{"id":64912,"date":"2020-09-17T12:00:06","date_gmt":"2020-09-17T10:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64912"},"modified":"2021-02-22T08:50:11","modified_gmt":"2021-02-22T07:50:11","slug":"leserbriefe-zu-die-parole-weder-links-noch-rechts-beguenstigt-rechts-sie-beguenstigt-die-neoliberalen-und-das-militaer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64912","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDie Parole \u201eWeder links noch rechts\u201c beg\u00fcnstigt rechts, sie beg\u00fcnstigt die Neoliberalen und das Milit\u00e4r\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Autor bekennt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64670\">in diesem Beitrag<\/a>, dass Demonstrationen &bdquo;gegen die herrschende Politik und die herrschenden Medien berechtigt&ldquo; sind. Aber er hinterfragt den Sinn der dabei h&auml;ufig vorgetragenen Parole &bdquo;Weder links noch rechts&ldquo;. Sie helfe den Neoliberalen, dem Milit&auml;r, den Rechten und Rechtskonservativen. Dabei sind fortschrittliche L&ouml;sungen dringend notwendig. Albrecht M&uuml;ller begr&uuml;ndet das u.a. mit der andauernden Einkommens- und Verm&ouml;gensumverteilung von unten nach oben sowie mit der zunehmenden Anlehnung Deutschlands an NATO und USA bei zugleich vermehrter Konfrontation mit Russland und zunehmenden Spannungen mit China. &ndash; Zahlreiche Leserinnen und Leser haben uns eine Email geschickt. Wir bedanken uns sehr daf&uuml;r. Es folgt eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wie eigentlich immer sind in den Leserbriefen viele interessante Anregungen enthalten, auch solche, die meine Sicht der Dinge beeinflussen. &ndash; Bei dieser Gelegenheit &auml;u&szlig;ere ich eine kleine Bitte an Leserbriefschreiber: manche Leserbriefe w&uuml;rden gewinnen, wenn sie etwas k&uuml;rzer w&auml;ren.<\/em><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>leider hat links seine fr&uuml;here Anziehungskraft komplett verloren. Links steht mittlerweile fast schon f&uuml;r Heuchelei und Verlogenheit. Ursache daf&uuml;r sind die SPD, die Gr&uuml;nen und abgesehen von einigen Ausnahmen auch die Linken. Mittlerweile glauben viele Menschen eher, dass die AFD ihre Sorgen ernst nimmt. Das glaube ich auch nicht und das glauben auch viele andere Menschen nicht. Aber es gibt sehr viele Menschen in unserem Land die die &ldquo;linke&rdquo; Politik nur noch mit Verrat der normalen Bev&ouml;lkerung verbindet. Das es nicht mehr einfach ist eine richtige linke Politik zu machen zeigen Sahra Wagenknecht, Oscar&nbsp;Lafontaine und ein paar wenige andere der Linke zeigen wie schwierig das in Deutschland ist.<\/p><p>Den Angang&nbsp;der Querdenken-Initiative&nbsp;jetzt, n&auml;mlich erstmal alle Menschen wieder zu verbinden und nicht direkt zu spalten&nbsp;finde ich sehr wichtig. Was soll es denn bringen, wenn man direkt mit der Spaltung beginnt? Von menschenverachtenden Vorstellungen hat sich die Initiative &uuml;brigens ganz klar distanziert. Solche Gedanken haben keinen Platz. Die Leitideen sind das was man ganz fr&uuml;her mal mit links verband, soziales, menschliches, miteinander nicht gegeneinander. Ist nicht das was heute Mitte genannt wird, das was fr&uuml;her mal ganz weit rechts war? Kriege f&uuml;hren, Sozialabbau, Menschen unterteilen in wertvoll, brauchbar und M&uuml;ll, Hetzen gegen Menschengruppen, &uuml;belste Propaganda, Heuchelei?<\/p><p>Mit weder links noch rechts ist gemeint, dass man sich nicht in einer Schublade stecken lassen soll. Ist es nicht richtig was Frau Wagenknecht macht? N&auml;mlich auch an die &auml;rmeren Menschen in unserem Land zu denken? Ist es links zu fordern, dass man Millionen Menschen ins Land l&auml;sst, und die armen in Deutschland gar keine Chance mehr auf eine Arbeit oder eine preiswerte Wohnung haben? Ist es rechts zu fordern, dass man mit den Kriegen aufh&ouml;ren soll, damit keiner mehr fl&uuml;chten muss?<\/p><p>Ich pers&ouml;nlich habe es mir als &ldquo;linker&rdquo; Mensch abgew&ouml;hnt ver&auml;chtlich&nbsp;auf die rechten&nbsp;herab zu sehen. Das f&uuml;hrt nicht zum Ziel. Meiner Meinung nach haben es unsere Medien dadurch hervorragend geschafft einen sehr tiefen Graben zwischen&nbsp;die Bev&ouml;lkerung zu legen. Den einen zeigt man krakelende Naziverschnitte. Die findet niemand&nbsp;sympatisch. Den anderen zeigt man Menschen die mit dem SUV zum Bahnhof fuhren um dort mit &ldquo;Refugees Welcome&rdquo;-F&auml;hnchen&nbsp;rumzustehen.&nbsp; Auch die sind nicht sehr sympatisch. Aber sind das nicht die Extreme die immer wieder gezeigt werden, damit sich &ldquo;linke&rdquo; und &ldquo;rechte&rdquo; so richtig hassen k&ouml;nnen? Die meisten Menschen liegen doch irgendwo dazwischen, so in Form einer Gausverteilung. Und das wird den Menschen auch sehr schnell klar&nbsp;werden, wenn sie wieder miteinander sprechen.&nbsp;<\/p><p>MFG,<br>\nJB<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Albrecht M&uuml;ller, <\/p><p>in ihren &ldquo;Videohinweisen am Mittwoch&rdquo; den 9.9.20 haben Sie unter Punkt 8. auf folgendes Video hingewiesen: Die Macht um Acht (60) &ldquo;Parallelwelten im Tagesschau-Universum&rdquo;, hier der Link zu ihren Videohinweisen und direkt zu &ldquo;Die-Macht-um-Acht&rdquo; auf Youtube: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64582#h08\">nachdenkseiten.de\/?p=64582#h08<\/a> und&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fvPgAw_cZD4&amp;feature=emb_logo\">youtube.com\/watch?v=fvPgAw_cZD4&amp;feature=emb_logo<\/a> <\/p><p>Zum Beitrag &ldquo;Parallelwelten im Tagesschau-Universum&rdquo; habe ich an &ldquo;Die Macht um Acht&rdquo; einen Leserbrief an Uli Gellermann geschrieben, den ich Ihnen als Anhang zur Kenntnis, zur Verf&uuml;gung und zur Verwendung\/Ver&ouml;ffentlichung zusende. Dies mache ich deshalb, da ich in der zweiten H&auml;lfte meines Leserbriefs genau dieses wichtige Thema &ldquo;Weder links noch rechts&rdquo; anspreche. <\/p><p>Hier ein wunderbarer, wohltuender, beispielhafter und ganz meine Meinung wiederspiegelnder Auszug aus Ihrem Arikel:<br>\n&ldquo;Gerechtigkeit zu verlangen ist links, f&uuml;r wirklich demokratische Verh&auml;ltnisse, n&auml;mlich daf&uuml;r, dass die Macht vom Volke ausgeht, zu k&auml;mpfen, ist kein rechtes Vorhaben. Das sind linke Forderungen. Und deshalb muss man den Spruch &bdquo;Weder links noch rechts&ldquo; als weltfremd und oberfl&auml;chlich betrachten.