{"id":63988,"date":"2020-08-22T11:45:29","date_gmt":"2020-08-22T09:45:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63988"},"modified":"2020-08-22T13:39:51","modified_gmt":"2020-08-22T11:39:51","slug":"das-saechsische-okapi-oder-wie-der-kabarettist-gunter-boehnke-die-narkolepsie-erkrankung-in-sein-leben-einbaute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63988","title":{"rendered":"Das s\u00e4chsische Okapi oder Wie der Kabarettist Gunter B\u00f6hnke die Narkolepsie-Erkrankung in sein Leben einbaute"},"content":{"rendered":"<p>Der s&auml;chsische Kabarettist <strong>Gunter B&ouml;hnke<\/strong> erz&auml;hlt aus seinem Leben und von seiner Krankheit &ndash; so k&ouml;nnte das schlichte Fazit seines Buches &bdquo;Das mach ich doch im Schlaf&ldquo; hei&szlig;en. K&ouml;nnte. Aber B&ouml;hnke w&auml;re nicht Kabarettist, Wortjongleur und Pfleger der s&auml;chsischen Sprache, ein Unikat, Zeitzeuge einer &auml;u&szlig;erst ereignisreichen Zeitepoche &ndash; und nicht zuletzt Betroffener einer bisher nur wenig bekannten Krankheit &ndash; wenn er diese interessante Geschichte nicht in interessanten Geschichten erz&auml;hlen w&uuml;rde. Von <strong>Lutz Hausstein<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nGunter B&ouml;hnke ist mehr als das, was die meisten Menschen von ihm kennen, n&auml;mlich den Kabarettisten Gunter B&ouml;hnke. Er hat sich in seinem Leben mit vielem herumgeschlagen. Teils, weil er es aus voller &Uuml;berzeugung und Leidenschaft tat und tut. Und teils aus dem Zwang der Umst&auml;nde heraus. Eine Karriere als Lehrer, die schon beendet war, bevor sie &uuml;berhaupt begann. Seine Arbeit als Bildredakteur bei der DDR-Nachrichtenagentur ADN. Seine langj&auml;hrige T&auml;tigkeit als Fremdsprachenlektor und &Uuml;bersetzer englischsprachiger Werke, u.a. auch von Edgar Allan Poe und H. G. Wells. Schon 1964 wurde B&ouml;hnke als Anglistik-Student Mitglied der Shakespeare-Gesellschaft und er nutzte 1985 die Gelegenheit einer Literatur-&bdquo;Recherchereise&ldquo; ins kapitalistische Gro&szlig;britannien zur ausgiebigen Shakespeare-Recherche &ndash; und das trotz eines als mangelhaft bewerteten Klassenstandpunktes. Und letztendlich nat&uuml;rlich seine Vorliebe f&uuml;r Auftritte vor Publikum, die ihn neben der Theaterb&uuml;hne auch auf die Kabarettb&uuml;hne brachte.<\/p><p>Ein Aspekt jedoch durchzog sein ganzes Leben: seine <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Narkolepsie\">Narkolepsie-Krankheit<\/a>, die landl&auml;ufig auch unter dem Namen Schlafkrankheit bekannt ist. Dabei kommt es beim Auftreten der verschiedenen Symptome h&auml;ufig zu absurden Situationen, die Gunter B&ouml;hnke in seine episodenhaft verfasste Biographie regelm&auml;&szlig;ig immer wieder einflie&szlig;en l&auml;sst. Egal ob er in Schul- oder Studienzeiten in den Schulstunden und Vorlesungen, nicht selten mitten beim Schreiben, recht zuverl&auml;ssig einschlief. Oder mitten in Gespr&auml;chen oder beim Essen. Oder einmal auch beim Motorradfahren &ndash; als Fahrer wohlgemerkt. Besonders die Schilderung einer konkreten Situation mit einer Kataplexie, eines schlagartigen Zusammenbruchs