{"id":6404,"date":"2010-08-06T09:03:30","date_gmt":"2010-08-06T07:03:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6404"},"modified":"2010-08-06T09:03:30","modified_gmt":"2010-08-06T07:03:30","slug":"hinweise-des-tages-1197","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6404","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Der n&auml;chste Immobilienknall; mafi&ouml;se Strukturen sind verbreitet;  Arbeitskr&auml;fte dringend gesucht; Fehlen Lehrlinge oder Lehrstellen?; Vom Niedriglohn zum Niedrigstlohn; deutlicher R&uuml;ckgang der Arbeitsk&auml;mpfe; tausende Empf&auml;nger von Hartz IV sitzen im Dunkeln; Stadtwerke Pforzheim verlieren gegen Deutsche Bank; Stuttgart 21; die wahren Ursachen der Finanzkrise werden verheimlicht; Str&ouml;bele: &raquo;Was die da treiben, wei&szlig; ich bis heute nicht&laquo;; Italien: Selbstmord aus Angst vor dem Tod; Armut in Spanien; Berlin droht Lateinamerika mit Kooperation; Attac-Bankentribunal jetzt als Film; Nachtrag zu &bdquo;Steinbr&uuml;cks Fehler&ldquo;. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">M&uuml;nchau &ndash; Der n&auml;chste Immobilienknall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Mafi&ouml;se Strukturen sind verbreitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Arbeitskr&auml;fte dringend gesucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Fehlen Lehrlinge oder Lehrstellen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Vom Niedriglohn zum Niedrigstlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">WSI: Deutlicher R&uuml;ckgang der Arbeitsk&auml;mpfe im ersten Halbjahr 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Tausende Empf&auml;nger von Hartz IV sitzen im Dunkeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Stadtwerke Pforzheim verlieren gegen Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Die wahren Ursachen der Finanzkrise werden verheimlicht &ndash; Wie war das nochmal?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Hans-Christian Str&ouml;bele: &raquo;Was die da treiben, wei&szlig; ich bis heute nicht&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Italien: Selbstmord aus Angst vor dem Tod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Armut in Spanien: &bdquo;Mache alles &ndash; zuverl&auml;ssig und billig&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Berlin droht Lateinamerika mit Kooperation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Gefahren f&uuml;r Medienleute in Honduras<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Starkes politisches Signal: Attac-Bankentribunal jetzt als Film<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Nachtrag zu &bdquo;Steinbr&uuml;cks Fehler&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=6404&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong> M&uuml;nchau &ndash; Der n&auml;chste Immobilienknall<\/strong><br>\nDie Krise ist vorbei, denken Sie? Weit gefehlt. Damit sie zu Ende geht, m&uuml;ssten sich die US-H&auml;userpreise stabilisieren. Das Gegenteil ist der Fall. Der Double Dip steht vor der T&uuml;r.<br>\nEs ist Sommer, und Sie sind sicher nicht mehr in Krisenstimmung. Der Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex steigt in Richtung eines Rekordhochs. Die Stimmung in der deutschen Industrie ist blendend. Die Stresstests f&uuml;r die Banken sind vorbei, die deutschen Institute haben mit nur einer Ausnahme bestanden &ndash; und selbst diese war nicht sonderlich &uuml;berraschend.<br>\nEs hat den Anschein, dass der H&ouml;hepunkt dieser heftigen Finanzkrise jetzt &uuml;berschritten ist.