{"id":64405,"date":"2020-09-06T10:00:36","date_gmt":"2020-09-06T08:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64405"},"modified":"2020-09-06T14:58:21","modified_gmt":"2020-09-06T12:58:21","slug":"leserbriefe-zu-fall-nawalny-putins-gift-putins-anschlag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64405","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eFall Nawalny: \u201ePutins Gift, Putins Anschlag\u201c\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64361\">In diesem Beitrag<\/a> hat sich Tobias Riegel mit der Berichterstattung &uuml;ber den mutma&szlig;lichen Giftanschlag auf Alexej Nawalny befasst. Viele Medien beschuldigen Russland und insbesondere Pr&auml;sident Putin &ndash; ohne Beweise vorzulegen. Wichtige Rechtsprinzipien werden missachtet und z.B. die Unschuldsvermutung quasi beiseite geschoben. Tobias Riegel meint, diese Meinungsmache und &bdquo;abwegigen Spekulationen&ldquo; sind &bdquo;teils gef&auml;hrlich und kriegstreiberisch&ldquo;.<br>\nDie Leserschaft der NachDenkSeiten verfolgt die Ereignisse ebenfalls. Zahlreiche Leserinnen und Leser haben reagiert und uns ihre Eindr&uuml;cke mitgeteilt. Wir bedanken uns sehr f&uuml;r die Leserbriefe. Hier nun eine Auswahl der eingereichten Antworten. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>Sie haben in Ihrem guten Artikel auch die in solchen F&auml;llen immer n&ouml;tige Frage &ldquo;Cui bono?&rdquo; gestellt, aber nur festgestellt, dass es ganz offensichtlich Ru&szlig;land, dem Kreml, Putin bestimmt nicht nutzt. Wem aber nutzt es dann? Nun, wenn man die hetzerischen manipulativen Reaktionen des Meanstreams liest, dann ist die Antwort ganz klar: Den VSA, denn der &ldquo;Fall Nawalny&rdquo; soll ganz offensichtlich als Hebel dienen, um das Projekt Nordstream 2 endg&uuml;ltig zu kippen. Die Bundeskanzlerin hat &ndash; nat&uuml;rlich nicht w&ouml;rtlich, aber mit deutlichem Geschwurbel &ndash; bereits in diese Richtung gedeutet. Offenbar kommt ihr diese Gelegenheit als Vorwand ganz recht, um endlich umzufallen und den VSA ihren dringenden Wunsch (besser gesagt, ihre unversch&auml;mte Forderung) zu erf&uuml;llen und die verhasste Pipeline, die der Wall Street Milliardenverluste bescheren w&uuml;rde, zu beerdigen. Die Zeche werden wir zahlen, nicht nur mit Geld f&uuml;r teures Fracking-Gas nebst Baukosten f&uuml;r europ&auml;ische Terminals, sondern auch mit einer weiteren Verst&auml;rkung der Abh&auml;ngigkeit von den VSA, die bestimmt nicht z&ouml;gern werden, dieses Druckmittel bei passender Gelegenheit einzusetzen. <\/p><p>Frdl. Gru&szlig;<br>\nHeinz Kreuzhuber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>einen Beitrag f&uuml;r besonders schlechten Journalismus lieferte auch Herr Heinemann im Deutschlandfunk heute morgen:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nawalny-vergiftung-trittin-perverse-revitalisierung.694.de.html?dram:article_id=483489\">deutschlandfunk.de\/nawalny-vergiftung-trittin-perverse-revitalisierung.694.de.html?dram:article_id=483489<\/a><\/p><p>&ldquo;Heinemann: Herr Trittin, Vergiften und T&ouml;ten geh&ouml;rt zur russischen Politik. Daf&uuml;r stehen unter anderem die Namen von Tochter und Vater Skripal, Alexander Litwinenko, Boris Nemzow, Anna Politowskaja oder Selemkin Changoschwili, ein Tschetschene &ndash; Sie haben den Fall eben angesprochen &ndash; mit georgischem Pass, der im August 2019 im kleinen Tiergarten ermordet wurde. Das sind viele F&auml;lle, wahrscheinlich m&uuml;ssten wir noch viele andere nennen. Wie sowjetisch ist Wladimir Putins Herrschaft?