{"id":64310,"date":"2020-09-01T11:00:28","date_gmt":"2020-09-01T09:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64310"},"modified":"2020-09-01T11:24:33","modified_gmt":"2020-09-01T09:24:33","slug":"leserbriefe-zu-massen-kontrolle-alle-nutzen-google-und-facebook-und-haben-jetzt-ploetzlich-datenschutz-bedenken-und-die-medien-und-das-falsche-bild-von-einem-guten-amerika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64310","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eMassen-Kontrolle: \u201eAlle nutzen Google und Facebook und haben jetzt pl\u00f6tzlich Datenschutz-Bedenken\u201c\u201c und \u201eDie Medien und das falsche Bild von einem \u201eguten Amerika\u201c\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64071\">In diesem Beitrag<\/a> weist Tobias Riegel darauf hin, dass massive Zugriffe auf Daten von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern mit deren Nutzung von Internetdienstleistern begr&uuml;ndet werden sollen. Diesen Absichten erteilt er eine Absage: &bdquo;Der fehlende Datenschutz f&uuml;r B&uuml;rger bei der Nutzung von Internetdiensten muss vom Gesetzgeber endlich eingef&uuml;hrt und von den Beh&ouml;rden durchgesetzt werden. Dieser so hergestellte Schutz muss dann auch f&uuml;r Zugriffe von staatlicher Seite gelten.&ldquo;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63953\">In einem anderen Beitrag<\/a> beklagt Tobias Riegel die &bdquo;selektive und verzerrende&ldquo; Berichterstattung &uuml;ber die Politik in den USA. W&auml;hrend der US-Pr&auml;sident einhellig diffamiert wird, werden die US-Demokraten als das &bdquo;gute Amerika&ldquo; dargestellt.<br>\nZahlreiche Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten haben uns rasch ihre Sicht der Dinge mitgeteilt. F&uuml;r die eingereichten Leserbriefe bedanken wir uns sehr. Hier nun eine Auswahl der Antworten. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zu Massen-Kontrolle: &bdquo;Alle nutzen Google und Facebook und haben jetzt pl&ouml;tzlich Datenschutz-Bedenken&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Tobias Riegel,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diesen Artikel (Massen-Kontrolle: &bdquo;Alle nutzen Google und Facebook und haben jetzt pl&ouml;tzlich Datenschutz-Bedenken).<\/p><p>Es wird sch&ouml;n langsam Zeit dar&uuml;ber nachzudenken, wer einen Nutzen aus der &ldquo;Corona Krise&rdquo; zieht und wohin die Reise geht. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens und die damit verbundene &Uuml;berwachung der B&uuml;rger ist ein wichtiger Aspekt, bis hin zur Abschaffung des Bargelds aus Virenschutzgr&uuml;nden.<\/p><p>&nbsp;Sollten einmal alle unsere pers&ouml;nlichen Daten (wie ID, Bankkonto, F&uuml;hrerschein, Krankenakte etc.) digitalisiert in irgendwelchen Clouds (amerikanischer Firmen) gespeichert sein, hat der Einzelne keine Chance mehr, wenn ihm, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer die Zugriffsrechte entzogen werden. Er kann dann von den Administratoren einfach abgeschaltet werden und h&ouml;rt damit quasi auf zu existieren. Diese Zukunftsmusik k&ouml;nnte die feuchtesten Tr&auml;ume eines jeden Diktators untermalen. Ein Klick und man ist einen politischen Gegner, Aufwiegler oder einfach nur Andersdenkenden los, der dann, je nach Digitalisierungsgrad der Gesellschaft, ohne ID, Bankkonto etc. vielleicht nicht einmal mehr seine Wohnung betreten (Fingerprint Haust&uuml;r) oder sein Auto starten kann. Wenn wir also unsere Demokratie und die damit verbundenen Rechte in einer digitalisierten Welt behalten wollen, sollten wir daf&uuml;r sorgen, dass wir Herr &uuml;ber unsere Daten bleiben oder sie erst gar nicht hergeben.