{"id":64297,"date":"2020-09-01T08:36:29","date_gmt":"2020-09-01T06:36:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297"},"modified":"2020-09-01T08:33:54","modified_gmt":"2020-09-01T06:33:54","slug":"hinweise-des-tages-3687","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h01\">Jeder Selbstst&auml;ndige hat Bedenken, wenn er zum Jobcenter muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h02\">Die Regierenden sollten zuh&ouml;ren &ndash; dem Volk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h03\">Mehr Wissensl&uuml;cken als Wissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h04\">Kita- und Schulschlie&szlig;ungen sowie andere Corona-Ma&szlig;nahmen beeintr&auml;chtigen das Wohlbefinden von Eltern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h05\">Arm, abgeh&auml;ngt, ausgegrenzt: Studie des Parit&auml;tischen belegt akute Mangellagen eines Lebens mit Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h06\">Gehaltsverhandlungen f&uuml;r &ouml;ffentlichen Dienst: Coronakrise erschwert Tarifverhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h07\">Die Verteilungsfrage ist zur&uuml;ck! Steuerpolitische Priorit&auml;ten aus gewerkschaftlicher Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h08\">Im transpazifischen Kalten Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h09\">Klimakiller Milit&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h10\">Kippt das Mordurteil gegen Zsch&auml;pe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h11\">Angela Merkel blockiert ein Lobbyregister f&uuml;r die Bundesregierung, mit peinlichen Ausreden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h12\">M&auml;rchen vom wei&szlig;en Ritter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h13\">Jens Spahn trifft auf w&uuml;tende Corona-Demonstranten: &bdquo;Wenn geschrien, gespuckt und gep&ouml;belt wird&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h14\">Es reicht! Nie wieder Sozialdemokrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64297#h15\">Westlinke mobilisieren gegen Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Jeder Selbstst&auml;ndige hat Bedenken, wenn er zum Jobcenter muss<\/strong><br>\nNoch immer kommt bei Millionen Soloselbstst&auml;ndigen kaum Hilfe an. Catharina Bruns ist in der Krise zu einer Stimme der Branche geworden, die bislang keine Lobby hat &ndash; und erkl&auml;rt die Ursachen der Misere.<br>\nSPIEGEL: Frau Bruns, die Bundesregierung wird viel gelobt f&uuml;r Ihr Corona-Krisenmanagement. Wie sehen Selbstst&auml;ndige das?<br>\nBruns: Aufseiten der Bundesregierung zeigt sich ein eklatantes Unverst&auml;ndnis, was die Belange und Lebensrealit&auml;t von Selbstst&auml;ndigen angeht. Man sieht das deutlich an den Soforthilfen, die zwar gezielt f&uuml;r diese Berufsgruppe ins Leben gerufen wurden, die aber so schlecht ausgestaltet wurden, dass sie weitgehend unwirksam bleiben. Die Politik l&auml;sst sich in der Krise feiern und behauptet: &ldquo;Niemand wird vergessen&rdquo;. Aber gerade bei Selbstst&auml;ndigen l&ouml;st sie das Versprechen &uuml;berhaupt nicht ein. Der Frust ist gro&szlig;.<br>\nSPIEGEL: Was ist nach Ihrer Meinung falsch gelaufen?<br>\nBruns: Es ist kein Verst&auml;ndnis vorhanden, wie Selbstst&auml;ndigkeit funktioniert. Mein Eindruck ist: Gerade wird alles getan f&uuml;r die Erhaltung von fest angestellten Arbeitspl&auml;tzen, die Beantragung des Kurzarbeitergeldes wird erleichtert, der Betrag erh&ouml;ht, die Dauer verl&auml;ngert. Was v&ouml;llig fehlt, ist ein &auml;hnliches Signal an Soloselbstst&auml;ndige. Die bekommen gesagt: F&uuml;r Euch gibt es die Grundsicherung, Hartz IV. Da fehlt eindeutig die Anerkennung und Wertsch&auml;tzung f&uuml;r einen Lebensentwurf, der in Zukunft immer wichtiger wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/corona-hilfen-wir-soloselbstaendige-fallen-bei-der-politik-immer-hinten-runter-a-9e44f1db-248f-4705-a5a3-ddd96d0d9cce%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><strong>dazu: Alleingelassen in der Krise<\/strong><br>\nUm mit &ldquo;Wumms&rdquo; aus der Corona-Krise zu kommen, hat Berlin f&uuml;r viele Branchen Hilfspakete in Milliardenh&ouml;he bereitgestellt. Eine Gruppe f&uuml;hlt sich alleingelassen: die Solo-Selbstst&auml;ndigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/zdfzoom\/zdfzoom-alleingelassen-in-der-krise-100.html%20\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine Reportage &uuml;ber die sozialen und &ouml;konomischen Verw&uuml;stungen, die der Lockdown und die Corona-Zwangsma&szlig;nahmen gerade bei den Solo-Selbst&auml;ndigen angerichtet haben und noch anrichten. Vor diesem Hintergrund ist die best&auml;ndige Diffamierung von Menschen, die vielleicht auch aus Sorge um ihre berufliche Existenz am Samstag in Berlin gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen demonstriert haben, durch eine im gem&uuml;tlichen Home Office sitzenden und materiell bestens abgesicherten journalistischen Elite unertr&auml;glich. W&uuml;tend macht allerdings die v&ouml;llige Ignoranz der politischen Elite etwa in Gestalt des Wirtschaftsministers Peter Altmaier, dessen Ministerium kaltschn&auml;uzig darauf verweist, man k&ouml;nne doch Hartz IV beantragen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Regierenden sollten zuh&ouml;ren &ndash; dem Volk<\/strong><br>\nNach den Corona-Demos ist nun die Zeit f&uuml;r Dialoge gekommen. An Runden Tischen sollte die Regierung mit Experten aus unterschiedlichen Disziplinen diskutieren.