&rdquo; <\/p><p>Ich vage\/vertrete die These, dass die Bewegung Querdenken, genauer die vielen hunderttausend die diese bewegung ausmachen, aufgrund ihrer Forderungen politisch &ldquo;links&rdquo; sind. und das ist gut so. denn links ist friedlich! <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/200917-Die-Macht-um-Acht-3-9-20.pdf\">200917-Die-Macht-um-Acht-3-9-20.pdf<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>Ihrem Artikel m&ouml;chte ich der Einfachheit halber insgesamt recht geben.<\/p><p>Bitte aber bedenken Sie drei Punkte:<\/p><ul>\n<li>die Bewegung &ldquo;Querdenken&rdquo; ist noch jung, ihre Aktivisten wie Ballweg, Ludwig, Haintz, Schiffmann u.a. arbeiten zum Teil Tag und Nacht, um die Leute auf die Stra&szlig;e zu bringen, und zum Corona-Komplex zu informieren und etwas in Bewegung zu bringen. Da bleibt vermutlich einfach nicht die Zeit f&uuml;r ausgefeilte Kommunikationsstrategien<\/li>\n<li>Ballweg distanziert sich ausdr&uuml;cklich von jeglichem Extremismus, Links wie Rechts. Als Mann der Mitte (Buddha) ist es ihm m&ouml;glich, die Bev&ouml;lkerung, die nunmal in der Mitte verortet ist, abzuholen.<\/li>\n<li>die politisch-humanistische Qualit&auml;t einer Bewegung sollte prim&auml;r nach dem beurteilt werden, wof&uuml;r sie sich nachhaltig verbal &auml;u&szlig;ert -und das ist bei &ldquo;Querdenken&rdquo; nunmal Frieden, Freiheit, Gesetz, internationale Solidarit&auml;t, ja, sogar Liebe (was gibt es Universelleres?)-, und nicht nach ihren Distanzierungsverrenkungen (sorry f&uuml;r die Polemik), die zuv&ouml;rderst der Beruhigung der MSM oder gar der Spaltung dienten. Auch Jesus hat sich von seinen Gegnern nicht in derartige Dispute verwickeln lassen. <\/li>\n<\/ul><p>Ich pers&ouml;nlich halte den &ldquo;linken Weg&rdquo; selbstverst&auml;ndlich f&uuml;r den einzig gangbaren Weg, der &ldquo;rechte Weg&rdquo; f&uuml;hrt zwangsl&auml;ufig in den sozialdarwinistischen Neoliberalismus und letzlich in den Faschismus. Wie man aktuell live beobachten kann.<\/p><p>&ldquo;Links&rdquo; hei&szlig;t f&uuml;r mich internationale Solidarit&auml;t, den Schwachen helfen, Chancengleichheit, Transparenz, Verteilungsgerechtigkeit, Menschenw&uuml;rde.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nAndreas Adler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich kann Ihnen in diesem Fall nur begrenzt zustimmen.<\/p><ol>\n<li>Im traditionellen Sinne von links haben Sie vollkommen Recht aber die Definition von links hat sich dank der Transformation der Partei B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen in das heute genannte links-liberale, besser w&auml;re links-elit&auml;re Lager und durch das Unverm&ouml;gen bzw. den Unwillen der Partei Die Linke die Position links-unten zu besetzen leider ge&auml;ndert. Wer an links denkt, denkt an Gendern der Sprache, Abschaffung von Autos und an eine Feelgood-Mentalit&auml;t derer, die sich moralisch &uuml;berlegen f&uuml;hlen. Der prek&auml;r Besch&auml;ftigte, der Globalisierungsverlierer oder jeder, der auf dem Land wohnt (generischer maskulin), wird mit dem Begriff von links nicht anfangen k&ouml;nnen. Aber hier leben viele Menschen, die nicht einfach ins Homeoffice wechseln k&ouml;nnen. Trotz geringerer Bev&ouml;lkerungsdichte gelten die gleichen Corona-Ma&szlig;nahmen. Gleichzeitig gibt es f&uuml;r die wenigen kulturellen Treffpunkte, sollten sie &uuml;berhaupt stattfinden, starke Auflagen.\n<p>Auch weil von Der Linken, von der SPD sowieso, keine Alternative zur Maske und zu Auflagen ohne wissenschaftliche Basis gefordert wird, wird der Begriff von Links nicht mehr mit positivem gesellschaftlichen Wandel assoziiert.<\/p><\/li>\n<li>Dank jahrzehntelanger Konditionierung durch unsere Medien ist der Begriff links, egal ob er f&uuml;r gesellschaftlichen Wandel steht oder nicht, kaum mehr einer breiten Masse zu verkaufen. Wie bei den Ausschreitungen in Konnewitz zu sehen war, wird mit Links(extrem) der vermutete Steinewerfer assoziiert, damit man den urspr&uuml;nglichen Punkt, die zu hohen Mieten verschleiern kann.&nbsp;<\/li>\n<\/ol><p>Daher sehe ich es als klug an das einende &ldquo;weder rechts noch links&rdquo; in den Vordergrund zu stellen.<\/p><p>Trotzdem w&uuml;rde auch ich mir eine breit angelegte Diskussion mit unterst&uuml;tzenden Aktionen f&uuml;r eine wahre Linke Wende, wie sie Brandt stolz gemacht h&auml;tte, w&uuml;nschen.&nbsp;<\/p><p>Aber um einen gro&szlig;en Denker unsere Zeit zu zitieren &ldquo;Die Revolution ist f&auml;llig. Leider ist sie verboten&rdquo;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nDennis Zitelmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>ich sch&auml;tze Ihre Arbeit sehr.<\/p><p>Beim Lesen des Beitrages &nbsp;<br>\nDie Parole &bdquo;Weder links noch rechts&ldquo; beg&uuml;nstigt rechts, sie beg&uuml;nstigt die Neoliberalen und das Milit&auml;r ist mir allerdings aufgefallen, dass Sie wahrscheinlich Carl von Clausewitz zitieren, wenn Sie schreiben:<\/p><p>Die Fortsetzung der Politik mit milit&auml;rischen Mitteln ist gef&auml;hrlich &hellip;<\/p><p>Meiner Meinung nach sollte es nicht Politik, sondern Aussenpolitik heissen, es sei denn, Sie ziehen einen&nbsp;Krieg gegen die eigene Bev&ouml;lkerung in Betracht.<\/p><p>Das Zitat lautet korrekt : Krieg ist die Fortsetzung der Aussenpolitik mit anderen Mitteln.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWolfram Marx<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>&ldquo;Gerechtigkeit zu verlangen ist links, f&uuml;r wirklich demokratische Verh&auml;ltnisse, n&auml;mlich daf&uuml;r, dass die Macht vom Volke ausgeht, zu k&auml;mpfen, ist kein rechtes Vorhaben. Das sind linke Forderungen. Und deshalb muss man den Spruch &bdquo;Weder links noch rechts&ldquo; als weltfremd und oberfl&auml;chlich betrachten.