{"id":64062,"date":"2020-08-25T09:57:42","date_gmt":"2020-08-25T07:57:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64062"},"modified":"2020-08-25T11:21:53","modified_gmt":"2020-08-25T09:21:53","slug":"leserbriefe-zu-querdenken-wohin-woher-widerstand-wogegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64062","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eQuerdenken wohin, woher? Widerstand wogegen?\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Am 21. August waren schon 3 Leserbriefe und eine Mail von Michael Ballweg ins Netz gestellt worden. Hier folgen jetzt weitere und sehr viele Lesermails zu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63881\">Albrecht M&uuml;llers Beitrag<\/a> zu den j&uuml;ngst stattgefundenen Demonstrationen. Er begr&uuml;&szlig;t, dass viele Menschen an Demonstrationen beteiligt sind und sieht darin ein &bdquo;positives Zeichen&ldquo;.<br>\nViele Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten haben uns eine Email geschickt und darin ihre Gedanken mitgeteilt. Wir bedanken uns sehr f&uuml;r die eingereichten Leserbriefe mit vielen verschiedenen Eindr&uuml;cken. Hier folgt nun eine Auswahl der Antworten. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nErg&auml;nzung Albrecht M&uuml;ller: <\/p><ul>\n<li>Die Zusammenstellung ist lang geraten. Das tut uns einerseits leid, andererseits enth&auml;lt sie viele gute Gedanken. <\/li>\n<li>Es wird auch in diesem Zusammenstellung sichtbar, wie gespalten die &Ouml;ffentlichkeit in Sachen Corona wie auch in Bezug auf die Demonstrationen ist.<\/li>\n<li>Viele Leserbriefschreiberinnen und -Schreiber weisen darauf hin, dass die Demonstrationen in Berlin wie auch andere &Auml;u&szlig;erungen und Ver&ouml;ffentlichungen der Querdenker und vom Demokratischen Widerstand viel Inhaltliches und Programmatisches enthalten. Danke f&uuml;r diese korrigierenden Informationen.<\/li>\n<li>Es bleibt trotzdem die Frage, ob die soziale Frage gen&uuml;gend Beachtung findet.<\/li>\n<li>Sehr oft wird auf die Forderung nach direkter Demokratie, nach Basisdemokratie verwiesen. Dar&uuml;ber m&uuml;sste etwas intensiver nachgedacht werden. So einfach ist die Abkehr von Elementen einer parlamentarischen Demokratie nicht. Und so einfach ist die Ausschaltung des Einflusses der etablierten Medien auf die Menschen in einer direkten Demokratie nun wirklich auch nicht. Diese Erkenntnis ist eigentlich ein alter Hut. Ob sie ausreichend beachtet wird?<\/li>\n<li>Gelegentlich habe ich Anmerkungen zu den Leserbriefen gemacht, aber bei weitem nicht bei allen Bemerkungen, die ich kritisch sehe.<\/li>\n<li>H&auml;ufig wird in den Leserbriefen auf die Demonstration am kommenden Samstag in Berlin hingewiesen. Diese einladenden Hinweise teile ich.<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>ich verstehe Sie, dass Sie anmerken, der Widerstand, die Demonstrationen sind nicht zielgerichtet etc. Was sollen allerdings die Menschen tun?<\/p><p>Kein Gewerkschafter, auch keiner von den Nachdenkseiten und vergleichbaren Portalen &uuml;bernimmt eine F&uuml;hrungsrolle?!<\/p><p>Die Linke &ldquo;bek&auml;mpft&rdquo; sich selbst, rechte Populisten nutzen das Vakuum geschickt aus. Bei KenFM hat man gesehen wie schnell Redner mundtot gemacht werden.<\/p><p>Wie soll also eine richtungsweisende Protestbewegung entstehen?<\/p><p>Ich habe da auch keine Idee, allerdings stelle ich fest, dass alle, die Erfahrung haben, Angst haben es zu tun, die Folgen sind ja bekannterma&szlig;en nicht absehbar.<\/p><p>W&auml;re es nicht denkbar, einen Rednerpool&nbsp;zu schaffen, die als Gastredner auftreten und richtungsweisend agieren?<\/p><p>Organisatoren und Redner gleichzeitig analog der &ldquo;Pleisweiler Gespr&auml;che&rdquo; wird nicht funktionieren.<\/p><p>Ihr&nbsp;<br>\nOtto Steeler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich war am 1.8. auch auf der Querdenken-Demo in Berlin. Es war in der Tat eine sehr bunte Mischung und bei aller Buntheit trotzdem sehr friedlich. &Uuml;ber die absurd anmutende Berichterstattung der Mainstream-Medien &uuml;ber dieses Ereignis ist schon vieles auch bei den NDS geschrieben worden. Umso wohltuender ist es, auch einmal eine differenzierte inhaltliche Kritik zu Querdenken zu lesen.<\/p><p>Ich stimme mit Ihnen &uuml;berein, dass die Bewegung sehr wohl ihre &ldquo;Grundkoordinaten&rdquo; austarieren und den Ruf nach Freiheit nicht als beliebig vieldeutige Parole beibehalten sollte. Sie sollte den Freiheitsbegriff politisieren, und zwar in eine eher linke (bzw. linksliberale) Richtung: Freiheit vor dem willk&uuml;rlichen Zugriff des Staates f&uuml;r welchen &ldquo;guten&rdquo; Zweck auch immer (z.B. Impfzwang), aber auch Freiheit f&uuml;r m&ouml;glichst viele Menschen durch die aktive F&ouml;rderung einer w&uuml;rdigen Existenz (z.B. durch ein gemeinwohlorientiertes Gesundheitssystem). Dass der Freiheitsbegriff aufgrund seiner Vieldeutigkeit\/Schwammigkeit auch f&uuml;r gegenteilige politische Zwecke missbraucht werden kann, leuchtet mir sehr ein&hellip;Ja, ich sehe auch die Gefahr, dass neoliberale Kr&auml;fte bis hin zu AfD-Sympathisanten diese Bewegung kapern und dann wirklich &ldquo;tonangebend&rdquo; werden k&ouml;nnten &ndash; dann behalten die Unkenrufe aus dem Mainstream am Ende recht (&ldquo;rechtsoffen&rdquo; etc.).<\/p><p>Dennoch glaube ich, dass die Querdenken-Bewegung diesen Reifegrad der Politisierung noch nicht erlangt haben kann &ndash; zu vielseitig sind die Str&ouml;mungen noch. Es w&auml;re zum jetzigen Zeitpunkt (noch) zuviel verlangt, wenn man erwartete, dass sich diese Bewegung im Sinne eines 100-Seiten-Parteiprogramms zu allen zentralen Themen differenziert und klar positionierte. So haben Sie das aber sicher nicht gemeint&hellip;<\/p><p>Vielmehr ist gerade die jetzige Heterogenit&auml;t ein Garant f&uuml;r die schiere Anzahl der Protestler, die zu einem gr&ouml;&szlig;eren Teil aus einem bisher sehr unpolitisierten Feld stammen. Diese &ldquo;kritische&rdquo; Masse ist allerdings notwendig, um &uuml;berhaupt wahrgenommen zu werden angesichts des z.T. unertr&auml;glichen medialen Dauerfeuers aus Panikmache, Belehrung und Erzeugung von Konfomit&auml;tsdruck. Daher ist auch das Motto sehr &uuml;bergreifend gehalten: mit Freiheit kann sich zun&auml;chst einmal fast jeder identifizieren. Es ist gut, wenn &uuml;berhaupt verschiedenste Leute &ldquo;auf die Strasse&rdquo; gehen &ndash; denn das Corona-Thema betrifft wirklich jeden im Alltag! Ich pers&ouml;nlich freue mich, dass &uuml;berhaupt mal eine Art Gegenbewegung zu der offiziellen Linie entsteht &ndash; eine Ausdifferenzierung kann noch sp&auml;ter folgen bzw. wird ein dynamischer Prozess sein. Ich halte es f&uuml;r m&ouml;glich, dass sich ein eher rechter und ein eher linker Fl&uuml;gel herauskristallisiert. Vielleicht sind gar Allianzen m&ouml;glich (z.B. mit der Aufstehen-Bewegung). Das w&auml;re eine Chance&hellip;<\/p><p>Es sei aber auch die Frage erlaubt: Wo bleiben denn eben all jene linksliberalen, progressiven Kr&auml;fte, welche sich als Demo-Redner anbieten? Immerhin war Herrmann Ploppa am 2.8. am Mauerpark dabei, den ich dazu z&auml;hlen w&uuml;rde. Ein zentrales Problem ist ja, dass die politische Linke in der Corona-Frage gespalten ist (wie auch wohl die NDS-Leser). Manche aus diesem Spektrum fremdeln mit Personen wie Thorsten Schulte (ich i.&Uuml;. auch&hellip;), allerdings so sehr, dass sie dann lieber ganz fern bleiben und lieber gar nicht protestieren. Letzteres w&auml;re aber fatal &ndash; denn die aktuelle Corona-Politik will vieles, aber aus meiner Sicht bestimmt keine (basis)demokratischere und solidarischere Welt. Im Gegenteil: sie wird eher neoliberaler und undemokratischer. Sich unkritisch dahinter zu stellen, weil angeblich Maskentragen ein Zeichen der Solidarit&auml;t sei (dies ist f&uuml;r mich z.B. ein verengter Solidarit&auml;tsbegriff) und jene, die das ablehnen, M&ouml;rder seien: leider funktioniert dieses d&uuml;mmlich-verk&uuml;rzte Narrativ offenbar bei vielen im progressiven Lager &hellip;<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nN. Zinke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ich lese die NDS seit vielen Jahren.<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihren Einsatz.<\/p><p>Ich war am  1.08. in Berlin.<\/p><p>Am 31.08. wieder.<\/p><p>Teilweise auf Versammlungen in HH.<\/p><p>Es sind meine ersten Demonstrationen im Leben.<\/p><p>Bin Jahrgang 61 und sehr besorgt um unser GG welches gerade letztes Jahr 70 Jahre alt wurde. Ferner halte ich die Ma&szlig;nahmen zur Coronathematik absolut nicht gerechtfertigt. Ich habe im M&auml;rz das Spiegel ABO gek&uuml;ndigt als Z. B. In dem Blatt die Diskreditierung von Dr. Wodarg anfing. Traurig unsere Medienlandschaft!<\/p><p>Ich unterst&uuml;tze die drei aktuell ver&ouml;ffentlichten Leserbriefe vom Inhalt.<\/p><p>Auf den Demos sind &uuml;berwiegend &bdquo;normale&ldquo; Menschen.<\/p><p>Keine Spinner etc., allerdings ist es Interessant wie viele Menschen im Umfeld auf &bdquo;uns&ldquo; reagieren. Eine bemerkenswerte Lebenserfahrung, zumal der friedliche Einsatz f&uuml;r Frieden \/ Freiheit und das GG doch alle betrifft und doch zu w&uuml;rdigen ist&hellip;<\/p><p>Welche Partei soll ich blo&szlig; in Zukunft w&auml;hlen?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en aus Hamburg<br>\nJ&ouml;rg Grabe<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>mit gro&szlig;em Interesse las ich Ihren im Betreff stehenden Artikel. Vielleicht z&auml;umen Sie das Pferd von hinten auf, wenn Sie sich auf die Unterschiede innerhalb der sehr heterogenen Interessenssph&auml;ren der Grundrechtedemoteilnehmer konzentrieren. Auch wenn Sie mit Ihren Beobachtungen v&ouml;llig richtig liegen, blenden Sie einen wesentlichen Punkt aus. Es handelt sich dabei um eine weit wichtigere Metaebene, die dazu beschritten werden sollte. <\/p><p>Die gemeinsamen Ziele!<\/p><p>Alle Menschen haben dieselben Grundbed&uuml;rfnisse wie essen, trinken, wohnen, ein Leben in Frieden und, ganz wichtig, individuelle Freiheit. Diese zu befriedigen ist das Ziel jedes einzelnen Menschen. Die Nachdenkseiten g&auml;be es sicher nicht, wenn die jeweiligen Regierungen seit 25 Jahre nicht so eine uns&auml;glich &uuml;ble Politik gegen den B&uuml;rgerwillen betreiben w&uuml;rde. Ich kenne niemanden in meinem Umfeld, der Bundeswehrauslandseins&auml;tze, Hartz IV, Waffenexporte in Krisenregionen und andere widerw&auml;rtige Entscheidungen bef&uuml;rwortet. Daraus wurde erst eine Politikverdrossenheit, dann eine Politikerverdrossenheit und dann schlie&szlig;lich ein Vertrauensverlust in eine Politik, die offensichtlich in einen neuen paternalistischen Sozialismus\/bolschewistischen Kommunismus mit Armut f&uuml;r alle und einen totalit&auml;ren &Uuml;berwachungsstaat f&uuml;hrt. <\/p><p>Schon bei den Montagsmahnwachen f&uuml;r den Frieden von 2014 war ein Umdenken erkennbar. Vermeintlich linke wie rechte Teilnehmer fanden sich gemeinsam f&uuml;r eine gemeinsame Sache auf der Stra&szlig;e zusammen. Ja, ich habe dort auch mit vermeintlichen &ldquo;Reichsb&uuml;rgern&rdquo; gesprochen. Ebenso besuchte ich im selben Jahr eine Podiumsdiskussion mit Jutta Ditfurth, in der sie beim Thema Geldsystemkritik von &ldquo;strukturellem Antisemitismus&rdquo; schwadronierte. <\/p><p>Als &uuml;berzeugter Anarcho-Syndikalist w&uuml;rde ich die Teilnehmer der Grundrechtedemos &ndash; es handelt sich keinesfalls um Coronaspinner\/-leugner, Verschw&ouml;rungstheoretiker oder Impfgegner &ndash; als die Mitte der Gesellschaft bezeichnen. Die wollen alle dasselbe (s.o.), nur sind deren L&ouml;sungsans&auml;tze different und bed&uuml;rfen sp&auml;teren Volksentscheiden, zu denen wir jetzt aber erst einmal hinkommen m&uuml;ssen. Vielleicht schaffen wir es ja noch in diesem Jahr aus jener gesamtgesellschaftlichen Bewusstlosigkeit heraus, von der Rudi Dutschke 1967 in einem Fernsehinterview sprach, als er Antworten zu einer neuen Gesellschaft liefern sollte. <\/p><p>Enden m&ouml;chte ich mit zwei Zitaten: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn etwas anders wird; aber soviel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es gut werden soll.