{"id":64644,"date":"2020-09-11T08:48:38","date_gmt":"2020-09-11T06:48:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644"},"modified":"2020-09-11T08:48:38","modified_gmt":"2020-09-11T06:48:38","slug":"hinweise-des-tages-3695","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h01\">Nach Brand im Lager Moria: EU verweist auf Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h02\">Pleitewelle: Die Ruhe vor dem Sturm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h03\">Was hei&szlig;t zukunftsf&auml;higes Wirtschaften Post-Corona?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h04\">EU countries with weak collective bargaining have lowest wages<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h05\">Anschaffungen wie K&uuml;hlschrank: Hartz-Bezieher brauchen immer h&ouml;here Darlehen der Bundesagentur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h06\">Neue Zahlen zu Obdachlosigkeit: Trotz Job kein Mietvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h07\">Alle Fakten im Fall Nawalny auf den Tisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h08\">Der Fiskus hat erst 1,1 Milliarden Euro zur&uuml;ckgeholt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h09\">Diese drei Politiker sind die obersten Wirecard-Aufkl&auml;rer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h10\">Brexit-Streit: Johnsons Eklat mit Ansage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h11\">COVID-19 could reverse decades of progress toward eliminating preventable child deaths, agencies warn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h12\">Mediziner: Feststellung einer natio&shy;nalen epi&shy;de&shy;mi&shy;schen Lage nicht aufheben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h13\">Steuerzahler werden Risiken durch Corona-Impfstoffe teilweise &uuml;bernehmen &ndash; Br&uuml;ssel antwortet Sputnik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h14\">Microsoft an Schulen: Offene Fragen beim Datenschutz in Baden-W&uuml;rttemberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64644#h15\">&bdquo;Donald Trump hat die wei&szlig;e Flagge geschwenkt&ldquo; -Reaktionen zu Woodward-Enth&uuml;llungen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nach Brand im Lager Moria: EU verweist auf Merkel<\/strong><br>\n13.000 Gefl&uuml;chtete sind nach dem Brand im griechischen Fl&uuml;chtlingslager Moria obdachlos. Aufnehmen will sie bislang keines der EU-L&auml;nder.<br>\nKommt eine &bdquo;europ&auml;ische L&ouml;sung&ldquo; f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge aus dem Lager Moria? Die EU-Kommission und der Ministerrat waren am Donnerstag vollauf damit besch&auml;ftigt, die Schuld f&uuml;r das europ&auml;ische Versagen in Moria weit von sich zu weisen und nach dem deutschen Ratsvorsitz in Berlin zu rufen.<br>\nWenn es eine &bdquo;europ&auml;ische L&ouml;sung&ldquo; geben sollte, so m&uuml;ssten sich Kanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer darum bem&uuml;hen, so die vorherrschende Meinung in Br&uuml;ssel. Schlie&szlig;lich habe Deutschland bis Ende des Jahres den EU-Vorsitz inne. Merkel und Seehofer geben die Agenda vor, nun wartet Br&uuml;ssel auf Initiativen aus Berlin.<br>\nDoch bislang kommt von dort lediglich die Zusage, insgesamt 400 Minderj&auml;hrige aus Moria aufzunehmen. Auf mehrere L&auml;nder, darunter Frankreich, verteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nach-Brand-im-Lager-Moria\/!5713580\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Brief an Merkel und Seehofer &ndash; St&auml;dte wollen Fl&uuml;chtlinge aus Moria aufnehmen<\/strong><br>\nIn einem offenen Brief erkl&auml;ren sich zehn Stadtoberh&auml;upter bereit, Fl&uuml;chtlinge aus Moria aufzunehmen. Jetzt sollen Kanzlerin Merkel und Innenminister Seehofer den Weg daf&uuml;r ebnen. [&hellip;]<br>\nDas Bundesinnenministerium lehnt es bislang ab, Fl&uuml;chtlinge aus Griechenland im deutschen Alleingang aufzunehmen. Es fordert eine gemeinsame europ&auml;ische Initiative.