{"id":63614,"date":"2020-08-06T08:13:28","date_gmt":"2020-08-06T06:13:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614"},"modified":"2020-08-06T08:13:28","modified_gmt":"2020-08-06T06:13:28","slug":"hinweise-des-tages-3668","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h01\">Virologe Hendrik Streeck: &ldquo;Ich kann nicht erkennen, dass wir jetzt in einer zweiten Welle sind&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h02\">H&ouml;rt zu, statt zu verbieten! <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h03\">Bu&szlig;geld: Bus- und Bahnfahren ohne Maske kostet in NRW ab sofort 150 Euro <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h04\">Wir m&uuml;ssen unsere Krankenh&auml;user entprivatisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h05\">Mehr als Applaus: EU-Mindeststandards f&uuml;r Arbeitsbedingungen in Gesundheitsberufen erforderlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h06\">Oberster Datensch&uuml;tzer und 73 Mio. B&uuml;rger ausgetrickst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h07\">Datenschutz bei Corona-Ma&szlig;nahme: Groko will kein G&auml;stelistengesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h08\">Steuerbetrug: Ausw&uuml;chse ohne Ende <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h09\">Ein Schwabe f&uuml;r Mali <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h10\">Nach Wirecard und Augustus Intelligence: Guttenberg vermittelte US-Investmentbank Kontakt zur Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h11\">Werkvertr&auml;ge und Leiharbeit in der Fleischindustrie: Warum die Argumente der Arbeitgeber nicht ziehen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h12\">&bdquo;Der Antisemitismus, mit dem es Probleme gibt, ist der, der sich in Israelkritik versteckt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h13\">Nach Explosion in Beirut: Stimmen aus einer verw&uuml;steten Stadt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63614#h14\">Hiroshima ist &uuml;berall! &ndash; oder: Der niemals endende Kampf<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Virologe Hendrik Streeck: &ldquo;Ich kann nicht erkennen, dass wir jetzt in einer zweiten Welle sind&rdquo;<\/strong><br>\nSie vermuten einen Anstieg der Neuinfektionen im Herbst &ndash; warum? Und ab wann w&uuml;rden Sie von einer zweiten Welle sprechen?<br>\nTats&auml;chlich ist der Begriff &ldquo;zweite Welle&rdquo; kein epidemiologischer Begriff, sondern er entstand w&auml;hrend der Spanischen Grippe, die nach einem ersten Infektionsschub im Herbst mit voller Wucht wiederkehrte.<br>\nIch finde daher den Begriff der &ldquo;Dauerwelle&rdquo; passender. Die Infektionen verschwinden ja nicht, sondern wir werden lernen m&uuml;ssen, das Virus in unseren Alltag zu integrieren. Wie bei anderen Coronaviren auch, werden wir immer im Sommer einen R&uuml;ckgang der Infektionen sehen, im Fr&uuml;hjahr, Herbst und Winter eine Zunahme. Ich kann nicht erkennen, dass wir jetzt in einer zweiten Welle sind. Von einigen pl&ouml;tzlichen Ausrei&szlig;ern abgesehen gibt es gerade keinen deutlichen Anstieg, und einen Anstieg wie derzeit in Spanien sehe ich in Deutschland auch gerade nicht kommen.<br>\nDennoch: Die Infektionszahlen steigen in Deutschland wieder. Gleichzeitig ist bei vielen Menschen eine gewisse Sorglosigkeit zu beobachten &ndash; Stichwort Zweifel an der Maskenpflicht oder auch Corona-Partys. Wie geht man damit um?<br>\nIch glaube, man sollte den Menschen an die Hand geben, dass sie achtsam sein m&uuml;ssen, aber trotzdem ein St&uuml;ck weit das tun d&uuml;rfen, was ihnen wichtig ist. Statt mit dem erhobenen Zeigefinger Dinge zu verbieten, m&uuml;ssen wir vielmehr nach pragmatischen Ans&auml;tzen suchen. Wir m&uuml;ssen uns von dem Gedanken verabschieden, alle Infektionen vermeiden zu wollen. Dies wird nicht m&ouml;glich sein. Gleichzeitig m&uuml;ssen wir Konzepte entwickeln, dass wir Veranstaltungen zulassen, ohne dass sie Superspreading-Events werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/id_88339070\/coronavirus-virologe-streeck-kann-zweite-welle-in-deutschland-nicht-erkennen.