&rdquo;<br>\nGeorg Christoph Lichtenberg\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&ldquo;Wo k&auml;men wir hin, wenn jeder sagte, wo k&auml;men wir hin und keiner ginge, um einmal zu schauen, wohin wir k&auml;men, wenn wir gingen.&rdquo;<br>\nKurt Marti, Schweizer Pfarrer und Schriftsteller\n<\/p><\/blockquote><p>Mit nachdenklichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMichael Eckardt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>Ich verstehe den Beitrag nicht. Ich verstehe die Frage nicht.<\/p><p>Da ich im Moment weit weg von D&rsquo;land wohne, muss ich ber&uuml;cksichtigen, dass es an der Entfernung liegen mag, dass ich Artikel mit direktem Bezug m&ouml;glicherweise nicht richtig verstehen kann.<\/p><p>Aber:<\/p><ul>\n<li>seit zwei Tagen m&uuml;sste ich immer und st&auml;ndig einen Maulkorb tragen!<\/li>\n<li>seit mitte M&auml;rz darf ich nicht mehr demonstrieren!<\/li>\n<li>seit Anfang des Jahres verschwindet Information im Internet (nein, ich suche nicht &uuml;ber gockel), Suchbegriffe f&uuml;hren zu nicht mit der Suche zusammenh&auml;ngenden Ergebnisse, entweder tragischen (wenn Eltern jung sterben!) oder komischen Inhalts (Kabaret)!<\/li>\n<li>seit Monaten d&uuml;rfte ich mit meinem Mann nicht im Auto fahren!<\/li>\n<li>seit Monaten kann ich nicht mehr einkaufen gehen!<\/li>\n<li>seit ca. 8 Wochen sehe ich Schulkinder mit Masken!<\/li>\n<li>seit Mitte M&auml;rz darf ich keine Versammlung mehr besuchen (es gibt keine)<\/li>\n<li>seit Mitte M&auml;rz arbeiten die Beh&otilde;rden nur f&uuml;r Notf&auml;lle. Dass ich einen Stromanschluss brauche f&auml;llt nicht unter Notfall!<\/li>\n<li>seit M&auml;rz m&uuml;sste ich dringends zum Zahnarzt &hellip;!<\/li>\n<li>f&uuml;r neun Wochen konnten wir nicht arbeiten und hatten null Einnahmen w&auml;hrend alle Kosten weiterliefen!<\/li>\n<li>seit M&auml;rz bewegen wir uns mit einem gewissen &lsquo;Vorbehalt&rsquo; in der &Ouml;ffentlichkeit, &hellip;!<\/li>\n<\/ul><p>&hellip; So k&ouml;nnte ich weitermachen, seitenweise. Von Verleumdungen, denen wir ausgesetzt sind, gar nicht erst zu reden.<\/p><p>Sie werden einwenden, Herr M&uuml;ller, dass ich die meisten Sachen, auch hier in Spanien, durchaus machen k&ouml;nnte. Ja, Sie haben Recht!<\/p><p>K&ouml;nnte ich, mit Auflagen.<\/p><p>Und nun frage ich Sie, Herr M&uuml;ller, sind b&uuml;rgerliche Freiheiten und Grundrechte MIT AUFLAGEN noch Freiheit und Grundrecht? <\/p><p>Denn es ist ja nicht so, weder hier noch in Deutschland, dass ein konkretes Grundrecht, dass ein klar umgrenzter Freiheitsentzug, mit Evidenz begr&uuml;ndet und zeitlich begrenzt , ausser Kraft gesetzt bzw. In Kraft getreten w&auml;re.<\/p><p>Die medizinische Evidenz ist inzwischen eindeutig.<\/p><p>Die Massnahmen der europ&auml;ischen Regierungen sind davon losgel&ouml;st. Regierungen lassen eigene Zahlen produzieren, ad aeternum. Kontrollinstanzen? Keine. Die Strasse &hellip;<\/p><p>&hellip; doch: Zuwiderhandeln ist strafbew&auml;hrt, empfindlich teuer bis hin zu Widerstand gegen die Staatsgewalt, d. h. eine Vorstrafe riskieren. Einen Rechtsweg gibt es erst, wenn &hellip; man gegen die Auflagen verstossen hat (oder eine Krankheit durch Maskengebrauch nachweisen kann &hellip;), also beides recht aussichtslos.<\/p><p>Ich kann die Gr&uuml;nde der Demonstrantinnen sehr wohl verstehen. Ich brauche auf einer Demo keine ausgefeilten Konzepte f&uuml;r Parteineugr&uuml;ndungen! Und ich brauche von den Demonstrantinnen auch kein ausgefeiltes Konzept, wie man in Zukunft verhindern kann, dass eine Regierung per Notstandsgesetzgebung die Grundrechte aushebelt. (Eigentlich war das doch geregelt?) Daf&uuml;r gibt es Juristen. Wo sind die jetzt? <\/p><p>Verstecken die sich auch hinter der Ausrede, dass der Begriff Freiheit schon -zig Mal missbraucht wurde?<\/p><p>Verweigern die ihre Arbeit, weil die Sicherung der Grundrechte f&uuml;r alle B&uuml;rgerInnen auch die Grundrechte derjenigen sichert, die wir gerade nicht m&ouml;gen?<\/p><p>Wie opportun! Dann lassen &lsquo;wir&rsquo; immer ein paar Reichsflaggen auf jeder Demo mitlaufen und schon brauchen wir &uuml;ber Inhalte &ndash; die Inhalte der Demonstrierenden, nicht die der Parteien und ihrer Medien! &ndash; gar nicht mehr zu reden.<\/p><p>Mag ja sein, dass die Freiheiten und Grundrechte in Deutschland weniger eingeschr&auml;nkt wurden\/werden als in anderen L&auml;ndern. Glaub ich aber so recht nicht. Dass die Entscheidungen, die in Berlin getroffen werden, dass die Zeichen, die die Demonstranten in Deutschland setzen, auch hier Wirkung zeigen, das weiss ich.<\/p><p>Ihr Artikel ist voller &lsquo;framing&rsquo;, Herr M&uuml;ller. So offensiv bin ich das auf den nds nicht gew&ouml;hnt. Die Absicht dahinter ist deutlich: die Demo und alle, die diese Demos zur Wiederherstellung unserer Grundrechte unterst&uuml;tzen, von Inhalten &ndash; jenseits der Freiheit! &ndash; freizusprechen und in den &lsquo;rechtsoffenen&rsquo; Schatten einer Kontaktschuld zu stellen. <\/p><p><em><strong>Zwischenfrage Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wo ist Framing in meinem Artikel und welches?<\/em> <\/p><p>Frage:<br>\nK&ouml;nnen Sie, Herr M&uuml;ller, verhindern, dass Ihre Beitr&auml;ge jemand liest, den Sie f&uuml;r politisch gef&auml;hrlich halten?<br>\nMacht Sie das zu einer schlechteren Person?<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nArturo Mester<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nIhr Artikel deckt meines Erachtens sehr gut die Schw&auml;chen der Querdenken-Partei auf. Als Teilnehmer der Demo am 01.August in Berlin war mein Anliegen, gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen der Regierung zu protestieren. Bef&uuml;rchteten Sie in Ihrem Referat von 1978 die Verk&uuml;mmerung interpersoneller Kommunikation durch die Einf&uuml;hrung der privaten Fernseh-Sender ( ist auch eingetreten), so wurde diese mit den &bdquo;Kontaktbeschr&auml;nkungen&ldquo; sogar teilweise direkt verboten oder durch die Schlie&szlig;ung von Gastst&auml;tten und Kultureinrichtungen unm&ouml;glich gemacht.<br>\n&nbsp;<br>\nHarald Welzer schrieb bereits 2013 in seinem Buch &bdquo;Selbst Denken&ldquo; (1), dass die Zerst&ouml;rung von Sozialit&auml;t dem Neoliberalismus ein wichtiges Anliegen ist, da &bdquo;nichtinstrumentelle Beziehungen von Menschen zueinander prinzipiell Widerstandnester gegen den Konsumismus und die Totalisierung des Marktes schlechthin&ldquo;(2) seien.<br>\n&nbsp;<br>\nVor diesem Hintergrund waren einige der Redner bei der Kundgebung am 01.August aus meiner Sicht keine gute Wahl.&nbsp; Von diesen wird ein Freiheitsbegriff vertreten, der vor rund 50 Jahren von den Neoliberalen annektiert und pervertiert wurde: Die Freiheit der Reichen, zu tun und zu lassen was sie wollen. Kurz gesagt: Macht ohne Verantwortung.<br>\n&nbsp;<br>\nIch denke wir sollten dem einen emanzipatorischen Freiheitsbegriff entgegensetzen:<br>\n&nbsp;<br>\nFreiheit meint, &hellip;<\/p><ul>\n<li>&hellip; frei von Existenzsorgen zu sein.<\/li>\n<li>&hellip; ohne Angst vor Ausgrenzung ( z.B.)wegen Krankheit geringer finanzieller Mittel) zu leben.<\/li>\n<li>&hellip; einen eigenen Lebensentwurf gestalten zu k&ouml;nnen, soweit er nicht die Freiheit anderer beschneidet.<\/li>\n<li>&hellip; frei von Zukunfts&auml;ngsten zu leben.<\/li>\n<li>&hellip; allen &nbsp;Menschen Selbstwirkung zu erm&ouml;glichen durch Teilhabe an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen.<\/li>\n<li>&hellip; Menschenrechte nicht durch Arbeitsbedingungen und &nbsp;-Verh&auml;ltnisse auszuhebeln.<\/li>\n<li>&hellip; allen Kinder ein kindgerechtes Aufwachsen zu erm&ouml;glichen.<\/li>\n<li>&hellip; usw.<\/li>\n<\/ul><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHermann Jahns<br>\n&nbsp;<br>\n1. Harald Welzer, Selbst Denken &ndash; Eine Anleitung zum Widerstand, S.Fischer Verlag, Frankfurt\/Main, 2013 , S. 21-23.<br>\n2. S.o. , S.21.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>Erstens: &ldquo;Querdenken&rdquo; ist keine Partei, sondern ein Begriff den sich eine Bewegung gegeben hat, die, zweitens, in keiner Weise hierarchisch strukturiert ist. Die erste Querdenken Gruppe wurde von Michael Ballweg gegr&uuml;ndet und mit dem Zusatz &ldquo;711&rdquo;, f&uuml;r die Postleitzahl Stuttgarts so benannt. Dieser Idee schlossen sich andere in andern St&auml;dten an, die ihre Gruppe ebenfalls Querdenken nannten, mit dem Zusatz ihrer jeweiligen Postleitzahl. Aber das bedeutet nicht, dass es eine wie auch immer geartete &uuml;bergeordnete Institution gibt, die so etwas wie ein Programm f&uuml;r diese unterschiedlichen Gruppen erstellen und definieren k&ouml;nnte. Querdenken ist eben keine Partei, obwohl sich viele der Menschen, die aus dem Widerstand gegen die Ma&szlig;nahmen heraus eine Partei gr&uuml;nden wollen auf den B&uuml;hnen dieser Bewegung &auml;u&szlig;ern. Aber das sind zwei verschiedene Paar Schuhe, auch wenn sich Schnittmengen ergeben. Ihre Forderung l&auml;uft also ins Leere, auch wenn das f&uuml;r einen alten Parteisoldaten nur schwer zu ertragen ist. <\/p><p><em><strong>Zwischenbemerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ich habe in meinem Beitrag vom 19.8. nicht nach einem Parteiprogramm gefragt, stattdessen vor allem nach der grunds&auml;tzlichen Orientierung. Ich wiederhole: Soll &bdquo;Jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied&ldquo; oder &bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo; und Sozialstaatlichkeit die gew&uuml;nschte Gesellschaft pr&auml;gen? &ndash;  Auch lacht sich &uuml;brigens jeder heutige oder fr&uuml;her amtierende Sozialdemokrat tot, wenn ich, der stets kritisch mit dem eigenen Verein umgegangen ist, als &bdquo;Parteisoldat&ldquo; abgewatscht werde.<\/em><\/p><p>Und wenn Sie schon auf Thorsten &ldquo;Silberjunge&rdquo; Schulte hinweisen, dann sollten Sie so fair sein, und zum Beispiel erw&auml;hnen, dass die Initiatoren der Berlin Demo ihn am 02. August auf der &ldquo;Nachlese Demo&rdquo; vor dem Brandenburger Tor konsequent in seine Schranken verwiesen haben, als er die Forderung der Polizei und der Organisatoren, Abstand zu halten, nicht respektieren wollte, und aus dem Backstage Bereich heraus sein Buch ins Publikum verteilte. (<strong>A. M.:<\/strong> Danke f&uuml;r die Information. Das wusste ich nicht.) Danach ist er meines Wissens bislang auf keiner Querdenken Demo wieder aufgetaucht. Ich finde den Link zu dem Video des Vorfalls vom 02.08.20 vor dem Brandenburger Tor im Moment nicht, bin mir aber sicher, dass es das im Internet noch gibt. Es gilt also auch hier zu differenzieren. Thorsten Schulte ist Teil des Widerstands gegen die Ma&szlig;nahmen. Als solcher ist er auf Querdenker B&uuml;hnen aufgetreten. Ob er das heute noch tut wei&szlig; ich nicht &ndash; aktuell scheint er sich zur&uuml;ck gezogen zu haben. Er hat dar&uuml;ber hinaus seine eigene Agenda, und die ist nicht identisch mit dem, wof&uuml;r zum Beispiel Michael Ballweg oder Ralf Ludwig stehen. Die predigen n&auml;mlich etwas, das man in der Klarheit seit 40 Jahren nicht mehr in &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen gr&ouml;&szlig;erer Relevanz h&ouml;rt und sieht: Damit meine ich nicht nur den arg strapazierten Freiheitsbegriff, sondern auch &ldquo;Liebe&rdquo;, was sie m.E. viel n&auml;her an die Urspr&uuml;nge der alten Graswurzelbewegung r&uuml;ckt, aus denen politisch dann die Gr&uuml;nen hervor gegangen sind, als an rechtes oder reaktion&auml;res Gedankengut. So gesehen macht Querdenken da weiter, wo eine ganze Generation vor 40 Jahren aufgeh&ouml;rt hat, auch wenn das von den politisch etablierten und sattelfesten Machthabern unserer Partei- und  Medienlandschaft wohl entr&uuml;stet zur&uuml;ck gewiesen werden wird. <\/p><p>Aber es wird noch komplizierter: Auch Querdenken darf man nicht mit dem Widerstand gegen die Corona Ma&szlig;nahmen gleichsetzen oder verwechseln. Weil es eine Unzahl anderer Gegner gibt, die alle ihre eigenen Gr&uuml;nde und Ans&auml;tze pr&auml;sentieren. Das muss nicht politisch kompatibel sein, und es gibt eine Menge schr&auml;ges Zeug darunter, das bei vielen friedlichen Querdenkern sicher keine Unterst&uuml;tzung findet. Aber wenn es darum geht gegen die Einseitigkeit und die Ignoranz der Medien und der Politik Pr&auml;senz zu zeigen, dann ziehen viele dieser Querdenker an einem Strang. <\/p><p>Ich verstehe, dass dabei allen die Sicherungen durchbrennen, denen es prim&auml;r um politische Korrektheit oder Abgrenzung gegen Populismus geht. Wobei sie ihren eigenen Populismus ja meistens au&szlig;en vor lassen. Das hei&szlig;t auch nicht, dass ich Thorsten&nbsp; Schulte Fan w&auml;re, oder hier ein Pl&auml;doyer f&uuml;r ihn halten wollte. Es bedeutet, dass man die Querdenken Bewegung nicht an etwas messen sollte, dass ihrer Art und auch ihrer Vielfalt nicht gerecht wird. