{"id":63732,"date":"2020-08-11T09:00:48","date_gmt":"2020-08-11T07:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63732"},"modified":"2020-08-11T09:24:22","modified_gmt":"2020-08-11T07:24:22","slug":"ich-bin-dann-mal-weg-ein-koenig-auf-der-flucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63732","title":{"rendered":"Ich bin dann mal weg: Ein K\u00f6nig auf der Flucht"},"content":{"rendered":"<p>In einem Kommuniqu&eacute; gab das spanische K&ouml;nigshaus die &bdquo;Entscheidung von Juan Carlos I.&ldquo; bekannt, das Land zu verlassen, &bdquo;wegen der &ouml;ffentlichen Auswirkungen, die bestimmte Ereignisse in meinem Privatleben in der Vergangenheit hatten&ldquo;, wie der emeritierte K&ouml;nig dies in einem angeblichen Brief an seinen Sohn Felipe VI. zum Ausdruck gebracht haben soll. Diese &bdquo;vergangenen Ereignisse in meinem Privatleben&ldquo; beziehen sich auf Dutzende von Korruptionsskandalen und sonstige Eskapaden von Juan Carlos, die nach und nach ans Licht gekommen sind. Juan Carlos verlie&szlig; das Land allein, ohne seine Frau Sofia und ohne sich von ihr zu verabschieden. Denn von Sofia, die seine zahlreichen Korruptionsaff&auml;ren und sexuellen Eskapaden stoisch ertragen musste, hatte er sich de facto schon seit vielen Jahren verabschiedet. Von <strong>Marco Wenzel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie Entscheidung, das Land zu verlassen, d&uuml;rfte wohl kaum auf die alleinige Initiative von Juan Carlos zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein. Es ist vielmehr ein Schachzug des K&ouml;nigspalastes, um im Einvernehmen mit der Regierung das Erscheinungsbild von Felipe VI. von dem seines Vaters Juan Carlos I. zu trennen und damit die spanische Monarchie zu retten, deren Legitimation durch die endlosen Skandale seit 2012 von der spanischen Bev&ouml;lkerung zunehmend infrage gestellt wird. Seit Juni dieses Jahres ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen K&ouml;nig. Jetzt hat er die Rei&szlig;leine gezogen und sich ins Ausland abgesetzt. Zwar ist er noch nicht offiziell angeklagt, geschweige denn verurteilt, er ist also immer noch ein freier Mann. Das aber k&ouml;nnte sich bald &auml;ndern, wenn er vor Gericht schuldig gesprochen wird.<\/p><p><strong>Spanien unter Franco<\/strong><\/p><p>Am 14. April 1931 wurde in Spanien die Zweite Republik ausgerufen. Die Bev&ouml;lkerung hatte in einem Referendum gegen die Monarchie gestimmt und setzte gro&szlig;e Hoffnungen auf die Demokratie und die neue Republik. Alfons XIII., der damalige Monarch, verlie&szlig; daraufhin Spanien, ohne allerdings auf seinen Thronanspruch zu verzichten. Die linksrepublikanischen Parteien und die Sozialisten (PSOE) bildeten daraufhin ein Regierungsb&uuml;ndnis. Der Schriftsteller Manuel Aza&ntilde;a wurde Ministerpr&auml;sident.<\/p><p>Im Juli 1936 putschten monarchistische und faschistische Milit&auml;rs unter der F&uuml;hrung von Francisco Franco mit Unterst&uuml;tzung des faschistischen Italiens und des nationalsozialistischen Deutschen Reichs gegen die demokratisch gew&auml;hlte republikanische Regierung Spaniens. Es folgte der spanische B&uuml;rgerkrieg, den Franco mit Hilfe der deutschen Luftwaffe und der Legion Condor gegen die einheimischen Partisanen und die internationalen Brigaden gewann. Der Widerstand gegen Franco war am st&auml;rksten und energischsten in Katalonien. [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p><p>Franco lie&szlig; in seinen ersten Herrschaftsjahren alle Autonomiebestrebungen in den spanischen Regionen unterdr&uuml;cken und mehrere hunderttausend politische Gegner &ndash; oder wen er daf&uuml;r hielt &ndash; hinrichten. Um nach seinem Tod die spanische Variante des Faschismus aufrecht zu erhalten, f&uuml;hrte Franco 1947 die Monarchie wieder ein, ernannte aber keinen K&ouml;nig. Solange er lebte, wollte Franco selber Staatsoberhaupt bleiben. Aber er lie&szlig; einige junge Bourbonen-Prinzen aus dem Exil nach Spanien zur&uuml;ckholen und unter seiner Aufsicht ausbilden, darunter auch Juan Carlos.