<br>\nNa denn, tr&auml;umen Sie weiter.<br>\nWer diese Krise jetzt schon hinter sich w&auml;hnt, hat deren tief liegende Ursachen nie begriffen. Und diese wesentlichen Gr&uuml;nde bestehen nicht nur fort, sie werden sich in den n&auml;chsten Jahren zum Teil noch versch&auml;rfen.<br>\nDaher ist die Warnung, dass die Krise wiederkehrt, mehr als nur eine Prognose. Sie ist eine Aufforderung an die Verantwortlichen, die Fehler der Wirtschafts- und Finanzpolitik der vergangenen Jahre geradezubiegen.<br>\nDa man allerdings kein Vertrauen in die internationale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet setzen sollte &ndash; und noch weniger in die Kompetenz nationaler Regierungen, gerade hier in Europa -, bin ich nicht optimistisch, dass man eine R&uuml;ckkehr der Krise verhindern kann.<br>\nMeine vierteilige Sommerserie widmet sich dieser Argumentation in den kommenden vier Wochen detailliert. Im Auftaktst&uuml;ck geht es um den Immobilienmarkt &ndash; der die erste Welle der Finanzkrise vor ziemlich genau drei Jahren ausl&ouml;ste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/immobilien\/:kolumne-muenchau-der-naechste-immobilienknall\/50152499.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mafi&ouml;se Strukturen sind verbreitet<\/strong><br>\nDer Mafia-J&auml;ger Roberto Scarpinato schockt die Zuh&ouml;rer. Er nimmt ihnen die Illusion, dass diese verbrecherische Unterwelt ausschlie&szlig;lich mit Drogen, Waffen oder Menschenhandel zu tun hat und dass diese irgendwo weit weit weg liegt. Scarpinato sagt ihnen: &ldquo;Das, was wir au&szlig;erhalb zu bek&auml;mpfen glauben, ist bereits in uns&rdquo;.<br>\nEr erz&auml;hlt von &ldquo;legalen und illegalen M&auml;chtigen&rdquo;, er referiert, dass die Mafia l&auml;ngst &ldquo;struktureller Teil des Kapitalismus geworden ist&rdquo; und wie &ldquo;das regellose Wirken von Menschen mit Anzug und Krawatten Schaden anrichtet&rdquo;. Ein gesamtgesellschaftliches Problem, das durch Verhaftungen allein nicht mehr zu l&ouml;sen sei. Das w&auml;re, sagt der Mafiaj&auml;ger, &ldquo;als wollten Sie den Ozean mit einer Nussschale leer sch&ouml;pfen&rdquo;. In Zeiten sogenannter Finanzkrisen hat er &ldquo;superm&auml;chtige Topmanager im rechtsfreien Raum&rdquo; im Blick, die etwa alle Bem&uuml;hungen, Geldw&auml;sche wirkungsvoll zu bek&auml;mpfen, &ldquo;ins Leere laufen lassen&rdquo;.<br>\n&Uuml;ber solche Wege seien immerhin bis zu 1,5 Billionen Dollar aus der Schattenwirtschaft, wie er es nennt, &ldquo;recycelt&rdquo; worden.\n<p><strong>Einblicke in die organisierte Kriminalit&auml;t<\/strong><\/p>\n<p><strong>Lage:<\/strong><br>\nPessimistische Experten sch&auml;tzen, dass bis zu 20 Prozent des weltweiten Bruttosozialproduktes &ldquo;dem Ergebnis krimineller Gesch&auml;ftsprozesse zuzuordnen sind&rdquo;. Die Optimisten sprechen dagegen von knapp zwei Prozent.<\/p>\n<p><strong>Politik:<\/strong><br>\nBei der Karlsruher OK-Tagung beklagten f&uuml;hrende Korruptionsermittler und Mafiaj&auml;ger, dass auch in stabilen Demokratien &ldquo;die Politik gegen wirtschaftliche Interessen machtlos geworden ist&rdquo;. Die aktuelle Finanzkrise habe verursacht durch skrupellose Finanzmanager &ldquo;einen korrupten Kern&rdquo;, der f&uuml;r organisierte Kriminalit&auml;t wie &ldquo;ein Jungbrunnen&rdquo; wirkt.