{"id":63826,"date":"2020-08-15T11:45:13","date_gmt":"2020-08-15T09:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63826"},"modified":"2020-08-15T12:13:10","modified_gmt":"2020-08-15T10:13:10","slug":"leserbriefe-zu-hitze-duerre-monokulturen-der-deutsche-wald-stirbt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63826","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eHitze, D\u00fcrre, Monokulturen \u2013 der deutsche Wald stirbt\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63762\">In seinem Beitrag<\/a> hat Jens Berger das Waldsterben thematisiert. Die aufzuforstende Fl&auml;che entspricht der Gr&ouml;&szlig;e des Saarlandes. Das wird jedoch kaum beachtet. Die Ursachen sind vielf&auml;ltig und werden benannt &ndash; u.a. Klimawandel und Monokulturen. Der &bdquo;&acute;M&auml;rchenwald&acute; aus unseren Vorstellungen hat in Deutschland keine Zukunft&ldquo; und es stellt sich die Frage, welchen Wald wir hierzulande zuk&uuml;nftig haben wollen.<br>\nZahlreiche Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten haben schnell auf diesen Artikel reagiert. Hier nun eine Auswahl der eingereichten Antworten. F&uuml;r die Leserbriefe bedanken wir uns sehr. Zusammengestellt von Christian Reimann.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nich kann ihnen nur unumwunden zustimmen, der Deutsche Wald steht vor einer massiven Umw&auml;lzung &ndash; und mit ihm das ganze Land. Wir haben hier einen Problemkomplex vor uns, den die meisten offenbar noch nicht einmal ansatzweise auf dem Schirm haben, der uns aber unweigerlich zu dem Schlu&szlig; f&uuml;hrt, da&szlig; das Deutschland des Jahres 2100 nur noch sehr wenig mit dem gemein haben wird, das wir heute kennen.<br>\n&nbsp;<br>\nNun hat uns Mutter Natur im Bayerischen Wald schon seit Mitte der 90er Jahre eindr&uuml;cklich vor Augen gef&uuml;hrt, was sie von unseren selbstgemachten Fichtenmonokulturen h&auml;lt, n&auml;mlich nichts. Ohne permanente menschliche Eingriffe sind sie zu einem erstaunlich schnellen Tod verurteilt, aber anstatt innezuhalten und einen Moment dar&uuml;ber nachzudenken, ob es angesichts dieser Tatsache sinnvoll ist, an der bisherigen Form der Forstbewirtschaftung festzuhalten, wurde der Parkverwaltung vorgeworfen, sie w&uuml;rde das Naturschutz- in ein Katastrophengebiet verwandeln. Dabei hat sie uns lediglich einen Einblick in den tats&auml;chlichen Zustand unserer W&auml;lder erlaubt. Es war ein dringend notwendiges Experiment zu der Frage: Sind die deutschen Forstgebiete von sich aus &uuml;berlebensf&auml;hig? Und die Antwort war mehr als eindeutig. Sie sind es nicht.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn diese Monokulturen schon in H&ouml;hen von &uuml;ber 1000 Metern dem massiven Sch&auml;dlingsbefall zum Opfer fallen, dann kann es in Lagen von 500m oder niedriger unm&ouml;glich besser aussehen. Wenig &uuml;berraschend ist die Situation f&uuml;r die Waldbauern heute h&ouml;chst problematisch, denn die unglaubliche Menge an Schadholz kann teilweise nur noch unter Inkaufnahme finanzieller Verluste geschlagen werden. Es ist meiner Ansicht nach nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten vor dieser best&auml;ndig schwieriger werdenden Sisyphos-Aufgabe kapitulieren und ihre W&auml;lder notgedrungen dem Verfall preisgeben, oder besser gesagt, den nat&uuml;rlichen Prozessen &uuml;berlassen, in der Hoffnung, da&szlig; sie noch rechtzeitig richten, was Menschen lange Jahre verpfuscht haben.