{"id":64001,"date":"2020-08-23T09:00:56","date_gmt":"2020-08-23T07:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64001"},"modified":"2020-08-21T16:02:42","modified_gmt":"2020-08-21T14:02:42","slug":"hinweise-der-woche-173","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64001","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64001#h01\">Neue Variante setzt sich durch: Coronavirus zeigt Anzeichen der Schw&auml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64001#h02\">S&ouml;der oder die Lust am Autorit&auml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64001#h03\">Kann er Kanzler? Olaf Scholz &ndash; ein kritisches Portr&auml;t &uuml;ber den Kanzlerkandidaten der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64001#h04\">Hunde, die bellen, aber nicht bei&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64001#h05\">Kampf gegen Steuervermeidung: Deutschland verhindert EU-Initiative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64001#h06\">Erwerbst&auml;tigkeit im 2. Quartal 2020: Gr&ouml;&szlig;ter R&uuml;ckgang seit der deutschen Vereinigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64001#h07\">Wei&szlig;russland und der Westen &ndash; eine Lageeinsch&auml;tzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64001#h08\">Verb&uuml;ndeter des Lichts? M&ouml;rder sind sie alle!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64001#h09\">Der Fall Nawalny: Wladimir Putins perfide Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64001#h10\">Forscher bescheinigen ARD und ZDF &bdquo;Tunnelblick&ldquo; w&auml;hrend Corona-Krise<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Neue Variante setzt sich durch: Coronavirus zeigt Anzeichen der Schw&auml;che<\/strong><br>\nExperten sehen bereits Hinweise daf&uuml;r, dass Sars-CoV-2 an Gef&auml;hrlichkeit einb&uuml;&szlig;t. Dies k&ouml;nnte zugleich jedoch auf eine bessere Anpassung zur&uuml;ckgehen &ndash; und dem Erreger sogar n&uuml;tzen. M&ouml;glicherweise besteht ein Zusammenhang zu einer neuen Variante, die sich derzeit weltweit durchsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Coronavirus-zeigt-Anzeichen-der-Schwaeche-article21981505.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man kann das Pferd auch von hinten aufz&auml;umen und &uuml;ber ein sich abschw&auml;chendes Virus spekulieren. Man kann aber auch getreu Ockhams Rasiermesser die wahrscheinlichste Erkl&auml;rung annehmen &ndash; und die ist nun einmal der simple Fakt, dass das Durchschnittsalter der Neuinfizierten ganz rapide sinkt. Laut RKI betrug das Durchschnittsalter der Neuinfizierten zum H&ouml;hepunkt der Todeszahlen in KW 14 51 Jahre. Heute in KW 33 liegt das Durchschnittsalter mit nur 32 Jahren fast 20 Jahre darunter. Der gleiche Effekt tritt &uuml;brigens zur Zeit auch in Spanien, Italien, Frankreich und Gro&szlig;britannien auf. Auch in diesen L&auml;ndern sinkt das Durchschnittsalter der Neuinfizierten ebenso rapide wie die Sterbeziffern. Als Italien im M&auml;rz massive Todeszahlen vermelden musste, <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/gesundheit\/coronavirus-in-italien--was-die-infektions--und-todesfaelle-verraten-9176234.html\">lag das Durchschnittsalter der Neuinfektionen &uuml;brigens mit 65 Jahren<\/a> noch einmal 14 Jahre &uuml;ber den deutschen Zahlen zum damaligen H&ouml;hepunkt. Wenn das alles keine hinreichende Erkl&auml;rung ist, wei&szlig; ich auch nicht weiter. Manche Virologen scheinen den Wald vor lauter B&auml;umen nicht zu sehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63898\">Covid-19 &ndash; erfreulich undramatische