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.S.:<\/strong> Man kann nur hoffen, dass Streeck nicht auch noch zur medialen persona non grata erkl&auml;rt wird, da er sich mit seinen eher besonnenen &Auml;u&szlig;erungen dem Alarmismus der Panikmacher Wieler, Drosten und Lauterbach verweigert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sehr lesenswert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>H&ouml;rt zu, statt zu verbieten! <\/strong><br>\nZehntausende demonstrieren ohne Mundschutz in Berlin &ndash; aber niemanden interessiert, warum eigentlich. Das muss sich &auml;ndern.<br>\nGro&szlig;e Teile von Politik und Medien machen es sich gerade mal wieder leicht. gegen die Corona-Beschr&auml;nkungen in der Hauptstadt. Die Reaktionen, ablesbar in einem nicht enden wollenden eint&ouml;nigen Strom von Nachrichten in den sozialen Medien: &bdquo;Nazis!&ldquo;, &bdquo;Pegida&ldquo;, &bdquo;Corona-Leugner&ldquo;, &bdquo;Covidioten&ldquo;. Und: &bdquo;Warum wurde das &uuml;berhaupt erlaubt?&ldquo; Das ist unterkomplex in der Analyse, ideologisch getrieben, fatal f&uuml;r die Zukunft.<br>\nH&auml;tte man weniger Etiketten verteilt und zugeh&ouml;rt, h&auml;tte man vielleicht verstanden, dass viele dieser Menschen &ndash; unklar bleibt, wie viele &ndash; gar keine &bdquo;Corona-Leugner&ldquo; sind. Ich habe mit rund 15 Demonstranten intensiver gesprochen. Keiner von ihnen leugnete das Virus. Ihre Kritik zielte im Kern oft auf die Ma&szlig;nahmen der Politik und die Arbeit der Medien. Unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, panikmachend, bei Warnungen vor der &bdquo;zweiten Welle&ldquo; auf vager Grundlage agierend, einseitig berichtend, unfair, die staatlichen Ma&szlig;nahmen kaum hinterfragend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/hoert-zu-statt-zu-verbieten-li.96704\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bu&szlig;geld: Bus- und Bahnfahren ohne Maske kostet in NRW ab sofort 150 Euro<\/strong><br>\n&ldquo;Keine lange Diskussion mehr mit Masken-Muffeln&rdquo;: Wer in Nordrhein-Westfalen ohne Mundschutz in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln erwischt wird, muss k&uuml;nftig zahlen. Zudem endet die Fahrt abrupt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/bus-und-bahnfahren-ohne-maske-kostet-in-nrw-ab-sofort-150-euro-a-8481c1d2-e789-4734-ac8c-0d12c0befd03\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Gut, und wer soll das durchsetzen? Soll bei jedem Vorfall die Polizei gerufen werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wir m&uuml;ssen unsere Krankenh&auml;user entprivatisieren<\/strong><br>\n&bdquo;&Auml;rztepr&auml;sident Reinhardt hat recht, wenn er vor der Profitorientierung in Krankenh&auml;usern warnt, denn sie ist seit Jahrzehnten ein falsches Leitbild der Gesundheitspolitik&ldquo;, erkl&auml;rt Harald Weinberg, krankenhauspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zur aktuellen Debatte um Klinik-Reformen. Er f&auml;hrt fort:<br>\n&bdquo;Wer mit Krankenh&auml;usern Profite macht, tut dies auf Kosten der Versorgung von Patienten und auf dem R&uuml;cken der Besch&auml;ftigten. Allein die vier gro&szlig;en privaten Tr&auml;ger &ndash; Helios, Asklepios, Sana und Rh&ouml;n &ndash; verbuchen j&auml;hrlich mehr als 1,5 Milliarden Euro Gewinne, die aus den Beitr&auml;gen der Krankenversicherten finanziert werden.