{"id":63429,"date":"2020-07-30T10:42:14","date_gmt":"2020-07-30T08:42:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63429"},"modified":"2020-07-30T12:38:37","modified_gmt":"2020-07-30T10:38:37","slug":"autoritaere-entwicklung-in-corona-deutschland-oder-die-scheuklappen-des-antifaschismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63429","title":{"rendered":"Autorit\u00e4re Entwicklung in Corona-Deutschland &#8211; Oder: Die Scheuklappen des Antifaschismus"},"content":{"rendered":"<p>Wenn am Samstag in Berlin ein B&uuml;ndnis von Kritikern der &bdquo;Corona-Ma&szlig;nahmen&ldquo; auf die Stra&szlig;e geht, wird ein anderes, sich selbst als &bdquo;antifaschistisch&ldquo; verstehendes, B&uuml;ndnis <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63421#h14\">zu einer Gegendemonstration aufrufen<\/a>. Antifaschisten demonstrieren gegen Demonstranten, die gegen autorit&auml;re Ma&szlig;nahmen des Staates demonstrieren. Der klassische Antifaschismus verliert damit aus dem Blick, dass mit den staatlichen Corona-Ma&szlig;nahmen die Gefahr autorit&auml;rer Verh&auml;ltnisse in Politik und Gesellschaft einhergeht. Dem Soziologen <strong>Rudolph Bauer<\/strong> ist dieser Widerspruch aufgefallen, den er f&uuml;r die NachDenkSeiten in einem ausf&uuml;hrlichen Aufsatz analysiert.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Ausgangslage und Fragestellung<\/strong><\/p><p>Die aus Anlass des Corona-Virus und seiner Auswirkungen auf die Gesundheit und das Gesundheitssystem verordneten Ma&szlig;nahmen der Regierungen zur Au&szlig;erkraftsetzung von Grundrechten riefen vielerorts Proteste hervor. Die Demonstrierenden sahen die Demokratie in Gefahr. Sie warnten vor der autorit&auml;ren Verfestigung des Corona-Regimes.<\/p><p>Ein Gro&szlig;teil der Medien und die sich als &bdquo;antifaschistisch&ldquo; verstehende Gegenbewegung der Antifa protestierten ebenfalls: allerdings nicht aufgrund der herrschenden Politik, sondern wegen der dagegen Demonstrierenden. Deren &bdquo;Corona-Demos&ldquo;[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] seien &bdquo;von rechts unterwandert&ldquo; durch &bdquo;Antisemiten, Rechtsradikale, Verschw&ouml;rungsgl&auml;ubige&ldquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]. <\/p><p>Es standen und stehen sich zwei Lager gegen&uuml;ber: Das letztere bezeichnet sich als antifaschistisch und bef&uuml;rwortet die von der Regierung verf&uuml;gten Verbote; das erstgenannte &uuml;bt Kritik an den Ma&szlig;regel-Erlassen und nimmt f&uuml;r sich in Anspruch, gegen antidemokratische Entwicklungstendenzen Widerstand zu leisten. <\/p><p>Der folgende Beitrag nimmt diesen Widerspruch zum Anlass, um in einem ersten Teil die deutsche Geschichte vor 1933 und bis 1945 in Erinnerung zu rufen. Aus der historischen R&uuml;ckblende l&auml;sst sich die Erkenntnis gewinnen, dass der Faschismusbegriff der Antifa zu kurz greift. Hingegen sollte die Sorge vor autorit&auml;ren Verfestigungen ernstgenommen werden. Im zweiten Teil wird deshalb untersucht, ob und welche Gr&uuml;nde es gibt, im Zuge der Corona-Ma&szlig;nahmen auf autorit&auml;re Ph&auml;nomene aufmerksam zu machen.  Der abschlie&szlig;ende dritte Teil &uuml;bt Kritik am offiziellen Faschismusverst&auml;ndnis in der Bundesrepublik und am Antifa-Antifaschismus. <\/p><ol type=\"I\">\n<li><strong>Kriterien des NS-Faschismus aus historischer Sicht<\/strong>\n<p>Der Faschismus, wie er sich bereits zum Ende des Ersten Weltkriegs abzeichnete[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] und nach 1933 charakteristisch f&uuml;r das NS-Regime war[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>], st&uuml;tzte sich auf gesellschaftliche Strukturen und Institutionen, die schon zuvor Bestand hatten; n&auml;mlich u. a. auf die Universit&auml;ten und Forschungseinrichtungen, das Unternehmertum sowie elit&auml;re Standesorganisationen im Gesundheits-, Justiz- und Milit&auml;rwesen. <\/p>\n<p>Der gesellschaftlich dominierende Militarismus und der hochger&uuml;stete Gewaltapparat des Milit&auml;rs waren fundamental f&uuml;r die Entstehung und Manifestation des NS-Faschismus. Das Milit&auml;r war Hort von Traditionskult, Nationalismus, Elitedenken, unterwerfungsbereitem Gehorsam und Heldenmythos. Die Militarisierung der Gesellschaft war umfassend und erstreckte sich sowohl auf den Polizei- und Sicherheitsapparat als auch auf das Schulwesen[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>], Jugendarbeit[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>], Familie[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] und Universit&auml;ten[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>], nicht zuletzt auf das Arbeitsleben und die Fabrikdisziplin[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>].<\/p>\n<p>Damit einher ging ein Freund-\/Feind-Denken, das sowohl innen- als auch au&szlig;enpolitisch eine bedeutende Rolle spielte. Nach innen grenzte es Minderheiten aus (Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Zeugen Jehovas). Einzelne Bev&ouml;lkerungsgruppen wurden total entrechtet und auf bestimmte Weise vor aller Augen sichtbar gekennzeichnet, in Arbeits- und Vernichtungslager deportiert, zu Tode geschunden oder umgebracht. In &uuml;berheblicher Arroganz erfolgte nach au&szlig;en die nationalistische Abgrenzung gegen&uuml;ber den Nachbarn: dem &bdquo;russischen Bolschewismus&ldquo;,  dem &bdquo;franz&ouml;sischen Erbfeind&ldquo;, dem &bdquo;perfiden Albion&ldquo; der Briten. <\/p>\n<p>Politische Gegner (kommunistische und sozialdemokratische Partei- und Gewerkschaftsaktive) wurden auf vielf&auml;ltige Weise unterdr&uuml;ckt, gefangen genommen, mit dem Tode bedroht und ermordet. Widerstand wurde ausgeschaltet, die gro&szlig;e Mehrheit gleichgeschaltet.  Politische, weltanschauliche, k&uuml;nstlerische, literarische und wissenschaftliche Meinungsvielfalt wurde ausgel&ouml;scht. Eine &bdquo;k&auml;mpferische Moral&ldquo; und der &bdquo;Wille zur Macht&ldquo; bestimmten das Welt- und das Menschenbild.<\/p>\n<p>Die feindliche Aus- und Abgrenzung wurde rassenideologisch mit einem biologistisch-sozialdarwinistischen Menschenverst&auml;ndnis begr&uuml;ndet. Dieses bildete das Fundament der Kolonialisierung[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] sowohl des K&ouml;rpers des Einzelnen &ndash; des Mannes wie der Frau &ndash; als auch des gesamten &bdquo;Volksk&ouml;rpers&ldquo;, nicht zuletzt der milit&auml;risch besetzten L&auml;nder. Es herrschte &bdquo;Die Pflicht zur Gesundheit&ldquo;[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]. Hygiene (&bdquo;Reinlichkeit&ldquo;), Desinfektion und das Abstandsgebot mussten beachtet werden. Es galt der Rat, &bdquo;dass man h&uuml;stelnden Lungenkranken aus dem Wege geht&ldquo;[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]. <\/p>\n<p>Der gesunde &bdquo;reinrassige&ldquo; und &bdquo;erbgesunde&ldquo; Mensch erscheint als &bdquo;edler&ldquo; Teil einer kollektiven Man&ouml;vriermasse, die als formierte Volksgemeinschaft inszeniert wurde &ndash; z. B. bei Paraden und Massenkundgebungen &ndash;  und die sich widerstandslos den herrschenden politischen, &ouml;konomischen und milit&auml;rischen Interessen unterworfen hat