{"id":64462,"date":"2020-09-07T08:20:19","date_gmt":"2020-09-07T06:20:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462"},"modified":"2020-09-07T08:20:19","modified_gmt":"2020-09-07T06:20:19","slug":"hinweise-des-tages-3691","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h01\">Achtung Trittbrettfahrer &ndash; Oder wem n&uuml;tzt ein toter Nawalny?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h02\">Sanktionen im Fall Nawalny? Wagenknecht warnt vor &bdquo;Heuchelei&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h03\">&ldquo;Typische Zeichen einer Feindbildwahrnehmung&rdquo; &ndash; Hannes Hofbauer zur Nawalny-Medienberichterstattung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h04\">Pharis&auml;er und US-Marionetten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h05\">Nato fordert von Russland die Zustimmung zu internationalen Ermittlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h06\">Totale &Uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h07\">Steinmeier schl&auml;gt Gedenkfeier f&uuml;r Opfer vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h08\">Deutliche Kritik an Olaf Scholz&rsquo; Cum-Ex-Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h09\">So &uuml;berwacht Amazon seine Besch&auml;ftigten in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h10\">Die Corona-Pandemie als Brennglas gesellschaftlicher Bruchlinien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h11\">Kabinett beschlie&szlig;t umfassendes Investitionsprogramm f&uuml;r Krankenh&auml;user<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h12\">Wir brauchen endlich eine Rentenrevolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h13\">New Normal Gleichschaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h14\">Scholz&acute; durchschaubares Theater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h15\">Deutschland sollte interventionsf&auml;hig sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h16\">Reden &uuml;ber Belarus &ndash; Schweigen zu Bulgarien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h17\">&ldquo;Zum Regieren braucht es realistische und radikale linke Einstellungen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64462#h18\">Gemeinsam f&uuml;r eine bessere Zukunft k&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Achtung Trittbrettfahrer &ndash; Oder wem n&uuml;tzt ein toter Nawalny?<\/strong><br>\nDer russische Oppositionelle Alexei Nawalny brach auf einem Inlandsflug bewusstlos zusammen. Nach einer Erstversorgung durch russische &Auml;rzte, liegt er jetzt in der Berliner Charit&eacute; im Koma. Bundeskanzlerin Merkel und mit ihr das Gros der deutschen und europ&auml;ischen Medien sprechen von einem Mordversuch und fordern Erkl&auml;rungen von Russland.  Die Frage ist aber, k&ouml;nnte ein toter Nawalny Russland oder Putin &uuml;berhaupt n&uuml;tzen?<br>\nGeht man mit dieser, zugegeben krassen Frage an die Ereignisse um Nawalny heran, dann &ouml;ffnen sie sich von einer &uuml;berraschenden Seite. Als erkl&auml;rter Anti-Korruptionsj&auml;ger, der seine Aufgabe bisher darin sah, mafiotische Seilschaften im Lande bis in Regierungskreise hinein aufzudecken, ist Nawalny eine  politische Figur, die sehr widerspr&uuml;chliche Gef&uuml;hle ausl&ouml;st. Und dieser T&auml;tigkeit wird er, sollte er wieder voll zu Kr&auml;ften kommen, was ihm zu w&uuml;nschen ist, auch in Zukunft nachgehen. Jetzt war er in Nowosibirsk soeben dabei, die Verfilzungen der &ouml;rtlichen Baumafia aufzudecken.<br>\nSolche und &auml;hnliche Aktivit&auml;ten haben ihm Sympathien jugendlicher und liberaler Kreise und selbstverst&auml;ndlich die Gegnerschaft der herrschenden B&uuml;rokratie eingebracht. Deren Vertreter belegten ihn immer wieder mit kurzen Haftstrafen, schlossen ihn von der Kandidatur zum Pr&auml;sidentenamt aus und verwehrten ihm die Gr&uuml;ndung einer eigenen Partei. Ihn in einer l&auml;ngeren Haftstrafe zum Schweigen zu bringen, hielt man seitens der Herrschenden aber offenbar trotz seiner unbequemen und zum Teil provokativen Auftritte &uuml;ber all die Jahre seit seiner Gr&uuml;ndung seines &bdquo;Fonds zur Korruptionsbek&auml;mpfung&ldquo; 2011[1]  nicht f&uuml;r n&ouml;tig.<br>\nVor diesem, zugegeben sehr knapp skizzierten, Hintergrund, ist ein politisches Interesse Wladimir Putins,  oder allgemeiner gesprochen, der russischen Regierung Nawalny t&ouml;ten zu lassen, nicht zu erkennen, ganz zu schweigen von moralischen Aspekten. In einer Lage, in der Russland nach wie vor den aus dem Ukraine-Krim-Konflikt resultierenden Dauer-Sanktionen ausgesetzt ist, in der Russland der &bdquo;Fall Skripal&ldquo;  nach wie vor nachgetragen wird,  in der die Auseinandersetzung um die Fortf&uuml;hrung des Projektes Nordstream 2, aktuell angeheizt durch die USA, gerade in die Endrunde geht, und in einer Zeit schlie&szlig;lich, in der die Autorit&auml;t der Regierung im Lande durch das Corona-Regime geschw&auml;cht ist, m&uuml;sste Putin von allen guten Geistern verlassen sein, einen solchen Anschlag zu befehlen oder wissentlich zuzulassen. Dies umso mehr, als dieser Anschlag, wenn es denn einer war, was noch zu untersuchen sein wird,  derartig st&uuml;mperhaft durchgef&uuml;hrt wurde, dass das Opfer vor den Augen der &Ouml;ffentlichkeit litt und gerettet werden konnte.<br>\nKommt die Tatsache hinzu, dass Putin, genereller, die russische Regierung keine Einw&auml;nde gegen die &Uuml;berf&uuml;hrung des im Koma liegenden Nawalny in ein deutsches Krankenhaus erhob, obwohl der Befund der russischen &Auml;rzte nach der ersten Hilfe bereits vorlag und obwohl Putin nach den Erfahrungen mit dem &bdquo;Fall Skripal&ldquo; damit h&auml;tte rechnen m&uuml;ssen, dass die deutsche Seite diesen neuen &bdquo;Mordfall&ldquo; gegen Russland propagandistisch ausschlachten w&uuml;rde.<br>\nDa stellt sich eher die Frage, warum Putin und die russischen Beh&ouml;rden diese &Uuml;berf&uuml;hrung  des Verletzten nicht verhindert haben, sondern umstandslos erm&ouml;glichten. Dies ist jedenfalls eher als Zeichen der Naivit&auml;t zu bewerten, aus der heraus Putin und seine Umgebung offenbar glaubten, sich dieses Mal auf faire Untersuchungen und konkrete Hilfe zur Aufkl&auml;rung des Vorganges durch die deutsche Seite verlassen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kai-ehlers.de\/2020\/09\/achtung-trittbrettfahrer-oder-wem-nuetzt-ein-toter-nawalny\/\">Kai Ehlers<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sanktionen im Fall Nawalny? Wagenknecht warnt vor &bdquo;Heuchelei&ldquo;<\/strong><br>\nDie fr&uuml;here Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, erkl&auml;rte auf Fragen unserer Redaktion, wer mit Verweis auf Nawalny ein Aus f&uuml;r die Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 fordere, m&uuml;sse alle anderen Rohstofflieferanten Deutschlands nach den gleichen Kriterien bewerten und auch da Konsequenzen verlangen. &bdquo;Alles andere ist Heuchelei.