{"id":64080,"date":"2020-08-26T08:37:29","date_gmt":"2020-08-26T06:37:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080"},"modified":"2020-08-26T08:37:29","modified_gmt":"2020-08-26T06:37:29","slug":"hinweise-des-tages-3683","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h01\">Unterst&uuml;tzung des Aufrufs &ldquo;Solidarit&auml;t statt Schulterschluss mit Nazis&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h02\">Notstandsgesetze ohne Notstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h03\">Kurzarbeitergeld erh&ouml;hen und an Bedingungen kn&uuml;pfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h04\">&ldquo;Gesundheitspolitik wird inzwischen von Lobbyisten gesteuert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h05\">Der Verkehrsminister und Augustus Intelligence: Amthors Werk und Scheuers Beitrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h06\">Verhandlungsdesaster: Staatsgeld f&uuml;r AUA trotz Steuerflucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h07\">Trotz UN-Embargo: Airbus wartet t&uuml;rkische Milit&auml;rflugzeuge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h08\">KSK: Neue alte Probleme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h09\">Der Aufmarsch der KI-Systeme <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h10\">&bdquo;Inakzeptable Form der politischen Erpressung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h11\">Nawalny: Russische &Auml;rzte widersprechen der Charit&eacute;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h12\">US-Forderung nach Iran-Sanktionen abgelehnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h13\">Ein neuer &ldquo;Plan Colombia&rdquo;? Trump und Duque bauen Beziehungen aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h14\">Sicherheitskooperation zwischen USA und Taipeh ist eine &bdquo;dunkle Geschichte&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64080#h15\">Bundesregierung l&auml;sst sich von Saudi-Arabien und Better Than Cash Alliance Richtlinien f&uuml;r die Frauenf&ouml;rderung geben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Unterst&uuml;tzung des Aufrufs &ldquo;Solidarit&auml;t statt Schulterschluss mit Nazis&rdquo;<\/strong><br>\nBeschluss des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Parteivorstandes vom 24. August 2020<br>\nDIE LINKE unterst&uuml;tzt den gemeinsamen Aufruf gegen erneuten Marsch von &ldquo;Querdenken&rdquo; und Nazis am Samstag, den 29. August 2020, in Berlin.<br>\n(&hellip;) Am 29. August 2020 wollen noch mehr Anh&auml;ngerinnen und Anh&auml;nger von Verschw&ouml;rungserz&auml;hlungen, Rassistinnen und Rassisten, Islamfeindinnen und Islamfeinde, Antisemitinnen und Antisemiten, Holocaustleugnerinnen und Holocaustleugner sowie extreme Rechte von AfD, NPD bis hin zu Reichsb&uuml;rgerinnen und Reichsb&uuml;rgern, III. Weg und Nazihools nach Berlin kommen und die Gelegenheit eines ungeahnt gro&szlig;en Publikums nutzen. Das nicht genug, handeln sie ohne R&uuml;cksicht auf Gef&auml;hrdete &ndash; die Vergangenheit zeigt h&auml;ufig gro&szlig;e Menschenansammlungen ohne Abstand und Masken.<br>\nAuch wenn nicht alle Demonstrantinnen und Demonstranten Nazis sind: Hier erscheint das Potential einer neuen Pegida-&auml;hnlichen Stra&szlig;enbewegung. Dem ist entschieden entgegenzutreten&hellip;<br>\nSchon am 1. August haben einige von uns Proteste entlang der rechtsoffenen Aufzugstrecke und am nahegelegenen Mahnmal f&uuml;r die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma organisiert. Lasst uns am 29. August mehr, sichtbar und frech sein, um einen entschlossenen Gegenpol zu schaffen!<br>\nWir wollen nicht zulassen, dass Nazis unwidersprochen im Zentrum Berlins marschieren und rufen dazu auf, sich uns anzuschlie&szlig;en&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/partei\/parteistruktur\/parteivorstand\/2018-2020\/beschluesse\/detail\/news\/unterstuetzung-des-aufrufs-solidaritaet-statt-schulterschluss-mit-nazis\/%20\">Die Linke<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Unfassbar, dieser Aufruf der Linken. Wo treibt die Parteif&uuml;hrung hin? Bereits letzte Woche sorgten die &Auml;u&szlig;erungen von Dietmar Bartsch zur Au&szlig;enpolitik und insbesondere zur NATO f&uuml;r Aufregung und Verwunderung, ja sogar Emp&ouml;rung in der Friedensbewegung, wie untenstehender Aufruf derselben an die PdL belegt:<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Aufruf aus der Friedensbewegung an die Partei DIE LINKE.<\/strong><br>\n&hellip; Dietmar Bartsch. Seine &Auml;u&szlig;erungen zur Au&szlig;enpolitik bereiten uns &ndash; Menschen aus der deutschen Friedensbewegung &ndash; gro&szlig;e Sorgen um die letzte im Parlament vertretene Partei mit friedenspolitisch konsequenter Programmatik.