{"id":63836,"date":"2020-08-16T11:45:04","date_gmt":"2020-08-16T09:45:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63836"},"modified":"2020-08-16T12:41:46","modified_gmt":"2020-08-16T10:41:46","slug":"leserbriefe-zu-angst-machen-mir-die-ja-sager-und-mitlaeufer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63836","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eAngst machen mir die Ja-Sager und Mitl\u00e4ufer\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Jens Berger hat <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63788\">in diesem Beitrag<\/a> einen &bdquo;subjektiven Kommentar&ldquo; verfasst und die gr&ouml;&szlig;er werdenden Gr&auml;ben der Lager in der Corona-Zeit beklagt. Auf der einen Seiten formieren sich &ndash; unterst&uuml;tzt von Medien und Politik &ndash; B&uuml;rger zu einer &bdquo;staatstragenden &acute;Solidar- und Schicksalsgemeinschaft&acute;&ldquo; oder &bdquo;gro&szlig;en Volksgemeinschaft&ldquo;. Jeder Widerspruch von der anderen Seite wird &bdquo;mit strengeren Ma&szlig;nahmen, Ausgrenzung und Sanktionierung&ldquo; beantwortet. Das und die gro&szlig;e Anzahl der &bdquo;Ja-Sager und Mitl&auml;ufer&ldquo; machen Jens Berger Angst. Abschlie&szlig;end stellt er fest: &bdquo;Demokratie lebt vom Diskurs und von der Debatte. Wenn wir beide unterdr&uuml;cken, bewegen wir uns in sehr gef&auml;hrliches Fahrwasser und zeigen, dass wir nichts aus unserer Geschichte gelernt haben.&ldquo;<br>\nZahlreiche Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten haben uns eine Email geschickt und darin ihre Meinungen mitgeteilt. Es folgt eine Auswahl der Leserbriefe. Wir bedanken uns sehr f&uuml;r die eingereichten Antworten. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger, <\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diesen &ldquo;subjektiven&rdquo; Kommentar! Er ist mir aus der Seele geschrieben! Ich kann diese ganzen &ldquo;Katastrophen-Meldungen&rdquo; zu den &ldquo;unglaublich gestiegenen&rdquo; Corona-Zahlen auch nicht mehr h&ouml;ren. <\/p><p>Da wird durch die Medien von morgens bis abends Angst verbreitet, immer nur Angst, Angst, Angst. Und das hat nat&uuml;rlich eine Wirkung. Wir sind zwar noch weit von der Infektionenzahl entfernt, die erneute Einschr&auml;nkungen eventuell erforderlich machen, aber das wird von den meisten B&uuml;rgern nicht mal mehr &uuml;berpr&uuml;ft. Ich h&ouml;re von Freunden auch immer nur &ldquo;&hellip; aber die Zahlen steigen wieder&rdquo;. Da spricht immer diese Angst aus den Worten, Angst, die im letzten halben Jahr systematisch aufgebaut wurde. Rainer Mausfeld hat ja lange vor Corona bereits &uuml;ber die Angsterzeugung zur Machterhaltung geschrieben. Wenn man ihn allerdings jetzt zitiert, ist man gleich Verschw&ouml;rungstheoretiker oder Schlimmeres. <\/p><p>Da wird eine Impfung in Aussicht gestellt, die es &ldquo;so schnell&rdquo; nicht geben wird,&nbsp; und wir sollten auch alle nicht auf einen Impfstoff vertrauen, der nicht so getestet worden ist, wie es erforderlich ist. <\/p><p>Neben den vielen, die st&auml;ndig nur warnen,&nbsp; gibt es ja auch andere, die nicht im Ruf stehen (jedenfalls bisher!) Verschw&ouml;rungstheoretiker zu sein, z.B. Hendrik Streeck oder auch der Drosten-Vorg&auml;nger Detlev Kr&uuml;ger. Aber solche Stimmen erhalten eben nicht den gleichen gro&szlig;en Raum in der &ouml;ffenlichen Berichterstattung wie bekannte TV-Virologen oder andere virtuelle Virologen &hellip; z.B. aus der SPD. <\/p><p>Ich habe auch den Eindruck, da&szlig; unser gesellschaftliches Miteinander immer schwieriger, weil eben so angstbelastet, wird. Ich erlebe immer h&auml;ufiger, da&szlig; mir auf der Stra&szlig;e, auf Bahnh&ouml;fen oder anderen &ouml;ffentlichen Pl&auml;tzen entgegenkommende Passanten hektisch ausweichen, das Gesicht abwenden oder sogar stehenbleiben, so als w&uuml;rden sie in mir ein Hochrisiko sehen, dem sie unbedingt ausweichen m&uuml;ssen. Derartige Situationen habe ich nicht mal im M&auml;rz erlebt &hellip; aber da war offensichtlich der Angstaufbau noch nicht so erfolgreich. <\/p><p>Ich halte dieses neue Virus auch f&uuml;r gef&auml;hrlich. Ob es gef&auml;hrlicher ist, als bisherige bekannte Viren, kann ich als Nicht-Virologe nicht bewerten. Mir erscheint aber die Aussage von Hendrik Streeck, da&szlig; wir mit diesem Virus leben m&uuml;ssen, so wie wir auch alle bisherigen Viren in unseren Alltag integrieren mu&szlig;ten, sehr viel realistischer, als auf eine Impfung zu vertrauen, von der niemand wei&szlig;,&nbsp; ob und wann sie eventuell kommt. Die unaufgeregte Art und Weise, wie Prof. Streeck seine Meinung &auml;u&szlig;ert, unterscheidet ihn in &auml;u&szlig;erst angenehmer Weise von den &uuml;brigen Star-Virologen, die st&auml;ndig in den Medien zitiert werden. H&auml;tte man Prof. Streeck eine &auml;hnlich gro&szlig;e Medienplattform wie anderen geboten, dann h&auml;tte wahrscheinlich auch diese neue Virus-Angst die Bev&ouml;lkerung nicht in diesem Ma&szlig;e erfassen k&ouml;nnen, sondern w&auml;re durch eine realistische Gefahreneinsch&auml;tzung ersetzt worden. <\/p><p>Und es w&auml;re auch dringend erforderlich, da&szlig; die Regierung nicht nur von Virologen beraten wird, sondern da&szlig; auch andere Experten geh&ouml;rten werden, wie Soziologen, P&auml;dagogen, Juristen, Psychologen, &Ouml;konomen, auch Mediziner anderer Fachrichtungen, wie z.B. Pathologen,&nbsp; Sozial- und Geisteswissenschaftler usw.&nbsp; Dadurch k&ouml;nnten Kollateralsch&auml;den wenigstens in Grenzen gehalten werden. Zum Beispiel halte ich die Maskenpflicht f&uuml;r Schulkinder in NRW w&auml;hrend des Unterrichts f&uuml;r Kindesmi&szlig;handlung, f&uuml;r nichts anderes. In diesem Fall wird nirgendwo erw&auml;hnt, da&szlig; es bei stundenlangem Tragen der Maske dringend erforderlich ist, diese nach mindestens 2 Stunden zu erneuern &hellip; aber es geht ja nur um Kinder &hellip; und die haben bei uns ja keine Lobby. <\/p><p>Ja, leider hat die von der Bundesregierung gew&uuml;nschte Schockwirkung auf die Bev&ouml;lkerung viel Erfolg gehabt. Es bleibt zu bef&uuml;rchten, da&szlig; die daraus resultierende Angst nicht so schnell verschwinden wird, mit allen auf unser Zusammenleben negativen Auswirkungen. <\/p><p>Wie Sie sehr richtig schreiben: &ldquo;Es ist kein Zeichen einer lebendigen Demokratie, wenn man am liebsten jeden Widerspruch gegen ein &ldquo;gesundes Volksempfinden&rdquo; mit strengeren Ma&szlig;nahmen, Ausgrenzung und Sanktionierung ausmerzen will&rdquo;. <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPetra Schubert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>ich danke Ihnen f&uuml;r Ihren Artikel, in welchem Sie Ihre eigene Angst und Besorgnis mit uns Leserinnen und Lesern teilen. Das hat mich ber&uuml;hrt. Es ist ja genau das, was uns als Menschen auch miteinander verbindet. Jeder von uns tr&auml;gt Angst in sich und ist herausgefordert damit gut umzugehen. Ganz besonders nat&uuml;rlich in pers&ouml;nlichen oder kollektiven Krisen. Was k&ouml;nnen wir uns f&uuml;r Ersatzwelten, k&uuml;nstliche Blasen und auch Spaltungen ersparen, wenn wir Menschen wieder damit beginnen empathisch und respektvoll einander unsere wahren Gef&uuml;hle zu zeigen. Ist das leicht? Nein, denn wir alle sind ja ordentlich konditioniert worden. Aber der Weg, genau das wieder zu lernen, der lohnt sich. Es ist ein wunderbares Gef&uuml;hl des Friedens, wenn diese ewig nach noch mehr Ersatzbefriedigung schreiende Leere in so vielen von uns Menschen, auch durch authentische Begegnungen, Heilung erf&auml;hrt. <\/p><p>viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nChristiane F&auml;nder<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, gesch&auml;tztes Team der NachDenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nIhr&nbsp;Artikel zu dem Thema Angst vor Ja-Sagern und Mitl&auml;ufern spricht mir aus dem Herzen und ich werde das Gef&uuml;hl nicht los, dass wir in eine dystopische Zukunft steuern.<br>\n&nbsp;<br>\nNeben meiner T&auml;tigkeit als Arzt im Krankenhaus bin ich leidenschaftlicher Kirchenmusiker und vermisse die vokale Kirchenmusik insbesondere&nbsp;&nbsp;Bachs Kantaten geradezu existentiell.<br>\nWie mag es erst denen gehen, die davon leben m&uuml;ssen. Singen, was bekannterma&szlig;en das Immunsystem stabilisiert und st&auml;rkt, wird auf einmal gebrandmarkt und gilt schlechthin als Risikofaktor.<br>\nWie lange mag das noch so gehen ?<br>\n&nbsp;<br>\nWird sich die Situation wirklich erst entspannen, wenn ein Impfstoff da ist (Zitat Merkel)?<br>\nIch mag es kaum glauben und bin ob der medialen Kommunikation nach wie vor verzweifelt.<br>\nLeider bleibt es ja auch mit einigen&nbsp;(ehemaligen) Freunden oder Verwandten schwierig bis unm&ouml;glich sachlich und fragend zu debattieren.<br>\n&nbsp;<br>\nDem urspr&uuml;nglichen&nbsp;&nbsp;Vorsatz, nach wissenschaftlicher Evidenz zu handeln, und die auf Evidenz basierenden<br>\nEntscheidungen mit den betroffenen Menschen zu kommunizieren, wird ja schon lange nicht mehr gefolgt.<br>\n&nbsp;<br>\nVielmehr werden wieder neue steigende Infektionszahlen beschworen und auf die neue, 2. Viruswelle verwiesen.<br>\nDer Angst -und Panikmodus der Mainstreammedien wird eher gerade wieder angeworfen<br>\nWenn man zum Beispiel die 29.Kalenderwoche betrachtet, in der deutschlandweit 500000 (1\/2 Millionen!!!) PCR-Teste gefahren wurden und dann in den Nachrichten von 3400 Neuinfektionen spricht, ohne das die dringend notwendige Bezugsgr&ouml;&szlig;e genannt wird, ist das nicht seri&ouml;s um nicht zu sagen perfide. Bei einer&nbsp;Spezifit&auml;t&nbsp;der durch die Ringversuche verifizierten PCR Teste ( es gibt inzwischen zahlreiche&nbsp; Teste) kann man g&uuml;nstigstenfalls von 98,4% ausgehen. &ndash; Das heisst, bei 100 Testen bekomme ich 1,5 falsch positive Ergebnisse, bei 10000 werden es bis zu 150 falsch positive und bei 500000 Testen bewegt man sich im Bereich der falschpositiven Teste, das heisst ein Gro&szlig;teil der vermeldeten 3400 positiv Getesteten geh&ouml;rt wohl dazu.