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Frage die man sich nunmehr Stellen mu&szlig; ist, was nach Fichte und Kiefer kommen soll. Die Lage ist leider dergestalt, da&szlig; das, was man heute nach bestem Wissen und Gewissens pflanzt, in 30 Jahren wom&ouml;glich schon nicht mehr dem zunehmenden Hitze- und D&uuml;rrestress gewachsen ist. Es ist ein Aufbruch ins Ungewisse, in eine klimatische Terra Incognita, und keiner wei&szlig;, welche, oder ob in ferner Zukunft &uuml;berhaupt noch gr&ouml;&szlig;ere W&auml;lder in Deutschland stehen werden, denn auch die Laubh&ouml;lzer sehen sich durch Klimawandel, Artensterben und importierte Sch&auml;dlinge einer gegenw&auml;rtig kaum absch&auml;tzbaren Bedrohung ausgesetzt.<br>\n&nbsp;<br>\nNicht viel weniger problematisch sieht die Situation bei Gr&auml;sern und Blumen aus. Artenreiche, nat&uuml;rlich gewachsene Blumenwiesen sind ohnehin schon rar ges&auml;t, was aber bis heute mehr schlecht als recht &uuml;berlebt hat, steht durch den Klimawandel vor dem v&ouml;lligen Kollaps. Es scheint noch nicht in die K&ouml;pfe der Menschen gedrungen zu sein, da&szlig; selbst eine Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur bis zum Jahr 2100 auf 2&deg;C f&uuml;r ein Land wie Deutschland Temperaturanstiege von 4-5&deg;C und mehr bedeuten kann. Das hie&szlig;e allerdings, da&szlig; hierzulande im Hochsommer das Thermometer regelm&auml;&szlig;ig die 40&deg;C &uuml;bersteigt und im Extremfall Richtung 50&deg;C marschiert. Die Vegetation dieses Landes ist auf solche Temperaturen schlicht nicht ausgelegt, ein gro&szlig;er Teil der heimischen Tier- und Pflanzenarten w&uuml;rde dadurch zwangsl&auml;ufig verschwinden.<br>\n&nbsp;<br>\nDa&szlig; dies unvermeidlich auch negative Auswirkungen auf die deutsche Landwirtschaft haben wird, versteht sich von selbst. Man mu&szlig; es mal so deutlich aussprechen: Die Versorgung der deutschen Bev&ouml;lkerung mit Lebensmitteln ist durch den Klimawandel langfristig akut gef&auml;hrdet. Dieses Land ist schon seit &uuml;ber 120 Jahren nicht mehr in der Lage seine Einwohner aus eigener Kraft zu ern&auml;hren und die Agrarwirtschaft, wie sie heute betrieben wird, ist einzig und allein durch den massiven Einsatz fossiler Energietr&auml;ger m&ouml;glich, also genau der Stoffe, die den Klimawandel weiter befeuern. Es ist daher schon heute abzusehen, da&szlig; irgendwann in den kommenden Jahrzehnten, als Folge von klimawandelbedingten Mi&szlig;ernten, Unruhen, Kriegen und V&ouml;lkerwanderungen, die Lebensmittelversorgung in Deutschland &ndash; und auch anderswo &ndash; zusammenbrechen und sehr sehr viele Menschen verhungern werden.<br>\n&nbsp;<br>\nAlleine schon aus diesem Grund ist es mir g&auml;nzlich schleierhaft, wie gerade die Umweltfraktion die Massenzuwanderung in dieses, aus &ouml;kologischer Sicht bereits aus allen N&auml;hten platzenden, v&ouml;llig &uuml;berv&ouml;lkerten Landes bef&uuml;rworten kann. Jeder Mensch verbraucht zwangsl&auml;ufig Ressourcen, er verbraucht Wasser, er verbraucht fruchtbaren Ackerboden um zu &uuml;berleben; nichts davon ist selbstverst&auml;ndlich, nichts davon haben wir wirklich im &Uuml;berflu&szlig;. Das hei&szlig;t jeder zus&auml;tzliche Einwohner bef&ouml;rdert letzten Endes die Umweltzerst&ouml;rung in diesem Land und tr&auml;gt dazu bei, die heraufziehende Situation in 30, 50, 80 Jahren zus&auml;tzlich zu versch&auml;rfen. Der nat&uuml;rliche Bev&ouml;lkerungsr&uuml;ckgang in Deutschland m&uuml;&szlig;te demnach von uns allen als ein Segen aufgefa&szlig;t werden, aber stattdessen versucht man aus wirtschaftlichen und humanit&auml;ren Gr&uuml;nden auf Teufel komm raus diesen, kurzfristig zwar Probleme bereitenden, aber langfristig zu unser aller Vorteil wirkenden Trend umzukehren.