&rdquo;<\/p><p>Herr Heinemann impliziert hier, dass hinter den genannten Verbrechen die russiche Regierung steht.<\/p><p>Aber wurde das in all diesen F&auml;llen auch tats&auml;chlich in einem Gerichtsverfahren nachgewiesen? Muss nicht vor einer rechtskr&auml;ftigen Verurteilung stets wenigstens ein &ldquo;mutma&szlig;lich&rdquo; vor jeder Anschuldigung stehen?. Haben wir uns in unserem Rechtsstaat diesbez&uuml;glich nicht auf klare Sprachregelungen geeinigt, die jeder Journalist kennen sollte? Oder gilt die Unschuldsvermutung doch nicht mehr f&uuml;r alle?<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nChristian Sch&auml;fer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Bei politisch motivierten Anschl&auml;gen oder Morden ist es extrem schwierig die Wahrheit zu ergr&uuml;nden, weil h&auml;ufig die Geheimdienste ihre Finger im Spiel haben. Die Frage &ldquo;wem n&uuml;tzt es&rdquo; liefert zumeist nur Motive, deren Plausibilit&auml;t man bewerten kann. Im Fall der Vergiftung Nawalnys stellt sich die Frage, welchen Vorteil die beschuldigte russische Regierung haben k&ouml;nnte, wenn sie Nawalny umbringen l&auml;sst? Da wird angef&uuml;hrt, dass Putin seinen innenpolitischen Gegnern klarmachen wolle: &ldquo;Seht so kann es euch ergehen&rdquo;. Bei dieser Interpretation bleibt aber die Frage offen, ob die internationalen Probleme, die Russland sich damit einhandelt, nicht viel gewichtiger sind, als das beseitigte Problem. Wie in dem Artikel festgestellt wird, h&auml;tte man auch mit anderen Giften morden k&ouml;nnen, als ausgerechnet mit Nowischok, ein Gift, dass in der UDSSR entwickelt wurde und dessen Formel mittlerweile allen Geheimdiensten bekannt ist.<\/p><p>Daher ist auch die M&ouml;glichkeit nicht auszuschlie&szlig;en, dass internationale Geheimdienste, allen voran die USA diese Tat ver&uuml;bt haben k&ouml;nnten.<\/p><p>Bekanntlich wollen die USA die Gaspipeline unter allen Umst&auml;nden vermeiden. Die USA hat auch aus verschiedenen anderen Gr&uuml;nden ein Interesse daran, einen Keil zwischen Europa und Russland zu treiben (Nato-Osterweiterung, etc).<\/p><p>Egal, wer auch immer die Strippen gezogen hat, musste die internationale Aufregung im Zusammenhang mit dem angeblich verwendeten Gift hohe Wellen schlagen.<\/p><p>Und schon melden sich gr&uuml;ne Politiker, die die Einstellung des Pipeline-Projekts fordern.<\/p><p>Auch wenn zum Schluss nichts bewiesen werden kann, etwas bleibt immer h&auml;ngen.<\/p><p>Die jetzt einsetzende politische Debatte d&uuml;rfte sich durch kollektiven Tunnelblick und Dummheit auszeichnen.<\/p><p>Mfg Dr. Horst K&auml;smacher<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>mal so ganz naiv gefragt: &bdquo;Was w&auml;re, wenn man mal so &uuml;ber den &bdquo;gro&szlig;en Teich schaut? Nur so eine hypothetische Frage, die sich mir aufdr&auml;ngt.<\/p><p>Gas aus Russland, Trump, der selbsternannte &bdquo;Dealmaker&ldquo; &ndash; nix mit &bdquo;Amerika First&ldquo;, die Milliarden gehen an Putin!<\/p><p>Wollte, k&ouml;nnte, w&uuml;rde, h&auml;tte es da nicht Gedankenspielchen geben k&ouml;nnen, die, na ja, verf&uuml;hrerisch w&auml;ren? <\/p><p>Mittel und Wege, die gibt es gen&uuml;gend &ndash; ein Problem weniger und die Milliarden k&ouml;nnten sprudeln, wenn nordstrem 2 gestoppt wird; nur so gesponnen, oder doch nicht?