<br>\nHier von Infektionszahlen zu sprechen ist nicht lauter.&nbsp;Im Moment hat man das Gef&uuml;hl, dass Massenteste eine Scheindynamik erzeugen.<br>\n&nbsp;<br>\nAus medizinischer Sicht sollte ja sowieso nur von Bedeutung sein, wieviel Menschen wirklich (symptomatisch) erkranken. So habe ich als Arzt gelernt und so versuche ich meinen Beruf auch zu leben.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nDiese steigenden positiven Testzahlen als Argumente f&uuml;r eine Maskenpflicht in den Schulen herzunehmen ist haneb&uuml;chend und dient eben nur der oben beschriebenen weiteren Erzeugung von Angst und Panik. Das dies zudem in NRW geschieht mag ich kaum glauben.&nbsp;<br>\nGerade von Herrn Laschet, den ich bisher als sehr seri&ouml;s und moderierend erlebt habe, h&auml;tte ich das nicht erwartet. Von wem werden die Politiker nur beraten. Wo ist das mathematische Basiswissen (Dreisatz) h&auml;ngen geblieben.<br>\n&nbsp;<br>\nSchon jetzt ist bei vielen Kindern zu beobachten, dass die Maskenpflicht zu schwerwiegenden psychischen St&ouml;rungen f&uuml;hrt. Nachgewiesen ist zudem, dass infolge st&auml;ndiger CO2- R&uuml;ckatmung die Konzentrationsleistung deutlich nachl&auml;sst, abgesehen von zunehmender Angstentwicklung.<br>\nK&uuml;rzlich sprach ich einen Bekannten, der bei einer kardialen Vorkrankung auf dem Ergometer 175 Watt gefahren ist und dabei eine Maske tragen musste.<br>\nDas finde ich unglaublich und geradezu unethisch.<br>\nIn der Klinik begegneten mir in der letzten Woche&nbsp;&nbsp;2 Patienten, bei denen&nbsp;sich durch die Maskenpflicht eine schwere Angst-und Panikst&ouml;rung auf eine vorbekannte Depression entwickelt hat. Sie verlassen quasi ihr Haus nicht mehr.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Alltagsmasken haben eine Porengr&ouml;&szlig;e, die nicht&nbsp;sch&uuml;tzen vor Nanopartikeln wie Coronaviren&nbsp;&nbsp;oder Aerosolen in der Luft , und im Alltag bei &uuml;berwiegend unsachgem&auml;&szlig;em Gebrauch zu Keimschleudern verkommen.<br>\nHerr Professor Dr. Drosten hat&nbsp; selbst in einem Interview Anfang 2020 im RBB (Thadeusz) verk&uuml;ndet, das die Infektion mit der Maske nicht aufgehalten wird und die technischen Daten dazu nicht gut seien. Woher kommt jetzt der Sinneswandel von Professor Drosten und anderen Medizinern (Prof. Montgomery)?&nbsp;Hat sich die evidente Studienlage zu Masken so grundlegend ge&auml;ndert?<br>\nMir ist nicht bekannt, dass es grundlegende neue Erkenntnisse zum Thema Alltags- und Stoffmasken gegeben hat, vielmehr scheinen mir die insbesondere psychischen Folgesch&auml;den um so gravierender. Die Folgen werden auf Jahre sp&uuml;rbar bleiben.<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin erstaunt geradezu entsetzt, wieviele Menschen sich dem Maskenball und den Einschr&auml;nkungen so klaglos ergeben und die liberalen Geister, die es zum Gl&uuml;ck&nbsp;noch gibt, beschimpfen.<br>\nDas Zitat von Benjamin Franklin &ldquo;Wer die Freiheit aufgibt um mehr Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren&rdquo;&nbsp; ist&nbsp;&nbsp;aktueller denn je. Wie utopisch dagegen&nbsp; der Glaube, sich vor Viren &uuml;berhaupt in Sicherheit bringen zu k&ouml;nnen.<br>\n&nbsp;<br>\nF&uuml;r heute verbleibe ich mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en und gebe trotz aller Dystopie die Hoffnung nicht auf, dass der gesunde, gerne auch wissenschaftlich unterlegte, Menschenverstand wieder mehr Zulauf gewinnt.&nbsp;<br>\nDas gilt insbesondere auch f&uuml;r die Mainstreammedien.<br>\n&nbsp;<br>\nDr.Sebastian Hinz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>dieser Artikel spricht mir aus der Seele. Auch ich habe solche Leute in den letzten Wochen mit Grausen beobachtet: Leute, die, nachdem die Fensterputzer die B&uuml;ros abgearbeitet haben, in der Verwaltung anrufen (und so laut sprechen, dass ich es im Nachbarb&uuml;ro h&ouml;re): &ldquo;Ich habe ja nichts gegen Ausl&auml;nder, aber diese Fensterputzer sind hier ohne Masken in die B&uuml;ros gekommen.&rdquo; Leute, die mit Maske Fahrrad fahren. Leute, denen die verordneten Regeln noch nicht streng genug sind. Solche Leute finde ich erheblich gruseliger als irgendwelche spinnerten Reichsb&uuml;rger oder Impfgegner.<\/p><p>Ich bin in dem Zusammenhang auf den Begriff des &ldquo;Normopathen&rdquo; gesto&szlig;en. Nat&uuml;rlich wird er inhaltlich seinem medizinischen Klang nicht gerecht, aber er beschreibt doch sehr treffend solche Leute, die &auml;ngstlich darauf bedacht sind, sich so zu verhalten, wie man es von ihnen erwartet. Was Reza Madjderey und H.J. Maaz dazu geschrieben haben, d&uuml;rfte die Lekt&uuml;re lohnen.<\/p><p>Zumal &ndash; und auch das haben Sie ja treffend geschrieben &ndash; die &ldquo;Normopathen&rdquo; m.E. weitaus gef&auml;hrlicher sind als die Spinner. Man blicke nur auf die vieldiskutierte Corona-Demo in Berlin: Da demonstrierten auf der einen Seite Menschen mit extrem unterschiedlichen politischen Standpunkten friedlich und tanzend miteinander f&uuml;r Freiheit, Grundgesetz und Selbstverantwortung. Daf&uuml;r wurden sie gesch&auml;ht von Menschen, die f&uuml;r mehr Repression durch einen noch autorit&auml;reren Staat eintreten. Ich f&uuml;r meinen Teil wei&szlig;, von welcher Seite ich einen neuen Faschismus bef&uuml;rchte.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nKonrad Lehmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r Ihren guten Artikel. Es war nach l&auml;ngerer Nachdenkseitenabstinenz der erste Artikel, den ich wieder gelesen habe. In diesem Zusammenhang f&auml;nde ich noch ein anderes Thema erw&auml;hnenswert. Ich habe gestern im Radio geh&ouml;rt, da&szlig; die Bertelmannstiftung ein Studie gemacht hat zu dem Thema &ldquo;Wie hat sich die Coronakrise auf den Zusammenhalt in der Gesellschaft ausgewirkt?&rdquo; Nat&uuml;rlich kam heraus, da&szlig; Corona den Zusammenhalt in der Gesellschaft gest&auml;rkt hat. Ich sehe darin eine bodenlose Manipulation der B&uuml;rger.<br>\n&nbsp;<br>\nAuf der Pro-Seite (mehr Zusammenhalt durch Corona) stehen nur die Hilfsaktionen und so Dinge wie Singen auf dem Balkon, womit uns das Fernsehen in Dauerschleife bewiesen hat, wie toll anheimelnd und gef&uuml;hlsselig es ist, wenn wir uns widerstandslos den Forderungen nach Distanzierung ergeben. Die Beispiele wurden aufgeblasen und der Eindruck erweckt, es best&uuml;nde nicht weniger Gemeinsamkeit, sondern mehr.<br>\n&nbsp;<br>\nDas stimmt allerdings gar nicht. Zwei (Gegen)Beispiele dazu: Dem alten M&uuml;tterchen, die fr&uuml;her wegen jedem St&uuml;ck Butter zum Einkaufen gegangen ist, weil sie da Leute getroffen hat, mit denen sie Neuigkeiten ausgetauscht hat oder blo&szlig; einfach das Gef&uuml;hl des Eingebundenseins in den Ort gefestigt hat, war nicht geholfen, wenn irgendwelche Helfer aus so toller Solidarit&auml;t ihr die Eink&auml;ufe erledigt haben, weil sie sich ja schonen mu&szlig; und zur Risikogruppe geh&ouml;rt. Das sind f&uuml;r alte Menschen oft lockere Bekanntschaften, da kann man nicht sagen, dann ruf diese Leute eben an. Das w&uuml;rden die nicht machen. Aber vermutlich hat das bei besagter Studie als ein Mehr an Zusammenhalt gez&auml;hlt.<br>\n&nbsp;<br>\nDas andere Beispiel kenne ich aus meiner Erfahrung als Lehrerin. Viele arme Kinder, vor allem auch Kinder mit Migrationshintergrund hat der Lockdown und die eingeschr&auml;nkte Beschulung danach abgekoppelt. Auch hier sind die zuf&auml;lligen, &ldquo;leichten&rdquo; Begegnungen, das wesentliche Element. Versteht einer im Unterricht eine Sache nicht, SIEHT das vielleicht der Nachbar und sagt: &ldquo;Schau mal her, das mu&szlig;t du so machen&rdquo;. Es entsteht Dankbarkeit und es entsteht ein Geflecht von F&auml;den von echtem Zusammenhalt. Auch diese Sch&uuml;ler nehmen zuhause nicht telephonisch oder per Whatsapp Kontakt mit anderen auf. Sch&uuml;ler haben mir erz&auml;hlt, wenn man im Klassenchat zuviel schulisches fragt, wird man als penetrant ger&uuml;ffelt.<br>\n&nbsp;<br>\nIch habe zunehmend das Gef&uuml;hl in einer unwirklichen Welt zu Leben, in der die Stellen, die das k&ouml;nnen, manipulieren was das Zeug h&auml;lt. Umso wohltuender ist es, dann wie von Ihnen einen Artikel zu lesen, wo auch mal diese falsche Wirklichkeit hinterfragt wird.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nUrsula Falger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nder Titel Ihres Artikels trifft m.E. den Nagel auf den Kopf und ist auch meine Meinung! Erg&auml;nzend zu Ihrem meines Erachtens sehr guten Text m&ouml;chte ich jedoch versuchen zwei Dinge n&auml;her zu beleuchten&nbsp;die mir in ihrem Text nicht deutlich genug zum Ausdruck kommen.<br>\n&nbsp;<\/p><ol>\n<li>Das&nbsp;&ouml;ffentliche Narrativ (Form der Darstellung) durch die Politik und die Leitmedien ziehlte von vorne herein&nbsp;nicht explizit auf Risikogruppen ab die durch Covid19 (besonders bzw. ausschlie&szlig;lich) gef&auml;hrdet sind sondern suggerierte Pandemie, d.h. gro&szlig;e Bedrohung f&uuml;r alle Menschen (alle m&uuml;ssen\/sollen vor Covid19 Angst haben).<\/li>\n<li>Die Menschen (insb. Ja-Sager und Mitl&auml;ufer), die auf Grund sicherlich gut gemeinter pers&ouml;nlicher Gr&uuml;nde\/W&uuml;nsche wie&nbsp;insbesondere die Sehnsucht nach Solidarit&auml;t\/Frieden\/Gesundheit\/Harmonie &ndash; die auch ich habe,&nbsp;jetzt hinter der seit Jahrzehnten schlechten, genau dies verhindernden, da gegen ihre Bed&uuml;rfnisse gerichteten) Politik herlaufen und die demokratiefeindlichen Spr&uuml;che verantwortlicher Politiker sowie der Leitmedien nachplappern, sind entpolitisiert.<\/li>\n<\/ol><p>&nbsp;<br>\nZu 1.):<br>\nHerr Berger, Sie schreiben: &ldquo;Fragt man die Anh&auml;nger strenger Regeln und Ma&szlig;nahmen nach ihrem Motiv, so h&ouml;rt man oft, es ginge um Solidarit&auml;t. Das ist kein schlechter Punkt, sind es doch in der Tat fast ausschlie&szlig;lich Angeh&ouml;rige bestimmter Risikogruppen, f&uuml;r die Covid-19 eine ernste Gefahr f&uuml;r Leib und Leben darstellt.