{"id":63579,"date":"2020-08-05T08:43:50","date_gmt":"2020-08-05T06:43:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579"},"modified":"2020-08-05T08:43:50","modified_gmt":"2020-08-05T06:43:50","slug":"hinweise-des-tages-3667","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h01\">Diffamierung von Kritikern der Ma&szlig;nahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h02\">Drohungen der USA entschieden entgegentreten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h03\">Angst vor der Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h04\">Krieg und Klima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h05\">Cum-Ex-Razzia beim Bankenverband<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h06\">Eine Blockade wird zur Zwickm&uuml;hle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h07\">Kein Fortschritt: Werkvertragsverbot in der Fleischindustrie gef&auml;hrdet allgemeines Werkvertragsverbot!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h08\">&Ouml;sterreichs unfaires Pensionssystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h09\">Corona-Krise USA: Mit der Mistgabel in die Hamptons<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h10\">Am Rande des Kollaps: Wie hart Corona den Globalen S&uuml;den trifft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h11\">Mehrheit f&uuml;r neuen EU-Kurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h12\">Die &ldquo;Koalition der Entschlossenen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h13\">ePA-Datengesetz &ndash; Sie haben den Affen &uuml;bersehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h14\">Spanischer Ex-K&ouml;nig fl&uuml;chtet vor Korruptionsermittlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h15\">Attacke auf Golan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h16\">Oppositionsparteien in Venezuela wollen die Parlamentswahlen boykottieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h17\">Chile: Colonia Dignidad-Unterst&uuml;tzer zum neuen Innenminister ernannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63579#h18\">Beispiellose Blamage f&uuml;r die &Ouml;VP<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Diffamierung von Kritikern der Ma&szlig;nahmen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Covid-19: Corona-Gro&szlig;demo in Berlin &ndash; und L&uuml;gen haben kurze Beine<\/strong><br>\nAm Samstag dem 01.08. fand in Berlin eine gro&szlig;e Corona-Demonstration statt.<br>\nEs versammelten sich auf der Eventmeile durch den Tiergarten bis zum Brandenburger Tor tausende von Menschen, die vor allem gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen Stellung bezogen.<br>\nDie Polizei sprach zum Schluss von 20.000 Teilnehmern. Heute korrigiert auf 17.000.<br>\nPolitik und Presse sprachen von Covididioten, Verschw&ouml;rungstheoretikern, Aluhuttr&auml;gern und &ndash; falls sonst nichts greift &ndash; gern auch mal wieder von Nazis.<br>\nTatsache ist, dass es unter den Demonstranten mit Sicherheit auch Leute gab, die generell die Existenz des Virus bestreiten. Das ist d&auml;mlich, aber legitim.<br>\nDie absolute Mehrheit aber war gegen die weiter anhaltende Einschr&auml;nkung ihrer verfassungsm&auml;&szlig;iger Rechte durch die Schutzma&szlig;nahmen. Demonstrierten auch f&uuml;r ihre berufliche Existenz.<br>\nUnd gegen die Aushebelung parlamentarischer Kontroll- und Entscheidungsrechte durch eben diese Corona-Ma&szlig;nahmen.<br>\nMitunter auch gegen die merkelsche Ignoranz, die sowieso als Thema &uuml;ber allem schwebte.<br>\nDas Leugnen des Virus war eigentlich nicht Hauptbestandteil der Demo.<br>\nEs ging um die Sachlage, das Vertrauen in das Zahlenmaterial des RKI, bisher bekannt gewordene und nicht rechtm&auml;&szlig;ige Fehlentscheidungen, die mediale Berichterstattung und um etwas, was wohl vielen wichtig ist: individuelle Freiheit&hellip;<br>\nUnter anderem auch daf&uuml;r demonstrieren zu k&ouml;nnen.<br>\nWas all diesen &bdquo;Events&ldquo; gemein ist und war: Corona-Schutzma&szlig;nahmen waren eher weniger gefragt oder zu sehen. Und dass ausgerechnet bei einer coronakritischen Demo eben diese Ma&szlig;nahmen, die bisher nirgendwo zu sehen waren, auch tats&auml;chlich angewandt zu sehen ist&hellip; schlicht hirnrissig.<br>\nDas w&auml;re wie eine Veganerveranstaltung wo das Catering von T&ouml;nnies kommt.<br>\nUnd auch die Erwartungshaltung, dass ausgerechnet die Ma&szlig;nahmengegner sich nun auch anders verhalten als die, die angeblich f&uuml;r die Ma&szlig;nahmen sind, ist ebenso abwegig anzunehmen. Aber was ist bei 36 Grad im Schatten schon Logik?<br>\n(&hellip;) Unter dem Strich: Die Medien haben wieder alle Schubladen aufgezogen und ihr Standardrepertoire an &bdquo;idealisierter Aufkl&auml;rung&ldquo; abgezogen. Haben exakt das getan, was sie anderen gern vorwerfen. Wieder mal an Glaubw&uuml;rdigkeit eingeb&uuml;&szlig;t und f&uuml;r jeden offensichtliche Fakten demagogisch verdreht. Damit ihren Gegnern weiteren Zulauf garantiert. Das ohnehin schwindende Vertrauen in Politik und Medien weiter untergraben. Wieder mal Reputation verspielt.<br>\nHalten wir fest: es waren 20.000 Aluhuttr&auml;ger da und 18 Polizisten wurden verletzt, als die Demo verboten wurde&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nordhessen-journal.de\/2020\/08\/03\/covid-19-corona-grossdemo-in-berlin-und-luegen-haben-kurze-beine\/\">Nordhessen Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung einer unserer Leserinnen:<\/strong> Ein Artikel, der die Berichterstattung noch kritisch hinterfragt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gehorsam, Phase II: Nicht krank, aber mundtot<\/strong><br>\nNachdem die Demo am 1. August 2020 in Berlin zuvor medial als Veranstaltung der &bdquo;Corona-Leugner&ldquo;, &bdquo;Impfgegner&ldquo;, &bdquo;Nazis&ldquo; und &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; durch den Schmutz gezogen wurde, stellte sich schnell heraus, dass der Abschreckungsversuch durch Diffamierung ausblieb. Zwar sind die Angaben &uuml;ber die Zahl der anwesenden Demonstranten &ndash; je nach Standpunkt &ndash; eingef&auml;rbt. Doch es waren eine Menge Menschen unterwegs, daran kann es keinen Zweifel geben.<br>\nAuch dass unter den zahlreichen Menschen, die am 1. August auf die Stra&szlig;en von Berlin gingen, eine nur sehr &uuml;bersichtliche Zahl derer zu finden war, die zum zuvor unterstellten Profil passten, das die Medien gezeichnet hatten, l&auml;sst sich anhand unz&auml;hliger Bilder und Live-Streams kaum noch leugnen. Instrumentalisiert wird die Demo von den Medien und den politisch Verantwortlichen dennoch. Doch so w&auml;re es auch gekommen, wenn die Demo nicht stattgefunden h&auml;tte. Denn wir befinden uns in einer neuen Phase eines Manipulationsgeschehens, das seinesgleichen sucht&hellip;<br>\n(&hellip;) Sinn oder Unsinn der Gesichtsmasken sind also hier nicht mein Thema, sondern die Auswirkungen der Pflicht, sie zu tragen. Man muss sich das vorstellen: rund 80 Millionen Menschen wurden dazu verdonnert, Masken zu tragen. Und ein Gro&szlig;teil von ihnen h&auml;lt sich daran. In der Zwischenzeit tauchen immer wieder Kontroversen auf, die gute Argumente f&uuml;r und gegen das Tragen von Masken hervorbringen. Aber die Pflicht bleibt, und (fast) alle halten sich dran. Was verst&auml;ndlich ist, denn der soziale Druck ist enorm&hellip;<br>\nUnd damit sind wir bei den Kritikern dieser Masken. Der Masken und der zahlreichen anderen Ma&szlig;nahmen, die Grundrechte beschneiden, einschr&auml;nken oder aushebeln, die &Uuml;berwachung leichter machen und Bewegungs- und Berufsfreiheit behindern oder vollst&auml;ndig unterbinden&hellip;<br>\nSie werden &bdquo;Corona-Leugner&ldquo; genannt, gern auch &ndash; um die Sache zu untermauern, wenn auch ohne sachliche Grundlage &ndash; Nazis, Antisemiten oder Verschw&ouml;rungstheoretiker. Das kennen wir ja bereits. Wer nicht zu 100 Prozent auf Regierungslinie ist, wird mit solchen Titeln belegt&hellip;<br>\nKritik wird unm&ouml;glich gemacht<br>\nEs funktioniert. Kritik kann nicht mehr ge&auml;u&szlig;ert werden, ohne sich des potenziellen Mordes schuldig zu machen. Jede neue Fallzahl (wobei allein dieses Wort hohl und nichtssagend ist) wird als Grund f&uuml;r neue Ma&szlig;nahmen, strengere Strafen und h&auml;rtere Vorw&uuml;rfe