{"id":63666,"date":"2020-08-09T09:00:05","date_gmt":"2020-08-09T07:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666"},"modified":"2020-08-07T12:55:29","modified_gmt":"2020-08-07T10:55:29","slug":"hinweise-der-woche-171","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666#h01\">Der Zwischenerfolg darf uns nicht leichtsinnig machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666#h02\">Krieg und Klima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666#h03\">Vom progressiven Neoliberalismus zu Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666#h04\">Liebling &bdquo;Covidiot&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666#h05\">Am Rande des Kollaps: Wie hart Corona den Globalen S&uuml;den trifft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666#h06\">Eine Anti-Corona-Demo, die sich auf eine Loveparade verirrt hat &ndash; Demonstrationsbericht aus Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666#h07\">Studie: Mehr als die H&auml;lfte der Slumbewohner in Mumbai hatte Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666#h08\">Oberster Datensch&uuml;tzer und 73 Mio. B&uuml;rger ausgetrickst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666#h09\">Nahost-Experte L&uuml;ders zum Libanon: &bdquo;Mischung aus Feudalstaatlichkeit und mafi&ouml;sen Strukturen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666#h10\">H&ouml;rt zu, statt zu verbieten!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Zwischenerfolg darf uns nicht leichtsinnig machen<\/strong><br>\nDie Verantwortungslosigkeit einiger weniger ist ein Risiko f&uuml;r uns alle! Wenn wir jetzt nicht besonders vorsichtig sind, dann gef&auml;hrden wir die Gesundheit vieler. Und wir gef&auml;hrden dar&uuml;ber hinaus die Erholung unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft, unseres Kulturlebens. Jede und jeder von uns steht jetzt in der Verantwortung, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Denn es ist doch ganz klar: Eine weitere Phase des Stillstands w&uuml;rde uns alle noch viel h&auml;rter treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Frank-Walter-Steinmeier\/Reden\/2020\/08\/200803-Videobotschaft-Corona-Urlaub.html\">Bundespr&auml;sident<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Kulturschaffende sollten genau lesen, was der Bundespr&auml;sident da sagt. Erstens habe es bereits eine Erholung des Kulturlebens gegeben. Da d&uuml;rften sich viele verwundert die Augen reiben und fragen, ob sie <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2020\/07\/PD20_287_811.html\">die Meldung des statistischen Bundesamtes zum Bruttoinlandsprodukt<\/a> k&uuml;rzlich falsch verstanden oder grunds&auml;tzlich etwas verpasst haben und wieder deutlich mehr Zuschauer als bisher zugelassen sind, die mit ihren Eintrittsgeldern f&uuml;r Ums&auml;tze sorgen. Zweitens ist die Regierung, die die Regeln erl&auml;sst, zwar f&uuml;r positive wirtschaftliche Folgen verantwortlich, nicht aber f&uuml;r die negativen. Die haben ab sofort &bdquo;einige wenige&ldquo; zu verantworten, die sich leichtsinnig verhalten und damit an der Gesundheit vieler vers&uuml;ndigen. Drittens ist sich der Bundespr&auml;sident nat&uuml;rlich &uuml;ber die noch h&auml;rteren Folgen eines weiteren Lockdowns bewusst. Die Betroffenen k&ouml;nnen daher auf jeden Fall mit seiner Betroffenheit rechnen, sollen sich aber blo&szlig; nicht bei ihm oder der Regierung beschweren.