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/moria-fluechtlinge-buergermeister-100.html#xtor=CS5-62\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em>Hinweis: Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64591\">Das brennende Fl&uuml;chtlingslager Moria entlarvt die Verlogenheit der etablierten K&auml;mpfer f&uuml;r die Menschenrechte<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pleitewelle: Die Ruhe vor dem Sturm<\/strong><br>\nDie schnelle Erholung in China allein werde die deutsche Exportwirtschaft &bdquo;nicht aus dem Tal ziehen k&ouml;nnen&ldquo;, prognostizierte das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) am Donnerstag. Fast &uuml;berall bestehe die Gefahr, &bdquo;dass ein erneuter R&uuml;ckschlag in den n&auml;chsten Monaten die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sprunghaft steigen l&auml;sst&ldquo;.<br>\nIn Deutschland rutschten in den ersten sechs Monaten 2020 trotz des Wirtschaftseinbruchs infolge der Pandemie weniger Firmen in die Pleite als ein Jahr zuvor. Die Amtsgerichte meldeten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen R&uuml;ckgang um 6,2 Prozent auf 9006 F&auml;lle. &bdquo;Die wirtschaftliche Not vieler Unternehmen durch die Corona-Krise spiegelt sich somit bislang nicht in einem Anstieg der gemeldeten Unternehmensinsolvenzen wider&ldquo;, bilanzierte die Wiesbadener Beh&ouml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/pleitewelle-die-ruhe-vor-dem-sturm-li.104218\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Die alte Wirtschaftskraft wird Deutschland auf lange Zeit nicht erreichen<\/strong><br>\nDer Wiederaufschwung nach der Corona-Rezession ist bislang kr&auml;ftig. Doch die Dynamik l&auml;sst bereits wieder nach. Bis Deutschland auf Vorkrisenniveau sein wird, dauert es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-die-alte-wirtschaftskraft-wird-deutschland-auf-lange-zeit-nicht-erreichen\/26176410.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Was hei&szlig;t zukunftsf&auml;higes Wirtschaften Post-Corona?<\/strong><br>\nDie Corona-Krise hat zu Engp&auml;ssen in globalen Lieferketten gef&uuml;hrt und damit eine Diskussion um die Versorgungssicherheit mit kritischen G&uuml;tern ausgel&ouml;st. Angesichts der geopolitischen Ver&auml;nderungen und der Klimakrise braucht es aber eine wesentlich umfassendere Diskussion zukunftsf&auml;higer Produktionsstrukturen.<br>\nNicht erst mit der Corona-Krise sind die VerfechterInnen der neoliberalen Globalisierung in die Defensive geraten. Das Projekt der &bdquo;Globalisierer&ldquo; aus OECD, Weltbank und transnationalen Konzernen bestand seit den 1980er-Jahren darin, einen globalen Wirtschaftsraum mit m&ouml;glichst einheitlichen Regeln, abgesichert durch die WTO und andere zunehmend private Regulierungseinrichtungen, zu schaffen. Doch massive Krisenerscheinungen wie die globale Finanz- und Wirtschaftskrise 2007\/08, aber auch der direkt damit zusammenh&auml;ngende politische Aufstieg &bdquo;populistischer&ldquo; Kr&auml;fte und nunmehr die Corona-Pandemie f&uuml;hrten zum unvermeidlichen Eingest&auml;ndnis, dass liberalisierte M&auml;rkte gravierende Schwachstellen aufweisen. Sie produzieren nicht nur GewinnerInnen, sondern auch eine gro&szlig;e Anzahl an VerliererInnen (siehe zum Beispiel hier und hier). Sowohl der internationale Handel insgesamt als auch die Bedeutung globaler Wertsch&ouml;pfungsketten (GVCs) gehen daher seit 2008 zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/zukunftsfaehiges-wirtschaften-post-corona\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU countries with weak collective bargaining have lowest wages<\/strong><br>\nWage levels in Europe are tied closely to whether workers are covered by collective bargaining, official figures show.<br>\nIn nine of the ten EU member states with the lowest average wages and minimum wages, just 7% to 30% of employees benefit from a wage level negotiated by trade unions.<br>\nOn the other hand, more than 70% of employees benefit from collective bargaining in seven of the ten countries where wages are highest.