{"id":63867,"date":"2020-08-18T08:47:16","date_gmt":"2020-08-18T06:47:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867"},"modified":"2020-08-18T09:26:45","modified_gmt":"2020-08-18T07:26:45","slug":"hinweise-des-tages-3677","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h01\">Es soll keinen zweiten Lockdown geben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h02\">Die Corona-Kurven steigen &ndash; sind wir noch zu retten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h03\">Corona-Regeln: Niedersachsen verschiebt angepeilte Lockerungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h04\">Hunde, die bellen, aber nicht bei&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h05\">Silicon Valley&rsquo;s Big-Money Donors Are Very Excited About VP Kamala Harris<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h06\">Wei&szlig;russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h07\">Im Herbst droht Welle von Privatinsolvenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h08\">Mut zur Zerst&ouml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h09\">Reichtum umverteilen: Corona zeigt Notwendigkeit einer Verm&ouml;gensteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h10\">Trotz gegenteiliger Weisung: Jobcenter sanktionierten zu Beginn der Pandemie-Ma&szlig;nahmen weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h11\">Behinderung von Betriebsratsarbeit hart sanktionieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h12\">Corona-Armband von Kinexon: Durchbruch in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h13\">Es ist ein gro&szlig;es Chaos, was die Wissenschaft liefert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h14\">Hat der Wald Zukunft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h15\">Um die Wurst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h16\">Linker Kosmopolitismus wird der SPD zum Verh&auml;ngnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h17\">Das ist nicht Rassismus, das ist Schuhcreme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63867#h18\">Befinden wir uns in einer &lsquo;Fassadendemokratie&rsquo; und einem &lsquo;Tiefen Staat&rsquo;?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Es soll keinen zweiten Lockdown geben<\/strong><br>\nKanzlerin Angela Merkel bezeichnete den Anstieg der Neuinfektionen als besorgniserregend, die Situation aber als beherrschbar. [&hellip;]<br>\nEbenso wie die Kanzlerin h&auml;lt auch Lauterbach die Infektionszahlen f&uuml;r beherrschbar, sie mahnt jedoch zur Vorsicht bei privaten Feiern und in der Schule. &bdquo;Wir wissen mittlerweile so viel &uuml;ber das Virus, dass wir uns aufgrund dessen &uuml;ber eine gro&szlig;e zweite Welle im Sinne eines neuen Lockdowns nicht sorgen m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nAktuell zeigt die Kurve der Neuinfektionen wieder nach oben. Nach dem H&ouml;hepunkt der Ansteckungen Anfang April mit t&auml;glich mehr als 6000 F&auml;llen ist die Zahl zun&auml;chst bis Ende Juli kontinuierlich gesunken, steigt seitdem jedoch wieder. Binnen eines Tages meldeten die deutschen Gesundheits&auml;mter 561 Neuinfektionen, wie aus den Angaben des Robert-Koch-Instituts vom Montagmorgen hervorgeht. F&uuml;r Freitag und Samstag spricht das RKI von jeweils mehr als 1.400 Neuansteckungen innerhalb von 24 Stunden. Infektionszahlen in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung wurden zuletzt im Mai erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/es-soll-keinen-zweiten-lockdown-geben-li.99319\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Diskussion um einen m&ouml;glichen zweiten Lockdown wirkt surreal. Der erste Lockdown wurde mit dem Ziel verabschiedet, das Gesundheitssystem vor einer &Uuml;berlastung zu bewahren (Flatten the curve). Von einer solchen Gefahr kann jedoch heute &uuml;berhaupt keine Rede mehr sein. Die Zahl der Covid-19-F&auml;lle in intensivmedizinischer Behandlung geht kontinuierlich zur&uuml;ck und liegt zur Zeit laut <a href=\"https:\/\/www.divi.de\/joomlatools-files\/docman-files\/divi-intensivregister-tagesreports\/DIVI-Intensivregister_Tagesreport_2020_08_17.pdf\">Intensivregister<\/a> bei 228 &ndash; wohlgemerkt in ganz Deutschland!<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200818-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200818-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><em>Sp&auml;ter ging man dazu &uuml;ber, die Entscheidung &uuml;ber lokale Lockdowns auf die Kreisebene zu verlagern und daf&uuml;r eine Neuinfektionsrate von 50 F&auml;llen pro 100.000 Einwohner als Grenze festzulegen. Diese Grenze wird heute von keinem einzigen Landkreis in Deutschland &uuml;berschritten. Um welche Zahlen geht es sonst? Die Toten? Im August sind im Schnitt an jedem Tag f&uuml;nf Menschen in Deutschland an oder mit Covid-19 gestorben. Das ist in jedem Einzelfall sicher tragisch, aber sicher keine Zahl, die ein hartes staatliches Vorgehen mit massiven Nebenwirkungen rechtfertigen k&ouml;nnte. &Uuml;ber was diskutieren wir eigentlich? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Corona-Kurven steigen &ndash; sind wir noch zu retten?<\/strong><br>\nEs wird Zeit, neue Saiten aufzuziehen in der Auseinandersetzung mit Maskenverweigerern und Infektionsschutzgegnern.<br>\nHeute, in der Pandemie, soll indessen etwas Soziales durchgehalten werden, etwas zutiefst Menschliches. Es geht um systematische R&uuml;cksichtnahme des Einzelnen auf die gesamte Gesellschaft, durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes &uuml;berall dort, wo Fremde einander nahe kommen. &hellip;<br>\nIn der Auseinandersetzung mit Infektionsschutzgegnern m&uuml;ssen neue Saiten aufgezogen werden. Masken zu tragen f&auml;llt laut Infratest unter Anh&auml;ngern von CDU\/CSU, Gr&uuml;nen und SPD nur 11 bis 12 Prozent schwer &ndash; bei der AfD sind es 43 Prozent. Dies sollte eine Glocke l&auml;uten lassen.<br>\nWo Ideologie sich &uuml;ber Virologie erhebt, wird Widerstand der Mitte zur Pflicht. Es beginnt mit vermeintlichen Kleinigkeiten. Ein Beispiel: Soll ein Typ wie Thomas Kemmerich, der an der Seite gr&ouml;lender Rechtsradikaler gegen den Infektionsschutz auf die Stra&szlig;e ging, ernsthaft wieder FDP-Landeschef in Th&uuml;ringen werden? &hellip;<br>\nDeshalb muss auch gekl&auml;rt werden, was geschehen soll, wenn Verschw&ouml;rungstheoretiker erneut ihr unbezweifelbares Demonstrationsrecht missbrauchen zu infektionsrechtlich unzul&auml;ssigen Superspreader-Events. Die Wahrheit ist: Da kann notfalls auch mal der Einsatz von Wasserwerfern geboten und sogar polizeirechtlich angemessen sein.