<br>\nEs darf nicht m&ouml;glich sein, dass Gewinne aus Krankenh&auml;usern an Eigent&uuml;mer und Aktion&auml;re ausgesch&uuml;ttet werden. Die Fallpauschalen &ndash; das zentrale Instrument der Kommerzialisierung &ndash; m&uuml;ssen jetzt ausgesetzt und durch eine bedarfsorientierte und kostendeckende Finanzierung ersetzt werden. Der Corona-Schutzschirm der Bundesregierung macht aktuell vor allem gro&szlig;e &ouml;ffentliche Kliniken zu Krisenverlierern und l&auml;sst sie mit Millionenverlusten zur&uuml;ck. Durch eine kostendeckende Finanzierung kann ausgeschlossen werden, dass weiterhin bedarfsnotwendige Krankenh&auml;user und Stationen aus wirtschaftlichen Gr&uuml;nden geschlossen oder Kliniken an Private verkauft werden.<br>\nUm die Privatisierung der Krankenh&auml;user nicht nur zu stoppen, sondern r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, muss die Bundesregierung einen Re-Kommunalisierungsfonds auflegen, mit dem Krankenh&auml;user entprivatisiert und bedarfsgerecht mit Personal und medizinisch-therapeutischer Infrastruktur ausgestattet werden k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/wir-muessen-unsere-krankenhaeuser-entprivatisieren\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mehr als Applaus: EU-Mindeststandards f&uuml;r Arbeitsbedingungen in Gesundheitsberufen erforderlich<\/strong><br>\nNicht nur &Ouml;sterreich k&auml;mpft im Gesundheitsbereich, insbesondere in der Pflege und Betreuung &auml;lterer Menschen, seit Jahrzehnten mit zu wenig Personal. Der chronische Personalnotstand in den Gesundheitsberufen ist ein europaweites Problem &ndash; mit drastischen Auswirkungen, die sich w&auml;hrend der Corona-Pandemie deutlich zeigen. Dies liegt nicht zuletzt an den besonders schlechten Arbeits- und Besch&auml;ftigungsbedingungen in diesem Bereich. Dringend notwendig ist daher die Einf&uuml;hrung EU-weiter Mindeststandards f&uuml;r die Arbeitsbedingungen der Besch&auml;ftigten in den Gesundheitsberufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/mehr-als-applaus\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Oberster Datensch&uuml;tzer und 73 Mio. B&uuml;rger ausgetrickst<\/strong><br>\nEs ist schlimmer, als bisher angenommen. Und es zeigt, welche Man&ouml;ver die Bundesregierung unternommen hat, um Datenschutzrechte von 73 Millionen gesetzlich Versicherter auszuhebeln, ohne dass die betroffenen B&uuml;rger selbst davon erfahren. Aber das ist, wie sich jetzt herausstellt, noch nicht alles.<br>\nAm Montag hatte Telepolis aufgedeckt, dass CDU\/CSU und SPD mit Hilfe eines von der &Ouml;ffentlichkeit unbemerkten &Auml;nderungsantrags zum EPA-Gesetz (Elektronische Patientenakte) das erst im November im Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) (Wie man Datenschutz als Versorgungsinnovation framet) festgeschriebene Einwilligungserfordernis zur individualisierten Datenauswertung durch die Krankenkassen still und leise wieder beseitigt haben (zur genauen Einordnung des aktuellen Vorgangs: EPA-Datengesetz &ndash; Sie haben den Affen &uuml;bersehen).<br>\nHintergrund ist die von Gesundheitsminister Spahn aus wirtschaftlichen Gr&uuml;nden vorangetriebene neue Rolle der Krankenkassen in der medizinischen Versorgung, die es ihnen erlaubt, durch Kooperation mit Unternehmen und Erwerb von Anteilen an Investmentfonds sog. digitale Versorgungsinnovationen zu f&ouml;rdern. Dazu erhielten die Kassen im DVG u.a. die Befugnis, die bei ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten der Versicherten f&uuml;r ein individualisiertes &ldquo;Angebot&rdquo; auszuwerten, allerdings nur sofern der Versicherte ausdr&uuml;cklich einer solchen Datenauswertung zustimmt.<br>\nMit dem am 03. Juli beschlossenen EPA-Datengesetz ist die kurz gew&auml;hrte Freiwilligkeit auch schon wieder Geschichte. Das ist keine Kleinigkeit. Es geht hier um nichts weniger als um das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Gegen&uuml;ber Telepolis &auml;u&szlig;ert sich der Bundesdatenschutzbeauftragte besorgt:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Oberster-Datenschuetzer-und-73-Mio-Buerger-ausgetrickst-4863346.