<br>\n&nbsp;<br>\nWer nun schon diese Aussichten erschreckend findet, der sollte besser keinen Blick auf die borealen Nadelw&auml;lder Kanadas und Russlands riskieren, die bereits heute, wo wir erst am Anfang der klimatischen Ver&auml;nderungen stehen, gro&szlig;fl&auml;chig Sch&auml;dlingen und Waldbr&auml;nden zum Opfer fallen. Von manchen wird gerne behauptet, der Klimawandel w&uuml;rde die riesigen Fl&auml;chen Sibiriens der Landwirtschaft erschlie&szlig;en. Das ist ein fataler Irrtum, alleine schon deshalb, weil der Boden f&uuml;r Ackerbau vielerorts wenig geeignet und die Niederschlagsmenge zumindest grenzwertig niedrig ist. Der Aralsee ist das mahnende Beispiel f&uuml;r die Fragilit&auml;t des dortigen &Ouml;kosystems. Es ist daher sehr viel wahrscheinlicher, da&szlig; sich nach dem Absterben und Abbrennen der W&auml;lder die zentralasiatischen Steppen und W&uuml;sten &uuml;ber einen gro&szlig;en Teil Russlands ausbreiten werden.<br>\n&nbsp;<br>\nIn vielen anderen Weltgegenden sieht die Prognose ebenfalls nicht gerade rosig aus und man kann nur mit Best&uuml;rzung feststellen, da&szlig; gerade in den verwundbarsten Regionen die Bev&ouml;lkerungszahl weiter massiv ansteigt. &Ouml;kologisch betrachtet leben wir bereits jetzt auf Pump, aber die Weltbev&ouml;lkerung w&auml;chst immer noch um mehr als 80 Millionen pro Jahr, w&auml;hrend Ressourcenverbrauch und CO2-Aussto&szlig; j&auml;hrlich neue H&ouml;chstwerte erreichen. Man mu&szlig; kein Genie sein um zu sehen, da&szlig; das in einer Katastrophe biblischen Ausma&szlig;es Enden und der Tag kommen wird, wo sich selbst der gr&ouml;&szlig;te Menschenfreund vor die Wahl gestellt sieht: die oder wir.<br>\n&nbsp;<br>\nLeider sind wir Meister der Verdr&auml;ngung. Unangenehmes wird beiseite geschoben, Probleme, die &uuml;berw&auml;ltigend scheinen, werden ignoriert, notwendige Ma&szlig;nahmen, die Unannehmlichkeiten mit sich br&auml;chten, werden bis Ultimo aufgeschoben. Wird schon schiefgehen, denken wir, und unternehmen nichts &ndash; bis die H&ouml;lle losbricht. Dann fragen sich alle, wie dieses Elend &uuml;ber sie hereinbrechen konnte und warum niemand es verhinderte. Dabei ist die Antwort sehr einfach. Weil wir alle auf Bequemlichkeit geeicht sind; weil niemand Einschnitte und Einschr&auml;nkungen hinnehmen will, schon gar nicht, wenn sie drastische Auswirkungen auf das eigene Leben h&auml;tten; weil keiner nie genug hat und wir alle von einer Sucht nach mehr befallen sind; weil wir das Leben eines Durchschnittsmenschen vor 100 Jahren mittlerweile f&uuml;r menschenunw&uuml;rdig erachten und niemand freiwillig ein solches f&uuml;hren m&ouml;chte.<br>\n&nbsp;<br>\nDie gesellschaftlichen Ver&auml;nderungen, die notwendig w&auml;ren, um den Klimawandel aufzuhalten und damit den Deutschen Wald, diesen Sehnsuchtsort der deutschen Seele, zu retten, werden nicht nur, aber auch deshalb niemals durchgef&uuml;hrt werden, nicht in Deutschland selbst, und schon gar nicht global. Stattdessen wird unser Zivilisationszug ungebremst weiterrasen und auf der Jagd nach immer neuen Rekorden werden wir den Kessel mit Feuereifer weiter anheizen, bis zu jenem Moment, wo das fragile Konstrukt endlich entgleist und uns alle in den Abgrund rei&szlig;t. Danach wird die Welt eine g&auml;nzlich andere sein.