<br>\nGenau vor 30 Jahren hatten sich die DDR-Proteste bereits von der Stra&szlig;en an den Runden Tisch verlagert. Der Runde Tisch, Symbol des Dialogs auf Augenh&ouml;he, war notwendig geworden, weil sich die politischen Funktion&auml;re nicht mehr mit den B&uuml;rgern besch&auml;ftigten. Der Runde Tisch, Symbol des Dialogs auf Augenh&ouml;he, war notwendig geworden, weil sich die politischen Funktion&auml;re nicht mehr mit den B&uuml;rgern besch&auml;ftigten. Eine &auml;hnliche Institution w&auml;re auch in der Corona-Debatte der n&auml;chste sinnvolle Schritt: Runde Tische mit &Auml;rztinnen, &Ouml;konomen, Sozialp&auml;dagogen, Juristinnen und Technologie-Expertinnen sollten die Corona-Politik unterst&uuml;tzen. Die Regierenden sollten zuh&ouml;ren &ndash; nicht so sehr den Lobbyisten, sondern dem Volk. Denn das &bdquo;Herz der Demokratie&ldquo; schl&auml;gt nicht in einem steinernen Koloss wie dem Reichstag. Es schl&auml;gt in jedem einzelnen Menschen, den es vor einer Pandemie zu sch&uuml;tzen gilt; und dessen Freiheitsrechte unver&auml;u&szlig;erlich sind.<br>\nIm Grundgesetz steht der allgemeing&uuml;ltige Leitsatz, dass niemand wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religi&ouml;sen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden d&uuml;rfe. Das ist ein klarer und einfacher Ma&szlig;stab. Es ist ein gro&szlig;er und komplexer Auftrag, den das Grundgesetz formuliert. Er kann nur von allen gemeinsam verteidigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-regierenden-sollten-zuhoeren-dem-volk-li.102079%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Kommentar spricht einige bedenkenswerte Aspekte bez&uuml;glich der Corona-Demos an. Ein grunds&auml;tzliches Problem ist sicher die gro&szlig;e Heterogenit&auml;t des Protestes, die sich auch in dem erw&auml;hnten gro&szlig;en Spektrum der Redebeitr&auml;ge wiederspeigelt und die weit von einheitlichen und zielgerichteten Forderungen entfernt sind. Sehr gut ist der Hinweis auf die Einrichtung eines Runden Tisches in dem endlich alle Auswirkungen der Epidemie in allen Aspekten diskutiert werden und dies nicht einer Handvoll der Bundesregierung genehmer Experten &uuml;berlassen bleibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mehr Wissensl&uuml;cken als Wissen<\/strong><br>\nNicht richtig ist jedoch, die erfolgten Ma&szlig;nahmen und Schlie&szlig;ungen als Ursache daf&uuml;r anzusehen, dass Deutschland mit seinen Fall-, Hospitalisierungs- und Sterbezahlen so glimpflich davongekommen ist. Wir m&uuml;ssen uns eingestehen, dass wir nicht wissen, wieso das gelungen ist. Die Wissensl&uuml;cken sind gr&ouml;&szlig;er als das Wissen.<br>\nGerade die vielf&auml;ltigen nationalen Vergleiche suchen bis heute vergeblich nach schl&uuml;ssigen Erkl&auml;rungen, warum in &auml;hnlichen L&auml;ndern einerseits &auml;hnliche Ma&szlig;nahmen zu unterschiedlichen Infektions- und Sterbezahlen f&uuml;hren, andererseits sehr unterschiedliche Ma&szlig;nahmen jedoch keine gravierenden Unterschiede bei den Infektionen und Todesf&auml;llen zeigen. Besonders sichtbar ist das bei den unterschiedlichen Vorschriften zum Maskentragen zwischen &Ouml;sterreich, Deutschland und D&auml;nemark &ndash; oder auch bei einem Vergleich mit Schweden.<br>\nGenauso wenig wie die Wissenschaft hat die Politik dazu beigetragen, dass heute ein stabiles Wissensger&uuml;st bez&uuml;glich des Einsatzes von Masken, Abstand halten, Desinfektion und Testen existiert. &Uuml;ber das logistische Versagen, Masken in ausreichender Anzahl vorr&auml;tig zu haben oder Tests anzubieten und die Ergebnisse in akzeptabler Zeit zur&uuml;ckzumelden, m&uuml;ssen nicht viele Worte verloren werden.