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der Spin des Bundespr&auml;sidenten<\/strong><br>\nDas Narrativ der kommenden Tage steht fest. Wenn es zu weiteren Einschr&auml;nkungen des &ouml;ffentlichen Lebens kommen sollte, liegt das an der Verantwortungslosigkeit &bdquo;einiger weniger&ldquo; und nicht an Bundes- oder Landesregierungen, die zunehmend Schwierigkeiten damit haben, eine sinnvolle Ausstiegsstrategie zu formulieren und daher lieber an Ma&szlig;nahmen festhalten, die sie f&uuml;r erfolgversprechend halten. Vor kurzem wies ich auf &Uuml;berlegungen der Landesregierung Niedersachsen hin, einen Zehnstufenplan zu verfolgen, der bis ins n&auml;chste Jahr hinein reicht, wobei ein konkreter Termin f&uuml;r die Beendigung aller Vorordnungen nach Infektionsschutzgesetz auch dann noch offen bleibt. Aus dem Versprechen, Normalit&auml;t wiederherzustellen, wird also vorerst nichts. Daf&uuml;r braucht es gute Gr&uuml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/200804der-spin-des-bundesprasidenten?fbclid=IwAR2FlRaNevUEAuuK_FuryF9MKSLdXVcSOB_DXL-diSfSEIBlK1JffK38TGI\">taublog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Krieg und Klima<\/strong><br>\nAuch wenn es keine &ouml;ffentlichen, allumfassenden Messwerte zu den Emissionen der Bundeswehr und anderer Milit&auml;rapparate gibt, so ist eines klar: Die Emissionen sind enorm. Die Abschaffung der Bundeswehr und aller Milit&auml;rapparate w&auml;re damit nicht nur ein bedeutsamer Schritt f&uuml;r den Aufbau eines solidarischen Zusammenlebens, das sich nach den Bed&uuml;rfnissen der Menschen und der Umwelt richtet, sondern auch ein logischer und erforderlicher Schritt f&uuml;r den Klimaschutz.<br>\n(&hellip;) Milit&auml;r abschaffen &ndash; das ist Klimaschutz!<br>\nKlima und Krieg sind eng miteinander verwoben: Der Zugang zu fossilen Brennstoffen stellt oftmals ein wichtiges wirtschaftliches Ziel bei Kriegen dar &ndash; folgend erfordern die Transportwege eine milit&auml;rische Absicherung. Das klimasch&auml;dliche Milit&auml;r wird unter anderem daf&uuml;r eingesetzt, um mehr fossile Brennstoffe verbrennen zu k&ouml;nnen. Durch den menschengemachten Klimawandel und unsere umweltsch&auml;dliche wachstumsorientierte, neoliberale Wirtschaftsweise werden die beschr&auml;nkten Ressourcen knapper: mineralische Rohstoffe, &Ouml;l, Erdgas und andere. Die Bundeswehr und weitere Milit&auml;rapparate sprechen von Klimakriegen, Kriegen um Wasser und fruchtbare B&ouml;den. F&uuml;r &bdquo;unsere&ldquo; Sicherheit hier in Deutschland soll die Bundesregierung mehr Steuergelder in den Ausbau der Bundeswehr stecken, um &bdquo;unseren&ldquo; Wohlstand zu garantieren. Doch der Irrsinn hinter dieser Argumentation tritt immer deutlicher zum Vorschein. Wir brauchen keinen milit&auml;risch gesicherten &bdquo;Wohlstand&ldquo;, der diesen Planeten in den Ruin treibt. Dieser Planet und seine menschlichen, tierischen und pflanzlichen Lebewesen sind &bdquo;unser&ldquo; Wohlstand &ndash; und den gilt es zu sch&uuml;tzen. Die Ressourcen, die wir haben, sind endlich und wir sollten nicht eine weitere Tonne Stahl f&uuml;r die Herstellung von Zerst&ouml;rungsger&auml;ten verschwenden und nicht einen Liter Kerosin, um Kampfjets in den Himmel zu schicken. Die Abschaffung der Bundeswehr und aller Milit&auml;rapparate w&auml;re nicht nur ein bedeutsamer Schritt f&uuml;r den Aufbau eines solidarischen Zusammenlebens, das sich nach den Bed&uuml;rfnissen der Menschen und der Umwelt richtet, sondern auch ein logischer und erforderlicher Schritt f&uuml;r den Klimaschutz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2020-07-31\/krieg-und-klima\/\">justice now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vom progressiven Neoliberalismus zu Trump<\/strong><br>\nTrump ist das Poster Child einer globalen Krise. L&ouml;sen kann sie nur die Linke. [&hellip;]<br>\nAuch wenn das bereits gro&szlig; anmutet, ist es erst ein Teil der Geschichte. Denn die zitierten Geschehnisse stellen nur einen, den politischen Strang der Krise dar, der, verwoben mit anderen, wirtschaftlichen, &ouml;kologischen