{"id":63758,"date":"2020-08-12T08:32:34","date_gmt":"2020-08-12T06:32:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758"},"modified":"2020-08-12T15:16:20","modified_gmt":"2020-08-12T13:16:20","slug":"hinweise-des-tages-3672","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h01\">Russland l&auml;sst ersten Corona-Impfstoff zu &ndash; und erntet Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h02\">Joe Biden nominiert Kamala Harris &ndash; Wie w&auml;r&rsquo;s mit uns, Biden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h03\">Folge der Pandemie: AOK erzielt im ersten Halbjahr &Uuml;berschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h04\">14 Unternehmen wollen Kapital vom Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h05\">Sollte Mietendeckel kippen, drohen hohe Nachforderungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h06\">Wertsch&auml;tzung f&uuml;r Pflege-Personal in Coronakrise als &bdquo;Show-Veranstaltung&ldquo; der Politik kritisiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h07\">Extreme Pfennigfuchserei: Wie die neuen Hartz-IV-Regels&auml;tze kleingerechnet werden sollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h08\">Von wegen Mindestlohn von 12,00 Euro <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h09\">K&uuml;rzung, ja bitte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h10\">Nach Corona-Demo versetzt und suspendiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h11\">Mehrheit der Wirte bef&uuml;rchtet Pleite wegen Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h12\">Bezahlen Steuerzahler die Flucht des spanischen Ex-K&ouml;nigs?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h13\">Abgeblitzt in Moskau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h14\">Die EU &ndash; ein Tr&uuml;mmerhaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h15\">Tr&uuml;mmer globaler Machtspiele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h16\">Hongkong-Streit: China antwortet mit eigenen Sanktionen gegen US-Personen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h17\">Aggressive T&uuml;rkei z&uuml;ndelt weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63758#h18\">Ahlams Schreie &ndash; Es gibt keine Freiheit ohne die Freiheit der Frauen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Russland l&auml;sst ersten Corona-Impfstoff zu &ndash; und erntet Kritik<\/strong><br>\nExperten bem&auml;ngeln: Ausreichend getestet sei das Mittel noch lange nicht. Es fehlen klinische Studien, die zeigen, dass es sicher und wirksam ist.<br>\nEs klingt nach einem Fortschritt, aber genau betrachtet ist es ein Bluff &ndash; und dazu noch ein riskanter: Am Dienstag hat der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin die weltweit erste staatliche Zulassung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus bekanntgegeben. Die Registrierung sei am Dienstagmorgen erfolgt. Eine seiner beiden T&ouml;chter habe sich schon impfen lassen, sagte Putin.<br>\nHiesige Experten runzeln angesichts dieser Entwicklung die Stirn. &bdquo;Diese Zulassung sagt nichts dar&uuml;ber aus, wie weit die russischen Forscher mit der Impfstoffentwicklung sind. Es ist im Grunde nur eine politische Absichtserkl&auml;rung&ldquo;, sagt Stephan Becker, Direktor des Instituts f&uuml;r Virologie an der Universit&auml;t Marburg, der zusammen mit Kollegen selbst an einem Impfstoff gegen Sars-CoV-2 forscht. Offenbar &auml;ndert man in Russland lediglich die Reihenfolge und l&auml;sst den Impfstoff zu, bevor er breit getestet wird. [&hellip;]<br>\n&bdquo;&Uuml;ber den russischen Impfstoff ist hingegen noch nichts publiziert&ldquo;, bem&auml;ngelt Becker.Er hoffe, dass die Anwendung zun&auml;chst vielleicht nur eingeschr&auml;nkt erfolgen darf. &bdquo;Falls es sich aber nicht um eine solche konditionale Zulassung handelt und jeder Arzt in Russland den Impfstoff verabreichen darf, ist das in vielerlei Hinsicht leichtsinnig&ldquo;, erg&auml;nzt der Experte. Er hat dabei nicht nur Bedenken, dass wom&ouml;glich schwere Nebenwirkungen auftauchen. Er sorgt sich auch, dass dann keine systematische Handhabe da ist, um zu verstehen, ob der Impfstoff sicher ist und Schutz bietet. &bdquo;Dar&uuml;ber hinaus ist diese Vorgehensweise Z&uuml;ndstoff f&uuml;r diejenigen Menschen, die ohnehin kritisch gegen&uuml;ber Corona-Impfstoffen sind&ldquo;, erkl&auml;rt der Virologe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/russland-laesst-ersten-corona-impfstoff-zu-und-erntet-viel-kritik-li.98175\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Kritik am russischen Vorgehen ist im Kern gerechtfertigt. Die NachDenkSeiten haben erst vor zwei Wochen versucht, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63388\">eine Debatte um die Covid-19-Impfstoffentwicklung anzusto&szlig;en<\/a> und dabei insbesondere die verk&uuml;rzten Testphasen bei methodisch neuen Impfstoffen kritisiert. Der russische Impfstoff geh&ouml;rt als Vektorimpfstoff dazu und die vorzeitige Zulassung w&auml;re im Grunde nichts anderes als ein &Uuml;berspringen der kompletten dritten und gro&szlig;en Teilen der zweiten klinischen Testphase. Das w&auml;re in der Tat unverantwortlich, wenn der Impfstoff denn auch tats&auml;chlich, wie es die Russen behaupten, von ihnen &bdquo;zugelassen&ldquo; worden w&auml;re. <a href=\"https:\/\/sputnikvaccine.com\/about-vaccine\/clinical-trials\/\">Das klingt aber auf der Internetseite des Impfstoffprojekts ganz anders<\/a>  &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Phase 3 clinical trial involving more than 2,000 people in Russia, a number of Middle Eastern (UAE and Saudi Arabia), and Latin American countries (Brazil and Mexico) will start on August 12. The vaccine has received a registration certificate from the Russian Ministry of Health on August 11 and under emergency rules adopted during the COVID-19 pandemic can be used to vaccinate the population in Russia. Mass production of the vaccine is expected to start in September 2020.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Impfstoff wurde also nicht &bdquo;zugelassen&ldquo;, sondern &bdquo;registriert&ldquo; und f&uuml;r die dritte Phase mit 2.000 Probanden freigegeben. Damit ist er <a href=\"https:\/\/www.who.int\/publications\/m\/item\/draft-landscape-of-covid-19-candidate-vaccines\">der siebte Impfstoffkandidat<\/a>, der in die dritte Phase geht. Vielleicht sollte man Putins Ank&uuml;ndigung daher mit einem Augenzwinkern lieber unter PR-Coup verbuchen. Schon lustig, dass ihm die Leitartikler da voll auf dem Leim gegangen sind und <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/coronavirus-russland-impfstoff-kommentar-1.4995973\">vor Wut sch&auml;umen<\/a>. Nun d&uuml;rfen wir gespannt sein, denn es ist davon auszugehen, dass sehr &auml;hnliche &ndash; wenn auch nicht ganz so extreme &ndash; Verk&uuml;rzungen auch bei den britischen, amerikanischen und deutschen Projekten durchgeboxt werden. Mal schauen, ob die Leitartikler dann &auml;hnlich kritisch sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Joe Biden nominiert Kamala Harris &ndash; Wie w&auml;r&rsquo;s mit uns, Biden?