{"id":64421,"date":"2020-09-06T09:00:34","date_gmt":"2020-09-06T07:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64421"},"modified":"2020-09-04T15:58:10","modified_gmt":"2020-09-04T13:58:10","slug":"hinweise-der-woche-175","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64421","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64421#h01\">Erb&auml;rmliche Heuchelei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64421#h02\">Marija Kolesnikowa, Belarus: Millionen und Sanktionen der EU schaden dem Dialog<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64421#h03\">Sp&auml;ter Sieg f&uuml;r Snowden: Gericht erkl&auml;rt NSA-Vorratsdatenspeicherung f&uuml;r illegal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64421#h04\">Prozess gegen Assange geht weiter, begleitet von weltweiten Protesten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64421#h05\">Cum-Ex: Der Bankier und seine Freunde in der Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64421#h06\">Lobbyismus und Geheimdienste: Wirecard wirft Schatten aufs Kanzleramt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64421#h07\">Kita- und Schulschlie&szlig;ungen sowie andere Corona-Ma&szlig;nahmen beeintr&auml;chtigen das Wohlbefinden von Eltern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64421#h08\">Berliner Amri-Untersuchungsausschuss gibt auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64421#h09\">Hurra, wir kapitulieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64421#h10\">Kollabierte Kommunikation: Was, wenn am Ende &laquo;die Covidioten&raquo; recht haben?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Erb&auml;rmliche Heuchelei<\/strong><br>\nDer russische Regime-Kritiker Nawalny wurde vergiftet. Kanzlerin Merkel hat im Namen der Bundesregierung das Verbrechen verurteilt. Der russische Botschafter wurde einbestellt. Die EU sucht nach einer gemeinsamen Antwort.<br>\nJa, die Bundesregierung hat Recht. Eine den Menschenrechten verpflichtete Demokratie darf solche Verbrechen nicht widerspruchslos hinnehmen.<br>\nAber ist die Bundesregierung moralisch berechtigt, solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verurteilen? Eine Regierung, die sich selbst an v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriegen beteiligt, in denen viele Tausende Menschen grausam ums Leben kommen?<br>\nEine Regierung, die zul&auml;sst, dass der US-Drohnenkrieg von deutschem Boden aus gef&uuml;hrt wird?<br>\nIst der Tod eines Kindes, das von US-Drohnen zerfetzt wird, nicht auch ein Verbrechen?<br>\nWird ab jetzt jeden Tag der US-Botschafter einbestellt? Wird die EU Sanktionen beschlie&szlig;en, um die t&auml;glichen Verbrechen der US-Oligarchie zu ahnden?<br>\nDie Vergiftung des Regime-Kritikers Nawalny ist ein verabscheuungsw&uuml;rdiges Verbrechen. Und viele Menschen werden dieses Verbrechen verurteilen. Aber die Emp&ouml;rung der US-Vasallen in den europ&auml;ischen Metropolen ist feige, erb&auml;rmliche Heuchelei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.678047548923382\/3361401333921310\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Skrupelloser Nachbar? Der schwierige Umgang mit Putins Russland<\/strong><br>\nLukaschenko erh&auml;lt R&uuml;ckendeckung aus Moskau. Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat erkl&auml;rt, dass seine Regierung bereit sei, bei einer weiteren Zuspitzung der Lage mit Einsatzkr&auml;ften zu helfen. (&hellip;) Die Europ&auml;er sind in einer schwierigen Lage. Sie wollen sich aus dem Konflikt heraushalten und gleichzeitig die Protestierenden unterst&uuml;tzen. Das Verh&auml;ltnis zu Russland ist ohnehin angespannt &ndash; zuletzt durch den Fall von Alexej Nawalny. Der prominenteste russische Kreml-Kritiker liegt derzeit im k&uuml;nstlichen Koma in der Berliner Charit&eacute;. Die &Auml;rzte fanden Hinweise auf eine Vergiftung. (&hellip;) M&uuml;ssen die Europ&auml;er ihren Druck verst&auml;rken? Und welche Interessen verfolgt Putin gegen&uuml;ber Europa?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/presseclub\/sendungen\/belarus-120.html%20\">Presseclub\/ARD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Ein bewusstloser &ldquo;Kreml-Kritiker&ldquo; und eine vom Westen hofierte Protestbewegung in Belarus &ndash; das ruft die &uuml;bliche Meinungsmache auf den Plan. In dieser Sendung gleich mit zwei verdienten Vertreterinnen: Golineh Atai und Gesine Dornbl&uuml;th. Und Andrey Kurkov von der Deutschen Welle erkl&auml;rt, Lukaschenko handele eindeutig gem&auml;&szlig; der &bdquo;Putin&rsquo;schen Schule&ldquo;. Kurkov w&uuml;rde das &ldquo;als die Maduro-Strategie oder die Assad-Strategie bezeichnen&ldquo;. Die Sendung ist ein Sammelsurium an Verk&uuml;rzungen und fragw&uuml;rdigen Bez&uuml;gen &ndash; erwartungsgem&auml;&szlig;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Marija Kolesnikowa, Belarus: Millionen und Sanktionen der EU schaden dem Dialog<\/strong><br>\nEin bemerkenswertes Gespr&auml;ch konnte man in der Samstagsausgabe der &bdquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&ldquo; vom 29.08.2020 lesen. Die von dem oppositionellen Frauentrio nach den Zusammenst&ouml;&szlig;en mit der belorussischen Staatsmacht im Lande verbliebene Marija Kolesnikowa, faktische Sprecherin des Koordinationsrates der Opposition in Belarus gab Interventionen von Seiten der EU eine deutliche Absage.<br>\nF&uuml;r die, die dieses Interview nicht selbst lesen konnten, hier das Wichtigste in K&uuml;rze:<br>\nNach einer kurzen Skizze ihrerseits, dass die Protestbewegung sich nun von der Stra&szlig;e mehr in die Breite bewege, antwortet Frau Kolesnikowa auf die Frage, ob sie bef&uuml;rchte, dass der Machtkampf in Belarus nach den ersten Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen Staatsmacht und Opposition &bdquo;nun geopolitisch aufgeladen&ldquo; werde:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kai-ehlers.de\/2020\/08\/marija-kolesnikowa-belarus-millionen-und-sanktionen-der-eu-schaden-dem-dialog\/\">Kai Ehlers<\/a>\n<p><strong>dazu: Das &ldquo;armenische Modell&rdquo;<\/strong><br>\nEine f&uuml;hrende Vertreterin der Minsker Opposition protestiert gegen die Einmischung der EU in Belarus. Die Sanktionen, auf die sich die Au&szlig;enminister der Union am vergangenen Freitag geeinigt haben, lehne sie ab, erkl&auml;rt Marija Kolesnikowa, eine der bekanntesten Aktivistinnen des Minsker &ldquo;Koordinationsrats f&uuml;r den Macht&uuml;bergang&rdquo;. Dass die EU dar&uuml;ber hinaus den &ldquo;Koordinationsrat&rdquo; einspannen wolle, um Millionenbetr&auml;ge zur Unterst&uuml;tzung der Opposition in Belarus zu verteilen, habe dem Rat &ldquo;sehr geschadet&rdquo;. Ohnehin w&uuml;nsche die klare Mehrheit der Demonstranten keine einseitige Ann&auml;herung an EU und NATO, sondern wolle vielmehr die Beziehungen ihres Landes zu Russland &ldquo;entwickeln&rdquo; und &ldquo;freundschaftlicher &hellip; gestalten&rdquo;. Kolesnikowa weist darauf hin, dass