Daten rechtfertigen keine dramatischen Eingriffe<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>S&ouml;der oder die Lust am Autorit&auml;ren<\/strong><br>\nWie ein konservativer Politiker in der Corona-Krise zum Kanzler hochgeschrieben wurde (&hellip;)<br>\nBei aller Kritik, die S&ouml;der jetzt wegen der Pannen bei den Tests erf&auml;hrt, f&uuml;r den Satz, dass Corona immer gef&auml;hrlicher werde, erntet er kaum Kritik. Denn f&uuml;r einen Gro&szlig;teil der b&uuml;rgerlichen und auch linken &Ouml;ffentlichkeit ist klar, eine Kritik daran w&uuml;rde den sogenannten Coronaleugnern in die H&auml;nde spielten. Dabei gibt es durchaus Menschen, die nicht aus der irrationalen Str&ouml;mung der Coronama&szlig;nahmengegner kommen und die These von S&ouml;der und Co. infrage stellen. So schreiben die Mediziner Angelika Speisberg und Ulrich Keil in einem Taz-Beitrag, dass sich die Politik bei den Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen auf den Rat von zu wenigen Experten gest&uuml;tzt habe. (&hellip;)<br>\nEine Studie zur Corona-Entwicklung im Hotspot Kupferzell best&auml;tigt die Argumente der beiden Mediziner. Es gab in dem Ort eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Menschen, die sich angesteckt, aber nur leichte Symptomen hatten. Daher ist die nicht nur von S&ouml;der immer wieder gebrauchte Aussage, dass Corona immer gef&auml;hrlicher wird, sachlich in dieser Allgemeinheit nicht richtig. Sie dient aber einer Politik der Angst, die allerdings keine Verschw&ouml;rung, sondern ein langj&auml;hriges probates Mittel bei der Durchsetzung gesundheitspolitischer Ma&szlig;nahmen ist, wie der Psychologe Steven Taylor in seinem k&uuml;rzlich ins Deutsche &uuml;bersetzten Buch &ldquo;Die Pandemie als psychologische Herausforderung&rdquo; schrieb.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Soeder-oder-die-Lust-am-Autoritaeren-4871576.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch Albrechts M&uuml;llers Beitrag &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59500\">Das bemerkenswerte Geschw&auml;tz des Ministerpr&auml;sidenten Kretschmann, der Missbrauch der Pandemie durch S&ouml;der und andere Ungereimtheiten<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kann er Kanzler? Olaf Scholz &ndash; ein kritisches Portr&auml;t &uuml;ber den Kanzlerkandidaten der SPD<\/strong><br>\nDer Finanzminister sieht sich als der nat&uuml;rliche Nachfolger von Angela Merkel im Kanzleramt. Doch seine Partei und die eigenen Defizite erschweren den Weg dorthin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/kann-er-kanzler-olaf-scholz-ein-kritisches-portraet-ueber-den-kanzlerkandidaten-der-spd\/26106816.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein erstaunlich informativer Artikel des Handelsblatts &uuml;ber den Kanzler Kandidaten der SPD, mit Haken und &Ouml;sen aber trotzdem interessant.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hunde, die bellen, aber nicht bei&szlig;en<\/strong><br>\nWom&ouml;glich besitzen heute weniger als 45 hyperreiche (Unternehmer-)Familien mehr als die &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung, also &uuml;ber 40 Millionen Menschen. Denn diese vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) stammende Zahl ist schon etwas &auml;lter. K&uuml;rzlich haben seine Verteilungsforscher um Carsten Schr&ouml;der fr&uuml;here Ergebnisse im Rahmen eines Forschungsprojekts f&uuml;r den Sechsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung aktualisiert.