<\/strong><br>\nNicht zu links, nicht zu alt, nicht zu unerfahren, nicht wei&szlig;: Mit Kamala Harris k&uuml;rt Joe Biden die Vizepr&auml;sidentenkandidatin, die f&uuml;r ihn das geringste Risiko darstellt. Das ist nur konsequent.<br>\nEs h&auml;tte sachkundigere Kandidatinnen gegeben, wie die linke Senatorin Elizabeth Warren. Es h&auml;tte Frauen mit mehr Regierungserfahrung geben, wie Gretchen Whitmer, die Gouverneurin von Michigan. Val Demings, die Kongressabgeordnete aus Florida, w&auml;re eine interessantere Wahl gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/kamala-harris-und-joe-biden-die-frau-die-ihm-nicht-schadet-a-61f74017-a4fe-4215-b093-9441d3779eaf\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Entscheidung ist in der Tat konsequent und durch und durch wahltaktisch. Harris hat sich vor allem durch eine Mischung aus &bdquo;Law and Order&ldquo; und einer Politik einen Namen gemacht, die unsere Medien gerne mit dem Begriff &bdquo;pragmatisch&ldquo; umschreiben. Au&szlig;en- und sicherheitspolitisch setzt Harris konsequent den bedingungslos pro-israelischen und <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Political_positions_of_Kamala_Harris\">imperialistischen Kurs fort<\/a>, den beispielsweise auch Hillary Clinton vertritt. Auch sozio&ouml;konomisch bleibt Harris weit hinter anderen potentiellen VP-Kandidatinnen wie Elizabeth Warren zur&uuml;ck. Sie ist eine Kandidatin des Establishments und ihre Nominierung ist ein Stinkefinger an den progressiven Teil der Basis. Doch was sollen diese W&auml;hler tun? Trump w&auml;hlen? Insofern kann Bidens Taktik durchaus aufgehen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Folge der Pandemie: AOK erzielt im ersten Halbjahr &Uuml;berschuss<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Vermutung hat sich best&auml;tigt.<\/li>\n<li>Das Freihalten von Intensivbetten und das Verschieben von Arztbesuchen im Fr&uuml;hjahr hat die Finanzen der Kassen massiv entlastet.<\/li>\n<li>AOK-Chef Litsch warnt jedoch vor weiteren zus&auml;tzlichen Ausgaben und sinkenden Beitragseinnahmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Corona-Pandemie hat im ersten Halbjahr bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) zu einem deutlichen &Uuml;berschuss gef&uuml;hrt. Nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) erzielten die AOK-Kassen bis Ende Juni ein Plus von 320 Millionen Euro. Im ersten Quartal gab es hingegen noch ein Defizit von 435 Millionen Euro.<br>\nUrsache f&uuml;r diese Entwicklung ist ein bisher noch nie da gewesener Einbruch bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen nach Beginn der Pandemie. So wurden im Fr&uuml;hjahr praktisch alle planbaren Operationen in den Krankenh&auml;usern verschoben, um Intensivbetten f&uuml;r Corona-Patienten freizuhalten. Aus Angst vor einer Ansteckung vermieden zudem viele Versicherte den Besuch beim Arzt oder beim Therapeuten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/krankenkasse-aok-uberschuss-im-ersten-halbjahr-durch-freihalten-von-intensivbetten-und-verschobene-arztbesuche-6M7D3BCEQNA4VK2VCKIKVBCFRY.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>14 Unternehmen wollen Kapital vom Staat<\/strong><br>\nInfolge der Corona-Krise hat sich der Bund an Lufthansa beteiligt. Dabei wird es nicht bleiben.<br>\nNach der Teilverstaatlichung der Lufthansa pr&uuml;ft die Bundesregierung, sich an zahlreichen weiteren Unternehmen zu beteiligen. &bdquo;14 Unternehmen haben bereits ausdr&uuml;cklich Bedarf an einer Rekapitalisierung angezeigt&ldquo;, sagte Wirtschaftsstaatssekret&auml;r Ulrich Nu&szlig;baum auf eine schriftliche Frage der Gr&uuml;nen-Politikerin Katharina Dr&ouml;ge nach einem Bericht des &bdquo;Handelsblatt&ldquo;.<br>\nBei der &bdquo;weit &uuml;berwiegenden Anzahl der Unternehmen&ldquo; stehe die Pr&uuml;fung demnach am Anfang, f&uuml;gte Nu&szlig;baum hinzu. Es lie&szlig;en sich daher &bdquo;zum gegenw&auml;rtigen Zeitpunkt keine belastbaren Aussagen &uuml;ber die Art etwaiger Stabilisierungsma&szlig;nahmen treffen&ldquo;.<br>\nDass auf die Lufthansa weitere Unternehmen folgen, hatte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) unl&auml;ngst im Interview mit der F.A.Z. wiederum schon angedeutet. Auf die Frage, wie viele Unternehmen der Bund in den kommenden Monaten &auml;hnlich wie die Lufthansa unterst&uuml;tzen m&uuml;sse, antwortete er: &bdquo;Wir reden wahrscheinlich &uuml;ber einige Dutzend F&auml;lle.&ldquo; [&hellip;]<br>\n&bdquo;Dass so viele gr&ouml;&szlig;ere Unternehmen auf staatliche Unterst&uuml;tzung setzen, zeigt einmal mehr den Ernst der Lage&ldquo;, sagte Gr&uuml;nen-Politikerin Dr&ouml;ge. Sie f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Wenn es um direkte Staatsbeteiligungen geht, muss aber klar sein, dass es sich dabei um Rettungsbeteiligungen handelt und nicht um ein dauerhaftes Portfolio f&uuml;r Minister Altmaier.&ldquo; Die Bundesregierung m&uuml;sse nun eine Strategie vorlegen, &bdquo;wann und wie sie die Anteile wieder ver&auml;u&szlig;ern wird&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/14-unternehmen-wollen-kapital-vom-staat-gegen-die-krise-16899604.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nicht &ldquo;bitten um&rdquo;, sondern &ldquo;wollen&rdquo; oder &ldquo;fordern&rdquo; Hilfe vom Staat (z. B. auch <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/coronakrise-industrie-fordert-zusaetzliche-hilfen-vom-staat-a-0542442f-f36d-492c-80a5-f3637128ec2c\">hier<\/a>). Dieselbe Industrie, dieselbe Wirtschaft, die oder deren Interessenvertreter\/Lobbyisten Mal f&uuml;r Mal fordern, der Staat solle sich <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik-lieber-staat-bitte-halte-dich-raus-1.1107464\">aus der Wirtschaft heraushalten<\/a>, insbesondere, wenn es um Arbeitnehmerschutz oder <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/der-staat-sollte-sich-hier-heraus-halten.694.de.html?dram:article_id=64162\">einen minimalen Mindestlohn<\/a> &ndash; und das sogar jetzt, <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/karriere-hochschule\/buero-co\/handwerkspraesident-wollseifer-ueber-mindestlohn-debatte-16894037.html\">w&auml;hrend der Staat den Unternehmen massiv hilft<\/a>. Und schon immer (<a href=\"https:\/\/www.wsm-net.de\/fileadmin\/user_upload\/wsm-net\/documents\/WSM_Nachrichten_3_2019_Web.pdf\">wsm-net.de\/fileadmin\/user_upload\/wsm-net\/documents\/WSM_Nachrichten_3_2019_Web.pdf<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/industrie-deutsche-unternehmen-fuerchten-im-internationalen-wettbewerb-abgehaengt-zu-werden\/23801334.html?ticket=ST-3768205-VcVwO0mjf3fbE7sfSwvu-ap1\">handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/industrie-deutsche-unternehmen-fuerchten-im-internationalen-wettbewerb-abgehaengt-zu-werden\/23801334.html?ticket=ST-3768205-VcVwO0mjf3fbE7sfSwvu-ap1<\/a>), aber sogar <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/konjunktureinbruch-wirtschaft-fordert-weitere-steuerliche-entlastungen-wegen-der-coronakrise\/25686390.html?ticket=ST-980543-EPO1RoOAw0eErINdQ17g-ap3\">w&auml;hrend der