die &ldquo;traditionelle Opposition&rdquo;, die in Kooperation mit dem Westen eine weitreichende Abkehr von Russland anstrebt, sich &ndash; noch &ndash; in der Minderheit befindet. Westliche Strategen raten mit Blick auf die schwache Abneigung gegen Russland in der belarussischen Opposition zu gr&ouml;&szlig;erer Umsicht und pl&auml;dieren f&uuml;r ein &ldquo;armenisches Modell&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8365\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sp&auml;ter Sieg f&uuml;r Snowden: Gericht erkl&auml;rt NSA-Vorratsdatenspeicherung f&uuml;r illegal<\/strong><br>\nSieben Jahre nach den Enth&uuml;llungen zum gr&ouml;&szlig;ten &Uuml;berwachungsskandal der Geschichte entscheidet ein Gericht, dass die jahrelange &Uuml;berwachung der Metadaten von Millionen Amerikaner:innen illegal war.<br>\nEin Gericht in den USA hat am Mittwoch entschieden, dass die US-Vorratsdatenspeicherung des Geheimdiensts NSA illegal und m&ouml;glicherweise verfassungswidrig war. Geklagt hatte unter anderen die amerikanische B&uuml;rgerrechtsorganisation ACLU.<br>\nDas Urteil enth&auml;lt gleich mehrere Hinweise auf die Rolle des ehemaligen NSA-Mitarbeiters und Whistleblowers Edward Snowden bei der Enth&uuml;llung des &Uuml;berwachungsprogramms. Das Gericht kommt zu dem Schluss, dass die &bdquo;Massensammlung&ldquo; solcher Daten gegen den Gesetz zur &Uuml;berwachung in der Auslandsaufkl&auml;rung FISA verst&ouml;&szlig;t.<br>\nDas Gericht entschied allerdings nicht, dass die Schn&uuml;ffelei der NSA definitiv verfassungswidrig ist. Es wies aber Argumente des Justizministeriums zur&uuml;ck, dass das Sammeln der Metadaten mit einem 40 Jahre alten Pr&auml;zedenzfall begr&uuml;ndet hatte und behauptete, dass die Kund:innen solche Informationen freiwillig an die Telefonanbieter weitergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2020\/spaeter-sieg-fuer-snowden-gericht-erklaert-nsa-vorratsdatenspeicherung-fuer-illegal\/#vorschaltbanner\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Prozess gegen Assange geht weiter, begleitet von weltweiten Protesten<\/strong><br>\nAm 7. September 2020 wird die absurde Auslieferungsanh&ouml;rung von Julian Assange f&uuml;r 3-4 Wochen wieder aufgenommen. Sollte er an die USA ausgeliefert werden &ndash; wo ihm kein Schutz nach dem &bdquo;Ersten Verfassungszusatz&ldquo; gew&auml;hrt wird &ndash; drohen ihm 175 Jahre in einem Hochsicherheitsgef&auml;ngnis. Die USA und Gro&szlig;britannien, unterst&uuml;tzt von Ecuador, Schweden und anderen, versuchen, Assange und WikiLeaks zum Schweigen zu bringen. Ihr Ziel ist es, einen Pr&auml;zedenzfall zu schaffen, der weltweit die M&ouml;glichkeit zur Ver&ouml;ffentlichung von Informationen massiv einschr&auml;nken wird, welche Regierungen geheim halten wollen, und auch unsere kollektive F&auml;higkeit, uns auf der Grundlage dieser Informationen zu organisieren und zu handeln.<br>\nDer Schauprozess gegen Assange ist der Beginn der beabsichtigten Zerst&ouml;rung unseres Rechts auf eine freie, unabh&auml;ngige, scharfsinnige und investigative Presse. Die USA wollen insbesondere die Berichterstattung &uuml;ber die nationale Sicherheit kriminalisieren und im Keim ersticken, ebenso wie Ma&szlig;nahmen, die Journalisten ergreifen, um ihre Quellen zu sch&uuml;tzen. Der Versuch der USA, Journalismus und den &ouml;ffentlichen Zugang zu Informationen als &bdquo;Verschw&ouml;rung zur Spionage&ldquo; zu bezeichnen, ist nach demokratischen Standards inakzeptabel, da er das Recht der &Ouml;ffentlichkeit zerst&ouml;rt, zu erfahren, was Regierungen in ihrem Namen tun.