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nRF<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr ggehrter Herr Berger,<br>\nliebe NDS-Redaktion,<\/p><p>&ldquo;Fichten-Monokulturen&rdquo; sollte man nicht Wald nennen, man k&ouml;nnte eher von Baumplantagen reden. Wie alle Monokulturen sind sie anf&auml;llig f&uuml;r Krankheiten und pflegebed&uuml;rftig. Ein &ldquo;nat&uuml;rlicher&rdquo; Wald h&auml;tte keine Probleme mit dem Borkenk&auml;fer. &ldquo;Sch&auml;dling&rdquo; ist ein sehr anthropozentrischer Begriff &ndash; Waldbauern denken sich den Wald vermutlich nur aus lauter Brettern bestehend. Der Borkenk&auml;fer macht nichts anderes als andere biologische Lebewesen auch &ndash; er vermehrt sich explosionsartig, wo er optimale Lebensbedingungen vorfindet. Nicht der Klimawandel hat den Wald zerst&ouml;rt, sondern &Uuml;bernutzung und rigoroses Abholzen der W&auml;lder treibt den Klimawandel. Nat&uuml;rlich schaukeln sich die Prozesse mittlerweile gegenseitig auf. &Uuml;brigens lieben nicht alle Lebewesen den Wald. Feld- und Haubenlerchen, Birkhuhn und einige Schmetterlingsarten lieben die offene Landschaft. Sie haben sich dort angesiedelt, wo eben gerade kein Wald war. Wenn wir &uuml;brigens in naher Zukunft weniger Fleisch und mehr pflanzliche Kost essen wollen, brauchen wir mehr Ackerfl&auml;chen. Hei&szlig;t im Umkehrschluss, dass noch mehr Wald verschwinden wird. Tja, noch ein Problem mehr.<\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Wrazidlo<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NachDenkSeiten!<\/p><p>Da ich selbst ein &ldquo;Waldmensch&rdquo; bin und meine Freizeit sehr gerne in den W&auml;ldern meiner Umgebung verbringe, habe ich etwas zum Thema &ldquo;Waldsterben&rdquo; zu sagen. Ich m&ouml;chte das mit einem Zitat beginnen um das Ganze in einem gr&ouml;&szlig;eren Kontext zu durchleuchten:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Das fr&uuml;he Mesolithikum umfasst die Abschnitte Pr&auml;boreal und Boreal (ca. 9600-6800 v.Chr.). In dieser Zeit &auml;ndert sich die Vegetation: Auf Kiefernw&auml;lder mit Birken (Pr&auml;boreal) folgen Mischw&auml;lder mit vielen Haseln (Boreal), und ab ca. 6800 v. Chr. entstehen dichte Eichenmischw&auml;lder (Atlantikum)&rdquo;<br>\n&mdash; Zitat aus dem Geschichtsbuch &ldquo;Germanica&rdquo; (Weltbild Verlag)\n<\/p><\/blockquote><p>Sowohl die W&auml;lder als auch das Klima sind weitaus dynamischer als dargestellt. W&auml;lder sind mehr als nur eine Aneinanderreihung von B&auml;umen sondern ein komplexes &Ouml;kosystem aus B&auml;umen, Pilzen und Insekten &ndash; die zum Teil auch symbiotische Beziehungen miteinander eingehen.<\/p><p>Die von Ihnen genannten B&auml;ume Fichte und Buche sind keine &ldquo;traditionellen&rdquo; Waldgew&auml;chse in diesem Sinn, sondern wurden (in den letzten 200 Jahren) nur nach einem einzigen Kriterium gepflanzt: dem &ouml;konomischen Nutzen. (Was durchaus nachvollziehbar ist: Holz ist nun mal DER &ouml;kologische Baustoff; doch es sollte nicht das einzige Kriterium bei der Bepflanzung der W&auml;lder sein.) Buchen und Fichten brauchen k&uuml;hle und feuchte Gebiete. In den historischen Warmphasen stellten sie nicht die Mehrheit der Waldgew&auml;chse Mitteleuropas.<\/p><p>Was den Nationalpark Harz betrifft, teile ich ihren Pessimismus nicht; das einzige Problem ist, dass wir (das hei&szlig;t unsere Generationen) nicht mehr sehen werden, wie dieser Wald voll entwickelt aussehen wird, da dies (gesch&auml;tzt) hundert Jahre oder l&auml;nger dauern wird bis man erste Ergebnisse sieht.