gegen kritische Geister verwendet&hellip;<br>\nNicht mehr das Virus ist schuld, es sind die Kritiker. Und an Zust&auml;nden wie etwa in Fleischereibetrieben sind nicht mehr die politischen Rahmenbedingungen schuld, an eingesperrten oder depressiven und vereinsamten (alten) Menschen sind nicht mehr die rigiden Ma&szlig;nahmen schuld, an Betrieben, die in die Insolvenz gehen, am Leid von K&uuml;nstlern, die Hartz-IV beantragen m&uuml;ssen, ja, selbst an Hartz-IV selbst sind nicht mehr die politisch Verantwortlichen schuld. Sie weisen jede Verantwortung von sich! Somit sind sie auch nicht mehr f&uuml;r den privatisierten Arbeitsmarkt und all die anderen Privatisierungen, die so verheerende Auswirkungen haben, verantwortlich, nicht f&uuml;r die Armut, nicht f&uuml;r R&uuml;stungsausgaben und Kriegshetzerei, nicht mehr an Korruption, Bestechung, Steuerhinterziehung globaler Unternehmen. Schuld tragen allein die &bdquo;Corona-Leugner&ldquo;. Und das l&auml;sst sich verdammt gut verkaufen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2020\/08\/gehorsam-phase-ii-nicht-krank-aber-mundtot\/\">Neulandrebellen<\/a><\/li>\n<li><strong>Liebling &bdquo;Covidiot&ldquo;<\/strong><br>\nDas Etikett &bdquo;Covidiot&ldquo; wird in diesen Tagen gern verteilt, an Menschen, die die Pandemie bagatellisieren, aber auch an diejenigen, die eine kritische Haltung einnehmen und beispielsweise Ma&szlig;nahmen der Regierung hinterfragen oder diese ablehnen. Als &bdquo;Covidioten&ldquo; m&uuml;sste man dann aber auch Bundes- und Landesregierungen bezeichnen, die das Virus lange Zeit verharmlost haben, folglich viel zu sp&auml;t auf die Pandemie reagierten und dann einen Lockdown verh&auml;ngen mussten, der nun eine schwere Wirtschaftskrise ausgel&ouml;st hat. Die Verharmloser von einst tun jetzt aber so, als h&auml;tten sie immer richtig gelegen und diffamieren Protestierende auf den Stra&szlig;en, die die Regierungshaltung nicht teilen, um so energischer. Diese Menschen werden im n&auml;chsten Schritt dann auch f&uuml;r eine zweite Welle verantwortlich gemacht, vor der bereits seit Tagen eindringlich gewarnt wird. Das nutzt offenkundig einer Regierung, die urspr&uuml;nglich komplett daneben lag und weiterhin von Vers&auml;umnissen ablenken will, die unter dem neoliberalen Dogma einfach fortbestehen&hellip;<br>\n(&hellip;) Aufgabe der Medien w&auml;re es nun, diesen Hintergr&uuml;nden etwas differenzierter nachzugehen, statt den Menschen einfach nur das Etikett &bdquo;Covidiot&ldquo; mit Hang zur Verschw&ouml;rungstheorie und Rechenschw&auml;che umzuh&auml;ngen&hellip; Falsch gerechnet hat ja vor allem die Regierung. Sie gibt vor, im Februar und M&auml;rz noch nicht gewusst zu haben, wie gef&auml;hrlich das Virus sei. Dass die Medien damals auch an der Verbreitung von Botschaften mitwirkten, die vor allem die Gefahr des Virus herunterspielten, l&auml;sst sich leicht nachweisen. Die Berichte sind alle noch zu finden und stehen im Grunde exemplarisch f&uuml;r eine regierungsnahe Haltung der Medien, die auch heute noch erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist. Dass beispielsweise Schutzausr&uuml;stung in Krankenh&auml;usern und Arztpraxen fehlte, bleibt unabh&auml;ngig von Corona ein himmelschreiender Skandal, da es Pandemiepl&auml;ne schon immer gegeben hat. Sie wurden aber nicht sonderlich ernstgenommen. Und weil das so ist, riet das RKI auch erst von Alltagsmasken ab, um diese jetzt, nachdem sich jeder selbst irgendeinen Lappen zusammengen&auml;ht hat, f&uuml;r unabdingbar und wirksam zu erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/200803liebling-covidiot\">Taublog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Drohungen der USA entschieden entgegentreten<\/strong><br>\nPressemitteilung von Klaus Ernst<br>\n&bdquo;Niemand in Deutschland oder Europa ist an einer Eskalation in der Auseinandersetzung um Nord Stream 2 interessiert&ldquo;, erkl&auml;rt Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie im Bundestag. Er f&auml;hrt fort:<br>\n&bdquo;Allerdings bedrohen die Sanktionsma&szlig;nahmen der USA direkt die Souver&auml;nit&auml;t Europas. Bisherige Gespr&auml;che der Bundesregierung, auch des Ministers Altmaier, mit US-Vertretern haben keinerlei Wirkung gezeigt. Angesichts dessen ist es im Interesse Deutschlands und Europas, mit h&auml;rteren Ma&szlig;nahmen, auch zum Beispiel Strafz&ouml;llen auf LNG-Gas, zu reagieren, wenn die USA mit Sanktionen gegen europ&auml;ische Unternehmen oder Einzelpersonen ihre wirtschaftlichen Interessen durchsetzen wollen. Es geht l&auml;ngst nicht mehr um Nord Stream 2, sondern um die Eigenst&auml;ndigkeit und Souver&auml;nit&auml;t Deutschlands und seiner EU-Partner.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/drohungen-der-usa-entschieden-entgegentreten\/\">Die Linke<\/a>\n<p><strong>Dazu: Deutsche finden Abzug der Amerikaner &uuml;berwiegend gut<\/strong><br>\nFast 12.000 amerikanische Soldaten sollen Deutschland verlassen. In Regierung und Opposition hat Trumps Ank&uuml;ndigung viel Kritik hervorgerufen. Die W&auml;hler sehen die Sache offenbar anders.<br>\nW&auml;hrend Politiker in Deutschland den geplanten Abzug amerikanischer Truppen mehrheitlich ablehnen, trifft er in der Bev&ouml;lkerung &uuml;berwiegend auf Zustimmung. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur bef&uuml;rworten 47 Prozent eine Verringerung der Truppenst&auml;rke von derzeit 36.000 Soldaten. Jeder Vierte meint sogar, die amerikanischen Streitkr&auml;fte sollten Deutschland ganz verlassen. Dagegen ist noch nicht einmal jeder Dritte daf&uuml;r, dass die amerikanischen Truppen in der bisherigen St&auml;rke bleiben (28 Prozent) oder sogar aufgestockt werden (4 Prozent) sollten. 21 Prozent machten keine Angaben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/deutsche-finden-abzug-der-us-soldaten-ueberwiegend-gut-16889268.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Angst vor der Wahl<\/strong><br>\nUSA Pr&auml;sident Trump l&auml;sst bewusst offen, ob er das Ergebnis am 3. November anerkennen wird. Auch die Demokraten bef&uuml;rchten Manipulation<br>\nFriedlicher Machtwechsel alle vier Jahre gilt als Inbegriff der US-Demokratie. In diesem Jahr k&ouml;nnte dieses Votum unfriedlich und chaotisch verlaufen. Die gesellschaftlichen Konflikte im Vorfeld sind alles andere als friedlich. Pr&auml;sident Trump schickt Spezialeinheiten in Tarnuniform gegen Protestierende und l&auml;sst dazu passend Law-and-Order-Spots produzieren. Seit seinem Amtsantritt stellen sich die Fragen: Wie weit geht er, um autorit&auml;re Sehns&uuml;chte zu erf&uuml;llen? Wann tritt die Opposition in seine Ablenkungsfallen und vergeudet Energie beim Protest gegen jeden Aufreger auf Twitter? Mit Schock-Tweets, alternativen Wahrheiten und L&uuml;gen haben der Pr&auml;sident und seine Partei das Land desorientiert.<br>\nManche Ank&uuml;ndigungen bleiben ohne reale Konsequenzen &ndash; manche haben dramatische. Derzeit geistert der Alarmruf durch die oppositionelle Welt, Trump werde das Wahlergebnis am 3. November im Fall einer Niederlage m&ouml;glicherweise nicht akzeptieren. J&uuml;ngst hat er im Interview f&uuml;r Fox News erkl&auml;rt, er sage &bdquo;nicht einfach Ja&ldquo; zu der Frage, ob er den Wahlausgang anerkennen werde. Der demokratische Anw&auml;rter Joe Biden warnt, Trump wolle die Wahlen stehlen.<br>\nNach mehr als 140.000 Covid-19-Toten, Millionen verarmter Menschen, in Gewalt ausufernden Kundgebungen gegen Rassismus sowie dem Einbruch der &bdquo;besten Wirtschaft aller Zeiten&ldquo;, die Donald Trump geschaffen haben will, dr&auml;ngt sich die Sorge auf: Vielleicht geht der Pr&auml;sident weiter, als man sich das vorstellen m&ouml;chte<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/angst-vor-der-wahl\">Der Freitag<\/a>\n<p><strong>Dazu: Demokratie auf der Kippe<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten demontieren die Republikaner die demokratischen Rechte in den USA. Donald Trump hat das so deutlich enth&uuml;llt wie keiner seiner Vorg&auml;nger im Wei&szlig;en Haus. Am liebsten w&uuml;rde er die Wahlen nun verschieben. Das ist eine Chance f&uuml;r Joe Biden. Denn der Widerstand gegen ihn und seine Partei wird so befl&uuml;gelt.