<br>\nIn dem Interview geht es um die NATO-Orientierung der deutschen Au&szlig;enpolitik. Die NATO ist das Milit&auml;rb&uuml;ndnis, von dem aus die meisten und massivsten V&ouml;lkerrechtsverletzungen seit dem Ende des Kalten Krieges ausgegangen sind und ausgehen&hellip;<br>\nStatt gegen die brandgef&auml;hrliche NATO-Politik vorzugehen erkl&auml;rt Dietmar Bartsch in der Absicht, mit den Parteien, die die NATO-Politik mittragen, in eine Koalition gehen zu k&ouml;nnen, man sei &bdquo;am Ende des Tages (&hellip;) auch auf diesem Feld regierungsf&auml;hig&ldquo;. Er erg&auml;nzt, es sei absurd zu glauben, die Linken wollten eine Aufl&ouml;sung der NATO zur Voraussetzung f&uuml;r einen Regierungseintritt machen.<br>\nAuch in der Frage der Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr erkl&auml;rte Dietmar Bartsch eine sogenannte Diskussionsf&auml;higkeit seiner Partei. Bartsch verwies darauf, dass die Mitglieder seiner Fraktion in der Vergangenheit im Parlament schon unterschiedlich abgestimmt h&auml;tten. Es sei absurd, anzunehmen, Linke w&uuml;rden sich an dem Tag, an dem ihre Partei Regierungsverantwortung &uuml;bernehme &bdquo;in die Flugzeuge setzen und die Jungs zur&uuml;ckholen&ldquo;.<br>\nMit anderen Worten: Eins&auml;tze der Bundeswehr, die zur Destabilisierung ganzer Weltregionen und zu uns&auml;glichem Leid sowie letztlich zu einer Zuspitzung von Fluchtursachen und Fl&uuml;chtlingstrag&ouml;dien f&uuml;hren, sind f&uuml;r Mitglieder der F&uuml;hrungsspitze der Bundestagsfraktion der LINKEN (zuk&uuml;nftig) zustimmungsf&auml;hig.<br>\nDiese Politik, die im Gegensatz zum Programm der LINKEN steht, darf nicht in die Realit&auml;t umgesetzt werden. Sie dient nicht dem Frieden und widerspricht den Interessen der Menschen in den Kriegsgebieten und auch in unserem Land.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/frieden-links.de\/aufruf\/\">Frieden links<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Siehe dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63830\">Friedenspolitik der LINKEN in Gefahr<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Notstandsgesetze ohne Notstand<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Politik sollte sich darauf konzentrieren, einen dynamischen Re-Start der gebeutelten Branchen zu erm&ouml;glichen. Doch was erleben wir? Eine hingebungsvolle Debatte &uuml;ber Auflagen f&uuml;r Familienfeiern, Partyverbote und Untergrenzen f&uuml;r Bu&szlig;gelder &ndash; Letzteres ausgerechnet aus Bayern, wo man just mal ein paar hundert Tests verschusselt hat. Die CDU-Chefin pl&auml;diert f&uuml;r eine bundesweite Maskenpflicht am Arbeitsplatz, &ldquo;wenn damit die Schlie&szlig;ung ganzer Branchen verhindert werden k&ouml;nnte&rdquo;.<br>\nNichts gegen Masken im Bus oder am Buffet, aber zur Rettung ganzer Branchen &ndash; Gastronomie, Tourismus, Konzertveranstalter  &ndash; sollte einem nicht gerade eine weitere Pflicht einfallen. Und wenn denn doch alles so dramatisch ist: Eine Verpflichtung der Gesundheits&auml;mter, nach einem halben Jahr Pandemie bittesch&ouml;n nun auch am Wochenende vollst&auml;ndige und aktuelle Zahlen zu liefern, w&auml;re sicher vermittelbar &ndash; bundesweit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.e-pages.dk\/weserkurier\/120321\/article\/1196418\/2\/3\/render\/?token=a070350541d54a4b4ecb540655aaf771&amp;vl_platform=ios&amp;vl_app_id=com.newscope.weserkurier.PDFReader&amp;vl_app_version=4.2.0\">Weser-Kurier<\/a>\n<p><strong>dazu: Sch&auml;uble wittert gro&szlig;e Corona-Chance f&uuml;r EU: &ldquo;K&ouml;nnen Wirtschafts- und Finanzunion jetzt hinbekommen&rdquo;<\/strong><br>\nBundestagspr&auml;sident Sch&auml;uble sorgt mit seinen j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen f&uuml;r Aufruhr. Dass die Menschen so sehr mit der Corona-Krise besch&auml;ftigt seien, erkl&auml;rt der ehemalige deutsche Finanzminister zur &ldquo;gro&szlig;en Chance&rdquo; f&uuml;r die Europ&auml;ische Union. Der Wille zum &ldquo;Widerstand&rdquo; werde geringer.<br>\n&bdquo;Wir k&ouml;nnen die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen&rdquo;, erg&auml;nzte Sch&auml;uble nun in der Neuen Westf&auml;lischen in Sachen schwindender Widerstand.&ldquo;<br>\nUnd es ist keineswegs so, dass Sch&auml;uble frisch aus dem Urlaub zur&uuml;ckgekehrt, die Katze un&uuml;berlegt aus dem Sack lie&szlig;. Bereits Ende Juni verlieh er seiner Hoffnung mit ganz &auml;hnlichen Worten Ausdruck:<br>\n&bdquo;Wir k&ouml;nnen jetzt Dinge ver&auml;ndern, die wir in der Vergangenheit gerne ge&auml;ndert h&auml;tten, es aber nicht konnten oder wollten. Darin liegt die Chance&rdquo;, wurde Sch&auml;uble zitiert.