{"id":64652,"date":"2020-09-13T09:00:21","date_gmt":"2020-09-13T07:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652"},"modified":"2020-09-11T10:40:29","modified_gmt":"2020-09-11T08:40:29","slug":"hinweise-der-woche-176","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652#h01\">Londoner Gericht: Assange soll schweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652#h02\">Nawalny<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652#h03\">Die Sorgen der Transatlantiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652#h04\">Europas Schild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652#h05\">Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652#h06\">Scholz verspricht im Warburg-Skandal &ldquo;volle Transparenz&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652#h07\">So &uuml;berwacht Amazon seine Besch&auml;ftigten in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652#h08\">Der Mythos vom &bdquo;Aufstieg durch Bildung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652#h09\">Studie zu Politik-Talkshows &ndash; Immer wieder sonntags<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652#h10\">Wissen, dass eine andere Welt m&ouml;glich ist<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Londoner Gericht: Assange soll schweigen<\/strong><br>\nDer Prozess um den Journalisten Julian Assange wird nun fortgesetzt. Seit Monaten hatte Assange keine M&ouml;glichkeit, seine Anw&auml;lte zu sprechen. Sowohl Prozessbeobachtung als auch Berichterstattung werden erschwert. Ein Professor spricht vom &ldquo;Krieg gegen den Journalismus&rdquo;.<br>\nZum ersten Mal seit einem halben Jahr konnte Julian Assange bei der Wiederaufnahme des Verfahrens nach der &ldquo;Corona-Pause&rdquo; erstmals wieder mit seinen Anw&auml;lten sprechen, so berichtet seine Verlobte Stella Morris. Vor Gericht wurde es Assange von der Richterin untersagt, sich pers&ouml;nlich zu &auml;u&szlig;ern, Julian Assange d&uuml;rfe lediglich seine Anw&auml;lte f&uuml;r sich sprechen lassen. Um R&uuml;cksprache mit seinen Verteidigern halten zu k&ouml;nnen, muss das Verfahren jedes Mal pausiert werden. Eine vonseiten der Verteidigung beantragte Vertagung der Verhandlung, um sich auf die mittlerweile ge&auml;nderte und erweiterte Anklage vorzubereiten, wurde abgelehnt.<br>\nAuch die deutsche Bundestagsabgeordnete Heike H&auml;nsel von der Linksfraktion war als Beobachterin und Berichterstatterin vor Ort, um sich selbst ein Bild zu machen und dar&uuml;ber zu berichten. Sie fordert nun nochmals von der Bundesregierung, dem politischen Gefangenen Assange Asyl zu gew&auml;hren und ihn beispielsweise in der Berliner Charit&eacute; auch medizinisch zu versorgen&amp;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/106451-gerichtsprozess-assange-soll-schweigen\/\">RT<\/a>\n<p><strong>dazu: Julian Assange hat nur seinen Job gemacht<\/strong><br>\nIn London wird gerade vor Gericht verhandelt, ob Julian Assange an die USA ausgeliefert werden kann. Das Verfahren ist ein Angriff auf die Pressefreiheit. Ein Kommentar.<br>\n(&hellip;) Ihm wird als zentraler Punkt vorgeworfen, er solle Chelsea Manning als Quelle technisch unterst&uuml;tzt haben, ihr Daten auf einem sicheren Wege zu transferieren, und er soll sie motiviert haben, weiteres Material zu organisieren. Dazu kommen noch Vorw&uuml;rfe, die Ver&ouml;ffentlichungen durch Wikileaks h&auml;tten Menschenleben gef&auml;hrdet.<br>\nAuch wenn die Anklage diesen Weg geht und ihn als Hacker und nicht als Journalisten anklagt, ist das ein Angriff auf die Pressefreiheit. Denn Wikileaks war bei den Ver&ouml;ffentlichungen ganz klar in ein journalistisches &Ouml;kosystem eingebunden. Und die konstruierten Vorw&uuml;rfe k&ouml;nnten auch gegen uns angewendet werden: Auch wir geben (nicht nur) unseren potentiellen Quellen Tipps und Tricks zur digitalen Selbstverteidigung und empfehlen Tools und Wege, die eigenen Datenspuren zu minimieren oder zu verstecken sowie Verschl&uuml;sselungswerkzeuge zu nutzen. Ist das auch schon eine &bdquo;technische Unterst&uuml;tzung&ldquo;?<br>\nJulian Assange drohen bis zu 175 Jahre Haft, wenn man alle Anklagepunkte zusammenaddiert. Das bisherige Agieren der US-Regierung l&auml;sst gro&szlig;e Zweifel aufkommen, dass er in den USA mit einem fairen Prozess rechnen kann. Durch die Ver&ouml;ffentlichungen wurden die USA diplomatisch blamiert und Kriegsverbrechen offengelegt &ndash; das wird keinem Journalisten verziehen. Daher ist die Jagd auf Assange auch als Zeichen an andere Journalist:innen zu verstehen, dass man sich nicht mit den USA anlegen sollte, auch wenn man Kriegsverbrechen dokumentiert.<br>\n(&hellip;) Wir dr&uuml;cken die Daumen, dass er in einem fairen Prozess seine Unschuld beweisen kann. Aber viel Hoffnung auf diesen fairen Prozess haben wir nicht. Kritischer und investigativer Journalismus darf kein Verbrechen sein.<br>\nIm Vorfeld der Hauptverhandlung hat die ARD eine aktuelle Wikileaks-Dokumentation ver&ouml;ffentlicht: Wikileaks &ndash; Die USA gegen Julian Assange.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/videos\/wikileaks-die-usa-gegen-julian-assange-video-102.html\">Verbrecher oder Revolution&auml;r?<\/a> Die Doku beleuchtet den Aufstieg und Fall von Julian Assange &ndash; vom gefeierten Publizisten zum als Spion und Vergewaltiger verschrienen Sonderling. Es entsteht ein differenziertes Bild von Assange und Wikileaks.<br>\nAm Wochenende diskutierten Noam Chomsky, Alice Walker und Daniel Ellsberg &uuml;ber die Vorw&uuml;rfe und die Anklage. Davon gibt es <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZiPXFeL3KQU\">ein Video<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2020-09-08\/julian-assange-hat-nur-seinen-job-gemacht\/\">justice now<\/a><\/p>\n<p><strong>und: NGOs Zugang zu Assange-Anh&ouml;rung garantieren<\/strong><br>\nVor der Fortsetzung des Auslieferungsverfahrens von Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange in London erneuert Reporter ohne Grenzen (RSF) seine Forderung an Gro&szlig;britannien, Assange umgehend freizulassen. RSF fordert zudem das Gericht auf, unabh&auml;ngigen Beobachterinnen und Beobachtern Zugang zum Gerichtssaal zu garantieren und so ein transparentes Verfahren zu gew&auml;hrleisten. Bislang sind bei den am kommenden Montag (07.09.) am Zentralen Strafgerichtshof in London beginnenden Anh&ouml;rungen keine Pl&auml;tze f&uuml;r Vertreterinnen und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) vorgesehen. RSF wird sich dennoch um einen Platz bem&uuml;hen. Vor Beginn der Anh&ouml;rungen wird RSF zudem eine Petition an die britische Regierung &uuml;bergeben, in der mehr als 80.000 Unterzeichnende die Nichtauslieferung Assanges an die USA fordern.<br>\n&bdquo;Wir halten an unseren Forderungen fest: Julian Assange muss sofort freigelassen werden, die USA m&uuml;ssen die Anklage gegen ihn fallenlassen und Gro&szlig;britannien darf ihn nicht an die USA ausliefern. Die US-Regierung und die britische Regierung m&uuml;ssen sich zur Pressefreiheit bekennen und endlich die politisch motivierte juristische Verfolgung von Julian Assange beenden&ldquo;, sagte RSF-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Christian Mihr, der ab Montag in London vor Ort sein wird. &bdquo;Wir sind der festen &Uuml;berzeugung, dass die Anklage gegen Assange und seine andauernde Inhaftierung mit seinen Enth&uuml;llungen zusammenh&auml;ngen, die von gro&szlig;em &ouml;ffentlichem Interesse waren. Die juristische Verfolgung von Julian Assange kann deshalb zu einem gef&auml;hrlichen Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r die Wahrung der Pressefreiheit und den Schutz journalistischer Quellen weltweit werden.