bzw. unterwerfen musste. <\/p>\n<p>Die gesamte Bev&ouml;lkerung in den St&auml;dten und auf dem Land erwies sich in hohem Ma&szlig;e als folgebereit. Die Deutschen wurden &bdquo;willige Vollstrecker&ldquo; (Goldhagen[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]). Abweichungen wurden durch polizeiliche &Uuml;berwachung sowie ein Spitzel- und Denunzianten-System weitestgehend unm&ouml;glich gemacht. <\/p>\n<p>Im Zeichen der irrationalen Volksgemeinschafts-Ideologie und des Mythos einer germanisch-arischen Rasse auf der einen Seite dienten dem System auf der anderen Seite rational geschulte Experten und Fachleute, nicht zuletzt solche der Statistik, der Eugenik, des Ingenieurwesens sowie der Natur- und Materialwissenschaften. <\/p>\n<p>Sie hatten innerhalb der Regimegrenzen freie Hand, etwa in Fragen der Bev&ouml;lkerungspolitik[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>], bei T&ouml;tungen und Menschenversuchen im Medizinwesen[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>] sowie bei Entwicklungen und Experimenten im Bereich der (Milit&auml;r-)Technik[<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>], des Raketen-, Flugzeug- und Autobaus, der Architektur und des Bauwesens,  der Chemie und Pharmazie, der Autobahnen und des Tourismus. <\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang wird auch das sozio-&ouml;konomische Substrat des Faschismus deutlich erkennbar. Als wirksam erwies es sich vor allem in Gestalt der Gro&szlig;industrie und der Banken. Die Struktur und Dynamik des kapitalistischen Wirtschaftssystems, seiner Interessen ebenso wie seiner Krisen, Entwicklungsbr&uuml;che und Ver&auml;nderungspotenziale sind dem NS-Faschismus inh&auml;rent[<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>]. Umgekehrt sind sie &ndash; wie wir im dritten Teil sehen werden &ndash; dem verbreiteten Faschismus-Begriff weitgehend &auml;u&szlig;erlich.<\/p><\/li>\n<li><strong>Gefahr autorit&auml;rer Verfestigung durch Corona-Verbote<\/strong>\n<p>Die sozialsanit&auml;re Schock[<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>]-Politik der Bundesregierung auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes[<a href=\"#foot_19\" name=\"note_19\">19<\/a>] und des mit Wirkung vom 28. M&auml;rz 2020 erlassenen Verordnungs-Gesetzes[<a href=\"#foot_20\" name=\"note_20\">20<\/a>] ist nicht ohne historische Vorl&auml;ufer. Sie steht in der Tradition jener staatlichen Ma&szlig;nahmen zur Volksk&ouml;rpergesundheit, die kennzeichnend waren f&uuml;r den Wilhelminischen Obrigkeitsstaat und die nazifaschistische F&uuml;hrerdiktatur. <\/p>\n<p>Die geschichtlichen Verbindungslinien zu autorit&auml;ren Strukturen, Denkmustern und Handlungsweisen der Vergangenheit sind einerseits institutioneller Art. Sie betreffen nicht zuletzt auch die Forschungstradition und das Personal. Andererseits zeigen sie sich bei der Interpretation und Implementation der Corona-Verbote. <\/p>\n<p><strong>Historische Bez&uuml;ge institutioneller Art: das RKI<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem 28. M&auml;rz 2020 koordiniert das Robert Koch-Institut (RKI) [<a href=\"#foot_21\" name=\"note_21\">21<\/a>] im Fall einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite die  Zusammenarbeit zwischen den L&auml;ndern sowie zwischen diesen und dem Bund sowie weiteren beteiligten Beh&ouml;rden und Stellen. <\/p>\n<p>Die Geschichte des RKI ist nicht neu. Sie begann im Kaiserreich des 19. Jahrhunderts. 1891 erfolgte die Gr&uuml;ndung in Berlin unter dem Namen &bdquo;K&ouml;niglich Preu&szlig;isches Institut f&uuml;r Infektionskrankheiten&ldquo;[<a href=\"#foot_22\" name=\"note_22\">22<\/a>]. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Institut umbenannt in &bdquo;Preu&szlig;isches Institut f&uuml;r Infektionskrankheiten Robert Koch&ldquo;. <\/p>\n<p>1933 wurden zwei Drittel aller Wissenschaftler des Instituts aus rassistischen Gr&uuml;nden entlassen.[<a href=\"#foot_23\" name=\"note_23\">23<\/a>] 1935 wurde das Institut dem Reichsgesundheitsamt angegliedert. Zu Letzterem geh&ouml;rte die &bdquo;Rassenhygienische und bev&ouml;lkerungsbiologische Forschungsstelle&ldquo;[<a href=\"#foot_24\" name=\"note_24\">24<\/a>] unter Leitung des &bdquo;Zigeunerexperten&ldquo; Robert Ritter[<a href=\"#foot_25\" name=\"note_25\">25<\/a>]. 1942 erhielt die Experimentelle Abteilung des Instituts den Status einer selbst&auml;ndigen Reichsanstalt.<\/p>\n<p>W&auml;hrend der Zeit der NS-Diktatur f&uuml;hrten Mitarbeiter des RKI in Psychiatrischen Anstalten und Heilst&auml;tten sowie in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Buchenwald Menschenversuche durch. In Buchenwald wurden Fleckfieberimpfstoffe getestet. Im KZ Dachau hat man Insassen mit Malaria infiziert, um Impfstoffe zu erproben. Erforscht wurden vor allem Infektionskrankheiten, die die milit&auml;rische Schlagkraft zu mindern drohten.<\/p>\n<p>Nach 1945 erlangte das Institut einen Sonderstatus im Rahmen der Westberliner Gesundheitsverwaltung. 1952 wurde es Bestandteil des Bundesgesundheitsamts der BRD, das seinerseits in der Tradition des Reichsgesundheitsamtes stand.[<a href=\"#foot_26\" name=\"note_26\">26<\/a>] &Uuml;ber die Arbeit des Letzteren in der Zeit von 1933 bis 1945 &bdquo;ist bis heute wenig bekannt&ldquo;[<a href=\"#foot_27\" name=\"note_27\">27<\/a>]. 1960 nahm das Institut die Produktion des einzigen in Deutschland von der Weltgesundheitsorganisation WHO lizensierten Gelbfieber-Impfstoffs auf. <\/p>\n<p>1991 wurden mehrere ehemalige DDR-Beh&ouml;rden angegliedert, nicht so das nach der Hongkong-Grippe[<a href=\"#foot_28\" name=\"note_28\">28<\/a>] 1972 gegr&uuml;ndete DDR-&bdquo;Institut f&uuml;r Virologie und Impfstoffe&ldquo;[<a href=\"#foot_29\" name=\"note_29\">29<\/a>].  Nach der Aufl&ouml;sung des Bundesgesundheitsamts im Jahr 1994 wurde das Robert Koch-Institut zu einer Bundesoberbeh&ouml;rde[<a href=\"#foot_30\" name=\"note_30\">30<\/a>] im Gesch&auml;ftsbereich des Bundesministeriums f&uuml;r Gesundheit. Es firmiert als Bundesinstitut f&uuml;r Infektionskrankheiten und nicht &uuml;bertragbare Krankheiten. Seit 2001 ist das RKI zudem zentrale Stelle f&uuml;r die Erkennung und Bew&auml;ltigung bioterroristischer Gefahrenlagen.