<\/p><p>Und: &bdquo;Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum &ndash; wer nicht fragt bleibt dumm!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nM.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>War der Kalte Krieg je zu Ende?<\/p><p>Tobias Riegel analysiert treffend die Mobilmachung gegen Russland in Medien und Politik anl&auml;sslich des Falles Navalny (Beitr&auml;ge vom 2.9. und 3.9.2020). Im Folgenden soll die psychologische Spur des Kalten Krieges verfolgt werden.<\/p><p>Steffen Seibert, BPK 24.8.2020:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;&hellip;.da&szlig; jemand Herrn Navalny ernsthaft vergiftet hat, wof&uuml;r es leider in der j&uuml;ngeren russischen Geschichte den einen oder anderen Beispielfall gibt, deswegen nimmt die Welt, denke ich, diesen Verdacht sehr ernst. &rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Der deutsche Pressesprecher und seine Glaubensgenossen in Politik und Medien offenbaren sich als versehrte Kinder des Kalten Krieges. Die Vorstellungswelt dieser  Generation wurde von Kindheit an gelenkt und getr&auml;nkt mit dem Hassbild vom Sowjetblock einerseits und dem idealisierten Selbstbild des Atlantikblocks andererseits. Ihre emotionalen Saiten sind, wenn es um Russland geht, verstimmt und ihre Wahrnehmung ist einseitig verzerrt. Bei den ideologisch Kriegsversehrten hat der Kalte Krieg nie aufgeh&ouml;rt, nur Russland ist an die Stelle der Sowjetunion getreten. Daher w&auml;re es falsch von einem Neuen Kalten Krieg, oder einem Kalten Krieg 2.0, zu sprechen. Er wurde im Osten beendet, aber nie im Westen. <\/p><p>Der Kalte Krieg war, wenn man die geopolitischen Aspekte beiseite l&auml;sst, vor allem ein ideologisches Ringen, also ein Propagandakrieg. Jede Seite hatte ihre hochgradig phantasiegetr&auml;nkte Erz&auml;hlung von sich selbst und vom Gegner. Und beide Seiten beanspruchten universale G&uuml;ltigkeit f&uuml;r ihre Modelle. F&uuml;r den Sowjetblock war die Verhei&szlig;ung des Kommunismus  die welterl&ouml;sende Formel und der Atlantikblock die menschheitsbedrohende Gefahr. F&uuml;r den Atlantikblock war der Sowjetblock die Weltbedrohung und das eigene, idealisierte Modell von freedom&amp;democracy die erl&ouml;sende Formel. Die Realit&auml;ten in beiden Bl&ouml;cken waren weit davon entfernt den idealisierten Selbstbildern zu entsprechen. Diese Widerspr&uuml;che wurden mit affektgeladenen Hassbildern gegen&uuml;ber dem jeweils anderen Block &uuml;berdeckt.<\/p><p>Emotionale Vorg&auml;nge laufen nicht &uuml;ber Hirnareale die n&uuml;chternes, abw&auml;gendes Kalk&uuml;l generieren. Die lineare Skala der Gef&uuml;hle bewegt sich zwischen den Extremen positiv und negativ. Die Konstellation des Kalten Krieges hatte, was den emotionalen Aspekt betrifft, auf jeder Seite einen Pluspol (das eigene Selbstbild) und einen Minuspol (das Hassbild des Gegners). Die Spannung ergab sich aus dem Kontrast zwischen Selbstbild und Feindbild. Je negativer der Feind definiert wurde, desto befriedigender war das eigene Selbstbild. Die Angst vor der Niedertracht des Feindes war der N&auml;hrboden der eigenen Glaubensgewissheit. Die sogenannte R&uuml;stungsspirale band beide Gegner psychologisch in einem doppelten Teufelskreis aneinander: Ein &ldquo;Verteidigungsschritt&rdquo; der einen Seite wurde von der anderen Seite als Aggression gedeutet, die einen &ldquo;Verteidigungsschritt&rdquo; erforderte, der wiederum von der gegnerischen Seite als Aggression gedeutet wurde.  <\/p><p>Als die Sowjetunion verstarb, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer, l&ouml;ste das im Atlantikblock einen kolossalen Schub an siegestrunkener Glaubensgewissheit aus. Die &Uuml;berlegenheit der Westlichen Wertegemeinschaft wurde zur unersch&uuml;tterlichen Gewissheit und dieses Credo wurde mit missionarischem Eifer und nie dagewesener Vehemenz in den Rest der Welt getragen. Die Implosion der Sowjetunion brachte im Westen also keinen Zuwachs an realistischer Weltbetrachung, sondern l&ouml;ste im Gegenteil eine Zunahme der Fantasie-Anteile im politischen Denken aus. Autoren verk&uuml;ndeten das &ldquo;Ende der Geschichte&rdquo;, eine &bdquo;Neue Weltordnung&ldquo; wurde auf die Tagesordnung gesetzt, &ldquo;humanistische&rdquo; Kriege wurden gef&uuml;hrt und der Neoliberalismus wurde als Wirtschaftsmedizin propagiert. Nach diesem &ldquo;Sieg&rdquo; gab es f&uuml;r den Atlantikblock (Wir sind die Guten!) keinerlei Grund das bipolare Glaubenssystem des Kalten Krieges  in Frage zu stellen. <\/p><p>Anders im Osten. Die um ihren Glauben Betrogenen verloren nach dem Kollaps des Systems auch ihren Glauben an das Feindbild (und st&uuml;rmten zu Mac Donalds). Damit war der Kalte Krieg im Osten emotional und  ideologisch beendet und die zugeh&ouml;rigen Glaubensinhalte waren erloschen. Zeitgleich wurde im Westen die Manier, das eigene Modell &uuml;ber alles andere zu stellen, zur dominanten Attit&uuml;de. Lapidar ausgedr&uuml;ckt: der Osten ging nach Hause, w&auml;hrend der Westen, mehr denn je, ideologisch mobil machte. Er hatte nur das Handicap, dass seinem bipolaren Glaubenssystem der negative Pol abhanden gekommen war. (Man stelle sich vor, dem Sp&auml;tmittelalter w&auml;re der Teufel abhanden gekommen. Der Petersdom w&uuml;rde bis heute nicht stehen, denn die Ablassprediger h&auml;tten kein Drohpotential mehr gehabt.) Nach einer kurzen Irritationsphase, von etwa einem Dutzend Jahren, wurde wieder ein Gegner dingfest gemacht. Es waren die neuen, alten Russen. Daf&uuml;r brauchte es keine gro&szlig;en ideologischen Umbauten, denn schon immer war das &ldquo;Reich des B&ouml;sen&rdquo; (Reagan) das Reich der Russen. Nun begann nicht der zweite Kalte Krieg, sondern die zweite Phase des fortw&auml;hrenden Kalten Krieges. Es war daher ein epochales Missverst&auml;ndnis der russischen F&uuml;hrung, anzunehmen, der Kalte Krieg sei auch westlicherseits beendet worden. <\/p><p>Aus westlicher Sicht war Jelzin der H&auml;uptling einer zuk&uuml;nftigen Kolonie mit der man Glasperlen gegen Felle tauschen wollte. Ein Amerikanischer Pr&auml;sidentenberater mit polnischem Migrationshintergrund wollte Russland vierteilen, weil es als Ganzes zu gro&szlig; sei. Scharen von westlichen Ausbildern fielen in Moskau ein, um den eingeborenen Analphabeten in Sachen Wirtschaft das Einmaleins des Neoliberalismus beizubringen. Diesen Zustand hat Putin beendet und allein daf&uuml;r geb&uuml;hrte ihm der Nobelpreis f&uuml;r W&uuml;rde und Anstand, wenn es einen solchen g&auml;be.