&ldquo;<br>\nMihr weiter: &bdquo;Wir haben schon in vielen Staaten, die gro&szlig;e Probleme mit der Rechtsstaatlichkeit haben, Prozesse beobachtet, aber so schwierig wie bei diesem Verfahren war es selten, als unabh&auml;ngiger Beobachter Zugang zum Gerichtssaal zu bekommen. Bei einem Fall von so gro&szlig;em &ouml;ffentlichen Interesse und so immenser internationaler Bedeutung ist es unerl&auml;sslich, dass NGOs wie auch Medienvertreterinnen und Medienvertreter das Verfahren ungehindert mitverfolgen k&ouml;nnen&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reporter-ohne-grenzen.de\/pressemitteilungen\/meldung\/beobachtern-zugang-zu-assange-anhoerung-garantieren\">Reporter ohne Grenzen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nawalny<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nebelkerzen auf allen Seiten<\/strong><br>\nOffenbar hat Deutschland weder der OPCW noch Russland Informationen weitergegeben. Nowitschok bleibt vorerst ein vernebelter Begriff im politischen R&auml;nkespiel<br>\nDas Verteidigungsministerium will die Analyse der Nawalny-Proben und der Funde auf der omin&ouml;sen Flasche an die OPCE weitergegeben haben, berichtete die tagesschau am Mittwoch. Das sagte Martina Fitz, die Sprecherin des Ministeriums. Man sehe aber keine Gr&uuml;nde, diese Informationen auch direkt an die russische Regierung weiterzuleiten. Au&szlig;enminister Maas sagte gestern bei Maybrit Illner, man werde alle notwendigen Informationen an die OPCW &uuml;bermitteln oder habe dies getan. Dies blieb auch hier offen.<br>\nGegen&uuml;ber Ria Novosti erkl&auml;rte der Bundeswehrsprecher Christoph Czwielung: &ldquo;Wir haben ja in unserem Labor lediglich den Nachweis gef&uuml;hrt. Die Ergebnisse dieses Nachweises liegen beim Ausw&auml;rtigen Amt und wurden von dort aus an die OPCW weitergeleitet. Was sie im Einzelnen weitergeleitet haben, das kann ich Ihnen nicht beantworten.&rdquo;<br>\nAlexander Shulgin, russischer Botschafter an der OPCW, erkl&auml;rte, Russland sei bereit in der OPCW &uuml;ber den Fall Nawalny zu sprechen. Der Tass sagte er gestern, er habe nachgeforscht und gesehen, dass die Behauptung falsch sei: &ldquo;Deutschland hat nichts an das Technische Sekretariat der OPCW gesandt, weder gestern noch heute Morgen.&rdquo; Er forderte von Deutschland eine Erkl&auml;rung dazu.<br>\nAm sp&auml;teren Nachmittag erkl&auml;rte er im russischen Fernsehen, dass die OPCW die Ergebnisse noch immer nicht erhalten habe.: &ldquo;Vielleicht ist das eine Frage der Zeit. Wenn sie (die deutschen Beh&ouml;rden) das versprochen haben, werden sie die Daten &uuml;bergeben.&rdquo; Er wisse aber nicht, welche Daten die Deutschen der OPCW &uuml;bergeben wollen. Er kritisierte &uuml;berdies die Unwilligkeit der deutschen Regierung, nicht auf das Rechtshilfegesuch der russischen Generalstaatsanwaltschaft vom 27. August geantwortet zu haben. Der deutsche Au&szlig;enminister Maas hatte zwar beteuert, dass man diesem zugestimmt habe, aber offensichtlich wird der Informationsaustausch blockiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nawalny-Nebelkerzen-auf-allen-Seiten-4891385.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Nawalny-Nachrichten: Merkel erwirkt Denkverbot<\/strong><br>\nEs ist unglaublich, was die deutsche Politelite und der ihr h&ouml;rige Medien-Mainstream der &Ouml;ffentlichkeit mit der Nawalny-Nummer zugemutet haben. Selbst nach einer Woche lebt die Story immer noch: Der b&ouml;se Wladimir Putin und seine Geheimdienstkiller haben den &bdquo;f&uuml;hrenden russischen Oppositionspolitiker&ldquo; Alexei Nawalny im Gulag-Sibirien erst mal mit Nowitschok abgef&uuml;llt. Dann wollten sie das vertuschen und haben so getan, als wollten sie sein Leben retten. Und dann haben sie ihn samt Familie und Propagandamannschaft nach Deutschland ausfliegen lassen, damit dort die gemeine Vergiftung von der Bundeswehr nachgewiesen werden kann. (2, 3) Schmerz, lass nach!<br>\nSolchen Schmarren servierte ARD-Tagesthemen-Moderatorin Caren Miosga am 2. September in vollem Ernst. (4) Liebhabern der Realsatire sei dieser Tiefpunkt des bundesdeutschen Nachrichtenjournalismus&acute; zur Betrachtung anempfohlen; die komprimierte Ansammlung von Verst&ouml;&szlig;en gegen zentrale Bestimmungen des Rundfunkstaatsvertrags (5) ist in der ARD-Mediathek abrufbar. (&hellip;)<br>\nEs geht der ARD-aktuell nicht um unparteiische, sachgerechte, umfassende Information &uuml;ber Russland und diesbez&uuml;gliche geopolitische Zusammenh&auml;nge; bitte machen Sie sich selbst ein Bild anhand der von uns hier betrachteten Sendung.<br>\nWir jedenfalls konstatieren: Die Nachrichten-Zentralredaktion des Ersten Deutschen Fernsehens vermittelt bei vollem Bewusstsein der Problematik schiere antirussische Propaganda. Sie erzeugt gezielt Ablehnung und Hass, sie malt Feindbilder von einem Land, das schon einmal Opfer deutscher Machtfantasien war und mit 26 Millionen Toten f&uuml;r die Befreiung von unserer Obsession bezahlte. Diese Machtfantasien werden heute nur anders serviert, sind aber auf identische Ziele ausgerichtet. Neu, beinahe humoristisch, ist dabei der Dilettantismus, mit dem unsere hochdotierten Qualit&auml;tsjournalisten vorgehen. (&hellip;)<br>\nAischylos, griechischer Sch&ouml;pfer der klassischen Trag&ouml;die, erkannte schon vor 2 500 Jahren: &bdquo;Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer&ldquo;. Nach tausendfacher Erfahrung wei&szlig; man heute, dass die von Politikern vorgebrachte L&uuml;ge erst nach ihrer Verbreitung durch Journalisten wirklich kriegswirksam wird. Der Bombenkrieg gegen Afghanistan begann 2001 mit der L&uuml;ge, dort s&auml;&szlig;en die Verantwortlichen f&uuml;r den Anschlag auf die Zwillingst&uuml;rme in New York. Die M&auml;r, Saddam Hussein besitze heimliche Massenvernichtungswaffen, diente anno 2003 zur Begr&uuml;ndung des Dritten Irakkriegs. Die Kriege gegen Libyen 2010 und gegen Syrien 2011 wurden mit L&uuml;gen &uuml;ber die angeblich &bdquo;m&ouml;rderischen Regimes&ldquo; der Pr&auml;sidenten Muammar Gaddafi und Baschir Assad losgetreten. Haben unsere Qualit&auml;tsjournalisten jemals sichtbare Erkenntnisse aus der &uuml;blen Historie gewonnen und Konsequenzen aus dem b&ouml;sartigen Geschw&auml;tz der Politiker gezogen?<br>\nNicht die Bohne. Tendenzfreie, professionell recherchierte und friedensf&ouml;rderliche Nachrichten sind bei Tagesschau und Tagesthemen so selten wie dicke Brieftr&auml;ger bei der Post.