<br>\n(&hellip;) Neben der tendenziell rassistischen Politik arbeiten die Konservativen seit Jahren mit Eifer daran, Minderheiten das W&auml;hlen zu erschweren. Beg&uuml;nstigt wird das durch eine fatale Entscheidung des Supreme Court. Deren konservative Mehrheit erkl&auml;rte 2013 eine Vorschrift des Voting Rights Act von 1965 f&uuml;r verfassungswidrig, die Wahlgesetze in ehemals besonders rassistischen S&uuml;dstaaten unter Aufsicht der Regierung in Washington stellte. Damit sollte einst sichergestellt werden, dass Afroamerikaner nach dem Ende der Rassentrennung ungehindert ihre Stimmen abgeben k&ouml;nnen.<br>\nSeit diesem Urteil erschweren die Republikaner in mehr als der H&auml;lfte der Bundesstaaten gezielt die W&auml;hlerregistrierung f&uuml;r Minderheiten. In Georgia konnten die Republikaner so den knappen Sieg des Reaktion&auml;rs Brian Kemp bei den Gouverneurswahlen 2019 sichern. Andere republikanisch regierte Bundesstaaten agieren &auml;hnlich. Obendrein wird die Zahl der Wahllokale reduziert, nat&uuml;rlich in Gegenden, in denen Minderheiten leben, und gleichzeitig die M&ouml;glichkeit zur Briefwahl eingeschr&auml;nkt.<br>\nDas Wahlsystem ist so manipuliert, dass die Republikaner auch ohne Mehrheit gewinnen<br>\nAll diese undemokratischen Schikanen sollen etwas ausgleichen, was f&uuml;r die Republikanische Partei bedrohlicher ist als der politische Gegner: der demographische Wandel. In 20 Jahren schon wird ihre Kernw&auml;hlerschaft nicht mehr die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung stellen. Statt sich st&auml;rker gegen&uuml;ber den Minderheiten zu &ouml;ffnen, was eine partei-interne Analyse nach der republikanischen Wahlschlappe 2012 nahelegte, entschied sich die Partei f&uuml;r das Gegenteil: f&uuml;r den Rassisten Donald Trump&hellip;<br>\nDrei Wissenschaftler von der Universit&auml;t Texas prognostizieren f&uuml;r die Zukunft: Bei knappen Wahlergebnissen gewinnen die Republikaner aufgrund des Wahlm&auml;nnersystems in 65 Prozent der F&auml;lle die Pr&auml;sidentschaft &ndash; so wie eben 2016&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++5f5c6838-d302-11ea-b855-001a4a16011a\">Gegenblende<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Von der &ldquo;Sch&ouml;nheit&rdquo; des &ldquo;Cite and Release&rdquo;-Vorgehens gegen Demonstranten<\/strong><br>\nEine geleakte Aufzeichnung der Unterweisung der im Rahmen der Trumpschen &ldquo;Operation Legend&rdquo; eingesetzten Sicherheitskr&auml;fte des Bundes von Anw&auml;lten des Heimatschutzministeriums zeigt, wie Demonstranten dargestellt und welche Taktiken propagiert werden<br>\nUm im Wahlkampf wieder gegen seinen Herausforderer Joe Biden aufzuholen, setzt Donald Trump auf eine &uuml;berst&uuml;rzte Freigabe eines Impfmittels und auf eine Strategie der Spannung. Um die Biden und Demokraten als F&ouml;rderer von Unruhen, Gewalt, Anarchie und Zerst&ouml;rung und sich als Garant f&uuml;r Land &amp; Order darzustellen, hat er &ndash; zuerst in Portland &ndash; begonnen, Bundespolizisten gegen Demonstranten und angeblich zum Schutz von Geb&auml;uden und Denkm&auml;lern des Bundes in von demokratischen B&uuml;rgermeistern regierten St&auml;dten gegen deren Willen einzusetzen (Ausgerechnet Trump schafft den Alptraum der amerikanischen Konservativen).<br>\nInzwischen wurde der Operation LeGend genannte Einsatz der Bundespolizisten nach Kansas City, Chicago und Albuquerque auch auf Cleveland, Detroit und Milwaukee erweitert, um &ldquo;Gewaltkriminalit&auml;t&rdquo; zu bek&auml;mpfen, wie das Justizministerium schreibt. Hingegen wurden die Bundespolizisten aus Portland abgezogen.<br>\nEs handelt sich um bunt zusammengew&uuml;rfelte Teams von Offizieren des FBI, des U.S. Marshal Service, der Drogenbeh&ouml;rde DEA, des Amts f&uuml;r Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoffe ATF, der Grenzschutzbeh&ouml;rde CBP, der K&uuml;stenwache und der ICE (Immigration and Customs Enforcement). Dazu wird der Federal Protective Service (FPS) eingesetzt, der Geb&auml;ude der Bundesbeh&ouml;rden sch&uuml;tzen soll. Die Beh&ouml;rde engagiert f&uuml;r j&auml;hrliche Kosten von einer Milliarde US-Dollar vor allem Mitarbeiter von privaten Sicherheitsfirmen (Trump setzt f&uuml;r die Bundespolizeitruppe auch private Sicherheitskr&auml;fte der FPS ein). Vermutet wird, Trump k&ouml;nne damit versuchen, eine Bundespolizei aufzubauen, dies es bislang nicht gibt.<br>\nTaktiken der Einsch&uuml;chterung von Demonstranten<br>\nDie Bundespolizisten des Heimatschutzministeriums traten martialisch auf, gingen hart gegen die Demonstranten vor und nahmen mitunter auch Menschen, die nichts getan hatten, fest und brachten sie in Zivilfahrzeugen weg zu Verh&ouml;ren. Ziel war offenbar, Angst und Schrecken durch Festnahmen und Verh&ouml;re zu verbreiten.<br>\nDas hat sich nun best&auml;tigt. Politico.com wurde eine Audio-Aufzeichnung eines juristischen Kurses f&uuml;r Polizeioffiziere Anfang Juli zu gespielt, die zum angeblichen Schutz von Bundeseigentum eingesetzt werden sollten. Deutlich wird damit, wie DHS-Sicherheitskr&auml;fte der Federal Protective Services (FPS) f&uuml;r die Proteste trainiert werden und welche Taktiken Anw&auml;lte anraten, schreibt Politico&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Von-der-Schoenheit-des-Cite-and-Release-Vorgehens-gegen-Demonstranten-4862105.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Krieg und Klima<\/strong><br>\nAuch wenn es keine &ouml;ffentlichen, allumfassenden Messwerte zu den Emissionen der Bundeswehr und anderer Milit&auml;rapparate gibt, so ist eines klar: Die Emissionen sind enorm. Die Abschaffung der Bundeswehr und aller Milit&auml;rapparate w&auml;re damit nicht nur ein bedeutsamer Schritt f&uuml;r den Aufbau eines solidarischen Zusammenlebens, das sich nach den Bed&uuml;rfnissen der Menschen und der Umwelt richtet, sondern auch ein logischer und erforderlicher Schritt f&uuml;r den Klimaschutz.<br>\n(&hellip;) Milit&auml;r abschaffen &ndash; das ist Klimaschutz!<br>\nKlima und Krieg sind eng miteinander verwoben: Der Zugang zu fossilen Brennstoffen stellt oftmals ein wichtiges wirtschaftliches Ziel bei Kriegen dar &ndash; folgend erfordern die Transportwege eine milit&auml;rische Absicherung. Das klimasch&auml;dliche Milit&auml;r wird unter anderem daf&uuml;r eingesetzt, um mehr fossile Brennstoffe verbrennen zu k&ouml;nnen. Durch den menschengemachten Klimawandel und unsere umweltsch&auml;dliche wachstumsorientierte, neoliberale Wirtschaftsweise werden die beschr&auml;nkten Ressourcen knapper: mineralische Rohstoffe, &Ouml;l, Erdgas und andere. Die Bundeswehr und weitere Milit&auml;rapparate sprechen von Klimakriegen, Kriegen um Wasser und fruchtbare B&ouml;den. F&uuml;r &bdquo;unsere&ldquo; Sicherheit hier in Deutschland soll die Bundesregierung mehr Steuergelder in den Ausbau der Bundeswehr stecken, um &bdquo;unseren&ldquo; Wohlstand zu garantieren. Doch der Irrsinn hinter dieser Argumentation tritt immer deutlicher zum Vorschein. Wir brauchen keinen milit&auml;risch gesicherten &bdquo;Wohlstand&ldquo;, der diesen Planeten in den Ruin treibt. Dieser Planet und seine menschlichen, tierischen und pflanzlichen Lebewesen sind &bdquo;unser&ldquo; Wohlstand &ndash; und den gilt es zu sch&uuml;tzen. Die Ressourcen, die wir haben, sind endlich und wir sollten nicht eine weitere Tonne Stahl f&uuml;r die Herstellung von Zerst&ouml;rungsger&auml;ten verschwenden und nicht einen Liter Kerosin, um Kampfjets in den Himmel zu schicken. Die Abschaffung der Bundeswehr und aller Milit&auml;rapparate w&auml;re nicht nur ein bedeutsamer Schritt f&uuml;r den Aufbau eines solidarischen Zusammenlebens, das sich nach den Bed&uuml;rfnissen der Menschen und der Umwelt richtet, sondern auch ein logischer und erforderlicher Schritt f&uuml;r den Klimaschutz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2020-07-31\/krieg-und-klima\/\">justice now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Cum-Ex-Razzia beim Bankenverband<\/strong><br>\n(&hellip;) Staatsanw&auml;lte, Steuerfahnder und weitere Ermittler durchsuchen seit Dienstagmorgen die B&uuml;ros des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) in Berlin und Frankfurt am Main. Hintergrund der Razzia sind nach Informationen von S&uuml;ddeutscher Zeitung, NDR und WDR die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft K&ouml;ln im Zusammenhang mit Cum-Ex-Gesch&auml;ften wegen des Verdachts der schweren Steuerhinterziehung.