{"id":63651,"date":"2020-08-07T08:39:44","date_gmt":"2020-08-07T06:39:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651"},"modified":"2020-08-07T08:39:44","modified_gmt":"2020-08-07T06:39:44","slug":"hinweise-des-tages-3669","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h01\">Belarus im Sumpf der Ambitionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h02\">Nahost-Experte L&uuml;ders zum Libanon: &bdquo;Mischung aus Feudalstaatlichkeit und mafi&ouml;sen Strukturen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h03\">Studie: Mehr als die H&auml;lfte der Slumbewohner in Mumbai hatte Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h04\">Offener Brief an dpa und die weiterverbreitenden Medien (Tagesthemen, S&uuml;ddeutsche, Stuttgarter Nachrichten &hellip;)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h05\">Wie autorit&auml;r sind die Coronama&szlig;nahmebef&uuml;rworter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h06\">Ministerium stellt Z&auml;hlweise bei Coronavirus-Todesf&auml;llen um<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h07\">Raffelh&uuml;schen, die Rentner, Profiteure und Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h08\">GDV-Revolution in der BILD! Vive la Riester-Rente! Venceremos Riester-Rente! &#1044;&#1088;&#1091;&#1078;&#1073;&#1072; GDV!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h09\">Kein Lohn gezahlt: Bauarbeiter verbringen Nacht auf Kr&auml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h10\">Linke-Politikerin &uuml;ber Karstadt-Deal: &bdquo;Schamlos ausgenutzt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h11\">Berliner S-Bahn: Es heisst Ausschreibung, aber es ist eine Privatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h12\">Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen das Verbot des Einsatzes von Streikbrechern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h13\">Fabriken der Zukunft: Industriepolitische Antworten auf die Umweltausbeutung 4.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63651#h14\">R&uuml;stungskontrolle? Bedingungen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Belarus im Sumpf der Ambitionen<\/strong><br>\nW&auml;hrend belarussische Exilpolitiker glauben, Lukashenka werde unter dem Druck von Gro&szlig;-Demonstrationen einfach aus dem Land fliehen, gaben Berichte &uuml;ber angebliche russische S&ouml;ldner in den Diensten der Opposition Anlass zu Spekulationen, wonach allf&auml;llige Proteste schnell gewaltt&auml;tig werden k&ouml;nnten (24). An einer Wiederholung des Ukraine-Szenarios von 2014 in Belarus k&ouml;nnen eigentlich nur diejenigen Kreise interessiert sein, denen die zaghaften Fortschritte des Landes und sein B&uuml;ndnis mit Russland ein Dorn im Auge sind. Dass Belarus politische Reformen braucht und seinen Reformweg im wirtschaftlichen Bereich fortsetzen muss, ist kaum zu bestreiten. Die Art, wie der Westen in den n&auml;chsten Wochen mit Belarus umgeht, wird zeigen, worum es ihm wirklich geht: Menschenrechte und Demokratie oder eben doch nur Geopolitik?<br>\nGem&auml;&szlig; Internationalem W&auml;hrungsfonds ist Belarus zwar ein Entwicklungsstaat, was noch nicht viel aussagt, denn weitere 151 L&auml;nder der Erde geh&ouml;ren zu dieser Kategorie, einschlie&szlig;lich einiger EU-Mitgliedsstaaten wie Polen, Rum&auml;nien und Bulgarien, sowie der Beitrittskandidat Montenegro (15).<br>\nIn den Bereichen Lebensqualit&auml;t und menschliche Entwicklung steht Belarus aber vergleichsweise gut da: Mit einem Wert von 0.817 liegt Belarus im weltweiten Ranking des Human Development Index auf Rang 50, noch vor Bulgarien, Rum&auml;nien, Montenegro und anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern (16). Dank sehr guten Werten in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit liegt das Land im weltweiten Index der Lebensqualit&auml;t auf Platz 74 von 177 L&auml;ndern, auch hier durchaus nicht isoliert von anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern (17).