{"id":64541,"date":"2020-09-09T08:08:45","date_gmt":"2020-09-09T06:08:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541"},"modified":"2020-09-09T08:08:45","modified_gmt":"2020-09-09T06:08:45","slug":"hinweise-des-tages-3693","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h01\">Studie zu Politik-Talkshows &ndash; Immer wieder sonntags<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h02\">Londoner Gericht: Assange soll schweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h03\">Trump will Truppen aus Wirtschaftskriegen des Pentagons zur&uuml;ckziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h04\">Schlechtes Vorbild USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h05\">USA und Corona: Milliard&auml;re um 700 Mrd. reicher, Sanders fordert Sondersteuer f&uuml;r Gesundheits-Versicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h06\">Flagge zeigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h07\">Soziale Ungleichheit: Armut weiter auf dem Vormarsch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h08\">Kollektive Arbeitszeitverk&uuml;rzung ist lange &uuml;berf&auml;llig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h09\">Einmalzahlung bei Arbeitslosengeld: Die Regierung vergisst auf Zehntausende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h10\">Entlassungsverbot in Italien: Arbeitgeberverein geht auf Angriff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h11\">Die Maske ist totalit&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h12\">&bdquo;Naturschutz ist der neue Kolonialismus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h13\">Frankreich will dem t&uuml;rkischen Einfluss im Nahen Osten entgegenwirken, indem es im Libanon Fuss fasst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h14\">Die Sorgen der Transatlantiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h15\">Guaid&oacute; aus dem Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h16\">Hass im Netz &ndash; The Kids are not alright<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h17\">Chile begeht 50 Jahre des Wahlsieges von Salvador Allende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64541#h18\">H&ouml;rt euch das mal an<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Studie zu Politik-Talkshows &ndash; Immer wieder sonntags<\/strong><br>\nEine Studie untersucht, welche G&auml;ste in den gro&szlig;en Talkshows zu Wort kommen. Und stellt fest: Es sind immer wieder die gleichen Politiker und Journalisten zu sehen. Andere Perspektiven fehlen. [&hellip;]<br>\nDie oftmals nationale Herangehensweise ist einer der Kritikpunkte der Studie &ldquo;Die Talkshow-Gesellschaft&rdquo; von der Denkfabrik Das Progressive Zentrum. Die Autoren Paulina Fr&ouml;hlich und Johannes Hillje haben 1208 Sendungen aus den vergangenen drei Jahren untersucht, vor allem die &ldquo;Big 4&rdquo; der deutschen Polit-Talks in ARD und ZDF, wie sie die Shows nennen: Anne Will, Hart aber fair, Maischberger und Maybrit Illner. Teilweise werteten sie zudem Sendungen von Markus Lanz und der Phoenix Runde aus. Den Fokus legten sie darauf, welche Themen besprochen und wer eingeladen wurde, mit der Frage: &ldquo;Wer spricht f&uuml;r wen?&rdquo; Werden in den popul&auml;ren Runden der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender die Zuseher in ihrer Vielfalt repr&auml;sentiert? [&hellip;]<br>\nDie Autoren bem&auml;ngeln, dass relevante Gruppen kaum zu sehen sind. Aus dem Wirtschaftsleben etwa repr&auml;sentieren acht von zehn G&auml;sten die Unternehmerseite. Hingegen werden Gewerkschaften, Sozialverb&auml;nde oder Nichtregierungsorganisationen kaum eingeladen. [&hellip;]<br>\nStattdessen beobachten die Autoren eine &ldquo;Cliquenbildung&rdquo; in den gro&szlig;en Talkrunden. Fast zwei Drittel der G&auml;ste sind Politiker und Journalisten. &ldquo;Zugespitzt formuliert, trifft in den Talkshows Hauptstadtpolitik auf Hauptstadtjournalismus&rdquo;, schreiben Fr&ouml;hlich und Hillje. Bei Anne Will ist der Politikeranteil mit fast 60 Prozent am h&ouml;chsten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/studie-talkshows-repraesentation-1.5024054\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Studie &ndash; Die Talkshowgesellschaft<\/strong><br>\nPolitische Talkshows erreichen Woche f&uuml;r Woche ein Millionenpublikum. W&auml;hrend der &bdquo;ersten Welle&ldquo; der Corona-Pandemie nahm die Reichweite mancher Gespr&auml;chsformate von ARD und ZDF um weitere 30 Prozent zu. Gleichzeitig stehen diese Sendungen f&uuml;r die Art<br>\nvon medialem Diskurs, durch die sich eine gesellschaftliche Minderheit nicht (mehr) repr&auml;sentiert f&uuml;hlt und seinen VertreterInnen mitunter zunehmend aggressiv<br>\ngegen&uuml;bertritt, zuletzt zu beobachten auf den Demonstrationen gegen die Corona-Politik.<br>\nDiese Entfremdung von Medien ist eine Distanzierung von einer zentralen Vermittlungsinstanz unserer pluralistischen Gesellschaft. In dieser Studie wird dieses Ph&auml;nomen als Symptom einer &bdquo;Krise der Repr&auml;sentation&ldquo; verstanden, die als Diagnose zeitgen&ouml;ssischer Demokratieherausforderungen &uuml;berzeugender erscheint als eine systemische &bdquo;Krise der Demokratie&ldquo;. Die Studie untersucht, wie es um die Repr&auml;sentation gesellschaftlicher Bereiche und politischer Ebenen in &ouml;ffentlich-rechtlichen Talkshows<br>\nbestellt ist. Pointiert lautet die Forschungsfrage: Wer spricht f&uuml;r wen? Untersucht wurden die G&auml;stelisten und Themen von 1.208 Sendungen &uuml;ber einen Zeitraum von drei Jahren (M&auml;rz 2017 &ndash; M&auml;rz 2020), plus der Sendungen aus der Hochphase der Corona-Pandemie (04. M&auml;rz &ndash; 24. April). Der Fokus der Analyse liegt auf den &bdquo;Big 4&ldquo; der Talkshow-Landschaft (Anne Will, hart aber fair, Maischberger und Maybrit Illner), f&uuml;r punktuelle Vergleiche wurden au&szlig;erdem Markus Lanz und die Phoenix Runde ausgewertet<br>\n(&hellip;) Fazit: Talkshows k&ouml;nnen freilich nicht die ganze Bandbreite relevanter Stimmen zu einem Thema zu Wort kommen lassen. &Uuml;berraschend ist allerdings: Besonders niedrig ist<br>\ndie Talkshow-Pr&auml;senz von Organisationen, die besonders hohes Vertrauen in der Gesellschaft genie&szlig;en (z.B. Verbraucherschutz, NGOs, Gewerkschaften). Gleichzeitig wird die Realit&auml;t des politischen Mehrebenensystems nur unzureichend abgebildet, worunter insbesondere die Wertsch&auml;tzung der kommunalen und europ&auml;ischen Ebene leiden k&ouml;nnte. Basierend auf den Ergebnissen identifiziert die Studie Handlungspotenziale um Vertrauen zu st&auml;rken, l&ouml;sungsorientierter zu debattieren und den politischen Blickwinkel zu weiten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.progressives-zentrum.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Studie_Die-Talkshow-Gesellschaft-1.pdf\">Progressives Zentrum<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Londoner Gericht: Assange soll schweigen<\/strong><br>\nDer Prozess um den Journalisten Julian Assange wird nun fortgesetzt. Seit Monaten hatte Assange keine M&ouml;glichkeit, seine Anw&auml;lte zu sprechen. Sowohl Prozessbeobachtung als auch Berichterstattung werden erschwert. Ein Professor spricht vom &ldquo;Krieg gegen den Journalismus&rdquo;.