{"id":64707,"date":"2020-09-14T09:02:52","date_gmt":"2020-09-14T07:02:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64707"},"modified":"2020-09-14T10:46:44","modified_gmt":"2020-09-14T08:46:44","slug":"warum-senioren-mehr-fuer-ihre-versicherung-zahlen-oder-wie-mit-vorurteilen-millionen-gescheffelt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64707","title":{"rendered":"Warum Senioren mehr f\u00fcr ihre Versicherung zahlen oder: Wie mit Vorurteilen Millionen gescheffelt werden"},"content":{"rendered":"<p>Baut ein &auml;lterer Mensch einen Autounfall, wird nicht zuletzt die Frage diskutiert, wie verhindert werden kann, dass &auml;ltere Menschen &uuml;berhaupt Autofahren.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64707#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Sie gelten als besondere Gefahr f&uuml;r den Stra&szlig;enverkehr, weil  sie nicht mehr ausreichend sehen und h&ouml;ren k&ouml;nnen, zu langsam reagieren und nicht mehr in der Lage sind, sich auf unterschiedliche Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Und so wundert es denn auch niemanden, dass &auml;ltere Menschen h&ouml;here Grundbeitr&auml;ge f&uuml;r ihre Haftpflichtversicherung zahlen m&uuml;ssen. <strong>Gerold Scholz<\/strong> und <strong>Gesine Kulcke<\/strong> haben einen kritischen Blick auf die Daten geworfen.<br>\n<!--more--><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Dabei wissen wir, dass ein Faktor f&uuml;r die Entwicklung der Schadenaufwendungen auch das Alter des Versicherungsnehmers ist. Was meinen wir damit: Aus den relevanten statistischen Unterlagen ergibt sich, dass das Unfallrisiko im Lebenszyklus schwankt. Es ist am h&ouml;chsten bei jungen Fahranf&auml;ngern, sinkt dann kontinuierlich ab, beginnt aber ab etwa Mitte 40 ganz langsam wieder zu steigen. Ab 60 Jahren erh&ouml;hen sich dann die Schadenzahlen wieder deutlich.&rdquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>Um welche Summen es da geht, wird einem wohl erst klar, wenn man selbst zu denen geh&ouml;rt, die entsprechend zur Kasse gebeten werden. Das Online-Verbrauchermagazin &bdquo;Finanztip.de&ldquo; schreibt dazu: &bdquo;So kann es sein, dass ein 75-J&auml;hriger fast 40 Prozent mehr f&uuml;r seine Police zahlen muss als ein 55-J&auml;hriger. (&hellip;)&lsquo;Wir haben herausgefunden, dass die Kfz-Versicherung bei einigen Anbietern bereits ab dem 60. Lebensjahr mehr kostet&lsquo;&hellip;. 65-J&auml;hrige zahlen je nach Versicherer schon bis zu 12 Prozent drauf. F&uuml;r 70-J&auml;hrige kostet die Autoversicherung bei manchen Anbietern rund 20 Prozent mehr als f&uuml;r 55-J&auml;hrige im selben Tarif. Ab 75 Jahren wird es richtig teuer: Hier verlangen manche Anbieter bis zu 37 Prozent Aufschlag.&ldquo;[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><p>Auch wer ein Auto mietet, muss im Alter h&auml;ufig deutlich mehr zahlen. Oder bekommt gar kein Auto mehr. <\/p><p>Die Versicherungswirtschaft beruft sich auf Statistiken: &bdquo;Wie ein Blick in die amtliche Unfallstatistik zeigt, sind j&uuml;ngere und &auml;ltere Fahrer vergleichsweise h&auml;ufig Hauptverursacher von Unf&auml;llen. Auch die auf ca. 100 Millionen Versicherungsvertr&auml;gen basierenden Kraftfahrt-Statistiken des GDV (Gesamtverband der Versicherungswirtschaft &ndash; G. Sch.) best&auml;tigen, dass &auml;ltere Fahrer im Schnitt vergleichsweise mehr Sch&auml;den verursachen als Fahrer mittleren Alters &ndash; mit dem Alter steigt also die Schadenh&auml;ufigkeit.&ldquo;[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] <\/p><p>Dazu passt eine Grafik des Statistischen Bundesamtes, die der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft pr&auml;sentiert. Dem Bild einer Wanne entsprechend sinkt der Anteil derjenigen, die einen Autounfall mit Personenschaden haupts&auml;chlich verursachen, bis diese zwischen 45 und 50 Jahre alt sind . Ab da geht es wieder bergauf: bis : F&uuml;r 70 Prozent der Unf&auml;lle mit Personenschaden werden Menschen verantwortlich gemacht, die 75 und &auml;lter sind.