bestimmter Muskelfunktionen, bevorzugt des Sprech- und Bewegungsapparats, gibt dem Leser einen tiefergehenden Einblick in diese Erkrankung. So kommt B&ouml;hnke dann zu der folgenden Selbstbeschreibung (Seite 17):<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das Okapi schl&auml;ft nur 30 Sekunden, aber daf&uuml;r mehrmals. Ich auch, aber am Tage. Ich &auml;hnele also einer afrikanischen Waldgiraffe. Nicht in der Farbe. Nicht in der Gr&ouml;&szlig;e. Doch im 30-Sekunden-Schlaf! Dar&uuml;ber m&uuml;sste ich mal nachdenken.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>B&ouml;hnkes Biographie ist eine Zeitreise durch das 20. und beginnende 21. Jahrhundert, die das Alltagsleben, in dem Fall Gunter B&ouml;hnkes, vor dem Hintergrund der sehr ereignisreichen weltgeschichtlichen Entwicklungen zeichnet. Wie er, in Dresden geboren, mit seiner Familie noch 1943 in Richtung Osten in die N&auml;he des an der heutigen deutsch-polnischen Grenze liegenden Guben fl&uuml;chtete, um den drohenden Bombenangriffen auf Dresden zu entgehen. Und als die Rote Armee von Osten immer n&auml;her r&uuml;ckte, im Januar 1945 wieder zur&uuml;ck nach Dresden. Um dann dort im Keller des Wohnhauses die Bombenangriffe des 13.\/14. Februar mitzuerleben. Seine Erlebnisse in der Nachkriegszeit. Wie seine Mutter mit dem Fahrrad &ndash; er als F&uuml;nfj&auml;hriger in einem K&ouml;rbchen auf dem Gep&auml;cktr&auml;ger sitzend &ndash; auf dem Weg zu einem Handballspiel st&uuml;rzte und dies wahrscheinlich der Ausl&ouml;ser f&uuml;r seine Krankheit war. Und seine kurze Karriere im Fu&szlig;ball in der Jugend, die bis zur Bezirksauswahl reichte, in der er gemeinsam mit einem gewissen Eduard Geyer spielte, der in den 1970er Jahren Bestandteil des erfolgreichen &bdquo;Dresdner Kreisels&ldquo; von Dynamo Dresden und 1989\/90 letzter Nationalmannschaftstrainer der DDR war.<\/p><p>B&ouml;hnke beschreibt bildhaft die Praxis des realexistierenden Sozialismus in den unterschiedlichsten Lebensbereichen, angefangen von der Schule, seinem Aufenthalt in der Pionierrepublik &bdquo;Wilhelm Pieck&ldquo;, w&auml;hrend des Studiums in Leipzig, sein Kampf um eine berufliche T&auml;tigkeit, die seinen Vorstellungen entsprach, unter den Restriktionen des realsozialistischen Alltags und seine Arbeit als B&uuml;hnenschauspieler und Kabarettist mit ihren teils absurden Sonderbarkeiten, die auch Sp&auml;tergeborenen sowie westdeutsch Sozialisierten detailliertere Einblicke in den DDR-Alltag zu geben verm&ouml;gen. Inklusive eines kurzen Ausflugs in die Begriffswelt des DDR-Deutschs: von Aufstiegsellipse und Blockfl&ouml;ten &uuml;ber Rotlichtbestrahlung, LOM und blaue Kacheln. Und auch eine literaturhistorische Anekdote hat Gunter B&ouml;hnke zum Besten zu geben: Wie er die Briefkorrespondenz von Charles Dickens mit dem Leipziger Buchverleger Bernhard Tauchnitz entdeckt hatte, die dann allerdings in den Nachwendewirren spurlos verschwunden ist und bis heute verschwunden bleibt.