<\/p><p>Als er antrat, hatte sich die Lage auf dem weltpolitischen Schachbrett f&uuml;r Russland radikal verschlechtert. Der Atlantikblock war der Sowjetunion, dem ehemaligen Kriegsalliierten, auf gleicher Augenh&ouml;he begegnet, zwar mit Hass, aber mit Respekt. Kein US-Au&szlig;enminister h&auml;tte es gewagt einen sowjetischen F&uuml;hrer mit Hitler zu vergleichen. Verglichen mit heute, war das Gespr&auml;chsklima in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geradezu freundschaftlich. Dem neuen Russland begegnete der Atlantikblock mitnichten auf Augenh&ouml;he. In seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag (am 25.09.2001) warb Putin um Freundschaft und gleichberechtigte Partnerschaft. Es folgte h&ouml;flicher Applaus, sonst nichts. Die Worte des Pr&auml;sidenten einer &ldquo;Regionalmacht&rdquo; waren f&uuml;r das politische Establishment kein Anlass f&uuml;r Handlungsbedarf. Das ist nur erkl&auml;rbar mit dem oben genannten Schub an Glaubensgewissheit, der die Fantasie-Anteile im politische Kalk&uuml;l der &ldquo;Westlichen Wertegemeinschaft&rdquo; so weit erh&ouml;hte, dass die Realit&auml;t aus den Augen verloren wurde. <\/p><p>Die Krim war nie ein ukrainisches Land und der ukrainische Bev&ouml;lkerungsanteil war dort immer in der Minderheit. 1954 zwang Chruschtschow, ohne Rechtsgrundlage, die Halbinsel in die Ukraine. Als offenbar wurde, dass Russland seine Sicherheitsinteressen nicht nur beschwor, sondern auch durchzusetzen gewillt war, indem es die Wiedervereinigung mit der Krim in die Wege leitete, verh&auml;ngte der Westen Sanktionen und versucht seither Russland auf der internationalen B&uuml;hne zu isolieren und in eine Au&szlig;enseiterposition zu dr&auml;ngen. Stereotyp wird eine russische Gefahr beschworen, die an fr&uuml;here Angstfantasien von einer &ldquo;Roten Flut&rdquo; ankn&uuml;pft. Die fetten Jahre, in denen erst die sowjetische und dann die russische F&uuml;hrung einen Kardinalfehler nach dem anderen machte und ohne Not Optionen verschenkte, scheinen vorbei zu sein. Das l&ouml;st im immer noch siegestrunkenen Westen Befremden aus. Auch das mag ein Grund sein, warum der Ton immer rauer wird. <\/p><p>Die Reaktivierung der affektgeladenen Hassbilder aus der ersten Phase des kalten Krieges k&ouml;nnte dazu dienen, dem Eingest&auml;ndnis zu entgehen, dass die Ignoranz gegen&uuml;ber russischen Sicherheitsinteressen ein historischer Fehler war. Aber m&ouml;glicher Weise haben die Hassbilder eine sehr simple Ursache, die im inneren Zustand der EU verborgen liegt. Ein Virus hat gezeigt, dass die Grenzen der europ&auml;ischen L&auml;nder noch viel dominanter sind als es dem sch&ouml;nen Schein einer Union entsprechen w&uuml;rde. Und auch an anderen Stellen (Migration, Rechtswesen, Medienkontrolle) sch&auml;umen in der unausgegorene Maische europ&auml;ischer L&auml;nder zentrifugale Kr&auml;fte nach oben. Um den ideologischen Zusammenhalt zu retten, bedarf es eines kr&auml;ftigen Feindbildes. So gesehen k&ouml;nnte man ironisch anmerken: g&auml;be es Putin nicht, die EU m&uuml;sste ihn erfinden. Berlin, das zur Zeit den Ratsvorsitz innehat, will dringend ben&ouml;tigte Integrationskraft im Inneren mit Attacken gegen den &auml;u&szlig;eren Feind generieren.