&nbsp;<\/p><p>Dass der Wald in Deutschland und Mitteleuropa im sterben liegt, ist mir zu rei&szlig;erisch. Ich w&uuml;rde es eher als eine &ldquo;schmerzhafte Phase&rdquo; bezeichnen. China z.B. hat es geschafft, die Gobi erfolgreich zur&uuml;ckzudr&auml;ngen und teile des Gebiets zu wieder zu begr&uuml;nen.(1) So etwas schafft man aber nur, wenn man eine langfristige &ldquo;Forst-Strategie&rdquo; entwickelt und dabei ggf. R&uuml;ckschl&auml;ge in Kauf nimmt.<br>\nDoch dazu ist die Politik nicht bereit.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nDaniel Jacob<\/p><p>P.S.: Geh&ouml;rt zwar nicht zum Thema aber: Ich m&ouml;chte mein Lob von M&auml;rz zu Ihrer Covid-19 Berichterstattung wiederholen, da Sie bis zum heutigen Zeitpunkt insofern keine Partei ergriffen haben, weil Sie versuchen alle Meinungen weitgehend abzubilden. In diesem Sinne: vielen Dank!<\/p><p>(1)&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Chinas-Gruene-Grosse-Mauer-4638653.html\">heise.de\/tp\/features\/Chinas-Gruene-Grosse-Mauer-4638653.html<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Als aufmerksamer Leser der Nachdenkseiten m&ouml;chte ich einen Kommentar zum o.a. Artikel abgeben. Ich bin Fan von Jens Berger und seiner gro&szlig;en detailreichen Expertise im Finanzwesen &ndash; hier aber kratzt seine Beschreibung nur an der Oberfl&auml;che. Seine aktuellen Beobachtungen des Waldzustandes sind die eines Au&szlig;enstehenden. Dar&uuml;ber hinaus ist insbesondere die politische Dimension dieses Themas (welche f&uuml;r die Leser der Nachdenkseiten immer interessant ist) deutlich gr&ouml;&szlig;er als durch ihn dargestellt.<\/p><p>Ich m&ouml;chte hiermit ein paar Information darlegen, die Ihnen den deutlich gr&ouml;&szlig;eren Umfang dieses komplexen Themas deutlich machen. Alle Zahlen und Informationen entstammen &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Quellen und wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen haupts&auml;chlich aus der Forstwissenschaft. Das ist wichtig zu erw&auml;hnen, weil andere Quellenbereiche (z.B. der Naturschutz) andere Bewertungstendenzen haben k&ouml;nnen.<\/p><p>Der wichtigste Erg&auml;nzungspunkt zum Artikel von Jens Berger ist aus meiner Sicht der Hinweis, dass die beschriebenen Probleme des Klimawandels f&uuml;r den deutschen Wald zu allermeist den Privatwaldbesitzer und nicht nur die Landesforsten betreffen werden. Die Aufteilung der Waldbesitzverh&auml;ltnisse in Deutschland sieht folgenderma&szlig;en aus:<\/p><ul>\n<li>48 % Privatwald<\/li>\n<li>29 % Staatswald (Landesforsten)<\/li>\n<li>19,4 % K&ouml;rperschaftswald (Kirchen, Gemeinden &hellip;)<\/li>\n<li>3,5 % Bundeswald<\/li>\n<\/ul><p>Und hier spielt die politische Komponente des Problems hinein. Im Unterschied zu Landesforsten sind die wenigen verf&uuml;gbaren Mittel zur Begrenzung der Auswirkungen der aktuellen Problematik f&uuml;r einen Gro&szlig;teil der Privatwaldbesitzer (und zwar die wirklichen Privatwaldbesitzer mit den meist kleineren Waldfl&auml;chen) noch viel schwieriger umzusetzen als f&uuml;r die im Artikel von Jens Berger angesprochenen Staatswaldbetriebe. Deren Hauptaufgabe ist die Waldbewirtschaftung, wodurch die Waldinfrastruktur (z.B. Befahrbarkeit durch Forstfahrzeuge) es den Staatswaldbetrieben viel einfacher macht, einen m&ouml;glichen Waldumbau gro&szlig;fl&auml;chig vorzunehmen. Dagegen haben die meisten Privatwaldbesitzer diese Infrastruktur nicht! Wenn nun jetzt bereits die Landesforsten an ihre Grenzen geraten, kann man sich vorstellen, mit welchen Problemen der Privatwaldbesitzer zu k&auml;mpfen hat. Insbesondere mit der aktuellen Borkenk&auml;ferplage