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wieder einmal hat sich der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42606\">Pharmalobbyist<\/a> im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit &ndash; dieses Mal auf offensichtlich dreiste Weise &ndash; durchgesetzt. Von wegen Digitalisierung des Gesundheitswesens. Es geht um die Daten von Patientinnen und Patienten. Mehr dar&uuml;ber k&ouml;nnen Sie &ndash; recht ausf&uuml;hrlich &ndash; in diesem Video erfahren: Narrative #12: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?time_continue=1&amp;v=U5EXl6EiOb4&amp;feature=emb_logo\">Goldgr&auml;berstimmung &ndash; Globale Konzerne freuen sich &uuml;ber mehr Daten<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Hier sieht man wie die deutsche Politik und insbesondere der Gesundheitsminister mit den Interessen und Rechten der gesetzlich Krankenversicherten umgeht. Es geht nur noch um wirtschaftliche Verwertung und die F&ouml;rderung der Interessen von internationalen Gro&szlig;konzernen und den Interessen der Krankenkassen, nicht jedoch um Patienteninteressen. Der Datenschutzbeauftragte wird mit Zeitdruck (1 Arbeitstag f&uuml;r die Pr&uuml;fung von vielen Seiten Text) get&auml;uscht, es wird getrickst und es geht um die Daten, dem Gold des 21. Jahrhunderts.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Datenschutz bei Corona-Ma&szlig;nahme: Groko will kein G&auml;stelistengesetz<\/strong><br>\nWer im Restaurant isst, muss wegen Corona seine Kontaktdaten hinterlegen. Darf die Polizei sie nutzen? Die Bundesregierung will dazu keine klaren Regeln.<br>\nDas Bundesjustizministerium will den Zugriff auf Daten sogenannter Corona-G&auml;stelisten durch die Polizei aktuell nicht gesetzlich regeln. Die Bundesregierung plane nicht, ein Begleitgesetz dazu auf den Weg zu bringen, hei&szlig;t es in einer Auskunft des Ministeriums an den tourismuspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Marcel Klinge. Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Datenschutz-bei-Corona-Massnahme\/!5705543\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Steuerbetrug: Ausw&uuml;chse ohne Ende<\/strong><br>\nDer Staat bekommt die verantwortungslosen Teile der Finanzbranche nicht in den Griff. Das liegt vor allem daran, dass Lobbyisten zu viel Macht haben.<br>\nErst konnten Gro&szlig;banken, weil sie zu wenig kontrolliert wurden, Milliarden Euro verspekulieren &ndash; und mussten anschlie&szlig;end mit Steuergeld gerettet werden. Das ging nahtlos in den Cum-Ex-Skandal &uuml;ber, bei dem Gro&szlig;banken und Kapitalanlagefonds mit Hilfe gerissener Anw&auml;lte den Fiskus um zig Milliarden betrogen. Dann zeigte sich, dass Geldw&auml;sche viel zu lax bek&auml;mpft wird. Schlie&szlig;lich konnte Wirecard, ein Dax-Konzern, ein mutma&szlig;liches Betrugssystem in Milliardenh&ouml;he aufbauen. Jetzt kommt bei Cum-Ex noch ein schwerer Verdacht hinzu. Der Bundesverband Deutscher Banken soll als Lobbyist der Finanzbranche entscheidend dazu beigetragen haben, dass strengere Ma&szlig;nahmen gegen den Steuerdiebstahl jahrelang verz&ouml;gert wurden. Was es vielen Geldinstituten erm&ouml;glicht haben soll, sich beim Handel von Aktien mit (Cum) und ohne Dividende (Ex) einmal gezahlte Steuern mehrmals erstatten zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-ex-steuern-banken-kommentar-1.4988630\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ein Schwabe f&uuml;r Mali<\/strong><br>\nTrifft ein skandalumwitterter Unternehmer aus Mali, dessen Firma Wasserstoff nach Europa verschiffen will, auf den Waiblinger Bundestagsabgeordneten Joachim Pfeiffer. Der Schwabe sitzt im Firmenbeirat des Maliers. Und bestimmt als energiepolitischer Sprecher der CDU mit, woher Deutschland Millionen Tonnen Wasserstoff importiert. Einen Interessenkonflikt erkennt er nicht.