Corona-Pandemie<\/a> fordern der BDI, der DIHK, welcher Verbandschef auch immer unverdrossen Steuersenkungen &ndash; und gleichzeitig Hilfen vom Staat. Nat&uuml;rlich soll der Staat, so wurde viele Jahre lang gefordert, die Schulden abbauen, und der BDI bef&uuml;rwortete auch die Schuldenbremse; nur allm&auml;hlich w&auml;chst die Erkenntnis, dass eine verrottete Infrastruktur <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/schuldenbremse-und-schwarze-null-warum-sie-wackeln-a-1282596.html\">doch nicht so toll ist<\/a>. Die (f&uuml;r Unternehmen und Reiche) ohnehin viel zu geringen Steuers&auml;tze noch weiter senken, keine Schulden machen (trotz Rezession und Corona-Krise) und *gleichzeitig* der Wirtschaft mit Milliarden unter die Arme greifen: alle Forderungen zusammen genommen sind noch viel schwieriger als die Quadratur des Kreises. Aber: die Grundrente einzuf&uuml;hren (Kostenpunkt 1-3 Milliarden Euro pro Jahr, ein Klacks), &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/bdi-bundesregierung-ruiniert-wettbewerbsfahigkeit-BFDZPLQD2NHJ7B2NWL63ETJ24I.html\">ruiniert die Wettbewerbsf&auml;higkeit<\/a>&rdquo; und den Staatshaushalt gleich mit. Ist das eigentlich nur totale Unversch&auml;mtheit oder doch schon klinische Schizophrenie? Und dass den Gr&uuml;nen auch nur einf&auml;llt, dass sich der Staat so schnell wie m&ouml;glich wieder aus seinen Beteiligungen zur&uuml;ck ziehen soll &ndash; dass der Staat sich aus der Wirtschaft raushalten soll -, zeigt doch auch nur, wes FDP-Geistes Kind diese Partei ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sollte Mietendeckel kippen, drohen hohe Nachforderungen<\/strong><br>\nViele Vermieter sichern sich in Berlin jetzt mit zwei Mietpreisen ab &ndash; die Differenz ist mitunter enorm. F&uuml;r die Mieter kann das noch sehr teuer werden.<br>\nWer derzeit eine Wohnung in Berlin sucht, findet schnell Angebote, in denen zwei Preise genannt werden. Da hei&szlig;t es dann etwa in einem Inserat f&uuml;r eine Altbauwohnung in der Innenstadt, dass im Mietvertrag eine Nettokaltmiete von 1400 Euro f&uuml;r gut 110 Quadratmeter vereinbart werde. Solange jedoch der Mietendeckel gelte, sei der Zahlbetrag etwa halb so hoch.<br>\nAusdr&uuml;cklich behalten sich die Vermieter zudem vor, die Differenz nachzuberechnen, wenn das Gesetz au&szlig;er Kraft gesetzt werden sollte &ndash; und empfehlen dem Mieter, die Differenzbetr&auml;ge daf&uuml;r schon mal zur&uuml;ckzulegen.<br>\nDer Hintergrund f&uuml;r die Regelung: Der g&uuml;nstigere Zahlbetrag orientiert sich an der gesetzlich festgelegten Obergrenze f&uuml;r Kaltmieten, die zum 23. Februar in Kraft trat. Der h&ouml;here Betrag spiegelt hingegen den Preis wider, den der Vermieter nehmen w&uuml;rde, wenn es das Gesetz nicht geben w&uuml;rde. Er soll dann f&auml;llig werden, wenn ein entsprechendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts den Mietendeckel kippen sollte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/mietendeckel-berlin-nachforderungen-1.4994777\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wertsch&auml;tzung f&uuml;r Pflege-Personal in Coronakrise als &bdquo;Show-Veranstaltung&ldquo; der Politik kritisiert<\/strong><br>\nDer Vorsitzende des Vereins &bdquo;Pflege in Bewegung&ldquo; und Leiter zweier Pflegeheime, Marcus Jogerst, hat den Umgang der Bundesregierung mit Pflegekr&auml;ften kritisiert.<br>\nDass die Pflegebranche w&auml;hrend der Corona-Pandemie als systemrelevant hervorgehoben worden sei, sp&uuml;re man l&auml;ngst nicht mehr, sagte Jogerst im Deutschlandfunk (Audiolink). Die kurzzeitige Wertsch&auml;tzung bezeichnete der Pflegeheim-Leiter als &bdquo;Show-Veranstaltung&ldquo;. Es sei einfach eine Pleite, die die Bundesregierung da hinlege. Es gebe weiterhin keine h&ouml;heren L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen. Nur Altenpfleger h&auml;tten einen einmaligen Bonus in der Corona-Krise erhalten, Krankenpfleger jedoch nicht. Dabei sei in den Krankenh&auml;usern w&auml;hrend der ersten Corona-Welle &bdquo;eine massive Last&ldquo; getragen worden. Nach Jogersts Worten ist &uuml;ber Jahrzehnte die Lohnentwicklung in der Pflege hinter anderen Berufen zur&uuml;ckgeblieben. In der Industrie verdiene ein Facharbeiter an einer Maschine wesentlich mehr als ein &bdquo;Facharbeiter am Mensch&ldquo;. Das sei ein moralisches Unding, kritisierte der Pflegeheimleiter.<br>\n&Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus. Er warnte vor einer zunehmenden Personalnot in der Branche. Falls sich Bezahlung und Arbeitsbedingungen nicht verbesserten, drohe eine weitere Abwanderung von Pflegekr&auml;ften, sagte Westerfellhaus der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo;. Sie seien zu Beginn der Corona-Krise noch hochgejubelt und f&uuml;r systemrelevant erkl&auml;rt worden. Doch schon jetzt gebe es gro&szlig;es Unverst&auml;ndnis, dass aus der Anerkennung bisher zu wenige nachhaltige Taten erwachsen seien, betonte Westerfellhaus. Er nehme beim Pflegepersonal eine Stimmung wahr, wonach sie in der Pandemie noch durchhalten, sich dann aber einen anderen Job suchen wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/covid-19-wertschaetzung-fuer-pflege-personal-in-coronakrise.1939.de.html?drn:news_id=1160775\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Extreme Pfennigfuchserei: Wie die neuen Hartz-IV-Regels&auml;tze kleingerechnet werden sollen<\/strong><br>\nPolitisch motiviert und methodisch unsauber<br>\nMalstifte und die Kugel Eis f&uuml;r Kinder sind irrelevanter Luxus? Auf eine neue Waschmaschine soll man 13 Jahre sparen? Der DGB hat die Vorschl&auml;ge des Arbeitsministeriums zur Neuberechnung von Hartz-IV analysiert. Und kommt zu einem vernichtenden Ergebnis: Die Regels&auml;tze bek&auml;mpfen Armut nicht, sie zementieren sie.<br>\nAlle f&uuml;nf Jahre ist die Bundesregierung in der Pflicht, zu ermitteln, was ein Mensch im reichen Deutschland mindestens zum Leben braucht und die die Hartz-IV-Regels&auml;tze neu festzusetzen. Am 12. August soll das Bundeskabinett &uuml;ber einen Vorschlag des Arbeitsministeriums zur Herleitung der Regels&auml;tze beschlie&szlig;en. Der DGB hat den Gesetzentwurf analysiert und findet deutliche Worte: Die Regels&auml;tze w&uuml;rden politisch motiviert kleingerechnet und Armut nicht bek&auml;mpft, sondern zementiert. Die Festsetzung sei methodisch unsauber und die Begr&uuml;ndungen, die die neuen Regels&auml;tze rechtfertigen sollen, seien teilweise unzutreffend und irref&uuml;hrend.<br>\n(&hellip;) Methodisch fragw&uuml;rdige Berechnungen<br>\nAus Sicht des DGB geh&ouml;ren viele der gestrichenen Ausgaben sehr wohl zu einem normalen Leben und zum Existenzminimum dazu. Die Verbrauchsstatistik zeige doch gerade, dass auch einkommensschwache Haushalte diese Ausgaben real t&auml;tigen, sie seien gesellschaftliche Normalit&auml;t&hellip;<br>\n13 Jahre sparen f&uuml;r eine Waschmaschine?