<br>\nZeichen setzen d&uuml;rfen jedenfalls nicht nur die Abgedrehten. Zeichen setzen kann &ndash; und muss &ndash; mitunter auch die Mehrheitsgesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/corona-in-deutschland-die-kurven-steigen-sind-wir-noch-zu-retten-BHP2POSK7FERTAAP5LDYWXXPXY.html\">Redaktionsnetzwerk Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> In den Redaktionen der deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; brechen inzwischen offenbar alle publizistischen D&auml;mme. Trotz der seit Wochen durch die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; aufgebauten Corona-Hysterie ist dieser Text eine Grenz&uuml;berschreitung. Zumal Matthias Koch nicht irgendein Volont&auml;r eines Provinzblattes ist, sondern ein leitender Redakteur eines der gr&ouml;&szlig;ten Medienkonzerne in Deutschland, der Madsack-Mediengruppe, die &uuml;ber das RedaktionsNetzerk Deutschland (RND) die Inhalte f&uuml;r mehr als 40 Tags- und Regionalzeitungen liefert. <\/em><\/p>\n<p><em>Ganz offen den Einsatz von Wasserwerfern gegen friedliche Demonstranten zu fordern, zeigt welches antidemokratisches Denken in den Redaktionen der deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; eingezogen ist. Unter dem Deckmantel der &bdquo;Epidemiebek&auml;mpfung&ldquo; bzw. dem &bdquo;Erhalt der Volksgesundheit&ldquo; lassen sich inzwischen autorit&auml;re Phantasien offen ausleben. Das ist brandgef&auml;hrlich f&uuml;r einen demokratischen Rechtsstaat, der durch die Corona-Notverordnungen der Bundes- und L&auml;nderregierungen sowieso nur noch an einem seidenen Faden der Legitimit&auml;t h&auml;ngt. Zumal der Tenor des Textes in unverantwortlicher Weise den medialen Lynchmob anruft. Es kann nicht sein, dass in Deutschland inzwischen wieder B&uuml;rgern, die die offizielle Regierungslinie kritisieren, Polizeigewalt angedroht wird. Hier ist jeder B&uuml;rger aufgerufen eine klare Position zu beziehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Corona-Regeln: Niedersachsen verschiebt angepeilte Lockerungen<\/strong><br>\nIn Niedersachsen wird es vorerst keine weiteren Corona-Lockerungen geben. Clubs und Diskotheken bleiben verschlossen, Fu&szlig;ballstadien ohne Zuschauer. Treffen sind auch weiterhin auf bis zu zehn Personen oder zwei Hausst&auml;nde beschr&auml;nkt. Darauf hat sich am Sonntagabend in Hannover der Koalitionsausschuss der beiden Regierungsparteien SPD und CDU geeinigt. Ministerpr&auml;sident Stephan Weil (SPD) best&auml;tigte am Montag den Kurs. &bdquo;Wir sind vorsichtig, und wir bleiben vorsichtig&ldquo;, sagte Weil der HAZ.<br>\nEigentlich war im Stufenplan der Landesregierung vorgesehen, in Niedersachsen ab 31. August weitere Corona-Lockerungen zu erlauben. Doch angepeilte Entscheidungen dar&uuml;ber seien auf Mitte September vertagt worden, sagte Regierungssprecherin Anke P&ouml;rksen am Montag. Sie begr&uuml;ndete dies mit steigenden Infektionszahlen in Deutschland. Es gebe Hinweise darauf, dass dies mit laxeren Verhaltensformen zu tun habe &ndash; bei Reisen und auch privaten Feiern.<br>\nNiedersachsen habe zwar noch moderate Infektionszahlen, doch dabei solle es bleiben, sagte P&ouml;rksen. &bdquo;Es bleibt also dabei, dass physische Kontakte auf das Notwendigste zu beschr&auml;nken sind&ldquo;, so die Regierungssprecherin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Politik\/Niedersachsen\/Niedersachsen-verschiebt-angepeilte-Corona-Lockerungen\">HAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die nieders&auml;chsische Landesregierung hat es sich zu Beginn der Lockerungen positiv auf ihre Fahnen geschrieben, einen bunten und &uuml;bersichtlichen Plan erarbeitet zu haben, der f&uuml;nf Stufen in die teilweise Normalit&auml;t enthielt. Unter anderem wurde da auch die &Ouml;ffnung aller Freizeit- und Kultureinrichtungen mit Restriktionen f&uuml;r den Sommer (ohne konkretes Datum) angek&uuml;ndigt. Zwischenzeitlich hie&szlig; es dann, man arbeite an einem Zehnstufenplan mit offenem Ende irgendwann im n&auml;chsten Jahr. Jetzt werden Entscheidungen weiter aufgeschoben und Einschr&auml;nkungen aufrecht mit einer Begr&uuml;ndung aufrechterhalten, die so in ihrer Pauschalit&auml;t nicht haltbar ist. Denn Reisen und private Feiern (bis zu 50 Personen) sind ausdr&uuml;cklich erlaubt. Der Befund muss daher lauten. Die Regierung findet keinen Weg zur&uuml;ck in die Normalit&auml;t und schiebt die Verantwortung lieber Teilen der Bev&ouml;lkerung zu, die sich &ldquo;Hinweisen&rdquo;, aber nicht &uuml;berpr&uuml;fbaren Fakten nach, zu lax verhalte. Dabei sitzt die Exekutive wie das Kaninchen vor der Schlange, unf&auml;hig auch etwas anderes zu betrachten als die Zahl der Infektionen. Und das Parlament tut nichts.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hunde, die bellen, aber nicht bei&szlig;en<\/strong><br>\nWom&ouml;glich besitzen heute weniger als 45 hyperreiche (Unternehmer-)Familien mehr als die &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung, also &uuml;ber 40 Millionen Menschen. Denn diese vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) stammende Zahl ist schon etwas &auml;lter. K&uuml;rzlich haben seine Verteilungsforscher um Carsten Schr&ouml;der fr&uuml;here Ergebnisse im Rahmen eines Forschungsprojekts f&uuml;r den Sechsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung aktualisiert.<br>\nDabei griffen sie auf eine Spezialstichprobe von Daten des Sozio-&ouml;konomischen Panels (SOEP) zur&uuml;ck, nahmen eine Sonderbefragung von Verm&ouml;gensmillion&auml;ren vor und bezogen die Reichenliste eines Wirtschaftsmagazins ein. Demnach entfallen 67 Prozent des Nettogesamtverm&ouml;gens auf das oberste Zehntel der Verteilung, 35 Prozent des Nettogesamtverm&ouml;gens konzentriert sich auf das reichste Prozent der Bev&ouml;lkerung und das reichste Promille kommt noch auf 20 Prozent des Nettogesamtverm&ouml;gens.<br>\nAufgrund der neuen Untersuchungsmethode beziffert das DIW den Gini-Koeffizienten auf 0,83. Dabei handelt es sich um ein Ma&szlig;, das bei Gleichverteilung (alle Personen besitzen das gleiche) 0 und bei extremer Ungleichverteilung (eine Person besitzt alles) 1 betr&auml;gt. Das 0,83 entspricht fast dem US-Vergleichswert, was die ganze Dramatik der Verteilungsschieflage zeigt. &hellip;<br>\nSo verwarfen die DIW-Forscher die Forderung nach Wiedererhebung der Verm&ouml;gensteuer wegen des angeblich zu hohen administrativen Aufwandes und der m&ouml;glichen Ausweichreaktionen davon Betroffener. Au&szlig;erdem betonten die Autoren, dass viele Hochverm&ouml;gende vornehmlich Betriebsverm&ouml;gen halten: &bdquo;Negative Anreize, ihr Verm&ouml;gen produktiver Aktivit&auml;t zuzuf&uuml;hren, kann langfristige Konsequenzen f&uuml;r den materiellen Wohlstand aller haben, weil Investitionen, die Arbeitspl&auml;tze geschaffen h&auml;tten, m&ouml;glicherweise nicht mehr oder weniger umfangreich get&auml;tigt werden.&ldquo; Als w&uuml;rde auch nur ein Unternehmer sein Gewinnstreben f&uuml;r den Fall einb&uuml;&szlig;en und sich als Privatier zur Ruhe setzen, dass er Verm&ouml;gensteuer entrichten m&uuml;sste!<br>\nWenn es um die Verhinderung einer h&ouml;heren Besteuerung von Reichen und Hyperreichen geht, ist diesen wie ihren publizistischen und wissenschaftlichen Steigb&uuml;gelhaltern kein Vorwand zu fadenscheinig. Schr&ouml;der und seine Koautoren f&uuml;hrten selbst die von der Corona-Pandemie ausgel&ouml;ste Rezession als Beispiel f&uuml;r die m&ouml;glicherweise krisenversch&auml;rfende Problematik einer ertragsunabh&auml;ngigen Besteuerung an. Als ob es bei einer Verm&ouml;gensteuer weder Freibetr&auml;ge noch Stundungsm&ouml;glichkeiten g&auml;be, die negative Folgewirkungen vermeiden helfen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/gastbeitraege\/hunde-die-bellen-aber-nicht-beissen-90023158.html\">Christoph Butterwegge in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Silicon Valley&rsquo;s Big-Money Donors Are Very Excited About VP Kamala Harris<\/strong><br>\nWhen Joe Biden announced Kamala Harris as his choice for a running mate earlier this week, the mainstream business press was unanimous as to what it meant for Silicon Valley executives: relief.