<br>\nSchwerwiegender ist die weitgehende oder v&ouml;llige Konzeptlosigkeit vor allem mit Blick auf Maskenvorschriften oder die Auswahl der Personen, die einen Test bekommen. Tats&auml;chlich wirken Masken, Abstand und Tests eher wie ein Bermudadreieck des Erkenntnisgewinns denn als Quelle f&uuml;r belastbares Wissen f&uuml;r notwendige, einschneidende Entscheidungen, die das Leben der Bev&ouml;lkerung betreffen. Das h&auml;ufige &Auml;ndern der Vorschriften bei Maskenpflicht und Testangeboten ist nicht die Folge von fundiertem Wissen, sondern der Ausdruck von Hilflosigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Debatte-um-Corona-Massnahmen\/!5707742\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es gibt durchaus sozio-&ouml;konomische Indikatoren, die Erkl&auml;rungsans&auml;tze &uuml;ber die unterschiedliche Schwere des Epidemieverlaufes liefern. Etwa der Ausbau und die Qualit&auml;t des Gesundheitswesens, sowie der Zugang der Bev&ouml;lkerung dazu, als auch der generelle Gesundheitszustand der Bev&ouml;lkerung und der Anteil der in absoluter Armut lebenden Bev&ouml;lkerung. Gerade in Brasilien und den USA sind der Zustand der Gesundheitssysteme und der Zugang dazu klare Indikatoren f&uuml;r den schweren Verlauf der Epidemie. Auch das besonders betroffene Italien hat eine seit zwei Jahrzehnten w&auml;hrende Privatisierungs- und K&uuml;rzungswelle des &ouml;ffentlichen Gesundheitssystems hinter sich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kita- und Schulschlie&szlig;ungen sowie andere Corona-Ma&szlig;nahmen beeintr&auml;chtigen das Wohlbefinden von Eltern<\/strong><br>\nDie Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung des Corona-Virus haben gro&szlig;e Einschr&auml;nkungen des allt&auml;glichen Lebens mit sich gebracht. F&uuml;r viele Eltern waren insbesondere die Schlie&szlig;ungen von Kitas und Schulen eine Herausforderung. Mit vor und w&auml;hrend der Corona-Pandemie erhoben Befragungsdaten kann nun gezeigt werden, dass die Zufriedenheit mit dem Leben im Allgemeinen und speziell mit dem Familienleben sowie der Kinderbetreuung im Mai und Juni 2020 insbesondere bei Frauen mit jungen Kindern im Haushalt deutlich gesunken ist. [&hellip;]<br>\nDie bundesweiten Einschr&auml;nkungen zur Eind&auml;mmung des Corona-Virus haben das Leben der Menschen seit Mitte M&auml;rz 2020 stark ver&auml;ndert. Mit den fl&auml;chendeckenden Schlie&szlig;ungen von Kindertageseinrichtungen (Kitas) und Schulen brachen f&uuml;r die meisten Familien mit Kita- und Schulkindern zentrale Betreuungs- und Bildungsangebote weg. Gleichzeitig hat die Politik von einer Betreuung durch die Gro&szlig;eltern abgeraten, womit vielfach eine weitere Betreuungsm&ouml;glichkeit ausfiel, die h&auml;ufig als Notfallbetreuung genutzt wird. Zwar d&uuml;rfen Kinder mit dem neuen Schuljahr wieder in die Kitas und Schulen, eine R&uuml;ckkehr zu einem Regelbetrieb wie vor Corona ist dies jedoch nicht, wenn beispielsweise an die unterschiedlichen Hygienepl&auml;ne gedacht wird.<br>\nViele Eltern waren nach Inkrafttreten der Einschr&auml;nkungen im Home-Office, viele sind es auch jetzt noch. In systemrelevanten Berufen oder auch an anderen Arbeitspl&auml;tzen sind Eltern dagegen weiter ihrer Erwerbst&auml;tigkeit nachgegangen (z.B. M&uuml;ller et al. 2020). Gleichzeitig mussten sich die meisten mit der Schlie&szlig;ung und auch bei der Teil&ouml;ffnung im Mai um ihre Kinder k&uuml;mmern. Andere Eltern waren durch Kurzarbeit oder gar Jobverlust zus&auml;tzlich von wirtschaftlichen Sorgen und Problemen betroffen &ndash; Lebensumst&auml;nde, die das subjektive Wohlbefinden stark und nachhaltig beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnen. Andererseits haben die Beschr&auml;nkungen des &ouml;ffentlichen Lebens zu einer Entschleunigung des Alltags bei einigen Familien gef&uuml;hrt: Eltern hatten in manchen F&auml;llen mehr Gelegenheiten, um Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Dies k&ouml;nnte sich auch positiv auf die Zufriedenheit mit dem Familienleben ausgewirkt haben.<br>\nAbgesehen von m&ouml;glichen Effekten von Kita- und Schulschlie&szlig;ungen auf Kinder (siehe z.B. UKE Hamburg, 2020, W&ouml;&szlig;mann et al., 2020) ist es zur Bewertung der gesamtgesellschaftlichen Kosten der Corona-Ma&szlig;nahmen neben vielen Aspekten auch wichtig, zu betrachten, wie sich Kita- und Schulschlie&szlig;ungen auf Eltern auswirken &ndash; insbesondere auch mit Blick auf die Abw&auml;gung m&ouml;glicher &ouml;ffentlicher Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung einer zweiten Infektionswelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2020\/08\/kita--und-schulschliessungen-sowie-andere-corona-massnahmen-beeintraechtigen-das-wohlbefinden-von-eltern\">&Ouml;konomenstimme<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arm, abgeh&auml;ngt, ausgegrenzt: Studie des Parit&auml;tischen belegt akute Mangellagen eines Lebens mit Hartz IV<\/strong><br>\nDie derzeit gew&auml;hrten Leistungen in Hartz IV sch&uuml;tzen nicht vor Armut, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Forschungsstelle des Parit&auml;tischen Gesamtverbands. Im Ergebnis fehlt es den Betroffenen insbesondere an Geld f&uuml;r eine ausgewogene, gesunde Ern&auml;hrung und auch ein Mindestma&szlig; an sozialer, politischer und kultureller Teilhabe ist entgegen der verfassungsrechtlichen Vorgaben nicht gew&auml;hrleistet, so die Befunde. Der Parit&auml;tische kritisiert scharf, dass die Bundesregierung bisher keinerlei Bereitschaft erkennen l&auml;sst, die finanzielle und soziale Lage von Hartz IV-Beziehenden zu verbessern. Gerade in der aktuellen Krisensituation bedeute der Alltag mit Hartz IV existenzielle Not. Neben einer grunds&auml;tzlich endlich bedarfsgerechten Anhebung der Regels&auml;tze seien daher sofortige finanzielle Hilfsma&szlig;nahmen erforderlich, fordert der Verband.