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGerhard Sperling<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, <\/p><p>aus meiner Sicht ist die Kritik an Querdenken und deren Akzeptanz von Akteuren von den poltischen R&auml;ndern derzeit nicht angebracht. Die Bewegung ist bewusst monothematisch gegen die unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Corona-Ma&szlig;nahmen und die Verewigung des Ausnahmezustandes in Form der &ldquo;neuen Normalit&auml;t&rdquo; gerichtet. <\/p><p>Es braucht aktuell wirklich alle gesellschaftlichen Kr&auml;fte &ndash; eine Diskussion im politischen Klein-Klein w&auml;re hier momentan kontraproduktiv. Diese Diskussionen sollte man sinnvollerweise sp&auml;ter (nach Corona) f&uuml;hren. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en &ndash;<br>\nJan-Hendrik Walser<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ob der nackte Egoismus oder Solidarit&auml;t eine Gesellschaft wesentlich pr&auml;gen soll, ist kein Klein-Klein.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r eine l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Detailkritik an den Demonstrationen.<\/p><p>Mir fehlt ebenfalls ein Konzept dar&uuml;ber, welche detaillierten und fundierten Grundgesetzeinschr&auml;nkungen da &uuml;berhaupt angesprochen werden wollen. Abseits von No-Go-Aussagen &uuml;ber Bill Gates, 5G und &auml;hnlichem Schwachfug bleiben Aussagen der Demonstranten leider vage und sind nicht mit der aktuellen Situation erkl&auml;rt worden. Oder sie verstummen, weil die vorher genannten &ldquo;Gr&uuml;nde&rdquo; in den Medien eher im Fokus stehen und ausgeschlachtet werden k&ouml;nnen.<\/p><p>Es w&auml;re hilfreicher, folgende Fragen und Kritikpunkte anzusprechen und entsprechend zu pr&auml;sentieren:<\/p><ul>\n<li>Die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeiten von Lockdown und Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die Wirtschaft. Die Freiheitseinschr&auml;nkungen des Lockdown an sich haben eine massive wirtschaftliche Schieflage geschaffen, die uns gleicherma&szlig;en getroffen hat. Leider scheint man das in den Reihen der Demonstranten nicht aussprechen zu wollen, um dem Kapitalismus keine Steilvorlage zu bieten. Doch auch die Unternehmer und Unternehmen sind Teil dieser Gesellschaft, die abseits von Global Playern und Rettungspaketen momentan vom Abstieg bedroht sind. Hierzu darf die anti-neoliberale Brille gerne kurz abgesetzt werden, weil es auch im Mittelstand und bei Kleinunternehmern schlecht aussieht. Die werden ebenfalls nicht geh&ouml;rt oder ernst genommen.<br>\nAnderweitig sind manche schon derart &uuml;berzeugt vom &ldquo;Nutzen&rdquo; der MNS, dass sie eine Verwendung nach der Pandemie als angemessen sehen. Ein Campingplatz in Niedersachsen hat k&uuml;rzlich die Benutzung der Warn-App zur Bedingung f&uuml;r eine Buchungsbest&auml;tigung gemacht. Berichte &uuml;ber Rassismus an Asiaten wegen Corona flammten kurzzeitig auch auf. Ich wurde k&uuml;rzlich diffamiert, weil ich in Urlaub fahren m&ouml;chte und in den sozialen Medien von einigen als &ldquo;unvern&uuml;nftig&rdquo; abgestempelt (dabei bin ich kein Partyurlauber) &ndash; hier scheint der Aberglaube vorzuherrschen, dass das Virus an der Grenze durch unsere &ldquo;Vernunft&rdquo; eingefriedet w&auml;re, was wiederum zu einem undifferenzierten Protektionismus aufgebl&auml;ht wird.\n<p><a href=\"https:\/\/www.bento.de\/politik\/coronavirus-masken-machen-auch-in-zukunft-sinn-wenn-man-krank-ist-a-d34b2e8a-92ca-4a45-bb84-ce093b8f96d8?fbclid=IwAR0tiiLA0CtL4aqbxrY7du7Hq9z8yJ3MDKcRMuy1orvfekKxYhCuUSbSMlg#refsponi\">bento.de\/politik\/coronavirus-masken-machen-auch-in-zukunft-sinn-wenn-man-krank-ist-a-d34b2e8a-92ca-4a45-bb84-ce093b8f96d8<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article213773692\/Campingplatz-Dyksterhus-Niedersachsen-Corona-App-fuer-Gaeste-Pflicht.html\">welt.de\/vermischtes\/article213773692\/Campingplatz-Dyksterhus-Niedersachsen-Corona-App-fuer-Gaeste-Pflicht.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/attacken-gegen-asiaten-bundesregierung-ignoriert-corona-rassismus\/25798536.html\">tagesspiegel.de\/politik\/attacken-gegen-asiaten-bundesregierung-ignoriert-corona-rassismus\/25798536.html<\/a><\/p>\n<p>Diese und weitere Punkte w&auml;ren Grund genug f&uuml;r einen Spaziergang durch Berlin.<\/p><\/li>\n<li>Systemrelevante Berufe wurden erst beklatscht und nun schon wieder fallen gelassen. Wenn sich die Branchen nicht wehren, sollten sie auch in Berlin auf die Stra&szlig;e gehen und f&uuml;r ihre Belange demonstrieren. Es g&auml;be genug Anlass daf&uuml;r, wenn Lufthansa und die Bahn mit Milliarden unterst&uuml;tzt werden und die Pfleger*innen oder Kassierer*innen leer ausgehen m&uuml;ssten. (&hellip;)<\/li>\n<li>Das Zahlengeschiebe des RKI ist in meinen Augen intransparent und paniksch&uuml;rend, unterf&uuml;ttert vom Framing, das unisono vom Institut sowie der Regierung kommuniziert wird. Hier wurde immerhin eine Debatte laut, die auch innerhalb des &ldquo;Mainstream&rdquo; stattfindet. Dies auf der Demo zum Thema zu machen w&uuml;rde gro&szlig;en Nutzen bringen, entsprechende Recherche vorausgesetzt.<\/li>\n<li>Alle Systeme des Staates, von Gesundheit &uuml;ber Mieten bis zur Armut, m&uuml;ssen auf den Pr&uuml;fstand. Corona war nur ein Verst&auml;rker f&uuml;r Probleme, die vorher schon angesprochen wurden, aber viel zu wenig angegegangen wurden. Der Flickenteppich an solchen Ma&szlig;nahmen wurde von den Adressierten nicht oder nur unter Protest umgesetzt, da w&uuml;nschte ich mir die gleiche Begeisterung wie f&uuml;r die Corona-Ma&szlig;nahmen. Diese Doppelmoral geh&ouml;rt endg&uuml;ltig ausgetrocknet. Auch hierzu w&auml;re die Demo ein guter Platz, dies anzusprechen.<\/li>\n<\/ul><p>Dies w&auml;ren nur einige der Gr&uuml;nde f&uuml;r das Bef&uuml;llen von Inhalten, die sich die Querdenker auf die Fahnen schreiben k&ouml;nnten. Es w&uuml;rde den &ldquo;Aluhut&rdquo;-, &ldquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker-&rdquo; und &ldquo;Schwurbel-&ldquo;Rufern den Wind aus den Segeln nehmen und sie mit einbeziehen. Die Demo w&auml;re ein gutes Sammelbecken f&uuml;r solche Kritikpunkte, auch weil man keine Aufschreie in der Hinsicht vernimmt. Stellt sich die Frage: Sind Demonstrationen mittlerweile ein Unding geworden? Wer sich noch an den Lokf&uuml;hrer-Streik erinnert, wird wohl noch einige Schlagworte im Hinterkopf aufrufen k&ouml;nnen &ndash; &ldquo;Erpresser&rdquo; und &ldquo;Faulenzer&rdquo; war da zu vernehmen, Claus Weselsky wurde ebenfalls bedroht. Eine &auml;hnliche Schlagseite wird gerade durch die gesamte Medienlandschaft deutlich, und da m&uuml;sste man entsprechende Ma&szlig;nahmen ergreifen, um die Debatte zu versachlichen und den Demonstrationsz&uuml;gen die Berechtigung zu festigen.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nS.W.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>eigentlich hat Jens Berger mit seinen heutigen Ausf&uuml;hrungen &uuml;ber die Corona-&bdquo;Pandemie&ldquo; Ihre Frage umfangreich beantwortet.<\/p><p>Das Ziel ist, dieses Corona-L&uuml;gengeb&auml;ude zum Einsturz zu bringen.<\/p><p>Auch die Seite von Dr. Schiffmann &bdquo;wir-2020&ldquo; k&ouml;nnte f&uuml;r die Beantwortung Ihrer Fragen hilfreich sein.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRichard Eischer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nIhr Artikel zu &ldquo;Querdenken wohin, woher? hat mich dazu bewogen meinen ersten Leserbrief an die Nachdenkseiten zu verfassen.<\/p><p>Ihre Anmerkungen und Fragen treffen den &ldquo;Nagel auf den Kopf&rdquo;. Es geht eben nicht nur um &ldquo;Corona&rdquo; in unserer Zeit. Ihren Fragen zu dieser &ldquo;Bewegung&rdquo; stellen sich ja weitere. Wie kommen die Veranstalter des 1. August dazu, neben Thorsten Schulte und Heiko Schrang auch noch Oliver Janisch per Video zuzuschalten, und f&uuml;r die ersten und wichtigsten Reden mit ihnen zu planen. Unfassbar. Haben sie niemand anderen gefunden? Um was geht es da? So wichtig es gerade jetzt w&auml;re auf die Strasse zu gehen, unter diesen Umst&auml;nden, ist es dort leider nicht m&ouml;glich.&nbsp;<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihre sehr gute Berichterstattung, auch zu Corona. Ohne die Nachdenkseiten w&auml;re die Medienlandschaft in Deutschland wesentlich &auml;rmer.&nbsp;<\/p><p>Hier noch ein Tipp: Das Buch von Birk Meinhardt: Wie ich meine Zeitung verlor lohnt wirklich evtl. auch bei Ihnen besprochen zu werden.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGottfried Hahn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Albrecht M&uuml;ller, <\/p><p>Ihren Artikel unterschreibe ich vollumf&auml;nglich! Vielen Dank f&uuml;r das aufwerfen dieser wichtigen Frage(n)! <\/p><p>Zu den Organisatoren der Berlin Demo`s vom 01.08.20 und vom 29.08.20 z&auml;hle ich <a href=\"http:\/\/www.bewegungleipzig.de\">www.bewegungleipzig.de<\/a> (Demozug), <a href=\"http:\/\/www.querdenken-711.de\">www.querdenken-711.de<\/a> (B&uuml;hne, Michael Ballweg) und <a href=\"http:\/\/www.nichtohneuns.de\">www.nichtohneuns.de<\/a> (B&uuml;hne, Anselm Lenz, Demokratischer Widerstand) <\/p><p>Querdenken-711: <\/p><p>Nachdem ich in Stuttgart schon vor l&auml;ngerem an einer Querdenken711 Demo teilgenommen habe (an der Ken Jebsen gesprochen hatte), entstand bei mir der pers&ouml;nliche Eindruck das Querdenken711 bzw. Michael Ballweg FDP nah sind &ndash; m&uuml;sste ich diese\/ihn politisch einordnen. So sehe ich das auch heute noch. Bei dieser damaligen Demo bin ich mit verschiedenen Menschen ins Gespr&auml;ch gekommen. Viele hatten ein kleines Unternehmen oder waren Soloselbst&auml;ndige. Auch eine handvoll als &ldquo;rechte&rdquo; erkennbare Menschen waren zugegen &ndash; was f&uuml;r mich bei einer von mir vermuteten N&auml;he zur FDP nicht verwunderlich ist und was durchaus sehr unangenehm ist. Die gro&szlig;e Masse jedoch &ndash; so mein Eindruck &ndash; hat sich durch den Aufruf von KenFM mobilisieren lassen und viele davon waren sicherlich zum ersten Mal auf einer Demo &ndash; was grunds&auml;tzlich gut ist! <\/p><p>In dem aktuellen Interview\/Gespr&auml;ch auf KenFM mit Michael Ballweg betont dieser nicht nur zum wiederholten Male seine unpolitische Haltung\/Motivation (m.E. aufgrund taktischer Erw&auml;gungen), er beantwortet m.E. auch ganz konkret die von ihnen Albrecht M&uuml;ller aufgeworfenen Fragen &ldquo;Querdenken wohin, woher? Widerstand wogegen?