{"id":64811,"date":"2020-09-15T08:56:10","date_gmt":"2020-09-15T06:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64811"},"modified":"2020-09-16T08:01:27","modified_gmt":"2020-09-16T06:01:27","slug":"der-oscar-fuer-die-schlechteste-idee-geht-an-hollywood","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64811","title":{"rendered":"Der Oscar f\u00fcr die schlechteste Idee geht an Hollywood"},"content":{"rendered":"<p>Hollywood, die Traumfabrik. Hier wurden so gro&szlig;artige Filme wie &bdquo;Der Pate&ldquo;, &bdquo;Das Schweigen der L&auml;mmer&ldquo; oder &bdquo;The Kings Speech&ldquo; gedreht &ndash; Filme, die mit dem Oscar als beste Filme des Jahres ausgezeichnet wurden. Ab 2024 d&uuml;rfte keiner dieser Filme mehr einen Oscar bekommen. Ab dann gelten n&auml;mlich die neuen &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.oscars.org\/news\/academy-establishes-representation-and-inclusion-standards-oscarsr-eligibility\">Diversit&auml;tsregeln<\/a>&ldquo;. Als bester Film darf dann nur nominiert werden, wer verschiedene Kriterien in Sachen &bdquo;Diversit&auml;t&ldquo; einh&auml;lt, also beispielsweise mindestens einen Hauptdarsteller hat, der einer ethnischen Minderheit angeh&ouml;rt oder ein Thema hat, das politisch korrekt ist, sich also entweder f&uuml;r Frauen, ethnische Minderheiten, die Belange von Homosexuellen und Genderthemen oder geistig und k&ouml;rperlich Behinderte einsetzt. Von den zehn Nominierten in diesem Jahr w&uuml;rde &uuml;brigens nur ein einziger Film diese beiden Kriterien erf&uuml;llen. Das ist Propaganda im Namen der Identit&auml;tspolitik, viel Spa&szlig; im sch&ouml;nen neuen Kino. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7833\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-64811-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200915_Der_Oscar_fuer_die_schlechteste_Idee_geht_an_Hollywood_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200915_Der_Oscar_fuer_die_schlechteste_Idee_geht_an_Hollywood_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200915_Der_Oscar_fuer_die_schlechteste_Idee_geht_an_Hollywood_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200915_Der_Oscar_fuer_die_schlechteste_Idee_geht_an_Hollywood_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=64811-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200915_Der_Oscar_fuer_die_schlechteste_Idee_geht_an_Hollywood_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200915_Der_Oscar_fuer_die_schlechteste_Idee_geht_an_Hollywood_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>In was f&uuml;r einer schlimmen, von alten wei&szlig;en M&auml;nnern kontrollierten Welt wir doch leben, zeigte die letzte Oscar-Verleihung. Als bester Film wurde ausgerechnet das s&uuml;dkoreanische Kunstwerk &bdquo;Parasite&ldquo; ausgezeichnet, in dem es um zwei koreanische Familien und die immer dramatischer werdende Spaltung zwischen Arm und Reich geht. Ein Thema, das ohnehin in internationalen Produktionen nur eine Randerscheinung ist und k&uuml;nftig wohl endg&uuml;ltig den sogenannten Identit&auml;tsthemen untergeordnet werden d&uuml;rfte. Auf der Liste der Themen, die eine Oscar-Nominierung erm&ouml;glichen, sind die Themen &bdquo;Armut&ldquo; und &bdquo;soziale Spaltung der Gesellschaft&ldquo; zumindest nicht zu finden. Das sehenswerte deutsche Sozialdrama &bdquo;Systemsprenger&ldquo; schaffte es in diesem Jahr noch nicht einmal auf die Oscar-Shortlist f&uuml;r den besten fremdsprachigen Film und nach den neuen Kriterien w&uuml;rde auch &bdquo;Parasite&ldquo; nicht mehr nominierungsf&auml;hig sein.<\/p><p>Wer heute ausgezeichnet werden will, muss sich auch thematisch dem Zeitgeist anpassen &ndash; wie beispielsweise der Film &bdquo;Moonlight&ldquo;, ein aus Diversit&auml;tssicht kaum zu toppendes Coming-Age-Drama &uuml;ber einen schwulen Afroamerikaner. Es gibt aber keinen plausiblen Grund, warum nur ein Film, bei dem die Hauptrollen ethnisch vielf&auml;ltig besetzt sind oder der ein politisch korrektes Thema hat, ein gro&szlig;er Film sein kann. <\/p><p>Wie glaubhaft w&auml;re ein Film wie &bdquo;Der Pate&ldquo;, wenn man den italienischst&auml;mmigen &ndash; also wei&szlig;en &ndash; Mafiapaten nicht mit Marlon Brando, sondern mit einem farbigen Schauspieler besetzt h&auml;tte oder ein Genderthema in den Plot eingestreut h&auml;tte? Wie soll man in Filmen mit