{"id":63552,"date":"2020-08-04T08:41:30","date_gmt":"2020-08-04T06:41:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552"},"modified":"2020-08-04T08:41:30","modified_gmt":"2020-08-04T06:41:30","slug":"hinweise-des-tages-3666","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h01\">Der Zwischenerfolg darf uns nicht leichtsinnig machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h02\">Die Organisationsstruktur hinter den &bdquo;Hygiene-Demos&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h03\">Ungleichheit in der Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h04\">Vom progressiven Neoliberalismus zu Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h05\">Zypern blockiert Handelsabkommen wegen Halloumi-K&auml;se<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h06\">40 Minuten mehr am Tag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h07\">Das gro&szlig;e Schlachten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h08\">&Uuml;ber die konkrete Lebenssituation armer Menschen in der Gro&szlig;stadt &ndash; Ersatzfreiheitsstrafen, weil die Geldstrafe nicht gezahlt wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h09\">80 Prozent mehr psychische Erkrankungen in Corona-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h10\">Warum &ldquo;Covidioten&rdquo; keine Idioten sind, Frau Esken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h11\">&bdquo;Akute Ansteckung lag bei null&ldquo; &ndash; Studie zeigt geringe Infektionsgefahr in Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h12\">Reproduktionszahl (R) seit zwei Wochen im Ausbreitungsmodus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h13\">Triumph der Monopole<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h14\">Missverst&auml;ndnisse ohne Ende: Jeder redet &uuml;ber Werkvertr&auml;ge &ndash; Kaum einer versteht sie !<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h15\">Was schert uns unser Wahlprogramm &ndash; Europ&auml;ische Linke fordert mehr Geld f&uuml;r R&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h16\">R&uuml;cksichtslose Eile<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h17\">US-Truppenabzug: Luftnummer oder Aufr&uuml;stungsvehikel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63552#h18\">Zahl der Baf&ouml;g-Empf&auml;nger sinkt weiter<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Zwischenerfolg darf uns nicht leichtsinnig machen<\/strong><br>\nDie Verantwortungslosigkeit einiger weniger ist ein Risiko f&uuml;r uns alle! Wenn wir jetzt nicht besonders vorsichtig sind, dann gef&auml;hrden wir die Gesundheit vieler. Und wir gef&auml;hrden dar&uuml;ber hinaus die Erholung unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft, unseres Kulturlebens. Jede und jeder von uns steht jetzt in der Verantwortung, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Denn es ist doch ganz klar: Eine weitere Phase des Stillstands w&uuml;rde uns alle noch viel h&auml;rter treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Frank-Walter-Steinmeier\/Reden\/2020\/08\/200803-Videobotschaft-Corona-Urlaub.html\">Bundespr&auml;sident<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Kulturschaffende sollten genau lesen, was der Bundespr&auml;sident da sagt. Erstens habe es bereits eine Erholung des Kulturlebens gegeben. Da d&uuml;rften sich viele verwundert die Augen reiben und fragen, <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2020\/07\/PD20_287_811.html\">ob sie die Meldung des statistischen Bundesamtes zum Bruttoinlandsprodukt<\/a> k&uuml;rzlich falsch verstanden oder grunds&auml;tzlich etwas verpasst haben und wieder deutlich mehr Zuschauer als bisher zugelassen sind, die mit ihren Eintrittsgeldern f&uuml;r Ums&auml;tze sorgen. Zweitens ist die Regierung, die die Regeln erl&auml;sst, zwar f&uuml;r positive wirtschaftliche Folgen verantwortlich, nicht aber f&uuml;r die negativen. Die haben ab sofort &bdquo;einige wenige&ldquo; zu verantworten, die sich leichtsinnig verhalten und damit an der Gesundheit vieler vers&uuml;ndigen. Drittens ist sich der Bundespr&auml;sident nat&uuml;rlich &uuml;ber die noch h&auml;rteren Folgen eines weiteren Lockdowns bewusst. Die Betroffenen k&ouml;nnen daher auf jeden Fall mit seiner Betroffenheit rechnen, sollen sich aber blo&szlig; nicht bei ihm oder der Regierung beschweren.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der Spin des Bundespr&auml;sidenten<\/strong><br>\nDas Narrativ der kommenden Tage steht fest. Wenn es zu weiteren Einschr&auml;nkungen des &ouml;ffentlichen Lebens kommen sollte, liegt das an der Verantwortungslosigkeit &bdquo;einiger weniger&ldquo; und nicht an Bundes- oder Landesregierungen, die zunehmend Schwierigkeiten damit haben, eine sinnvolle Ausstiegsstrategie zu formulieren und daher lieber an Ma&szlig;nahmen festhalten, die sie f&uuml;r erfolgversprechend halten. Vor kurzem wies ich auf &Uuml;berlegungen der Landesregierung Niedersachsen hin, einen Zehnstufenplan zu verfolgen, der bis ins n&auml;chste Jahr hinein reicht, wobei ein konkreter Termin f&uuml;r die Beendigung aller Vorordnungen nach Infektionsschutzgesetz auch dann noch offen bleibt. Aus dem Versprechen, Normalit&auml;t wiederherzustellen, wird also vorerst nichts. Daf&uuml;r braucht es gute Gr&uuml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/200804der-spin-des-bundesprasidenten?fbclid=IwAR2FlRaNevUEAuuK_FuryF9MKSLdXVcSOB_DXL-diSfSEIBlK1JffK38TGI\">taublog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Organisationsstruktur hinter den &bdquo;Hygiene-Demos&ldquo;<\/strong><br>\nNach Auffassung des Landesverfassungsschutzes organisieren vereinzelt auch Rechtsextremisten kleinere Veranstaltungen gegen die Pandemie-Politik der gro&szlig;en Koalition in Berlin, auch B&uuml;rger aus der Reichsb&uuml;rgerszene beteiligen sich manchmal an solchen Veranstaltungen. &bdquo;Im Vorfeld zu der Demonstration am vergangenen Wochenende in Berlin kam es insbesondere in den sozialen Medien im Netz sowie auf entsprechenden Demonstrationen in Baden-W&uuml;rttemberg zu erheblichen Mobilisierungsversuchen, auch durch extremistische Akteure, beispielsweise Vertreter des &bdquo;Fl&uuml;gels&ldquo;&ldquo;, sagte ein Sprecher des Landesamtes. Diese reichten bis hin zur konkreten Organisation der Anreise. Mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit habe aufgrund dieser Mobilisierungsbem&uuml;hungen eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl von Personen aus Baden-W&uuml;rttemberg an der Demonstration in Berlin teilgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/die-organisationsstruktur-hinter-den-hygiene-demos-16888674.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Eines dieser miesen windigen Artikel &uuml;ber die Bewegung gegen die Coronapolitik. Zum Beispiel, die Behauptung, der AfD &ldquo;Fl&uuml;gel&rdquo; sei an den Demos ma&szlig;geblich beteiligt, st&uuml;tzt sich auf eine Aussage des Landesamts f&uuml;r Verfassungsschutz in Baden-W&uuml;rttemberg. Toll, einfach toll, wie verkommen unsere Hauptmedien wie in diesem Fall die FAZ ist.