{"id":64856,"date":"2020-09-16T08:58:13","date_gmt":"2020-09-16T06:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856"},"modified":"2020-09-16T08:58:13","modified_gmt":"2020-09-16T06:58:13","slug":"hinweise-des-tages-3698","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h01\">Verdacht auf Manipulation bei Russlands Impfstoff &ldquo;Sputnik V&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h02\">Moria<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h03\">Trotz Ausreden &ndash; alles deutet auf Putin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h04\">Die Sch&ouml;ne und die M&auml;chtigen im Hintergrund <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h05\">Lawrow: &ldquo;G&auml;be es Nawalny nicht, lie&szlig;e man sich einen anderen Vorwand f&uuml;r Sanktionen einfallen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h06\">Entweder Frieden oder das US-Imperium &ndash; man kann nicht beides haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h07\">Sie sind wieder da: Die Gelbwesten oder &bdquo;Macrons Alptraum&ldquo;.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h08\">My defence of Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h09\">Trotz halber Milliarde Dividende und Kurzarbeit: MAN k&uuml;ndigt 2.300 Mitarbeiter in Steyr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h10\">Urteil WTO: US-Z&ouml;lle gegen China sind Regelversto&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h11\">K&uuml;rzungen bei Jugendhilfe in Berlin: Kein Spielraum mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h12\">Sarah Wagenknecht zur Beschaffung von Laptops f&uuml;r bed&uuml;rftige Sch&uuml;ler:<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h13\">Neue Studie: So &uuml;berwacht Amazon seine Besch&auml;ftigten in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h14\">Die Schlafwandler aus Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h15\">&Ouml;lkatastrophe mit Ansage vor der K&uuml;ste Jemens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h16\">Die ausgeh&ouml;hlte Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h17\">&bdquo;Ich wei&szlig;, dass ich Blut an meinen H&auml;nden habe&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64856#h18\">Auf die Stra&szlig;e &ndash; gegen die Mobilmachung gen Osten!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Verdacht auf Manipulation bei Russlands Impfstoff &ldquo;Sputnik V&rdquo;<\/strong><br>\nRussland hat weltweit den ersten Corona-Impfstoff vorl&auml;ufig zugelassen, doch nun gibt es Zweifel an den Daten. Einige Studienergebnisse wirken laut Kritikern, als h&auml;tten die Entwickler mit Photoshop nachgeholfen. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Lancet&rdquo; hat die Autoren der Studie um eine Stellungnahme gebeten, die offene Fragen kl&auml;ren soll. &ldquo;Wir verfolgen die Situation genau&rdquo;, teilte das Fachblatt auf Anfrage des SPIEGEL mit. Die Studie sei von internationalen Experten f&uuml;r Covid-19 begutachtet worden.<br>\nIm besten Fall lassen sich die Zweifel schnell ausr&auml;umen. Doch was, wenn nicht?<br>\n&ldquo;Die Kollegen um Bucci haben sich die Daten schon ganz genau angeschaut&rdquo;, sagt Wendtner. Die identischen Antik&ouml;rperspiegel seien vielleicht noch erkl&auml;rbar, aber besonders auff&auml;llig seien dieselben Werte beim Nachweis von T-Zellen. &ldquo;So was sieht man in Studien normalerweise nicht&rdquo;, sagt Wendtner. Ein Beweis f&uuml;r Manipulation sei das freilich nicht, aber auf jeden Fall ein Grund, einen Blick in die Rohdaten zu werfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/corona-russlands-impfstoff-sputnik-v-forscher-finden-hinweise-auf-manipulation-a-a092d1ef-5c32-4527-89cd-7d9d6193270c\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Neben den Vorw&uuml;rfen, die das russische Team nun nat&uuml;rlich ausr&auml;umen muss, ger&auml;t ein wenig in Hintergrund, dass die &bdquo;Impfreaktionen&ldquo; (also noch nicht einmal die unerw&uuml;nschten Nebenwirkungen) des Impfstoffkandidaten es in sich haben. So traten bei einer Mehrheit der Probanden (je nach Reihe bis zu 95%) leichtes, bei bis zu 11% sogar moderates Fieber (&uuml;ber 38,5 Grad) auf. Kopfschmerzen, Schlappheit, Muskelschmerzen, Herzrasen, Durchfall, Appetitlosigkeit und Rachenschmerzen geh&ouml;rten zu den h&auml;ufigen beobachteten Beschwerden. Das w&auml;re f&uuml;r sich gesehen durchaus akzeptabel. Jedoch wurden die ersten beiden Testreihen an einer kleinen Gruppe (jeweils 38) von Freiwilligen vorgenommen &ndash; haupts&auml;chlich junge, gesunde M&auml;nner (wahrscheinlich Soldaten. Keine der Gruppen hatte ein Durchschnittsalter von mehr als 32 Jahren. Nun sollen bei Covid-19 aber bekanntlich zuerst die Risikogruppen, Alte und Vorerkrankte, geimpft werden. Ich bef&uuml;rchte, wir d&uuml;rfen uns da sogar vollkommen abseits der unerw&uuml;nschten Nebenwirkungen noch auf einige R&uuml;ckschl&auml;ge einstellen.<\/em><\/p>\n<p><em>Gar nicht gut l&auml;uft es &uuml;brigens auch beim ehemals &bdquo;aussichtsreichsten&ldquo; Kandidaten der westlichen Hemisph&auml;re &ndash; dem Impfstoffkandidaten von Oxford\/AstraZenica. Hier erkrankte ein Phase-3-Proband an der seltenen Nervenerkrankung &bdquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transverse_Myelitis\">Transverse Myelitis<\/a>&ldquo;, die durch unerw&uuml;nschte Immunreaktoinen ausgel&ouml;st wird und somit genau zu den seltenen Nebenwirkungen geh&ouml;rt, die man bei einem neuen Vektor- oder mRNA-Impfstoff bef&uuml;rchten und vermeiden muss. Nach einer Pausierung der Studie hat eine &bdquo;unabh&auml;ngige&ldquo; Kommission nun verk&uuml;ndet, dass die Studie weitergef&uuml;hrt werden kann. Verk&uuml;ndet wurde dies nicht etwas in der Wissenschafts-Community, sondern in einer Investorenkonferenz von J.P. Morgan. Rational nachvollziehbar ist diese Entscheidung nicht, wie selbst der SPIEGEL einr&auml;umen muss &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>AstraZeneca strapaziert das Vertrauen<\/strong><br>\nSchon kurze Zeit nach der Unterbrechung seiner Impfstoffstudie wegen einer erkrankten Probandin hat AstraZeneca die Tests wieder aufgenommen. Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die schnelle Fortsetzung sind intransparent. [&hellip;]<br>\nStattdessen verk&uuml;ndete der AstraZeneca-CEO Pascal Soriot am Samstag die Entscheidung offenbar hinter verschlossenen T&uuml;ren bei einem Treffen, das von der Investmentbank J.P. Morgan organisiert wurde. So berichtet es die &ldquo;New York Times&rdquo;. Das US-Blatt fordert ebenso eine gr&ouml;&szlig;ere Transparenz der Pharmafirmen bei der Covid-19-Impfstoffentwicklung: Das st&auml;rke auch das Vertrauen in der Bev&ouml;lkerung. Vor allem in den USA wirkt das Vorpreschen der Zulassungsbeh&ouml;rde FDA wie ein Wahlkampfakt: Sie will noch im Oktober einen Impfstoff der Firmen Pfizer und Biontech zulassen.