<br>\nDabei griffen sie auf eine Spezialstichprobe von Daten des Sozio-&ouml;konomischen Panels (SOEP) zur&uuml;ck, nahmen eine Sonderbefragung von Verm&ouml;gensmillion&auml;ren vor und bezogen die Reichenliste eines Wirtschaftsmagazins ein. Demnach entfallen 67 Prozent des Nettogesamtverm&ouml;gens auf das oberste Zehntel der Verteilung, 35 Prozent des Nettogesamtverm&ouml;gens konzentriert sich auf das reichste Prozent der Bev&ouml;lkerung und das reichste Promille kommt noch auf 20 Prozent des Nettogesamtverm&ouml;gens.<br>\nAufgrund der neuen Untersuchungsmethode beziffert das DIW den Gini-Koeffizienten auf 0,83. Dabei handelt es sich um ein Ma&szlig;, das bei Gleichverteilung (alle Personen besitzen das gleiche) 0 und bei extremer Ungleichverteilung (eine Person besitzt alles) 1 betr&auml;gt. Das 0,83 entspricht fast dem US-Vergleichswert, was die ganze Dramatik der Verteilungsschieflage zeigt. &hellip;<br>\nSo verwarfen die DIW-Forscher die Forderung nach Wiedererhebung der Verm&ouml;gensteuer wegen des angeblich zu hohen administrativen Aufwandes und der m&ouml;glichen Ausweichreaktionen davon Betroffener. Au&szlig;erdem betonten die Autoren, dass viele Hochverm&ouml;gende vornehmlich Betriebsverm&ouml;gen halten: &bdquo;Negative Anreize, ihr Verm&ouml;gen produktiver Aktivit&auml;t zuzuf&uuml;hren, kann langfristige Konsequenzen f&uuml;r den materiellen Wohlstand aller haben, weil Investitionen, die Arbeitspl&auml;tze geschaffen h&auml;tten, m&ouml;glicherweise nicht mehr oder weniger umfangreich get&auml;tigt werden.&ldquo; Als w&uuml;rde auch nur ein Unternehmer sein Gewinnstreben f&uuml;r den Fall einb&uuml;&szlig;en und sich als Privatier zur Ruhe setzen, dass er Verm&ouml;gensteuer entrichten m&uuml;sste!<br>\nWenn es um die Verhinderung einer h&ouml;heren Besteuerung von Reichen und Hyperreichen geht, ist diesen wie ihren publizistischen und wissenschaftlichen Steigb&uuml;gelhaltern kein Vorwand zu fadenscheinig. Schr&ouml;der und seine Koautoren f&uuml;hrten selbst die von der Corona-Pandemie ausgel&ouml;ste Rezession als Beispiel f&uuml;r die m&ouml;glicherweise krisenversch&auml;rfende Problematik einer ertragsunabh&auml;ngigen Besteuerung an. Als ob es bei einer Verm&ouml;gensteuer weder Freibetr&auml;ge noch Stundungsm&ouml;glichkeiten g&auml;be, die negative Folgewirkungen vermeiden helfen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/gastbeitraege\/hunde-die-bellen-aber-nicht-beissen-90023158.html\">Christoph Butterwegge in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kampf gegen Steuervermeidung: Deutschland verhindert EU-Initiative<\/strong><br>\nMit mehr Transparenz wollen einige EU-Staaten gegen Steuervermeidung von Konzernen vorgehen. Eine Mehrheit im Rat der EU g&auml;be es wohl. Aber Deutschland, das dem Gremium vorsitzt, verhindert, dass die Initiative zur Abstimmung kommt. [&hellip;]<br>\nMit dem Regierungswechsel in &Ouml;sterreich als Folge der Ibiza-Aff&auml;re, wo nun die Gr&uuml;nen mitregieren, haben sich die Mehrheiten verschoben. Selbst mit einer Enthaltung aus Deutschland k&ouml;nnte das &ouml;ffentliche CBCR nun sehr wahrscheinlich auf den Weg gebracht werden. Das &ouml;sterreichische  Bundeskanzleramt teilte auf Anfrage mit, man habe beschlossen &ldquo;jegliche Ma&szlig;nahmen zur Steuergerechtigkeit auf europ&auml;ischer Ebene zu forcieren und bei der n&auml;chsten Abstimmung im Rat dem Dossier f&uuml;r die transparente (ver&ouml;ffentlichte) l&auml;nderspezifische Berichterstattung (public Country-by-Country-Reporting) ihre Zustimmung zu erteilen&rdquo;.