<br>\nBelarus verf&uuml;gt &uuml;ber ein gut ausgebautes Schienen- und Stra&szlig;ennetz und weist im Bereich der Telekommunikation ein &auml;hnlich hohes Niveau wie EU aus (18). Es erfreut sich einer tiefen Staatsverschuldung und gibt vergleichsweise geringe Betr&auml;ge f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke aus (19). Das weit verbreitete Bild des waffenstarrenden Polizeistaats stimmt nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.world-economy.eu\/nachrichten\/detail\/belarus-im-sumpf-der-ambitionen\/\">World Economy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nahost-Experte L&uuml;ders zum Libanon: &bdquo;Mischung aus Feudalstaatlichkeit und mafi&ouml;sen Strukturen&ldquo;<\/strong><br>\nDurch das betr&uuml;gerische Bankensystem habe die politische Elite die Menschen im Libanon in die Armut getrieben, sagte Nahost-Experte Michael L&uuml;ders im Dlf. Jahrelang habe die Jugend versucht, das politische System zu ver&auml;ndern. Die Explosion in Beirut k&ouml;nnte den Machthabern jetzt aber das Genick gebrochen haben. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Nach allem was wir bislang wissen, ist es in der Tat so gewesen, dass es sich hier nicht um einen Anschlag handelt, sondern um die Entz&uuml;ndung einer gewaltigen Menge von Ammoniumnitrat&ldquo;, sagte der Nahost-Experte Michael L&uuml;ders im Dlf.<br>\nDer Skandal bestehe darin, dass diese gewaltige Menge nicht sachgem&auml;&szlig; gelagert wurde &ndash; und das schon seit 2013. &bdquo;Das war den Beh&ouml;rden auch bekannt&ldquo;, so L&uuml;ders, aber sie h&auml;tten nicht reagiert. Man habe offenbar die Kosten f&uuml;r die Entsorgung nicht tragen wollen.<br>\n&bdquo;Viele Libanesen werfen der Regierung vor, dass diese Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber einem gegebenen Problem, charakteristisch sei f&uuml;r ihre gesamte Regierungsf&uuml;hrung, die vor allem darauf konzentriert war, das eigene Verm&ouml;gen zu mehren und sich nicht um die Interessen der Libanesen zu k&uuml;mmern&ldquo;, so L&uuml;ders weiter.<br>\nNicht ohne Grund sei die Wirtschaft des Libanon in einer dramatischen Lage. &bdquo;Das ist das Ergebnis einer ungl&uuml;cklichen Verquickung aus Politik, Wirtschaft und mafi&ouml;sen Strukturen, die hier zusammenwirken.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nahost-experte-lueders-zum-libanon-mischung-aus.694.de.html?dram:article_id=481798\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Studie: Mehr als die H&auml;lfte der Slumbewohner in Mumbai hatte Corona<\/strong><br>\n57 % der Bewohner von 3 Slums in der indischen Millionenmetropole Mumbai haben laut einer neuen Studie Antik&ouml;rper gegen die Lungenerkrankung COVID-19 im Blut. In Gebieten au&szlig;erhalb der dicht besiedelten Slums hatten demnach lediglich 16 % entsprechende Antik&ouml;rper.<br>\nBei dem Corona-Antik&ouml;rpertest im Juli seien knapp 7.000 Proben ausgewertet worden, teilten die Beh&ouml;rden in Mumbai mit, die am Test beteiligt worden waren. Die Werte sind entsprechend hochgerechnet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/115121\/Studie-Mehr-als-die-Haelfte-der-Slumbewohner-in-Mumbai-hatte-Corona\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> 57% entspricht einer Herdenimmunit&auml;t. In den Slums Indiens gibt es die viel zitierte und von vielen Stimmen f&uuml;r unm&ouml;glich gehaltene Herdenimmunit&auml;t also bereits heute. Die indische Studie ist &uuml;brigens zuverl&auml;ssig, wie u.a. Alexander Kekul&eacute; in seinem <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/podcast\/kekule-corona\/kompass-104~amp.html\">j&uuml;ngsten Podcast<\/a> (Folge 91) best&auml;tigt. Ein weiterer sehr interessanter und