<br>\nUnter anderen Umst&auml;nden ist es Standard, dass Pharmafirmen Details zu klinischen Studien bis zu ihrem Abschluss zur&uuml;ckhalten, um ihr geistiges Eigentum und den Wettbewerbsvorteil zu wahren. Doch in Zeiten, in denen es darum geht, dass ein Impfstoff m&ouml;glicherweise eine Pandemie beenden kann &ndash; aber eben nur, wenn sich auch gen&uuml;gend Menschen impfen lassen -, ist Vertrauen in die Sicherheit eines Vakzins unerl&auml;sslich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/coronavirus-astrazeneca-strapaziert-das-vertrauen-a-216eb1b1-d818-4216-b48e-02bfe663b343\">SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Moria<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Jetzt ist Moria Geschichte&ldquo;<\/strong><br>\n&hellip;und doch ist noch nichts zum Guten gewendet. Nichts was passierte und passiert war nicht vorherzusehen, die ganze Situation spiegelt eine Grenz- und Asylpolitik, die sich sp&auml;testens seit dem Jahr 2016 mit dem EU-T&uuml;rkei-Deal ausschlie&szlig;lich darum drehte, existierende Probleme zu kasernieren, aus- oder einzusperren. Es geht um Mobilit&auml;tskontrolle statt um Menschenrechte und Politik. Das war in Idomeni so, das war auf den Pl&auml;tzen in Athen so, wo Fl&uuml;chtlinge zu Tausenden schliefen und es jetzt wieder tun, das war der Geist des Deals mit Erdogan, das ist so im zentralen Mittelmeer. Fluchtbewegungen und ihre Unterst&uuml;tzung werden bek&auml;mpft und kriminalisiert. Die einen landen als Schmuggler*innen vor griechischen oder italienischen Gerichten, die anderen werden direkt in den EU-Hotspots eingesperrt. [&hellip;]<br>\nEs muss jetzt eine schnelle humanit&auml;re L&ouml;sung geben &ndash; f&uuml;r alle auf Lesbos und in den anderen griechischen Camps. Auch auf dem Festland. Die deutsche Bundesregierung ist zust&auml;ndig. Sie war eine der Hauptakteurinnen der Restauration des Grenzregimes, sie hat aber gerade auch die EU-Ratspr&auml;sidentschaft. F&uuml;r die Menschen, die jetzt nicht einmal mehr ihre Zelte haben, in denen sie teilweise seit Jahren leben, muss eine schnelle L&ouml;sung gefunden werden. Dabei muss es um eine politische L&ouml;sung gehen und nicht um technische Fragen. Es muss darum gehen, wie die Menschen ihre Rechte und ihre W&uuml;rde zur&uuml;ckbekommen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=14200\">Maskenfall<\/a><\/li>\n<li><strong>Brandstifter geh&ouml;ren nicht auch noch belohnt<\/strong><br>\nNach dem Brand im Fl&uuml;chtlingscamp Moria will die Bundesregierung 150 minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge aufnehmen. Solange aber der Verdacht im Raum stehe, dass einige Lagerbewohner selbst das Feuer gelegt haben, d&uuml;rfe Deutschland niemanden von dort herholen, meint Silke Hasselmann. Das sende die falsche Botschaft. [&hellip;]<br>\nDoch zumindest solange der begr&uuml;ndete Verdacht im Raum steht, dass einige Lagerbewohner nicht nur die L&ouml;scharbeiten behindert, sondern die Feuer selbst gelegt haben, darf Deutschland niemanden von dort herholen. Auch keine unbegleiteten Minderj&auml;hrigen. Denn abgesehen von der immer schwierigen Frage, wer eigentlich wonach entscheidet, wer ausgew&auml;hlt wird, stellt sich die Frage, welche Botschaften das in die Welt senden w&uuml;rde.* Eine auf jeden Fall: Brandstiftung kann sich lohnen! Das gewissenlose Inkaufnehmen von Opfern ginge ja quasi als Notwehr gegen die Unbarmherzigkeit der Europ&auml;ischen Union durch; sehr zur Nachahmung empfohlen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/aufnahme-von-moria-fluechtlingen-brandstifter-gehoeren.720.de.html?dram:article_id=484004\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Edgar Weimer:<\/strong> Guten Morgen liebe NDS-Redaktion,  gestern bin ich auf diesen Kommentar im DLF (vom 11.09.) gesto&szlig;en, den ich nur als Ausdruck neoliberaler und antisozialer Gesinnung seitens der Autorin bzw. der verantwortlichen Redaktion deuten kann. <\/em><\/p>\n<p><em>Wenn unsere Rettungsdienste (Notarzt, Feuerwehr, Polizei,&hellip;) so ticken w&uuml;rden wie die Autorin Silke Hasselmann, w&auml;re dann im akuten Notfall die Frage wer, wieso, warum zuerst zu kl&auml;ren um danach zu entscheiden ob &uuml;berhaupt geholfen wird? Asozialer geht&rsquo;s kaum noch! <\/em><\/p>\n<p><em>Der Beitrag hat wohl die geb&uuml;hrende negative Resonanz erfahren, so dass sich die Chefredakteurin Birgit Wenzin am Vormittag zu einer d&uuml;nnen Erkl&auml;rung gen&ouml;tigt sah. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Und wieder einmal ger&auml;t in Vergessenheit, wer eigentlich der wahre Brandstifter in dieser Sache ist. Ohne das Z&uuml;ndeln des Wertewestens im Nahen und Mittleren Osten w&uuml;rde es gar kein &bdquo;Moria&ldquo; geben. Der DLF-Kommentar ist somit nicht nur empathielos und zynisch, sondern auch geschichtsvergessen. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Warnung vor der Diskursverschiebung<\/strong><br>\nNach dem Brand im Fl&uuml;chtlingslager lehnt unsere Kommentatorin Silke Hasselmann die Aufnahme von Menschen aus Moria zu diesem Zeitpunkt ab. Der Historiker J&uuml;rgen Zimmerer geht mit ihrem Text hart ins Gericht und spricht von &bdquo;menschenverachtenden Passagen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/moria-sprache-und-moral-warnung-vor-der-diskursverschiebung.1008.de.html?dram:article_id=484067\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trotz Ausreden &ndash; alles deutet auf Putin<\/strong><br>\nIn einem Punkt sind sich die allermeisten Russland-Experten einig: Wladimir Putin hat den Anschlag auf seinen politischen Gegner Alexej Nawalny angeordnet oder geduldet. Der Kreml und einzelne deutsche Politiker widersprechen, doch die Ausfl&uuml;chte erscheinen haltlos. [&hellip;]<br>\nAuch hierzulande gibt es Zweifel an den Vorw&uuml;rfen der Bundesregierung. Zum Beispiel nimmt der fr&uuml;here SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel den Kreml in Schutz: &ldquo;Die Frage, warum Wladimir Putin erst den Mordanschlag auf Herrn Nawalny geduldet oder sogar angeordnet haben soll, um ihn dann zur Behandlung nach Deutschland ausreisen zu lassen, ist ja nicht unberechtigt&rdquo;, wirft er in den Raum. Die immer noch sehr Russland-affine Linkspartei warnte ebenfalls vor Vorverurteilungen, und warf sogar die M&ouml;glichkeit in den Raum, westliche Geheimdienste k&ouml;nnten hinter dem Anschlag stecken.<br>\nDamit befindet sich die Linke voll auf Kreml-Linie: &ldquo;Die russische Regierung will von sich ablenken, indem sie auf &ouml;ffentlich zug&auml;ngliche Literatur einer Vielzahl anderer Staaten verweist, die sich mit diesen toxischen Substanzen besch&auml;ftigt haben &ndash; in aller Regel im Zusammenhang mit Schutzforschung gegen solche Kampfstoffe&rdquo;, sagt Abr&uuml;stungsexperte Kelle. &ldquo;Dabei braucht man den eigentlichen &Uuml;belt&auml;ter oft in geringen Mengen, um zuverl&auml;ssig testen zu k&ouml;nnen, ob die vorgesehenen Schutzvorkehrungen wirksam sind.