&rdquo;<br>\nBeide S&auml;tze halte ich f&uuml;r richtig. Doch teilen m.E. die &ldquo;Anh&auml;nger strenger Regeln und Ma&szlig;nahmen&rdquo; nicht Ihre Einsch&auml;tzung des zweiten Satzes, dass &ldquo;.. fast ausschlie&szlig;lich Angeh&ouml;rige bestimmter Risikogruppen, f&uuml;r die Covid-19 eine ernste Gefahr f&uuml;r Leib und Leben darstellt.&rdquo;. Und genau das ist mit der Hauptgrund f&uuml;r die Spaltung der Bev&ouml;lkerung und den daraus folgenden Aggressionen. Die einen wie z.B. Sie und ich sehen haupts&auml;chlich Risikogruppen als gef&auml;hrdet und die anderen z.B. &ldquo;die Anh&auml;nger strenger Regeln und Ma&szlig;nahmen&rdquo; folgen dem &ouml;ffentlichen Narrativ das alle Menschen durch Covid19 mit dem Tod bedroht sind.<br>\nW&auml;re das &ouml;ffentliche Narrativ das &ldquo;fast ausschlie&szlig;lich&rdquo; nur besondere Risikogruppen mit einschl&auml;gigen Vorerkrankungen zu sch&uuml;tzen sind, s&auml;hen echte solidarische Ma&szlig;nahmen einer echt auf Solidarit&auml;t und Deeskalation (und nicht auf Spaltung und Aggression) setzende friedliche Politik und die damit einhergehende (Hof)Berichterstattung in den Leitmedien anders aus. Es w&uuml;rde sicherlich nicht ein ganzes Volk\/ganze V&ouml;lker in Geiselhaft genommen und sie ihrer Grundrechte beraubt werden.<br>\n&nbsp;<br>\nZu 2.)<br>\nHerr Berger, Sie schreiben: &ldquo;Seit nunmehr Jahrzehnten wurde unsere Gesellschaft getreu dem neoliberalen Ideal auf Individualismus getrimmt. Ein Jeder sollte seines eigenen Gl&uuml;ckes Schmied sein, Solidarit&auml;t galt als Auslaufmodell.&nbsp;Damit konnten sich zum Gl&uuml;ck sehr viele B&uuml;rger nicht anfreunden. Das Unwohlsein blieb dabei in vielen F&auml;llen jedoch im Verborgenen.&rdquo;<br>\nAuch diese S&auml;tze halte ich f&uuml;r richtig. Hieraus entspringt m.E. jedoch auch der &ldquo;Hunger&rdquo; der Bev&ouml;lkerungsmehrheit nach Zusammenhalt\/nach Solidarit&auml;t, der, wie jetzt durch Covid19 und dem damit&nbsp;verbundenen (m.E. falschen &ndash; siehe weiter oben unter Punkt 1.) &ouml;ffentlichen Narrativ der verantwortlichen Politik und den Leitmedien bewu&szlig;t geweckt bzw. als K&ouml;der ins Spiel gebracht wird. Der &ldquo;Hunger&rdquo; nach Solidarit&auml;t\/Zusammenhalt in der Bev&ouml;lkerungsmehrheit wird somit von&nbsp;der Politik und den Leitmedien (die seit Jahrzehnten eine dies verhindernde Politik machen) im Sinne des momentan &ouml;ffentlichen Narrativs das alle Menschen von Covid19 mit dem Tod bedroht sind geschickt instrumentalisiert.<br>\nDie Solidarit&auml;t, welche dem momentan &ouml;ffentlichen Narrativ folgt das alle Menschen durch Covid19 stark durch Tod und Leid bedroht\/gef&auml;hrdet sind, ist eine vergiftete Solidarit&auml;t!&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nDas Volk (insbesondere Ja-Sager und Mitl&auml;ufer) ist letztendlich der Vollstrecker jeglicher Politik &ndash; und ist sie noch so menschenverachtend! Ohne den &ldquo;R&uuml;ckhalt&rdquo; der (zu) oft (manipulierten) schweigenden Mehrheit ist auch eine menschenverachtende Politik nicht m&ouml;glich &ndash; so sie denn als menschenverachtend erkannt wird! Je politischer\/je breiter informiert der\/die einzelne ist, je besser wird menschenverachtende Politik enttarnt und verhindert. Denn nur entpolitisierte\/nicht breit informierte\/nicht selbst denkende Menschen k&ouml;nnen manipuliert werden. Das klingt hart, ist aber m.e. die Wahrheit und von mir&nbsp;niemandem gegen&uuml;ber despektierlich gemeint! Es ist nie zu sp&auml;t<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wieso, liebe Nachdenkseiten-Macher*innen,<br>\n&nbsp;<br>\nbetont Ihr &ndash; oder gar Jens Berger selbst? &ndash; diesen Beitrag explizit als &ldquo;subjektiv&rdquo;?<br>\nKlingt da nicht schon bei Euch selbst genau die dort dargestellte verbreitete Angst durch und damit ein erster Schritt zu &ldquo;stoischer obrigkeitsh&ouml;riger Gleichg&uuml;ltigkeit&rdquo; und &ldquo;sentimentale Larmoyanz bis hin zu schon fast militanter Unterst&uuml;tzung&rdquo;?<br>\n&nbsp;<br>\nFreundlich gr&uuml;&szlig;t Euch<br>\nOswald Pannes<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Lieber Herr Pannes,<\/em><\/p><p><em>diese Erg&auml;nzung war von mir selbst gew&auml;hlt, da es sich hier um einen Meinungsbeitrag handelt, den ich zuvor nicht mit dem gesamten Team abgesprochen habe und daher nicht wei&szlig;, ob er die &bdquo;Redaktionsmeinung&ldquo; in allen Punkten wiedergibt. Ich spreche also f&uuml;r mich und nicht f&uuml;r &bdquo;die NachDenkSeiten&ldquo;. Da dieses Thema auch unsere Leser sehr polarisiert, hielt ich diese Anmerkung im diesem Fall f&uuml;r sinnvoll.<\/em><\/p><p><em>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>hier einige meiner Gedanken zu Ihrem Beitrag &bdquo;Angst machen mir die Ja-Sager und Mitl&auml;ufer&ldquo;<\/p><p>Diese Angst, die Sie empfinden, habe ich schon seit Monaten. Davor sch&uuml;ttelte ich immer nur den Kopf angesichts der Hysterie, die anfing, langsam um sich zu greifen und hoffte auf die Besinnung der Politiker und meiner vielen Mitmenschen. Nun empfinde ich einfach nur noch Wut und Ohnmacht.<\/p><p>Ich gebe Ihnen recht, wenn Sie das Gef&uuml;hl bekommen, dass sich hier extreme Lager bilden, die eine vern&uuml;nftige Debatte mehr und mehr unm&ouml;glich machen.<\/p><p>Doch wie ich schon einmal schrieb:  Divide et impera. Vielleicht haben einige in Ihrer Redaktion damals gedacht, dass ich mit meiner Einsch&auml;tzung, was das derzeitige Stadium des Kapitalismus angeht, ein wenig &uuml;bertreibe. Aber ich bleibe dabei &ndash; und leider f&uuml;hle ich mich in ihr durch jeden neuen Tag best&auml;tigt.<\/p><p>Einstein sagte einmal sinngem&auml;&szlig;: &bdquo;Mit welchen Waffen der 3. Weltkrieg gef&uuml;hrt werden wird, wei&szlig; ich nicht. Ich wei&szlig; nur, womit man den 4. f&uuml;hren wird: mit Heugabeln.&ldquo; In meinen Augen ist das R&auml;tsel um die Waffen des 3. Weltkrieges gel&ouml;st&hellip;.<\/p><p>Es braut sich ein Tsunami zusammen, der &ndash; gemeinsam mit dem an den Finanzm&auml;rkten aufziehenden &ndash; alle unsere zivilen Errungenschaften hinwegfegen wird. Ja, es tut weh, derartige Gedanken zuzulassen. Aber die Vogel-Strau&szlig;-Methode war in der Vergangenheit schon immer die, die im Endeffekt Kriegen, Not und Armut den Boden bereitet hat.<\/p><p>Nun aber eine kleine Anekdote zur Ermutigung: Der Verk&auml;ufer in einem Schreibwarengesch&auml;ft hatte auf seinem Verkaufstresen das Buch &bdquo;Corona &ndash; Fehlalarm?&ldquo; von Herrn Bhakdi provokativ ausgestellt. 2 junge Frauen vor mir trugen keine Maske und der Verk&auml;ufer hatte einen schwarzen Faschingszylinder vor Mund und Nase gesetzt. Ich fragte, ob er das Buch gelesen h&auml;tte. Er bejahte und ich erwiderte daraufhin h&ouml;rbar laut: &bdquo;Der Hammer, nicht wahr? Muss man unbedingt gelesen haben!&ldquo;<br>\nHinter mir standen noch 3 weitere Kunden&hellip;<br>\nHaben sie geh&ouml;rt, wurden sie nachdenklich? Ich wei&szlig; es nicht. Es bleibt nur zu hoffen.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nM.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>endlich wird wohl auch dem letzten &ldquo;aufrechten&rdquo; Linken deutlich, dass es jetzt nicht mehr um &ldquo;links&rdquo; oder &ldquo;rechts&rdquo; geht, sondern dass das stimmt, was wir&nbsp; und viele ander schon seit M&auml;rz-April beobachteten, dass es um &ldquo;oben&rdquo; gegen &ldquo;unten&rdquo; geht, um einen Krieg der Regierung gegen das Volk. Aus dem Staatsb&uuml;rger wurde der Untertan. Dem dienten und dienen die Ma&szlig;nahmen, die Sie als &ldquo;unvern&uuml;nftig&rdquo; betrachten. Das Erstaunliche ist aber immer noch, dass fast das gesamte &ldquo;juste milieu&rdquo; diese Entwicklung nicht wahrhaben will. Wo sind denn die gro&szlig;en Ankl&auml;ger, die immer gegen &ldquo;rechts&rdquo; k&auml;mpften? Haben die denn nicht gemerkt, was sich hier seit M&auml;rz 2020 abspielt? Sind die so ideologisch verbohrt, dass sie die Ver&auml;nderungen nicht wahrhaben wollen? <\/p><p>Eine Korrektur: Die Gr&auml;ben werden tiefer nicht durch die Gegner der Diktatur, sondern durch die andauernde Hetze in den &ouml;ffentlichen Medien sowie die Dauerpanikerzeugung. Und dies wird noch zu Zust&auml;nden wie im 3. Reich f&uuml;hren. Horst Eberhard Richter schrieb in der einleitung zu seinem<br>\nBuch: &ldquo;Damals war es Friedrich&rdquo; : &ldquo;Damals waren es die Juden&hellip; Heute sind es dort die Schwarzen, hier die Studenten&hellip; Morgen werden es vielleicht die Wei&szlig;en, die Christen oder die Beamten sein&hellip;&rdquo; <\/p><p>Jetzt sind es die Kritiker, die Zweifler, die Gegner der &ldquo;Coronadiktatur&rdquo;. <\/p><p>G. N<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke, Herr Berger, f&uuml;r Ihren &lsquo;subjektiven&rsquo; Kommentar.<\/p><p>Demokratie braucht nicht nur Widerspruch, sondern auch Alternativen.Die Alternativen haben wir schon lange ausgerottet (alternativlos), jetzt ist der Widerspruch dran.<\/p><p>&lsquo;Da gibt es keinen Widerspruch&rsquo;, kennen wir doch alle. Und wenn das nicht reicht, kommt die Angst vorm &lsquo;schwarzen Mann&rsquo;. Brave Kinder wissen l&auml;ngst, dass der Unsichtbare alles sieht, sonst w&auml;ren sie nicht so brav. Die Extra-Portion bekommen sie, wenn sie besonders brav sind oder jemanden verpetzen.<\/p><p>&Auml;ngste k&ouml;nnen sehr sinnvoll sein. Auch Sie haben Angst. Aber Angst kann l&auml;hmen. Wozu noch wild zappeln, wenn man doch gefressen wird? Nur wenn man denkt, es g&auml;be eine Alternative, wird man wieder lebendig.<\/p><p>Also, wo ist die Alternative? Suchen wir sie! Die Zerfleischerei macht uns nur negativ. Wir sind dem Mittelalter doch schon einmal entkommen!<\/p><p>Bleiben Sie gesund!