<br>\nMit den Regels&auml;tzen muss nicht nur der laufende Lebensunterhalt finanziert werden, sondern auch teure Anschaffungen bezahlt werden, etwa wenn die Waschmaschine oder der K&uuml;hlschrank kaputt geht und ein neues Ger&auml;t angeschafft werden muss. Auch die daf&uuml;r in den Regels&auml;tzen eingepreisten Ans&auml;tze werden aus den Verbrauchsausgaben der Vergleichsgruppe ermittelt. Aus Sicht des DGB ein &bdquo;v&ouml;llig untaugliches Verfahren, das zu realit&auml;tsfernen Kleinstbetr&auml;gen f&uuml;hrt&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++ebbc85c2-dae8-11ea-9e25-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Von wegen Mindestlohn von 12,00 Euro <\/strong><br>\nder Mindestlohn steigt zum 01.01.2021 um 15 Cent auf 9,50 Euro brutto!<br>\nAm 30. Juni 2020 hat die Mindestlohnkommission ihren Dritten Beschluss zur Anpassung der H&ouml;he des gesetzlichen Mindestlohns gefasst und die Bundesregierung setzt den angepassten Mindestlohn durch eine Rechtsverordnung in Kraft. Am 01.01.2021 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 9,50 Euro, zum 01.07.2021 auf 9,60 Euro, zum 01.01.2022 auf 9,82 Euro und zum 01.07.2022 auf 10,45 Euro, jeweils brutto je Zeitstunde.<br>\nDieses Ergebnis ist nicht nur der Arbeit der Kommission &bdquo;vor dem Hintergrund der vorliegenden Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Erkenntnisse zur Besch&auml;ftigungs- und Wettbewerbssituation&ldquo; geschuldet, sondern liegt einem Deal der Regierungsparteien zugrunde. Vor allem aber verdeutlicht es noch einmal, dass die Festlegung des Mindestlohns durch die staatlichen Institutionen die Gewerkschaften insgesamt vorf&uuml;hrt und zeigt das Scheitern gewerkschaftlicher Lohnpolitik der letzten Jahrzehnte auf. (&hellip;)<br>\nIn Deutschland wurde im Jahr 2015 der Mindestlohn eingef&uuml;hrt. Heute, 5 Jahre sp&auml;ter, werden immer noch viele Besch&auml;ftigte um ihren Lohn geprellt und dem Staat entgehen Einnahmen aus Steuern und Sozialabgaben.<br>\nNeue Zahlen, die die Spezialeinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) nun ver&ouml;ffentlichte zeigen, dass in Speditionen, Landwirtschaft, Pflegeheimen, Gastronomie- und Reinigungsgewerbe die Auszahlung des Mindestlohns viel zu selten kontrolliert wird. Die Unternehmen werden kaum vom Zoll behelligt, k&ouml;nnen ruhig schlafen&hellip;<br>\nDie Umgehung der Zahlung des Mindestlohns ist in bestimmten Branchen besonders h&auml;ufig anzutreffen, vor allem im Hotel- und Gastst&auml;ttengewerbe, Einzelhandel und bei den privaten Haushalten. (&hellip;)<br>\nVor diesem Hintergrund und dem gro&szlig;en R&uuml;ckhalt in der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r eine sofortige Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf 12 Euro ist es v&ouml;llig unverst&auml;ndlich, wie der DGB und seine Einzelgewerkschaften das Ergebnis der Erh&ouml;hung um 15 Cent pro Stunde brutto feiern k&ouml;nnen&hellip;<br>\nVerschwiegen wird auch, dass die Gewerkschaften beim Prozess der Mindestlohnerh&ouml;hung hinter die Fichte gef&uuml;hrt wurden. Laut Handelsblatt gab es einen Deal innerhalb der Gro&szlig;en Koalition: Die Union bekommt f&uuml;r die Zustimmung zur Grundrente von der SPD eine St&auml;rkung der privaten Altersvorsorge. (&hellip;)<br>\nUnd damit ist eine moderate Lohnpolitik gefordert, mehr noch, sie wird f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre in Stein gemei&szlig;elt.<br>\nDer Beschluss der Mindestlohnkommission zeigt noch einmal, dass die Festlegung des Mindestlohns durch staatliche Institutionen die Gewerkschaften insgesamt am Nasenring durch die politische Manege f&uuml;hrt und dokumentiert das Scheitern gewerkschaftlicher Lohnpolitik der letzten Jahrzehnte.<br>\nEs ist aber ein hausgemachtes Problem, auch weil die Gewerkschaften die Zersplitterung des Arbeitsmarktes mit Leiharbeit, Werkvertr&auml;gen und Solo-Selbst&auml;ndigkeit zugelassen haben und dass im Jahr 2018 nur noch f&uuml;r rund 46 Prozent der Besch&auml;ftigten in Deutschland das Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis durch einen Tarifvertrag geregelt war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/von-wegen-mindestlohn-von-1200-euro-der-mindestlohn-steigt-zum-01-01-2021-um-15-cent-auf-950-euro-brutto\/#more-8875\">gewerkschaftsforum.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant ist auch die recht lange Aufz&auml;hlung der allt&auml;glichen Tricksereien. Angesichts dessen klingt die Forderung der SPD-Chefin &uuml;ber Mindestlohn: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h03\">Das reicht bei weitem nicht<\/a>&rdquo; der Heuchelei zumindest ziemlich nahe.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>K&uuml;rzung, ja bitte!<\/strong><br>\nViele &uuml;bersehen, dass wir l&auml;ngst mittendrin in der Arbeitszeitverk&uuml;rzung sind. Die Frage ist: Wer bezahlt daf&uuml;r? &ndash; Derzeit die Besch&auml;ftigten und der Staat. So darf es nicht bleiben. Und auch die extreme Ungleichverteilung der Arbeitszeit zwischen M&auml;nnern und Frauen muss sich dringend &auml;ndern &ndash; ganz besonders jetzt, wo Corona alles verschlimmert. Packen wir es an!<br>\n&Uuml;ber eine Arbeitszeitverk&uuml;rzung wollen sie nicht einmal diskutieren, hei&szlig;t es aktuell vonseiten der Wirtschaftskammer, der Arbeitsministerin, der Wirtschaftsministerin und auch von allen anderen, die in der &Ouml;VP etwas zu sagen haben. Eine Arbeitszeitverk&uuml;rzung, das gehe gar nicht, meinen sie, diese w&uuml;rde der Wirtschaft schlie&szlig;lich massiven Schaden zuf&uuml;gen. Dabei hat die Verk&uuml;rzung unserer Arbeitszeit vor &uuml;ber einem Jahrzehnt begonnen &ndash; wir sind also schon mittendrin! Denn egal ob es sich um die &ndash; auch von der Regierung gelobte &ndash; Kurzarbeit, Teilzeitarbeit oder die hohe Arbeitslosigkeit handelt, all das ist nichts anderes als eine Arbeitszeitverk&uuml;rzung. Die Frage ist also in Wirklichkeit nicht, ob wir k&uuml;rzer arbeiten sollen oder nicht, denn das tun wir ja ohnehin schon, die Frage ist vielmehr, wer daf&uuml;r bezahlt. Bis jetzt sind das ausschlie&szlig;lich wir, die Besch&auml;ftigten, und das muss sich &auml;ndern&hellip;<br>\n(&hellip;) Wir m&uuml;ssen also entweder die L&ouml;hne so radikal erh&ouml;hen, dass auch ein Teilzeiteinkommen zum Leben reicht, oder wir passen die gesetzliche Normalarbeitszeit endlich der Realit&auml;t an. So sorgen wir gleichzeitig auch daf&uuml;r, dass uns unser Arbeitsleben nicht krank macht und wir bis zur Pensionierung durchhalten, wir mehr Zeit f&uuml;r unsere Familien und Angeh&ouml;rigen gewinnen und den Sozialstaat entlasten &ndash; alles auf einmal. Einzig und allein die Scheuklappen der Nein-Rufer*innen m&uuml;ssten fallen, dann k&ouml;nnten wir alle einmal durchatmen und wieder optimistisch in die Zukunft blicken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/endlich-arbetiszeitverkuerzung\/\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nach Corona-Demo versetzt und suspendiert<\/strong><br>\nKritische Polizisten werden gema&szlig;regelt<br>\nAm Wochenende traten zwei Polizisten als Redner bei Demonstrationen gegen die staatlichen Ma&szlig;nahmen in der Corona-Krise auf und kritisierten in deutlichen Worten die Rolle von Politik und Medien. Am Montag wurde einer der beiden suspendiert, der andere versetzt.