und sozialen Str&auml;ngen, erst das Geflecht einer allgemeinen Krise bildet. Bei n&auml;herer Betrachtung zeigt sich, dass die politische Krise die Grenzen des politischen Systems &uuml;bersteigt; dass sie eine Reaktion auf Blockaden in anderen, scheinbar unpolitischen Institutionen ist. In den USA bestehen diese im Metastasieren des Finanzsektors; der Verbreitung prek&auml;rer &raquo;McJobs&laquo; in der Dienstleistungsbranche; in der aufgebl&auml;hten Privatverschuldung, die den Konsum anderswo produzierter Billig-G&uuml;ter am Laufen h&auml;lt; im gleichzeitigen Anstieg des CO&sup2;-Aussto&szlig;es, extremen Wetterverh&auml;ltnissen und &ouml;ffentlichem &sbquo;Klimaskeptizismus&lsquo;; rassistisch strukturierter Masseninhaftierung und systematischer Polizeigewalt; den wachsenden Zumutungen, die Familien und lokalen Gemeinschaften durch steigende Arbeitsstunden und den Abbau sozialer Unterst&uuml;tzung aufgeb&uuml;rdet werden. All diese Kr&auml;fte unterh&ouml;hlen die Ordnung der Gesellschaft seit geraumer Zeit, bislang ohne zum politischen Bruch zu f&uuml;hren. Doch jetzt ist mit allem zu rechnen. In der gegenw&auml;rtigen Ablehnung von &raquo;politics as usual&laquo; hat eine objektive Systemkrise ihre subjektive Stimme gefunden. Der politische Strang der allgemeinen Krise gr&uuml;ndet auf einer Krise der Hegemonie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/progressiver-neoliberalismus-nancy-fraser-trump\/?fbclid=IwAR0izTR6IWSepEniK1KMn2dk423gLFUMmyQiWj5aVVQuTW8k-FNq0U8MWjk\">Jacobin.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Liebling &bdquo;Covidiot&ldquo;<\/strong><br>\nDas Etikett &bdquo;Covidiot&ldquo; wird in diesen Tagen gern verteilt, an Menschen, die die Pandemie bagatellisieren, aber auch an diejenigen, die eine kritische Haltung einnehmen und beispielsweise Ma&szlig;nahmen der Regierung hinterfragen oder diese ablehnen. Als &bdquo;Covidioten&ldquo; m&uuml;sste man dann aber auch Bundes- und Landesregierungen bezeichnen, die das Virus lange Zeit verharmlost haben, folglich viel zu sp&auml;t auf die Pandemie reagierten und dann einen Lockdown verh&auml;ngen mussten, der nun eine schwere Wirtschaftskrise ausgel&ouml;st hat. Die Verharmloser von einst tun jetzt aber so, als h&auml;tten sie immer richtig gelegen und diffamieren Protestierende auf den Stra&szlig;en, die die Regierungshaltung nicht teilen, um so energischer. Diese Menschen werden im n&auml;chsten Schritt dann auch f&uuml;r eine zweite Welle verantwortlich gemacht, vor der bereits seit Tagen eindringlich gewarnt wird. Das nutzt offenkundig einer Regierung, die urspr&uuml;nglich komplett daneben lag und weiterhin von Vers&auml;umnissen ablenken will, die unter dem neoliberalen Dogma einfach fortbestehen&hellip;<br>\n(&hellip;) Aufgabe der Medien w&auml;re es nun, diesen Hintergr&uuml;nden etwas differenzierter nachzugehen, statt den Menschen einfach nur das Etikett &bdquo;Covidiot&ldquo; mit Hang zur Verschw&ouml;rungstheorie und Rechenschw&auml;che umzuh&auml;ngen&hellip; Falsch gerechnet hat ja vor allem die Regierung. Sie gibt vor, im Februar und M&auml;rz noch nicht gewusst zu haben, wie gef&auml;hrlich das Virus sei. Dass die Medien damals auch an der Verbreitung von Botschaften mitwirkten, die vor allem die Gefahr des Virus herunterspielten, l&auml;sst sich leicht nachweisen. Die Berichte sind alle noch zu finden und stehen im Grunde exemplarisch f&uuml;r eine regierungsnahe Haltung der Medien, die auch heute noch erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist. Dass beispielsweise Schutzausr&uuml;stung in Krankenh&auml;usern und Arztpraxen fehlte, bleibt unabh&auml;ngig von Corona ein himmelschreiender Skandal, da es Pandemiepl&auml;ne schon immer gegeben hat. Sie wurden aber