<br>\nZum ersten Mal seit einem halben Jahr konnte Julian Assange bei der Wiederaufnahme des Verfahrens nach der &ldquo;Corona-Pause&rdquo; erstmals wieder mit seinen Anw&auml;lten sprechen, so berichtet seine Verlobte Stella Morris. Vor Gericht wurde es Assange von der Richterin untersagt, sich pers&ouml;nlich zu &auml;u&szlig;ern, Julian Assange d&uuml;rfe lediglich seine Anw&auml;lte f&uuml;r sich sprechen lassen. Um R&uuml;cksprache mit seinen Verteidigern halten zu k&ouml;nnen, muss das Verfahren jedes Mal pausiert werden. Eine vonseiten der Verteidigung beantragte Vertagung der Verhandlung, um sich auf die mittlerweile ge&auml;nderte und erweiterte Anklage vorzubereiten, wurde abgelehnt.<br>\nAuch die deutsche Bundestagsabgeordnete Heike H&auml;nsel von der Linksfraktion war als Beobachterin und Berichterstatterin vor Ort, um sich selbst ein Bild zu machen und dar&uuml;ber zu berichten. Sie fordert nun nochmals von der Bundesregierung, dem politischen Gefangenen Assange Asyl zu gew&auml;hren und ihn beispielsweise in der Berliner Charit&eacute; auch medizinisch zu versorgen&amp;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/106451-gerichtsprozess-assange-soll-schweigen\/\">RT<\/a>\n<p><strong>Dazu: Julian Assange hat nur seinen Job gemacht<\/strong><br>\nIn London wird gerade vor Gericht verhandelt, ob Julian Assange an die USA ausgeliefert werden kann. Das Verfahren ist ein Angriff auf die Pressefreiheit. Ein Kommentar.<br>\n(&hellip;) Ihm wird als zentraler Punkt vorgeworfen, er solle Chelsea Manning als Quelle technisch unterst&uuml;tzt haben, ihr Daten auf einem sicheren Wege zu transferieren, und er soll sie motiviert haben, weiteres Material zu organisieren. Dazu kommen noch Vorw&uuml;rfe, die Ver&ouml;ffentlichungen durch Wikileaks h&auml;tten Menschenleben gef&auml;hrdet.<br>\nAuch wenn die Anklage diesen Weg geht und ihn als Hacker und nicht als Journalisten anklagt, ist das ein Angriff auf die Pressefreiheit. Denn Wikileaks war bei den Ver&ouml;ffentlichungen ganz klar in ein journalistisches &Ouml;kosystem eingebunden. Und die konstruierten Vorw&uuml;rfe k&ouml;nnten auch gegen uns angewendet werden: Auch wir geben (nicht nur) unseren potentiellen Quellen Tipps und Tricks zur digitalen Selbstverteidigung und empfehlen Tools und Wege, die eigenen Datenspuren zu minimieren oder zu verstecken sowie Verschl&uuml;sselungswerkzeuge zu nutzen. Ist das auch schon eine &bdquo;technische Unterst&uuml;tzung&ldquo;?<br>\nJulian Assange drohen bis zu 175 Jahre Haft, wenn man alle Anklagepunkte zusammenaddiert. Das bisherige Agieren der US-Regierung l&auml;sst gro&szlig;e Zweifel aufkommen, dass er in den USA mit einem fairen Prozess rechnen kann. Durch die Ver&ouml;ffentlichungen wurden die USA diplomatisch blamiert und Kriegsverbrechen offengelegt &ndash; das wird keinem Journalisten verziehen. Daher ist die Jagd auf Assange auch als Zeichen an andere Journalist:innen zu verstehen, dass man sich nicht mit den USA anlegen sollte, auch wenn man Kriegsverbrechen dokumentiert.<br>\n(&hellip;) Wir dr&uuml;cken die Daumen, dass er in einem fairen Prozess seine Unschuld beweisen kann. Aber viel Hoffnung auf diesen fairen Prozess haben wir nicht. Kritischer und investigativer Journalismus darf kein Verbrechen sein.<br>\nIm Vorfeld der Hauptverhandlung hat die ARD eine aktuelle Wikileaks-Dokumentation ver&ouml;ffentlicht: Wikileaks &ndash; Die USA gegen Julian Assange.<br>\nVerbrecher oder Revolution&auml;r? (<a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/videos\/wikileaks-die-usa-gegen-julian-assange-video-102.html\">daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/videos\/wikileaks-die-usa-gegen-julian-assange-video-102.html<\/a>).  Die Doku beleuchtet den Aufstieg und Fall von Julian Assange &ndash; vom gefeierten Publizisten zum als Spion und Vergewaltiger verschrienen Sonderling. Es entsteht ein differenziertes Bild von Assange und Wikileaks.<br>\nAm Wochenende diskutierten Noam Chomsky, Alice Walker und Daniel Ellsberg &uuml;ber die Vorw&uuml;rfe und die Anklage. Davon gibt es ein Video. (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZiPXFeL3KQU\">youtube.com\/watch?v=ZiPXFeL3KQU<\/a>)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2020-09-08\/julian-assange-hat-nur-seinen-job-gemacht\/\">justice now<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trump will Truppen aus Wirtschaftskriegen des Pentagons zur&uuml;ckziehen<\/strong><br>\nDas Pentagon w&uuml;rde junge Menschen in den Krieg schicken, um die wirtschaftlichen Interessen von R&uuml;stungskonzernen zu sichern, erkl&auml;rte US-Pr&auml;sident Trump am Montag. Der verbale Angriff gegen den milit&auml;risch-industriellen Komplex erinnert an den ehemaligen US-Pr&auml;sidenten Eisenhower.<br>\nIn einer Pressekonferenz hat US-Pr&auml;sident Donald Trump mit seinen &Auml;u&szlig;erungen zur milit&auml;rischen F&uuml;hrung der USA einen Streit entfacht. Laut Trump w&uuml;rde die F&uuml;hrung im Verteidigungsministerium die &ldquo;Jugend in verr&uuml;ckte, endlose Kriege entsenden&rdquo;. Dies geschehe, da das Pentagon nichts anderes machen wolle, als Kriege zu f&uuml;hren, um die R&uuml;stungskonzerne, welche Bomben und Flugzeuge und &ldquo;alles andere&rdquo; produzierten, bei Laune zu halten&amp;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/106435-trump-will-truppen-aus-wirtschaftskriegen-zuruckziehen\/\">RT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Zwar stimmen Trumps Aussagen &uuml;ber das Pentagon und die Verflechtungen mit der R&uuml;stungsindustrie, man sollte sich aber keine Illusionen &uuml;ber ihn und das was er so t&auml;glich sagt und twittert machen. Aus Wirtschaftskriegen  will er jetzt seine Truppen zur&uuml;ckziehen, vor Kurzem hat er noch Truppen in Syrien damit beauftragt, t&uuml;rkische und amerikanische Erd&ouml;ldiebe zu besch&uuml;tzen (siehe nachfolgenden Hinweis). Heute will Trump Kriege beenden und Truppen abziehen, morgen droht er anderen L&auml;ndern wieder mit einem Vernichtungskrieg, wenn sie nicht nach seiner Pfeife tanzen. Heute H&uuml;, morgen Hott.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: USA verteidigen ihre illegale Pr&auml;senz in Syrien<\/strong><br>\n(&hellip;) Der Sprecher des Au&szlig;enministeriums sprach auch ein k&uuml;rzlich abgeschlossenes &Ouml;lgesch&auml;ft zwischen einem US-Unternehmen und den von den Kurden gef&uuml;hrten Syrischen Demokratischen Kr&auml;ften (SDF) an, die von den USA unterst&uuml;tzt werden. &ldquo;Wir setzen die lebenswichtige Mission fort, unsere SDF-Partner bei der Sicherung von &Ouml;lfeldern im Nordosten Syriens zu unterst&uuml;tzen, die einst von ISIS besetzt waren und von ISIS zur Erzielung von Einnahmen genutzt wurden&rdquo;, sagte der Sprecher.<br>\nDie Position des Au&szlig;enministeriums spiegelt sowohl die erkl&auml;rten Ziele Pr&auml;sident Trumps als auch des Pentagons in Syrien wider. Seit Oktober 2019, als Pr&auml;sident Trump beschloss, in Syrien zu bleiben, um &ldquo;das &Ouml;l zu sichern&rdquo;, h&auml;lt das Pentagon daran fest, dass die Mission der USA darin besteht, ISIS daran zu hindern, in der Region wieder Fu&szlig; zu fassen. Der Iran ist ein weiterer Faktor, auf den sich viele US-Vertreter berufen, wenn sie die Pr&auml;senz in Syrien rechtfertigen. Dieser Faktor wird auch vom Au&szlig;enministerium erw&auml;hnt.