<br>\n[&hellip;.] W&auml;hrend der Wochen der Anh&ouml;rung und dar&uuml;ber hinaus werden Gruppen und Einzelpersonen auf der ganzen Welt alle verf&uuml;gbaren kreativen Mittel offline und online nutzen, um ihre Solidarit&auml;t zum Ausdruck zu bringen, diesen absurden Justizbetrug anzuprangern, Julian Assange zu verteidigen und den Schutz journalistischer Quellen zu feiern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.freeassange.eu\/2020\/09\/01\/aufruf-solidaritat-mit-assange\/%20\">Free Assange<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Diese traurige Farce, welche am n&auml;chsten Montag fortgesetzt werden soll, m&uuml;sste eigentlich Journalisten jedweder Couleur wachr&uuml;tteln. Es lohnt sich nicht nur f&uuml;r Journalisten an einer der zahlreichen Mahnwachen teilzunehmen. F&uuml;r die Mahnwache am 3.9. in Berlin sind z.B. der Journalist Michael Sontheimer (Der Spiegel) und der Friedensaktivist Rainer Braun als Redner angek&uuml;ndigt und die <a href=\"https:\/\/wearemillions.org\/\">We are Millions Aktion<\/a> kommt am Samstag <a href=\"https:\/\/freeassange.wixsite.com\/frankfurt\/termine\">nach Frankfurt<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch bei den n&auml;her liegenden Mahnwachen ist es h&ouml;chstwahrscheinlich, dass man auf interessante und engagierte Menschen trifft.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Details zu den Orten und Terminen der Aktionen finden Sie ebenfalls unter <a href=\"https:\/\/blog.freeassange.eu\/2020\/09\/01\/aufruf-solidaritat-mit-assange\/\">blog.freeassange.eu\/2020\/09\/01\/aufruf-solidaritat-mit-assange\/<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Cum-Ex: Der Bankier und seine Freunde in der Politik<\/strong><br>\nDie Warburg-Bank soll in der Cum-Ex-Aff&auml;re Millionen zur&uuml;ckzahlen. Es folgt ein Lehrst&uuml;ck &uuml;ber zu viel N&auml;he von Politikern und Wirtschaft. Auch Olaf Scholz tritt auf.<br>\nDas Tagebuch des Christian Olearius besteht aus gebundenen Kladden, Hunderte Seiten insgesamt, die Bl&auml;tter dicht beschrieben. 22 B&auml;nde haben Ermittler 2018 w&auml;hrend einer Durchsuchung sichergestellt. Olearius ist heute 78 Jahre alt und Mitinhaber der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Privatbank M.M.Warburg. Sein Tagebuch ist ein wichtiges Beweisst&uuml;ck in einem der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsskandale der Bundesrepublik. Es geht um wohl illegale Aktiendeals namens Cum-Ex, bei denen sich Olearius und seine Bank viele Millionen Euro an Steuern vom Staat erstatten lie&szlig;en, die sie zuvor gar nicht gezahlt hatten, und um den Vorwurf der schweren Steuerhinterziehung gegen den Bankier. Warburg und Olearius bestreiten diese Vorw&uuml;rfe. So weit zum strafrechtlichen Teil.<br>\nOlearius&rsquo; Erinnerungen f&uuml;hren aber auch in eine Welt, die der &Ouml;ffentlichkeit normalerweise verschlossen bleibt, in der hochwohlm&ouml;gende Bankiers beste Verbindungen in die Politik pflegen, in der Emiss&auml;re hin- und herreisen und Deals auszuhandeln versuchen. Zu lesen ist vom leidenschaftlichen Engagement einiger SPD-Politiker f&uuml;r die Bank und von &ouml;ffentlich nicht bekannten Begegnungen mit dem heutigen Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz, der damals Erster B&uuml;rgermeister der Hansestadt Hamburg