<br>\nWir erlauben uns ein Postskriptum<br>\nEinen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel, Au&szlig;enminister Maas, Kriegsministerin Kramp-Karrenbauer und die gesamte Stahlhelm-Fraktion von CDU und Gr&uuml;nen im Deutschen Bundestag:<br>\nSehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Damen und Herren Volksvertreter mit und ohne Ministeramt,<br>\nAm 3. Januar dieses Jahres befahl US-Pr&auml;sident Donald Trump, den iranischen General Kassem Soleimani zu ermorden. Er lie&szlig; sich live unterrichten, als eine Drohne MQ-9-Reaper auf dem Flughafen Bagdad die Wagenkolonne des Iraners mit Raketen beschoss. Au&szlig;er Soleimani wurden zehn weitere Menschen zerfetzt, darunter ein Flughafenarbeiter. Die Aktion wurde &uuml;ber die US-Relaisstation in Ramstein\/Pfalz gesteuert und Deutschland zum Mordkomplizen gemacht. Haben Sie von Trump und der US-Administration eine Erkl&auml;rung verlangt? Haben Sie den deutschen Generalbundesanwalt angewiesen, ein Ermittlungsverfahren gegen den Massenm&ouml;rder im Wei&szlig;en Haus in Washington einzuleiten? Nein?<br>\ngez. Friedhelm Klinkhammer, Volker Br&auml;utigam<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2020\/09\/08\/nawalny-nachrichten-merkel-erwirkt-denkverbot\/\">St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien e.V.<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie im Affekt<\/strong><br>\nAnstandslos wird Wladimir Putin von vielen deutschen Politikern die Verantwortung f&uuml;r den &ldquo;Fall Nawalny&rdquo; angelastet. Ob es klare Beweise gibt, erscheint zweitrangig<br>\nDas ist die sp&auml;te DDR, wie sie leibt und lebt, verk&ouml;rpert durch gr&uuml;nes F&uuml;hrungspersonal wie Katrin G&ouml;ring-Eckardt, J&uuml;rgen Trittin und Cem &Ouml;zdemir. Wo Fakten, Argumente und vor allem offene Fragen nicht ins Weltbild passen, werden sie der Ideologie geopfert. Beim &bdquo;Fall Nawalny&ldquo; geschieht das in einer krassen, geradezu fanatischen Weise, dass einem der Atem stockt. Woher diese Melange aus Vorurteil, Ressentiment, Kriminalisierungs- und Verdammungswahn gegen&uuml;ber der russischen Regierung? Sollten diese Leute in Deutschland Regierungsverantwortung &uuml;bernehmen? Besser nicht.<br>\nEs liegt nicht der geringste, schon gar kein stichhaltige Beweis daf&uuml;r vor, dass &bdquo;Putin&ldquo; oder &bdquo;der Kreml&ldquo; den Anschlag auf Nawalny angeordnet und wissentlich geduldet haben. Trotzdem wird unabl&auml;ssig suggeriert, es k&ouml;nne gar nicht anders sein. Dem Pr&auml;sidenten Russlands werden allenthalben viel taktisches Geschick und Voraussicht zuerkannt. Warum sollte er pl&ouml;tzlich &ndash; von allen guten Geistern verlassen &ndash; etwas ausgel&ouml;st haben, wovon selbst f&uuml;r jeden politischen Laien absehbar war, welche Effekte und Affekte die Folge sein w&uuml;rden? Und welche Propagandaschlacht daraufhin entbrennen musste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/wie-im-affekt\">Lutz Herden im Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Axel Bittner:<\/strong> Im Vergleich zu den meisten Mainstreammedien eine erstaunlich objektive Darstellung. Und eine heftige Watschen f&uuml;r das US-h&ouml;rige F&uuml;hrungspersonal der Gr&uuml;nen. Auch Herr Mass wird als das identifiziert was er ist: der absolut kenntnisfreie Chefdiplomat. Das tut gut!<\/em><\/p>\n<p><em>Den Schlusssatz m&ouml;chte ich den Genossen der Linkspartei, die sich f&uuml;r eine Regierungskoalition sch&ouml;n machen wollen, als Gute-Nacht-Lekt&uuml;re empfehlen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sanktionen im Fall Nawalny? Wagenknecht warnt vor &bdquo;Heuchelei&ldquo;<\/strong><br>\nDie fr&uuml;here Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, erkl&auml;rte auf Fragen unserer Redaktion, wer mit Verweis auf Nawalny ein Aus f&uuml;r die Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 fordere, m&uuml;sse alle anderen Rohstofflieferanten Deutschlands nach den gleichen Kriterien bewerten und auch da Konsequenzen verlangen. &bdquo;Alles andere ist Heuchelei.&ldquo;<br>\nWagenknecht betonte, einen Oppositionspolitiker mit dem Nervengift Nowitschok zu vergiften, sei ein abscheuliches Verbrechen. &bdquo;Aber selbst wenn der Kreml daf&uuml;r verantwortlich sein sollte (wof&uuml;r es bisher keine Belege gibt), ist es auch nicht abscheulicher als Oppositionelle zu k&ouml;pfen oder zu Tode zu peitschen, wie es in Saudi-Arabien, von dem wir &Ouml;l beziehen, g&auml;ngige Praxis ist. Es ist auch nicht abscheulicher als unschuldige Zivilisten mit Drohnen zu zerfetzen, wie es die Vereinigten Staaten, die uns ihr Fracking-Gas liefern, in weit mehr als tausend F&auml;llen getan haben.&ldquo;<br>\nIn Berlin fordern immer mehr Politiker einen Stopp der Bauarbeiten an Nord Stream 2 oder denken offen dar&uuml;ber nach, darunter neben Vertretern der Union und der Gr&uuml;nen auch Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas (SPD). &bdquo;Ich hoffe jedenfalls nicht, dass die Russen uns zwingen, unsere Haltung zu Nord Stream 2 zu &auml;ndern&rdquo;, sagte Maas der &bdquo;Bild am Sonntag&rdquo;. Maas r&auml;umte allerdings auch ein, dass ein Stopp der fast fertig gebauten Pipeline auch deutschen und europ&auml;ischen Firmen schaden w&uuml;rde: &bdquo;Wer das fordert, muss sich der Konsequenzen bewusst sein. An Nord Stream 2 sind mehr als 100 Unternehmen aus zw&ouml;lf europ&auml;ischen L&auml;ndern beteiligt, etwa die H&auml;lfte davon aus Deutschland.&ldquo;<br>\n(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/2117594\/sanktionen-im-fall-nawalny-wagenknecht-warnt-vor-heuchelei\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Typische Zeichen einer Feindbildwahrnehmung&rdquo; &ndash; Hannes Hofbauer zur Nawalny-Medienberichterstattung<\/strong><br>\nHannes Hofbauer, unter anderem Autor des Buches &ldquo;Feindbild Russland&rdquo;, arbeitet seit 1988 zu Osteuropa und ist Leiter des Promedia Verlags in Wien. Bezug nehmend auf den Fall Nawalny &auml;u&szlig;erte er sich nun im Interview mit RT Deutsch zur Russlandberichterstattung deutscher Medien.<br>\n1. Wie bewerten Sie die Berichterstattung der deutschen Medien zum Fall Nawalny?<br>\nDen allermeisten Medienberichten &uuml;ber russische Themen ist gemeinsam, dass sie sich kaum voneinander unterscheiden. Allenfalls auf Kommentarebene finden sich vereinzelt Stimmen, die das seit Jahren &uuml;blich gewordene Russland-Bashing hinterfragen. Das ist beim sogenannten Fall Nawalny nicht anders. (&hellip;)<br>\nJede seri&ouml;se Berichterstattung dar&uuml;ber m&uuml;sste, bevor sie nach weiteren Sanktionen ruft, vor allem zwei Fragen stellen. Zum einen, wie es dazu kommen konnte, dass der im Kreml angeblich meistgehasste Regimekritiker zuerst vergiftet und dann in eine deutsche Spezialklinik ausgeflogen wurde. Was k&ouml;nnte der Kreml, so er hinter dem Attentat steckt, damit bezwecken, Nawalny nicht zu t&ouml;ten und ihn dann deutschen &Auml;rzten zu &uuml;bergeben?<br>\nDie zweite Frage, die in deutschen Medien allzu selten gestellt wird, ist die nach der Person des Alexei Nawalny. Warum gilt ausgerechnet er, der sich mit fremdenfeindlichen &Auml;u&szlig;erungen gegen Menschen aus dem Kaukasus nicht zur&uuml;ckh&auml;lt, der ein russischer Nationalist ist, in Deutschland als Held? Und dann w&auml;re da noch ganz allgemein eine fehlende Selbstkritik deutscher Medien einzufordern, wie es k&uuml;rzlich Oskar Lafontaine getan hat. Wer US-Drohnenkriege in der halben Welt &uuml;ber Logistikzentren in Deutschland f&uuml;hren l&auml;sst, ohne daf&uuml;r auch nur einmal den US-Botschafter einzubestellen, um dagegen zu protestieren, sollte beim Fall Nawalny nicht gleich die ganz gro&szlig;e Sanktionskeule gegen Moskau auspacken.