<br>\nDie Fahnder vermuten, dass Beschuldigte mehrerer Verfahren &uuml;ber den Bankenverband versucht haben, in ihrem Sinne auf Gesetze Einfluss zu nehmen. So sollen sie in verbandsinternen Arbeitskreisen und im Austausch mit dem Bundesfinanzministerium darauf hingewirkt haben, Schlupfl&ouml;cher offenzuhalten f&uuml;r das f&uuml;r Kreditinstitute lukrative Gesch&auml;ft mit der Mehrfacherstattung von Steuern bei Aktiengesch&auml;ften. Nach Sch&auml;tzungen von Steuerfahndern hat das den Fiskus allein bis Ende 2011 mehr als zehn Milliarden Euro gekostet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-ex-bankenverband-1.4988399?fbclid=IwAR2I3QYCSPVImZacU8d_CL_u74gsoDJbKjLAv_bpw3LK-FKi5gBKDEK4QS0\">SZ<\/a>\n<p><strong>Dazu Fabio de Masi:<\/strong><br>\nNicht nur die #CumEx Steuergesch&auml;fte waren kriminell. Es war ebenso kriminell das Cum Ex Schlupfloch &uuml;ber ein Jahrzehnt offen zu halten und es unter dem Einfluss der Banken Lobby zu erweitern! Dem Cum Ex Untersuchungsausschuss wurden damals wichtige Unterlagen zum Lobbying verweigert. Jetzt besteht Dank mutiger Richter die Chance Einsicht zu nehmen. Die Akte Cum Ex muss wieder ge&ouml;ffnet werden einschlie&szlig;lich der Verbindungen zwischen der #Warburg Bank und der Politik! Auch die politisch Verantwortlichen m&uuml;ssen zur Rechenschaft gezogen werden! Zudem muss Finanzminister #Scholz umgehend korrigieren, dass die Verm&ouml;gensabsch&ouml;pfung f&uuml;r steuerlich verj&auml;hrte Cum Ex Gesch&auml;fte nicht bei Altf&auml;llen greift!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/fabio.d.masi\/posts\/1394723057394056?__tn__=-R\">Fabio de Masi<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eine Blockade wird zur Zwickm&uuml;hle<\/strong><br>\nMenschen erhalten in einem Restaurant in Kansas City im Mai kostenlose Mahlzeiten.<br>\nMillionen Amerikanern fehlen ab kommender Woche hunderte Dollar, weil Republikaner und Demokraten sich nicht auf die Fortf&uuml;hrung der Corona-Hilfen einigen k&ouml;nnen. Die Gefahr neuer Proteste w&auml;chst. Trump steckt in einem Dilemma. (&hellip;)<br>\nSchon l&auml;nger war abzusehen, dass sich Republikaner und Demokraten im Kongress nicht darauf einigen w&uuml;rden, das Coronavirus-Hilfspaket zu verl&auml;ngern. Amerikanerinnen und Amerikaner, die in der Krise ihre Jobs verloren hatten, bekamen seit M&auml;rz 600 Dollar pro Woche zus&auml;tzlich zum Arbeitslosengeld. Die regul&auml;ren Leistungen richten sich nach dem vorigen Einkommen, liegen aber im Bundesstaat New York bei maximal 504 Dollar pro Woche. Mehrere Tausend Dollar Miete sind in der Stadt New York auch f&uuml;r kleine Wohnungen keine Seltenheit. Wer da keine Ersparnisse hat, kann schnell obdachlos werden. Die Bundeshilfe verhinderte das in den vergangenen Monaten. Hinzu kam ein bundesweites Moratorium f&uuml;r Zwangsr&auml;umungen und f&uuml;r Hypothekenzahlungen. S&auml;umige Mieterinnen und Mieter konnten nicht aus ihren Wohnungen geworfen werden, die Mieten sind aber nur gestundet. Nun endet auch diese Regelung. Millionen von Menschen sind damit von Obdachlosigkeit bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/coronahilfen-in-amerika-eine-blockade-wird-zum-dilemma-16885518.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &Uuml;ber 30 Millionen US-Amerikaner sind arbeitslos, aber die Republikaner wollen den Arbeitslosen ausreichende Arbeitslosenhilfezahlungen vorenthalten, weil sie dadurch davon abgehalten werden k&ouml;nnten, Jobs anzunehmen, die es nicht gibt: besser kann man den Zynismus, der sich als neoliberale Ideologie tarnt, gar nicht offenlegen. Mir ist auch nicht klar, wo da ein Dilemma sein soll: wenn Trump und die Republikaner wirklich die Weiterzahlung der Hilfen verhindern, dann wird die Zahl der Obdachlosen explodieren (und, nebenbei, immer mehr leerstehende Immobilien drastisch an Wert verlieren). 38 Millionen Amerikaner erhalten heute Essensmarken, obwohl die Republikaner auch hier den Kreis der Berechtigten <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Gesellschaft\/USA-Hunderttausende-verlieren-Anspruch-auf-Essensmarken\">um Millionen eingeschr&auml;nkt haben<\/a>; noch mal 20 oder 30 Millionen zus&auml;tzlich: wie soll das gehen und wer soll das finanzieren? Da das alles so kurz vor den Wahlen passiert (nicht nur der Pr&auml;sident, sondern auch das gesamte Repr&auml;sentantenhaus wird neu gew&auml;hlt), kann man eigentlich nur auf eine entsprechende Antwort der dann zigmillionenfach ohne irgendeine pers&ouml;nliche Schuld verarmten B&uuml;rger hoffen. Ehrlicherweise schreibt die FAZ, wen die Verl&auml;ngerung der Arbeitslosenhilfe ver&auml;rgern w&uuml;rde: die Spender (und die sogenannten &ldquo;b&uuml;rgerlichen W&auml;hler&rdquo; &ndash; ich w&uuml;rde sie hart konservativ nennen) der Repulikanischen Partei. Mit anderen Worten, Politik kann man in den USA kaufen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kein Fortschritt: Werkvertragsverbot in der Fleischindustrie gef&auml;hrdet allgemeines Werkvertragsverbot!<\/strong><br>\n&ldquo;Nun werden Werkvertr&auml;ge in der Fleischindustrie verboten. Wirklich? Und selbst wenn: Was bedeutet das f&uuml;r Werkvertr&auml;ge in anderen Branchen? Und wird mit diesem Gesetz vielleicht der Grundstein gelegt f&uuml;r Gerichtsurteile, mit denen auf Dauer Werkvertr&auml;ge f&uuml;r alle Branchen legalisiert werden, weil diese &ndash; wenn sie schon verboten werden &ndash; ganz h&auml;tten verboten werden m&uuml;ssen, sich aber die Bundesregierung nicht traut, sie bspw f&uuml;r die Autoindustrie zu verbieten? Werkvertr&auml;ge gab es vor 30 Jahren nicht. Niemand w&auml;re auf die Idee gekommen, willk&uuml;rlich ganze Abteilungen oder gar nur Arbeitsschritte als &bdquo;Unternehmen&ldquo; zu &bdquo;verselbst&auml;ndigen&ldquo;, damit die Arbeitnehmer dort als &bdquo;Fremdpersonal&ldquo; billiger besch&auml;ftigt werden k&ouml;nnen. Niemand. Damals galt der vom 7. Senat des BAG hochgehaltene Grundsatz der &bdquo;Einheit der Belegschaft&ldquo; noch was. Doch dann kam Prof. Volker Rieble und organisierte einen allm&auml;hlichen Sinneswandel der &bdquo;herrschenden Meinung&ldquo; unter Juristen. Heute sind Werkvertr&auml;ge vor allem in der Autoindustrie durchweg von der Rechtsprechung anerkannt. So wurden zuletzt bei Klagen gegen den Automobilkonzern VW vom Landesarbeitsgericht Niedersachsen, Bereiche und Arbeitsschritte wie &bdquo;Bereitstellung&ldquo;, &bdquo;Fahrzeugaufbereitung&ldquo;, &bdquo;Sitztechnik&ldquo;, &bdquo;Logistik&ldquo; und andere als ohne weiteres &bdquo;absonderungsf&auml;hig&ldquo; und damit Werkvertr&auml;gen zug&auml;nglich bezeichnet. Vor allem unter den Begriff angeblicher &bdquo;Logistik&ldquo; werden alle m&ouml;glichen T&auml;tigkeiten subsumiert, sogar solche, bei denen auch Stammbesch&auml;ftigte eingesetzt werden, zB der Einsatz von Routenz&uuml;gen an der Produktionslinie und der Einsatz von Gabelstaplerfahrzeugen. Weit &uuml;ber die Leiharbeit hinaus werden durch Einsatz von Werkvertr&auml;gen in der Industrie inzwischen bis zu 50 % der Arbeiten durch Werkvertragsbesch&auml;ftigte erledigt. Die Fleischindustrie ist nur die Spitze eines weit in die gesamte industrielle Produktion hinein reichenden Ph&auml;nomens. Und d a s ist das Problem: Alle  Werkvertr&auml;ge geh&ouml;ren verboten, weil alle Werkvertr&auml;ge die Belegschaften spalten und damit das Arbeitsrecht aush&ouml;hlen. Alle! Nun meint Herr Minister Heil, einen &bdquo;ersten&ldquo; Schritt mit dem Verbot der Werkvertr&auml;ge in der Fleischindustrie gemacht zu haben. Doch seine Differenzierung zwischen Fleischindustrie und anderen Branchen ist eine Steilvorlage f&uuml;r die gesamte Arbeitgeberschaft. An dieser Differenzierung wird das Gesetz rechtlich scheitern und damit werden Werkvertr&auml;ge auf weitere viele Jahre hinaus &bdquo;legalisiert&ldquo; werden. Mindestens aber wird der Einsatz &bdquo;konzerneigener&ldquo; Werkvertragsfirmen gestattet werden, denn in der Autoindustrie wurde und wird der Einsatz bereits jetzt von konzerneigenen &bdquo;Dienstleistern&ldquo; durchgef&uuml;hrt, wie die Beispiele Autovision, VW Services Group, SITECH und andere zeigen. T&ouml;nnies bereitet den &bdquo;Einsatz&ldquo; seiner &ldquo;Fremdunternehmen vor&rdquo;. Was sagt dazu der Minister Heil? Das Verbot von Werkvertr&auml;gen mu&szlig; auf alle Branchen ausgedehnt werden. Sonst droht die totale Legalisierung der Werkvertr&auml;ge!