<br>\nBut the problem exists in every country &ndash; there are 19m workers not benefiting from collective bargaining in Germany and 76 million (39% of all employees) excluded across the whole of the EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.etuc.org\/en\/pressrelease\/eu-countries-weak-collective-bargaining-have-lowest-wages\">etuc<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Anschaffungen wie K&uuml;hlschrank: Hartz-Bezieher brauchen immer h&ouml;here Darlehen der Bundesagentur<\/strong><br>\nWer von Hartz IV lebt und um eine teure Anschaffung nicht herumkommt, kann vom Arbeitsamt ein Darlehen bekommen, muss danach aber mit gek&uuml;rzten Regels&auml;tzen klarkommen &ndash; eine umstrittene Praxis.<br>\nIm Jahr 2019 erhielten 11.506 Hartz-IV-Empf&auml;nger von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) Darlehen, um notwendige Anschaffungen oder andere dringende Ausgaben finanzieren zu k&ouml;nnen. Dies geht aus einer Antwort der BA auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor. Die Antwort liegt dem SPIEGEL vor.<br>\nDen Angaben zufolge betrug der durchschnittliche Darlehensbetrag im vergangenen Jahr 459 Euro, der H&ouml;chstwert seit Beginn der Betrachtung im Jahr 2007. Damals hat der Durchschnittswert noch bei 231 Euro gelegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/hartz-empfaenger-brauchen-immer-hoehere-darlehen-der-bundesagentur-a-ee227550-4d17-486d-b582-0e6068308fe1\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neue Zahlen zu Obdachlosigkeit: Trotz Job kein Mietvertrag<\/strong><br>\nWohnungslosigkeit trifft mehr Familien und auch Leute in Arbeit. Notunterk&uuml;nfte m&uuml;ssen wegen des Coronavirus ihre Bettenzahl verkleinern.<br>\nJ&uuml;rgen Mark ist vorbereitet. &bdquo;Wir machen das ja schon seit M&auml;rz, dass wir uns mit der Pandemie besch&auml;ftigen&ldquo;, sagt der langj&auml;hrige Leiter der Notunterkunft Franklinstra&szlig;e in Berlin der taz. In der Notunterkunft werden die Obdachlosen ab 18 Uhr immer nur paarweise eingelassen, sie tragen Masken, wenn nicht, bekommen sie eine.<br>\nDie Ankommenden waschen sich die H&auml;nde, kriegen dann Desinfektionsmittel draufgespr&uuml;ht. 62 Betten hat die Einrichtung, 11 weniger als vor der Pandemie. Aus den Vierbettzimmern wurden Dreibettzimmer, 20 St&uuml;hle weniger stehen im Aufenthaltsraum. Alles nur, um Abstand zu schaffen.<br>\n&bdquo;Aufgrund der Coronapr&auml;vention und des Abstandsgebotes muss man damit rechnen, dass es weniger Kapazit&auml;ten in den Notunterk&uuml;nften gibt&ldquo;, sagt Werena Rosenke, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W). Die BAG W legte am Donnerstag ihren Jahresbericht vor.<br>\nIn dem Bericht zeigte sich, dass auch zunehmend Familien von Wohnungslosigkeit bedroht sind und ohne eigenen Mietvertrag in beengten Mitwohnverh&auml;ltnissen oder Unterk&uuml;nften der Kommunen oder freier Tr&auml;ger leben m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Neue-Zahlen-zu-Obdachlosigkeit\/!5713579\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Alle Fakten im Fall Nawalny auf den Tisch<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung ist mit ihren schweren Anschuldigungen im Fall des vergifteten russischen Oppositionellen Alexej Nawalny in der Bringschuld und muss den russischen Ermittlungsbeh&ouml;rden endlich die genauen Befunde des Bundeswehr-Speziallabors &uuml;bergeben&rdquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Ausw&auml;rtigen Ausschuss. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Es ist vollkommen absurd, das russische Rechtshilfeersuchen positiv zu bescheiden, gleichzeitig aber die &Uuml;bermittlung konkreter Ermittlungsergebnisse an Russland zu verweigern und stattdessen mit Sanktionen zu drohen. Die Bundesregierung muss ihre Blockadehaltung beenden, Transparenz schaffen und bei der Aufkl&auml;rung mit Russland kooperieren. Die Statuten der Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) sehen ausdr&uuml;cklich direkte bilaterale Beratungen als eine der M&ouml;glichkeiten zur Aufkl&auml;rung von Verdachtsf&auml;llen vor.<br>\nDie Bundesregierung darf Verschw&ouml;rungstheorien keinen weiteren Raum geben. Man kann nicht Russland &ouml;ffentlich anklagen, die Beweise dem Beschuldigten aber vorenthalten. Die Fakten im Fall Nawalny m&uuml;ssen auf den Tisch.