{"id":64353,"date":"2020-09-03T08:42:08","date_gmt":"2020-09-03T06:42:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353"},"modified":"2020-09-03T08:42:08","modified_gmt":"2020-09-03T06:42:08","slug":"hinweise-des-tages-3689","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h01\">Erb&auml;rmliche Heuchelei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h02\">Albright Stargast bei Gr&uuml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h03\">Lobbyismus und Geheimdienste: Wirecard wirft Schatten aufs Kanzleramt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h04\">So kann es nicht weitergehen: Zu viele positiv Getestete harmlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h05\">Forschergruppe sieht offene Fragen zur Maskenpflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h06\">Zwei Epidemiologen im Streitgespr&auml;ch &ndash; Haben wir angemessen auf Covid-19 reagiert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h07\">Feiern mit Mindestabstand sind eine Illusion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h08\">GEW: &bdquo;Corona-Hilfen f&uuml;r Hochschulen verbessern und nicht nur verl&auml;ngern!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h09\">12,793 Millionen Arbeitslose in der Euro-Zone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h10\">Boom der Sozialm&auml;rkte: Segen f&uuml;r alle oder R&uuml;ckfall ins Almosenwesen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h11\">Amazon: Mit Geheimdienst-Methoden gegen Gewerkschafter und kritische Politiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h12\">Berliner Amri-Untersuchungsausschuss gibt auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h13\">Fast jeder dritte Homosexuelle wird im Job diskriminiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h14\">Kritik an Plug-in-Hybriden: Klimakiller mit Staatsf&ouml;rderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h15\">Sturm auf den Reichstag &ndash; Sturm im Wasserglas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h16\">Abstieg eines Superstars<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Erb&auml;rmliche Heuchelei<\/strong><br>\nDer russische Regime-Kritiker Nawalny wurde vergiftet. Kanzlerin Merkel hat im Namen der Bundesregierung das Verbrechen verurteilt. Der russische Botschafter wurde einbestellt. Die EU sucht nach einer gemeinsamen Antwort.<br>\nJa, die Bundesregierung hat Recht. Eine den Menschenrechten verpflichtete Demokratie darf solche Verbrechen nicht widerspruchslos hinnehmen.<br>\nAber ist die Bundesregierung moralisch berechtigt, solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verurteilen? Eine Regierung, die sich selbst an v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriegen beteiligt, in denen viele Tausende Menschen grausam ums Leben kommen?<br>\nEine Regierung, die zul&auml;sst, dass der US-Drohnenkrieg von deutschem Boden aus gef&uuml;hrt wird?<br>\nIst der Tod eines Kindes, das von US-Drohnen zerfetzt wird, nicht auch ein Verbrechen?<br>\nWird ab jetzt jeden Tag der US-Botschafter einbestellt? Wird die EU Sanktionen beschlie&szlig;en, um die t&auml;glichen Verbrechen der US-Oligarchie zu ahnden?<br>\nDie Vergiftung des Regime-Kritikers Nawalny ist ein verabscheuungsw&uuml;rdiges Verbrechen. Und viele Menschen werden dieses Verbrechen verurteilen. Aber die Emp&ouml;rung der US-Vasallen in den europ&auml;ischen Metropolen ist feige, erb&auml;rmliche Heuchelei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.678047548923382\/3361401333921310\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen: USA sanktionieren Chefankl&auml;gerin von Strafgerichtshof<\/strong><br>\nDie USA verh&auml;ngen Sanktionen gegen die Chefankl&auml;gerin des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, Bensouda.<br>\nAu&szlig;enminister Pompeo sagte in Washington, neben ihr werde auch ein Abteilungsleiter mit Strafma&szlig;nahmen belegt. Ihr Verm&ouml;gen in den USA kann demzufolge eingefroren, die Ausgabe von Visa eingeschr&auml;nkt werden.<br>\nDer Internationale Strafgerichtshof hatte im M&auml;rz gegen den Widerstand der USA Ermittlungen zu m&ouml;glichen Kriegsverbrechen in Afghanistan zugelassen. Dabei geht es auch um etwaige Vergehen von amerikanischen Soldaten und Mitarbeitern des Geheimdienstes CIA. Die USA sind kein Vertragsstaat des Gerichtshofs und lehnen diesen schon seit Jahren strikt ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ermittlungen-wegen-kriegsverbrechen-usa-sanktionieren.1939.de.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Albright Stargast bei Gr&uuml;nen<\/strong><br>\nFraktion redet mit fr&uuml;herer US-Au&szlig;enministerin &uuml;ber transatlantische Beziehung<br>\nMadeleine Albright hat mit den Gr&uuml;nen nur gute Erfahrungen gemacht. Als Au&szlig;enministerin in der Administration des damaligen US-Pr&auml;sidenten Bill Clinton arbeitete sie um die Jahrtausendwende eng mit ihrem deutschen Amtskollegen Joschka Fischer zusammen. Nachdem ihre Politikerkarrieren vorbei waren, verschaffte Albright dem Gr&uuml;nen sogar einen Job bei ihrer Washingtoner Beraterfirma. Nun hat die Bundestagsfraktion der Gr&uuml;nen die US-Demokratin als Stargast f&uuml;r ihre Herbstklausur am Mittwoch angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1141191.aussen-und-militaerpolitik-albright-stargast-bei-gruenen.