<br>\nDas ist nat&uuml;rlich nur m&ouml;glich, wenn es &uuml;berhaupt zu einer Abstimmung kommt. Doch das SPD-gef&uuml;hrte Bundesjustizministerium (BMJV) hat sich offenbar entschlossen, die Sache auszusitzen und das Thema gar nicht erst auf die Tagesordnung zu setzen. Das Vorgehen verwundert Beobachter auch deshalb, da das Land, das dem EU-Rat vorsitzt, eigentlich als &ldquo;ehrlicher und neutraler Vermittler&rdquo; auftreten muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr\/eu-steuertransparenz-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Erwerbst&auml;tigkeit im 2. Quartal 2020: Gr&ouml;&szlig;ter R&uuml;ckgang seit der deutschen Vereinigung<\/strong><br>\nIm 2. Quartal 2020 waren rund 44,7 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbst&auml;tig. Nach vorl&auml;ufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging die Erwerbst&auml;tigenzahl im Vergleich zum 1. Quartal 2020 saisonbereinigt um 618 000 Personen oder 1,4 % zur&uuml;ck und damit so stark wie noch nie seit der deutschen Vereinigung. Im Vergleich zum 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Einschr&auml;nkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, ging die Zahl der Erwerbst&auml;tigen im 2. Quartal 2020 saisonbereinigt ebenfalls um 1,4 % oder 634 000 Personen zur&uuml;ck. (&hellip;)<br>\nDie zur Eind&auml;mmung der Corona-Pandemie getroffenen Ma&szlig;nahmen f&uuml;hren zu einer erh&ouml;hten Unsicherheit bei der Sch&auml;tzung der Erwerbst&auml;tigenzahlen. Die massiv gestiegene Kurzarbeit wirkte sich dabei nicht auf die Erwerbst&auml;tigenzahlen aus, da Kurzarbeitende unabh&auml;ngig vom Ausma&szlig; der Kurzarbeit nach den Konzepten der Erwerbst&auml;tigenrechnung zu den Erwerbst&auml;tigen z&auml;hlen und nicht als Erwerbslose. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2020\/08\/PD20_312_13321.html%20\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Bundesregierung versagt bei der Krisenbew&auml;ltigung am Arbeitsmarkt<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung hat zu wenig getan, um Arbeitspl&auml;tze und Besch&auml;ftigung zu sichern. Das zeigt der R&uuml;ckgang der Erwerbst&auml;tigenzahl deutlich auf. W&auml;hrend Gro&szlig;konzernen das Geld hinterhergeschmissen wird, die trotzdem Personal abbauen, m&uuml;ssen sich viele kleinere Unternehmen und Soloselbst&auml;ndige mit nichts oder nicht ausreichender Unterst&uuml;tzung begn&uuml;gen. Insbesondere Solo-Selbst&auml;ndigen verwehrt die Bundesregierung eine Unterst&uuml;tzung zum Bestreiten ihres Lebensunterhalts. Viele Besch&auml;ftigte und Selbst&auml;ndige sind in dieser Krise in existenzielle Schwierigkeiten geraten oder bereits zum Sozialfall geworden. Hier hat die Bundesregierung versagt&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur viertelj&auml;hrlichen Arbeitsmarktstatistik des Statistischen Bundesamtes. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Die Hilfen an Gro&szlig;unternehmen m&uuml;ssen an Jobgarantien gekoppelt werden. Selbst&auml;ndigen m&uuml;ssen nicht nur Hilfen zu ihren Betriebsausgaben gew&auml;hrt werden, sondern auch zum Lebensunterhalt. Das Kurzarbeitergeld muss sofort auf 90 Prozent des Nettoentgelts erh&ouml;ht werden, f&uuml;r Besch&auml;ftigte, die nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommen, auf 100 Prozent. Auch die Arbeitslosenversicherung muss gest&auml;rkt und krisenfest gemacht werden. Das Arbeitslosengeld muss auf 68 Prozent des Nettoentgelts erh&ouml;ht werden. Es geht aber auch darum, dass wieder mehr Menschen &uuml;berhaupt Zugang erhalten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/bundesregierung-versagt-bei-der-krisenbewaeltigung-am-arbeitsmarkt\/%20\">DIE LINKE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wei&szlig;russland und der Westen &ndash; eine Lageeinsch&auml;tzung<\/strong><br>\nDie Vorg&auml;nge in Wei&szlig;russland erinnern an die Ukraine. Die Solidarit&auml;tsbekundungen aus der EU deuten auf eine tiefere Einflussnahme hin. Denn Wei&szlig;russland ist strategisch zu bedeutend, um die Entwicklungen dort tats&auml;chlich einer B&uuml;rgerbewegung zu &uuml;berlassen.