[<a href=\"#foot_31\" name=\"note_31\">31<\/a>] <\/p>\n<p>Die Geschichte des RKI zeigt, dass die sozialsanit&auml;re Politik in der Bundesrepublik in institutioneller Hinsicht belastet ist durch ihre Vorl&auml;ufer-Organisation w&auml;hrend des NS-Faschismus. Sowohl die Entlassung der j&uuml;dischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche ebenfalls bei der Leopoldina vollzogen wurde[<a href=\"#foot_32\" name=\"note_32\">32<\/a>], als auch die menschenverachtenden, pseudo-medizinischen Menschenversuche in den Konzentrationslagern sind historisch belastende Faktoren. <\/p>\n<p>Obwohl das RKI in der Corona-Politik einen zentrale Rolle wahrnimmt, wurde an seine NS-Vorgeschichte bisher weder seitens der Politik (etwa durch die parlamentarische Opposition) noch durch journalistische Recherchen erinnert. Auch die Aktivisten der Antifa haben nicht zur Kenntnis genommen, dass ihre Parteinahme f&uuml;r die Corona-Verbote der Regierungen in einem institutionellen Kontext erfolgt, der rassistisch und antisemitisch vorbelastet ist. <\/p>\n<p>In einem Umfeld, in dem die Entwicklung von Tests und die Erprobung von neuen Impfstoffen auf der Tagesordnung stehen, ist die historische Tatsache der Durchf&uuml;hrung von Menschenversuchen durch Mitarbeitende des fr&uuml;heren RKI &auml;u&szlig;erst irritierend. Merkw&uuml;rdig ist auch, dass die Leitung des Instituts, das f&uuml;r die Virus-Politik als fachlich zust&auml;ndig zeichnet, nicht einem wissenschaftlichen Vertreter \/ einer wissenschaftlichen Vertreterin aus der Virologie oder Epidemiologie anvertraut ist, sondern einem Veterin&auml;r. <\/p>\n<p>Das Wissen &uuml;ber die Vorgeschichte des RKI, seine Forschungstradition und sein Personal h&auml;tte die &Ouml;ffentlichkeit zumindest ein wenig daf&uuml;r zu sensibilisieren vermocht, dass das sozialsanit&auml;re Regierungshandeln kein harmloser Vorgang ist, sondern der kritischen Begleitung und Kontrolle durch die &Ouml;ffentlichkeit und das Parlament bzw. einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss bedurft h&auml;tte. Blinde Gefolgschaft allein &ouml;ffnet T&uuml;r und Tor f&uuml;r autorit&auml;re Verfestigungen. <\/p>\n<p><strong>Weitere Tendenzen autorit&auml;rer Verfestigung<\/strong><\/p>\n<p>F&uuml;r die offizielle Begr&uuml;ndung der Corona-Ma&szlig;nahmen hat die scheinbar voraussetzungslose Erhaltung menschlichen Lebens h&ouml;chste Priorit&auml;t. Die Bev&ouml;lkerung soll vor einer Virus-Infektion bestens gesch&uuml;tzt werden. &bdquo;Jedes Leben ist wertvoll&ldquo;, verk&uuml;ndeten im Juni 2020 die Plakate und Werbespots einer Firma f&uuml;r vegetarische Fruchtgummis und Lakritz. Auf den Werbefl&auml;chen ist eine &auml;ltere Frau zu sehen, die zur Covid-19-Risikogruppe der alten Menschen geh&ouml;rt. Unter dem Hashtag #achtetaufeinander ruft das Plakat zu mehr R&uuml;cksichtnahme auf &ndash; ganz im Sinne der Regierungspolitik. <\/p>\n<p>Die Regierenden und das RKI erkl&auml;rten den Schutz des Lebens generell zum vorrangigen Ziel ihres Handelns. Besonders war ihnen an der F&uuml;rsorge f&uuml;r die Lebenserhaltung von &auml;lteren Menschen gelegen. Enkel sollten daher ihre Gro&szlig;eltern nicht mehr treffen, Seniorenheim-Bewohner keine Besucher\/innen empfangen d&uuml;rfen. Schulkinder galten als Gefahr f&uuml;r die &auml;lteren Unterrichtenden des Lehrpersonals. <\/p>\n<p>Die Regierungspolitik appellierte an &bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo;, warb um gegenseitige R&uuml;cksichtnahme aller beim Befolgen der Quarant&auml;ne-Vorschriften und beim Beachten der Besuchsverbote. Es galten Anweisungen zum H&auml;ndewaschen, zum Abstandhalten und zum Tragen von Mundschutzmasken. Devisen wie &bdquo;Wir bleiben zu Hause&ldquo;, &bdquo;Wir gemeinsam&ldquo; (beispielsweise auf den Seiten des Weser-Kurier und der Bremer Nachrichten) und &bdquo;Stark durch die Krise&ldquo; (in der Werbung der Allianz Versicherung) wurden propagiert, in Anzeigen und &uuml;ber die Medien verbreitet. <\/p>\n<p>Ein gesellschaftliches &bdquo;Wir&ldquo; &uuml;bernahm die Rolle der obersten Instanz &ndash; das Wir der durch Corona bedrohten Bev&ouml;lkerung, das Wir der sich gegen Corona &bdquo;solidarisierenden&ldquo; Betroffenen. <\/p>\n<p>T&auml;gliche Sondersendungen beim Rundfunk und im Fernsehen wurden ausgestrahlt, Corona-Rubriken in den Zeitungen und Sozialen Medien machten auf Infektionsgefahren aufmerksam. T&auml;gliche Pressekonferenzen des RKI, NDR-Podcasts mit dem Virologie-Professor Drosten, Ansprachen der Bundeskanzlerin, Sondersendungen bei ARD und ZDF, Talk-Shows zum Thema. <\/p>\n<p>Allerdings, wer Zweifel an der medizinischen Vorsorge und an den Zahlen, den Statistiken, der Berechtigung der beschlossenen Ma&szlig;nahmen, der Verbote und der Au&szlig;erkraftsetzung der Grundrechte &auml;u&szlig;erte, der wurde ausgegrenzt und diffamiert. Abweichende Meinungen bekamen kein Publikum. In der &Ouml;ffentlichkeit herrschte ein autorit&auml;res Meinungsdiktat. <\/p>\n<p>Zur Beschreibung des Virus wurden Attribute wie &bdquo;neuartig&ldquo;, &bdquo;neu&ldquo;, &bdquo;gef&auml;hrlich&ldquo;, &bdquo;lebensbedrohlich&ldquo; oder &bdquo;Wuhan-Virus&ldquo; verwendet. Letzteres, weil man die Herkunft mit der Millionenstadt Wuhan in der Volksrepublik China in Verbindung brachte, mit einem dortigen Gro&szlig;handelsmarkt f&uuml;r Wildtiere, mit Schuppentieren, Flederm&auml;usen, Marderhunden. <\/p>\n<p>Die Entdeckung des Virus sei in China zun&auml;chst vertuscht worden, hie&szlig; es, der Entdecker habe sich selbst infiziert und sei daran gestorben. &bdquo;Corona-Virus: Made in China&rdquo; titelte Der Spiegel in seiner Ausgabe vom 1. Februar 2020.[<a href=\"#foot_33\" name=\"note_33\">33<\/a>] [<a href=\"#foot_34\" name=\"note_34\">34<\/a>] Wuhan, so wurde berichtet, sei  mehr als zwei Monate lang bis Anfang April abgeriegelt worden, die Bev&ouml;lkerung in Quarant&auml;ne versetzt.<\/p>\n<p>Sp&auml;testens an dieser Stelle der Schilderung d&uuml;rfte es die Lesenden erstaunen, dass die Ma&szlig;nahmen, welche angesichts von Corona ergriffen wurden, im Falle Chinas anders bewertet wurden und werden als vergleichbare Ma&szlig;nahmen hierzulande: n&auml;mlich als undemokratisch, einer autorit&auml;ren Diktatur gem&auml;&szlig; und charakteristisch f&uuml;r das chinesische &bdquo;Einparteiensystem&ldquo; unter dem &bdquo;F&uuml;hrungsanspruch der Kommunistischen Partei&ldquo; &ndash; so die als &bdquo;Politisches Profil&ldquo; der Volksrepublik ver&ouml;ffentlichte Darstellung Chinas durch das Ausw&auml;rtige Amt der Bundesrepublik.[<a href=\"#foot_35\" name=\"note_35\">35<\/a>]<\/p>\n<p>Wenn China nach hiesigem Verst&auml;ndnis als autorit&auml;re Diktatur gilt, stellt sich die Frage, ob das Corona-Ma&szlig;regelpaket hierzulande (oder in den anderen L&auml;ndern des Westens) nicht ebenfalls als autorit&auml;r einzustufen ist.<\/p>\n<p>Wie bekannt, mussten Einzelhandelsgesch&auml;fte schlie&szlig;en. Ebenso Kinos, Theater, Konzerth&auml;user. Kein Pr&auml;senzunterricht an den Schulen. Kitabetreuung nur in Ausnahmef&auml;llen. Hochschulseminare und Vorlesungen ausschlie&szlig;lich am Computer. Fu&szlig;ballspiele fanden vor leeren Trib&uuml;nen statt. Versammlungen waren verboten oder durften nur unter strengen Auflagen durchgef&uuml;hrt werden. Die Grundrechte der Verfassung waren au&szlig;er Kraft gesetzt. <\/p>\n<p>Um Infektionsketten zu erkennen, wurde f&uuml;r die Nutzung von Tracing-Apps geworben. Das Mitf&uuml;hren eines entsprechenden Handys wurde zum Zeichen des pflichtbewussten Mitb&uuml;rgers und Kollegen. Nach wie vor sollen in der &Ouml;ffentlichkeit so genannte Alltagsmasken getragen werden, zwingend beim Einkaufen und im &Ouml;ffentlichen Nahverkehr. <\/p>\n<p>Innergesellschaftlich erfolgte eine soziale Aufspaltung. Wer sich nicht an die Vorschriften hielt, galt als &bdquo;fahrl&auml;ssig&ldquo;, als &bdquo;Corona-Leugner&ldquo; und &bdquo;-Verharmloser&ldquo;, als &bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo;. Ihm oder ihr drohten Denunziation, Polizeieins&auml;tze, Festnahmen und Strafen. Nicht mehr die Infektion durch das Virus bedeutete ein Risiko, sondern der Mitmensch wurde zum Risiko erkl&auml;rt. <\/p>\n<p>Tendenziell standen alle anderen unter Verdacht, Infektionsquelle zu sein und sich &bdquo;gemeinschaftssch&auml;dlich&ldquo; zu verhalten. Die Angst fungierte als autorit&auml;rer Herrschaftsmechanismus und Instrument der sozialen Spaltung.