nicht sonderlich ernstgenommen. Und weil das so ist, riet das RKI auch erst von Alltagsmasken ab, um diese jetzt, nachdem sich jeder selbst irgendeinen Lappen zusammengen&auml;ht hat, f&uuml;r unabdingbar und wirksam zu erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/200803liebling-covidiot\">Taublog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Am Rande des Kollaps: Wie hart Corona den Globalen S&uuml;den trifft<\/strong><br>\n(&hellip;) Den Zahlen der Infizierten nach zu urteilen waren Europa und Nordamerika noch bis vor kurzem die Zentren der Corona-Pandemie. Mittlerweile steigen die Fallzahlen auch in anderen Teilen der Welt. Seit mehreren Wochen schon sind viele Menschen in Regionen Lateinamerikas, Afrikas und Asiens nicht nur mit einer rasant steigenden Infektionsgefahr konfrontiert. Sie sp&uuml;ren auch die verheerenden sozialen und &ouml;konomischen Auswirkungen der politischen Antworten auf die Krise&hellip;<br>\nAbh&auml;ngigkeitsstrukturen in der neoliberalen Gesundheitskrise<br>\nDie gegenw&auml;rtige Situation offenbart dabei gravierende Unterschiede in sozialer Sicherung und gemeinschaftlichen Versorgungssystemen. &Uuml;berall auf der Welt tun sich gerade diejenigen Staaten schwer, ihren B&uuml;rger*innen ein Abfederungssystem zu bieten, die in den vergangenen Jahren die Privatisierung der Gesundheitsversorgung vorangetrieben und die Ausgaben f&uuml;r ihre Sozialsysteme gek&uuml;rzt haben. Dort sind Menschen besonders mit sozialer Unsicherheit konfrontiert und im Krankheitsfall Gl&uuml;ck und Willk&uuml;r ausgeliefert. Laut Lebohang Liepollo Pheko, Wissenschaftlerin des s&uuml;dafrikanischen Think Tanks Trade Collective, ist das vor allem in vielen L&auml;ndern der Fall, die seit den 1980er Jahren in neoliberalen Strukturanpassungsprogrammen des Internationalen W&auml;hrungsfonds und der Weltbank zu Deregulierung des Marktes, Steuersenkungen sowie Privatisierung und K&uuml;rzung &ouml;ffentlicher Ausgaben gedr&auml;ngt wurden.<br>\nDavon betroffen sind insbesondere Regionen Lateinamerikas, Afrikas und S&uuml;dasiens. Die Schulden erschweren heute vielen Regierungen eine effektive Reaktion auf die Pandemie. Insbesondere Schulden, die in Fremdw&auml;hrung beglichen werden m&uuml;ssen, werden bei den aktuell fallenden Wechselkursen zum Verh&auml;ngnis. Angesichts des Einbruchs globaler Finanzstr&ouml;me bef&uuml;rchtet die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) in einer Analyse deshalb sogar, dass viele verschuldete Staaten im Globalen S&uuml;den kurz vor dem finanziellen Zusammenbruch stehen. W&auml;hrend Regierungen nun f&uuml;r die Missst&auml;nde zu Recht in Verantwortung gezogen werden, so die Wissenschaftlerin Pheko, bleiben der Internationale W&auml;hrungsfonds und die Weltbank unangetastet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/globalen-sueden-corona\/\">Mosaik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eine Anti-Corona-Demo, die sich auf eine Loveparade verirrt hat &ndash; Demonstrationsbericht aus Berlin<\/strong><br>\nIn Berlin gab es Demonstrationen, Kundgebungen und Gegenveranstaltungen, die Protest gegen Corona-Ma&szlig;nahmen von Bund und L&auml;ndern &auml;u&szlig;erten, eine Einschr&auml;nkung von Grundrechten und eine Impfpflicht bef&uuml;rchten bzw. diesen Menschen Verschw&ouml;rungstheorie und politische Rechtslastigkeit vorwarfen. Den undankbarsten Job hatte mal wieder die Polizei. [&hellip;]<br>\nDie von der Polizei an diesem 1. August genannten bis zu 15.000 Teilnehmer, die sp&auml;ter sogar auf bis zu 20.000 Teilnehmer korrigiert wurden, d&uuml;rften nach Beobachtungen des Autors dieses Artikels erkennbar zu niedrig angesetzt worden zu sein. Sie waren aber auch jenseits der absurden Zahlenangaben von bis zu 1,3 