<br>\nPolitik schreibt manchmal Geschichten, wie sie das Leben nicht besser schreiben k&ouml;nnte. Etwa die des CDU-Jungstars Philipp Amthor. Mitte Juni hatte &ldquo;Der Spiegel&rdquo; die Lobbyarbeit des 28-j&auml;hrigen Bundestagsabgeordneten f&uuml;r das New Yorker Start-up Augustus Intelligence aufgedeckt. Die IT-Firma, die angeblich in K&uuml;nstliche Intelligenz und Gesichtserkennung macht, aber weder Produkt noch Kunden und Ums&auml;tze vorweisen kann, hatte Amthor teure Flugreisen, &Uuml;bernachtungen in Luxushotels und Aktienoptionen im Wert von bis zu einer Viertelmillion US-Dollar geschenkt &ndash; daf&uuml;r, dass dieser bei der Bundesregierung ein gutes Wort f&uuml;r das Start-up einlegt. Die Nebent&auml;tigkeit als &ldquo;Board Member&rdquo;, sprich Aufsichtsratsmitglied der Firma, hatte Amthor zwar bei der Bundestagsverwaltung angezeigt. Aber erst der &ldquo;Spiegel&rdquo;-Bericht entfachte eine Diskussion &uuml;ber die K&auml;uflichkeit von Politikern. &ldquo;Es war ein Fehler&rdquo;, zeigte sich der Polit-Youngster einsichtig &ndash; und gab Posten und Optionen zur&uuml;ck.<br>\nDabei ist Amthor nicht der einzige im Berliner Reichstag, der &ldquo;nebenberuflich&rdquo; Funktionen aus&uuml;bt, die bei genauerem Hinsehen nach Lobbyismus riechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/488\/ein-schwabe-fuer-mali-6921.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nach Wirecard und Augustus Intelligence: Guttenberg vermittelte US-Investmentbank Kontakt zur Bundesregierung<\/strong><br>\nSchon in den Aff&auml;ren um den Zahlungsdienstleister Wirecard und das Start-up Augustus Intelligence fiel der Name Karl-Theodor zu Guttenberg. Nach Informationen von abgeordnetenwatch.de war der Ex-Minister auch f&uuml;r eine US-Investmentbank t&auml;tig. F&uuml;r diese versuchte er einen Kontakt zu Wirtschaftsminister Peter Altmaier herzustellen &ndash; ohne Erfolg. Bei einem anderen CDU-Minister hatte er mehr Gl&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/lobbyismus\/guttenberg-vermittelte-us-investmentbank-kontakt-zur-bundesregierung\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Werkvertr&auml;ge und Leiharbeit in der Fleischindustrie: Warum die Argumente der Arbeitgeber nicht ziehen<\/strong><br>\nDie Fleischindustrie wird aus Deutschland abwandern? Die Besch&auml;ftigten wollen gar nicht fest angestellt werden, sondern flexibel arbeiten und schnell Geld verdienen? Und &uuml;berhaupt ist der Verbraucher Schuld an den schlechten Arbeitsbedingungen, weil er billiges Fleisch kaufen will? Zehn Argumente der Arbeitgeber gegen ein Verbot von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen in der Fleischwirtschaft auf dem Pr&uuml;fstand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++2cca802e-d65b-11ea-a2d9-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Der Antisemitismus, mit dem es Probleme gibt, ist der, der sich in Israelkritik versteckt&ldquo;<\/strong><br>\nProfessor Gideon Freudenthal ist Mitunterzeichner eines Briefs, der den Antisemitismusbeauftragten Felix Klein in die Kritik nimmt. Eine Stellungnahme.<br>\nDer emeritierte israelische Professor Gideon Freudenthal ist Mitunterzeichner eines offenen Briefs an Angela Merkel vom Ende letzten Monats. Darin hei&szlig;t es, der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein f&ouml;rdere Schm&auml;hkritik. Auch in Deutschland werde Kritik an der israelischen Besatzungs- und Siedlungspolitik oft vorschnell als antisemitisch gebrandmarkt. Neben Freudenthal unterschrieben den Brief unter anderem auch Aleida und Jan Assmann sowie Micha Brumlik.<br>\nHerr Freudenthal, stellen wir uns eine fiktive Situation vor: Sie sitzen mit Felix Klein im Caf&eacute;. Was w&uuml;rden Sie ihm raten? Wie sollte er sein Amt besser nutzen?