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die FAZ weigert sich standhaft zu differenzieren und ist da ja in &bdquo;guter&ldquo; Gesellschaft mit den allermeisten anderen gro&szlig;en Medien. F&uuml;r Leser, die sich nur auf solche Medien verlassen, ist bis heute unklar, dass es z.B. am Samstag in Berlin viele verschiedene Demos gab. Richtig ist, dass zu einer(!) dieser Demos, die zahlenm&auml;&szlig;ig zu vernachl&auml;ssigen war, die Reichsb&uuml;rger eingeladen haben. Das hat aber nichts mit der Gro&szlig;demo des B&uuml;ndnisses Querdenken zu tun. Leider erf&auml;hrt man das in den gro&szlig;en Medien meist nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ungleichheit in der Pandemie<\/strong><br>\nJe gr&ouml;&szlig;er die soziale Ungleichheit in einem Land ist, desto h&ouml;her sind die Corona-Opferzahlen. Wir brauchen vern&uuml;nftige und vertrauensw&uuml;rdige Regierungen mit gerechten und nachhaltigen Strategien, sonst scheitern wir nicht nur jetzt, sondern werden immer &ouml;fter vergleichbare Krisen erleben.<br>\nHohe Einkommensungleichheit ist in vielerlei Hinsicht eine soziale Gei&szlig;el: Wie Kate Pickett und Richard Wilkinson in ihrem wichtigen Buch &ldquo;Gleichheit ist Gl&uuml;ck: Warum gerechte Gesellschaften f&uuml;r alle besser sind&rdquo; &uuml;berzeugend darlegen, f&uuml;hrt h&ouml;here Ungleichheit allgemein zu schlechterer Gesundheit, was die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu sterben, erheblich erh&ouml;ht.<br>\nDar&uuml;ber hinaus verringert h&ouml;here Ungleichheit den sozialen Zusammenhalt und das soziale Vertrauen, steigert aber die politische Polarisierung. All dies beeintr&auml;chtigt die F&auml;higkeit und Bereitschaft der Regierungen, strenge Kontrollmechanismen einzuf&uuml;hren. H&ouml;here Ungleichheit bedeutet, dass viel mehr niedrig bezahlte Arbeiter ihr t&auml;gliches Leben auch bei erh&ouml;htem Infektionsrisiko fortf&uuml;hren m&uuml;ssen &ndash; so etwa Reinigungskr&auml;fte, Kassiererinnen, Wachleute und Lieferpersonal bis hin zu Hygiene-, Bau- und Fabrikarbeiter. Mehr Ungleichheit bedeutet zudem, dass mehr Menschen in beengten Lebensverh&auml;ltnissen leben und damit keinen gesch&uuml;tzten Raum haben.<br>\nDie enormen Kosten der Ungleichheit werden durch populistische Politiker noch verst&auml;rkt. US-Pr&auml;sident Donald Trump, der brasilianische Pr&auml;sident Jair Bolsonaro und der britische Premierminister Boris Johnson wurden in ungleichen und sozial gespaltenen Gesellschaften gew&auml;hlt, unterst&uuml;tzt von vielen ver&auml;rgerten W&auml;hlern der Arbeiterklasse &ndash; typischerweise wei&szlig;en, schlecht ausgebildeten M&auml;nnern, die unter ihrem sinkenden sozialen und wirtschaftlichen Status leiden. Doch die Politik der Verbitterung dieser Politik ist fast das Gegenteil der Politik der Seuchenkontrolle: Sie lehnt Experten ab, verh&ouml;hnt wissenschaftliche Beweise und wendet sich gegen die Eliten, die den Arbeitnehmern, die nicht zu Hause arbeiten k&ouml;nnen, sagen, sie sollen zu Hause bleiben. &hellip;.<br>\nIn den meisten anderen L&auml;ndern werden wir allerdings erneut Zeugen der enormen Kosten der Massenungleichheit: unbeholfene Regierungen, soziales Misstrauen und massenweise verletzliche Menschen, die sich selbst nicht mehr sch&uuml;tzen k&ouml;nnen. Schlimm ist dabei, dass die Ungleichheiten durch die Epidemie selbst noch weiter verst&auml;rkt werden.<br>\nDie Reichen arbeiten nun online und profitieren davon &ndash; der Reichtum von Amazon-Gr&uuml;nder Jeff Bezos ist dank dem florierenden Online-Handel seit Beginn des Jahres um 49 Milliarden Dollar gestiegen. Die Armen dagegen verlieren oft ihre Arbeit &ndash; und auch ihre Gesundheit oder gar ihr Leben. Die Kosten der Ungleichheit werden mit Sicherheit noch steigen, da die einkommensschwachen Regierungen ihre Haushalte und die Sozialleistungen f&uuml;r Arme k&uuml;rzen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++4ac80636-c5e0-11ea-87d5-525400e5a74a\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vom progressiven Neoliberalismus zu Trump<\/strong><br>\nTrump ist das Poster Child einer globalen Krise. L&ouml;sen kann sie nur die Linke. [&hellip;]<br>\nAuch wenn das bereits gro&szlig; anmutet, ist es erst ein Teil der Geschichte. Denn die zitierten Geschehnisse stellen nur einen, den politischen Strang der Krise dar, der, verwoben mit anderen, wirtschaftlichen, &ouml;kologischen und sozialen Str&auml;ngen, erst das Geflecht einer allgemeinen Krise bildet. Bei n&auml;herer Betrachtung zeigt sich, dass die politische Krise die Grenzen des politischen Systems &uuml;bersteigt; dass sie eine Reaktion auf Blockaden in anderen, scheinbar unpolitischen Institutionen ist. In den USA bestehen diese im Metastasieren des Finanzsektors; der Verbreitung prek&auml;rer &raquo;McJobs&laquo; in der Dienstleistungsbranche; in der aufgebl&auml;hten Privatverschuldung, die den Konsum anderswo produzierter Billig-G&uuml;ter am Laufen h&auml;lt; im gleichzeitigen Anstieg des CO&sup2;-Aussto&szlig;es, extremen Wetterverh&auml;ltnissen und &ouml;ffentlichem &sbquo;Klimaskeptizismus&lsquo;; rassistisch strukturierter Masseninhaftierung und systematischer Polizeigewalt; den wachsenden Zumutungen, die Familien und lokalen Gemeinschaften durch steigende Arbeitsstunden und den Abbau sozialer Unterst&uuml;tzung aufgeb&uuml;rdet werden. All diese Kr&auml;fte unterh&ouml;hlen die Ordnung der Gesellschaft seit geraumer Zeit, bislang ohne zum politischen Bruch zu f&uuml;hren. Doch jetzt ist mit allem zu rechnen. In der gegenw&auml;rtigen Ablehnung von &raquo;politics as usual&laquo; hat eine objektive Systemkrise ihre subjektive Stimme gefunden. Der politische Strang der allgemeinen Krise gr&uuml;ndet auf einer Krise der Hegemonie.<br>\nDonald Trump ist das Vorzeigekind dieser Hegemoniekrise, doch seinen Aufstieg k&ouml;nnen wir nur verstehen, indem wir die Bedingungen, die diesen Aufstieg erm&ouml;glichten, kl&auml;ren. Das bedeutet, das Weltbild, das der Trumpismus verdr&auml;ngt und die Desintegration dieses Weltbildes nachzuzeichnen. Unverzichtbare Begrifflichkeiten f&uuml;r dieses Unterfangen entwickelt Antonio Gramsci: Hegemonie nennt er den Prozess, im Zuge dessen eine herrschende Klasse ihre Herrschaft als nat&uuml;rlich und legitim erscheinen l&auml;sst, indem sie die Grundannahmen ihres eigenen Weltbildes zum Common Sense, zum &sbquo;gesunden Menschenverstand&lsquo; der Gesamtgesellschaft, erkl&auml;rt. Ihre organisierte Entsprechung ist der hegemoniale Block, eine Koalition verschiedener sozialer Kr&auml;fte, die die herrschende Klasse vereint, um den eigenen F&uuml;hrungsanspruch durchzusetzen. Wollen sie dieses Arrangement herausfordern, m&uuml;ssen die beherrschten Klassen einen neuen, &uuml;berzeugenderen Common Sense herausbilden, eine Gegenhegemonie mitsamt entsprechendem gegenhegemonialen Block.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/progressiver-neoliberalismus-nancy-fraser-trump\/?fbclid=IwAR0izTR6IWSepEniK1KMn2dk423gLFUMmyQiWj5aVVQuTW8k-FNq0U8MWjk\">Jacobin.