<\/p><p>Berndt Bleckmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Mitarbeiter der Redaktion,<\/p><p>w&auml;hrend die deutschen Medien sich emp&ouml;ren schreibt der Standard aus &Ouml;sterreich:<\/p><blockquote><p>\nDie deutsche Bundesregierung sieht es als &ldquo;zweifelsfrei&rdquo; erwiesen an, dass Nawalny mit dem chemischen Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet wurde. Ein Speziallabor der Bundeswehr hatte dies festgestellt. Kanzlerin Angela Merkel sprach am Mittwoch von einem &ldquo;versuchten Giftmord&rdquo; an einem der f&uuml;hrenden Oppositionellen Russlands: &ldquo;Er sollte zum Schweigen gebracht werden.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Anf&uuml;hrungszeichen, zeigen, es gibt erheblich Zweifel.<\/p><p>Der Hinweis auf das Speziallabor der Bundeswehr erinnert mich an eigene Rechercherfahrungen auf kommunaler Ebene.<\/p><p>Ein Staatsanwalt wollte die Anzeige von Asbestkontamination nach der Sanierung von 6.000<br>\nqm Asbertd&auml;cher &uuml;ber Panzerhallen der Bundeswehr los werden. Er lud mich ein an der<br>\nProbenentnahme durch das Landeskriminalamt dabei zu sein. Nach ca. 10 Tagen rief er mich an und sagte, es w&auml;ren keine Asbestfasern gefunden worden. In einem parallelen Zivielprozess legte der Bauherr das Gutachten des Landeskriminalamtes vor. Der Staatsanwalt hatte angeordnet die Proben mit einem Lichtmikroskop zu untersuchen. Auf diese Weise konnte er nichts finden, denn die Fasern sind nur unter einem Raster-Elektronen-Mikroskop sichtbar. Als ich den Staatsanwalt sp&auml;ter auf den falschen Auftag ansprach, erkl&auml;rte er, die Untersuchung mit einem Raster-Elektronen-Mikroskop sei zu teuer gewesen.<\/p><p>So arbeitet die deutsch Staatsanwaltschaft.<br>\nEine privat finanziert Probe wurde vom Fresenius-Institut positiv untersucht.<\/p><p>Vielleicht dient die Nawalny-Geschichte vor allem der Verhinderung von Nord-Stream.<br>\nDie Art der detuschen Berichterstattung ist sehr auff&auml;llig, selbst die NZZ h&auml;lt sich mehr<br>\nzur&uuml;ck.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDelf Schnappauf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten, <\/p><p>heute habe ich einen sehr interessanten Beitrag auf moonofalabama gefunden, der mit der Frage &uuml;berschrieben ist. &ldquo;Ist Nawalny geskripalt worden?&rdquo; Der Autor vermutet, die ganze Aff&auml;re sei eine Antwort auf die anscheinend scheiternde Farbrevolution in Wei&szlig;russland durch CIA, MI6 oder BND. Die gr&ouml;&szlig;te Gefahr scheint mir darin zu bestehen, dass da jemand versucht, Deutschland in immer gr&ouml;&szlig;ere Abhangigkeit von den USA und in immer gr&ouml;&szlig;ere Feinschaft gegen Russland und China zu bringen. Nicht auszudenken, wenn das von Erfolg gekr&ouml;nt w&uuml;rde. <\/p><p>Wir haben uns ja schon lange daran gew&ouml;hnt, dass der Wertewesten f&uuml;r seine Verurteilungen und Sanktionen schon lange keine Beweise mehr vorlegt. Man braucht sie nicht mehr, weil nach Ansicht der westlichen Machthaber ihre Anschuldigungen immer auch schon der Wahrheit entsprechen. Nun gibt es ja auch in unserem hoch &uuml;berlegenen System ab und zu F&auml;lle, die sehr verd&auml;chtig sind. Z.B. gibt es ja im Falle des NSU sehr enge Verbindungen zumindest mit V-M&auml;nnern des Verfassungsschutzes. Die Aufkl&auml;rung wurde von Staats wegen behindert, wichtige Akten wurden geschreddert. Wenn Russland darauf reagiert h&auml;tte wie der sich moralisch &uuml;berlegen d&uuml;nkende Westen, h&auml;tte es dann nicht ebenso Sanktionen verh&auml;ngen uind Diplomaten ausweisen k&ouml;nnen.