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200914-kfz.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Der Verlauf der Kurve ist sehr einpr&auml;gsam und best&auml;tigt, was wohl die meisten &ndash; auch &auml;lteren &ndash; Autofahrer*innen glauben. <\/p><p>Tats&auml;chlich sagt die Grafik aber nichts dar&uuml;ber aus, ob die Kfz-Beitr&auml;ge im Alter zu recht steigen. Die Grafik zeigt zwar, dass &auml;ltere Menschen h&auml;ufiger als j&uuml;ngere Unfallsch&auml;den verursachen. Sie tun dies aber vor allem als Fu&szlig;g&auml;nger*innen und nicht als Autofahrer*innen. Ausgegangen wird hier also nicht von Unf&auml;llen, die &auml;ltere Menschen mit dem Auto verursachen, sondern von allen Unf&auml;llen, die sie verursachen. Damit wird ein Umgang mit dem Auto unterstellt, der gar nicht stattfindet. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages sieht darin keine Altersdiskriminierung, sondern folgt der Feststellung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), &bdquo;dass &auml;ltere Fahrer im Schnitt mehr Sch&auml;den verursachen als Fahrer mittleren Alters.&ldquo;[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p><p>Und das, obwohl es andere Belege gibt: Der ADAC stellt fest, dass entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass &auml;ltere Autofahrer*innen ab 65 &uuml;berdurchschnittlich viele und schwere Unf&auml;lle verursachen, die Unfallstatistik von 2017 deutlich macht, dass in dem Jahr nur 16 Prozent der Unf&auml;lle mit Personenschaden von Senior*innen verursacht wurden,  obwohl sie 21 Prozent der Gesamtbev&ouml;lkerung ausmachten. F&uuml;r den ADAC steht zudem fest, dass Senioren &bdquo;durch ihre erh&ouml;hte Eigenverletzlichkeit eher Gef&auml;hrdete als Gef&auml;hrder [sind]. Dies gilt besonders f&uuml;r &auml;ltere Verkehrsteilnehmer, die als Fu&szlig;g&auml;nger oder Radfahrer unterwegs sind, denn bei einem Unfall steigt das Verletzungsrisiko hier deutlich. Nahezu jeder zweite im Stra&szlig;enverkehr t&ouml;dlich verungl&uuml;ckte Fu&szlig;g&auml;nger oder Radfahrer ist &auml;lter als 65 Jahre.&ldquo;[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p><p>&Auml;hnlich argumentiert Thorsten Buchmann vom Verkehrssicherheitsrat: &bdquo;Da tr&uuml;gt die &ouml;ffentliche Wahrnehmung oft &uuml;ber die statistischen Zahlen des Bundesamtes hinweg. Schaut man da genauer rein, kann man feststellen, dass etwa nur 13 Prozent aller Unfallbeteiligten &uuml;berhaupt &auml;lter als 65 Jahre sind, und das bei einem Bev&ouml;lkerungsanteil von etwa knapp 21 Prozent. Wir haben hier eigentlich eine unterproportionale Unfallbeteiligung, aber eine &uuml;berproportionale Gef&auml;hrdung, denn jeder dritte im Stra&szlig;enverkehr get&ouml;tete ist &auml;lter als 65 Jahre.&ldquo;[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]<\/p><p>Die Statistiken liefern also keinen plausiblen Grund f&uuml;r die &uuml;berdurchschnittlich hohen Versicherungsbeitr&auml;ge, die &auml;ltere Menschen zu zahlen haben. Das Online-Verbrauchermagazin Finanztip stellt hierzu eindeutig fest: Senior*innen zahlen zu viel, denn sie sind nicht &uuml;ber-, sondern unterproportional an Unf&auml;llen beteiligt. Empfohlen wird aber den Betroffenen nicht etwa, dagegen vorzugehen, sondern nach einer preisg&uuml;nstigen Versicherung zu suchen.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>] Warum nur?<\/p><p>Es gibt viele Antworten auf diese Frage. Vor allem aber wohl die, dass es mit einfachen Grafiken und Zahlen m&ouml;glich ist, zu t&auml;uschen und zu manipulieren. Und selbst wenn diese T&auml;uschungen und Manipulationen entlarvt werden, muss nicht bef&uuml;rchtet werden, dass &auml;ltere Menschen ihre Versicherung allzu schnell k&uuml;ndigen, da dies nicht ohne Aufwand m&ouml;glich ist.  