<br>\nA sampling of the headlines that followed Biden&rsquo;s announcement: &ldquo;With Sen. Kamala Harris ascending to become former Vice President Joe Biden&rsquo;s running mate, Silicon Valley can breathe a little easier, at least for now&rdquo; (CNN business). &ldquo;Silicon Valley Sees Kamala Harris as One of Its Own&rdquo; (Wall Street Journal). &ldquo;Kamala Harris could be the best thing that ever happened to Big Tech&rdquo; (Fortune). &ldquo;Kamala Harris is a friend, not foe, of Big Tech&rdquo; (MarketWatch). &ldquo;Kamala Harris: the First Candidate of Silicon Valley&rdquo; (Forbes). &ldquo;Kamala Harris Has Wall Street and Silicon Valley&rsquo;s Support&rdquo; (New York Times).<br>\nFor all the talk of Harris&rsquo;s supposed ability to unify the Democratic Party, some of her strongest backing comes from a narrow fraction of US capital. Donors to her failed presidential bid included Salesforce&rsquo;s Marc Benioff, Amazon general counsel David Zapolsky, Microsoft president Brad Smith, LinkedIn cofounder Reid Hoffman, Dropbox CEO Drew Houston, Oracle NetSuite executives Evan Goldberg and Dorian Daley, Cisco CFO Kelly Kramer, former Facebook chief security officer Alex Stamos, and venture capitalist John Doerr.<br>\nAs Politico reports, &ldquo;Other past Harris funders include Tony Fadell, co-founder of smart thermostat maker Nest; Jony Ive, the design guru at Apple; Sean Parker, the Napster co-founder and former Facebook president; and Brian Chesky, chief executive of Airbnb, the home-sharing service.&rdquo; TechNet, a tech industry trade group, quickly applauded Biden&rsquo;s choice, stating that &ldquo;TechNet has worked with Senator Harris since her days as California Attorney General, and we know her to be a person of great intellect, integrity, and ability who fights for those who need a strong voice for justice.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jacobinmag.com\/2020\/08\/kamala-harris-silicon-valley-donors-vp\">Jacobin<\/a>\n<p><strong>dazu: Kamala Harris, f&uuml;r den Wahlkampf gegen Trump die Richtige<\/strong><br>\nJoe Biden nannte Wikileaks eine &laquo;Hightech Terrorist Organization&raquo; und vertrat die Ansicht, Julian Assange sei ein Feind der USA. Kamala Harris sah das &auml;hnlich.<br>\nNiemand sollte sich daher der Illusion hingeben, unter dem Duo Biden-Harris w&uuml;rden die USA zur&uuml;ckkehren zur Achtung der Pressefreiheit, wie sie das First Amendment der Verfassung vorsieht. Was f&uuml;r die Pentagon Papers noch galt, ist heute nicht mehr m&ouml;glich. Journalisten, die kriminelle Staatsgeheimnisse &ouml;ffentlich machen, m&uuml;ssen damit rechnen, als Spione verfolgt und wie Julian Assange in Hochsicherheitsgef&auml;ngnissen entsorgt zu werden.<br>\nAussenpolitisch muss man sich mit Kamala Harris und Joe Biden noch viel weniger auf grosse Kurs&auml;nderungen gefasst machen. Die aggressive Politik gegen China, Russland, Syrien und Iran wird weitergehen. Venezuela, Kuba und Nordkorea werden die ihnen zugewiesene Rolle als Schurkenstaaten nicht loswerden. Biden proklamiert bereits &laquo;we need to get tough with China&raquo; und betont die milit&auml;rische und politische Rolle der USA als F&uuml;hrer der sogenannten &laquo;Freien Welt&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Kamala-Harris-Joe-Biden-Politik\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wei&szlig;russland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Offener Brief an die Protestierenden in Belarus<\/strong><br>\n&Uuml;ber die illusion&auml;ren Erwartungen der Protestierenden.<br>\nLiebe Menschen in Belarus,<br>\nVerehrte Damen und Herren auf den Stra&szlig;en von Minsk,<br>\nwenn wir den Bildern und Berichten des deutschen Fernsehens glauben d&uuml;rfen, so befinden Sie sich seit einer Woche im Widerstand gegen den offiziell wieder gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Alexander Lukashenko. Demonstrationen, Streiks und grausame Polizeigewalt gegen Oppositionelle gibt es offenbar an allen Orten. Unter Berufung auf die Opposition berichten Zeitungen in Deutschland, dass die Wahl in Ihrem Land weder frei noch fair verlaufen sei. Die offiziellen Wahlergebnisse sind demnach grob gef&auml;lscht, die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Wei&szlig;russen sei f&uuml;r die Oppositionskandidatin und die &ldquo;letzte Diktatur Europas&rdquo; stehe kurz vor dem Fall. Die EU und die USA unterst&uuml;tzen Sie dabei selbstlos.<br>\nWir k&ouml;nnen diese Aussagen nicht &uuml;berpr&uuml;fen und beurteilen. Handelt es sich um die Wahrheit? Oder wird hier ma&szlig;los &uuml;bertrieben, um den letzten strategischen Verb&uuml;ndeten Russlands in Osteuropa zu &ldquo;knacken&rdquo; und die NATO weiter nach Osten auszudehnen? Stichwort: Kaliningrad und &ldquo;suwalki gap&rdquo;. Wir wissen es nicht.<br>\nWir wissen auch nicht, was von den Truppenverlegungen der USA an die Westgrenze Ihres Landes zu halten ist. Gewiss ist nur: Viele Menschen in Belarus sind offenbar unzufrieden mit der Politik des Pr&auml;sidenten. Warum Sie unzufrieden sind, erf&auml;hrt man in unseren Medien kaum oder viel zu wenig. Der Grund Ihrer Unzufriedenheit interessiert offenbar &uuml;berhaupt nicht, solange sich die Wut der Stra&szlig;e nur gegen Lukashenko und &ldquo;das System&rdquo; richtet.  [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Offener-Brief-an-die-Protestierenden-in-Belarus-4872348.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Minsk, Berlin und Moskau<\/strong><br>\nDas belarussische Volk muss seine Freiheit selbst erstreiten. Jede Einmischung w&uuml;rde diesen Prozess gef&auml;hrden.<br>\nIm Gegensatz zum ukrainischen Aufstand von 2014 zeigen die weit &uuml;berwiegend friedlichen Demonstranten in Belarus keinen Ekelnationalismus. Was aber k&ouml;nnen Deutschland und die EU tun? Vor allem ist es grundfalsch, wenn die satte EU den jetzigen F&uuml;hrern des Landes &ouml;ffentlich Sanktionen androht und sagt, man unterst&uuml;tze die belarussische Zivilgesellschaft auch materiell. Jede Einmischung diskreditiert und gef&auml;hrdet die Protestierenden. Das belarussische Volk muss seine Freiheit selbst erstreiten. Es ist abwegig, wenn die FAZ schreibt, &bdquo;Merkels tagelanges Schweigen ist skandal&ouml;s&ldquo;, und behauptet, es gehe &bdquo;um die Glaubw&uuml;rdigkeit der EU&ldquo;. Darum geht es nicht! Vielmehr muss im Zentrum jeder politischen &Uuml;berlegung stehen, wie die gedeihliche Zukunft der Menschen in Belarus auf friedliche Weise gesichert werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/minsk-berlin-und-moskau-li.99253\">G&ouml;tz Aly in der Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Linke fordert Sanktionen<\/strong><br>\n[&hellip;] &raquo;Die f&uuml;r die Repression Zust&auml;ndigen m&uuml;ssen zur Verantwortung gezogen werden, auch mit individuellen Sanktionen, die sich aber nur direkt gegen sie richten sollen und nicht gegen