<br>\nNat&uuml;rlich betrachtet die syrische Regierung die US-Pr&auml;senz als illegale Besetzung und prangert das &Ouml;lgesch&auml;ft als Diebstahl an. Die Tatsache, dass die USA der syrischen Regierung den Zugang zu ihren lebenswichtigen Ressourcen verweigern, in Verbindung mit schweren US-Sanktionen, behindert die Wiederaufbaubem&uuml;hungen des Landes erheblich.<br>\nTrotz der Behauptungen des Au&szlig;enministeriums, das Gebiet vor ISIS zu sch&uuml;tzen, sind die US-Truppen in dem Gebiet haupts&auml;chlich mit syrischen und russischen Soldaten konfrontiert worden. US-Angriffshubschrauber feuerten im August auf einen Kontrollpunkt der syrischen Regierung, wobei ein syrischer Soldat get&ouml;tet wurde. Sp&auml;ter im August kollidierten amerikanische und russische Milit&auml;rfahrzeuge und verletzten mindestens vier US-Soldaten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2020_09_07_usa.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schlechtes Vorbild USA<\/strong><br>\nDie Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof sind eine Straftat. Aber schon vor Trump haben die USA Ermittlungen behindert.<br>\nDie Sanktionen und Drohungen der Trump-Administration gegen die Chefankl&auml;gerin Fatou Bensouda und weitere Angeh&ouml;rige des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) sind eine Straftat. Und ein bislang beispielloser Vorgang in der Geschichte des V&ouml;lker(straf)rechts, bei dessen Begr&uuml;ndung in Form der UNO-Charta sowie der Definition der vier internationalen Kernverbrechen V&ouml;lkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Angriffskrieg anl&auml;sslich der N&uuml;rnberger Prozesse die USA einst die f&uuml;hrende Rolle hatten.<br>\n(&hellip;) Damit das schlechte Vorbild der USA unter den ebenfalls bislang noch abstinenten &uuml;ber 60 Staaten nicht Schule macht, m&uuml;ssen die 123 IStGH-Mitgliedsstaaten jetzt deutlich und entschieden auf die Anma&szlig;ungen aus Washington reagieren. Nicht nur mit rhetorischer Kritik, sondern auch mit konkreten Ma&szlig;nahmen zum Schutz der Chefankl&auml;gerin und aller anderen Angeh&ouml;rigen des Gerichtshofs. Doch die Bundesregierung, die sich selbst gern als H&uuml;terin des V&ouml;lker(straf)rechts darstellt, schweigt bislang auff&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Trumps-Druck-auf-den-Strafgerichtshof\/!5706921\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>USA und Corona: Milliard&auml;re um 700 Mrd. reicher, Sanders fordert Sondersteuer f&uuml;r Gesundheits-Versicherung<\/strong><br>\nIn den USA stehen sich extreme Gegens&auml;tze gegen&uuml;ber: die akute Wirtschaftskrise mit 32 Millionen Arbeitslosen und mindestens 27,5 Millionen ohne Krankenversicherung einerseits. Gleichzeitig gewinnen gerade durch die Corona-Krise die Superreichen noch dazu. Denn US-Milliard&auml;re sind seit dem Corona-Lockdown um 700 Mrd. reicher geworden. Der demokratische Senator Bernie Sanders will das nun wirksam bek&auml;mpfen: Mit einer Corona-Sondersteuer. Daf&uuml;r soll&rsquo;s f&uuml;r 1 Jahr eine garantierte Gesundheitsversicherung f&uuml;r alle US-B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger geben&hellip;<br>\nBizarre Gegens&auml;tze<br>\nOnlineunternehmen profitierten besonders w&auml;hrend des Lockdowns massiv: Die Schlie&szlig;ung von Restaurants und Gesch&auml;ften war zu ihrem Vorteil. So legte der B&ouml;rsenwert von Facebook seit Beginn der Beschr&auml;nkungen Mitte M&auml;rz bis Mitte Mai um 60 Prozent zu. Jener von Amazon um 45 Prozent und von Netflix um 46 Prozent. Gro&szlig;e technologieorientierte Unternehmen profitieren in der Krise enorm&hellip;<br>\nCorona-Sondersteuer: Der &bdquo;Make Billionaires Pay Act&ldquo;<br>\nDer demokratische US-Senator Bernie Sanders will diese Ungleichheit nun ausgleichen. Und das mit einer Art Corona-Sondersteuer f&uuml;r Superreiche. Er nennt sie den &bdquo;Make Billionaires Pay Act&bdquo;: Eine einmalige 60-prozentige Besteuerung&hellip;<br>\nInsgesamt k&ouml;nnten durch den &bdquo;Make Billionaires Pay Act&ldquo; 421,7 Milliarden US-Dollar an Steuern eingehoben werden. Unter die Besteuerung w&uuml;rden nur jene Superreiche fallen, die ein h&ouml;heres Verm&ouml;gen als eine Milliarde US-Dollar besitzen. Offen ist aktuell noch ob das Vorhaben die Zustimmung von Senat und Kongress finden wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/corona-sondersteuer-und-gesundheitsversicherung-fuer-alle\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Flagge zeigen<\/strong><br>\nIG Metall ruft Besch&auml;ftigte beim Flugzeughersteller Airbus in Norddeutschland zu Aktionstag auf &ndash; Kernforderung: Ausschluss betriebsbedingter K&uuml;ndigungen<br>\nEs ist eine Art Kampfauftrag, der Inhalt klar formuliert: Ausschluss betriebsbedingter K&uuml;ndigungen an Standorten des Flugzeugherstellers Airbus. Die IG Metall (IGM) will hierzu einen Tarifvertrag mit dem Konzern abschlie&szlig;en. Daf&uuml;r braucht es Druck von der Basis: Am Dienstag mobilisierte der IGM-Bezirk K&uuml;ste die Airbus-Belegschaften zu einem Aktionstag mit Kundgebungen vor den Werkstoren in Bremen und Stade, in Hamburg-Finkenwerder zog vormittags ein Autokorso durch den Ort. Hunderte Besch&auml;ftigte beteiligten sich an den Protesten.<br>\n(&hellip;) &raquo;Niemand wei&szlig;, wohin die Reise mit Airbus gehen soll&laquo;, so Buggeln. Konkret: Welche Produktionsbereiche bleiben an welchem Standort. In den Belegschaften rumort es, seit Monaten. Das Gute: &raquo;Mehr und mehr Kollegen sind hellwach geworden, zeigen Flagge&laquo;, betonte Buggeln.<br>\nBei Airbus sind in Deutschland etwa 46.000 Menschen an fast 30 Standorten besch&auml;ftigt. Der Konzern hatte angek&uuml;ndigt, weltweit rund 15.000 Stellen zu streichen. &raquo;In Deutschland ist der Abbau von circa 5.100 Stellen im Bereich Zivilflugzeugbau geplant&laquo;, sagte ein Konzernsprecher auf jW-Nachfrage am Dienstag. Die Rechtfertigung ist bekannt: Die Coronakrise habe zu Absatzeinbr&uuml;chen gef&uuml;hrt, &raquo;personelle &Uuml;berkapazit&auml;ten&laquo; m&uuml;ssten verringert werden&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/385992.arbeitsk%C3%A4mpfe-in-der-brd-flagge-zeigen.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Der &ouml;ffentliche Dienstleistungssektor muss seine zentrale Rolle als Investor und Job-Motor wieder aufnehmen<\/strong><br>\nDie Tarifrunde f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst mit den Tarifverhandlungen zwischen der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverb&auml;nde (VKA) und dem Bund auf der einen Seite sowie den Gewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion auf der anderen Seite ist am 1. September 2020 angelaufen.<br>\nVom Tarifvertrag f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst von Bund und Kommunen (TV&ouml;D) sind insgesamt etwa 2,7 Millionen Besch&auml;ftigte betroffen: Rund 2,3 Millionen Besch&auml;ftigte, Auszubildende und Praktikanten des Bundes und der Kommunen, rund 225.000 Bundesbeamte und Anw&auml;rter sowie weitere Bereiche, f&uuml;r die der TV&ouml;D direkte Auswirkungen hat.