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Trotz-Ausreden-alles-deutet-auf-Putin-article22035829.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es sieht so aus, als bef&auml;nden sich Medien und Lobbyisten\/Einflussagenten in einem Rausch der Aggression und Kriegslust.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Sch&ouml;ne und die M&auml;chtigen im Hintergrund <\/strong><br>\nWas &uuml;ber den Fall Navalny bisher nicht bekannt war<br>\nIm Fall Navalny sind neue, interessante Informationen aufgetaucht. Es geht um eine bisher unbekannte Frau, die Navalny zum fraglichen Zeitpunkt begleitet hat und als einzige Begleiterin von Navalny nicht in Russland befragt werden konnte, weil sie sich kurz nach der angeblichen Vergiftung nach Deutschland abgesetzt hat. Vor allem ihre Hinterm&auml;nner machen sie zu einer sehr interessanten Figur.<br>\nAlle Mitarbeiter Navalnys, die ihn auf seiner fraglichen Reise begleitet haben, wurden von den russischen Beh&ouml;rden verh&ouml;rt, au&szlig;er einer Frau. Als das Flugzeug mit Navalny am 20 August seine Notlandung in Omsk machte, blieb auch diese Dame am Boden, sie flog dann am zwei Tage sp&auml;ter nach Deutschland. Schon das ist merkw&uuml;rdig, denn gem&auml;&szlig; den geltenden Corona-Regeln h&auml;tte sie &ndash; als russische Staatsb&uuml;rgerin &ndash; gar nicht nach Deutschland einreisen d&uuml;rfen. Sie muss also eine Sondergenehmigung gehabt haben. Warum und von wem?<br>\n&Uuml;ber die Dame, deren Name Maria Pewtschich lautet, hat RT-Deutsch bereits berichtet. RT-Deutsch hat berichtet, die russische Polizei wollte sie verh&ouml;ren, aber sie habe sich vorher nach Deutschland abgesetzt. Die russische Polizei bezeichnete sie als Marina, aber ihr Name d&uuml;rfte Maria lauten. Bei ihr handelt es sich um ziemlich geheimnisvolle Person, &uuml;ber die kaum etwas bekannt ist&hellip;<br>\n(&hellip;) Wir sehen also, dass wir es hier mit einer ausgesprochenen m&auml;chtigen Gruppe zu tun haben und dass Navalny keineswegs der unabh&auml;ngige Blogger und Oppositionelle ist, als der er dargestellt wird. Er ist ein in den allerh&ouml;chsten Kreisen bestens vernetzter und von ihnen finanzierter, unterst&uuml;tzter und gesteuerter Mann. Dass Chodorkowski ihn finanziert, hat der selbst offen zugegeben. Wer Navalny noch finanziert (und damit lenkt), dar&uuml;ber kann man nur spekulieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2020\/die-schoene-und-die-maechtigen-im-hintergrund-was-ueber-den-fall-navalny-bisher-nicht-bekannt-war\/?doing_wp_cron=1600157802.1277620792388916015625\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Das ist ja interessant. Eine Begleiterin von Nawalny und Zeugin der Vorkommnisse verschwindet sang- und klanglos nach Deutschland. Dass Frau Pewtschich urspr&uuml;nglich nicht nach Omsk fliegen wollte und auch kein Flugticket nach Omsk in der Tasche hatte, ist ja wohl klar. Niemand konnte vorher wissen, dass das Flugzeug gerade in Omsk notlanden w&uuml;rde. Frau Pewtschich ist aber in Omsk ausgestiegen und hat sich aus dem Staub gemacht. Und niemand fragt wieso.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Russische Vorermittlungen im Fall Nawalny: Begleiterin verweigert Aussage und fl&uuml;chtet in die BRD<\/strong><br>\nRusslands Innenministerium entkr&auml;ftet Vorw&uuml;rfe, im Fall Nawalny angeblich nicht ermitteln zu wollen: Intensive Vorermittlungen laufen bereits seit Wochen. Aufschlussreich: Eine Begleiterin Nawalnys w&auml;hrend seines Zusammenbruchs verweigerte die Aussage und flog umgehend nach Deutschland&hellip;<br>\nGleichzeitig verweigerte Marina Pewtschich &ndash; mit st&auml;ndigem Wohnsitz in Gro&szlig;britannien; eine der Personen, die Nawalny begleiteten &ndash; am 20. August eine Zeugenaussage. Gem&auml;&szlig; ermittelter Daten flog die besagte Person am 22. August dieses Jahres nach Deutschland, wodurch sich keine M&ouml;glichkeit mehr bot, von ihr Erkl&auml;rungen zu erhalten. Ihr Aufenthaltsort wird derzeit ermittelt.<br>\nDie Ermittler analysieren derzeit die eingegangenen Aussagen, Expertengutachten und anderes Material.<br>\nEs wurden gesonderte Auftr&auml;ge zur Ermittlung des Aufenthaltsorts der Passagiere, die mit Nawalny im selben Flugzeug sa&szlig;en, vergeben &ndash; und es werden Ma&szlig;nahmen ergriffen, um seinen behandelnden Arzt und die medizinische Klinik in Moskau, wo er behandelt wurde, zu ermitteln&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/106566-russische-vorermittlungen-im-fall-nawalny-begleiterin-verweigerte-aussage-flog-deutschland\/\">RT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lawrow: &ldquo;G&auml;be es Nawalny nicht, lie&szlig;e man sich einen anderen Vorwand f&uuml;r Sanktionen einfallen&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Arroganz und Gef&uuml;hl eigener Unfehlbarkeit waren in Europa bereits zu beobachten &ndash; und f&uuml;hrten jedes Mal zu durch und durch traurigen Konsequenzen.&rdquo; Diese pessimistische Einsch&auml;tzung der Russland-Politik des Westens gab Russlands Au&szlig;enminister Lawrow in einem Interview ab&hellip;.<br>\nMittlerweile hat der Westen auf diesem Wege jegliche Grenzen des Anstands &uuml;berschritten und den Rahmen aller Vernunft gesprengt. Anlass f&uuml;r eine solche drastische Einsch&auml;tzung gab dem Chefdiplomaten Russlands das Verhalten Deutschlands und einiger anderer EU-Staaten in der Causa Nawalny: Manche dort sehen in ihr einen willkommenen Anlass f&uuml;r weitere Sanktionen (auch f&uuml;r wirtschaftliche, vor allem gegen das kommerzielle Projekt zum Bau der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2), noch bevor Beweise f&uuml;r irgendein Verschulden der russischen Regierung erbracht wurden &ndash; wohlgemerkt erneut &ndash;, nachdem schon nach einem &auml;hnlichen Vorfall um Vater und Tochter Skripal auf britischem Boden ebenfalls ohne Beweise &ndash; &ldquo;legitimiert&rdquo; nur mit wiederholtem &ldquo;highly likely&rdquo; &ndash; lautstark zu westlichen Sanktionen gegen Russland aufgerufen wurde. Im Interview f&uuml;r den russischen Sender RTVIgab sich Sergei Lawrow realistisch:<br>\n(&hellip;) G&auml;be es Alexei Nawalny nicht, w&uuml;rde man sich noch irgendetwas als Vorwand zur Einf&uuml;hrung zus&auml;tzlicher Sanktionen einfallen lassen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/106671-lawrow-gabe-es-nawalny-nicht-fiele-anderer-vorwand-sanktionen-ein\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Entweder Frieden oder das US-Imperium &ndash; man kann nicht beides haben<\/strong><br>\nViele sogenannte &ldquo;Kriegsgegner&rdquo; m&ouml;gen die Vorstellung nicht, dass die USA ihre unipolare Vorherrschaft &uuml;ber Belange unseres Planeten verlieren sollten. Doch das US-Imperium muss gehen, wenn Frieden kommen soll &ndash; ebenso der auf Leichenbergen fu&szlig;ende westliche Lebensstil.