<\/p><p><strong>Juan Carlos als K&ouml;nig von Spanien<\/strong><\/p><p>Franco starb im November 1975. Zwei Tage nach seinem Tod wurde Juan Carlos zum K&ouml;nig von Spanien proklamiert. Anstatt das Erbe Francos, wie von diesem geplant, weiterzuf&uuml;hren, erwies sich Juan Carlos jedoch als ein Verfechter der parlamentarischen Demokratie und unterst&uuml;tzte die Schritte der Regierung in diese Richtung. Im Juni 1977 w&auml;hlte Spanien wieder ein Parlament mit Adolfo Su&aacute;rez als Ministerpr&auml;sidenten.<\/p><p>Im Februar 1981 unternahmen Teile der Armee zusammen mit der Guardia Civil einen Milit&auml;rputsch und st&uuml;rmten das Parlament in Madrid. In Valencia fuhren Panzer auf. Der K&ouml;nig stellte sich jedoch energisch hinter die Demokratie und befahl &ndash; als Oberbefehlshaber der Armee und in Uniform &ndash; in einer Fernsehansprache den Soldaten, wieder in ihre Kasernen zur&uuml;ckzukehren. Damit war der Putsch noch am selben Tag vereitelt worden.<\/p><p>Das entschlossene Auftreten von Juan Carlos zur Niederschlagung des Putsches und zur Verteidigung der noch jungen Demokratie brachte ihm als &bdquo;Retter der Nation&ldquo; viel Sympathie bei der spanischen Bev&ouml;lkerung ein. Davon zehrte er w&auml;hrend seiner gesamten Laufbahn und sogar teilweise noch bis heute.<\/p><p>Allerdings scheint Juan Carlos mit der Zeit immer mehr das Gef&uuml;hl f&uuml;r die Realit&auml;t abhandengekommen zu sein. Wahrscheinlich glaubte er, er k&ouml;nne f&uuml;r immer weiter von der Sympathie des Volkes profitieren und gesch&uuml;tzt durch seinen Status als K&ouml;nig k&ouml;nne ihm niemand mehr etwas anhaben.<\/p><p><strong>Eine Safari mit Folgen<\/strong><\/p><p>Die Skandale um Juan Carlos und das spanische K&ouml;nigshaus, die schlussendlich auch zur Flucht am vorigen Sonntag f&uuml;hrten, begannen im Jahr 2012. W&auml;hrend die Spanier unter einer gro&szlig;en Rezession litten, erfuhren sie, dass ihr K&ouml;nig zusammen mit seiner Geliebten Corinna, geschiedene zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, geborene Larsen, an einer Luxussafari in Botswana, die von einem saudischen Gesch&auml;ftsmann bezahlt wurde, teilgenommen hatte.<\/p><p>Corinna Larsen ist eine umtriebige Gesch&auml;ftsfrau. Ihre Beratungsunternehmen Apollonia Associates und Apollonia Associates Holding sind in Malta registriert und tauchen in den Paradise Papers auf. Sie pflegte unter anderem f&uuml;r den Londoner Waffenhersteller Boss &amp;. Co. exklusive Luxussafaris f&uuml;r zahlungskr&auml;ftige Kunden zu organisieren und begleitete den K&ouml;nig im Jahr 2012 auf einer dieser Jagdsafaris nach Botswana, bei der Juan Carlos einen Elefanten schoss. Troph&auml;enfotos des K&ouml;nigs mit selbsterlegtem Elefanten waren bald in den Medien zu sehen.<\/p><p>Zu dieser Zeit war Juan Carlos sinnigerweise Ehrenpr&auml;sident der spanischen Sektion der internationalen Umwelt- und Tierschutzorganisation world wildlife fund (wwf), welche ihm daraufhin den Titel entzog. Bei einem Sturz in Botswana brach sich der damals bereits 74-j&auml;hrige K&ouml;nig von Spanien eine H&uuml;fte und wurde zur Behandlung nach Madrid geflogen. Der Vorfall f&uuml;hrte dort zu gro&szlig;em Aufsehen, zumal damit auch seine Liebesbeziehung zu Frau Larsen bekannt wurde. Danach kam es Schlag auf Schlag.<\/p><p><strong>Die Bahnstrecke von Mekka nach Medina und weitere Skandale<\/strong><\/p><p>Juan Carlos ist ein Freund der saudischen Monarchie, des mit Abstand reaktion&auml;rsten K&ouml;nigshauses der Welt. Er hatte scheinbar sogar die Mobiltelefonnummer des 2015 verstorbenen K&ouml;nigs Abdullah al Aziz.