historischer Vorlage eine Diversit&auml;t zaubern, die den historischen Tatsachen zuwiderl&auml;uft? Die Rennfahrer Carroll Shelby und Ken Miles (Le Mans 66 &ndash; Nominierung 2020), Dick Cheney (Vice &ndash; Der zweite Mann, Nominierung 2019), Winston Churchill (Die dunkelste Stunde, Nominierung 2018) oder Georg VI. (The Kings Speech, Oscar 2011) waren nun einmal &bdquo;leider&ldquo; wei&szlig; und dazu auch noch heterosexuell. W&auml;ren die in den letzten beiden Jahren nominierten Antikriegsfilme 1917 oder D&uuml;nkirchen besser, wenn die Protagonisten farbig w&auml;ren oder man deren homosexuelle Neigungen thematisiert h&auml;tte? Die dargestellten britischen Soldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg waren nun einmal in &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit wei&szlig; und heterosexuell. Soll Denzel Washington k&uuml;nftig Winston Churchill spielen? Sicher w&uuml;rde Washington das hinbekommen, aber warum? Zynisch k&ouml;nnte man sagen: Das moderne Hollywood ist offenbar &bdquo;No Country for Old Men&rdquo;. <\/p><p>Die politisch korrekte Verzerrung von Geschichte und Gegenwart im Medium Film nimmt von Tag zu Tag groteskere Z&uuml;ge an. Da nimmt HBO den &ndash; ebenfalls mehrfach oscarpr&auml;mierten &ndash; Filmklassiker &bdquo;Vom Winde verweht&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62972\">aus dem Programm<\/a>, weil das Werk negative farbige Stereotype zeigen soll und damit rassistisch sei. James Bond steht ja schon lange im Fokus der politisch korrekten Kritik. Soll Bond &ndash; den Romanvorlagen nach ein britischer Upper-Class-Snob mit Eton-Ausbildung &ndash; k&uuml;nftig von einem Farbigen oder besser noch von einer Frau dargestellt werden? Das ist zumindest aus der Propaganda-Perspektive erstaunlich, da die Filmfigur Bond ja durchaus mit negativen Stereotypen gezeichnet ist und man sie streng genommen sogar als das Urgestein cineastischer toxischer M&auml;nnlichkeit bezeichnen k&ouml;nnte. W&auml;re eine Ms. Bond dann toxisch weiblich? Sicher nicht. Ein netter, empathief&auml;higer Bond w&auml;re aber nicht mehr der James Bond, f&uuml;r den die Filme ber&uuml;hmt und beliebt sind. Mir w&auml;re auch neu, dass es Forderungen gibt, die James-Bond-B&ouml;sewichte k&uuml;nftig ethnisch oder genderm&auml;&szlig;ig korrekt darzustellen &ndash; zumindest f&uuml;r diesen Part gibt es also noch Zukunft f&uuml;r alte wei&szlig;e M&auml;nner. Willkommen in der neuen Hollywood-Welt, in der alle Unsympathen und M&ouml;rder wei&szlig;e M&auml;nner und alle Helden entweder farbig, schwul oder weiblich sind. Propaganda in Dolby Cinema. Wenn das mal nichts ist?<\/p><p>Sicher, das Medium Film war schon immer von gr&ouml;&szlig;tem Interesse f&uuml;r die Propaganda. Dabei gab es ganz gro&szlig;e Propagandafilme wie Eisensteins Werke &bdquo;Panzerkreuzer Potemkin&ldquo; und &bdquo;Alexander Newski&ldquo; und ganz miese Propagandaschinken wie die Bruckheimer-Blockbuster &bdquo;Top Gun&ldquo; und &bdquo;Pearl Harbor&ldquo;. Nun h&auml;tten wohl weder Sergej Eisenstein noch Jerry Bruckheimer ein gro&szlig;es Problem damit, wenn man ihre Werke als Propaganda bezeichnet. Dass auch Filme, die vor Diversit&auml;t nur so strotzen, eine Form der Propaganda sein k&ouml;nnen, w&uuml;rde ganz Hollywood jedoch sicher in aller Form von sich weisen. Doch genau das ist der Fall. Man will die Menschen &uuml;ber die Kultur zu einem gr&ouml;&szlig;eren Verst&auml;ndnis f&uuml;r ethnische Minderheiten, Diversit&auml;t und sexuelle Identit&auml;ten zwingen. Das ist ja sicherlich ein l&ouml;bliches Motiv, das jedoch nicht die Mittel rechtfertigt. Die Kunst ist frei und muss frei bleiben.<\/p><p>Es ist ja nicht so, dass es einen Mangel an &ndash; auch guten &ndash; Filmen zu diesen Themen g&auml;be. Viele davon wie Asphalt Cowboy (Homosexualit&auml;t &ndash; 1969), Boys don&acute;t Cry (Transsexualit&auml;t &ndash; 1999), Mississippi Burning (Rassismus &ndash; 1989) oder Rainman (geistige Behinderungen &ndash; 1988) wurden, sogar lange bevor der Zeitgeist dies diktierte, gedreht und allesamt in zumindest einer Kategorie auch mit dem Oscar pr&auml;miert. Mit Denzel Washington, Jamie Foxx, Idris Elba oder Mahershala Ali gibt es auch zahlreiche farbige Schauspieler aus der Champions League, allenfalls bei den farbigen Schauspielerinnen gibt es in der Tat noch Nachholbedarf, es ist