Millionen, die ein Sprecher der Anmeldenden mehrfach von der B&uuml;hne zum Besten gab. Verst&auml;ndlicherweise sehr zur Freude der davor stehenden Menschenmenge, die auf Luftbildern nun wirklich nach mehr als nach nur 15.000, aber eben auch wirklich deutlich weniger aussah als der nun schon mehrfach bem&uuml;hte Vergleich mit der Loveparade. [&hellip;]<br>\nDieses Gef&uuml;hl sollten an diesem Tag viele Gegendemonstranten in Berlin haben, denn ihre Proteste fielen deutlich kleiner aus, als im Internet angek&uuml;ndigt und beschworen, auch wenn die Sputnik-Reporter vor Ort immer wieder vereinzelte Versuche von Gegendemonstranten beobachteten und verfolgten, mit den Demonstranten in Diskussionen die gegenseitigen Standpunkte und Sichtweisen auszutauschen, was nach unserem Eindruck daran scheiterte, dass keiner der Diskutierenden &ndash; auf BEIDEN Seiten! &ndash; wirklich bereit war, zumindest in Erw&auml;gung zu ziehen, dass der gegen&uuml;berstehende Mensch eben nicht per se doof und verwirrt ist und umerzogen werden muss. Es erscheint dem Berichterstatter ohnehin schleierhaft, wie es bei den h&auml;ufig geradezu feindseligen Haltungen auf allen Seiten zu einem ernsthaften Meinungsaustausch kommen soll, von Streit noch gar nicht zu reden.<br>\nDas k&ouml;nnte vielleicht auch daran liegen, dass auf beiden Seiten auch Fanatiker unterwegs sind, die meinen, die absolute Wahrheit f&uuml;r sich gepachtet zu haben, entsprechend besonders laut agieren und deshalb von Medien und Politikern gerne als angebliche Wortf&uuml;hrer in beiden Lagern identifiziert werden. Zur erheblichen Verst&ouml;rung beim Autoren dieses Textes trug ma&szlig;geblich bei, dass es ihm komplett unverst&auml;ndlich ist, wie Menschen Verst&auml;ndnis erwarten k&ouml;nnen, obwohl ich ihnen gerne zubilligen will, dass sie tats&auml;chlich ganz simpel als normale Staatsb&uuml;rger auf der Stra&szlig;e sind, wenn sie nicht bemerken oder nicht bemerken wollen oder es ihnen sogar egal zu sein scheint, dass sie stundenlang neben einem Menschen einhergehen, der eine Reichskriegsflagge tr&auml;gt. [&hellip;]<br>\nUmgekehrt erlebte der Autor dieses Artikels absurde Albernheit in Potenz, als er auf dem Pariser Platz ein Transparent des &bdquo;Berliner B&uuml;ndnis Gegen Rechts&ldquo; fotografieren wollte, auf dem in Frakturschrift, einer Schrifttype, die mit Vorliebe im Dritten Reich benutzt wurde, zu lesen stand &bdquo;Solidarit&auml;t statt rechter Hetze&ldquo;. Zwei Teilnehmer dieses kleinen Aufzuges versuchten, mit schwarzen Schirmen zu verhindern, dass ich das Transparent fotografiere. [&hellip;]<br>\nDie Demonstration an diesem 1. August in Berlin hinterl&auml;sst zwiesp&auml;ltige Gef&uuml;hle. Zum einen wegen der Vielzahl von Gruppierungen, deren politische Ausrichtungen teilweise mehr als fragw&uuml;rdig sind und nicht selten nur wenig mit dem Themenfeld Corona zu haben, was eigentlich scharfe Abgrenzungen f&uuml;r jene Menschen nach sich ziehen m&uuml;sste, die sich ausdr&uuml;cklich gegen Denunzierungen als rechtsradikal oder verschw&ouml;rungstheoretisch wehren. Zum anderen aber wegen der &uuml;beraus deutlich sp&uuml;rbaren Wut und Verbitterung gerade jener Menschen, die der Autor dieses Berichtes eben nicht in politische Lager stecken will, weil sie aus seiner Sicht und seiner Beobachtung w&auml;hrend der Demonstration nicht zu erkennen gaben, dass sie verfassungsfeindliche Motive hatten oder sichtbar mit sich f&uuml;hrten, wie einige andere. Diese sehr pr&auml;sente Wut gegen staatliche Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Corona-Pandemie sollten Politiker und Medien nicht leichtfertig ignorieren oder gar l&auml;cherlich machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/kommentare\/20200802327611934-anti-corona-demo-loveparade-berlin\/\">Sputniknews<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Differenziert und ohne Schaum vorm Mund. Sputnik erteilt den deutschen Medien hier eine Lektion, wie es gehen k&ouml;nnte, wenn man denn nur will.