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/stz\/page\/2379425_0_4644_-kriminalitaet-mafioese-strukturen-sind-verbreitet.htmldanke\">Stuttgarter Zeitung<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Beitrag ist zwar schon einige Monate alt, aber immer noch brandaktuell. Siehe <a href=\"?p=6393\">&ldquo;Politische Korruption ist brisanter als die Steuerhinterziehung&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Arbeitskr&auml;fte dringend gesucht<\/strong><br>\nDas deutsche &ldquo;Jobwunder&rdquo; wird zum Problem: Im Osten fehlt dem Handwerk Personal, im Westen sucht die Industrie. Ob ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte helfen k&ouml;nnen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/neue-zahlen-vom-jobmarkt-arbeitskraefte-dringend-gesucht-1590309-print.html\">stern<\/a>\n<p><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die deutschen Mainstream-Medien scheinen darauf versessen zu sein, die hiesige Bev&ouml;lkerung mit &ldquo;Sommerm&auml;rchen&rdquo;-Beitr&auml;gen zur Wirtschafts- und vor allem zur Arbeitsmarktentwicklung einzulullen. Es wird suggeriert, dank des angeblichen &ldquo;Jobwunders&rdquo; sei der hiesige Arbeitsmarkt nahezu leergefegt. Es sei nochmals auf folgende NachDenkSeiten-Beitr&auml;ge verwiesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"?p=6174\">&ldquo;Das angebliche Jobwunder&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=6354#h02\">&ldquo;Statistisches Bundesamt: Rund neun Millionen Menschen w&uuml;nschen sich (mehr) Arbeit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=6388\">&ldquo;Einige Interessante Mails zur Debatte um den angeblichen Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Auch der heutige Industrie-Auftragseingang f&uuml;r den Monat Juni 2010 bildet wieder die Grundlage f&uuml;r Jubelberichte in den deutschen Medien. So zitiert das Handelsblatt in einer Artikel-&Uuml;berschrift die euphorische &Auml;u&szlig;erung Andreas Scheuerles von der Dekabank: &ldquo;Auftragsboom im Juni: &bdquo;Die deutsche Industrie brummt regelrecht&ldquo;&rdquo;. Dabei verweisen auch die Zahlen zum Juni-Auftragseingang der Industrie auf die zunehmende Exportabh&auml;ngigkeit der deutschen Wirtschaft: W&auml;hrend sich der Auftragseingang aus dem Ausland im Vergleich zum Mai 2010 um 5,7% erh&ouml;hte, gab es bei den Inlandsauft&auml;gen ein nur mageres Plus in H&ouml;he von 0,3%. Der gesamte Auftragseingang der Industrie lag im Juni 2010 erst auf dem Niveau des Juni 2006 und unterschreitet noch immer das bisherige Spitzenniveau (vor Ausbruch der Wirtschaftskrise) aus dem November 2007 um 15%. Auf die Risiken einer zunehmenden Exportabh&auml;ngigkeit der deutschen Wirtschaft und auf die Gefahren wachsender au&szlig;enwirtschaftlicher Ungleichgewichte wurde in den NachDenkSeiten bereits h&auml;ufig aufmerksam gemacht.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Es mag durchaus &ndash; wie man das so nennt &ndash; einen regionalen &bdquo;Missmatch&ldquo; auf dem Arbeitsmarkt geben. Wenn im Osten das Handwerk nach Personal sucht, so liegt das auch daran, dass jahrelang junge ausgebildete Leute abgewandert sind, weil sie keine Arbeitspl&auml;tze fanden. Wenn man sie wieder zur&uuml;ckholen will, muss man ihnen eben auch entsprechende Angebote machen. Wer geht schon etwa  mit dem Risiko eines befristeten Arbeitsvertrages in seine alte Heimat zur&uuml;ck, aus der man aus Not vertrieben wurde? Wenn im Westen die Industrie Fachkr&auml;fte sucht, dann sollten die Entlassungswellen der vergangenen Jahre nicht unterschlagen werden. Dass man dann die entstandenen L&uuml;cken nicht einfach wieder schlie&szlig;en kann, ist klar. So ist es eben, wenn man Personalpolitik nach dem Prinzip des hire and fire betreibt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fehlen Lehrlinge oder Lehrstellen?