<br>\nNeben der &ldquo;Wirtschafts- und Finanzunion&rdquo; geht es dem 77-J&auml;hrigen dabei auch um die EU-Sicherheitspolitik. Hier gehe es nun darum, dass Einstimmigkeitsprinzip endlich ad acta zu legen, um &ldquo;handlungsf&auml;higer&rdquo; zu werden.<br>\n&bdquo;Europa als Ganzes muss mehr Verantwortung &uuml;bernehmen, gerade auch in Sicherheits- und Verteidigungspolitik&rdquo;, erkl&auml;rte der CDU-Politiker der Zeitung aus Bielefeld.<br>\nGleichzeitig verwahrt sich der ehemalige Bundesinnenminister gegen eine pauschale Verurteilung der im &ouml;ffentlichen Diskurs ohnehin schon l&auml;ngst etwa als &ldquo;Corona-Leugner&rdquo;, &ldquo;Covidioten&rdquo; und &ldquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&rdquo; gebrandmarkten Kritiker der Corona-Ma&szlig;nahmen. Schlie&szlig;lich seien Proteste ja immer ein Hinweis darauf, dass es &ldquo;Kl&auml;rungsbedarf&rdquo; g&auml;be&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/105888-corona-krise-laut-schauble-chance\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kurzarbeitergeld erh&ouml;hen und an Bedingungen kn&uuml;pfen<\/strong><br>\nPressemitteilung von Susanne Ferschl, 25. August 2020<br>\n&bdquo;Wenn die Bundesregierung Milliarden an Steuergeldern aufwendet, damit die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit weiterhin das Kurzarbeitergeld auszahlen kann, dann hat sie auch die Verpflichtung, dieses an entsprechende Bedingungen zu kn&uuml;pfen. Neben einer Erh&ouml;hung des Kurzarbeitergeldes brauchen die Besch&auml;ftigten auch eine Garantie f&uuml;r die Zeit danach&ldquo;, kommentiert Susanne Ferschl, stellv. Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die Diskussion im Koalitionsausschuss &uuml;ber eine Verl&auml;ngerung des Kurzarbeitergeldes. Ferschl weiter:<br>\n&bdquo;Die Bedingungen, unter denen die Arbeitgeber Kurzarbeit in Anspruch nehmen k&ouml;nnen, geh&ouml;ren auf den Pr&uuml;fstand. Es muss in Zukunft ausgeschlossen sein, dass Besch&auml;ftigte mit Lohneinbu&szlig;en in Kurzarbeit geschickt werden, die Unternehmen aber gleichzeitig Milliarden an Boni und Dividenden aussch&uuml;tten. Betriebe mit Besch&auml;ftigten, die Kurzarbeitergeld beziehen, m&uuml;ssen verpflichtet werden, im Anschluss an die Bezugsdauer f&uuml;r mindestens ein Jahr betriebsbedingte K&uuml;ndigungen auszuschlie&szlig;en. Wie wichtig beides ist, f&uuml;hrt uns die Automobilindustrie anschaulich vor Augen.<br>\nDIE LINKE will zudem Unternehmen generell dazu verpflichten, ihre Mitarbeiter weiterzubilden. Daf&uuml;r ben&ouml;tigen Betriebs- und Personalr&auml;te ein zwingendes Mitbestimmungsrecht und die Besch&auml;ftigten einen Rechtsanspruch auf entsprechende Qualifizierung und Weiterbildung w&auml;hrend der Kurzarbeit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/kurzarbeitergeld-erhoehen-und-an-bedingungen-knuepfen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: DGB: Regelung zur Kurzarbeit jetzt verl&auml;ngern<\/strong><br>\n&ldquo;Es ist jetzt Zeit, die Regelung zur Kurzarbeit zu verl&auml;ngern. Das schafft Vertrauen&rdquo;, sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. Die von Bundesarbeitsminister Heil geplante Verkn&uuml;pfung von Kurzarbeit mit Weiterbildung sei grunds&auml;tzlich sinnvoll. &ldquo;Es gibt aber auch Branchen und Betriebe, die ausschlie&szlig;lich wegen Corona in Kurzarbeit sind und &Uuml;berbr&uuml;ckung brauchen&rdquo;, so Hoffmann.<br>\n&ldquo;Ich denke da an den Luftverkehr, Hotels, Teile von Gastronomie und Dienstleistungswirtschaft. Den Besch&auml;ftigten dort hilft Weiterbildung nicht wirklich. Ihre Betriebe ben&ouml;tigen Liquidit&auml;t, um durch die Krise zu kommen. Das ist auch ein Thema f&uuml;r den Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Das Wirtschaftsministerium muss daf&uuml;r ein Konzept vorlegt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++98ed4938-e5da-11ea-a556-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Gesundheitspolitik wird inzwischen von Lobbyisten gesteuert&rdquo;<\/strong><br>\nImpfstoffentwicklung und Medikamentenforschung: Im Zuge der Corona-Krise r&uuml;ckt die Pharmaindustrie in den Fokus. Der Pharmazeut Franz Stadler warnt allerdings, Profit gehe mittlerweile vor Gesundheit.<br>\nSeit Monaten forschen Wissenschaftler an einem Impfstoff gegen das Coronavirus, zus&auml;tzlich sollen immer neue Medikamente gegen Covid-19 wirksam sein. Gibt es einen Impfstoff, k&ouml;nnte ein Ende der Corona-Pandemie n&auml;her r&uuml;cken.