<\/p><p>B&ouml;hnkes Leben ist reich an Facetten. Er hat sich stets gegen eine Mitgliedschaft in der SED gewehrt &ndash; ebenso wie seine Frau &ndash; und beide mussten deswegen so einige Benachteiligungen im Alltag in Kauf nehmen. Wobei Gunter B&ouml;hnke so manches mit einer gewissen Schlitzohrigkeit dennoch wieder zu ihren Gunsten drehen konnte. Kaum bekannt d&uuml;rfte ebenfalls seine aktive Mitarbeit im Neuen Forum sein, das 1989 die Umw&auml;lzungen in der DDR ma&szlig;geblich mit in Gang gesetzt hatte und dem die Wohnung der B&ouml;hnkes wochenlang als Versammlungsraum gedient hatte.<\/p><p>B&ouml;hnkes gesellschaftspolitisches Engagement spiegelt sich vor allem aber in seiner jahrzehntelangen Arbeit als Kabarettist wider. Ist es doch die prim&auml;re Aufgabe von Kabarett, Missst&auml;nde in einer Gesellschaft humorig aufzugreifen, zu persiflieren und es dabei gelegentlich auch bis ins Absurde zu &uuml;bertreiben. Genau das versuchte jedoch die Nomenklatura einer der &bdquo;drei bedeutendsten Staaten der Welt&ldquo;, die mit &bdquo;U&ldquo; anfingen, &bdquo;die UdSSR, die USA und Unsere Deutsche Demokratische Republik&ldquo; (Seite 75), mit allen ihnen zur Verf&uuml;gung stehenden Mitteln zu verhindern. Und so entwickelte sich eine ganz besondere Sprache auf den B&uuml;hnen des DDR-Kabaretts, die schnell auch durch die Bev&ouml;lkerung verstanden und aufgegriffen wurde. Zarte Andeutungen oder Doppeldeutigkeiten reichten &ndash; auch weil sie reichen mussten, um so der Zensur zu entgehen &ndash; um die Kabarettbesucher denselben Gedanken fassen zu lassen und dadurch umso heftigere Lachsalven zu produzieren. In westdeutschen Kabaretts wurde hingegen h&auml;ufig mit gr&ouml;beren Kl&ouml;tzen gearbeitet, die auch mich nach der Wende und dem Zugang dazu ob ihrer Holzhammermethoden oftmals nur mit dem Kopf sch&uuml;tteln lie&szlig;en. Da forderten die fein ziselierten Andeutungen der DDR-Kabarettisten den Zuh&ouml;rer deutlich st&auml;rker zum Mitdenken heraus.<\/p><p>Und so hat denn auch Gunter B&ouml;hnke sehr vieles &uuml;ber das Kabarett im Allgemeinen und die Leipziger &bdquo;academixer&ldquo; im Speziellen zu erz&auml;hlen. Da B&ouml;hnke mit Herz und Seele ein &bdquo;academixer&ldquo; ist, kann es auch gar nicht anders sein, dass er einen gro&szlig;en Teil seines Buches einem der vielen Aspekte dieser zu den bedeutendsten Kabaretts der DDR, und sicher auch Gesamtdeutschlands, geh&ouml;renden Kleinkunstb&uuml;hne widmet. Er schreibt sein Res&uuml;mee der Entwicklung der Spielst&auml;tte, den &bdquo;academixer&ldquo;-Keller, zu der &bdquo;sch&ouml;nste(n) Kabarettspielst&auml;tte Deutschlands&ldquo; (Seite 94) folgenderma&szlig;en:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nirgendwo in Nord-, S&uuml;d-, Ost- oder West-Westdeutschland gab es eine B&uuml;hne, deren Ambiente im Art d&eacute;co erhalten war. Und nirgendwo besa&szlig; das Theater ein Gest&uuml;hl, das dem Bauhaus in Dessau entlehnt war. 2017 wurde bei Restaurationsarbeiten im &bdquo;Mixerkeller&ldquo; sogar ein Wandgem&auml;lde aus dem Jahr 1927 entdeckt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dabei wird auch der Darstellung seiner Kabarett-Kollegen umfassend Raum einger&auml;umt, so dem langj&auml;hrigen academixer-Leiter J&uuml;rgen Hart, der mit seiner inoffiziellen Sachsen-Hymne &bdquo;Sing, mei