aber bereits in den Jahren davor sind die Anforderungen an Waldbesitzer sehr hoch geworden, wodurch f&uuml;r viele, insbesondere in der aktuellen Situation, der Waldbesitz nicht mehr wirtschaftlich ist (nicht nur durch den verringerten Holzerl&ouml;s). Alle jetzt und in Zukunft durchzuf&uuml;hrenden Waldumbau- und Schutzma&szlig;nahmen sollten f&uuml;r Privatwaldbesitzer staatlich gef&ouml;rdert werden, damit sie weiterhin den Wald f&uuml;r die Gesellschaft (als Wald zum Wandern und Betreten f&uuml;r Jedermann) erhalten k&ouml;nnen und nicht nur das Risiko allein tragen. Bestrebungen f&uuml;r eine bessere Vertretung dieser Interessen sind schon lange im Gange aber im Vergleich zur kommerziellen Landwirtschaft ist die Lobby deutlich geringer.<\/p><p>Eine weitere politische Dimension dieses Themas ist die im Vergleich zur Landwirtschaft deutlich geringere Zahl erlaubter Schutzma&szlig;nahmen der Waldbesitzer. Beispielsweise gibt es kaum noch zugelassene Mittel, die zum Schutz der Waldfl&auml;che gegen Sch&auml;dlinge eingesetzt werden k&ouml;nnen. Zum einen ist die eingesetzte Menge vergleichsweise gering (nur auf 0,01 % der Waldfl&auml;che kommt Chemie zum Einsatz) so dass die Produktion nicht sehr lukrativ ist. Zum anderen ist der Lobbydruck des Naturschutzes gegen den begrenzten Einsatz von Chemie in den deutschen W&auml;ldern sehr hoch. Dabei ist aber zu beachten, dass das Schadpotential der Forstchemie nachgewiesen deutlich geringer als in der Landwirtschaft ist, deren Produkte aber fast alle Lebensmittel sind. F&ouml;rster und Forstwissenschaftler haben durch die breitere Ausbildung einen ganzheitlicheren Blick auf den Wald, den leider viele sehr spezialisierte Biologen, die aber in gro&szlig;er Zahl in f&uuml;r den Wald relevanten Beh&ouml;rden arbeiten, nicht haben. Die m&ouml;gliche Gefahr einer Forstchemie f&uuml;r einen speziellen Waldbewohner ist notwendigerweise zu analysieren. Kann aber der beispielsweise durch eine K&auml;ferplage betroffene Wald nicht durch die dringend notwendige Behandlung gerettet werden, ist am Ende der gesamte Lebensraum f&uuml;r den Waldbewohner in Gefahr.<\/p><p>Weitere politische Dimensionen dieses Themas sind der langj&auml;hrige massive Personalabbau in Landesforsten (nicht in allen Bundesl&auml;ndern), der viele notwendige Arbeiten im Wald behindert und Jagdgesetze, die ge&auml;ndert werden m&uuml;ssen, um dem extrem hohen Wildbestand in deutschen W&auml;ldern zu begegnen. Das ist wichtig, um den Verbiss von Jungpflanzen zu verringern, um nachwachsenden Wald eine bessere Chance zu geben.<\/p><p>Die im Artikel beschriebene Gefahr f&uuml;r den deutschen &bdquo;M&auml;rchenwald&ldquo; ist den deutschen Forstwissenschaftlern bereits lange bekannt. Die Auswirkungen von D&uuml;rre (Trockenheit) und Hitze auf die hiesigen Baumarten sind verschieden und m&uuml;ssen getrennt untersucht werden. Welche Baumarten in Zukunft damit am besten zurechtkommen ist die Aufgabe intensiver Forschungsarbeit aller deutschen Forstfakult&auml;ten. Man wei&szlig; beispielswiese, dass junge Pflanzen im Wald, die durch Naturverj&uuml;ngung (&bdquo;von selbst&ldquo;) wachsen, deutlich trockenresistenter als Pflanzen aus Baumschulen sind.&nbsp; Das Ergebnis dieser Untersuchungen ist aber bis jetzt noch nicht vorherzusehen.<\/p><p>Man muss dabei bedenken, dass der jetzige deutsche Wald bereits das Ergebnis von fr&uuml;heren Eingriffen des Menschen in den Wald ist.