<\/p><p>Ende 2011 erhielt ein spanisches Konsortium, darunter die spanische Eisenbahngesellschaft RENFE, den Zuschlag zum Bau des zweiten Abschnitts der Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Mekka und Medina, den beiden heiligen St&auml;tten des Islam, dessen offizieller &bdquo;H&uuml;ter&ldquo; das saudische K&ouml;nigshaus ist. Die Baukosten betrugen rund 7 Milliarden USD, die Bahnstrecke wurde Ende 2018 offiziell eingeweiht. F&uuml;r seine Vermittlung in diesem Gesch&auml;ft soll Juan Carlos im Jahr 2008 100 Millionen Dollar als Schmiergeld vom damaligen K&ouml;nig von Saudi-Arabien erhalten haben. Das Geld wurde vom saudischen Finanzministerium auf ein Schweizer Konto der panamaischen Stiftung Lucum bei der Bank Mirabaud in Genf &uuml;berwiesen. Der einzige Beg&uuml;nstigte dieses Kontos war seine Majest&auml;t.<\/p><p>Dieser Zahlungsweg wurde offenbar gew&auml;hlt, um die Zahlung an Juan Carlos zu verbergen. Von dem Geld und von diesem Konto aus &uuml;berwies er ca. 65 Millionen Euro auf ein Konto seiner Geliebten und engen Vertrauten Corinna auf den Bahamas. Diese behauptet, es habe sich um ein Geschenk an sie und ihren Sohn gehandelt. Die Genfer Staatsanwaltschaft hat 2018 ein Verfahren wegen Geldw&auml;scherei gegen den Verwalter des Kontos sowie die Verantwortlichen der Bank Mirabaud und gegen seine ehemalige Geliebte Corinna eingeleitet. Auch die f&uuml;r Wirtschaftsdelikte zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden in Spanien ermitteln seit 2018 in dieser Angelegenheit.<\/p><p>Wahrscheinlich hat Frau Corinna das Geld aber nicht nur rein als &bdquo;Geschenk des K&ouml;nigs&ldquo; erhalten, sondern auch f&uuml;r ihre Dienste zur Anbahnung des Gesch&auml;ftes mit Saudi-Arabien. Nach ihren eigenen Worten soll sie &bdquo;vertrauliche Missionen f&uuml;r Madrid wahrgenommen&ldquo; und Gespr&auml;che zur Vorbereitung von Gesch&auml;ftsabschl&uuml;ssen spanischer Konzerne in Russland und Saudi-Arabien gef&uuml;hrt haben. Jedenfalls benutzte sie regelm&auml;&szlig;ig das Privatflugzeug von Juan Carlos, f&uuml;r das weder sie noch der Monarch bezahlen mussten. Auf geheimen Tonbandaufzeichnungen von 2015 ist Corinna Larsen zu h&ouml;ren, wie sie behauptet, dass der saudische K&ouml;nig Abdullah das Geld an Juan Carlos in Zusammenhang mit einem sechs Milliarden Euro schweren Bauauftrag f&uuml;r eine Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zwischen Mekka und Medina &uuml;berwiesen habe. Inzwischen haben sich Corinna und der K&ouml;nig getrennt. &bdquo;Er unterscheidet nicht zwischen dem, was legal ist und was illegal ist&ldquo;, h&auml;lt die 56-j&auml;hrige Deutsche dem spanischen K&ouml;nig vor. [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>&bdquo;Wie ein kleinkrimineller Bauunternehmer&ldquo;, sagt ein Strafrechtsexperte der Madrider Universidad Carlos III. Aber das sei nicht alles. Juan Carlos habe w&auml;hrend seiner Amtszeit vielf&auml;ltige Geschenke und Zahlungen von Unternehmern und Regierungen angenommen, die nicht klar als solche ausgewiesen worden w&auml;ren. Von Jahr zu Jahr sei es schlimmer geworden. Hinzu kamen Frauengeschichten und dann die schicksalhafte Safari.<\/p><p>Nach Berichten spanischer Medien wollte sich Juan Carlos sogar von seiner Frau Sofia scheiden lassen und seine Geliebte Corinna heiraten. Seine Kinder sollen ihn aber von diesem Vorhaben abgebracht und zur Abdankung gedr&auml;ngt haben, was Juan Carlos dann auch tat und am 19. Juni 2014 zu Gunsten seines Sohnes Felipe VI. auf den spanischen Thron verzichtete.<\/p><p>Als sei dies der Skandale um Juan Carlos herum aber noch nicht genug gewesen, kam noch eine Aff&auml;re um dubiose Gesch&auml;fte seines Schwiegersohnes I&ntilde;aki Urdangarin dazu, um den Ruf des K&ouml;nigshauses weiter zu ruinieren. Juan Carlos wusste von dessen zweifelhaften Gesch&auml;ften, hat aber lange Zeit dazu geschwiegen. Erst 2011 hat er seinen Schwiegersohn und seine Tochter Cristina von der K&ouml;nigsfamilie ausgeschlossen. Vor dem Gesetz sind alle gleich, meinte der Monarch. Er hatte wohl vergessen hinzuzuf&uuml;gen, nur er allein sei gleicher.<\/p><p>I&ntilde;aki Urdangarin wurde Februar 2017 von einem Gericht in Palma de Mallorca wegen Veruntreuung von sechs Millionen Euro Steuergeldern sowie wegen Geldw&auml;sche, Urkundenf&auml;lschung und Betrugs zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. 