<\/p><p>Ich habe weder einen Facebookaccount &nbsp;noch twittere ich. Ich ben&uuml;tze weder Whatsapp, vermeide Amazon, zahle bar und google &uuml;ber Startpage com. &nbsp;Ich lehne auch die sogenannte Gesundheitskarte ab und muss mir bei jedem Arztbesuch meinen Versichertenstatus best&auml;tigen lassen. Es wird sch&ouml;n langsam eng, sich der Digitalisierung und dem damit verbundenen Datenmissbrauch zu entziehen. Ich bin mir sicher, dass mein digitales Verhalten im Internet beobachtet und gespeichert wird (NSA). Die Krake hat unsere Gesellschaft schon eng umschlungen und wir warten in Schockstarre darauf, das sie uns aussaugt. Ich sehe jedenfalls bis jetzt keine vern&uuml;nftige L&ouml;sung f&uuml;r die immensen Probleme die uns die Digitalisierung bringt.<\/p><p>Die Menschen, die jetzt noch tr&auml;umen, &ldquo;sollen sie mich doch &uuml;berwachen, ich habe doch nichts zu verbergen&rdquo;, werden erst in einer Diktatur erwachen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Dennerlein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Macher der Nachdenkseiten,<\/p><p>gut, da&szlig; Sie das wichtige Thema aufgegriffen haben. Einige Erg&auml;nzungen:<\/p><p>Nicht erw&auml;hnt haben Sie TWITTER, das Inzwischen fast den Charkater von amtlichen Ver&ouml;ffentlichungen angenommen hat. Weltweit wird TWITTER als Medium zur Ver&ouml;ffentlichung regierungamtlicher Mitteilungen geutzt, und zwar unabh&auml;ngig on der poltischen Orientierung. Donald Turmp ist da nur ein extremes Beispiel. Die Nutzung von Twitter durch alternative Medien ist kurzsichtig. Zwar mag man eine Zeitlang eine hohe Reichweite haben, die aber sofort auf Null sinken kann, wenn TWITTER sich entscheidet, den Kanal zu sperren, wor&uuml;ber man sich dann beklagt, obwohl h&auml;tte klar sein k&ouml;nnen, da&szlig; das geschehen kann. Diese Gefahr droht nat&uuml;rlich bei allen (Un-)sozialen Netzwerken, wie man an der L&ouml;schung von Medien bei YouTube sieht.<\/p><p>Das Bewu&szlig;tsein, sich durch die Nutzung von unabh&auml;ngigen, dezentralisierten Angeboten sich gegen die L&ouml;schung abzusichern, ist fast nicht vorhanden, obwohl es die M&ouml;glichkeit gibt:<\/p><ul>\n<li>Twitter &ndash; mastodon<\/li>\n<li>Facebook &ndash; diaspora<\/li>\n<li>Youtube &ndash; peertube<\/li>\n<li>Google &ndash; Startpage<\/li>\n<li>Instagram &ndash; Pixelfeed<\/li>\n<li>WhatsUp &ndash; matrix (Matrix wird von franz&ouml;sichen Beh&ouml;rden breit genutzt. In Deutschland nutzen es Schulen in Schlewig Holstein, NRW und die Bundeswehr.)<\/li>\n<li>&hellip;<\/li>\n<\/ul><p>Selbstverst&auml;ndlich haben diese Angebote noch keine gro&szlig;e Reichweite und noch teilweise einen deutlich geringeren Funktionsumfang.Das kann sich aber bei breiterer Nutzung bald &auml;ndern, wie beispielsweise das Wachstum von mastodon zeigt.<\/p><p>Wer sich weitergehend &uuml;ber ds Thema informieren m&ouml;chte findet hier:<br>\n<a href=\"https:\/\/netzwerk-bildung.net\/kurse-termine\/lia\/2020\/Soziale_Netzwerke.pdf\">netzwerk-bildung.net\/kurse-termine\/lia\/2020\/Soziale_Netzwerke.pdf <\/a><br>\neine Pr&auml;sentatation.