&ldquo;<br>\nWagenknecht betonte, einen Oppositionspolitiker mit dem Nervengift Nowitschok zu vergiften, sei ein abscheuliches Verbrechen. &bdquo;Aber selbst wenn der Kreml daf&uuml;r verantwortlich sein sollte (wof&uuml;r es bisher keine Belege gibt), ist es auch nicht abscheulicher als Oppositionelle zu k&ouml;pfen oder zu Tode zu peitschen, wie es in Saudi-Arabien, von dem wir &Ouml;l beziehen, g&auml;ngige Praxis ist. Es ist auch nicht abscheulicher als unschuldige Zivilisten mit Drohnen zu zerfetzen, wie es die Vereinigten Staaten, die uns ihr Fracking-Gas liefern, in weit mehr als tausend F&auml;llen getan haben.&ldquo;<br>\nIn Berlin fordern immer mehr Politiker einen Stopp der Bauarbeiten an Nord Stream 2 oder denken offen dar&uuml;ber nach, darunter neben Vertretern der Union und der Gr&uuml;nen auch Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas (SPD).  &bdquo;Ich hoffe jedenfalls nicht, dass die Russen uns zwingen, unsere Haltung zu Nord Stream 2 zu &auml;ndern&rdquo;, sagte Maas der &bdquo;Bild am Sonntag&rdquo;. Maas r&auml;umte allerdings auch ein, dass ein Stopp der fast fertig gebauten Pipeline auch deutschen und europ&auml;ischen Firmen schaden w&uuml;rde: &bdquo;Wer das fordert, muss sich der Konsequenzen bewusst sein. An Nord Stream 2 sind mehr als 100 Unternehmen aus zw&ouml;lf europ&auml;ischen L&auml;ndern beteiligt, etwa die H&auml;lfte davon aus Deutschland.&ldquo;<br>\n(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/2117594\/sanktionen-im-fall-nawalny-wagenknecht-warnt-vor-heuchelei\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Typische Zeichen einer Feindbildwahrnehmung&rdquo; &ndash; Hannes Hofbauer zur Nawalny-Medienberichterstattung<\/strong><br>\nHannes Hofbauer, unter anderem Autor des Buches &ldquo;Feindbild Russland&rdquo;, arbeitet seit 1988 zu Osteuropa und ist Leiter des Promedia Verlags in Wien. Bezug nehmend auf den Fall Nawalny &auml;u&szlig;erte er sich nun im Interview mit RT Deutsch zur Russlandberichterstattung deutscher Medien.<br>\n1. Wie bewerten Sie die Berichterstattung der deutschen Medien zum Fall Nawalny?<br>\nDen allermeisten Medienberichten &uuml;ber russische Themen ist gemeinsam, dass sie sich kaum voneinander unterscheiden. Allenfalls auf Kommentarebene finden sich vereinzelt Stimmen, die das seit Jahren &uuml;blich gewordene Russland-Bashing hinterfragen. Das ist beim sogenannten Fall Nawalny nicht anders. (&hellip;)<br>\nJede seri&ouml;se Berichterstattung dar&uuml;ber m&uuml;sste, bevor sie nach weiteren Sanktionen ruft, vor allem zwei Fragen stellen. Zum einen, wie es dazu kommen konnte, dass der im Kreml angeblich meistgehasste Regimekritiker zuerst vergiftet und dann in eine deutsche Spezialklinik ausgeflogen wurde. Was k&ouml;nnte der Kreml, so er hinter dem Attentat steckt, damit bezwecken, Nawalny nicht zu t&ouml;ten und ihn dann deutschen &Auml;rzten zu &uuml;bergeben?<br>\nDie zweite Frage, die in deutschen Medien allzu selten gestellt wird, ist die nach der Person des Alexei Nawalny. Warum gilt ausgerechnet er, der sich mit fremdenfeindlichen &Auml;u&szlig;erungen gegen Menschen aus dem Kaukasus nicht zur&uuml;ckh&auml;lt, der ein russischer Nationalist ist, in Deutschland als Held? Und dann w&auml;re da noch ganz allgemein eine fehlende Selbstkritik deutscher Medien einzufordern, wie es k&uuml;rzlich Oskar Lafontaine getan hat. Wer US-Drohnenkriege in der halben Welt &uuml;ber Logistikzentren in Deutschland f&uuml;hren l&auml;sst, ohne daf&uuml;r auch nur einmal den US-Botschafter einzubestellen, um dagegen zu protestieren, sollte beim Fall Nawalny nicht gleich die ganz gro&szlig;e Sanktionskeule gegen Moskau auspacken.<br>\n2. Was halten Sie davon, dass in den Medien mit der Causa Nawalny verst&auml;rkt Begriffe wie das &ldquo;russische Regime&rdquo;, das &ldquo;Putin-Regime&rdquo; oder auch das &ldquo;Putin-System&rdquo; gebraucht werden? Und nicht die &ldquo;russische Regierung&rdquo;?<br>\nDas sind typische Zeichen einer Feindbildwahrnehmung. &ldquo;Regierung&rdquo; ist ein neutraler Begriff, damit kann eine gute oder eine schlechte Regierung gemeint sein. Ein politisches &ldquo;Regime&rdquo; hingegen ist eindeutig negativ konnotiert. Wer eine solche Wortwahl w&auml;hlt, will, dass sich die ZuseherInnen und LeserInnen &uuml;ber die Einsch&auml;tzung der jeweiligen Regierung keine eigenen Gedanken mehr machen. Er hat das bereits f&uuml;r sie erledigt, soll hei&szlig;en: Putin ist der B&ouml;sewicht, Schluss und basta. Die Zuordnung &ldquo;Regime&rdquo; soll eine eigenst&auml;ndige Einsch&auml;tzung von vornherein verunm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/106346-interview-mit-buchautor-hannes-hofbauer\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pharis&auml;er und US-Marionetten<\/strong><br>\nImmer wenn es darum geht, die Vorgaben der US-Verbrecherclique in der deutschen Politik zu erf&uuml;llen, treten die bekannten US-Marionetten auf den Plan. Der Herausgeber der NachDenkSeiten Albrecht M&uuml;ller, nennt sie in seinem neuen lesenswerten Buch &bdquo;Die Revolution ist f&auml;llig&ldquo; die &bdquo;Einflussagenten&ldquo;. Ohne Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit fallen einem sofort die CDU-Politiker R&ouml;ttgen, Merz und Wadephul ein, die als treue Vasallen den Stopp von Nordstream 2 fordern. Bei der SPD ist an vorderster Front Au&szlig;enminister Maas zu nennen, der tapfer an Guaid&oacute; als venezolanischem Pr&auml;sidenten festh&auml;lt und heute in &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo; Putin mit dem Stopp der Gasleitung droht. Von der FDP ist immer Alexander Graf Lambsdorff zur Stelle, wenn es darum geht, in &bdquo;Bild&ldquo; die Russen niederzumachen. Bei den Gr&uuml;nen, die im Bundestag seit Joschka Fischer den verl&auml;ngerten Arm des US-Au&szlig;enministeriums geben, sind neben vielen anderen B&uuml;tikofer, Baerbock, &Ouml;zdemir und Nouripour immer mit von der Partie. Aber jetzt schie&szlig;t Karin G&ouml;ring-Eckardt wieder den Vogel ab: Sie fordert das Ende des Baus von Nordstream 2 und ruft Ex-Bundeskanzler Schr&ouml;der auf, seinen Posten als Pr&auml;sident des Verwaltungsrates der Nord Stream 2 AG zu r&auml;umen und sich zu entscheiden, &bdquo;ob er auf der Seite der Demokratie und der Menschenrechte steht&ldquo;.<br>\nDa kann man nur bedauern, dass die Gr&uuml;nen zur gerade beendeten Klausurtagung ihrer Fraktion nicht Jimmy Carter eingeladen haben, der sie mit seinem Urteil &bdquo;die USA sind eine Oligarchie mit grenzenloser politischer Bestechung&rdquo; vielleicht aufkl&auml;ren k&ouml;nnte. Stattdessen haben sie Madeleine Albright als Ehrengast zugeschaltet, die mit ihrem ber&uuml;chtigten Satz zum Tod von 500.000 Kindern im Irak durch die US-Sanktionen (&bdquo;Wir glauben, es ist den Preis wert&ldquo;) die menschenverachtende Politik der US-Verbrecherclique aller Welt vor Augen gef&uuml;hrt hat.<br>\nNat&uuml;rlich kommt G&ouml;ring-Eckardt mit ihren Freunden von der gr&uuml;nen Menschenrechtspartei nicht auf die Idee, den ehemaligen Au&szlig;enminister Fischer aufzufordern, seine Zusammenarbeit mit der ehemaligen US-Au&szlig;enministerin in der Albright-Group aufzugeben und sich zu entscheiden, &bdquo;ob er auf der Seite der Demokratie und der Menschenrechte steht&ldquo;.