<br>\nDoch die Pharmaindustrie ist l&auml;ngst nicht mehr nur von gesundheitlichen, sondern vielmehr von wirtschaftlichen Interessen getrieben, sagt der Apotheker und promovierte Pharmazeut Franz Stadler im Interview mit t-online.de. Er kritisiert, dass die zu schnelle Impfstoffentwicklung und -zulassung zu Fehlern im Verfahren und Risiken f&uuml;r die Patienten f&uuml;hren k&ouml;nnte. Er hofft aber auch, dass sich der Umgang mit Arzneimitteln durch die Pandemie ver&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/id_88450394\/apotheker-kritisiert-gesundheitspolitik-wird-von-lobbyisten-gesteuert-.html\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Verkehrsminister und Augustus Intelligence: Amthors Werk und Scheuers Beitrag<\/strong><br>\nDas von CDU-Politiker Philipp Amthor in der Bundesregierung beworbene Unternehmen Augustus Intelligence hat sich vor einem Expertengespr&auml;ch im Bundesverkehrsministerium Einfluss auf die Tagesordnung versprochen. Das geht aus Emails zwischen dem Ministerium und dem Unternehmen hervor, die t-online.de vorliegen. Ziel des Treffens am 26. September 2018 war laut Ministerium &ldquo;der Aufbau eines eigenen, hochrangigen Expertennetzwerks rund um die Einsatzm&ouml;glichkeiten von [K&uuml;nstlicher Intelligenz] im Mobilit&auml;tsbereich&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/id_88458908\/verkehrsminister-und-augustus-intelligence-amthors-werk-und-scheuers-beitrag.html\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verhandlungsdesaster: Staatsgeld f&uuml;r AUA trotz Steuerflucht<\/strong><br>\nTrotz Staatshilfen wollte die AUA Bonuszahlungen an ihr Management aussch&uuml;tten. Nach heftiger Kritik verzichtet der AUA-Vorstand jetzt doch auf seine Pr&auml;mie. Doch das ist nicht alles: Wie Recherchen zeigen, setzt die AUA auf Firmenkonstrukte in Steueroasen, um m&ouml;glichst keine Steuern zu bezahlen. Die AUA wurde also mit Steuergeld gerettet, obwohl sie selbst alles tut, um keine Steuern zu zahlen.<br>\nAls das AUA-Rettungspaket beschlossen wurde, war die Kritik gro&szlig;: Der Staat muss 150 Millionen Euro direkt zuschie&szlig;en, au&szlig;erdem bekommt die AUA einen staatlich garantierten 300 Millionen Euro Kredit. Im Gegenzug verpflichtete sich die AUA zu laschen Umweltauflagen. Staatsbeteiligung gab es &ndash; anders als in Deutschland &ndash; f&uuml;r das &ouml;sterreichische Steuergeld keine&hellip;<br>\nDer Staat hat damit auf Mitspracherechte im Unternehmen verzichtet und f&uuml;r das Steuergeld auch keine Arbeitsplatzgarantien erhalten. Heute zeigt sich, das war ein schwerer Fehler: Die AUA wollte an die F&uuml;hrungskr&auml;fte insgesamt 2,9 Millionen Euro an Bonuszahlungen aussch&uuml;tten. Gleichzeitig werden bis 2022 1.100 Mitarbeiter abgebaut und alle Besch&auml;ftigten m&uuml;ssen f&uuml;r die n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre auf bis zu 15 Prozent ihres Gehaltes verzichten. Die Kritik war gro&szlig;, weshalb der AUA Chef Alexis von Hoensbroech am Mittwoch auf Twitter bekanntgab, auf die Pr&auml;mie verzichten zu wollen.<br>\nAUA zahlt lieber Steuern in Malta als in &Ouml;sterreich &ndash; wird aber mit &Ouml;sterreichischen Steuergeld gerettet<br>\nDas war aber nicht die einzige Pleite von Kurz, Bl&uuml;mel und Co. Wie Recherchen zeigen, bedient sich die AUA einer Offshore-Konstruktion, um Steuern zu sparen&hellip;<br>\nDie AUA zahlt seit einem Jahrzehnt keine Gewinnsteuer in &Ouml;sterreich mehr<br>\nDie schwarz-gr&uuml;ne Regierung hat also mit hunderten Millionen Euro Steuergeld ein Unternehmen gerettet, das selbst alles daf&uuml;r tut, um keine Steuern in &Ouml;sterreich zu zahlen. Gleichzeitig sch&uuml;tten sich die AUA-Manager einen 2,9 Millionen Euro Bonus aus. Den Bonus trotz Krise begr&uuml;ndet der Konzern damit, dass dieser eine Pr&auml;mie f&uuml;r das Vorjahr sei. Der Bonus soll sich aus einem Gewinn von 19 Millionen Euro aus dem Jahr 2019 ergeben.<br>\nDer Gewinn existiert aber nicht nach &ouml;sterreichischen Bilanzierungskritieren sondern nur nach den &bdquo;International Financial Reporting Standards (IFRS)&ldquo;. Nach &ouml;sterreichischen Bilanzierungsregeln schrieb die AUA 2019 einen Verlust von 22 Millionen Euro&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/aua-bonuszahlungen-2020-steuern\/\">kontrast at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trotz UN-Embargo: Airbus wartet t&uuml;rkische Milit&auml;rflugzeuge<\/strong><br>\nAirbus unterst&uuml;tzt die t&uuml;rkischen Streitkr&auml;fte bei der Wartung von Transportflugzeugen, die nach Libyen fliegen. Die T&uuml;rkei bringt trotz UN-Embargo Waffen, R&uuml;stungsger&auml;t und S&ouml;ldner in das B&uuml;rgerkriegsland.<br>\nEs ist eines der wichtigsten au&szlig;enpolitischen Projekte der Bundesregierung: Besonders Au&szlig;enminister Heiko Maas hat sich im Jahr der deutschen EU-Ratspr&auml;sidentschaft die Vermittlung im Libyen-Krieg und die Durchsetzung des UN-Waffenembargos auf die Fahnen geschrieben.