Dass Verbraucher*innen vor einem Wechsel der Versicherung zur&uuml;ckschrecken, mag verst&auml;ndlich und nachvollziehbar sein. Nicht aber, dass Medien eine Benachteiligung von Menschen aufgrund ihres Alters hinnehmen, und damit einen Gesetzesversto&szlig;. Besonders irritierend ist dies dann, wenn Medien sagen &ndash; wie das Onlinemagazin Finanztip &ndash; dass sie Verbraucher*innen st&auml;rken wollen. Da es ohne Weiteres m&ouml;glich ist, zum Beispiel mit den Zahlen des ADAC zu zeigen, dass hier &auml;ltere Menschen diskriminiert werden, muss wohl festgestellt werden, dass es an der Furcht von Medien liegt, sich mit M&auml;chtigen &ndash; und m&ouml;glichen Anzeigenkunden und damit Geldgebern &ndash; anzulegen. <\/p><p><strong>Manipulieren mit Statistiken<\/strong><\/p><p>M&auml;chtig ist in diesem Zusammenhang vor allem der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft. Diese Macht ausnutzend, legt er Statistiken nicht nur falsch aus, sondern manipuliert sie tats&auml;chlich auch.  Der Verband schreibt in seiner Brosch&uuml;re <em>So wirkt sich das Alter auf den Kfz-Versicherungsbeitrag aus<\/em> auf die Frage, wie zu erkl&auml;ren ist, dass die Unfallstatistik des Verbandes von der Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes abweicht: &bdquo;Unterschiede zur (sic!) anderen Statistiken resultieren im Wesentlichen daher, dass die Statistik des GDV auch kleinere Blechsch&auml;den und Sch&auml;den ohne polizeiliche Aufnahme erfasst. Zudem ist in den Statistiken des GDV auch die H&ouml;he der Sch&auml;den relevant, die in der Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes nicht erfasst werden kann.&ldquo;[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]<\/p><p>Das mag sein, erkl&auml;rt aber nicht, warum die Zahlen, die der Gesamtverband selbst ver&ouml;ffentlicht, nicht belegen, was behauptet wird, wie der Blick auf die Gruppe der 42- bis 62-J&auml;hrigen und der Gruppe der 63- bis 67-J&auml;hrigen  sowie die Art und Weise zeigt, wie sie in den Statistiken gef&uuml;hrt werden: 2016 waren 18 Millionen Versicherte zwischen 42 und 62 Jahre alt. Sie machten damit den gr&ouml;&szlig;ten Anteil der Versicherten aus. &Uuml;ber 930.000 verursachten einen Schaden von 3,158 Milliarden Euro, im Durchschnitt 3.394 Euro pro Schadensfall. Von allen Versicherten dieser Altersgruppe verursachten 5,2 % einen Unfall. <\/p><p>Von den 63- bis 67-J&auml;hrigen nahmen 2016 5,3 % ihre Versicherung in Anspruch. Gleichzeitig sank die durchschnittliche Schadenssumme auf 3.067 Euro bzw. verursachte diese Altersgruppe von insgesamt 3,3 Millionen Autofahrer*innen einen Schaden von etwa 564 Millionen Euro.[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/p><p>Wenn man von der Frage ausgeht, wie hoch das Risiko f&uuml;r die Versicherung ist, dass abh&auml;ngig vom Alter ein Fahrer h&ouml;here Sch&auml;den verursacht, kann man die Zahl der zu dieser Gruppe geh&ouml;renden Fahrer durch die H&ouml;he der von ihnen verursachten Sch&auml;den teilen.<\/p><p>F&uuml;r 2016 ergibt sich damit f&uuml;r die 42- bis 62-J&auml;hrigen eine Summe von 176 und f&uuml;r die 63- bis 67-J&auml;hrigen eine Summe von 171 Euro. F&uuml;r 2017 ergibt sich f&uuml;r die J&uuml;ngeren eine Summe von 173 und f&uuml;r die &Auml;lteren sogar nur eine Summe von 164 Euro.[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>] <\/p><p>Abgesehen davon, dass offenbar die Schadensh&ouml;he pro Versicherungsfall gesunken ist, stellt sich heraus, dass die &Auml;lteren weniger Sch&auml;den verursachen als die J&uuml;ngeren. Von daher ist es vielleicht kein Wunder, dass bis dato keine neue Statistik vorliegt. Das B&uuml;ro gegen Altersdiskriminierung beschwerte sich dar&uuml;ber bereits im September : &bdquo;Anfang September, genauer am 6.9.2019 ist auf der Webseite der BAFIN noch immer keine Jahresgemeinschaftsstatistik &uuml;ber den Schadenverlauf in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ver&ouml;ffentlicht worden.&ldquo; Und das B&uuml;ro kritisiert zudem: &bdquo;Dass ausgerechnet die Dachorganisation der privaten Versicherungsunternehmen diese Statistik erstellt, ist im Gesetz nicht festgeschrieben.