<br>\nWenn man sich die Einlassungen der US-Marionetten an diesem Wochenende zu Nawalny anh&ouml;rt, so muss man sich fragen, ob diese Leute blind, dumm oder gekauft sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/3373067032754740\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nato fordert von Russland die Zustimmung zu internationalen Ermittlungen<\/strong><br>\nDie 30 Mitglieder der Nato haben den &ldquo;entsetzlichen Mordanschlag&rdquo; auf Alexej Nawalny &ldquo;auf das Sch&auml;rfste verurteilt&rdquo;. Das teilte Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg nach einer Sondersitzung des Nordatlantikrates zum Fall des vergifteten Kremlkritikers mit.<br>\nRussland wurde aufgefordert, eine &ldquo;unparteiische&rdquo; internationale Untersuchung zuzulassen. Moskau m&uuml;sse zudem sein Programm zum Nervengift Nowitschok gegen&uuml;ber der Organisation zum Verbot chemischer Waffen (OVCW) &ldquo;vollst&auml;ndig offenlegen&rdquo;, sagte Jens Stoltenberg. &ldquo;Es gibt nun ernsthafte Fragen, die Russland beantworten muss.&rdquo;<br>\nDeutschland habe die Verb&uuml;ndeten &uuml;ber die Ergebnisse der Untersuchungen informiert. Sie ergaben, dass Nawalny einem Gift der Nowitschok-Gruppe ausgesetzt wurde, teilte Stoltenberg mit. Sowjetische Wissenschaftler hatten die Substanz in den Siebzigerjahren entwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/alexej-nawalny-nato-fordert-von-russland-die-zustimmung-zu-internationalen-ermittlungen-a-940a9857-db3d-476b-98d9-c8f9973050c9\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die NATO ist ein internationales Verteidigungsb&uuml;ndnis, dem Russland bekanntlich nicht angeh&ouml;rt. Mit welchem Recht mischt sich diese Organisation in die innerstaatliche Strafverfolgung von Drittstaaten ein? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Totale &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nNeue Dokumente zeigen: Wikileaks-Gr&uuml;nder Assange und sein engstes Umfeld wurden w&auml;hrend seiner Zeit in der ecuadorianischen Botschaft umfassender &uuml;berwacht als bislang bekannt. (&hellip;)<br>\nWer die Sicherheitsfirma UC Global mit der mutma&szlig;lich illegalen &Uuml;berwachung von Assange und seinem Umfeld beauftragte, ist bislang unklar. Die internen Unterlagen legen aber nahe, dass der Chef von UC Global, David Morales, auch mit US-Geheimdiensten verhandelte.<br>\nIn einer seiner E-Mails hei&szlig;t es: &ldquo;Die Kontrolle haben unsere Freunde aus den USA.&rdquo; In einer anderen Nachricht spricht Morales von einem &ldquo;Dienst der Stars and Stripes&rdquo;. Au&szlig;erdem ermahnt er seine Mitarbeiter, nicht &uuml;ber seine Dienstreisen in die USA zu sprechen und sie auch vor der ecuadorianischen Regierung geheim zu halten.<br>\nDen Verdacht, UC Global habe Assange und seine Besucher im Auftrag von amerikanischen Geheimdiensten ausgesp&auml;ht und &Uuml;berwachungsmaterial weitergegeben, weist Morales im Interview mit dem NDR aber zur&uuml;ck. &ldquo;Unser Auftrag war es, die Botschaft zu sch&uuml;tzen.&rdquo; Behauptungen &uuml;ber Verbindungen seiner Firma in die USA seien albern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/wikileaks-assange-105.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steinmeier schl&auml;gt Gedenkfeier f&uuml;r Opfer vor<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Steinmeier hat ein offizielles Gedenken f&uuml;r die Opfer der Corona-Pandemie in Deutschland angeregt. Er will damit den Angeh&ouml;rigen der mehr als 9000 Toten in ihrer Trauer helfen. (&hellip;)<br>\nSteinmeier k&uuml;ndigte an, er werde mit den anderen Verfassungsorganen besprechen, ob etwa eine Gedenkfeier der richtige Rahmen daf&uuml;r w&auml;re und zu welchem Zeitpunkt diese stattfinden k&ouml;nne. Man d&uuml;rfe die Trauer der Angeh&ouml;rigen nicht vergessen. &ldquo;Wir haben 9300 Tote zu beklagen&rdquo;, f&uuml;gte Steinmeier hinzu. Das seien zwar niedrigere Totenzahlen als anderswo, aber innerhalb von sechs Monaten dreimal so viele wie die j&auml;hrlichen Verkehrstoten. (&hellip;)<br>\nGleichzeitig &auml;u&szlig;erte sich Steinmeier optimistisch, was die Entwicklung in der Corona-Pandemie angeht. &ldquo;Es gibt Licht am Ende des Tunnels &ndash; allerdings wissen wir nicht, wie lange die Wegstrecke dahin noch ist.&rdquo; Er halte die Meldungen &uuml;ber die Forschung an Impfstoffen f&uuml;r &ldquo;ermutigend&rdquo;, sagte der Bundespr&auml;sident.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/steinmeier-corona-gedenkfeier-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Warum keine Gedenkfeier f&uuml;r die &uuml;ber 20.000 Influenza-Toten vor zwei Jahren&hellip;.Warum keine j&auml;hrliche Gedenkfeier f&uuml;r die an Krankenhaus-Infektionen verstorbenen Patienten&hellip;..? Ein Teil der nosokomialen Infektionen w&auml;re vermeidbar!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Warum keine Gedenkfeier f&uuml;r die weltweiten Opfer der neoliberalen Politik, der Kriege des US-Imperiums &hellip;..?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch vom Staatsoberhaupt wird die Hoffnung auf einen Impfstoff verbreitet. Die NachDenkSeiten haben mehrfach auf m&ouml;gliche Risiken hingewiesen &ndash; u.a. hier:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h05\">Bundesregierung beteiligt sich an Impfstoffhersteller CureVac<\/a> mit einer Anmerkung<\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62302#h02\">Genetische Impfstoffe gegen COVID-19: Hoffnung oder Risiko? (Mit Biologe Clemens Arvay)<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63388\">Covid-19-Impfstoffentwicklung &ndash; eine Debatte ist dringend n&ouml;tig, findet aber nicht statt<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Bitte lesen Sie zum Vorschlag des Bundespr&auml;sidenten auch Albrecht M&uuml;llers Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64452\">&ldquo;Der Corona-Tod ist ein einsamer Tod&rdquo;, sagte Steinmeier. Der Tod der durch die Corona-Politik isolierten Menschen ist auch ein einsamer Tod<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutliche Kritik an Olaf Scholz&rsquo; Cum-Ex-Gesetz<\/strong><br>\nHat das Finanzministerium ohne Not eine Regel eingef&uuml;hrt, die den Staat hohe Millionensummen kosten k&ouml;nnte? Ein neues Gutachten gibt den Kritikern der &ldquo;Lex Cum-Ex&rdquo; recht.<br>\nDer 2. September 2020 wird auch in Erinnerung bleiben wegen der Chance, die Bundesfinanzminister Olaf Scholz an diesem Tag verpasst hat. Auf der Tagesordnung der Kabinettssitzung in Berlin stand das Jahressteuergesetz, ein stets kompliziertes Werk, mit dem der Fiskus einmal im Jahr das Steuerrecht anpasst. Einen wichtigen Paragrafen lie&szlig; Scholz darin unangetastet: eine erst seit Juli g&uuml;ltige Regel zur Verj&auml;hrung in F&auml;llen von Steuerhinterziehung. Bleibt alles so wie in diesem Sommer beschlossen, dann k&ouml;nnten dem Staat wegen einer fragw&uuml;rdigen Einschr&auml;nkung zu dieser neuen Norm etliche Millionen Euro an mutma&szlig;lich hinterzogenen Steuern entgehen. Und das, obwohl das Ministerium offiziell das Gegenteil bewirken wollte.