<br>\nEs vergeht kaum eine Stunde ohne neue Wendungen in Wei&szlig;russland. Hat Pr&auml;sident Lukaschenko Neuwahlen bisher vehement abgelehnt, bietet er jetzt Neuwahlen nach einem Verfassungsreferendum an und er hat gegen&uuml;ber der Opposition seine Bereitschaft signalisiert, die Wahlausz&auml;hlung zu wiederholen. Die Opposition fordert hingegen die &Uuml;bergabe der Macht und bietet im Gegenzug Sicherheitsgarantien f&uuml;r Lukaschenko an. Der kompromisslose Ton, den die Sprecherin der Pr&auml;sidentschaftskandidatin Tichanowskaja in diesem Video anschl&auml;gt wirkt sehr vertraut. Er weist auf &auml;hnliche westliche Einflusskan&auml;le hin, die auch in der Ukraine wirksam waren.<br>\nDie jetzt nach Litauen geflohene Swetlana Tichanowskaja beansprucht das Pr&auml;sidentenamt f&uuml;r sich. Erw&auml;hnenswert an der Personalie Tichanowskaja ist das Fehlen jeder politische Erfahrung. Sie bleibt in ihrem politischen Profil relativ blass. Wie der Journalist Ulrich Heyden auf den Nachdenkseiten ausf&uuml;hrt, will sie h&ouml;here Renten und h&ouml;here L&ouml;hne, eine Privatisierung der Bildung und Unterst&uuml;tzung von Gesch&auml;ftsleuten. Ihre zentrale und wichtigste politische Forderung bildet daher lediglich die Abl&ouml;sung von Lukaschenko als Pr&auml;sident. F&uuml;r was sie selbst steht, bleibt unscharf. Dass sich hinter der politisch unerfahrenen Tichanowskaja ein westlicher Beraterstab sammelt, der sie unterst&uuml;tzt und f&uuml;hrt, kann angenommen werden. Der Ton ihrer Sprecherin Olga Kowalkowa l&auml;sst auf eine Schulung in westlichen NGOs schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/105707-weissrussland-und-westen-lageeinschatzung\/\">RT deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: Offener Brief an die Protestierenden in Belarus<\/strong><br>\n&Uuml;ber die illusion&auml;ren Erwartungen der Protestierenden.<br>\nLiebe Menschen in Belarus,<br>\nVerehrte Damen und Herren auf den Stra&szlig;en von Minsk,<br>\nwenn wir den Bildern und Berichten des deutschen Fernsehens glauben d&uuml;rfen, so befinden Sie sich seit einer Woche im Widerstand gegen den offiziell wieder gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Alexander Lukashenko. Demonstrationen, Streiks und grausame Polizeigewalt gegen Oppositionelle gibt es offenbar an allen Orten. Unter Berufung auf die Opposition berichten Zeitungen in Deutschland, dass die Wahl in Ihrem Land weder frei noch fair verlaufen sei. Die offiziellen Wahlergebnisse sind demnach grob gef&auml;lscht, die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Wei&szlig;russen sei f&uuml;r die Oppositionskandidatin und die &ldquo;letzte Diktatur Europas&rdquo; stehe kurz vor dem Fall. Die EU und die USA unterst&uuml;tzen Sie dabei selbstlos.<br>\nWir k&ouml;nnen diese Aussagen nicht &uuml;berpr&uuml;fen und beurteilen. Handelt es sich um die Wahrheit? Oder wird hier ma&szlig;los &uuml;bertrieben, um den letzten strategischen Verb&uuml;ndeten Russlands in Osteuropa zu &ldquo;knacken&rdquo; und die NATO weiter nach Osten auszudehnen? Stichwort: Kaliningrad und &ldquo;suwalki gap&rdquo;. Wir wissen es nicht.