2018 wurde das Urteil vom obersten spanischen Gericht best&auml;tigt.<\/p><p><strong>K&ouml;nig Felipe VI.<\/strong><\/p><p>Seit seiner Inthronisierung ist K&ouml;nig Felipe bem&uuml;ht, die Wogen zu gl&auml;tten und, um die Monarchie als Institution zu retten, sich als ehrlicher und dem Vaterland treu ergebener K&ouml;nig zu pr&auml;sentieren. Felipe tut alles, um eine untadelige Haltung zu bewahren. Vor dem Thronwechsel 2014 hatten tausende Menschen in Madrid f&uuml;r eine Abschaffung der Monarchie demonstriert. Sie riefen nach einer Volksabstimmung und schwenkten die rot-gelb-violetten Flaggen aus der Zeit der Zweiten Republik. Das war ihm zumindest eine Warnung.<\/p><p>Die Monarchie in Spanien befindet sich in einer Legitimationskrise. Die Gegner der Monarchie sind vor allem bei den jungen Leuten zu finden, bei der Linken und in den nationalistischsten Regionen, vor allem in Katalonien und im Baskenland. In Kastilien, Extremadura und auf den Balearen bleibt sie weiterhin popul&auml;r und schlie&szlig;lich st&uuml;tzt sie sich nat&uuml;rlich auf die Unterst&uuml;tzung der Rechten. Monarchie ist halt immer rechts und was soll sich die verlorene junge Generation in Spanien auch schon gro&szlig; von der Monarchie erhoffen?<\/p><p>Und auch die Basken und Katalanen haben f&uuml;r ihre Anliegen nach mehr Autonomie nichts von der Monarchie zu erwarten, auch nicht von K&ouml;nig Felipe. Zwei Tage nach dem Referendum vom 1. Oktober in Katalonien, genau am Abend des Generalstreiks, der mehr als 700.000 Katalanen auf die Stra&szlig;en von Barcelona brachte, warf Felipe VI. der Generalversammlung, der autonomen Regierung Kataloniens, vor, sich auf Initiative des Selbstbestimmungsreferendums &bdquo;au&szlig;erhalb des Gesetzes und der Demokratie&ldquo; zu stellen. Die spanische Monarchie unterst&uuml;tzte vorbehaltlos die autorit&auml;re Politik der Regierung Rajoy und machte deutlich, dass sich die spanische Krone zusammen mit Ministerpr&auml;sident Rajoy auf die Seite der Repressionskr&auml;fte stellen w&uuml;rde, sollte eine katalanische Republik in den kommenden Tagen ihre Unabh&auml;ngigkeit erkl&auml;ren. Die Ma&szlig;nahmen dagegen k&ouml;nnten &uuml;ber die Verhaftung von Mitgliedern der autonomen Regierung bis hin zur Anwendung eines Ausnahme- oder Belagerungszustands und der Entsendung von Sicherheitskr&auml;ften zur Unterwerfung der Unabh&auml;ngigkeitsbewegung reichen.<\/p><p>Um zu retten, was noch zu retten war, distanzierte sich Felipe nun von den Machenschaften seines Vaters. Im M&auml;rz kam es zu einem Bruch zwischen ihm und seinem Vater. Felipe strich seinem Vater sogar seine Rente, die fast 200.000 Euro j&auml;hrlich betrug. Zudem gab K&ouml;nig Felipe bekannt, dass er auf die Erbanspr&uuml;che gegen&uuml;ber seinem Vater verzichten werde. Er will demnach kein illegales Geld erben. Geldsorgen wird Felipe trotzdem wohl kaum haben.<\/p><p>Inzwischen zieht sich die Schlinge um den Hals von Juan Carlos immer enger zu. Im Juni hat die Staatsanwaltschaft in Madrid Ermittlungen gegen den Ex-K&ouml;nig um die mutma&szlig;lichen Schmiergeldzahlungen beim Bau der Schnellbahnstrecke in Saudi-Arabien eingeleitet. Corinna Larsen soll am 8. September dieses Jahres vor spanischen Gerichten dazu geh&ouml;rt werden. Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass sie dabei ihren Ex-Geliebten erneut belasten wird. Der K&ouml;nig selber genie&szlig;t zwar Immunit&auml;t bis zum Tag seiner Abdankung 2014, aber die Gerichte wollen nach Aussagen der Staatsanwaltschaft in ihren Untersuchungen pr&uuml;fen, ob Juan Carlos auch noch nach dem 19. Juni 2014 Straftaten begangen hat.<\/p><p>Nach neuesten Enth&uuml;llungen soll &bdquo;Juan Carlos [&hellip;] 2010 einen Koffer mit 1,7 Millionen Euro nach Genf gebracht und seinem Finanzverwalter &uuml;bergeben haben.