&nbsp; Beispiele von Dingen, &uuml;ber die wir nie die Wahrheit erfahren werden, gibt es genug: Breidtscheid-Platz, Hanau, Ouri Jalloh usw. <\/p><p>Das Schlimme an unserem System ist die himmelschreiende Selbstgerechtigkeit, die nur wenige sehen oder gar angreifen. Der rassistische Hintergrund Nawalnys, der auch schon gern mal den rechten Arm hebt, kommt nicht zur Sprache. Das ist nat&uuml;rlich kein Grund, ihn anzugreifen. Aber es gibt auch keinen Grund, jemanden, der 2% der Stimmen erreicht, als ernsthaften und ernst genommenen Kritiker zu bezeichnen. Da bekommt die AfD mehr Stimmen. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMichael Skoruppa <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein paar, gar nicht so weit hergeholte Gedanken zu Nawalnyi<\/p><ol>\n<li>ich wei&szlig; gar nix, (und alle anderen auch nicht, aber ich traue jederzeit allen alles zu.) woher auch, vielleicht von AZ, SZ, Spiegel, Focus, FAZ, Welt, Bild usw usw oder etwa von der Bundesregierung?<\/li>\n<li>ich glaube zu wissen (vielleicht auch von dem, was ich aufgeschnappt habe) Nawalnyi liegt in B in der Charit&eacute; im Koma\n<p>Praktisch zusammen mit der Meldung des Giftmordanschlags kam Nordstream2 ins Spiel, wieso dieses?<\/p>\n<p>Trump und einige seiner Oligarchen ist gegen Nordstream2, die Merkel-Regierung bisher noch nicht (Nachtigall, ick h&ouml;r dir trapsen), Die Demokraten (!) in USA &uuml;brigens auch<\/p>\n<p>Die Gr&uuml;nen sind auch gegen NS2 (bei Phoenix heute fr&uuml;h tritt &ndash; wiederholt &ndash; als erster ein Gr&uuml;ner auf und drischt auf Putin ein, &uuml;brigens auch weil angeblich russische Oligarchen hier in D. Immobiliengesch&auml;fte machen, andere machen das anscheinend also nicht, was ist daran &uuml;brigens nicht in Ordnung?)<\/p>\n<p>Polen und die baltischen Staaten sind auch gegen NS2, da sind &uuml;berall nat&uuml;rlich auch nur lupenreine Demokraten an der Macht, Oligarchen gibts nur in Ru&szlig;land, nat&uuml;rlich nicht hierzulande, oder USA oder UK, oder F, oder oder.<\/p><\/li>\n<li>Ich h&ouml;re\n<p>Die Russen finden kein Gift im Koma-Patienten N<\/p>\n<p>Ausgerechnet diese Russen, denen interessierte Kreise unterstellen, das Gift appliziert zu haben, l&auml;&szlig;t diesen (&uuml;brigens nach Meinung von Leuten, die es wissen m&uuml;&szlig;ten, auch reichlich schillernden N) mit einem privaten (!) Jet nach sehr kurzem Z&ouml;gern (Transportf&auml;higkeit eines mit dem Tode ringenden Patienten d&uuml;rfte wohl zweifelhaft sein, wie von den russischen Medizinern wohl glaubhaft argumentiert) ausgerechnet nach D ausfliegen<\/p>\n<p>Ausgerechnet die Charit&eacute; (Super-Juwel der deutschen Medizin, ausger&uuml;stet mit allem, was gut, neu, und teuer ist) findet kein Nowitschok, aber angeblich irgendwas<\/p>\n<p>Ausgerechnet die Bundeswehr findet Nowitschok, aber nur irgendeins, welches is es denn (bei Skripal, von dem man erst jetzt wieder was h&ouml;rt, war das wichtig), Nowitschok-&ldquo;Gruppe&ldquo;, was soll das bitte sein, gehts vielleicht ein bi&szlig;chen genauer?<\/p><\/li>\n<li>Ich denke mir<br>\nAusgerechnet der ehemalige Ober-Geheimdienstler Putin ist nicht f&auml;hig, seine Gegner auf geheimdienstangemessene Weise zu erledigen, vielleicht wars doch jemand anderes. Wer das wohl gewesen sein k&ouml;nnte??? I soliti ignoti, w&uuml;rden die Italiener wohl sagen.