&rdquo; ab Minute 29 bis ca. Minute 30:45. <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/michael-ballweg-ueber-den-29-8-2020-die-groesste-demonstration-der-geschichte\/\">Hier der Link<\/a>. <\/p><p>F&uuml;r Michael Ballweg ist Querdenken711 ein Projekt, scheinbar ein Projekt wie einige\/viele von Ihm zuvor. Anlass f&uuml;r sein Projekt&nbsp; Querdenken711 sind die vielen &ldquo;Einschr&auml;nkungen&rdquo; denen er sich ausgesetzt sah\/sieht. Ziel sei es die Bewegung so schnell wie m&ouml;glich gro&szlig; zu machen und beendet sei das Projekt f&uuml;r ihn wenn die Bundesregierung zur&uuml;ckgetreten ist bzw. wenn die aktuellen Hygienema&szlig;nahmen zur&uuml;ckgenommen wurden &ndash; und er z.B. seine Weltreise antreten kann die er gerne machen w&uuml;rde. <\/p><p>F&uuml;r mich klingt das wie &ldquo;zur&uuml;ck zum Status Quo&rdquo; aus pers&ouml;nlichen (man k&ouml;nnte m.E. auch sagen aus egoistischen) Gr&uuml;nden, kein dar&uuml;ber hinaus gehendes (politisches\/gesellschaftliches) Programm und damit m.E. auch nicht im Ansatz politisch links (friedlich\/solidarisch). <\/p><p>Nichtohneuns: <\/p><p>Intensiv habe ich mich mit Nichtohneuns noch nicht auseinandergesetzt. Was ich wei&szlig; ist, dass Anselm Lenz TAZ-Redakteur war, er nun die Wochenzeitung &ldquo;Demokratischer Widerstand&rdquo; herausbringt und auf deren Internetseite zumindest &uuml;ber ein &ldquo;von unten&rdquo; gestaltetes Wirtschaftssystem nachgedacht wird. Also anscheinend nicht zur&uuml;ck zum &ldquo;Status Quo&rdquo;. <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.bewegungleipzig.de%20\">www.bewegungleipzig.de <\/a><\/p><p>Am meisten beeindruckt mich von den Organisatoren die <a href=\"http:\/\/www.bewegungleipzig.de%20\">www.bewegungleipzig.de <\/a>. Diese scheinen (ohne dass ich mich schon intensiv mit dieser Organisation besch&auml;ftigt h&auml;tte) eine links orientierte Bewegung zu sein. So zumindest mein momentaner Eindruck. Verweisen m&ouml;chte ich hier auf deren offenen Brief, welchen sie auf Ihrer Internetseite eingestellt haben &ndash; siehe Anhang. Um so mehr verwundert es mich wie wenig diese Bewegung &ndash; m.E. als Hauptinitiator des Demozuges &ndash; in den alternativen Medien erw&auml;hnt wird. <\/p><p>Mein Fazit:<\/p><p>Ein deutliches politisches Programm kann ich bei keinem der drei Organisatoren erkennen bzw. es ist m.E. kein deutliches, politisches Programm in der &Ouml;ffentlichkeit bekannt. Doch gerade dies w&auml;re m.E. so wichtig f&uuml;r die Masse von Menschen (die sich vielleicht zum ersten Mal politisieren und dringend eine nachhaltige Orientierung brauchen um nicht leicht wieder &ldquo;eingefangen&rdquo; zu werden) die zur Berlin Demo gekommen sind bzw. kommen werden. Deshalb bin ich auf von vielen linken\/sozialistischen Organisationen (insb. von der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo;) sehr entt&auml;uscht die, anstatt zu versuchen diese Menschen f&uuml;r sich zu gewinnen, diese Demo und damit auch diese Menschen mindestens meiden! Das halte ich pers&ouml;nlich f&uuml;r fahrl&auml;ssig\/verantwortungslos. So haben die politische Mitte bzw. die politische Rechte leichtes Spiel. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter&nbsp;Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\ndie aktuelle Situation macht mir Angst. Der Psychoterror aus Leitmedien und Politik, allgegenw&auml;rtig durch die Maskenpflicht, die zur Gewalt auffordernde Hasssprache gegen Kritiker der Regierungslinie (z.B. der Kommentar im RND mit dem Vorschlag doch Wasserwerfer gegen die Demonstranten einzusetzen), die permanente sachgrundlose Panikmache (z.B. &ldquo;zweite Welle&rdquo;, &ldquo;Corona-Falle in Innenr&auml;umen&rdquo;, &ldquo;steigende Zahlen&rdquo;, &ldquo;Lockdown&rdquo;), die bewusst brutale Spaltung der Bev&ouml;lkerung durch Medien und Politiker (z.B. Steinmeier, der die Schuld an einem m&ouml;glichen zweiten Lockdown und seinen Folgen den Demonstranten zuschiebt und damit geschickt von den wahren Verantwortlichen, dem Gesundheitsminister und der Regierung ablenkt: &ldquo;Divide et impera&rdquo;), die skrupellose Einsch&uuml;chterung, die dauerhafte Stresserzeugung und massive Erschwerung des Lebens der Menschen, um am Ende den Impfstoff als gro&szlig;e Erl&ouml;sung pr&auml;sentieren und jedem applizieren zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Das autorit&auml;re Regime hat in k&uuml;rzester Zeit sehr totalit&auml;re Z&uuml;ge angenommen. Die Grundrechte sind weiterhin erheblich eingeschr&auml;nkt und Widerstand wird diffamiert, beleidigt oder aus dem Verkehr gezogen (z.B. ein Schulleiter, der an seiner Schule in Brandenburg die Maskenpflicht aufheben wollte, oder zwei Polizisten, die auf Demonstrationen ihre Meinung ge&auml;u&szlig;ert haben).<br>\n&nbsp;<br>\nWenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Daf&uuml;r braucht es meiner Meinung nach kein politisches Programm, so wie Sie es fordern. Das ist der zweite Schritt, wenn wieder normale Verh&auml;ltnisse herrschen, d.h. das Grundgesetz wieder uneingeschr&auml;nkte Geltung hat. Das vorrangige Ziel der Demonstrationen ist es deshalb, das Staatsterror-Regime auf Basis einer willk&uuml;rlichen &ldquo;epidemischen Lage von nationaler Tragweite&rdquo; zu brechen. Auf Basis dieser Lage werden per IfSG die, weiterhin gro&szlig;en Schaden anrichtenden Ma&szlig;nahmen von der Exekutivdiktatur aufrechterhalten.<br>\n&nbsp;<br>\nInteressant ist, dass es f&uuml;r diese &ldquo;epidemische Lage&rdquo; keine gesetzlich definierten materiellen Voraussetzungen gibt (z.B. Gef&auml;hrlichkeit des Virus, Neuartigkeit des Virus, Ausbreitungsgeschwindigkeit, Auslastung des Gesundheitssystems). Einzige Voraussetzung ist die Feststellung der Lage durch den Bundestag (vgl IfSG &sect;5, Absatz (1)). Entsprechend kann das tats&auml;chliche Vorhandensein einer solchen (kritischen) Lage nicht &uuml;berpr&uuml;ft werden, denn sie ist einfach solange da, wie der Bundestag sie nicht aufhebt. Auch dies ist f&uuml;r mich ein Zeichen eines totalit&auml;ren Regimes.<br>\n&nbsp;<br>\nS&auml;mtliche Verordnungen, die die Grundrechte auch nach 5 Monaten noch erheblich einschr&auml;nken, beruhen einzig und allein auf einer vom Bundestag ohne materielle Voraussetzungen getroffenen Feststellung. Dagegen l&auml;sst sich nicht sachlich argumentieren, auch wenn die meisten Menschen wohl konstatieren w&uuml;rden, dass wir aktuell in Deutschland keine &ldquo;gef&auml;hrliche&rdquo; Lage haben. Aber es k&ouml;nnte ja, nach Wegfall der Ma&szlig;nahmen, gef&auml;hrlich werden. Nun, diese Zukunftsprojektionen sind unter den Fachleuten umstritten. Die einen sagen, es w&uuml;rde kritisch, die anderen, es w&uuml;rde nicht kritisch. Fakt ist, dass es in anderen L&auml;ndern mit deutlich weniger umfangreichen Einschr&auml;nkungen und Zw&auml;ngen auch keine kritische Lage gibt. Fakt ist auch, dass die verordneten Ma&szlig;nahmen Sch&auml;den anrichten in der Gegenwart, Tag f&uuml;r Tag.<br>\n&nbsp;<br>\nDa w&uuml;rde die Regierung vermutlich noch nicht einmal widersprechen, aber sie w&uuml;rde, darauf angesprochen, vermutlich argumentieren: &ldquo;Ja, es gibt&nbsp;Sch&auml;den und Einschr&auml;nkungen, aber diese sind aufgrund der epidemischen Lage leider unvermeidlich. Deshalb ist es umso wichtiger, dass es bald einen Impfstoff f&uuml;r alle gibt.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nDieser Impfstoff ist, als einziger Ausweg f&uuml;r Politik und Leitmedien, alternativlos und seine zweifellos mit erheblichen Risiken verbundene Anwendung nach stark verk&uuml;rzter Entwicklungszeit (1-2 anstatt 8-10 Jahre) wird nicht debattiert. Auch dies ist totalit&auml;r und hochgradig manipulativ.<\/p><p>Es wird nicht breit diskutiert, was denn mit den Menschen ist, die sich wegen der Risiken nicht impfen lassen wollen. Ob deren Grundrechte weiterhin beschnitten bleiben (m&uuml;ssen)? Ob aus diesem Grund eine Gesundheitsapartheid mit Geimpften und Nichtgeimpften, ihrer Kennzeichnung und Separierung im &ouml;ffentlichen Raum vielleicht unumg&auml;nglich ist.<br>\n&nbsp;<br>\nIst das zu dystopisch, unvorstellbar, irrational? Vielleicht. Aber ist denn die Politik oder die Berichterstattung der Leitmedien, die wir erleben, rational, folgt sie wissenschaftlicher Erkenntnis und empirischer Erfahrung mit dem Virus? Oder ist es nicht vielmehr ein Planspiel, wie Event 201 oder MODI-SARS (Virusletalit&auml;t: 10%), das ohne R&uuml;cksicht auf die Wirklichkeit (Virusletalit&auml;t laut den neuesten immunologischen Studien 0,1-0,3% (https:\/\/swprs.org\/covid-19-hinweis-ii\/)) einem festgelegten Drehbuch folgt, wie der Hollywoodfilm &ldquo;Contagion&rdquo;, der mit einer Impfung f&uuml;r alle und Armb&auml;ndchen zur Kennzeichnung jedes Geimpften endet. Dieses Planspiel hat viele Profiteure. Es sind die Reichen und M&auml;chtigen der Menschheitsfamilie, die die Gewinner dieses politisch verordneten Notstands sind, und die deshalb &uuml;berhaupt kein Interesse haben, etwas daran zu &auml;ndern.<br>\n&nbsp;<br>\nAlle, die gegen so viel geballte politische, &ouml;konomische und mediale Macht aufstehen, gegen den sich Schritt f&uuml;r Schritt Bahn brechenden Totalitarismus, und friedlich daf&uuml;r demonstrieren, dass die Grundrechte in der Verfassung unseres Landes wieder volle G&uuml;ltigkeit f&uuml;r alle erlangen, haben meine Hochachtung. Ganz besonders die &Auml;lteren, die trotz ihres vermeintlich erh&ouml;hten Risikos bei einer Infektion, mit demonstrieren, und damit zeigen, dass Sie es ablehnen, als Grund f&uuml;r die Ma&szlig;nahmen instrumentalisiert zu werden, weil sie nicht m&ouml;chten, dass f&uuml;r ihren Schutz vor einer Infektion so gro&szlig;er gesellschaftlicher Schaden angerichtet wird.<\/p><p>Sie sind, wie alle Teilnehmer an den &ldquo;Grundrechte-Demos&rdquo;, Helden unserer Zeit. Sie brauchen kein politisches Programm, denn sie k&auml;mpfen f&uuml;r die Wiederherstellung der G&uuml;ltigkeit des Fundaments unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung.<br>\n&nbsp;<br>\nVielen Dank f&uuml;r Ihre wichtige Arbeit.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAlexandar Allinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nSie haben an die Initiatoren der Demonstrationen sehr viele Fragen.<br>\n&nbsp;<br>\nWas h&auml;lt Sie davon ab, Herrn Michael Ballweg oder RA Markus Haintz oder RA Ralf Ludwig oder Herrn Bodo Schiffmann direkt zu fragen?<\/p><p>Dann m&uuml;ssten Sie nicht mit Ihren &Uuml;berlegungen eine in sich tats&auml;chlich friedvolle Bewegung f&uuml;r Ihre Leser im Wortsinn &ldquo;in Frage&rdquo; stellen.<\/p><p>Das dient der Sache augenblicklich nicht &ndash; ist mein Gef&uuml;hl.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Menschen, die hinter der Bewegung stehen &ndash; und aus deren Bewegung entstanden beispielsweise &ldquo;Klagepaten&rdquo;,&nbsp; &ldquo;Anw&auml;lte f&uuml;r Aufkl&auml;rung&rdquo;, &ldquo;&Auml;rzte f&uuml;r Aufkl&auml;rung&rdquo;, &ldquo;Eltern stehen auf&hellip;&rdquo;, um nur einige zu nennen. Die beiden Corona-Untersuchungsaussch&uuml;sse noch nicht mit gerechnet. Alle jene Bewegungen zeigen schon, was derzeit und auch k&uuml;nftig wichtig sein wird.<br>\n&nbsp;<br>\nDenn was derzeit geschieht ist keine Kleinigkeit und kann, wenn sich nicht Grundlegendes ver&auml;ndert, ver&auml;ndern l&auml;sst, von jenen an der Spitze jederzeit wieder neu inszeniert werden.<\/p><p>Ausgerechnet auf Thorsten Schulte abzustellen ohne beispielsweise Heiko Sch&ouml;mig oder Professor Homburg ebenfalls zu erw&auml;hnen, war das Absicht?<br>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TflwFeiU9Xw%20%20\">youtube.com\/watch?v=TflwFeiU9Xw  <\/a><br>\n&nbsp;<br>\nAuch sehr eindr&uuml;cklich und obendrein fundiert-informativ war die Rede des Kriminalhauptkommissars Fritsch:<br>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hpd80VyQX9E%20\">youtube.com\/watch?v=hpd80VyQX9E <\/a><\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Diese Rede ist zwar nicht in Berlin gehalten worden. Aber sie ist inhaltsreich und gut.<\/em><br>\n&nbsp;<br>\nStellen Sie Ihre Fragen den oben genannten Personen&hellip; so haben Sie Antworten aus erster Hand.<br>\n&nbsp;<br>\nDann k&ouml;nnen Sie sich ein Bild machen und m&uuml;ssen keinen spekulativen Artikel schreiben&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAlexandra&nbsp;Heinrich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>lassen Sie mich bitte gleich mit der T&uuml;r ins Haus fallen: Die Erwartungen, die Sie in Ihrem Artikel gegen&uuml;ber einer Protestbewegung &ldquo;von unten&rdquo; formulieren, halte ich f&uuml;r viel zu hoch. Das w&auml;ren Forderungen an eine politische Partei, die sich hier aber m&ouml;glicherweise &ndash; nicht unbedingt &ndash; erst formiert.