&ldquo; Der Schweizer Finanzberater habe angegeben, dass Juan Carlos ihn bei einem vorherigen Treffen aufgefordert habe, in der Schweiz eine Struktur zu schaffen, um das gro&szlig;z&uuml;gige Geschenk des saudischen K&ouml;nigs unterzubringen. [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Wenn &uuml;ber dieses oder andere Konten nach seiner Abdankung weiterhin illegale Gelder geflossen sind, k&ouml;nnte es eng werden f&uuml;r Juan Carlos. Am Dienstag wies sein Anwalt vorsichtig darauf hin, dass sein Mandant von seinem neuen Wohnsitz aus &bdquo;der Justiz voll zur Verf&uuml;gung stehen wird&ldquo;. Seine Flucht am letzten Sonntag war auf jeden Fall auch eine Flucht vor der spanischen Justiz.<\/p><p><strong>Nach der Flucht<\/strong><\/p><p>Juan Carlos war untragbar geworden. Er hat sich &bdquo;entschieden&ldquo;, ins Exil zu gehen. Ein politisches Man&ouml;ver, um die Monarchie und ihre Interessen aufrechtzuerhalten, ohne dass die Herrschaft von Felipe VI. zu sehr durch die juristischen Angelegenheiten seines Vaters getr&uuml;bt wird.<\/p><p>Laut El Pa&iacute;s wurde die Abreise von Juan Carlos I. aus Spanien bei einem direkten Treffen zwischen Felipe VI. und seinem Vater beschlossen, nachdem &uuml;ber Vermittler keine Einigung dar&uuml;ber erzielt worden war, wie verhindert werden k&ouml;nne, dass der Skandal um dessen Konten in Steuerparadiesen der Monarchie schadet. Die Regierung wusste von den Gespr&auml;chen, aber die endg&uuml;ltige Entscheidung wurde von Felipe VI. getroffen, wie Ministerpr&auml;sident Pedro S&aacute;nchez am Dienstag unterstrich. Der Abgang von Juan Carlos war lange geplant. Es wurden mehrere Szenarien in Betracht gezogen. Juan Carlos h&auml;tte eventuell auch Madrid verlassen, aber in Spanien bleiben k&ouml;nnen, was die Regierung bevorzugt h&auml;tte.<\/p><p>Das Treffen von S&aacute;nchez mit dem K&ouml;nig, bei dem seine Abreise konkretisiert wurde, fand im Geheimen statt. Nicht einmal der Regierungspartner Podemos war informiert worden. Fest steht, dass der Regierungspr&auml;sident weder Podemos noch der Opposition oder den B&uuml;rgern mitgeteilt hat, dass der emeritierte K&ouml;nig Spanien in den n&auml;chsten 48 Stunden verlassen w&uuml;rde.<\/p><p>Obwohl das Schicksal, das Ziel und die Dauer der Reise bisher unbekannt sind, besteht kein Zweifel daran, dass Juan Carlos mit allen Annehmlichkeiten, die mit seiner Position als emeritierter K&ouml;nig verbunden sind, zu Lasten der &ouml;ffentlichen Finanzen und dank des in vierzig Jahren Korruption angesammelten Geldes sein Auskommen haben wird.<\/p><p>Dennoch ist die Monarchie nach wie vor von der derzeitigen Regierung unangefochten und obwohl Umfragen seit Jahren zeigen, dass die Bev&ouml;lkerung keine gute Meinung von der Krone hat, ist ein Referendum &uuml;ber die Monarchie von der derzeitigen Regierung kaum zu erwarten. Die meisten politischen Parteien, einschlie&szlig;lich der regierenden Sozialisten, billigten schon damals den freiwilligen R&uuml;cktritt von Juan Carlos als Ma&szlig;nahme zur Rettung f&uuml;r die gef&auml;hrdete Monarchie.<\/p><p>Laut Le Monde beunruhigen die Skandale von Juan Carlos die Exekutive zunehmend. Anfang des Monats sagte Ministerpr&auml;sident Sanchez (PSOE), dass die Nachrichten &uuml;ber den ehemaligen Monarchen &bdquo;beunruhigend&ldquo; und &bdquo;besorgniserregend&ldquo; seien. Der Regierungschef wollte am Dienstag, 4. August, nach der Kabinettssitzung dazu sprechen.<\/p><p>Pedro Sanchez, Pr&auml;sident der Regierung und Generalsekret&auml;r der PSOE, versucht mit allen Mitteln, eine neue Debatte &uuml;ber die Frage Monarchie oder Republik abzuw&uuml;rgen. Zusammen mit den Rechtsparteien stimmte die PSOE im Parlament bereits mehrmals dagegen, die zwielichtigen Gesch&auml;fte von Juan Carlos von einem Untersuchungsausschuss durchleuchten zu lassen. Der Chef der Exekutive appellierte stattdessen, die St&auml;rke der Institutionen und insbesondere die der Krone inmitten der Covid-19-Krise aufrechtzuerhalten. Vor seinen Regierungspartnern Podemos, die nach dem Abgang des emeritierten K&ouml;nigs ihre Kritik an der Monarchie ge&auml;u&szlig;ert haben, verk&uuml;ndete Sanchez am Dienstag, dass &bdquo;der konstitutionelle Pakt voll in Kraft ist&ldquo; und dass darin &bdquo;die konstitutionelle Monarchie&ldquo; stehe. S&aacute;nchez brachte den &bdquo;absoluten Respekt&ldquo; der Regierung f&uuml;r die Entscheidungen des K&ouml;nigshauses zum Ausdruck.