war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2020-09\/cum-ex-olaf-scholz-warburg-finanzverwaltung-hamburg-steuerbetrug\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Tagebuch bringt Scholz in Erkl&auml;rungsnot<\/strong><br>\nDer heutige SPD-Kanzlerkandidat traf sich als Hamburgs Erster B&uuml;rgermeister &ouml;fter mit einem Chef der Privatbank MM Warburg als bislang einger&auml;umt. Dabei ging es um eine Steuerforderung der Stadt von 47 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-ex-scholz-1.5020109\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lobbyismus und Geheimdienste: Wirecard wirft Schatten aufs Kanzleramt<\/strong><br>\nDie Sitzung des Finanzausschusses zur Wirecard-Aff&auml;re bleibt weitgehend ergebnislos: Die Geheimdienste wollen nichts gewusst und die Bundesregierung nur Wirtschaftsinteressen vertreten haben. Gerade diese Haltung best&auml;rkt die Opposition, tiefer zu bohren.<br>\nDas Bundeskanzleramt hat dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo; ungewollt eine feine Auszeichnung ans Revers geheftet: Demnach ist das Wirtschaftsblatt im weltweit beachteten Skandal um den Milliardenbetrug des deutschen Finanzdienstleisters Wirecards besser informiert als die deutschen Geheimdienste. Zumindest, was den Verbleib des gesuchten &ouml;sterreichischen Ex-Finanzvorstands Jan Marsalek angeht. Staatsminister Hendrik Hoppenstedt sagt bei seinem heutigen Auftritt im Finanzausschuss des Bundestags, dass weder BND noch ein anderer deutscher Nachrichtendienst etwas &uuml;ber Marsaleks Aufenthaltsort w&uuml;ssten. Das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; hingegen hatte schon am Vorabend unter Berufung auf dessen Bekannte berichtet Marsalek befinde sich nahe Moskau &ndash; unter dem Schutz des russischen Auslandsgeheimdienstes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Wirecard-wirft-Schatten-aufs-Kanzleramt-article22006908.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: Angela Merkel blockiert ein Lobbyregister f&uuml;r die Bundesregierung, mit peinlichen Ausreden<\/strong><br>\nMan stelle sich vor, eine ansteckende Krankheit br&auml;che aus und alles, was die Bundesregierung t&auml;te, w&auml;re Schutzmasken an Bed&uuml;rftige zu verteilen. Es w&auml;re nicht nichts. Es w&auml;re aber auch nicht genug.<br>\nSo absurd es klingt: Ganz &auml;hnlich agieren Kanzlerin Angela Merkel und ihre Gro&szlig;e Koalition beim Thema Lobbyismus. Der ist keine Seuche, untergr&auml;bt aber schon seit Jahren das Vertrauen der B&uuml;rger in die Demokratie, auch weil Lobbyisten in Berlin weitgehend im Verborgenen arbeiten k&ouml;nnen. Die j&uuml;ngsten Skandale um die Lobbykontakte der Skandalfirma Wirecard und um die Aktivit&auml;ten des CDU-Abgeordneten Philipp Amthor waren ja nur die Spitze des Eisbergs. &hellip;<br>\nK&uuml;nftig sollen sich zwar auch Firmen bis hin zu Anwaltskanzleien in das Register eintragen, nicht nur Verb&auml;nde. Aber weder m&uuml;ssen sie konkrete Lobbykontakte offenlegen, noch die vollen Summen, die sie beim Lobbying einsetzen. Lobbyagenturen sollen auch in Zukunft nicht gezwungen sein publik zu machen, f&uuml;r welche zahlenden Kunden sie arbeiten &ndash; nur die Branche muss angegeben werden. All das f&auml;llt weit zur&uuml;ck hinter die Standards, die in der US-Hauptstadt Washington gelten &ndash; oder auch in der EU-Kapitale Br&uuml;ssel.