<br>\nWas halten Sie davon, dass in den Medien mit der Causa Nawalny verst&auml;rkt Begriffe wie das &ldquo;russische Regime&rdquo;, das &ldquo;Putin-Regime&rdquo; oder auch das &ldquo;Putin-System&rdquo; gebraucht werden? Und nicht die &ldquo;russische Regierung&rdquo;?<br>\nDas sind typische Zeichen einer Feindbildwahrnehmung. &ldquo;Regierung&rdquo; ist ein neutraler Begriff, damit kann eine gute oder eine schlechte Regierung gemeint sein. Ein politisches &ldquo;Regime&rdquo; hingegen ist eindeutig negativ konnotiert. Wer eine solche Wortwahl w&auml;hlt, will, dass sich die ZuseherInnen und LeserInnen &uuml;ber die Einsch&auml;tzung der jeweiligen Regierung keine eigenen Gedanken mehr machen. Er hat das bereits f&uuml;r sie erledigt, soll hei&szlig;en: Putin ist der B&ouml;sewicht, Schluss und basta. Die Zuordnung &ldquo;Regime&rdquo; soll eine eigenst&auml;ndige Einsch&auml;tzung von vornherein verunm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/106346-interview-mit-buchautor-hannes-hofbauer\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Sorgen der Transatlantiker<\/strong><br>\nCDU\/CSU und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen bem&uuml;hen sich um Sympathiewerbung f&uuml;r die USA.<br>\nBerlin\/Washington (Eigener Bericht) &ndash; Deutsche Transatlantiker starten neue Ma&szlig;nahmen zur Sympathiewerbung f&uuml;r die USA. Der Vorstand der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion fordert, man m&uuml;sse &ldquo;die Br&uuml;cke &uuml;ber den Atlantik wieder st&auml;rken&rdquo;. Dazu sollten ein deutsch-amerikanisches Jugendwerk initiiert sowie ein &ldquo;Tag der deutsch-amerikanischen Freundschaft&rdquo; ausgerufen werden; geeignet sei der 6. Oktober, Gr&uuml;ndungstag der ersten deutschen Siedlung in Nordamerika im Jahr 1683 (&ldquo;Germantown&rdquo;). Die Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) warnt in einer Publikation vor Sch&auml;den in den transatlantischen Beziehungen und beteuert, milieuspezifisch unter Verweis auf &ouml;kologische, feministische und antirassistische Bewegungen in den Vereinigten Staaten: &ldquo;Die USA sind anders, als wir oftmals denken!&rdquo; In derselben Publikation werben f&uuml;hrende Gr&uuml;nen-Au&szlig;enpolitiker f&uuml;r einen engen transatlantischen Schulterschluss in der NATO sowie im Machtkampf gegen China. Hintergrund der PR-Kampagne sind ein schwerer Ansehensverlust der USA in der deutschen Bev&ouml;lkerung sowie Warnungen in den Eliten vor Attacken der Trump-Administration auf zentrale deutsche Interessen.<br>\nDramatischer Ansehensverlust<br>\nUrsache f&uuml;r die neuen Bestrebungen deutscher Transatlantiker, die Sympathiewerbung f&uuml;r die Vereinigten Staaten zu verst&auml;rken, sind nicht nur massive, offenbar stabile Verschiebungen in der Haltung der deutschen Bev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber den USA. Eine im Januar ver&ouml;ffentlichte US-Umfrage etwa ergab, dass seit 2017 lediglich 30 bis 39 Prozent der deutschen Bev&ouml;lkerung ein positives Bild von den Vereinigten Staaten haben; in den Jahren zuvor waren es regelm&auml;&szlig;ig mehr als 50 Prozent gewesen. Zudem gaben nur 13 Prozent an, &ldquo;Vertrauen&rdquo; in die Politik von US-Pr&auml;sident Donald Trump zu haben; 85 Prozent erkl&auml;rten ausdr&uuml;cklich das Gegenteil. Eine im Mai von der Hamburger K&ouml;rber Stiftung publizierte Umfrage wiederum kam zu dem Resultat, der Umgang der Trump-Administration mit der Covid-19-Pandemie habe die Meinung von insgesamt 73 Prozent der Bev&ouml;lkerung bez&uuml;glich der USA klar &ldquo;verschlechtert&rdquo;. Befragt, ob sie enge Beziehungen der Bundesrepublik zu den Vereinigten Staaten oder zu China f&uuml;r wichtiger hielten, sprachen sich 37 Prozent f&uuml;r Washington, 36 Prozent hingegen f&uuml;r Beijing aus. Ein Jahr zuvor hatten noch 50 Prozent enge Beziehungen zu den USA favorisiert und nur 24 Prozent enge Beziehungen zu China. Die Ergebnisse der Untersuchung riefen im Fr&uuml;hjahr gr&ouml;&szlig;ere Aufmerksamkeit hervor&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8375\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europas Schild<\/strong><br>\nNach dem Brand im griechischen Fl&uuml;chtlingslager Moria auf Lesbos spitzt sich die humanit&auml;re Krise an den s&uuml;dlichen EU-Au&szlig;engrenzen weiter zu. Knapp 13.000 Fl&uuml;chtlinge, die zuvor unter desastr&ouml;sen Bedingungen in Moria dahinvegetieren mussten, sind obdachlos; griechische Polizisten verwehrten ihnen gestern den Zugang zu den umliegenden Ortschaften. Ihnen drohen Angriffe durch Inselbewohner, die zuletzt immer h&auml;ufiger Fl&uuml;chtlinge und deren Unterst&uuml;tzer k&ouml;rperlich attackiert haben &ndash; etwa mit Brandanschl&auml;gen auf Einrichtungen von Hilfsorganisationen. Die humanit&auml;re Krise ist ein Resultat der von Berlin gepr&auml;gten EU-Fl&uuml;chtlingsabwehr, die den Betrieb &uuml;berf&uuml;llter Fl&uuml;chtlingslager auf den griechischen &Auml;g&auml;isinseln umfasst. EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen hat Griechenland mit seinem brutalen Vorgehen gegen Fl&uuml;chtlinge lobend Europas &ldquo;Schild&rdquo; genannt. Die Zust&auml;nde auf Lesbos lassen die instrumentelle Rolle der deutsch-europ&auml;ischen Menschenrechts-PR klar hervortreten, die gegen missliebige Staaten in Stellung gebracht, gegen&uuml;ber Wehrlosen aber ignoriert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8376\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Corona<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>COVID-19: Wo ist die Evidenz?<\/strong><br>\nDie Zeiten des exponentiellen Anstiegs der Anzahl der Erkrankten und der Todesf&auml;lle sind im deutschsprachigen Raum seit f&uuml;nf Monaten vorbei. Der momentan zu verzeichnende Anstieg an Test-positiven ohne gleichzeitige Zunahme von Hospitalisierungen, Intensivbehandlungen und Todesf&auml;llen rechtfertigt derzeit keine einschneidenden Ma&szlig;nahmen, die &uuml;ber die &uuml;bliche Hygiene hinausgehen.<br>\nDie mediale Berichterstattung sollte unbedingt die von uns geforderten Kriterien einer evidenzbasierten Risikokommunikation beherzigen und die irref&uuml;hrenden Meldungen von Absolutzahlen ohne Bezugsgr&ouml;&szlig;e beenden.<br>\nStatt ungezielter Massentestungen sollten zum einen gezielte repr&auml;sentative Stichproben aus der Bev&ouml;lkerung gezogen und angemessen berichtet werden, zum anderen die Testungen auf Hochrisikogruppen beschr&auml;nkt werden, um die Vortestwahrscheinlichkeit zu erh&ouml;hen (also Personen mit COVID-typischer Symptomatik und vorangegangener Exposition).<br>\nEs gibt insgesamt noch sehr wenig belastbare Evidenz, weder zu COVID-19 selbst noch zur Effektivit&auml;t der derzeit ergriffenen Ma&szlig;nahmen, aber es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass die trotz weitgehend fehlender Evidenz ergriffenen Ma&szlig;nahmen inzwischen gr&ouml;&szlig;eren Schaden anrichten k&ouml;nnten als das Virus selbst. Jegliche Ma&szlig;nahmen sollten entsprechend wissenschaftlich begleitet werden, um den Nutzen und Schaden bzw. das Verh&auml;ltnis von Nutzen und Schaden zu dokumentieren. Es werden insbesondere randomisierte Studien dringend ben&ouml;tigt um die politischen Entscheidungen angemessen zu st&uuml;tzen.