{"id":6486,"date":"2010-08-16T09:22:30","date_gmt":"2010-08-16T07:22:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6486"},"modified":"2020-02-20T10:27:40","modified_gmt":"2020-02-20T09:27:40","slug":"bleibt-ostdeutschland-ein-niedriglohnland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6486","title":{"rendered":"Bleibt Ostdeutschland ein Niedriglohnland?"},"content":{"rendered":"<p>Ostdeutschland ist auch im 20. Jahr der Vereinigung als generelles Niedriglohngebiet einzuordnen, wie die j&uuml;ngsten Daten der Bundesstatistik zeigen. Zwar gibt es im Westen  auch regionale bzw. branchentypische Niedrigl&ouml;hne, aber die faktischen und tariflichen Unterschiede sind im Durchschnitt in den neuen Bundesl&auml;ndern (NBL) am st&auml;rksten ausgepr&auml;gt. Die Rangfolge der ostdeutschen Bundesl&auml;nder in den effektiven Brutto-Stundenl&ouml;hnen offenbart eine dramatische Bilanz nach zwanzig Jahren bundesdeutscher Lohn- und Einkommensentwicklung. Von Karl Mai<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Tabelle:<\/strong> Brutto-Stundenl&ouml;hne in den NBL (in Euro)<\/p><table>\n<tr>\n<th>Bundesland:<\/th>\n<th>(in Euro)<\/th>\n<th>Deutschland=100<\/th>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<th>Brandenburg<\/th>\n<td>15,62<\/td>\n<td>80,5<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<th>Sachsen<\/th>\n<td>15,08<\/td>\n<td>77,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<th>Mecklenburg-V.<\/th>\n<td>14,83<\/td>\n<td>76,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<th>Th&uuml;ringen<\/th>\n<td>14,83<\/td>\n<td>76,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<th>Sachsen-Anhalt<\/th>\n<td>14,62<\/td>\n<td>75,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<th>Deutschland<\/th>\n<td>19,41<\/td>\n<td>100<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<th>Nur Info: Berlin<\/th>\n<td>18,74<\/td>\n<td>96,5<\/td>\n<\/tr>\n<\/table><p>(Quelle: Nach &bdquo;Mitteldeutsche Zeitung&ldquo; vom 12.08.2010, S. 1 nach Daten der Bundesstatistik)<\/p><p>Hierin spiegeln sich u. a. die tariflichen Abstufungen der Normalarbeitsverh&auml;ltnisse sowie die &bdquo;prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnisse&ldquo; (befristete und Billiglohnarbeit, Zeitarbeit).<\/p><p>Das Schlusslicht der gesamt- und ostdeutschen Entwicklung bildet Sachsen-Anhalt, was auch durch die weiter stark r&uuml;ckl&auml;ufige Wohnbev&ouml;lkerung infolge Abwanderung verst&auml;ndlicher wird. Hier wurden in der Zeitarbeitsbranche Lohnh&ouml;hen von 6 bis 6,50 Euro etabliert<\/p><p>Wie ist der Hintergrund dieser Entwicklung? Ist er weitgehend krisenabh&auml;ngig oder strukturell bestimmt? Wie war im Jahre 2009 die Lage der Industrie und auf dem Arbeitsmarkt?<br>\nWie sieht man in der Forschung die  Ausgangslage f&uuml;r eine weitere Angleichung Ost an West?<\/p><p>Das Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat jetzt umfangreiche Daten in einem aktuellen &bdquo;Konjunkturbericht&ldquo; f&uuml;r die Neuen Bundesl&auml;nder (ohne Berlin) vorgelegt, die  vor allem wegen der R&uuml;ckschau und der Erwartungen hinsichtlich des &bdquo;20. Jahrestages der Vereinigung&ldquo; von Interesse sind. [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Hierzu eine knappe Auswahl zum erreichten Stand im Jahre 2009.