<br>\n(&hellip;) Ein Land, das ohne unaufh&ouml;rlichen Krieg nicht existieren kann, ist eigentlich gar kein Land: Es handelt sich dann um eine dauerlaufende Milit&auml;roperation, mit ein paar beigemischten Vororten und Schulen. Ein Land, das ohne st&auml;ndigen Krieg nicht existieren kann, ist wie ein Haus, das ohne st&auml;ndige Bauarbeiten nicht existieren kann: Wenn Ihr Haus Bauarbeiten ben&ouml;tigt, nur um nicht einzust&uuml;rzen, w&uuml;rden Sie entweder die Art und Weise, wie es gebaut wird, v&ouml;llig neu gestalten &ndash; oder Sie w&uuml;rden umziehen.<br>\nDas gilt f&uuml;r Israel &ndash; und in gr&ouml;&szlig;erem Ma&szlig;stab gilt es auch f&uuml;r die weltumspannende, imperiumartige oligarchische Weltordnung, die locker um die Vereinigten Staaten herum zentralisiert ist.<br>\n(&hellip;) Ein aufrichtiger Wunsch nach Frieden bedeutet, dass man sich das Ende des Abschlachtens von Menschen, die in anderen Teilen der Welt leben, mehr w&uuml;nscht als die Aufrechterhaltung des eigenen Status quo.<br>\nViele Menschen, die sich als &ldquo;Kriegsgegner&rdquo; bezeichnen, f&uuml;hlen sich eigentlich nicht wohl bei dem Gedanken, dass die Vereinigten Staaten ihre Position der unipolaren Vorherrschaft &uuml;ber die Angelegenheiten unseres Planeten verlieren und dass sie dann die Chance auf eine Welt ohne US-Imperialismus ergreifen m&uuml;ssten. Wenn sich die Frage stellt, was Frieden wirklich ist und was er wirklich bedeutet, wollen viele der Menschen, deren Lebensstil von einem flutartigen Strom menschlichen Blutes getragen wird, eigentlich gar keinen Frieden.<br>\nAber zumindest sollten sie dann in dieser Hinsicht ehrlich zu sich selbst sein, zumindest sollten sie sich eingestehen, dass sie sich unter ihrem Kriegsgegnerm&auml;ntelchen mit H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en an ein Paradigma klammern, dessen Baugrund, Ziegel und M&ouml;rtel nichts als ununterbrochener Massenmord ist.<br>\n(&hellip;) So wie unsere Lebensweise auf endlosem Krieg beruht, so wird unser Leben durch die ehrliche, bewusste Annahme aller mit dem authentischen Wunsch nach Frieden einhergehenden Konsequenzen ver&auml;ndert. Diese Transformation ist Teil der gleichen Bewegung wie unsere kollektive Transformation von einer selbstzerst&ouml;rerischen Spezies zu einer Spezies, die harmonisch mit sich selbst und mit ihrem &Ouml;kosystem interagiert. An dieser inneren Transformation teilzunehmen, ist die h&ouml;chste Berufung des Menschen.<br>\nWir k&ouml;nnen nicht einfach so weitermachen wie bisher. Unsere Spezies wird entweder ihr Verhalten drastisch ver&auml;ndern &ndash; oder sie wird aussterben. Es ist an der Zeit, den Sprung ins Unbekannte zu wagen und eine Chance f&uuml;r den Frieden zu ergreifen. Seien Sie unter den Ersten, die diesen Sprung wagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/106244-kommentar-entweder-frieden-oder-us-imperium-man-kann-nicht-beides-haben\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sie sind wieder da: Die Gelbwesten oder &bdquo;Macrons Alptraum&ldquo;.<\/strong><br>\nGeneralprobe zum Streiktag am 17. September?<br>\nOhne die nicht nur in Frankreich &uuml;blichen Z&auml;hlspiele mitzumachen, ist das Fazit der landesweiten Aktionen am 12. September 2020 genau dieses: Die Gelbwesten sind wieder da. Hunderte hier, Tausende dort &ndash; sie bleiben ein politischer Faktor, auch nach dem &bdquo;lockdown&ldquo; (oder vor seiner Erneuerung), dem &bdquo;confinement&ldquo;. Auch viele jener, die eher erwartet oder bef&uuml;rchtet hatten, dass sich nur noch &bdquo;harte Kerne&ldquo; mobilisieren lie&szlig;en, sahen sich angenehmen entt&auml;uscht &ndash; dem war nicht so, an vielen Orten wurde eine breite Beteiligung deutlich sichtbar. Was sich im franz&ouml;sischen makronitischen Polizeistaat nach wie vor in Quarant&auml;ne befindet &ndash; sind die demokratischen Rechte, wie etwa Demonstrationsfreiheit. Es ist &bdquo;normal&ldquo; in Paris (nicht von Minsk ist hier die Rede), dass die uniformierten Banden selbst &uuml;ber Rollstuhlfahrer herfallen &ndash; und dass verfolgt wird, wer Videos dreht, die das dokumentieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/frankreich\/gewerkschaften-frankreich\/sie-sind-wieder-da-die-gelbwesten-oder-macrons-alptraum-generalprobe-zum-streiktag-am-17-september\/\">labournet<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> P&uuml;nktlich zum Schulbeginn und zum Ende der Sommerferien beginnen auch wieder die Sozialproteste in Frankreich. Den Anfang machten Samstag die Gelbwesten. F&uuml;r morgen, 17. September haben die Gewerkschaften zu einem nationalen Streik-und Aktionstag aufgerufen. F&uuml;r Montag, 19. September, ist ein landesweiter Marsch der sans-papiers, der irregul&auml;ren Immigranten, geplant. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>My defence of Julian Assange<\/strong><br>\n&ndash; a man I abhor. It ended badly the time they met yet PETER HITCHENS argues extraditing the WikiLeaks boss to the US violates British sovereignty, threatens press freedom and is nothing less than a politically motivated kidnap<br>\nAnd now I have said that, I wish to add that I am wholly, furiously against the attempt by the United States government to extradite Mr Assange from this country, now under way at the Old Bailey. I think it is wrong in principle. I think it is clearly a political case and should be rejected on those grounds alone, if there were no others available.<br>\nExtradition on political grounds is expressly prohibited by Article 4 (1) of the 2003 Anglo-US Extradition Treaty. But despite such protections, that treaty, agreed in the Blair era, was, like so much of that government&rsquo;s actions towards Washington, weak, servile and unfair. And the courts have not done very much to defend British national sovereignty when it has been invoked&hellip;<br>\nIt is unimaginable that the US would hand over to us any of its citizens who had been accused of leaking British secret documents. Yet if Mr Assange is sent to face trial in the US, any British journalist who comes into possession of classified material from the US, though he has committed no crime according to our own law, faces the same danger.<br>\nThis is a basic violation of our national sovereignty, and a major threat to our own press freedom. I think that no English court should accept this demand. And if the courts fail in their duty, then I think that any self-respecting Home Secretary should overrule them.