<br>\nMit dieser ausf&uuml;hrlichen Stellungnahme m&ouml;chten wir anregen, mit kritischem Blick aus der Perspektive der evidenzbasierten Medizin den derzeitigen Umgang mit SARS-CoV-2 und der m&ouml;glicherweise resultierenden Erkrankung COVID-19 zu hinterfragen, um daraus Schlussfolgerungen f&uuml;r die Wissenschaft und den Umgang mit dem Virus zu entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ebm-netzwerk.de\/de\/veroeffentlichungen\/pdf\/stn-20200903-covid19-update.pdf\/@@download\">Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es handelt sich hierbei um ein Update des EbM-Netzwerkes vom 04.09.2020. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64431#h02\">Spahn: &ldquo;Wer Gesundheit googelt, soll k&uuml;nftig zuerst bei uns landen.&rdquo;<\/a> mit einer Anmerkung sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63045\">&Uuml;ber die Engstirnigkeit politischer Entscheidungen und ihre Popularit&auml;t. Ein Essay aus Anlass der Entscheidungen zu Corona und Covid19-Entscheidungen und -Debatte sind wie der Offenbarungseid einer beschr&auml;nkten Politik und abnickender Medien<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Corona-Leugner: Etymologie eines Schimpfwortes<\/strong><br>\nErstaunlich: Warum werden Demonstranten nicht als Zeichen einer funktionierenden Demokratie, sondern als Verr&uuml;ckte betrachtet? [&hellip;]<br>\nPolitische Konflikte generieren regelm&auml;ssig Textbausteine, die der Verzerrung der Fakten und Diskreditierung des Gegners dienen. Das Wort &laquo;Corona-Leugner&raquo; bezeichnet keinen wirklichen Sachverhalt, sondern ist ein Schimpfwort. Denn die sogenannten Corona-Leugner leugnen in ihrer grossen Mehrheit nicht, dass es den Virus gibt, sie kritisieren aber die Politik der Regierung. Wenn sie etwas leugnen, dann ist es die Notwendigkeit, auf Covid-19 mit den bekannten einschneidenden Massnahmen zu reagieren.<br>\nSie halten den Virus f&uuml;r harmloser als von den Regierungen und ihren Experten dargestellt und vergleichen die Situation mit &auml;hnlichen Epidemien wie Vogelgrippe (2005), Schweinegrippe (2009), MERS (2012), ZIKA (2016), die jeweils als verheerende Seuchen beschrieben wurden und sich am Ende als weitaus weniger gef&auml;hrlich erwiesen als vorhergesagt.<br>\nKritische Stimmen verweisen auch auf Interessenbindungen, die kaum &ouml;ffentlich wahrgenommen werden. Zum Beispiel die Tatsache, dass einige Task-Force-Experten an Instituten und in Firmen arbeiten, die bei jeder der angeblich katastrophalen Pandemien in der Vergangenheit gutes Geld mit Tests, Medikamenten oder Impfstoffen verdient haben. So z.B. der meistbeachtete Corona-Experte Deutschlands, Christian Drosten, der mit der Berliner Biotech-Firma TIB Molbiol gesch&auml;ftet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesundheit\/Corona-Covid-19-Krise-Demokratie-Demostrationen\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.J.:<\/strong> Der Anfang des Artikels beinhaltet die erste mir bekannte und fundierte Kritik an der skandal&ouml;sen Berichterstattung der Ereignisse vom 29.08.2020 in Berlin durch das &ouml;ffentlich-rechtliche Schweizerfernsehen SRF. Die Berichterstattung auf ARD, ZDF usw. war nicht besser, weshalb die Kritik auch f&uuml;r Deutschland gelten kann. Interessant f&uuml;r den Fernsehzuschauer ist insbesondere auch der Hinweis, das Fragen und Antworten von Live-Interviews in der Regel vor der Sendung zwischen Moderation und Korrespondentin oder Korrespondent abgesprochen werden, von spontaner Berichterstattung also keine Rede sein kann. Auch das eigentliche Thema des Artikels ist klar und schl&uuml;ssig formuliert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>New Normal Gleichschaltung<\/strong><br>\n&ldquo;New Normals&rdquo; oder &ldquo;Corona-Totalitaristen&rdquo; nennt der in Berlin lebende US-Satiriker CJ Hopkins die gro&szlig;e Mehrheit seiner Zeitgenossen, &ldquo;deren ideologisches Programm nichts mehr mit einem aktuellen Virus oder einer aktuellen Gefahr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Gesundheit zu tun hat. Denn es ist jetzt f&uuml;r jeden, der den Verstand noch nicht veloren hat, vollkommen offensichtlich, dass die apokalyptische &ldquo;Coronavirus Pandemie&rdquo; ein Trojanisches Pferd war, ein Mittel die &ldquo;Neue Normalit&auml;t&rdquo; einzuf&uuml;hren&hellip;&rdquo;<br>\nKeine freundlichen Worte und geradezu ketzerisch in Zeiten, wo die Kirche der Angst von allen medialen Kanzeln den unbedingten Pandemismus predigt und keinen Zweifel oder gar Widerspruch duldet. Diese &ldquo;New Normal Gleichschaltung&rdquo; hat Hopkins am Beispiel des j&uuml;ngsten &ldquo;Reichtagssturms&rdquo; aufgezeigt, auf dessen plumpe Inszenierung ich hier ja schon hingewiesen hatte. (&hellip;)<br>\nDa die Alters,- und Pflegeheime auf das neuartige Grippevirus &ldquo;Sars Cov-2&rdquo; nicht rechzeitig reagieren konnten, weil Masken und Desinfektionsmittel Mangelware waren, stammen die allermeisten &ldquo;Corona-Toten&rdquo; aus solchen Einrichtungen und Altersgruppen. Seit Mai aber ist der Spuk vorbei, die Sterblichkeit liegt trotz Covid niedriger als in den Vorjahren ohne Covid und von den 34.000 Intesivbetten in Deutschland sind aktuell ganze 124 von Covid-Patienten belegt. In den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern sieht es &auml;hnlich aus: Tote sind aus den Corona-Statistiken nahezu verschwunden, und das trotz &ldquo;steigender Neuinfektionen&rdquo;.<br>\nDa k&ouml;nnte man glatt auf den Gedanken kommen, dass die Gefahr durch diese &ldquo;Infektionen&rdquo; eher gering ist und die Frage stellen, ob Notstandsverordnungen und Rechtseinschr&auml;nkungen noch angemessen sind. (&hellip;)<br>\nWeil aber kaum noch jemand schwer an Covid erkrankt oder gar stirbt, argumentiert man dort jetzt mit &ldquo;steigenden Fallzahlen&rdquo; &ndash; mit irgendeiner drohenden Gefahr m&uuml;ssen die &ldquo;Zeugen Coronas&rdquo; ja bei der Stange gehalten werden.<br>\nAber auch diese S&auml;ule der Pandemie beginnt zu br&ouml;ckeln, denn nach 6 Monaten hat jetzt auch die New York Times gemerkt, was Corona-Kritiker wie Wolfgang Wodarg schon immer sagten: dass PCR-Tests weder eine Infektion noch eine Krankheit messen, sondern nur die Anwesenheit eines DNA-Schippsels, der von Drosten et.al. dem Sars-Cov2-Virus und Covid 19 zugeordnet wird. (&hellip;)<br>\nNeu an der &ldquo;neuen Normalit&auml;t&rdquo; ist zudem, dass diese 80% Zustimmung offenbar nicht ausreichen, die Hygiene des &ldquo;pathologisierten Totalitarismus&rdquo; (CJ Hopkins) verlangt 100 Prozent. Deshalb muss die Minderheit der Skeptiker, Zweifler und Kritiker noch kleiner gemacht werden als sie ist und &ndash; wenn das bei einer Massendemonstration nicht wirklich geht &ndash; mittels Reichtagssturm-Inszenierung diskreditiert werden.<br>\nSo wird das nichts mit einer Entst&ouml;rung der Kommunikation, die das Geschrei von &ldquo;Merkel-Diktatur!&rdquo; ebenso unterl&auml;&szlig;t wie das von &ldquo;Corona-Leugner!