[<a href=\"#foot_36\" name=\"note_36\">36<\/a>]<\/p>\n<p>Zwar  wurden kritische Organisationen nicht verboten und au&szlig;erparlamentarisch-oppositionelle Kundgebungen nicht abgeschafft. Ihre Wortf&uuml;hrer landeten nicht hinter Gittern. Aber Demonstrationen wie die von Fridays for Future oder gegen die Macron&rsquo;sche Rentenpolitik in Frankreich wurden durch die Virus-Panik-Politik verunm&ouml;glicht. An Ostern demonstrierten keine Friedensfreunde. Am 1. Mai fanden keine &ouml;ffentlichen Kundgebungen der Gewerkschaften statt. <\/p>\n<p>Das &bdquo;neuartige Virus&ldquo; selbst stellte eine Art Feindbild dar. Nach au&szlig;en legitimierte es sowohl die territoriale Abschottung (nicht zuletzt auch gegen die Fl&uuml;chtlinge an Europas Grenzen) sowie eine kollektive Abgrenzungsbereitschaft gegen&uuml;ber den europ&auml;ischen Nachbarn: Die Grenzen wurden geschlossen, Heimkehrende in Quarant&auml;ne geschickt, Arbeitskr&auml;fte aus dem Ausland als Arbeitssklaven und wie Feinde behandelt. <\/p>\n<p>Innerhalb der EU wurden die nationalen Grenzregime wiederentdeckt. Die globalen  Ein- und Ausreisem&ouml;glichkeiten wurden verboten, eingeschr&auml;nkt oder ausgehebelt. Die Metapher vom Virus als &bdquo;Feind&ldquo; und seiner Bek&auml;mpfung durch &bdquo;Krieg&ldquo; (Emmanuel Macron) fand ihre au&szlig;en-, geo- und milit&auml;rpolitische Entsprechung im US- und Nato-Gro&szlig;man&ouml;ver Defender Europe 2020.[<a href=\"#foot_37\" name=\"note_37\">37<\/a>] Truppen und Kriegsger&auml;te wurden an die Grenze zur Russischen F&ouml;deration verlegt. <\/p>\n<p>Unl&auml;ngst hat die deutsche Bundesregierung Beschl&uuml;sse zur R&uuml;stungsbeschaffung im Wert von 9,3 Milliarden Euro durch den Bundestag gebracht. In den beiden Sitzungen vor der Sommerpause wurde zum Beispiel beschlossen: vier Mehrzweckkampfschiffe MKS 180 f&uuml;r rund 5,5 Milliarden Euro und ein neues Radarsystem f&uuml;r den Eurofighter, wobei der deutsche Anteil 2,85 Milliarden Euro betr&auml;gt.[<a href=\"#foot_38\" name=\"note_38\">38<\/a>] Die Militarisierung[<a href=\"#foot_39\" name=\"note_39\">39<\/a>] kennt kein Virus und kein Ende.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Zeit nach der Sommerpause sind weitere Beschlussvorlagen in Vorbereitung, um die Bundeswehr mit Eurodrohnen, Flugk&ouml;rpern f&uuml;r die Korvetten K 130 und mit Lenkbomben f&uuml;r den Eurofighter auszustatten.[<a href=\"#foot_40\" name=\"note_40\">40<\/a>] Auch im Corona-Nachtragshaushalt sind rund 700 Millionen Euro f&uuml;r Milit&auml;rzwecke vorgesehen[<a href=\"#foot_41\" name=\"note_41\">41<\/a>], darunter 70 Millionen Euro f&uuml;r ein Digitalisierungs- und Technologieforschungszentrum der Bundeswehr.<\/p>\n<p>Kurz und abschlie&szlig;end zur Frage nach Tendenzen einer autorit&auml;ren Verfestigung im Gefolge der Corona-Panik-Politik: Die Regierenden sahen die Stunde der Exekutive als gekommen. B&uuml;rokratie (nicht zuletzt die der Gesundheits&auml;mter), Polizei und Milit&auml;r wurden aufgewertet. Der Einzelne wurde zur blo&szlig;en Attrappe eines gesellschaftlichen &bdquo;Wir&ldquo;, welches die autorit&auml;ren Z&uuml;ge einer Art Volksgemeinschaft angenommen hatte. Gesundheit und die Erhaltung der blo&szlig;en Lebensexistenz im biologischen Sinn &ndash; nicht das gesellschaftliche Wohlergehen und das wirtschaftliche &Uuml;berleben &ndash; wurden zum Ma&szlig;stab einer &bdquo;verantwortungsvollen&ldquo; Politik des Neo-Autoritarismus.<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Scheuklappen des Antifaschismus<\/strong>\n<p>Der Antifaschismus der Antifa ist ebenso wie der offizielle nicht bereit, die aktuellen autorit&auml;ren Tendenzen zu erkennen. An den Schulen, bei Gedenkstunden, in Museen und durch die Medien (Filme, Berichte, Dokumentationen) wird in der Erinnerung ein unvollst&auml;ndiges Bild der NS-Zeit vermittelt. <\/p>\n<p>Ph&auml;notypisch erscheinen die Jahre 1933 bis 1945 als eine Art S&uuml;ndenfall in schwieriger Zeit (aufgrund der Weltwirtschaftskrise und der Massenarbeitslosigkeit). An den Au&szlig;engrenzen sei das deutsche Volk von Feinden umgeben gewesen, kolonialistisch benachteiligt, gef&uuml;hrt &ndash; und &bdquo;verf&uuml;hrt&ldquo; &ndash; durch Hitler und die NSDAP. <\/p>\n<p>Das offiziell &uuml;berlieferte Bild des autorit&auml;ren NS-Regimes fokussiert im Wesentlichen auf handelnde Personen (v. a. auf Hitler und Eichmann), auf den autorit&auml;ren Charakter der Deutschen[<a href=\"#foot_42\" name=\"note_42\">42<\/a>], auf den Antisemitismus und den Rassismus sowie auf das Kriegsende als &bdquo;Befreiung&ldquo; durch die westlichen Alliierten[<a href=\"#foot_43\" name=\"note_43\">43<\/a>]. Das diktatorische Unterdr&uuml;ckungssystem und sein milit&auml;rischer Gewalt- und Zerst&ouml;rungsapparat werden de-thematisiert und historisch vernebelt. <\/p>\n<p>Die Erinnerung an den NS-Faschismus tr&auml;gt Scheuklappen. Dadurch ist das historische Blickfeld weitgehend eingeengt auf den Antisemitismus und die Vernichtung der Juden. J&auml;hrlich wird der Pogromnacht gedacht, wird an die zerst&ouml;rten Gesch&auml;fte und brennenden Synagogen erinnert. Zum Pflichtprogramm f&uuml;r Sch&uuml;ler\/innen geh&ouml;rt der Besuch eines Konzentrationslagers. Wenn Angeh&ouml;rige der politischen Klasse nach Israel reisen, ist der Besuch der Gedenkst&auml;tte Yad Vashem obligatorisch. Der Bund und die meisten L&auml;nder besch&auml;ftigen Antisemitismusbeauftragte. <\/p>\n<p>All dies macht zwar einen Sinn. Es hat aber zur Folge, dass sich der offizielle Antifaschismus &ndash; und damit auch der Bedeutungskern des autorit&auml;ren Faschismus &ndash; besonders auf &bdquo;das gr&ouml;&szlig;te Menschheitsverbrechen&ldquo; und dessen &bdquo;Singularit&auml;t&ldquo; konzentriert. Die NS-Herrschaft wird in hohem Ma&szlig;e nur noch in Verbindung mit Holocaust und Shoa wahrgenommen und er&ouml;rtert. <\/p>\n<p>Die Rolle von Milit&auml;r und Polizei, Unternehmertum und Industrie, Medizin und Justiz, Verwaltung, Sport und Medien, Religion und Bildungswesen wird ausgeblendet. Der &bdquo;deutsche S&uuml;ndenstolz&ldquo;, von dem der Philosoph Hermann L&uuml;bbe sprach[<a href=\"#foot_44\" name=\"note_44\">44<\/a>], deckt zu, dass die totalit&auml;ren Verbrechen des autorit&auml;ren Faschismus, um nicht wiederholt zu werden, eine Gesamtschau erforderlich machen w&uuml;rden.<br>\nAm 18. Januar 2020 hat der Deutsche Bundestag &ndash; noch im Vorfeld der mit Corona begr&uuml;ndeten Aushebelung von Verfassungsgrunds&auml;tzen &ndash; einen gemeinsamen Antrag von CDU\/CSU, SPD, FDP und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen[<a href=\"#foot_45\" name=\"note_45\">45<\/a>] beschlossen. Die parlamentarische Resolution besagt, dass der&nbsp;&bdquo;Antisemitismus entschlossen bek&auml;mpft&ldquo; werden soll. &bdquo;Jede Form von Judenfeindlichkeit&ldquo; wird verurteilt. Die Verurteilung umfasse auch alle &Auml;u&szlig;erungen und &Uuml;bergriffe, die als &bdquo;vermeintliche Kritik&ldquo; an der Politik des Staates Israel formuliert werden.