<\/strong><br>\nBei deutschen Firmen gibt es nach Arbeitgeberangaben noch viele freie Lehrstellen.<br>\nAllein in den Lehrstellenb&ouml;rsen der Handwerkskammern seien noch 15.000 Ausbildungspl&auml;tze frei, berichtete die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. In allen Berufen gebe es noch freie Pl&auml;tze, sodass junge Leute eine gro&szlig;e Auswahl h&auml;tten, sagte Verbandspr&auml;sident Otto Kentzler. Die Zahl der Ausbildungsvertr&auml;ge liege 1,8 Prozent &uuml;ber dem Der DGB hatte Ende Juli hingegen einen Lehrstellenmangel beklagt: Aktuell fehlten in diesem Jahr 106.000 betriebliche Ausbildungspl&auml;tze. Daten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zeigten, dass Ende Juli den 511.000 Bewerbern lediglich rund 405.000<br>\nbetriebliche Lehrstellen zur Verf&uuml;gung standen. &ldquo;Diese Situation f&uuml;gt sich nahtlos in die dramatische Entwicklung der letzten Jahre und stellt der Wirtschaft und der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis aus&rdquo;, hie&szlig; es. Nach wie vor beteiligten sich zudem weniger als ein Viertel aller Unternehmen in Deutschland aktiv an Ausbildung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/lehrstellen112.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vom Niedriglohn zum Niedrigstlohn<\/strong><br>\nBerufliche Qualifikation sch&uuml;tzt immer weniger vor billigem Verkauf der Arbeitskraft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/148134\">Telepolis Blogs<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Nachdenkseiten-Lesers:<\/strong> Wie ich die Erfahrung in meiner eigenen Familie machen muss wird hier offiziell best&auml;tigt &ndash; nicht einmal eine gute Berufsausbildung sch&uuml;tzt mehr vor einer T&auml;tigkeit im Niedrigstlohnsektor. Fazit: Die M&auml;r von der Chance mit einer Berufsausbildung ist eben eine solche &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> In diesem Zusammenhang sei nochmals die Radio-Reportage <a href=\"?p=6381#h02\">&bdquo;Wie viele Arbeitslose haben wir wirklich? &ndash; Die Schattenseiten des Jobwunders&ldquo;<\/a> empfohlen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>WSI: Deutlicher R&uuml;ckgang der Arbeitsk&auml;mpfe im ersten Halbjahr 2010<\/strong><br>\n&ldquo;Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise d&uuml;rften ein wesentlicher Grund daf&uuml;r sein, dass im ersten Halbjahr weniger gestreikt wurde&rdquo;, sagt der WSI-Arbeitskampfexperte Dr. Heiner Dribbusch. Der deutliche R&uuml;ckgang des Arbeitskampfvolumens, so der WSI-Experte, ist wesentlich darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass es in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in diesem Jahr vor dem Hintergrund der krisenhaften Branchensituation zu vorgezogenen Verhandlungen und noch vor Auslaufen des alten Tarifvertrages zur Einigung kam. In der zeitlich fast parallel laufenden Tarifrunde f&uuml;r die Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen wurde zwar erst &uuml;ber eine Schlichtung ein Ergebnis erzielt, doch waren die verhandlungsbegleitenden Warnstreiks in diesem Jahr erheblich weniger umfangreich als in den Jahren zuvor. Die rasche Einigung im &ouml;ffentlichen Dienst verminderte auch die Zahl von Folge- und Partizipationsstreiks in den an den &ouml;ffentlichen Dienst angelehnten Bereichen. Gleichwohl stellen die an den Warnstreiks im &ouml;ffentlichen Dienst beteiligten Besch&auml;ftigten etwa 70 Prozent aller Streikenden im ersten Halbjahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_108039.html\">B&ouml;ckler<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Im Grunde h&auml;tten die Gewerkschaften gen&uuml;gend Gr&uuml;nde um auf die Stra&szlig;e zu gehen, wie IG-Metall-Vorstand <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1031-wir-waren-schon-mal-weiter\">Hans-J&uuml;rgen Urban verspricht<\/a>. Leider beschr&auml;nkt die Streikbereitschaft auf Tarifverhandlungen und hat sich in der Vergangenheit nie gegen die Neuausrichtung einer Politik gerichtet, die die Einflussm&ouml;glichkeiten der Gewerkschaften systematisch untergrub. Unbegreiflich wie die Gewerkschaften die politische F&ouml;rderung eines Niedriglohnsektors verschlafen konnte. Da hilft es dann wenig, wenn IG-Metall-Vorstand Hans-J&uuml;rgen Urban im Nachhinein feststellt: &ldquo;Die Agenda-2010-Politik war die Axt, mit der das historische Band zwischen Gewerkschaften und Sozialdemokratie zerschlagen wurde.&rdquo; Es wird Zeit, dass die Gewerkschaften den politischen Streik auf ihre Agenda setzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Tausende Empf&auml;nger von Hartz IV sitzen im Dunkeln<\/strong><br>\nNicht nur f&uuml;r Kinder sind die Leistungen des Hartz-IV-Regelsatzes zu knapp bemessen. Darauf hat am Mittwoch die gemeinn&uuml;tzige Schuldnerberatung GVS aus Berlin hingewiesen. &ldquo;Hartz-IV-Empf&auml;nger bekommen zu wenig Geld, um ihren Strom zu bezahlen&rdquo;, erkl&auml;rte Sven G&auml;rtner, GVS-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer. So g&auml;ben Bundesb&uuml;rger laut Statistischem Bundesamt im Monat durchschnittlich 37,97 Euro f&uuml;r ihre Stromrechnung aus, im Hartz-Regelsatz seien daf&uuml;r aber nur 22,62 Euro vorgesehen, erl&auml;uterte G&auml;rtner. Um die monatliche Differenz von 15,35 Euro aufzubringen, m&uuml;ssten Hartz-IV-Empf&auml;nger an &ldquo;ohnehin schon knapp bemessenen Ausgaben f&uuml;r Lebensmittel oder die Kinder sparen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2010%2F08%2F05%2Fa0093&amp;cHash=ca91e4f912\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Die im Artikel erw&auml;hnten Energieberater der Caritas (und wahrscheinlich auch anderer Sozialverb&auml;nde) sind selbst <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/duisburg\/west\/Ein-Euro-Jobber-helfen-Hartz-IV-Empfaengern-sparen-id2481586.html\">Ein-Euro-Jobber<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Stadtwerke Pforzheim verlieren gegen Deutsche Bank<\/strong><br>\nIn zweiter Instanz haben die Stadtwerke Pforzheim gegen die Deutsche Bank verloren. Das Gericht bescheinigte der Bank, in Sachen Derivate-Gesch&auml;fte ausreichend informiert zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pz-news.de\/Home\/Nachrichten\/Pforzheim\/arid,210694_print,true_puid,1_pageid,17.html\">Pforzheimer Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stuttgart 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Hermann Scheer zu Stuttgart 21: &ldquo;Den Konflikt entsch&auml;rfen&rdquo;<\/strong><br>\nSeit die Deutsche Bahn den Abriss des Nordfl&uuml;gels eingeleitet hat, gibt es bald t&auml;glich Demonstrationen gegen Stuttgart21. F&uuml;r Hermann Scheer, Bundestagsabgeordneter und Tr&auml;ger des Alternativen Nobelpreises, sind die Proteste ein Signal f&uuml;r mehr B&uuml;rgerbeteiligung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.stuttgart-21-den-konflikt-entschaerfen.d3e8e1d6-45dc-4fbd-8988-b28fea8efcaf.