<\/p><p>Das Thema ist mit dem Artikel allerdings nur angeschnitten. Weitere Gegenst&auml;nde k&ouml;nnten sein Microsoft-Produkte im Bildungbereich und im Homeoffice, Cloud, Verschl&uuml;sselung, &hellip;<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nWolfgang Romey<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>ich teile Ihre Sorgen und Bedenken, was die eingef&uuml;hrten Ma&szlig;nahmen, insbesondere die elektronischen, f&uuml;r die Zukunft der Privatsph&auml;re und &Uuml;berwachung der Bev&ouml;lkerung angeht.<\/p><p>Mich treiben aber noch ganz andere &Auml;ngste und Sorgen um, wenn ich Dinge wie die auch von Ihnen erw&auml;hnten &ldquo;lustigen Gesichts-Apps&rdquo; auf der einen Seite, und Skandale um Unternehmen wie &ldquo;Clearview&rdquo; betrachte, die Gesichter, auch die von unbeteiligten Personen und Nicht-Kunden,<br>\nungefragt in Form von biometrischen Daten sammelt, speichert und auswertet.<\/p><p>Der Grund f&uuml;r meine Sorgen sind die Mengen an Daten, welche diese &ldquo;lustigen Gesichts-Apps&rdquo; liefern, und die ein hervorragendes Trainingsmaterial f&uuml;r Algorithmen zur Gesichtserkennung unter<br>\nerschwerten Bedingungen liefern. Die meisten Nutzer dieser Apps haben auch unver&auml;nderte Bilder von sich auf ihrem Konto gespeichert, und damit ist es ein leichtes, einer KI beizubringen, diesen Menschen auch dann zu erkennen, wenn er pl&ouml;tzlich Hasenohren oder eine lange Zunge hat.<\/p><p>Und wenn eine KI dies bei gen&uuml;gend Gesichtern gelernt hat, kann die KI auch lernen, jedes verfremdete Gesicht auf seine nat&uuml;rliche Form zur&uuml;ckzurechnen.<\/p><p>Und was ist eine Maske letztendlich anders als eine Verfremdung eines Gesichts&hellip;??? Dank der vielen &ldquo;Selfies&rdquo; mit Maske in den letzten Monaten stehen auch in dieser Hinsicht gen&uuml;gend Daten zur Analyse bereit.<\/p><p>Nein, ich bin kein Anh&auml;nger von Verschw&ouml;rungstheorien, die besagen, da&szlig; hinter allem ein b&ouml;ser Plan steckt, oder etwas dergleichen.<\/p><p>Aber ich bin davon &uuml;berzeugt, da&szlig; in den gro&szlig;en Rechenzentren dieser Welt bereits Algorithmen entwickelt und getestet werden, die auch maskierte Personen erkennen sollen, und da&szlig; dies nicht nur dem Entsperren von Telefonen in Zeiten von Corona dienen soll.<\/p><p>Wie Sie in Ihrem Artikel schon anhand von Beispielen beschreiben, stehen wir mit einem Fu&szlig; bereits in der totalen &Uuml;berwachung, und wenn wir bestimmten Unternehmen und Interessengruppen nicht jetzt Einhalt gebieten, folgt bald der zweite und letzte und unumkehrbare Schritt in diese Dystopie.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nWolfgang Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zu Die Medien und das falsche Bild von einem &bdquo;guten Amerika&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nDanke f&uuml;r Ihre gute Analyse, die mir aber noch nicht weit genug geht. Sie schreiben bzw. zitieren &bdquo;&hellip;da Trump hier seinen b&ouml;sen Worten meist auch schlimme Taten wie die grausame Isolierung der Migrantenkinder, eine generelle Mobilisierung durch Rassismus oder&hellip;&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nDiese Auffassungen ziehe ich sehr in Zweifel, da sie bereits das Ergebnis einer v&ouml;llig verzerrten medialen Darstellung sind; einer &sbquo;Berichterstattung&lsquo; (wenn man das noch so nennen will) durch US-Medien und auch deutsche &sbquo;Qualit&auml;tsmedien&lsquo;, die sich fast ausnahmslos in Besitz und Einfluss von Trumps politischen Gegnern befinden und stramm auf Einheitskurs gegen ihn sind.