&rdquo; <\/p><p>Ihr Urteil weise ich zur&uuml;ck. <\/p><p>Wenn ich mir die heutige &ldquo;Parteienlandschaft&rdquo; anschaue, so f&uuml;hle ich mich weder von rechts bzw. links vertreten. Schon vor &uuml;ber 50 Jahren war ich gegen (z. B. Vietnam-)Kriege, f&uuml;r die Ost-West-Ann&auml;herung, die Friedenspolitik allgemein, den Umweltschutz, den Rechtsstaat und grunds&auml;tzlich f&uuml;r die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen. Achtung vor den Mitmenschen und der Natur. Also das Gute bewahren (konservieren), das Schlechte zum Guten wenden. Sch&ouml;n, wenn dies alles heute als breiter Konsens in der Gesellschaft zu finden w&auml;re. Unsere Volksvertreter im linken bis rechten Parteienspektrum bilden dies nicht mehr ab &ndash; also: weder rechts noch links. <\/p><p>Ihre Vision von links ist sch&ouml;n, genauso wie wahrhaftig gelebtes Christentum, aber ohne breiten Bewu&szlig;tseinswandel wird es bei der Vision bleiben. Sie oder ich werden das wohl nicht mehr erleben. Wahrscheinlicher ist die j&auml;hrliche Corona-Welle mit Maskerade und Huldigung der erleuchteten F&uuml;hrung durch die Mehrheit, Systemchange, Zusammenbruch der Wirtschaft. <\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nRolf Sch&ouml;nenberg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo zusammen,<br>\n&nbsp;<br>\nder fundamentalen Analyse von Albrecht M&uuml;ller ist nichts entgegenzusetzen.<br>\n&nbsp;<br>\nGleichwohl tue ich mich nach wie vor mit den Schlussfolgerungen hinsichtlich &rdquo; Querdenken &rdquo; und der apostrophierten Erkenntnis &ndash; dass &rdquo; Nicht-Positionierung &rdquo;&nbsp; Neoliberalismus und Milit&auml;r beg&uuml;nstigte &ndash; ziemlich schwer.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nDiese Bewegung &ndash; als Protestbewegung gegen die Ma&szlig;nahmen der Regierung in Sachen Corona &ndash; gestartet &ndash; hat in den wenigen Wochen des Bestehens schon viel politisches Anforderungsprofil gewinnen k&ouml;nnen. Das ist vermutlich der Eigendynamik geschuldet, die eine solche gro&szlig;e Bewegung dann zwangsl&auml;ufig entwickelt.<br>\n&nbsp;<br>\nSich zun&auml;chst nicht klassisch dimensional politisch verorten zu lassen, halte ich nach wie vor f&uuml;r den richtigen Weg.<br>\n&nbsp;<br>\nDie &rdquo; Querfront &rdquo; &ndash; Bestrebungen , die sich auch diese Bewegung ausgesetzt sieht, ziehen sich wie ein roter Faden durch diese Gesellschaft .Dabei ist doch offensichtlich, wie wenig nachvollziehbar die unterschiedlichen Positionen transparent definiert sind.<br>\n&nbsp;<br>\nSchauen Sie sich doch nur konservative &ndash; besser neoliberale &Ouml;konomen an, die der Bundesregierung aktuell Staatssozialismus und Planwirtschaft vorwerfen und wir &rdquo; Linke &ldquo;, einen fortw&auml;hrenden Neoliberalismus im Denken und Handeln der Bundesregierung erkennen und erkannt haben.<br>\n&nbsp;<br>\nWie soll sich da der eher unvorbelastete B&uuml;rger, den es auch und gerade zu gewinnen gilt dort einordnen ?<br>\n&nbsp;<br>\nAlles andere ist eher schwierig&hellip;. Die Linken sind f&uuml;r die Armen, aber haben kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r den Wunsch nach individueller Freiheit !!!!<br>\n&nbsp;<br>\nDen Bewegungen &rdquo; Querdenken &rdquo; und &auml;hnliche Formationen wie &rdquo; Demkratischer Widerstand \/ Nicht ohne uns &rdquo; etc. ist es zun&auml;chst zu verdanken &ndash; wie auch von Albrecht M&uuml;ller gew&uuml;rdigt &ndash; dass sich in diesem Land erstmals seit Jahren &uuml;berhaupt so etwas wie Widerstand in der Bev&ouml;lkerung bewegt.<br>\n&nbsp;<br>\nIch denke, dass es es bei einer Protestbewegung zun&auml;chst auf den Inhalt des Protestes ankommt und vermutlich sind sich alle Beteiligten einig, dass die Bewegung noch st&auml;rker werden muss, um zun&auml;chst die origin&auml;ren Ziele zu erreichen.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nDabei ist es signifikant und insofern von gr&ouml;&szlig;ter Bedeutung, dass die Protestbewegung eben nicht aus der von den herrschenden Parlamentariern und Leitartiklern so gerne bem&uuml;hten &rdquo; Mitte &rdquo; der Gesellschaft kommt, sondern einen Querschnitt der Bev&ouml;lkerung abbildet. Die Unzufriedenen, die Freiheitsfanatiker, die Blumenkinder, Alt-Hippies, die Pazifisten, die Nihilisten und Leute, die sich einfach nicht gerne ver&auml;ppeln lassen, gehen auf die Stra&szlig;e.<br>\n&nbsp;<br>\nDas tun sie mit den Botschaften von Friede, Freiheit und Liebe, was f&uuml;r mich impliziert, dass solidarische und friedenspolitische Aspekte eingeschlossen gelten.<br>\n&nbsp;<br>\nIch &ndash; und das ist mein Hauptantrieb &ndash; mich dieser Bewegung verbunden zu f&uuml;hlen, bin von der &Uuml;berzeugung gen&auml;hrt, dass es mit dem Erfolg dieser Bewegung kein &rdquo; zur&uuml;ck &rdquo; mehr geben kann.<br>\n&nbsp;<br>\nDie konkrete politische Verortung &ndash; nach alten Mustern &ndash; muss dabei nach Erreichung der origin&auml;ren Ziele u.a. folgende Debatten ausl&ouml;sen :.<br>\n&nbsp;<br>\nZ.B.:<br>\n&nbsp;<br>\nWie kann z.B. der origin&auml;r&nbsp; &rdquo; Linke &rdquo;&nbsp; seinen pers&ouml;nlichen Freiheitsanspruch mit sozialistischen Anspr&uuml;chen verquicken ?<br>\n&nbsp;<br>\nReichte ihm dabei auch nur ein &rdquo; bischen &rdquo; Krieg aus , oder ist ihm ein bischen Krieg &rdquo; zu wenig &rdquo; ,&nbsp; als Pazifist ?<br>\n&nbsp;<br>\nWie weit reicht die hier unterstellte Solidarit&auml;t und die Liebe ?<br>\n&nbsp;<br>\nGilt diese f&uuml;r alle Menschen, jedweder Herkunft und dann auch ohne Obergrenze ?<br>\n&nbsp;<br>\nBekennt man Sie weiterhin zu einen ungez&uuml;gelten Finanzkapitalismus, der dann tats&auml;chlich und zwangsl&auml;ufig Milit&auml;r und Kriege beinhalten w&uuml;rde ?<br>\n&nbsp;<br>\nWerden ausk&ouml;mmliche L&ouml;hne als wichtige Grundlage sozialer und wirtschaftlicher Teilhabe erachtet ?<br>\n&nbsp;<br>\nBetrachten Sie dar&uuml;ber hinaus alle von Albrecht M&uuml;ller kritisierten Umst&auml;nde in diesem Land in seinem Buch &rdquo; Die Revolution ist f&auml;llig &hellip;.. &rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nAus meiner Sicht ist die parlamentarische Demokratie jedoch&nbsp; in der jetzigen Form am Ende und geh&ouml;rt&nbsp; mindestens reformiert oder gar abgeschafft !!!!.<br>\n&nbsp;<br>\nJeder NDS-Leser wei&szlig;, in welchem Zustand sich unsere Parteien befinden und der parlamentarische Einheitsbrei und die Politik der Merkel-Administrationen die AFD erst stark gemacht hat.<br>\n&nbsp;<br>\nRot-Rot-Gr&uuml;n w&auml;re noch vor einigen Jahren mein Wunsch gewesen. Heute glaube ich nicht mehr daran, das sich in diesem Land dadurch etwas nachhaltig ver&auml;ndern w&uuml;rde.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Baustellen, die dieses Land und diese &rdquo; Fassendemokratie &rdquo; aufweist, sind mit einem &rdquo; weiter so &rdquo; unter anderen parteipolitischen Vorzeichen m.E. nicht mehr zu regulieren.