die ganze Bev&ouml;lkerung&laquo;, hei&szlig;t es in dem Beschluss der Parteispitze, der &raquo;nd&laquo; vorliegt. Weiter verlangt das 44-k&ouml;pfige Gremium &raquo;ein Ende der Gewalt gegen friedlich Demonstrierende&laquo; sowie die Wahrung der Rechte auf Versammlungsfreiheit, freie Meinungs&auml;u&szlig;erung, Pressefreiheit und freie Wahlen. [&hellip;]<br>\nDer stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Andrej Hunko, hatte sich vergangenen Dienstag noch gegen Sanktionen ausgesprochen. &raquo;Diplomatie, nicht Sanktionen sind das Gebot der Stunde&laquo;, erkl&auml;rte er. Stattdessen m&uuml;ssten vor allem die Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und der Europarat in ihrer Vermittlungst&auml;tigkeit zwischen Opposition, B&uuml;rgern und Regierung zu unterst&uuml;tzt werden. Sie seien als &raquo;Ost-West-&uuml;bergreifende Institutionen die wichtigsten Akteure&laquo;, betonte Hunko, der auch europapolitischer Sprecher der Fraktion ist. Zudem r&uuml;gte der Politiker die Au&szlig;enpolitikexperten der anderen Fraktionen. Es sei &raquo;besch&auml;mend&laquo;, dass ihnen &raquo;nicht mehr einf&auml;llt, als immer neue EU-Sanktionen zu fordern&laquo;. Diese seien in den meisten F&auml;llen &raquo;wirkungslos, h&auml;ufig gar kontraproduktiv&laquo;. Hunko ist &uuml;berzeugt, dass jetzt &raquo;Visaerleichterungen und verst&auml;rkte zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit&laquo; das &raquo;richtige Zeichen der Solidarit&auml;t mit den Menschen in Belarus&laquo; w&auml;ren.<br>\nAm Samstag wertete Linksfraktionschef Dietmar Bartsch diese &Auml;u&szlig;erungen im Deutschlandfunk als &raquo;missverst&auml;ndlich&laquo; und &raquo;nicht so gl&uuml;cklich&laquo;. Zugleich &auml;u&szlig;erte jedoch auch er Skepsis gegen&uuml;ber Sanktionen. Es sei die &raquo;relativ klare Haltung&laquo; seiner Partei, dass diese zu nichts f&uuml;hrten und &raquo;immer die Falschen&laquo; treffen. Mit Blick auf die Lage in Belarus sagte er indes: &raquo;In dieser Situation kann das als politisches Symbol Sinn machen.&laquo;<br>\nHunko &auml;u&szlig;erte sich indes am Samstag erneut zu Belarus, sparte aber das Thema Sanktionen aus. Er forderte eine Unterst&uuml;tzung der Opposition in ihrer Forderung nach einem Runden Tisch durch die EU-Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1140516.belarus-deutsche-linke-fordert-sanktionen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Im Herbst droht Welle von Privatinsolvenzen<\/strong><br>\nBald k&ouml;nnte eine Welle von Privatinsolvenzen auf Europas Verbraucher zurollen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg zitiert Vertreter von Schuldnerberatungen aus verschiedenen europ&auml;ischen L&auml;ndern, laut denen seit dem Fr&uuml;hjahr deutlich mehr Privathaushalte den Rat von Verschuldungsspezialisten gesucht h&auml;tten. &bdquo;Der Bedarf an Beratung wird deutlich steigen&ldquo;, sagte demnach etwa Roman Schlag, Sprecher des Verbands der deutschen Schuldnerberatungen (AG SBV). Schlag ist Schuldnerberater beim katholischen Wohlfahrtsverband Caritas.<br>\nAuch laut Maria Kemmetm&uuml;ller vom &ouml;sterreichischen Schuldnerberatungsverband seien in einigen Bundesl&auml;ndern schon deutlich mehr Anfragen von Verbrauchern zu beobachten. &bdquo;Im Herbst erwarten wir einen Anstieg der Beratungen im Umfang von insgesamt 40 Prozent&ldquo;, sagte Kemmentm&uuml;ller laut Bloomberg. &hellip;<br>\nEinen Ansturm erwarten die Schuldnerberatungen demnach ab dem Herbst. Dann liefen viele staatliche Corona-Hilfen aus, zudem rechne man mit zeitverz&ouml;gert eintretenden Arbeitsplatz- und Einkommensverlusten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/wegen-corona-im-herbst-droht-welle-von-privatinsolvenzen-16898133.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mut zur Zerst&ouml;rung<\/strong><br>\nEs sterben seit Ausbruch der Krise Gewissheiten und ganze Gesch&auml;ftsmodelle. Wer kann schon halbwegs verl&auml;sslich vorhersagen, ob die Menschen jemals wieder zu so vielen, weiten Reisen aufbrechen werden wie vor Corona? Es ist unklar, ob der Warenhandel in einer zunehmend protektionistischen Welt alte H&ouml;hen erklimmen wird. Schon mit gr&ouml;&szlig;erer Gewissheit l&auml;sst sich sagen: Autozulieferer, die sich auf Benzin- und Dieselmotoren spezialisiert haben, werden in ihrer jetzigen Form bald nicht mehr gebraucht. &hellip;<br>\nSollte die Politik sie mit hohen Millionensummen k&uuml;nstlich am Leben halten, w&uuml;rde das die ganze Widerspr&uuml;chlichkeit der Rettungspolitik verdeutlichen: Da soll die Autoindustrie mit Hilfe hoher Kaufpr&auml;mien einerseits ganz auf Elektro getrimmt werden &ndash; und andererseits darf kein Zulieferer aus der alten Motorenwelt auf der Strecke bleiben? Man kann den Strukturwandel nicht wollen und zugleich ausbremsen. Der Staat braucht in dieser Krise Mut, sch&ouml;pferische Zerst&ouml;rung zuzulassen, so tragisch das auch f&uuml;r jeden einzelnen Betroffenen ist. Nur dann kann das Neue besser werden als das Alte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/kommentar-mut-zur-zerstoerung-16905518.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder ein Einblick in das Denken der Neoliberalen und sich einfach einmal ansehen, wer hier so ganz locker davon spricht, dass wahrscheinlich hunderttausende ihre Existenzgrundlage verlieren werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Reichtum umverteilen: Corona zeigt Notwendigkeit einer Verm&ouml;gensteuer<\/strong><br>\nH&ouml;here Steuern auf gro&szlig;e Verm&ouml;gen sind ein Gebot der &ouml;konomischen und sozialen Vernunft. Eine Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung hat aufhorchen lassen: Die im internationalen Vergleich bereits hohe Verm&ouml;gensungleichheit in Deutschland ist noch gr&ouml;&szlig;er als angenommen. Das reichste Prozent der Bev&ouml;lkerung vereint 35 Prozent des Verm&ouml;gens auf sich. Dagegen weist die untere H&auml;lfte nur geringes Verm&ouml;gen, vielfach sogar Schulden auf.<br>\nDamit hat Deutschland die h&ouml;chste Ungleichheit bei privaten Verm&ouml;gen in Europa. Diese gesellschaftliche Unwucht ist nicht nur Gift f&uuml;r den sozialen Zusammenhalt. Wenn Verm&ouml;genszuw&auml;chse da landen, wo sie weder produktiv investiert noch konsumiert werden, und Geld an den Stellen fehlt, wo es zur Finanzierung der &ouml;ffentlichen Infrastruktur dringend gebraucht wird, dann wird Verm&ouml;gensungleichheit auch zu einer empfindlichen Wachstumsbremse.<br>\nCorona macht ungleiches Verm&ouml;gen besonders sichtbar<br>\nHinzu kommt, dass gerade Menschen mit einem schlechteren sozio&ouml;konomischen Status &uuml;berproportional von Corona betroffen sind. Das Coronavirus macht Ungleichheiten auch gesundheitlich besonders sichtbar &ndash; und versch&auml;rft sie gar noch. Es ist an der Zeit, die Weichen auf mehr Verteilungsgerechtigkeit in Deutschland zu stellen.