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/alle-fakten-im-fall-nawalny-auf-den-tisch\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Nawalny: Nebelkerzen auf allen Seiten<\/strong><br>\nOffenbar hat Deutschland weder der OPCW noch Russland Informationen weitergegeben. Nowitschok bleibt vorerst ein vernebelter Begriff im politischen R&auml;nkespiel<br>\nDas Verteidigungsministerium will die Analyse der Nawalny-Proben und der Funde auf der omin&ouml;sen Flasche an die OPCE weitergegeben haben, berichtete die tagesschau am Mittwoch. Das sagte Martina Fitz, die Sprecherin des Ministeriums. Man sehe aber keine Gr&uuml;nde, diese Informationen auch direkt an die russische Regierung weiterzuleiten. Au&szlig;enminister Maas sagte gestern bei Maybrit Illner, man werde alle notwendigen Informationen an die OPCW &uuml;bermitteln oder habe dies getan. Dies blieb auch hier offen.<br>\nGegen&uuml;ber Ria Novosti erkl&auml;rte der Bundeswehrsprecher Christoph Czwielung: &ldquo;Wir haben ja in unserem Labor lediglich den Nachweis gef&uuml;hrt. Die Ergebnisse dieses Nachweises liegen beim Ausw&auml;rtigen Amt und wurden von dort aus an die OPCW weitergeleitet. Was sie im Einzelnen weitergeleitet haben, das kann ich Ihnen nicht beantworten.&rdquo;<br>\nAlexander Shulgin, russischer Botschafter an der OPCW, erkl&auml;rte, Russland sei bereit in der OPCW &uuml;ber den Fall Nawalny zu sprechen. Der Tass sagte er gestern, er habe nachgeforscht und gesehen, dass die Behauptung falsch sei: &ldquo;Deutschland hat nichts an das Technische Sekretariat der OPCW gesandt, weder gestern noch heute Morgen.&rdquo; Er forderte von Deutschland eine Erkl&auml;rung dazu.<br>\nAm sp&auml;teren Nachmittag erkl&auml;rte er im russischen Fernsehen, dass die OPCW die Ergebnisse noch immer nicht erhalten habe.: &ldquo;Vielleicht ist das eine Frage der Zeit. Wenn sie (die deutschen Beh&ouml;rden) das versprochen haben, werden sie die Daten &uuml;bergeben.&rdquo; Er wisse aber nicht, welche Daten die Deutschen der OPCW &uuml;bergeben wollen. Er kritisierte &uuml;berdies die Unwilligkeit der deutschen Regierung, nicht auf das Rechtshilfegesuch der russischen Generalstaatsanwaltschaft vom 27. August geantwortet zu haben. Der deutsche Au&szlig;enminister Maas hatte zwar beteuert, dass man diesem zugestimmt habe, aber offensichtlich wird der Informationsaustausch blockiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nawalny-Nebelkerzen-auf-allen-Seiten-4891385.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Fiskus hat erst 1,1 Milliarden Euro zur&uuml;ckgeholt<\/strong><br>\nDie Bilanz des Staates im Kampf gegen organisierte Steuerhinterzieher f&auml;llt ern&uuml;chternd aus. Rechtskr&auml;ftige Strafurteile gibt es nicht &ndash; und wie hoch der Schaden durch die &bdquo;Cum-Cum&ldquo;-Gesch&auml;fte ist, wei&szlig; offenbar keiner. Ein &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/cum-ex-fiskus-hat-erst-1-1-milliarden-euro-zurueckgeholt-16945509.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Cum\/Ex-Gesch&auml;fte eventuell immer noch m&ouml;glich<\/strong><br>\nErstattungen von nicht gezahlter Kapitalertragssteuer durch sogenannte Cum\/Ex- und Cum\/Cum-Gesch&auml;fte sind nach Ansicht mehrerer Wissenschaftler trotz Gesetzes&auml;nderungen und Gerichtsurteilen auch heute noch m&ouml;glich.<br>\nSo erkl&auml;rte Professor Christoph Spengel (Universit&auml;t Mannheim) in einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Finanzausschusses im Bundestag am 9.9.2020, diese Gesch&auml;fte seien seit Jahrzehnten trotz der Umstellung des Kapitalertragsteuerabzugsverfahrens bis heute am Markt durch g&auml;ngige Gestaltungsmodelle anzutreffen. &ldquo;Dem deutschen Staat entgehen j&auml;hrlich Milliarden Euro an Kapitalertragsteuern beziehungsweise Kapitalertragsteuern werden erstattet, obwohl sie nicht vereinnahmt worden sind&rdquo;, erkl&auml;rte Spengel. Er bezeichnete dies als &ldquo;unertr&auml;glichen Zustand&rdquo; und forderte Cum\/Ex- und Cum\/Cum-Gesch&auml;fte endlich zu unterbinden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.haufe.de\/steuern\/rechtsprechung\/cumex-geschaefte-eventuell-immer-noch-moeglich_166_525098.html\">Haufe<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/hib#url=L3ByZXNzZS9oaWIvNzkxMjYwLTc5MTI2MA==&amp;mod=mod454590\">Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Diese drei Politiker sind die obersten Wirecard-Aufkl&auml;rer<\/strong><br>\nFlorian Toncar, Fabio De Masi und Danyal Bayaz stehen pl&ouml;tzlich im Rampenlicht. Von ihnen h&auml;ngt ab, ob der Untersuchungsausschuss zur Aufkl&auml;rung beitragen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/untersuchungsausschuss-diese-drei-politiker-sind-die-obersten-wirecard-aufklaerer\/26176784.