<br>\nAndreas Hellmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Segr geehrte Mitarbeiter der Redaktion Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nder Beitrag &bdquo;Ja-Sager&ldquo; zu all den netten Verf&uuml;gungen in Bezug auf CoviD-19 ist ein interessantes Dokument.<br>\n&nbsp;<br>\nJedoch muss ich immer wieder feststellen, dass die&ldquo; Deutschen&ldquo; es nicht fertig gebracht haben gewissen politischen Strukturen den Notwendigkeiten der Entwicklung der Zeit anzupassen. Mit anderen Worten, die Chance im Zuge der Ereignisse um 1789 in Frankreich zu ergreifen und den&nbsp; Obrigkeitsstaat abzuschaffen.<\/p><p>Gewiss, die franz&ouml;sische Revolution brachte Entwicklungen in der Gesellschaft zum Vorschein, die man heute als nicht erstrebenswert bewertet. Davon war einer der Ausw&uuml;chse die Anwendung von &bdquo;Madame&ldquo; auf den Hinrichtungsst&auml;tten der franz&ouml;sischen Hauptstadt und anderswo.&nbsp; Eines aber muss man in diesem Zusammenhang wissen:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Menschen werden immer missbraucht in politischen Spielchen. Damals wie auch heute.&nbsp; Deutschland hat Duckm&auml;user, Frankreich Gelbwesten..<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nW.Schuckmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r diese Worte. Sie sprechen mir aus der Seele. Ich teile diese Angst und blicke besorgt in die Zukunft. Ich wei&szlig; nicht, was ich als einzelne Person dagegen tun kann. Ich f&uuml;hle mich so ohnm&auml;chtig.&nbsp;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nJ. K.&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren Kommentar. Wie so oft kann ich Ihnen in weiten Teilen zustimmen. Ich m&ouml;chte nur eine kleine Erg&auml;nzung vorschlagen:<\/p><p>Sie schreiben von den Folgen der neoliberalen Indoktrination in Deutschland, die Gehorsam und Folgsamkeit bei den Menschen hier im Land haben entstehen lassen. Das ist durchaus richtig, steht aber auch in guter Tradition: Im Kaiserreich (insb. im Wilhelminismus), in der Weimarer Republik und in den beiden Nachkriegsstaaten gab es immer Bem&uuml;hungen, den Kritikern m&auml;chtiger Zirkel das Wasser abzuschneiden. Bis 1918 sch&uuml;tzte sich der Adel vor der Sozialdemokratie, danach sch&uuml;tzte die Sozialdemokratie den Kapitalismus vor der Bev&ouml;lkerung. (In der DDR sch&uuml;tzte sich die Nomenklatura vor der Bev&ouml;lkerung.)<\/p><p>Gedankliches Duckm&auml;usertum und vorauseilender Gehorsam sind nichts Neues, wie auch schon Heinrich Manns &ldquo;Untertan&rdquo; gezeigt hat.<\/p><p>Umso wichtiger ist es, dass es Stimmen wie die Ihre und die der Nachdenkseiten gibt, die sich dem Hauptstrom des Zeitgeists kritisch entgegen stellen. Ich hoffe, Ihnen ist bewusst, dass Sie in der Tradition der Weltb&uuml;hne stehen. Machen Sie weiter so.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nF. Engel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>Es ist gut zu lesen, dass es in diesem Wahnsinn noch Leuchtt&uuml;rme der Vernunft gibt! Nebenbei, auf RT-deutsch wurden Sie gerade gew&uuml;rdigt als sie einzige Quelle im deutschen Medienwald, die die Ank&uuml;ndigung Putins zur Registrierung des russischen Corona-Impfstoffs korrekt wieder gegeben hat. <\/p><p>Es ist schon beklemmend zu beobachten, wie sich die Gesellschaft spalten l&auml;sst und immer mehr zersplittert. Allerdings hat das Ego-Mantra des Neoliberalismus 40 Jahre lang Vorarbeit geleistet. Das ist keine Verschw&ouml;rung, das geht schleichend. Ist aber umso wirksamer, weil man gar nicht mehr merkt wie man einer abartigen Ideologie folgt. <\/p><p>Auf der Demo in Berlin waren (auch) ehrenwerte Menschen. Ich kenne einen davon pers&ouml;nlich. Was aber &uuml;ber die Medien r&uuml;ber kommt, auch &uuml;ber die &ldquo;alternativen&rdquo;, ist eher ein Bild von Verwirrung und Forderungen, die dem System nicht weh tun, wie &ldquo;das Menschenrecht auf keine Maske tragen&rdquo;. Was man von der Politik fordern m&uuml;sste, Sie haben es erw&auml;hnt. Aber solange das kein Thema ist, ist die Sache f&uuml;r die Herrschenden doch eine Win-Win-Situation, die Systemkonformen st&uuml;tzen die Politik und die Kritiker setzen auf Themen, die nicht weh tun. Wie der Staat reagiert wenn es ernst wird, haben wir z.B. bei Stuttgart-21 gesehen. <\/p><p>Trotz allem Pessimismus bei dem Wahnsinn, setze ich noch Hoffnung auf kritische Stimmen wie die Ihre und auf die Vermutung, dass es davon viel mehr gibt, als das Trommelfeuer der Mainstreampropaganda uns weismachen will. <\/p><p>Noch einmal nebenbei: Inzwischen gibt es eine von einschl&auml;gigen NGOs gesponserte Demoindustrie. In Belarus wird gerade eine &ldquo;Orangene Revolution&rdquo; angezettelt und in Bulgarien versuchen bezahlte Hooligans seit &uuml;ber einem Monat die Regierung zu st&uuml;rzen, ohne irgendein politisches Programm. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>Sie sprechen mir aus der Seele. Dass man der Corona-Politik gegen&uuml;ber keine Kritik &uuml;ben darf, ohne angegriffen zu werden, habe ich schon l&auml;nger begriffen. Dass die Medien der Politik nach dem Mund reden und nicht minder stark jedem, der es wagt, Fragen zu stellen &ndash; auch seri&ouml;se Wissenschaftler &ndash; auf &uuml;belste Weise diffamieren, war die n&auml;chste bittere Erfahrung. Aber das Schlimmste f&uuml;r mich ist, dass der Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung all das brav nachplappert, die Linie absoluten Gehorsams f&auml;hrt, in Kontrollwahn verf&auml;llt und andere Menschen ma&szlig;regelt und denunziert. Selbst die, die man f&uuml;r intelligent gehalten hat und mit denen man interessante Gespr&auml;che f&uuml;hren konnte, wirken wie &bdquo;umgedreht&ldquo;, wie &bdquo;ausgetauscht&ldquo;. Ich komme mir vor in einem schlechten Science-Fiction-Film. Und weil ich in der Minderheit bin, bin ich der Alien. So f&uuml;hle ich mich jedenfalls in zunehmendem Ma&szlig;e.<\/p><p>Allein mit Angst kann ich mir dieses gleichf&ouml;rmige Verhalten der Massen nicht erkl&auml;ren. Mir kommt es vielmehr so vor, als k&auml;men da wieder altbekannte unangenehme Z&uuml;ge der Deutschen zum Vorschein, und zwar solche, die wir schon aus dem Nazi- und Stasi-Regime kennen. So etwas kommt doch nicht aus dem Nichts. Es wurde ja beide Male zu wenig aufgearbeitet &ndash; wurde da etwas &bdquo;vererbt&ldquo;? Ich habe mich bisher immer gefragt, wie es den Nazis gelungen ist, (fast) ein ganzes Volk hinter sich zu bringen. Jetzt fange ich erstmals an zu begreifen, dass und wie es m&ouml;glich ist, gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung zu manipulieren und daf&uuml;r zu sorgen, dass sie das eigenst&auml;ndige Denken abstellen &ndash; und wie schnell das geht. Und das ist eine Erkenntnis, die mir wehtut und mir gro&szlig;e Angst macht. Nichts ist mehr wie fr&uuml;her und ich frage mich, wie wache, kritikische und sensible Menschen unter diesen Bedingungen weiterhin ein gutes Leben f&uuml;hren k&ouml;nnen, es wirkt alles wie vergiftet. Und man wei&szlig; nicht, was noch geschehen wird. G&auml;be es die alternativen Medien wie die Nachdenkseiten nicht, w&uuml;rde ich wom&ouml;glich verr&uuml;ckt werden, w&auml;re zumindest vollkommen entmutigt. Insofern mal ein gro&szlig;es Dankesch&ouml;n an die Autoren hier.<\/p><p>Ute Wolter<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke Herr Berger,<\/p><p>Sie haben mir aus der Seele geschrieben. Mehr gibt es zu Ihrem hervorragenden Meinungskommentar nicht zu sagen.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMarco Merten<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nja, ich kann die ganzen Meinungsmeldungen zu Corona auch langsam nicht mehr h&ouml;ren. Sie beklagen zwar, dass die Gr&auml;ben &bdquo;zwischen den Lagern&ldquo; immer tiefer werden, aber Sie tragen leider mit Ihrem Kommentar, den Sie dankenswerterweise ja selbst als subjektiv bezeichnen, kein St&uuml;ck dazu bei, die Gr&auml;ben zuzusch&uuml;tten.<br>\n&nbsp;<br>\nWas mir ganz besonders auff&auml;llt, ist folgender Umstand, der jegliche Differenzierung vermissen l&auml;sst: Wieso wird immer behauptet, die Personen, die klaglos beim Einkaufen, in &Auml;mtern und im &Ouml;PNV den Mund-Nasen-Schutz korrekt(!) aufsetzen, w&uuml;rden dies tun weil sie<\/p><ul>\n<li>solidarisch mit den Alten sind,<\/li>\n<li>Angst vor einer Ansteckung haben,<\/li>\n<li>oder, die Kr&ouml;nung, weil sie Ja-Sager und obrigkeitsh&ouml;rig seien.<\/li>\n<\/ul><p>Nichts davon ist korrekt. Wirklich fast alle in meinem Umfeld setzen die nervige Maske auf, um einen erneuten Ausbruch der Infektionen und eine erneute Einschr&auml;nkung ihrer Freiheiten (&bdquo;Lockdown&ldquo;) zu verhindern. Ist das wirklich so schwer zu begreifen?<br>\n&nbsp;<br>\nUnd vor diesem Hintergrund kann man dann auch mit allen diskutieren, ob man Schulen und Kitas schlie&szlig;en sollte, warum diese Regierung Alleinerziehende, Wirte und K&uuml;nstler im Regen stehen l&auml;sst, usw. usf. Was man aber nicht tun kann, und leider tun sich Nachdenkseiten da in letzter Zeit immer unr&uuml;hmlicher hervor, ist, die reale Gefahr dieses Virus immer wieder zu relativieren, und dadurch die Gefahr versch&auml;rfter Ma&szlig;nahmen zu erh&ouml;hen. Es hat sich an der grundlegenden Erkenntnis n&auml;mlich immer noch nichts ge&auml;ndert: Das Virus ist f&uuml;r die meisten in unserer Gesellschaft nicht besonders gef&auml;hrlich und f&uuml;r die wenigstens t&ouml;dlich. Durch seine sehr hohe Infektiosit&auml;t breitet er sich aber extrem schnell aus, wenn man nicht aufpasst &ndash; mit den bekannten Folgen f&uuml;r alle, auch die Jungen und Fitten &ndash; &nbsp;wie man im M&auml;rz in Europa und aktuell in Amerika beobachten kann.