Sachse, sing&ldquo; ein bleibendes s&auml;chsisches Kulturgut geschaffen hat, das auch nach seinem fr&uuml;hen Tod 2002 noch einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt. Bernd-Lutz Lange ist f&uuml;r Gunter B&ouml;hnke mehr als nur ein B&uuml;hnenpartner aus gemeinsamen academixer-Zeiten. Die beiden Mitgr&uuml;nder der academixer standen nach ihrem Ausstieg aus den academixern von 1988 bis 2004 als Kabarettisten-Duo mit gemeinsamen Programmen auf der B&uuml;hne. So kann es auch nicht &uuml;berraschen, dass ihm Gunter B&ouml;hnke ein ganzes Kapitel seiner Biographie widmet.<\/p><p>Die Programme der academixer, aber auch des Duos B&ouml;hnke\/Lange sind zumeist mundartlich verfasst und spielen h&auml;ufig mit darin liegenden Wortwitzen. Und so entwickelte sich fast zwangsl&auml;ufig bei beiden eine gro&szlig;e Liebe und Verehrung f&uuml;r die s&auml;chsische Mundartdichterin Lene Voigt. Doch nicht nur in ihren B&uuml;hnenprogrammen wird immer wieder auf Lene Voigt zur&uuml;ckgegriffen. Denn auch der geb&uuml;rtige Leipziger und Wahl-Dresdner Tom Pauls &ndash; der also quasi die umgekehrte Himmelsrichtung von B&ouml;hnke genommen hat &ndash; hat schon lange <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zRjqIT_C0gA\">seine Vorliebe f&uuml;r Lene Voigt<\/a> entdeckt und dabei die von Voigt entwickelte Figur der Ilse B&auml;hnert zu echtem Leben erweckt und auf die B&uuml;hne gebracht. Als bewusster und erkl&auml;rter Pfleger der s&auml;chsischen Sprache unterst&uuml;tzt Gunter B&ouml;hnke die von Tom Pauls ins Leben gerufene <a href=\"https:\/\/tom-pauls-theater-pirna.de\/ilse-baehnert-stiftung\/kurz-vorgestellt-ilse-baehnert-stiftung\/\">Ilse-B&auml;hnert-Stiftung<\/a>. Seit 2008 wird durch die Stiftung allj&auml;hrlich das &bdquo;<a href=\"https:\/\/tom-pauls-theater-pirna.de\/ilse-baehnert-stiftung\/saechsisches-wort-des-jahres\/\">S&auml;chsische Wort des Jahres<\/a>&ldquo; in verschiedenen Kategorien vergeben.<\/p><p>Und so ist es auch selbstverst&auml;ndlich, dass in einer Biografie Gunter B&ouml;hnkes keinesfalls diverse Hinweise und Erl&auml;uterungen zum s&auml;chsischen Dialekt fehlen d&uuml;rfen. So l&ouml;st er &ndash; f&uuml;r Nichtsachsen ebenso wie f&uuml;r die des S&auml;chsischen M&auml;chtigen, die zwar vielleicht den Begriff kennen, aber nicht dessen Herkunft &ndash; die vermeintliche Verwirrung um das &bdquo;Driddewahr&ldquo; als wahrhaft v&ouml;lkerverbindendes Element der Sprachforschung auf (Seite 39). Ein Wort, das auch ich noch aus meiner fr&uuml;hen Kindheit kenne, das inzwischen aber v&ouml;llig aus dem s&auml;chsischen Sprachgebrauch verschwunden ist:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;&Uuml;brigens hatte ich, als ich noch klein war &ndash; als ich noch Kind war &ndash;, durchaus Schwierigkeiten mit unserem Dialekt. Meine Gro&szlig;mutter sagte oft zu mir: &bdquo;Un du bleibst offn Driddewahr!&ldquo; Da hab ich &uuml;berlegt: Das erste Wahr, das zweite Wahr, das dritte Wahr? Damit konnte ich aber nichts anfangen. Bis ich nach 1990 einmal in Paris war und h&ouml;rte, wie eine Gro&szlig;mutter zu ihrem Enkelsohn sagte: &bdquo;Reste chez moi, reste sur le trottoir!