hoffnungsvoller Punkt aus diesen Zahlen: Wenn die Todesopferzahl aus Mumbai halbwegs korrekt ist, bedeutet dies, dass weniger als ein halbes Promille der Infizierten mit Symptomen verstorben sind. Das ist ein extrem niedriger Wert, der sich wohl am ehesten aus der demographischen Struktur erkl&auml;ren l&auml;sst &ndash; jeder zweite Slumbewohner ist unter 20, Hochbetagte gibt es nur wenige. Das l&auml;sst sich daher nicht auf Deutschland &uuml;bertragen, wohl aber auf z.B. Afrika. Hier k&ouml;nnten die Zahlen &auml;hnlich positiv sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Offener Brief an dpa und die weiterverbreitenden Medien (Tagesthemen, S&uuml;ddeutsche, Stuttgarter Nachrichten &hellip;)<\/strong><br>\nSie haben Ihre Berichterstattung &uuml;ber die Corona-Demonstration am 1. August in Berlin mit einem (Hintergrund)-Foto von dpa illustriert, in dessen Mittelpunkt ein Demonstrant mit Protest-Schild gegen S21 zu sehen war. Damit wurde, absichtlich oder nicht, der Protest gegen Stuttgart 21 mit dem Widerstand gegen die Corona-Schutz-Politik in Verbindung gebracht. Botschaft: irgendwie alles Wutb&uuml;rger!<br>\nDer Rechtsextremismus-Experte Olaf Sundermeyer, der in der Tagesthemen-Sendung vom Samstag zu Wort kam, erkl&auml;rt den gro&szlig;en Zulauf zu den Corona-Demos damit, dass &bdquo;viele meinen, dass sie systematisch belogen werden.&ldquo; Davon k&ouml;nnen wir Stuttgart 21-Gegner ein Lied singen. Trotz der langj&auml;hrigen Erfahrung des Belogen- und Ignoriert-Werdens bleibt die Kritik an S21 faktenbasiert. Abstruse Verschw&ouml;rungstheorien, Demokratiefeindlichkeit und pauschal-&uuml;berzogene Medienkritik sind nicht unsere Sache.<br>\nDas Ignorieren von Fakten &ndash; wie es Coronaleugner und -verharmloser betreiben &ndash; geh&ouml;rte dagegen von Anfang an zur Strategie der Deutschen Bahn und der politischen Unterst&uuml;tzer des Stuttgarter Mega-Projekts. Der Protest gegen S21 war und ist eine Bewegung der rationalen Argumente gegen&uuml;ber einer Politik, die vornehmlich aus Gr&uuml;nden der Gesichtswahrung gegen jede klima-, verkehrspolitische und wirtschaftliche Vernunft dieses Schienen-R&uuml;ckbau-Projekt weiterbaut.<br>\nEinzelmeinungen, die der Mehrheitsmeinung widersprechen, gibt es in allen B&uuml;rgerbewegungen. Wir erwarten aber von jedem seri&ouml;sen Medium, insbesondere von den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, dass sie differenzieren und keine falschen Zusammenh&auml;nge insinuieren wie mit dem genannten dpa-Foto zulasten der Bewegung gegen S21 geschehen. Von Beginn an hat es nicht an Versuchen gefehlt, den Widerstand gegen den wohl gr&ouml;&szlig;ten technisch-politischen Betrugsfall der Nachkriegsgeschichte als von irrationaler Wut gepr&auml;gt zu verzerren. Irrational ist aber das Projekt Stuttgart 21, und irrational sind die Proteste gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen &ndash; jedoch ganz gewiss nicht der Protest gegen S21.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kopfbahnhof-21.de\/offener-brief-an-dpa-und-die-weiterverbreitenden-medien-tagesthemen-sueddeutsche-stuttgarter-nachrichten\/\">K 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist j&auml;mmerlich und naiv zugleich. Glaubt man wirklich die staatlichen Repressionsma&szlig;nahmen im Gefolge der Corona-Epidemie und des &ldquo;nationalen Gesundheitsnotstandes&rdquo; nehmen den Stuttgart 21-Protest aus? Weil man ja, wie der Brief wohl zeigen soll, eigentlich zu den &ldquo;Guten&rdquo; geh&ouml;rt. Man protestiert, aber nat&uuml;rlich immer nur faktenbezogen. Wie naiv ist man hier eigentlich? Sind die politischen Verantwortlichen, die das Corona-Regime durchsetzen, grunds&auml;tzlich andere, als die, die hinter Stuttgart 21 stehen? Hinter Stuttgart 21 stehen zudem massive wirtschaftliche Interessen, da kann man dann &ldquo;faktenbezogen&rdquo; argumentieren, wie