&ldquo;[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]<\/p><p>Und festgeschrieben ist im &Uuml;brigen auch nicht, dass in den Statistiken ausschlie&szlig;lich vom Alter der Versicherungsnehmer ausgegangen wird, was zu einer Benachteiligung &auml;lterer Menschen f&uuml;hrt. Die Statistik weist nicht das Alter aus, sondern ein &bdquo;differenziertes Nutzeralter&ldquo;. Es wird davon ausgegangen, dass der Versicherungsnehmer sein Auto nicht allein f&auml;hrt, sondern dass es auch von anderen erwachsenen Personen in seinem Haushalt genutzt wird: &bdquo;Jeder Kombination aus dem Alter des j&uuml;ngsten Nutzers und dem Alter des Versicherungsnehmers wird genau eine Altersklasse f&uuml;r das Differenzierte Nutzungsalter zugewiesen. Dabei ist das Alter des j&uuml;ngsten Nutzers bzw. des Versicherungsnehmers ma&szlig;geblich, das zur Altersklasse mit einem h&ouml;heren Schadenbedarf geh&ouml;rt&ldquo;.[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>] Mit anderen Worten: Es gibt gar keine Statistik, die nur das Alter eines Versicherungsnehmers ber&uuml;cksichtigt. Damit kann gar nicht gesagt werden, welchen Anteil &auml;ltere Menschen als F&uuml;hrer eines Autos an Verkehrsunf&auml;llen haben. <\/p><p>Diese Widerspr&uuml;che in den Ver&ouml;ffentlichungen der Versicherungswirtschaft wollte Mathias Zunk vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft nicht kommentieren.[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>]<\/p><p>Die Statistik ist auch problematisch, weil sie von Zahlen ausgeht, die nicht mehr aktualisiert worden sind: Das Bundesaufsichtsamt f&uuml;r Versicherungswesen hat seit 2003 keine Angaben mehr &uuml;ber die tats&auml;chlichen Aufwendungen der Kfz-Haftpflichtversicherungen f&uuml;r die Schadensregulierung ver&ouml;ffentlicht. Neben dem Alter des Autonutzers weist die Statistik der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht zwar eine Schadensanzahl aus und benennt, welche Summen insgesamt f&uuml;r Sch&auml;den aufgewandt werden.  Mit dieser Zahl l&auml;sst sich aber der tats&auml;chliche Schaden nicht beschreiben, denn sie ber&uuml;cksichtig auch die R&uuml;ckstellungen, also das Geld, was Versicherungen zur&uuml;ckstellen, um zuk&uuml;nftige Sch&auml;den zahlen zu k&ouml;nnen. Ber&uuml;cksichtigt wird das in der oben aufgef&uuml;hrten Rechnung nicht.[<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>]<\/p><p>Gerhard Wollank, Professor an der Fachhochschule K&ouml;ln, best&auml;tigt, dass die Versicherungsgesellschaften die Tarife f&uuml;r &auml;ltere Menschen nicht entsprechend ihres Fahrverhaltens bzw. entsprechend der Sch&auml;den, die sie verursachen, kalkulieren, sondern davon unabh&auml;ngig. Nach Wollank l&auml;sst sich das schon in der Grafik, die sich aufgrund der Tarifentwicklungen abzeichnet, sehen: Die Kurve macht Spr&uuml;nge, obwohl sie geradlinig verlaufen m&uuml;sste.[<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>] Gerhard Wollank schreibt: &bdquo;Die meisten Kfz-Versicherungen kalkulieren f&uuml;r die 25 bis 60 Jahre alten Kfz-Halter gleich hohe Beitr&auml;ge und erheben nur f&uuml;r die unter 25- und &uuml;ber 60-J&auml;hrigen Altersaufschl&auml;ge. Das ist meines Erachtens falsch und verst&ouml;&szlig;t gegen das Gleichbehandlungsgebot. (&hellip;) Die Versicherungen d&uuml;rfen die in Prozent ausgedr&uuml;ckten Alterszuschl&auml;ge nicht &sbquo;kalkulieren&lsquo;.&ldquo;[<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>]<\/p><p><strong>Abwiegeln<\/strong><\/p><p>Es gibt ein Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und eine Antidiskriminierungsstelle des Bundes[<a href=\"#foot_19\" name=\"note_19\">19<\/a>], an die sich jeder wenden kann. Um nachweisen zu k&ouml;nnen, dass ein &auml;lterer Autofahrer diskriminiert wird, weil die Tarife der Kfz-Versicherung f&uuml;r Senior*innen, ohne dass Statistiken dies begr&uuml;nden k&ouml;nnen, h&ouml;her sind als f&uuml;r andere Altersgruppen, ist es jedoch notwendig, dass die Berechnungsgrundlagen einer Versicherung vorliegen. Da diese nicht offenliegen, besteht ein vom Gesetzgeber nicht gekl&auml;rter Interessenkonflikt, den es gerichtlich zu kl&auml;ren gilt. Doch ein