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Brexit-Streit: Johnsons Eklat mit Ansage<\/strong><br>\nWieder entz&uuml;ndet sich der Konflikt zwischen London und Br&uuml;ssel an Nordirland. Premierminister Boris Johnson erf&uuml;llt nun Versprechen, die dem Austrittsvertrag mit Europa widersprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/brexit-johnsons-eklat-mit-ansage-16947437.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>COVID-19 could reverse decades of progress toward eliminating preventable child deaths, agencies warn<\/strong><br>\nThe number of global under-five deaths dropped to its lowest point on record in 2019 &ndash; down to 5.2 million from 12.5 million in 1990, according to new mortality estimates released by UNICEF, the World Health Organization (WHO), the Population Division of the United Nations Department of Economic and Social Affairs and the World Bank Group.<br>\nSince then, however, surveys by UNICEF and WHO reveal that the COVID-19 pandemic has resulted in major disruptions to health services that threaten to undo decades of hard-won progress.<br>\n&ldquo;The global community has come too far towards eliminating preventable child deaths to allow the COVID-19 pandemic to stop us in our tracks,&rdquo; said Henrietta Fore, UNICEF Executive Director. &ldquo;When children are denied access to health services because the system is overrun, and when women are afraid to give birth at the hospital for fear of infection, they, too, may become casualties of COVID-19. Without urgent investments to re-start disrupted health systems and services, millions of children under five, especially newborns, could die.&rdquo;<br>\nOver the past 30 years, health services to prevent or treat causes of child death such as preterm, low birthweight, complications during birth, neonatal sepsis, pneumonia, diarrhea and malaria, as well as vaccination, have played a large role in saving millions of lives.<br>\nNow countries worldwide are experiencing disruptions in child and maternal health services, such as health checkups, vaccinations and prenatal and post-natal care, due to resource constraints and a general uneasiness with using health services due to a fear of getting COVID-19.<br>\nA UNICEF survey conducted over the summer across 77 countries found that almost 68 per cent of countries reported at least some disruption in health checks for children and immunization services. In addition, 63 per cent of countries reported disruptions in antenatal checkups and 59 per cent in post-natal care.<br>\nA recent WHO survey based on responses from 105 countries revealed that 52 per cent of countries reported disruptions in health services for sick children and 51 per cent in services for management of malnutrition.<br>\nHealth interventions such as these are critical for stopping preventable newborn and child deaths. For example, women who receive care by professional midwives trained according  to internationals standards are 16 per cent less likely to lose their baby and 24 per cent less likely to experience pre-term birth, according to WHO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.who.int\/news-room\/detail\/09-09-2020-covid-19-could-reverse-decades-of-progress-toward-eliminating-preventable-child-deaths-agencies-warn\">World Health Organization<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mediziner: Feststellung einer nationalen epidemischen Lage nicht aufheben<\/strong><br>\nMediziner wenden sich gegen eine vorzeitige Aufhebung der vom Bundestag festgestellten epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Anl&auml;sslich einer Anh&ouml;rung des Gesundheitsausschusses unter Vorsitz von Harald Weinberg (Die Linke) am Mittwoch, 9. September 2020, zu einem Gesetzentwurf (19\/20042) und einem Antrag (19\/20046) sowie einem Antrag von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen (19\/20565) argumentierten die Verbandsvertreter, die Infektionszahlen seien zuletzt wieder gestiegen und rechtfertigten den Ausnahmezustand. Juristen gaben allerdings zu bedenken, dass die mit dem Feststellungsbeschluss einhergehenden Befugnisse f&uuml;r das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verfassungsrechtlich bedenklich seien. Die Experten &auml;u&szlig;erten sich in schriftlichen Stellungnahmen. (&hellip;)<br>\nNach Ansicht der Bundes&auml;rztekammer (B&Auml;K) besteht die epidemische Lage fort, sodass die bereits getroffenen Ma&szlig;nahmen erhalten und gegebenenfalls neue Ma&szlig;nahmen getroffen werden m&uuml;ssten. Es sei nicht zielf&uuml;hrend, die Feststellung aufzuheben und gesetzlich zu regeln, welche Ma&szlig;nahmen dennoch fortbestehen sollten. Stattdessen sollten die einzelnen Ma&szlig;nahmen fortlaufend &uuml;berpr&uuml;ft und eventuell angepasst werden. (&hellip;)<br>\nAuch die Gesellschaft f&uuml;r Virologie (GfV) will keine Entwarnung geben. Es bestehe immer noch eine gro&szlig;e Gef&auml;hrdung, zumal sich das Virus zunehmend in der Fl&auml;che verbreite. Wahrscheinlich n&auml;hmen die Fallzahlen mit der k&auml;lteren Jahreszeit zu. Eine &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems sei nach wie vor nicht ausgeschlossen. Auch die Laborkapazit&auml;ten und der &Ouml;ffentliche Gesundheitsdienst (&Ouml;GD) k&ouml;nnten schnell an ihre Kapazit&auml;tsgrenzen kommen.<br>\nDie Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) erkl&auml;rte, eine Aufhebung der epidemischen Lage w&auml;re verfr&uuml;ht. Eine R&uuml;ckkehr zur Normalsituation in den Kliniken sei noch nicht m&ouml;glich. Die zuletzt wieder steigenden Neuinfektionen g&auml;ben Anlass zur Sorge, zumal nun bald die Grippesaison beginne. Die pandemische Lage k&ouml;nne sich jederzeit schnell &auml;ndern, in dem Fall sollte das BMG die M&ouml;glichkeit haben, rasch die n&ouml;tigen Entscheidungen in Form von Verordnungen und Anordnungen zu treffen. (&hellip;)<br>\nDer Rechtsexperte Prof. Dr. Thorsten Kingreen von der Universit&auml;t Regensburg r&auml;umte ein, die zuletzt wieder steigenden Fallzahlen seien besorgniserregend, gleichwohl k&ouml;nne von einer systemischen Gefahr nicht mehr gesprochen werden. Die Feststellung der epidemischen Notlage l&ouml;se zudem ein verfassungsrechtlich hochgradig problematisches Ausnahmerecht aus. Die Erm&auml;chtigung des BMG, in Rechtsverordnungen Ausnahmen und Abweichungen von nicht n&auml;her eingegrenzten Parlamentsgesetzen vorzusehen, sei verfassungswidrig, erkl&auml;rte Kingreen.<br>\nDie Blankovollmacht umfasse weit mehr als 1.000 Vorschriften, gab der Rechtsexperte zu bedenken. Die Verlagerung von Entscheidungsbefugnissen auf eine gesetzlich nicht angeleitete Exekutive schw&auml;che vor allem die Opposition, die so von der Krisengesetzgebung ausgeschlossen werde. Es werde der fatale Eindruck eines Ausnahmezustandes erzeugt, der nicht in den &uuml;blichen, von der Verfassung vorgegebenen Formen und Verfahren bew&auml;ltigt werden k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2020\/kw37-pa-gesundheit-corona-709474\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Gestiegene Zahl von &ldquo;Neuinfektionen&rdquo;? Da scheinen einige in eine selbst gelegte Falle hinein zu laufen. Selbst der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42606\">Pharmalobbyist<\/a> im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit hatte einr&auml;umen m&uuml;ssen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62220#h01\">Spahn &ndash; Durch zu viele Tests mehr falsch-positive F&auml;lle als Echte<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Angaben der GfV erscheinen fragw&uuml;rdig. Das RKI scheint hinsichtlich Coronaviren das Gegenteil zu <a href=\"https:\/\/influenza.rki.de\/Wochenberichte\/2019_2020\/2020-36.pdf\">best&auml;tigen<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Seit der 40. KW 2019 wurdendamit bisher 4.132 Sentinelproben auf SARS-CoV-2 untersucht. Insgesamt wurde in 13 (0,3 %) Proben SARS-CoV-2 nachgewiesen. Alle SARS-CoV-2-Nachweise erfolgten im Zeitraum zwischen der 10. bis 15. KW 2020. Seit der 16.KW 2020 wurde kein SARS-CoV-2 im Sentinel detektiert. (&hellip;)<\/p>\n<p>Bereits seit der 26. KW wurden ausschlie&szlig;lich Rhinoviren nachgewiesen, die damit auch mit hoher Wahrscheinlichkeit f&uuml;r die ARE-Aktivit&auml;t in den letzten Wochen verantwortlich sind (&hellip;).