<br>\nDoch seit Kurzem haben die t&uuml;rkischen Streitkr&auml;fte eine regelrechte Luftbr&uuml;cke in das B&uuml;rgerkriegsland eingerichtet, bei der Europas Luftfahrtriese Airbus eine wichtige Rolle spielt. Der Konzern, dessen R&uuml;stungssparte in Ottobrunn bei M&uuml;nchen sitzt, wartet trotz Waffenembargo vor Ort in der T&uuml;rkei Transportflugzeuge des Typs A400M und h&auml;lt sie damit einsatzf&auml;hig f&uuml;r ihre Libyen-Missionen&hellip;<br>\n(&hellip;) UN: T&uuml;rkei bricht regelm&auml;&szlig;ig Waffenembargo<br>\nProblematisch ist das, weil die T&uuml;rkei regelm&auml;&szlig;ig das Waffenembargo f&uuml;r Libyen mit Lieferungen an ihre Verb&uuml;ndeten unterl&auml;uft. Das stellten die Vereinten Nationen bereits Ende 2019 in einem offiziellen Bericht f&uuml;r den Sicherheitsrat fest, dem bis Ende des Jahres auch Deutschland angeh&ouml;rt.<br>\nTats&auml;chlich gibt es etliche Indizien, dass die t&uuml;rkischen Streitkr&auml;fte im Libyen-Krieg mit ihren A400M-Maschinen kriegswichtige Fracht transportieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/report-muenchen\/airbus-tuerkei-libyen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>KSK: Neue alte Probleme<\/strong><br>\nBei der Entlassung des KSK-Soldaten Daniel K. gibt es offensichtlich Probleme. Dieser war bereits 2008 (!) mit einem Drohbrief an einen anderen Soldaten aufgefallen, in dem er u.a. &auml;u&szlig;erte: &bdquo;Ich beurteile Sie als Feind im Inneren und werde mein Handeln danach ausrichten, diesen Feind im Schwerpunkt zu zerschlagen. (&hellip;) Sie werden beobachtet, nein nicht von impotenten instrumentalisierten Diensten, sondern von Offizieren einer neuen Generation, die handeln werden, wenn es die Zeit erforderlich macht. (&hellip;) Es lebe das heilige Deutschland&ldquo;.<br>\nErnsthafte Konsequenzen hatte dieser Vorfall damals nicht, K. stieg sogar noch weiter innerhalb des KSK auf. Erst elf Jahre sp&auml;ter &ndash; im Februar 2019 sollte Daniel K. entlassen werden, weil dem MAD aufgefallen war, dass er mutma&szlig;lich rechtsextreme Bez&uuml;ge aufweise und Kontakte in die Reichsb&uuml;rgerszene habe.<br>\nEntlassen wurde er bis zum heutigen Tage immer noch nicht. Die Marbacher Zeitung berichtet: &bdquo;Im Streit um die Entlassung eines politisch in die Schlagzeilen geratenen fr&uuml;heren Offiziers des Kommandos Spezialkr&auml;fte (KSK) st&ouml;&szlig;t das Verteidigungsministerium auf juristische H&uuml;rden. Der Oberstleutnant muss nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Sigmaringen zun&auml;chst in der Bundeswehr weiterbesch&auml;ftigt werden, ist aber nicht im Dienst und &bdquo;KzH&ldquo; &ndash; Krank zu Hause. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat das Verteidigungsministerium in der vergangenen Woche Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof Baden-W&uuml;rttemberg gegen die Anordnung des Gerichts eingelegt.&ldquo; Daniel K. erh&auml;lt also weiter Bez&uuml;ge von der Bundeswehr &ndash; obwohl er schon (damals bereits zu sp&auml;t) vor 19 Monaten entlassen werden sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/08\/25\/ksk-neue-alte-probleme\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Aufmarsch der KI-Systeme<\/strong><br>\nWeitgehend unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit treibt die EU die Entwicklung von &ldquo;K&uuml;nstlicher Intelligenz&rdquo; (KI) und KI-basierten Milit&auml;rsystemen voran. Die Entwicklung vollautomatisierter Kampfsysteme (&ldquo;Killerroboter&rdquo;) r&uuml;ckt damit immer n&auml;her. Im Europaparlament regt sich Widerstand, doch das reicht nicht&hellip;<br>\nDigitalisierung und K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) gelten als Megathemen des 21. Jahrhunderts, auch auf EU-Ebene und dort leider besonders intensiv f&uuml;r den milit&auml;rischen Bereich. Strategisch geht es hier vor allem um die technologische F&uuml;hrung bei der Kontrolle der Netze und Daten, die auch in der Europ&auml;ischen Union in Zeiten zunehmender Gro&szlig;machtkonflikte als wichtiges Machtmittel in der heraufziehenden Tech-Geopolitik betrachtet wird.<br>\nNiederschlag findet dies unter anderem in den Bem&uuml;hungen, die europ&auml;ischen 5G-Player Ericson und Nokia insbesondere gegen&uuml;ber dem chinesischen Huawei-Konzern zu st&auml;rken, was bis hin zu den Forderungen reicht, den Konkurrenten g&auml;nzlich vom Aufbau des europ&auml;ischen 5G-Netzes auszuschlie&szlig;en.<br>\nDas systematische Abgreifen riesiger Datenmengen ist ein weiterer Bereich, dem auch von milit&auml;rischer Seite zunehmende Aufmerksamkeit gezollt wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/der-aufmarsch-der-ki-systeme\/amp\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Inakzeptable Form der politischen Erpressung&ldquo; <\/strong><br>\nLinke kritisieren bei Parteitag Neubau-Pl&auml;ne von Karstadt<br>\nWill die Signa-Holding Arbeitspl&auml;tze nur erhalten, wenn sie das Kaufhaus am Hermannplatz abrei&szlig;t? Kritiker vermuten das wegen einer Absichtserkl&auml;rung.