&nbsp;<br>\nDer Antisemitismus wird damit nicht nur zum Inbegriff des Faschismus. Durch seine Erweiterung auf die Kritik an Israels Besatzungspolitik und Unterdr&uuml;ckung des pal&auml;stinensischen Volkes wird die Okkupations- und Repressionspolitik des faschistischen Deutschland &bdquo;erinnerungskulturell&ldquo; gleichsam rehabilitiert.<br>\nZeitgleich erleben wir, dass bei Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern jede\/r vierte ein &bdquo;neutrales Bild vom Nationalsozialismus&ldquo; hat. Einer Studie zufolge, &uuml;ber die Der Spiegel am 27. Juni 2012 berichtet hatte[<a href=\"#foot_46\" name=\"note_46\">46<\/a>], f&uuml;hre das &ldquo;Gedenkst&auml;ttenhopping&rdquo; auf Klassenfahrten oder an Wandertagen zu einem &ldquo;Durcheinander im Kopf&rdquo;. <\/p>\n<p>Ein gro&szlig;es Problem seien die fehlenden historischen Grundlagen. Oft w&uuml;rden die Themen, die den historischen Kontext der Gedenkst&auml;tten erl&auml;utern, erst Monate nach einer Besichtigung im Unterricht behandelt. Dies f&uuml;hre dazu, dass Sch&uuml;ler den Besuch an einem Denkmal f&uuml;r die ermordeten Juden Europas eher als Informationsballast statt als Lerneffekt wahrn&auml;hmen. <\/p>\n<p>Am 28. April 2020 berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland von einer Umfrage mit dem Ergebnis, dass nur noch f&uuml;r 53 Prozent der Deutschen die &bdquo;Besch&auml;ftigung mit der NS-Zeit weiter wichtig&ldquo; sei.[<a href=\"#foot_47\" name=\"note_47\">47<\/a>] Die Deutsche Welle (DW) beauftragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap mit der Durchf&uuml;hrung einer repr&auml;sentativen Studie unter dem Titel &bdquo;75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz&ldquo;. Am 24. Januar 2020 berichtete die DW[<a href=\"#foot_48\" name=\"note_48\">48<\/a>]: Mehr als die H&auml;lfte der Befragten (55 Prozent) empfinde den gesellschaftlichen Umgang mit der Erinnerungskultur als angemessen. &bdquo;Drei von vier der Befragten pl&auml;dierten daf&uuml;r, dass der Besuch einer KZ-Gedenkst&auml;tte verpflichtender Teil des Schulunterrichts sein solle.&ldquo;<\/p>\n<p>DW zufolge lautete daher das Fazit der Studie f&uuml;r den dabei federf&uuml;hrend verantwortlichen Meinungsforscher Roberto Heinrich: &bdquo;Es gibt insgesamt eine klare Mehrheit, die sagt, dass wir uns weiter mit der Thematik des Nationalsozialismus besch&auml;ftigen m&uuml;ssen.&ldquo; Das Zitat ist aufschlussreich, weil sich die darin angesprochene &bdquo;Besch&auml;ftigung&ldquo; mit der &bdquo;Thematik des Nationalsozialismus&ldquo; in verk&uuml;rzender Weise nur auf den Anlass der Befragung (&bdquo;75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz&ldquo;) bezieht. Der NS-Faschismus wird auf Auschwitz als ein anderes Synonym f&uuml;r den Antisemitismus reduziert. <\/p>\n<p>Diese weit verbreitete Sichtweise bestimmt auch die Antifa-Vorstellungswelt &uuml;ber ihren Gegner: &bdquo;den Faschismus&ldquo; (vorwiegend in Gestalt der AfD). Daraus erkl&auml;rt sich zum Beispiel auch, weshalb sich die Antifa nicht gegen deutsche Kriegseins&auml;tze im Ausland positioniert, nicht gegen die R&uuml;stungsindustrie, nicht gegen Korruption und Betrug, Banken und Autoindustrie, nicht gegen die Umweltzerst&ouml;rung, nicht gegen Hartz IV und Kinderarmut. <\/p>\n<p>Sie bewertet Infektionen aus rein biologistisch-virologischer Sicht, nicht auch im Zusammenhang sozialer und &ouml;konomischer Verh&auml;ltnisse. Ohne deren Argumente &uuml;berhaupt zur Kenntnis zu nehmen, erkl&auml;ren sie gereizt und unpolitisch all diejenigen zu ihren Feinden, die sich den Verboten nicht widerspruchslos unterwerfen.<\/p>\n<p>Die Disziplinierungs-Affinit&auml;t der Antifa erinnert an herrschaftliche Verhaltensmuster, die aus der NS-Zeit bekannt sind (bzw. bekannt sein sollten). Der lautstarke Antifa-Antifaschismus kommt daher wie eine Phrase, die Faschistisches perpetuiert, indem sie es negiert. Die uniformierten, gewaltmilitanten Auftritte wirken rituell und kleinb&uuml;rgerlich. <\/p>\n<p>Der Faschismus ist nach Ansicht dieser &bdquo;Antifaschisten&ldquo; in den K&ouml;pfen angesiedelt, aus denen er zu vertreiben (&bdquo;herauszupr&uuml;geln&ldquo;) sei. Oder sie skandieren: &bdquo;Keinen Fu&szlig;breit den Faschisten&ldquo; &ndash; als ob die Fu&szlig;breite ein Ma&szlig;stab f&uuml;r das Platzgreifen des Faschismus sei. Sexistisch aufgeladen und triebfeindlich wirken die von der Antifa vertriebenen Aufkleber &bdquo;FCK AFD&ldquo;. <\/p>\n<p>Dass der Faschismus sich auch einer materiellen, sozio-&ouml;konomischen Basis verdankt, ist der Antifa nicht bekannt. Eine Analyse, die den autorit&auml;ren Faschismus mit Struktur und Dynamik des Kapitalismus in Verbindung bringt, ist ihren Anh&auml;ngern fremd. Sie sind &ndash; wie ehedem die deutsche Professorenschaft Mitte der 1960er Jahre[<a href=\"#foot_49\" name=\"note_49\">49<\/a>]  &ndash; blind &bdquo;gegen&uuml;ber der Abh&auml;ngigkeit der gesamten Gesellschaft von einem unkontrollierten, ausschlie&szlig;lich vom Kapitalprofit gesteuerten &ouml;konomischen Prozess, &hellip; (blind) gegen&uuml;ber Arbeiterfeindlichkeit und Massenelend&ldquo;[<a href=\"#foot_50\" name=\"note_50\">50<\/a>].<\/p>\n<p>In anma&szlig;ender Selbstgerechtigkeit sind sie nicht empf&auml;nglich f&uuml;r die Erkenntnis, dass jede Art der gesellschaftlichen Disziplinierung durch den Staat Herrschaftsinteressen beg&uuml;nstigt und die Demokratie bedroht. &bdquo;Aspekte struktureller Identit&auml;t oder Kontinuit&auml;t von Faschismus und Bundesrepublik werden derart dem Bewusstsein entzogen.&ldquo;[<a href=\"#foot_51\" name=\"note_51\">51<\/a>]<\/p>\n<p>So wiederholt sich in neuer Variante, was Antonia Grunenberg in ihrem Essay &bdquo;Antifaschismus &ndash; ein deutscher Mythos&ldquo; als historische Erfahrung wie folgt zusammengefasst hat: &bdquo;Der klassische Anti-Faschist war Antiparlamentarist. Der Anti-Faschist war antipluralistisch und kompromissunf&auml;hig oder -unwillig. Er war abgrenzungss&uuml;chtig. Er sehnte sich nach Aufgehobenheit in der Gemeinschaft, nach Heldenvorbildern, nach Unterordnung und Heimat. Der Anti-Faschist war im Grunde ein unpolitischer Mensch.&ldquo;[<a href=\"#foot_52\" name=\"note_52\">52<\/a>]<\/p><\/li>\n<\/ol><p style=\"text-align:center\">***<\/p><p>Bleibt nachzutragen, wie es um die AfD bestellt ist und um andere Organisationen aus deren Umfeld. Liegt dort nicht die &sbquo;eigentliche&lsquo; faschistische Gefahr? Vor Corona waren sie, die NPD, Pegida &amp; Co., usw. eines der haupts&auml;chlichen Angriffsziele der Antifa. Die Regierungsparteien, der Verfassungsschutz, das Milit&auml;r, die Polizei und die Medien grenzen sich ihnen gegen&uuml;ber ab: von ihren &Auml;u&szlig;erungen, ihrem Auftreten, ihren Methoden, ihren Symbolen. AfD und Konsorten gelten als rechtsextrem, rechtsradikal, rechtspopulistisch, neonazistisch, fremdenfeindlich, rassistisch, von v&ouml;lkischer Gesinnung, EU-Skeptiker, nationalistisch, usw.