&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64554\">Covid-19 &ndash; ein europaweiter Zahlenvergleich zeigt, wie unbegr&uuml;ndet und manipulativ der derzeitige Alarmismus ist<\/a>. Daraus ein Zitat:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Es ist an der Zeit, Covid-19 endlich nicht mehr auf der Grundlage von gesch&uuml;rten &Auml;ngsten und Emotionen, sondern auf der Grundlage harter und alles andere als besorgniserregender Zahlen und Fakten zu f&uuml;hren.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Steuerzahler werden Risiken durch Corona-Impfstoffe teilweise &uuml;bernehmen &ndash; Br&uuml;ssel antwortet Sputnik<\/strong><br>\nWegen der Erkrankung eines Probanden hat der EU-Hoffnungstr&auml;ger AstraZeneca die Tests und damit die Entwicklung seines Corona-Impfstoffs einstellen m&uuml;ssen. Bei den wachsenden Sorgen um die m&ouml;glichen Impfsch&auml;den wei&szlig; ein Sprecher der EU-Kommission die Menschen zu beschwichtigen &ndash; zu Recht? (&hellip;)<br>\nDer Gesundheitssprecher der EU-Kommission, Darragh Cassidy, best&auml;tigte gegen&uuml;ber Sputnik, dass die Vorabkaufvertr&auml;ge aufgrund der hohen Risiken der Hersteller tats&auml;chlich vorsehen, dass die Mitgliedstaaten den Hersteller f&uuml;r bestimmte Verbindlichkeiten entsch&auml;digen w&uuml;rden. Die Haftung verbleibe aber weiterhin bei den Unternehmen, f&uuml;gte Cassidy hinzu.<br>\nDerzeit k&ouml;nne die EU-Kommission die spezifischen Preise pro Dosis nicht angeben. Insgesamt finanziert Br&uuml;ssel aber die Impfstoffe mit 2,7 Milliarden Euro durch ein Soforthilfeinstrument. Damit wird laut dem EU-Sprecher ein erheblicher Teil der Gesamtkosten f&uuml;r die Impfstoffe finanziert.<br>\n&bdquo;Schlie&szlig;lich m&uuml;ssen die Impfstoffhersteller im Kampf gegen die Zeit den Impfstoff viel schneller als unter normalen Umst&auml;nden herstellen. Wir sprechen hier von 12 bis 18 Monaten anstelle von einem Jahrzehnt oder mehr&ldquo;, erkl&auml;rt Cassidy dabei.<br>\nWeiter beteuerte Cassidy Sputnik, dass die EU und die Mitgliedstaaten &bdquo;alle erforderlichen Ma&szlig;nahmen zum Schutz der B&uuml;rger ergreifen&ldquo;. Man lasse etwa vor der Zulassung eines Impfstoffs eine strenge Sicherheitsbewertung durchf&uuml;hren, und die Rechte der B&uuml;rger seien &bdquo;weiterhin so stark wie heute&ldquo;. Um welche Rechte es genau geht, gab Cassidy nicht bekannt.<br>\nEs hei&szlig;t jedoch: &bdquo;Die Mitgliedstaaten sind bereit, bestimmte Risiken des Unternehmens finanziell zu decken, um sicherzustellen, dass den EU-B&uuml;rgern tats&auml;chlich Impfstoffe zum Schutz der &ouml;ffentlichen Gesundheit zur Verf&uuml;gung stehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20200910327912234-corona-impfstoffe-risiken\/\">Sputnik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Also auch beim Impfhaftung-Thema folgt die EU &ndash; und auch Deutschland &ndash; den herrschenden Gegebenheiten in den USA. Und es entspricht insbesondere den fr&uuml;hen Empfehlungen (vom 18.03.2020) des Regierungsberaters Drosten, der u.a. so <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/16-Coronavirus-Update-Wir-brauchen-Abkuerzungen-bei-der-Impfstoffzulassung,podcastcoronavirus140.html\">zitiert<\/a> worden ist:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Und f&uuml;r mich, mein pers&ouml;nlicher Schluss ist wirklich, wenn wir das Ganze schaffen wollen als Gesellschaft, in einer Art, dass wir wirklich nicht eine erh&ouml;hte Todesrate akzeptieren wollen in der &auml;lteren Bev&ouml;lkerung, dann m&uuml;ssen wir