<br>\nWir wissen auch nicht, was von den Truppenverlegungen der USA an die Westgrenze Ihres Landes zu halten ist. Gewiss ist nur: Viele Menschen in Belarus sind offenbar unzufrieden mit der Politik des Pr&auml;sidenten. Warum Sie unzufrieden sind, erf&auml;hrt man in unseren Medien kaum oder viel zu wenig. Der Grund Ihrer Unzufriedenheit interessiert offenbar &uuml;berhaupt nicht, solange sich die Wut der Stra&szlig;e nur gegen Lukashenko und &ldquo;das System&rdquo; richtet. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Offener-Brief-an-die-Protestierenden-in-Belarus-4872348.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Minsk, Berlin und Moskau<\/strong><br>\nDas belarussische Volk muss seine Freiheit selbst erstreiten. Jede Einmischung w&uuml;rde diesen Prozess gef&auml;hrden.<br>\nIm Gegensatz zum ukrainischen Aufstand von 2014 zeigen die weit &uuml;berwiegend friedlichen Demonstranten in Belarus keinen Ekelnationalismus. Was aber k&ouml;nnen Deutschland und die EU tun? Vor allem ist es grundfalsch, wenn die satte EU den jetzigen F&uuml;hrern des Landes &ouml;ffentlich Sanktionen androht und sagt, man unterst&uuml;tze die belarussische Zivilgesellschaft auch materiell. Jede Einmischung diskreditiert und gef&auml;hrdet die Protestierenden. Das belarussische Volk muss seine Freiheit selbst erstreiten. Es ist abwegig, wenn die FAZ schreibt, &bdquo;Merkels tagelanges Schweigen ist skandal&ouml;s&ldquo;, und behauptet, es gehe &bdquo;um die Glaubw&uuml;rdigkeit der EU&ldquo;. Darum geht es nicht! Vielmehr muss im Zentrum jeder politischen &Uuml;berlegung stehen, wie die gedeihliche Zukunft der Menschen in Belarus auf friedliche Weise gesichert werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/minsk-berlin-und-moskau-li.99253%20\">G&ouml;tz Aly in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verb&uuml;ndeter des Lichts? M&ouml;rder sind sie alle!<\/strong><br>\nGro&szlig;e Aufmerksamkeit findet der Parteitag der Demokraten in den USA. Clinton und Obama legten sich m&auml;chtig ins Zeug, um den Pr&auml;sidentschaftskandidaten Joe Biden zu loben. Biden selbst sagte: &bdquo;Ich werde ein Verb&uuml;ndeter des Lichts sein, nicht der Dunkelheit.&ldquo;<br>\nHaben die US-B&uuml;rger wirklich eine Wahl? Dass Trump ein Kotzbrocken ist, wissen wir. Und dass Obama mehr Benehmen hat und geschliffener reden kann, sah man gestern wieder. Aber ob Clinton, Bush, Obama mit Vize-Pr&auml;sident Joe Biden oder Trump: M&ouml;rder sind sie alle! Sie morden durch v&ouml;lkerrechtswidrige Bombenkriege, Drohnenkriege, verdeckte Kriege und Handelskriege. Um von dieser schrecklichen Wahrheit abzulenken, werden mit gro&szlig;em propagandistischem Aufwand in den westlichen Medien Putin und Xi Jinping als die schlimmsten politischen Verbrecher der Gegenwart dargestellt.<br>\nEs w&auml;re einmal interessant, von neutraler Stelle untersuchen zu lassen, f&uuml;r wie viele Morde Putin, Xi Jinping und die jeweiligen US-Pr&auml;sidenten politisch verantwortlich sind. Die US-Pr&auml;sidenten werden mit deutlichem Abstand die vorderen Pl&auml;tze belegen. Ob Republikaner oder Demokraten &ndash; die US-Pr&auml;sidenten f&uuml;hren v&ouml;lkerrechtswidrige Kriege, in denen seit dem zweiten Weltkrieg Millionen Menschen ihr Leben verloren haben, und terrorisieren die Welt. Siehe dazu auch den Beitrag von Tobias Riegel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63953\">Die Medien und das falsche Bild von einem &lsquo;guten Amerika&rsquo;<\/a>&ldquo; auf den NachDenkSeiten, die f&uuml;r den politisch Interessierten, der sich informieren will, unverzichtbar sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/3320792651315512\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: F&uuml;nf Dinge, die Sie &uuml;ber Kamala Harris wissen sollten<\/strong><br>\nDie Demokratin moderierte eine eigene Kochshow auf YouTube, h&ouml;rt gerne Hip-Hop und Rap &ndash; und verpasste Biden im Vorwahlkampf der Demokraten einen schmerzhaften Kinnhaken. (&hellip;)<br>\nBiden war damals dagegen, das sogenannte Busing bundesweit verpflichtend zu machen. Er arbeitete damals eng mit zwei Senatoren zusammen, die als Verfechter der Rassentrennung bekannt waren. Noch wenige Tage vor der Debatte im Sommer 2019 lobte Biden die beiden M&auml;nner f&uuml;r ihre Kollegialit&auml;t. Harris nahm das pers&ouml;nlich: Es habe da ein junges M&auml;dchen gegeben, das zu den Ersten geh&ouml;rte, die jeden Tag mit dem Bus zu einer Schule mit &uuml;berwiegend wei&szlig;en Sch&uuml;lern gebracht wurde. &ldquo;Und dieses M&auml;dchen war ich.&rdquo; Bidens wichtigstes Argument, nur er k&ouml;nne als ehemaliger Vizepr&auml;sident von Barack Obama die schwarzen W&auml;hlerschichten gewinnen, hatte danach f&uuml;r gewisse Zeit deutlich an Zugkraft verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/us-wahl-2020-kamala-harris-1.4996982\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Zuverl&auml;ssig wie das Amen in der Kirche, wie bei Hillary Clinton, ein triefender Artikel &uuml;ber Harris. Welche politische Positionen Harris vertritt, egal, Hauptsache Frau und PoC wie es im linksliberalen Neusprech hei&szlig;t. Dabei zeigt gerade Harris, dass die Kausalit&auml;t weiblich, farbig, progressiv absoluter Unsinn ist.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63810\">Joe Bidens Wahl von Kamala Harris zur Vizekandidatin besiegelt Trumps Wiederwahl<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Fall Nawalny: Wladimir Putins perfide Politik<\/strong><br>\nVieles deutet darauf hin, dass der Kremlkritiker Alexej Nawalny vergiftet worden ist. Es w&auml;re nicht der erste Fall dieser Art. Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin macht offenbar Politik mit Geheimdienstmethoden, kommentiert Markus Decker. [&hellip;]<br>\nPutin wei&szlig;, dass die Bundesregierung und der Westen insgesamt bei so unsicherer Faktenlage kaum reagieren k&ouml;nnen. Ohnehin handelt es sich im vorliegenden Fall um eine innere Angelegenheit Russlands. Im Zweifel hat der russische Pr&auml;sident hierzulande auch zu viele Sympathisanten, die ihm rechts wie links propagandistisch in die H&auml;nde spielen. Gegen diese Art des ebenso verdeckten wie aggressiven Autoritarismus ist jedenfalls kaum ein Kraut gewachsen. Das ist das Bitterste daran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/kommentar-zum-fall-alexej-nawalny-wladimir-putins-perfide-politik-RXRDUX5WFBFH3P7EVG3DEKO4QE.html\">RND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Da wei&szlig; man ja gar nicht, ob man das unter &ldquo;Zu guter Letzt&rdquo;, &ldquo;Das Letzte&rdquo; oder vielleicht in einer neuen Rubrik einsortieren soll. &Uuml;brigens hat Regierungssprecher Steffen Seibert heute in der Bundespressekonferenz die Best&uuml;rzung der Kanzlerin &uuml;ber den Fall zum Ausdruck gebracht und das Hilfsangebot erneuert, Nawalny nach Deutschland ausfliegen und behandeln zu <a href=\"https:\/\/twitter.com\/RegSprecher\/status\/1296774241879293952\">lassen<\/a>. Pech hat dagegen Edward Snowden, der in Russland bei Bewusstsein ist und selbst <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/92475-regierungssprecher-edward-snowden-nie-asyl-in-deutschland\/\">sagen kann<\/a>,  dass er gern nach Deutschland ausreisen wolle. Ob die Kanzlerin auch so