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Studie: Mehr als die H&auml;lfte der Slumbewohner in Mumbai hatte Corona<\/strong><br>\n57 % der Bewohner von 3 Slums in der indischen Millionenmetropole Mumbai haben laut einer neuen Studie Antik&ouml;rper gegen die Lungenerkrankung COVID-19 im Blut. In Gebieten au&szlig;erhalb der dicht besiedelten Slums hatten demnach lediglich 16 % entsprechende Antik&ouml;rper.<br>\nBei dem Corona-Antik&ouml;rpertest im Juli seien knapp 7.000 Proben ausgewertet worden, teilten die Beh&ouml;rden in Mumbai mit, die am Test beteiligt worden waren. Die Werte sind entsprechend hochgerechnet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/115121\/Studie-Mehr-als-die-Haelfte-der-Slumbewohner-in-Mumbai-hatte-Corona\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> 57% entspricht einer Herdenimmunit&auml;t. In den Slums Indiens gibt es die viel zitierte und von vielen Stimmen f&uuml;r unm&ouml;glich gehaltene Herdenimmunit&auml;t also bereits heute. Die indische Studie ist &uuml;brigens zuverl&auml;ssig, wie u.a. Alexander Kekul&eacute; in seinem j&uuml;ngsten Podcast (Folge 91) best&auml;tigt. Ein weiterer sehr interessanter und hoffnungsvoller Punkt aus diesen Zahlen: Wenn die Todesopferzahl aus Mumbai halbwegs korrekt ist, bedeutet dies, dass weniger als ein halbes Promille der Infizierten mit Symptomen verstorben sind. Das ist ein extrem niedriger Wert, der sich wohl am ehesten aus der demographischen Struktur erkl&auml;ren l&auml;sst &ndash; jeder zweite Slumbewohner ist unter 20, Hochbetagte gibt es nur wenige. Das l&auml;sst sich daher nicht auf Deutschland &uuml;bertragen, wohl aber auf z.B. Afrika. Hier k&ouml;nnten die Zahlen &auml;hnlich positiv sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Oberster Datensch&uuml;tzer und 73 Mio. B&uuml;rger ausgetrickst<\/strong><br>\nEs ist schlimmer, als bisher angenommen. Und es zeigt, welche Man&ouml;ver die Bundesregierung unternommen hat, um Datenschutzrechte von 73 Millionen gesetzlich Versicherter auszuhebeln, ohne dass die betroffenen B&uuml;rger selbst davon erfahren. Aber das ist, wie sich jetzt herausstellt, noch nicht alles.<br>\nAm Montag hatte Telepolis aufgedeckt, dass CDU\/CSU und SPD mit Hilfe eines von der &Ouml;ffentlichkeit unbemerkten &Auml;nderungsantrags zum EPA-Gesetz (Elektronische Patientenakte) das erst im November im Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) (Wie man Datenschutz als Versorgungsinnovation framet) festgeschriebene Einwilligungserfordernis zur individualisierten Datenauswertung durch die Krankenkassen still und leise wieder beseitigt haben (zur genauen Einordnung des aktuellen Vorgangs: EPA-Datengesetz   Sie haben den Affen &uuml;bersehen).<br>\nHintergrund ist die von Gesundheitsminister Spahn aus wirtschaftlichen Gr&uuml;nden vorangetriebene neue Rolle der Krankenkassen in der medizinischen Versorgung, die es ihnen erlaubt, durch Kooperation mit Unternehmen und Erwerb von Anteilen an Investmentfonds sog. digitale Versorgungsinnovationen zu f&ouml;rdern. Dazu erhielten die Kassen im DVG u.a. die Befugnis, die bei ihnen gespeicherten personenbezog<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Oberster-Datenschuetzer-und-73-Mio-Buerger-ausgetrickst-4863346.