<\/p><p>Den protestierenden B&uuml;rgern geht es legitimerweise erst einmal darum, die galoppierende Erosion des Rechtsstaates und des gesellschaftlichen Status Quo ganz allgemein zu stoppen (bzw. r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen). Das ist absolut ehrenwert und wird, sollte es gelingen, dann auch in strukturierteres Vorgehen zur Gestaltung einer gerechteren Gesellschaft m&uuml;nden. Unabdingbare Voraussetzung ist aber die Verhinderung einer Diktatur und des totalen Absturzes. Die Priorit&auml;ten sind also v&ouml;llig richtig gesetzt.<\/p><p>Noch eine Bemerkung zum &ldquo;Silberjungen&rdquo;: Das ist die einzige M&ouml;glichkeit des kleinen Mannes, sich ein wenig gegen die bevorstehende weitere Umverteilung von unten nach oben zu sch&uuml;tzen! Besitzer von Produktionsmitteln (Aktien), L&auml;ndereien und gro&szlig;en Immobilienverm&ouml;gen haben das nat&uuml;rlich nicht n&ouml;tig, sie sind von staatswegen bestens gegen Verluste gesch&uuml;tzt und werden in der Krise weiter dazugewinnen. Warum sollten wir da ausgerechnet den &ldquo;Silberjungen&rdquo; f&uuml;r sein verzweifeltes Festhalten an wenigstens einem Teil der Fr&uuml;chte seiner H&auml;nde Arbeit verurteilen? Schelte h&auml;tten da zuerst wohl einmal ganz andere verdient.<br>\nMit freundlichem Gru&szlig;,<br>\nDr. H. Demanowski<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gr&uuml;&szlig; Gott Herr M&uuml;ller!<\/p><p>Da ich selbst in einer kleinen Regionalgruppe f&uuml;r Querdenken aktiv bin m&ouml;chte ich Ihnen antworten.<\/p><p>Was denn noch alles? W&auml;hrend die Durchschlagskraft ihres Magazin nahe Null ist, was die aktuelle politische Lage angeht, sie sich in alten Denkmustern links und rechts bewegen, versuchen hier B&uuml;rger eine Wiederherstellung der Grundrechte, deren Wegnahme seit Monaten durch nichts mehr legitimiert ist, und &uuml;berhaupt fraglich ist ob dies &uuml;berhaupt legal war. Ich kann nachvollziehen, dass Ihnen der erb&auml;rmliche Auftritt von SPD-Personal Bauchschmerzen bereitet, die Beschimpfung der Bev&ouml;lkerung als Covidioten seitens des sogenannten Spitzenpersonals zu Recht missf&auml;llt. Dennoch erstaunt es mich, dass sie nicht die Chance in dieser Bewegung sehen, das widerw&auml;rtig ausgestaltete politische Macht-Instrument des &ldquo;Teile und Beherrsche Sie&rdquo; durch gemeinsames Auftreten auszuhebeln und zur Vers&ouml;hnung beizutragen. Wie einige Autoren ihrer Nachdenkseiten nachvollziehbar darstellen, erleben wir am Beispiel Corona eine perfide Darstellung der Zahlen, verbunden mit Panik, die durch unsachgem&auml;&szlig;e Berichterstattung st&auml;ndig &ldquo;am k&ouml;cheln&rdquo; gehalten wird, also eine zweckdienliche Interpretation der Fakten. Liest man ihre Zeitgenossen Effenberger und Wimmer muss man zu der Erkenntnis kommen, dass dies keine Premiere ist sondern seit Versailles zur Politik der M&auml;chtigen geh&ouml;rt, die Dinge im eigenen Interesse auszugestalten. Nahezu verzweifelt muten mich ihre Ausf&uuml;hrungen an, dringend frisches Blut f&uuml;r den l&auml;ngst faulenden SPD-K&ouml;rper &ldquo;an Land zu ziehen&rdquo;.<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> F&uuml;r diese Behauptung gibt es in meinem Text keinen Ansatzpunkt, wie auch f&uuml;r anderes nicht.<\/em><\/p><p>SPD ein Flop! Die Linke und AFD nicht als Opposition existent. Die FDP best&auml;tigt in einem Gesetzesantrag von18.06.2020, dass es keine Notlage mehr gibt, will aber, und das als liberale Partei, die Sonderregelungen gerne weiter fortschreiben. Die Gr&uuml;nen und CDU\/CSU treiben mit aller Macht die Aufl&ouml;sung des Nationalstaates und eine Zerst&ouml;rung der wirtschaftlichen und damit auch politischen Souver&auml;nit&auml;t. Und jetzt sitzen Sie in ihrem &ldquo;Studierzimmer&rdquo; und stellen Forderungen auf, w&auml;hrend andere auf der Stra&szlig;e ihren Arbeitsplatz riskieren? Von &ldquo;Aufstehen&rdquo; habe ich keine Pr&auml;senz auf den Demonstrationen wahr genommen, nur von Ihnen zu Recht ger&uuml;gte halbseidene Videos.<\/p><p>Mein Fazit: Ihr Lagerdenken ist kontraproduktiv, die Parteien alle gescheitert, es bleibt nur noch die Selbstorganisation der B&uuml;rger als Motor dringender Bremskr&auml;fte hinsichtlich der neoliberalen Welt Neuordnung,&nbsp;wie auch der zukunftsf&auml;higen gesellschaftlichen Umgestaltung.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThorsten He&szlig;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>In seinem Artikel vom 19.8.2020 bewertet Albrecht M&uuml;ller die Berliner Gro&szlig;demonstrationen von Querdenken und demokratischer Widerstand grunds&auml;tzlich positiv. Gleichzeitig stellt er die Frage nach der programmatischen Ausrichtung der neuen Bewegung. Aus seiner Sicht steht die Bewegung in der Pflicht sich abzugrenzen, gegen rechts au&szlig;en, esoterische und andere aus seiner Sicht problematische Tendenzen. Konkret aber m&ouml;chte er wissen, ob die demokratische Widerstandsbewegung f&uuml;r eine solidarische Gesellschaft einsteht oder f&uuml;r ein Weiter so in der Spur des Neoliberalismus. Hierzu m&ouml;chte ich anmerken, dass die Frage aus meiner Sicht falsch gestellt ist und den Charakter der demokratischen Widerstandsbewegung verkennt. Wenn die letzten Monate eines gezeigt haben, dann in Gestalt der Einheitsfront der Parteien von links bis rechts das totale Versagen der repr&auml;sentativen Demokratie. Gezeigt hat sich in bitterster Weise, dass die Karrieristen aller politischen Parteien jederzeit in der Lage sind, eine &bdquo;Querfront&ldquo; zu bilden gegen die Interessen der Bev&ouml;lkerung. Hier und nicht bei einer parteiprogrammatischen Ausrichtung muss daher jede wirkungsvolle demokratische Erneuerung ansetzen.<\/p><p>Querdenkern\/demokratischer Widerstand<br>\nDie zentralen Inhalte tr&auml;gt die Bewegung n&auml;mlich schon in ihren Namen: demokratisch, Widerstand, denken. Dabei beruft sich die Bewegung auf das Grundgesetz, man k&ouml;nnte auch sagen auf das uneingel&ouml;ste Versprechen unserer Verfassung. Dieses uneingel&ouml;ste Versprechen ist die Verfassungsdiskussion, die 1989 verweigert wurde, und die Annahme dieser Verfassung durch einen Volksentscheid. Dar&uuml;ber hinaus ist die Forderung nach direktdemokratischer Beteiligung eine der zentralen Forderungen der demokratischen Widerstandsbewegung. Wer demokratischen Widerstand in dieser Weise einfordert, der ist wohl eher nicht in Gefahr, sich mit den Freiheits-Phrasen abspeisen zu lassen, die Albrecht M&uuml;ller aus den 70er Jahren anf&uuml;hrt. Das Denken muss frei sein oder besser gesagt, die Freiheit des Denkens gilt es zu erringen. Unter den Bedingungen, die uns heute aufgezwungen werden, ist dies bereits ein Akt des Widerstands, ganz im Sinne des Widerstandsrechts, das unser Grundgesetz vorsieht. Somit geht die Forderung nach programmatischen Festlegungen, die Albrecht M&uuml;ller stellt, an der Sache vorbei. Die radikale Forderung nach echter Demokratie, so wie sie im Grundgesetz angelegt ist, geht programmatisch &uuml;ber das radikalste Parteiprogramm weit hinaus. Die Erm&ouml;glichung von echter Demokratie ist der eigentliche revolution&auml;rer Akt, denn sie legt den Staat in die H&auml;nde der Bev&ouml;lkerung, und sie transportiert dabei eine vollkommen andere, unbekannte Botschaft: Auf unser eigenes Denken kommt es an, jede, jeder tr&auml;gt Verantwortung f&uuml;r die Gesellschaft, Verantwortung ist delegierbar, aber nicht bedingungslos und nicht absolut. Was das bedeutet, wird gerade heute schmerzhaft und offensichtlich deutlich, da der Staat sich wiederum anma&szlig;t, absolute Macht auszu&uuml;ben.<\/p><p>Moritz Klingmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nich kann nur unterstreichen, dass Sie schreiben, es w&auml;re gut, wenn die Bev&ouml;lkerung demonstriert.<\/p><p>Es ist 1 vor 12 in meinen Augen, wir m&uuml;ssen froh sein, dass die Bev&ouml;lkerung sich wehrt.<\/p><p>Es ist nicht die Zeit jetzt schon Programme zu fordern, auch nicht die Zeit unter der Lupe zu schauen, ob sich vielleicht ein AFD- W&auml;hler unter den Demonstranten befindet.<\/p><p>Abgesehen davon ist die AFD eine Partei, die bei uns im Bundestag zugelassen ist &hellip;<\/p><p>Ich habe einige Demonstrationen von querdenken besucht, mir ist nichts Rechtes, nichts Nazim&auml;&szlig;iges aufgefallen.<\/p><p>Vielleicht gab es einmal eine Reichsflagge kann durchaus sein.<\/p><p>Die Mehrheit waren jedoch ganz normale B&uuml;rger, die gegen die Einschr&auml;nkung der b&uuml;rgerlichen Freiheitsrechte angetreten sind, gegen eine Gesundheitsdiktatur, gegen eine totalit&auml;re &Uuml;berwachungsgesellschaft.<\/p><p>Und es ist einfach unfair dieser demonstrierenden Mehrheit gegen&uuml;ber, sie immer und immer wieder als Nazis und Rechte zu bezeichnen.<br>\n&nbsp;<br>\nDiese Mehrheit ist bisher oft nicht politisch gewesen.<\/p><p>Auch die Protagonisten sind keine Politprofis.<\/p><p>Sie wehren sich gegen die Grundrechteeinschr&auml;nkung, sie wollen dass das Grundgesetz restituiert wird, sie wollen echte Demokratie.<\/p><p>Im Gegensatz zur Antifa handelt es sich hier nicht um organisierte Einheiten, mit programmatischen festgezurrten Zielen, es gibt keine Kader.<br>\n&nbsp;<br>\nIch f&uuml;r meinen Teil bin jedem Teilnehmer dankbar, der mit auf die Stra&szlig;e geht, jedem.<\/p><p>Und ich bin querdenken dankbar, dass sie diese Menge an Menschen mobilisieren k&ouml;nnen.<\/p><p>Das ist doch zu begr&uuml;&szlig;en.<br>\n&nbsp;<br>\nIch finde, man sollte die Bestrebungen der Demonstranten mit allen Kr&auml;ften schon aus egoistischen Gr&uuml;nden unterst&uuml;tzen.<\/p><p>Und jetzt nicht schon bevor man wirklich Zeichen f&uuml;r Politik und Geldeliten setzen kann, diese Str&ouml;mung wieder kanalisieren und auseinanderdividieren.<\/p><p>Und nicht kleinlich Haare in der Suppe suchen. Die Kritik sollte hilfreich und konstruktiv sein.<\/p><p>Und man sollte ganz tief in die Kiste mit den Bonbons der Anerkennung greifen und sie jetzt medial ganz gro&szlig;z&uuml;gig verteilen, wenn man Positives erkennt.<\/p><p>Die Qualit&auml;tsmedien machen es querdenken schon schwer genug. Die Kritik wegen rechts und Nazis ist die Keule, die sie schon die ganze Zeit herausholen.<br>\n&nbsp;<br>\nVielen Dank f&uuml;r Ihre tollen Nachdenkseiten und Ihnen alles Gute.<br>\nDr. Christine Born<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diesen ausgezeichneten Beitrag, der eigentlich von jeder Nachrichtenredaktion, die sauber analysiert, zu erwarten w&auml;re.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nReinhold Lang<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, lieber Herr Berger, <\/p><p>Ihre Beitr&auml;ge, die vom 13.8.und 19.8.v.Jens Berger und Ihre Bem&uuml;hungen um Klarheit , bes.nach der &ldquo;Querdenker-Demo&rdquo; in Berlin v.1.8., Herr M&uuml;ller, und die Leserbriefreaktionen darauf habe ich mit gro&szlig;em Interesse verfolgt und m&ouml;chte darauf antworten, als Beitrag zur Selbstkl&auml;rung und , wenns geht, auch um etwas Aufkl&auml;rung. <\/p><p>Direkter Anla&szlig; meiner &Uuml;berlegungen ist der Brief v.J.Dennerlein, einer der 3, die Sie, H.M&uuml;ller, zun&auml;chst am 23.8. ver&ouml;ffentlichten. Er zeigt, was f&uuml;r viele Reaktionen auf die Pandemie-Ma&szlig;nahmen und die vereinheitlichte Medien&ouml;ffentlichkeit typisch ist: eine m.E.zu starke Vereinfachung und Generalisierung der Schuldzuweisungen. Da ist h&auml;ufig davon zu lesen und auch in Debattenbeitr&auml;gen zu h&ouml;ren, da&szlig; alle Parteien gleich (korrupt) seien, da&szlig; es keine Opposition mehr gebe, die Gewaltenteilung abgeschafft sei und wir quasi schon in einer Diktatur lebten. In der Konsequenz wird dann gleich ein anderes Staatsmodell, eine neue Geldwirtschaft (nach dem Zusammenbruch des bestehenden Finanzsystems) und neue Formen von B&uuml;rgerdemokratie herbeigesehnt. <\/p><p>An diesen Beobachtungen und W&uuml;nschen mag manches verst&auml;ndlich und w&uuml;nschenswert sein, vieles bleibt aber (notwendigerweise ) vage und ressentimentgeladen. Ich m&ouml;chte ein St&uuml;ck zur&uuml;ckgehen und folg.