<br>\n&ldquo;Absolut unzureichend&rdquo; nannten die NGOs Lobbycontrol und Abgeordnetenwatch den Entwurf der Groko. Wie grotesk schlecht der bisherige Plan ist, zeigt sich beim Abgleich mit dem Fall Amthor. Nichts von dem, was sich der CDU-Abgeordnete aus Vorpommern leistete, w&uuml;rde von dem Lobbyregister &agrave; la Groko erfasst. Seine Termine mit der gro&szlig;z&uuml;gigen Firma w&auml;ren auch nach der Reform unter der Decke geblieben. Und anders als etwa in Gro&szlig;britannien, wo Abgeordnete bereits Geschenke und Reisekostenzusch&uuml;sse im Wert von &uuml;ber 300 Pfund zeitnah offenlegen m&uuml;ssen, ist offenbar nicht geplant, solche Ver&ouml;ffentlichungsregeln bei uns einzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/tillack\/kanzlerin-merkel-blockiert-ein-lobbyregister-fuer-die-regierung-9396700.html\">Stern<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kita- und Schulschlie&szlig;ungen sowie andere Corona-Ma&szlig;nahmen beeintr&auml;chtigen das Wohlbefinden von Eltern<\/strong><br>\nDie Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung des Corona-Virus haben gro&szlig;e Einschr&auml;nkungen des allt&auml;glichen Lebens mit sich gebracht. F&uuml;r viele Eltern waren insbesondere die Schlie&szlig;ungen von Kitas und Schulen eine Herausforderung. Mit vor und w&auml;hrend der Corona-Pandemie erhoben Befragungsdaten kann nun gezeigt werden, dass die Zufriedenheit mit dem Leben im Allgemeinen und speziell mit dem Familienleben sowie der Kinderbetreuung im Mai und Juni 2020 insbesondere bei Frauen mit jungen Kindern im Haushalt deutlich gesunken ist. [&hellip;]<br>\nDie bundesweiten Einschr&auml;nkungen zur Eind&auml;mmung des Corona-Virus haben das Leben der Menschen seit Mitte M&auml;rz 2020 stark ver&auml;ndert. Mit den fl&auml;chendeckenden Schlie&szlig;ungen von Kindertageseinrichtungen (Kitas) und Schulen brachen f&uuml;r die meisten Familien mit Kita- und Schulkindern zentrale Betreuungs- und Bildungsangebote weg. Gleichzeitig hat die Politik von einer Betreuung durch die Gro&szlig;eltern abgeraten, womit vielfach eine weitere Betreuungsm&ouml;glichkeit ausfiel, die h&auml;ufig als Notfallbetreuung genutzt wird. Zwar d&uuml;rfen Kinder mit dem neuen Schuljahr wieder in die Kitas und Schulen, eine R&uuml;ckkehr zu einem Regelbetrieb wie vor Corona ist dies jedoch nicht, wenn beispielsweise an die unterschiedlichen Hygienepl&auml;ne gedacht wird.<br>\nViele Eltern waren nach Inkrafttreten der Einschr&auml;nkungen im Home-Office, viele sind es auch jetzt noch. In systemrelevanten Berufen oder auch an anderen Arbeitspl&auml;tzen sind Eltern dagegen weiter ihrer Erwerbst&auml;tigkeit nachgegangen (z.B. M&uuml;ller et al. 2020). Gleichzeitig mussten sich die meisten mit der Schlie&szlig;ung und auch bei der Teil&ouml;ffnung im Mai um ihre Kinder k&uuml;mmern. Andere Eltern waren durch Kurzarbeit oder gar Jobverlust zus&auml;tzlich von wirtschaftlichen Sorgen und Problemen betroffen &ndash; Lebensumst&auml;nde, die das subjektive Wohlbefinden stark und nachhaltig beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnen. Andererseits haben die Beschr&auml;nkungen des &ouml;ffentlichen Lebens zu einer Entschleunigung des Alltags bei einigen Familien gef&uuml;hrt: Eltern hatten in manchen F&auml;llen mehr Gelegenheiten, um Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Dies k&ouml;nnte sich auch positiv auf die Zufriedenheit mit dem Familienleben ausgewirkt haben.