<\/p><p>Die konjunkturellen R&uuml;ckschl&auml;ge der ostdeutschen Wirtschaft im Durchschnitt des Jahres 2009 waren mit -3,5 % des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) zwar geringer als in den alten Bundesl&auml;ndern mit -5,2%. Dennoch war damit  &bdquo;der innerhalb von drei Kalenderjahren im vergangenen Aufschwung erzielte Zuwachs verloren, und die Wirtschaft befand sich im Tiefpunkt der Krise auf dem Stand von Ende 2005.&ldquo; (S. 298; 320)<br>\nDamit ist klar: in den Jahren 2006 bis 2009 gab es kumulativ kein reales Wirtschaftswachstum in den NBL: Zuw&auml;chse und R&uuml;ckschl&auml;ge gleichen sich aus. <\/p><p>Am st&auml;rksten brachen 2009 die Bruttowertsch&ouml;pfungen (BWS) der NBL im Verarbeitenden Gewerbe und im Bergbau (einschl. Steine und Erden) ein, die um -15,0%  bzw. -17,5% zur&uuml;ck fielen und  damit zum gesamten R&uuml;ckgang der realen BWS von -4,2% wesentlich beitrugen. (S. 326) Bemerkenswert ist der R&uuml;ckschlag im Bergbau (einschl. Steine und Erden), weil er hier schon an einen 2008 vorangegangenen Einbruch von -32,0% ankn&uuml;pfte und danach weiter nahtlos um 17,5% absank.<\/p><p><strong>Tabelle:<\/strong> Umsatzver&auml;nderungen der ostdeutschen Industrie nach Absatzrichtungen in Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr<\/p><table>\n<tr>\n<th>&nbsp;<\/th>\n<th>2007<\/th>\n<th>2008<\/th>\n<th>2009<\/th>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<th>Inland<\/th>\n<td>9,4<\/td>\n<td>4,7<\/td>\n<td>-12,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<th>Ausland<\/th>\n<td>13,7<\/td>\n<td>2,1<\/td>\n<td>-19,5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Gesamt<\/th>\n<td>11,2<\/td>\n<td>3,9<\/td>\n<td>-14,9<\/td>\n<\/tr>\n<\/table><p>(Quelle: IWH, WiWa, Heft 7\/2010, S. 314 (Auszug))<\/p><p>Danach ging der Export ins Ausland mit ca. -1\/5 st&auml;rker zur&uuml;ck als der Umsatz im Inland. Der R&uuml;ckgang des Exports ins Ausland erwies sich 2009 gr&ouml;&szlig;er als der Zuwachs in den beiden  Vorjahren zusammengenommen.<\/p><p>&Uuml;ber die Gr&uuml;nde f&uuml;r die vergleichsweise zu Westdeutschland geringeren konjunkturellen Einbu&szlig;en der NBL sagt das IWH aus:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Anders als f&uuml;r die Industrieunternehmen in Westdeutschland, die fast durchweg am st&auml;rksten unter der Konjunkturschw&auml;che im Ausland litten, war f&uuml;r die St&auml;rke des R&uuml;ckschlages in Ostdeutschland in einigen strukturbestimmenden Branchen der Nachfrageeinbruch in Deutschland ausschlaggebend &hellip; Mit der Ausrichtung auf den Inlandsmarkt &hellip; konnte damit der Kriseneinbruch in den Neuen Bundesl&auml;ndern  nicht vermieden werden, da die &Uuml;bertragung konjunktureller Schocks infolge der &uuml;berregionalen Produktionsverflechtungen &uuml;ber die innerdeutschen Grenzen wirkte.