jedoch fraglich, ob sich dies durch die neuen &bdquo;Diversit&auml;tskriterien&ldquo; &auml;ndert. <\/p><p>Es gibt jedoch auch ein Leben und Themen jenseits von Minderheiten, die sich f&uuml;r erz&auml;hlenswerte Geschichten und gute Filme eignen, und es w&auml;re jammerschade, wenn diese Geschichten nun nicht mehr die M&ouml;glichkeit bekommen, f&uuml;r ein gr&ouml;&szlig;eres Publikum verfilmt zu werden. Aber am Ende des Tages ist dies nat&uuml;rlich auch eine Chance. Wenn Hollywood sich dem Diktat der politischen Korrektheit unterwerfen will, wird es &uuml;ber kurz oder lang nur seine eigene kulturelle Dominanz aufs Spiel setzen. So spielte der politisch &uuml;beraus korrekte &ndash; und ja auch gute &ndash; Film &bdquo;Moonlight&ldquo; international trotz der Oscar-Auszeichnung als bester Film nur 65 Millionen US-Dollar ein. Zum Vergleich &ndash; der politisch nicht ganz korrekte, aber immerhin in diesem Jahr oscarnominierte Film &bdquo;Joker&ldquo; spielte mehr als eine Milliarde US-Dollar ein. Letzten Endes entscheidet das Publikum nun einmal selbst, f&uuml;r was es sein Geld ausgeben will und ethnische oder LGBTQ-Themen m&ouml;gen ja das linksidentit&auml;re Feuilleton vor Freude juchzen lassen &ndash; das breite Publikum interessiert sich dann doch eher f&uuml;r Storys, die ohne Erziehungsauftrag daherkommen. Und wenn wir mal die anspruchsvolleren potentiellen Oscar-Kandidaten beiseitelassen, regiert im Blockbuster-Bereich ohnehin ein intellektuelles Niemandsland, mal mit weniger, mal mit mehr Propaganda zwischen den Bildern. Hollywood und die gro&szlig;en Studios wird es auch mit Propaganda-Regeln f&uuml;r die Oscars weiterhin geben; gute Geschichten werden es dort aber schwerer denn je haben. <\/p><p>Wenn Hollywood k&uuml;nftig die Regenbogenfarben der Propaganda schwingt, werden gute Drehb&uuml;cher, die an den &bdquo;Diversit&auml;tskriterien&ldquo; scheitern, halt in anderen L&auml;ndern verfilmt werden. Und wer wei&szlig; &ndash; vielleicht ist das ja der Anfang des Endes der kulturellen Dominanz der USA? <\/p><p>Vielleicht hat sich der Oscar ja auch ohnehin schon &uuml;berlebt. Zumindest in den letzten Jahren lie&szlig;en sich die Voten der Jury nicht immer nachvollziehen und der Eindruck, dass Hollywood schon l&auml;nger zu bem&uuml;ht ist, &bdquo;gut&ldquo; zu sein, wird da ebenfalls eine Rolle spielen &ndash; nicht ohne Grund hat in diesem Jahr ausgerechnet ein s&uuml;dkoreanisches Sozialdrama die Academy &uuml;berzeugen k&ouml;nnen. <\/p><p>Titelbild: Featureflash Photo Agency\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/fc3d3d351d8c47a29cba5905131aa1a8\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hollywood, die Traumfabrik. Hier wurden so gro&szlig;artige Filme wie &bdquo;Der Pate&ldquo;, &bdquo;Das Schweigen der L&auml;mmer&ldquo; oder &bdquo;The Kings Speech&ldquo; gedreht &ndash; Filme, die mit dem Oscar als beste Filme des Jahres ausgezeichnet wurden. Ab 2024 d&uuml;rfte keiner dieser Filme mehr einen Oscar bekommen. Ab dann gelten n&auml;mlich die neuen &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.oscars.org\/news\/academy-establishes-representation-and-inclusion-standards-oscarsr-eligibility\">Diversit&auml;tsregeln<\/a>&ldquo;. Als bester Film darf<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64811\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":64812,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,917,161],"tags":[2367,2368,2686,2402,2247],"class_list":["post-64811","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-kultur-und-kulturpolitik","category-wertedebatte","tag-filmindustrie","tag-hollywood","tag-identitaetspolitik","tag-lgbtq","tag-political-correctness"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_675634225.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64811","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64811"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64811\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64851,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64811\/revisions\/64851"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/64812"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64811"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64811"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64811"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}