<br>\n&nbsp;<br>\nIch m&ouml;chte Sie wirklich bitten, diesen letzten Punkt nicht immer wieder unter den Tisch fallen zu lassen, und so tun, als k&ouml;nnten wir einfach wieder zur Normalit&auml;t zur&uuml;ckkehren. Die Hinweise des Tages sind in dieser Hinsicht in letzter Zeit eine Zumutung, und ich wei&szlig; jetzt schon, dass morgen die Einzelmeinung eines jungen schwedischen Assistenzarztes eine prominente Leseempfehlung erhalten wird. Und auch die Bebilderung ihres Artikels zu den &bdquo;Ja-Sagern und Mitl&auml;ufern&ldquo; haut voll daneben. Die D&uuml;sseldorfer Rheintreppen mussten mehrfach von der Polizei ger&auml;umt werden, da sich dort &auml;hnlich wie vor der Frankfurter Oper das Partyvolk getroffen hat. Und zwar, ja, mit der erwartbaren Konsequenz steigender Infektionszahlen. Die jungen Leute sitzen nicht in den aufgemalten Kreisen, weil sie solche tollen obrigkeitsh&ouml;rigen Mitl&auml;ufer sind, sondern weil die Nicht-Versteher solche Ma&szlig;nahmen n&ouml;tig gemacht haben. Leider.<br>\n&nbsp;<br>\nIn diesem Sinne,<br>\n&nbsp;<br>\nihr immer noch kritischer, aber artig Maske tragende Leser,<br>\nChristian Mielke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>Ihr Artikel &bdquo;Angst machen mir die Ja-Sager und Mitl&auml;ufer&ldquo; spricht uns aus der Seele! <\/p><p>Meine Frau und ich waren bis vor kurzem noch ganz normale Menschen mittleren Alters &bdquo;aus der Mitte der Gesellschaft&ldquo;, mit erwachsenen Kindern, beruflich eingebunden, menschenfreundlich, umweltfreundlich usw. usf. <\/p><p>Bitte glauben Sie uns! <\/p><p>Allerdings erlauben wir uns, unseren gottgegebenen Verstand einzuschalten und uns wirklich umfassend (auch abseits des gleichgeschalteten Mainstreams) zu informieren&hellip; <\/p><p>Wie dieses Land politisch, sozial und wirtschaftlich zerst&ouml;rt wird, wie sich die Menschen verbl&ouml;den lassen und sich kritiklos und stumpfsinnig dahin peitschen lassen, wohin man uns von oberster Stelle aus alle haben will! <\/p><p>Warum hat denn keiner &bdquo;seinen Mausfeld&ldquo; (&bdquo;Warum schweigen die L&auml;mmer?&ldquo;) gelesen?! <\/p><p>Als an unser rechtsstaatlich verbrieftes Recht des Grundgesetzes glaubende Menschen konnten wir den Zwangsma&szlig;nahmen nicht weiter zusehen und setzten uns anf&auml;nglich in unserem kleinen Ort, zusammen mit wenigen anderen netten Menschen auf die Stra&szlig;e: friedlich, freundlich &ndash; meditierend f&uuml;r das Grundgesetz. <\/p><p>Im sog. &bdquo;Gelben Blatt&ldquo; konnten wir sp&auml;ter lesen, dass Spinner, Verschw&ouml;rungstheoretiker und Nazis demonstriert h&auml;tten&hellip; <\/p><p>Am 1. Oktober bei einer Grundgesetz-Demo auf dem Lande, zusammen mit ca. 200 netten Leuten aus allen Schichten: gro&szlig;e Freude &uuml;ber die 1,3 Mio. superfriedlichen Menschen, die zeitgleich in Berlin auf die Stra&szlig;e gingen! (Wenn man die Videos von Berlin auf YouTube anschaut, kommen einem fast die Tr&auml;nen, was f&uuml;r wunderbare Menschen dort als aufrechte B&uuml;rger waren, was ja auch die beiden mutigen Polizisten &ouml;ffentlich best&auml;tigten &ndash; und prompt beruflich schikaniert werden!) <\/p><p>In den Nachrichten\/Zeitungen h&ouml;rt man, dass es sich nur um 20.000 gewaltt&auml;tige Idioten, Verschw&ouml;rungstheoretiker, Reichsb&uuml;rger, Nazis &hellip; (habe ich an dieser Stelle noch ein paar typische Mainstream-Beschimpfungen vergessen?! Entschuldigung: der Antisemit hat noch gefehlt) gehandelt habe&hellip; <\/p><p>Wahnsinn: durch solche systematischen L&uuml;gen der Massenmedien und der Politik geh&ouml;rt man pl&ouml;tzlich zu einer allgemein ver&auml;chteten Spezies Mensch und ist umgeben von Sauerstoff-inhibierten Mainstream-Mitl&auml;ufern und -Denunzianten, die vermutlich so lange panisch im Lockdown leben m&ouml;chten, bis der Tod ausgerottet ist&hellip; <\/p><p>Dass das Leben dabei zugrunde geht &ndash; ein Verbrechen insbesondere an den Kindern! &ndash; mag niemand sehen&hellip; <\/p><p>Lieber Herr Berger &ndash; auch wir haben Angst! Nicht vor Corona &ndash; aber vor unseren Politikern, gewissenlosen Journalisten und ignoranten befehlsempfangenden Mitmenschen! <\/p><p>Wir haben zwar &bdquo;die Gnade der sp&auml;ten Geburt&ldquo; &ndash; aber genau so muss es damals gewesen sein! <\/p><p>Ich muss an die Geschwister Scholl denken (und bekomme Tr&auml;nen in die Augen): <\/p><p>die konnten auch nicht anders, als zu tun: wir sehen alle noch ihre Flugbl&auml;tter fliegen&hellip;<\/p><p>f&uuml;r die sie mit dem Leben bezahlen mussten&hellip;<\/p><p>Gottseidank sehen wir auch heute viele wackere Menschen, die auch viel riskieren (Beruf, Ansehen, kriminelle Zwangsma&szlig;nahmen wie Einweisung in die Psychiatrie etc. pp.), um Nein! zu sagen, um f&uuml;r unsere freiheitlichen Werte einzustehen, um den Schwachsinn der ganzen unseri&ouml;sen unwissenschaftlichen Corona-Zwangs-Argumentation aufzudecken und aufzustehen gegen die offensichtlich geplante Errichtung einer Lockdown-, &Uuml;berwachungs- und Zwangs-Impf-Diktatur! <\/p><p>Er ist wieder da: <\/p><p>&bdquo;Wollt ihr die totale zweite Welle?!&ldquo; <\/p><p>Man h&ouml;rt sie schon heranrauschen&hellip; <\/p><p>Mein Gott, hat es die Menschheit immer noch nicht begriffen: der Mensch lebt nicht vom Klopapier allein! <\/p><p>Herzlichen Dank f&uuml;r Ihre Arbeit und herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nvon Ihrem NDS-Unterst&uuml;tzer<br>\nK.S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>es folgt mein pers&ouml;nlicher Blick auf die AHA Empfehlungen, Vorgaben und meine subjektive Angst, Sorge und &bdquo;ehrlich&ldquo; empfundene Verantwortung f&uuml;r meine Familie, Mitmenschen und mich.<\/p><p>Sie bemerken die vorsichtige Formulierung meiner Kritik zu Ihrem Kommentar.<\/p><p>Hier ein Beispiel: Kann man die Solidarit&auml;t gegen&uuml;ber der einen Gruppe mit der Solidarit&auml;t gegen&uuml;ber der anderen Gruppe verrechnen?<\/p><p>Ich empfinde diese Frage &ndash; so gestellt &ndash; sowieso problematisch, da nicht eindeutig beantwortbar, zumindest f&uuml;r mich oder wenn doch, dann mit erkennbarer Zuordnung meiner politischen Haltung &ndash; die ist &bdquo;links&ldquo;!<\/p><p>Des Weiteren sprechen Sie von : zusammenrotten &auml;ngstlicher B&uuml;rger&hellip;. , Bedrohung, Hysterie, Ma&szlig;nahmen, Sanktionen, Gefahr f&uuml;r die Volksgemeinschaft und eine Gesellschaft die keinen Widerspruch duldet &ndash; ein Sprachduktus, der mich doch irritiert!<\/p><p>Wenn es so w&auml;re, dass kein Widerspruch geduldet w&uuml;rde, dann f&auml;nden keine Demos statt; sie w&uuml;rden untersagt und weggekn&uuml;ppelt, so geschehen in Belarus &ndash; ich &uuml;berspitze jetzt!<\/p><p>Nochmal zu meiner Person: Ich bin Risikopatient, w&uuml;rde an keiner Demo teilnehmen in denen ersichtlich Rechtsradikale, Linksradikale, Antisemiten oder die AfD zu erkennen sind!<\/p><p>Ich trage einen Mund-Nasenschutz und versuche meine Mitmenschen und mich zu sch&uuml;tzen!<\/p><p>Was den Mund-Nasenschutz in den Schulen anbetrifft, da attestiere ich den Verantwortlichen fehlende Konzepte etc., das habe ich in einem anderen Leserbrief begr&uuml;ndet.<\/p><p>Das Verbot der Kontaktaufnahme zu Angeh&ouml;rigen in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen, das hat mich tief getroffen und h&auml;tte vermieden werden k&ouml;nnen, wenn FFP 2 Masken gen&uuml;gend vorhanden gewesen w&auml;ren! Und auch jetzt nicht ausreichend vorhanden sind!<\/p><p>Tanz und Vergn&uuml;gen, auch das ist mir nicht so fern, dass ich es mir nicht auch w&uuml;nschte und selbstverst&auml;ndlich jedem g&ouml;nne!<\/p><p>Ich will jetzt nicht auf alles eingehen &ndash; Kultur, so wichtig f&uuml;r mich, dass sie einen besonderen Blick bedarf! Meine Einwendungen sind nur der Versuch einer vielleicht  nachdenkenswerten Kritik auf Ihren ganz pers&ouml;nlichen Kommentar.<\/p><p>Mir ist bewusst, wie schwierig und polarisierend und oft aggressiv sich Bef&uuml;rworter und Ablehner &ndash; ich spreche ausdr&uuml;cklich nicht von Gegnern &ndash; gegen&uuml;berstehen!<\/p><p>Ich w&uuml;nsche uns, dass wir gesund diese Zeit &uuml;berstehen! Und ein bisschen Bescheidenheit und Innehalten, das k&ouml;nnte hilfreich sein!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nM.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich empfand es sehr wohltuend, wie Sie Ihrem Herzen mal Luft gemacht haben &ndash; das befreite sicher Sie selbst, macht aber auch anderen Menschen, wie mir z. B., Mut und gibt Hoffnung in diesen schweren Zeiten, weil gerade ein komplexes Thema einer differenzierten Betrachtung bedarf.&nbsp;<\/p><p>Angenehm &uuml;berrascht war ich &uuml;ber Ihren Vergleich mit den Terroranschl&auml;gen vom 11. September 2001, weil sich mir k&uuml;rzlich auch Parallelen zu diesem Ereignis aufdr&auml;ngten.<\/p><p>Um nicht in den Verdacht eines Verschw&ouml;rungstheoretikers zu geraten, lassen Sie mich meine Sichtweise mal im Fantasy-Genre schildern:<\/p><p>Als hineinst&uuml;rzende Flugzeuge die zwei h&ouml;chsten T&uuml;rme des gro&szlig;en Reiches zerst&ouml;rten, sagte der Herrscher: Da ist das B&ouml;se! Doch f&uuml;rchtet Euch nicht. Gebt mir Euer Geld und Eure Daten, und ich werde das B&ouml;se bek&auml;mpfen und besiegen. Und er lie&szlig; seine Melder diese Botschaft verk&uuml;nden und f&uuml;hrte fortan Krieg gegen das B&ouml;se, mit Millionen von Toten, auch 500.000 get&ouml;tete Kinder waren es wert, diese Kriege zu f&uuml;hren und Sanktionen zu verh&auml;ngen (Albright). Und obwohl sich die Zahl der Terroranschl&auml;ge und -Toten seitdem vervielfachte (<a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/576834\/umfrage\/terroranschlaege-nach-weltregionen\/\">de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/576834\/umfrage\/terroranschlaege-nach-weltregionen\/<\/a>), lie&szlig;en sich die Menschen nicht ihre Lebensfreude nehmen und l&auml;nger von der Angst beherrschen.