<br>\nDie Verm&ouml;gensverteilung ist auch ein Ergebnis politischer Entscheidungen. W&auml;hrend Multimillion&auml;re im Laufe der vergangenen 25 Jahre steuerlich entlastet wurden, sank das verf&uuml;gbare Einkommen des unteren Einkommenszehntels. Zugleich schrumpfte das &ouml;ffentliche Verm&ouml;gen. &hellip;<br>\nDie DIW-Studie zeigt: Mehr als die H&auml;lfte des Verm&ouml;gens stammt nicht aus eigener Arbeit, sondern wurde geerbt oder geschenkt. Sozialer Aufstieg wird trotz gro&szlig;er Anstrengung immer schwerer. Eine angemessene Besteuerung weltweit agierender Firmen, eine europ&auml;ische Finanztransaktionssteuer gerade auf hochspekulative Derivate, die Wiederbelebung der Verm&ouml;gensteuer sowie eine effektive und gerechte Erbschaftsteuer auf gro&szlig;e Betriebsverm&ouml;gen sind deshalb gerecht und dringend erforderlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/gastbeitraege\/corona-deutschland-geld-vermoegen-steuern-borjans-schrodi-kuehnert-90020278.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Trotz gegenteiliger Weisung: Jobcenter sanktionierten zu Beginn der Pandemie-Ma&szlig;nahmen weiter<\/strong><br>\nIm April hatte die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit offiziell alle Sanktionen f&uuml;r Hartz-IV-Bezieher ausgesetzt, um &ldquo;unzumutbaren H&auml;rten&rdquo; w&auml;hrend der Corona-Ma&szlig;nahmen vorzubeugen. Doch die meisten &Auml;mter k&uuml;rzten Betroffenen weiter die Leistungen &ndash; einige sogar besonders drastisch.<br>\nDie Tafeln und Beh&ouml;rden waren geschlossen, g&uuml;nstige Produkte ausverkauft und viele Hilfsangebote lagen auf Eis: Die Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie trafen die &Auml;rmsten besonders hart. Offiziell hatte die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) ein Einsehen: Sie gab zu Beginn der Pandemie in Deutschland eine Weisung an die Jobcenter heraus, alle Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher ab dem 1. April vor&uuml;bergehend auszusetzen. Doch nun stellt sich heraus: So, wie es formuliert war, hat sie es offensichtlich nicht gemeint. Viele Jobcenter sanktionierten auch im April munter weiter. Das geht aus der neuen BA-Statistik hervor. (&hellip;)<br>\nDie K&uuml;rzungen wegen Verst&ouml;&szlig;en gegen diverse Auflagen, etwa die Pflicht, eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen nachzuweisen oder Ma&szlig;nahmen zu absolvieren, w&uuml;rden ab sofort vor&uuml;bergehend ausgesetzt, hei&szlig;t es in der damaligen Weisung. Denn wegen geschlossener Jobcenter k&ouml;nnten die &ldquo;Vergehen&rdquo; nicht ausreichend ermittelt werden. Es sei &ldquo;nicht auszuschlie&szlig;en, dass eine unzumutbare H&auml;rte vorliegt&rdquo;.<br>\nDie in dieser Woche ver&ouml;ffentlichte Sanktionsstatistik der BA offenbart nun anderes. Knapp 26.000 K&uuml;rzungsstrafen stellten die Jobcenter demnach im Monat April neu fest. Der Bestand an &ldquo;zum Stichtag wirksamen Sanktionen&rdquo; lag sogar bei &uuml;ber 65.000. Gemeint sind damit Sanktionen, die in den Vormonaten verh&auml;ngt wurden und bei einer Dauer von drei Monaten im April noch g&uuml;ltig waren. Davon waren demnach gut 47.000 Menschen betroffen &ndash; einige mussten also mehrere Sanktionen gleichzeitig absitzen. (&hellip;)<br>\nM&ouml;glicherweise h&auml;tten die Jobcenter mit Zustimmung der BA damit sogar ein Urteil des Bundesverfassungsgericht (BVerfG) vom November 2019 ignoriert, mahnte Hannemann dar&uuml;ber hinaus. Die h&ouml;chsten Richter in Karlsruhe erkl&auml;rten darin nicht nur Sanktionen von mehr als 30 Prozent f&uuml;r &ldquo;derzeit unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&rdquo;.<br>\nDas BVerfG verpflichtete den Gesetzgeber auch dazu, Leistungsabh&auml;ngigen die M&ouml;glichkeit einzur&auml;umen, ihre Auflagen nachtr&auml;glich zu erf&uuml;llen, um die K&uuml;rzung vor dem Ablauf von drei Monaten zu stoppen. Denn der Entzug eines Teils des soziokulturellen und physischen Existenzminimums sei ein &ldquo;erheblicher Eingriff&rdquo;. Da aber die Jobcenter f&uuml;r den Kundenverkehr geschlossen waren, erkl&auml;rte Hannemann, &ldquo;konnten viele Betroffene dieses Recht &uuml;berhaupt nicht nutzen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/105556-trotz-gegenteiliger-weisung-jobcenter-sanktionierten\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Behinderung von Betriebsratsarbeit hart sanktionieren<\/strong><br>\n&bdquo;Die Behinderung von Betriebsratsarbeit ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, und muss h&auml;rter sanktioniert werden&ldquo;, kommentiert Jutta Krellmann, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE f&uuml;r Arbeit und Mitbestimmung, eine aktuelle Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (WSI), die zeigt, dass jede sechste Neugr&uuml;ndung eines Betriebsrates vom Arbeitgeber behindert wird. Krellmann weiter:<br>\n&bdquo;Als LINKE fordern wir schon lange einen besseren Schutz f&uuml;r Besch&auml;ftigte, die eine Interessenvertretung gr&uuml;nden wollen. Heute gibt es nur noch in jedem zehnten Unternehmen einen Betriebsrat &ndash; das ist viel zu wenig und liegt auch an der Sabotage vieler Arbeitgeber. Dabei sollten Gesch&auml;ftsleitungen froh sein, wenn Besch&auml;ftigte mitreden wollen. Mitbestimmte Unternehmen sind oft erfolgreicher als solche ohne Betriebsrat, ihre Besch&auml;ftigten sind zufriedener und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf klappt besser.<br>\nDoch manche Arbeitgeber versuchen mit allen Mitteln Demokratie am Arbeitsplatz zu verhindern, das zeigt beispielsweise die aktuelle Situation bei der Onlinebank N26. Solchen Antidemokraten gilt es das Handwerk zu legen. Wer Demokratie im Betrieb rechtswidrig verhindert, muss daf&uuml;r zur Rechenschaft gezogen werden. Daf&uuml;r brauchen wir endlich Schwerpunktstaatsanwaltschaften f&uuml;r Verst&ouml;&szlig;e gegen das Betriebsverfassungsgesetz sowie wirksame und abschreckende Strafen.<br>\nAuch f&uuml;r bereits gew&auml;hlte Arbeitnehmervertreter brauchen wir einen besseren Schutz. Die aktuellen Beispiele von Mobbing gegen Betriebsr&auml;te bei der Kaffee-Kette Starbucks in Berlin oder bei der Sparda-Bank in Hannover zeigen, wie dr&auml;ngend das Problem ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/behinderung-von-betriebsratsarbeit-hart-sanktionieren\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Behinderung von Betriebsratsgr&uuml;ndungen: Keineswegs nur Einzelf&auml;lle, besonders h&auml;ufig Probleme in inhabergef&uuml;hrten Unternehmen<\/strong><br>\nMeistens kommen Betriebsrat und Management in deutschen Unternehmen ganz gut miteinander klar. Trotzdem sind Behinderungen von Betriebsratswahlen keine Einzelf&auml;lle, insbesondere, wenn Besch&auml;ftigte erstmals eine Vertretung w&auml;hlen wollen. Eine neue Befragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung liefert Hinweise darauf, dass Arbeitgeber sch&auml;tzungsweise jede sechste Neugr&uuml;ndung von Betriebsr&auml;ten behindern, obwohl das ein Straftatbestand ist. Sie sch&uuml;chtern Kandidaten ein, drohen mit K&uuml;ndigung oder verhindern die Bestellung eines Wahlvorstands. Besonders verbreitet ist Druck gegen Besch&auml;ftigte, die einen Betriebsrat gr&uuml;nden wollen, in mittelgro&szlig;en eigent&uuml;mergef&uuml;hrten Unternehmen. In rund einem Drittel der F&auml;lle, in denen sich der Arbeitgeber der erstmaligen Wahl eines Betriebsrats entgegenstellt, findet diese am Ende nicht statt. Deutlich seltener k&ouml;nnen Arbeitgeber die Neuwahl von bereits etablierten Betriebsratsgremien verhindern.