{"id":63403,"date":"2020-07-29T10:41:52","date_gmt":"2020-07-29T08:41:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63403"},"modified":"2026-01-27T12:03:28","modified_gmt":"2026-01-27T11:03:28","slug":"schliessung-von-krankenhaeusern-das-ist-politisch-gewollt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63403","title":{"rendered":"Schlie\u00dfung von Krankenh\u00e4usern: \u201eDas ist politisch gewollt\u201c"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Es d&uuml;rfen keine weiteren Krankenh&auml;user schlie&szlig;en. Insolvente und akut von Insolvenz bedrohte Kliniken m&uuml;ssen vom jeweiligen Bundesland aufgefangen werden.&ldquo; Das sagt <strong>Laura Valentukeviciute<\/strong>, Sprecherin der Initiative Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand. Im NachDenkSeiten-Interview mit Valentukeviciute wird deutlich, dass die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53434\">negative Entwicklung im Krankenhausbereich<\/a> auf Weichenstellungen zur&uuml;ckgeht, die teilweise Jahrzehnte zur&uuml;ckliegen. Valentukeviciute ordnet f&uuml;r die NachDenkSeiten die Situation einer stark gebeutelten Kliniklandschaft ein und erkl&auml;rt, warum die Initiative sich in einem Offenen Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn wendet. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4258\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-63403-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200730_Schliessung_von_Krankenhaeusern_Das_ist_politisch_gewollt_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200730_Schliessung_von_Krankenhaeusern_Das_ist_politisch_gewollt_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200730_Schliessung_von_Krankenhaeusern_Das_ist_politisch_gewollt_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200730_Schliessung_von_Krankenhaeusern_Das_ist_politisch_gewollt_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=63403-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200730_Schliessung_von_Krankenhaeusern_Das_ist_politisch_gewollt_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200730_Schliessung_von_Krankenhaeusern_Das_ist_politisch_gewollt_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Frau Valentukeviciute, Stimmen, die vor dem Zustand unseres Krankenhaussystems warnen, gibt es schon lange. Gerade in der Corona-Krise wird nochmal sehr deutlich, wie wichtig ein gut ausgebautes Netz an Krankenh&auml;usern ist. Was ist Ihre Einsch&auml;tzung, wie ist es um unsere Krankenh&auml;user bestellt? <\/strong><\/p><p>Schon seit Jahren sind die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62701\">Probleme im Krankenhauswesen<\/a> bekannt: zu wenig Geld, zu wenig Personal und durch die weiterhin fortschreitenden Schlie&szlig;ungen auch immer weniger Krankenh&auml;user. Seit der Wiedervereinigung wurden 25 Prozent aller Krankenh&auml;user geschlossen und 20 Prozent aller Krankenhausbetten abgebaut. Wenn man einen l&auml;ngeren Zeitraum von 50 Jahren nimmt und BRD und DDR zusammenrechnet, dann sind schon 53 Prozent aller Krankenh&auml;user verschwunden. Seit 2016 bekommt das Kliniksterben sogar eine neue Dimension: Bund und  L&auml;nder geben seit 2016 viel Geld in einen Strukturfonds, aus dem bevorzugt Schlie&szlig;ungen von Abteilungen oder ganzen Standorten gef&ouml;rdert werden (seit 2016 eine Milliarde Euro, seit 2018 750 Millionen Euro). Gleichzeitig kommen die L&auml;nder seit Jahren ihren gesetzlich vorgeschriebenen Investitionen in die Krankenh&auml;user nicht vollumf&auml;nglich nach. <\/p><p><strong>Wie meinen Sie das? <\/strong><\/p><p>2017 haben sie nur 44,3 Prozent der vorgesehenen Investitionen get&auml;tigt. Das hei&szlig;t: Geld f&uuml;r Schlie&szlig;ungen wird bereitgestellt, aber Geld f&uuml;r Investitionen, um Schlie&szlig;ungen zu verhindern, offenbar nicht. Die Tatsache ist: Die Klinikschlie&szlig;ungen passieren, weil Krankenh&auml;usern das Geld ausgeht, und das ist politisch gewollt. <\/p><p><strong>W&uuml;rden Sie das bitte erkl&auml;ren? <\/strong><\/p><p>Sogenannte Gesundheits&ouml;konomen dr&auml;ngen schon seit l&auml;ngerem zu einer Marktbereinigung im Krankenhausbereich. Marktbereinigung ist aber bei Krankenh&auml;usern ein v&ouml;llig falscher Begriff. Nicht der Markt bestimmt, ob viele oder wenige Menschen ins Krankenhaus m&uuml;ssen, sondern ihr Gesundheitszustand. 