<br>\nDer &ouml;ffentliche Sektor umfasst mehr als 6,8 Millionen Menschen, davon arbeiten 4,617 Millionen im klassischen &ouml;ffentlichen Dienst bei Bund, L&auml;ndern, Kommunen und Sozialversicherung bzw. Bundesagentur f&uuml;r Arbeit&hellip;.<br>\nMassiv wird derzeit von den Gewerkschaftsmitgliedern &ouml;ffentlich gemacht, dass trotz gestiegener Anspr&uuml;che an den &ouml;ffentlichen Dienst in den letzten 20 Jahren erheblich Personal abgebaut wurde. Die B&uuml;rger erleben hautnah, dass im Vergleich zum Jahr 2000 rund 256.400 Besch&auml;ftigte weniger f&uuml;r sie da sind. Dies wurde auch w&auml;hrend der Corona-Pandemie nicht nur im Gesundheitsbereich deutlich, sondern der gesamte &ouml;ffentliche Dienstleistungsbereich ist an vielen Orten nur noch eingeschr&auml;nkt leistungsf&auml;hig. Deshalb ist es unverst&auml;ndlich, dass der verdi-Vorsitzende Frank Werneke ohne Not zu diesem fr&uuml;hen Zeitpunkt verk&uuml;ndet, dass &bdquo;die Besch&auml;ftigten in dieser Tarifrunde keine Arbeitsk&auml;mpfe anstreben&ldquo;. So nimmt er bewusst den gerade g&uuml;nstigen Wind aus den Segeln&hellip;<br>\n(&hellip;) Trotz dieser Fakten wurde gerade im Dienstleistungssektor die These &bdquo;privat vor Staat&ldquo; in die Praxis umgesetzt und die Grundversorgung der Bev&ouml;lkerung kaputt gespart.<br>\nW&auml;hrend die Sozialabgaben genauso hoch wie fr&uuml;her sind, entsprechen die sozialen Dienstleistungen und auch die &ouml;ffentliche Infrastruktur nicht mehr den Anforderungen und den Anspr&uuml;chen der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung. Herausragende Problemfelder sind die Gesundheitsversorgung, vor allem auch der Bereich der Versorgung f&uuml;r die &auml;ltere Bev&ouml;lkerung und der eklatante Lehrer- und Erziehermangel.<br>\nBehoben werden kann der Mangel nur, wenn vorhandene oder zu schaffende finanzielle Mittel zum Ausbau der Infrastruktur mit einem umfangreichen Investitionsprogramm f&uuml;r den Ausbau eines modernen Sozialstaats eingesetzt werden.<br>\nOhne &uuml;ber das Ergebnis der Verhandlungen spekulieren zu wollen, kann heute schon gesagt werden, dass der Verhandlungsabschluss nicht reichen wird, um die konkrete Lebens- und Arbeitssituation der Besch&auml;ftigten im &Ouml;ffentlichen Dienst zu verbessern oder gar das Angebot in den &ouml;ffentlichen Einrichtungen f&uuml;r die Menschen wieder als attraktive Dienstleistung gestalten zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/der-oeffentliche-dienstleistungssektor-muss-seine-zentrale-rolle-als-investor-und-job-motor-wieder-aufnehmen\/#more-9070\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Soziale Ungleichheit: Armut weiter auf dem Vormarsch!<\/strong><br>\nDie Armut w&auml;chst! In Niedersachsen ganz besonders. Hier sind 1,36 Millionen Menschen von Armut betroffen, besonders junge Menschen, Alleinerziehende und Menschen mit Migrationshintergrund. Die Ursachen sind allseits bekannt: Niedrigl&ouml;hne, prek&auml;re Jobs, Arbeitslosigkeit und eingedampfte Sozialleistungen. Nur eine grunds&auml;tzliche politische Wende kann die Armut zur&uuml;ckdr&auml;ngen, so das #schlaglicht 31\/2020.<br>\n(&hellip;) Eine ganze Generation &ldquo;Corona&rdquo; droht<br>\nNun folgt auch noch die Corona-Pandemie. Allerdings ist die Krise kein Gleichmacher, sondern versch&auml;rft soziale Ungleichheiten. Untere Einkommensgruppen verlieren eher ihren Arbeitsplatz oder landen &ouml;fter in der Kurzarbeit. Au&szlig;erdem droht eine verlorene Corona-Generation. Aktuell sind &uuml;ber 35.000 junge Menschen in Niedersachsen ohne berufliche Perspektive.<br>\nMit politischer Wende gegen Armut<br>\nUmso dringender ist eine politische Wende auf breiter Ebene. Die skandal&ouml;sen Hartz-IV-Regels&auml;tze m&uuml;ssen endlich deutlich ansteigen. Gegen die Armut von Jung und Alt braucht es eine Kindergrundsicherung sowie ein sp&uuml;rbar h&ouml;heres Rentenniveau. Daneben muss der Niedriglohnsektor durch eine h&ouml;here Tarifbindung, die Regulierung von prek&auml;rer Arbeit und einen armutsfesten Mindestlohn zur&uuml;ckgedr&auml;ngt werden. H&ouml;here &ouml;ffentliche Investitionen m&uuml;ssen den Betrieben Planungssicherheit bieten, um alle jungen Fachkr&auml;fte &uuml;bernehmen k&ouml;nnen. Das schafft mehr Gerechtigkeit. Und nur eine gerechte Gesellschaft ist eine stabile Gesellschaft!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++83f9d1c0-edb6-11ea-81bd-001a4a16011a\">Schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kollektive Arbeitszeitverk&uuml;rzung ist lange &uuml;berf&auml;llig<\/strong><br>\nHeinz-J. Bontrup<br>\nDie in den letzten Heften von Sozialismus.de zur Arbeitszeitverk&uuml;rzung ver&ouml;ffentlichten Artikel besch&auml;ftigten sich mehr oder weniger mit individuellen Arbeitszeitsver&auml;nderungen im Duktus von betrieblichen Gestaltbarkeiten der Arbeitszeit nach Lebenslauforientierungen. Im Rahmen eines Zeit- und Selbstmanagements wollen die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten l&auml;nger arbeiten oder k&uuml;rzertreten, je nach Lebenssituation. Hier stehen also betriebswirtschaftliche und keine gesamtwirtschaftlichen Probleme im Fokus. Deshalb k&ouml;nnen sich auch Kapitaleigner, das &bdquo;personifizierte Kapital&ldquo; (Karl Marx), und die Claqueure in Politik, Wissenschaft und Medien, damit arrangieren. Es muss nur zu einer Steigerung des relativen Mehrwerts in der Produktion kommen und damit weiter eine Ausbeutung der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten sichergestellt sein. Und f&uuml;r die Besch&auml;ftigten ist es allemal verst&auml;ndlich und nachvollziehbar, wenn sie mehr Gestaltungsfreiheit in ihrer von Kapitaleignern bestimmten Fremd- und Zwangsarbeit einfordern. Bei einer kollektiven (gesamtwirtschaftlichen) Arbeitszeitverk&uuml;rzung geht es aber nicht nur um die Besch&auml;ftigten, sondern mindestens genauso um das Heer der Arbeitslosen. Und deshalb um gesamtwirtschaftliches Denken.<br>\n(&hellip;)<br>\nLesen Sie weiter im nachfolgenden PDF-Dokument<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/de\/article\/10656376.kollektive-arbeitszeitverk%C3%BCrzung-ist-lange-%C3%BCberf%C3%A4llig.html\">Alternative Wirtschaftspolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Einmalzahlung bei Arbeitslosengeld: Die Regierung vergisst auf Zehntausende<\/strong><br>\nDie Regierung beginnt mit der Auszahlung der Einmalzahlung f&uuml;r Arbeitslose, die ihren Job w&auml;hrend des Corona-Lockdowns verloren haben. Doch es haben bei weitem nicht alle Corona-Arbeitslosen etwas davon und das Arbeitslosengeld bleibt niedrig.<br>\nDerzeit stehen in &Ouml;sterreich 422.910 Menschen ohne Job da. Die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr um 27,9 Prozent gestiegen. In Tourismusregionen wie Tirol gab es gar einen Anstieg um 56,8 Prozent. Dem gegen&uuml;ber gibt es nur 66.000 offene Stellen. Damit kommen auf einen Arbeitsplatz sieben Arbeitssuchende. Wer jetzt arbeitslos ist, tut sich noch schwerer als sonst einen neuen Job zu finden. Trotzdem wurde das Arbeitslosengeld nicht erh&ouml;ht und bleibt mit 55 Prozent eines der niedrigsten in ganz Europa. Stattdessen hat die Bundesregierung eine Einmalzahlung von 450 Euro beschlossen. Doch nicht mal das bekommen alle Arbeitslosen. Anspruchsberechtigt sind n&auml;mlich nur jene, die zwischen Mai und August zumindest 60 Tage lang arbeitslos waren.