&rdquo; und den Konflikt nicht mehr auf solche unsinnigen Extrempositionen reduziert. Denn dazwischen gibt es eine Menge dringenden Kl&auml;rungsbedarf &ndash; allen voran die Anpassung der Ma&szlig;nahmen an die tats&auml;chliche Gefahrenlage und die Abkehr von multimedialer Panikmache mit willk&uuml;rlichem Zahlenkonfetti. Und eine solche Kl&auml;rung muss bald kommen, denn das dicke Ende der Pandemie steht ja noch an. Nicht in Form einer &ldquo;zweiten Welle&rdquo;, sondern in Form einer echt pandemischen Wirtschaftskrise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.broeckers.com\/2020\/09\/06\/new-normal-gleichschaltung\/\">Mathias Br&ouml;ckers<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Schuld der Schafe<\/strong><br>\nJa: Covid-19 ist eine ernste Krankheit. Niemand m&ouml;chte das kriegen, niemand m&ouml;chte auf einer Intensivstation landen. Niemand m&ouml;chte auf &uuml;berf&uuml;llten Krankenhausfluren ersticken, w&auml;hrend um ihn herum &uuml;berforderte, verzweifelte &Auml;rzte weinend zusammenbrechen. Niemand m&ouml;chte sterben. Auch der 85-J&auml;hrige will nicht sterben, wenn er doch eigentlich 95 werden k&ouml;nnte.<br>\nIch pers&ouml;nlich m&ouml;chte noch nicht mal sieben Tage zu Hause im Bett liegen und mich noch mal so elend f&uuml;hlen m&uuml;ssen wie vor ein paar Jahren, bei einer herk&ouml;mmlichen grippalen Erkrankung.<br>\nAber: Was ich f&uuml;r mich pers&ouml;nlich m&ouml;chte und was ich bez&uuml;glich des Gemeinwohls f&uuml;r vern&uuml;nftig halte, spielt auf zwei verschiedenen B&uuml;hnen. Hier kommt unvermeidlich ein tragisches Element ins Spiel, weil der Konflikt zwischen Privatem und Politischem selten verlustfrei aufzul&ouml;sen ist. Der Staat ist nicht der Hausarzt des B&uuml;rgers. Der Staat muss ertragen k&ouml;nnen, dass Menschen sterben. Der Staat kann nicht um jeden Preis jedes einzelne Leben jedes seiner B&uuml;rger retten. Er darf es nicht. Menschen, die das dennoch verlangen, sind unpolitische, moralistische Extremisten. Sie sind offenbar in der Mehrheit, und sie versuchen gerade, die sogenannte neue Normalit&auml;t zu etablieren.<br>\nDie Minderheit, die noch bei Verstand ist, hat gegenw&auml;rtig wohl eine der wichtigsten Aufgaben in der (sorry, man kann es nicht kleiner sagen) Menschheitsgeschichte: sich gegen allen Mehrheits- und Mediendruck zu weigern, den gegenw&auml;rtigen Zustand jemals als Normalit&auml;t anzuerkennen.<br>\nWerfen wir aus neu-normaler Perspektive einen Blick auf die alte Normalit&auml;t, so m&uuml;ssen wir zugeben: Wir h&auml;tten alle Jahre zuvor schon jeden Todesfall in einem Altenheim z&auml;hlen und in der Tagesschau ver&ouml;ffentlichen k&ouml;nnen, und wir k&ouml;nnten es fortan immer weiter so handhaben. Das hei&szlig;t: wir k&ouml;nnen es eben nicht, denn wir werden feststellen m&uuml;ssen, dass wir so nicht leben k&ouml;nnen. Wir m&uuml;ssen den Skandal des Todes verdr&auml;ngen, und wir m&uuml;ssen uns von den gro&szlig;en Zahlen fernhalten, weil wir sie mit unserer evolution&auml;r gewachsenen emotional-kognitiven Ausstattung nicht ad&auml;quat verarbeiten k&ouml;nnen. Wenn wir jeden Tag alle verstorbenen Deutschen zu einem Leichenberg auft&uuml;rmen und das dann in Sondersendungen und Brennpunkten tr&auml;nenreich zelebrieren, drehen wir durch. Es sterben jeden Tag &ndash; Corona hin oder her &ndash; etwa 2500 Menschen in Deutschland, jeden Tag allein 900 Menschen in deutschen Altenheimen. &hellip;<br>\nIch glaube keine Sekunde lang, dass wir es mit fiesen Machenschaften finsterer M&auml;chte zu tun haben, dass hier Weltherrschaftspl&auml;ne und politische Kalk&uuml;le oder wirtschaftlich-finanzielle Interessen eine nennenswerte Rolle spielen. Ich mein, nat&uuml;rlich will irgendjemand an einem Impfstoff verdienen, der j&auml;hrlich sieben Milliarden Menschen verabreicht werden w&uuml;rde. Nat&uuml;rlich will sich ein CSU-Politiker als Krisenmanager profilieren, um seine Chance aufs Kanzleramt zu verbessern. Nat&uuml;rlich ist eine verunsicherte Bev&ouml;lkerung f&uuml;gsamer und lenkbarer. Aber damit ist nichts erkl&auml;rt. Damit ist nicht erkl&auml;rt, wieso sich die Menschen in Deutschland schon vor allem Regierungshandeln wie eine ver&auml;ngstige Schafsherde verhielten und sogar noch ein krisenl&uuml;sternes Behagen an Solidarit&auml;t und Sauberkeit zur Schau trugen. Wieso sie sich bei jeder Gelegenheit mit hygienischer Herzlichkeit &bdquo;Bitte bleiben Sie gesund!&ldquo; zuriefen. Aber wozu das Pr&auml;teritum? Sie tun es noch immer: Sie tragen Masken (sogar da, wo sie es gar nicht m&uuml;ssten), sie tragen sich in Listen ein, sie tragen ihr Schicksal mit Fassung und Humor, aber sie tragen keinerlei Bedenken, dass all das wom&ouml;glich vollkommen unsinnig sein k&ouml;nnte, dass es fatal und irreversibel zerst&ouml;rerisch sein k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fluegel-und-pranke.de\/die-schuld-der-schafe\/\">Fl&uuml;gel und Pranke<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Forderung, nach dem der Schutz des Lebens absolute Priorit&auml;t staatlichen Handelns sein soll und gegen den sogar jedes Grundrecht jede Bedeutung verliert, obwohl es eine Abw&auml;gbarkeit der verb&uuml;rgten Grundrechte so gar nicht gibt, nicht geben kann, erscheint dabei allein dazu da, Menschen, die den Corona-Ma&szlig;nahmen der Regierung kritisch gegen&uuml;ber stehen moralisch zu desavouieren und der Kritik jede Legitimit&auml;t abzusprechen. Man kann hier noch weitere &Uuml;berlegungen anf&uuml;gen. Der Schutz des Lebens explizit jeden einzelnen B&uuml;rgers ist gerade nicht das bestimmende Moment des staatlichen Handelns. Mit Schutz des Lebens ist im &uuml;bergeordneten Sinn der Schutz des Staatsapparates und mithin die Aufrechterhaltung der herrschenden Verh&auml;ltnisse gemeint. Da bei einer realen und tats&auml;chlich t&ouml;dlichen Epidemie mit m&ouml;glicherweise Millionen Infizierten und Hunderttausenden Toten, das Funktionieren des Staats- und Herrschaftsapparates in Gefahr geraten kann. So ist auch die &uuml;berschie&szlig;ende Reaktion der politischen Elite auf die Corona-Epidemie zu verstehen, die offensichtlich von der Furcht getrieben wurde, die Strukturen zur Aufrechterhaltung der herrschenden Ordnung k&ouml;nnten in ihrer Funktion beeintr&auml;chtigt werden. Der Focus der Betrachtung liegt dabei nicht auf den Einzelnen, sondern auf der gesamten Bev&ouml;lkerung und deren Gesundheitszustand. Dies zeigt aber auch, dass sobald die politischen Eliten von dieser Gefahr ausgehen, der demokratische Rechtsstaat und die Grundrechte keinen Pfifferling mehr wert sind und sich alles dem Schutz des Machtapparates unterordnen muss.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Scholz verspricht im Warburg-Skandal &ldquo;volle Transparenz&rdquo;<\/strong><br>\nIn der Cum-Ex-Aff&auml;re um die Warburg-Bank muss sich der damalige Hamburger B&uuml;rgermeister vielen Fragen stellen. Olaf Scholz k&uuml;ndigt Aufkl&auml;rung an.<br>\n&ldquo;Ich bin f&uuml;r volle Transparenz&rdquo;, sagte Scholz nun. Er habe alle Fragen zu dem Fall beantwortet. &ldquo;Das wird auch weiter so sein.