<br>\n&bdquo;Hartz IV sch&uuml;tzt nicht vor Armut, sondern manifestiert sie. Millionen Menschen sind von der gesellschaftlichen Wohlstandsentwicklung abgekoppelt, ausgegrenzt und werden immer weiter abgeh&auml;ngt&ldquo;, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/arm-abgehaengt-ausgegrenzt-studie-des-paritaetischen-belegt-akute-mangellagen-eines-lebens-mit-hart\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gehaltsverhandlungen f&uuml;r &ouml;ffentlichen Dienst: Coronakrise erschwert Tarifverhandlungen<\/strong><br>\nMehr Lohn f&uuml;r Krankenpfleger, Kita-Erzieherinnen, Busfahrer? Die Gewerkschaften fordern bei den Tarifverhandlungen 4,8 Prozent mehr Lohn &ndash; doch angesichts leerer Kassen ist keine Einigung in Sicht. [&hellip;]<br>\nVKA-Pr&auml;sident Ulrich M&auml;dge verwies vor Verhandlungsbeginn auf die geringeren Einnahmen der Kommunen als Folge der Coronakrise und betonte, es gebe nichts zu verteilen. Ein Arbeitgeberangebot ist &uuml;blicherweise erst zur dritten Tarifrunde im Oktober zu erwarten. [&hellip;]<br>\nWarnstreiks mit &ouml;ffentlich sichtbaren Protesten als Druckmittel werden wegen der Abstands- und Hygieneregeln erschwert. Auf Gro&szlig;kundgebungen unter Pandemiebedingungen will Verdi-Chef Frank Werneke verzichten. Aber auch mit 1,5 Meter Abstand k&ouml;nne protestiert werden. Und Arbeitsniederlegungen k&ouml;nne es ohnehin geben, denn: &ldquo;Das Wesen des Streiks ist, dass man nicht arbeitet. Dass kann in verschiedenen Formationen stattfinden.&rdquo; Werneke: &ldquo;Wir wollen keine Eskalation, das setzt aber voraus, dass die Arbeitgeber zu einem sehr fr&uuml;hen Zeitpunkt ein konstruktives Angebot vorlegen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/corona-krise-erschwert-tarifverhandlungen-fuer-oeffentlichen-dienst-a-7f497356-955b-47d7-be0b-d6bbf444dff6%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Verteilungsfrage ist zur&uuml;ck! Steuerpolitische Priorit&auml;ten aus gewerkschaftlicher Sicht<\/strong><br>\nMit der Corona-Krise kehrt die Verteilungsfrage zur&uuml;ck ins Zentrum der Steuerpolitik &ndash; auch und gerade auf Ebene der Europ&auml;ischen Union. Progressive Steuerpolitik wird dadurch nicht nur einfacher durchzusetzen, sondern auch notwendiger. Um die perspektivisch anstehenden Budgetkonsolidierungen wachstumsfreundlich und gerecht zu gestalten, braucht es weitere steuerpolitische Fortschritte auf EU-Ebene. Zentral ist ein gemeinsamer Mindeststeuersatz f&uuml;r Unternehmensgewinne. Richtig ausgestaltet wirkt er nicht nur gegen die Steuertricks der Konzerne, sondern auch gegen den systematischen Steuerwettbewerb der Mitgliedstaaten, dem zentralen steuerpolitischen Dilemma der Europ&auml;ischen Union.<br>\nDie Steuerpolitik in der EU gr&uuml;ndet auf einem fundamentalen und bislang ungel&ouml;sten Dilemma: dem Spannungsverh&auml;ltnis zwischen einem gemeinsamen Binnenmarkt und 27 unterschiedlichen Steuersystemen. Der Binnenmarkt garantiert den freien Kapitalverkehr und f&ouml;rdert grenz&uuml;berschreitende wirtschaftliche Aktivit&auml;ten. Diese bringen die nationalen Steuerverwaltungen aber immer st&auml;rker in die Defensive. Nicht nur weil die Verwaltung immer komplexer und anf&auml;lliger f&uuml;r (legale und illegale) Tricksereien wird, sondern auch weil die Steuerpolitik in einen organisierten Steuerwettbewerb getrieben wird, der die steuerpolitische Souver&auml;nit&auml;t der Mitgliedstaaten systematisch untergr&auml;bt und jede progressive (steuerpolitische) Agenda schon im Keim erstickt.<br>\nDie Mainstream-Politik, z. B. in Gestalt des Rats f&uuml;r Wirtschaft und Finanzen (Ecofin), problematisierte und bek&auml;mpfte den Steuerwettbewerb bislang nur, falls er Steuerausl&auml;nder_innen gegen&uuml;ber Steuerinl&auml;nder_innen bevorzugte, also pr&auml;ferenziell wirkte. Den generalisierten Steuerwettbewerb &uuml;ber sinkende Steuers&auml;tze oder andere allgemeine Beg&uuml;nstigungen hingegen sah diese Politik als unsch&auml;dlich an. H&auml;ufig war daher vom schlechten (pr&auml;ferenziellen) und vom guten (generalisierten) Steuerwettbewerb die Rede. Ein Mantra, dass es dringend und fundamental zu hinterfragen gilt, nicht nur, weil es beim Steuerwettbewerb immer weniger um reale Investitionen und immer mehr um die F&ouml;rderung von Phantominvestments und Buchgewinnen geht, sondern vor allem auch wegen der Kosten dieses Steuerwettbewerbs, die laut IWF sogar &uuml;ber den Summen liegen, die mit den Konzernsteuertricks erzielt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/die-verteilungsfrage-ist-zurueck\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Im