<br>\nFor this extradition is a lawless kidnap&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dailymail.co.uk\/debate\/article-8725993\/PETER-HITCHENS-argues-extraditing-Julian-Assange-threatens-press-freedom.html\">mail online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Trotz halber Milliarde Dividende und Kurzarbeit: MAN k&uuml;ndigt 2.300 Mitarbeiter in Steyr<\/strong><br>\nDer deutsche Lastwagen-Hersteller MAN will ein Viertel seiner Mitarbeiter in &Ouml;sterreich und Deutschland abbauen. Das gesamte Werk in Steyr soll geschlossen werden. Dabei gibt es keine wirtschaftliche Not. Der Umsatz liegt bei 11 Milliarden Euro, die Rendite soll auf 8 Prozent erh&ouml;ht werden. Zuerst nahm der Konzern Kurzarbeit in Anspruch, jetzt schickt er 2.300 Mitarbeiter in Steyr in die Arbeitslosigkeit &ndash; obwohl der Konzern vor 4 Jahren noch eine Standortgarantie bis 2030 vertraglich zusicherte. MAN ist nicht das erste Unternehmen, das das ausn&uuml;tzt&hellip;<br>\nFirmen bekommen Staatshilfen auch bei K&uuml;ndigungen<br>\nDoch die Regierung hat darauf verzichtet, die Wirtschaftshilfen auch an faires Verhalten der Unternehmen zu kn&uuml;pfen. Das n&uuml;tzen vor allem gro&szlig;e Unternehmen aus: Andritz, Novomatic und KTM nehmen mit einer Hand Corona-Hilfen vom Staat und sch&uuml;tten mit der anderen Hand Dividenden an Aktion&auml;re und Boni an die Manager aus. Selbst Tochterunternehmen in Steueroasen wie Malta oder Irland d&uuml;rfen sie behalten, um weiter Steuern an &Ouml;sterreichs Finanz&auml;mtern vorbeizuschleusen.<br>\nNoch schlimmer wirkt sich jetzt aber aus, dass die Regierung auch auf eine Arbeitsplatzgarantie bei Staatshilfen verzichtet hat. Arbeitsministerin Christine Aschbacher (&Ouml;VP) betonte am Donnerstag zwar die &bdquo;hohe Bedeutung der Kurzarbeit f&uuml;r den Arbeitsmarkt und die Sicherung von Besch&auml;ftigung&ldquo; &ndash; doch nicht wenige Unternehmen haben sich zuerst Kurzarbeit f&uuml;r tausende Mitarbeiter zahlen lassen und dann Mitarbeiter gek&uuml;ndigt. Das geht nur, weil die Regierung sie l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/man-stellenabbau-steyr-2020\/\">kontrast at.<\/a>\n<p><strong>Dazu: Continental will weiteres Werk schlie&szlig;en<\/strong><br>\n(&hellip;) Continental hat angek&uuml;ndigt, wegen der Absatzkrise und des Strukturwandels in der Autoindustrie noch mehr Standorte zu schlie&szlig;en als bisher bekannt. In Aachen soll bis Ende 2021 das Reifenwerk die Arbeit einstellen, best&auml;tigte das Dax-Unternehmen. Die Gewerkschaft IG BCE hatte die Information zuvor herausgegeben.<br>\n1800 Stellen w&auml;ren von der Ma&szlig;nahme betroffen. Endg&uuml;ltig beschlossen sei dies aber noch nicht.<br>\nDer mit hohen Verlusten k&auml;mpfende Zulieferer hatte erst Anfang September angek&uuml;ndigt, seinen laufenden Sparkurs und Konzernumbau zu versch&auml;rfen. Die Reifensparte gilt bisher allerdings auch noch als vergleichsweise profitabel&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/continental-sparkurs-103.html\">Tageschau<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Mobil gegen Schock<\/strong><br>\nAutozulieferer Schaeffler k&uuml;ndigt Stellenstreichungen an und d&uuml;rfte Zuk&auml;ufe planen &ndash; IG Metall protestiert mit Aktionstag<br>\n(&hellip;) Betroffen sind vor allem Arbeitspl&auml;tze und Werke in Bayern: Schweinfurt, Eltmann, H&ouml;chstadt und Herzogenaurach, der Firmenhauptsitz in der Sportartikelmetropole. Gegen die Pl&auml;ne der Unternehmensspitze macht die regionale IGM mobil. Johann Horn, deren Bezirksleiter, erkl&auml;rte am Dienstag gegen&uuml;ber jW: &raquo;Standortschlie&szlig;ungen und Verlagerungen an Billigstandorte sind kein Zukunftskonzept. Die Besch&auml;ftigten und die IG Metall werden das nicht akzeptieren.&laquo; Klare Ansagen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/386454.arbeitsk%C3%A4mpfe-in-der-brd-mobil-gegen-schock.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Urteil WTO: US-Z&ouml;lle gegen China sind Regelversto&szlig;<\/strong><br>\nIm Handelsstreit mit China verh&auml;ngte US-Z&ouml;lle sind laut eines Urteils der Welthandelsorganisation WTO nicht rechtens. Die 2018 beschlossenen Abgaben auf chinesische Waren im Volumen von 200 Milliarden US-Dollar stellten einen Versto&szlig; gegen die globalen Handelsregeln dar, weil sie &uuml;ber die von den USA eigentliche zugesagten Maximalraten hinausgingen, befand ein WTO-Gremium am Dienstag in Genf. Auch habe Washington nicht ausreichend erkl&auml;rt, warum die Ma&szlig;nahmen notwendig gewesen seien, um gegen die nach Auffassung der US-Regierung unfairen Wettbewerbspraktiken chinesischer Firmen vorzugehen.<br>\nDas WTO-Panel empfahl den USA, &raquo;ihre Ma&szlig;nahmen in Einklang mit ihren Verpflichtungen zu bringen&laquo;&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/386812.urteil-wto-us-z%F6lle-gegen-china-sind-regelversto%DF.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>K&uuml;rzungen bei Jugendhilfe in Berlin: Kein Spielraum mehr<\/strong><br>\nWegen Corona muss Neuk&ouml;lln 850.000 Euro einsparen. Das k&ouml;nnte genau diejenigen treffen, die w&auml;hrend der Krise stabilisierend gewirkt haben.<br>\nDie Bef&uuml;rchtung wurde schon ganz zu Beginn der Coronapandemie laut: Wenn irgendwo gek&uuml;rzt werden muss, weil das Geld knapper wird, dann trifft es hoffentlich nicht wieder die freien Tr&auml;ger der Kinder- und Jugendhilfe. Und nun ist es tats&auml;chlich so weit: In Neuk&ouml;lln k&auml;mpfen freie Tr&auml;ger gegen eine K&uuml;rzung von &uuml;ber 850.000 Euro &ndash; und damit gegen die Schlie&szlig;ung mehrerer Einrichtungen oder Projekte.<br>\nBetroffen k&ouml;nnten beispielsweise die Sozialarbeit mit Jugendlichen an Schulen, in Freizeiteinrichtungen oder auf der Stra&szlig;e sein. Und: &bdquo;Neuk&ouml;lln ist erst der Anfang&ldquo;, schreibt die Landesarbeitsgemeinschaft offene Kinder- und Jugendarbeit Berlin (LAG) in einer am Montag ver&ouml;ffentlichten Stellungnahme.<br>\nBereits vor zwei Wochen war im Bezirk durchgesickert, dass ab 2021 Kinder-, Jugend- und Familienprojekte mit einem Volumen von &uuml;ber 850.000 Euro eingespart werden sollen &ndash; bei einem Budget von rund 5,9 Millionen Euro im aktuellen Jahr w&auml;ren das rund 15 Prozent. Rein rechnerisch entspr&auml;che das laut der LAG sechs mittleren Einrichtungen mit rund 24 Personalstellen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kuerzungen-bei-Jugendhilfe-in-Berlin\/!5709690\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sarah Wagenknecht zur Beschaffung von Laptops f&uuml;r bed&uuml;rftige Sch&uuml;ler:<\/strong><br>\n500 Millionen Euro stellte der Bund im Juli zur Beschaffung von Laptops f&uuml;r bed&uuml;rftige Sch&uuml;ler bereit. Zehn Bundesl&auml;nder haben die Mittel bereits ausgesch&ouml;pft. Ein Grund zum Feiern der ach so tollen Sofortprogramme der Bundesregierung ist das nicht:<br>\nEin Laptop ist doch keine L&ouml;sung f&uuml;r das ungerechte Bildungssystem in Deutschland! In kaum einem anderen entwickelten Land h&auml;ngt der Bildungserfolg so sehr von der sozialen Herkunft ab wie in Deutschland. Und in der Coronakrise nahm die Ungleichheit weiter zu. Kindern aus &auml;rmeren Familien fehlte nicht nur ein eigener Laptop, ihre Eltern konnten sie auch weniger beim Homeschooling unterst&uuml;tzen &ndash; weil sie seltener Homeoffice machen und wegen prek&auml;rer Arbeitsverh&auml;ltnisse die zur Kinderbetreuung n&ouml;tige Zeit nicht frei nehmen konnten. Gleichzeitig kann man auch nicht vom &uuml;berlasteten Lehrpersonal erwarten, in viel zu gro&szlig;en Klassen und mit kaum Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Technik und neue Methoden, jedes Kind aus der Entfernung noch einzeln zu betreuen.