<br>\nAbgesehen von m&ouml;glichen Effekten von Kita- und Schulschlie&szlig;ungen auf Kinder (siehe z.B. UKE Hamburg, 2020, W&ouml;&szlig;mann et al., 2020) ist es zur Bewertung der gesamtgesellschaftlichen Kosten der Corona-Ma&szlig;nahmen neben vielen Aspekten auch wichtig, zu betrachten, wie sich Kita- und Schulschlie&szlig;ungen auf Eltern auswirken &ndash; insbesondere auch mit Blick auf die Abw&auml;gung m&ouml;glicher &ouml;ffentlicher Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung einer zweiten Infektionswelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2020\/08\/kita--und-schulschliessungen-sowie-andere-corona-massnahmen-beeintraechtigen-das-wohlbefinden-von-eltern\">&Ouml;konomenstimme<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Berliner Amri-Untersuchungsausschuss gibt auf<\/strong><br>\nMitte Mai 2017, f&uuml;nf Monate nach dem LKW-Anschlag vom 19. Dezember 2016 mit zw&ouml;lf Toten, machte der Innensenator eine Ungeheuerlichkeit &ouml;ffentlich: Im Landeskriminalamt (LKA) seien nach dem Anschlag Akten manipuliert worden, die die Polizei &uuml;ber Anis Amri, den angeblichen Attent&auml;ter, f&uuml;hrte. Amri war als islamistischer Gef&auml;hrder sowie als banden- und gewerbsm&auml;&szlig;iger Drogendealer fest im Blick des Staatsschutzes. Hinzu kam seine Beteiligung an einem gewaltt&auml;tigen Angriff im Drogendealermilieu.<br>\nEntdeckt hatte die Manipulationen der vom Senat eingesetzte Sonderermittler in Sachen Anschlag Breitscheidplatz, Bruno Jost, Bundesanwalt im Ruhestand. LKA-Mitarbeiter hatten die Erkenntnisse &uuml;ber Amri r&uuml;ckwirkend falsch dargestellt, abgeschw&auml;cht und unter einem zur&uuml;ckliegenden Datum in die Akte geschmuggelt. Beispielsweise wurde die Erkenntnis &uuml;ber seine &ldquo;banden- und gewerbsm&auml;&szlig;igen&rdquo; Drogengesch&auml;fte umgewandelt in &ldquo;Kleinsthandel mit Drogen&rdquo;. Innensenator Geisel griff zu einem ungew&ouml;hnlichen Schritt: Er stellte Strafanzeige gegen die zwei verantwortlichen LKA-Beamten, den Sachbearbeiter Tobias L. und seinen Vorgesetzten Lars O.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Berliner-Amri-Untersuchungsausschuss-gibt-auf-4883530.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hurra, wir kapitulieren<\/strong><br>\nDa wird von Gregor Gysi nichts weniger verlangt, als den au&szlig;enpolitischen Gr&uuml;ndungskonsens der Linkspartei von 2007 in Frage zu stellen, wenn nicht aufzuk&uuml;ndigen. Er bestand darin, sich au&szlig;enpolitisch keiner Sanktions- und Interventionspolitik zu unterwerfen, die missliebige Staaten und Systeme zur R&auml;son bringt.<br>\nMan hielt die NATO f&uuml;r einen Anachronismus, der durch andere Sicherheitsstrukturen ersetzt werden sollte, und lehnte die europ&auml;ische Integration nicht a priori ab, versagte sich aber einer EU, die als neoliberales Projekt einen Offenbarungseid nach dem anderen leistete. W&auml;hrend der Eurokrise war das unbestritten deren Kernkompetenz. (&hellip;)<br>\nWill Gysi nun die gro&szlig;e au&szlig;enpolitische Inventur, l&auml;uft das auf einen &ndash; aus seiner Sicht wom&ouml;glich l&auml;ngst f&auml;lligen &ndash; G&ouml;tzensturz hinaus. Freilich w&uuml;rden damit zugleich Wurzeln einer eher kurzen Parteigeschichte wie der bisher reklamierten politischen Identit&auml;t gekappt. Nicht zuletzt lange zur&uuml;ckliegende (1914-1918) wie j&uuml;ngste Geschichte der SPD (1999) zeugt davon, was es bedeuten kann, sich in der Frage von Krieg und Frieden &ndash; und darum geht es, wenn man sich mit der NATO arrangieren will &ndash; untreu zu werden.