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zypern blockiert Handelsabkommen wegen Halloumi-K&auml;se<\/strong><br>\nDas neue europ&auml;isch-kanadische Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) muss eine weitere H&uuml;rde nehmen. Das Parlament des EU-Mitglieds Zypern hat das Abkommen nicht ratifiziert. Bei einer Abstimmung am Freitag votierten 37 Abgeordnete dagegen und 18 f&uuml;r die Ratifizierung des Handelsabkommens. Aus Sicht der linken Partei AKEL und der Sozialisten w&uuml;rden der zyprische Halloumi-K&auml;se und andere landwirtschaftliche Produkte der Insel nicht ausreichend gesch&uuml;tzt, berichtete der staatliche Rundfunk (RIK) am Samstag.<br>\nDas umfassende Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) soll die Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen erleichtern und nach Angaben Br&uuml;ssels Verbrauchern und Unternehmen Vorteile bringen. Es ist im September 2017 vorl&auml;ufig in Kraft getreten, der gr&ouml;&szlig;te Teil des Abkommens findet damit laut der EU Anwendung. Die nationalen &ndash; in einigen F&auml;llen auch die regionalen &ndash; Parlamente in den EU-L&auml;ndern m&uuml;ssen CETA noch zustimmen, damit es uneingeschr&auml;nkt g&uuml;ltig wird.<br>\nHalloumi-K&auml;se gilt als eines der Nationalgerichte Zyperns und wird in gro&szlig;en Mengen exportiert. Die linken Parteien kritisierten zudem das Abkommen, weil es nach ihrer Auffassung multinationale Unternehmen st&auml;rke und kleinere Produzenten in die Katastrophe f&uuml;hre, berichtete der Staatsrundfunk weiter. Die kleine Partei der Gr&uuml;nen monierte, das Abkommen schade der Umwelt und f&ouml;rdere die Produktion genetisch manipulierter Lebensmittel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/zypern-blockiert-wegen-halloumi-kaese-handelsabkommen-ceta-16887803.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Ratifikationsprozess f&uuml;r CETA (und die anderen &ldquo;Handelsabkommen&rdquo;, eigentlich Schiedsgerichtsabkommen) ist eine Verh&ouml;hnung des demokratischen Prozesses. Zun&auml;chst einmal m&uuml;ssen eigentlich alle nationalen Parlamente der EU zustimmen &ndash; aber das Abkommen ist trotzdem schon im September 2017 (also immerhin vor drei Jahren) &ldquo;vorl&auml;ufig&rdquo; in Kraft getreten, wobei &ldquo;vorl&auml;ufig&rdquo; hier &ldquo;bis auf Widerruf&rdquo; hei&szlig;t, also eigentlich f&uuml;r immer. Einen Zeitplan f&uuml;r die &ndash; notwendige! &ndash; Ratifikation durch die nationalen Parlamente gibt es nicht, d. h. die Regierung oder der\/die jeweilige Parlamentspr&auml;sident\/in kann das Gesetzgebungsverfahren zu einem genehmen Zeitpunkt ansetzen (z. B., wenn Mehrheiten f&uuml;r die Zustimmung zu erwarten sind), oder auch gar nicht (CETA gilt auch ohne Zustimmung der Parlamente weiterhin &ldquo;vorl&auml;ufig&rdquo;). Nun hat ein nationales Parlament *gegen* CETA gestimmt, was eigentlich das Ende und die R&uuml;ckabwicklung f&uuml;r das Handelsabkommen bedeuten m&uuml;sste. Aber offenbar ist ein &ldquo;Nein&rdquo; nicht vorgesehen, sondern wir erst einmal (so lange?) nachverhandelt, bis das Parlament (irgendwann) mit Mehrheit zustimmt. Der parlamentarische Prozess wird doch so zur Farce, nachdem auch das EU-Parlament bei CETA kaum ein Wort mitzureden hatte. Die EU sollte diese Farce beenden und offen zugeben, dass in der sowieso nur der Europ&auml;ische Rat und (mit Abstrichen) die EU-Kommission zu sagen haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>40 Minuten mehr am Tag<\/strong><br>\nPflegeheime brauchen mehr Personal, um die Menschen w&uuml;rdig zu versorgen &ndash; das best&auml;tigt ein Gutachten. Doch die Umsetzung verz&ouml;gert sich.<br>\nDie Voraussetzungen f&uuml;r eine Pflegereform haben sich durch Corona verschlechtert. Die Beitragseinnahmen der Kranken- und Pflegekassen sind durch die Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit wegen der Covid-19-Pr&auml;vention gesunken, w&auml;hrend die Gesundheitsausgaben stiegen. &Uuml;berall in der Wirtschaft wird nach staatlicher Hilfe gerufen. &bdquo;Das Risiko besteht, dass die Pflegereform aufgrund der schlechten Einnahmesituation wegen Corona hinten anstehen muss&ldquo;, sagt Rothgang.<br>\nDabei hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch bei Vorstellung der &bdquo;Konzertierten Aktion Pflege&ldquo; erkl&auml;rt: &bdquo;Pflege muss wieder attraktiver werden. Das geht nur mit mehr Personal.&ldquo;<br>\nRothgang und seine MitarbeiterInnen haben den Personalmehrbedarf genauer errechnet. Sie schickten ForscherInnen in 62 ausgew&auml;hlte Pflegeheime, die das Personal im Alltag genau beobachteten. Sie registrierten und dokumentierten, welche Unterst&uuml;tzungen aufgrund des Zeitmangels nicht geleistet werden konnten, obwohl sie eigentlich zu den in der Studie genannten pflegerischen Zielen geh&ouml;rten, die &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit und das Wohlbefinden&ldquo; der Pflegebed&uuml;rftigen zu erhalten, zu erlangen oder wieder zu erlangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Pflegerinnenmangel-in-Heimen\/!5700955\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn f&uuml;r eine vern&uuml;nftige Pflege 141 Minuten pro Tag ben&ouml;tigt werden, aber aktuell nur &ldquo;etwa 99 Minuten an Pflegezeit zur Verf&uuml;gung&rdquo; stehen, dann brauchen die Heime ca. 42 Prozent mehr Pfleger*innen. Bzw. umgekehrt, wenn 141 Minuten der Ma&szlig;stab ist, fehlen heute ca. 30 Prozent. Wir sprechen nicht von &ldquo;nur&rdquo; 5 oder 10 Prozent Unterversorgung wie z. B. bei Schullehrern, von denen auch viel zu wenige angestellt werden. Und angesichts dieses eklatanten Mangels passiert: praktisch nichts, au&szlig;er ein paar wohlfeilen Absichtserkl&auml;rungen des zust&auml;ndigen Bundesgesundheitsministers. Wieso l&auml;sst sich die Bev&ouml;lkerung, von der ein gro&szlig;er Anteil Pflegebed&uuml;rftigkeit bef&uuml;rchten muss (angesichts der schlimmen Verh&auml;ltnisse), so etwas bieten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das gro&szlig;e Schlachten<\/strong><br>\nDoch die Probleme, die das Coronavirus enth&uuml;llt hat, sind nicht auf die Art und Weise beschr&auml;nkt, wie wir Lebensmittel erzeugen und verteilen. Sie zeigen sich auch auf unseren Tellern, denn die Ern&auml;hrungsweise, die am Ende unserer industriellen Nahrungsmittelkette steht, ist mit genau den chronischen Krankheitserscheinungen verkn&uuml;pft, die uns f&uuml;r Covid-19 verwundbarer machen. &hellip;<br>\nSchlachth&ouml;fe haben sich in der Tat zu Ansteckungsbrennpunkten entwickelt, Tausende der dort Besch&auml;ftigten bleiben jetzt krank zu Hause und Dutzende sterben. Das h&auml;tte allerdings niemanden &uuml;berraschen d&uuml;rfen: Social Distancing ist in einer modernen Fleischfabrik praktisch unm&ouml;glich, weshalb sie der Ausbreitung eines Virus geradezu ideale Bedingungen bietet. In den letzten Jahren hat die Fleischindustrie erfolgreich Lobbyarbeit daf&uuml;r geleistet, dass die B&auml;nder schneller laufen d&uuml;rfen. Im Ergebnis m&uuml;ssen die Arbeiter Schulter an Schulter stehen und die Tiere so schnell zerlegen und ausbeinen, dass sie kaum Zeit haben, hygienekonform zu husten, geschweige denn zur Toilette zu gehen, ohne am Band den Anschluss zu verlieren. In manchen H&uuml;hnerschlachtereien tragen Arbeiter, da man ihnen keine Pausen zum Toilettenbesuch zubilligt, mittlerweile Windeln. Ein Arbeiter kann zwar um eine Pause bitten, aber der L&auml;rm in diesen Fabriken ist so gro&szlig;, dass niemand ihn h&ouml;rt, es sei denn, er schreit einem Aufseher direkt ins Ohr. Bis vor kurzem wurde Schlachthausarbeitern auch wenig oder gar keine individuelle Schutzausr&uuml;stung zur Verf&uuml;gung gestellt. Viele wurden sogar nach Kontakt mit dem Virus aufgefordert, einfach weiterzuarbeiten. Hinzu kommt die Tatsache, dass viele Besch&auml;ftigte der Fleischindustrie Immigranten sind, die in beengten Verh&auml;ltnissen leben und keine Krankenversicherung haben. Das alles setzt eine ganze Bev&ouml;lkerungsgruppe gef&auml;hrlich hohen Infektionsrisiken aus.