<br>\n&nbsp;<br>\nDieses Land mit seiner individuellen Geschichte, das immer auch eine bedeutende geopolitische Bedeutung hatte und hat, und die in vielf&auml;ltiger Hinsicht das Schicksal dieses Landes entscheiden k&ouml;nnte, muss nun die Gelegenheit ergreifen und sich endg&uuml;ltig aus den F&auml;ngen der Weltpolitik und deren Profiteuren zu l&ouml;sen.<br>\n&nbsp;<br>\nWas b&ouml;te sich mehr an &ndash; ganz im Sinne von Willy Brandt &ndash; ein Volk der guten Nachbarn zu sein, indem dieses Land seine milit&auml;rische Neutralit&auml;t als ein wesentlich Element seines politischen Verst&auml;ndnisses und somit seiner Verfassung erkl&auml;ren w&uuml;rde ?<br>\n&nbsp;<br>\nDazu geh&ouml;rte ( da traut sich niemand ran, weil sofort stigmatsiert ) dass Deutschland endlich einen Friedensvertrag mit&nbsp; ALLEN&nbsp; Kriegsgegnern schlie&szlig;en und sich endlich eine Verfasssung gem&auml;&szlig; &sect; 146 GG&nbsp; geben w&uuml;rde. Daraus k&ouml;nnten sich viele w&uuml;nschenswerte Konsequenzen ergeben ( kein Feindstaat mehr, keine Atomwaffen, keine NATO, Eleminierung der Einflussagenten)<br>\n&nbsp;<br>\nDieses elementare Verst&auml;ndnis von Demokratie ist hier kaum jemanden zu eigen, eben weil auch nicht gew&uuml;nscht und deshalb zu diffamieren.<br>\n&nbsp;<br>\nQuerdenken und die ganze Freiheitsbwegung n&auml;hrt in mir den Wunsch und die Hoffnung, als Deutscher persepektivisch nicht mehr gebeugt durch die Gegend laufen zu m&uuml;ssen ( fr&uuml;her wegen, &hellip;Sie wissen schon und heute, wegen der wirtschaftlichen und ausbeuterischen Dominanz in Europa bzw. im Euro-Raum ) und wirklich Freude empfinden zu k&ouml;nnen als Deutscher, im friedlichen Dialog zu ALLEN V&ouml;lkern und insbesondere der Osteuropas zu sein.<br>\n&nbsp;<br>\nQuerdenken steht f&uuml;r mich f&uuml;r auch f&uuml;r die M&ouml;glichkeit eines Miteinander, f&uuml;r eine demokratischere Wirtschaft und somit der M&ouml;glichkeit sich mit den Benachteiligten in gesellschaftlichen Systemen zu Lasten&nbsp; &rdquo; St&auml;rkeren &rdquo;&nbsp; solidarisch zu zeigen.<br>\n&nbsp;<br>\nNur eine Bewegung wie Querdenken kann die Voraussetzungen schaffen, das wir als Gesellschaft die &rdquo; soziale Frage &rdquo; nicht st&auml;ndig neu beantworten m&uuml;ssen, sondern wir uns als Gesellschaft dieses Prinzip des Miteinander, der Solidarit&auml;t quasi als Staatsr&auml;son in die Verfassung schreiben.<br>\n&nbsp;<br>\nDas m&ouml;gen Tr&auml;umereien sein, aber letzlich bietet diese Bewegung mir mehr Hoffnung, als dieses ewige Hin und Her und ( sorry ) &rdquo; Blah bla blubb &rdquo;&nbsp; in dieser durch Interessen gesteuerten parlamentarischen Parteiendemokratie.<br>\n&nbsp;<br>\nMehr Demokratie durch Basisentscheidungen,&nbsp; Abwahlm&ouml;glichkeiten von Abgeordneten auch vor Ablauf von Wahlperioden, Reformierung der &Ouml;RM ( B&uuml;rgerr&auml;te), B&uuml;rgerversicherungen bei Rente, Pflege und Gesundheit, Verbot von Parteispenden, Zerschlagung&nbsp; der privaten Medien, usw. usf.<br>\n&nbsp;<br>\nDas sind alles Hirngespinste, wenn sich nicht etwas elementares in diesem Land &auml;ndert.<br>\n&nbsp;<br>\nHeute ist der 11.09.2020 und somit der 19. Jahrestag eines weiteren gro&szlig;en Betrugs in diesem Jahrtausend.<br>\n&nbsp;<br>\nAuch ein Ereignis, auch Umst&auml;nde, zu denen man keine andere Meinung als die offiziell verlautbarte haben darf um nicht Gefahr zu laufen wieder als Verschw&ouml;rungsmensch, Anti-Amerikaner und was wei&szlig; ich, denunziert zu werden !<br>\n&nbsp;<br>\nIch darf das alles schreiben, weil ich habe ( hoffentlich ) nichts zu bef&uuml;rchten, ausser dass mein Leserbrief nicht die Zustimmung der NDS und im Falle der Ver&ouml;ffentlichung nicht die der NDS-Leser findet.<br>\n&nbsp;<br>\nZumindest sollten diese Zeilen zum NachDenken anregen k&ouml;nnen und damit h&auml;tten sie vermutlich auch ihre Berechtigung.<br>\n&nbsp;<br>\nDer Buchtitel &rdquo; Die Revolution ist f&auml;llig &rdquo; ist im &Uuml;brigen sehr zeitgem&auml;&szlig; und gut gew&auml;hlt.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e von<br>\nMichael Krater<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>in ihrem Artikel &ldquo;Die Parole-Weder links noch rechts- beg&uuml;nstigt rechts, sie beg&uuml;nstigt die Neoliberalen und das Milit&auml;r&rdquo;, kann ich ihre Gedanken nicht ganz nachvollziehen.<\/p><p>Ich habe mit meiner Familie auf beiden Gro&szlig;demonstrationen mit demonstriert, in denen es prim&auml;r um die Aufhebung der Verordnungen, die unsere Grundrechte aushebeln ging. Dieses Anliegen wird weder von &ldquo;linken&rdquo; noch &ldquo;rechten&rdquo; Parteien unterst&uuml;tzt. Die wenigen Menschen, die man als rechtsextrem h&auml;tte bezeichnen k&ouml;nnen, wurden meiner Ansicht nach vom Verfassungsschutz geschickt, damit die Medien zu ihren tollen Bildern kamen. Meine Frau und ich haben auf der Demo beobachtet, wie Kamerateams sich eilends einen Weg durch die Massen normaler B&uuml;rger bahnten, als sie einen Tr&auml;ger der Reichsflagge erblickten, um an ihre Fotos zu kommen. Wir konnten w&auml;hrend beider Demonstrationen keine rechten Parolen h&ouml;ren und den Antifa Aktivisten, die uns vom Stra&szlig;enrand als Nazis beschimpften, wurde mit &ldquo;Nazis raus&rdquo; Rufen begegnet.<\/p><p>Mir ging es bei den Demos nicht um linke Politik, obwohl ich mich immer schon als Linker gef&uuml;hlt habe, sondern weil ich z.B. nicht will, dass meine Enkelkinder w&auml;hrend ihres Schulunterrichts Masken tragen, Abstand zu ihren Mitsch&uuml;lern halten m&uuml;ssen und in der Pause nicht miteinander spielen d&uuml;rfen. Herr Jens Berger hat in seinem letzten Update zu Covid-19 gezeigt, wie unbegr&uuml;ndet und manipulativ der derzeitige Alarmismus ist. Es emp&ouml;rt mich, dass aufgrund dieser Datenlage unsere Grundrechte nach wie vor eingeschr&auml;nkt bleiben.<\/p><p>Die FDP, die ich wegen ihrer neoliberalen Politik nie w&auml;hlen w&uuml;rde, hat immerhin ein Rechtsgutachten (Pdf anbei) in Auftrag gegeben, in dem eine st&auml;ndige Pflicht zur &Uuml;berpr&uuml;fung, der die Grundrechte au&szlig;erkraftsetzenden Verordnungen auf Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit und Notwendigkeit, feststellt wird. Ich zitiere aus diesem Papier:<\/p><p>&hellip;Wenn das Coronavirus die Versorgung mit den in den Rechtsverordnungserm&auml;chtigungen des &sect; 5 Abs. 2 S. 1 IfSG adressierten Gesundheitsleistungen nicht mehr gef&auml;hrdet, bedarf es keiner von den Gesetzen abweichender Rechtsverordnungen mehr.