&rdquo; Die Opposition im Bundestag wirft ihm vor, in dem Fall gelogen zu haben, weil er zun&auml;chst nicht alle Treffen mit Olearius offenlegte.<br>\nScholz soll am Mittwochvormittag im Finanzausschuss des Bundestages Rede und Antwort stehen. Am Mittag vertritt er die Bundesregierung in der Regierungsbefragung im Bundestag &ndash; auch dabei d&uuml;rfte die Opposition die Warburg-Aff&auml;re zur Sprache bringen. Am Nachmittag folgt zu dem Thema eine Aktuelle Stunde des Bundestages.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-09\/cum-ex-affaere-olaf-scholz-warburg-bank-hamburg\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da sind wir aber mal gespannt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Cum\/Ex-Gesch&auml;fte eventuell immer noch m&ouml;glich<\/strong><br>\nErstattungen von nicht gezahlter Kapitalertragssteuer durch sogenannte Cum\/Ex- und Cum\/Cum-Gesch&auml;fte sind nach Ansicht mehrerer Wissenschaftler trotz Gesetzes&auml;nderungen und Gerichtsurteilen auch heute noch m&ouml;glich.<br>\nSo erkl&auml;rte Professor Christoph Spengel (Universit&auml;t Mannheim) in einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Finanzausschusses im Bundestag am 9.9.2020, diese Gesch&auml;fte seien seit Jahrzehnten trotz der Umstellung des Kapitalertragsteuerabzugsverfahrens bis heute am Markt durch g&auml;ngige Gestaltungsmodelle anzutreffen. &ldquo;Dem deutschen Staat entgehen j&auml;hrlich Milliarden Euro an Kapitalertragsteuern beziehungsweise Kapitalertragsteuern werden erstattet, obwohl sie nicht vereinnahmt worden sind&rdquo;, erkl&auml;rte Spengel. Er bezeichnete dies als &ldquo;unertr&auml;glichen Zustand&rdquo; und forderte Cum\/Ex- und Cum\/Cum-Gesch&auml;fte endlich zu unterbinden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.haufe.de\/steuern\/rechtsprechung\/cumex-geschaefte-eventuell-immer-noch-moeglich_166_525098.html\">Haufe<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/hib#url=L3ByZXNzZS9oaWIvNzkxMjYwLTc5MTI2MA==&amp;mod=mod454590\">Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>So &uuml;berwacht Amazon seine Besch&auml;ftigten in den USA<\/strong><br>\nAmazon ist schon l&auml;nger bekannt f&uuml;r die harschen Arbeitsbedingungen. Wie umfassend der Handelskonzern seine Besch&auml;ftigten in den USA &uuml;berwacht, schildert ein neuer Bericht des Open Markets Institute. Der Bericht zeichnet das Bild einer praktisch allumfassenden &Uuml;berwachung, die bei den betroffenen Arbeiter:innen zu Stress und Verletzungen am Arbeitsplatz f&uuml;hrt.<br>\nHier eine Liste der schlimmsten Praktiken aus dem Bericht:\n<ul>\n<li>Keine pers&ouml;nlichen Gegenst&auml;nde: Schon beim Betreten des Geb&auml;udes m&uuml;ssen Amazon-Lagerarbeiter:innen alle ihre Sachen inklusive Handy abgeben. Behalten d&uuml;rfen sie nur eine Wasserflasche und Geld in einem klaren Plastikbeutel.<\/li>\n<li>&Uuml;berall Kameras: Amazon &uuml;berwacht Besch&auml;ftigte in der Lagerhalle mit einem Netzwerk an Kameras, die jeden Schritt der Leute aufzeichnen. In der Covid-19-Pandemie nutzt der Konzern die Kameras dazu, um Abstandsregeln durchzusetzen. Sie sind aber auch eine Ausrede daf&uuml;r, um jede Form der Absprache und Organisation der Besch&auml;ftigten (etwa in Gewerkschaften) zu verhindern, hei&szlig;t es in dem Bericht. Dystopisches Detail am Rande: Gro&szlig;e Bildschirme in den Lagerhallen zeigen Aufnahmen von Besch&auml;ftigten, die beim Klauen erwischt worden sind. Damit sollen andere von &auml;hnlichen Taten abgeschreckt werden.<\/li>\n<li>St&auml;ndige Leistungsmessung: Scanner z&auml;hlen, wie viele Sekunden eine Besch&auml;ftigte f&uuml;r eine Aufgabe braucht, etwa das Bef&uuml;llen eines Regals. Wenn sie nicht schnell genug ist, z&auml;hlt Amazon das als &bdquo;time off task&ldquo; (TOT) &ndash; also als verschwendete Arbeitszeit. Wer zu viel davon anh&auml;uft, erh&auml;lt Warnungen und wird gek&uuml;ndigt. Besch&auml;ftigte beschreiben den psychologischen Effekt dieser Ma&szlig;nahme als schwelende Dauerpanik bei der Arbeit. Ein Armband soll au&szlig;erdem sicherstellen, dass bei Besch&auml;ftigten jeder einzelne Handgriff in die richtige Richtung geht. Wenn nicht, vibriert das Kontrollb&auml;ndchen.<\/li>\n<li>Routenzwang f&uuml;r Lieferautos: Eine eigene Navigationssoftware namens Rabbit sucht aus, welche Wege die Fahrer:innen von Amazon und freie Dienstnehmer:innen beim Ausliefern von Ware nehmen m&uuml;ssen. Dieser Weg ist f&uuml;r die Lieferant:innen verpflichtend, f&uuml;r eine Mittagspause sind dabei exakt 30 Minuten eingerechnet. Im Tagesverlauf gibt es nur zwei weitere Pausen f&uuml;r Fahrer:innen von je 15 Minuten, zwischendurch Pinkeln ist nicht vorgesehen. Amazon verlangt, dass 999 von 1.000 P&auml;ckchen zeitgerecht ausgeliefert werden, andernfalls droht eine K&uuml;ndigung.<\/li>\n<li>Blo&szlig; keine Gewerkschaften: Amazon analysiert mit eigener Software best&auml;ndig eine Vielzahl von Kriterien, um herauszufinden welche L&auml;den seiner Lebensmittelkette Whole Foods dem &bdquo;Risiko&ldquo; gewerkschaftlicher Organisierung ausgesetzt sind. Als besonders hohe Risikofaktoren gelten die Zahl der Besch&auml;ftigen aus Haushalten unterhalb der Armutsgrenze, ihre ethnische Diversit&auml;t und die Stimmung im Team. Durch seine Kameras kontrolliert der Konzern andauernd, ob sich in den L&auml;den und Lagerhallen Besch&auml;ftigte zu Absprachen zusammentun. (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wegen seiner Arbeitsbedingungen ist Amazon schon l&auml;nger in der Kritik von Besch&auml;ftigtenvertreter:innen. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) k&uuml;rte Amazon-Chef Jeff Bezos zum &bdquo;schlechtesten Arbeitgeber der Welt&ldquo;. Das hinderte Bezos &uuml;brigens nicht daran, vor einigen Tagen zum ersten Menschen der Geschichte mit einem Verm&ouml;gen von mehr als 200 Milliarden US-Dollar zu avancieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2020\/neue-studie-so-ueberwacht-amazon-seine-beschaeftigten-in-den-usa\/#vorschaltbanner\">Netzpolitik.org<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64353#h11\">Amazon: Mit Geheimdienst-Methoden gegen Gewerkschafter und kritische Politiker<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Mythos vom &bdquo;Aufstieg durch Bildung&ldquo;<\/strong><br>\nIn der postmodernen Wissensgesellschaft ist Bildung zu einer Ideologie geworden, die Strukturen der materiellen Ungleichheit legitimiert. Allerdings versagt die Bildung als sozialer Gleichmacher ebenso wie als Mittel gegen die Armut. Ein Essay von Christoph Butterwegge.