<br>\nWir brauchen dringend mehr Lehrer &ndash; vor allem an den Schulen in sozialen Brennpunkten. Denn schlussendlich sind die Lehrer entscheidend daf&uuml;r, dass jedes Kind mitgenommen wird &ndash; ob in der Pandemie oder &bdquo;normalen&ldquo; Zeiten &ndash; und nicht ein Laptop oder ein digitales Lerntool.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.1826036450747077\/3972763326074368\/?type=3&amp;theater\">Sarah Wagenknecht via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Zu erg&auml;nzen w&auml;re, dass es Kindern aus &auml;rmeren Familien oft nicht nur an entsprechender technischer Ausr&uuml;stung fehlt, sondern auch an den entsprechenden r&auml;umlichen Gegebenheiten, wenn diese beispielsweise kein eigenes Zimmer haben um ungest&ouml;rt am Online-Unterricht teilnehmen zu k&ouml;nnen. Mit den Punkten, die Sahra Wagenknecht bereits erw&auml;hnt hat wird die als Stein der Weisen in der Corona-Krise gepriesene &ldquo;Digitalisierung&rdquo;, die sozialen Unterschiede noch weiter versch&auml;rfen. Das linksliberale B&uuml;rgertum als vehementester Verfechter der Corona-Restriktionen st&ouml;rt das nat&uuml;rlich nicht im Geringsten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neue Studie: So &uuml;berwacht Amazon seine Besch&auml;ftigten in den USA<\/strong><br>\nJeder Handgriff wird aufgezeichnet, Austausch zwischen Kolleg:innen sofort unterbunden &ndash; ein neuer Bericht &uuml;ber die Arbeitsbedingungen bei Amazon liefert Gr&uuml;nde, nicht mehr dort einzukaufen.<br>\nAmazon ist schon l&auml;nger bekannt f&uuml;r die harschen Arbeitsbedingungen. Wie umfassend der Handelskonzern seine Besch&auml;ftigten in den USA &uuml;berwacht, schildert ein neuer Bericht des Open Markets Institute. Der Bericht zeichnet das Bild einer praktisch allumfassenden &Uuml;berwachung, die bei den betroffenen Arbeiter:innen zu Stress und Verletzungen am Arbeitsplatz f&uuml;hrt&hellip;<br>\n&bdquo;Schlechtester Arbeitgeber der Welt&ldquo;<br>\nWegen seiner Arbeitsbedingungen ist Amazon schon l&auml;nger in der Kritik von Besch&auml;ftigtenvertreter:innen. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) k&uuml;rte Amazon-Chef Jeff Bezos zum &bdquo;schlechtesten Arbeitgeber der Welt&ldquo;. Das hinderte Bezos &uuml;brigens nicht daran, vor einigen Tagen zum ersten Menschen der Geschichte mit einem Verm&ouml;gen von mehr als 200 Milliarden US-Dollar zu avancieren.<br>\nDie Lage der Amazon-Besch&auml;ftigten in EU-Staaten ist dank strengerem Arbeitsrecht und st&auml;rkerem Datenschutz weniger schlimm als in den USA. Doch aus Sicht der Gewerkschaften gibt das massive Wachstum von Amazon Grund zur Beunruhigung. &bdquo;Wir sehen das in Deutschland, in Spanien, in Gro&szlig;britannien, Italien, Polen und den USA &ndash; &uuml;berall expandiert Amazon rapide, aber die Arbeitsbedingungen sind schockierend&ldquo;, warnte IGB-Generalsekret&auml;rin Sharan Burrow zuletzt im Gespr&auml;ch mit netzpolitik.org.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/__trashed-11__trashed\/#more-9075\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Schlafwandler aus Berlin<\/strong><br>\nBerlin ger&auml;t im Streit um Belarus, Russland und die T&uuml;rkei zwischen alle Fronten, Br&uuml;ssel h&auml;lt einen Videogipfel mit Peking ab &ndash; und London warnt vor einer angeblichen &ldquo;Lebensmittelblockade&rdquo;: Die Watchlist EUropa vom 14. September 2020.<br>\nBelarus, Nawalny, Moria, Brexit &ndash; und jetzt auch noch offene t&uuml;rkische Drohungen gegen Frankreich: Die EU schiebt einen ganzen Berg von Problemen vor sich her. Doch der deutsche Ratsvorsitz wirkt abwesend und gleichg&uuml;ltig. Seit dem EU-Finanzgipfel im Juli ist Kanzlerin Merkel und ihren Ministern eigentlich nichts mehr gelungen. Sie haben zwar noch einen Sondergipfel zu Belarus angeschoben, doch die angek&uuml;ndigten Sanktionen gegen das Regime in Minsk lassen auf sich warten.<br>\nDas liegt daran, dass Merkel einen anderen wichtigen Konflikt &ndash; mit dem t&uuml;rkischen Sultan Erdogan &ndash; schleifen l&auml;sst. Merkel m&ouml;chte sich Erdogan f&uuml;r einen neuen Fl&uuml;chtlingsdeal warm halten, und greift daher nicht in den Streit um Erdgasvorkommen im Mittelmeer ein.<br>\nDies hat Griechenland und Zypern gegen den deutschen Ratsvorsitz aufgebracht. Beide L&auml;nder fordern EU-Sanktionen gegen Erdogan. Da Merkel darauf nicht eingeht, blockiert Zypern nun die Strafma&szlig;nahmen, die f&uuml;r Belarus bestimmt sind.<br>\nSchlimmer noch: Mittlerweile hat sich der Konflikt auf Frankreich ausgeweitet &ndash; Erdogan droht dem wichtigsten EU-Partner Deutschlands. &bdquo;Legen Sie sich nicht mit der T&uuml;rkei an&ldquo;, sagte er. &bdquo;Herr Macron, Sie werden noch viel mehr Probleme mit mir haben.&ldquo;<br>\nEine Provokation &ndash; die Merkel schweigend &uuml;bergeht. Die Kanzlerin &auml;u&szlig;ert sich auch nicht zu der massiven Aufr&uuml;stung, die Griechenland nun angek&uuml;ndigt hat. Die EU, die eine &ldquo;Friedensunion&rdquo; sein will, steht am Rande des Krieges, und der deutsche Vorsitz tut &ndash; nichts&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/was-macht-eigentlich-der-deutsche-eu-vorsitz\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: Spannungen im Mittelmeer<\/strong><br>\nZur aktuellen Krise in den t&uuml;rkisch-griechischen Beziehungen<br>\n(&hellip;) Dazu im Folgenden nur einige Vorschl&auml;ge:<br>\nVon entscheidender Bedeutung ist es, s&auml;mtliche Aspekte des Konflikts anzuerkennen, anstatt einfach vorgefertigte ideologische Konstruktionen auf eine spezifische Situation zu projizieren. Es ist wichtig, dem griechischen Nationalismus mit all seinen ideologischen Mythen entgegenzutreten &ndash; etwa der Behauptung, Griechenland agiere rein defensiv oder habe das V&ouml;lkerrecht auf seiner Seite &ndash;, genauso wichtig aber ist es, den nationalistischen Charakter der t&uuml;rkischen Au&szlig;enpolitik und die Gefahren f&uuml;r den Frieden in der Region zu erkennen, die vom Streben nach dem Status einer &laquo;Regionalmacht&raquo; ausgehen, verbunden mit einer autorit&auml;ren Ordnung im eigenen Land und st&auml;ndiger Aggression gegen die kurdische Bewegung.<br>\nImperialistische Intervention oder Vermittlung, sei es seitens der USA oder der EU, sind keine Instrumente zur Herstellung von Frieden und Stabilit&auml;t, sondern heizen den Konflikt im Gegenteil an und gef&auml;hrden so den Frieden. In diesem Sinne ist es notwendig, die griechische Au&szlig;enpolitik aus ihrer gegenw&auml;rtigen Bindung an die USA und die EU zu l&ouml;sen.