<br>\n(&hellip;) Das Hauptthema an diesem Tag war Stadtentwicklung und der Umgang mit der Signa-Gruppe. Parteichefin Katina Schubert sprach erneut von &bdquo;Erpressungsstrategien&ldquo; der Galeria-Karstadt-Kaufhof-Gruppe gegen&uuml;ber dem Land. Am sp&auml;ten Nachmittag verabschiedete die Partei einen Dringlichkeitsantrag: Die Linke lehnt Pl&auml;ne der Signa-Gruppe ab, das Karstadt-Geb&auml;ude am Hermannplatz abzurei&szlig;en sowie den Bau von Hochh&auml;usern am Standort Kurf&uuml;rstendamm. Und am Standort Alexanderplatz soll es auch keine Hochhaus&uuml;berbauung geben.<br>\nAnfang August unterzeichneten das Land und Signa eine Vereinbarung, vier Standorte, die urspr&uuml;nglich geschlossen werden sollten, zu erhalten. Der Konzern sicherte zu, 500 Arbeitspl&auml;tze in den vier H&auml;usern im Ringcenter, in der M&uuml;llerstra&szlig;e, der Wilmersdorfer Stra&szlig;e und am Tempelhofer Damm zu sichern. B&uuml;rgermeister und Kultursenator Klaus Lederer warnte am Samstag Signa, die Vereinbarung sei &bdquo;kein Freifahrtschein&ldquo;. Sollte Signa die geplanten K&uuml;ndigungen nicht zur&uuml;cknehmen, f&uuml;hle man sich &bdquo;an diese Vereinbarung nicht gebunden&ldquo;&hellip;<br>\nDiese Erkl&auml;rung erschien p&uuml;nktlich zum Parteitag der Linken. Unterzeichnet wurde sie unter anderem von der Volksinitiative &bdquo;Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen&ldquo;, vom &bdquo;Syndikat-Kollektiv&ldquo; und der &bdquo;Initiative Hermannplatz&ldquo;. Lederer, Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Gr&uuml;ne) und der Regierende B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller (SPD) seien &bdquo;&uuml;ber jedes St&ouml;ckchen gesprungen, das Signa ihnen hingehalten hat&ldquo;, schreiben die Initiativen. Der Hermannplatz liege jetzt auf dem Tisch des neuen Stadtentwicklungssenators Sebastian Scheel (Linke), der entscheiden m&uuml;sse, &bdquo;ob er nun tats&auml;chlich verbindlich Fakten schaffen will&ldquo;.<br>\nVor ein paar Tagen wandten sich auch Bezirksverordnete von Linken und Gr&uuml;nen mit einem Protestbrief an den Regierenden, in dem sie von einer &bdquo;inakzeptablen Form der politischen Erpressung&ldquo; schrieben, sollte Signa die Arbeitspl&auml;tze nur dann erhalten, wenn die Bauinteressen durchgesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/inakzeptable-form-der-politischen-erpressung-linke-kritisieren-bei-parteitag-neubau-plaene-von-karstadt\/26118980.html\">Tagespiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nawalny: Russische &Auml;rzte widersprechen der Charit&eacute;<\/strong><br>\nDie Charit&eacute; spricht von einer Vergiftung durch einen Cholinesterase-Hemmer. Das l&auml;sst vielen Vermutungen die T&uuml;ren offen, so lange die Substanz nicht benannt wird&hellip;<br>\nUm welches Gift es sich handelt, konnten &ndash; oder wollten &ndash; die &Auml;rzte nicht sagen. Das l&auml;sst aber noch vieles offen &uuml;ber die Art der Vergiftung, wozu sich die &Auml;rzte nicht &auml;u&szlig;erten. Cholinesterase-Hemmer k&ouml;nnen &uuml;ber die Atmung, Hautkontakt oder Einnahme in den K&ouml;rper gelangen. Nawalny soll vom Geheimdienst auf der sibirischen Reise minuti&ouml;s &uuml;berwacht worden, auf dem Flughafen hatte er einen Tee getrunken, im Flugzeug aber nichts mehr zu sich genommen&hellip;.<br>\nWer l&uuml;gt?<br>\nGestern versicherten allerdings die &Auml;rzte aus der Klinik in Omsk, in der Nawalny zuerst eigeliefert und behandelt wurde, und das zust&auml;ndige Gesundheitsministerium noch einmal, dass Tests auf eine Vielzahl von synthetischen Substanzen, darunter auch Hemmer, bei Nawalny negativ ausgefallen seien. Bei Einlieferung habe es, sagte der Chef-Toxikologe Alexander Sabaev der Region Omsk, keine klinischen Hinweise auf eine Vergiftung durch Cholinesterase-Hemmer gegeben.<br>\nMan sei bereit, Proben von Nawalny an die deutschen Kollegen weiterzugeben. Man wird sehen m&uuml;ssen, ob das aufgegriffen wird bzw. wie ernst das Angebot ist. Zun&auml;chst hatten russische &Auml;rzte eine Vergiftung mit einer halluzinatorischen Substanz gesprochen. Letzte Diagnose war eine Stoffwechselst&ouml;rung als Ausl&ouml;ser. MRT-Scans sind schon &uuml;bergeben worden&hellip;<br>\nKritisch kann man anmerken, dass Nawalny, der als Kreml-Kritiker, Korruptionsaufkl&auml;rer und wichtiger Oppositionspolitiker dargestellt wird, auch seine dunklen Seiten als Populist hat. Er hatte rassistische und nationalistische Ton von sich gegeben, die aber nicht so ernst gemeint, und war auch bei den &ldquo;Russischen M&auml;rschen&rdquo; mitmarschiert. Aber das sollte nat&uuml;rlich nicht hindern, dass Menschen in Not geholfen wird. Man wird sich aber schon fragen k&ouml;nnen, warum Nawalny zum Gast der Bundeskanzlerin avancieren kann, w&auml;hrend die Bundesregierung Julian Assange im britischen Hochsicherheitsgef&auml;ngnis langsam zugrunde gehen l&auml;sst und keine Hilfe anbietet, seine Auslieferung an die USA zu unterbinden? Das sind die falschen Oppositionellen, denen Hilfe verweigert wird, w&auml;hrend den politisch interessanten mit allen Mitteln geholfen wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nawalny-Russische-Aerzte-widersprechen-der-Charite-4877851.