<\/p><p>Auf der Pressekonferenz nach dem Ministerrat am Dienstag lobte der Pr&auml;sident die Entscheidung von Felipe VI., sich von dem &bdquo;angeblich fragw&uuml;rdigen und verwerflichen Verhalten&ldquo; seines Vaters zu distanzieren. Wenn es kriminelle oder irregul&auml;re Handlungen g&auml;be, betr&auml;fe sie Juan Carlos und nicht die Krone als Institution. &bdquo;Menschen werden beurteilt, nicht Institutionen&ldquo;, sagte S&aacute;nchez. Damit sendete er eine klare Botschaft zur Verteidigung der Monarchie aus, es klang wie die Rede eines Monarchisten. Wie schon seit 40 Jahren verteidigen die &bdquo;sozialistischen&ldquo; Monarchisten der PSOE noch immer die konstitutionelle Monarchie. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Parteibasis die Politik der F&uuml;hrung weiterhin mitmacht.<\/p><p>Die Situation ist f&uuml;r den Koalitionspartner Podemos damit nicht einfacher geworden, da S&aacute;nchez&lsquo; Verteidigung der Monarchie mit der Position seiner Partner in der Exekutive kollidiert, die die k&ouml;nigliche Institution ablehnen und die irregul&auml;ren Handlungen des vorherigen Monarchen verurteilen. Aber der Vizepr&auml;sident und F&uuml;hrer der linken Partei Podemos, Pablo Iglesias, meinte bisher blo&szlig;: &bdquo;Die Flucht von Juan Carlos ins Ausland ist eine Haltung, die eines ehemaligen Staatschefs unw&uuml;rdig ist und bringt die Monarchie in eine sehr heikle Lage&ldquo;, und forderte, den ehemaligen Monarchen &bdquo;f&uuml;r seine Taten verantwortlich zu machen&ldquo;.<\/p><p>2018 klang Iglesias noch ganz anders. &bdquo;Wof&uuml;r brauchen wir im Jahr 2018 noch eine Monarchie?&ldquo;, fragte er damals in einem Interview mit der Zeitung El Pa&iacute;s. Es sei im 21. Jahrhundert schwer zu verstehen, dass der Staatschef durch Erbfolge und nicht durch eine demokratische Wahl bestimmt werde, feuerte Iglesias zudem per Zeitungskolumne in dem Blatt El Mundo. Die historische Funktion des K&ouml;nigs, die dieser beim &Uuml;bergang von der Franco-Diktatur zur Demokratie in den 1970er Jahren spielte, habe heute ihren Sinn verloren. Inzwischen werde das K&ouml;nigshaus von vielen B&uuml;rgern mit unangemessenen Privilegien und Korruption verbunden, wetterte Iglesias. [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] Trotzdem sagte Iglesias letzten Dienstag aber wenigstens noch, dass &bdquo;die Debatte &uuml;ber die N&uuml;tzlichkeit der Monarchie offen ist. Gedr&auml;ngt von der Jugend [&hellip;], wird ein republikanischer Horizont fr&uuml;her oder sp&auml;ter Wirklichkeit werden&ldquo;.<\/p><p>Auch in der Partei des Koalitionspartners der PSOE, Unidas Podemos, d&uuml;rfte es also demn&auml;chst noch schwere Diskussionen &uuml;ber den Kurs der Parteif&uuml;hrung in der Frage der Abschaffung der Monarchie geben. Denn ihre Basis ist durchwegs republikanisch gesinnt und wird weiterhin Druck auf die Parteif&uuml;hrung machen, ein Referendum &uuml;ber die Monarchie zu fordern. Und auch Gloria Elizio, Mitglied der Exekutive von Podemos und dort f&uuml;r Korruptionsbek&auml;mpfung zust&auml;ndig sowie Vizepr&auml;sidentin des Abgeordnetenhauses, fordert ein Referendum sowie die Abdankung von K&ouml;nig Felipe.<\/p><p>Der bisherige Kurs der Regierung ist der, dass die PSOE das hei&szlig;e Eisen Monarchie oder Republik, wie auch fast alle anderen sogenannten &bdquo;sozialistischen&ldquo; Parteien in den L&auml;ndern, wo die Monarchie noch besteht, nicht anfassen m&ouml;chte. Und der Koalitionspartner Podemos will vorerst einmal stillhalten, um das Regierungsb&uuml;ndnis nicht zu gef&auml;hrden. S&aacute;nchez begegnet den Divergenzen in der Frage der Monarchie gelassen. &bdquo;Wir sind zwei verschiedene Kr&auml;fte mit unterschiedlichen Positionen in vielen Fragen&ldquo;, sagte er. In diesem Punkt &auml;u&szlig;erte sich Iglesias in &auml;hnlicher Weise. Er wies darauf hin, dass &bdquo;niemand &uuml;berrascht sein kann, dass es Diskrepanzen&ldquo; zwischen zwei verschiedenen Parteien gibt, und f&uuml;gte hinzu, dass &bdquo;die Koalitionsregierung noch viele Jahre vor sich hat&ldquo;. &bdquo;Wenn es innerhalb der Koalition eine unangenehme Situation gibt&ldquo;, sagte der zweite Vizepr&auml;sident, &bdquo;wird diese von Pedro S&aacute;nchez und mir gel&ouml;st&ldquo;.