<\/p><p>All das ist zutreffend. Zugleich jedoch dienen die genannte Partei sowie die Organisationen in deren Dunstkreis &ndash; vorerst jedenfalls, so lange sie sich nicht dem herrschenden System anverwandelt haben, worauf ihre gegenw&auml;rtige Kampagne, sich demokratisch zu ummanteln[<a href=\"#foot_53\" name=\"note_53\">53<\/a>], hindeutet &ndash; einerseits dazu, dass die Regierenden nicht selbst in den Verdacht autorit&auml;rer Absichten geraten, wenn sie im legitimen &bdquo;Kampf gegen rechts&ldquo; neue Methoden der Meinungssteuerung, &Uuml;berwachung und politischen Kontrolle[<a href=\"#foot_54\" name=\"note_54\">54<\/a>] anschaffen, installieren und nutzen.<\/p><p>Andererseits bilden &bdquo;die Rechten&ldquo; eine Zielscheibe, um abzulenken von den eigenen autorit&auml;ren Ambitionen der Regierenden (und zum Gro&szlig;teil auch der Opposition), wie sie hier beschrieben wurden.  Die &bdquo;ewig gestrigen&ldquo; Anh&auml;nger des Hakenkreuz-Faschismus werden deshalb auch nur auf smarte Weise &bdquo;bek&auml;mpft&ldquo;. Sie lenken die Aufmerksamkeit vieler von denen, welche sich der hiesigen Demokratie verpflichtet f&uuml;hlen, davon ab, dass fast unbemerkt eine neue Variante der autorit&auml;ren Gesellschaft Fu&szlig; zu fassen droht: der globale Digitalfaschismus, The Age of Surveillance Capitalism[<a href=\"#foot_55\" name=\"note_55\">55<\/a>].<\/p><p>Titelbild: Alexandros Michailidis\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Auch die Bezeichnung &bdquo;Hygiene-Demos&ldquo; war im Umlauf, vgl. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Proteste_w%C3%A4hrend_der_COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Berlin\">de.wikipedia.org\/wiki\/Proteste_w%C3%A4hrend_der_COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Berlin<\/a> &ndash; abgerufen am 07.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] &bdquo;Antisemiten, Rechtsradikale, Verschw&ouml;rungsgl&auml;ubige: Wie die Corona-Demos von rechts unterwandert werden&ldquo;, Tagesspiegel Online, 21. Juni 2020.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Ich verweise auf die Rolle der rechten Freikorps und der Generalit&auml;t bei der milit&auml;rischen Niederschlagung sowohl der revolution&auml;ren Arbeiter- und Soldatenr&auml;te 1919 als auch der Republikretter gegen den Kapp-Putsch 1920.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Karl Dietrich Bracher: Die deutsche Diktatur. Entstehung, Struktur, Folgen des Nationalsozialismus. K&ouml;ln, Berlin 1970. &ndash; Alfred Sohn-Rethel: &Ouml;konomie und Klassenstruktur des deutschen Faschismus. Frankfurt\/M. 1973. &ndash; Franz Neumann: Behemoth. Struktur und Praxis des Nationalsozialismus 1933-1944, hrsg. von Gert Sch&auml;fer. K&ouml;ln, Frankfurt\/M. 1977. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Christa Berg, Sieglind Ellger-R&uuml;ttgardt (Hrsg.): &bdquo;Du bist nichts, Dein Volk ist alles&ldquo;. Forschungen zum Verh&auml;ltnis von P&auml;dagogik und Nationalsozialismus. Weinheim 1991. &ndash; Wolfgang Keim: Erziehung unter der Nazi-Diktatur. Bd. II: Kriegsvorbereitung, Krieg und Holocaust &ndash; Harald Scholz: Nationalsozialistische Ausleseschulen. Internatsschulen als Herrschaftsmittel des F&uuml;hrerstaates. G&ouml;ttingen 1973.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Manfred Kappeler: Der schreckliche Traum vom vollkommenen Menschen. Rassenhygiene und Eugenik in der Sozialen Arbeit. Marburg 2000.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Carola Sachse: Siemens, der Nationalsozialismus und die moderne Familie. Eine Untersuchung zur sozialen Rationalisierung in Deutschland im 20. Jahrhundert. Hamburg 1990.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Hans-Peter Bleuel, Ernst Klinnert: Deutsche Studenten auf dem Weg ins Dritte Reich. Ideologien, Programme, Aktionen 1918-1935. G&uuml;tersloh 1967.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Marc Buggeln, Michael Wildt (Hrsg.): Arbeit im Nationalsozialismus. M&uuml;nchen 2014.Milit&auml;r<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Siehe S&uuml;dlink 176 (Themenheft &bdquo;K&ouml;rper und Politik. Einverleibte Macht und gelebte Widerst&auml;nde&ldquo;), Juni 2016.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Siehe die Dokumente 50 (&bdquo;Gesundsein ist PFLICHT&ldquo;, von Prof. Dr. Heinrich Nelson), 51 (&bdquo;Gesundsein ist Pflicht&ldquo;, von Karl-Heinrich Franke) und 52 (&bdquo;Der Wille zur Gesundheit&ldquo;, aus: Gesundes Volk). Faksimiles in: Walter Wuttke-Groneberg: Medizin im Nationalsozialismus. T&uuml;bingen 1980, S. 89 ff.,, 92 ff. und 95 f. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Heinrich Ihde, Dr. Ro&szlig;ner. Alfred Stockfisch: Gesundheitspflege und Rassenhygiene. Langensalza, Berlin, Leipzig 1939, S. 112.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] Daniel Jonah Goldhagen: Hitlers willige Vollstrecker. Ganz gew&ouml;hnliche Deutsche und der Holocaust. Berlin 1998<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] Heidrun Kaupen-Haas (Hrsg.): Der Griff nach der Bev&ouml;lkerung. Aktualit&auml;t und Kontinuit&auml;t nazistischer Bev&ouml;lkerungspolitik. N&ouml;rdlingen 1986.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] Im Zusammenhang mit dem Corona-Virus ist es angezeigt, besonders auf jene Studien und Ver&ouml;ffentlichungen hinzuweisen, in denen die Rolle der Medizin im NS-Faschismus Thema ist: Gerhard Baader, Ulrich Schultz (Hrsg.): Medizin und Nationalsozialismus. Tabuisierte Vergangenheit. Ungebrochene Tradition. Berlin 1980. &ndash; Fachschaft Medizin der Philipps-Universit&auml;t Marburg (Hrsg.): &bdquo;Bis endlich der langersehnte Umschwung kam &hellip;&ldquo; Von der Verantwortung der Medizin unter dem Nationalsozialismus. Marburg 1991. &ndash; Heidrun Kaupen-Haas, Christiane Rothmaler (Hrsg.): Naturwissenschaften und Eugenik. Sozialhygiene und Public Health. Frankfurt\/M. 1994. &ndash; Robert Jay Lifton: &Auml;rzte im Dritten Reich. Stuttgart 1988. &ndash; Asmus Nitschke: Die &sbquo;Erbpolizei&lsquo; im Nationalsozialismus. Zur Alltagsgeschichte der Gesundheits&auml;mter im Dritten Reich. Wiesbaden 1999. &ndash; Walter Wuttke-Groneberg: Medizin im Nationalsozialismus. Ein Arbeitsbuch.  T&uuml;bingen 1980. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] Florian Schmaltz: Kampfstoff-Forschung im Nationalsozialismus. Zur Kooperation von Kaiser-Wilhelm-Instituten, Milit&auml;r und Industrie. G&ouml;ttingen 2017.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] Siehe: Otto Bauer, Herbert Marcuse, Arthur Rosenberg u. a.; Faschismus und Kapitalismus. Theorien &uuml;ber die sozialen Urspr&uuml;nge und die Funktion des Faschismus, herausgegeben von Wolfgang Abendroth. Frankfurt\/M., Wien 1967. &ndash; Helmut Dubiel und Alfons S&ouml;llner (Hrsg.): Wirtschaft, Recht und Staat im Nationalsozialismus. Analysen des Instituts f&uuml;r Sozialforschung 1939-1942. Frankfurt\/M. 1981<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] Naomi Klein: Die Schock-Strategie. Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus. Frankfurt\/M. 2007.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Infektionsschutzgesetz\">de.wikipedia.org\/wiki\/Infektionsschutzgesetz<\/a> &ndash; abgerufen am 10.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_20\" name=\"foot_20\">&laquo;20<\/a>] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gesetz_zum_Schutz_der_Bev%C3%B6lkerung_bei_einer_epidemischen_Lage_von_nationaler_Tragweite\">de.wikipedia.org\/wiki\/Gesetz_zum_Schutz_der_Bev%C3%B6lkerung_bei_einer_epidemischen_Lage_von_nationaler_Tragweite<\/a> &ndash; abgerufen am 10.