Berater der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erkl&auml;rt in einem Schreiben: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Leider kann man aus antidiskriminierungsrechtlicher Sicht wenig machen, wenn KFZ-Versicherungen unabh&auml;ngig vom Fahrverhalten der Versicherungsnehmer die Beitr&auml;ge aufgrund des Alters erh&ouml;hen. Auch wenn diese Praxis mit Sicherheit bei einzelnen Personen zu ungerechten Ergebnissen f&uuml;hrt, verst&ouml;&szlig;t sie regelm&auml;&szlig;ig nicht gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Laut des Beraters erlaubt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, dass Privatversicherungen &auml;ltere Versicherte anders behandeln, &bdquo;wenn diese auf anerkannten Prinzipien risikoad&auml;quater Kalkulation beruht. Dazu geh&ouml;ren insbesondere versicherungsmathematisch ermittelte Risikobewertungen unter Heranziehung statistischer Erhebungen.&ldquo; <\/p><p>Es sei legitim, dass sich die Versicherungen auf Statistiken erh&ouml;hter Unfallzahlen bei &auml;lteren Autofahrer*innen berufen. &bdquo;Bei Vorliegen dieser Daten kann ein typischerweise erh&ouml;htes Risiko vermutet werden, welches gegen&uuml;ber dem einzelnen Versicherungsnehmer unabh&auml;ngig von dessen Unfallbilanz geltend gemacht werden kann. Die Stichhaltigkeit der demensprechenden Statistiken wird von der Rechtsprechung in der Regel angenommen und Typisierungen sind aus Gr&uuml;nden der Verwaltungspraktikabilit&auml;t zul&auml;ssig und eine in der Praxis anerkannte Methode. Ein rechtliches Vorgehen erscheint daher unserer Einsch&auml;tzung nach wenig erfolgversprechend.&ldquo;[<a href=\"#foot_20\" name=\"note_20\">20<\/a>]<\/p><p>Der Hinweis darauf, dass die Versicherungen sich auf Statistiken berufen w&uuml;rden, verlangt nach einer Pr&uuml;fung, ob die Statistiken, auf die sich berufen wird, auch zutreffend sind. In einem weiteren Schreiben wurde zudem die Formulierung &bdquo;erh&ouml;hte Unfallzahlen&ldquo; zur&uuml;ckgenommen: So handle es sich  &bdquo;nicht um eine Zunahme der absoluten Unfallzahlen, sondern um eine erh&ouml;hte Schadensverursachung durch &auml;ltere Autofahrerinnen und Autofahrer, da diese im Schnitt mehr Sch&auml;den verursachen als Fahrer mittleren Alters.&ldquo; Die absolute Zahl der Unf&auml;lle sei bei &auml;lteren Autofahrer*innen gar nicht h&ouml;her, sondern nur die <em>durchschnittliche Schadensverursachung<\/em> bei Unf&auml;llen, an denen &auml;ltere Autofahrer*innen beteiligt seien.&ldquo;[<a href=\"#foot_21\" name=\"note_21\">21<\/a>]<\/p><p>Das ist weder statistisch zutreffend, noch &auml;u&szlig;ert sich der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft entsprechend. Der Verband behauptet vielmehr, dass &auml;ltere Fahrer*innen tats&auml;chlich mehr Sch&auml;den verursachen. Mit dem Begriff der durchschnittlichen Schadenverursachung wird dies verschleiert, denn es macht  einen Unterschied, ob mehr Sch&auml;den verursacht werden oder eine h&ouml;here Schadenssumme.[<a href=\"#foot_22\" name=\"note_22\">22<\/a>]<\/p><p><strong>Der Gesetzgeber<\/strong><\/p><p>Die HUK sieht sich dennoch im Recht und verweist auf die Frage, warum interne Preiskalkulationen nicht offengelegt werden, auf Wettbewerbsgr&uuml;nde: &bdquo;Wir bitten um ihr Verst&auml;ndnis, dass auch wir uns aus Wettbewerbsgr&uuml;nden nicht anders verhalten k&ouml;nnen, da gerade die Tarifkalkulation in der Autoversicherung ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor ist. Im &Uuml;brigen sind wir auch rechtlich nicht dazu verpflichtet, unsere individuelle Beitragskalkulation offen zu legen.&ldquo;[<a href=\"#foot_23\" name=\"note_23\">23<\/a>]<\/p><p>Und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft stellt fest, dass nur ihre Mitgliedsunternehmen Ausk&uuml;nfte &uuml;ber Statistikdaten erhalten, nicht aber einzelne Versicherte.