<br>\nUnternehmen mit Betriebsrat bieten bessere Arbeitsbedingungen, und sie sind im Mittel produktiver und oft innovativer als Firmen ohne betriebliche Mitbestimmung. Das zeigen wissenschaftliche Studien. Ist ein Betriebsrat etabliert, l&auml;uft die Zusammenarbeit mit der Unternehmensleitung meist gedeihlich. In der WSI-Betriebsr&auml;tebefragung von 2017 bewerteten knapp 60 Prozent der Besch&auml;ftigtenvertreter das Verh&auml;ltnis zum Management als &bdquo;sehr gut&ldquo; oder &bdquo;gut&ldquo;, lediglich 15 Prozent vergaben die Schulnoten vier oder f&uuml;nf. Doch es gibt auch Arbeitgeber, die mit Schikanen reagieren, wenn Besch&auml;ftigte ihre gesetzlich verbrieften Mitbestimmungsrechte in Anspruch nehmen. Besonders h&auml;ufig ist ein aggressives Vorgehen gegen Neugr&uuml;ndungen von Betriebsr&auml;ten, zeigt die neue Studie von PD Dr. Martin Behrens und Dr. Heiner Dribbusch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-behinderung-von-betriebsratsgrundungen-25757.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona-Armband von Kinexon: Durchbruch in den USA<\/strong><br>\nViele Firmen entwickeln derzeit L&ouml;sungen, die Unternehmen helfen sollen zu pr&uuml;fen, dass ihre Mitarbeiter in Zeiten von Corona k&ouml;rperlichen Abstand wahren. Kinexon ist einen Schritt weiter und hat bereits eine sechsstellige Zahl von Nutzern f&uuml;r sein Sensor-Armband gewonnen, das warnt, wenn zwei Tr&auml;ger den Mindestabstand unterschreiten. Mit einer Zusatzsoftware k&ouml;nnen Unternehmen zudem im Nachhinein Infektionsketten nachvollziehen.<br>\nZu den Nutzern der 15 Gramm leichten Wearables, die als Armband getragen oder an die Kleidung gesteckt werden k&ouml;nnen, geh&ouml;ren auch alle Teams der US-Basketball-Liga NBA und der Football-Liga NFL. Auch Betreuer und Medienvertreter sind mit den Kinexon-Chips ausgestattet. &bdquo;Dass zwei so bedeutende Sportligen unsere Technologie einsetzen, um Athleten und Betreuer zu sch&uuml;tzen und den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten, ist eine gro&szlig;e Auszeichnung f&uuml;r uns&ldquo;, sagt Trinchera. &hellip;<br>\nInzwischen wird die Technologie auch oft in der Industrie genutzt. In Fabriken hilft die zentimetergenaue Echtzeit-Lokalisierung zum Beispiel, den Warenfluss und den Weg von Maschinen zu &uuml;berwachen.<br>\nDa dr&auml;ngte sich die Idee auf, die Technologie auch im Kampf gegen Corona zu nutzen. &bdquo;Wir haben sehr schnell reagiert und hatten alle Zutaten im Haus. Das hat uns die Poleposition verschafft&ldquo;, sagt Trinchera.<br>\nSo sei es gelungen, neben den Sportligen auch eine Reihe von US-Unternehmen als Kunden f&uuml;r SafeZone zu gewinnen. Diese k&auml;men zum Beispiel aus der Automobilbranche, der Prozessindustrie und dem Konsumg&uuml;terbereich.<br>\nAuch im deutschsprachigen Raum sei die Nachfrage hoch. &bdquo;In den vergangenen Tagen ist die Nachfrage wegen der steigenden Fallzahlen noch einmal gewachsen.&ldquo; Zu den Kunden geh&ouml;ren Conti, Henkel und Oerlikon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/technik\/it-internet\/start-up-corona-armband-von-kinexon-durchbruch-in-den-usa\/26085448.html?j=781690&amp;sfmc_sub=276452913&amp;l=266_HTML&amp;u=18517845&amp;mid=7322111&amp;jb=219&amp;ticket=ST-6884066-EEDeqBdYVd4bQvKcBncR-ap4\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Langsam wird es gespenstisch. Da freut sich jeder Arbeitgeber, wenn er unter dem Vorwand der Corona-Epidemie eine &Uuml;berwachungstechnologie einf&uuml;hren kann, die jeden Mitarbeiter zentimetergenau lokalisiert. Der Weg in den dystopischen &Uuml;berwachungsstaat der alle Handlungen der B&uuml;rger kontrolliert ist nicht mehr weit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Es ist ein gro&szlig;es Chaos, was die Wissenschaft liefert<\/strong><br>\nDie COVID-19-Pandemie mache die Defizite wissenschaftlicher Forschung wie unter einer Lupe deutlich, sagte der Medizinstatistiker Gerd Antes im Dlf. Deshalb gebe es immer noch keine genaueren Informationen zum richtigen Umgang mit dem Infektionsgeschehen.<br>\nMay: Was wurde hier denn richtig gemacht beziehungsweise was wurde besser gemacht als anderswo, was sich dann am Ende als gl&uuml;cklich herausgestellt hat?<br>\nAntes: Wir hatten auf der einen Seite nat&uuml;rlich ein Gesundheitssystem, das einfach nur ohne Corona gut aufgestellt ist, und zwar insbesondere auch, was die Anzahl der Betten angeht. Also das Grundgef&uuml;ge, was die Katastrophe aufnehmen sollte, war besser als in anderen L&auml;ndern. Zweitens haben wir dann &ndash; und das war zu Anfang eine Panikreaktion, die richtig war &ndash; alles geschlossen, alles zugemacht und nicht die Fehler gemacht, die zum Beispiel Italien gemacht hat, wo dann noch irgendwie jede Menge Chinesen eingereist sind. Das sind einfach Unterschiede, da muss man genauer hinschauen. Aber wir haben zu Anfang einfach die richtige Panikreaktion gemacht, und das hat funktioniert. &hellip;<br>\nMay: Aber es war doch schon richtig, dass am Anfang Panik beziehungsweise zumindest ein Problembewusstsein bei der Bev&ouml;lkerung geschaffen wurde, damit auch diese Ma&szlig;nahmen &uuml;berhaupt umgesetzt werden k&ouml;nnen.<br>\nAntes: Aus meiner Sicht ja, nicht alle sind der Meinung. Es gibt ja auch heute noch Leute, die glauben, wir haben eigentlich nur eine schwerere Grippe, und auch inzwischen nach all den klinischen Verl&auml;ufen, die wir beobachtet haben, ist das aus meiner Sicht blanker Unfug. Wir haben wirklich einen schwereren Fall, das muss man auch in Ruhe diskutieren. Aber zu Anfang war erst mal, weil wir so wenig wussten, diese scharfe Reaktion aus meiner Sicht uneingeschr&auml;nkt richtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kampf-gegen-covid-19-pandemie-es-ist-ein-grosses-chaos-was.694.de.html?dram:article_id=482496\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hat der Wald Zukunft?<\/strong><br>\nIn Deutschland leben 82,7 Millionen Menschen, aber hier wachsen 90 Milliarden B&auml;ume. Das sind pro Einwohner &uuml;ber 1000 B&auml;ume. Sie bedecken ein Drittel der Fl&auml;che Deutschlands. Leben wir auf einem Kontinent der B&auml;ume oder auf einem Kontinent der Menschen?<br>\nAllerdings: Weltweit sieht die Lage der W&auml;lder ganz anders aus. Es wird mehr abgeholzt als nachw&auml;chst. Haupts&auml;chlich in Brasilien, Zentralafrika und S&uuml;dostasien. Aber auch f&uuml;r Deutschland und Europa gilt: Der Wald ist mehr krank als in den 80-iger Jahren, als alle vom &ldquo;Waldsterben&rdquo; sprachen. [&hellip;]<br>\nFakt ist: Der Wald steht seit Jahren auch hierzulande im Trockenstress. Vor allem deshalb hat der Borkenk&auml;fer leichtes Spiel. Hinzu kommt: Noch immer gibt es zu viele Monokulturen. In Brandenburg zum Beispiel sind noch immer 80% der B&auml;ume Kiefern, im Schwarzwald dominieren Tannen und Fichten zu 80% den Baumbestand. W&auml;re der Wald sich selbst &uuml;berlassen, so sagen Wald&ouml;kologen, best&uuml;nden hierzulande die W&auml;lder zu 75% aus Buchen. In Wirklichkeit sind es nur 16%. In den Monokulturen Brandenburgs gab es vor zwei Jahren riesige Waldbr&auml;nde mit langfristigen Folgen.