man will. Wie kommt man zudem dazu zu behaupten, der Protest gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen sei grunds&auml;tzlich irrational? Wie kann man einerseits Stuttgart 21 kritisieren, bez&uuml;glich des Corona-Regimes, aber eins zu eins das Regierungsnarrativ nachbeten? Hier wird offenbar nicht verstanden, dass durch den Lockdown und die &ldquo;Corona-Schutz-Politik&rdquo; hunderttausende davor stehen, ihre berufliche Existenzgrundlage zu verlieren und vielleicht auch deswegen protestieren. Nachtrag: wie kommt man au&szlig;erdem dazu, den Haltungsjournalisten Sundermeyer, der sich bereits im Vorfeld der Corona-Demo in Berlin durch diffamierende Artikel auszeichnete und der offenbar beim RBB der Mann f&uuml;rs Grobe ist, als &ldquo;Rechtsextremismus-Experten&rdquo; zu bezeichnen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie autorit&auml;r sind die Coronama&szlig;nahmebef&uuml;rworter?<\/strong><br>\nEntlassung wegen Teilnahme an Demonstration von Coronama&szlig;nahmegegnern und autorit&auml;re Fantasien gegen Feiernde<br>\nNach der rechtsoffenen Demonstration gegen die Coronama&szlig;nahmen am vergangenen Samstag in Berlin wird von vielen Politikern die Demonstrationsfreiheit in Frage gestellt. Politiker verschiedener Parteien beteuern einerseits, Grundrechte nicht infrage stellen zu wollen, nur um genau das dann zu tun. Der zentrale Angriff auf das Demonstrationsrecht besteht darin, dass eine Ansteckungsgefahr zur Einschr&auml;nkung bis zum Verbot von Demonstrationen f&uuml;hren kann. (&hellip;)<br>\nWenn man also mit Recht vielen Corona-Ma&szlig;nahmen-Gegnern oder Klimawandelskeptikern vorwirft, eher mit Ressentiments als mit Fakten zu arbeiten, dann kann auch bei den Gegnern der Partyfraktion die gleichen Symptome finden.<br>\nDer Taz-Feuilleton-Redakteur Andreas Hartmann antwortete mit einer treffenden Polemik auf den irrationalen Ausbruch der liberalen Leserschaft des Tagesspiegel:<br>\nVor allem im Tagesspiegel entlud sich die Wut emp&ouml;rter LeserInnen. Die Jugendlichen haben nur poppen und chillen im Sinn, las ich dort. Sie verw&uuml;sten unsere sch&ouml;nen Parks und pinkeln alles voll. Die Musikanlagen sollten nicht nur konfisziert, sondern gleich zerst&ouml;rt werden. Einmal illegal raven: 5.000 Euro Strafe, mindestens. Mit dem Wasserwerfer rein in die Party, dann ist schnell Schluss mit dem Treiben &hellip; So ein Zeug wurde da geschrieben. Und: Bei Trump und Putin w&uuml;rde es so etwas nicht geben. Fehlte nur noch die Bemerkung: Unter Adolf Hitler h&auml;tten die sich so etwas nicht getraut. Vielleicht habe ich die aber auch einfach nur &uuml;berlesen. (&hellip;)<br>\nIn der aktuellen Ausgabe des Monatsmagazins Konkret diagnostiziert der Publizist Felix Klopotek &ldquo;das Verd&auml;mmern linker Kapitalismuskritik in der Coronakkrise&rdquo;. (&hellip;)<br>\nFelix Klopotek erkennt richtig, dass erst das Virus, das auf eine zutiefst pessimistische Gesellschaft traf, in der sich viele Menschen ein Ende des Lebens auf dem Planeten Erde, aber kaum noch jemand ein Ende des Kapitalismus vorstellen k&ouml;nnen, zu einer Situation f&uuml;hrte, in der gro&szlig;e Teile der Linken den Notstand eher herbeisehnen als bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-autoritaer-sind-die-Coronamassnahmebefuerworter-4863056.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ministerium stellt Z&auml;hlweise bei Coronavirus-Todesf&auml;llen um<\/strong><br>\nWenn man sich die Datenausgabe des Gesundheitsministeriums ansieht, f&auml;llt auf, dass es seit dem Start des Dashboards zwei verschiedene Todeszahlen gibt. So werden dort die gemeldeten Todesf&auml;lle sowie die best&auml;tigten Todesf&auml;lle gem&auml;&szlig; Epidemiegesetz ausgewiesen. Diese Zahlen variieren um einige Todesf&auml;lle. Mit Stand Mittwoch 9 Uhr gibt es laut der einen Z&auml;hlweise 719 Tote, nach der anderen 700.