&rdquo; Kommentar vom 30.7.2020 von RA Dr. Rolf Geffken (per e-mail)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/politik\/alltag\/arbed\/werkvertrag\/fallen-werkvertraege-leider-nur-in-der-fleischindustrie-corona-zum-opfer\/\">Labournet<\/a>\n<p><strong>Dazu: Fleischindustrie: Ein krankes System<\/strong><br>\n(&hellip;) Was will der DGB?<br>\nNachdem sich in der deutschen Fleischindustrie bisher schon &uuml;ber tausend Besch&auml;ftigte mit dem Corona-Virus infiziert haben, hat die Bundesregierung ein Gesetzesentwurf f&uuml;r ein &bdquo;Arbeitsschutzkontrollgesetz&ldquo; vorgelegt. Ein Kernpunkt der Vorschl&auml;ge der Bundesregierung ist, dass die Werkvertr&auml;ge und Leiharbeit in der Fleischwirtschaft verboten werden sollen.<br>\nDer DGB begr&uuml;&szlig;t diese Einschr&auml;nkung des Einsatzes von Fremdpersonal in den Betrieben der Fleischwirtschaft grunds&auml;tzlich und teilt die Rechtsauffassung der Bundesregierung und mehrerer Rechtsgutachten, dass diese mit den unions- und verfassungsrechtlichen Bestimmungen vereinbar ist. Von diesem Verbot sollen allerdings Handwerksbetriebe mit unter 30 Besch&auml;ftigten ausgenommen werden. Dabei sieht der DGB noch zwei notwendige Nachbesserungsbedarfe: Erstens ist die Definition des Handwerks, wof&uuml;r die Ausnahme gelten soll, in dem Gesetzesentwurf viel zu weit gefasst. Zweitens sollen bei der Ermittlung des Schwellenwertes von 30 solche Besch&auml;ftigte nicht dazu gez&auml;hlt werden, die &bdquo;nur kurzzeitig t&auml;tig sind&ldquo; &ndash; mit anderen Worten: Saisonbesch&auml;ftigte, Kurzzeit-Befristete oder kurzzeitig eingesetzte Solo-Selbstst&auml;ndige, Leiharbeitnehmer*innen oder Mitarbeiter*innen von Werkvertragsfirmen. Diese Regelung setzt falsche Anreiz e gegen langfristige Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse und &ouml;ffnet T&uuml;r und Tor f&uuml;r Umgehungsstrategien.<br>\nEbenfalls kritisch zu bewerten ist, dass f&uuml;r die genannten Handwerksbetriebe auch eine Ausnahme von der nun einzuf&uuml;hrenden, verpflichtenden, elektronischen Arbeitszeiterfassung erfolgen soll. Diese Ausnahme ist nicht nachvollziehbar; sp&auml;testens nach der Entscheidung des Europ&auml;ischen Gerichtshofes vom 14. Mai 2019, aus der eine Pflicht aller Arbeitgeber (unabh&auml;ngig von der Unternehmensgr&ouml;&szlig;e!) resultiert, ein verl&auml;ssliches, objektives und zug&auml;ngliches Zeiterfassungssystem einzurichten, mit dem jede Arbeitsstunde aller Besch&auml;ftigten erfasst werden kann.<br>\nIn allen diesen Punkten erwartet der DGB eine Verbesserung des Gesetzesentwurfs durch die Debatte in Bundestag und Bundesrat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++fa053272-d1a7-11ea-bd7f-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Ouml;sterreichs unfaires Pensionssystem<\/strong><br>\nFrauen erhalten 42 Prozent weniger Pension<br>\nFrauen bekommen um 40 Prozent weniger Pension als M&auml;nner &ndash; der Unterschied ist in &Ouml;sterreich so gro&szlig; wie kaum wo sonst. Warum ist das so?<br>\nFrauen bekommen in &Ouml;sterreich rund 40 Prozent weniger Pension als M&auml;nner, nur in Japan ist die Pensionsschere noch gr&ouml;&szlig;er. Auch bei Firmenpensionen und privaten Pensionen liegen Frauen deutlich hinter den M&auml;nnern. Das geht aus dem IHS-Policy-Brief zum j&uuml;ngsten OECD-Bericht &bdquo;Pension Markets in Focus 2019 &ldquo; hervor. Im OECD-Durchschnitt haben Frauen um 26 Prozent Pension, am geringsten ist der Unterschied in Estland mit 5 Prozent.<br>\nIn Zahlen hei&szlig;t das: Frauenpensionen liegen im Median bei 982 Euro und f&uuml;r M&auml;nner bei 1.953 Euro. Grund f&uuml;r die Schieflage ist die Lohnschere, denn der Lohn ist die Grundlage f&uuml;r die Pensionsh&ouml;he. Dazu kommt: Wenn M&uuml;tter (oder auch V&auml;ter) nach der Geburt Teilzeit arbeiten, bringt das zwar auch weniger Einkommen, aber richtig f&auml;llt es erst bei der Pension ins Gewicht.<br>\nDie Pensionsschere klafft doppelt so weit auseinander wie die Einkommensschere &ndash; trotz Mindestpension und Ausgleichszulage&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/pension-frauen-weniger\/\">kontrast at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corona-Krise USA: Mit der Mistgabel in die Hamptons<\/strong><br>\nArmut, Hunger und Wohnungsverlust: Gr&ouml;&szlig;ere Teile der US-Bev&ouml;lkerung sind von einer wirtschaftlichen Katastrophe bedroht, Klassenunterschiede versch&auml;rfen sich<br>\nDie Verhandlungen zwischen den Republikanern und den Demokraten &uuml;ber die erh&ouml;hte Arbeitslosenversicherung von 600 US-Dollar pro Woche dauern an. Die Positionen seien so unterschiedlich, dass sie nur schwer zu &uuml;berbr&uuml;cken sind, berichtet Politico. Der Zuschuss der US-Regierung zur Arbeitslosenhilfe lief vergangenen Freitag aus.<br>\nAus Sicht der World Socialiste Website sind die Unterschiede nicht gro&szlig; genug, um die Verhandlungen mit dem n&ouml;tigen politischen Willen voranzutreiben. Denn sowohl die Partei der Demokraten wie die der Republikaner als auch die Trump Administration h&auml;tten das gleiche Klasseninteresse und w&uuml;rden prinzipiell das gleiche Ziel verfolgen: Millionen von Arbeitern &uuml;ber die Drohung von Armut, Hunger und Wohnungsverlust &ldquo;zur&uuml;ck an die Arbeit zu zwingen, um f&uuml;r die kapitalistische Klasse Profite zu produzieren, egal ob sie damit die Gefahr durch die Corona-Virus-Pandemie vergr&ouml;&szlig;ern.&rdquo;<br>\nDie Zahlen, die die Webseite zu den Folgen des Abbaus von staatlichen Zusch&uuml;ssen pr&auml;sentiert, geben deutliche Anzeichen daf&uuml;r, dass eine wirtschaftliche Katastrophe gr&ouml;&szlig;ere Teile der US-Bev&ouml;lkerung bedroht: Da vergangene Woche auch das Moratorium f&uuml;r Zwangsr&auml;umungen von Mietern in Geb&auml;uden auslief, die durch Hypotheken der Bundesregierung besichert w&uuml;rden, &ldquo;k&ouml;nnten etwa 18 Millionen der 44 Millionen Mieterhaushalte in den USA betroffen sein&rdquo;&hellip;<br>\nAber zur Wirklichkeit geh&ouml;rt, worauf im englisch-sprachigen Bericht der sozialistischen Webseite aufmerksam gemacht wird: Dass der Durchschnittsabgeordnete im US-Kongress Million&auml;r ist. Daraus ergibt sich ein anderer Blick auf die H&auml;rten, die die Massen treffen&hellip;<br>\nDas Arbeitslosen-Extrageld sei &ldquo;overpaid&rdquo;, so Multimillion&auml;r Mnuchkin. Es w&uuml;rde die Arbeitslosen nur von der Arbeit abhalten, weniger Hilfe sei genau der Anreiz, den sie n&ouml;tig haben, in diesem Sinne &auml;u&szlig;erte sich Mnuchin bereits mehrmals und mit dieser Ansicht, die als H&auml;rte\/Anreiz-Prinzip weltweit verbreitet ist, steht er nicht alleine, schon gar nicht in den USA&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-Krise-USA-Mit-der-Mistgabel-in-die-Hamptons-4862034.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Das Ende des Arbeitslosenzuschusses wird in den USA zu Hunger und Obdachlosigkeit f&uuml;hren<\/strong><br>\nAktienkurse steigen weiter<br>\n(&hellip;) Durch den Verlust des Bundeszuschusses werden die Leistungen in einigen Bundesstaaten um bis zu 80 Prozent sinken. Der landesweite Durchschnitt der Arbeitslosenhilfe wird laut einigen Sch&auml;tzungen von 920 Dollar pro Woche auf 520 Dollar sinken&hellip;<br>\nDa auch die Moratorien f&uuml;r Hypothekenzahlungen auslaufen, droht ein gewaltiger Anstieg der Obdachlosenzahlen&hellip;<br>\n(&hellip;) Unter diesen Bedingungen kommt die Pattsituation im Kongress wegen der Verl&auml;ngerung des Zuschusses zur Arbeitslosenhilfe, die mit Sicherheit zu deren v&ouml;lliger Abschaffung oder einer deutlichen K&uuml;rzung f&uuml;hren wird, einer Kriegserkl&auml;rung der kapitalistischen herrschenden Elite an die ganze arbeitende Bev&ouml;lkerung gleich.<br>\nDies machte auch die Reaktion der Wall Street deutlich. Die Finanzoligarchie reagierte am Freitag auf das Ende des Zuschusses mit einem Anstieg der Aktienkurse bei allen wichtigen Indizes. Der Dow Jones stieg um 114 Punkte, der Nasdaq sogar um 157 Punkte&hellip;<br>\nDie Republikaner attackieren den Zuschuss von 600 Dollar offen als &bdquo;Anreiz, nicht zu arbeiten&ldquo;, weil eine Mehrheit der Arbeiter, die w&auml;hrend der Pandemie entlassen wurden, durch die Arbeitslosenhilfe ein h&ouml;heres Einkommen haben als zuvor durch ihre Arbeit. Diese Tatsache sagt einiges &uuml;ber die Armutsl&ouml;hne aus, f&uuml;r die ein Gro&szlig;teil der Besch&auml;ftigten in Amerika arbeitet.