<br>\nAls die Anzahl der Covid-19-F&auml;lle in Amerikas Schlachth&ouml;fen Ende April explodierte, ordneten die ersten Gesundheitsbeh&ouml;rden und Gouverneure Betriebsschlie&szlig;ungen an. Da dadurch die Profitabilit&auml;t der Branche in Gefahr geriet, griff Tyson zu der erw&auml;hnten Erkl&auml;rung, die Pr&auml;sident Donald Trump wohl mit recht als N&ouml;tigung h&auml;tte verstehen k&ouml;nnen: Eine etwaige Fleischknappheit w&uuml;rde die politischen Schwierigkeiten, mit denen der Pr&auml;sident zu k&auml;mpfen hat, wohl noch potenzieren. Um die Produktion wieder aufnehmen zu k&ouml;nnen, sollte &ndash; so das Begehren Tysons und seiner Branchenkollegen &ndash; die Bundesregierung eingreifen und den &ouml;rtlichen Gesundheitsbeh&ouml;rden in den Arm fallen. Au&szlig;erdem brauchten sie Protektion f&uuml;r den Fall, dass betroffene Arbeiter oder ihre Gewerkschaften sie wegen Nichtbeachtung der Gesundheitsschutz- und Sicherheitsbestimmungen anzeigen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2020\/juli\/das-grosse-schlachten\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das erinnert auch wiederum an die Zust&auml;nde in den deutschen Schlachth&ouml;fen und hilft die Phrase, dass es bei den Corona-Ma&szlig;nahmen doch prim&auml;r um den Schutz der Gesundheit der Menschen gehe, als vorgeschoben zu entlarven. Denn die, auch ohne Corona, gesundheitsgef&auml;hrdenden Arbeitsbedingungen in den Fleischfabriken sind seit langem bekannt ohne dass die politischen Entscheidungstr&auml;ger auch nur einen Finger zum &bdquo;Schutz der Gesundheit&ldquo; der dort arbeitenden Menschen ger&uuml;hrt h&auml;tten. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Uuml;ber die konkrete Lebenssituation armer Menschen in der Gro&szlig;stadt &ndash; Ersatzfreiheitsstrafen, weil die Geldstrafe nicht gezahlt wurde<\/strong><br>\nDie Auswirkungen der Reformen der &bdquo;Agenda 2010&ldquo; die von der rot-gr&uuml;nen Koalition Anfang des Jahrhunderts auf den Weg gebracht wurden, haben der politischen Kultur und dem sozialen Klima im Land dauerhaft geschadet. Der Arbeitsmarkt wurde dereguliert, der Sozialstaat demontiert, eine Steuerpolitik betrieben, die den Reichen mehr Reichtum und den Armen mehr Armut gebracht und auch der Mittelschicht deutlich gemacht hat, dass ihr Abstieg jederzeit m&ouml;glich ist. Die St&auml;rkeren reagieren ihre Abstiegs&auml;ngste, Entt&auml;uschung und Ohnmacht an den Schw&auml;cheren ab.<br>\nBegleitet wird das Ganze von dem Misstrauen gegen&uuml;ber den Mitmenschen und wenn man sieht, dass der Staat &uuml;berall ein Sicherheitsproblem entdeckt, das mit martialischen Eins&auml;tzen der Sicherheitskr&auml;fte entsch&auml;rft werden muss, dann wird die gef&uuml;hlte Bedrohung real erlebt und nach dem noch st&auml;rkeren Staat gerufen. Dabei ist es erforderlich, denen, die nichts mehr haben, als strafender und disziplinierender Staat entgegen zu treten und den  Menschen mit Abstiegs&auml;ngsten und den gro&szlig;en Verm&ouml;gen einen starken Staat zu demonstrieren.<br>\nDer Bereich in dem der strafende Staat schon seit Jahrzehnten eine besonders tragische Kontinuit&auml;t an den Tag legt, ist die Ahndung von Bagatelldelikten, die von den &auml;rmeren Menschen begangen werden.<br>\nDie typischen Armutsdelikte werden in der Regel drakonisch bestraft, meistens mit hohen Geldstrafen. K&ouml;nnen die nicht bezahlt werden, m&uuml;ssen die Betroffenen in der Regel Ersatzfreiheitsstrafen antreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/ueber-die-konkrete-lebenssituation-armer-menschen-in-der-grossstadt-ersatzfreiheitsstrafen-weil-die-geldstrafe-nicht-gezahlt-wurde\/\">gewerkschaftsforum.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dennoch fordern hiesige Spitzenpolitiker wie Bundeswirtschaftsminister Altmaier und Bayerns Ministerpr&auml;sident S&ouml;der &ldquo;h&auml;rtere Strafen&rdquo; bzw. &ldquo;Bu&szlig;geld&rdquo; &ndash; und das auch vor dem Hintergrund von mehr falsch positiven Testergebnissen als Folge von mehr durchgef&uuml;hrten Tests.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>80 Prozent mehr psychische Erkrankungen in Corona-Krise<\/strong><br>\nDie Zahl der psychischen Erkrankungen ist in der Coronavirus-Krise nach einer Erhebung der Krankenkasse KKH unter ihren Versicherten deutlich gestiegen. Wie die KKH mitteilte, verzeichnete sie im ersten Halbjahr 2020 rund 26.700 Krankmeldungen wegen seelischer Leiden unter ihren etwa 1,7 Millionen Versicherten. Das seien gut 80 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum gewesen.<br>\nEs sei denkbar, dass viele Menschen aufgrund von Existenz&auml;ngsten durch Jobverlust und Kurzarbeit, der Furcht vor dem neuen Virus und den damit einhergehenden Lebensver&auml;nderungen nicht zurechtgekommen seien und deshalb bereits w&auml;hrend der Pandemie einen Arzt aufgesucht h&auml;tten, so die Kasse.<br>\nDen Angaben zufolge lag der Krankenstand insgesamt insbesondere im M&auml;rz auf Rekordniveau. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fehlten in dem Monat im Schnitt 7,1 Prozent ihrer Sollarbeitszeit. Im Vorjahresmonat lag der Wert bei 5,6 Prozent. Vor allem bei Frauen registrierte die KKH einen H&ouml;chststand, insbesondere in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Th&uuml;ringen mit Spitzenwerten von etwa 10 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2020-08\/seelische-gesundheit-corona-krise-psychische-erkrankungen-studie\">zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch das muss zum &bdquo;Schutz der Allgemeinheit&ldquo; hingenommen werden. Das Absurde, das gerade zu erleben ist, dass, dazu muss man sich nur die Zahlen des RKI ansehen, die Epidemie im Grunde abgeklungen ist, die politische Elite aber die Repressionsma&szlig;nahmen weiter versch&auml;rft. Angefangen von der in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellosen Diffamierung von B&uuml;rgern, die in erster Linie ihr Grundrecht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit wahrgenommen haben, durch ihre politischen Vertreter &uuml;ber die geforderten Versch&auml;rfung von Strafen bei Verst&ouml;&szlig;en gegen die &bdquo;Hygieneregeln&ldquo; und der Einf&uuml;hrung von Zwangstests bis zur Forderung eines generellen Versammlungsverbotes.