<br>\nNun besteht die Agentur f&uuml;r Gesundheit und Ern&auml;hrungssicherheit (AGES) darauf, dass k&uuml;nftig nur noch die Zahl der gemeldeten Todesf&auml;lle ausgewiesen wird. Das bedeutet, dass alle Patienten die an und mit dem Coronavirus gestorben sind, angegeben werden. &ldquo;Wir haben die Definition von der europ&auml;ischen Seuchenbeh&ouml;rde. Jeder der in den vergangenen 28 Tagen mit Covid-19 infiziert wurde, muss als Todesfall angegeben werden&rdquo;, sagt Franz Allerberger, Gesundheitsabteilungsleiter bei der AGES im &Ouml;1 Morgenjournal. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r Allerberger sei es auch sinnvoll, dass man nicht zwischen an und mit Corona verstorben unterscheidet: &ldquo;Das schlimmste ist, wenn im Raum steht, dass irgendwo ein Todesfall unter den Tisch gekehrt wird.&rdquo; Man m&uuml;sse auch h&ouml;here Zahlen in Kauf nehmen, auch wenn es eine Kehrseite der Medaille gibt: &ldquo;Wenn in einem Altersheim nun 16 Personen sterben, dann kann es sein, dass sie auch ohne Covid-19 verstorben w&auml;ren. Wir rechnen sie trotzdem als Corona-Todesf&auml;lle&rdquo;, erkl&auml;rt der Gesundheitsabteilungsleiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kurier.at\/chronik\/oesterreich\/ministerium-stellt-zaehlweise-bei-coronavirus-todesfaellen-um\/400991600\">Kurier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und der gr&uuml;ne Gesundheitsminister von &Ouml;sterreich, Herr Anschober, <a href=\"https:\/\/tvthek.orf.at\/transcripts\/show\/930169\">&auml;u&szlig;ert sich zur erneuten Maskenpflicht u.a. so<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Nat&uuml;rlich geht es um einen psychologischen Effekt, das sage ich ganz offen und ehrlich. Es geht darum, dass dieses deutlich gesunkene Risikobewusstsein wieder gesteigert werden muss, damit wir im Herbst keine gro&szlig;e &Uuml;berraschung erleben und eine zweite Welle auf jeden Fall verhindern k&ouml;nnen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Und ist es in Deutschland nicht &auml;hnlich? Haben die vermehrten Corona-Tests (hier d&uuml;rften auch die Daten von Patientinnen und Patienten von Interesse sein) und die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63588\">Diskussion um die Maskenpflicht &ndash; nun auch in Schulen<\/a> &ndash; nicht exakt denselben Effekt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Raffelh&uuml;schen, die Rentner, Profiteure und Corona<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom Professor Bernd Raffelh&uuml;schen z&auml;hlt zu den bekannten publizistischen &bdquo;Geisterfahrern&ldquo;  der Republik. Jetzt hat er der Funke Mediengruppe erkl&auml;rt: &bdquo;Rentner sind die Profiteure der Corona-Krise&hellip;&ldquo; (Zitiert nach: n-tv Panorama vom 5.August 2020)<br>\nSucht man in Nachschlagewerken das Wort Profiteur, finden sich &uuml;ber ein Dutzend Bedeutungen, die vom &bdquo;Nutznie&szlig;er&ldquo; und &bdquo;Beg&uuml;nstigter&ldquo; bis zum &bdquo;Aasgeier&ldquo; und &bdquo;Schnorrer&ldquo; reichen. Rentner als &bdquo;Schnorrer&ldquo; &ndash; k&ouml;nnte der Professor mit Pensionsanspruch das gemeint haben? Schauen wir mal.<br>\nRaffelh&uuml;schen nennt das &bdquo;Ungerechtigkeiten im deutschen Rentensystem&ldquo;.  Das Pensionssystem hat er nicht erw&auml;hnt.  Interessant. Mit ungerecht meint er, dass die Renten auch im laufenden Jahr erh&ouml;ht wurden, w&auml;hrend die meisten Beitragszahlenden zur Rentenversicherung  im laufenden Jahr Einkommensverluste erlitten.<br>\nDas ist richtig. Die Renten laufen &ndash; umgangssprachlich beschrieben &ndash; der durchschnittlichen Lohn- und Gehaltsentwicklung mit einj&auml;hriger Versp&auml;tung hinterher. Steigen L&ouml;hne und Geh&auml;lter steigen die Renten; sinken oder stagnieren L&ouml;hne und Geh&auml;lter, f&auml;llt der Rentenanstieg weg oder er sinkt. Gek&uuml;rzt wird Rente nicht. Im Renten- chinesisch: Es sinkt der &bdquo;aktuelle Rentenwert&ldquo; nicht, wenn der &bdquo;geringer ist als der bisherige aktuelle Rentenwert.