<br>\nDie beiden Polizisten, die am Wochenende auf verschiedenen Protestveranstaltungen gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen der Politik aufgetreten waren, haben bereits am Montag die ersten Konsequenzen ihres Handelns zu sp&uuml;ren bekommen.<br>\nMichael Fritsch, ein Polizist aus Hannover, war am Sonntag in Dortmund auf der Veranstaltung der Initiative &ldquo;Querdenken-231&rdquo; aufgetreten. Dabei hatte er Politik und Medien L&uuml;gen vorgeworfen und die in der Corona-Krise getroffenen Ma&szlig;nahmen als unrechtm&auml;&szlig;ig bezeichnet.<br>\nAm Montagabend meldete die Hannoversche Allgemeine, dass die Polizeidirektion den Kriminalhauptkommissar suspendiert habe. Das Blatt wusste ferner zu berichten, dass die Polizei Hannover wegen des Auftritts &ldquo;heftig in der Kritik stand&rdquo;.<br>\n&Auml;hnlich erging es dem fr&auml;nkischen Polizisten Bernd Bayerlein. Der Beamte hatte am Samstag in Augsburg auf einer Demonstration unter dem Motto &ldquo;Fest f&uuml;r Freiheit und Frieden&rdquo; &uuml;ber seine Erfahrungen in der Corona-Krise gesprochen und dabei mitunter beklagt, wie sich Deutschland durch das Verbreiten von Angst und Schrecken durch Politik und Medien in einen Denunziantenstaat verwandelt habe. Am Ende seiner Rede hatte er die anwesenden Polizisten aufgefordert, aufzustehen und sich dem Protest anzuschlie&szlig;en.<br>\nDer Bayerische Rundfunk (BR) berichtete am Montagabend, dass das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken in N&uuml;rnberg den Mann intern versetzt habe&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/105468-nach-corona-demo-versetzt-und\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mehrheit der Wirte bef&uuml;rchtet Pleite wegen Corona<\/strong><br>\nDer Gastst&auml;ttenverband Dehoga warnt vor einer &bdquo;Pleitewelle ungeahnten Ausma&szlig;es&ldquo;. Besonders dramatisch sei die Lage bei den Clubs.<br>\nRestaurants, Caf&eacute;s und Hotels sind inzwischen zwar wieder ge&ouml;ffnet, doch zahlreiche Betreiber bangen wegen der Corona-Krise weiter um ihre Existenz. Etwa 60 Prozent der Betreiber von Gastst&auml;tten und Hotels in Deutschland k&auml;mpfen ums &Uuml;berleben. Das ergab eine Umfrage des Deutschen Hotel- und Gastst&auml;ttenverbands Dehoga unter 7200 Gastronomen und Hoteliers.<br>\n59,6 Prozent der Betriebe gaben an, dass sie die Corona-Krise inzwischen als Existenzbedrohung ansehen. F&uuml;r den Zeitraum Januar bis Juli nannten die Befragten im Durchschnitt einen Umsatzverlust von 60,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders dramatisch fiel das Minus mit 86,8 Prozent im April aus. Bezogen auf das Gesamtjahr rechnen die Betriebe mit einem Umsatzr&uuml;ckgang im Schnitt von mindestens 51 Prozent. Ein Grund f&uuml;r die Umsatzverluste sind auch die coronabedingten Vorschriften. Aufgrund der Abstandsgebote ist die Kapazit&auml;t der Betriebe um durchschnittlich 42 Prozent eingeschr&auml;nkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/mehrheit-der-wirte-befuerchtet-pleite-wegen-corona-li.98209\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bezahlen Steuerzahler die Flucht des spanischen Ex-K&ouml;nigs?<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Staatschef, der sich vor Korruptionsermittlungen ins Ausland abgesetzt hat, wird jedenfalls von aus Steuermitteln finanzierten Zivilgarden begleitet<br>\nDer Skandal &uuml;ber die Flucht des ehemaligen spanischen Regierungschefs, der sich vor einer Woche vor laufenden Ermittlungen wegen Geldw&auml;sche, Steuerhinterziehung und Korruption ins Ausland abgesetzt hat, weitet sich aus. Es gibt mehr Drama. L&auml;ngst war klar, dass die sozialdemokratische Regierung in die gesamten Planungen eingebunden war.<br>\n(&hellip;) Ausgehen darf man davon, dass ein Exil-Land gew&auml;hlt wird, das ihn sicher nicht an die Schweiz ausliefern wird. Denn wohl nur die Justiz der Eidgenossen k&ouml;nnte mit ihren Ermittlungen daf&uuml;r sorgen, dass Juan Carlos zur Verantwortung gezogen wird. Von der politisierten Justiz in seiner Heimat hat der Ex-K&ouml;nig von Diktator Francos Gnaden wenig zu bef&uuml;rchten. F&uuml;r die Regierung ist die Flucht dienlich, denn sie muss sich nun nicht mit m&ouml;glichen peinlichen Auslieferungsgesuchen der Schweiz herumschlagen. Dort wird nicht nur wegen Geldw&auml;sche und Steuerhinterziehung ermittelt, sondern auch wegen Korruption&hellip;<br>\nMit allen Mitteln wollen die monarchistischen Sozialdemokraten erneut die Debatte abw&uuml;rgen, die schon 2014 aufkam, als Juan Carlos wegen seiner st&auml;ndigen Skandale abdanken musste&hellip;<br>\nEiner Demokratie ist das unw&uuml;rdig. Das gilt auch f&uuml;r die Tatsache, dass der K&ouml;nig f&uuml;r seine Verbrechen w&auml;hrend der Amtszeit &ldquo;Unantastbarkeit&rdquo; genie&szlig;en soll. Deshalb wurden lange nicht einmal Ermittlungen gegen Juan Carlos in Spanien eingeleitet. Erst als die Schweiz aktiv wurde, sah man pl&ouml;tzlich auch in Madrid, dass er Gelder auch noch nach seinem Abdanken verschoben und keine Steuern bezahlt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bezahlen-Steuerzahler-die-Flucht-des-spanischen-Ex-Koenigs-4868053.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Zu dem Thema Spanien hatten auch die Nachdenkseiten gestern einen ausf&uuml;hrlichen Beitrag gebracht: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63732\">Ich bin dann mal weg: Ein K&ouml;nig auf der Flucht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Abgeblitzt in Moskau<\/strong><br>\nHeiko Maas (SPD) hatte f&uuml;r seine Reise in die russische Hauptstadt am Dienstag einen Anlass: Am 12. August vor 50 Jahren war im Kreml der &raquo;Moskauer Vertrag&laquo; zwischen der Sowjetunion und der Bundesrepublik unterzeichnet worden. Willy Brandt (SPD) schuf mit dem Abkommen die Voraussetzung f&uuml;r alle folgenden &raquo;Ostvertr&auml;ge&laquo;, vor allem die mit der DDR. Das hinderte allerdings den damaligen bundesdeutschen Au&szlig;enminister Walter Scheel (FDP) nicht, bei der Vertragsunterzeichnung seinem sowjetischen Amtskollegen Andrej Gromyko einen Brief zu &uuml;berreichen, in dem Bonn seinen Anspruch auf Einverleibung der DDR &raquo;in freier Selbstbestimmung&laquo; anmeldete&hellip;<br>\nMaas w&uuml;rdigte auf einer Pressekonferenz mit dem russischen Au&szlig;enminister Sergej Lawrow insofern zu Recht den Vertrag als Voraussetzung f&uuml;r die &raquo;deutsche Einheit&laquo; 1990. Die &raquo;freie Selbstbestimmung&laquo; hatten die Bonner jedoch wie die damals in Moskau Regierenden vergessen &ndash; und so geht seither permanent von deutschem Boden Krieg aus. 30 Jahre sp&auml;ter mischt die BRD, sei es bewaffnet, sei es mit Sanktionen oder Drohungen, so ziemlich &uuml;berall auf der Welt wieder mit, und ihr Au&szlig;enminister f&uuml;hrt sich entsprechend auf. In Moskau nahm er den Mord an einem tschetschenischen Dschihadisten im August 2019 im Kleinen Tiergarten von Berlin-Moabit zum Anlass, mit &raquo;weiteren Reaktionen&laquo; zu drohen, wenn Moskau nicht die Beweise liefert, die Berlin nicht hat. Dort wird n&auml;mlich behauptet, die Tat sei &raquo;im Auftrag von staatlichen Stellen der Russischen F&ouml;deration&laquo; oder Tschetscheniens als deren Teil ver&uuml;bt worden.