&nbsp;<\/p><p>Da tauchte pl&ouml;tzlich in einem anderen Land des B&ouml;sen ein Tod bringendes Virus auf und als dieses auch die Menschen in unserem Land befiel, sagte die Herrscherin (nach Ende des Karnevals und wichtiger Wahlen!): Da ist der Tod! Doch f&uuml;rchtet Euch nicht. Gebt mir Euer Geld und Eure Daten, und ich werde den Tod bek&auml;mpfen und besiegen, so ihr meinen Weisungen folgt, denn ich vertraue meinen Sehern und so vertraut auch ihr ihnen. Und sie lie&szlig; ihre Melder diese Botschaft verk&uuml;nden und f&uuml;hrte fortan Krieg gegen den Tod. Gro&szlig;e Angst breitete sich aus, und fast alle folgten ihr, und Ketzer wurden nicht nur tot-geschwiegen sondern auch &ouml;ffentlich auf medialen Scheiterhaufen gegrillt. Dank ihrer Ma&szlig;nahmen, die fast alle befolgten, wurde das Virus einged&auml;mmt, doch die zweite Welle wart schon am Horizont gesichtet. So wich diesmal n i c h t die Angst vor der Lebensfreude, sondern angesichts der bevorstehenden Todesgefahr &uuml;bernahmen jetzt in &Uuml;berzahl die besonders Verantwortungsbewussten selbst die Kontrolle. Die verfolgten jedweden Zweifler und Andersdenkenden, meldeten ihn oder grenzten ihn aus. Da lehnte sich die Herrscherin zufrieden zur&uuml;ck, denn sie w&auml;hnte sich jetzt in der Hoffnung, nun nur noch vereinzelt ihre H&auml;scher aussenden zu m&uuml;ssen, weil das Volk jetzt selbst entsprechend auf seine Gesundheit und deren Gef&auml;hrder achteten w&uuml;rde. Und die Menschen huldigten der Herrscherin, so sie ihnen doch auch die Erl&ouml;sung durch ein baldiges Wunderheilmittel verk&uuml;ndete und ihnen Almosen zuteil werden lie&szlig;, die erst deren Kinder und Enkel zur&uuml;ckzahlen m&uuml;ssten. Und das Volk rief: &bdquo;Hosianna! Ehre sei der Herrscherin in der H&ouml;he.&ldquo; und &bdquo;Wir w&auml;hlen Dich wieder!&ldquo; Und die Freude hielt an, bis &hellip;&nbsp;(to be continued).<\/p><p>Meine Bef&uuml;rchtung ist jedoch, dass auch wenn in Zukunft alle Menschen dieser Erde durchgeimpft sein sollten, es nicht wenige geben wird, die sich freiwillig auch weiterhin an die AHA-Regeln halten werden. Und dies wird auch erw&uuml;nscht sein, hei&szlig;t doch der Mund-Nase-Schutz (MNS) inzwischen schon ALLTAGS-Maske. Wird der MNS erstmal als Alltagsgegenstand deklariert, ist wohl kaum zu erwarten, dass dieser Gegenstand des Alltags aus diesem wieder verbannt werden wird. Denn warum sollte man etwas verbannen, was zum &bdquo;normalen&ldquo; t&auml;glichen Leben geh&ouml;rt wie die Motorradhelm- oder die Anschnallpflicht in Kraftfahrzeugen.&nbsp;<\/p><p>Das mag jetzt vielleicht sehr hypothetisch und &uuml;berspitzt klingen, aber hat nicht der &ouml;sterreichische Gesundheitsminister Anschober in einem Interview in 3sat k&uuml;rzlich f&uuml;r das Tragen von MNS so argumentiert, dass selbst bei abflauender Corona-Gefahr immer irgendwelche Viren durch die Luft schwirrten, zum Beispiel Rhinoviren (also Husten, Schnupfen, Heiserkeit).&nbsp;<\/p><p>Aber genug der Spekulationen, ich wollte nur aus meiner Sicht ansatzweise andeuten, wohin sich manches entwickeln k&ouml;nnte, wenn nicht Vernunft in die Debatte kommt, und dazu haben Sie, Herr Berger, mit Ihrem Artikel dankenswert beigetragen. Als Nicht-Journalist bin ich zum Gl&uuml;ck in der Lage, das Mainstream-&bdquo;Dauerfeuer&ldquo; auszublenden und mich fast ausschlie&szlig;lich in den Nachdenkseiten und den dort verlinkten Quellen meiner Wahl zu informieren. Vielen Dank auch an die Redaktion &ndash; sie machen aus meiner Sicht den besten Job in dieser Zeit. Und danke auch f&uuml;r den tollen Artikel &uuml;ber Lisa Eckhart, weil: Das Wichtigste im Leben ist neben der Liebe der Humor.&nbsp;<\/p><p>In diesem Sinne: Machen Sie weiter so, lassen Sie sich nicht entmutigen und &ndash; bleiben Sie heiter &ndash; trotz alledem!<\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nA. Muschiol<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>zur Erg&auml;nzung Ihres Artkels &ldquo;Angst machen mir die Ja-Sager und Mitl&auml;ufer&rdquo; (Chapeau!!) empfehle ich einen Artikel von CJ Hopkins (Zone 23) mit dem Titel &ldquo;Invasion of the New Normals&rdquo;, erschienen im Off-Guardian, einem den NDS durchaus geistesverwandten Blog: <a href=\"https:\/\/off-guardian.org\/2020\/08\/10\/invasion-of-the-new-normals\/\">off-guardian.org\/2020\/08\/10\/invasion-of-the-new-normals\/<\/a><\/p><p>Was, wie Sie schreiben, Politologen den &ldquo;Rally-&rsquo;round-the-Flag-Effekt&rdquo; nennen, benennt Hopkins ohne grosse Umschweife als &ldquo;Totalitarianism&rdquo;.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;ssen<br>\nHans-Georg Stork<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nich war Teil der &ldquo;Zwanzigtausend&rdquo; in Berlin!<br>\n&nbsp;<br>\nHerzlichen Dank f&uuml;r Ihren Artikel in den heutigen NachDenkseiten, die ich t&auml;glich lese.<br>\n&nbsp;<br>\nIhr Artikel spricht mir aus der Seele.<br>\n&nbsp;<br>\nVor der sogenannten Corona-Pandemie habe ich f&uuml;r den Publizisten und Journalisten Julian Assange demonstriert, indem ich an Mahnwachen in Hannovers Innenstadt bei Candles4Assange.eu aktiv teilnahm. Julian Assange sitzt weiterhin in Isolationshaft im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis HMP Belmarsh,<br>\n&nbsp;<br>\nInsofern hat es mich besonders gefreut, dass Sie auf Assange und die Ungerechtigkeit gegen ihn als Journalisten in Ihrem Artikel hinwiesen.<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin historisch sehr gut belesen, fortgeschrittenen Alters und hochschulgebildet.<br>\n&nbsp;<br>\nDaher kenne ich die sozialen Verh&auml;ltnisse in Deutschland vor der Wende, vor Hartz IV, vor der Privatisierung der Bahn mit Verkauf von &uuml;ber 150.000 &ldquo;Werkswohnungen&rdquo;, vor der Privatisierung der Post (Aktie Gelb!), der Stadtwerke, der Krankenh&auml;user usw. usf.<br>\nIch erinnere sogar noch das Fuhramt meiner Stadtverwaltung (1968); die holten M&uuml;ll und Sperrm&uuml;ll ab, die Kollegen dort hatten unbefristete Arbeitsvertr&auml;ge und &ldquo;ern&auml;hrten ihre Familien&rdquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nKurz gesagt habe ich den Neoliberalen Rollback seit der Einverleibung der DDR, mit seinen Protagonisten Schr&ouml;der, Biedenkopf, Stoiber, Scholzomat, Peer Steinmeier oder hie&szlig; der Frank-Walter Steinbr&uuml;ck (?), &ndash;&nbsp; sie sehen schon, die Polit-Chargen und Charaktermasken werden zusehends austauschbarer &ndash; zunehmend best&uuml;rzt verfolgt.<br>\n&nbsp;<br>\nDer Begriff &ldquo;Reform&rdquo; war schon &ldquo;verbrannt&rdquo;; nun wird das Wort Solidarit&auml;t in orwellscher Manier als Neusprech umgedeutet.<br>\n&nbsp;<br>\nNicht mit mir.<br>\n&nbsp;<br>\nJeden Samstag &uuml;be ich mein Grundrecht nach Art. 8 GG aus.<br>\n&nbsp;<br>\nWir seh&acute;n uns in der einen oder der anderen Stadt &ndash; auf der Stra&szlig;e.<br>\n&nbsp;<br>\nSie erkennen mich daran, dass ich nicht maskiert bin.<br>\n&nbsp;<br>\nMit sehr dankbaren und herzlichen Gr&uuml;&szlig;en auch an den mutigen Albrecht M&uuml;ller<br>\n&nbsp;<br>\nPeter Thomas Klyk<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>sie haben meiner Meinung nach eine sehr gute Analyse geschrieben.<\/p><p>Ich habe mir aufgrund der jetzt durchlebten Zeit nochmals &ldquo;Die Geschichte eines Deutschen&rdquo; von Sebastian Haffner vorgenommen. Unglaublich die Konformit&auml;t vieler Facetten seiner Geschichte .Wir sind allerdings nicht in einer Vorbereitung auf Krieg&nbsp;sondern wir f&uuml;hren schon Krieg, Krieg gegen einen Virus (sagt selbst der franz&ouml;sische Pr&auml;sident) .Dazu bedarf es einer treuen und ergebenen Volksgemeinschaft , die nichts hinterfragt.(verlangt auch RKI-Chef Wieler). &Auml;u&szlig;eres Zeichen ist die Maske, der moderne Gesslerhut. Tragt die Maske t&ouml;nt es aus allen Medien, nicht etwa st&auml;rkt euer Immunsystem obwohl der Krieg doch f&uuml;r die Volksgesundheit gef&uuml;hrt wird.<\/p><p>Die Einschr&auml;nkung des &ldquo;Privaten&rdquo;, wie Haffner es beschreibt, hat schon sehr bedrohliche Formen angenommen.&nbsp;<\/p><p>Sehr optimistisch blicke ich nicht in die Zukunft, auch wenn die Lekt&uuml;re der Nachdenkseiten sehr oft Zuversicht vermitteln.<\/p><p>Daf&uuml;r recht herzlichen Dank.<br>\nJ.Liepelt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>in Ihrem heutiger Beitrag zu obigem Thema finde ich mich an vielen Stellen wieder und danke Ihnen daf&uuml;r ganz herzlich.<\/p><p>Meine Freunde und Bekannten, die meisten jenseits der Siebzig, manche sogar, wie ich, jenseits der achtzig, gehen unisono nicht nur vollkommen konform mit den Corona-Ma&szlig;nahmen, sondern lassen auch nicht den leisesten Zweifel an deren Legitimit&auml;t zu. Eine andere Meinung wird mit gro&szlig;er Vehemenz unter Vorhaltungen der Verantwortungslosigkeit auf keinen Fall zugelassen.<\/p><p>Alle haben Kinder und Enkelkinder, wobei f&uuml;r einige demn&auml;chst wieder Schule und Kita beginnt oder bereits begonnen hat. In einem Fall muss das Kind (Erstkl&auml;sser) sowohl w&auml;hrend des Unterrichts als auch&nbsp; auf dem Schulhof eine Maske tragen. Auch daran wird keine Kritik zugelassen.&nbsp;<\/p><p>Ist die Angst vor Ansteckung so gro&szlig;, dass man solche Monstrosit&auml;ten bef&uuml;rwortet? Es sieht ganz danach aus. Traurig.<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nG. Fernekes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren sehr gut geschrieben Artikel. Was mir bei den von Ihnen als &ldquo;Ja-Sager&rdquo; und &ldquo;Mitl&auml;ufer&rdquo; titulierten besonders Sorge macht ist folgendes:<br>\nNiemand von ihnen will wahrnehmen, dass es um die Demokratie in diesem Land wirklich nicht mehr zum besten steht<\/p><ul>\n<li>In den letzten 14 Tagen wurde ein Profi-Sportler von seinem Arbeitgeber fristlos gefeuert weil er auf der Demo vom 01.08. dabei war.<\/li>\n<li>In den letzten 14 Tagen wurden 2 Polizisten &ldquo;Strafversetzt&rdquo; weil sich sich auf Corona Demos &auml;u&szlig;erten.<\/li>\n<\/ul><p>Sein Grundrecht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung wahrzunehmen kann in D also schon zum Existenzverlust oder zu drastischen Sanktionen des Arbeitgebers f&uuml;hren &ndash; das ist bittere Realit&auml;t.