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Wegen Fall Nawalny: Gr&uuml;ne fordern Aus f&uuml;r Nord Stream 2<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen-Fraktionsvorsitzende Katrin G&ouml;ring-Eckardt hat eine deutliche Reaktion auf die Vergiftung des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny gefordert. Eine Konsequenz w&auml;re das Ende des Pipeline-Projekts Nord Stream 2.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nawalny-gruene-fordern-ende-von-nord-stream-2-a-cedd2b9f-cf38-40a1-9aa0-b530f9d994c9\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Schon ein merkw&uuml;rdiger Zufall. Die Haltung der Gr&uuml;nen zu Nord Stream 2 ist aber nicht neu. Interessant wird sein, welche Konsequenzen die Bundesregierung nun tats&auml;chlich zieht. Erst vergangenen Freitag hatte die Kanzlerin in ihrer Sommerpressekonferenz erkl&auml;rt, dass man den Fall Nawalny von Nord Stream 2 trennen m&uuml;sse. Am Dienstag war Merkel in ihrem Wahlkreis in Vorpommern zu Gast und versicherte, an der Fertigstellung des Projekts festhalten zu <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nord-stream-2-kanzlerin-angela-merkel-haelt-an-fertigstellung-der-umstrittenen-gas-pipeline-fest-a-49df7ad3-5e65-44ee-b806-9c0d89c14f4d\">wollen<\/a>. Nun spricht sie von einem Verbrechen, das auf das Allersch&auml;rfste zu verurteilen sei. Sie k&uuml;ndigt eine angemessene gemeinsame Reaktion an. Sie demonstriert also Entschlossenheit und wirkt doch getrieben, vor allem auch aus den eigenen <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-journal\/es-wird-keine-aufklaerung-geben-100.html\">Reihen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lobbyismus und Geheimdienste: Wirecard wirft Schatten aufs Kanzleramt<\/strong><br>\nDie Sitzung des Finanzausschusses zur Wirecard-Aff&auml;re bleibt weitgehend ergebnislos: Die Geheimdienste wollen nichts gewusst und die Bundesregierung nur Wirtschaftsinteressen vertreten haben. Gerade diese Haltung best&auml;rkt die Opposition, tiefer zu bohren.<br>\nDas Bundeskanzleramt hat dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo; ungewollt eine feine Auszeichnung ans Revers geheftet: Demnach ist das Wirtschaftsblatt im weltweit beachteten Skandal um den Milliardenbetrug des deutschen Finanzdienstleisters Wirecards besser informiert als die deutschen Geheimdienste. Zumindest, was den Verbleib des gesuchten &ouml;sterreichischen Ex-Finanzvorstands Jan Marsalek angeht. Staatsminister Hendrik Hoppenstedt sagt bei seinem heutigen Auftritt im Finanzausschuss des Bundestags, dass weder BND noch ein anderer deutscher Nachrichtendienst etwas &uuml;ber Marsaleks Aufenthaltsort w&uuml;ssten. Das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; hingegen hatte schon am Vorabend unter Berufung auf dessen Bekannte berichtet Marsalek befinde sich nahe Moskau &ndash; unter dem Schutz des russischen Auslandsgeheimdienstes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Wirecard-wirft-Schatten-aufs-Kanzleramt-article22006908.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: Wirecard-Skandal: De Masi fordert Untersuchungsausschuss<\/strong><br>\nDer Wirecard-Bilanzskandal soll in einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss aufgearbeitet werden. Das hatte der Linken-Politiker Fabio de Masi im Dlf gefordert. Das Parlament habe bisher keine volle Dokumenteneinsicht bekommen. Zudem m&uuml;sse die Finanzaufsicht in Deutschland anders aufgestellt werden. [&hellip;]<br>\nHeckmann: Was m&ouml;chten Sie denn von Felix Hufeld, dem BaFin-Chef, in erster Linie wissen?<br>\nde Masi: Ach, so einiges! Herr Hufeld war ja schon einmal im Finanzausschuss und er hat dort sehr widerspr&uuml;chliche Angaben gemacht. Zum Beispiel hat er gesagt, dass es damals eine gemeinsame Entscheidung mit der Europ&auml;ischen Zentralbank gewesen sei, die Wirecard AG als Technologie-Unternehmen einzustufen und nicht als Finanz-Holding. Das klingt jetzt sehr abstrakt, aber da geht es ums Ganze, denn dadurch, dass die Finanzaufsicht die als Technologie-Unternehmen wie zum Beispiel Volkswagen eingestuft hat, dadurch waren die nicht zust&auml;ndig f&uuml;r die Geldw&auml;sche-Aufsicht. Und die Bayern haben uns gestern erz&auml;hlt, sie sehen sich auch nicht zust&auml;ndig. Das hei&szlig;t auf Deutsch, niemand war zust&auml;ndig f&uuml;r die Geldw&auml;sche-Aufsicht &uuml;ber einen Mega-Finanzkonzern an der B&ouml;rse, der sogar die Commerzbank aus der B&ouml;rse rausgekegelt hat, und das ist einfach unfassbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wirecard-skandal-de-masi-fordert-untersuchungsausschuss.694.de.html?dram:article_id=483373\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>So kann es nicht weitergehen: Zu viele positiv Getestete harmlos<\/strong><br>\n&ldquo;Testen, testen, testen&rdquo; hat zu Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland gut geklappt. Doch jetzt gehen die Kapazit&auml;ten zur Neige, mit zu teuren und langsamen Tests wird Zeit und Geld verschwendet, und viele Menschen m&uuml;ssen grundlos in die Quarant&auml;ne. Es ist Zeit, die Strategie anzupassen.