<br>\nUnter solchen Vorzeichen &ndash; Ausdruck neuer Aggressivit&auml;t und neuen Gr&ouml;&szlig;enwahns &ndash; wurde Maas am Dienstag nicht im Kreml empfangen. Er und Lawrow schauten sich lediglich das Original des &raquo;Moskauer Vertrages&laquo; an und w&uuml;rdigten ihn jeder auf seine Weise: Lawrow sprach von den sowjetischen Bem&uuml;hungen um Frieden, Maas vom Anschluss. Der Rest war Routine, von einem Neustart wie 1970 keine Spur. Man war sich einig, dass man sich zu Syrien, Libyen, Sanktionen und Belarus uneinig ist.<br>\n(&hellip;) Am heutigen Mittwoch gedenkt Maas als vermutlich erstes bundesdeutsches Regierungsmitglied offiziell der mehr als einer Million Opfer der Leningrader Blockade. Die am Dienstag ge&auml;u&szlig;erte Hoffnung der Au&szlig;enpolitikerin Sevim Dagdelen (Linke) allerdings, das k&ouml;nne &raquo;Auftakt sein f&uuml;r eine neue Entspannungspolitik&laquo;, wird sich nicht erf&uuml;llen. Maas hatte in Moskau anderes im Kopf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/384070.kreml-versperrt-abgeblitzt-in-moskau.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die EU &ndash; ein Tr&uuml;mmerhaufen<\/strong><br>\nvon Hannes Hofbauer, Wien<br>\n(&hellip;) Der erste analoge Gipfel mit physischer Anwesenheit seit den Lockdowns war ein einziges Wundenlecken. Mitte M&auml;rz hatte die Europ&auml;ische Union ihre bisher dunkelste Stunde erlebt. Ein Virus, oder besser: das Virus-Management, f&ouml;rderte zutage, was Worth&uuml;lsen wie &bdquo;europ&auml;ische Solidarit&auml;t&ldquo;, &bdquo;Grenzenlosigkeit&ldquo; und &bdquo;Weltoffenheit&ldquo; wert sind, wenn es auf sie ank&auml;me: nichts. Die ausschlie&szlig;lich nationalstaatlich verordneten Notstandsgesetze und Grenzschlie&szlig;ungen hatten f&uuml;r EU-Kommission und EU-Rat den Charakter eines politischen Offenbarungseids. Br&uuml;ssel war abgemeldet. Dazu kam der nun endg&uuml;ltige R&uuml;ckzug der zweitgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft, Gro&szlig;britannien. Der Vollzug des Brexit machte es f&uuml;r die &uuml;brig gebliebenen Mitglieder deutlich: Es wird teurer&hellip;<br>\n(&hellip;) Was das Corona-&bdquo;Rettungspaket&ldquo; noch offenbart, ist die Fortschreibung der &ouml;konomischen Ungleichheit im &bdquo;Euro&ldquo;-Raum. Denn die Kreditvergabe von 360 Milliarden Euro (bei 390 Milliarden Zusch&uuml;ssen) an haupts&auml;chlich Staaten des europ&auml;ischen S&uuml;dens garantiert den Bestand des Systems, wonach Export-L&auml;nder wie Deutschland den Euro und billige Arbeitskr&auml;fte dazu n&uuml;tzen k&ouml;nnen, im Gesch&auml;ft zu bleiben, und die Peripherie mittels Zusch&uuml;ssen und Krediten notgef&uuml;ttert wird. Damit kann ihre Nachfrage nach hochwertigen Industrieg&uuml;tern aus den Zentralr&auml;umen aufrechterhalten werden&hellip;<br>\n(&hellip;) Der EU-Gipfel vom Juli 2020 hat zudem einen Vorgeschmack auf k&uuml;nftige Auseinandersetzungen gegeben. Blockbildungen innerhalb der Europ&auml;ischen Union werden in Zukunft h&auml;ufiger und nicht mehr hinter den Kulissen stattfinden. Die erfolgreiche Allianz der vier oder f&uuml;nf Sparmeister wird Nachahmer finden. Zudem wurde deutlich, wie labil die entscheidende Achse Berlin-Paris ist, sie kann bereits nach dem n&auml;chsten Wahlgang der Vergangenheit angeh&ouml;ren. Damit ist nicht nur die Abh&auml;ngigkeit von den Urneng&auml;ngen in Deutschland und Frankreich gemeint, sondern auch von jenem in den USA. Die Frage, wer nach dem Ausscheren Gro&szlig;britanniens aus der EU das Liebkind Washingtons sein wird, kann auch Einfluss auf die deutsch-franz&ouml;sischen Beziehungen haben. Sich von den USA zu l&ouml;sen, dazu waren die westeurop&auml;ischen Einigungsbestrebungen seit dem Kohle-Stahl-Pakt des Jahres 1950 nicht gemacht und das scheint auch heute nicht auf der Tagesordnung zu stehen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2020\/07\/die-eu-%e2%80%93-ein-truemmerhaufen-53587.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Tr&uuml;mmer globaler Machtspiele<\/strong><br>\nW&auml;hrend Beirut die Toten betrauert, zeigt sich einmal mehr, wie die gesamte Region ins Chaos gest&uuml;rzt worden ist: Einmischung aus dem Ausland hat viel dazu beigetragen<br>\nSeit Jahren gilt die Region als instabilste der Welt, als ein Pulverfass, das jeden Moment in die Luft gehen kann. Die schreckliche Trag&ouml;die der vergangenen Woche wirft die gr&ouml;&szlig;ere Frage auf, wie viele Schocks solche fragilen, verletzlichen Staaten verkraften k&ouml;nnen, bevor sie zerrei&szlig;en, zusammenbrechen und auseinanderfliegen. Ist der ganze Nahe Osten dabei, zu explodieren?<br>\nFast zehn Jahre, nachdem die Reformhoffnungen des Arabischen Fr&uuml;hlings in einem Sturm von Gewalt und Konterrevolution zerschlagen wurden, und zu einem Zeitpunkt, an dem die regionalen Spannungen erneut auf einen H&ouml;hepunkt zulaufen, steht m&ouml;glicherweise ein Wendepunkt bevor.<br>\nSchon lange ein gescheiterter Staat<br>\nIn vielerlei Hinsicht befand sich die libanesische Republik, die 1943 mit dem Ende der franz&ouml;sischen Mandatszeit gegr&uuml;ndet wurde, bereits vor der Explosion in einer existenziellen Krise. Ein gescheiterter Staat ist laut Definition einer, der seine Bev&ouml;lkerung nicht sch&uuml;tzen, ern&auml;hren und in Arbeit bringen, seine Grenzen nicht sch&uuml;tzen und seine Schulden nicht bezahlen kann. Auf den Libanon treffen alle diese Kriterien zu.<br>\nDie offizielle Fahrl&auml;ssigkeit, die das Desaster am Dienstag vermutlich verursacht hat, ist ein typisches Ergebnis von Regierungssystemen, die von Parteigeist, Sektierertum, Korruption und fehlender demokratischer Verantwortlichkeit ausgeh&ouml;hlt sind. Wieder lassen sich f&uuml;r die Regierung in Beirut in alle K&auml;stchen ein H&auml;kchen setzen. Und doch ist die Pest der Einmischung aus dem Ausland von all den &Uuml;beln vielleicht das schlimmste &ndash; und der Libanon ist ein Hauptopfer&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/truemmer-globaler-machtspiele\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.B.:<\/strong> Dass Sie den Literaturhinweis # 15 Tr&uuml;mmer globaler Machtspiele unkommentiert verlinken, hat mich gewundert.<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/truemmer-globaler-machtspiele\">Formulierungen wie:<\/a><\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Was auf den Libanon und den Irak zutrifft, trifft auch auf weite andere Teile des Nahen Ostens zu. Syrien wird allein durch die grenzenlose Brutalit&auml;t der Assad-Regierung zusammengehalten, unterst&uuml;tzt von einem weiteren neoimperialistischen R&auml;uber, Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin. Aber die Provinz Idlib widersetzt sich weiter. Zudem gibt es Anzeichen daf&uuml;r, dass sich auch andernorts erneute Opposition regt. Ob der syrische Staat als Ganzes &uuml;berleben wird, steht weiter in Frage.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>scheinen mir keineswegs eine zutreffende Einsch&auml;tzung der komplexen Lage in Syrien darzustellen, viel eher klingen sie wie NATO-Propaganda.