transpazifischen Kalten Krieg<\/strong><br>\nFast t&auml;glich gesteigerte US-Aggressionen gegen China begleiten die heute zu Ende gehende Europareise des chinesischen Au&szlig;enministers Wang Yi. Wang f&uuml;hrt heute Gespr&auml;che in Berlin; er sucht einen transatlantischen Schulterschluss gegen Beijing zu verhindern und hat w&auml;hrend seiner Reise vor einem &ldquo;neuen Kalten Krieg&rdquo; gewarnt. Die Trump-Administration hat nicht nur ihre Sanktionen gegen Huawei erheblich ausgeweitet und chinesische Internetkonzerne mit einem Verbot ihrer Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit in den USA bedroht, sondern zuletzt auch Sanktionen gegen Tochterfirmen des staatlichen Baukonzerns CCCC verh&auml;ngt; US-Politiker bezeichnen die Firma, die eine wichtige Rolle f&uuml;r Bauprojekte im Rahmen der Neuen Seidenstra&szlig;e spielt, vielsagend als &ldquo;Huawei der Infrastruktur&rdquo;. Zudem versch&auml;rfen die USA milit&auml;rische Provokationen. Berlin hat zuletzt bekr&auml;ftigt, die von Washington geforderte &ldquo;Entkopplung&rdquo; von Beijing abzulehnen. Wangs Europareise wird von systematisch orchestriertem Protest begleitet, der &ndash; g&uuml;nstig f&uuml;r die US-Aggression &ndash; die Kooperation st&ouml;ren soll; eine zentrale Rolle spielen dabei B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8366\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Klimakiller Milit&auml;r<\/strong><br>\nErstmals sind im vergangenen Jahr zwei wissenschaftliche Studien &uuml;ber die CO2-Emissionen des US-Milit&auml;rs ver&ouml;ffentlicht worden. Die Konfliktforscherin Neta Crawford von der Bostoner Universit&auml;t kam zu folgendem Ergebnis; &bdquo;Im Finanzjahr 2018 hat das US-Verteidigungsministerium 56 Millionen Tonnen an CO2 Emissionen verursacht. Damit geh&ouml;rt das Pentagon zu den 50 gr&ouml;&szlig;ten Kohlendioxid-Verursachern der Welt. Die Emissionen des US-Milit&auml;rs sind gr&ouml;&szlig;er als die von D&auml;nemark, Schweden oder Portugal.&ldquo;<br>\nRechnet man noch den j&auml;hrlichen Kohlendioxid-Fu&szlig;abdruck der US-R&uuml;stungsindustrie hinzu, betr&auml;gt der j&auml;hrliche CO2-Aussto&szlig; laut Crawford sogar &uuml;ber 200 Millionen Tonnen. Allerdings sind zwei Dinge zu ber&uuml;cksichtigen. Zum einen machen die auf milit&auml;rische Aktivit&auml;ten zur&uuml;ckzuf&uuml;hrenden Emissionen nur einen kleinen Teil der gesamten CO2-Emissionen der USA aus &ndash; weniger als vier Prozent. Zum anderen hat das Pentagon seine Emissionen in den vergangenen 15 Jahren deutlich reduziert: Von 85 Millionen Tonnen im Jahre 2005 auf 56 Millionen Tonnen 2018, dem letzten Jahr, f&uuml;r das Zahlen zur Verf&uuml;gung stehen.<br>\nIn einer anderen Studie analysierten britische Wissenschaftler den Kauf von &Ouml;l und Gas durch die &bdquo;Defense Logistics Agency Energy&ldquo; &ndash; einer speziellen Pentagon-Beh&ouml;rde, die weltweit f&uuml;r die Energieversorgung des US-Milit&auml;rs zust&auml;ndig ist. Der Autor Oliver Belcher von der englischen Universit&auml;t in Durham hat das Ergebnis seiner Forschung folgenderma&szlig;en zusammengefasst: &bdquo;Das US-Milit&auml;r hat seit 2001, dem Beginn des &sbquo;Kriegs gegen den Terror&lsquo;, 1,2 Milliarden Tonnen an Treibhausgasen verursacht. Und etwa ein Drittel davon, 400 Millionen Tonnen, sind auf die US-Kriegseins&auml;tze in dieser Zeit zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2020\/08\/klimakiller-militaer-53928.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kippt das Mordurteil gegen Zsch&auml;pe?<\/strong><br>\nDrei Koryph&auml;en der Rechtswissenschaft kritisieren das Oberlandesgericht M&uuml;nchen f&uuml;r sein Urteil im NSU-Prozess scharf. Statt Beweisen h&auml;tten die Richter mit &ldquo;einer Art Wahrscheinlichkeitsvermutung&rdquo; gearbeitet. Der BGH ber&auml;t derzeit &uuml;ber die Revision<br>\nSollte der Aufwand von 438 Verhandlungstagen, hunderten Zeugenvernehmungen, ann&auml;hernd zwei Jahrzehnte w&auml;hrenden Ermittlungen und einer deutlich sechsstelligen Anzahl von Aktenseiten am Ende vergebens gewesen sein? Lebenslange Haft f&uuml;r Beate Zsch&auml;pe f&uuml;r die Mitt&auml;terschaft an den zehn Morden ihrer beiden rechtsextremen Terrorkameraden Uwe Mundlos und Uwe B&ouml;hnhardt &ndash; so lautete das Urteil im NSU-Prozess. Es ist allerdings noch nicht rechtskr&auml;ftig. Und jetzt haben drei Berliner Juristen teils fundamentale Kritik an der Entscheidung und am M&uuml;nchner Oberlandesgericht ge&uuml;bt.<br>\nDessen Staatsschutzsenat habe bei der Urteilsfindung die Beweise nicht vollst&auml;ndig gew&uuml;rdigt. Das Urteil gegen Zsch&auml;pe beruhe stattdessen auf &ldquo;einer Art Wahrscheinlichkeitsvermutung&rdquo;, schreiben die drei Juristen Kirstin Drenkhahn, Carsten Momsen und Laura Farina Diederichs in &ldquo;Organisationsdelikte und Beteiligungsstrafbarkeit.