<br>\nKein Geld f&uuml;r ATB und AGRANA Mitarbeiter<br>\nWer also beispielsweise am 1. August seinen Job verloren hat, schaut durch die Finger. Personen, die im Mai arbeitslos geworden sind und &uuml;ber die Sommermonate beispielsweise als Erntehelfer gearbeitet haben und nun wieder auf Arbeitssuche sind, bekommen auch nichts. &Uuml;berhaupt alle, die erst jetzt im Zuge der Wirtschaftskrise ihren Job verlieren, gehen leer aus&hellip;<br>\n180 Millionen f&uuml;r alle Arbeitslosen &ndash; 450 Millionen f&uuml;r die AUA<br>\n(&hellip;) Arbeitsministerin Aschbacher dr&uuml;ckt auf die Kostenbremse. Die Einmalzahlung war vergleichsweise billig. Sie hat 180 Millionen Euro gekostet &ndash; alleine f&uuml;r die Rettung der AUA wurden 450 Millionen Euro in die Hand genommen. Doch der &Ouml;VP geht es bei ihrem Beharren auf einem niedrigen Arbeitslosengeld wom&ouml;glich nicht nur um Sparsamkeit&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/einmalzahlung-arbeitslose-corona-hilfe\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Entlassungsverbot in Italien: Arbeitgeberverein geht auf Angriff<\/strong><br>\nUm eine Entlassungswelle w&auml;hrend der Corona-Krise zu verhindern, f&uuml;hrte die italienische Regierung ein zeitweises K&uuml;ndigungsverbot und Kurzarbeit ein. Von letzterem profitieren vor allen Dingen die Unternehmen. Zufrieden geben sie sich damit nicht.<br>\nSeit Monaten scheint jeder italienische Fernsehsender dieselbe Meldung zu bringen: die Kampagne der Arbeitgeber gegen die &raquo;&uuml;berm&auml;&szlig;ig verw&ouml;hnten&laquo; Arbeiterinnen und Arbeiter. Dies zeichnete sich bereits im Fr&uuml;hjahr ab, als Italien als erstes europ&auml;isches Land von der COVID-19-Pandemie betroffen war. Selbst auf dem H&ouml;hepunkt der Krise lehnte der Arbeitgeberverein Confindustria die Stilllegung der Produktion nicht essentieller G&uuml;ter ab, und zog es vor, weiterhin Zehntausende Besch&auml;ftigte sowie deren Familien in potenziell t&ouml;dliche Gefahr zu bringen.<br>\nIn den letzten Wochen hat die italienische Wirtschaftselite ihre Kampagne gegen die staatlichen Ma&szlig;nahmen zur Besch&auml;ftigungssicherung w&auml;hrend der Corona-Krise intensiviert, insbesondere gegen das vor&uuml;bergehende Verbot von Entlassungen, das erstmals w&auml;hrend des Lockdowns verh&auml;ngt wurde. Mit der Unterst&uuml;tzung von Journalisten, &Ouml;konominnen und Kommentatoren im R&uuml;cken bem&uuml;ht sich die Confindustria bei der kommenden &raquo;Umstrukturierung&laquo; der Ma&szlig;nahmen um mehr Spielraum. Kurz gesagt: Die Kosten der Krise sollen auf Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern umgelegt werden.<br>\nEine der wichtigsten Ma&szlig;nahmen, die von der Regierung von Giuseppe Conte nach dem Ausbruch der Pandemie ergriffen wurden, war das Entlassungsverbot, um eine ansonsten drohende Massenarbeitslosigkeit zu verhindern&hellip;<br>\nDen Typus des neoliberalen Reformers verk&ouml;rpert besonders Tito Boeri &ndash; ein ehemaliger Vorsitzender des INPS und Professor f&uuml;r Arbeits&ouml;konomie an der privaten Wirtschaftsuniversit&auml;t Luigi Bocconi in Mailand. Ihm zufolge sei das im M&auml;rz verh&auml;ngte Entlassungsverbot der Grund, weshalb j&uuml;ngere Menschen in Massen aus Italien emigrieren w&uuml;rden&hellip;<br>\nDie Tatsache, dass Boeri solche Behauptungen wieder aufgreift, f&auml;llt in einem Land wie Italien besonders auf, wo seit den 1990ern im Zuge der Liberalisierung des Arbeitsmarktes nicht nur Arbeitsrechte angegriffen und L&ouml;hne gek&uuml;rzt wurden, sondern auch unbezahlte Arbeit institutionalisiert wurde. In den letzten Jahren haben circa dreihunderttausend Menschen &ndash; die etwa als Praktikantinnen, Praktikanten und Lehrlinge arbeiteten &ndash; die Gier der Arbeitgeber zu sp&uuml;ren bekommen. Entlohnt wird ihre Arbeit, wenn sie &raquo;Gl&uuml;ck haben&laquo;, mit gerade einmal 400 Euro im Monat, ohne dabei rechtlich abgesichert zu sein oder &uuml;berhaupt als Arbeitskr&auml;fte betrachtet zu werden.<br>\n(&hellip;) So verk&uuml;ndet etwa Artikel 36 der Verfassung, dass &raquo;die Arbeiter das Recht auf eine Verg&uuml;tung haben, die der Quantit&auml;t und Qualit&auml;t ihrer Arbeit entspricht und in jedem Fall so beschaffen ist, dass sie und ihre Familien ein freies und menschenw&uuml;rdiges Leben f&uuml;hren k&ouml;nnen&laquo;. Dies trifft auf die bereits erw&auml;hnten neuen Arbeitsvertr&auml;ge offensichtlich nicht zu&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/kurzarbeit-entlassung-italien-coronakrise-conte\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Maske ist totalit&auml;r<\/strong><br>\nCorona Elsa Koester schreibt &ldquo;Die Maske ist links&rdquo;. Eine Widerrede<br>\nVon Mona Pauly<br>\n(&hellip;) Seit Ende April entwickelt sich die Politik nun in diese Richtung: Eine Exekutive, deren Handeln sich von den Zahlen und der tats&auml;chlichen Entwicklung losgel&ouml;st hat. Die unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig agiert, dabei schwere gesellschaftliche und &ouml;konomische Sch&auml;den hinnimmt und sich jede Kritik an ihrem Tun verbittet.<br>\nDas w&auml;re eigentlich der Einsatz der Opposition. Die parlamentarische Opposition, unterst&uuml;tzt von kritischer Berichterstattung, h&auml;tte an dieser Stelle einhaken m&uuml;ssen&hellip;<br>\nDenn, um das noch einmal deutlich klarzustellen, waren und sind die Ma&szlig;nahmen eine &bdquo;demokratische Zumutung&ldquo;. Diverse Grundrechte wurden kassiert, die Wirtschaft an die Wand gefahren und die gesellschaftlichen Folgen des Lockdowns sind auf vielen Ebenen dramatisch und werden jahrzehntelang Folgen haben.<br>\nDoch es blieb auffallend still. Gerade politisch links Denkende h&auml;tten die Regierung hinterfragen m&uuml;ssen, denn sie verstehen sich traditionell als herrschaftskritisch. Doch nichts dergleichen geschah. Mit einer nie gekannten Einigkeit unterst&uuml;tzten die Parteien im Bundestag den Kurs der Regierung. Angefeuert wurden sie dabei von nahezu allen mehr oder weniger links orientierten Medien, Bloggern, Prominenten.<br>\nDie einzigen, die von linker Seite kritisiert wurden, waren die Gegner des Regierungskurses&hellip;<br>\nDoch die Linken stellen keine Fragen mehr. Sie scheinen gefangen zu sein in ihrer &Uuml;berzeugung, jeder Zweifel an den drakonischen politischen Ma&szlig;nahmen sei ein Verrat an Schw&auml;cheren.<br>\nBesonders deutlich wird das bei der Diskussion um die Maske als Symbol f&uuml;r diesen Kurs. In ihr konzentriert sich der gesamte medizinische Irrsinn, gepaart mit dramatischen gesellschaftlichen Folgen und geradezu mythisch verkl&auml;rten Ideen dazu.