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-Frakionschef weist Abweichler zurecht<\/strong><br>\nDer SPD-Fraktionsvorsitzende im Baden-W&uuml;rttembergischen Landtag, Claus Schmiedel, hat seine Partei beim Bahn-Projekt Stuttgart 21 zur Geschlossenheit aufgerufen. Schmiedel greift einzelne F&uuml;hrungsleute der Genossen wie die stellvertretende Landesvorsitzende Hilde Mattheis und den Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer direkt an. Wer wie diese ein Moratorium fordere, &ldquo;streut den Menschen Sand in die Augen&rdquo;, sagte Schmiedel am Mittwoch. Die SPD-Landtagsfraktion stehe &ldquo;ohne Wenn und Aber zu Stuttgart 21&rdquo;, so Schmiedel. Forderungen nach der Unterbrechung der Bauarbeiten sind f&uuml;r ihn &ldquo;Flucht aus der Wirklichkeit&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.stuttgart-21-spd-frakionschef-weist-abweichler-zurecht.af26e09d-4702-447e-b7aa-1b516a5602d2.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sommerloch-Artikel: Die wahren Ursachen der Finanzkrise werden verheimlicht &ndash; Wie war das nochmal?<\/strong><br>\nHeiner Flassbeck, Chef&ouml;konom der UNCTAD, hatte die Krise vorhergesagt. Die Ursachen werden von den meisten Politikern und Unternehmensverb&auml;nden ignoriert. PLUSMINUS (ARD) stellt die volkswirtschaftlichen Ursachen der Finanzkrise anschaulich und leicht verst&auml;ndlich dar. Letztendlich werden wieder die Normal- und Geringverdiener die Krise bezahlen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/muskelkater.wordpress.com\/2010\/08\/05\/sommerloch-artikel-die-wahren-ursachen-der-finanzkrise-werden-verheimlicht\/\">Muskelkater<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hans-Christian Str&ouml;bele (Gr&uuml;ne) im Gespr&auml;ch &uuml;ber den Bundeswehreinsatz in Afghanistan: &raquo;Was die da treiben, wei&szlig; ich bis heute nicht&laquo;<\/strong><br>\nHans-Christian Str&ouml;bele ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Gr&uuml;nen im Bundestag. Die Beteiligung der Bundeswehr am Kampfeinsatz in Afghanistan (&raquo;Operation Enduring Freedom&laquo;) lehnte er stets ab. &Uuml;ber Anfragen an die Bundesregierung und auf juristischem Wege versucht er seit langem hartn&auml;ckig, konkrete Informationen &uuml;ber den Krieg zu erhalten. Mit Str&ouml;bele sprach Regina St&ouml;tzel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/176797.was-die-da-treiben-weiss-ich-bis-heute-nicht.html?action=print\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Italien: Selbstmord aus Angst vor dem Tod<\/strong><br>\nSilvio Berlusconi bricht mit Partner Gianfranco Fini. Fini, langj&auml;hriger Sekret&auml;r der 1995 in Alleanza Nazionale (AN) umbenannten neofaschistischen Partei (MSI), galt einmal als Kronprinz des Cavaliere. Doch seit er der Abgeordnetenkammer als Pr&auml;sident vorsteht, erlebt ihn Berlusconi als latentes &Auml;rgernis. W&auml;hrend der Regierungschef ein lockeres bis feindseliges Verh&auml;ltnis zu Legalit&auml;t, Parlamentsregeln und Verfassungsgarantien pflegt, agiert Fini staatsm&auml;nnisch, riskiert Widerworte und geht in Sachfragen auf Distanz. Er will Migranten nicht erst nach zehn, sondern schon nach f&uuml;nf Jahren eine Einb&uuml;rgerung erm&ouml;glichen. F&uuml;r die regionalrassistische Lega Nord ein Ausbund an Verrat. Derzeit wird dar&uuml;ber spekuliert, ob Lega-Anf&uuml;hrer Umberto Bossi treibende Kraft beim Bruch mit Fini war, dessen Konsequenzen Berlusconi erhebliche Risiken aufb&uuml;rden. Zun&auml;chst einmal k&ouml;nnte er seine Mehrheit in beiden Kammern des Parlaments verlieren: 33 Abgeordnete und zehn Senatoren wollen die PdL-Fraktion verlassen und mit Fini eine eigene Gruppe bilden.