2016 erarbeitete Professor Busse f&uuml;r die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ein Thesenpapier, in dem das d&auml;nische Krankenhaussystem als beispielhaft f&uuml;r Deutschland dargestellt wird: Demnach k&ouml;nnte es in Deutschland nur noch 330 zentralisierte Krankenh&auml;user geben. 2019 ver&ouml;ffentlichte die Bertelsmann-Stiftung eine Studie, federf&uuml;hrend vom gleichen Professor Busse, in der eine Reduktion von Krankenh&auml;usern auf nur noch 600 empfohlen wird. <\/p><p>Gesundheitspolitiker wie der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der selbsternannte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach oder der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann unterst&uuml;tzen die Schlie&szlig;ungen. Der Minister Spahn hat noch Ende Februar 2020 mehr Mut bei der Debatte um Krankenhausschlie&szlig;ungen gefordert. Aufgrund der Corona-Krise traut er sich nicht mehr, das so zu nennen, und spricht mittlerweile von notwendigen Strukturver&auml;nderungen. <\/p><p><strong>&bdquo;Strukturver&auml;nderungen&ldquo;? Das h&ouml;rt sich nach einem Begriff an, bei dem man hellh&ouml;rig werden sollte. <\/strong><\/p><p>Der Blick auf den Strukturfonds verr&auml;t: Schlie&szlig;ungen werden weiter gef&ouml;rdert. <\/p><p><strong>&Uuml;ber viele Jahre konnten gar nicht genug Krankenh&auml;user geschlossen werden. Viele der Kliniken, die &uuml;briggeblieben sind, wurden, wie es so hei&szlig;t, auf &bdquo;Effizienz&ldquo; getrimmt. Wie konnte es zu diesem Irrweg kommen? <\/strong><\/p><p>Dass Krankenh&auml;user effizient arbeiten, ist nicht verkehrt. Das haben sie auch vor der Einf&uuml;hrung der DRG gemacht. Die Krankenh&auml;user sind zur Wirtschaftlichkeit verpflichtet und das wird von den Krankenkassen &uuml;berwacht und gepr&uuml;ft. Worum es hier geht, ist nicht mehr &bdquo;Effizienz&ldquo;. Es geht, im Jargon der &Ouml;konomen ausgedr&uuml;ckt, um die Marktbereinigung. Aber Krankenhausversorgung ist kein Markt. <\/p><p><strong>Mal unabh&auml;ngig von der Corona-Situation: Sollte es nicht eine Selbstverst&auml;ndlichkeit sein, dass in einem Land wie Deutschland Krankenh&auml;user top ausgestattet sind und grunds&auml;tzlich auf alle Eventualit&auml;ten vorbereitet sein m&uuml;ssten? <\/strong><\/p><p>Sicher. Das Problem ist, dass unser Gesundheitssystem seit Mitte der 80er Jahre sukzessive den Marktregeln unterworfen wurde. Es l&auml;uft einiges schief: Die Privatisierung der Krankenh&auml;user schreitet voran und private Klinikkonzerne machen sagenhafte Gewinne. Allein die Asklepios-Kliniken-Gruppe erwirtschaftete im Jahr 2018 einen Gewinn von 171,1 Millionen Euro. Das Abrechnungssystem nach DRG (Diagnosis Related Group, auch Fallpauschalen genannt) f&uuml;hrt dazu, dass Krankenh&auml;user nicht ausreichend Geld f&uuml;r den laufenden Betrieb bekommen und deswegen am Personal sparen. Die L&auml;nder vernachl&auml;ssigen, wie bereits erw&auml;hnt, ihre gesetzlich vorgeschriebenen Investitionen. Viel zu viel Geld wird f&uuml;r die Pharmaindustrie ausgegeben. Auch gibt es aktuell 105 gesetzliche Krankenversicherungen &ndash; diese Strukturen m&uuml;ssen gesundgeschrumpft werden. Es g&auml;be genug Geld, aber wir brauchen tiefgreifende Ver&auml;nderungen, damit dieses Geld f&uuml;r die Behandlungen, f&uuml;r das Personal und f&uuml;r die Bildung von Reserven bei Belastungsspitzen wie Covid-19 zur Verf&uuml;gung steht.<\/p><p><strong>Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand hat sich an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gewandt. Sie haben eine Reihe von Forderungen an den Minister. Was sollte Ihrer Meinung nach von politischer Seite unternommen werden? <\/strong><\/p><p>Zun&auml;chst: Es d&uuml;rfen keine weiteren Krankenh&auml;user schlie&szlig;en. Insolvente und akut von Insolvenz bedrohte Kliniken m&uuml;ssen vom jeweiligen Bundesland aufgefangen werden. Die Schlie&szlig;ungsf&ouml;rderung, die jetzt vom Bund und von den L&auml;ndern &uuml;ber den Strukturfonds gew&auml;hrt wird, muss gestoppt werden. Die Gelder, die f&uuml;r die Schlie&szlig;ungen bereitgestellt werden, m&uuml;ssen als Investitionen an die Krankenh&auml;user flie&szlig;en. Nur ein Beispiel: In K&uuml;nzelsau in Baden-W&uuml;rttemberg wurde f&uuml;r die Ert&uuml;chtigung des Krankenhauses eine Investition von vier Millionen Euro verweigert. Diese Klinik musste schlie&szlig;en. Stattdessen soll die Klinik im Nachbarort &Ouml;hringen ausgebaut werden. Der Neubau soll 100 Millionen Euro kosten. 51,5 Millionen Euro daf&uuml;r kommen von der Landesregierung, die das Geld nur gibt, wenn gleichzeitig Betten woanders abgebaut werden. <\/p><p><strong>Was sollte noch unternommen werden?