&Uuml;berlegungen zu bedenken geben: <\/p><p>Als studierter Politologe habe ich mich seit langem mit Parteiengeschichte, speziell der Arbeiterbewegung, besch&auml;ftigt. Aus der Zeit der 60er Jahre ist mir eine Studie in Erinnerung (den Autor habe ich vergessen), die sich mit dem Strukturwandel der Parteien vor 1914, bes.der SPD besch&auml;ftigte. <\/p><p>Die zentrale These des Autors lautete sinngem&auml;&szlig;: Mit dem Aufbau einer Parteib&uuml;rokratie , parallel der Gewerkschaftsb&uuml;rokratie als Kind der SPD, und deren Hineinwachsen in die parlamentarische Routine (bei den Gewerkschaften ist das die Gew&ouml;hnung an die Sozialpartnerschaft mit ihren Verhandlungsritualen um Lohnerh&ouml;hungen u.&auml;.m.) hat sich Anpassungsproze&szlig; an die von den Herrschenden diktierten Regeln vollzogen. Dadurch ist &ndash; nach den Erfahrungen der Illegalit&auml;t unter den Bismarckschen Sozialistengesetzen bis 1890 ein Bewu&szlig;tsein unter den Funktion&auml;ren: da&szlig; das legale Funktionieren der eigenen Organisationen incl.der herausgehobenen bezahlten Funktionstr&auml;ger wichtiger ist als die Revolution. Sie sahen den Bestand ihrer Organisationen und der in ihnen gewachsenen Privilegien, die ihnen einen zufriedenen, kleinb&uuml;rgerlichen lebensstil garantierten, durch &ldquo;revolution&auml;re&rdquo; Experimente bedroht. <\/p><p>Es waren besonders die Gewerkschaftsfunktion&auml;re, die sich in der Diskussion um den politischen Massenstreik am Vorabend des 1.Weltkrieges am vehementesten gegen dieses politische Druckmittel zur Abwendung des Krieges wendeten (siehe: Rosa Luxemburg, Massenstreik und Gewerkschaften). (siehe auch Jakob&nbsp; Riedel, in &ldquo;der Funke&rdquo; v.21.5.2018: &ldquo;Hauptamtliche Funktion&auml;re kamen zunehmend in den Genu&szlig; von Privilegien und verdienten eines Mehrfaches eines durchschnittlichen Facharbeiterlohns&rdquo;; auf Wikipedia zu finden!). Man mu&szlig; sich vergewissern: Das bezieht sich auf das Kaiserreich vor 1914 &ndash; und hat sich daran etwas ge&auml;ndert ? <\/p><p>Eduard Bernstein als Begr&uuml;nder des Revisionismus (der Marxschen Klassenanalyse und Revolutionstheorie) formulierte die Notwendigkeit der schrittweisen Reformen im bestehenden pol.System. Ein abstraktes &ldquo;Staatsbewu&szlig;tsein&rdquo; trat an die Stelle einer konkreten Analyse der Klasseninteressen und der Machtverh&auml;ltnisse in Staat und Gesellschaft. (siehe dazu Wolfgang Abendroth, mein gesch&auml;tzter Politiklehrer in Marburg in den 60er Jahren : Aufstieg und Krise der deutschen Sozialdemokratie ). Die Verankerung der SPD in parteinahen Massenorganisatu&iacute;onen wie den Konsumgenossenschaften, den Arbeitersportvereinen, -gesangsvereinen u.a.taten ein &Uuml;briges, um die Utopie von der Befreiung der Bedr&uuml;ckten und Beladenen als ferne Hoffnung aufrechtzuerhalten. <\/p><p>Aus dieser Staatsn&auml;he und Staatstreue, die sich aus den bitteren Erfahrungen des preu&szlig;ischen Obrigkeitsstaates und den gescheiterten Revolutionen bes.v.1848 speisten, erkl&auml;rt sich letztlich die Zustimmung zu den Kriegskrediten 1914, der &ldquo;Burgfrieden&rdquo; mit Kaiser, Generalit&auml;t und der herrschenden Bourgeoisie. Der sp&auml;ter aufkommende Slogan &ldquo;Wer hat uns verraten &ndash; Sozialdemokraten&rdquo; ist eben kein pers&ouml;nlicher Verrat &uuml;belwollender, sozial aufgestiegener Apparatschiks, sondern ein (fast) notwendiger Proze&szlig; einer institutionellen Anpassung. Das setzte sich bruchlos nach &rsquo;45 fort. Die Integration in Landesregierungen, in die B&uuml;rokratie von Arbeitslosenversicherungen, Arbeits&auml;mtern, Wohlfahrtsorganisationen u.a.f&uuml;hrte nun im Nachkriegsdeutschland dazu, da&szlig; mancherorts der Staat mit der SPD&nbsp; verschmolz. Die Posten werden seitdem &ldquo;vererbt&rdquo;. O.Scholz ist somit der ideale Kandidat f&uuml;r diese B&uuml;rokratie und deren Funktionstr&auml;ger. <\/p><p>Ich w&uuml;rde aufgrund dieser historischen Entwicklung eher von INSTITUTIONELLER KORRUPTION sprechen. <\/p><p>Diese Prozesse, die im Grunde f&uuml;r alle gr.B&uuml;rokratien gelten, betreffen auch andere Parteien, deren Protagonisten mal umst&uuml;rzlerisch gedacht und auch gehandelt haben und dann umgedreht wurden, als sie &ldquo;erwachsener&rdquo; wurden, oder sich selbst umgedreht haben. Gut nachzuvollziehen an VIPs, die in &auml;rmlichen Verh&auml;ltnissen aufgewachsen sind und den unb&auml;ndigen Ehrgeiz entwickelten aufzusteigen, einen Platz an der Sonne zu ergattern. Ich verweise immer gern an Bespiele wie Herbert Wehner, Gerhard Schr&ouml;der (der Mann mit den Cuba-Zigarren), Joschka Fischer (vom Turnschuhminster zum staatsm&auml;nnisch-eloquenten Verteidiger des status quo), und nat&uuml;rlich auch &ldquo;unsere&rdquo; Angela M. (das &ldquo;M&auml;dchen aus dem Osten&rdquo;, H.Kohl). Die Bourgeoisie sucht sich offenbar gern diejenigen &ldquo;Volksvertreter&rdquo;, die was gut zu machen haben, die gern ihre Vergangenheit hinter sich lassen wollen. <\/p><p>Auch die Linke ereilt nach und nach dies Schicksal, jedenfalls diejenigen, die sich von der Parlaments- und Regierungsarbeit einlullen lassen, zu immer mehr (faulen) Kompromissen neigen und um jeden Preis mitregieren wollen. <\/p><p>Dabei darf man nicht &uuml;bersehen, welch machtvolle Bedeutung die kulturelle Lebenseinstellung hat, das gesamte Umfeld, das &uuml;berlegene Auftreten und der Habitus des Gro&szlig;b&uuml;rgertums (in Deutschland sogar noch des Adels, der nach vor&uuml;bergehender teilenteignung wieder zu neuen Pfr&uuml;nden gekommen ist), aus denen sich der Klassend&uuml;nkel, die Verachtung der &ldquo;Armen&rdquo;, der &ldquo;Bittsteller&rdquo; immer aufs neue speist &ndash; dies in den Augen der Empork&ouml;mmlinge bzw,derer, die es gern sein w&uuml;rden. Wie sehr der (oft unbewu&szlig;te, jedenfalls uneingestandene) Wunsch, auf gleicher Stufe zu stehen wie diejenigen, die schon immer oben standen, das ihr ganzes Verhalten pr&auml;gt. Die Literatur ist voll von diesen Typen. <\/p><p>Heutzutage sind die Zuckerbrote verlockender und vielf&auml;ltiger und entsprechend der Verlust von Privilegien schmerzhafter als in der Weimarer Republik oder gar vor 1914. (Nicht zuletzt resultiert der anhaltende Widerstand der CSU gegen die Wahlrechtsreform aus dieser Furcht, Posten, Einkommen und Einflu&szlig; zu verlieren.) <\/p><p>Fazit: Aus dieser Einsch&auml;tzung darf m.E.nicht der Schlu&szlig; gezogen werden, da&szlig; nun alle Parteien korrupt seien und die parlamentarische Demokratie ersetzt werden m&uuml;&szlig;te etwa durch Formen der direkten Demokratie. Schlie&szlig;lich verteilt sich der Lobbyismus und verteilen sich die Spenden an Parteien h&ouml;chst unterschiedlich. Und auf kommunaler Ebene bleibt engagierten B&uuml;rgern immer noch ein hohes Ma&szlig; an Mitgestaltungsm&ouml;glichkeit. <\/p><p>Ich m&ouml;chte als Beispiel von vielen engangierten Autoren, die sich um Auswege aus der globalen Krise bem&uuml;hen, bes.Raul Zelik erw&auml;hnen, der in seinem neuen Buch (rezensiert in &ldquo;der Freitag&rdquo; v.23.7.20) einige beherzenswerte Ideen beisteuert : die Notwendigkeit der Regionalisierung und Dezentralisierung der Infrastruktur und Wirtschaftskreisl&auml;ufe und deren Kontrolle durch durch auf Zeit gew&auml;hlte R&auml;te. Seit langem sprechen wir von der notwendigen Rekommunalisierung der Einrichtungen der Daseinsvorsorge, ganz aktuell z.B.der Gesundheitsversorgung. <\/p><p>Im Bereich der Landwirtschaft denke ich an die Zusammenarbeit von Verbrauchern und Erzeugern (Solidarische Landwirtschaft). <\/p><p>Im Wohnungswesen an die Entmachtung der nur auf Profit getrimmten privaten Wohnungsgesellschaften und ihre &Uuml;berf&uuml;hrung in Formen, die eine effektive Mitsprache und Entscheidungsbefugnis f&uuml;r alle Bewohner garantieren. <\/p><p>Desgleichen m&uuml;&szlig;en die gro&szlig;en Medienkonzerne unter &ouml;ffentliche Kontrolle gestellt werden. Um wieder Meinungsvielfalt zu garantieren, darf es keine private Verf&uuml;gung &uuml;ber das Kapital und die Bestellung der einflu&szlig;reichen Posten ex kathedra geben. (Das &ldquo;Spiegel&rdquo;-Redaktionsstatut war und ist evtl.ein Vorbild f&uuml;r effektive Mitbestimmung ?). <\/p><p>Es gibt viel zu tun, packen wir&rsquo;s an. Pauschale Schuldzuweisungen helfen dabei nicht weiter, das ist meine &Uuml;berzeugung. Wir m&uuml;ssen &ldquo;Demokratie&rdquo; &uuml;ben, um sie wieder zu gewinnen. Im Moment leben wir in einer Art FASSADENDEMOKRATIE. Mich erinnert das an Heinrichs B&ouml;lls &ldquo;F&uuml;rsorgliche Belagerung&rdquo; v.1979; ein Sp&auml;twerk, das sich nach der &ldquo;Verlorenen Ehre von Katharina Blum&rdquo; mit der Kritik an der Medienberichterstattung besch&auml;ftigt. Die staatlichen Funktionstr&auml;ger &uuml;ben sich darin im Einklang mit den gr.Medien in der &ldquo;f&uuml;rsorglichen Belagerung&rdquo; der in&nbsp; ihren Augen Schutz bed&uuml;rftigen Untertanen. Insofern h&ouml;chst aktuell ! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en, <\/p><p>Holger Rohrbach, Ahrensburg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nobwohl Sie inhaltlich grunds&auml;tzlich perspektivisch auf dem richtigen Weg sind, erscheint mir Ihr heutiger Beitrag &ndash; zumindest zu diesem Zeitpunkt &ndash; fast ein wenig einen populistischen (NDS- popul&auml;ren) Charakter zu haben. ( Nicht eindeutig positionieren&hellip;eben immer NachDenken&hellip;)<br>\n&nbsp;<br>\nSie, als ehemaliger Medien erfahrener Wahlkampfmanager, m&uuml;ssten doch eigentlich nachvollziehen k&ouml;nnen, dass es zun&auml;chst einmal wichtig ist, die Menschen in diesem Land zu vereinen, die sich insgesamt gegen die autorit&auml;ren Ma&szlig;nahmen der Herrschenden in diesem Land wenden. Eben um &uuml;berhaupt eine kritische Masse zu erreichen. ( was hoffentlich schon l&auml;ngst passiert ist ).<br>\n&nbsp;<br>\nAus dieser Organisation sich der b&uuml;rgerlichen Freiheiten des Grundgesetzes verpflichtet f&uuml;hlenden B&uuml;rger, wird nun schon sichtbar eine Bewegung, die die wesentlichen Elemente der zu ver&auml;ndernden Parameter diese aktuellen Fassadendemokratie auch formulieren kann:<br>\n&nbsp;<br>\nIn Bezug auf die Einladung zur DEMO am 29.08.2020 in Berlin heisst es auf der Web-Side&nbsp; von &rdquo; Demokratischer Widerstand &rdquo; :<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ziel ist die Wiederherstellung verfassungsm&auml;&szlig;iger Grundrechte und die Erweiterung des Grundgesetzes um Volksentscheide und eine basisdemokratisch und transparent ausgehandelte Wirtschaftsrahmengesetzgebung.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Damit ist klar zum Ausdruck gebracht, dass es ein &rdquo; zur&uuml;ck &rdquo; und danach&nbsp; ein &rdquo; weiter so &rdquo; nicht geben soll und w&uuml;rde, wenn es denn das Volk nicht direkt entschiede.<\/p><p>Es w&auml;re sch&ouml;n, lieber Herr M&uuml;ller, wenn Sie den meisten Protagonisten der Bewegung zutrauen k&ouml;nnten, die f&uuml;r unsere Gesellschaft in ihrer Entwicklung von einer kapaitalistisch gepr&auml;gten ( neoliberalen ) Fassadendemokratie zu einer m&ouml;glichst realen ( sozialistischen ) Demokratie wichtigen Parameter irgendwann auch konkretisieren zu k&ouml;nnen.<\/p><p>In diesen o.g. Aussagen stecken so viel substanzielle M&ouml;glichkeiten dieses Land politisch nachhaltig ver&auml;ndern zu k&ouml;nnen:<\/p><p>U.a.:<\/p><ol>\n<li>Das deutsche Volk k&ouml;nnte sich endlich &ndash; &sect;146 GG&nbsp; &ndash; eine Verfassung geben.<\/li>\n<li>&Uuml;ber die Wirtschaftsordnung (u.a. Ver&auml;nderung\/ Aufhebung&nbsp; des Aktiengesetzes &ndash; kein Fremdkapital in Unternehmen &ndash; , F&ouml;rderung regionaler (nachhaltiger ) Wirtschaftsaktivit&auml;ten, Zerschlagung von privaten Medien, Zerschlagung des Finanzkapitalismus, damit einhergehend ausk&ouml;mmliche L&ouml;hne und Renten )&nbsp; k&ouml;nnten sich essentielle Ver&auml;nderungen ergeben, die wesentliche (geo-) politische Auswirkungen nach sich ziehen k&ouml;nnten und zu aus meiner Sicht politisch wertvollen Ergebnissen f&uuml;hren k&ouml;nnten.<\/li>\n<li>Der &rdquo; Verlust &rdquo; der Schutzmacht USA und &rdquo; Verlust &rdquo; der in diesem Land stationierten Atomraketen. Logisch w&auml;re dann der Austritt aus der NATO und die Proklamation eines neutralen deutschen Staates ( h&auml;tten wir 1953 schon haben k&ouml;nnen, wenn Adenauer nicht am Rockzipfel des Finanzkapitalismus gehangen h&auml;tte ). Dem gegen&uuml;ber st&uuml;nde der Gewinn einer Kooparation mit Russland, wie sie Wladimir Putin schon 2000 und 2007 &ouml;ffentlich angeboten hat.