&ldquo; (S. 314)<\/p><\/blockquote><p>Dies wirkte sich z. B.  in folgenden Brachen besonders aus: R&uuml;ckgang im Jahre 2009 gegen&uuml;ber dem Vorjahr in Prozent der Produktion (NBL mit Berlin):<br>\nMaschinenbau -31,6%, Elektrische Ausr&uuml;stungen -19,4%, Textilindustrie -17,0%, Kraftfahrzeugbau -14,7%, Metallindustrie -13,8%, Chemische Industrie &ndash; 11,6%.<br>\nDer Export der ostdeutschen Industrie sank 2009 um -19,5% und damit auf ein niedrigeres Niveau als  2007. <\/p><p>W&auml;hrend das &bdquo;Produzierende Gewerbe&ldquo; und die gewerblichen Dienstleistungsbereiche  fast durchweg R&uuml;ckschl&auml;ge zu verzeichnen hatten, bildeten die &bdquo;H&auml;uslichen Dienste&ldquo; mit +5,6% Zuwachs der BWS eine auff&auml;llige Ausnahme.<br>\nDer &bdquo;Private Konsum&ldquo; stieg gleichfalls wieder geringf&uuml;gig an (+0,1%), nachdem er in den Jahren 2007 und 2008 um -1,5% abgesunken war.<\/p><p>Die Bruttoinvestitionen in &bdquo;Neue Ausr&uuml;stungen&ldquo; gingen 2009 um -13.5% zur&uuml;ck, womit der in den Jahren 2007 und 2008 erreichte  Zuwachs wieder aufgehoben wurde. Absolut fielen die Bruttoinvestitionen bei den &bdquo;Neuen Ausr&uuml;stungen&ldquo; sogar vor den Stand des Jahres 2006 zur&uuml;ck.<br>\nDie &bdquo;neuen Ausr&uuml;stungen&ldquo; an den gesamten Investitionen fielen demgem&auml;&szlig; im Jahre 2009 auf anteilig 8,3% und erreichten damit einen relativen Tiefpunkt in der Entwicklung seit dem Jahre 2004. (S. 327; lfd. Preise)<br>\nDas IWH schlussfolgert: &bdquo;Alles in allem besteht nach wie vor eine Investitionsl&uuml;cke gegen&uuml;ber den Alten Bundesl&auml;ndern.&ldquo; (S. 305)<br>\nDiese Investitionsl&uuml;cke l&auml;sst f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre nicht erwarten, dass sich das Wachstumstempo der NBL dem der ABL ausreichend ann&auml;hert.<\/p><p>Die Lohnst&uuml;ckkosten der NBL stiegen im Jahre 2009 immerhin um +12,0 % im &bdquo;Verarbeitenden Gewerbe&ldquo; an, bei allen Unternehmen nur um +5,6%. (S. 310) Damit verschlechterte sich die Rentabilit&auml;t in der Wirtschaft sp&uuml;rbar, wodurch auch die origin&auml;ren Steuereinnahmen r&uuml;ckl&auml;ufig werden mussten. Bereits im Jahre 2008, d. h. mit Beginn der Krise, war die Kapitalproduktivit&auml;t um -1,2% zur&uuml;ckgegangen. (S. 301) (Daten f&uuml;r 2009 liegen nicht vor.)<\/p><p>Obwohl die gesamte Inlandsverwendung des BIP im Jahre 2009 gegen&uuml;ber 2008 um -1,4% zur&uuml;ckging, stieg ihr Anteil am BIP in diesem Zeitraum um +2,2% an  &ndash; eine Folge des fast gleich hoch bleibenden &bdquo;Privaten Konsums&ldquo; und leicht ansteigenden Staatskonsums von +0,5% bei r&uuml;ckl&auml;ufigem BIP-Wachstums. Die zwangsl&auml;ufige negative Kompensation trugen die gesamten &bdquo;Anlageninvestitionen&ldquo; (einschl. Bau) mit einem -7,8%gen  R&uuml;ckgang.<\/p><p>Die Bev&ouml;lkerung der NBL (ohne Berlin) ging im Jahre 2009 um -108  Tausend Personen zur&uuml;ck, darunter Erwerbsf&auml;hige um -174 Tausend, w&auml;hrend die Personen im Rentenalter um +44 Tausend zunahmen. Das Arbeitskr&auml;ftepotenzial sank um -122 Tausend Personen.