&nbsp; Die aktuellen Standortfehlentwicklungen sind ebenso bereits seit langem bekannt. Was wir jetzt im Wald sehen, ist auch haupts&auml;chlich die Nachkriegspflanzarbeit, die man nicht hoch genug einsch&auml;tzen kann (wer erinnert sich noch an das Motiv der &bdquo;Kulturfrau&ldquo; auf der 50-Pfennig-M&uuml;nze der BRD?). Auch damals wurde schon an den zuk&uuml;nftig notwendigen Waldumbau gedacht, der aber waldtypisch Jahrzehnte dauert. Der Waldumbau vollzieht sich in Deutschland bereits seit 20 Jahren. Die aktuellen Entwicklungen haben aber nun das Interesse des Laien geweckt.<\/p><p>Die Motivation der Begr&uuml;ndung der modernen nachhaltigen Forstwissenschaft (nach Heinrich Cotta in Tharandt) basierte auf dem katastrophalen Waldzustand des deutschen Waldes vor 200 Jahren (aufgrund der damaligen extensiven Holznutzung). Der deutsche Wald hat auch diesen Zustand &uuml;berlebt.<br>\n&nbsp;<br>\nThomas Jordan<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>ich bin kein Experte auf dem Gebiet, halte es aber nach allem, was ich in diesbez&uuml;glichen Diskussionen mitbekommen habe, f&uuml;r ausgeschlossen, da&szlig; die Fichten-Monokulturen ein Produkt der &bdquo;letzten Jahrhunderte&ldquo; sind. Mein Res&uuml;mee war immer, da&szlig; erst der Wunsch nach schneller Rendite in den letzten Jahrzehnten den typischen deutschen Mischwald, der auch nicht von St&uuml;rmen geknickt werden kann wie Streichh&ouml;lzer, verdr&auml;ngt hat zugunsten der schnellwachsenden Fichte (&auml;hnliches ist nat&uuml;rlich auch in anderen L&auml;ndern wie Frankreich zu beobachten).<\/p><p>In Mischw&auml;ldern, hei&szlig;t es sehr plausibel, erg&auml;nzen sich die Baumarten gegenseitig, sind sie besser vor Krankheiten, Sch&auml;dlingen und D&uuml;rre gesch&uuml;tzt, speichern l&auml;nger und effektiver Co2, leisten also einen gr&ouml;&szlig;eren Beitrag im Kampf gegen den rasanten Klimawandel &mdash; kurzum auch hier ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Artenvielfalt und ein Schutz umfassender &Ouml;kosysteme.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMichael Ewert<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Lieber Herr Ewert,<\/em><\/p><p><em>Im Harz begann die Umformung des alten Waldes in Fichtenmonokulturen bereits im Mittelalter mit dem Aufbau einer &bdquo;vorindustriellen&ldquo; Struktur aus Bergbau und H&uuml;ttenwesen. Bereits im 18. Jahrhundert gab es hier die &bdquo;Gro&szlig;e Wurmtrocknis&ldquo;, ein massenhaftes Waldsterben vergleichbar mit heute. Doch man lernte nat&uuml;rlich nichts und forstete die Fichtenmonokulturen einfach wieder auf.<\/em><\/p><p><em>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diesen sachlichen Artikel. Der Anblick des Oberharzer Waldes, etwa rund um den Oderteich, erinnert mich auch eher an einen Endzeitfilm.<\/p><p>Gefreut hat mich auch, dass Sie nicht den &uuml;blichen, universalen &nbsp;S&uuml;ndenbock &bdquo;Klimawandel&ldquo; aus dem Sack geholt haben, sondern detailliert auf die Ursachen eingegangen sind.<\/p><p>Zwei h&auml;tte ich gern noch erw&auml;hnt gesehen: Die zunehmende Verdichtung und Versiegelung des Bodens in unserem Land und die Wasserentnahme im Harz.<\/p><p>Besonders die Verdichtung landwirtschaftlicher Fl&auml;chen stellt meines Erachtens ein gro&szlig;es Problem dar, das bisher weitgehend ignoriert wird.<\/p><p>Mit der Privatisierung der Harz-Wasserwerke ist das Versorgungsgebiet stetig gesteigert worden.<br>\nSinkt der Wasserstand der Stauseen, so sinkt entsprechend der Grundwasserpegel in der Umgebung.