<\/li>\n<li>Die R&uuml;ckkehr zu einer nationalen &ndash; evtl.Gold gedeckten &ndash; W&auml;hrung, die u.a. den Export-Weltmeister beerdigen und den (europ&auml;ischen) Handelspartnern Luft zum Atmen geben w&uuml;rde.<\/li>\n<li>Der uns&auml;glichen parlamentarischen Fassadendemokratie ein Ende zu bereiten.<\/li>\n<li>Den notwendigen &ouml;ffentlich &ndash; rechtlichen Rundunk basisdemokratisch reformieren.<\/li>\n<\/ol><p>&nbsp;<br>\nSicherlich merken Sie, sehr geehrter Herr M&uuml;ller, wie viel m&ouml;gliche Substanz hier in eineinhalb Zeilen vorhanden ist&hellip;.<br>\n&nbsp;<br>\nAuch ist zu erw&auml;hnen, dass Ihr Wunsch nach konventioneller Positionierung der Parteien\/ der politischen Richtung in links oder rechts Geschichte ist. Aus meiner Sicht &ndash; mit einem despektierlichen Unterton &ndash; kritisieren Sie den Wunsch, diese Blockade &uuml;berwinden zu wollen.<br>\n&nbsp;<br>\nEine Opposition im Parlament findet de facto nicht statt. Sie pers&ouml;nlich sprechen &ouml;ffentlich von Unterwanderung und Fremdbestimmung der SPD und vermutlich auch der &rdquo; Linken &ldquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nDie SPD bringt es fertig, mit der vermeintlich &rdquo; linken &rdquo; Doppel-Spitze den &rdquo; rechten &rdquo; Kanzlerkandidaten zu k&uuml;ren, den diese selbst als Teil einer Doppel-Spitze erfolgreich verhindert haben.<br>\n&nbsp;<br>\nLinke Demagogen k&ouml;nnen &uuml;berhaupt gar nichts mit dem Diskurs &rdquo; Freiheit UND Sozialismus&nbsp; &rdquo; anfangen und verschwurbeln sich intellektuell gebrandmarkt in st&auml;ndiges Geschwafel ihrer erlernten Theorien sozialwissenschaftlich &ndash; philosophischer Natur.<br>\n&nbsp;<br>\nIn Ihrem vermuteten Verst&auml;ndnis politischer Verortung, lieber Herr M&uuml;ller, gehe ich als&nbsp; &ldquo;Llinker &rdquo; durch, solange mein pazifiistisches Grundverst&auml;ndnis und mein Fabel f&uuml;r die sozial Schw&auml;cheren intakt bleibt.<br>\n&nbsp;<br>\nDas wird sich vermutlich tats&auml;chlich nie &auml;ndern. Meine Freiheit aber, wurde bisher nie zur Disposition gestellt .<br>\n&nbsp;<br>\nNun gehen gerade aber die &rdquo; Linken &rdquo; auf Distanz zur Freiheit.<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist im &uuml;brigen ein Hohn, dass Parteien wie die SPD, die Gr&uuml;nen und auch die &rdquo; Linkspartei &rdquo; nach meinem Verst&auml;ndnis als linke Parteien bezeichnet werden<br>\n&nbsp;<br>\nM.E. ist der Zeitpunkt gekommen, mit all diesem Quatsch zu brechen und somit auch allen Querfront-Attacken zu begegnen.<br>\n&nbsp;<br>\nIch habe tats&auml;chlich keine Lust mehr, mich von XY von der AFD zu distanzieren, der den Himmel als blau beschreibt und ich diesen tats&auml;chlich auch als blauen Himmel erkenne.<br>\n&nbsp;<br>\nInsofern kann ich Ihre Vorbehalte gegen die Aussagen des Herrn Thorsten Schulte nicht nachvollziehen. Auch ich merke ihm seine populistischen Interessen an und halte den Mann f&uuml;r einen Selbstdarsteller. Allerdings kann ich nicht erkennen, dass der als blau beschriebene Himmel grau sein soll. Oder wollen sie mir als &Ouml;konom erkl&auml;ren, dass Papiergeldw&auml;hrungen eine nachhaltigere Substanz als Edelmetalle haben ???<br>\n&nbsp;<br>\nIch w&uuml;rde mich sehr freuen, sehr geehrter Herr M&uuml;ller, wenn Sie die Freiheitsbewegung zu diesem Zeitpunkt als solche unterst&uuml;tzen k&ouml;nnten, ohne den strengen Ma&szlig;stab der vermeintlichen Erfordernis einer aktuellen Programmatik aufzuerlegen.<br>\n&nbsp;<br>\nTats&auml;chlich ist es aus meiner Sicht &ndash; Sie sind der Fachmann &ndash; eher schl&uuml;ssig, sich nicht klassisch politisch zu verorten, wenn denn zun&auml;chst ein breites Publikum angesprochen werden soll.<br>\n&nbsp;<br>\nGerade heute haben die NDS einen Beitrag von Willy Wimmer zu Wei&szlig;russland und den bekannten Ausschl&auml;gen &rdquo; westlicher Wertegemenschaft &rdquo; ver&ouml;ffentlicht. Als Anhang konnten man &ndash; sehr interessant &ndash; Wimmers Brief aus dem Jahr 2000 ( !!!! ) an Kanzler Schr&ouml;der finden&hellip;..<br>\n&nbsp;<br>\nLieber Herr M&uuml;ller, es wurde h&ouml;chste Zeit, dass etwas passiert &hellip;. und es passiert etwas !<br>\n&nbsp;<br>\nBitte &uuml;berlegen Sie sich, wie Sie und die NDS diese Bewegung unterst&uuml;tzen k&ouml;nnten, um dann &ndash; zu einem angemessenen Zeitpunkt &ndash; die erforderlichen Fragen zu stellen..<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e von<br>\nMichael Krater<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es w&auml;re sehr viel anzumerken. Nur so viel: <\/em><\/p><ul>\n<li><em>Wer meint, Freiheit allein reiche nicht, geht doch nicht auf Distanz zum wichtigen Wert Freiheit. Mit solchen Unterstellungen kommen wir nicht weiter.<\/em><\/li>\n<li><em>Direkte Demokratie, Basis Demokratie. Das sagt sich so leicht. Und die prinzipielle Polemik gegen Parlamentarismus w&auml;re auch zu hinterfragen.<\/em><\/li>\n<li><em>Und der Glaube an den Goldstandard &ndash; um Himmelswillen.<\/em><\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ihr Artikel \/Podcast &uuml;ber Querdenken hat mich ein wenig verwundert. W&auml;re es nicht naheliegend, zur Kl&auml;rung Ihrer Fragen das Gespr&auml;ch mit Michael Ballweg oder ggf. auch Markus&nbsp;Haintz zu suchen?<br>\n&nbsp;<br>\nDer bescheidene Einblick, den ich bei der Demo am 01.08. gewonnen habe ist folgender:<br>\n&nbsp;<br>\nEs waren sehr viele junge Menschen unterwegs. &Uuml;berraschender Weise sind mir aber auch viele Menschen begegnet, die deutlich &auml;lter sind als ich (Jahrgang 1962) und damit&nbsp;tendenziell&nbsp; bereits zur Risikogruppe geh&ouml;ren. Dass es um Freiheit im Allgemeinen geht, habe ich nicht wahrgenommen. Der&nbsp; Fokus lag m.E. auf der Freiheit, selbst entscheiden zu d&uuml;rfen. Es geht um das Recht auf eigenverantwortliches Handeln, was eigentlich eine Selbstverst&auml;ndlichkeit sein sollte, wenn man das Volk nicht f&uuml;r eine tumbe, gr&ouml;lende, grenzdebile Masse h&auml;lt. Aber genauso f&uuml;hlen sich die Menschen behandelt und &Auml;u&szlig;erungen wie die von Frau Esken verst&auml;rken diesen Eindruck.&nbsp; Das wichtigste gemeinsame Anliegen war aber meinem Eindruck nach der Frieden. Ich habe mich zeitweise gef&uuml;hlt, wie auf einer gro&szlig;en Friedensdemo. Ich habe&nbsp; &bdquo;stoppt Ramstein&ldquo;&nbsp; Plakate gesehen, jemand trug ein T-Shirt, das er mit dem Begriff &bdquo;Menschheitsfamilie&ldquo; hat bedrucken lassen und es wurde von den Organisatoren immer wieder die Polizei gelobt und um Verst&auml;ndnis f&uuml;r sie geworben, weil &nbsp;sie auch nur ihren Job machen w&uuml;rden. Neben einer gro&szlig;en Anzahl von Ordnern gab es ein Deeskalationsteam, um einen friedlichen Ablauf der Veranstaltung zu gew&auml;hrleisten.&nbsp; Bei der &ldquo;aufstehen&rdquo;-Bewegung von Sahra Wagenknecht habe ich nicht gefunden, was ich gesucht habe.&nbsp;Die&nbsp;Menschen, mit denen ich mich auf der Demo unterhielt, w&uuml;rde&nbsp;ich als &ldquo;Gesinnungsgenoss(inn)en&rdquo; bezeichnen. Das w&uuml;rde hei&szlig;en, den Demonstrierenden geht es neben dem Frieden durchaus auch um soziale Gerechtigkeit., was den Solidarit&auml;tsgedanken inkludiert. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ein nicht kleiner Anteil dieser Menschen eine politische Opposition sucht, die den Regierenden auf die Finger guckt und die Bev&ouml;lkerung nicht f&uuml;r dumm h&auml;lt und Medien, die sich&nbsp; Themen sachlich widmen und den Konsumenten entscheiden lassen, in welche Richtung seine Meinung tendiert. Zu erwarten, dass viele Menschen der Bewegung zustimmen k&ouml;nnten, wenn sie sich (noch) klarer positioniert, ist m.E. eine Illusion. Bereits vor meiner Abfahrt nach Berlin wurde ich von meinen Nachbarn gefragt, ob ich wirklich Seite an Seite mit Rechtsradikalen und Verschw&ouml;rungstheoretikern marschieren wolle. Als ich zwei Tage nach der Demo meine Verwandten traf, weigerte sich meine Schw&auml;gerin, mich zu umarmen, weil ich auf &ldquo;dieser Demo&rdquo; war, mein Bruder stellte mich zur Rede, warum ich so leichtfertig das Leben unseres 86j&auml;hrigen Vaters gef&auml;hrden w&uuml;rde. Das gleiche hatte mir zuvor bereits meine &auml;lteste Tochter vorgeworfen. Mein Neffe (24 J.) meinte, ich k&ouml;nne den Mundschutz ja auch &uuml;ber den Ohren&nbsp;tragen, da ich guten Argumenten ohnehin nicht zug&auml;nglich sei. Selbst meine Klavierlehrerin war gestern entsetzt, dass ich auf dieser Demo war, f&uuml;r die sei kein Verst&auml;ndnis habe.&nbsp;Keiner hat sich daf&uuml;r interessiert, wer sich mit welcher Gesinnung&nbsp;am 01.08. in Berlin getroffen hat, geschweige denn, warum wir gegen die drastischen Einschr&auml;nkungen demonstrieren.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSabine Kurzidim<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, sie haben mit diesem Beitrag den Nagel auf den Kopf getroffen, wof&uuml;r steht eigentlich der aktuelle anti Corona Ma&szlig;nahmen Protest auf den Stra&szlig;en? Eine Frage die sie in ihrem Beitrag leider offen lassen und deshalb hier eine m&ouml;gliche Antwort darauf.<\/p><p>Was wir im Zusammenhang mit diesen Protesten von den Medien gezeigt bekommen sind Leute die provokant &ouml;ffentlich die zwar durchaus zu hinterfragenden Verordnungen missachten, Schl&auml;ger die brutal auf Polizisten oder Busfahrer, die diese Verordnungen durchsetzen sollen eindreschen und Leute die sofort aggressiv reagieren wenn sie auf das Thema Maskenpflicht angesprochen werden und ich habe den Eindruck es werden immer mehr die nicht mehr bereit sind sich an &ouml;ffentliche Verordnungen zu halten. Das alles halte ich f&uuml;r keinen Zufall sondern f&uuml;r den Teil einer ausgekl&uuml;gelten Strategie.<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Was hier zum Beispiel &uuml;ber den Umgang der Demonstranten mit Polizisten behauptet wird, stimmt f&uuml;r Berlin nicht und auch f&uuml;r viele andere Demonstrationen der hier zur Debatte stehenden Organisationen.<\/em><\/p><p>Je absurder die politisch verordneten Ma&szlig;nahmen, umso mehr Menschen werden darin best&auml;rkt zivilen Ungehorsam zu &uuml;ben der dann allerdings all diejenigen best&auml;rkt die das zum Anlass nehmen um ihre eigenen Gesetze zu machen. P&ouml;belnde Fahrg&auml;ste in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln, die dem Begleitpersonal Schl&auml;ge androhen wenn sie auf die Maskenpflicht hingewiesen werden. &Ouml;ffentliche Gruppen die zeigen das man sich in der Gruppe nicht mehr an Verordnungen halten muss, &uuml;berforderte Polizisten die diesem Treiben tatenlos zusehen (m&uuml;ssen) und damit die Botschaft transportieren das der demokratische Staat nicht mehr in der Lage ist die &ouml;ffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Medial l&auml;sst sich das perfekt zur weiteren Steigerung des Angstpotentials in der breiten Bev&ouml;lkerung nutzen. Das alles wird letztendlich dazu f&uuml;hren das die Akzeptanz f&uuml;r einen starken Mann, der endlich wieder f&uuml;r Ordnung sorgt in der breiten Bev&ouml;lkerung steigt. Dann warten auf der einen Seite die H&ouml;cke Partei mit ihren erzkonservativen neoliberalen Professoren und auf der anderen Seite die CDU mit Friedrich Merz auf uns. Laut Naomi Klein l&auml;sst sich bekanntlich die neoliberale Lehre nur in einer Diktatur vollkommen durchsetzen.<\/p><p>Genau aus diesem Grund habe ich wenig Verst&auml;ndnis f&uuml;r diese Bewegung die scheinbar ohne konkretes Ziel agiert. Ich halte sie f&uuml;r eine neoliberal gesteuerte Bewegung die uns wieder einen Schritt n&auml;her an das eigentlich anvisierte Ziel, einer neoliberalen Diktatur f&uuml;hren soll. Diejenigen die hier wirklich kritische Fragen stellen sind da nur das Feigenblatt um diese Bewegung zu legitimieren instrumentalisiert von denjenigen, denen es eigentlich um das Aushebeln der demokratischen Ordnung geht.<\/p><p>Das alles ist nat&uuml;rlich nur eine Theorie, aber passt sie nicht perfekt zu dem was wir momentan tats&auml;chlich sehen? Ausbau der Polizeistrukturen, Total&uuml;berwachung und Schaffung vom &ouml;ffentlicher Akzeptanz f&uuml;r radikale Ma&szlig;nahmen der Machteliten.