&ldquo; Mensch, das kenn ich doch! Sur le trottoir. &ndash; Nat&uuml;rlich: offn Driddewahr! &ndash; auf dem Fu&szlig;weg!\n<\/p><\/blockquote><p>Gelegentlich das Verst&auml;ndnis erschwerend ist B&ouml;hnkes h&auml;ufiges Switchen zwischen verschiedenen Zeitpunkten seiner episodenhaften Darstellungen. Auch wenn er zwar an irgendeiner Stelle immer auch benennt, auf welche Zeit sich das von ihm soeben Beschriebene bezieht, ist der Leser dennoch gezwungen, sich in diese andere Zeit stets aufs Neue hineinzuversetzen, um es im richtigen Kontext zu verstehen. Und, so kann man beckmesserisch noch hinzuf&uuml;gen, im letzten Viertel des Buches gibt es hier und da ein paar L&auml;ngen, die dem Leser, zumindest mir, manchmal etwas zu weit hergeholt erscheinen. Aber das haben Autobiographien nun einmal so an sich: Was dem einen, dem Autor, wichtig erscheint, muss f&uuml;r den einen oder anderen Leser nicht unbedingt von &uuml;berragendem Interesse sein.<\/p><p>Insgesamt bleibt jedoch festzuhalten, dass Gunter B&ouml;hnke ein vergn&uuml;glich zu lesendes Buch gelungen ist, das nicht nur einfach seinen Lebenslauf beschreibt, sondern sein facettenreiches Leben vor dem Hintergrund stetig wechselnder gesellschaftlicher Umst&auml;nde anschaulich darstellt. Stets schimmert dabei seine Liebe zu seinen beiden Heimatst&auml;dten Dresden und Leipzig, aber auch zu seiner s&auml;chsischen Heimat insgesamt und nat&uuml;rlich zur s&auml;chsischen Sprache durch. Dabei geizt B&ouml;hnke &ndash; trotz des ernsten Themas seiner Krankheit &ndash; nicht mit selbstironischen Passagen. Als Kabarettist und Sprachjongleur kommt es so auch zum im Buch immer wiederkehrenden Doppeldeutigkeiten, die man als Leser mit einem Schmunzeln wahrnimmt (Seite 45\/46):<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Sp&auml;ter spielte ich auch als Statist am Theater. Ich hatte meist tragende Rollen. Ich trug einen Speer &uuml;ber die B&uuml;hne, schleppte eine riesige griechische Vase aus Pappe von links nach rechts oder den Hauptdarsteller &uuml;ber unseren K&ouml;pfen auf einer Trage hinaus. Dabei hatte ich meist das Gl&uuml;ck, dass die anderen Tr&auml;ger mich &uuml;berragten, sodass ich mich nur an der Trage festhalten musste.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Gunter B&ouml;hnke war, ist und bleibt ein s&auml;chsisches Unikat, hinter dem mehr Ernsthaftigkeit steckt, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Auch wenn er es immer mit einem Augenzwinkern zu verpacken wei&szlig;.<\/p><p><em>Gunter B&ouml;hnke, <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/e-Book\/Alle-Buecher\/Das-mach-ich-doch-im-Schlaf.html\">Das mach ich doch im Schlaf. Ein Heldenepos<\/a>, Westend Verlag, Frankfurt\/Main, 2020, 256 Seiten, Hardcover, 20,00 Euro<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der s&auml;chsische Kabarettist <strong>Gunter B&ouml;hnke<\/strong> erz&auml;hlt aus seinem Leben und von seiner Krankheit &ndash; so k&ouml;nnte das schlichte Fazit seines Buches &bdquo;Das mach ich doch im Schlaf&ldquo; hei&szlig;en. K&ouml;nnte. 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