&ldquo;(Paragraph 68 a um SGB VI).<br>\nDer Rentenfachmann Raffelh&uuml;schen h&auml;tte wenigstens sagen m&uuml;ssen, dass es praktisch nicht m&ouml;glich ist, ohne gravierende Reparaturen im Rentenrecht  eine Rentenerh&ouml;hung im laufenden Verfahren zu &auml;ndern. Wie gesagt im Rentenrecht, nicht im Alterssicherungsrecht f&uuml;r Beamte, das auch f&uuml;r &Ouml;konomieprofessoren gilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/raffelhueschen-die-rentner-profiteure-und-corona\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>GDV-Revolution in der BILD! Vive la Riester-Rente! Venceremos Riester-Rente! &#1044;&#1088;&#1091;&#1078;&#1073;&#1072; GDV!<\/strong><br>\nDer neue oberste Cheflobbyist des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft, J&ouml;rg Asmussen, ist ein Revoluzzer wie man ihn sich w&uuml;nscht. Er macht sich k&auml;mpferisch m&auml;chtig stark f&uuml;r die deutschen Lebensversicherer. Er geht sogar so weit, eine &bdquo;Revolution&ldquo; zu fordern. Und das in keinem geringeren Medium als der BILD-Zeitung: &bdquo;Was wir brauchen ist eine Riester-Revolution&ldquo;, so liest man dort. Und ich erschauere.<br>\nRevolutionen haben immer etwas gemeinsam: Veraltetes wird &uuml;berwunden und durch etwas Neues ersetzt. Dabei kann es sehr brutal zugehen wie in der Franz&ouml;sischen Revolution oder der russischen Oktoberrevolution. Selten ist eine Revolution so unblutig, wie diejenige, die zum Mauerfall und dem Zusammenbruch des alten Sowjetimperiums f&uuml;hrte. In jedem Fall m&uuml;ssen als Ergebnis der Revolutionen aber alte Eliten abdanken, neue Herrschaftsstrukturen erwachsen und neue Leitbilder und Ideen ersetzen die &uuml;berkommenen Vorstellungen.<br>\nEine echte &bdquo;Revolution&ldquo; der Riester-Rente m&uuml;sste also Althergebrachtes &uuml;ber Bord werfen. Doch was sind die gro&szlig;en heroischen Ziele der Asmussenschen-Riester-Revolution? Was fordert Asmussen in seinem revolution&auml;ren &Uuml;berschwang?<br>\nErnst und wohl durchdacht kommt Herr Asmussen mit einem k&uuml;hnen Plan, er meint es mit der &bdquo;Revolution&ldquo; sehr ernst. Was er will, ist hochgradig bahnbrechend: Er will an unser Geld. An unser aller Geld. Jeder selbst gezahlte Euro soll mit mindestens 50 Cent vom Staat gef&ouml;rdert werden. Das hei&szlig;t, es sollen noch mehr Steuergelder in die Riester-Rente flie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bdv-blog.de\/kleinleins-klartext\/gdv-revolution-in-der-bild-vive-la-riester-rente-venceremos-riester-rente-gdv-.html\">bdv-blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kein Lohn gezahlt: Bauarbeiter verbringen Nacht auf Kr&auml;nen<\/strong><br>\nDrei streikende Bauarbeiter haben in Regensburg die Nacht auf Kr&auml;nen verbracht. Sie protestieren, weil sie seit zwei Monaten keinen Lohn mehr bekommen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/bauarbeiter-verschanzen-sich-in-regensburg-auf-kraenen-16892801.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Bei dem unglaublichen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2020-08\/baubranche-obergrenze-arbeitskraefte-westbalkan\">Fachkr&auml;ftemangel in der Baubranche<\/a> verlangen die Angestellten Lohn und verweigern sogar die Arbeit &ndash; unglaublich und dreist, so kann das ja nicht gut ausgehen. Wie sollen die Bauunternehmen denn auf die Weise jemals ihre Auftr&auml;ge abarbeiten k&ouml;nnen? Und wie passt das alles zusammen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Linke-Politikerin &uuml;ber Karstadt-Deal: &bdquo;Schamlos ausgenutzt&ldquo;<\/strong><br>\nIm Deal zwischen Karstadt-Eigner Signa und Berlin hat sich die Stadt &uuml;ber den Tisch ziehen lassen, sagt die Linken-Abgeordnete Katalin Gennburg.