best&uuml;rzt w&auml;re und Hilfe anb&ouml;te, wenn sich der Gesundheitszustand des Whistleblowers verschlechterte? Und was ist mit Julian Assange, dem bereits seit zehn Jahren die Freiheit genommen wird, dessen Gesundheitszustand &auml;u&szlig;erst schlecht ist und der sich im September einem Auslieferungsprozess stellen muss. Mehr als 160 Anw&auml;lte und Juristen haben in einem offenen Brief an den britischen Premierminister Boris Johnson <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/384696.assange-in-h%C3%B6chster-gefahr.html\">die sofortige Freilassung des Wikileaks-Gr&uuml;nders gefordert<\/a>, der seit &uuml;ber einem Jahr in einem Londoner Hochsicherheitsgef&auml;ngnis festgehalten wird. Wie ist die Position der Bundesregierung dazu? Vermutlich wird es nicht f&uuml;r die Schlagzeile &bdquo;Angela Merkels perfide Politik&ldquo; reichen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Forscher bescheinigen ARD und ZDF &bdquo;Tunnelblick&ldquo; w&auml;hrend Corona-Krise<\/strong><br>\nMedienwissenschaftler untersuchen die Corona-Berichte von ARD und ZDF. Es werde nicht genug differenziert, ein &bdquo;Tunnelblick&ldquo; entsteht. Die Sender wehren sich.<br>\nARD und ZDF haben nach Ansicht von Wissenschaftlern in den ersten Monaten der Corona-Pandemie mit ihren Sendungen einen massenmedialen &bdquo;Tunnelblick&ldquo; erzeugt. &bdquo;Sondersendungen wurden zum Normalfall und gesellschaftlich relevante Themen jenseits von Covid-19 ausgeblendet: Es war eine Verengung der Welt&ldquo;, sagte der Medienforscher Dennis Gr&auml;f vom Lehrstuhl f&uuml;r Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universit&auml;t Passau dem Evangelischen Pressedienst (epd)&hellip;<br>\nDie Wissenschaftler kamen zum Schluss, dass Journalismus differenzierter sein und Ma&szlig;nahmen in der Corona-Pandemie auch grunds&auml;tzlich hinterfragen m&uuml;sse. Dies sei in den Beitr&auml;gen der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen aber nicht geschehen, res&uuml;mierten sie&hellip;<br>\nNach Angaben der Medienwissenschaftler Gr&auml;f und Hennig vermittelte schon die H&auml;ufigkeit der Sondersendungen Zuschauern ein permanentes Krisen- und Bedrohungsszenario. Die Inhalte h&auml;tten dies noch verst&auml;rkt: Fu&szlig;g&auml;ngerzonen ohne Fu&szlig;g&auml;nger seien gezeigt worden, leere Gesch&auml;fte, begleitet von Spekulationen &uuml;ber eine langanhaltende Krise, die aber noch gar nicht da sei. &bdquo;Solche Bilder kennen wir aus Endzeiterz&auml;hlungen und Zombiegeschichten&ldquo;, sagte Gr&auml;f&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/kritik-an-ard-und-zdf-forscher-bescheinigen-tunnelblick-waehrend-corona-krise\/26105458.html\">Tagespiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Diese Forschungsergebnisse decken sich mit unseren Erfahrungen und vermutlich mit der Erfahrung der meisten betroffenen Menschen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[1,19],"tags":[],"class_list":["post-64001","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-das-kritische-tagebuch","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64001","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64001"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64001\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64005,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64001\/revisions\/64005"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64001"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64001"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64001"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}