<br>\nDoch auch die Demokraten teilen die Haltung der Republikaner. Sie sind einer Meinung mit der New York Times, die am 30. Juli schrieb, es sei &bdquo;in normalen Zeiten vern&uuml;nftig, nur einen Teil des Einkommens eines durchschnittlichen Arbeitslosen&ldquo; zu ersetzen, weil es &bdquo;die Leute dazu anspornt, Arbeitspl&auml;tze zu finden&hellip;&bdquo;Es gib 14 Millionen Arbeitslose mehr als offene Stellen. Das bedeutet, Millionen werden arbeitslos bleiben, egal was sie tun. Den Zuschuss von 600 Dollar zu streichen ist kein Anreiz f&uuml;r diese Arbeitslosen, Arbeitspl&auml;tze zu finden, die nicht existieren.&ldquo;<br>\n(&hellip;) Bonnie Armstrong, eine entlassene Bedienung&hellip; erkl&auml;rte gegen&uuml;ber dem lokalen Fernsehsender&hellip;: &bdquo;Ich werde meine Miete nicht bezahlen k&ouml;nnen. Wenn man seinen alten Arbeitsplatz wieder angeboten bekommt und ablehnt, bekommt man auch keine Arbeitslosenhilfe mehr.&ldquo;<br>\nSie erkl&auml;rte, sie w&uuml;rde gerne wieder arbeiten, f&uuml;gte aber hinzu: &bdquo;F&uuml;r jede Stelle bewerben sich Hunderte. Es wird schwierig werden.&ldquo;<br>\nZehntausende entlassene Arbeiter haben noch keine Arbeitslosenhilfe erhalten, weil die Arbeits&auml;mter ihrer Bundesstaaten ihre Antr&auml;ge noch nicht bearbeitet haben. In Wisconsin, wo 13 Prozent der Antr&auml;ge bis zum 7. Juli noch nicht bearbeitet waren, haben Arbeiter eine Twitter-Gruppe namens &bdquo;Empower Wisconsin&ldquo; gegr&uuml;ndet.<br>\nEines ihrer Mitglieder postete vor kurzem: &bdquo;Ich habe am 24. M&auml;rz Arbeitslosenhilfe beantragt und immer noch kein Geld bekommen. Am Freitag habe ich angerufen und bin endlich durchgekommen. Ich habe sehr nett und respektvoll gefragt: Diesen Sonntag sind es 13 Wochen, wann werde ich Leistungen bekommen?&lsquo; Und dann? Hat sie doch tats&auml;chlich einfach aufgelegt &hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2020\/08\/03\/unem-a03.html\">wsws<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Am Rande des Kollaps: Wie hart Corona den Globalen S&uuml;den trifft<\/strong><br>\n(&hellip;) Den Zahlen der Infizierten nach zu urteilen waren Europa und Nordamerika noch bis vor kurzem die Zentren der Corona-Pandemie. Mittlerweile steigen die Fallzahlen auch in anderen Teilen der Welt. Seit mehreren Wochen schon sind viele Menschen in Regionen Lateinamerikas, Afrikas und Asiens nicht nur mit einer rasant steigenden Infektionsgefahr konfrontiert. Sie sp&uuml;ren auch die verheerenden sozialen und &ouml;konomischen Auswirkungen der politischen Antworten auf die Krise&hellip;<br>\nAbh&auml;ngigkeitsstrukturen in der neoliberalen Gesundheitskrise<br>\nDie gegenw&auml;rtige Situation offenbart dabei gravierende Unterschiede in sozialer Sicherung und gemeinschaftlichen Versorgungssystemen. &Uuml;berall auf der Welt tun sich gerade diejenigen Staaten schwer, ihren B&uuml;rger*innen ein Abfederungssystem zu bieten, die in den vergangenen Jahren die Privatisierung der Gesundheitsversorgung vorangetrieben und die Ausgaben f&uuml;r ihre Sozialsysteme gek&uuml;rzt haben. Dort sind Menschen besonders mit sozialer Unsicherheit konfrontiert und im Krankheitsfall Gl&uuml;ck und Willk&uuml;r ausgeliefert. Laut Lebohang Liepollo Pheko, Wissenschaftlerin des s&uuml;dafrikanischen Think Tanks Trade Collective, ist das vor allem in vielen L&auml;ndern der Fall, die seit den 1980er Jahren in neoliberalen Strukturanpassungsprogrammen des Internationalen W&auml;hrungsfonds und der Weltbank zu Deregulierung des Marktes, Steuersenkungen sowie Privatisierung und K&uuml;rzung &ouml;ffentlicher Ausgaben gedr&auml;ngt wurden.<br>\nDavon betroffen sind insbesondere Regionen Lateinamerikas, Afrikas und S&uuml;dasiens. Die Schulden erschweren heute vielen Regierungen eine effektive Reaktion auf die Pandemie. Insbesondere Schulden, die in Fremdw&auml;hrung beglichen werden m&uuml;ssen, werden bei den aktuell fallenden Wechselkursen zum Verh&auml;ngnis. Angesichts des Einbruchs globaler Finanzstr&ouml;me bef&uuml;rchtet die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) in einer Analyse deshalb sogar, dass viele verschuldete Staaten im Globalen S&uuml;den kurz vor dem finanziellen Zusammenbruch stehen. W&auml;hrend Regierungen nun f&uuml;r die Missst&auml;nde zu Recht in Verantwortung gezogen werden, so die Wissenschaftlerin Pheko, bleiben der Internationale W&auml;hrungsfonds und die Weltbank unangetastet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/globalen-sueden-corona\/\">Mosaik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mehrheit f&uuml;r neuen EU-Kurs<\/strong><br>\nDas freut die Europapolitiker in Br&uuml;ssel und Berlin: Die Mehrheit der Deutschen bef&uuml;rwortet den neuen EU-Kurs und den schuldenfinanzierten Corona-Hilfsfonds. Doch die Sache hat einen Haken.<br>\nDie gute Nachricht kommt vom ZDF-Politbarometer: F&uuml;r 66 Prozent der Befragten schl&auml;gt die EU mit dem neuen Corona-Hilfsfonds die richtige Richtung ein&hellip;<br>\nDie Deutschen sind also in ihrer Mehrheit solidarisch mit Italien, Spanien oder Frankreich. Die Zeiten, in denen Ex-Finanzminister Sch&auml;uble mit der &ldquo;schw&auml;bischen Hausfrau&rdquo; argumentierte und Krisenl&auml;nder zu Austerit&auml;t zwang, sind f&uuml;rs erste vorbei.<br>\nDoch leider hat die Sache einen Haken. Denn zum einen ist auch die neue Hilfe an Reformauflagen gebunden. F&uuml;r Italien oder Spanien k&ouml;nnte dies Sparma&szlig;nahmen bedeuten, etwa beim neuen Grundeinkommen. Zum anderen l&auml;uft die Hilfe nach drei Jahren aus, schon 2023 ist Schlu&szlig;.<br>\nDas hat Kanzlerin Merkel durchgesetzt. Der neue Kurs, den die Deutschen so gut finden, soll eine befristete Ausnahme bleiben, danach m&uuml;ssen die Schulden abgestottert werden. Da das neue EU-Budget gek&uuml;rzt wurde, wird dies zu neuen Konflikten f&uuml;hren<br>\nMerkel hat Zeit gekauft, die Hintergr&uuml;nde ihrer Entscheidung aber nicht erkl&auml;rt. Deshalb k&ouml;nnte die Zustimmung zum neuen Kurs auch bald wieder br&ouml;ckeln &ndash; sp&auml;testens dann, wenn die Rechnung kommt.<br>\nOder, positiv gewendet: Wer will, dass die EU den neuen Kurs beibeh&auml;lt, muss sich gegen Merkel stellen. Ob es daf&uuml;r eine Mehrheit in Deutschland gibt, steht auf einem ganz anderen Blatt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/mehrheit-fuer-neuen-eu-kurs-doch-wie-lange-noch\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die &ldquo;Koalition der Entschlossenen&rdquo;<\/strong><br>\nAu&szlig;enpolitiker fordern zwecks Durchsetzung der EU im Machtkampf zwischen den USA und China eine &ldquo;kerneurop&auml;ische&rdquo; Avantgarde.<br>\nBerlin (Eigener Bericht) &ndash; Deutsche Au&szlig;en- und Milit&auml;rpolitiker dringen auf ein weltpolitisch ausgreifendes Auftreten der EU und schlagen das Vorpreschen einiger weniger Mitgliedstaaten als &ldquo;Koalition der Entschlossenen&rdquo; vor. Verharre man in der EU-Au&szlig;enpolitik beim bisher g&uuml;ltigen Einstimmigkeitsprinzip, dann werde die Union sich im globalen Machtkampf nicht durchsetzen k&ouml;nnen, hei&szlig;t es etwa in aktuellen Stellungnahmen aus der Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik (BAKS). Berlin und Paris m&uuml;ssten die Initiative f&uuml;r eine &ldquo;kerneurop&auml;ische&rdquo; Avantgarde ergreifen. Hintergrund ist die Bef&uuml;rchtung deutscher Au&szlig;enpolitiker, im Konflikt zwischen den USA und China Einfluss zu verlieren. China sei ein &ldquo;Systemrivale&rdquo;, dem man sich in mancher Hinsicht entschlossen widersetzen m&uuml;sse, erkl&auml;rt der Staatsminister im Ausw&auml;rtigen Amt Michael Roth; es sei zugleich aber auch ein &ouml;konomisch &ldquo;wichtiger Partner&rdquo;. Die USA wiederum, urteilt der CDU-Au&szlig;enpolitiker Johann Wadephul, seien &ldquo;wirtschaftlich ein immer schwierigerer Konkurrent&rdquo;; Wadephul warnt vor einer Eskalation transatlantischer Konflikte und vor US-Versuchen, strategische High-Tech-Konzerne in der EU zu &uuml;bernehmen.