&nbsp; Dass sich Berlusconi durch Geld und Versprechen kurzfristig Ersatz aus den Reihen der Opposition besorgt, scheint kaum denkbar. Zu gro&szlig; ist die allgemeine Erregung &uuml;ber die &Uuml;berheblichkeit des Premiers, der nur zu oft demokratisches Brauchtum verh&ouml;hnt.<br>\nFini und seine Getreuen wollen sich zwar unabh&auml;ngig machen, aber weiter die parlamentarische Mehrheit st&uuml;tzen &ndash; vorausgesetzt, man habe &uuml;ber Gesetze zu votieren, die dem Regierungsprogramm entsprechen und dem &bdquo;Allgemeinwohl&ldquo; dienen. Das w&auml;re eine Art Tolerierung, mit der Fini Zeit f&uuml;r den Aufbau einer eigenen Partei gewinnen kann.&nbsp; Nach ersten Umfragen k&ouml;nnte die neue Formation &ndash; sie k&ouml;nnte Futuro e Libert&agrave; (Zukunft und Freiheit) hei&szlig;en &ndash; nur mit einem Stimmenanteil von sechs Prozent rechnen. Noch hat Berlusconi Tr&uuml;mpfe in der Hand, besonders die Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber das Fernsehen. Einen erneuten Wahlsieg w&auml;re f&uuml;r ihn mit Sicherheit ein Freibrief f&uuml;r den Ausbau seines autorit&auml;ren Regimes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1031-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Armut in Spanien: &bdquo;Mache alles &ndash; zuverl&auml;ssig und billig&ldquo;<\/strong><br>\nNach Monaten der R&uuml;cksichtnahme auf den sozialistischen Regierungschef Jos&eacute; Luis Zapatero rei&szlig;t den Gewerkschaften der Geduldsfaden. Zapatero war vor sechs Jahren mit dem Gel&ouml;bnis angetreten, &bdquo;Vollbesch&auml;ftigung und Wohlstand&ldquo; zu bringen; da surrte die (Bau)Wirtschaft noch pr&auml;chtig. J&uuml;ngst aber musste Zapatero einen &bdquo;Horrorkatalog&ldquo; verk&uuml;nden, um den Schuldenberg abzubauen. Entgegen aller Versprechen werden Sozialleistungen, Pensionen und Beamtenl&ouml;hne gek&uuml;rzt.<br>\nDem Land des europ&auml;ischen Arbeitslosenrekords droht eine Streikwelle &ndash; also jenem Staat, der in den 90ern ob seines rasanten Aufstiegs als &bdquo;EU-Mustersch&uuml;ler&ldquo; gelobt wurde; der mehr als 150 Milliarden Euro Subventionen aus Br&uuml;ssel weniger in Zukunftsindustrien sondern mehr in sch&ouml;ne Autobahnen, Zugstrecken und Promenaden steckte. Und gleich daneben riesige Betonsiedlungen hochzog, die keiner brauchte, und deren Bau vor allem korrupten Lokalpolitikern und Bauunternehmern n&uuml;tzte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/panorama\/welt\/585861\/index.do?_vl_backlink=\/home\/panorama\/index.do\">Die presse.com<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Berlin droht Lateinamerika mit Kooperation<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Westerwelle stellte Grundsatzpapier zur Zusammenarbeit vor. Kritik von Organisationen und Oppositionsparteien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/amerika21.de\/nachrichten\/2010\/08\/7396\/berlin-lateinamerika-strategie\">Amerika 21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Drei&szlig;ig Kugeln<\/strong><br>\nRalf Leonhard &uuml;ber Gefahren f&uuml;r Medienleute in Honduras<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/print_19594.html\">Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Starkes politisches Signal: Attac-Bankentribunal jetzt als Film<\/strong><br>\nMehr als 3000 Menschen verfolgten Anfang April das Bankentribunal des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac &ndash; im ausverkauften Saal der Berliner Volksb&uuml;hne oder &uuml;ber Livestream im Internet. Nun sind die