&rdquo; Drenkhahn und Momsen gelten als Schwergewichte unter Deutschlands Strafrechtlern. Sie lehren Strafrecht an der Freien Universit&auml;t Berlin. Diederichs ist dort Doktorandin. Die drei Juristen ver&ouml;ffentlichten ihre Kritik in der renommierten Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW) 36\/2020.<br>\nDas Problem beschreiben sie so: &ldquo;Zsch&auml;pe wurde als Mitt&auml;terin verurteilt, obwohl sie selbst nie an einem der Tatorte anwesend war.&rdquo; Mitt&auml;terschaft gebe es gesetzlich und in der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung aber nur dann, wenn der Verurteilte konkret an den einzelnen Taten beteiligt sei. Zsch&auml;pe h&auml;tte also bei den Morden des NSU dabei sein oder auf andere Weise an jedem einzelnen Mord mitwirken m&uuml;ssen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kippt-das-Mordurteil-gegen-Zschaepe-4882259.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Angela Merkel blockiert ein Lobbyregister f&uuml;r die Bundesregierung, mit peinlichen Ausreden<\/strong><br>\nMan stelle sich vor, eine ansteckende Krankheit br&auml;che aus und alles, was die Bundesregierung t&auml;te, w&auml;re Schutzmasken an Bed&uuml;rftige zu verteilen. Es w&auml;re nicht nichts. Es w&auml;re aber auch nicht genug.<br>\nSo absurd es klingt: Ganz &auml;hnlich agieren Kanzlerin Angela Merkel und ihre Gro&szlig;e Koalition beim Thema Lobbyismus. Der ist keine Seuche, untergr&auml;bt aber schon seit Jahren das Vertrauen der B&uuml;rger in die Demokratie, auch weil Lobbyisten in Berlin weitgehend im Verborgenen arbeiten k&ouml;nnen. Die j&uuml;ngsten Skandale um die Lobbykontakte der Skandalfirma Wirecard und um die Aktivit&auml;ten des CDU-Abgeordneten Philipp Amthor waren ja nur die Spitze des Eisbergs. &hellip;<br>\nK&uuml;nftig sollen sich zwar auch Firmen bis hin zu Anwaltskanzleien in das Register eintragen, nicht nur Verb&auml;nde. Aber weder m&uuml;ssen sie konkrete Lobbykontakte offenlegen, noch die vollen Summen, die sie beim Lobbying einsetzen. Lobbyagenturen sollen auch in Zukunft nicht gezwungen sein publik zu machen, f&uuml;r welche zahlenden Kunden sie arbeiten &ndash; nur die Branche muss angegeben werden. All das f&auml;llt weit zur&uuml;ck hinter die Standards, die in der US-Hauptstadt Washington gelten &ndash; oder auch in der EU-Kapitale Br&uuml;ssel.<br>\n&ldquo;Absolut unzureichend&rdquo; nannten die NGOs Lobbycontrol und Abgeordnetenwatch den Entwurf der Groko. Wie grotesk schlecht der bisherige Plan ist, zeigt sich beim Abgleich mit dem Fall Amthor. Nichts von dem, was sich der CDU-Abgeordnete aus Vorpommern leistete, w&uuml;rde von dem Lobbyregister &agrave; la Groko erfasst. Seine Termine mit der gro&szlig;z&uuml;gigen Firma w&auml;ren auch nach der Reform unter der Decke geblieben. Und anders als etwa in Gro&szlig;britannien, wo Abgeordnete bereits Geschenke und Reisekostenzusch&uuml;sse im Wert von &uuml;ber 300 Pfund zeitnah offenlegen m&uuml;ssen, ist offenbar nicht geplant, solche Ver&ouml;ffentlichungsregeln bei uns einzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/tillack\/kanzlerin-merkel-blockiert-ein-lobbyregister-fuer-die-regierung-9396700.html\">Stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>M&auml;rchen vom wei&szlig;en Ritter<\/strong><br>\nZur Au&szlig;enpolitik hat Biden im Grunde nichts Konzeptionelles gesagt, nur alte ideologische Versatzst&uuml;cke angerufen, die jedoch klar dechiffriert werden k&ouml;nnen. Zun&auml;chst behauptet er, Trump habe sich Diktatoren unterworfen, &bdquo;die Zeiten des Herumschmeichelns um Diktatoren&ldquo; seien vorbei, der US-Pr&auml;sident m&uuml;sse wieder &bdquo;f&uuml;hren&ldquo;. Offenbar in erster Linie erneut Regime-Change-Kriege. Das Land d&uuml;rfe &bdquo;nie wieder der Gnade Chinas [&hellip;] ausgeliefert sein&ldquo;. Das wirft Biden ausgerechnet der US-Regierung vor, die die Beziehungen in den vergangenen Jahren systematisch verschlechtert hat. Das hei&szlig;t: wird Biden Pr&auml;sident, werden die Beziehungen zu China noch schlechter, als sie es jetzt bereits sind. Ebenso das Verh&auml;ltnis zu Russland. Die Behauptung russischer Einmischung in US-Wahlen wird wieder aufgew&auml;rmt, jetzt noch verst&auml;rkt mit dem Horror von angeblichen &bdquo;russischen Kopfgeldern&ldquo; f&uuml;r das T&ouml;ten von amerikanischen Soldaten&ldquo;. Die USA sollten &bdquo;Verb&uuml;ndeten und Freunden zur Seite&ldquo; stehen, er &ndash; Biden &ndash; werde &bdquo;immer f&uuml;r unsere Werte der Menschenrechte und der Menschenw&uuml;rde eintreten&ldquo;. Das hei&szlig;t im Klartext, was die Anzettelung und das F&uuml;hren neuer Schie&szlig;- statt &bdquo;blo&szlig;&ldquo; Handelskriege im Namen westlichen Wertegeschwafels anbetrifft, sollen die USA offenbar wieder auf das Niveau der Obama-Jahre zur&uuml;ck-erhoben werden: der Kriege wie der Heuchelei.