\n<p>Die Nowitschok-Gifte stehen sowohl der Bw, den Amis, den Briten und wahrscheinlich vielen anderen zur Verf&uuml;gung (mu&szlig; ja auch, wenn man seine eigenen Leute dagegen sch&uuml;tzen will)<\/p>\n<p>Ru&szlig;land ist das riesigste, praktisch menschenleere Land der Erde, vollgestopft mit Ressourcen, ein potentieller Riesenmarkt trotzdem und deswegen, die Nato steht (entgegen h&ouml;chstheiligster Versprechen 1990 unter &bdquo;Gentlemen&ldquo;) ca. 120km vor Leningrad\/St.Petersburg, die Ukraine wird mit Hilfe des &bdquo;Westens&ldquo; von veritablen Nazis regiert, Belarus ist inzwischen auch &bdquo;sturmreif&ldquo;, sorry &uuml;bernahmereif, geschossen, die Milit&auml;rausgaben des Westens pro Jahr sind offiziell ca. 13 mal so hoch wie Ru&szlig;lands, das Ziel der Waffenentwicklung ist auch, und besonders, dahin zu kommen, da&szlig; man alles, aber auch alles abschie&szlig;en kann, was von der Gegenseite r&uuml;bergeflogen kommen k&ouml;nnte. Wer d&uuml;rfte wohl wem auf diesem Gebiet voraus sein, nur ne Frage.<\/p><\/li>\n<li>Ich schlu&szlig;folgere\n<p>Welches Interesse sollte ausgerechnet Putin haben, ausgerechnet jetzt, ausgerechnet den vom Westen hochgejubelten N auf ausgerechnet derart dilettantische Weise aus dem Weg zu r&auml;umen<\/p>\n<p>Warum kam sofort (in Worten: sofort, unverz&uuml;glich) ausgerechnet das Argument NS2, wie aus der Pistole geschossen?<\/p>\n<p>Trump will seine Wiederwahl im November, er hat keinen Vorsprung mehr, Verhinderung der NS2 fordert er seit langem, 3 rep. Senatoren haben einen Drohbrief an die Stadtspitze von Sa&szlig;nitz geschrieben wegen NS2<\/p>\n<p>Er mu&szlig; endlich was vorweisen, was nicht BLM, Covid, o.&auml; hei&szlig;t, sondern etwas wo sein Image wieder aufpoliert werden kann.<\/p>\n<p>Seeeehr gescheite Leute (z.B. Michael Hudson) in USA sehen Trump noch lange nicht auf dem Abstellgleis, sogar das demokratische (!) Establishment will keinen heute 77j&auml;hrigen, als senil und semidement dargestellten Biden, lieber noch Trump, schon gar nicht Bernie Sanders, da w&uuml;rde ja der Sozialismus (sprich: eine ganz milde Form rechter deutscher Sozialdemokratie) drohen, das geht ja schon gleich garnicht.<\/p><\/li>\n<p>von unserem Leser H.H.<\/p>\n<div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p>\n<p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p>\n<p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64361\">In diesem Beitrag<\/a> hat sich Tobias Riegel mit der Berichterstattung &uuml;ber den mutma&szlig;lichen Giftanschlag auf Alexej Nawalny befasst. Viele Medien beschuldigen Russland und insbesondere Pr&auml;sident Putin &ndash; ohne Beweise vorzulegen. Wichtige Rechtsprinzipien werden missachtet und z.B. die Unschuldsvermutung quasi beiseite geschoben. Tobias Riegel meint, diese Meinungsmache und &bdquo;abwegigen Spekulationen&ldquo; sind &bdquo;teils gef&auml;hrlich und kriegstreiberisch&ldquo;.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64405\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,123,103],"tags":[],"class_list":["post-64405","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-kampagnentarnworteneusprech","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64405","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64405"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64405\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64407,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64405\/revisions\/64407"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}