<br>\n&nbsp;<br>\nSeine &bdquo;B&ouml;sen Worte&ldquo; sind oft das Ergebnis von manipulativen Kurz-Zusammenschnitten, von aus dem Kontext gerissenen S&auml;tzen oder Halbs&auml;tzen, eingebettet in massivem Framing. H&ouml;rt man Trump einmal in voller L&auml;nge und im Bewusstsein des Kontext &ndash; was ich empfehle &ndash; dann bekommt man ein ganz anderes Bild dieses Menschen. Man muss ihn nicht m&ouml;gen, auch mir ist er nicht unbedingt sympathisch, aber das monstr&ouml;se Zerrbild der Medien scheint hernach nicht mehr haltbar.<br>\n&nbsp;<br>\nF&uuml;r eine &bdquo;Mobilisierung durch Rassismus&ldquo; seitens Trump &ndash; die seitens der Demokraten unaufh&ouml;rlich behauptet wird &ndash; sehe ich keine stichhaltigen Belege, und ich verfolge den Wahlkampf schon l&auml;nger aus der N&auml;he, anhand von Berichten von B&uuml;rgerjournalisten und alternativen Medien beider Lager, ohne die massiven Filter der transatlantischen &sbquo;Qualit&auml;tsmedien&lsquo;. Ebensowenig sehe ich Belege f&uuml;r die behauptete Homophobie. Trump hat den ersten farbigen General ernannt, er hat den ersten offen homosexuellen Botschafter ernannt, er hat sich f&uuml;r die LGBT-Ehe eingesetzt. Rassismus sehe ich eher auf Seiten der Demokraten, die ihren ganzen Wahlkampf auf das spaltende Thema Rasse abstellen, welches absurde Bl&uuml;ten treibt &ndash; wie absurd, das sehen wir wiederum in unseren Medien nicht. Wir bekommen nicht gezeigt, wie randalierende BLM-Gruppen einen alln&auml;chtlichen Krieg gegen die Polizei f&uuml;hren, dabei pl&uuml;ndernd und brandschatzend ganze Innenst&auml;dte zerlegen. Wir bekommen nicht gezeigt, wie Mobs von Farbigen durch Wohnviertel ziehen, die Wei&szlig;en k&ouml;rperlich bedrohen und fordern, die Wei&szlig;en h&auml;tten gef&auml;lligst ihre H&auml;user aufzugeben und ihr Hab und Gut als &bdquo;Reparation&ldquo; den Schwarzen zu &uuml;berlassen. Wir bekommen nicht gezeigt, wie neurotische junge Wei&szlig;e an einer behaupteten historischen Schuld verzweifeln; daran, dass sie leider keine Schwarzen sind und es doch so gern werden m&ouml;chten (&bdquo;how can I become black?&ldquo;). Wir bekommen kaum mit, wie der Geschichtsrevisionismus und die Bilderst&uuml;rme um sich greifen (Cancel Culture). Wir bekommen wenig davon mit, wie die von den Demokraten erzwungene Political Correctness jede freie, informierte, &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber das Zusammenleben der Rassen in den USA erw&uuml;rgt und das akademische Leben in den Geisteswissenschaften praktisch zum Erliegen gekommen ist, weil der Korridor dessen, was zu sagen erlaubt ist, sich zu einem Schlauch verengt hat&nbsp;und Dissens existenzgef&auml;hrdend geworden ist. Wenn alles sich um Hautfarbe dreht, als allein bestimmender Faktor, statt um innere Werte und F&auml;higkeiten: das ist Rassismus. Es sind die Demokraten und die Kr&auml;fte dahinter, die auf unverantwortliche Weise mittels Rassismus Hass und Selbsthass sch&uuml;ren auf alles, was sich nicht ihrem Gesinnungsdiktat unterwirft.