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Schwieriger Konkurrent&rdquo;<br>\nPl&auml;dieren Berliner Regierungspolitiker gegen&uuml;ber China zumeist f&uuml;r einen Mix aus Kooperation und Konfrontation, so sind bez&uuml;glich der USA immer h&auml;ufiger skeptische &Auml;u&szlig;erungen zu h&ouml;ren, nicht zuletzt aus den traditionell transatlantisch orientierten Unionsparteien. &ldquo;Im direkten Vergleich zwischen China und den USA&rdquo; drohe &ldquo;das Bild eines egoistischen, isolationistischen, sklerotischen (und kranken!) Hegemons von gestern (USA) konstrastiert zu werden mit einem solidarischen, global agierenden, dynamischen (und dank besseren Vorgehens: schnell genesenen) Weltenretters von morgen (China)&rdquo;, klagt etwa der CDU-Au&szlig;enpolitiker Wadephul&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8356\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>ePA-Datengesetz &ndash; Sie haben den Affen &uuml;bersehen<\/strong><br>\nMit diesem Gesetz, das auch die Weitergabe von Gesundheitsdaten an die Forschung erzwang, hatten Krankenkassen das Recht erhalten, durch Kooperation mit Unternehmen und durch den Erwerb von Anteilen an Investmentfonds die Entwicklung sog. digitaler Innovationen (z.B. digitaler Medizinprodukte) zu f&ouml;rdern und dazu die &ndash; noch nicht einmal anonymisierten &ndash; Daten der Versicherten f&uuml;r eine marktorientierte Bedarfsanalyse auszuwerten.<br>\nMit &sect;68b SGB V erhielten die Kassen schlie&szlig;lich die Befugnis, die bei ihnen gespeicherten Daten der Versicherten auch noch f&uuml;r ein individualisiertes &ldquo;Angebot&rdquo; auszuwerten, allerdings nur sofern der Versicherte ausdr&uuml;cklich einer solchen Datenauswertung zustimmt&hellip;.<br>\n(&hellip;) Und jetzt die &Uuml;berraschung: Das Einwilligungserfordernis ist weg. Still und leise gestrichen.<br>\nWer sich jetzt hoffnungsvoll an das immerhin noch gew&auml;hrte Widerspruchsrecht klammert, der sollte noch einmal genauer hinschauen: Das Widerspruchsrecht bezieht sich ausdr&uuml;cklich nur auf die &ldquo;gezielte Information&rdquo; sowie die &ldquo;Unterbreitung von Angeboten&rdquo;, nicht aber auf die Datenauswertung selbst (Ausnahme laut Gesetzesbegr&uuml;ndung: Direktwerbung).<br>\nAuch entt&auml;uscht wird, wer eine rechtsstaatlichen Prinzipien gen&uuml;gende Begr&uuml;ndung f&uuml;r diesen Eingriff in das informationelle Selbstbestimmungsrecht erwartet. In der Begr&uuml;ndung zum ge&auml;nderten Gesetzentwurf hei&szlig;t es hierzu lax:<br>\n&ldquo;Das vormals bestehende Einwilligungserfordernis entf&auml;llt, da es sich nicht als praktikabel erwiesen hat.&rdquo;<br>\nIn seiner Stellungnahme zum Digitale-Versorgung-Gesetz hatte der Bundesrat bereits letztes Jahr eindringlich vor &ldquo;erhebliche[n] Risiken f&uuml;r die Pers&ouml;nlichkeitsrechte der Versicherten&rdquo; und der &ldquo;Gefahr der Diskriminierung von einzelnen oder bestimmten Risikogruppen&rdquo; durch &ldquo;individuelle Gesundheitsprofile&rdquo; gewarnt. Jetzt hat Spahn leise nachgelegt und diese erheblichen Risiken f&uuml;r die Pers&ouml;nlichkeitsrechte der Versicherten im ePA-Gesetz noch einmal drastisch erh&ouml;ht.<br>\nUm es deutlich zusammenzufassen: W&auml;hrend das kritische Augenmerk vom Bundesdatenschutzbeauftragten und von zur Anh&ouml;rung geladenen Sachverst&auml;ndigen wie etwa dem Chaos Computer Club monatelang u.a. auf die im Gesetzentwurf vorgesehene umstrittene Befugnis der Krankenkassen gerichtet war, mit Einwilligung der Versicherten auf die elektronische Patientenakte zuzugreifen, streicht die Regierungskoalition unbemerkt an anderer Stelle im F&uuml;nften Buch Sozialgesetzbuch in Bezug auf eine andere Regelung, die mit den neuen Regelungen zur EPA eigentlich gar nichts zu tun hat, das bisher vorgesehene Einwilligungserfordernis f&uuml;r eine individuelle Gesundheitsprofile erm&ouml;glichende Datennutzung durch die Krankenkassen..<br>\nDie 73 Millionen gesetzlich versicherter B&uuml;rger ahnen von alledem nichts. Jetzt kann eigentlich nur noch der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber eingreifen. Denn es geh&ouml;rt zum Kernbereich seiner Aufgaben, die B&uuml;rger &uuml;ber Risiken, Gesetze und Rechte im Zusammenhang mit der Verarbeitung personenbezogener Daten aufzukl&auml;ren. Mehr noch: Zum Schutz der Pers&ouml;nlichkeitsrechte der B&uuml;rger erm&ouml;glicht ihm die Datenschutzgrundverordnung sogar, aufsichtsrechtliche Ma&szlig;nahmen zu ergreifen.<br>\nTelepolis hatte den Bundesdatenschutzbeauftragten am 24. 07. 2020 um eine datenschutzrechtliche Bewertung der &Auml;nderung des &sect;68b Abs. 3 SGB V gebeten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/ePA-Datengesetz-Sie-haben-den-Affen-uebersehen-4861122.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Leider glaubt ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung immer noch beim H&ouml;ren des Begriffs &ldquo;Digitalisierung&rdquo; an irgendeine Form von Modernisierung. Es geht hier jedoch um Wirtschaftsf&ouml;rderung und dabei geht es nicht um Mittelstand, sondern die F&ouml;rderung der Interessen von internationalen Gro&szlig;konzernen. Der neue &Uuml;berwachungskapitalismus braucht die Daten, das Gold des 21. Jahrhunderts, und zwar viele, m&ouml;glichst alle pers&ouml;nliche und intime Daten. Diese W&uuml;nsche nach Digitalisierung aller Lebensbereiche sind mit unseren Grundrechten nicht vereinbar&hellip;  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Spanischer Ex-K&ouml;nig fl&uuml;chtet vor Korruptionsermittlungen<\/strong><br>\nSpannungen in der Linksregierung steigen, da der Vorgang mit den Sozialdemokraten ausgehandelt war. Forderungen nach einem Referendum &uuml;ber die R&uuml;ckkehr zur Republik werden lauter<br>\nEs war ein offenes Geheimnis, dass sich der fr&uuml;here spanische Staatschef Juan Carlos ins Exil absetzen wollte, um den Ermittlungen wegen Korruption, Geldw&auml;sche und Steuerhinterziehung zu entgehen. Dar&uuml;ber hatte Telepolis schon am 22. Juli berichtet. Deshalb war es jetzt nur noch ein scheinbarer Paukenschlag, als gestern das K&ouml;nigshaus dar&uuml;ber informierte, dass Juan Carlos, &ldquo;sich in diesen Momenten ins Ausland&rdquo; begeben w&uuml;rde&hellip;<br>\nWo sich Juan Carlos aufh&auml;lt, dar&uuml;ber herrscht Schweigen im K&ouml;nigshaus. Auch die Regierung, die in den gesamten Vorgang eingebunden ist, schweigt sich dazu aus. Es ist f&uuml;r die gesamte linke Opposition ein Skandal, dass sich der ehemalige Staatschef mit Unterst&uuml;tzung der Sozialdemokraten (PSOE) und all seinen Millionen absetzen konnte, obwohl Ermittlungen gegen ihn auch in Spanien laufen&hellip;<br>\n(&hellip;) Zwar dr&uuml;cken sich Iglesias und Montero noch um die Frage herum, doch die dritte Vizeministerin der Regierung fordert l&auml;ngst offen das Ende der Monarchie. Gloria Elizo, die auch im Parlamentspr&auml;sidium sitzt, erkl&auml;rt: &ldquo;Die einzige M&ouml;glichkeit, um Juan Carlos und Felipe von der Staatsf&uuml;hrung abzutrennen, ist ein Referendum und das Abdanken von Felipe VI.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Spanischer-Ex-Koenig-fluechtet-vor-Korruptionsermittlungen-4862997.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Reif f&uuml;r die Insel<\/strong><br>\nSpaniens ehemaliger K&ouml;nig flieht vor laufenden Ermittlungen wegen Korruption ins Ausland. Ruf nach Republik wird lauter.<br>\n(&hellip;) So ermittelt die spanische Staatsanwaltschaft wegen der Rolle des 82j&auml;hrigen in einer mutma&szlig;lichen Korruptionsaff&auml;re. Demnach soll der Monarch f&uuml;r die Vergabe eines milliardenschweren Auftrags zum Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Mekka und Medina in Saudi-Arabien an das spanische Bahnunternehmen Renfe Schmiergelder in Millionenh&ouml;he kassiert haben. Allerdings k&ouml;nnte der Exk&ouml;nig Gl&uuml;ck haben, darf er in Spanien doch nur f&uuml;r Straftaten belangt werden, die nach seiner Abdankung 2014 begangen wurden.