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> siehe dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64036\">Gro&szlig;e Gef&uuml;hle f&uuml;r Nawalny &ndash; eisige K&auml;lte f&uuml;r Assange<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der T&auml;ter steht schon fest<\/strong><br>\nDeutsche Politiker fordern weitere Sanktionen gegen Moskau wegen Nawalny<br>\nW&auml;hrend die Bundeskanzlerin von Moskau im Fall Nawalny Aufkl&auml;rung fordert, haben sich viele deutsche Politiker bereits auf den Schuldigen festgelegt &ndash; und fordern weitere Sanktionen gegen Russland. Speziell Gegner von Nord Stream 2 nutzen den Fall zur Stimmungsmache&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/105944-taeter-steht-schon-fest-deutsche-politiker-fordern-sanktionen\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>US-Forderung nach Iran-Sanktionen abgelehnt<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des UN-Sicherheitsrates hat die Forderung der USA nach Einsetzung aller UN-Sanktionen gegen den Iran abgewiesen. Unter den 15 Mitgliedern des Gremiums gebe es keinen Konsens, daher sei er nicht in der Position, weitere Ma&szlig;nahmen hinsichtlich des US-Begehrs zu ergreifen, teilte Indonesiens Botschafter Dian Triansyah Djani am Dienstag mit. Indonesien hat derzeit den Vorsitz im Sicherheitsrat inne.<br>\n13 Mitglieder hatten am Freitag ihren Widerstand gegen die Forderung der USA erkl&auml;rt. Sie argumentierten, die USA beriefen sich auf einen im internationalen Atomabkommen von 2015 verankerten Mechanismus, nachdem unter bestimmten Bedingungen Sanktionen greifen. Die USA h&auml;tten aber dieses Abkommen 2018 einseitig aufgek&uuml;ndigt, daher sei ihr Vorsto&szlig; nichtig. Die USA dagegen argumentieren, sie h&auml;tten das Recht, diesen Mechanismus zu nutzen, da sie noch immer als Unterzeichner des Atomabkommens gef&uuml;hrt w&uuml;rden. Die USA hatten ihren Vorsto&szlig; unternommen, nachdem ihre Forderung im UN-Sicherheitsrat am 14. August abgelehnt wurde, das im Oktober auslaufende Waffenembargo gegen den Iran zu verl&auml;ngern. Nur die Dominikanische Republik hatte mit den USA gestimmt<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/385402.us-forderung-nach-iran-sanktionen-abgelehnt.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: USA gegen Iran: Die Uhr tickt<\/strong><br>\nDonald Trump heizt vor US-Pr&auml;sidentschaftswahl Konflikt mit Iran an. Mechanismus zur<br>\nWiedereinsetzung von Sanktionen aktiviert.<br>\nAm vorigen Donnerstag hat US-Au&szlig;enminister Michael Pompeo einen Brief an den Vertreter Indonesiens, das gegenw&auml;rtig den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten &shy;Nationen (UNSC) f&uuml;hrt, und an UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres &uuml;bergeben. Mit diesem f&ouml;rmlichen Akt teilte die US-Regierung mit, dass sie den Punkt elf der UNSC-Resolution 2231 vom 20. Juli 2015 f&uuml;r sich in Anspruch nimmt. Dieser erlaubt jedem Beteiligten (&raquo;Participant State&laquo;) des Wiener Abkommens vom 14. Juli 2015, das automatische Wiederinkrafttreten aller fr&uuml;heren Sanktionen des Sicherheitsrats gegen den Iran innerhalb der folgenden 30 Tage auszul&ouml;sen.<br>\nDer rechtliche Sachverhalt scheint auf den ersten Blick eindeutig. Es gibt nur einen Sch&ouml;nheitsfehler: Die USA sind kein Teilnehmer des Wiener Abkommens mehr, seit Pr&auml;sident Donald Trump am 8. Mai 2018 den R&uuml;ckzug aus allen Vereinbarungen bekanntgab. Die US-Regierung kann aus dem &raquo;Joint Comprehensive Plan of Action&laquo; (JCPOA) ebensowenig irgendwelche Rechte herleiten wie aus der Resolution 2231, an die sie sich nicht gebunden f&uuml;hlt und gegen deren Bestimmungen sie st&auml;ndig verst&ouml;&szlig;t&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/385043.