<br>\nIch glaube, man muss besser unterscheiden: Es gibt traditionellen Antisemitismus von rechts, den aus faschistischen, rassistischen Kreisen. Der ist quasi &sbquo;unproblematisch&lsquo;. Nicht, dass er kein Problem darstellt: Er ist ein brennendes Problem! Aber zu erkennen, wer dazugeh&ouml;rt und wer nicht, ist nicht schwer. Der Antisemitismus, mit dem es Probleme gibt, ist der, der sich in der Israelkritik versteckt. Der kommt manchmal aus einer radikal-islamistischen Ecke. Aber davon ausgehend auf jede Kritik an der israelischen Regierung zu schlie&szlig;en, ist eine gro&szlig;e Fehlleistung. Ich glaube, die Unterschiede zwischen jemandem, der Israel mit antisemitischen Argumenten attackiert, und jemandem, der die Politik der israelischen Regierung kritisiert, sind sehr klar zu erkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/gideon-freudenthal-im-interview-der-antisemitismus-mit-dem-es-probleme-gibt-ist-der-der-sich-in-israelkritik-versteckt-li.96805\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nach Explosion in Beirut: Stimmen aus einer verw&uuml;steten Stadt<\/strong><br>\nEine gigantische Explosion hat die halbe Hauptstadt des Libanon zerst&ouml;rt. Die Anwohner*innen f&uuml;hlen sich im Stich gelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nach-Explosion-in-Beirut\/!5700273\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hiroshima ist &uuml;berall! &ndash; oder: Der niemals endende Kampf<\/strong><br>\nDer 6. August 1945 war der Tag Null der Weltgeschichte. Der Tag, an dem bewiesen wurde, dass Menschen f&auml;hig sind, die Menschheit als Gattung auszurotten und den Planeten komplett zu verw&uuml;sten. Der Kampf gegen diese Gefahr wird in alle Zukunft weitergehen m&uuml;ssen.<br>\nVor genau 75 Jahren, am 6. August 1945, einem Montag, um 8 Uhr 16 Ortszeit wurde erstmals eine Atombombe &uuml;ber belebtem Gebiet gez&uuml;ndet &ndash; sie explodierte mit einer Hitzeentwicklung von 4.000 Grad Celsius 600 Meter &uuml;ber dem Shima-Krankenhaus der japanischen Stadt Hiroshima, in der am Katastrophentag um die 400.000 Menschen lebten und die bis zu diesem Zeitpunkt von Bombardierungen verschont geblieben war.<br>\nAusgeklinkt wurde sie in einer H&ouml;he von fast zehn Kilometern aus dem amerikanischen B-29-Bomber &bdquo;Enola Gay&ldquo;, nachdem eine Dreiviertelstunde zuvor bereits ein anderer Bomber die Stadt &uuml;berflogen hatte, um die Wetterbedingungen zu pr&uuml;fen. Es war ein sch&ouml;ner sonniger Tag, ganz klarer Himmel. Die Bombe, in ihrer Sprengkraft vergleichbar mit einer heutigen &sbquo;taktischen&lsquo; Atomwaffe, hatten die US-Milit&auml;rs auf den Namen &bdquo;Little Boy&ldquo; getauft.<br>\nMehr als 70.000 Menschen waren sofort tot. Die Bombe t&ouml;tete 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung in einem Radius von 500 Metern um den Ground Zero. Die meisten Menschen verdampften oder vergl&uuml;hten. Innerhalb einer Sekunde zerst&ouml;rte die Druckwelle 80 Prozent der Innenstadt. [&hellip;]<br>\nMonate sp&auml;ter schickte das U.S. Strategic Bombing Survey &Auml;rzte in die weitgehend zerst&ouml;rten und verstrahlten St&auml;dte. Ihre Aufgabe war es jedoch nicht, den zahllosen verletzten und hochtraumatisierten Menschen medizinische Hilfestellung zu leisten. Ihr Job war es, die Auswirkungen der radioaktiven Strahlung auf den menschlichen Organismus wissenschaftlich zu erforschen. Bei den Hunderttausenden von Toten und Verletzten der beiden japanischen St&auml;dte hatte es sich aus US-amerikanischer Sicht &ndash; die &sbquo;Feder&lsquo; str&auml;ubt sich dies niederzuschreiben, aber der Zynismus der Fakten muss ad&auml;quat auf den Begriff gebracht werden &ndash; um &bdquo;Testopfer&ldquo;, um &bdquo;menschliche Versuchskaninchen&ldquo; gehandelt. Die sp&auml;ter verbreitete Behauptung, die Atombomben seien auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen worden, um Japan zur Kapitulation zu zwingen, war eine Propagandal&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/105211-hiroshima-ist-uberall-oder-niemals\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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