<br>\nUm in der Corona-Pandemie einen halbwegs normalen Alltag zu erm&ouml;glichen, muss viel getestet werden &ndash; vor allem auch pr&auml;ventiv. Doch die bisher verwendeten PCR-Tests stellen sich daf&uuml;r als ziemlich ungeeignet heraus: Sie sind nicht nur viel zu aufw&auml;ndig und teuer, sie sind f&uuml;r den Masseneinsatz auch viel zu pr&auml;zise. Wissenschaftler fordern daher einen Strategiewechsel.<br>\nIn seltener Eintracht teilten k&uuml;rzlich Virologe Hendrik Streeck und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach einen Artikel der &ldquo;New York Times&rdquo;. Darin geht es darum, dass in den USA sehr viele Menschen positiv getestet werden, obwohl sie wahrscheinlich gar nicht ansteckend sind. Denn beim Standard-PCR-Test gibt&rsquo;s grunds&auml;tzlich nur zwei m&ouml;gliche Ergebnisse: Ja oder Nein. Anders ausgedr&uuml;ckt: Der Test ist eigentlich nur dazu da, das Virus nachzuweisen. Ein positiver Befund sagt nichts dar&uuml;ber aus, ob ein Patient krank ist, war oder wird. Und man wei&szlig; auch nicht, ob er ansteckend ist.<br>\nDas sei nicht genug, sagt Epidemiologe Michael Mina von der Harvard T.H. Chan School of Public Health. Die Virusmenge im K&ouml;rper eines Patienten sei entscheidend, ob er ansteckend sei oder nicht. Dass diese Tatsache vernachl&auml;ssigt werde, sei unverantwortlich. Auch deutsche Experten fordern einen Strategiewechsel. Zu ihnen geh&ouml;rt Charit&eacute;-Virologe Christian Drosten. Es brauche &ldquo;eine Testung auf Infektiosit&auml;t statt auf Infektion&rdquo;, schrieb er in der &ldquo;Zeit&rdquo;. Die g&auml;ngigen PCR-Tests lieferten die n&ouml;tigen Informationen zur Viruslast schon. &ldquo;W&uuml;rden wir uns zutrauen, aus den inzwischen vorliegenden wissenschaftlichen Daten eine Toleranzschwelle der Viruslast abzuleiten, k&ouml;nnten Amts&auml;rzte diejenigen sofort aus der Abklingzeit entlassen, deren Viruslast bereits unter die Schwelle gesunken ist. Es w&uuml;rden wohl die allermeisten sein&rdquo;, so Drosten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Zu-viele-positiv-Getestete-harmlos-article22006224.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Carsten Weikamp:<\/strong> Das erinnert schwer an einen Klassiker der Medizin: &ldquo;<a href=\"http:\/\/library.fes.de\/fulltext\/asfo\/00695003.htm#LOCE9E4\">Die verfeinerte Diagnostik wird beweisen, da&szlig; ein &bdquo;gesunder&rdquo; Mensch nur nicht hinreichend untersucht ist.<\/a>&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erinnert sei daran: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62220#h01\">Spahn &ndash; Durch zu viele Tests mehr falsch-positive F&auml;lle als Echte<\/a>. Das Chaos auf Regierungsseite in Bund und L&auml;ndern verdeutlichen u.a. diese Hinweise:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62418#h08\">Corona in Deutschland: &bdquo;Nicht in falscher Sicherheit wiegen&ldquo; &ndash; Spahn warnt vor &Uuml;berbewertung von Tests<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63257#h04\">Gesundheitsminister vereinbaren Corona-Tests an Flugh&auml;fen<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Erst vor einer &ldquo;&Uuml;berbewertung von Tests&rdquo; warnen, um sie anschlie&szlig;end massenhaft &ndash; teilweise verpflichtend &ndash; einzusetzen. Das konnte lediglich schief gehen &ndash; zur Freude und Gewinnsteigerung der Test-Industrie.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Corona-Massentests kosten Milliarden<\/strong><br>\nDie von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angeordneten Corona-Massentests w&uuml;rden in diesem Jahr bis zu 7,6 Milliarden Euro kosten und k&ouml;nnten Beitragssteigerungen um 0,8 Punkte f&uuml;r 73 Millionen gesetzlich Versicherte erfordern. Das geht aus einer Stellungnahme des GKV-Spitzenverbandes hervor, &uuml;ber welche die &ldquo;Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo; berichtet. Darin verlangen die Kassen die vollst&auml;ndige Kosten&uuml;bernahme durch den Bund sowie eine deutlich niedrigere Verg&uuml;tung der Labore.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wallstreet-online.de\/nachricht\/12585596-gesundheit-corona-massentests-kosten-milliarden\">wallstreet:online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vermutlich werden die Korken in den B&uuml;ros der Manageretagen der Test-Industrie knallen &ndash; und dem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42606\">Pharmalobbyisten<\/a> im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit kr&auml;ftig gedankt. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kauft mit seinem Ehemann Luxusvilla in Berlin <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63852#h17\">f&uuml;r mehr als vier Millionen Euro<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Forschergruppe sieht offene Fragen zur Maskenpflicht<\/strong><br>\nEine Gruppe von &Auml;rzten und Forschern &ndash; darunter der Hamburger Rechtsmediziner Klaus P&uuml;schel vom UKE und der ehemalige Hamburger Staatsrat Matthias Gruhl &ndash; st&ouml;&szlig;t eine neue Debatte &uuml;ber die Maskenpflicht an. In einem jetzt ver&ouml;ffentlichten Thesenpapier kommt sie zu dem Schluss, dass es bislang keine wissenschaftlich fundierten Antworten auf die Frage gibt, wann Corona-Schutzmasken sinnvoll sind und wann nicht.<br>\nAls Beispiel nennt sie die Maskenpflicht in Superm&auml;rkten: Dort m&uuml;ssten rein rechnerisch gerade mehr als 12.000 Menschen eine Stunde lang Masken tragen, um nur eine einzige Corona-Infektion zu verhindern. Denn in Superm&auml;rkten sei das Infektionsrisiko deutlich geringer als etwa in einem Krankenhaus oder Pflegeheim.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/coronavirus\/Forschergruppe-sieht-offene-Fragen-zur-Maskenpflicht-,coronadebatte100.html\">NDR<\/a>\n<p><strong>dazu: Was die Corona-Teststrategie mit Fischefangen zu tun hat<\/strong><br>\nIm Corona-Thesenpapier 4.0 nimmt eine Expertengruppe das Pandemiegeschehen unter die Lupe. Dabei wird etwa die derzeitige Teststrategie kritisiert. Im Podcast mit Dr. Matthias Gruhl, einem der Mitautoren, geht es um spezifisches Testen, Zahlenzauber des RKI und Lob f&uuml;r Kliniken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Podcasts\/Was-die-Corona-Teststrategie-mit-Fischefangen-zu-tun-hat-412516.html\">&Auml;rztezeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zwei Epidemiologen im Streitgespr&auml;ch &ndash; Haben wir angemessen auf Covid-19 reagiert?<\/strong><br>\n&Uuml;ber kaum etwas wird so gestritten wie &uuml;ber Corona und die Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Pandemie. Im wissenschaftlichen Streitgespr&auml;ch treffen der &bdquo;Corona-Skeptiker&ldquo; Sucharit Bhakdi und der M&uuml;nchener Epidemiologe Ulrich Mansmann aufeinander.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/covid-epidemiologen-virus-bhakdi-mansmann-masken-streitgespraech\">Cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Das ist eine echte Rarit&auml;t. Man muss dem Cicero danken f&uuml;r das Streitgespr&auml;ch zwischen zwei Wissenschaftlern (dem Mikrobiologen Suharit Bhakdi und dem Mathematiker Ulrich Mansmann) mit sehr unterschiedlichen Auffassungen zur Gef&auml;hrlichkeit von Covid 19, den Umgang mit dem Virus, die politischen Ma&szlig;nahmen und Einschr&auml;nkungen. Suharit Bhakdi hat zusammen mit seiner Frau einen Bestseller geschrieben, wird aber von der Mainstream Presse (vor allem auch die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender wie ARD, ZDF, 3Sat, Arte, ZDF Neo, ARD Alpha, Phoenix sowie die dritten Fernsehprogramme) ausgegrenzt.  <\/em><\/p>\n<p><em>Durch die Einseitigkeit der Debatte mit einem Monopolisten an der Spitze (Christian Drosten) wurden die Corona-Proteste gest&auml;rkt. Warum nicht Karl Lauterbach, Christian Drosten, Melanie Bringmann an einen Tisch mit Wolfgang Wodarg und Suharit Bhakdi? Dann m&uuml;ssen ALLE Farbe bekennen! Aber vielleicht passt das der Politik nicht, die vor allem auf die Entwicklung eines Impfstoffes setzt, dem Bhakdi skeptisch gegen&uuml;ber steht und damit m&ouml;gliche Gesch&auml;fte der Hersteller st&ouml;rt, die gl&auml;nzende Gewinne erwarten. Und die gro&szlig;en Medien trotten der Politik seit vielen Jahren meist eher kritiklos hinterher&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Feiern mit Mindestabstand sind eine Illusion<\/strong><br>\nWenn der Staat ins Private hineinregiert, muss er gute Gr&uuml;nde haben. Alles andere wird als Zumutung empfunden. [&hellip;]<br>\nJede Feier kann zum Superspreading-Event werden. Ist auf einer Party einer infiziert, sind es bald ganz viele. Feiern mit Mindestabstand sind eine Fiktion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/feiern-mit-mindestabstand-sind-eine-fiktion-li.102433\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Hier wird eine simple Tatsache formuliert. Wer private Feiern zul&auml;sst und das ist in den meisten Verordnungen auch so festgelegt, muss hinnehmen, dass es zu einer Zunahme von Infektionen kommen kann, weil es eben auch mehr Kontakte gibt. Das ist reine Logik. Trotzdem wird den Menschen seit Wochen ein leichtfertiger Umgang vorgeworfen, bis hin zur Verantwortungslosigkeit. Verantwortungslos ist es aber, erst Erleichterungen zuzulassen und sich anschlie&szlig;end ein wenig bl&ouml;d zu stellen. Daher zeigt sich auch immer mehr, warum es die Exekutive nicht schafft, ihre Verordnungstexte f&uuml;r alle verst&auml;ndlich zu formulieren. Vordergr&uuml;ndig werden zwar strenge Auflagen zur&uuml;ckgenommen, die strikte Einhaltung von Regeln aber weiterhin erwartet. Diese Unentschiedenheit wird in seitenlangen Paragraphen mit juristischen Schachtels&auml;tzen und Fu&szlig;noten versteckt. Das ist unlogisch und auch feige.