<br>\nDie Pflicht, sich das Gesicht zu maskieren, ist ein massiver Eingriff in die Pers&ouml;nlichkeitsrechte. Die Regierungen der L&auml;nder, orchestriert von der Bundesregierung, erlie&szlig;en diese Regelung, ohne belegen zu k&ouml;nnen, dass die Ma&szlig;nahme einen medizinischen Sinn erg&auml;be&hellip;<br>\n&ldquo;Nat&uuml;rlich geht es um den psychologischen Effekt&rdquo;, &auml;u&szlig;erte &Ouml;sterreichs Minister Anschober. Pr&auml;zise f&uuml;hrte das Bundesinstitut f&uuml;r Arzneimittel und Medizinprodukte aus, dass eine Schutzwirkung von Schutzmasken &ldquo;in der Regel nicht nachgewiesen&rdquo; sei. Die Masken k&ouml;nnten aber &ldquo;das Bewusstsein f&uuml;r &lsquo;social distancing&rsquo; sowie gesundheitsbezogenen achtsamen Umgang mit sich und andere unterst&uuml;tzen&rdquo;. In anderen Worten: Es geht nicht um den medizinischen Nutzen, sondern um das Bewusstsein. Das Bedrohungsgef&uuml;hl soll aufrecht erhalten werden. Diese Begr&uuml;ndung kann man gar nicht oft genug wiederholen, so skandal&ouml;s ist sie.<br>\nDoch noch nicht einmal in diesem Moment, in dem die Regierung ihre Bev&ouml;lkerung zwang, sich das Gesicht zu verh&uuml;llen, um eine Stimmung der Angst aufrechtzuerhalten, noch nicht einmal da begehrte die Linke auf&hellip;<br>\n(&hellip;) Das sind autorit&auml;re, wenn nicht sogar totalit&auml;re Verhaltensmuster. Deshalb sind Masken als Symbol dieser Coronapolitik nicht links, sondern totalit&auml;r.<br>\n(&hellip;) Linke Werte wie Humanit&auml;t, Pluralit&auml;t, Toleranz und soziales Miteinander musste man in den letzten Monaten mit der Lupe suchen. Diese Leerstelle l&auml;sst sich nicht f&uuml;llen, indem man der Maske irgendeinen solidarischen Charakter andichtet. Sie bleibt ein verkeimter Stofflappen, mit dem &ouml;ffentlich sichtbar Gehorsam gezeigt werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/mopauly\/die-maske-ist-totalitaer\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>Dazu: Corona macht Schule<\/strong><br>\nNahezu alle medizinischen Corona-Studien zur Anf&auml;lligkeit und Infektiosit&auml;t von Kindern geben Entwarnung. Trotzdem haben &ndash; bis auf Sachsen &ndash; s&auml;mtliche Bundesl&auml;nder in der einen oder anderen Form die Maskenpflicht in Schulen eingef&uuml;hrt. Es scheint, als lebten Landespolitiker ihre Profilierungssucht auf Kosten der Sch&uuml;ler aus. Dies wiegt schwer, denn die gesundheitlichen Auswirkungen dieser und anderer Corona-Ma&szlig;nahmen auf Kinder sind besorgniserregend.<br>\nInzwischen hat in 15 von 16 deutschen Bundesl&auml;ndern das neue Schuljahr begonnen. Trotz lange anderslautender Pl&auml;ne haben au&szlig;er Sachsen alle Bundesl&auml;nder auf die eine oder andere Art Verpflichtungen zum Maskentragen in Schulen aufgestellt. Am sch&auml;rfsten agierte dabei das bev&ouml;lkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW), das das Maskentragen f&uuml;r zwei Wochen sogar im Unterricht vorschrieb. Bayern zog im September nach. Trotz gro&szlig;er Hitze und Schw&uuml;le wurde diese Maskenpflicht in NRW durchgesetzt.<br>\nStrenge Verhaltensregeln, extreme Erwachsene<br>\nDas vorgeschriebene Tragen einer Maske ist jedoch nur der augenf&auml;lligste Teil der politischen Corona-Vorschriften f&uuml;r Kinder. Bereits seit Ende des Lockdowns m&uuml;ssen M&auml;dchen und Jungen deutschlandweit mit zahlreichen strengen Verhaltensregeln in Schulen, Kinderg&auml;rten und in der Freizeit zurechtkommen. W&auml;hrend nachvollziehbare Hygieneregeln &ndash; wie regelm&auml;&szlig;iges H&auml;ndewaschen oder das Niesen in die Armbeuge &ndash; bereits vor Corona Standard in den meisten Einrichtungen waren, kamen seitdem v&ouml;llig neuartige Ma&szlig;nahmen dazu: Sportverbote, soziale Kontakteinschr&auml;nkungen und k&ouml;rperliche Distanzierung. Zudem mussten Kinder lernen, mit zahlreichen extremen Verhaltensweisen von Erwachsenen umzugehen.<br>\nBereits nach Ende des Lockdowns im Mai klagten Jungen und M&auml;dchen &uuml;ber die neuen Normen an Schulen&hellip;<br>\n(&hellip;) Trotz Entwarnung werden Ma&szlig;nahmen versch&auml;rft<br>\nIn einer Gesellschaft, deren politische Verantwortungstr&auml;ger sehr viel von Wissenschaftlichkeit, Vernunft und Fakten halten, sollten diese Ergebnisse der medizinischen Corona-Forschung Grundlage f&uuml;r den weiteren Umgang mit Kindern und Jugendlichen bilden. Doch das Gegenteil geschieht: Die Ergebnisse werden faktisch ignoriert und die Regeln f&uuml;r Sch&uuml;ler aufrechterhalten oder sogar versch&auml;rft. Vor den Sommerferien gab es keine allgemeine Maskenpflicht an Schulen &ndash; nun gibt es sie&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/corona-macht-schule\">Mulipolar<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Naturschutz ist der neue Kolonialismus&ldquo;<\/strong><br>\nDer kenianische &Ouml;kologe Mordecai Ogada macht sich keine Freunde: Wissenschaftler nennt er Prostituierte, NGOs Piraten &ndash; und Umweltschutz in Afrika ist f&uuml;r ihn vor allem ein verlogenes Machtinstrument (&hellip;)<br>\nGEO: Dr. Ogada, Sie haben das Buch &bdquo;Die gro&szlig;e Naturschutz-L&uuml;ge&ldquo; geschrieben. Wer l&uuml;gt?<br>\nMordecai Ogada: Naturschutz pr&auml;sentiert sich bei seinen Spendern im Westen als friedlich und linksliberal. Im Globalen S&uuml;den aber tr&auml;gt er gr&uuml;ne Uniformen, ist elit&auml;r, gewaltt&auml;tig und oft rassistisch. Eine rechte Agenda, die mit Geldern von Linken durchgesetzt wird: Das ist die gr&ouml;&szlig;te L&uuml;ge. (&hellip;)<br>\nGEO: Aber ausreichend Geld f&uuml;r den Naturschutz kommt doch den Tieren zugute.<br>\nMordecai Ogada: Nein. Das Geld macht einige Leute sehr reich. Diese Organisationen zahlen hohe Geh&auml;lter. Sie kaufen Waffen, Munition und Helikopter. Sie bauen eine Art Parallelregierung auf, inklusive Sicher&shy;heitsorganen. Manche NGOs in Ost- und Zentral&shy;afrika unterhalten bewaffnete Milizen, die &uuml;ber Grenzen hinweg operieren. Etwas, was staatliche Beh&ouml;rden nicht d&uuml;rfen. Und damit haben sie die Gro&szlig;spender in eine Falle gelockt. (&hellip;)<br>\nGEO: Was also sollen wir tun?<br>\nMordecai Ogada: Sobald jemand denkt, er w&auml;re ein Retter: Das ist der Moment, an dem alles schiefgeht. Es gibt keine Heilsbringer. Man muss nicht nach Afrika gehen und Elefanten retten. Naturschutz in Afrika ist eine Form von Selbstverwirklichung &shy;geworden. Gott sei Dank hat Jeff Bezos noch kein Interesse an der afrikanischen Tierwelt gezeigt. Er w&uuml;rde uns den Rest geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geo.de\/natur\/oekologie\/23131-rtkl-umweltschutz-afrika-naturschutz-ist-der-neue-kolonialismus?fbclid=IwAR0KKpix3MTKJDirhjQVj7XTB32UvcrsFUJhhknMpddJEtmwJ2m9tDa1R78\">Geo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Frankreich will dem t&uuml;rkischen Einfluss im Nahen Osten entgegenwirken, indem es im Libanon Fuss fasst<\/strong><br>\n(&hellip;) Macrons gegen&uuml;ber der Presse erkl&auml;rtes Ziel ist es, zu verhindern, dass der Libanon &ldquo;in die H&auml;nde der Widerw&auml;rtigkeit der Regionalm&auml;chte&rdquo; f&auml;llt und das Land in einen neuen B&uuml;rgerkrieg ger&auml;t. Dies wird sich als schwierig erweisen, da regionale M&auml;chte wie die T&uuml;rkei, Saudi-Arabien und der Iran um Einfluss im Libanon konkurrieren. Obwohl die sunnitischen Muslime auf t&uuml;rkische und saudische Schirmherren zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen, w&auml;hrend die Schiiten iranische Schirmherrschaft haben, haben die Christen im Libanon, die von der Verfassung her immer die Pr&auml;sidentschaft innehaben, keine solche staatliche Unterst&uuml;tzung wie ihre muslimischen Amtskollegen. Und genau das ist es, was Macron ausnutzen kann.