<\/strong><\/p><p>Das Krankenhauspersonal muss erheblich aufgestockt werden und seine Bezahlung und Arbeitsbedingungen m&uuml;ssen verbessert werden, um &Uuml;berlastung zu verhindern und Abwanderung zu reduzieren. Die Abrechnung via Fallpauschalen muss durch ein kostendeckendes Abrechnungssystem ersetzt werden. Die Krankenh&auml;user m&uuml;ssen in den Zentren und auf dem Land mit ausreichenden Intensivstationen, Isolierstationen, Beatmungseinheiten, Schutzkleidungen sowie diagnostischen Mitteln und Medikamenten ausgestattet werden &ndash; so dass sie vorbereitet sind f&uuml;r  Versorgungen bei Pandemien, Epidemien und Endemien.<\/p><p><strong>Haben Sie weitere Forderungen? <\/strong><\/p><p>Zwei aktuelle Forsa-Umfragen zeigen, dass eine deutliche Mehrheit der Befragten (86 Prozent) die Krankenhausschlie&szlig;ungen ablehnt und f&uuml;r 93 Prozent die wohnortnahe Krankenhausversorgung wichtig oder sehr wichtig ist. Von den Schlie&szlig;ungen sind besonders kleine regionale Kliniken betroffen. Wir fordern daher, dass in den derzeit unterversorgten Regionen Deutschlands die Zahl der Betten, Notaufnahmen, Intensiv- und Geburtenstationen etc. durch F&ouml;rderung der &ouml;ffentlichen Kliniken auf das notwendige Ma&szlig; angehoben wird.<\/p><p><strong>Einerseits hat man den Eindruck, dass Politik nun durchaus sensibilisiert ist im Hinblick auf die Situation in den Krankenh&auml;usern. Aber andererseits: Was meinen Sie, wird der politische Wille vorhanden sein, tats&auml;chlich grundlegend die Probleme, unter denen die Kliniken leiden, zu l&ouml;sen? <\/strong><\/p><p>Der politische Wille ist leider noch nicht vorhanden, aber der Druck im Kessel ist gro&szlig;! Die Meinungsumfragen sind eindeutig: Wir brauchen grundlegende Ver&auml;nderungen, und zwar weg von den Marktl&ouml;sungen. In einer der Fragen in der aktuellen repr&auml;sentativen Forsa-Umfrage ging es darum, ob die Menschen die Patientenversorgung oder die Wirtschaftlichkeit der Krankenh&auml;user f&uuml;r wichtiger halten. 96 Prozent finden, die Patientenversorgung wichtiger. Wenn das nicht ein klarer Auftrag an den Bundesgesundheitsminister ist.   <\/p><p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand hat eine Petition gegen bundesweite Krankenhausschlie&szlig;ungen an den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gestartet. <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/krankenhausschliessungen-stoppen\">Diese kann hier unterzeichnet werden<\/a>. <\/em><\/p><p>Titelbild: Spotmatik Ltd\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Es d&uuml;rfen keine weiteren Krankenh&auml;user schlie&szlig;en. Insolvente und akut von Insolvenz bedrohte Kliniken m&uuml;ssen vom jeweiligen Bundesland aufgefangen werden.&ldquo; Das sagt <strong>Laura Valentukeviciute<\/strong>, Sprecherin der Initiative Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand. Im NachDenkSeiten-Interview mit Valentukeviciute wird deutlich, dass die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53434\">negative Entwicklung im Krankenhausbereich<\/a> auf Weichenstellungen zur&uuml;ckgeht, die teilweise Jahrzehnte zur&uuml;ckliegen. Valentukeviciute ordnet f&uuml;r die NachDenkSeiten die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63403\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":63404,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,149,209],"tags":[373,1302,1494,2052,2853,588,1216,412,1798,2937],"class_list":["post-63403","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-interviews","tag-oekonomisierung","tag-daseinsvorsorge","tag-infrastruktur","tag-investitionen","tag-medizinische-ausruestung","tag-personalabbau","tag-petitionen","tag-privatkliniken","tag-spahn-jens","tag-valentukeviciute-laura"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/shutterstock_786971899.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63403","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63403"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63403\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81193,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63403\/revisions\/81193"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/63404"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63403"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=63403"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=63403"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}