<br>\ntaz: Frau Gennburg, freuen Sie sich &uuml;ber den Erhalt von drei weiteren Karstadt-Filialen?<br>\nKatalin Gennburg: Ich freue mich f&uuml;r jeden Einzelnen, der nicht in die Arbeitslosigkeit muss. Der drohende Verlust von Arbeitspl&auml;tzen ist richtig bitter. Nat&uuml;rlich suchen jetzt alle nach einem Hoffnungsschimmer. Aber bei genauerer Betrachtung der st&auml;dtebaulichen Auswirkungen muss ich sagen, dass das ein schlechter Deal f&uuml;r Berlin ist. Signa hat die Krise schamlos gegen die Stadt und die Besch&auml;ftigten ausgenutzt.<br>\nAlso glauben Sie nicht, dass mit dem Deal langfristig Arbeitspl&auml;tze gesichert werden?<br>\nLangfristig schon mal gar nicht. Diesem Konzern geht es &uuml;berhaupt nicht um die Warenh&auml;user, sondern nur um die Fl&auml;chen. Wenn das umgesetzt wird, was Signa in Aussicht gestellt worden ist, muss man sagen: So billig hat in dieser Stadt noch keiner einen Hochhausstandort geschenkt bekommen. Die nun vereinbarten drei bis f&uuml;nf Jahre Standortgarantie sind in der Bilanz &uuml;berhaupt kein Angebot. F&uuml;nfzig Jahre vielleicht. Aber Baurecht f&uuml;r Hochh&auml;user, die die n&auml;chsten Jahrzehnte die Stadt pr&auml;gen und Rendite f&uuml;r die Investoren abwerfen, f&uuml;r schlappe drei Jahre Arbeitsplatzerhalt bei ohnehin profitablen Warenh&auml;usern &ndash; das ist eine Frechheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Linke-Politikerin-ueber-Karstadt-Deal\/!5700089\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Berliner S-Bahn: Es heisst Ausschreibung, aber es ist eine Privatisierung<\/strong><br>\nHeute wird die lange angek&uuml;ndigte S-Bahn-Ausschreibung offiziell europaweit ver&ouml;ffentlicht. Das erkl&auml;rte Ziel der Ausschreibung durch Verkehrssenatorin Regine G&uuml;nther ist die Zerschlagung und (weitere) Privatisierung des S-Bahn-Betriebs. Dazu nimmt das Aktionsb&uuml;ndnis Eine S-Bahn f&uuml;r Alle wie folgt Stellung:<br>\nDie S-Bahn-Ausschreibung geht auf Kosten der Besch&auml;ftigten, der Fahrg&auml;ste und der Umwelt. F&uuml;r Besch&auml;ftigte gehen &uuml;ber Jahre erk&auml;mpfte Rechte verloren, den Fahrg&auml;ste drohen durch Betreiberwechsel und Schnittstellen zwischen bis zu zehn Akteuren Chaos im Verkehrsangebot. Die f&uuml;r die Umwelt und die Berliner Luftqualit&auml;t elementare S-Bahn k&ouml;nnte zerrieben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/47.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=74608&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=c5610bf4e3\">scharf links<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen das Verbot des Einsatzes von Streikbrechern<\/strong><br>\nDie 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat mit heute ver&ouml;ffentlichtem Beschluss eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, die sich unmittelbar gegen &sect; 11 Abs. 5 des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes richtete. Die Vorschrift enth&auml;lt das bu&szlig;geldbewehrte Verbot, Leiharbeitskr&auml;fte auf bestreikten Arbeitspl&auml;tzen einzusetzen, wenn der Entleiherbetrieb unmittelbar durch einen Arbeitskampf betroffen ist, also den Einsatz als Streikbrecher. Die Kammer entschied, nachdem sie dazu Stellungnahmen eingeholt hatte, dass die Regelung die Beschwerdef&uuml;hrerin nicht in ihren Grundrechten verletzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2020\/bvg20-068.html\">Bundesverfassungsgericht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fabriken der Zukunft: Industriepolitische Antworten auf die Umweltausbeutung 4.0<\/strong><br>\nIndustrie 4.0 steht f&uuml;r die digitale Vernetzung industrieller Produktion &uuml;ber die gesamte Wertsch&ouml;pfungskette. In den &bdquo;intelligenten Fabriken&ldquo; der Industrie 4.0 werden Roboter mit k&uuml;nstlicher Intelligenz, das Internet der Dinge, Big Data, Cloud-Computing und der 3D-Druck kombiniert. Die Maschinen k&ouml;nnen miteinander kommunizieren und sind lernf&auml;hig. F&uuml;r die Menschen k&ouml;nnen diese technologischen Neuerungen arbeitsunterst&uuml;tzend und -erleichternd sein. Die Automatisierung birgt jedoch neben sozialen auch &ouml;kologische Herausforderungen.