<br>\nDas unerkl&auml;rte Ziel ist es, den Transformationsprozess zu kontrollieren und folglich der Instandsetzer des Libanon zu sein, um einen wichtigen Br&uuml;ckenkopf zu erhalten, der seine politischen und kommerziellen Interessen garantiert, nicht nur im &ouml;stlichen Mittelmeerraum, sondern auch im Nahen Osten. Eigentlich geht es Frankreichs Kampf darum, dort seine privilegierte Rolle als ehemalige Kolonialmacht zu behalten, die eine Quelle der Kritik an Paris ist, die aber von den wichtigsten christlichen Kr&auml;ften im Libanon gut aufgenommen wird, die behaupten, dass sie nicht nur unter einer wirtschaftlichen und politischen Krise leiden, sondern auch unter einer existenziellen.<br>\n&ldquo;Menschen im Libanon, ihr seid wie Br&uuml;der f&uuml;r die Franzosen. Ich habe es euch versprochen: Ich werde nach Beirut zur&uuml;ckkehren, um eine Bilanz der Nothilfe zu ziehen und euch dabei zu helfen, die Voraussetzungen f&uuml;r Wiederaufbau und Stabilit&auml;t zu schaffen&rdquo;, twitterte Macron am Dienstag.<br>\nDie kommenden Wochen werden entscheidend f&uuml;r Reformen in der libanesischen Politik sein, und es bleibt abzuwarten, inwieweit Macron diese kritischen, aber st&auml;ndig verz&ouml;gerten Notwendigkeiten beeinflussen kann. Als ehemalige Kolonialmacht, und sei es auch nur f&uuml;r ein paar Jahrzehnte, f&uuml;hlt sich Frankreich berechtigt, seinen Einfluss auf den Libanon auszudehnen. Da Frankreich auf dem Weg zu einer gr&ouml;&szlig;eren Unabh&auml;ngigkeit in seiner Au&szlig;enpolitik ist, sich weiter von den Interessen Washingtons und Berlins entfernt und Ambitionen hat, eine st&auml;rkere Macht zu werden, als es ohnehin schon ist, versucht Macron, die ehemaligen Kolonien Frankreichs als seine Einflusssph&auml;ren zur&uuml;ckzuerobern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2020_09_06_frankreich.htm\">IMI<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Sorgen der Transatlantiker<\/strong><br>\nCDU\/CSU und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen bem&uuml;hen sich um Sympathiewerbung f&uuml;r die USA.<br>\nBerlin\/Washington (Eigener Bericht) &ndash; Deutsche Transatlantiker starten neue Ma&szlig;nahmen zur Sympathiewerbung f&uuml;r die USA. Der Vorstand der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion fordert, man m&uuml;sse &ldquo;die Br&uuml;cke &uuml;ber den Atlantik wieder st&auml;rken&rdquo;. Dazu sollten ein deutsch-amerikanisches Jugendwerk initiiert sowie ein &ldquo;Tag der deutsch-amerikanischen Freundschaft&rdquo; ausgerufen werden; geeignet sei der 6. Oktober, Gr&uuml;ndungstag der ersten deutschen Siedlung in Nordamerika im Jahr 1683 (&ldquo;Germantown&rdquo;). Die Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) warnt in einer Publikation vor Sch&auml;den in den transatlantischen Beziehungen und beteuert, milieuspezifisch unter Verweis auf &ouml;kologische, feministische und antirassistische Bewegungen in den Vereinigten Staaten: &ldquo;Die USA sind anders, als wir oftmals denken!&rdquo; In derselben Publikation werben f&uuml;hrende Gr&uuml;nen-Au&szlig;enpolitiker f&uuml;r einen engen transatlantischen Schulterschluss in der NATO sowie im Machtkampf gegen China. Hintergrund der PR-Kampagne sind ein schwerer Ansehensverlust der USA in der deutschen Bev&ouml;lkerung sowie Warnungen in den Eliten vor Attacken der Trump-Administration auf zentrale deutsche Interessen.<br>\nDramatischer Ansehensverlust<br>\nUrsache f&uuml;r die neuen Bestrebungen deutscher Transatlantiker, die Sympathiewerbung f&uuml;r die Vereinigten Staaten zu verst&auml;rken, sind nicht nur massive, offenbar stabile Verschiebungen in der Haltung der deutschen Bev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber den USA. Eine im Januar ver&ouml;ffentlichte US-Umfrage etwa ergab, dass seit 2017 lediglich 30 bis 39 Prozent der deutschen Bev&ouml;lkerung ein positives Bild von den Vereinigten Staaten haben; in den Jahren zuvor waren es regelm&auml;&szlig;ig mehr als 50 Prozent gewesen. Zudem gaben nur 13 Prozent an, &ldquo;Vertrauen&rdquo; in die Politik von US-Pr&auml;sident Donald Trump zu haben; 85 Prozent erkl&auml;rten ausdr&uuml;cklich das Gegenteil. Eine im Mai von der Hamburger K&ouml;rber Stiftung publizierte Umfrage wiederum kam zu dem Resultat, der Umgang der Trump-Administration mit der Covid-19-Pandemie habe die Meinung von insgesamt 73 Prozent der Bev&ouml;lkerung bez&uuml;glich der USA klar &ldquo;verschlechtert&rdquo;. Befragt, ob sie enge Beziehungen der Bundesrepublik zu den Vereinigten Staaten oder zu China f&uuml;r wichtiger hielten, sprachen sich 37 Prozent f&uuml;r Washington, 36 Prozent hingegen f&uuml;r Beijing aus. Ein Jahr zuvor hatten noch 50 Prozent enge Beziehungen zu den USA favorisiert und nur 24 Prozent enge Beziehungen zu China. Die Ergebnisse der Untersuchung riefen im Fr&uuml;hjahr gr&ouml;&szlig;ere Aufmerksamkeit hervor&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8375\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Guaid&oacute; aus dem Spiel<\/strong><br>\nVenezuela: Rechte um selbsternannten &raquo;&Uuml;bergangspr&auml;sidenten&laquo; will Parlamentswahl boykottieren. Widerspruch auch aus Opposition<br>\nDer venezolanische Oppositionspolitiker Juan Guaid&oacute;, der sich selbst als &raquo;&Uuml;bergangspr&auml;sident&laquo; des Landes bezeichnet, hat am Montag (Ortszeit) einen &raquo;Einheitspakt f&uuml;r die Freiheit und freie Wahlen&laquo; vorgestellt. Auf einer Pressekonferenz, die in den sogenannten sozialen Medien &uuml;bertragen wurde, erkl&auml;rte er, die Unterzeichner des Paktes verpflichteten sich dazu, Venezuela &raquo;zu befreien&laquo; und &raquo;dem Volk seine Souver&auml;nit&auml;t wiederzugeben&laquo;.<br>\nLaut dem Dokument stehen insgesamt 37 Oppositionsparteien hinter der Entscheidung, die f&uuml;r den 6. Dezember geplante Parlamentswahl zu boykottieren. Viel Neues findet sich indes nicht in der Erkl&auml;rung, &uuml;ber deren Inhalt die Unterzeichner fast 20 Tage verhandelt hatten. So wird die kommende Abstimmung als &raquo;von der Diktatur organisierter Betrug&laquo; bezeichnet und &raquo;freie, gerechte und verifizierbare Pr&auml;sidentschafts- und Parlamentswahlen&laquo; gefordert. Nahezu identische Worte waren schon in einer Mitteilung von damals noch 27 Parteien zu lesen gewesen, in der diese ihren Entschluss begr&uuml;ndeten, die Abstimmung zu boykottieren. Statt dessen setzen die Guaid&oacute;-Anh&auml;nger nun auf eine &raquo;Volksbefragung&laquo;, zu der &raquo;alle Venezolaner innerhalb und au&szlig;erhalb des Landes&laquo; aufgerufen werden sollen.<br>\nAuch wenn die Worte hochtrabend daherkommen: Mit dem Nichtantritt katapultiert sich die Rechte um &shy;Guaid&oacute; voraussichtlich noch weiter ins Abseits der venezolanischen Politik&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/385973.parlamentswahl-guaid%C3%B3-aus-dem-spiel.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die Felle des Lieblings von Donald Trump und Heiko Maas schwimmen weiterhin den Bach hinunter. Er wei&szlig;, dass er die Wahlen nicht gewinnen kann, boycottiert sie deshalb lieber und erkl&auml;rt das Ergebnis, bevor der erste Wahlzettel abgegeben wurde, als unfair und als Wahlbetrug. Das ist das Vorgehen zur Vorbereitung aller Farbenrevolutionen. In Venezuela aber wird das nicht funktionieren, man hat dazugelernt und das Spiel durchschaut.