<br>\nDa die Gelder &uuml;ber ein Schweizer Konto geflossen sein sollen, ermittelt in dem Fall auch die Staatsanwaltschaft der Eidgenossenschaft. The Telegraph berichtete Mitte M&auml;rz, Juan Carlos habe 2008 eine Stiftung unter dem Namen Lucum in Panama gegr&uuml;ndet, &uuml;ber deren Bankkonto in der Schweiz 65 Millionen Euro vom damaligen saudischen K&ouml;nig Abdulasis Al Saud gingen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/383595.spanisches-k%C3%B6nigshaus-reif-f%C3%BCr-die-insel.html#\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Laut Bericht des Onlinemagazins <a href=\"https:\/\/zackzack.at\/2020\/08\/04\/skandal-koenig-fluechtet-in-karibik-angst-vor-haefn\/\">Zackzack<\/a> sei Juan Carlos &bdquo;am Montagmorgen mit dem Auto nach Portugal gefahren und von dort in die Dominikanische Republik geflogen, berichtete die Zeitung &bdquo;La Vanguardia&ldquo; am Dienstag.<\/em><\/p>\n<p><em>Dort wolle er einige Wochen bei einer Familie bleiben, die ihr Verm&ouml;gen mit Zuckerrohr-Plantagen gemacht habe. Danach wolle er sich nach einem neuen Ziel umschauen.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Zudem hatte sich Juan Carlos im Jahre 2012, damals noch Ehrenpr&auml;sident der spanischen Sektion der internationalen Tier- und Umweltschutzorganisation world wildlife fund (wwf) nicht entbl&ouml;det, in Botswana an einer Elefantenjagd teilzunehmen. Das kam ans Tageslicht, weil er sich dabei die H&uuml;fte brach. Daraufhin hatte der wwf ihm den Titel des Ehrenpr&auml;sidenten der spanischen Sektion aberkannt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Attacke auf Golan<\/strong><br>\nIsrael greift erneut Ziele in Syrien an. Laut Armee Reaktion auf verhinderten Sprengstoffanschlag<br>\nVon Karin Leukefeld<br>\nAm sp&auml;ten Montagabend hat die israelische Luftwaffe erneut Ziele in der syrischen Provinz Kuneitra auf den Golanh&ouml;hen angegriffen. In Syrien ging zu diesem Zeitpunkt das islamische Opferfest zu Ende&hellip;<br>\nMinisterpr&auml;sident Benjamin Netanjahu, der aktuell innenpolitisch schwer unter Druck steht, sagte am Montag, Israel habe an der syrischen Frontlinie einen Sabotageanschlag verhindert. Das Land werde weiterhin &raquo;allen Schaden zuf&uuml;gen&laquo;, die versuchten, ihm zu schaden, so Netanjahu vor Mitgliedern seiner Likud-Partei&hellip;<br>\nDie syrische Armee best&auml;tigte, dass israelische Hubschrauber und Kampfjets St&uuml;tzpunkte bei Kuneitra angegriffen h&auml;tten. Dabei sei &raquo;Materialschaden&laquo; entstanden, wurde ein namentlich nicht genannter Milit&auml;rsprecher von der syrischen Nachrichtenagentur SANA zitiert. Der Angriff soll sich demnach um 22.40 Uhr am Montagabend ereignet haben. Die syrische Luftabwehr habe etliche Raketen abgefangen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/383626.israel-und-syrien-attacke-auf-golan.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Oppositionsparteien in Venezuela wollen die Parlamentswahlen boykottieren<\/strong><br>\nKritik an Ank&uuml;ndigung, auch von Teilen der Opposition selbst. Neues linkes B&uuml;ndnis will derweil als Alternative zur Regierungspartei antreten<br>\nCaracas. Eine Reihe von Oppositionsparteien in Venezuela hat angek&uuml;ndigt, die f&uuml;r den 6. Dezember geplanten Parlamentswahlen boykottieren zu wollen. In einer am Sonntag ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung riefen die Parteien auch &ldquo;die internationale Gemeinschaft&rdquo; auf, den Wahlprozess und die Ergebnisse der Wahl nicht anzuerkennen. Das Dokument wurde von 27 politischen Organisationen unterzeichnet, darunter die gro&szlig;en Oppositionsparteien&hellip;<br>\nEinige der Oppositionsgruppen hatten bereits die letzte Pr&auml;sidentschaftswahl im Mai 2018 boykottiert, bei der Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro mit 67,8 Prozent der Stimmen wiedergew&auml;hlt wurde. Seither setzten sie auf die illegale Schaffung von Parallelinstitutionen, etwa durch die Ausrufung des Oppositionspolitikers Juan Guaid&oacute; zum &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; im Januar 2019. Einzelne der Parteien unterst&uuml;tzten zudem den Putschversuch vom 30. April 2019, bei dem Guaid&oacute; die Streitkr&auml;fte erfolglos zum Sturz der Regierung aufrief&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/08\/242249\/venezuela-boykott-parlamentswahlen\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Chile: Colonia Dignidad-Unterst&uuml;tzer zum neuen Innenminister ernannt<\/strong><br>\nSantiago de Chile. Chiles Pr&auml;sident Sebast&iacute;an Pi&ntilde;era hat umstrittene Wechsel in seinem Kabinett bekanntgegeben, darunter die Ernennung von V&iacute;ctor P&eacute;rez Varela zum neuen Innenminister. Dessen Vergangenheit ist eng mit der deutschen Sektensiedlung Colonia Dignidad verkn&uuml;pft.<br>\nSeit dem Ausbruch der sozialen Proteste im letzten Oktober wurden schon zahllose Minister entlassen oder erkl&auml;rten ihren R&uuml;cktritt, doch der jetzige Wechsel ist f&uuml;r die Opposition auch eine klare Kampfansage an die Kampagne f&uuml;r eine neue Verfassung, &uuml;ber die Ende Oktober abgestimmt werden soll&hellip;<br>\nVarela ist strikt gegen jegliche Abstimmung &uuml;ber eine neue Verfassung, er war im Senat einer der K&auml;mpfer gegen die vorzeitige Auszahlung von zehn Prozent des privaten Rentenfonds und ist Mitglied der Pinochet-nahen Partei Uni&oacute;n Dem&oacute;crata Independiente (UDI) und somit f&uuml;r weite Teile der chilenischen Gesellschaft kaum tragbar.<br>\nAufmerksamkeit erlangte vor allem die Erkl&auml;rung des Opferverbandes der Milit&auml;rdiktatur aus der Maule-Region, aus der P&eacute;rez Varela stammt. Sie kritisieren ihn f&uuml;r seine Rolle als vom Diktator Augusto Pinochet ernannten B&uuml;rgermeister von Los &Aacute;ngeles im S&uuml;den Chiles, w&auml;hrend dort unz&auml;hlige Menschenrechtsverletzungen begangen wurden. Das best&auml;tigten auch die Berichte &uuml;ber die Verbrechen der Diktatur und mehrere Gerichtsurteile&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/08\/242253\/chile-innenminister-colonia-dignidad\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Beispiellose Blamage f&uuml;r die &Ouml;VP<\/strong><br>\nKurz schw&auml;nzt Nationalen Sicherheitsrat<br>\n(&hellip;) Der gestrige Nationale Sicherheitsrat h&auml;tte die Causa Wirecard behandeln sollen. Die &Ouml;VP hatte die Sitzung selbst einberufen und zum sp&auml;testm&ouml;glichen Zeitpunkt anberaumt. Die Frage: Welche Verbindungen hatte der Wirecard-Finanzchef und Kollege von Kurz-Vertrautem Markus Braun, Jan Marsalek, zum Kickl-Innenministerium?<br>\nDer Sicherheitsrat ist eigentlich ein beratendes Gremium f&uuml;r den Bundeskanzler. Sebastian Kurz (&Ouml;VP) erschien allerdings nicht &ndash; unentschuldigt.<br>\nBekam Kurz kalte F&uuml;&szlig;e?<br>\nAls Reaktion verlie&szlig; die Opposition den Nationalen Sicherheitsrat geschlossen. Sie vermutet Kalk&uuml;l hinter dem Fernbleiben des Kanzlers. &bdquo;Kalte F&uuml;&szlig;e&ldquo; nennt es der SP&Ouml;-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Christian Deutsch. Der Grund: Im Vorfeld der Sitzung r&uuml;ckte Sebastian Kurz durch seine engen Verbindungen zu Wirecard-Manager Markus Braun selbst ins &ouml;ffentliche Interesse.<br>\nSP&Ouml;-Wehrsprecher Robert Laimer vermutet bereits vor der Sitzung, &bdquo;dass es die &Ouml;VP selbst mittlerweile wieder bedauert, dass sie das Gremium einberufen hat. Denn in der Zwischenzeit steht &Ouml;VP-Kanzler Kurz im Zentrum vieler offener Fragen, wegen seiner engen Verbindungen zu seinem Berater und fr&uuml;herem Wirecard-Manager Markus Braun, der in Deutschland in Untersuchungshaft sitzt.&ldquo;<br>\nKurz&lsquo; Beziehungen zu Braun im Zentrum des Interesses<br>\nDenn Markus Braun ist ein enger Verb&uuml;ndeter von Sebastian Kurz. Zuvor Unterst&uuml;tzer der Neos, wechselte Braun bei der Macht&uuml;bernahme von Kurz zu den T&uuml;rkisen und spendete im Wahlkampf 2017 insgesamt 70.000 Euro. Die Spenden waren jedoch gest&uuml;ckelt und entgingen so der Kontrolle durch den Rechnungshof.<br>\nMarkus Braun war au&szlig;erdem enger Berater von Bundeskanzler Kurz als Mitglied von &bdquo;Think Austria&ldquo;, dem Experten-Gremium, das Sebastian Kurz im Bundeskanzleramt eingerichtet hat. Noch vor wenigen Wochen verteidigte der Kanzler ihn in der Zeit im Bild als &bdquo;einen der erfolgreichsten Manager im Digitalbereich&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/nationaler-sicherheitsrat-wirecard\/\">kontrast.at.<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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