<br>\nEs geht um den neu formulierten Paragrafen 375a in Deutschlands Steuergrundgesetz, der Abgabenordnung. Diesen hat der Bundestag im Juni als Teil des eilig zusammengeschriebenen Zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes beschlossen. Der Gedanke dahinter: Wer Steuern hinterzogen hat, soll seine Beute auch dann noch zur&uuml;ckzahlen, wenn sein Fall bereits steuerlich verj&auml;hrt ist. Das war bislang umstritten, gerade in Cum-Ex-F&auml;llen, in denen Banken und ihre Helfer beim Aktienhandel den Fiskus um Milliarden an Dividendensteuern gebracht haben sollen. Auch im ersten Cum-Ex-Prozess am Landgericht Bonn wurde darum gerungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-ex-scholz-gesetz-1.5020801\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Wo Olaf Scholz wirkt, k&ouml;nnen Steuerhinterzieher und -vermeider mit Milde rechnen. Siehe Warburg!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>So &uuml;berwacht Amazon seine Besch&auml;ftigten in den USA<\/strong><br>\nAmazon ist schon l&auml;nger bekannt f&uuml;r die harschen Arbeitsbedingungen. Wie umfassend der Handelskonzern seine Besch&auml;ftigten in den USA &uuml;berwacht, schildert ein neuer Bericht des Open Markets Institute. Der Bericht zeichnet das Bild einer praktisch allumfassenden &Uuml;berwachung, die bei den betroffenen Arbeiter:innen zu Stress und Verletzungen am Arbeitsplatz f&uuml;hrt.<br>\nHier eine Liste der schlimmsten Praktiken aus dem Bericht:\n<ul>\n<li>Keine pers&ouml;nlichen Gegenst&auml;nde: Schon beim Betreten des Geb&auml;udes m&uuml;ssen Amazon-Lagerarbeiter:innen alle ihre Sachen inklusive Handy abgeben. Behalten d&uuml;rfen sie nur eine Wasserflasche und Geld in einem klaren Plastikbeutel.<\/li>\n<li>&Uuml;berall Kameras: Amazon &uuml;berwacht Besch&auml;ftigte in der Lagerhalle mit einem Netzwerk an Kameras, die jeden Schritt der Leute aufzeichnen. In der Covid-19-Pandemie nutzt der Konzern die Kameras dazu, um Abstandsregeln durchzusetzen. Sie sind aber auch eine Ausrede daf&uuml;r, um jede Form der Absprache und Organisation der Besch&auml;ftigten (etwa in Gewerkschaften) zu verhindern, hei&szlig;t es in dem Bericht. Dystopisches Detail am Rande: Gro&szlig;e Bildschirme in den Lagerhallen zeigen Aufnahmen von Besch&auml;ftigten, die beim Klauen erwischt worden sind. Damit sollen andere von &auml;hnlichen Taten abgeschreckt werden.<\/li>\n<li>St&auml;ndige Leistungsmessung: Scanner z&auml;hlen, wie viele Sekunden eine Besch&auml;ftigte f&uuml;r eine Aufgabe braucht, etwa das Bef&uuml;llen eines Regals. Wenn sie nicht schnell genug ist, z&auml;hlt Amazon das als &bdquo;time off task&ldquo; (TOT) &ndash; also als verschwendete Arbeitszeit. Wer zu viel davon anh&auml;uft, erh&auml;lt Warnungen und wird gek&uuml;ndigt. Besch&auml;ftigte beschreiben den psychologischen Effekt dieser Ma&szlig;nahme als schwelende Dauerpanik bei der Arbeit. Ein Armband soll au&szlig;erdem sicherstellen, dass bei Besch&auml;ftigten jeder einzelne Handgriff in die richtige Richtung geht. Wenn nicht, vibriert das Kontrollb&auml;ndchen.<\/li>\n<li>Routenzwang f&uuml;r Lieferautos: Eine eigene Navigationssoftware namens Rabbit sucht aus, welche Wege die Fahrer:innen von Amazon und freie Dienstnehmer:innen beim Ausliefern von Ware nehmen m&uuml;ssen. Dieser Weg ist f&uuml;r die Lieferant:innen verpflichtend, f&uuml;r eine Mittagspause sind dabei exakt 30 Minuten eingerechnet. Im Tagesverlauf gibt es nur zwei weitere Pausen f&uuml;r Fahrer:innen von je 15 Minuten, zwischendurch Pinkeln ist nicht vorgesehen. Amazon verlangt, dass 999 von 1.000 P&auml;ckchen zeitgerecht ausgeliefert werden, andernfalls droht eine K&uuml;ndigung.<\/li>\n<li>Blo&szlig; keine Gewerkschaften: Amazon analysiert mit eigener Software best&auml;ndig eine Vielzahl von Kriterien, um herauszufinden welche L&auml;den seiner Lebensmittelkette Whole Foods dem &bdquo;Risiko&ldquo; gewerkschaftlicher Organisierung ausgesetzt sind. Als besonders hohe Risikofaktoren gelten die Zahl der Besch&auml;ftigen aus Haushalten unterhalb der Armutsgrenze, ihre ethnische Diversit&auml;t und die Stimmung im Team. Durch seine Kameras kontrolliert der Konzern andauernd, ob sich in den L&auml;den und Lagerhallen Besch&auml;ftigte zu Absprachen zusammentun. (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wegen seiner Arbeitsbedingungen ist Amazon schon l&auml;nger in der Kritik von Besch&auml;ftigtenvertreter:innen. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) k&uuml;rte Amazon-Chef Jeff Bezos zum &bdquo;schlechtesten Arbeitgeber der Welt&ldquo;. Das hinderte Bezos &uuml;brigens nicht daran, vor einigen Tagen zum ersten Menschen der Geschichte mit einem Verm&ouml;gen von mehr als 200 Milliarden US-Dollar zu avancieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2020\/neue-studie-so-ueberwacht-amazon-seine-beschaeftigten-in-den-usa\/#vorschaltbanner\">Netzpolitik.org<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h11\">Amazon: Mit Geheimdienst-Methoden gegen Gewerkschafter und kritische Politiker<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Corona-Pandemie als Brennglas gesellschaftlicher Bruchlinien<\/strong><br>\nRasch avancierte das Virus zum Zentrum der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit und der durch die biomedizinische Perspektive dominierte Kampf gegen das Virus zum Taktgeber des sozialen Universums. Angesichts der sich abzeichnenden &bdquo;Kollateralsch&auml;den&ldquo; in s&auml;mtlichen Teilbereichen der sozialen Welt wurden sodann auch Stimmen laut, die auf vielf&auml;ltige &bdquo;soziale Begleitkrisen&ldquo; der Pandemie verwiesen. Schlie&szlig;lich wurde ein Rettungspaket nach dem anderen geschn&uuml;rt, um diese zu lindern oder zu kompensieren. (&hellip;)<br>\nKrisen oder Katastrophen erscheinen nun zun&auml;chst als eine Art gesellschaftliches Bindemittel: Die Vorstellung, die Gemeinschaft werde von au&szlig;en angegriffen, stiftet Solidarit&auml;t nach innen. Vorab bestehende Konflikte treten in Vergessenheit zugunsten des gemeinsamen Ziels, die bedrohten Werte zu bewahren und die Bedrohung abzuwehren &ndash; Konflikt weicht Konsens, so scheint es, und altruistisches und solidarisches Handeln &uuml;berwiegen. Solche Denkmuster befl&uuml;geln auch utopische Vorstellungen einer Gesellschaft, die wie ein Ph&ouml;nix aus der Asche gest&auml;rkt aus der Krise hervorgehen k&ouml;nnte.