[<a href=\"#foot_24\" name=\"note_24\">24<\/a>]<\/p><p>Der Gesetzgeber hat hier ein rechtliches Problem geschaffen. Christian Armbr&uuml;ster, Professor f&uuml;r Privatversicherungsrecht, formuliert das Problem in einem f&uuml;r die Antidiskriminierungsstelle verfassten Gutachten:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Nicht bew&auml;ltigt hat der Gesetzgeber den Konflikt zwischen dem <strong>Offenlegungsinteresse<\/strong> der Versicherungsnehmer\/innen hinsichtlich der f&uuml;r eine Ungleichbehandlung ma&szlig;geblichen betriebsinternen Daten einerseits und dem berechtigten Interesse des Versicherers an der Geheimhaltung solcher Betriebsinterna andererseits.&rdquo;[<a href=\"#foot_25\" name=\"note_25\">25<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>Der vom Gesetzgeber offengelassene Konflikt besteht in dem Widerspruch zwischen dem berechtigten Interesse der Versicherten an einer Offenlegung der Daten und dem Interesse der Versicherungswirtschaft an der Geheimhaltung dieser.<\/p><p>Ohne eine Offenlegung der Daten kann jedoch nicht gepr&uuml;ft werden, ob hier eine Diskriminierung vorliegt oder nicht. Zwar ist die Pr&auml;mienkalkulation gesetzlich nicht geregelt. Das bedeutet aber nicht, dass die Versicherungswirtschaft berechtigt ist, in einem &bdquo;abgestimmten Verhalten&ldquo;[<a href=\"#foot_26\" name=\"note_26\">26<\/a>] willk&uuml;rlich Tarife zu gestalten. <\/p><p>Armbr&uuml;ster folgend ist der Konflikt gerichtlich zu kl&auml;ren.  Er w&auml;re aus seiner Sicht auch dadurch zu l&ouml;sen, indem &bdquo;die internen Daten des Versicherers durch eine neutrale, zur Verschwiegenheit verpflichtete Stelle &uuml;berpr&uuml;ft werden.&ldquo;[<a href=\"#foot_27\" name=\"note_27\">27<\/a>]<\/p><p>M&ouml;glich w&auml;re auch, dass die Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht aufh&ouml;rt, eine &auml;hnliche Funktion einzunehmen wie das Bundesamt f&uuml;r Verkehr: n&auml;mlich die Angaben einfach zu &uuml;bernehmen, die ihr von denjenigen geliefert werden, die sie eigentlich kontrollieren sollten. Dazu bed&uuml;rfte es vielleicht eines einfachen Gesetzes &ndash; was jedoch ein politisches Interesse an Transparenz voraussetzt.  Es bleibt abzuwarten, ob sich in der n&auml;chsten Zeit dieses Interesse entwickelt. <\/p><p>Titelbild: SpeedKingz\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] So Spiegel Online 14. 5. 2018 im Zusammenhang mit einem Unfall in Brandenburg, bei dem ein 81-J&auml;hriger in eine Gruppe von Fu&szlig;g&auml;ngern gefahren war. (<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/fuehrerschein-zurueckgeben-so-ueberzeugt-man-die-eltern-oder-grosseltern-a-1207674.html\">spiegel.de\/auto\/aktuell\/fuehrerschein-zurueckgeben-so-ueberzeugt-man-die-eltern-oder-grosseltern-a-1207674.html<\/a>)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Schreiben der HUK vom 24. 2. 2018 an Gerold Scholz<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.finanztip.de\/presse\/pm-kfz-fuer-rentner\/\">finanztip.de\/presse\/pm-kfz-fuer-rentner\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.gdv.de\/de\/themen\/news\/so-wirkt-sich-das-alter-auf-den-kfz-versicherungsbeitrag-aus-12464\">gdv.de\/de\/themen\/news\/so-wirkt-sich-das-alter-auf-den-kfz-versicherungsbeitrag-aus-12464<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.gdv.de\/de\/themen\/news\/so-wirkt-sich-das-alter-auf-den-kfz-versicherungsbeitrag-aus-12464\">gdv.de\/de\/themen\/news\/so-wirkt-sich-das-alter-auf-den-kfz-versicherungsbeitrag-aus-12464<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/434434\/517d81cc3ef281986db4195db2492328\/WD-7-072-16-pdf-data.pdf\">bundestag.de\/resource\/blob\/434434\/517d81cc3ef281986db4195db2492328\/WD-7-072-16-pdf-data.