<br>\nDie Strategie antit&uuml;rkischer B&uuml;ndnisse mit L&auml;ndern, die autorit&auml;r oder reaktion&auml;r sind, gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en oder Friedensprozesse untergraben, muss aufgegeben werden. Eine andere Au&szlig;enpolitik muss Solidarit&auml;t mit Bewegungen zeigen, die f&uuml;r Demokratie und Selbstbestimmung k&auml;mpfen, angefangen bei der notwendigen Solidarit&auml;t mit Pal&auml;stina.<br>\nSolidarit&auml;t zwischen Bewegungen in der T&uuml;rkei und Griechenland ist in der gegenw&auml;rtigen Lage von erheblicher Bedeutung, da sie eine M&ouml;glichkeit bietet, Nationalismus zu bek&auml;mpfen und die Entstehung von Antikriegswiderstand auf beiden Seiten der Grenze zu f&ouml;rdern.<br>\nIn einer Zeit, in der der Klimawandel eine globale Krisensituation hervorruft, muss ein Moratorium bei der Suche nach fossilen Brennstoffen im Mittelmeer gefordert werden.<br>\nMit Blick auf den aktuellen Streitfall gilt es f&uuml;r Verhandlungen einzutreten, die zu einer Deeskalation der Spannungen und einem Kompromiss beitragen k&ouml;nnen, der zu friedlicher Koexistenz f&uuml;hrt. Eine solche Perspektive k&ouml;nnte sowohl bedeuten, bei der Festlegung der AWZ und der Festlandsockel einen Kompromiss zu finden, der der T&uuml;rkei die Angst nimmt, vom Zugang zu Ressourcen abgeschnitten zu werden, als auch der griechischen Situation die Gew&auml;hr zu bieten, dass der Konflikt &uuml;ber Hoheitsrechte in der &Auml;g&auml;is ein Ende hat.<br>\nLangfristig h&auml;ngt ein dauerhafter Friede davon ab, dass in beiden L&auml;ndern wirklich demokratische und fortschrittliche politische L&ouml;sungen gefunden werden. Die Beziehungen zwischen Griechenland und der T&uuml;rkei bieten ein Beispiel daf&uuml;r, wie sich Neoliberalismus mit autorit&auml;rem Nationalismus, S&auml;belrasseln und Konflikten &uuml;ber regionale Macht und Ressourcen verbinden kann. Ein anderes Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen den Klassen in beiden L&auml;ndern ist ein notwendiger Aspekt f&uuml;r jeden dauerhaften Frieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/news\/id\/42949\/spannungen-im-mittelmeer?cHash=ba209f5e60f17ba2dd9c2dccd72793b8\">Rosa Luxemburg<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Schlagabtausch zwischen Paris und Ankara:<\/strong><br>\nEU-S&uuml;dstaaten solidarisch mit Macron<br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat den EU-S&uuml;dstaaten-Gipfel am Donnerstag zu einem Angriff auf seinen t&uuml;rkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan genutzt. Die T&uuml;rkei sei kein Partner mehr in der Region des &ouml;stlichen Mittelmeers, sagte Macron.<br>\nDer 42-J&auml;hrige hatte Staats- und Regierungschefs aus sechs s&uuml;dlichen EU-Staaten eingeladen, unter ihnen waren der italienische Ministerpr&auml;sident Giuseppe Conte und der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis. Zum Auftakt der Gespr&auml;che kam Macron mit Mitsotakis zusammen, wie aus &Eacute;lys&eacute;ekreisen verlautete.<br>\nParis setzt auf Einigkeit der EU-L&auml;nder<br>\nMacron bekr&auml;ftigte in dem Gespr&auml;ch mit Blick auf den Konflikt mit der T&uuml;rkei, dass Frankreich Griechenland unterst&uuml;tzen werde, wie es weiter hie&szlig;. Es gebe laufende Diskussionen &uuml;ber eine strategische Partnerschaft, die in den kommenden Monaten zur Unterzeichnung eines Abkommens f&uuml;hren werde.<br>\nMacron forderte zuvor vor Journalisten eine entschlossene Haltung der Europ&auml;er gegen&uuml;ber der t&uuml;rkischen Regierung. Europas Stimme m&uuml;sse geeinter und klarer sein als bisher.<br>\nMacrons &bdquo;arrogante Erkl&auml;rung&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20200910327918445-schlagabtausch-paris-ankara-eu-suedstaaten\/\">Sputnik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Ouml;lkatastrophe mit Ansage vor der K&uuml;ste Jemens<\/strong><br>\n(&hellip;) Vier Seemeilen vor der Westk&uuml;ste Jemens ankert die FSO Safer. Das Schiff diente als vorgelagerter Hafen f&uuml;r die Verschiffung von Roh&ouml;l und ist mit einer 430 Kilometer langen Pipeline mit dem jemenitischen &Ouml;lfeld Ma&rsquo;rib verbunden. 2015 wurde der schwimmende &Ouml;lspeicher von den Huthi-Rebellen gekapert und unter ihre Macht gebracht. Seither wird er nicht mehr gewartet, rostet er vor sich hin und verkommt zusehends. Nach f&uuml;nf Jahren B&uuml;rgerkrieg, 20 Millionen vertriebenen und hungernden Menschen, Ernteausf&auml;llen und massiven Sch&auml;den nach flutartigem Regen droht dem Land im S&uuml;den der arabischen Halbinsel ein weiteres Ungl&uuml;ck riesigen Ausmasses: Bereits sind beim einwandigen Tanker Lecks festgestellt worden, ein Teil des Schiffs brach ab und die Pumpen, die die giftigen Gase abtransportieren sollten, funktionieren nicht mehr. Jeden Tag kann die Katastrophe eintreten &ndash; eine Explosion, ein Auseinanderbrechen oder ganz einfach das Durchbrechen des &Ouml;ls durch die Tankerwand. &laquo;Sobald &Ouml;l ausl&auml;uft, haben wir verloren, dann ist game over&raquo;, schreibt die Meeresschutzorganisation Ocean Foundation. Sie hat sich bereit erkl&auml;rt, als glaubw&uuml;rdiger Mittler eine Vereinbarung zum Entladen der FSO Safer auszuhandeln. Bis anhin ohne Erfolg.<br>\nKrieg verhindert L&ouml;sung&hellip;<br>\n(&hellip;) &Ouml;kologisch schlimmer als bisherige Ungl&uuml;cke<br>\nWie die Ocean Foundation schreibt, w&auml;ren die &ouml;kologischen Folgen f&uuml;r das Rote Meer gravierend und gr&ouml;sser, als alles bisher Gesehene. Zudem h&auml;tten die &Ouml;lkatastrophen der Exxon Valdez in Alaska im Jahr 1989, der Havarie im Persischen Golf 1991 und der Explosion der Deepwater Horizon 2010 im Golf von Mexico gezeigt: Auch Jahrzehnte danach seien die &Ouml;kosysteme noch immer nicht wiederhergestellt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Umwelt\/Olkatastrophe-mit-Ansage-vor-der-Kuste-Jemens\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die ausgeh&ouml;hlte Demokratie<\/strong><br>\nSelbst bei schweren Grundrechtsverst&ouml;&szlig;en kommen Politiker ungestraft davon, da sie in unserem System ihre &bdquo;Kontrolleure&ldquo; selbst bestimmen k&ouml;nnen. Wenn Sie wegen Geschwindigkeitsbeschr&auml;nkung erwischt werden, wird man Sie zur Rechenschaft ziehen. Wie aber, wenn Sie gemeinsam mit anderen &bdquo;Rasern&ldquo; die M&ouml;glichkeit h&auml;tten, sich der Strafe zu entziehen, indem sie per Verordnung die H&ouml;chstgeschwindigkeit heraufsetzen? Es klingt absurd, aber in der Politik geht es so &auml;hnlich zu. Wenn etwas politisch gewollt, jedoch nicht gesetzeskonform ist, werden einfach die gesetzlichen Rahmenbedingungen ver&auml;ndert. Was nicht passt, wird passend gemacht. Die Exekutive wird &bdquo;kontrolliert&ldquo;, jedoch zum gro&szlig;en Teil durch Kontrolleure, die von ihr selbst ausgesucht wurden. Das gilt f&uuml;r die Parlamente ebenso wie f&uuml;r die Gerichte und das &ouml;ffentlich-rechtliche Fernsehen. In Wahlen wird nur noch &uuml;ber Nuancen innerhalb eines fragw&uuml;rdigen, in seinem Kern unangreifbaren Systemrahmens befunden. Der B&uuml;rger sieht sich weitgehend wehrlos seiner Obrigkeit ausliefert, da es keine Kontrollmechanismen gibt, die selbst schwere Grundrechtsverst&ouml;&szlig;e durch die Staatsmacht ahnden k&ouml;nnte. Jochen Mitschka<br>\nDeutsche Juristen verzweifeln bei dem Versuch, gegen die &bdquo;Hygieneverordnungen&ldquo; der Regierung vorzugehen. Grund: Es gibt keine Handhabe, strafrechtlich gegen das Brechen des Grundgesetzes vorzugehen, die Anw&auml;lte k&ouml;nnen lediglich die Aufhebung einer Verordnung beantragen. Wenn aber die Verordnungen im Wochentakt ge&auml;ndert werden, ist das praktisch unm&ouml;glich. Denn immer, wenn ein Schriftsatz bei Gericht eingereicht w&uuml;rde, m&uuml;sste er abgelehnt werden, mit dem Hinweis, dass die Verordnung bereits nicht mehr g&uuml;ltig ist.