wahrscheinlich regulative Dinge au&szlig;er Kraft setzen, was Impfstoffe angeht. Und schauen, wo k&ouml;nnen wir einen Impfstoff herbeizaubern, der schon relativ weit entwickelt ist, der vielleicht auch schon mal klinisch ausprobiert wurde? Also klinisch ausprobiert wurde f&uuml;r dieses neue Virus noch keiner, aber f&uuml;r das alte SARS-Virus wurden schon Impfstoffe ausprobiert. Da m&uuml;sste man jetzt mal gucken, was gibt es eigentlich? Was liegen von damals eigentlich f&uuml;r Daten vor? Und dann muss man &uuml;berlegen, wie man es hinbekommen kann, vielleicht regulative Prozesse in dieser Ausnahmesituation f&uuml;r eine Spezialgruppe in der Bev&ouml;lkerung zu erleichtern. (&hellip;)<\/p>\n<p>Und f&uuml;r so ein Risiko m&uuml;sste dann auch der Staat haften.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Microsoft an Schulen: Offene Fragen beim Datenschutz in Baden-W&uuml;rttemberg<\/strong><br>\nDas Kultusministerium im L&auml;ndle gibt das Ziel einer datenschutzkonformen L&ouml;sung f&uuml;r die digitale Bildungsplattform mit Office 365 noch nicht verloren.<br>\nEin Gespr&auml;ch zwischen dem baden-w&uuml;rttembergischen Kultusministerium und dem Landesdatenschutzbeauftragten Stefan Brink mit Microsoft und weiteren Beteiligten an der geplanten digitalen Bildungsplattform hat zun&auml;chst keinen Durchbruch bez&uuml;glich des Einsatzes konkreter Softwareprodukte gebracht.<br>\nEs gebe noch &ldquo;offene datenschutzrechtliche Fragen&rdquo;, r&auml;umte eine Sprecherin von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) gegen&uuml;ber heise online ein. Diese sowie zwischenzeitlich durch das Ressort erarbeitete technische und organisatorische Ma&szlig;nahmen seien &ldquo;Inhalt des genannten Dialogs und somit Gegenstand des bestehenden Abstimmungs- und Entscheidungsprozesses&rdquo;.<br>\nMan halte prinzipiell aber an dem Ziel fest, &ldquo;eine datenschutzkonforme L&ouml;sung auf Basis von Microsoft Office 365 einzuf&uuml;hren&rdquo;. In Baden-W&uuml;rttemberg soll bis 2021 f&uuml;r rund 24 Millionen Euro eine Lehr- und Lernumgebung im Internet entstehen. Zumindest f&uuml;r &ldquo;einzelne Bausteine&rdquo; hat Eisenmann daf&uuml;r Microsoft-Produkte vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Microsoft-an-Schulen-Offene-Fragen-beim-Datenschutz-in-Baden-Wuerttemberg-4889715.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Donald Trump hat die wei&szlig;e Flagge geschwenkt&ldquo; -Reaktionen zu Woodward- Enth&uuml;llungen<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Trump soll in der Corona-Krise gelogen und auf Zeit gespielt haben, das behauptet Enth&uuml;llungs-Journalist Bob Woodward. Die Reaktionen darauf fallen heftig aus.\n<ul>\n<li>Bob Woodward: Pr&auml;sident Donald Trump lie&szlig; die Bev&ouml;lkerung der USA wochenlang im Unklaren &uuml;ber die Ernsthaftigkeit der Corona-Pandemie<\/li>\n<li>Joe Biden und Nancy Pelosi bezichtigen Donald Trump der L&uuml;ge und werfen vor, zahllose Todesf&auml;lle in Kauf genommen zu haben<\/li>\n<li>Der Gouverneur von New Jersey h&auml;tte den Staat deutlich fr&uuml;her geschlossen, w&auml;re Donald Trump ehrlich gewesen (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der demokratische Pr&auml;sidentschaftskandidat Joe Biden beschuldigt Trump, die Ausma&szlig;e der Pandemie im Fr&uuml;hjahr bewusst heruntergespielt und die Bev&ouml;lkerung der USA wissentlich angelogen zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/trump-woodward-corona-enthuellungen-biden-pelosi-cohen-murphy-90041093.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Als Leser w&auml;re es sch&ouml;n und wichtig zu erfahren, wann denn eigentlich die Gespr&auml;che zwischen US-Pr&auml;sident Trump und Journalist Woodward stattgefunden haben &ndash; angedeutet wird der Fr&uuml;hling. Und wie war die Situation und politische Einsch&auml;tzung hierzulande? Bitte lesen Sie dazu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60422\">&bdquo;Blo&szlig; keine Panik!&ldquo; &ndash; die Medien und ihre fr&uuml;he Corona-Berichterstattung<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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