<\/p><p>Dagegen &auml;u&szlig;erten sich die katalanischen Unabh&auml;ngigkeitsbewegungen, die sehr antimonarchistisch sind, wie folgt. &bdquo;Spanien hat einen Dieb weniger [&hellip;]. Die schlechte Nachricht ist, dass er nicht im Gef&auml;ngnis oder vor einem Richter landen wird, sondern in einer Villa in Santo Domingo&ldquo;, sagte Gabriel Rufian, Sprecher der Parlamentsfraktion der Republikanischen Linken von Katalonien. [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p>Dabei w&auml;re gerade jetzt ein g&uuml;nstiger Augenblick gekommen, um die Monarchie in Spanien abzuschaffen. Umfragen zeigen, dass sich das Ansehen der Monarchie im freien Fall befindet und ihre Diskreditierung vor allem unter Spaniern unter 45 Jahren grassiert. Der Trick von S&aacute;nchez, zu behaupten, die spanischen Institutionen st&uuml;nden nicht zur Disposition, ist reine Heuchelei. Denn wenigstens bis zu diesem Zeitpunkt stehen nicht alle spanischen Institutionen zur Disposition, wohl aber die Institution Monarchie.<\/p><p>Mit dem unr&uuml;hmlichen Abgang von Juan Carlos, den man auch als Flucht vor der spanischen Justiz ansehen muss, haben die Kritiker der Monarchie erneut Oberwasser bekommen. Die Rufe nach einem Referendum gegen das K&ouml;nigshaus werden immer lauter. Die Monarchie gilt als anachronistisch. Sogar unter dem Lockdown hatten viele Spanier gegen das K&ouml;nigshaus protestiert, indem sie auf ihrem Balkon Kocht&ouml;pfe gegen die Hauswand schlugen, als immer mehr Skandale rund um Juan Carlos enth&uuml;llt wurden. Und die Katalanen und Basken wollen sich sowieso nicht mehr damit abfinden, von einem kastilischen K&ouml;nigsclan regiert zu werden, dessen Mitglieder immer wieder in Korruptionsaff&auml;ren verstrickt sind. &bdquo;Felipe ist nicht unser K&ouml;nig&ldquo;, ist die Parole in Barcelona.<\/p><p>Der Ausgang eines Referendums &uuml;ber die Sache w&auml;re zumindest sehr ungewiss. Wenn die linken Parteien sich aber zus&auml;tzlich im Rahmen eines Referendums f&uuml;r die Republik stark machten, w&auml;ren die Tage der Monarchie gez&auml;hlt. Und von Linken und Sozialisten, egal wie &bdquo;gem&auml;&szlig;igt&ldquo; sie auch sein m&ouml;gen, sollte man doch wohl erwarten d&uuml;rfen, dass sie zumindest keine Monarchisten sind. Zudem wird der Weg in eine wie auch immer geartete moderne und demokratische Zukunft in keinem Land der Welt an der Abschaffung der anachronistischen mittelalterlichen Institution Monarchie vorbeikommen. Sie hat keine Daseinsberechtigung mehr in einem demokratisch gef&uuml;hrten Staat.<\/p><p>Sogar die zurzeit herrschende neoliberale Ideologie, die auf meritokratischen Glaubenss&auml;tzen fu&szlig;t und nach der jeder seines eigenen Gl&uuml;ckes Schmied sein sollte, steht einer auf dem Primat der Geburt fu&szlig;enden Gesellschaft entgegen. Das Gl&uuml;ck, als K&ouml;nig geboren zu werden, wird nur wenigen zuteil und ist zudem unabh&auml;ngig von individuellem Flei&szlig; und Anstrengung. Der Dauphin braucht sich nicht f&uuml;r seinen sp&auml;teren &bdquo;Job&ldquo; als K&ouml;nig zu qualifizieren, noch muss er mit irgendwelchen Konkurrenten darum konkurrieren. Nach dem Vater wird sein Sohn K&ouml;nig, basta. Und in der Regel sind die m&auml;nnlichen Nachfolger die Thronerben.<\/p><p>In der Charta der Menschenrechte steht in Artikel 1 geschrieben: &bdquo;Alle Menschen sind frei und gleich an W&uuml;rde und Rechten geboren.&ldquo; Diese Erkl&auml;rung wurde von 191 Staaten unterschrieben, darunter auch Spanien.