<br>\nBlickt man insbesondere auf die Anfangsphase der Corona-Pandemie, ist dieses Denkmuster allgegenw&auml;rtig. &bdquo;Wir lassen niemanden zur&uuml;ck&ldquo;, k&uuml;ndigte die Regierungsspitze wiederholt an. Es schien ganz so, als w&uuml;rde dem sozialen Kitt neues Leben eingehaucht. Es gelte, Solidarit&auml;t mit den Schw&auml;chsten zu zeigen, gleichzeitig solle man aber nicht vergessen, dass das Virus jede und jeden bedrohe. Die Gesellschaft avancierte zur Solidargemeinschaft. Bald schon wurden auch bestehende Benachteiligungen verurteilt; prek&auml;r besch&auml;ftigte &bdquo;SystemerhalterInnen&ldquo; wurden etwa zu den HeldInnen der Krise erkoren, denen man abends kr&auml;ftig applaudierte und Sondergratifikationen herbeiw&uuml;nschte. Der Grundtenor war, dass diese aus der Krise als die SiegerInnen hervorgehen w&uuml;rden &ndash; nein, sollten &ndash; und endlich f&uuml;r ihre Leistung hinreichend honoriert werden. Corona, so schien es, k&ouml;nnte zum Rei&szlig;brett einer gerechten und egalit&auml;ren Gesellschaft werden. (&hellip;)<br>\nDieser anf&auml;ngliche Grundtenor versiegte rasch. Waren es im Anfangsstadium noch marginalisierte Gruppen, die als S&uuml;ndenb&ouml;cke in die Schusslinien gerieten, war es in Zeiten des Social Distancing die Trennlinie zwischen &ndash; in den Worten von Bundeskanzler Kurz &ndash; &bdquo;Lebensrettern&ldquo; und &bdquo;Lebensgef&auml;hrdern&ldquo;, die neben verfassungsrechtlich fragw&uuml;rdigen Verwaltungsstrafen auch sozial sanktioniert und kriminalisiert wurde. Die propagierte Solidarit&auml;t war unschwer als eine fragmentierte zu erkennen: Das &bdquo;Team &Ouml;sterreich&ldquo; (S. Kurz) erschien allen voran als eine durch die Vorstellungen einer nat&uuml;rlichen, epidemiologischen Einheit biologisch unterf&uuml;tterte nationale Container-Gemeinschaft. Zur Solidarit&auml;t mit den Schwachen gesellten sich bald rigide Erwartungen an die vermeintlich Beg&uuml;nstigten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/corona-pandemie-als-brennglas-gesellschaftlicher-bruchlinien\/?jetztlesen\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kabinett beschlie&szlig;t umfassendes Investitionsprogramm f&uuml;r Krankenh&auml;user<\/strong><br>\nDas Bundeskabinett hat heute dem von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgelegten Entwurf des &bdquo;Krankenhauszukunftsgesetzes&ldquo; (KHZG) zugestimmt. Der Bund wird 3 Milliarden Euro bereitstellen, damit Krankenh&auml;user in moderne Notfallkapazit&auml;ten, die Digitalisierung  und ihre IT-Sicherheit investieren k&ouml;nnen. Die L&auml;nder sollen weitere Investitionsmittel von 1,3 Milliarden Euro aufbringen. Mit dem Gesetz wird das durch die Koalition am 3. Juni 2020 beschlossene &bdquo;Zukunftsprogramm Krankenh&auml;user&ldquo; umgesetzt.<br>\nBundesgesundheitsminister Jens Spahn: &bdquo;Die deutschen Krankenh&auml;user und Kliniken brauchen einen Investitionsschub. Bund und L&auml;nder investieren deshalb &uuml;ber 4 Milliarden Euro in moderne Notfalleinrichtungen, digitale L&ouml;sungen und ein H&ouml;chstma&szlig; an IT-Sicherheit. So verbessern wir die Versorgung von Patientinnen und Patienten und sorgen f&uuml;r mehr Sicherheit.&ldquo;<br>\nDas KHZG bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates und soll voraussichtlich im Oktober dieses Jahres in Kraft treten.<br>\nDie wichtigsten Regelungen im &Uuml;berblick:<br>\n&Uuml;ber 4 Milliarden Euro f&uuml;r die Modernisierung von Krankenh&auml;usern\n<ul>\n<li>Beim Bundesamt f&uuml;r Soziale Sicherung wird ein Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) eingerichtet. Ab dem 1. Januar 2021 werden dem KHZF durch den Bund 3 Milliarden Euro &uuml;ber die Liquidit&auml;tsreserve des Gesundheitsfonds zur Verf&uuml;gung gestellt.<\/li>\n<li>Die L&auml;nder und\/oder die Krankenhaustr&auml;ger &uuml;bernehmen 30 Prozent der jeweiligen Investitionskosten.<\/li>\n<li>Insgesamt steht f&uuml;r den KHZF somit ein F&ouml;rdervolumen von bis zu 4,3 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung.<\/li>\n<li>Die L&auml;nder k&ouml;nnen bereits ab heute, dem 2. September 2020, bis zum 31. Dezember 2021 F&ouml;rderantr&auml;ge an das Bundesamt f&uuml;r Soziale Sicherung stellen. Bis dahin nicht beantragte Bundesmittel werden bis Ende 2023 an den Bund zur&uuml;ckgef&uuml;hrt.<\/li>\n<li>Auch l&auml;nder&uuml;bergreifende Vorhaben k&ouml;nnen &uuml;ber den KHZF gef&ouml;rdert werden.<\/li>\n<li>Vorhaben an Hochschulkliniken k&ouml;nnen mit bis zu 10% des F&ouml;rdervolumens des jeweiligen Landes gef&ouml;rdert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/presse\/pressemitteilungen\/2020\/3-quartal\/krankenhauszukunftsgesetz.html\">Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn das Bundesgesundheitsministerium unter F&uuml;hrung von Herrn Spahn von &ldquo;Digitalisierung&rdquo; schreibt, sollten Patientinnen und Patienten sich ganz genau informieren, denn es geht um die Daten. Eine moderne Infrastruktur ist gut, aber nicht zu Lasten des Datenschutzes. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63919\">Der T&uuml;r&ouml;ffner: Wie Jens Spahn den gl&auml;sernen Patienten herbeiregiert<\/a> und sehen Sie auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63685#h10\">Narrative #12: Goldgr&auml;berstimmung &ndash; Globale Konzerne freuen sich &uuml;ber mehr Daten<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wir brauchen endlich eine Rentenrevolution<\/strong><br>\nWer vier Jahre im Bundestag sitzt, hat einen h&ouml;heren Anspruch auf Altersversorgung als viele Arbeitnehmer nach ihrem gesamten Erwerbsleben. Das ist nur eine der vielen Ungerechtigkeiten unseres Rentensystems. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r eine gro&szlig;e Rentenreform brauchen wir eine Revolution bei der Finanzierung. Die entscheidende Frage ist: Wer zahlt ein? Warum zahle ich zum Beispiel nicht verpflichtend ein? Warum zahlt Frau Merkel nicht ein? Warum zahlen Abgeordnete, Beamte, Freiberufler und Selbstst&auml;ndige nicht ein? Warum zahlen Top-Verdiener nur auf einen Teil ihres Gehalts Beitr&auml;ge?<br>\nDie Rente ist weniger eine Frage der Generation, sondern eine Frage der Finanzierung. Nicht allein Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten die gesetzliche Rente tragen, sondern alle Menschen mit Erwerbseinkommen. Wir schlagen vor, dass Bundestagsabgeordnete vorangehen und in die gesetzliche Rente einzahlen. Es ist nicht akzeptabel, dass wir durch ein Extra-System &uuml;ppig versorgt sind. Ohne eigene Beitr&auml;ge erwerben Bundestagsabgeordnete bereits nach vier Jahren im Parlament einen h&ouml;heren Anspruch als viele Rentnerinnen und Rentner nach einem gesamten Erwerbsleben. Mitglieder der Bundesregierung haben nach vier Jahren im Amt einen Anspruch auf eine Altersversorgung von etwa 4500 Euro.