<br>\n&nbsp;<br>\nBiden spielt bei alledem keine aktive Rolle mehr, und wie Sie richtig sagen, hat er in seiner politischen Vergangenheit das Gegenteil gesagt &ndash; und vor allem getan &ndash; von dem, wof&uuml;r er heute angeblich stehen soll. Er ist nur eine willenlose, bedauernswerte Marionette, verloren ohne Skript und Teleprompter. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann und gegen wen er ausgetauscht wird.<br>\n&nbsp;<br>\nAuch die Vorg&auml;nge an der mexikanischen Grenze verhalten sich m&ouml;glicherweise um 180&deg; umgekehrt zu den Behauptungen der systemtreuen Medien. Wir sahen Bilder von Kindern in K&auml;figen, unser emotionaler Emp&ouml;rungsreflex sprang wie gew&uuml;scht an, und viel weiter wurde nicht mehr gedacht. In Wirklichkeit sind vermutlich die wenigsten dieser jungen Menschen tats&auml;chlich die Kinder der Erwachsenen, von denen sie getrennt wurden. Diese Erwachsenen waren in vielen F&auml;llen professionelle Schlepper &ndash; und die wahre Identit&auml;t der Menschen musste erst festgestellt werden. Der Zaun an der Grenze zu Mexiko diente dazu, den schwunghaften Drogen- und Menschenschmuggel &uuml;ber die Grenze zu unterbinden, der in vielen F&auml;llen eben auch Kinder- und Sexhandel war &ndash; und das ist gelungen! Der Zaun hat es auch der mexikanischen Regierung erm&ouml;glicht, endlich den Einfluss der Verbrecherkartelle wieder zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, die zuvor fast nach Belieben schalten und walten konnten &ndash; w&auml;hrend die Obama-Administration lediglich Schilder aufstellen lie&szlig;, die vor Schmugglern warnten! Nat&uuml;rlich waren die Bedingungen f&uuml;r die aufgegriffenen Kindern zun&auml;chst schlecht, was aber auch daran lag, dass hier die schiere Menge der aufgegriffenen Menschen, die zuvor unbehelligt &uuml;ber die gr&uuml;ne Grenze gingen, die Erwartungen und M&ouml;glichkeiten der Beh&ouml;rden &uuml;berfordert hat. Dies wurde meines Wissens abgestellt.<br>\n&nbsp;<br>\nOb &ndash; wie ich h&auml;ufig in den alternativen Medien lese &ndash; die Profite aus dem Drogen- und Menschenschmuggel eine prim&auml;re Einkommensquelle f&uuml;r den Tiefen Staat und die Demokratische Partei waren, und die solcherma&szlig;en von Trump abgedrehten Finanzfl&uuml;sse ein Hauptgrund f&uuml;r die extreme Dreck- und Hasskampagne gegen Trump sind, sei dahingestellt. Aber wirklich spannend ist, dass seine Erfolge &ndash; und davon gibt es einige &ndash; der Systempresse kaum eine Meldung wert sind, w&auml;hrend pausenlos ad hominem geschossen wird, in einer entw&uuml;rdigenden Weise, die ich vielleicht dem &lsquo;St&uuml;rmer&rsquo; oder der alten &lsquo;Prawda&rsquo; zugetraut h&auml;tte, aber nicht der transatlantischen Medienlandschaft, mit der ich aufgewachsen bin. Hier geht es nur noch darum, einen Menschen zu vernichten. Und jedes Mittel scheint recht zu sein. Fragt sich noch jemand, ob es vielleicht getroffene Hunde sind, die da so &uuml;beraus laut bellen?<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMatthias Liesenhoff<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>ich teile Ihre Zusammenfassung der medialen Berichterstattung zur Wahl des n&auml;chsten Pr&auml;sidenten der USA.