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Die dunklen Seiten des Lockdowns<\/strong><br>\nSelbst wenn die Risiken durch Urlaubsheimkehrer in der j&uuml;ngsten s&auml;chsischen Studie &uuml;ber Grundschulen und Gymnasien noch nicht erfasst werden konnten, machen ihre Ergebnisse Mut f&uuml;r den Alltag unter Corona-Bedingungen. Denn auch im Juni und Juli wurde kein akut infizierter Sch&uuml;ler oder Lehrer gefunden. Vielmehr best&auml;tigt die Leipziger Studie die schon fr&uuml;her ver&ouml;ffentliche Studie aus Dresden, die eine erstaunlich geringe Immunit&auml;t unter Sch&uuml;lern und Lehrern weiterf&uuml;hrender Schulen zu Tage gef&ouml;rdert hatte.<br>\nSchulen haben sich auch nach der fr&uuml;hen &Ouml;ffnung in Sachsen nicht als Infektionsbeschleuniger erwiesen. Die Mediziner des Leipziger Universit&auml;tsklinikums haben sich deshalb eindeutig f&uuml;r Schul&ouml;ffnungen nach den Sommerferien mit klaren Hygieneauflagen ausgesprochen. Es ist beruhigend, dass sie den Schulbeginn nach den Sommer- und Herbstferien weiterhin mit ihren Studien begleiten.<br>\nWirklich erschreckend ist alles das, was die Mediziner &uuml;ber die psychosozialen Folgen des Lockdown und der eingeschr&auml;nkten Schul&ouml;ffnungen berichten. Alle Spuren von h&auml;uslicher Misshandlung, die oft in Kinderg&auml;rten und Schulen entdeckt werden, blieben im Verborgenen. Monatelang sahen die Kinder&auml;rzte keine misshandelten Kinder oder Babies mit Sch&uuml;tteltrauma mehr. Wer sich klarmacht, dass die h&auml;usliche Beengtheit und sozial prek&auml;re Verh&auml;ltnisse solche Misshandlungen beg&uuml;nstigen, ahnt das Ausma&szlig; des zu bef&uuml;rchtenden Grauens. Es wird wohl erst in einigen Monaten deutlicher offenbar werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/fatale-corona-folgen-die-dunklen-seiten-des-lockdowns-16888604.html\">faz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Inzwischen darf man wohl davon ausgehen, dass die Folgen der Corona-Ma&szlig;nahmen die der durch die Krankheit allein verursachtne Sch&auml;den bei weitem &uuml;brsteigen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Warum &ldquo;Covidioten&rdquo; keine Idioten sind, Frau Esken<\/strong><br>\nNachlese: Am Samstag demonstrierten in Berlin zehn- bis zwanzigtausend Menschen gegen die Corona-Politik, gegen Beschr&auml;nkungen ihrer Freiheit. Ich war den ganzen Tag zu Hause, bekam nicht viel mit von den Ereignissen. Die Fenster standen alle offen, es war ein hei&szlig;er Tag. Am Abend fiel mir irgendwann die ungewohnte Ger&auml;uschkulisse auf. St&auml;ndig Polizeisirenen, st&auml;ndig Hubschrauber in der Luft. Es klang ein wenig nach B&uuml;rgerkrieg, &uuml;ber Stunden.<br>\nIch checkte h&auml;ufig Nachrichtenportale und erwartete, Berichte &uuml;ber Stra&szlig;enschlachten zu lesen. Aber sie blieben aus. Auch die Berichte in den Zeitungen von heute decken sich nicht mit dem Eindruck, den ich von der Ger&auml;uschkulisse hatte.<br>\nM&ouml;glichkeit eins: Ich bin ein wenig paranoid und sehe st&auml;ndig die Demokratie in Gefahr. Ist wohl nicht von der Hand zu weisen.<br>\nM&ouml;glichkeit zwei: Paranoid sind derzeit der Staat und manche Politiker. Sie reagieren zu heftig auf alles, was die Corona-Politik grunds&auml;tzlich infrage stellt. Ich stelle sie nicht infrage, aber ich w&uuml;rde die Demonstranten auch nicht pauschal &ldquo;Covidioten&rdquo; nennen, wie die SPD-Vorsitzende Saskia Esken. Es ist noch weniger als sonst die Zeit, in der man etwas genau wissen kann. Und deshalb ist derjenige, der eine andere Meinung hat, nicht ein Idiot, sondern einer, der einer anderen Erz&auml;hlung folgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/news-mecklenburg-vorpommern-schule-demo-saskia-esken-donald-trump-sandro-wagner-a-fef01e7f-7ada-4bc2-b781-d83a6c266692\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Akute Ansteckung lag bei null&ldquo; &ndash; Studie zeigt geringe Infektionsgefahr in Schulen<\/strong><br>\nDie akute Ansteckungsgefahr mit Covid-19 an s&auml;chsischen Grundschulen ist sehr gering. Das ist das Ergebnis einer Studie der Uniklinik Leipzig. Schulschlie&szlig;ungen k&ouml;nnten demzufolge nur das letzte Mittel sein.<br>\nIm Zuge einer Leipziger Corona-Studie im Mai und Juni an s&auml;chsischen Schulen wurden bei 2600 Sch&uuml;lern und Lehrern keine Infektionen gefunden. &bdquo;Die akute Ansteckung lag bei null&ldquo;, sagte Professor Wieland Kiess vom Leipziger Universit&auml;tsklinikum am Montag bei der Vorstellung der Ergebnisse in Dresden. Und auch in nur 14 von &uuml;ber 2300 Blutproben fanden sich Antik&ouml;rper und damit der Hinweis auf eine &uuml;berstandene Erkrankung. An den Untersuchungen waren Grundschulen und weiterf&uuml;hrende Schulen in Leipzig, Dresden, Zwickau sowie Borna und Werdau beteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article212765365\/Coronavirus-Studie-zeigt-geringe-Ansteckungsgefahr-an-Schulen-in-Sachsen.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Reproduktionszahl (R) seit zwei Wochen im Ausbreitungsmodus<\/strong><br>\nSpekulationen, die von der ganz gro&szlig;en Welle mit weiterem R-Wert-Anstieg ausgehen, finden derzeit jedoch keine Datenbasis.<br>\nDie aktuelle Entwicklung zeigt einen gleichbleibenden R-Wert etwas oberhalb von &ldquo;1&rdquo;. Das hat f&uuml;r einzelne Risikopatienten ggf. dramatische Folgen, ist aber bis auf weiteres keine ernste Bedrohung f&uuml;r das deutsche Gesundheitssystem und die medizinische Versorgung.<br>\nOder ist alles doch ganz anders und die besorgniserregenden Zahlen sind harmlose Papiertiger, weil der aktuelle R-Anstieg insbesondere der ansteigenden Testh&auml;ufigkeit geschuldet ist? Das Testgeschehen hat in den vergangenen Monaten tats&auml;chlich f&uuml;r erhebliche Verzerrungen gesorgt. Auf die jetzige Situation wirkt sich das jedoch kaum aus, denn der Anteil an Positivtests ist derzeit relativ konstant.<br>\nEine weitere potentielle Fehlerquelle, die bereits im Forum des ersten Artikels f&uuml;r Diskussionen sorgte, steht jedoch immer noch im Raum, und selbst Gesundheitsminister Spahn hat es angesprochen: &ldquo;Dadurch, dass wir [&hellip;] die Zahlen so runtergebracht haben, haben wir im Moment eine Positiv-Testung von unter einem Prozent [&hellip;]. Und wir m&uuml;ssen jetzt aufpassen, dass wir nicht nachher durch zu umfangreiches Testen [&hellip;] zu viele Falsch-Positive haben. Weil die Tests ja nicht 100 Prozent genau sind, sondern auch eine kleine, aber eben auch eine Fehlerquote haben.&rdquo;<br>\nIn meinem Artikel hie&szlig; es: &ldquo;Wie kann ein ver&ouml;ffentlichtes Testergebnis von aktuell 0,6% Positiven bei erwarteten 1,4% &ndash; 2,2% Falsch-Positiven die Echt-Positiven herausfiltern? Vielleicht gibt es auf diese Frage eine labortechnische Antwort, aber eine kl&auml;rende Stellungnahme des RKI w&auml;re hilfreich.