<br>\nDie Rentenbeitragspflicht f&uuml;r Bundestagsabgeordnete w&auml;re zwar zun&auml;chst symbolisch, aber letztlich ein Schl&uuml;ssel f&uuml;r eine gro&szlig;e Rentenreform. Danach m&uuml;ssen alle anderen einbezogen werden, auch Beamte und Selbstst&auml;ndige. Ein Rententopf, in den alle einzahlen und alle versichert sind, w&uuml;rde den gesellschaftlichen Zusammenhalt st&auml;rken. Dies w&auml;re ein notwendiges Signal gegen den zunehmenden Vertrauensverlust der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gegen&uuml;ber der gesetzlichen Rente und gegen&uuml;ber dem politischen System insgesamt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/wir-brauchen-endlich-eine-rentenrevolution\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64431#h06\">800 Euro mehr:Linke fordern Rentenreform nach<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>New Normal Gleichschaltung<\/strong><br>\n&ldquo;New  Normals&rdquo;  oder &ldquo;Corona-Totalitaristen&rdquo;  nennt der in Berlin lebende US-Satiriker CJ Hopkins die gro&szlig;e Mehrheit seiner  Zeitgenossen, &ldquo;deren ideologisches Programm nichts mehr mit einem aktuellen Virus oder einer aktuellen Gefahr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Gesundheit zu tun hat. Denn es ist jetzt f&uuml;r jeden, der den Verstand noch nicht veloren hat, vollkommen offensichtlich, dass die apokalyptische &ldquo;Coronavirus Pandemie&rdquo; ein Trojanisches Pferd war, ein Mittel die &ldquo;Neue Normalit&auml;t&rdquo; einzuf&uuml;hren&hellip;&rdquo;<br>\nKeine freundlichen Worte und  geradezu ketzerisch in Zeiten, wo  die Kirche der Angst  von allen medialen Kanzeln den unbedingten Pandemismus predigt und keinen Zweifel oder gar Widerspruch duldet. Diese &ldquo;New Normal Gleichschaltung&rdquo; hat Hopkins am Beispiel des j&uuml;ngsten &ldquo;Reichtagssturms&rdquo; aufgezeigt, auf dessen plumpe Inszenierung ich hier ja schon hingewiesen hatte. (&hellip;)<br>\nDa die Alters,- und Pflegeheime auf das neuartige Grippevirus &ldquo;Sars Cov-2&rdquo; nicht rechzeitig reagieren konnten, weil Masken und Desinfektionsmittel Mangelware waren, stammen die allermeisten &ldquo;Corona-Toten&rdquo; aus solchen Einrichtungen und Altersgruppen. Seit Mai aber ist der Spuk vorbei, die Sterblichkeit liegt trotz Covid niedriger als in den Vorjahren ohne Covid und von den 34.000 Intesivbetten in Deutschland sind aktuell ganze 124 von Covid-Patienten belegt. In den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern sieht es &auml;hnlich aus: Tote sind aus den Corona-Statistiken nahezu verschwunden, und das trotz  &ldquo;steigender Neuinfektionen&rdquo;.<br>\nDa k&ouml;nnte man glatt auf den Gedanken kommen, dass die  Gefahr durch diese &ldquo;Infektionen&rdquo; eher gering ist und die Frage stellen, ob Notstandsverordnungen und Rechtseinschr&auml;nkungen noch angemessen sind. (&hellip;)<br>\nWeil aber kaum noch jemand schwer an Covid erkrankt oder gar stirbt, argumentiert man dort jetzt mit &ldquo;steigenden Fallzahlen&rdquo; &ndash;  mit irgendeiner drohenden Gefahr m&uuml;ssen die &ldquo;Zeugen Coronas&rdquo; ja bei der Stange gehalten werden.<br>\nAber auch diese S&auml;ule der Pandemie beginnt zu br&ouml;ckeln, denn nach 6 Monaten hat jetzt auch die New York Times gemerkt, was  Corona-Kritiker wie Wolfgang Wodarg  schon immer sagten: dass PCR-Tests weder eine Infektion noch eine Krankheit messen, sondern nur die Anwesenheit eines DNA-Schippsels, der von Drosten et.al. dem Sars-Cov2-Virus und Covid 19 zugeordnet wird. (&hellip;)<br>\nNeu an der &ldquo;neuen Normalit&auml;t&rdquo; ist zudem, dass diese 80% Zustimmung offenbar nicht ausreichen, die Hygiene des  &ldquo;pathologisierten Totalitarismus&rdquo; (CJ Hopkins) verlangt 100 Prozent. Deshalb muss die Minderheit der Skeptiker, Zweifler und Kritiker noch kleiner gemacht werden als sie ist und &ndash; wenn das bei einer Massendemonstration nicht wirklich geht  &ndash; mittels Reichtagssturm-Inszenierung diskreditiert werden.<br>\nSo wird das nichts mit einer Entst&ouml;rung der Kommunikation, die das Geschrei von &ldquo;Merkel-Diktatur!&rdquo; ebenso unterl&auml;&szlig;t wie das von &ldquo;Corona-Leugner!&rdquo; und den Konflikt nicht mehr auf solche unsinnigen Extrempositionen reduziert. Denn dazwischen gibt es eine Menge dringenden Kl&auml;rungsbedarf &ndash; allen voran die Anpassung der Ma&szlig;nahmen an die tats&auml;chliche Gefahrenlage und die Abkehr von multimedialer Panikmache mit willk&uuml;rlichem Zahlenkonfetti. Und eine  solche Kl&auml;rung muss bald kommen, denn das dicke Ende der Pandemie steht ja noch an. Nicht in Form einer &ldquo;zweiten Welle&rdquo;, sondern in Form einer echt pandemischen Wirtschaftskrise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.broeckers.com\/2020\/09\/06\/new-normal-gleichschaltung\/\">Mathias Br&ouml;ckers<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Scholz&acute; durchschaubares Theater<\/strong><br>\nEgal, ob als Hamburger B&uuml;rgermeister, als Vizekanzler oder Bundesfinanzminister, Olaf Scholz kehrt gern heraus, wie gut er sich auskennt, wie akribisch er sich dem Aktenstudium widmet und dabei das gro&szlig;e Ganze nicht aus dem Blick verliert und, ganz wichtig, immer eine wei&szlig;e Weste beh&auml;lt. (&hellip;)<br>\nScholz sollte jetzt reinen Tisch machen und nicht darauf warten, bis die n&auml;chsten Details ans Licht kommen. Egal, ob es um seine Rolle in der Warburg-Bank-Aff&auml;re oder im Wire-Card-Skandal geht. Tut er es nicht, wird er wie einst Gerhard Schr&ouml;der oder Sigmar Gabriel vor allem als &bdquo;Genosse der Bosse&ldquo; wahrgenommen werden. Schlechte Startbedingungen f&uuml;r einen sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten.<br>\nUnd Peter Tschentscher, Scholz&lsquo; Nachfolger als Hamburger B&uuml;rgermeister, sollte pr&uuml;fen, wie eng einige Finanzbeamte der Stadt mit Gro&szlig;unternehmen wie der Warburg-Bank zusammenarbeiten. Die j&uuml;ngsten Berichte legen nahe, dass es dabei weniger um das Eintreiben von Steuern geht als um eine kostenlose Steuerberatung direkt durch das Finanzamt. Olaf Scholz und Peter Tschentscher k&ouml;nnten auf diesem Feld durchaus mehr Sozialdemokratie wagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/treffen-mit-cum-ex-banker-scholz-durchschaubares-theater.720.de.html?dram:article_id=483623\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der fr&uuml;he Zeitpunkt f&uuml;r die Bestimmung des Kanzlerkandidaten konnte bereits verwundern. Davon konnte lediglich Herr Scholz profitieren. Nun r&auml;cht sich diese Eile &ndash; und auch fast das gesamte Spitzenpersonal der SPD macht hierbei keine gute Figur. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64431#h01\">CumEx &amp; Warburg: Olaf Scholz hat die Unwahrheit gesagt<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63852#h15\">SPD, die Arbeiterpartei? &bdquo;Wir f&uuml;hlen uns verraten&ldquo;<\/a> mit einer Anmerkung und einem Verweis auf ein &bdquo;taz&ldquo;-Interview mit Hilde Mattheis. Die Fragen, die Hilde Mattheis gestellt hat, sollten nun endlich beantwortet werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Deutschland sollte interventionsf&auml;hig sein<\/strong><br>\nBleiben die Europ&auml;er unt&auml;tig, werden in ihrer Nachbarschaft bald jene M&auml;chte kalt den Ton angeben, die Europas Werten und Lebensinteressen feindselig gesinnt sind. Das ist die neue Realit&auml;t. Die Vereinigten Staaten spannen bestenfalls weiter ihren nuklearen Schirm &uuml;ber die Nato, Europas Flanken im S&uuml;dosten und am Mittelmeer bewachen die Amerikaner nicht mehr. Diese Aufgabe f&auml;llt jetzt den Europ&auml;ern zu. In der n&auml;heren und weiteren Nachbarschaft Europas muss Ordnung herrschen, und diese Ordnung sollte eine europ&auml;ische sein. Dies kennzeichnet Deutschlands neue strategische Lage. Resignativer Pazifismus hat darauf keine Antwort. Auch mit der Anrufung von wirtschaftlicher St&auml;rke und &bdquo;soft power&ldquo; ist es nicht getan. Die Bundesrepublik muss ihr Verh&auml;ltnis zur Intervention &uuml;berdenken.