<\/p><p>Monarchen sind aber scheinbar gleicher. Es wird Zeit, die Charta der Menschenrechte konsequent auch auf das blaue Blut anzuwenden. In einer Monarchie ist nicht das Volk und das von ihm gew&auml;hlte Parlament der Souver&auml;n, sondern umgekehrt: Staatsoberhaupt ist der Monarch, dem das Parlament untersteht.<\/p><p>Wo Juan Carlos zurzeit steckt, ist offiziell nicht bekannt. Ger&uuml;chten zufolge ist er in Abu Dhabi, VAE. Die VAE grenzen an Saudi-Arabien und f&uuml;hren seit 2015 gemeinsam mit Saudi-Arabien einen v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jemen. Er w&auml;re damit wieder in bester Gesellschaft, bei seinen alten Freunden aus besseren Tagen. Und die werden schon daf&uuml;r sorgen, dass ihm nichts passiert.<\/p><p>Titelbild: Gil Corzo\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Zum spanischen B&uuml;rgerkrieg siehe u.a. George Orwell: Mein Katalonien, Hans Magnus Enzensberger: Der kurze Sommer der Anarchie; sowie auch der Roman &bdquo;Wem die Stunde schl&auml;gt&ldquo; von Ernest Hemingway<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] FAZ vom 13. Juli 2018 <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/menschen\/spanischer-monarch-juan-carlos-des-koenigs-geldwaesche-15689753.html\">faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/menschen\/spanischer-monarch-juan-carlos-des-koenigs-geldwaesche-15689753.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/skandal-um-juan-carlos-i-spanischer-koenig-soll-einen-geldkoffer-nach-genf-gebracht-haben\">srf.ch\/news\/international\/skandal-um-juan-carlos-i-spanischer-koenig-soll-einen-geldkoffer-nach-genf-gebracht-haben<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.lemonde.fr\/international\/article\/2020\/08\/04\/espagne-l-epilogue-peu-glorieux-du-regne-de-juan-carlos-qui-quitte-le-pays-face-aux-affaires_6048083_3210.html\">lemonde.fr\/international\/article\/2020\/08\/04\/espagne-l-epilogue-peu-glorieux-du-regne-de-juan-carlos-qui-quitte-le-pays-face-aux-affaires_6048083_3210.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/panorama\/protest-gegen-das-koenigshaus-spaniens-monarchie-wankt\/23728436.html\">tagesspiegel.de\/gesellschaft\/panorama\/protest-gegen-das-koenigshaus-spaniens-monarchie-wankt\/23728436.html<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Kommuniqu&eacute; gab das spanische K&ouml;nigshaus die &bdquo;Entscheidung von Juan Carlos I.&ldquo; bekannt, das Land zu verlassen, &bdquo;wegen der &ouml;ffentlichen Auswirkungen, die bestimmte Ereignisse in meinem Privatleben in der Vergangenheit hatten&ldquo;, wie der emeritierte K&ouml;nig dies in einem angeblichen Brief an seinen Sohn Felipe VI. zum Ausdruck gebracht haben soll. Diese &bdquo;vergangenen Ereignisse in<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63732\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":63733,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,20,127,11],"tags":[1945,2216,2179,1451,1402,2642,663,2641,1054,801,564,1464],"class_list":["post-63732","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-landerberichte","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-strategien-der-meinungsmache","tag-faschismus","tag-franco-francisco","tag-katalonien","tag-monarchie","tag-podemos","tag-psoe","tag-putsch","tag-sanchez-pedro","tag-saudi-arabien","tag-schmiergeld","tag-spanien","tag-volksabstimmung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/shutterstock_1466970158.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63732","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63732"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63732\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":63736,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63732\/revisions\/63736"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/63733"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=63732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=63732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}