<\/p><p>In einem ebenfalls interessanten Beitrag vor einigen Tagen wurde festgestellt, dass Protest und Kritik an den aktuellen Corona-Ma&szlig;nahmen haupts&auml;chlich von Wissenschaftler, Journalisten und Personen der &Ouml;ffentlichkeit kommt, die Ihre Karriere hinter sich haben (Hr. Bhakdi, Herr P&uuml;schel, Herr Wodrag, usw.) &ndash; alle anderen Wissen sp&auml;testens seit den letzten 14 Tagen, dass man sich der Karriere zuliebe besser nicht zu weit aus der Deckung trauen sollte.<\/p><p>Die Leitmedien begleiten diese Entwicklung aber bereitwillig mit einer Berichterstattung, die der von Ihnen beschrieben Gruppe suggeriert, die betroffenen h&auml;tten die Sanktionen verdient, es geschehe ihnen zurecht &ndash; das ist das besonders traurige.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nViktor Csepregi<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo und guten Tag an die NDS, <\/p><p>ich m&ouml;chte an dieser Stelle meinen Dank f&uuml;r diesen scharfsinnigen und eben doch gar nicht so &ldquo;subjektiven&rdquo; Text von Herrn Berger aussprechen. <\/p><p>Im Laufe der &ldquo;Covid-19-Pandemie&rdquo; sind wir doch nunmehr an einer Stelle angekommen, die dazu herhalten k&ouml;nnte, unsere als hochentwickelt geltende Gesellschaft vollst&auml;ndig zu sprengen &ndash; zu stark sind doch wohl schon die unterschiedlichen Meinungen bis in fast den letzten Bekannten- und\/oder sogar <\/p><p>Freundeskreis in Bezug auf die regierungsseitig &ldquo;angeordneten&rdquo; Ma&szlig;nahmen. <\/p><p>Schlicht: eine Entwicklung hin zu mehr Solidarit&auml;t, geschweige denn zu einer sinnstiftenden Debatte in puncto zuk&uuml;nftiger Gesellschaftsentwicklung bleibt trotz der offensichtlichen und massiven &ldquo;Einbr&uuml;che&rdquo; und eingetretener bzw. noch zu erwartender &ldquo;Miseren&rdquo; immer noch gedeckelt. Warum wohl? <\/p><p>Weil das System &ndash; selbst wenn krisengesch&uuml;ttelt und m&ouml;glicherweise weit &uuml;ber den Zenit seiner Macht &ndash; doch noch stabil genug scheint, um mit genau den von Jens Berger mit Recht als angstmachend beschriebenen Ja-Sagern und Mitl&auml;ufern auch noch den wirklich letzten Zipfel des Planeten zu rocken und auch jeden Erdbewohner zu seinen Gunsten auszuwringen. <\/p><p>Es hat vor einer gewissen Zeit einen verlinkten Text &uuml;ber die NDS-Plattform gegeben (Telepolis?), in dem sich ein Autor damit besch&auml;ftigt hat, ob wir uns am Anfang oder schon inmitten einer Revolution befinden &ndash; ein interessanter Gedankengang wie ich mit diesem Aktualit&auml;tsbezug finde ! <\/p><p>Es w&auml;re n&auml;mlich &ndash; auch wegen der neben &ldquo;COVID-19&rdquo; auch noch anstehenden und immer komplexer werdender Probleme wie Klimakatastrophe, Waldsterben, ziviler wie milit&auml;rischer atomarer Bedrohung, Bodenerosion, Kampf ums Wasser und um Ressourcen, angezettelter Kriege, massenhaften Migrationsstr&ouml;men usw. und so fort ohnehin <\/p><p>SYSTEMISCH UND UNTER DEN UNS BEKANNTEN POLITISCHEN WIE WIRTSCHAFTLICHEN GRUNDZ&Uuml;GEN SO GUT WIE ILLUSORISCH, <\/p><p>DARAN ZU GLAUBEN, DASS SICH DAS ZUM GUTEN WENDET. <\/p><p>Und eben da bin ich Herrn Berger f&uuml;r seine &ldquo;subjektiven&rdquo; Einw&auml;nde so dankbar, die wir durchaus mal objektiv weiterdenken k&ouml;nnten: So lange eine politische Kaste es nicht f&uuml;r n&ouml;tig h&auml;lt, &ldquo;Gesamt-Gesellschafts-Politik&rdquo; mit Weitsicht und Gesp&uuml;r zu kreieren und solange es Ja-Sager und Mitl&auml;ufer gibt, die bedingungslos folgen und jedwede demokratische und damit sinnvolle Auseinandersetzung unreflektiert mit F&uuml;&szlig;en treten, so lange MACHT DAS WAHRSCHEINLICH IMMER MEHR MENSCHEN ANGST ! <\/p><p>Hoffentlich beizeiten dann mal Mehrheiten !!! <\/p><p>MfG. Rolf R&ouml;hrig<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nm&uuml;ssen wir Leser der Nachdenkseiten uns Sorgen machen, dass Sie wie Volker Pispers die Nase voll haben ob der herrschenden und nicht beizukommenden Zust&auml;nde in dieser Republik? Ich hoffe nicht!<br>\n&nbsp;<br>\nNun einige Anmerkungen zu Ihrem Artikel, der mich doch sehr &uuml;berrascht und manchmal entsetzt hat.<br>\n&nbsp;<br>\nSolidarit&auml;t ist sehr wohl erstmal eine einbahnstra&szlig;e in der Erwartung,dass die anderen sich in umgekehrter Situation auch solidarisch verhalten und mich unterst&uuml;tzen.<br>\nWie ich mich den von Ihnen angef&uuml;hrten personengruppen solidarisch verhalten soll, erschlie&szlig;t sich mir nicht.<br>\nIch kann mich allerdings verantwortungsvoll verhalten, indem ich eine Maske trage und alle anderen vor meinen Viren sch&uuml;tze.<br>\n&nbsp;<br>\nWir haben doch l&auml;ngst Lockerungen umgesetzt ohne Politiker, Medien und andere zu bem&uuml;hen oder auf deren gerede oder geschreibsel zu warten. Wir setzen die Masken drau&szlig;en ab, wir weichen auf Gehwegen kaum noch in gro&szlig;em Bogen aus oder gehen auf die andere Stra&szlig;enseite, wenn uns jemand entgegen kommt. Wir sitzen drau&szlig;en in Restaurants und Cafes ohne Maske, weil die gr&ouml;&szlig;te Angst, Corona zu erwischen, &uuml;berwunden ist.<br>\nJetzt geht es darum wie wir aus diesem Lockdown rauskommen. Wir experimentieren. und wie das mit experimenten so ist wei&szlig; keiner wie sie ausgehen.<br>\n&nbsp;<br>\nIch w&uuml;&szlig;te nicht, dass ich mich durch die Ereignisse des 11.9.2001 in irgendeiner Gefahr in Deutschland sah.<br>\nIch sehe mich allerdings gef&auml;hrdet durch Maskenignoranten und Coronaskeptiker und -leugner.<br>\n&nbsp;<br>\nEntweder ist Covid-19 gef&auml;hrlich oder das Virus ist es nicht.<br>\nWarum haben alle s&uuml;dostasiaatischen Staaten schnell umfassende Ma&szlig;nahmen ergriffen,um die Ausbreitung von Covid-19 unter Kontrolle zu bekommen? Weil sie bl&ouml;d sind?<br>\n&nbsp;<br>\nBl&ouml;d in diesem Sinne ist nur diese uns&auml;gliche Maskendiskussion, die mit den ersten Leugnern namens Spahn und Wieler anfing und nun bei diesen Demonstranten gelandet ist, die sich jedem vern&uuml;nftigen Argument und jeder logischen Konsequenz verweigern.<br>\n&nbsp;<br>\nIch sehe nicht, dass sich diese Demonstranten irgendwelche Sorgen um unsere Demokratie machen. Ich sehe nur brutalen, verantwortungslosen Individualismus.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nReinhard Hennig<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>vielen Dank f&uuml;r ihren &ldquo;sehr subjektiven Kommentar&rdquo;, der sich sehr mit meinem Empfinden deckt.<br>\nWas mich in der aktuellen Situation am meisten betroffen macht, ist die Vergesslichkeit der Menschen.<br>\nVergessen die Zeiten, in denen bestimmte Gruppen gekennzeichnet wurden (siehe MVP und das Vorhaben negativ getestete Sch&uuml;ler mit einem gr&uuml;nen Punkt zu versehen).<br>\nVergessen die Zeiten einer staatlichen &Uuml;berwachung\/F&ouml;rderung von Denunziantentum und auch vergessen die Zeiten, in denen gegen diese &Uuml;berwachung (und andere Dinge) demonstriert\/gek&auml;mpft wurden, nur um sich Jahre sp&auml;ter freiwillig in eine neue &Uuml;berwachung zu begeben. <\/p><p>Anfang des Jahres h&auml;tten die Ma&szlig;nahmen mangels besseren Wissens durchaus Sinn gemacht. Wie in Deutschland &uuml;blich, wurde sich aber erst einmal im eigenen Glanz gesonnt und die Entwicklung verschlafen. Daher haben wir, trotz aktuell besseren Wissens, mittlerweile l&auml;ngere und gro&szlig;fl&auml;chigere Ma&szlig;nahmen zu ertragen als in China, dem b&ouml;sen Klassenfeind, der ja wohl alles falsch gemacht hat, was das Krisenmanagementrepertoire so hergibt. Zumindest wenn man unseren MSM glaubt. <\/p><p>Ich f&uuml;r meinen Teil bin seit Anfang an Maskenverweigerer, da ich seit jeher (schlecht begr&uuml;ndeten) Ma&szlig;nahmen kritisch gegen&uuml;ber stehe. Manch einer mag nun sagen: &ldquo;Was f&uuml;r ein Idiot&rdquo;. Mag sein. Wenn ich aber Berichte h&ouml;re, in denen nichtvorhandene (Corona-) Hygiene in Sachsens Asylbewerberheimen als &ldquo;Risiko des Lebens&rdquo; f&uuml;r die Bewohner abgetan werden und mir als B&uuml;rger dieses Landes die Entscheidung, ob ich f&uuml;r mich ein Risiko eingehe oder nicht, durch Zwangsma&szlig;nahmen verweigert wird, so ist das doch eine Einteilung von Menschen in &ldquo;Kann bleiben&rdquo; und &ldquo;Kann weg&rdquo;. Wieder was, das in Vergessenheit geraten ist. <\/p><p>Daher werde ich mich wohl am 29.08. mit all den &ldquo;CovIdioten&rdquo; gleich machen und nach Berlin fahren, immer im Hinterkopf habend, das jeder das Recht auf freie Meinung&auml;u&szlig;erung hat. Auch wenn ich nicht jede Meinung der Mitdemonstranten guthei&szlig;en mu&szlig;. Auch ein Konzept, das vor lauter Panik zunehmend vergessen wird. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nD. Rohr<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>alles Leben ist Leiden &ndash; oder leben wir hier heute ein besseres, l&auml;ngeres, freieres und gl&uuml;cklicheres Leben als je zuvor in der Geschichte der Menschheit. Menschen riskieren ihr Leben im Mittelmeer, um in unserer &ldquo;Corona-Diktatur&rdquo; leben zu d&uuml;rfen. Absurd ist nicht die Maskenpflicht &ndash; absurd ist das Theater, das um die Einhaltung von allersimpelsten Infektionsschutzma&szlig;nahmen gemacht wird. Eine Pocken-Impfpflicht gab es schon in der 1. Demokratie Deutschlands, der Weimarer Republik bis in die neuzeitliche Bundesrepublik (bis 1982). Impfverweigerer konten theoretisch bis zu 14 Tagen inhaftiert werden. Hat aber niemanden gekratzt damals. Auch in der DDR &ndash; Sozialismus ist die bessere Prophylaxe &ndash; gab es 17 Pflicht-Impfungen. Und man war stolz auf den medizinischen Fortschritt. Man war nicht mehr gewillt j&auml;hrlich 2000 &ndash; 4000 Polio-Erkrankungen und 250 Todesopfer hinzunehmen. Aus einer Arbeiterbewegung ist die gewerkschaftlich-genossenschafliche Volksf&uuml;rsorge gegr&uuml;ndet worden, die daf&uuml;r gesorgt hat, dass sich auch die Aller&auml;rmsten impfen lassen konnten. Wir sind so verstrickt in die neoliberale Denkweise, dass es einer intellektuellen Anstrengung bedarf, um sie sich vor Augen zu f&uuml;hren. &ldquo;Kinder sind ein Armutsrisiko&rdquo;, &ldquo;Kinder sind eine Belastung f&uuml;r die Eltern&rdquo; &ndash; WIRKLICH? Liegt das an den Kindern oder an den gesellschaftlichen Bedingungen? Kinder haben haben ein Recht auf Bildung, deswegen muss man sie (auch schon unter drei Jahren) unbedingt ErziehungsexpertInnen anvertrauen &ndash; mag sein, aber geht es dabei wirklich um Bildung oder sollen sie nur einer &ouml;konomischen Verwertungslogik unterworfen werden? Kinder sollen rund um die Uhr betreut werden, damit Eltern zumeist unter prek&auml;ren Bedingungen ungest&ouml;rt arbeiten gehen k&ouml;nnen. &Uuml;ber eine &ldquo;Herdpr&auml;mie&rdquo;, damit sie auch zu Hause betreut werden k&ouml;nnen, wird gar nicht mehr nachgedacht.