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich hoffe, es handelt sich um ein Versehen, denn ich sch&auml;tze Ihre Website u.a. deswegen, weil sie normalerweise derartig einseitigen und verf&auml;lschenden &ldquo;Informationen&rdquo; eher Aufkl&auml;rung entgegensetzen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anwort von Jens Berger:<\/strong> Das ist in der Tat ein Versehen und ein Fehler, der passieren kann aber nicht passieren sollte. Tut mir leid. Wir haben den Hinweis so von einem Leser bekommen und nicht sorgf&auml;ltig genug gepr&uuml;ft.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Hilfe mit kolonialem Gestus<\/strong><br>\nBeirut Nach der Explosion inszenieren sich verschiedene Staaten als Helfer. Doch sie alle haben ihre eigene Agenda. Echter Wandel kann nur aus der Zivilgesellschaft kommen<br>\n(&hellip;) Das System Libanon, sein Staatsversagen und seine klientilistisch-religi&ouml;se aufgesplitterte Verwaltung und Politik, die unf&auml;hig ist f&uuml;r ein Gemeinwohl aller zu sorgen, ist ohne die internationalen Einfl&uuml;sse, die ihre jeweilige Klientel gezielt f&ouml;rdern, nicht zu denken und zu erkl&auml;ren. Jede internationale staatliche Hilfe hat eine eigene politische Agenda, die sich den Floskeln der Humanit&auml;t bedient. Wenn die alte Kolonialmacht Frankreich mit Pr&auml;sident Macron als erstes im Libanon aufschl&auml;gt und strukturelle Ver&auml;nderungen verlangt, l&auml;sst das wenig hoffen und viel f&uuml;rchten. Es ist ein Wettrennen um politische Einflussnahme und Vormachtstellung, das jetzt &uuml;ber das Vehikel der Nothilfe stattfindet.<br>\nBei allen guten Ank&uuml;ndigungen besteht das vornehmliche Ziel darin, den Libanon &ndash; angesichts der unsicheren Lage der gesamten Region &ndash; zu stabilisieren. Diese eher hilflose Versuch den Status Quo zu wahren will verhindern, dass sich Fl&uuml;chtlinge von dort nach Europa aufmachen, dass der Einfluss des Irans zu gro&szlig; wird, dass die Banken wieder funktionieren und man die H&ouml;lle der Armut, zu der gro&szlig;e Teile des Libanons geworden sind, nicht allzu offensichtlich sieht.<br>\nEine solche interessensgeleiteter Hilfe ist Teil der Katastrophenursache und nicht Teil ihrer L&ouml;sung sein. Wenn Macron so tut, als wisse er, wie die schwierige Lage im Libanon zu l&ouml;sen ist, dann verbirgt sich dahinter nur die Fixierung auf alte Rezepte und die Hoffnung auf schnelle Ergebnisse, die sich, wie das aus anderen humanit&auml;ren Krisen schon bekannt ist, im Nachhinein als fatale Konzepte neoliberaler Provenienz erweisen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/hilfe-mit-kolonialem-gestus\">Der Freitag<\/a><\/p>\n<p><strong>Und auch: Massenproteste, Besetzungen und Selbstorganisation im Libanon:<\/strong><br>\nWas da explodiert ist, ist der Kapitalismus. Pur. Und wer im Land von &bdquo;Stuttgart 21&ldquo; jetzt nur &bdquo;Korruption&ldquo; ruft &ndash; hilft jenen, die dieses System entwickelt haben&hellip;<br>\nDie gewaltigen Massenproteste am Samstag, 8. August 2020, in Beirut hatten sich regelrecht angek&uuml;ndigt: Sowohl durch die Wut nach der t&ouml;dlichen Explosion, als auch durch die monatelangen Proteste zuvor &ndash; und erst recht durch die tiefe Krise des kapitalistisch-korrupten Proporz-Systems. &bdquo;Alle meint alle&ldquo; &ndash; die Parole der Besetzungen (&bdquo;alle sollen gehen&ldquo;) ist die aktualisierte Version des argentinischen &bdquo;Que se vayan todos&ldquo; vor rund 20 Jahren. So hatten es die Besetzerinnen und Besetzer der Ministerien in Beirut unterstrichen &ndash; dass sie ein Ende des Systems haben wollen und keinen der verschiedenen Repr&auml;sentanten, die von den Proporz-Kapitalisten hinter verschlossenen T&uuml;ren ausgehandelt werden. Was auch deutlich macht, dass es viele geben wird, die die nun angek&uuml;ndigten Neuwahlen keineswegs mit Begeisterung zur Kenntnis nehmen werden. Die Polizei reichte nicht mehr &ndash; es musste die Armee &bdquo;ran&ldquo; zur Verteidigung des Regimes. Und w&auml;hrend die reaktion&auml;re Hizbollah Drohungen gegen Demonstrierende ausst&ouml;&szlig;t, sehen die diversen imperialistischen Kr&auml;fte eine Chance, eben diese Organisation los zu werden, beziehungsweise ihren Einfluss zu reduzieren. Die Trump-Mannschaft unterstrich, es m&uuml;sse Freiheit f&uuml;r Demonstrationen geben &ndash; nicht in den USA, wo sie dagegen den Polizeistaat auffahren, sondern im Libanon &ndash; und die franz&ouml;sische Polizei-Regierung tut dasselbe. (&Uuml;ber den wenig freundlichen Empfang der Bev&ouml;lkerung Beiruts f&uuml;r Macron hatten wir bereits in unserem ersten Beitrag berichtet). Kein Grund, in diesem (zweitrangigen) Aufeinanderprallen reaktion&auml;rer Kr&auml;fte eine andere Partei zu ergreifen, als die jener Dritten, die auf den Stra&szlig;en nicht nur Beiruts f&uuml;r eine Ver&auml;nderung des Systems gegen die W&uuml;nsche von Hizbollah und Kapitalisten jeglichen Ursprungs eintreten. Siehe zu den aktuellen Auseinandersetzungen im Libanon, ihren Ursachen, Hintergr&uuml;nden und Perspektiven unsere ausf&uuml;hrliche und kommentierte Materialsammlung &bdquo;Beirut brennt weiter &ndash; jetzt vor Protesten&ldquo; vom 09. August 2020<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/libanon\/libanon_politik\/massenproteste-besetzungen-und-selbstorganisation-im-libanon-was-da-explodiert-ist-ist-der-kapitalismus-pur-und-wer-im-land-von-stuttgart-21-jetzt-nur-korruption\/\">LabourNet<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Hongkong-Streit: China antwortet mit eigenen Sanktionen gegen US-Personen<\/strong><br>\nAls Reaktion auf die US-Sanktionen gegen Politiker und Beamte in Hongkong und China hat die Regierung in Peking eigene Strafma&szlig;nahmen gegen elf US-B&uuml;rger verh&auml;ngt. Dar&uuml;ber informierte das chinesische Au&szlig;enministerium am Montag.<br>\nSanktionen wurden demnach gegen die US-Senatoren Marco Rubio, Ted Cruz, Pat Toomey, Josh Hawley und Tom Cotton sowie den Kongressabgeordneten Chris Smith verh&auml;ngt.<br>\nAuf der Liste stehen auch Kenneth Roth von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch und Michael Abramowitz, Pr&auml;sident der von der US-Regierung finanzierten Organisation Freedom House. Es gab keine Informationen dazu, wie die Sanktionen konkret aussehen.<br>\n&bdquo;Als Reaktion auf das falsche Verhalten der USA hat China ab heute Sanktionen gegen diejenigen verh&auml;ngt, die sich in Hongkong-Angelegenheiten abscheulich verhalten haben&ldquo;, sagte ein Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums.<br>\nDie USA hatten am Freitag wirtschaftliche Sanktionen gegen Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam und weitere Politiker in Kraft gesetzt. Ihre Verm&ouml;genswerte in den USA, falls sie solche haben, sollen eingefroren werden, au&szlig;erdem d&uuml;rfen US-Amerikaner mit ihnen keine Gesch&auml;fte mehr f&uuml;hren. Die betroffenen Personen sollen Washington zufolge &bdquo;die Autonomie Hongkongs eingeschr&auml;nkt&ldquo; und &bdquo;die Rede- und Versammlungsfreiheit der B&uuml;rger Hongkongs untergraben haben&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20200810327669370-hongkong-streit-china-antwortet-mit-eigenen-sanktionen-gegen-us-personen-\/\">Sputnik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Dies ist nicht das erste Mal, da&szlig; China mit gleicher M&uuml;nze zur&uuml;ckzahlt. Die Zeiten &auml;ndern sich, das neue, selbstbewu&szlig;te und auch erfolgreiche China wird auf keinen Fall nochmals die Dem&uuml;tigungen der Vergangenheit, insbesondere wie damals von Gro&szlig;britannien hinnehmen. Und das ist auch gut so!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Aggressive T&uuml;rkei z&uuml;ndelt weiter<\/strong><br>\nErneut Kriegsgefahr im &ouml;stlichen Mittelmeer: Die T&uuml;rkei nimmt ihre umstrittene Suche nach Gasvorkommen vor griechischen Inseln wieder auf, Griechenland versetzt das Milit&auml;r in h&ouml;chste Alarmbereitschaft. Und was macht die EU? Sie ruft zum &ldquo;Dialog&rdquo; auf.<br>\nAthen k&uuml;ndigte eine Sondersitzung des Regierungsrates f&uuml;r Au&szlig;enthemen und Verteidigung (KYSEA) unter Vorsitz von Regierungschef Mitsotakis an, wie die staatliche Nachrichtenagentur ANA-MPA meldete. Zahlreiche Schiffe der Kriegsmarinen der beiden Nato-Staaten sind in dieser Region unterwegs, hie&szlig; es in Athen.<br>\nDie Spannungen d&uuml;rften bis zum 23. August anhalten &ndash; denn so lange will die T&uuml;rkei ihre Gas Suche fortsetzen. Ende Juli h&auml;tte eine &auml;hnliche Situation beinahe zum Krieg gef&uuml;hrt. Kanzlerin Merkel konnte die Lage in letzter Minute entspannen &ndash; doch offenbar war ihr Vermittlungserfolg nur von kurzer Dauer.<br>\nDenn Merkel setzt auf &ldquo;Dialog&rdquo;, w&auml;hrend Sultan Erdogan eine Politik des &ldquo;fait accompli&rdquo; verfolgt. So hatte Erdogan mit der &Uuml;bergangsregierung in Libyen die Seegrenzen im &ouml;stlichen Mittelmeer neu gezogen. Athen ist nun nachgezogen &ndash; und hat und ein &auml;hnliches Abkommen mit &Auml;gypten geschlossen.<br>\nDas will Erdogan nicht hinnehmen. Anders als vor wenigen Wochen will er offenbar auch keine Vermittlung Merkels mehr akzeptieren. Wer in dieser Lage auf die EU hofft, d&uuml;rfte entt&auml;uscht werden. Au&szlig;enkommissar Borrell setzte zwar ein Statement ab, k&uuml;ndigte aber keinerlei Taten an.<br>\nDabei h&auml;tte die EU einen m&auml;chtigen Hebel: Das Zollabkommen mit der T&uuml;rkei. Borrell k&ouml;nnte mit der K&uuml;ndigung drohen &ndash; angesichts der akuten, sich t&auml;glich zuspitzenden Wirtschaftskrise in der T&uuml;rkei w&auml;re dies ein wirksames Instrument. Stattdessen setzen Merkel und Borrell weiter auf Appeasement&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/update-aggressive-tuerkei-zuendelt-weiter\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>Dazu: Erdogan lehnt neues &auml;gyptisch-griechisches Abkommen im Mittelmeerraum ab<\/strong><br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan sagte am Freitag, dass das &auml;gyptisch-griechische Abkommen &uuml;ber die Demarkation der Seegrenzen &bdquo;wertlos und nichtig&ldquo; sei.<br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident betonte, dass sein Land die Erschlie&szlig;ung des &ouml;stlichen Mittelmeers fortsetzen werde. Er wies darauf hin, dass sie auf Wunsch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel vorr&uuml;bergehend gestoppt worden sei, dies f&uuml;r Griechenland und Ankara jedoch nicht verpflichtend sei: &bdquo;Deshalb haben wir ein Schiff zur Erschlie&szlig;ung des &ouml;stlichen Mittelmeers geschickt, um nach Gas zu suchen&ldquo;.<br>\nErdogan fuhr fort: &bdquo;Wir brauchen nicht mit denen zu verhandeln, die keine Rechte im Bereich der maritimen Nutzungszonen haben&ldquo;.<br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident f&uuml;gte hinzu, dass sich sein Land weiterhin &bdquo;mit gro&szlig;er Entschlossenheit&ldquo; an die mit Libyen unterzeichneten Abkommen halten werde.<br>\nAm Donnerstag unterzeichneten Griechenland und &Auml;gypten ein Abkommen &uuml;ber die Demarkation ihrer Seegrenzen im Mittelmeer, das eine Antwort auf das Vorgehen der T&uuml;rkei in der Region darstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2020\/08\/08\/erdogan-lehnt-neues-aegyptisch-griechisches-abkommen-im-mittelmeerraum-ab\/\">Linke Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Ahlams Schreie &ndash; Es gibt keine Freiheit ohne die Freiheit der Frauen<\/strong><br>\nHunderte Menschen versammelten sich am 22. Juli 2020 vor dem jordanischen Parlament, um gegen h&auml;usliche Gewalt zu protestieren und Gerechtigkeit und Sicherheit f&uuml;r Frauen einzufordern. Ausl&ouml;ser war die Ermordung von Ahlam, einer etwa 30-j&auml;hrigen Jordanierin, die Augenzeugenberichten zufolge brutal von ihrem Vater erschlagen worden war.<br>\n(&hellip;) Allgemein besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen dem moderaten Image, das Jordanien im Ausland pflegt, und der politischen Realit&auml;t vor Ort. Am h&auml;rtesten trifft es jene Frauen, die kein Einkommen haben oder &uuml;ber ihr Einkommen nicht selbst verf&uuml;gen d&uuml;rfen. Sie haben kaum praktische M&ouml;glichkeiten, sich gef&auml;hrlichen Situationen in ihren Familien zu entziehen. Internationale Projekte, die performativ Initiativen zur Gleichberechtigung f&ouml;rdern, sind in vielen F&auml;llen ungen&uuml;gend und k&ouml;nnen die f&uuml;r Frauen gef&auml;hrlichen Machtgef&auml;lle sogar stabilisieren. In dem Ma&szlig;e, in dem sich Jordanien als stabiles und sicheres Land inszenieren kann oder inszeniert wird, wird nicht danach gefragt, f&uuml;r wen diese Sicherheit gilt. F&uuml;r Frauen wie Ahlam augenscheinlich nicht. Welchen Preis zahlen wir also f&uuml;r diese Stabilit&auml;t, die uns angeblich sch&uuml;tzt? Oder, um es wie die britisch-&auml;gyptische Journalistin Yousra Imran auszudr&uuml;cken: Jordanien hat zwar glitzernde Shopping Malls, Tech Start-ups, und schnelles Internet, die Gesetzeslage ist aber entschieden anachronistisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/news\/id\/42752\/ahlams-schreie-es-gibt-keine-freiheit-ohne-die-freiheit-der-frauen?cHash=18762b00a48d3161e01cd04f71bd0f6e\">Rosa Luxemburg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die Situation der Frauen pr&auml;sentiert sich &auml;hnlich besonders in den islamischen L&auml;ndern, aber nicht nur dort.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[1,19],"tags":[],"class_list":["post-63758","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-das-kritische-tagebuch","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63758","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63758"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63758\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":63779,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63758\/revisions\/63779"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63758"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=63758"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=63758"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}