<br>\nVor allem in Monokulturen wird der Borkenk&auml;fer zum Sch&auml;dling. Und diese K&auml;fer haben die Eigenschaft, dass sie innerhalb eines halben Jahres bis zu 100.000 Nachkommen produzieren k&ouml;nnen. Die Hauptaufgabe der Forstwirtschaft besteht zurzeit darin, tote B&auml;ume zu markieren, die gef&auml;llt werden m&uuml;ssen. F&uuml;r Forstwirte, die vom Holzverkauf leben, eine wirtschaftliche Katastrophe wie f&uuml;r andere die Corona-Krise. Denn der Holzmarkt ist &uuml;berschwemmt. Der Holzpreis liegt so sehr am Boden wie die B&auml;ume selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Hat-der-Wald-Zukunft-4872013.html\">Franz Alt auf Telepolis<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63762\">Hitze, D&uuml;rre, Monokulturen &ndash; der deutsche Wald stirbt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Um die Wurst<\/strong><br>\nAnfang August 1980 entlie&szlig; in Gdansk in der damaligen Lenin-Werft die Betriebsleitung die Kranf&uuml;hrerin Anna Walentynowicz. Die Mitbegr&uuml;nderin der ersten &raquo;Unabh&auml;ngigen Gewerkschaft der K&uuml;stenregion&laquo; (1978) und Veteranin des betrieblichen Arbeiterwiderstands hatte sich als widerspenstige und engagierte Kollegin einen Namen gemacht. Obwohl sie schon kurz vor der Rente stand, entlie&szlig; die Betriebsleitung sie als notorische &raquo;Unruhestifterin&laquo;. Am 14. August 1980 traten ihre Kollegen in einen Solidarit&auml;tsstreik, um ihre Wiedereinstellung zu erreichen. Weitere Forderungen: die Errichtung eines Denkmals f&uuml;r die 1970 erschossenen Arbeiter, Garantien der Straflosigkeit f&uuml;r die Streikenden, Lohnerh&ouml;hungen sowie Familienzuschl&auml;ge in H&ouml;he derjenigen f&uuml;r Polizei und Staatssicherheit.<br>\nDie Betriebsleitung gab nach, und nach drei Tagen wollten die Werftarbeiter ihren Streik schon beenden. Doch in der Zwischenzeit waren Dutzende weitere Betriebe an der K&uuml;ste auch in den Ausstand getreten. Ihre Vertreter kamen auf die Werft und beschworen die dortigen Arbeiter, ihre Betriebsbesetzung aufrechtzuerhalten &ndash; aus Solidarit&auml;t mit ihnen. So kam es. Es wurde ein &uuml;berbetriebliches Streikkomitee gegr&uuml;ndet, dem sich nach einigen Tagen auch die Gdansker Hochschulen, die Philharmonie und die Oper anschlossen. Die Bewegung hatte die Produktionshallen verlassen, und sie weitete sich auf ganz Polen aus. Ende August streikten 700 Betriebe mit 700.000 Besch&auml;ftigten. &hellip;<br>\nEine wichtige Unterst&uuml;tzerrolle f&uuml;r die Bewegung spielte von Anfang an die katholische Kirche. Mit dem konkreten Streikausbruch hatte die Kirche wohl nichts zu tun, auch wenn der frisch gew&auml;hlte polnische Papst schon 1979 seine Landsleute aufgerufen hatte, &raquo;das Antlitz dieser Erde zu ver&auml;ndern&laquo;. Aber ab dem dritten Tag des Streiks zelebrierte der &ndash; sp&auml;ter als Sexualstraft&auml;ter enttarnte &ndash; Priester Henryk Jankowski regelm&auml;&szlig;ig vor dem Werkstor Messen f&uuml;r die Streikenden; kirchliche Einrichtungen stellten Schlafpl&auml;tze f&uuml;r die ausw&auml;rtigen Delegationen und Unterst&uuml;tzer bereit. Als 1981 die Solidarnosc unter dem Kriegszustand in die Illegalit&auml;t gedr&auml;ngt wurde, hielt praktisch die Kirche die Infrastruktur der Bewegung aufrecht. &Uuml;ber kirchliche Kan&auml;le flossen gro&szlig;e Geldsummen, auch von der CIA und anderen westlichen Geheimdiensten, an die Solidarnosc. Die Umpolung einer Gewerkschaft zu einer prokapitalistischen Sammlungsbewegung hatte begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/384347.geschichte-polens-um-die-wurst.html\">junge welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Linker Kosmopolitismus wird der SPD zum Verh&auml;ngnis<\/strong><br>\nDer Stadt-Land-Antagonismus hat als Zentrum-Peripherie-Konflikt ebenfalls das 20. Jahrhundert &uuml;berlebt und feiert gerade, dank Corona-Krise und Klima- wie Mobilit&auml;tsdebatte, ein unerwartetes Comeback, auch im Gewand der noch immer sp&uuml;rbaren Ost-West-Teilung. Die dritte Konfliktlinie ist die zwischen den kosmopolitischen Anywheres, denen Deutschland nicht bunt genug sein kann, und den &ouml;konomisch, sozial und emotional an ihre Heimat gebundenen Somewheres. &hellip;<br>\nDass sie es mit den Anywheres halten, zeigen viele, nicht alle, Sozialdemokraten auf migrations-, integrations-, europa-, klima-, bildungs- und kulturpolitischem Gebiet. Um jeden Preis m&ouml;chte man Teil des &bdquo;progressiven&ldquo; Lagers sein und marschiert deshalb identit&auml;tspolitisch ganz vorn mit. Die Weichen f&uuml;r diesen Kurs des linken Kosmopolitismus hat die SPD vor vielen Jahren gestellt, als Folge des Gr&uuml;nen- und des Linken-Schocks, und sie hat seitdem unbeirrt an diesem Kurs festgehalten, und das, obwohl er die Sozialdemokratie Brandts und Schmidts erst zu einer 30-, dann zu einer 20- und k&uuml;nftig wohl zu einer 10-Prozent-Partei verzwergt hat.<br>\nDie in ihrer Erfahrungswelt gefangenen SPD-Funktion&auml;re haben bis heute nicht begriffen, dass es ihnen so geht wie dem Hasen, der sich vom Igel immer wieder sagen lassen muss: &bdquo;Ich bin schon da&ldquo;. Denn die von der Post-Schr&ouml;der-SPD anvisierten Milieus der Prek&auml;ren und der Kosmopoliten sind genau die W&auml;hlersegmente, die Gr&uuml;ne und Linke seit Jahrzehnten mit gro&szlig;em Erfolg beackern. Sie sind dort l&auml;ngst die Platzhirsche, die SPD nicht mehr als die blasse Kopie. &hellip;<br>\nWo es auf dem un&uuml;bersichtlich gewordenen W&auml;hlermarkt etwas zu holen gibt, hat in den letzten Jahren die AfD vorgemacht. Sie n&auml;mlich hat die Somewheres gesammelt, die von der Union nicht mehr erreicht werden, weil sie entweder bereits zu Modernisierungsverlierern geworden sind oder f&uuml;rchten, es noch zu werden. Weil vielleicht zwei Geh&auml;lter nicht mehr reichen und eines schon gar nicht. Diese Gruppen sind durchaus heterogen und sie stehen l&auml;ngst nicht alle weit rechts. Prek&auml;r sind sie nur zum Teil, &bdquo;abgeh&auml;ngt&ldquo;, wie das g&auml;ngige Narrativ es will, schon gar nicht. Gemeinsam ist ihnen, dass ihnen die Vertretung in der Parteienlandschaft abhandengekommen ist.<br>\nHier h&auml;tte der Weizen der SPD bl&uuml;hen k&ouml;nnen: Ihr optimistisches Aufstiegsversprechen h&auml;tte bei den Somewheres wom&ouml;glich besser verfangen als das Abstiegsgeunke der AfD. Die SPD hat durchaus K&ouml;pfe, die glaubw&uuml;rdig f&uuml;r eine Wende weg von einer Politik f&uuml;r Prek&auml;re und Randgruppen und hin zu einem Kurs der Mitte f&uuml;r die Mitte stehen. Die Funkion&auml;rselite m&uuml;sste sich entkevinisieren und dem abschw&ouml;ren, was viele von ihnen tats&auml;chlich f&uuml;r progressiv zu halten scheinen. Erst wenn die SPD nicht mehr f&uuml;r genderneutrale Toiletten und verfassungswidrige Parit&auml;tsgesetze haftbar gemacht werden kann, erst dann marschiert die neue, komplizierte Zeit wieder mit den Sozialdemokraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/sozialdemokratie-krise-kosmopolitismus-spd-verhaengnis?utm_source=website_startseite&amp;utm_campaign=meistgelesen\">Cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong>  Ob wirklich erneut ein &bdquo;Kurs der Mitte f&uuml;r die Mitte&ldquo;, wie ihn bereits alle neoliberalen Kanzlerkandidaten vor Scholz propagiert haben, die SPD retten kann sei dahingestellt. Es ist aber zweifellos richtig, dass der Versuch der SPD den Gr&uuml;nen, aber auch Teilen der Linken, auf dem Gebiet der Identit&auml;tspolitik den Rang ablaufen zu wollen, ein vergebliches und nutzloses Unterfangen ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das ist nicht Rassismus, das ist Schuhcreme<\/strong><br>\nMartin Sonneborn sitzt f&uuml;r &bdquo;Die Partei&ldquo; seit 2014 im EU-Parlament. Im Interview spricht der Ex-Titanic-Chef &uuml;ber Grenzen der Satire, den schlechten Zustand der EU und warum er manchen als Rassist gilt.