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHermann Jahns<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger <\/p><p>ich wusste garnicht, dass Sie auch in das Alarmistenlager &uuml;bergewechselt sind! <\/p><p>&Uuml;berall nur Katastrophen, Weltuntergang; Waldsterben, Klimawandel. Gut das ich das schon 68 Jahre &uuml;berlebt habe. <\/p><p>Das haben die Nachdenkseiten doch garnicht n&ouml;tig. &Uuml;berlassen Sie das den Mainstreammedien. <\/p><p>Es stirbt nicht der Wald &ndash; das hatten wir schon durch sauren Regen &ndash; es sterben einzelne B&auml;ume, welche auf falscher Bepflanzung beruhen. <\/p><p>Ich bin viel im Wald unterwegs. Er ist nur 150m von meinem Haus entfernt. Ich spreche h&auml;ufig mit Forstleuten, Waldarbeitern, Jagdp&auml;chtern und Waldbesitzern. <\/p><p>Der F&ouml;rster sieht das Sterben der Fichten auch positiv! Endlich, so sagt er, kann er einmal die Monokulturen, die auf falschen Kalkb&ouml;den wachsen und die ganze Zeit schon deshalb krank waren austauschen. Alle Stellen an denen die Fichten geschlagen wurden, werden mit anderen B&auml;umen bepflanzt. Douglasien und bestimmte L&auml;rchenarten, welche das Kleinklima und den Boden besser<br>\nausnutzen sind vorrangig. <\/p><p>Und siehe da, an diesen Stellen gr&uuml;nt und bl&uuml;ht es nach einem Jahr. Die jungen B&auml;ume machen wirklich Fortschitte und die tristen Fichtenw&auml;lder werden duch sehr viele bl&uuml;hende Blumen ersetzt. <\/p><p>Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen die Nieders&auml;chsischen Landesforsten hier anders vorgehen als die Privatwaldbesitzer. Diese machten die gleichen Fehler und m&uuml;ssen nun hohe Einbussen wegen des Holzpreisverfalls hinnehmen. <\/p><p>Deshalb klagen sie am lautesten, vor allen Dingen &uuml;ber den Borkenk&auml;fer, den der Forstmann als nat&uuml;rlichen Sch&auml;dling ebendieser Monokulturen ansieht und mit entsprechenden Umgestaltungen in Schach h&auml;lt. <\/p><p>Ein Projekt Mittelwald in einem Bergbereich hat sich, &uuml;ber die 20 Jahre die es besteht, hervorragend gemacht. Hier gibt es keine gestressten B&auml;ume sondern einen lichten Mischwald. <\/p><p>Also &ndash; es ist alles beherrschbar. <\/p><p>Der Wald wird nur anders und das ist auch sch&ouml;n. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nMichael Br&uuml;ggemann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63762\">In seinem Beitrag<\/a> hat Jens Berger das Waldsterben thematisiert. Die aufzuforstende Fl&auml;che entspricht der Gr&ouml;&szlig;e des Saarlandes. Das wird jedoch kaum beachtet. Die Ursachen sind vielf&auml;ltig und werden benannt &ndash; u.a. Klimawandel und Monokulturen. Der &bdquo;&acute;M&auml;rchenwald&acute; aus unseren Vorstellungen hat in Deutschland keine Zukunft&ldquo; und es stellt sich die Frage, welchen Wald wir hierzulande<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63826\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[177,103,178],"tags":[],"class_list":["post-63826","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-klimawandel","category-leserbriefe","category-ressourcen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63826","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63826"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63826\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":63829,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63826\/revisions\/63829"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63826"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=63826"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=63826"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}