<br>\nEine Blaupause daf&uuml;r lieferte k&uuml;rzlich die ber&uuml;chtigte Victoria Nuland mit einem Beitrag in Foreign Affairs. Zur Erinnerung: Nuland war bis Januar 2017 Unterabteilungsleiterin im Au&szlig;enministerium der Obama-Administration mit Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r Europa und Eurasien, besonders aufgefallen durch ihre zentrale Rolle beim Regimewechsel in der Ukraine ab 2014. Da passte sie gut zu den Ukraine-Aktivit&auml;ten Joe Bidens und seines Sohnes Hunter. Ihr verdanken wir ja bekanntlich auch das Wissen um jene f&uuml;nf Milliarden US-Dollar, die Wshington bis dahin bereits in die politische Landschaftspflege in der Ukraine investiert hatte. Nuland verk&ouml;rpert wie kaum jemand sonst die Kontinuit&auml;t der interventionistischen Linie der Au&szlig;enpolitik der USA: Sie war unter dem demokratischen Pr&auml;sidenten Bill Clinton Stabschefin des stellvertretenden Au&szlig;enministers Strobe Talbott, dem republikanischen Vizepr&auml;sidenten Dick Cheney diente sie sp&auml;ter als sicherheitspolitische Beraterin, war Repr&auml;sentantin der USA bei der NATO und zuletzt in der erw&auml;hnten Funktion bei Obama.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2020\/08\/maerchen-vom-weissen-ritter-53936.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Jens Spahn trifft auf w&uuml;tende Corona-Demonstranten: &bdquo;Wenn geschrien, gespuckt und gep&ouml;belt wird&ldquo;<\/strong><br>\nBei einem Auftritt zur anstehenden Kommunalwahl in NRW hielt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zun&auml;chst eine Rede. Au&szlig;erhalb des Geb&auml;udes, in dem die Wahlkampfveranstaltung der CDU stattfand, hatte sich eine w&uuml;tende Menge Demonstranten eingefunden. (&hellip;)<br>\nEin Video zeigt, wie Jens Spahn unter Pfiffen und w&uuml;sten Beschimpfungen versucht, das Gespr&auml;ch mit den Demonstranten zu suchen. Er deutet gestikulierend an, reden zu wollen. Als es jedoch nicht leiser wird, wendet sich Spahn ab und steigt in ein Auto, das davonf&auml;hrt. Im Anschluss &auml;u&szlig;erte sich der CDU-Politiker zu den Ereignissen.<br>\nDiskussionen w&uuml;rden zur einer Demokratie geh&ouml;ren, so Spahn. Sie w&uuml;rden aber nur funktionieren, wenn beide Seiten bereit w&auml;ren, zuzuh&ouml;ren. &bdquo;Aber wenn geschrien, gespuckt und gep&ouml;belt wird, geht es halt leider nicht&ldquo;, sagte er der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo;.<br>\nDer zust&auml;ndigen Kreispolizei in Bergisch Gladbach sollen jedoch keine Erkenntnisse vorliegen, dass Jens Spahn bespuckt worden ist. Gegen einen 39-j&auml;hrigen Mann l&auml;uft eine Strafanzeige wegen Beleidigung des Ministers, die die Polizei selbst erstattete. In dem Video sind zudem homophobe Ausdr&uuml;cke gegen Spahn zu h&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/corona-coronavirus-jens-spahn-massnahmen-demo-bergisch-gladbach-angespuckt-beleidigt-90033834.html%20\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen und sehen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64083\">Lauter Empfang f&uuml;r Spahn in Wuppertal und keine Br&uuml;cken zur Protestbewegung &ndash; ein Vorgeschmack auf den kommenden Bundestagswahlkampf<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Es reicht! Nie wieder Sozialdemokrat<\/strong><br>\nWer hat uns verraten? Ich, reforms&uuml;chtig bis in die alten Knochen, ich sag&rsquo;s nicht gern: Sie, Frau Saskia Esken, Sozialdemokratin. Und Sie, Herr Norbert Walter-Borjans, Sozialdemokrat. Sie haben am 10. August Olaf Scholz zum SPD-Kanzlerkandidaten ausgerufen. Zwei Tage zuvor hatten Sie, Frau Esken, ein rotgr&uuml;nrotes Regierungsb&uuml;ndnis angek&uuml;ndigt. Dass man das mit Scholz nicht haben kann, hat er Ihnen sofort gesagt. Und in der NATO wird auch geblieben.<br>\nSie machen das mit. Mir reicht&rsquo;s. Endg&uuml;ltig.<br>\nDas erste Mal war ich Sozialdemokrat mit 17, im Jahr 1952. Sie, Frau Esken waren noch nicht geboren, und Sie, Herr Walter-Borjans, sind da erst f&uuml;nf. Es gab manchen Streit in der SPD, aber das war charakterbildend. Mit 27 schleuderte ich mein Mitgliedsbuch von mir, mitten in die Ortsversammlung der Dahlemer Sozialdemokraten: Willy Brandt hatte sich nicht gegen den Stalinisten Herbert Wehner durchgesetzt, der Professoren, die den Sozialistischen Deutschen Studentenbund unterst&uuml;tzten, rausschmiss.<br>\nDie folgenden 56 Jahre musste ich ohne jede Partei &uuml;berleben: Brandts Berufsverbot, Schmidts Nachr&uuml;stung, Schr&ouml;ders Krieg. Aber dann. Kevin K&uuml;hnert, mein gef&uuml;hlter Urenkel, war die Freude meines hohen Alters. Er hat die deutsche Sozialdemokratie zur sch&ouml;nsten Verf&uuml;hrung gemacht, die es je zwischen Rhein und Oder gab. Sein Kampfruf &raquo;Tritt ein, sag nein&laquo; war unwiderstehlich. Nein zur Groko. Ich tat im Januar 2018, was ich seit 1962 nie wieder tun wollte, ich wurde erneut Mitglied der SPD. Aber K&uuml;hnert trat und fiel vorigen Dienstag bei &raquo;Markus Lanz&laquo; im ZDF voll in die Schei&szlig;e: Ja, er k&ouml;nne nicht ausschlie&szlig;en, dass n&auml;chstes Jahr die Groko wieder erstehe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/385248.es-reicht-nie-wieder-sozialdemokrat.