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>GEW: &bdquo;Corona-Hilfen f&uuml;r Hochschulen verbessern und nicht nur verl&auml;ngern!&ldquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) aufgefordert, die Ma&szlig;nahmen zur Unterst&uuml;tzung von Studierenden sowie Hochschulbesch&auml;ftigten deutlich zu verbessern und nicht nur wie angek&uuml;ndigt zu verl&auml;ngern. &bdquo;Die Ministerin sieht ein, dass die bisherigen Hilfsma&szlig;nahmen nicht ausreichen. Das ist gut so. Diese Ma&szlig;nahmen d&uuml;rfen aber nicht nur halbherzig verl&auml;ngert, sondern m&uuml;ssen wirksam ausgestaltet werden. Wir brauchen eine bedarfsdeckende und unb&uuml;rokratische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Studierende und einen Rechtsanspruch auf Verl&auml;ngerung von Zeitvertr&auml;gen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern&ldquo;, sagte Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und Vorstandsmitglied f&uuml;r Hochschule und Forschung, am Freitag mit Blick auf die Ank&uuml;ndigungen des Bildungsministeriums, die &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfe f&uuml;r in Not geratene Studierende um einen Monat, die pandemiebedingte Option zur Verl&auml;ngerung von Zeitvertr&auml;gen mit wissenschaftlichen Angestellten um sechs Monate zu verl&auml;ngern.<br>\n&bdquo;Dass die &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfe nun um einen weiteren Monat verl&auml;ngert werden soll, ist f&uuml;r viele Studierende ein Strohhalm, nach dem sie verzweifelt greifen m&uuml;ssen. Eine echte Unterst&uuml;tzung s&auml;he jedoch anders aus. Der Corona-Hilfsfonds f&uuml;r Studierende muss daher auf eine Milliarde Euro erh&ouml;ht und rasch und unb&uuml;rokratisch an Bed&uuml;rftige ausgezahlt werden. Dar&uuml;ber hinaus muss die Ausbildungsf&ouml;rderung nach dem BAf&ouml;G so verbessert werden, dass Studierende nicht in Existenznot geraten, wenn ihre Jobs wegfallen&ldquo;, erkl&auml;rte der GEW-Hochschulexperte. In Not geratene Studierende h&auml;tten zurzeit die Wahl zwischen einem Darlehen, das sich als teuer verzinster Bankkredit entpuppt, und einer &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfe, die als zahnloses B&uuml;rokratiemonster daherkommt. Je nach Kontostand k&ouml;nnten Studierende mit bis zu 500 Euro rechnen &ndash; f&uuml;r maximal drei Monate.<br>\nDar&uuml;ber hinaus machte sich Keller f&uuml;r eine Nachbesserung der im Mai verabschiedeten &bdquo;Corona-Novelle&ldquo; des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) stark, die eine pandemiebedingte Verl&auml;ngerung von Zeitvertr&auml;gen um sechs Monate erm&ouml;glicht. &bdquo;Auch im Wintersemester wird die Corona-Pandemie f&uuml;r Verz&ouml;gerungen von Forschung und wissenschaftlicher Qualifizierung sorgen. Die Ausdehnung der Verl&auml;ngerungsoption ist daher richtig, greift aber zu kurz: Nach wie vor gibt es keinen Anspruch auf eine Verl&auml;ngerung der befristeten Arbeitsvertr&auml;ge. Die Kann-Bestimmung ist jetzt zu einer Muss-Bestimmung weiterzuentwickeln und muss f&uuml;r alle befristet Besch&auml;ftigten gelten. Zw&ouml;lf Monate f&uuml;r alle!&ldquo;, mahnte der GEW-Vize mit Blick auf den Plan, die Verl&auml;ngerungsoption nun auf bis zu zw&ouml;lf Monate auszudehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/presse\/pressemitteilungen\/detailseite\/neuigkeiten\/gew-corona-hilfen-fuer-hochschulen-verbessern-und-nicht-nur-verlaengern\/\">GEW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>12,793 Millionen Arbeitslose in der Euro-Zone<\/strong><br>\nDas in Luxemburg angesiedelte Europ&auml;ische Statistikamt (Eurostat) hat heute die Arbeitslosenzahlen f&uuml;r den Juli bekannt gegeben. Ihm zufolge stieg die seit vier Monaten zunehmende Arbeitslosenrate in der Eurozone weiter an: um 0,2 Punkte auf 7,9 Prozent. In absoluten Zahlen gemessen sind das 344.000 neue Arbeitslose und insgesamt 12,793 Millionen. In der gesamten EU liegt die Arbeitslosenquote mit durchschnittlich 7,1 Prozent niedriger als in der Eurozone. In Tschechien, das die Krone behalten hat, sind beispielsweise nur 2,6 Prozent arbeitslos gemeldet.<br>\nIm Eurow&auml;hrungsland Italien liegt die Arbeitslosenquote dagegen mit 9,7 Prozent deutlich &uuml;ber dem Durchschnitt. Hier nahm sie den Zahlen der der italienischen Statistikbeh&ouml;rde Istat nach im Juni um vier Punkte auf jetzt 9,7 Prozent zu. Die Coronakrise hatte in diesem von ihr am st&auml;rksten getroffenen europ&auml;ischen Land anfangs die paradox anmutende Auswirkung, dass die Arbeitslosenquote w&auml;hrend des Shutdown-H&ouml;hepunkts im April zeitweise auf 7,3 Prozent sank. Das lag daran, dies viele Italiener w&auml;hrend dieser Massenquarant&auml;ne ihre Arbeitssuche einstellten und nicht mehr in der Statistik auftauchten.