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Wrazidlo<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nder Beitrag ist wohl als Provokation gedacht!? Ja was sonst: es ist &laquo;ein sehr subjektiver Kommentar&raquo;. Eigentlich sollte darauf niemand reagieren, aber ich muss mal &laquo;Luft&raquo; ablassen &nbsp;&hellip; Jeder hat die Verantwortung, sich und andere zu sch&uuml;tzen. Die eigene Freiheit h&ouml;rt da auf, wo die eines anderen beginnt. Die Infektionszahlen steigen. Wieso sind positive Entwicklungen bzw. Verhalten nicht einmal Grund f&uuml;r eine Nachricht!? Das vermisse ich bei Euch! Tendenziell habt ihr mehr Platz f&uuml;r die Leugner, die ja zum Gl&uuml;ck nur eine Minderheit (0.02%?) in DE sind. Mit dem Virus m&uuml;ssen wir leben &ndash; die n&auml;chsten Jahre. Was w&auml;re, wenn ich Ihnen sage: ich komme aus der Zukunft und weiss, dass 1Mrd. Menschen sterben werden bis Ende 2020, wenn die Hygiene-Regeln nicht konsequenter eingehalten werden. W&uuml;rde sich Ihre Kommunikation und Einstellung &auml;ndern?<br>\n&nbsp;<br>\nWenn nicht, bitte ich Sie, einmal eine andere Flugh&ouml;he einzunehmen und das ganze &laquo;von oben&raquo; zu betrachten. Oftmals verliert man sich im Klein-klein und verliert den Blick. Allerdings ist das ja genau Euer Job: das Klein-klein sezieren. Sorry! Nur, diese komischen Beitr&auml;ge von Euch, mit n.m.M. gef&uuml;hlten Sympathien f&uuml;r Egoisten und unvern&uuml;nftige Menschen, lassen mich dar&uuml;ber nachdenken, den Kontakt mit Euch zu beenden. &Uuml;ber viele Jahre war ich immer froh, dass es NDS gibt. Blasen-Leben(?) &hellip; Egal! Der Gurt im Auto wird auch von allen akzeptiert! Und so sollte es auch mit den 3 kleinen Vorgaben sein: Maske, Abstand, H&auml;nde waschen. Wollen Sie denn der Grund sein, dass ihr &laquo;Chef&raquo; Albrecht M&uuml;ller einen Schlauch im Hals hat und im Koma die Nachdenkseiten an Sie &uuml;bergibt? Das ist b&ouml;se, aber kurz-und-spitz. Der Virus mag keine Hitze, gem. Prof. Timo Ullrichs, aber auf K&auml;lte &laquo;f&auml;hrt er ab&raquo;. Wie stellen Sie sich die Eskalation im Herbst\/Winter vor? Bitte an Zusammenh&auml;nge, Vergangenheit, Zukunft, oben\/unten, rechts\/links denken &hellip; wie Sie das machen sollen, keine Ahnung.<br>\n&nbsp;<br>\nNiemand lebt im luftleeren Raum. Jeder hat seine Erfahrungen, Vorbilder usw. Apropos gute\/positive Vorbilder. Wo sind die Vorbilder f&uuml;r diese Krise, die uns inspirieren? In manchen Gegenden in Asien werden von den Leuten Masken getragen aus H&ouml;flichkeit, um andere nicht anzustecken? Das ist R&uuml;cksichtsvoll! Leben denn in Europa\/NoAmerika alles nur Egoisten?! Dann soll die Menschheit eben untergehen! Vielleicht k&ouml;nnen die Menschen, die auf dem Planet Mars leben, als Vorbild herhalten? ? K&ouml;nnte man mal dr&uuml;ber nachdenken, was man dort mit Masken-Verweigerern und Virus-Verschw&ouml;rern macht. &nbsp;&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nEs geht doch nicht um die Massen an Kranken, die eventuell in Krankenbetten dahin siechen! Es geht um die Schwere der Krankheit im Vergleich zu allen anderen. Allein eine Impfung bzw. gute Medikamente k&ouml;nnen das ganze wieder aufl&ouml;sen! Das ist die EINZIGE L&Ouml;SUNG!!!!&nbsp;&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nEngagieren Sie sich doch lieber daf&uuml;r, dass es perfekte und stylische Masken gibt, die jeder unbedingt haben will. Dann g&auml;be es keine Probleme mehr!<br>\n&nbsp;<br>\nUnd ja, Demonstrationen\/Meinungs&auml;usserungen m&uuml;ssen m&ouml;glich sein &ndash; mit Respekt und nicht egoistisch!<br>\n&nbsp;<br>\nBleiben Sie gesund und alles Gute &hellip;<br>\nSt. K&ouml;nig<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>31. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nSie sprechen, schreiben, einem aus der Seele. Viele Menschen k&ouml;nnen die Meldungen nicht mehr h&ouml;ren, ich auch nicht. Mir machen auch einige Politiker oder Ma&szlig;nahmen mehr Angst als das Virus.<br>\nTrotzdem gibt es leider einige Menschen die noch h&ouml;here Bu&szlig;gelder f&uuml;r unmaskierte Menschen fordern, mit der Begr&uuml;ndung sie m&uuml;&szlig;ten ja auch eine Maske tragen.<br>\nWie im Kindergarten, nur leider viel ernster.<br>\nIch bin selber auch dreimal angesprochen worden weil ich die Maske nicht &uuml;ber der Nase hatte, davon zweimal auf einem Wochenmarkt.<br>\nDie Verk&auml;ufer auf den Wochenm&auml;rkten brauchen keine Maske aufsetzen, was mich nicht st&ouml;rt, die Kunden m&uuml;&szlig;en eine aufsetzen.<br>\nDie Hamburger Hochbahn zieht jetzt die Daumenschrauben an, es kostet k&uuml;nftig 40&euro; wenn die Maske nicht &uuml;ber der Nase ist.<br>\nBeispiel:<br>\n&nbsp;<br>\nWas passiert bei nicht sachgem&auml;&szlig;er Anwendung oder bei Nutzung erst bei Sichtung des Pr&uuml;fdienstes?<br>\n&nbsp;<br>\nAuch in diesen F&auml;llen kann die Vertragsstrafe erhoben werden. Auch die unsachgem&auml;&szlig;e Anwendung (z. B. Nase frei) gilt als Versto&szlig; gegen die Verordnung zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung.<br>\n&nbsp;<br>\nAus: <a href=\"https:\/\/www.hvv.de\/de\/service\/fragen-und-antworten\/coronavirus\">hvv.de\/de\/service\/fragen-und-antworten\/coronavirus<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nIch habe in der ganzen Zeit, seit dem die Maskenpflicht gilt, fast niemanden gesehen der die Maske nicht &uuml;ber der Nase hatte, also was soll das?<br>\nZu Masken im Unterricht, ich bef&uuml;rchte es wird bald mehr Menschen mit Psychosen geben als Menschen mit Viruserkrankungen.<br>\nWenn dann ein Sch&uuml;ler Amok l&auml;uft&hellip;&hellip;&hellip;&hellip;&hellip;<br>\nUm frei Atmen zu k&ouml;nnen mu&szlig; wohl bald in den Untergrund gehen.<br>\nAu&szlig;erdem m&uuml;&szlig;ten viele Filme retouchiert werden, weil fr&uuml;her waren es die B&ouml;sen die eine Maske anhatten.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nA.H.<br>\n&nbsp;<br>\nWas passiert bei nicht sachgem&auml;&szlig;er Anwendung oder bei Nutzung erst bei Sichtung des Pr&uuml;fdienstes?<br>\n&nbsp;<br>\nAuch in diesen F&auml;llen kann die Vertragsstrafe erhoben werden. Auch die unsachgem&auml;&szlig;e Anwendung (z. B. Nase frei) gilt als Versto&szlig; gegen die Verordnung zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung.<br>\n&nbsp;<br>\nAus: <a href=\"https:\/\/www.hvv.de\/de\/service\/fragen-und-antworten\/coronavirus\">hvv.de\/de\/service\/fragen-und-antworten\/coronavirus<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>32. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, ich sch&auml;tze eigentlich ihre Beitr&auml;ge auf den Nachdenk Seiten, aber in diesem Fall habe ich ehrlich gesagt nicht so recht verstanden was sie uns mit ihrem Beitrag sagen wollen. Ist Corona nun gef&auml;hrlich oder ist es das nicht? Haben wir nicht gesehen wie es L&auml;ndern ergeht die die Dinge einfach laufen lassen oder sind das alles Fake News? Das Ziel der Anti Corona Ma&szlig;nahmen Demos ist es ja schlie&szlig;lich es diesen L&auml;ndern gleich zu tun und den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen.<\/p><p>Falls also das Virus doch gef&auml;hrlich sein sollte und sich ohne Gegenma&szlig;nahmen exponentiell ausbreitet, wird es f&uuml;r die Gastwirte irgendwann keinen Unterschied mehr ob ihre Wirtschaft wegen der Lockdown Ma&szlig;nahmen geschlossen bleibt oder die G&auml;ste aus Angst weg bleiben weil nun das Virus auch die eigene Familie erreicht hat. F&uuml;r manchen Jugendlichen der glaubt selbst nicht betroffen zu sein k&ouml;nnte sp&auml;testens dann das b&ouml;se Erwachen folgen wenn nach einem Motoradunfall die Klinik geschlossen hat weil dort alle Intensivbetten mit Corona Patienten belegt sind.<\/p><p>Ja wir brauchen Kritik an denjenigen die Corona nutzen um daraus politisches Kapital zu schlagen, wir brauchen Kritik an Ma&szlig;nahmen bei denen jedes Bundsland sein eigenes S&uuml;ppchen kocht und damit f&uuml;r Verunsicherung in der Bev&ouml;lkerung sorgt, aber Verst&auml;ndnis f&uuml;r diejenigen die es genau so machen wollen wie Trump oder Johnson, das brauchen wir wei&szlig; Gott nicht. Da machen mir ehrlich gesagt ehr die Verharmloser in manchen Redaktionsstuben Angst, die solchen Str&ouml;mungen noch mediale Sch&uuml;tzenhilfe leisten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en Siegfried Thomas<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jens Berger hat <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63788\">in diesem Beitrag<\/a> einen &bdquo;subjektiven Kommentar&ldquo; verfasst und die gr&ouml;&szlig;er werdenden Gr&auml;ben der Lager in der Corona-Zeit beklagt. Auf der einen Seiten formieren sich &ndash; unterst&uuml;tzt von Medien und Politik &ndash; B&uuml;rger zu einer &bdquo;staatstragenden &acute;Solidar- und Schicksalsgemeinschaft&acute;&ldquo; oder &bdquo;gro&szlig;en Volksgemeinschaft&ldquo;. 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