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_21\" name=\"foot_21\">&laquo;21<\/a>] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Koch-Institut\">de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Koch-Institut<\/a> &ndash; abgerufen am 07.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_22\" name=\"foot_22\">&laquo;22<\/a>] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Preu%C3%9Fisches_Institut_f%C3%BCr_Infektionskrankheiten\">de.wikipedia.org\/wiki\/Preu%C3%9Fisches_Institut_f%C3%BCr_Infektionskrankheiten<\/a> &ndash; abgerufen am 07.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_23\" name=\"foot_23\">&laquo;23<\/a>] Gleiches trifft zu f&uuml;r die Leopoldina (seit 2008 mit vollem Namen &bdquo;Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina &ndash; Nationale Akademie der Wissenschaften&ldquo;); j&uuml;dische Mitglieder wurden &bdquo;gestrichen&ldquo;. Siehe:  <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Akademie_der_Naturforscher_Leopoldina\">de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Akademie_der_Naturforscher_Leopoldina<\/a> &ndash; abgerufen am 08.07.20. &ndash;  Die Leopoldina hatte vier Stellungnahmen zur Coronavirus-Pandemie vorgelegt: am 21. M&auml;rz, 3. April, 13. April und 27. Mai 2020.; siehe <a href=\"https:\/\/www.leopoldina.org\/uploads\/tx_leopublication\/2020_05_27_Leopoldina-Stellungnahmen_Coronavirus.pdf\">leopoldina.org\/uploads\/tx_leopublication\/2020_05_27_Leopoldina-Stellungnahmen_Coronavirus.pdf<\/a> &ndash; abgerufen am 13.07.20. Diese sollten wesentliche Entscheidungsgrundlagen f&uuml;r die Gestaltung weiterer Ma&szlig;nahmen gegen die COVID-19-Verbreitung in Deutschland bilden.  Aus nicht &ouml;ffentlich kommunizierten Gr&uuml;nden wurden sie im politischen Entscheidungsprozess dann aber ignoriert. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_24\" name=\"foot_24\">&laquo;24<\/a>] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rassenhygienische_Forschungsstelle\">de.wikipedia.org\/wiki\/Rassenhygienische_Forschungsstelle<\/a> &ndash; abgerufen am 07.07.20; <a href=\"https:\/\/www.jewiki.net\/wiki\/Rassenhygienische_Forschungsstelle\">jewiki.net\/wiki\/Rassenhygienische_Forschungsstelle<\/a> &ndash; abgerufen am 07.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_25\" name=\"foot_25\">&laquo;25<\/a>] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Ritter\">de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Ritter<\/a> &ndash; abgerufen am 07.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_26\" name=\"foot_26\">&laquo;26<\/a>] Das Bundesgesundheitsamt (BGA) war die zentrale staatliche Forschungseinrichtung der BRD auf dem Gebiet der &ouml;ffentlichen Gesundheit. Es hatte den Auftrag, Risiken f&uuml;r die Gesundheit von Mensch und Tier fr&uuml;h zu erkennen, diese zu bewerten und im Rahmen seiner gesetzlichen Kompetenzen einzud&auml;mmen. Die Regierung Kohl l&ouml;ste das BGA am 30. Juni 1994 auf, nachdem  infolge HIV-verseuchter Blutpr&auml;parate fast 600 Patienten gestorben waren. Aus der Aufl&ouml;sung  gingen neben dem RKI noch zwei weitere eigenst&auml;ndige Einrichtungen hervor: das Bundesinstitut f&uuml;r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)) und das 2002 aufgel&ouml;ste  Bundesinstitut f&uuml;r gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterin&auml;rmedizin. Siehe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesgesundheitsamt\">de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesgesundheitsamt<\/a>  &ndash; abgerufen am 08.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_27\" name=\"foot_27\">&laquo;27<\/a>] Siehe <a href=\"https:\/\/edoc.rki.de\/handle\/176904\/160\">edoc.rki.de\/handle\/176904\/160<\/a> &ndash; abgerufen am 07.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_28\" name=\"foot_28\">&laquo;28<\/a>] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hongkong-Grippe\">de.wikipedia.org\/wiki\/Hongkong-Grippe<\/a> &ndash; abgerufen am 07.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_29\" name=\"foot_29\">&laquo;29<\/a>] Hinweis von Gregor Gysi, ge&auml;u&szlig;ert bei einer Anh&ouml;rung der Linksfraktion des Bundestages, nachzulesen unter <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/deutschland\/20200703327450787-medien-drosten-lockdown-missbilligt\/\">de.sputniknews.com\/deutschland\/20200703327450787-medien-drosten-lockdown-missbilligt\/<\/a> &ndash; abgerufen am 07.07.20. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_30\" name=\"foot_30\">&laquo;30<\/a>] Bundesoberbeh&ouml;rden, auch Obere Bundesbeh&ouml;rden genannt, werden im Bereich des Bundes oft auch Bundesamt oder Bundesanstalt genannt. Sie gelten als eine aus dem vorgeordneten Ministerium ausgegliederte Fachbeh&ouml;rde. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_31\" name=\"foot_31\">&laquo;31<\/a>] Zum aktuellen Leitbild des RKI siehe <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Institut\/Leitbild\/Leitbild_node.html\">rki.de\/DE\/Content\/Institut\/Leitbild\/Leitbild_node.html<\/a> &ndash;  abgerufen am 08.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_32\" name=\"foot_32\">&laquo;32<\/a>] Siehe Fu&szlig;note 23.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_33\" name=\"foot_33\">&laquo;33<\/a>] Siehe <a href=\"https:\/\/magazin.spiegel.de\/EpubDelivery\/image\/title\/SP\/2020\/6\/180\">magazin.spiegel.de\/EpubDelivery\/image\/title\/SP\/2020\/6\/180<\/a> &ndash; abgerufen am 14.07.20. &ndash; Vgl. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/COVID-19-Pandemie\">de.wikipedia.org\/wiki\/COVID-19-Pandemie<\/a> &ndash; abgerufen am 10.07.20. &ndash;  <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/nachrichtenarchiv\/artikel-01.02.2020.html\">spiegel.de\/nachrichtenarchiv\/artikel-01.02.2020.html<\/a> &ndash; abgerufen am 14.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_34\" name=\"foot_34\">&laquo;34<\/a>] In der Zwischenzeit zeigte sich, &bdquo;dass nicht alle fr&uuml;hen COVID-19-F&auml;lle mit dem Markt in Verbindung gebracht werden k&ouml;nnen und die Historie des Ausbruchs wohl komplizierter ist als urspr&uuml;nglich angenommen&ldquo;, zitiert nach <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/SARS-CoV-2#cite_note-SciTechDaily:UoS-28\">de.wikipedia.org\/wiki\/SARS-CoV-2#cite_note-SciTechDaily:UoS-28<\/a> &ndash; abgerufen am 10.07.20. &ndash; Siehe auch Wolfram Elsner: Das chinesische Jahrhundert. Die neue Nummer eins ist anders. Frankfurt\/M. 2020, S. 58-68.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_35\" name=\"foot_35\">&laquo;35<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/aussenpolitik\/laender\/china-node\/politisches-portraet\/200846\">auswaertiges-amt.de\/de\/aussenpolitik\/laender\/china-node\/politisches-portraet\/200846<\/a> &ndash; abgerufen am 10.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_36\" name=\"foot_36\">&laquo;36<\/a>] Vgl. Carola Sachse u. a.: Angst, Belohnung, Zucht und Ordnung. Herrschaftsmechanismen im Nationalsozialismus. Opladen 1982.