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ein neuer &ldquo;Plan Colombia&rdquo;? Trump und Duque bauen Beziehungen aus<\/strong><br>\nIn Anlehnung an das ber&uuml;chtigte Aufr&uuml;stungsprogramm der 2000er-Jahre starten die USA und Kolumbien nun die Initiative &ldquo;Colombia crece&rdquo;<br>\nBogot&aacute;. Kolumbiens Pr&auml;sident Iv&aacute;n Duque hat den Beginn einer neuen Phase der bilateralen Beziehungen mit den USA erkl&auml;rt. Unter dem Titel &ldquo;Colombia Crece&rdquo; (Kolumbien w&auml;chst) wollen die Vereinigten Staaten im Laufe der kommenden Jahre mehrere Milliarden US-Dollar in den Andenstaat investieren. Das Programm beinhaltet Aspekte der &ldquo;l&auml;ndlichen Entwicklung, Ausweitung der Infrastruktur, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit&rdquo;. Kritiker sehen gerade in den letzteren Punkten ein potenzielles Pulverfass&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/08\/242760\/kolumbien-waechst\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sicherheitskooperation zwischen USA und Taipeh ist eine &bdquo;dunkle Geschichte&rdquo;<\/strong><br>\nDie chinesische Festlandbeh&ouml;rde f&uuml;r Taiwan-Angelegenheiten forderte die USA am Montag auf, das Ein-China-Prinzip zu befolgen und aufzuh&ouml;ren, die falschen Signale an die &bdquo;Unabh&auml;ngigkeitskr&auml;fte in Taiwan&rdquo; zu senden. Die Kommentare kamen, nachdem ein amerikanischer Diplomat an einer Gedenkveranstaltung zu einer Schlacht bei Kinmen in 1950er Jahren teilgenommen hatte. Diese Schlacht in den 1950er Jahren gilt als Ausl&ouml;ser der zweiten Krise in der Meerenge zwischen dem Festland und Taiwan. (&hellip;)<br>\nZhao Lijian, ein Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums, sagte auf einer Pressekonferenz am Montag, die sogenannte Geschichte der &bdquo;Sicherheitskooperation&rdquo; zwischen Washington und Taipeh sei eine &bdquo;dunkle Geschichte&rdquo; der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas und der Wiedervereinigung. &bdquo;Die 1,4 Milliarden Chinesen erinnern sich daran&rdquo;.<br>\nWeiter f&uuml;hrte Zhao aus: &bdquo;Wir fordern die USA eindringlich auf, sich strikt an das &sbquo;Ein-China-Prinzip&lsquo; und die Bestimmungen der Drei gemeinsamen Sino-US-Kommuniqu&eacute;s zu halten.&ldquo; Zudem sollten die USA damit aufh&ouml;ren, &bdquo;mit &sbquo;Tricks&lsquo; zu versuchen, die realen Beziehungen zwischen den USA und der Insel Taiwan zu verbessern&ldquo; sowie &bdquo;in der Taiwan-Frage mit dem Feuer zu spielen&ldquo; und &bdquo;falsche Signale an die separatistischen Kr&auml;fte der &sbquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&lsquo; zu senden, um die Beziehungen zwischen China und den USA sowie den Frieden und die Stabilit&auml;t &uuml;ber die Taiwanstra&szlig;e hinweg nicht ernsthaft zu sch&auml;digen&ldquo;, so Zhao.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2020-08\/25\/content_76634981.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bundesregierung l&auml;sst sich von Saudi-Arabien und Better Than Cash Alliance Richtlinien f&uuml;r die Frauenf&ouml;rderung geben<\/strong><br>\nDas frauenfeindlichste Regime dieser Erde hat mit Unterst&uuml;tzung der Better Than Cash Alliance der G20-Gruppe der wichtigsten Wirtschaftsm&auml;chte Richtlinien gegeben, wie sie Frauen finanziell besser erm&auml;chtigen k&ouml;nnen. Die Bundesregierung macht das mit. Dreister und zynischer kann man nicht zeigen, wie ehrlich es mit &ldquo;Finanzieller Inklusion&rdquo; gemeint ist.<br>\nFinanzielle Inklusion ist ein Tarnwort f&uuml;r das Zur&uuml;ckdr&auml;ngen des Bargeld. Von der US-Regierung haben sich die Regierungen der 20 m&auml;chtigsten L&auml;nder zu einer Globalen Partnerschaft f&uuml;r Finanzielle Inklusion (GPFI) zusammenspannen lassen, die dieses Ziel gemeinsam verfolgt. Die Better Than Cash Alliance ist &ldquo;Umsetzungspartner&rdquo;.<br>\nIn diesem Jahr hat die mittelalterliche Kopfab-Foltermonarchie Saudi Arabien den G20-Vorsitz. In diesem Land gilt es schon als Sensation, wenn Frauen das Recht zugestanden wird, Auto zu fahren. Und dummerweise haben sich die internationalen Bargeldabschaffer in letzter Zeit aus propgandistischen Gr&uuml;nden darauf verlegt, die finanzielle Eingliederung und Erm&auml;chtigung der Frauen in den Vordergrund zu stellen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/bargeld-widerstand\/saudi-gpfi\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-64080","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64080","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64080"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64080\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64082,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64080\/revisions\/64082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64080"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64080"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64080"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}