<br>\nMittelfristig sorgen die Ma&szlig;nahmen durch den Wirtschaftsstillstand freilich daf&uuml;r, dass Arbeitspl&auml;tze verloren gehen: Von Mai bis Juli waren es 286.000. Sie werden in einer im zweiten Quartal 2020 um 12,8 Prozent geschrumpften Wirtschaft nicht mehr ben&ouml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/12-793-Millionen-Arbeitslose-in-der-Euro-Zone-4883516.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung muss arbeitsmarktpolitisch deutlich mehr tun<\/strong><br>\n&bdquo;Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld sind zu niedrig, um davon einigerma&szlig;en leben zu k&ouml;nnen. W&auml;hrend Staatshilfen an Gro&szlig;unternehmen gezahlt werden, die dann trotzdem Besch&auml;ftigte entlassen, gehen viele kleine Unternehmen und Solo-Selbst&auml;ndige leer aus. Der allgemeine Mindestlohn ist zu gering bemessen, um der Armut zu entfliehen. Die Bundesregierung hat auf die dramatische Krise am Arbeitsmarkt keine Antwort, die den Menschen tats&auml;chlich hilft. Arbeitsmarktpolitisch muss sie deutlich mehr tun&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, zum aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Das Kurzarbeitergeld muss umgehend auf 90 Prozent des Nettoentgelts erh&ouml;ht werden, f&uuml;r Besch&auml;ftigte, die nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommen, auf 100 Prozent. Das Arbeitslosengeld muss von 60 Prozent auf 68 Prozent des Nettoentgelts angehoben werden. Staatshilfen f&uuml;r Unternehmen sind an Arbeitsplatzgarantien zu koppeln. Der Mindestlohn muss in einem ersten Schritt auf zw&ouml;lf Euro erh&ouml;ht werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/bundesregierung-muss-arbeitsmarktpolitisch-deutlich-mehr-tun\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Boom der Sozialm&auml;rkte: Segen f&uuml;r alle oder R&uuml;ckfall ins Almosenwesen?<\/strong><br>\nSozialshops, wo Bed&uuml;rftige billig einkaufen k&ouml;nnen, florieren in der Krise und bremsen nebenbei die Verschwendung von Lebensmitteln. Doch das scheinbare Erfolgskonzept steht im Verdacht, Kollateralsch&auml;den zu verursachen<br>\nDer erste Blick l&auml;dt nicht eben zum Zugreifen ein. Ramponiert sehen einige Eierkartons aus, klebrige Flecken lassen so manche gesprungene Schale vermuten. Trotzdem bekommt Arthur Kamarad leuchtende Augen, als er die Ware inspiziert. &ldquo;Zehn Cent pro St&uuml;ck sind unschlagbar&rdquo;, sagt er: &ldquo;F&uuml;r mich ist das hier das Paradies.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000119670837\/boom-der-sozialmaerkte-segen-fuer-alle-oder-rueckfall-ins-almosenwesen\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Amazon: Mit Geheimdienst-Methoden gegen Gewerkschafter und kritische Politiker<\/strong><br>\nEine Stellenanzeige Amazons l&auml;sst tief blicken: Gesucht wurde ein &ldquo;Intelligence Analyst&rdquo; f&uuml;r das Global Intelligence Program (etwa &ldquo;weltweites Spionageprogramm&rdquo;) der Amazon-Abteilung Global Security Operations (etwa &ldquo;weltweite Sicherheitseins&auml;tze&rdquo;). Der neue Mitarbeiter soll ein Team erg&auml;nzen, das taktische und strategische nachrichtendienstliche Produkte f&uuml;r Amazons F&uuml;hrungsetage bereitstellt. Ziel der &Uuml;berwachung: Gewerkschafter, Aktivistengruppen und &ldquo;feindliche&rdquo; Politiker.<br>\nDie Anzeige betont, wie essentiell es f&uuml;r Amazons Management ist, nachrichtendienstliche Informationen aus aller Welt zu haben, die zu konkreten Ma&szlig;nahmen f&uuml;hren &ndash; Ma&szlig;nahmen, die der Intelligence Analyst selbst vorschlagen soll. Der Begriff des Intelligence Analyst bezeichnet in Nordamerika in der Regel bestimmte Mitarbeiter staatlicher Geheimdienste. (&hellip;)<br>\nIm Verlauf der Stellenausschreibung wird klar, dass ein mehrk&ouml;pfiges Team am Werk ist: Manche Analysts werden n&auml;mlich damit beauftragt, direkt den Chefjustiziar des Konzerns zu unterst&uuml;tzen. Sie sollen Material sammeln, mit dem Anw&auml;lte bei Gericht Verbotsverf&uuml;gungen gegen Aktivisten erwirken k&ouml;nnen. Dabei sollen sie nicht blo&szlig; Rechtsverletzungen dokumentieren, sondern dem Gericht glaubhaft machen, dass Aktivisten &ldquo;Absichten f&uuml;r fortgesetzte rechtswidrige Aktivit&auml;ten gegen Amazon hegen&rdquo;. (&hellip;)<br>\nDie Stellenausschreibung kursierte Dienstagmorgen auf Twitter. Nachdem das US-Nachrichtenmagazin Business Insider Amazon Gelegenheit zur Stellungnahme einger&auml;umt hatte, verschwand die Anzeige. Vielleicht haben sich gen&uuml;gend Intelligence Analysts beworben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Amazon-Mit-Geheimdienst-Methoden-gegen-Gewerkschafter-und-kritische-Politiker-4883605.