<br>\nDie Zahl der Erwerbst&auml;tigen sank 2009 um -26 Tausend, darunter die Zahl der Arbeitnehmer um -21 Tausend. Das geleistete Arbeitsvolumen  fiel 2009 um -230 Mio. Stunden oder auf 97,29 % gegen&uuml;ber dem Vorjahr. In Unterbesch&auml;ftigung verharrten 1,2 Mio. Personen.<br>\nDie Zahl der Selbst&auml;ndigen (und mithelfenden Familienangeh&ouml;rigen) verringerte sich um  &ndash;5 Tausend im Jahre 2009.<\/p><p>&bdquo;Im Krisenjahre 2009 hat sich das Leistungsbilanzdefizit Ostdeutschlands nach 14 Jahren R&uuml;ckgang in Folge vor&uuml;bergehend erh&ouml;ht. Die Produktion war kr&auml;ftiger gesunken als die Binnennachfrage nach Konsum- und Investitionsg&uuml;tern zusammengenommen.&ldquo; (S. 325) Die Masseneinkommen hatten sich 2009 um 1,8% erh&ouml;ht, darunter die Monet&auml;ren Sozialleistungen um 4,6%. Die Bruttol&ouml;hne und -geh&auml;lter stagnierten nominell. (S. 308)<br>\nDie Krise brachte f&uuml;r die NBL eine konjunkturelle Erh&ouml;hung des regionalen Leistungsbilanzdefizits und damit einen R&uuml;ckschlag in der Transferabh&auml;ngigkeit. <\/p><p>Die Pro-Kopf-Gr&ouml;&szlig;en im Ost-West-Vergleich lagen 2009 beim BIP pro Einwohner mit 70,5% des Westniveaus, beim BIP je Erwerbst&auml;tigen mit 79,7% und beim BIP je Arbeitsstunde mit 76,6%  deutlich zur&uuml;ck. &bdquo;Der R&uuml;ckstand des Ostens beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf verharrt bei knapp 30%,&ldquo; kommentiert das IWH abschlie&szlig;end. (S. 325)<\/p><p>Die krisenbehaftete Bilanz der NBL vor dem 20. Jahr der Vereinigung kann nicht sch&ouml;n gerechnet werden, um der Politik zu schmeicheln. <em>&bdquo;Das schw&auml;chere Produktionswachstum im Osten bremst jedoch zun&auml;chst die weitere Ann&auml;herung der Pro-Kopf-Gr&ouml;&szlig;en  an das Westniveau&hellip; Die Wachstumsschw&auml;che wird auch nicht aufgewogen von der st&auml;rker sinkenden Einwohnerzahl im Osten&ldquo;<\/em>, res&uuml;miert das IWH.  (Hervorhebung von K.M.)<\/p><p><strong>Literatur:<\/strong><\/p><p> IWH-Konjunkturbericht, &bdquo;Wirtschaft im Wandel&ldquo;, Heft 7\/2010<br>\n<a href=\"http:\/\/www.iwh-halle.de\">www.iwh-halle.de<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH), &bdquo;Wirtschaft im Wandel&ldquo;, Heft 7\/2010<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ostdeutschland ist auch im 20. 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Die Rangfolge der ostdeutschen Bundesl&auml;nder in den effektiven Brutto-Stundenl&ouml;hnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6486\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,133,30],"tags":[499,574,333,575,288],"class_list":["post-6486","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-wichtige-wirtschaftsdaten","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-handelsbilanz","tag-iwh","tag-lohnstueckkosten","tag-ostdeutschland","tag-prekaere-beschaeftigung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6486"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6486\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58660,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6486\/revisions\/58660"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6486"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}