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r ihre unerm&uuml;dliche Arbeit f&uuml;r die Nachdenkseiten Herr M&uuml;ller.<\/p><p>Hochachtungsvoll Siegfried Thomas<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ihre im Unterton skeptische Frage: &bdquo;Querdenken &ndash; wohin, woher? Widerstand wogegen?&ldquo; mutet mich etwas seltsam an. Das &bdquo;woher?&ldquo; ist doch leicht beantwortet. Dank des Internets konnten medizinische Fachleute (Wodarg, Bagdi, Ioannidis, Langemann usw.) ihre, den Panikmachern der Regierung und des Mainstream-Einheitsbreis, entgegenstehende Expertise und&nbsp; Einsch&auml;tzung zum Corona-Virus einem interessierten Teil der Menschen nahebringen. Der ad personam hetzerischen und verleumderischen Reaktion des Mainstreams (Wirrk&ouml;pfe, Scharlatane usw.), dem Verweigern jeglicher kontroversen Diskussion, eigentlich eine Umm&ouml;glichkeit in einer Demokratie, folgte logischerweise die Gegenreaktion. Zur Bildung einer Gegen&ouml;ffentlichkeit ( Kommt Ihnen bekannt vor, lieber Herr Albrecht?) bedurfte es nur ein paar Personen mit Eigeninitiative und schon war &bdquo;Querdenken&ldquo; und &bdquo;Demokratischer Widerstand&ldquo; geboren und erhielt massenhaften Zulauf. Erst nur virtuell im Internet und letztlich auch zu 20 &ndash; oder 200 000-Tausenden auf der Stra&szlig;e. &bdquo;Wohin?&ldquo; &ndash; Nat&uuml;rlich wieder zur&uuml;ck zu normalen demokratischen Verh&auml;ltnissen und ganz sicher nicht zu der pl&ouml;tzlich offiziell proklamierten &bdquo;Neuen Normalit&auml;t&ldquo;. Das ist der Kern der ja auch von Ihnen im Prinzip positiv bewerteten Bewegung. Diese nun mit all den Problemen der &bdquo;normalen Normalit&auml;t&ldquo; zu befrachten, die sie ja zu recht aufz&auml;hlen, scheint mir wenig zielf&uuml;hrend. Und dass es in diesem bunten Haufen Regierungs- und Mainstreamungl&auml;ubiger auch einige merkw&uuml;rdige oder windige Typen gibt, Sie nannten explizit den Thorsten Schulte,&nbsp; -na und? Die &uuml;berwiegende Mehrheit ist das nicht.<\/p><p>So, und jetzt machen Sie mal sch&ouml;n mit den NDS weiter. Ich lese sie t&auml;glich gerne und mit Gewinn.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHans Beilhartz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>Die Einleitung Ihres Eintrages vom 19.08.2020 f&auml;ngt vielversprechend an. <\/p><p>Aber dann. Welche inhaltlichen und programmatischen Vorstellungen&nbsp; werden verfolgt? <\/p><p>Die Botschaft dieser Demonstration ist f&uuml;r mich ganz klar. Zun&auml;chst mal m&uuml;ssen die Einschr&auml;nkungen gegen diese &ldquo;Pandemie&rdquo; wieder aufgehoben werden. Vor allem die Maskenpflicht, vordergr&uuml;ndig an Schulen. Das Wichtigste ist doch endlich der Widerstand &uuml;berhaupt. <\/p><p>Diese Organisationen sind keine Parteien und das ist auch gut so. Wenn das nach Parteiarbeit aussehen w&uuml;rden k&ouml;nnte man nicht so viele Menschen auf die Stra&szlig;e holen. Denn die haben ihre Glaubw&uuml;rdigkeit endg&uuml;ltig verspielt. Egal welche!! <\/p><p>Machen wir einfach mal alles Schritt f&uuml;r Schritt und eins nach dem Anderen. <\/p><p>Zuerst Aufhebung aller Zwangsmassnahmen und dann muss sich nicht nur unser Land sondern ganz Europa neu aufstellen. <\/p><p>Was Sie mit dem Widerstand von 1972 meinen, ist mir schon klar und da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Da ging es n&auml;mlich darum, eine Partei gegen eine andere schlecht zu machen. <\/p><p>Richtig die Welt besteht nicht nur aus Corona und Lockdown. Ich pers&ouml;nlich w&uuml;rde es sehr begr&uuml;ssen, wenn man mal wieder kritisch auf andere Themen schauen k&ouml;nnte. Aber es ist eben das Thema, welches die Welt zurzeit beherrscht. Ein erneuter Lockdown w&auml;re auch das eng&uuml;ltige &ldquo;Aus&rdquo; unserer Wirtschaft und dann herrscht das Chaos. <\/p><p>Jedenfalls haben alle Beteiligten der &ldquo;Querdenken&rdquo; Bewegung ein gro&szlig;es Lob und unsere Achtung verdient. <\/p><p>Diese Demo in Berlin am 01.08. war einfach grandios und ich hoffe die n&auml;chste wird es auch. Wir stehen ganz am Anfang einer grossen Bewegung und&nbsp; sind noch lange nicht am Ziel. <\/p><p>Ich f&uuml;hle mich jedenfalls nicht mehr so hilflos diesen Machtstrukturen ausgesetzt. Das ist ist doch ein guter Anfang. Oder? <\/p><p>Auch bei Ihnen m&ouml;chte ich mich f&uuml;r Ihren unerm&uuml;dlichen Einsatz bedanken. Die Nachdenkseiten sind ein wichtiges Nachrichtenportal. <\/p><p>Ach so , noch etwas .Vielleicht k&ouml;nnen wir ja nach der n&auml;chtsten Demo den Damen und Herren in Br&uuml;ssel zeigen, wie Europa funktioniert. Das w&uuml;rde ich mir auch w&uuml;nschen. Vor allem aus der Schweiz und &Ouml;sterreich kam viel Anerkennung&nbsp; und am 29.08.&nbsp; werden viele Nationen dabei sein. Ich freue mich drauf. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e aus dem Rheinland, auch an das gesamte Team. <\/p><p>Gerda Keuter<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, und sehr geehrter Herr M&uuml;ller.<\/p><p>In Ihren sehr lesenswerten Artikeln beleuchten Sie die Situation um das Politikversagen in unserer gerade unter Notstandsverordnungen und Infektionsschutzgesetzgebung leidenden Demokratie. Karrierem&uuml;de und -karrieregeile Politikerinnen spielen mit den Befristungen eingeschr&auml;nkter Grundrechte und verl&auml;ngern mit Taschenspielertricks des Infektionsgeschehens dieselben. Die Bev&ouml;lkerung leidet unter den Ma&szlig;nahmen und Parteien und Medien tr&auml;umen um Neuverteilung der Macht den Wahlen entgegen. Opposition findet nur noch vor Gerichten und auf der Stra&szlig;e statt.<\/p><p>Das von Ihnen und den Nachdenkseiten praktizierte Opponieren, setzt mit dem Au&szlig;erparlamentarischen Corona Untersuchungsausschu&szlig; wichtige Akzente der medialen Bewegung gegen den Strom der Verdummung.<br>\nDamit sind Wohin und Woher ausreichend benannt: Grundrechte vollst&auml;ndig wiederherstellen, Bevormundung beenden. Das Weiter aus dem Desaster ergibt sich dann aus der Bewegung.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nL. Lippert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Es bringt wohl wenig, nach konkreten Vorstellungen zu fragen und dann zu zeigen, da ist nichts.<\/p><p>Wichtiger w&auml;re zu fragen: Widerstand warum? Warum ist das Vertrauen in die Regierung so gering, dass eine Unmuts&auml;u&szlig;erung gegen&uuml;ber einer bestimmten Regierungsma&szlig;nahme wichtiger ist als die Abgrenzung gegen&uuml;ber rechts. Da ist doch etwas schief gelaufen.<\/p><p>Andreas Elepfandt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>in ihrem Artikel &ldquo;Querdenken wohin, woher? Widerstand wogegen?&rdquo; fordern Sie die Bewegung zu mehr Programmatik auf und sich politisch eindeutig zu postionieren.<\/p><p>Ich glaube den meisten Menschen, die wie meine Frau und ich am 1.August in Berlin dabei waren und am 29. sich erneut einreihen werden, geht es prim&auml;r um die Beendigung des Spuks der Hygienediktatur.<\/p><p>Verordnungen, die das Grundgesetz au&szlig;er Kraft setzen, d&uuml;rfen das nur tempor&auml;r, m&uuml;ssen verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sein und st&auml;ndig auf ihre Notwenigkeit &uuml;berpr&uuml;ft werden. Sie wurden mit der Begr&uuml;ndung erlassen, einer &Uuml;berlastung unseres Gesundheitssystems vorzubeugen. Unser Gesundheitssystem wurde nicht &uuml;berlastet und eine &Uuml;berlastung ist nicht in Sicht. Die Verordnungen sind deshalb mit sofortiger Wirkung aufzuheben.<\/p><p>Ich denke diese S&auml;tze k&ouml;nnte jeder, der an den Demonstrationen teilgenommen hat unterschreiben. Einen weiteren Konsens braucht es erst mal nicht.<\/p><p>Das auf diesen Widerstand eine Parteigr&uuml;ndung folgen sollte, sehe ich nicht. Das aus Widerstand 2020 keine Partei geworden ist, ist vielleicht gut so.<br>\nMan hat an den &ldquo;Gr&uuml;nen&rdquo; gesehen, wie schnell eine Partei ihre Ideale verr&auml;t, wenn es um Macht und Geld geht (J.Fischer). Eine Demokratie, die auf Parteien basiert, halte ich mittlerweile nicht mehr f&uuml;r erstrebenswert. Was dabei rauskommt, sieht man buchst&auml;blich an jeder im Bundestag vertretenen Partei. In ihrer zynischen Korruptheit und Verlogenheit &auml;hneln sie sich alle. Die Coronakrise hat deutlich gezeigt, dass es keine Opposition gibt, wenn es darum geht Grundrechte au&szlig;er Kraft zu setzen. Wer vielleicht auf eine Renaissance der SPD hoffte, wurde als Covidiot bezeichnet und bekam einen O. Scholz als Kanzlerkandidat. &nbsp;Und die &ldquo;Linke&rdquo; kapiert nicht, dass sie in diesem Schauspiel nur die Rolle des Claqueurs zugewiesen bekam, was man nur begr&uuml;&szlig;en kann, denn ihr Aktivismus beschr&auml;nkt sich auf das Aufstellen von Automaten mit Masken drin (K.Kipping).<\/p><p>Den Artikel von Uli Gellermann habe ich gelesen. Ein Grundgesetz von unten halte ich durchaus f&uuml;r erstrebenswert, allerdings w&uuml;rde Ich nach Aufl&ouml;sung des Medienkartells f&uuml;r direkte Demokratie pl&auml;dieren, da das Konstrukt der Parteiendemokratie in diesen Sumpf gef&uuml;hrt hat.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Dennerlein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS,<\/p><p>Die Einordnung der Menschen, die sich in Berlin treffen, ist nicht einfach. Wir waren am 1.8. in Berlin, zun&auml;chst nur zur Beobachtung. Wir, meine Tochter und ich, sind beileibe nicht rechts. Zu mir: ich war in der 68er Bewegung als Trotzkistin und Mitglied eines Sponti-Asta aktiv. In der Folge war ich beruflich und famili&auml;r sehr ausgelastet und habe halt in der Hoffnung auf einen sozialen und &ouml;kologischen Wandel die Gr&uuml;nen gew&auml;hlt. Die gegenw&auml;rtige Corona-Politik wirft alle bisherigen Fixpunkte &uuml;ber den Haufen. Die Regierung hat die Gewaltenteilung abgeschafft, die Presse ist &uuml;berhaupt nicht mehr kritisch und die Gr&uuml;nen hei&szlig;en all das gut. Mein, unser Weltbild ist entwurzelt.<\/p><p>Nun zu der Demo. Es stimmt, es ist kein Konzept dahinter, es laufen auch Rechte und Spinner mit, aber die &uuml;berwiegende Mehrheit sind besorgte Menschen ohne politische Expertise, Ex-DDR B&uuml;rger, die sich in alten Verh&auml;ltnissen wiederfinden, Eltern gequ&auml;lter Sch&uuml;ler, Schwule und vor allem &auml;ltere Menschen, die sich nicht mit der &bdquo;neuen Normalit&auml;t&ldquo; abfinden wollen. Selbst meine 92j&auml;hrige Tante rebelliert, nat&uuml;rlich nicht auf einer Demo. Diese diffusen Bewegungen entstehen eben, wenn f&uuml;r eine erhebliche Anzahl der Bev&ouml;lkerung keine politische Repr&auml;sentanz mehr vorhanden ist. Was tun?<\/p><p>Von unserer Leserin W.P.-K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 21. August waren schon 3 Leserbriefe und eine Mail von Michael Ballweg ins Netz gestellt worden. Hier folgen jetzt weitere und sehr viele Lesermails zu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63881\">Albrecht M&uuml;llers Beitrag<\/a> zu den j&uuml;ngst stattgefundenen Demonstrationen. Er begr&uuml;&szlig;t, dass viele Menschen an Demonstrationen beteiligt sind und sieht darin ein &bdquo;positives Zeichen&ldquo;.<br \/> Viele Leserinnen und Leser der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64062\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,124,149,103,200],"tags":[],"class_list":["post-64062","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-demokratie","category-gesundheitspolitik","category-leserbriefe","category-soziale-bewegungen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64062","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64062"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64062\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64070,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64062\/revisions\/64070"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64062"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64062"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64062"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}