<\/p><p>Die Parteinahme zum jeweiligen Pr&auml;sidentschaftskandidaten, die war jedoch auch in den vergangenen Wahlen zu beobachten! Schmutzkampagnen, pers&ouml;nliche Diffamierungen, Sexgeschichten, alles wurde akribisch von beiden Seiten betrieben, um die &Ouml;ffentlichkeit zu beeinflussen, die gen&uuml;sslich diese Verfehlungen konsumiert!<\/p><p>Trump bedient sich dieser &bdquo;Gehirnw&auml;sche&ldquo; t&auml;glich &uuml;ber Twitter; mir dreht sich der Magen um, wenn ich sehe, wie erfolgreich er damit ist!<br>\nAus meiner pers&ouml;nlichen Abneigung &ndash; diplomatisch ausgedr&uuml;ckt &ndash; mache ich keinen Hehl, bin dennoch an einer Differenzierung der Person Trump sehr interessiert und informiere mich dementsprechend, aber ich kann nichts erkennen, das mich zumindest ins Wanken bringen k&ouml;nnte.<br>\nMein Fazit: Diese moralische Verkommenheit, die permanente, unertr&auml;gliche Selbst&uuml;bersch&auml;tzung, die kann auch ich nicht ausblenden, um zu einer objektiven Einsch&auml;tzung zu kommen!<\/p><p>Barak Obama hat viele entt&auml;uscht! Dem Charme eines unschuldigen Uni-Absolventen, dem bin auch ich aufgesessen, das zeigt: Wahlen sind immer auf Personen bezogene Entscheidungen, nicht nur politische; charismatische Menschen sind dann klar im Vorteil!<br>\nIch denke sofort an Willy Brandt, ein schwieriger Charakter, mit Schw&auml;chen und St&auml;rken, der aber Deutschland gut in der Welt vertreten hat, sodass wir &ndash; die Deutschen &ndash; sich nicht sch&auml;men mussten -im Gegenteil!<\/p><p>Sollte Trump die Wahl f&uuml;r sich entscheiden- nicht ganz abwegig &ndash; wird die Welt noch kriegerischer, die Spaltung zwischen &bdquo;arm und reich&ldquo; noch sichtbarer und die Wahlbeteiligung noch geringer! Eine weitere Gefahr f&uuml;r die Demokratie!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nM.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel!<br>\n&nbsp;<br>\nSie haben eine hervorragende Analyse von Donald Trump und seinen innenpolitischen Gegnern&nbsp; gegeben. An ihm zeigt sich auch bei unseren Medien seine Verteuflung, was bis zu &ouml;ffentlichen Beleidigungen wie &ldquo;dieser Idiot&rdquo; auch in Talkrunden ohne Widerspruch geht. Er verk&ouml;rpert deshalb das B&ouml;se, weil er nicht unbedingt dem&nbsp; imperialistischen Willen seiner Widersacher&nbsp; folgt. Es ist richtig, er schafft Konflikte mit China, Venezuela oder dem Iran ohne dabei aber milit&auml;risch zu wirken. Es ist fraglich, ob er nicht auch noch dazu von seinen engen &ldquo;Beratern&rdquo; gedr&auml;ngt wird. Trump hat bis jetzt keinen Kriegstoten auf dem Gewissen und eine Bombardierung in Syrien, die auf seine Veranlassung zur&uuml;ckgehen soll, hat ja auch nur ein Waffenlager ohne Menschenschaden getroffen. Seine Begegnungen mit dem russischen oder nordkoreanischen Pr&auml;sidenten werden ohnehin nur bel&auml;chelt oder kritisiert. Sein Treffen mit Putin beim G 20 &ndash; Gipfel in Hamburg wurde von unseren Medien fast schon ignoriert. Trump ist nat&uuml;rlich kein Linker, sondern ein Kapitalist. Schwierig wird es dann, ihn weiterhin von seiner Gesinnung her einzuordnen. Er ist mit Sicherheit ein Nationalist und viele bezeichnen ihn als Rassisten. In der Regel wird ja einem Rassisten auch das Merkmal Antisemit zugeordnet. Aber genau damit haben wohl seine Gegner ein Problem. Seine gute Beziehung zu Netanjahu und auch den Wunsch Jerusalem zur offiziellen Hauptstadt werden zu lassen, erschwert es seinen Gegnern, auch bei uns, ihm noch das M&auml;ntelchen Antisemit umzuh&auml;ngen.