<\/p><p>Ohne dass diese hier im Einzelnen ausgef&uuml;hrt werden m&uuml;sste, l&auml;sst sich diese Gefahr derzeit &ndash; Stand 10.06.2020 &ndash; nicht mehr ernsthaft behaupten.<\/p><p>Zwar sch&auml;tzt das Robert-Koch-Institut in seiner Risikobewertung die vom Coronavirus ausgehende Gef&auml;hrdung f&uuml;r die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung in Deutschland weiterhin als hoch und f&uuml;r Risikogruppen als sehr hoch ein.<\/p><p>Es stellt aber zugleich fest, dass die Ressourcenbelastung &bdquo;aktuell in weiten Teilen Deutschlands gering&ldquo; ist und nur &ouml;rtlich hoch sein kann.<\/p><p>Damit ist aber eine der wesentlichen Pr&auml;missen f&uuml;r die Ausrufung der &bdquo;epidemischen Lage von nationaler Tragweite&ldquo; entfallen.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Bundesregierung verweigert sich dieser grundgesetzlichen Pflicht und die nicht mehr als solche zu erkennende Opposition &uuml;bt sich in Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber den Regierungsparteien, f&uuml;r die sie nicht in den Bundestag gew&auml;hlt wurden. Bei dieser Einm&uuml;tigkeit ist ein Links oder Rechts nicht mehr zu erkennen.<\/p><p>Die Parole lautet also zurecht, &nbsp;&ldquo;es gibt weder links noch rechts&rdquo; und sollte durch den in einigen Reden verwendeten Nachsatz, &ldquo;es gibt nur ein unten und oben&rdquo; erg&auml;nzt werden. F&uuml;r viele Menschen ist das totalit&auml;re Agieren der Politiker, Ausdruck einer di&auml;tenfetten Arroganz der Macht, einer lobbyismusgeschmierten Parteibonzenelite, die vergessen hat, wer hier eigentlich der Souver&auml;n ist.<\/p><p>Hier in Bayern wo ich lebe, hat sich ein gewisser Markus mit Corona zum Monarchen gekr&ouml;nt, der aktuell meint, die Z&uuml;gel wieder straffer ziehen zu m&uuml;ssen, da sein Volk nicht spurt (sie wollen gemeinsam und ohne Abstand Bier trinken!!).<\/p><p>In der Ma&szlig;nahmenkrise ist links oder rechts zur bedeutungslosen Attit&uuml;de verblasst.<\/p><p>Auf den Demos ging es eben nicht um Krieg oder Frieden, sondern um die Frage, sollen unsere Kinder in einer Welt der Masken und der Angst aufwachsen und wie sollen sie sich dabei psychisch gesund entwickeln? Es ging auch nicht um soziale Gerechtigkeit sondern darum, ob wir uns ernsthaft bis an unser Lebensende misstrauen und nur noch als Virenschleudern und Gef&auml;hrder betrachten und nicht mehr als Mitmenschen wahrnehmen sollen? Wie begegnen wir den Viren, die die Menschheit von Anbeginn begleiten in der Zukunft?<\/p><p>Die Antwort auf diese Fragen erscheint mir gleich zu sein, egal ob sie nun von links oder rechts kommt und sie lautet: &ldquo;Neue Normalit&auml;t&rdquo;(oder hat die &ldquo;Linke&rdquo; etwa andere Perspektiven zu bieten?). &nbsp;Die kann man dann nach Gusto und politischer Couleur noch mit ein paar Dreingaben w&uuml;rzen, wie Immunit&auml;tsnachweis, digitalem Impfpass, Zwangsimpfung, Total&uuml;berwachung, etc., alles im Sinne der Humanit&auml;t versteht sich. Es geht ja schlie&szlig;lich um die Gesundheit oder besser um Leben und Tod.<\/p><p>In dieser Hinsicht gibt es keine Partei mehr, die meine Interessen vertritt. Eine Revolution, wie ich sie mir w&uuml;nsche, ist leider nicht in Sicht, aber ein Aufbegehren gegen Mama und Komplizen. Warum ich mit diesem Aufbegehren die Rechte beg&uuml;nstige und die Neoliberalen und das Milit&auml;r st&auml;rke, kann ich nicht nachvollziehen.<\/p><p>Statt einem politischen Tsunami, der die Parteienlandschaft hinwegschwemmt, wird es wohl die &ldquo;Dauerwelle&rdquo; geben, in der wir uns Zuhause mit Maske, Klopapier und Desinfektionsmitteln einigeln, damit wir ja risikolos aber einsam sterben k&ouml;nnen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Dennerlein<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/200917-Rechtgutachten-%C2%A7%205-Abs-1-IfSG-Kingreen_0.pdf\">200917-Rechtgutachten-&sect; 5-Abs-1-IfSG-Kingreen_0.pdf<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>wenn Sie schon links und rechts trennen m&ouml;chten, dann schreiben Sie doch auch so. Fangen wir nicht immer beim Willi Brand an, sondern gehen zur&uuml;ck zu Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Diese hatten pazifistische, sozialistische und friedliche Vorstellungen vom Leben der Arbeiterklasse, die dem entsprechen , was Sie so alles schreiben.<\/p><p>Es gibt heute im Parlament keine Partei, die diesen Interessen auch nur ann&auml;hernd nachkommt.<br>\nAlso bleibt nur eine APO, wie es Sie schon mal in Form der Friedensdemos der 80ger Jahre gab. Das Manifest von Querdenken 711 w&uuml;rden Luxemburg und Liebknecht heute noch so unterschreiben. Aus diesem Grund, und der Erf&uuml;llung der Worte von Max Reimann, bin auch ich nach Berlin zur Demo gefahren.<\/p><p>Wenn man wei&szlig;, dass ein Gro&szlig;teil der W&auml;hlerschaft der AFD aus der Arbeiterklasse kommt, dann ist es die Aufgabe auch ihres Magazins, den Menschen mitzuteilen, dass ihre Wut und Unmut &uuml;ber die Politik der Herrschenden berechtigt ist, Sie aber nicht den Rattenf&auml;ngern hinterherlaufen sollten, sondern im Klassenkampf den wahren Feind erkennen.<\/p><p>Querdenken711 bietet auf seinen perfekt geplanten Demos, auf denen alle eingeladen sind, die kein menschenverachtendes Gedankengut in sich tragen, eine erste sch&ouml;ne M&ouml;glichkeit des Austauschs der eigenen Interessen, und bietet die M&ouml;glichkeit die Unzufriedenen und Unterdr&uuml;ckten in diesem Land, f&uuml;r linke und menschenw&uuml;rdige Politik zu interessieren.<\/p><p>Rosa Luxemburg hat im Bezug des Verlaufes der Oktoberrevolution in Russland , die Sie grunds&auml;tzlich unterst&uuml;tzte, die Umsetzung der Bolschewikie aber ablehnte, den Satz gesagt: Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.<\/p><p>Das Recht steht somit allen Faschisten, Neoliberalen usw. zu, wir sollten nur kraftvoll genug sein, Menschen f&uuml;r Linke Alternative zu &uuml;berzeugen.<\/p><p>Ich finde, Sie sollten sich klar auf die Seite derer schlagen, die kein Rechts- Links Denken brauchen, und klare Kante f&uuml;r diese APO , hier ist eine Chance auch f&uuml;r linke Interessen, die in der Parteienlandschaft Deutschland nicht mehr bedient werden.<\/p><p>Ich empfehle einen Blick in die Rationalgalerie des Herrn Gellermann.<\/p><p>von unserem Leser K.I.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ich kann so gut wie alles in Ihrem Beitrag unterschreiben. Ich war mein ganzes Leben lang links. Jahrelang habe ich die Gr&uuml;nen gew&auml;hlt, weil ich dachte, sie stehen f&uuml;r Ver&auml;nderung. Mir war schon klar, dass es dort auch sehr viele Konservative gab. Aber die SPD hatte sich von ihren Idealen schon lange entfremdet.