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.adac.de\/verkehr\/verkehrsvorschriften-verkehrssicherheit\/senioren-strassenverkehr\/\">adac.de\/verkehr\/verkehrsvorschriften-verkehrssicherheit\/senioren-strassenverkehr\/<\/a><br>\nAusgewertet wurde die Verkehrsunfallstatistik von 2017. Diese weist die Hauptverursacher an Stra&szlig;enverkehrsunf&auml;llen mit Personenschaden nach Altersgruppen und Geschlecht aus. 16,2 % der Fahrer\/innen von Personenkraftwagen, die einen Unfall mit Personenschaden verursacht haben, waren &auml;lter als 65 Jahre. &Uuml;ber alle Arten der Verkehrsbeteiligung waren 14,8 % der Verursacher eines Unfalls mit Personenschaden &auml;lter als 65 Jahre. Das ist weniger als der Anteil dieser Altersgruppe an der Gesamtbev&ouml;lkerung. Nicht ber&uuml;cksichtigt wurde jedoch, wieviele Senioren noch aktiv (ggf. als Fahrer\/innen von Personenkraftwagen) am Stra&szlig;enverkehr teilnehmen und die Exposition, d.h. die Strecke oder Zeit, die Menschen der unterschiedlichen Altersgruppen durchschnittlich im Verkehr zur&uuml;cklegen, bis sie einen Unfall verursachen. &nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/verkehrssicherheitsrat-warnt-senioren-im-strassenverkehr.697.de.html?dram:article_id=435631\">deutschlandfunk.de\/verkehrssicherheitsrat-warnt-senioren-im-strassenverkehr.697.de.html?dram:article_id=435631<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.finanztip.de\/presse\/pm-kfz-fuer-rentner\/\">finanztip.de\/presse\/pm-kfz-fuer-rentner\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.gdv.de\/de\/themen\/news\/so-wirkt-sich-das-alter-auf-den-kfz-versicherungsbeitrag-aus-12464\">gdv.de\/de\/themen\/news\/so-wirkt-sich-das-alter-auf-den-kfz-versicherungsbeitrag-aus-12464<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.bafin.de\/DE\/PublikationenDaten\/Statistiken\/Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung\/Kraftfahrzeug_Haftpflicht_node.html\">bafin.de\/DE\/PublikationenDaten\/Statistiken\/Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung\/Kraftfahrzeug_Haftpflicht_node.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.bafin.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Statistik\/Kfz_Schaden\/dl_st_va_2017_kfz_schaden_va.html\">bafin.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Statistik\/Kfz_Schaden\/dl_st_va_2017_kfz_schaden_va.html<\/a> &ndash; F&uuml;r 2018 liegen bis heute keine Zahlen vor.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.altersdiskriminierung.de\/themen\/artikel.php?id=10485\">altersdiskriminierung.de\/themen\/artikel.php?id=10485<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.bafin.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Statistik\/Kfz_Schaden\/dl_st_va_2017_kfz_schaden_va.html\">bafin.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Statistik\/Kfz_Schaden\/dl_st_va_2017_kfz_schaden_va.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>]  Gerold Scholz hatte geschrieben: Ich werde Sie mit dem Satz zitieren, dass der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. der folgenden Interpretation nicht widerspricht oder nicht widersprechen will: &ldquo;Die Jahresgemeinschaftsstatistik &uuml;ber den Schadenverlauf in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung aus dem Jahre 2016 enth&auml;lt auf Seite 9 eine Statistik &uuml;ber die Schadensh&auml;ufigkeit und die damit verbundenen Sach- und Personensch&auml;den aufgeschl&uuml;sselt nach Nutzeralter. Aus dieser Statistik ergibt sich kein Hinweis, dass Nutzer, die &auml;lter sind als 65 Jahre mehr Sch&auml;den verursachen als der Durchschnitt aller Nutzer.&rdquo;<br>\nHerr Zunk antwortete am 4. 10. 2018: Sehr geehrte Herr Professor Dr. Scholz,es steht Ihnen frei, unsere Antworten zu bewerten. Ihre Ansicht, dass wir Ihren Bewertungen bzw. Schlussfolgerungen nicht widersprechen oder nicht widersprechen wollen, ist ebenfalls Ihre eigene Wertung. Eine Genehmigung des von Ihnen beabsichtigten Zitates lehnen wir ab. (Brief an Gerold Scholz)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.altersdiskriminierung.de\/themen\/artikel.php?id=5937\">altersdiskriminierung.de\/themen\/artikel.php?id=5937<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.altersdiskriminierung.de\/themen\/artikel.php?id=10320\">altersdiskriminierung.de\/themen\/artikel.php?id=10320<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] Brief an Gerold Scholz vom 14. 11. 2019<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.antidiskriminierungsstelle.de\/DE\/Home\/home_node.html\">antidiskriminierungsstelle.de\/DE\/Home\/home_node.