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.B.:<\/strong> Mit Olaf Scholz, dem letzten aktiven Architekten der Agenda 2010, hat der v&ouml;llig hilflose Vorstand den letzten Sargnagel f&uuml;r den endg&uuml;ltigen Niedergang der ehemaligen Volkspartei als Kanzlerkandidat bestimmt. Damit d&uuml;rfte die SPD demn&auml;chst in der (einstelligen) Bedeutungslosigkeit verschwinden. <\/em><\/p>\n<p><em>Das einzig Positive,  das ich dieser Situation abgewinnen kann ist die Hoffnung, dass sich DIE LINKE jetzt endlich einheitlich von ihrem Streben nach Rot-Rot-Gr&uuml;n l&ouml;st und sich vereint wieder auf ihre programmatischen Werte besinnt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Scholz will Schuldenbremse ab 2022 wieder einhalten<\/strong><br>\nFinanzminister Olaf Scholz h&auml;lt grunds&auml;tzlich an seiner Sparpolitik fest. Er pl&auml;diert daf&uuml;r, ab 2022 keine neuen Schulden mehr aufzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/olaf-scholz-will-schuldenbremse-ab-2022-wieder-einhalten-a-fa0a2ab8-cb84-48ed-87ef-08a300609a35%20\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Bravo SPD, den Mann zum Kanzlerkandidaten gemacht, den die herrschende Oligarchie wollte. Wie kann Scholz angesichts der sich gerade abzeichnenden fatalen &ouml;konomischen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen der Epidemie nur eines im Kopf haben, wie er die Schuldenbremse wieder einhalten kann? Gut, 2022 wird es aller Wahrscheinlichkeit nach keinen Olaf Scholz als Finanzminister mehr geben. Man darf aber sicher sein, dass, wer auch immer Finanzminister in einer schwarz-gr&uuml;nen Koalition sein wird, diese Politik fortsetzt.<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Saskia Esken per Twitter<\/strong><br>\nZehntausende Rechtsradikale, Reichsb&uuml;rger, QAnon-Anh&auml;nger, Holocaust-Leugner, antisemitische Verschw&ouml;rungsideologen und Esoteriker, die Vertreter von Medien, Wissenschaft &amp; Politik &bdquo;schuldig&ldquo; sprechen und offen zum Sturm auf den Reichstag und zum Umsturz aufrufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/EskenSaskia\/status\/1300077687244021760%20\">Twitter<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ist das die neue Wahltaktik der SPD, die B&uuml;rger beleidigen? Der Dame ist offenbar nicht mehr zu helfen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Westlinke mobilisieren gegen Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/strong><br>\nDie Linke in einer k&uuml;nftigen Bundesregierung? Diese Vorstellung schien zuletzt nicht unm&ouml;glich. Doch Hardliner &uuml;ben scharfe Kritik an der Kompromissbereitschaft mancher Genossen &ndash; und pochen auf au&szlig;enpolitische Maximalforderungen.<br>\nMindestlohn rauf, Hartz IV weg, Umverteilung, ein gerechteres Gesundheitssystem und mehr Klimaschutz: Man braucht nicht viel Fantasie, um sich einen m&ouml;glichen rot-rot-gr&uuml;nen Koalitionsvertrag vorzustellen. Die Gemeinsamkeiten zwischen SPD, Gr&uuml;nen und Linken sind in vielen Fragen offensichtlich.<br>\nGanz anders sieht es aus bei ausw&auml;rtigen Angelegenheiten. Vor allem, wenn es ums Milit&auml;r geht.<br>\nAus Sicht von SPD und Gr&uuml;nen gilt die Linke hier keineswegs als verl&auml;sslicher Partner. Der Grund: Genossen wollen die Nato aufl&ouml;sen und fordern &ldquo;das sofortige Ende aller Kampfeins&auml;tze der Bundeswehr&rdquo;. So steht es im Grundsatzprogramm der Partei aus dem Jahr 2011.<br>\nEin Kanzler Olaf Scholz, dessen Regierung Deutschlands B&uuml;ndnisverpflichtungen grunds&auml;tzlich infrage stellt? Eine Koalition unter Robert Habeck oder Annalena Baerbock, die den Bruch internationaler Allianzen bef&ouml;rdert? Unvorstellbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/linke-hardliner-beharren-auf-nato-austritt-und-bundeswehr-abzug-a-7be2abbf-9550-44d0-970a-7e76a7637dfa%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die &uuml;bliche Nummer. &Auml;hnlich wie bei den Gr&uuml;nen versucht man die Partei in &ldquo;Realos&rdquo; und &ldquo;Fundis&rdquo; bzw. &bdquo;Ossis&ldquo; und &bdquo;Wessis&ldquo; zu spalten. Wie sich die Linke eine Koalition mit den Bellizisten aus dem Lager der Gr&uuml;nen vorstellt ist allerdings eine spannende Frage.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-64297","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64297"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64297\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64300,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64297\/revisions\/64300"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}