mehr das Treffen der sieben gr&ouml;&szlig;ten Industrienationen. Ich habe das hier mal ausgef&uuml;hrt: Die gr&ouml;&szlig;ten Industrienationen sind heute in dieser Reihenfolge China, die USA, Indien, Japan, Deutschland, Russland und Indonesien. Gro&szlig;britannien, Frankreich, Italien und Kanada sind l&auml;ngst aus den Top-7 der gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaften verschwunden&hellip;<br>\nDie BRICS-Staaten haben mittlerweile eine gr&ouml;&szlig;ere Wirtschaftskraft, als die G7. Aber die westlichen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; ignorieren die BRICS geflissentlich&hellip;<br>\nDerzeit macht Pr&auml;sident Trump immer wieder den Vorschlag, Russland wieder an den Tisch der G7 zu holen. Das lehnen die anderen G7-Staaten &ndash; vor allem Deutschland &ndash; entschieden ab.<br>\nWas die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; dabei verschweigen ist die Frage, ob Russland &uuml;berhaupt in das Format zur&uuml;ckkehren m&ouml;chte. Der Grund f&uuml;r das Schweigen d&uuml;rfte sein, dass Russland die G7 ziemlich egal sind. Weder Putin, noch irgendein anderer russischer Politiker, hat die R&uuml;ckkehr Russlands in das Format gefordert<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2020\/trump-will-russland-zu-g7-einladen-aber-will-russland-eigentlich-in-das-format-zurueckkehren\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Deutschland verurteilt t&uuml;rkische Kommunisten<\/strong><br>\nMehr als sechs Jahre Haft<br>\nNach vier Jahren endet ein Mammutprozess gegen zehn t&uuml;rkische Kommunisten in M&uuml;nchen &ndash; dabei ist ihre Partei nur in der T&uuml;rkei verboten.<br>\nDas Oberlandesgericht (OLG) M&uuml;nchen hat zehn Kommunisten aus der T&uuml;rkei wegen Mitgliedschaft in einer von Ankara als &ldquo;Terrorgruppe&rdquo; eingestuften Partei verurteilt. Nach vier Jahren Verhandlung verk&uuml;ndeten die Richter am Dienstag, der Hauptangeklagte M&uuml;sl&uuml;m E. erh&auml;lt wegen R&auml;delsf&uuml;hrerschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland sechseinhalb Jahre Haft, die &uuml;brigen neun Angeklagten &ndash; darunter &Auml;rzte und P&auml;dagogen &ndash; wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland zwischen knapp drei und f&uuml;nf Jahren Haft.<br>\nDie Angeklagten haben laut Gericht f&uuml;r die T&uuml;rkische Kommunistische Partei\/Marxisten-Leninisten (TKP\/ML) in Deutschland neue Mitglieder geworben, Schriften verbreitet und Geld besorgt. Die maoistische Kleinpartei TKP\/ML ist in Deutschland nicht verboten. Die Anw&auml;lte pr&uuml;fen, ob sie Rechtsmittel einlegen.<br>\nIn Frankreich und den Benelux-Staaten sollen sich TKP\/ML-Anh&auml;nger weitgehend unbehelligt bet&auml;tigen k&ouml;nnen, hie&szlig; es in Justizkreisen. In Deutschland sei dies wegen der engen Beziehungen zur Regierung in Ankara anders.<br>\nIn der T&uuml;rkei k&auml;mpft die militante TKP\/ML f&uuml;r eine Revolution. Das Verfahren war von Protesten begleitet worden, die Verteidiger der Angeklagten sprachen von einem politischen Prozess im Dienste des t&uuml;rkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan.<br>\nDie f&uuml;r solche Verfahren n&ouml;tige Verfolgungserm&auml;chtigung des Bundesjustizministeriums h&auml;tte nicht erteilt werden d&uuml;rfen, erkl&auml;rten die Verteidiger, das Verfahren also eingestellt werden m&uuml;ssen. Der t&uuml;rkische Staat sei kein Schutzgut im Sinne des deutschen Strafrechtsparagrafen 129 b, der die Mitgliedschaft in einer ausl&auml;ndischen terroristischen Vereinigung unter Strafe stellt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/mehr-als-sechs-jahre-haft-deutschland-verurteilt-tuerkische-kommunisten\/26044392.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsere Leserin A.F.:<\/strong> Unglaublich, da werden Mitglieder einer in Deutschland nicht verbotenen Partei wegen Flugblatt-Verteilens als Mitglieder einer angeblichen Terrororganisation verurteilt, weil die immer faschistischere T&uuml;rkei das fordert.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie gehabt, die Justiz ist auf dem rechten Auge blind und verfolgt aber daf&uuml;r umso eifriger Linke und Freiheitsk&auml;mpfer.<\/em><\/p>\n<p><em>Schlicht emp&ouml;rend.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Handlanger f&uuml;r Erdogan<\/strong><br>\nAmtshilfe aus der T&uuml;rkei: Freiheitsstrafen f&uuml;r alle Angeklagten im M&uuml;nchner Kommunistenprozess<br>\n(&hellip;) Unter Ber&uuml;cksichtigung ausw&auml;rtiger Interessen hatte das Bundesjustizministerium der Bundesanwaltschaft erst eine Verfolgungserm&auml;chtigung nach dem Strafgesetzbuchparagraphen 129b gegen die hierzulande nicht verbotene TKP\/ML erteilen m&uuml;ssen. Vor dem Gerichtsgeb&auml;ude protestierten Anh&auml;nger sozialistischer Organisationen und Vereinigungen von Migranten aus der T&uuml;rkei und Kurdistan. Die migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, G&ouml;kay Akbulut, sprach auf der Kundgebung von einem &raquo;Schauprozess&laquo;, mit dem sich die deutsche Justiz zur Handlangerin des antidemokratischen Regimes des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Recep Tayyip Erdogan gemacht habe. Die Urteile seien eine Ermutigung f&uuml;r die t&uuml;rkische Regierung, im eigenen Land weiter mit harter Hand gegen die kurdische und linke Opposition vorzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/383147.verfolgung-t%C3%BCrkischer-linker-handlanger-f%C3%BCr-erdogan.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-63384","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63384","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63384"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63384\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":63387,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63384\/revisions\/63387"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=63384"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=63384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}