<br>\nIntervenieren bedeutet, einen Konflikt durch Einmischung von au&szlig;en zur Entscheidung zu bringen. Eine solche Machtprojektion kann unterschiedliche Gestalt annehmen: von der diplomatischen Drohung &uuml;ber die Verh&auml;ngung von Sanktionen und die Waffenlieferung bis zum Einsatz milit&auml;rischer Gewalt. Die Intervention ist die kleine Schwester des Krieges und die giftige Freundin der Diplomatie &ndash; nicht eben die Gesellschaft, in der wir Deutsche uns gern aufhalten.<br>\nW&auml;hrend Briten und Kanadier im S&uuml;den Afghanistans in verlustreiche K&auml;mpfe verwickelt waren, sehen die Deutschen sich in der internationalen Arbeitsteilung eher zust&auml;ndig f&uuml;r Konfliktmediation und Entwicklungshilfe. Gegen eine deutsche Beteiligung an milit&auml;rischen Eins&auml;tzen werden vor allem rechtliche Bedenken angef&uuml;hrt. Doch damit &uuml;berzeugen wir au&szlig;er uns selbst niemanden mehr. V&ouml;lkerrecht und Grundgesetz lassen mehr Raum, als wir nutzen. Wollen wir ernsthaft behaupten, der Einsatz franz&ouml;sischer Spezialkr&auml;fte bei der Terrorbek&auml;mpfung im Sahel sei v&ouml;lkerrechtswidrig? Er ist es nicht. Wir sollten uns vielmehr anschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/gastbeitrag-deutschland-sollte-interventionsfaehig-sein-16938806.html\">Martin J&auml;ger in Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Schlimm ist nicht nur, dass solche Ansichten und Forderungen (zunehmend) in der FAZ vertreten werden, wie eigentlich seit Jahren immer wieder. Richtig schlimm ist, dass der Autor als amtierender Staatssekret&auml;r im Bundesministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vermutlich nicht nur seine Privatmeinung, sondern zumindest von Teilen der Bundesregierung vertritt. Und diese Ansichten haben es in sich: die Bundeswehr soll weltweit &ldquo;intervenieren&rdquo; (der Unterschied zum &ldquo;richtigen&rdquo; Kriegf&uuml;hren &ndash; &rdquo; Die Intervention ist die kleine Schwester des Krieges&rdquo; ist mir nicht ganz klar geworden) und der Parlamentsvorbehalt des Bundestages entfallen, sobald &ldquo;europ&auml;ische[&hellip;] Mandate [f&uuml;r] den bewaffneten Einsatz deutscher Streitkr&auml;fte im Ausland&rdquo; vorliegt (die Forderung widerspricht nicht nur dem Grundgesetz, sondern trifft auch keine Aussage, wer denn auf EU-Ebene mandatieren soll: die Kommission, der Europ&auml;ische Rat der Regierungschefs, das EU-Parlament?). &ldquo;Deutschland liefert Partnern wie der Ukraine in Notsituationen Milan-Lenkwaffen zur Selbstverteidigung&rdquo; &ndash; in welcher Partnerschaft zu Deutschland befindet sich die Ukraine? Ist dem Autor bekannt, dass zumindest offiziell der Export von Kriegsger&auml;t in &ldquo;Spannungsgebiete&rdquo; verboten ist? Der Autor fordert (nachtr&auml;glich) &ldquo;[e]ine Streitmacht europ&auml;ischer Staaten [von ein paar Tausend Soldaten]&rdquo; im B&uuml;rgerkriegsland Syrien, weil die &ldquo;Schlimmeres verhindert&rdquo; h&auml;tte &ndash; wie bitte? Ein paar Tausend EU-Soldaten, die sich am Kampf (gegen wen eigentlich?) w&auml;ren realistischerweise schnell von den Hunderttausenden Soldaten entweder des IS oder von Assad aufgerieben worden &ndash; und dann? V&ouml;lliger R&uuml;ckzug oder Entsendung weiterer Tausend Soldaten in einen weiteren nicht gewinnbaren Krieg (nach Afghanistan und Irak)? Welche Gr&ouml;&szlig;enphantasien m&ouml;chte dieser Mann, der den Zweiten Weltkrieg nat&uuml;rlich nur vom H&ouml;rensagen kennt, ausleben? Deutschland sollte &ldquo;[z]ur Wahrung des Weltfriedens [&hellip;], zum Schutz eines Partnerlandes und unserer Handelswege&rdquo; &ldquo;intervenieren&rdquo;, also Soldaten schicken: au&szlig;er Blauhelmeins&auml;tzen unter Uno-Mandat ist nichts davon durch das Grundgesetz gedeckt. &ldquo;V&ouml;lkerrecht und Grundgesetz lassen mehr Raum, als wir nutzen&rdquo; &ndash; das ist J&auml;gers Privatmeinung. Wei&szlig; der Bundesminister Gerd M&uuml;ller eigentlich, was f&uuml;r Verfassungsfeinde in so hoher Position f&uuml;r ihn arbeiten, oder stellt er sich sogar hinter seinen Mitarbeiter?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Reden &uuml;ber Belarus &ndash; Schweigen zu Bulgarien<\/strong><br>\nWann k&uuml;mmert sich die EU endlich um Bulgarien (wo eine &auml;hnliche Krise tobt wie in Belarus), warum wollen die Europaabgeordneten nicht nach Stra&szlig;burg fahren (wo es keine Reisewarnung gibt) &ndash; und wie reagiert Br&uuml;ssel auf den Giftanschlag auf Nawalny (den Merkel f&uuml;r erwiesen h&auml;lt)? Die Watchlist EUropa vom 3. September 2020.<br>\nHaben Sie schon etwas vom Aufstand in Bulgarien geh&ouml;rt? Vermutlich nicht. Denn die Medien berichten kaum dar&uuml;ber &ndash; dabei erlebt das Land derzeit die gr&ouml;&szlig;ten regierungskritischen Proteste seit vielen Jahren. Die Demonstranten fordern den R&uuml;cktritt der konservativen Regierung von Ministerpr&auml;sident Boris Borissow, der sie Korruption und N&auml;he zu Oligarchen vorwerfen. Unterst&uuml;tzt werden sie von Staatschef Rumen Radew.<br>\n&ldquo;Wir haben bei diesem Vertrauensverlust keinen anderen Ausweg (&hellip;) als R&uuml;cktritt&rdquo;, sagte Radew. Derweil kam es am Mittwoch bei neuerlichen Demonstrationen zu Gewalt. 20 Polizisten seien verletzt worden, teilten die Beh&ouml;rden mit.<br>\n16 Menschen, unter ihnen Polizisten und Demonstranten, kamen ins Krankenhaus, weil sie Gas eingeatmet hatten. Offenbar geht die Regierung ziemlich r&uuml;cksichtslos gegen die Demonstranten vor.<br>\nDas w&auml;re doch auch mal eine Intervention der EU wert, k&ouml;nnte man meinen. Schlie&szlig;lich geh&ouml;rt Bulgarien der Union an, und die Krise in diesem Balkanland ist mindestens genauso tief wie in Belarus.<br>\nDoch Br&uuml;ssel schaut lieber weg. Es gibt weder einen EU-Sondergipfel noch ein klares Wort der EU-Kommission. Dabei sollte die eigentlich daf&uuml;r sorgen, dass die Korruption in dem Land einged&auml;mmt wird.<br>\nThe deafening silence of the European People&rsquo;s Party (EPP) is outrageous and amounts to complicity. GERB, the governing party in Bulgaria and an EPP member party, is fully responsible for the situation. The EPP must react immediately and pressure Boyko Borissov, prime minister of Bulgaria, and his government to stop authorising police violence against peaceful protesters and release all the citizens currently detained for the sole reason of asking for the end of corruption and the re-establishment of the rule of law in the country.&rdquo;<br>\nThomas Waitz and Evelyne Huytebroeck, co-chairs of the European Green Party<br>\nWoran liegt das? An mangelndem Inrteresse der Medien? Oder an der Politik? Borissow ist Mitglied der konservativen EVP, der auch Kanzlerin Merkel angeh&ouml;rt. Den Ton in der EVP geben CDU und CSU an.