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Berliner Amri-Untersuchungsausschuss gibt auf<\/strong><br>\nMitte Mai 2017, f&uuml;nf Monate nach dem LKW-Anschlag vom 19. Dezember 2016 mit zw&ouml;lf Toten, machte der Innensenator eine Ungeheuerlichkeit &ouml;ffentlich: Im Landeskriminalamt (LKA) seien nach dem Anschlag Akten manipuliert worden, die die Polizei &uuml;ber Anis Amri, den angeblichen Attent&auml;ter, f&uuml;hrte. Amri war als islamistischer Gef&auml;hrder sowie als banden- und gewerbsm&auml;&szlig;iger Drogendealer fest im Blick des Staatsschutzes. Hinzu kam seine Beteiligung an einem gewaltt&auml;tigen Angriff im Drogendealermilieu.<br>\nEntdeckt hatte die Manipulationen der vom Senat eingesetzte Sonderermittler in Sachen Anschlag Breitscheidplatz, Bruno Jost, Bundesanwalt im Ruhestand. LKA-Mitarbeiter hatten die Erkenntnisse &uuml;ber Amri r&uuml;ckwirkend falsch dargestellt, abgeschw&auml;cht und unter einem zur&uuml;ckliegenden Datum in die Akte geschmuggelt. Beispielsweise wurde die Erkenntnis &uuml;ber seine &ldquo;banden- und gewerbsm&auml;&szlig;igen&rdquo; Drogengesch&auml;fte umgewandelt in &ldquo;Kleinsthandel mit Drogen&rdquo;. Innensenator Geisel griff zu einem ungew&ouml;hnlichen Schritt: Er stellte Strafanzeige gegen die zwei verantwortlichen LKA-Beamten, den Sachbearbeiter Tobias L. und seinen Vorgesetzten Lars O.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Berliner-Amri-Untersuchungsausschuss-gibt-auf-4883530.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fast jeder dritte Homosexuelle wird im Job diskriminiert<\/strong><br>\nViele LGBTQI-Menschen gehen einer Studie zufolge im Kollegenkreis nicht offen mit ihrer Sexualit&auml;t um. Besonders schwer haben es Transpersonen &ndash; Namens&auml;nderungen w&uuml;rden im Beruf oft nicht akzeptiert, kritisiert die Antidiskriminierungsstelle des Bundes.<br>\n30 Prozent der Homosexuellen werden in Deutschland einer Studie zufolge im Arbeitsleben diskriminiert, unter den Trans-Menschen sind es sogar mehr als 40 Prozent. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) und der Universit&auml;t Bielefeld, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. Die Wissenschaftler untersuchten das Arbeitsumfeld von homo- und bisexuellen sowie trans-, queer und intersexuellen Menschen (LGBTQI*). Fast ein Drittel geht demnach vor Kollegen immer noch nicht offen mit seiner Sexualit&auml;t um.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/homosexualitaet-job-diskriminierung-1.5017903\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kritik an Plug-in-Hybriden: Klimakiller mit Staatsf&ouml;rderung<\/strong><br>\nIm Realbetrieb sto&szlig;en Plug-in-Hybride bis zu 7-mal so viel CO2 aus wie offiziell angegeben. Darum fordert die DUH, sie nicht mehr zu f&ouml;rdern.<br>\nDer Bundesregierung gelten sie offiziell als Klimasch&uuml;tzer: Sogenannte Plug-in-Hybride, also Fahrzeuge, die sowohl einen Benzin- als auch einen Elektromotor haben und deren Batterie an der Steckdose aufgeladen werden kann. Die Anschaffung wird vom Staat mit bis zu 4.500 Euro unterst&uuml;tzt, als Dienstwagen werden sie geringer besteuert, und weil Plug-in-Hybride ebenso wie reine Elektroautos mit dem Buchstaben &bdquo;E&ldquo; am Ende des Nummernschilds gekennzeichnet werden, d&uuml;rfen sie in manchen Kommunen kostenlos parken und vereinzelt sogar Busspuren benutzen.<br>\nBegr&uuml;ndet wird diese F&ouml;rderung mit der angeblichen Klimafreundlichkeit der Fahrzeuge. Und tats&auml;chlich ist der CO2-Aussto&szlig; pro Kilometer auf dem Papier gering: Die Werte liegen zwischen 25 und 90 Gramm &ndash; und damit weit unterhalb von vergleichbaren reinen Benzinern und unter dem EU-Flottengrenzwert von 95 Gramm.<br>\nDoch das stimmt nur, wenn der Wagen tats&auml;chlich zum Gro&szlig;teil mit dem Elektromotor angetrieben wird. Das sei aber in der Praxis nicht der Fall, meint Barbara Metz, stellvertretende Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Die Fahrzeuge verf&uuml;gten oft nicht &uuml;ber Schnellladetechnik, sodass das Laden extrem lange dauere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kritik-an-Plug-in-Hybriden\/!5706790\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61804\">&bdquo;Was aber leider komplett fehlt, ist der Einstieg in die Verkehrswende&ldquo;<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Sturm auf den Reichstag &ndash; Sturm im Wasserglas<\/strong><br>\nIn der Tat und das ist wirklich niederschmetternd, sind alle alles, nur nicht system-oppositionell: Die parlamentarische LINKE wetteifert um die Corona-Krone, h&auml;lt alles ein, was not-verordnet wird und ist in gro&szlig;en Teilen ganz damit besch&auml;ftigt, sich als Regierungspartei anzubieten. Und die au&szlig;erparlamentarische Linke? Viele Antifa-Gruppen haben vor allem die &ldquo;Corona-Leugner&rdquo; und &ldquo;Covidioten&rdquo; im Visier. Fast marginal sind jene linke Gruppen und Initiativen, die die &ldquo;Corona-Krise&rdquo; als soziale, antagonistische Frage begreifen und sehr wohl darum wissen, dass jeder noch so begr&uuml;ndete Ausnahmestand (Deutscher Herbst 1976\/77, 9\/11 im Jahr 2001) nicht mehr, sondern weniger Freiheitsrechte und noch gr&ouml;&szlig;ere Ungerechtigkeiten zur&uuml;ckl&auml;sst. [&hellip;]<br>\nUnd selbstverst&auml;ndlich ist es h&ouml;chste Zeit, die Querdenker zu fragen, was sie mit der &ldquo;Freiheit&rdquo; meinen, die sie zur&uuml;ckhaben wollen, die sie st&auml;ndig anrufen. Um welche Freiheit handelt es sich? Um die Freiheit, die der Kapitalismus in seinen besseren Tagen verspricht? Nach dem Motto: Wer hier flei&szlig;ig mitmacht, der hat es verdient, die Freiheit zu genie&szlig;en, wenn man daf&uuml;r auch bezahlen kann. (&hellip;)<br>\nEs w&auml;re mehr als notwendig, es w&auml;re zum Aufatmen, wenn die Linke ihre Maske abnehmen w&uuml;rde und genau zu diesen Fragen Stellung nimmt. Wenn es weder um eine &ldquo;Merkel-Diktatur&rdquo; geht, noch um die Verteidigung der Demokratie, um was geht es dann?<br>\nWenn eine Krise nur das verst&auml;rkt, was bereits vor der Krise als Antagonismus angelegt ist, dann geht es nicht um Corona, sondern um eine Versch&auml;rfung, eine Zuspitzung gesellschaftlicher Zust&auml;nde, die eine Linke thematisieren und in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen m&uuml;sste.<br>\nSolange die Linke nur auf den (richtigen) Abstand achtet, und nicht alles daf&uuml;r tut, das Gemeinsame stark und bezaubernd zu machen, wird sie als Linienrichter bald in einem leeren Stadion auf die Einhaltung der Regeln achten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Sturm-auf-den-Reichstag-Sturm-im-Wasserglas-4884232.html\">Wolf Wetzel in Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Abstieg eines Superstars<\/strong><br>\n&ldquo;Die unbequeme Wahrheit&rdquo; hei&szlig;t das neue Buch des Journalisten Gabor Steingart. Manche halten es f&uuml;r einen Skandal. Doch der angestrengte Gestus des Dauerprovokateurs ist vor allem eins: erm&uuml;dend.<br>\nDass das Ende naht, weil die Politik unf&auml;hig ist, hat Steingart ja schon viel zu oft geschrieben. Also dreht er noch ein bisschen an der Schraube, macht die Politik selbst zum Antreiber des Untergangs von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. Diesmal halten die Regierungen die Bedrohung nicht nur nicht auf &ndash; sie sind selbst die Gefahr. Dazu kann er sogar in die K&ouml;pfe der M&auml;chtigen hineinhorchen. &ldquo;Doch des Nachts tr&auml;umt man im Berliner Regierungsbezirk, in Downing Street No. 10 und im &Eacute;lys&eacute;e-Palast den chinesischen Traum, in dem das Volk als Masse auftaucht, die nicht geh&ouml;rt, nur geknetet werden muss.&rdquo;<br>\nJetzt ist er rhetorisch am Ziel. Zwar ist er dabei unversehens in der N&auml;he jener Verschw&ouml;rungstheoritiker und Staatsfeinde gelandet, die gerade versuchen, die &ouml;ffentliche Debatte zu kapern. Aber einmal gesetzt, kann er von diesem Ton nicht mehr lassen. Das Buch ist voll von diesen S&auml;tzen, die den &uuml;blen Rand touchieren: &ldquo;Deine Unterwerfung bringt die Weltenrettung.&rdquo; &ndash; &ldquo;Dein R&uuml;ckschritt sei der neue Fortschritt.&rdquo; &ndash; &ldquo;Der neue Untertan muss nicht bluten, nur zahlen.&rdquo; &ndash; &ldquo;Der k&uuml;nftige Mensch wird nicht erschossen, nur versklavt.&rdquo; &ndash; &ldquo;Der Staat in seiner heutigen Verfasstheit ist das Problem, nicht die L&ouml;sung.&rdquo; &ndash; Und dann, &uuml;ber eine angebliche Kumpanie von Medien und Politik: &ldquo;Man camoufliert, finassiert und narkotisiert gemeinsam, bis die Immunabwehr des Publikums schwindet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/abstieg-einers-superstars-a-1004b545-213d-4881-bdf3-d3a677da6663\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diese Rezession entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Steingart war fr&uuml;her selbst beim Spiegel und dessen Geschichten vom nahenden Untergang der deutschen Wirtschaft waren damals sehr willkommen, um die neoliberale Agenda 2010 mit herbei zuschreiben. Jetzt, da Steingart zu recht eine &bdquo;Kumpanei von Medien und Politik&ldquo; konstatiert, sieht man das pl&ouml;tzlich anders.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-64353","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64353","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64353"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64353\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64355,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64353\/revisions\/64355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64353"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64353"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64353"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}