&rdquo;<br>\nDass die Fehlerquote unterschiedlicher PCR-Tests (die ver&ouml;ffentlichten RKI-Zahlen beruhen weitestgehend auf PCR-Tests, nicht auf Antik&ouml;rpertests) kritisch diskutiert wird, ist f&uuml;r einen Labortest selbstverst&auml;ndlich. Aber zur Optimierung von Covid-19-Diagnosen gibt es tats&auml;chlich eine einfache labortechnische M&ouml;glichkeit, die die Falsch-Positiven-Rate zumindest stark senkt: Man macht einen Doppeltest, bei dem PCR-Nachweise an mindestens zwei Stellen des SARS-CoV-2 Genoms gef&uuml;hrt werden (Dual Target Test).<br>\nEntscheidend ist jedoch, ob ein solcher Doppeltest zwingend vorgeschrieben ist, bzw. konsequent zur Anwendung kommt. Genau dies scheint nicht der Fall zu sein. Auf meine Anfragen hat das RKI bislang nicht geantwortet, aber es gibt konkrete Beschwerden aus der Praxis, die eine einheitliche Doppeltestung fordern: &ldquo;Es kann nicht sein, dass in anderen Landkreisen die Ergebnisse des einfachen Tests akzeptiert werden (&hellip;). Daher brauchen wir ein bundesweit einheitliches Vorgehen.&rdquo; Eine andere Quelle berichtet: &ldquo;Die Nachfrage bei einigen Laboratorien habe zudem ergeben, dass sie nur auf einer Genregion testen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Reproduktionszahl-R-seit-zwei-Wochen-im-Ausbreitungsmodus-4860905.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Triumph der Monopole<\/strong><br>\nGigantischer Profit f&uuml;r Amazon, Apple, Facebook und Google. US-Wirtschaft st&uuml;rzt ab. Gro&szlig;kapital sortiert sich neu (&hellip;)<br>\nDie gewaltigen Zuw&auml;chse und die bemerkenswerten Profite kontrastieren scharf mit den &uuml;beraus dramatischen Einbr&uuml;chen bei gro&szlig;en Teilen der US-Wirtschaft, die im zweiten Quartal in beispiellosem Ausma&szlig; kollabierte, laut offizieller US-Statistik, die die aktuelle Entwicklung auf das Gesamtjahr hochrechnet, um 32,9 Prozent, laut deutschen Standards um ann&auml;hernd zehn Prozent &ndash; also etwas weniger als die Euro-Zone. Dennoch: eine desastr&ouml;se Zwischenbilanz.<br>\nDarin spiegeln sich Verluste, die die von der Coronakrise besonders hart getroffenen Branchen hinnehmen mussten &ndash; etwa der kleine Einzelhandel, Gastronomie und Hotelgewerbe, auf Konzernebene gro&szlig;e Fluggesellschaften und der Flugzeugbauer Boeing, der im zweiten Quartal einen Verlust von 2,4 Milliarden US-Dollar verzeichnete, aber auch die Kfz-Produzenten. Ford etwa b&uuml;&szlig;te von April bis Juni 1,9 Milliarden US-Dollar ein. Auch Mineral&ouml;lkonzerne wie Exxon (1,1 Milliarden US-Dollar Verlust) st&uuml;rzten ab, eine ganze Reihe Frackingunternehmen, darunter alte Platzhirsche wie Chesapeake, mussten Insolvenz beantragen. H&auml;lt die Pandemie an, werden wohl noch weitere Einbr&uuml;che und Bankrotte folgen.<br>\nIn der krassen Differenz zwischen den gewaltigen Gewinnen der Internet- und Technologieriesen und den Einbr&uuml;chen diverser Traditionskonzerne zeigen sich m&ouml;glicherweise tiefgreifende Verschiebungen in der US-Monopolstruktur, die durch die Coronakrise offenkundig beschleunigt werden. Amazon etwa konnte &ndash; eher unerwartet &ndash; auch mit teureren, exklusiveren G&uuml;tern hohe Zuw&auml;chse erzielen, eine Tendenz, die die Monopolisierung zuungunsten kleinerer H&auml;ndler vorantreibt. Apple wiederum wuchs vor allem deshalb so stark, weil in gro&szlig;em Stil IT-Ausr&uuml;stung f&uuml;r das Homeoffice gekauft wurde. An der Ausweitung der daf&uuml;r ben&ouml;tigten Cloudinfrastruktur wiederum verdienten Google und Amazon mit ihren Diensten. Diese wurden zudem f&uuml;r Videokonferenzen ben&ouml;tigt, die ihrerseits Auto- und vor allem Flugreisen &uuml;berfl&uuml;ssig machten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/383361.us-wirtschaft-triumph-der-monopole.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Missverst&auml;ndnisse ohne Ende: Jeder redet &uuml;ber Werkvertr&auml;ge &ndash; Kaum einer versteht sie !<\/strong><br>\nNun werden Werkvertr&auml;ge in der Fleischindustrie verboten. Wirklich? Und selbst wenn: Was bedeutet das f&uuml;r Werkvertr&auml;ge in anderen Branchen? Und wird mit diesem Gesetz vielleicht der Grundstein gelegt f&uuml;r Gerichtsurteile, mit denen auf Dauer Werkvertr&auml;ge f&uuml;r alle Branchen legalisiert werden, weil diese &ndash; wenn &ndash; ganz h&auml;tten verboten werden m&uuml;ssen, sich aber die Bundesregierung nicht traut sie bspw. f&uuml;r die Autoindustrie zu verbieten?<br>\nWerkvertr&auml;ge gab es vor 30 Jahren nicht. Niemand w&auml;re auf die Idee gekommen, willk&uuml;rlich ganze Abteilungen oder gar nur Arbeitsschritte als &bdquo;Unternehmen&ldquo; zu &bdquo;verselbst&auml;ndigen&ldquo;, damit die Arbeitnehmer dort als &bdquo;Fremdpersonal&ldquo; billiger besch&auml;ftigt werden k&ouml;nnen. Niemand. Damals galt der vom 7. Senat des BAG hochgehaltene Grundsatz der &bdquo;Einheit der Belegschaft&ldquo; noch was.<br>\nDoch dann kam Prof. Volker Rieble und organisierte einen allm&auml;hlichen Sinneswandel der &bdquo;herrschenden Meinung&ldquo; unter Juristen. Heute sind Werkvertr&auml;ge vor allem in der Autoindustrie durchweg von der Rechtsprechung anerkannt. So wurden zuletzt bei Klagen gegen den Automobilkonzern VW vom Landesarbeitsgericht Niedersachsen, Bereiche und Arbeitsschritte wie &bdquo;Bereitstellung&ldquo;, &bdquo;Fahrzeugaufbereitung&ldquo;, &bdquo;Sitztechnik&ldquo;, &bdquo;Logistik&ldquo; und andere als ohne weiteres &bdquo;absonderungsf&auml;hig&ldquo; und damit Werkvertr&auml;gen zug&auml;nglich bezeichnet. Vor allem unter den Begriff angeblicher &bdquo;Logistik&ldquo; werden alle m&ouml;glichen T&auml;tigkeiten subsumiert, sogar solche, bei denen auch Stammbesch&auml;ftigte eingesetzt werden, z.B. der Einsatz von Routenz&uuml;gen an der Produktionslinie und der Einsatz von Gabelstaplerfahrzeugen.<br>\nWeit &uuml;ber die Leiharbeit hinaus werden durch Einsatz von Werkvertr&auml;gen in der Industrie inzwischen bis zu 50 % der Arbeiten durch Werkvertragsbesch&auml;ftigte erledigt. Die Fleischindustrie ist nur die Spitze eines weit in die gesamte industrielle Produktion hineinreichenden Ph&auml;nomens.<br>\nUnd d a s ist das Problem: Alle Werkvertr&auml;ge geh&ouml;ren verboten, weil alle Werkvertr&auml;ge die Belegschaften spalten und damit das Arbeitsrecht aush&ouml;hlen. Alle! Nun meint Herr Heil einen &bdquo;ersten&ldquo; Schritt mit dem Verbot der Werkvertr&auml;ge in der Fleischindustrie gemacht zu haben. Doch seine Differenzierung zwischen Fleischindustrie und anderen Branchen ist eine Steilvorlage f&uuml;r die gesamte Arbeitgeberschaft. An dieser Differenzierung wird das Gesetz rechtlich scheitern und damit werden Werkvertr&auml;ge auf weitere viele Jahre hinaus &bdquo;legalisiert&ldquo; werden. Mindestens aber wird der Einsatz &bdquo;konzerneigener&ldquo; Werkvertragsfirmen gestattet werden. Doch d a s ist reine Augenwischerei, denn in der Autoindustrie wird der Einsatz bereits jetzt von konzerneigenen &bdquo;Dienstleistern&ldquo; durchgef&uuml;hrt, wie die Beispiele Autovision, VW Services Group, SITECH und andere zeigen. T&ouml;nnies bereitet bereits den &bdquo;Einsatz&ldquo; seiner Unternehmen vor. Was sagt dazu der Minister Heil?