<br>\nWie w&auml;re es, wenn Merkel und ihre Christdemokraten nicht nur Belarus beist&uuml;nden, sondern auch Bulgarien h&uuml;lfen? Das w&auml;re ein echter Gewinn f&uuml;r die Glaubw&uuml;rdigkeit.<br>\nDie ist allerdings eh schon ersch&uuml;ttert. Denn trotz der grassierenden Korruption soll Bulgarien demn&auml;chst dem Euro beitreten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/alle-reden-von-belarus-und-wer-hilft-bulgarien\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Zum Regieren braucht es realistische und radikale linke Einstellungen&rdquo;<\/strong><br>\n2021 d&uuml;rfte f&uuml;r die Linke ein entscheidendes Jahr werden. In Th&uuml;ringen wollen die Genossen ihren Ministerpr&auml;sidenten Bodo Ramelow verteidigen, in Berlin in der Regierung bleiben. Vor allem aber teilen zumindest gro&szlig;e Teile der Partei ein Ziel: Sie wollen endlich auch im Bund an die Macht &ndash; in einer Koalition mit SPD und Gr&uuml;nen.<br>\nDoch ist die Partei tats&auml;chlich bereit daf&uuml;r? In wenigen Wochen treffen sich die Genossen zum Parteitag in Erfurt. Dann steht die Wahl einer neuen Linkenspitze an. Die bisherigen Amtsinhaber Katja Kipping und Bernd Riexinger machen nicht weiter. Wer folgt auf die beiden?<br>\nTopfavoritin f&uuml;r den Parteivorsitz ist Susanne Hennig-Wellsow. Die Th&uuml;ringer Landes- und Fraktionschefin gilt als zentrale Figur hinter Ramelows Regierung in Erfurt. Am Freitag erkl&auml;rte sie ihre Kandidatur. Hennig-Wellsow strebt eine Doppelspitze mit der hessischen Fraktionschefin Janine Wissler an, die Regierungsbeteiligungen skeptisch sieht.<br>\nWie passt das zusammen? Welche Pl&auml;ne hat sie mit den Linken? Im SPIEGEL-Interview erkl&auml;rt Hennig-Wellsow, was sie von Rufen nach einem Nato-Austritt h&auml;lt, warum Parlamentarismuskritiker unter den Genossen keine Rolle f&uuml;r Rot-Rot-Gr&uuml;n spielen sollen &ndash; und wo die Grenzen f&uuml;r ein Mitte-links-B&uuml;ndnis liegen.<br>\nSPIEGEL: Frau Hennig-Wellsow, Sie wollen Linkenchefin werden. Warum tun Sie sich das an? (&hellip;)<br>\nSPIEGEL: Entschuldigung, aber ist Ihre Partei &uuml;berhaupt regierungs- und koalitionsf&auml;hig?<br>\nHennig-Wellsow: Auf jeden Fall.<br>\nSPIEGEL: Gerade erst beharrten Dutzende Linke in einem Papier auf Nato-Austritt und Bundeswehrabzug, darunter die halbe Bundestagsfraktion. Wenn Sie solche Maximalforderungen zur Bedingung machen, ist Rot-Rot-Gr&uuml;n erledigt.<br>\nHennig-Wellsow: Nein, gar nicht. Perspektivisch wollen wir ein kooperatives europ&auml;isches Sicherheitssystem, auch mit Russland. Dar&uuml;ber kann man mit SPD und Gr&uuml;nen sprechen. Auch bei klassischen Uno-Blauhelmeins&auml;tzen, ohne Kampfauftrag, w&uuml;rden wir uns nicht grunds&auml;tzlich verweigern. Aber R&uuml;stungsexporte lehnen wir ab und Kampfeins&auml;tzen der Bundeswehr werden wir nicht zustimmen, diese Linie &uuml;berschreiten wir nicht, auch nicht in einer Koalition.<br>\nSPIEGEL: Das sind immer noch hohe H&uuml;rden f&uuml;r ein Regierungsb&uuml;ndnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/susanne-hennig-wellsow-zum-regieren-braucht-es-realistische-und-radikale-linke-einstellungen-a-27cecafb-cdc3-4cff-b82a-80fc9970bec8\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dass die Bef&uuml;rwortung des Parlamentarismus und &ldquo;Kompromissf&auml;higkeit&rdquo; zu manchmal sehr unangenehmen oder den eigenen W&uuml;nschen widersprechenden Entscheidungen f&uuml;r Regierungsf&auml;higkeit n&ouml;tig sind, soweit kann ich mitgehen. Regieren, zumal in einer Koalition, wird nicht als &ldquo;W&uuml;nsch-dir-was&rdquo; funktionieren. Ganz sicher geh&ouml;ren Verwaltungs- und Organisationsf&auml;higkeiten zum guten Regieren. Die Forderung nach einem Abzug der Bundeswehr aus den weltweit gef&uuml;hrten Kampfeins&auml;tzen und einem Austritt aus der NATO kann man nat&uuml;rlich politisch v&ouml;llig falsch finden; m&ouml;glicherweise kann eine Koalition mit den bellizistischen Gr&uuml;nen und den die Bundeswehreins&auml;tze bejahenden SPDlern daran scheitern. Aber dass der SPIEGEL ernsthaft behauptet, diese Forderung nach einem Truppenabzug w&uuml;rde die Linke *grunds&auml;tzlich* nicht koalitions- und regierungsf&auml;hig machen, ist irre. Geht Koalieren und Regieren (auf Bundesebene) in Deutschland nur noch, wenn man Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr, die bis 1989 sogar nach der Rechtsprechung des BVerfG verfassungswidrig gewesen w&auml;ren, und die NATO zu 100% bef&uuml;rwortet? Wahnsinn. Und da hat der SPIEGEL noch nicht einmal diskutiert, ob die vielen Bundeswehreins&auml;tze im Ausland denn einen Sinn gehabt und ihre Ziele erreicht haben oder vom V&ouml;lkerrecht gedeckt waren &ndash; aus gutem Grund, denn die Bilanz w&auml;re schrecklich ausgefallen. Es geht ja nur um Auslandseins&auml;tze als Staatsr&auml;son um ihrer selbst willen, um &ldquo;B&uuml;ndnisf&auml;higkeit&rdquo; zu demonstrieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Gemeinsam f&uuml;r eine bessere Zukunft k&auml;mpfen<\/strong><br>\nManche linken Milieus &uuml;bersch&auml;tzen notorisch die Bedeutung von Diskursen und Symbolpolitik gegen&uuml;ber materiellen Verh&auml;ltnissen, schreibt der Linkenpolitiker Ralf Kr&auml;mer<br>\nDie folgenden Ausf&uuml;hrungen sind die eines mittlerweile auch schon etwas &auml;lteren, wei&szlig;en, deutschen Mannes, aufgewachsen in den 1960er und 1970er Jahren in einer Familie und in einem sozialen Umfeld der Arbeiterklasse im Ruhrgebiet, die Mutter fr&uuml;h verwitwet und dann in Teilzeit als Verk&auml;uferin t&auml;tig. Unser Familieneinkommen war an der Armutsgrenze, die Wohnung klein, ein Auto oder einen Familienurlaub konnten wir uns nicht leisten. Abitur machen und studieren konnte ich nur in Folge der Expansion und sozialen &Ouml;ffnung des Bildungswesens seit Mitte der 1960er Jahre und dank des von der soziallliberalen Koalition eingef&uuml;hrten Baf&ouml;g. Das gab es damals auch f&uuml;r Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der Sekundarstufe II, die bei ihren einkommensschwachen Eltern lebten, und als nichtr&uuml;ckzuzahlenden Zuschuss. Politisch gepr&auml;gt wurde ich von den Nachwirkungen der 68er Bewegung, dann der Anti-Berufsverbote-, der Anti-AKW und der Friedensbewegung der 1980er Jahre und der Bewegung f&uuml;r die 35-Stunden-Woche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/gemeinsam-fuer-eine-bessere-zukunft-kaempfen?fbclid=IwAR0kynUIso8Ttxmb3zPa8B8OwuglZ5zjcwkj0x5T-aEXJITMA7Pcwyl6Zb0\">Ralf Kr&auml;mer im Freitag<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-64462","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64462"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64462\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64465,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64462\/revisions\/64465"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64462"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}