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nahost-Experte L&uuml;ders zum Libanon: &bdquo;Mischung aus Feudalstaatlichkeit und mafi&ouml;sen Strukturen&ldquo;<\/strong><br>\nDurch das betr&uuml;gerische Bankensystem habe die politische Elite die Menschen im Libanon in die Armut getrieben, sagte Nahost-Experte Michael L&uuml;ders im Dlf. Jahrelang habe die Jugend versucht, das politische System zu ver&auml;ndern. Die Explosion in Beirut k&ouml;nnte den Machthabern jetzt aber das Genick gebrochen haben. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Nach allem was wir bislang wissen, ist es in der Tat so gewesen, dass es sich hier nicht um einen Anschlag handelt, sondern um die Entz&uuml;ndung einer gewaltigen Menge von Ammoniumnitrat&ldquo;, sagte der Nahost-Experte Michael L&uuml;ders im Dlf.<br>\nDer Skandal bestehe darin, dass diese gewaltige Menge nicht sachgem&auml;&szlig; gelagert wurde &ndash; und das schon seit 2013. &bdquo;Das war den Beh&ouml;rden auch bekannt&ldquo;, so L&uuml;ders, aber sie h&auml;tten nicht reagiert. Man habe offenbar die Kosten f&uuml;r die Entsorgung nicht tragen wollen.<br>\n&bdquo;Viele Libanesen werfen der Regierung vor, dass diese Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber einem gegebenen Problem, charakteristisch sei f&uuml;r ihre gesamte Regierungsf&uuml;hrung, die vor allem darauf konzentriert war, das eigene Verm&ouml;gen zu mehren und sich nicht um die Interessen der Libanesen zu k&uuml;mmern&ldquo;, so L&uuml;ders weiter.<br>\nNicht ohne Grund sei die Wirtschaft des Libanon in einer dramatischen Lage. &bdquo;Das ist das Ergebnis einer ungl&uuml;cklichen Verquickung aus Politik, Wirtschaft und mafi&ouml;sen Strukturen, die hier zusammenwirken.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nahost-experte-lueders-zum-libanon-mischung-aus.694.de.html?dram:article_id=481798\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>H&ouml;rt zu, statt zu verbieten!<\/strong><br>\nZehntausende demonstrieren ohne Mundschutz in Berlin &ndash; aber niemanden interessiert, warum eigentlich. Das muss sich &auml;ndern.<br>\nGro&szlig;e Teile von Politik und Medien machen es sich gerade mal wieder leicht. gegen die Corona-Beschr&auml;nkungen in der Hauptstadt. Die Reaktionen, ablesbar in einem nicht enden wollenden eint&ouml;nigen Strom von Nachrichten in den sozialen Medien: &bdquo;Nazis!&ldquo;, &bdquo;Pegida&ldquo;, &bdquo;Corona-Leugner&ldquo;, &bdquo;Covidioten&ldquo;. Und: &bdquo;Warum wurde das &uuml;berhaupt erlaubt?&ldquo; Das ist unterkomplex in der Analyse, ideologisch getrieben, fatal f&uuml;r die Zukunft.<br>\nH&auml;tte man weniger Etiketten verteilt und zugeh&ouml;rt, h&auml;tte man vielleicht verstanden, dass viele dieser Menschen &ndash; unklar bleibt, wie viele &ndash; gar keine &bdquo;Corona-Leugner&ldquo; sind. Ich habe mit rund 15 Demonstranten intensiver gesprochen. Keiner von ihnen leugnete das Virus. Ihre Kritik zielte im Kern oft auf die Ma&szlig;nahmen der Politik und die Arbeit der Medien. Unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, panikmachend, bei Warnungen vor der &bdquo;zweiten Welle&ldquo; auf vager Grundlage agierend, einseitig berichtend, unfair, die staatlichen Ma&szlig;nahmen kaum hinterfragend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/hoert-zu-statt-zu-verbieten-li.96704\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63666\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-63666","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63666","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63666"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63666\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":63670,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63666\/revisions\/63670"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63666"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=63666"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=63666"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}