<br>\nIndustriepolitik ist ein Instrument zur Steuerung dieses Strukturwandels. Dazu z&auml;hlt beispielsweise die Frage, wie die Gewinne verteilt werden, die entstehen, wenn Produktion effizienter wird. Besonders die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf Umwelt und Geschlechtergerechtigkeit finden bislang wenig Beachtung. In einem in K&uuml;rze erscheinenden AK-Policy-Paper zur &bdquo;Industriepolitik 4.0&ldquo; sehen wir uns diese beiden Aspekte genauer an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/fabriken-der-zukunft\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>R&uuml;stungskontrolle? Bedingungen<\/strong><br>\nDie USA wollen eine Verl&auml;ngerung des New Start-Vertrags oder eine andere Vereinbarung zur Begrenzung atomarer Langstreckenarsenale nur in Betracht ziehen, wenn China mit ins Boot kommt. Ein Artikel auf der bestimmt nicht  milit&auml;rfernen Seite Relcleardefense.com (via Bpb-Newsletter) h&auml;lt das f&uuml;r gar nicht so unwahrscheinlich, meint aber daf&uuml;r m&uuml;ssten einige &ndash; durchaus &uuml;brigens nachvollziehbare &ndash; Bedingungen erf&uuml;llt werden &ndash; u.a. dass auch Frankreich und Gro&szlig;britannien mit an den Tisch gesetzt werden: &bdquo;(&hellip;) there are reasons to believe that China could be persuaded to be more open to discussions on controlling nuclear arms, particularly if they involved a broader set of negotiating partners and if a formal arms limitation treaty were not the immediate objective. First, the timing may be propitious. (&hellip;) Second, China has played constructive roles in other nuclear-related negotiations. (&hellip;) Third, China may be more willing to participate in negotiations if the U.S. can persuade France and the U.K. to do likewise. (&hellip;) Fourth, some Chinese analysts have suggested that their country&rsquo;s views on nuclear transparency may be evolving due to growing confidence in the survivability of its nuclear forces and because secrets are increasingly hard to keep in a world of high-resolution commercial satellites and widespread sharing of information on the internet. These considerations offer some hope that Beijing might be open to dialogue on nuclear transparency, monitoring, and verification measures akin to those the U.S. and Russia have long accepted.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/08\/06\/ruestungskontrolle-bedingungen\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Warum eigentlich nicht noch weitere Atomm&auml;chte hinzuf&uuml;gen? Es gibt laut Wikipedia auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atommacht#Faktische_Atomm%C3%A4chte\">faktische Atomm&auml;chte<\/a>&rdquo; &ndash; teilweise auch Nachbarn (evt. sogar Konkurrenten) von China. Ob also die Teilnahmen von Frankreich und Gro&szlig;britannien eine annehmbare Bedingung f&uuml;r China ist, k&ouml;nnte auch bezweifelt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-63651","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63651","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63651"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63651\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":63653,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63651\/revisions\/63653"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63651"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=63651"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=63651"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}