<\/p><p>Mir und den meisten meiner Familie ist einfach die Identit&auml;t abhanden gekommen. Weder Gr&uuml;ne, noch Linke, schon gar nicht die SPD haben eine Position in der Corona-Krise, die auch nur einen Hauch von Kritik zul&auml;sst, obwohl das f&uuml;r mich als &Auml;rztin und Naturwissenschaftlerin nicht ein Hauch, sondern ein Hurrikan ist.<\/p><p>Demonstrieren ist essentiell. Die Rechten werden auf den QUERDENKEN-Demonstrationen immer versucht, zu vergraulen. Aber man kann doch von friedlichen Demonstranten nicht erwarten, gegen die mit Gewalt vorzugehen?<\/p><p>Wir w&uuml;rden uns freuen, wenn es mal eine politische Kraft g&auml;be, die uns linke Kritiker ernst nimmt.<\/p><p>Dr. Waltraud Parta-Kehry<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,&nbsp;<\/p><p>als ich Ihren Artikel las, sp&uuml;rte ich von Anfang an, auf ihn antworten zu wollen, ja zu m&uuml;ssen.&nbsp;<\/p><p>Ich lese Ihren Blog seit langem. Er geh&ouml;rt zu meiner t&auml;glichen Lekt&uuml;re, auch wenn ich nicht alle Ihre Einsch&auml;tzungen und Meinungen teile. Und dieses Gef&uuml;hl, dass da etwas zwischen Ihnen und mir steht, wurde in letzter Zeit sp&uuml;rbarer. M&ouml;glicherweise liegt das an unserer sehr unterschiedlichen Sozialisation. Ich ein gelernter DDR-B&uuml;rger, der vom Wendekelch nicht nur einen kleinen Schluck nehmen &bdquo;durfte&ldquo;, Sie SPD-Funktion&auml;r. Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Ich habe damit kein Problem. Nur erkl&auml;rt die Vergangenheit eines Menschen in erheblichem Umfang seine Reaktionen zu aktuellen Geschehnissen, in allen Lebenslagen.&nbsp;<\/p><p>Ich war am 29.08.2020 in Berlin dabei, und ich hadere mit mir, dies nicht schon am 01.08.2020 getan zu haben. Ja, Herr Ballweg erkl&auml;rt jedes Mal einleitend &bdquo;&hellip;weder links noch rechts&hellip;&ldquo;. Ich hatte und habe damit kein Problem. Mehr noch, ich halte diesen Ansatz seitens der Querdenker f&uuml;r den einzig m&ouml;glichen unter den gegebenen Umst&auml;nden. Gern m&ouml;chte ich darauf eingehen.&nbsp;<\/p><p>Ihr Ansatz ist f&uuml;r Sie praktisch zwingend. Und ich kann ihn &ndash; ausgehend von Ihrer Vita &ndash; nachvollziehen. Ich verstehe und bef&uuml;rworte auch die einzelnen von Ihnen genannten sozialen Forderungen, praktisch ausnahmslos. Nur: Geht es bei den Querdenker-Demos darum? Geht es insgesamt in diesem Land derzeit darum? Meiner Meinung nach geht es darum, diese uns&auml;glichen Corona-Ma&szlig;nahmen m&ouml;glichst abzuschaffen, die Gesundheitsf&uuml;r- und Gesundheitsvorsorge auf die tats&auml;chlich Betroffenen zu konzentrieren und zu einer Politik im Rahmen der bis M&auml;rz 2020 geltenden Rechtsordnung zur&uuml;ckzukehren. Dazu geh&ouml;rt unbedingt auch, die Politik seit dem 16.03.2020 einer umfassenden Pr&uuml;fung zu unterziehen und Personen zur Verantwortung zu ziehen, die ggf. gegen die geltende Rechtsordnung versto&szlig;en haben und die Motive m&ouml;glichst offen zu legen.&nbsp;<br>\nF&uuml;r diesen Ansatz kann es nur die Losung geben: &bdquo;Weder links noch rechts.&ldquo;<\/p><p>Was w&auml;re, wenn die Querdenker sich nach links orientierten? K&ouml;nnen Sie das &uuml;berhaupt? Aus meiner Sicht ist das unm&ouml;glich! T&auml;ten sie das, so w&uuml;rde die Masse der Menschen das mit SPD, Linken, Gr&uuml;nen und ja, auch mit der Antifa verbinden. Samt und sonders Organisationen, die &ndash; ob Oppositions- oder Regierungsmitglied &ndash; v&ouml;llig kritiklos alle seit dem 16. M&auml;rz getroffenen Ma&szlig;nahmen mittrugen. Mehr noch, es ging diesen &bdquo;Linken&ldquo; alles noch nicht mal weit genug! Und insbesondere diese &bdquo;Linken&ldquo; &ndash; ja, diese Schreibweise ist ganz bewusst &ndash; sind die Schlimmsten in der Kritik aller Kritiker der Corona-Ma&szlig;nahmen. Ein Herr Geisel ist nur ein Ausdruck der v&ouml;lligen moralischen und politischen Verkommenheit dieser genannten Parteien und dieser durch den Staat geschaffenen und durch den Staat instrumentalisierten und gesteuerten &bdquo;Organisation&ldquo;.&nbsp;<\/p><p>Ein Auftreten der Querdenker unter dem Label &bdquo;links&ldquo; ist also v&ouml;llig unm&ouml;glich, so sehr Sie das auch schmerzt. Und ein Auftritt unter &bdquo;rechts&ldquo; verbietet sich angesichts des &uuml;ber Jahre, ja man kann sagen Jahrzehnte durch die MSM und insbesondere den &Ouml;RR verformten Inhalts von selbst.&nbsp;<\/p><p>Es geht seit dem 16. M&auml;rz um weit mehr als um links oder rechts. Es geht nach meiner festen &Uuml;berzeugung seitens der Herrschenden um die Schaffung einer neuen Wirklichkeit in Form einer neuen Staats- und Rechtsordnung.&nbsp;<\/p><p>Wenn ich den am 10.09.2020 eingebrachten Gesetzentwurf in seinem Worst-Case-Szenario analysiere, so kann ich zu keinem anderen Schluss kommen! Lesen Sie selbst: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2020\/kw37-de-aenderung-bundeswahlgesetz-707898\">bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2020\/kw37-de-aenderung-bundeswahlgesetz-707898&nbsp;<\/a><\/p><p>Insbesondere der folgenden Abschnitt sollte alle, egal ob links oder rechts, oben oder unten, vorn oder hinten, dieser Abschnitt sollte alle auf die Stra&szlig;en treiben:&nbsp;<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Sonderregelung zur Kandidatenaufstellung<br>\nZiel der Gesetzes&auml;nderung ist eine Sonderregelung zur Aufstellung von Kandidaten f&uuml;r die Bundestagswahl in Ausnahmef&auml;llen wie der Corona-Pandemie. Die j&uuml;ngsten Erfahrungen im Zuge der Covid-19-Pandemie zeigten, &bdquo;dass Situationen m&ouml;glich sind, in denen die Durchf&uuml;hrung von Versammlungen zur Kandidatenaufstellung f&uuml;r die Bundestagswahl in dem daf&uuml;r vorgesehenen Zeitraum nicht m&ouml;glich ist&ldquo;, hei&szlig;t es im Entwurf.<br>\nDas Bundesinnenministerium solle daher f&uuml;r F&auml;lle einer Naturkatastrophe oder &auml;hnlicher Ereignisse h&ouml;herer Gewalt, aufgrund derer Versammlungen zur Kandidatenaufstellung ganz oder teilweise unm&ouml;glich sind, &bdquo;durch Rechtsverordnung Abweichungen von den Bestimmungen &uuml;ber die Aufstellung der Wahlbewerber&ldquo; zulassen k&ouml;nnen, um deren Benennung ohne Versammlungen zu erm&ouml;glichen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Nach meinem Verst&auml;ndnis geht es um die M&ouml;glichkeit, das Wahlgesetz insoweit zu manipulieren, dass letztlich keine Wahl erfolgt, sondern eine Ernennung nach Gutd&uuml;nken, und das durch diejenigen, die derzeit an der Macht sind und alles im Namen von Corona! Eingebracht von CDU\/CSU und SPD. Um im Bild Ihres Artikels zu bleiben: eingebracht &bdquo;von links und rechts&ldquo;.