H&ouml;hepunkte des zivilgesellschaftlichen Prozesses auf DVD zu sehen. Aus 17 Stunden Material hat das Filmteam einen spannenden 90-min&uuml;tigen Film zusammengestellt, der die wichtigsten Zeugenaussagen und Argumente der Verhandlung &uuml;ber die Ursachen und Folgen der Finanzkrise dokumentiert &ndash; von den Beweisaufnahmen &uuml;ber die Pl&auml;doyers und das Urteil bis zum Forum der Alternativen. Dazu kommen als Bonusmaterial Ausschnitte aus den Anh&ouml;rungen zu den globalen Folgen der Krise (24 Minuten) sowie die kabarettistischen Beitr&auml;ge von Georg Schramm und Urban Priol (37 Minuten).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailansicht\/datum\/2010\/08\/05\/starkes-politisches-signal-attac-bankentribunal-jetzt-als-film\/?cHash=073f7a1441941762af3bd6bf3ad57dd1\">Attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Nachtrag zu <a href=\"?p=6401\">&bdquo;Steinbr&uuml;cks Fehler&ldquo;<\/a><\/strong><br>\nEin Leser macht uns darauf aufmerksam, dass der Autor des Films, der Steinbr&uuml;ck auch interviewte, Stephan Lamby, seit dem 19. Januar 2010 Tr&auml;ger des <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/55919\/1547339\/ifd_initiative_finanzstandort_deutschland\">&ldquo;Medienpreises der Initiative Finanzstandort Deutschland&rdquo;<\/a>.<br>\nDiese Initiative wird getragen und finanziert von allen gro&szlig;en Banken, Versicherungen und Rating-Agenturen.<br>\n&Uuml;brigens: Das SPD-Parteiorgan widerspricht Steinbr&uuml;ck: Die <a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel\/die-ae-rentengarantie-ae-ae-eine-gute-sache\">&bdquo;Rentengarantie&ldquo; &ndash; eine gute Sache!<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dabei wird in diesem Beitrag allerdings geradezu mit Stolz erz&auml;hlt, wie die Renten gesenkt worden sind und wie die sog. &bdquo;Rentengarantie&ldquo; wieder einkassiert wird:<br>\n&bdquo;Und die Rentenschutzklausel ist &bdquo;vern&uuml;nftig und finanzierbar&ldquo; und geht nicht zu Lasten der J&uuml;ngeren, wie Olaf Scholz zu der von Bundeswirtschaftsminister&nbsp; Br&uuml;derle leichtfertig vom Zaun gebrochenen Garantiedebatte richtig angemerkt hat. Denn k&uuml;nftige, durch die Lohnentwicklung an sich vorgegebene Rentenerh&ouml;hungen werden solange halbiert, bis die jetzt unterbliebene K&uuml;rzung ausgeglichen ist. Den Alten wird da nichts geschenkt, um das die Jungen sie beneiden m&uuml;ssten.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Der n&auml;chste Immobilienknall; mafi&ouml;se Strukturen sind verbreitet; Arbeitskr&auml;fte dringend gesucht; Fehlen Lehrlinge oder Lehrstellen?; Vom Niedriglohn zum Niedrigstlohn; deutlicher R&uuml;ckgang der Arbeitsk&auml;mpfe; tausende Empf&auml;nger von Hartz IV sitzen im Dunkeln; Stadtwerke Pforzheim verlieren gegen Deutsche Bank; Stuttgart 21; die wahren Ursachen der Finanzkrise werden verheimlicht; Str&ouml;bele: &raquo;Was die da<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6404\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-6404","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6404","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6404"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6404\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6407,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6404\/revisions\/6407"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6404"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6404"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6404"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}