<br>\nDas Verbot von Werkvertr&auml;gen muss auf alle Branchen ausgedehnt werden, und zwar paradoxerweise dann, wenn es a u c h nur in der Fleischindustrie Bestand haben sollte. Sonst droht die totale Legalisierung der Werkvertr&auml;ge!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/missverstaendnisse-ohne-ende-jeder-redet-ueber-werkvertraege-kaum-einer-versteht-sie\/\">gewerkschaftsforum.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bundesminister Heil ist ein echter &ldquo;Heilsbringer&rdquo; &ndash; f&uuml;r die Arbeitgeber. Das ist &ndash; leider &ndash; typisch f&uuml;r das Spitzenpersonal der SPD seit der Schr&ouml;der-Kanzlerschaft. Und Schr&ouml;ders &ldquo;Sch&uuml;ler&rdquo; in und im Umfeld der jetzigen Bundesregierung machen genauso weiter &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Was schert uns unser Wahlprogramm &ndash; Europ&auml;ische Linke fordert mehr Geld f&uuml;r R&uuml;stung<\/strong><br>\n[&hellip;] Mit dieser klaren anti-militaristischen Haltung warb die Partei um W&auml;hler. Im Programm der Linken f&uuml;r die Wahlen zum Europ&auml;ischen Parlament im Mai 2019 hie&szlig; es unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Gegen die Militarisierung der EU: Abr&uuml;sten&ldquo;: &bdquo;Mit dem Europ&auml;ischen Verteidigungsfond (EVF) soll ein Milit&auml;rhaushalt ins Leben gerufen werden, &uuml;ber den bevorzugt PESCO-R&uuml;stungsprojekte (Deutsch: St&auml;ndige Strukturierte Zusammenarbeit, A.W.) finanziert werden sollen. (&hellip;) Das bedeutet im Klartext: die EU zu militarisieren. Die Bundesregierung treibt diese Entwicklung voran. DIE LINKE lehnt eine militarisierte EU ab. Abr&uuml;stung, nicht Aufr&uuml;stung schafft Frieden! (&hellip;) Die geplanten R&uuml;stungshaushalte EVF, EFF (Europ&auml;ische Friedensfazilit&auml;t, A.W.) und die Ausgaben f&uuml;r Milit&auml;rische Mobilit&auml;t m&uuml;ssen gestrichen werden.&ldquo;[1]<br>\nEin Ja zum Europ&auml;ischen Verteidigungsfonds<br>\nDiese Aussage galt bis zum 23. Juli 2020. An diesem Tag verabschiedete das Europ&auml;ische Parlament mit den Stimmen der gro&szlig;en Mehrheit der GUE\/NGL-Fraktion eine Entschlie&szlig;ung zu den Schlussfolgerungen der au&szlig;erordentlichen Tagung des Europ&auml;ischen Rates vom 17.-21. Juli 2020.[2] Punkt 14 dieser Entschlie&szlig;ung lautet: &bdquo;Das Europ&auml;ische Parlament (&hellip;) betont, dass die interinstitutionellen Verhandlungen die MFR-Zahlen (Mittelfristiger Finanzrahmen, A.W.) pro Rubrik und pro Programm enthalten sollten; hebt hervor, dass nun die Gefahr besteht, dass die Leitprogramme 2021 erheblich weniger Mittel erhalten als noch 2020; weist ferner darauf hin, dass der EU-Haushalt insgesamt ab 2024 unter dem Niveau von 2020 liegen wird, was die Verpflichtungen und Priorit&auml;ten der EU, insbesondere den Gr&uuml;nen Deal und die Digitale Agenda, gef&auml;hrdet; besteht darauf, dass gezielte Erh&ouml;hungen zus&auml;tzlich zu den vom Europ&auml;ischen Rat vorgeschlagenen Zahlen f&uuml;r Programme bereitgestellt werden m&uuml;ssen in Bezug auf die Bereiche Klima, digitaler Wandel, Gesundheit, Jugend, Kultur, Infrastruktur, Forschung, Grenzmanagement und Solidarit&auml;t (wie Horizont Europa, InvestEU, Erasmus+, Kindergarantie, Fonds f&uuml;r einen gerechten &Uuml;bergang, Digitales Europa, die Fazilit&auml;t &bdquo;Connecting Europe&ldquo;, LIFE +, EU4health, Fonds f&uuml;r integriertes Grenzmanagement, Creative Europe, das Programm Rechte und Werte, der Europ&auml;ische Verteidigungsfonds, das Instrument f&uuml;r Nachbarschaft, Entwicklungszusammenarbeit und internationale Zusammenarbeit (NDICI) und humanit&auml;re Hilfe) sowie f&uuml;r die einschl&auml;gigen EU-Agenturen und die EUStA (Europ&auml;ische Staatsanwaltschaft, A.W.); (&hellip;).&ldquo;<br>\nWer es &uuml;berlesen haben sollte: Bedauert wird u.a., dass der Europ&auml;ische Verteidigungsfonds, die zentrale Institution der Militarisierung der EU, nach dem Willen des Rates k&uuml;nftig weniger Geld erhalten soll.  Dessen Haushalt soll also nicht &ndash; wie noch im Europawahlprogramm der Linkspartei gefordert &ndash; gestrichen, sondern jetzt vielmehr ausgeweitet werden!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.andreas-wehr.eu\/was-schert-uns-unser-wahlprogramm.html?fbclid=IwAR08xxYRfpRRVTssF86zzRkFRouTHtuBMSX2zK1DcT2Us0P5devihhoUtnI\">Andreas Wehr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>R&uuml;cksichtslose Eile<\/strong><br>\nAb August 1990 verfolgte die Treuhand nur ein Ziel &ndash; die Privatisierung der ostdeutschen Industrie um jeden Preis. Das bedeutete ihre nachhaltige Zerst&ouml;rung<br>\nSeit Rohwedder die F&uuml;hrung der THA &uuml;bernommen hatte, kamen die Verkaufsaktionen rascher voran. Bis Ende 1990 waren 450 Betriebe privatisiert. Die Zuversicht allerdings, dass nach der Privatisierung eines bedeutenden Teils der ostdeutschen Industrie dank der &raquo;Selbstheilungskr&auml;fte des Marktes&laquo; der wirtschaftliche Niedergang im Osten gestoppt werden k&ouml;nnte und der von der Politik vorausgesagte Aufschwung kommen w&uuml;rde, erwies sich als Illusion. Auch unter Einbeziehung der Monate September bis Dezember 1990, w&auml;hrend der Rohwedder die THA bereits voll verantwortlich leitete, wurde im verarbeitenden Gewerbe in Ostdeutschland nach Berechnungen des Westberliner &raquo;Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung&laquo; nicht viel mehr als die H&auml;lfte des Produktionswertes von 1989, dem letzten vollen Wirtschaftsjahr der DDR, erreicht. Erschreckend waren die sozialen Folgen: Die Anzahl der Besch&auml;ftigten nahm parallel zum Produktionsr&uuml;ckgang um fast ein Viertel ab. Im 2. Halbjahr 1990, dem ersten Halbjahr der T&auml;tigkeit der Treuhand, bewegte sie sich auf 78 Prozent des Niveaus von 1989.<br>\nR&uuml;diger Liedtke, ein linker Journalist und Schriftsteller aus M&uuml;nchen, hat 1992 der Sozialministerin des Landes Brandenburg, Regine Hildebrandt, in einem Interview die Frage gestellt, ob die Installierung der Treuhandanstalt als reine Privatisierungsanstalt &raquo;eine richtige oder eine falsche Entscheidung&laquo; gewesen sei. Hildebrandts unmissverst&auml;ndliche Antwort lautete: &raquo;Die Treuhand in der Form, wie sie nach der W&auml;hrungsunion eingesetzt worden ist, war eine falsche Entscheidung. Die sozialistische Planwirtschaft der sofortigen Konkurrenz unter den h&auml;rtesten Bedingungen auszusetzen, konnte wirklich nur schiefgehen.&laquo; Sei es ein Fehler gewesen, fragte Liedtke die Ministerin, dass die Privatisierungspolitik der THA-Verantwortlichen von westlichen Denkstrukturen ausgegangen seien? Die Antwort: &raquo;Das trifft den Kern des Problems. Dieses Rezept stellte sich bald als v&ouml;llig unsinnig heraus. Es wurde gar nicht hingeschaut, welche Strukturen da gewachsen waren. Da wurde ganz anders gedacht. Es wurde auf &rsaquo;Teufel komm raus&lsaquo; privatisiert.&laquo; Auch Rohwedder vertrat ungeachtet der Vielzahl seiner im Berufsleben entwickelten und erprobten Managementmethoden, Betriebe wieder auf Vordermann zu bringen, uneingeschr&auml;nkt diese Auffassung und stellte die Totalprivatisierung als entscheidende Voraussetzung f&uuml;r den wirtschaftlichen Aufschwung im Osten nie in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/383481.das-ende-der-ddr-r%C3%BCcksichtslose-eile.