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_20\" name=\"foot_20\">&laquo;20<\/a>] Brief an Gerold Scholz vom 26. 7. 2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_21\" name=\"foot_21\">&laquo;21<\/a>] Brief an Gerold Scholz vom 14. 9. 2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_22\" name=\"foot_22\">&laquo;22<\/a>] Brief an Gerold Scholz vom 18. 9. 2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_23\" name=\"foot_23\">&laquo;23<\/a>] Brief an Gerold Scholz vom 25. 6. 2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_24\" name=\"foot_24\">&laquo;24<\/a>] Brief an Gerold Scholz vom 19. 9. 2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_25\" name=\"foot_25\">&laquo;25<\/a>] Benachteiligungsverbot und Rechtfertigungsgr&uuml;nde beim Abschluss privatrechtlicher Versicherungen. Expertise erstellt im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes durch Univ.-Prof. Dr. Christian Armbr&uuml;ster im Mai 2010 (<a href=\"https:\/\/www.antidiskriminierungsstelle.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/publikationen\/Expertisen\/Expertise_Benachteiligungsverbot_beim_Abschluss_priv_Versicherungen.html\">antidiskriminierungsstelle.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/publikationen\/Expertisen\/Expertise_Benachteiligungsverbot_beim_Abschluss_priv_Versicherungen.html<\/a>)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_26\" name=\"foot_26\">&laquo;26<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.altersdiskriminierung.de\/themen\/artikel.php?id=7822\">altersdiskriminierung.de\/themen\/artikel.php?id=7822<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_27\" name=\"foot_27\">&laquo;27<\/a>] Benachteiligungsverbot und Rechtfertigungsgr&uuml;nde beim Abschluss privatrechtlicher Versicherungen. Expertise erstellt im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes durch Univ.-Prof. Dr. Christian Armbr&uuml;ster im Mai 2010 (<a href=\"https:\/\/www.antidiskriminierungsstelle.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/publikationen\/Expertisen\/Expertise_Benachteiligungsverbot_beim_Abschluss_priv_Versicherungen.html\">antidiskriminierungsstelle.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/publikationen\/Expertisen\/Expertise_Benachteiligungsverbot_beim_Abschluss_priv_Versicherungen.html<\/a>)<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Baut ein &auml;lterer Mensch einen Autounfall, wird nicht zuletzt die Frage diskutiert, wie verhindert werden kann, dass &auml;ltere Menschen &uuml;berhaupt Autofahren.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64707#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Sie gelten als besondere Gefahr f&uuml;r den Stra&szlig;enverkehr, weil sie nicht mehr ausreichend sehen und h&ouml;ren k&ouml;nnen, zu langsam reagieren und nicht mehr in der Lage sind, sich auf unterschiedliche Dinge gleichzeitig<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64707\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":64708,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[168,73],"tags":[343,2447,221],"class_list":["post-64707","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gleichstellung","category-verkehrspolitik","tag-luegen-mit-zahlen","tag-strassenverkehr","tag-versicherungswirtschaft"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_218274169.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64707","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64707"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64707\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64728,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64707\/revisions\/64728"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/64708"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64707"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64707"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64707"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}