&nbsp;<br>\nWie also soll eine Bewegung, die sich auf die Ver&auml;nderung dieser katastrophalen politischen Lage orientiert, also nicht sowohl von links als auch von rechts abgrenzen? Diese Abgrenzung ist zwingend, wenn man Massen mobilisieren will. Und allein in der Mobilisierung der Massen liegt noch eine Chance, dieser katastrophalen Politik Einhalt zu gebieten. Sollte das erreicht sein, gibt wieder die M&ouml;glichkeit zu differenzieren. So gesehen erinnert sehr viel an die Zeit vor 1933&hellip; leider.&nbsp;<\/p><p>Schauen Sie sich die Reaktionen der offiziellen politischen Kaste &ndash; ja, so muss man sie wohl nennen in ihrer Abgehobenheit und Weltfremdheit und in ihrem zunehmend sichtbaren Wahn nach Allmacht &ndash; auf den 01.08. und den 29.08.2020 an. Gerade dadurch, dass sich die Querdenker so positionierten, wie sie es taten, war es ihnen m&ouml;glich, diese Massen zu mobilisieren. Sie trafen einen Nerv! Sowohl bei den Teilnehmern als auch &ndash; sichtbar in den jeweiligen Reaktionenen &ndash; bei der Politik. Die Politik hat den 01.08. so nicht erwartet und dann am 29.08.2020 alles gegeben, was m&ouml;glich war, um diese friedlichen B&uuml;rger zu diskreditieren. Und dabei wurden seitens der Politik Grenzen &uuml;berschritten, die jeden B&uuml;rger &ndash; egal ob links oder rechts oder sonstwas &ndash; sehr, sehr hellh&ouml;rig machen sollten.&nbsp;<\/p><p>Die angestrebte &Auml;nderung des Bundeswahlgesetzes ist ganz offensichtlich eine neue Eskalationsstufe. Zu Ende gedacht w&auml;ren damit praktisch feudale Zust&auml;nde wieder m&ouml;glich. Das kann weder links noch rechts wollen.&nbsp;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,&nbsp;<br>\nein sehr, sehr nachdenklicher, ja besorgter Leser.&nbsp;<\/p><p>Mit&nbsp;freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nRen&eacute;-Burkhard Zittlau<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ein unscheinbares, d&uuml;nnes B&uuml;chlein &ndash; despektierlich Kampfschrift, Pamphlet &ndash; schlug Wellen und ich bin immer noch sehr beeindruckt und bewegt!<br>\nDie verst&auml;ndlichen Worte, die pers&ouml;nlichen Erfahrungen, die dadurch erlangten Erkenntnisse, die machen dieses Buch zu einem Kleinod f&uuml;r mich. Es steht an einer un&uuml;bersehbaren Stelle zwischen meinen B&uuml;chern. Stephane Hessels Blick und &bdquo;Anklage&ldquo;,  all die Ungerechtigkeiten, die Schweinereien weltweiter Konzerne mit ihren skrupellosen CEOs, das alles hilft zu hinterfragen: &bdquo;Was macht ein gl&uuml;ckliches oder besser gesagt, ein zufriedenes Leben aus!&ldquo; Muss es die erste Million sein, der Porsche, der Designerfummel? Nein, es ist der\/die Partner*in an unserer Seite, unsere Kinder und ein Gemeinwohl, das niemanden ausgrenzt, benachteiligt und verachtet. All die Sch&auml;ndlichkeiten, die dieses Buch offenbart, die beschreibt Stephan Hessel in beeindruckender Weise &ndash; jenseits von &bdquo;links&ldquo; oder &bdquo;rechts&rdquo;!<\/p><p>Diesen Leserbrief habe ich geschrieben, weil ich meinen Partner verloren habe, danach &auml;ndert sich der Blick auf die Welt und damit auch auf die eigenen Unzul&auml;nglichkeiten!<\/p><p>Meine etwas versp&auml;tete Reaktion!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nM.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>als regelm&auml;&szlig;iger Leser der NDS, der diese h&auml;ufig liest und Ihre Arbeit sch&auml;tzt, erlaube ich mir einige kurze kritische Bemerkungen.<\/p><ol>\n<li>Es mag f&uuml;r wahlk&auml;mpfende Parteipolitiker wichtig sein, sich rechts oder links einzuordnen und eher rechte oder linke Konzepte zu entwickeln. F&uuml;r B&uuml;rger, die f&uuml;r die Freiheitsrechte demonstrieren, gilt das keineswegs. Denn die Freiheitsrechte sind eben nicht rechts oder links; sie einzuklagen bzw. zu sch&uuml;tzen entstammt gar keinem Parteiprogramm.<\/li>\n<li>Angesichts der von der CSU bis zur Linken reichenden r&uuml;ckhaltlosen Unterst&uuml;tzung der Corona-Politik hat sich die Unterscheidung zwischen Lechts und Rinks er&uuml;brigt.<\/li>\n<li>Die Gr&uuml;nen gelten als eher &bdquo;linke&ldquo; Partei. Was deren martialische Phantasien angeht, stehen sie gegenw&auml;rtig einem R&ouml;ttgen nicht nach und k&ouml;nnten wohl selbst einen Alfred Dregger in Erstaunen versetzen. Was soll hier links und was soll hier rechts sein?<\/li>\n<li>Die SPD, doch wohl auch eher links einzuordnen, ist seit vielen Jahrzehnten im Bund in Regierungs(mit)verantwortung. Ich w&uuml;sste deshalb gern, weshalb es nun gerade &bdquo;rechts&ldquo; sein soll, die bestehenden Verh&auml;ltnisse festzuschreiben. Dasselbe gilt f&uuml;r die Haltung gegen&uuml;ber Russland: Wo ist denn das Erbe Willy Brandts hinsichtlich der guten Nachbarschaft innerhalb der Esken-SPD geblieben? Ist nicht einer der nachdr&uuml;cklichsten Mahner f&uuml;r ein gutes nachbarschaftliches Verh&auml;ltnis bspw. zu Russland der der CDU angeh&ouml;rende Willy Wimmer?<\/li>\n<\/ol><p>Mit guten W&uuml;nschen und freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Weichenhan<\/p><p><em>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller: War denn die in meinem Artikel beschriebene Position so viel anders?<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Fassen wir es doch einmal so auf:<br>\nWir wollen keine Linken und keine Rechten, wir wollen Demokratie!<\/p><p>rechts und links sind parlamentarische Begriffe.<br>\nAber unser Parlament hat versagt.<\/p><p>Weder die Linken noch die Rechten wollen eine echte Demokratie.<br>\nSie wollen ihre Ideen (oder Nicht-Ideen) durchsetzen.<br>\nDas hat uns nicht geholfen. Was ist aus Gr&uuml;nen und Linken geworden?<br>\nKapitalisten, wie alle.<br>\nWird Neoliberalismus besser, wenn alle mehr Geld bekommen?<\/p><p>Hier sollten wir doch mal nachdenken.<br>\nKapitalismus f&ouml;rdert die K&auml;uflichkeit der Menschen.<br>\nKapitalismus vernichtet Menschen, wenn man daraus Geld machen kann.<br>\nEs geht nicht mehr um rechts und links.<\/p><p>Es geht um den Menschen und das Leben!