<br>\nWir treffen Martin Sonneborn, den Ex-Chefredakteur des Satiremagazins Titanic und Mitbegr&uuml;nder der Partei &bdquo;Die Partei&ldquo;, am Stuttgarter Platz in Charlottenburg. Sonneborn sitzt seit 2014 im EU-Parlament als Fraktionsloser, vergangenes Jahr ist ihm der Wiedereinzug gegl&uuml;ckt. Der Parlamentarier ist gut gelaunt, aber verkatert. Immer wieder sprechen ihn Leute an und wollen wissen, wer er ist.<br>\nK&ouml;nnen Sie denn nachvollziehen, dass man Blackfacing in einem anderen Kontext als rassistisch empfindet?<br>\nSelbstverst&auml;ndlich. Aber ich war nie auf Konsens aus. Titanic ist ein Minderheitenprogramm. Es gibt vielleicht eine Million Leute in Deutschland, die diesen Humor verstehen. Insofern bin ich Widerspruch gewohnt. Ich kann mir auch vorstellen, wie schwer es Schwarze in Deutschland haben. Rassismus existiert &ndash; und muss bek&auml;mpft werden. Satire aber ist eine Kunstform, unsere Notwehr gegen den zunehmend irrer werdenden Kapitalismus. Wenn man jeder m&ouml;glichen Kritik Rechnung tr&auml;gt, dann d&uuml;rfte man frei nach Robert Gernhardt nur noch Witze machen &uuml;ber W&uuml;sten und unentdeckte Planeten. In jedem anderen Fall k&ouml;nnte man Betroffene kr&auml;nken. Heute verteidigen die Menschen auf Facebook ihre Partikularinteressen. Leider &uuml;bersehen sie, dass das die Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft nicht l&ouml;st, sondern vergr&ouml;&szlig;ert. &hellip;<br>\nSie sind EU-Abgeordneter und feuern gerne gegen Konservative und Nationalisten. Ver&auml;ppeln Sie aber auch Linke oder Gr&uuml;ne? Oder ist das als Zielscheibe zu langweilig?<br>\nNein, die Gr&uuml;nen werden immer interessanter. Schauen Sie sich den Krypto-Konservativen Winfried Kretschmann in Baden-W&uuml;rttemberg an. Oder gerade beim EU-Gipfel die &bdquo;Sparsamen Vier&ldquo;, die sich gegen den Corona-Rettungsfonds gestellt haben. Drei der L&auml;nder haben eine gr&uuml;ne Regierungsbeteiligung, unter anderem &Ouml;sterreich. Die Gr&uuml;nen sind konservativ geworden und regierungsf&auml;hig. Und da entstehen Widerspr&uuml;che. Trotzdem sch&auml;tze ich gr&uuml;ne Kollegen wie Sven Giegold. Der ist einer der effektivsten Parlamentarier in der EU. Er hat einen protestantischen Hintergrund und arbeitet gegen das absolute Primat der Wirtschaft in Europa. Entscheidend ist im Parlament aber ein gro&szlig;er konservativer Block, der alles wegstimmt, was sozial motiviert ist oder die Interessen der 450 Millionen EU-B&uuml;rger vertritt. Flankiert von Sozialdemokraten und Liberalen. Das finde ich besch&auml;mend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/martin-sonneborn-die-partei-eu-parlament-gruenen-kommission-satire-ursula-von-der-leyen-ist-nicht-nur-spassbefreit-sie-ist-auch-ahnungslos-spd-cdu-afd-dvu-jean-claude-juncker-sven-giegold-li.97178?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">Berliner-Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Befinden wir uns in einer &lsquo;Fassadendemokratie&rsquo; und einem &lsquo;Tiefen Staat&rsquo;?<\/strong><br>\nAls typisch f&uuml;r die im Widerspruch zueinander stehende Verbindung aus neoliberalisiertem Kapitalismus und einem nur formalen Anspruch auf demokratische Strukturen werden in letzter Zeit h&auml;ufiger systemische Tendenzen hin zu Scheindemokratien bzw. Fassadendemokratien diagnostiziert. Der emeritierte Psychologieprofessor Rainer Mausfeld beispielsweise beschreibt entsprechend die &lsquo;Fassadendemokratie&rsquo; wie folgt:<br>\nDie gro&szlig;en politischen Entscheidungen werden zunehmend von Instanzen und Akteuren bestimmt, die nicht der Kontrolle der W&auml;hler unterliegen. W&auml;hrend also die H&uuml;lse einer repr&auml;sentativen Demokratie weitgehend formal intakt erscheint, wurde sie ihres demokratischen Kerns nahezu vollst&auml;ndig beraubt. Demokratie birgt also f&uuml;r die eigentlichen Zentren der Macht keine Risiken mehr.<br>\nDemokratien sind sicherlich auch immer von ihrer Entleerung und Aush&ouml;hlung bedroht. Sie sind in besonderer Weise auf das politische Interesse, das Engagement und die Zivilcourage ihrer B&uuml;rger_innen angewiesen. Demokratie ist keine Selbstverst&auml;ndlichkeit und kann unter dem Einfluss interessierter Kreise und profitierender Machteliten tats&auml;chlich in Gefahr geraten, zu einer Fassadendemokratie zu degenerieren, wenn ihre B&uuml;rger_innen das Interesse an ihr verlieren, zum Objekt raffinierter Medienpropaganda &uuml;ber &lsquo;Fake News&rsquo; werden bzw. nicht die notwendigen Bildungsm&ouml;glichkeiten erhalten. Dann w&auml;re es auch f&uuml;r die an politischer und &ouml;konomischer Macht interessierten Kreise leichter umsetzbar, einen durchgreifenden Staat (&lsquo;Tiefer Staat&rsquo;) zu entwickeln, der von im Hintergrund (in der Tiefe) agierenden, f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit weitgehend unsichtbaren Kr&auml;ften gesteuert wird. &hellip;<br>\nDemokratien sind auf die Partizipation ihrer B&uuml;rger, auf den &ouml;ffentlichen Diskurs und die gemeinsame Kompromisssuche angewiesen, wenn es darum gehen soll, demokratische Strukturen zu erhalten und noch wehrhafter gegen&uuml;ber den wirtschaftlichen Zugriffsversuchen oder gegen&uuml;ber der Einflussnahme undemokratischer Staaten zu machen. Die Abwehr von systematischen &lsquo;Fake News&rsquo; in einer Demokratie ist zum einen die Angelegenheit einer &lsquo;wehrhaften Demokratie&rsquo; und nat&uuml;rlich auch der politisch-historischen Bildung in den Bildungsinstitutionen der Demokratie.<br>\nEine pauschale Abwertung westlicher Demokratien jedoch nimmt den Menschen jedwede Hoffnung auf eine schrittweise Verbesserung ihrer Lebenssituation in sich entwickelnden demokratischen Strukturen. Hierdurch werden sie mit einer pessimistischen und einseitig ausgerichteten Haltung allein gelassen, die sie nur entweder in Depression oder in Wut zur&uuml;ckl&auml;sst. Die Folgen hiervon sind Resignation oder Gewalt und beides ist sch&auml;dlich f&uuml;r die Entwicklung von Demokratien<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Befinden-wir-uns-in-einer-Fassadendemokratie-und-einem-Tiefen-Staat-4871655.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-63867","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63867","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63867"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63867\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":63874,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/63867\/revisions\/63874"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=63867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=63867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}