&nbsp; Das w&uuml;rde man ja gern tun, aber hier passt es halt nicht.&nbsp; Inzwischen gibt es aber auch bei uns immer mehr Menschen die bemerken, dass man ihn ganz gezielt verteufelt und warum man ihn verteufelt. Michael Ballweg hatte den Mut, nicht nur Putin, sondern auch Trump zur Demo am 29.08. einzuladen. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen beide nicht kommen, aber &uuml;ber die Einladung haben sich sicher beide gefreut. Unsere Politik und unsere Medien w&uuml;rden wohl durchdrehen, wenn beide kommen w&uuml;rden. Ein Erscheinen und Reden bei der Demo w&uuml;rde wohl organisatorisch kaum umsetzbar sein. Albrecht M&uuml;ller schreibt ja in seinem Buch sch&ouml;n wie die B&ouml;sen (Trump, Putin, Orban, Erdogan&hellip;) in einem Atemzug genannt werden, um sie von den Guten zu trennen. Vielleicht merkt irgendwann einmal auch der treueste Mainstreamh&ouml;rige, dass eben die B&ouml;sen nicht immer die B&ouml;sen und die Guten nicht immer die Guten sind.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHarald Pfleger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS,<br>\n&nbsp;<br>\nTobias Riegel ist recht zu geben, wenn er sagt, dass nichts falscher sein k&ouml;nnte, als die Demokraten mit ihrem Kandidaten Joe Biden als Vertreter des &bdquo;guten Amerika&ldquo; anzuerkennen. Es ist zu erwarten (oder zumindest zu erhoffen), dass den Herrn Biden noch vor dem Wahltermin im November einige skandal&ouml;se Vorg&auml;nge aus seiner Vergangenheit einholen und dann offenkundig wird, was f&uuml;r eine korrupte Clique in der Demokratischen Partei der USA die F&auml;den zieht.<br>\nDonald Trump hat sich verdienterma&szlig;en den Ruf erworben, ein eher unf&auml;higer Pr&auml;sident zu sein. (Von seinen charakterlichen Defiziten braucht man gar nicht zu reden, die sind unbestritten.) Alles, was ich in Schule und Studium &uuml;ber &bdquo;Realpolitik&ldquo; gelernt habe, l&auml;uft darauf hinaus, dass wenn ein Land von Unf&auml;higen regiert wird, das f&uuml;r andere, mit diesem Land konkurrierende M&auml;chte ein Vorteil ist, weil ein schlecht regiertes Land in der Regel auch au&szlig;enpolitisch an Gewicht verliert. Man m&uuml;sste also annehmen, dass Europa und insbesondere auch Deutschland die momentane relative F&uuml;hrungslosigkeit der USA als Chance wahrnimmt, sich aus der Vormundschaft des US-Imperiums ein St&uuml;ck weit zu befreien. Stattdessen m&uuml;ssen wir erleben, wie unsere Au&szlig;enpolitiker, von schwarz bis gr&uuml;n, von R&ouml;ttgen bis &Ouml;zdemir, die Schw&auml;chung der USA unter dem desastr&ouml;sen Trump bejammern und sich ein starkes, wieder f&uuml;hrungsf&auml;higes Amerika zur&uuml;ckw&uuml;nschen. Ich denke mal, ein Bismarck oder ein Gustav Stresemann w&uuml;rden sich im Grab umdrehen angesichts dieser Zwergenmentalit&auml;t deutscher Politiker.<br>\n&nbsp;<br>\nKarl Heinz Siber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64071\">In diesem Beitrag<\/a> weist Tobias Riegel darauf hin, dass massive Zugriffe auf Daten von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern mit deren Nutzung von Internetdienstleistern begr&uuml;ndet werden sollen. 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