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Hass im Netz &ndash; The Kids are not alright<\/strong><br>\nW&auml;hrend das Gesetzespaket gegen Hass im Netz lange auf sich warten lie&szlig;, ist die Initiative &bdquo;Zivilcourage 2.0&ldquo; des Mauthausen Komitees &Ouml;sterreich bereits in der n&auml;chsten Phase. Denn die F&auml;lle, in denen Minderj&auml;hrige zu Opfern in sozialen Medien werden, nehmen zu.<br>\nTim, 20, nimmt sich 2012 in den Niederlanden das Leben, nachdem er jahrelang im Netz als &bdquo;Softie&ldquo;, &bdquo;Homo&ldquo; und &bdquo;Loser&ldquo; verspottet wurde. Im selben Jahr wird Rehtaeh, erst 15, auf einer Party vergewaltigt, Videos und Fotos der Tat verbreiten die T&auml;ter im Netz, auch sie nimmt sich schlie&szlig;lich das Leben.<br>\nBeleidigungen und derbe Spr&uuml;che, weil das Outfit nicht passt. Nacktbilder, die pl&ouml;tzlich jeder Schulkollege und jede Schulkollegin am Handy hat. Beschimpfungen, Ver&auml;chtlichmachungen. Bewusst inszenierte Videos, in denen das Opfer in entw&uuml;rdigenden Situationen oder auch als Opfer von Gewalt gefilmt wird. &bdquo;Tu uns den Gefallen und bring dich um&ldquo;, S&auml;tze wie dieser sind in sozialen Netzwerken unter Jugendlichen, kaum dem Kindesalter entwachsen, schon lange keine Seltenheit mehr. Was viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durchmachen, ist f&uuml;r Eltern, Erwachsene und vor allem f&uuml;r die breite &Ouml;ffentlichkeit wohl kaum vorstellbar. Das Leid, das sie und meist auch ihre Angeh&ouml;rigen erleben, verdient bei Weitem mehr Aufmerksamkeit als einige Schlagzeilen oder die eine oder andere Diskussionssendung im TV&hellip;<br>\n(&hellip;) Trotz der in Summe positiven Reaktionen auf das neue Paket sind sich Expert*innen einig: Nur ein breiter gesellschaftlicher Bewusstseinswandel kann gegen Cybermobbing gerade bei Jugendlichen helfen &ndash; und Zivilcourage. Gerade aber das Einschreiten von Unbeteiligten, Zeug*innen und Au&szlig;enstehenden passiert online so gut wie gar nicht. Das fanden Soziolog*innen der Universit&auml;t Wien bereits 2019, nach Auswertung einer breit angelegten Studie, heraus. Und genau hier will nun das Mauthausen Komitee &Ouml;sterreich (MK&Ouml;) ansetzen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/hass-im-netz-the-kids-are-not-alright\/\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Chile begeht 50 Jahre des Wahlsieges von Salvador Allende<\/strong><br>\nSantiago. Am vergangenen Freitag ist in Chile der 50. Jahrestag des Wahlsieges von Salvador Allende und seinem Wahlb&uuml;ndnis &ldquo;Unidad Popular&rdquo; begangen worden. Am 4. September 1970 begann damit der &ldquo;chilenische Weg zum Sozialismus&rdquo;.<br>\nHunderte machten sich auf den Weg zum &ldquo;Platz der W&uuml;rde&ldquo; (ehemals Plaza Italia) im Zentrum der Hauptstadt Santiago, der im Rahmen der Proteste seit Oktober von den Beteiligten umbenannt wurde. Mehrere linke Parteien hatten zu einer Demonstration unter dem Motto &ldquo;Allende lebt&rdquo; aufgerufen.<br>\nPolizei und Milit&auml;r nahmen Dutzende Menschen fest, attackierten die Demonstrierenden mit Wasserwerfern und versuchten, den Protest mit Tr&auml;nengas aufzul&ouml;sen. Die Regierung wurde wegen der starken staatlichen Repression gegen die Proteste seit Oktober des letzten Jahres von zahlreichen Menschenrechtsorganisationen und den Vereinten Nationen wiederholt scharf kritisiert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/09\/243246\/chile-50-jahre-wahlsieg-allende\">Amerika 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Und am Freitag, 11. September,  ist der 47. Jahrestag des von der CIA organisierten Putsches gegen Allende, ein Tag, der als Trauertag in die Geschichte Lateinamerikas eingegangen ist. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>H&ouml;rt euch das mal an<\/strong><br>\nIdeologie In Zeiten der Pandemie findet die These immer mehr Zuspruch, die politische Unterscheidung zwischen Links und Rechts sei hinf&auml;llig. Dabei ist sie jetzt wichtiger denn je.<br>\n(&hellip;)  Schon l&auml;nger gewinnt die These immer mehr Anh&auml;nger, diese in fr&uuml;heren Zeiten zentrale politische Unterscheidung sei nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;. Sp&auml;testens seit Anfang der neunziger Jahre geh&ouml;rt es im politischen Mainstream zum guten Ton, eine Perspektive Jenseits von Links und Rechts&hellip; einzunehmen und gegen s&auml;mtliche Stimmen rhetorisch hart zu Felde zu ziehen, die nicht bereit sind, die Gegenwart als &Auml;ra einer &bdquo;Klassengesellschaft ohne Klassen&ldquo; zu bezeichnen.<br>\nDiesem Spin haben die linken Kr&auml;fte seit dem Ende der Sowjetunion so wenig entgegengesetzt, dass sie seit Jahren nur noch damit besch&auml;ftigt sind, das herrschende Falsche als &bdquo;im Grunde gut&ldquo; zu verteidigen im Angesicht der drohenden Regression von Rechtsau&szlig;en. Wenn sich &ndash; wie sp&auml;testens seit der sogenannten Fl&uuml;chtlingskrise 2015 &ndash; bis weit in die Linkspartei hinein hochrangige Leute als Angela-Merkel-Fans outen zu m&uuml;ssen meinten, dann kann niemanden verwundern, wenn jene ohne gr&ouml;&szlig;ere Probleme neben Verschw&ouml;rungsideologen und Rechten demonstrieren, die eine Querfront der b&uuml;rgerlichen Mitte rechts liegen l&auml;sst.<br>\nIn einem sozialen Klima, das kein Rechts und kein Links mehr kennt, muss in Fragen von Klimakatastrophe, Flucht und Krieg niemand mehr einen Zusammenhang herstellen zu globalen Verm&ouml;gens- und Eigentumsverh&auml;ltnissen. Neoliberale Thinktanks haben den Menschen &uuml;ber Dekaden hinweg die Illusion eingeh&auml;mmert, &bdquo;wir&ldquo; seien eine Wirtschaftsgemeinschaft, die nach streng leistungsgerechten Kriterien funktioniere und im harten, aber fairen Wettbewerb gegen die Konkurrenz von au&szlig;en verteidigt werden m&uuml;sse. Daraus entwickelten sich Standortnationalismus und Egoismus, die in der breiten Bev&ouml;lkerung angekommen sind und sich in den derzeit ratlos machenden Protesten niederschlagen.<br>\nDie Arbeiterklasse ist zerst&uuml;ckelt in eine noch halbwegs abgesicherte Fraktion der sich vor dem sozialen Absturz retten Wollenden sowie wild nach unten Tretenden einerseits und einer verachteten Unterklasse andererseits. Die &bdquo;Corona-Demonstrationen&ldquo; sind ebenso wie Brexit, Trump oder AfD ein Problem, das der gesellschaftlichen &bdquo;Mitte&ldquo; entsprungen ist. Sie lassen sich nicht mit Spott und Hass l&ouml;sen, sondern mit Empathie und ebenso konkreten wie glaubw&uuml;rdigen Politikangeboten. Wenn unter den Kritikerinnen der Corona-Ma&szlig;nahmen weiterhin die linken Stimmen fehlen, die die Debatte auf die &ouml;konomischen Folgen der Krise und die Etablierung einer sozial gerechteren Normalit&auml;t nach der Pandemie lenken, dann wird Rolf Zuckowski recht behalten, wenn er in seinem Kinderlied singt: &bdquo;Wer links und rechts nicht unterscheiden kann, der kann was erleben, mannomannomann!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/cbaron\/hoert-euch-das-mal-an\">derFreitag<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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