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>US-Truppenabzug: Luftnummer oder Aufr&uuml;stungsvehikel?<\/strong><br>\nEs war eigentlich eine ziemliche Bombe, die US-Verteidigungsminister Mark Esper bei einer Presskonferenz am 29. Juli 2020 platzen lie&szlig;: Dort entpuppten sich die bereits seit einiger Zeit kursierenden Pl&auml;ne &uuml;ber den Abzug von Truppen und wichtigen Kommandos aus Deutschland als deutlich ambitionierter als bislang angenommen. Zwar hat vor allem die Friedensbewegung jahrzehntelang auf einen solchen Abzug hingearbeitet &ndash; dennoch ist die Freude angesichts der j&uuml;ngsten Ank&uuml;ndigungen aus gleich mehreren Gr&uuml;nden etwas getr&uuml;bt: Erstens soll ein guter Teil der Truppen &uuml;berhaupt nicht abgezogen werden, sie werden innerhalb Europas verlegt &ndash; und selbst der Rest soll weiter f&uuml;r schnelle Verlegungen an die Grenze Russlands bei Fu&szlig; stehen. Zweitens werden die US-Pl&auml;ne aktuell als argumentatives Vehikel f&uuml;r den vermeintlich erforderlichen Aufbau zus&auml;tzlicher milit&auml;rischer Kapazit&auml;ten in Deutschland und Europa instrumentalisiert. Und drittens ist mit gro&szlig;er Sicherheit davon auszugehen, dass die Pl&auml;ne im Falle eines Wahlsieges von Joseph Biden bei den US-Pr&auml;sidentschaftswahlen im November umgehend wieder einkassiert werden d&uuml;rften. Selbst f&uuml;r den Fall, dass Donald Trump siegreich aus den Wahlen hervorgehen sollte, ist es keineswegs ausgemacht, dass der US-Kongress die erforderlichen Mittel bewilligen wird. (&hellip;)<br>\nUnd selbst falls die US-Abzugspl&auml;ne all diese H&uuml;rden nehmen w&uuml;rden, sollte ein letzter Punkt nicht unter den Tisch fallen: So positiv es empfunden werden mag, wenn eine beachtliche Anzahl an US-SoldatInnen das Land verl&auml;sst, mit einem Komplettabzug ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen. Denn neben 24.000 US-SoldatInnen w&uuml;rden auch zentrale Einrichtungen wie vor allem die Luftwaffenbasis in Ramstein, aber auch das Milit&auml;rkrankenhaus in Landstuhl und das Trainingszentrum in Grafenw&ouml;hr weiter in Deutschland verweilen. Deutschland d&uuml;rfte deshalb als Drehscheibe f&uuml;r das S&auml;belrasseln gegen Russland wie auch f&uuml;r Eins&auml;tze im Globalen S&uuml;den so oder so auch k&uuml;nftig eine wichtige Rolle spielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/07\/30\/us-truppenabzug-luftnummer-oder-aufruestungsvehikel\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63459\">Krieg und Militarismus sind der Klebstoff des US-Parteiensystems<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63443\">Deutsche US-Einflusspersonen protestieren gegen den Abzug von US-Milit&auml;r. Vor 30 Jahren haben wir uns dar&uuml;ber gefreut<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zahl der Baf&ouml;g-Empf&auml;nger sinkt weiter<\/strong><br>\nRund 680.000 Sch&uuml;ler und Studenten haben im vergangenen Jahr finanzielle Hilfe nach dem Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz erhalten. Das waren 47.000 Baf&ouml;g-Empf&auml;nger weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das entspricht einem R&uuml;ckgang von 6,4 Prozent. Die Zahl der Gef&ouml;rderten ist damit das siebte Jahr in Folge gesunken.<br>\nVor dem Hintergrund erneut gesunkener Zahlen forderte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) von der Bundesregierung eine weitere Baf&ouml;g-Reform &ldquo;unmittelbar nach der Sommerpause&rdquo;. Es brauche eine deutliche Erh&ouml;hung der F&ouml;rders&auml;tze und Freibetr&auml;ge und eine Umstellung des Baf&ouml;gs vom Teildarlehen auf einen Vollzuschuss.<br>\n&Auml;hnliche Forderungen kamen vom Deutschen Studentenwerk. Die von der Bundesregierung angek&uuml;ndigte &ldquo;Trendwende&rdquo; drohe so auszubleiben, sagte Generalsekret&auml;r Achim Meyer auf der Heyde. &ldquo;Wir brauchen beim Baf&ouml;g nun eine weitere kr&auml;ftige Steigerung vor allem der Elternfreibetr&auml;ge, die &uuml;ber die beabsichtigte Erh&ouml;hung zum Wintersemester 2020\/2021 hinausgeht.&rdquo; Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund forderte von der Regierung Nachbesserungen. Die letzte Baf&ouml;g-Reform vor nicht einmal einem Jahr reiche offensichtlich nicht aus. [&hellip;]<br>\nDer Gr&uuml;nen-Hochschulexperte Kai Gehring sprach indes von einer &ldquo;Bankrotterkl&auml;rung&rdquo; Karliczeks. Das Baf&ouml;g sei &ldquo;so kaputt gespart, dass nur noch eine Minderheit der Studierenden Ausbildungsf&ouml;rderung erh&auml;lt, weil die Elternfreibetr&auml;ge zu niedrig sind&rdquo;, erkl&auml;rte der Bundestagsabgeordnete. Die Corona-Pandemie versch&auml;rfe die Missst&auml;nde weiter. N&ouml;tig sei eine generelle Baf&ouml;g-Reform mit h&ouml;heren F&ouml;rders&auml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/bafoeg-zahl-der-empfaenger-sinkt-weiter-a-67570649-5381-4dbe-8be5-fc512ffe88af\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Bankrotterkl&auml;rung&rdquo; ist das treffende Wort &ndash; oder auch &ldquo;Ohrfeige f&uuml;r die Studierenden&rdquo;. Wenn nach der letzten (viel zu sp&auml;ten) Baf&ouml;g-Reform die Zahl der Baf&ouml;g-Berechtigten h&auml;tte *steigen* sollen, aber stattdessen *gesunken* ist &ndash; da fehlen einem irgendwann die Worte. Und der zust&auml;ndigen Ministerin f&auml;llt nur die dumme Ausrede ein, die Elterneinkommen seien wegen der &ldquo;gute[n] wirtschaftliche[n] Ausgangslage&rdquo; (auch in der Hinsicht schwebt die Ministerin zusammen mit dem Rest der Union durch ein Paralleluniversum) zu stark gestiegen. Sogar die beschlossenen Peanuts werden nur zu 70% ausgezahlt &ndash; <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2020\/04\/militaerausgaben-weltweit-auf-rekordhoehe-deutschland-im-vergangenen-jahr-mit-massiver-steigerung\/\">klar, in der R&uuml;stung werden mal eben 4,5 Milliarden Euro mehr verbraten<\/a>, da braucht man die paar hundert Millionen, die man Sch&uuml;lern und Studenten vorenthalten kann. Und warum macht die SPD das alles seit geschlagenen 11 Jahren (drei Gro&szlig;e Koalitionen seit 2005) mit? Selbst wenn die SPD haupts&auml;chlich Wert darauf legt, hunderte Milliarden Euro an Steuergeschenken an die gro&szlig;en Kapitalgesellschaften zu verteilen, m&uuml;ssten doch f&uuml;r ein angeblich sozialdemokratische Partei irgendwo ein paar hundert Millionen Euro mehr f&uuml;r die Studierenden aufzutreiben sein. Unertr&auml;glich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-63552","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63552"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63552\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":63555,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63552\/revisions\/63555"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=63552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=63552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}