<br>\nF&uuml;r die Linkspartei gesch&auml;he das im &Uuml;brigen ohne Not. Warum jetzt dazu anregen, dass eines ihrer letzten Alleinstellungsmerkmale geopfert wird? Die Aussichten ab 2021 von Gr&uuml;nen und Sozialdemokraten an einer Regierung beteiligt zu werden, sind &auml;u&szlig;erst vage. Sollte es tats&auml;chlich dazu kommen, w&uuml;rde ein Wahlergebnis zwischen sieben und acht Prozent in einem gr&uuml;n-rot-roten Kabinett alles andere als Diskurshegemonie bescheren. Ein Minderheitsdasein mit zwei oder drei Ressorts w&auml;re das h&ouml;chste der Gef&uuml;hle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/hurra-wir-kapitulieren-1\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen und sehen Sie passend zum Thema auch Link zum Livestream &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64180\">75 Jahre Potsdamer Konferenz<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kollabierte Kommunikation: Was, wenn am Ende &laquo;die Covidioten&raquo; recht haben?<\/strong><br>\nDas Virus entfaltet eine ungeahnte Nebenwirkung: Es bef&auml;llt das Denkverm&ouml;gen. Nun lautet die neue Gefahr: &laquo;Die zweite Welle ist im Anmarsch.&raquo; Besonders falsch sind da nat&uuml;rlich gerade Massendemonstrationen gegen die Corona-Politik wie letztes Wochenende in Berlin. Die Ansteckungsgefahr sei zu hoch. [&hellip;]<br>\nDie Statistik gibt gerade den &laquo;Covidioten&raquo; recht: Sowohl die Zahl der Hospitalisationen als auch jene der Todesf&auml;lle geht in allen europ&auml;ischen L&auml;ndern seit Wochen zur&uuml;ck. Gegen&uuml;ber den Peaks im April ist die t&auml;gliche Todesrate in allen europ&auml;ischen L&auml;ndern um etwa 99 Prozent gefallen. Seit Mitte Juni ist in der Schweiz die Zahl der Todesf&auml;lle h&ouml;chstens einstellig, an den meisten Tagen starb seither niemand mehr an (bzw. mit) Covid. Das Lockdown-abtr&uuml;nnige Schweden hatte am 15. April einen Peak von 115 Corona-Toten zu vermelden. Diese Zahl ist seit dem 20. Juli einstellig, seit dem 23. August bei null. Wer aufbauend auf diesen Zahlen jetzt eine Impfpflicht oder m&ouml;gliche weitere Lockdowns diskutiert, ist, pardon, selbst nicht ganz bei Trost.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/kollabierte-kommunikation-was-wenn-am-ende-die-covidioten-recht-haben-ld.1574096\">NZZ<\/a>\n<p><strong>dazu: WHO ruft zum Dialog mit Corona-Demonstranten auf<\/strong><br>\nDie WHO r&auml;t Regierungen, besonnen auf Anti-Corona-Demos zu reagieren. Gesundheitsminister Jens Spahn ist &uuml;berrascht von der Zusammensetzung der Protestierenden.<br>\nIn den vergangenen Wochen hat es in mehreren L&auml;ndern Demonstrationen gegen die Corona-Beschr&auml;nkungen gegeben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) forderte die Regierungen dieser L&auml;nder nun dazu auf, einen &ldquo;ehrlichen Dialog&rdquo; mit den Demonstranten und Demonstrantinnen zu f&uuml;hren. Die Regierungen sollten nicht &uuml;berreagieren, sagte der WHO-Experte Mike Ryan. Gerade jetzt komme es darauf an, nicht noch mehr Spaltung in der Gesellschaft zu bef&ouml;rdern.<br>\nAllerdings m&uuml;ssten die Demonstranten auch einsehen, dass das Coronavirus gef&auml;hrlich sei, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. &ldquo;Es breitet sich aus und es t&ouml;tet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2020-08\/corona-demonstrationen-who-regierungen-dialog-demonstranten\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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