<br>\nWenn es im vermeintlichen Land der Dichter und Denker um Armut oder um sozio&ouml;konomische Ungleichheit geht, fungiert die Bildung fast immer als politisch-ideologischer Kristallisationskern. Sowohl hinsichtlich der Entstehungsursachen wie auch in Bezug auf die Verringerung bzw. Verhinderung von (Kinder-)Armut spielt Bildung im &ouml;ffentlichen Diskurs der Bundesrepublik seit jeher eine Schl&uuml;sselrolle: Armut wird hierzulande meistenteils auf gravierende Bildungsm&auml;ngel zur&uuml;ckgef&uuml;hrt, weshalb sich die propagierten Gegenma&szlig;nahmen &ndash; f&auml;lschlicherweise, wiewohl folgerichtig &ndash; auf verst&auml;rkte Bildungsbem&uuml;hungen, -anstrengungen bzw. -angebote konzentrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/der-mythos-vom-aufstieg-durch-bildung-36961\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Studie zu Politik-Talkshows &ndash; Immer wieder sonntags<\/strong><br>\nEine Studie untersucht, welche G&auml;ste in den gro&szlig;en Talkshows zu Wort kommen. Und stellt fest: Es sind immer wieder die gleichen Politiker und Journalisten zu sehen. Andere Perspektiven fehlen. [&hellip;]<br>\nDie oftmals nationale Herangehensweise ist einer der Kritikpunkte der Studie &ldquo;Die Talkshow-Gesellschaft&rdquo; von der Denkfabrik Das Progressive Zentrum. Die Autoren Paulina Fr&ouml;hlich und Johannes Hillje haben 1208 Sendungen aus den vergangenen drei Jahren untersucht, vor allem die &ldquo;Big 4&rdquo; der deutschen Polit-Talks in ARD und ZDF, wie sie die Shows nennen: Anne Will, Hart aber fair, Maischberger und Maybrit Illner. Teilweise werteten sie zudem Sendungen von Markus Lanz und der Phoenix Runde aus. Den Fokus legten sie darauf, welche Themen besprochen und wer eingeladen wurde, mit der Frage: &ldquo;Wer spricht f&uuml;r wen?&rdquo; Werden in den popul&auml;ren Runden der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender die Zuseher in ihrer Vielfalt repr&auml;sentiert? [&hellip;]<br>\nDie Autoren bem&auml;ngeln, dass relevante Gruppen kaum zu sehen sind. Aus dem Wirtschaftsleben etwa repr&auml;sentieren acht von zehn G&auml;sten die Unternehmerseite. Hingegen werden Gewerkschaften, Sozialverb&auml;nde oder Nichtregierungsorganisationen kaum eingeladen. [&hellip;]<br>\nStattdessen beobachten die Autoren eine &ldquo;Cliquenbildung&rdquo; in den gro&szlig;en Talkrunden. Fast zwei Drittel der G&auml;ste sind Politiker und Journalisten. &ldquo;Zugespitzt formuliert, trifft in den Talkshows Hauptstadtpolitik auf Hauptstadtjournalismus&rdquo;, schreiben Fr&ouml;hlich und Hillje. Bei Anne Will ist der Politikeranteil mit fast 60 Prozent am h&ouml;chsten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/studie-talkshows-repraesentation-1.5024054\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Studie &ndash; Die Talkshowgesellschaft<\/strong><br>\nPolitische Talkshows erreichen Woche f&uuml;r Woche ein Millionenpublikum. W&auml;hrend der &bdquo;ersten Welle&ldquo; der Corona-Pandemie nahm die Reichweite mancher Gespr&auml;chsformate von ARD und ZDF um weitere 30 Prozent zu. Gleichzeitig stehen diese Sendungen f&uuml;r die Art von medialem Diskurs, durch die sich eine gesellschaftliche Minderheit nicht (mehr) repr&auml;sentiert f&uuml;hlt und seinen VertreterInnen mitunter zunehmend aggressiv gegen&uuml;bertritt, zuletzt zu beobachten auf den Demonstrationen gegen die Corona-Politik.<br>\nDiese Entfremdung von Medien ist eine Distanzierung von einer zentralen Vermittlungsinstanz unserer pluralistischen Gesellschaft. In dieser Studie wird dieses Ph&auml;nomen als Symptom einer &bdquo;Krise der Repr&auml;sentation&ldquo; verstanden, die als Diagnose zeitgen&ouml;ssischer Demokratieherausforderungen &uuml;berzeugender erscheint als eine systemische &bdquo;Krise der Demokratie&ldquo;. Die Studie untersucht, wie es um die Repr&auml;sentation gesellschaftlicher Bereiche und politischer Ebenen in &ouml;ffentlich-rechtlichen Talkshows bestellt ist. Pointiert lautet die Forschungsfrage: Wer spricht f&uuml;r wen? Untersucht wurden die G&auml;stelisten und Themen von 1.208 Sendungen &uuml;ber einen Zeitraum von drei Jahren (M&auml;rz 2017 &ndash; M&auml;rz 2020), plus der Sendungen aus der Hochphase der Corona-Pandemie (04. M&auml;rz &ndash; 24. April). Der Fokus der Analyse liegt auf den &bdquo;Big 4&ldquo; der Talkshow-Landschaft (Anne Will, hart aber fair, Maischberger und Maybrit Illner), f&uuml;r punktuelle Vergleiche wurden au&szlig;erdem Markus Lanz und die Phoenix Runde ausgewertet (&hellip;) Fazit: Talkshows k&ouml;nnen freilich nicht die ganze Bandbreite relevanter Stimmen zu einem Thema zu Wort kommen lassen. &Uuml;berraschend ist allerdings: Besonders niedrig ist die Talkshow-Pr&auml;senz von Organisationen, die besonders hohes Vertrauen in der Gesellschaft genie&szlig;en (z.B. Verbraucherschutz, NGOs, Gewerkschaften). Gleichzeitig wird die Realit&auml;t des politischen Mehrebenensystems nur unzureichend abgebildet, worunter insbesondere die Wertsch&auml;tzung der kommunalen und europ&auml;ischen Ebene leiden k&ouml;nnte. Basierend auf den Ergebnissen identifiziert die Studie Handlungspotenziale um Vertrauen zu st&auml;rken, l&ouml;sungsorientierter zu debattieren und den politischen Blickwinkel zu weiten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.progressives-zentrum.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Studie_Die-Talkshow-Gesellschaft-1.pdf\">Progressives Zentrum<\/a>\n<\/p><\/li>\n\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wissen, dass eine andere Welt m&ouml;glich ist<\/strong><br>\nDer Literaturtheoretiker Michael Hardt erinnert sich an sein Vorbild David Graeber: als Wissenschaftler und Aktivist, der die demokratische Zukunft in der Gegenwart fand<br>\nWir alle kennen Professorinnen, die gelegentlich an Demonstrationen teilnehmen und Petitionen unterzeichnen; und Aktivistinnen, die forschen sowie lehren. David Graeber war jedoch beides zugleich, Wissenschaftler und Aktivist, untrennbar in seiner Person verbunden. In beiden Bereichen engagierte er sich so stark, dass es unm&ouml;glich w&auml;re, einem von den beiden die Hauptrolle zuzuweisen. F&uuml;r ihn war klar, dass Wissenschaft und Aktivismus einander in st&auml;ndigem Austausch bereichern.<br>\n[&hellip;]<br>\nEin Aspekt von Davids Schreiben, den ich sehr bewundere, ist die Art und Weise, wie es ernsthafte akademische Forschung mit popul&auml;rer, zug&auml;nglicher, oft sehr humorvollem Schreibstil verband. Genau diese Verbindung von Forschung und Schreiben ist eine der Facetten seines Wirkens als Gelehrter und zugleich Aktivist. Er z&ouml;gert nicht, sich in seinen Schriften mit komplexen Argumenten aus der Geschichte der Anthropologie auseinanderzusetzen, aber diese wendet er stets auf die aktuellen politischen Probleme der Gegenwart an, wie etwa Verschuldung oder kapitalistische Ausbeutung. Dies ist zweifellos einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r seine au&szlig;erordentlich breite Leserinnenschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/wissen-dass-eine-andere-welt-moeglich-ist\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Lutz Hausstein:<\/strong> Ein sehr traurige Nachricht f&uuml;r die progressiven Kr&auml;fte weltweit. Vielen Lesern der NDS wird David Graeber sicherlich mit seinem letzten Buch &ldquo;Bullshit Jobs&rdquo; von 2018 noch in lebhafter Erinnerung sein, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46280\">das von Elmar Wigand f&uuml;r die NDS rezensiert<\/a> wurde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64652\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-64652","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64652"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64652\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64655,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64652\/revisions\/64655"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}