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_37\" name=\"foot_37\">&laquo;37<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/download\/IMI-Standpunkt2019-55-Defender-Web.pdf\">imi-online.de\/download\/IMI-Standpunkt2019-55-Defender-Web.pdf<\/a> &ndash; abgerufen am 11.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_38\" name=\"foot_38\">&laquo;38<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/07\/02\/corona-ruestungswelle\/\">imi-online.de\/2020\/07\/02\/corona-ruestungswelle\/<\/a> &ndash; abgerufen am 11.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_39\" name=\"foot_39\">&laquo;39<\/a>] Rudolph Bauer: &bdquo;Die Militarisierung der Gesellschaft&ldquo;; in: Ossietzky vom 25. 10. 2014, Heft 22 \/ 17. Jg., S. 748-752.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_40\" name=\"foot_40\">&laquo;40<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/07\/02\/ein-diskreter-dammbruch-der-ruestungsforschung\/\">imi-online.de\/2020\/07\/02\/ein-diskreter-dammbruch-der-ruestungsforschung\/<\/a> &ndash; abgerufen am 11.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_41\" name=\"foot_41\">&laquo;41<\/a>] Siehe &bdquo;Digitalisierung im Konjunkturpaket&ldquo;: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/07\/02\/ein-diskreter-dammbruch-der-ruestungsforschung\/\">imi-online.de\/2020\/07\/02\/ein-diskreter-dammbruch-der-ruestungsforschung\/<\/a> &ndash; abgerufen am 11.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_42\" name=\"foot_42\">&laquo;42<\/a>] Theodor W. Adorno u. a.: The Authoritarian Personality. New York 1950. &ndash; Michaela von Freyhold: Autoritarismus und politische Apathie. Analyse einer Skala zur Ermittlung autorit&auml;tsgebundener Verhaltensweisen. Frankfurt\/M. 1971.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_43\" name=\"foot_43\">&laquo;43<\/a>] Vgl. J&uuml;rgen Pelzer: &bdquo;Zurechtgelegte Geschichte. Eine Analyse j&uuml;ngster Gedenkreden zeigt, dass deutsche Politiker auch 75 Jahre nach Kriegsende keine echten Lehren aus der Vergangenheit ziehen&ldquo;; in: junge Welt Nr. 138 vom 16.06.20. S. 12 f.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_44\" name=\"foot_44\">&laquo;44<\/a>] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vergangenheitsbew%C3%A4ltigung\">de.wikipedia.org\/wiki\/Vergangenheitsbew%C3%A4ltigung<\/a> &ndash; abgerufen am 12.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_45\" name=\"foot_45\">&laquo;45<\/a>] <a href=\"https:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/19\/004\/1900444.pdf\">dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/19\/004\/1900444.pdf<\/a> &ndash; abgerufen am 12.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_46\" name=\"foot_46\">&laquo;46<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/schueler-wissen-wenig-ueber-ddr-und-nationalsozialismus-a-841157.html\">spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/schueler-wissen-wenig-ueber-ddr-und-nationalsozialismus-a-841157.html<\/a> &ndash; abgerufen am 11.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_47\" name=\"foot_47\">&laquo;47<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/umfrage-deutsche-finden-beschaftigung-mit-ns-zeit-weiter-wichtig-FQYKSCJH66J3M55ZCQJE5EIJNU.html\">rnd.de\/politik\/umfrage-deutsche-finden-beschaftigung-mit-ns-zeit-weiter-wichtig-FQYKSCJH66J3M55ZCQJE5EIJNU.html<\/a> &ndash; abgerufen am 11.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_48\" name=\"foot_48\">&laquo;48<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/holocaust-gedenken-meinungsumfrage-von-infratest-dimap-im-auftrag-der-dw\/a-52133933\">dw.com\/de\/holocaust-gedenken-meinungsumfrage-von-infratest-dimap-im-auftrag-der-dw\/a-52133933<\/a> &ndash; abgerufen am 11.07.20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_49\" name=\"foot_49\">&laquo;49<\/a>] Wolfgang Fritz Haug: Der hilflose Antifaschismus. Zur Kritik der Vorlesungsreihen &uuml;ber Wissenschaft und NS an deutschen Universit&auml;ten. Frankfurt\/M. 1967.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_50\" name=\"foot_50\">&laquo;50<\/a>] A. a. O., S. 103.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_51\" name=\"foot_51\">&laquo;51<\/a>] A. a. O., S. 104.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_52\" name=\"foot_52\">&laquo;52<\/a>] Antonia Grunenberg: Antifaschismus &ndash; ein deutscher Mythos. Reinbek bei Hamburg 1993, S. 86.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_53\" name=\"foot_53\">&laquo;53<\/a>] So ist es wohl auch zu deuten, wenn sich Rechte bei den Grundgesetz-Kundgebungen einbringen und dort politischen Boden zu gewinnen versuchen. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_54\" name=\"foot_54\">&laquo;54<\/a>] Olaf Arndt (Hrsg.): TROIA. Technologien politischer Kontrolle. M&uuml;nchen 2005.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_55\" name=\"foot_55\">&laquo;55<\/a>] (In deutscher &Uuml;bersetzung:) Shoshana Zuboff: Das Zeitalter des &Uuml;berwachungskapitalismus (englisch mit dem Untertitel: The Fight for a Human Future at the New Frontier of Power). Frankfurt\/M., New York 2002.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn am Samstag in Berlin ein B&uuml;ndnis von Kritikern der &bdquo;Corona-Ma&szlig;nahmen&ldquo; auf die Stra&szlig;e geht, wird ein anderes, sich selbst als &bdquo;antifaschistisch&ldquo; verstehendes, B&uuml;ndnis <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63421#h14\">zu einer Gegendemonstration aufrufen<\/a>. Antifaschisten demonstrieren gegen Demonstranten, die gegen autorit&auml;re Ma&szlig;nahmen des Staates demonstrieren. Der klassische Antifaschismus verliert damit aus dem Blick, dass mit den staatlichen Corona-Ma&szlig;nahmen die Gefahr<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63429\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":63430,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[88,126,149,201,165,123],"tags":[2890,1933,2938,282,1112,339,1945,2857,2859,893,2856,1478,2834],"class_list":["post-63429","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-antisemitismus","category-erosion-der-demokratie","category-gesundheitspolitik","category-ideologiekritik","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-antifa","tag-antifaschismus","tag-autoritarismus","tag-buergerproteste","tag-buergerrechte","tag-chauvinismus","tag-faschismus","tag-lockdown","tag-menschenversuche","tag-militarisierung","tag-robert-koch-institut","tag-sozialdarwinismus","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/shutterstock_1410596000.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63429","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63429"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63429\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":63439,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63429\/revisions\/63439"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/63430"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63429"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=63429"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=63429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}