<br>\nDas ist nur ein Beispiel aus der Trickkiste der Politiker, ein Bruchteil der halblegalen M&ouml;glichkeiten, welche sie sich selbst erschaffen haben und die ihnen eine Immunit&auml;t erm&ouml;glicht, die in Gefahr w&auml;re, wenn die Verfassungsgebende Versammlung nicht vollkommen unter der Kontrolle der politischen Parteien st&uuml;nde. Schauen wir sie uns genauer an, die S&auml;ulen, auf denen diese Immunit&auml;t steht, oder vielleicht k&ouml;nnte man sagen, diesen erfolgreich schleichenden Staatsstreich des Parteienkonsens&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/die-ausgehoehlte-demokratie\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&bdquo;Ich wei&szlig;, dass ich Blut an meinen H&auml;nden habe&ldquo;<\/strong><br>\nWenn Facebook auf organisierte Manipulationen der &ouml;ffentlichen Meinung st&ouml;&szlig;t, h&auml;ngt die Frage, ob und wie schnell das weltgr&ouml;&szlig;te Soziale Netzwerk sich darum k&uuml;mmert, offenbar ma&szlig;geblich davon ab, wo sie stattfinden. Gegen Fake-Accounts und dergleichen in L&auml;ndern wie Indonesien, Irak oder El Salvador vorzugehen, &uuml;berl&auml;sst der Konzern hingegen Sachbearbeitern, w&auml;hrend sie Vorgesetzten egal seien, berichtet eine entlassene Mitarbeiterin.<br>\nSie habe sich oft schuldig gef&uuml;hlt, wenn in L&auml;ndern, die sie nicht priorisiert habe, gewaltsame Unruhen ausgebrochen seien, schreibt die Datenanalystin Sophie Zhang dem Onlinemagazin &bdquo;Buzzfeed News&ldquo; zufolge in einem internen Memo an ihre ehemaligen Kollegen: &bdquo;Ich wei&szlig;, dass ich inzwischen Blut an meinen H&auml;nden habe.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/digitec\/entlassene-mitarbeiterin-facebook-ignoriert-manipulationen-16954690.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Auf die Stra&szlig;e &ndash; gegen die Mobilmachung gen Osten!<\/strong><br>\n(&hellip;) Wir wundern uns, so wenige zu sein, dabei ist es doch schon seit Jahren nicht mehr m&ouml;glich, eine Zeitung aufzuschlagen oder den Fernseher anzuschalten, ohne dass einem das Kriegsgetrommel in den Ohren dr&ouml;hnt. Wir bekommen mit, wie absurd und konstruiert die Brocken sind, die Stimmung machen sollen. Man denke nur an die R&auml;uberpistole Skripal, an die Schmierenkom&ouml;die &uuml;ber &sbquo;russisches Staatsdoping&lsquo;, an die hemmungslosen L&uuml;gen zur Ukraine. Bei jedem Tr&auml;ger auch nur eines halben Gehirns m&uuml;sste die neueste Seifenoper &uuml;ber Nawalny, dem n&auml;chsten Opfer des wohl unzuverl&auml;ssigsten Giftes der Weltgeschichte, schallendes Gel&auml;chter ausl&ouml;sen. Stattdessen werden ernsthaft neue Sanktionen gegen Russland gefordert, bis in die Linkspartei. Alles ist recht, das einen m&ouml;glichst finsteren Feind im Osten heraufbeschw&ouml;rt, oder, nein, zwei finstere Feinde, einer schlitzohriger schlitz&auml;ugiger als der andere. Alles ist recht, das die Menschen auf den Aufmarsch gen Osten einstimmt&hellip;<br>\nIn Wirklichkeit haben wir es mit zwei Kriegen zu tun, und einer &uuml;berdeckt den anderen&hellip;Es gibt diesen Krieg. Er spielt in den Corona-Protesten eine gewaltige Rolle, selbst wenn die Beteiligten das nicht wahrnehmen. Denn pl&ouml;tzlich wurde aus der abstrakten Zahl, dass die H&auml;lfte der bundesdeutschen Bev&ouml;lkerung &uuml;ber keinerlei Verm&ouml;gen verf&uuml;gt, konkretes Erleben. Menschen stehen vor dem Nichts, weil sie keine Reserven haben, die sie &uuml;ber schwierige Zeiten retten k&ouml;nnten&hellip;<br>\n(&hellip;) Bewusst oder unbewusst erleben wir eine wachsende Inhumanit&auml;t, die gerade von einer politischen Klasse ausgeht, die stets ihre Werte betont. Das beginnt nach Au&szlig;en mit der stetigen Verachtung anderer V&ouml;lker, denen vorgeschrieben wird, welche Regierung sie gef&auml;lligst haben sollen, wie Belarus, die mit Sanktionen gen&ouml;tigt und ausgehungert werden, wie Venezuela und Libanon, setzt sich fort in Putschen wie in Bolivien oder Interventionskriegen wie in Syrien.<br>\nDabei sind die widerlichsten Verb&uuml;ndeten gerade gut genug&hellip;. Nach innen ist das nicht anders&hellip;<br>\n(&hellip;) &sbquo;Wenn die Herrschenden vom Frieden reden&lsquo;, schrieb Brecht, &sbquo;wei&szlig; das gemeine Volk, dass es Krieg gibt.&lsquo; Man kann den Satz erg&auml;nzen. Wenn die Herrschenden von Menschlichkeit reden, wei&szlig; das gemeine Volk, dass es ihm an den Kragen geht.<br>\nEs geht uns an den Kragen. Der Krieg nach innen, der damals, mit der Annektion unseres Vaterlands, mit den Raubz&uuml;gen der Treuhand begonnen wurde, trifft inzwischen so weite Teile der Bev&ouml;lkerung, dass er nicht mehr verdr&auml;ngt werden kann. Der Unmut ist gro&szlig;.<br>\nAber er hat keine klare Richtung. Noch kann er genutzt werden, solange die &sbquo;Freiheit von&lsquo; nicht vor die &sbquo;Freiheit zu&lsquo; tritt.<br>\nWir, die wir uns gegen den Aufmarsch wenden, der gegen Russland und China vollzogen wird, wissen, der Krieg nach innen und der Krieg nach au&szlig;en dienen denselben Interessen, werden von der gleichen Klasse betrieben; es ist stets der Krieg der Krupps gegen die Krauses.<br>\nEs ist unsere Aufgabe, diese Klarheit nicht preiszugeben, sondern unser Bestes zu tun, den Kriegstreibern beider Art die Masken vom Gesicht zu rei&szlig;en, damit der so sichtbar schwelende Zorn sein wahres Ziel finden kann. Nur gegen sie kann das Gl&uuml;ck errungen werden, das der Frieden beh&uuml;ten soll&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=8600\">Freidenker<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-64856","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64856","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64856"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64856\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64859,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64856\/revisions\/64859"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64856"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64856"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64856"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}