<br>\nA.Hellmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielen Dank Dank f&uuml;r Ihren Artikel &ldquo;Weder Links noch Rechts&rdquo;. Es ehrt Sie, dass Sie diplomatisch mit den &ldquo;Querdenkern&rdquo; korrespondieren und nicht pauschal urteilen, wie es andere getan haben. Es zeigt auch, dass Sie eine aufrichtige Person sind, die f&uuml;r ihre Werte wie Frieden zwischen den V&ouml;lkern und Diplomatie einsteht.<\/p><p>Ich gebe Ihnen auch recht, wenn Sie schreiben: Zitat: &ldquo;Denken Sie bei dieser Gelegenheit noch einmal an den britischen Oppositionsf&uuml;hrer Corbyn. Ihn hat man mithilfe der Medien fertiggemacht.(&hellip;) Nie im Leben w&auml;ren diesem vorbildlichen Zeitgenossen die Worte &bdquo;Weder links noch rechts&ldquo; &uuml;ber die Lippen gekommen.&rdquo;<\/p><p>Das Problem dabei ist, und das zeigt gerade das Beispiel Corbyn, weder Sie Herr M&uuml;ller noch Mr. Corbyn sind eine Referenz f&uuml;r die Linke als Ganzes. Die Hexenjagd gegen Corbyn fand haupts&auml;chlich durch die &ldquo;Blairisten&rdquo; im eigenen Lager statt. Ulrich Teusch hat es sehr treffend beschrieben(1): &ldquo;Sicher ist, dass er [Corbyn, Anm.] die Verschw&ouml;rung seiner innerparteilichen Gegner durchaus h&auml;tte unterbinden k&ouml;nnen, wenn er entschieden machiavellistisch gehandelt h&auml;tte, also: wenn er sich der gleichen Methoden bedient h&auml;tte wie sie.&rdquo;<\/p><p>Die Linke ist also ihr eigener schlimmster Feind.<\/p><p>Warum die Rechten bei der &ldquo;Querdenkern&rdquo; mitlaufen Wenn man sich die Demonstration vom 01. August ansieht, dann war die breite Mehrheit dezitiert nicht Rechts gesinnt. Transkribiertes Zitat von Gaby Weber(2): &ldquo;(&hellip;) Da ist die Mehrheit die einmal aus dem gr&uuml;nen Spektrum kam und sich heute als politisch Heimatlos betrachtet und nach radikaldemokratischen L&ouml;sungen sucht (&hellip;)&rdquo; Und dann gab es eine Minderheit, die die AfD als einzige Opposition wahrnehmen.<\/p><p>Die Medien haben die Demonstration als eine Anh&auml;ufung von Spinnern beschrieben wo rechte Esoteriker, Impfgegner und Verschw&ouml;rungstheoretiker mitlaufen. Diese Form der medialen Denunziation ist heutzutage nicht un&uuml;blich. Man hat die Rechte einfach &ldquo;herbeigeschrieben&rdquo; wenn Sie so wollen. Die Denunziation geht aber noch weiter:<\/p><p>Als Beispiel m&ouml;chte ich einen Artikel der &ldquo;Jungen Welt&rdquo; (einer linken Zeitung) zitieren(3): &ldquo;Auf alles vorbereitet&rdquo; und der Teaser des Artikels verr&auml;t: &ldquo;Konstanz: &raquo;Querdenken&laquo; mobilisiert f&uuml;r den 3. Oktober an den Bodensee. Linke Gruppen beraten &uuml;ber Gegenaktionen&rdquo;. Es wird von anfang an klargestellt, dass man als Gegner der &ldquo;Querdenker&rdquo; auftritt. Unterf&uuml;ttert wird das mit einem Bild von einem gef&auml;hrlich dreinblickenden Mann (weil, wie klar ersichtlich, von der Sonne geblendet) dessen NMS-Maske ein Loch hatte und eine Zigarette herauslugte. Das sollte wohl Gef&auml;hrlichkeit suggerieren. Weiters wei&szlig; die Junge Welt zu berichten, Zitat: &ldquo;(&hellip;)Der Initiator und Sprecher des &raquo;Querdenken&laquo;-Ablegers in Konstanz, Gerry Mayr, zeigte sich zuversichtlich. In der Stadt veranstaltete er zuletzt samst&auml;glich eher sp&auml;rlich besuchte Kundgebungen, die vor allem Impfgegner und rechte Esoteriker anzogen. Die auch hier gerne artikulierte Gewissheit, es bef&auml;nden sich keine Rechten unter den Teilnehmern, erwies sich als Trugschluss. Neben Menschen, die auf dem Boden meditierten, wurden offen antisemitische Symbolbilder verbreitet. (&hellip;)&rdquo; Konkret wurde die Autorin dabei freilich nicht, sie h&auml;tte ja Fotos von den &ldquo;antisemitischen Symbolbildern&rdquo; schie&szlig;en k&ouml;nnen oder die Sachverhalte en Detail zumindest beschreiben k&ouml;nnen. Das tat sie aber nicht. Meine Vermutung: es gab sie nicht. Des weiteren wei&szlig; die Autorin: &ldquo;Im Landkreis Konstanz gibt es durchaus rechte Strukturen, die f&uuml;r den 3. Oktober mobilisieren k&ouml;nnten. Die Neonazipartei &raquo;Der III. Weg&laquo; und die &raquo;Identit&auml;re Bewegung&laquo; treten immer wieder mal in Erscheinung. Wolfgang Gedeon, der vor einigen Monaten aus der AfD ausgeschlossene Landtagsabgeordnete, hat hier sein Wahlkreisb&uuml;ro. (&hellip;)&rdquo; und weiter &ldquo;Innerhalb der Konstanzer Linken regt sich Widerstand gegen das, was sich da zusammenbraut. Man sei bereits mit anderen linken Gruppen im Austausch, so eine Aktivistin, die anonym bleiben m&ouml;chte, gegen&uuml;ber jW. Es werde verschiedene Aktionsformen geben. Sie betont aber auch, dass die Teilnehmer der &raquo;Querdenken&laquo;-Demonstration nicht alle pauschal als Faschisten bezeichnet werden sollten. Viele h&auml;tten &raquo;&ouml;konomische &Auml;ngste&laquo;, die man ernst nehmen m&uuml;sse.&rdquo;<\/p><p>Man z&auml;hlt zun&auml;chst eine Reihe von Neonazigruppierungen auf die in Erscheinung treten k&ouml;nnten (konjunktiv) und relativiert erst danach: Nicht alle Demonstranten seien Faschisten. Hauptsache das Braune bleibt kleben. Kronzeugen, &ldquo;eine anonyme Aktivistin&rdquo; (mutma&szlig;lich die Autorin selbst). Solche Artikel, die haupts&auml;chlich auf eristischer Dialektik beruhen sind kein Einzelfall. In einem gr&uuml;nen Lifestyle-Magazin ist folgendes zu lesen(4): &bdquo;;In Berlin haben die Leute nicht gegen Corona Regulierungen demonstriert. In Berlin haben Menschen f&uuml;r Ihr Recht demonstriert, von der Komplexit&auml;t der Welt &uuml;berfordert zu sein.&rsquo; Mit diesen Worten beginnt Joey Hoffmanns Post auf seiner Facebook-Seite vapers.guru. Den Post ver&ouml;ffentlichte Hoffmann bereits am 2. August, also einen Tag nach der ersten gro&szlig;en Corona-Demo in Berlin. Vor einigen Tagen gingen seine Aussagen erneut viral&rdquo;. Meine frage an Sie: Liest sich das nach einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Querdenkern? F&uuml;r mich nicht, denn sonst m&uuml;sste sich dieses gesamte Juste-Milieu aus seiner eigenen ideologischen Filterblase bequemen und sich folgenden Argumenten stellen:<\/p><ul>\n<li>Ist bei RNA-Impfstoffen die langfristige Unversehrtheit des Betroffenen gew&auml;hrleistet, selbst wenn es keine hinreichenden Langzeitstudien gibt?<\/li>\n<li>Ist durch den Erlass des Lockdowns unter Umst&auml;nden das Grundgesetz besch&auml;digt worden? Zumindest das Fallbeispiel Bayern zeigt das zwielichtige Vorgehen einer Landesregierung: es gibt nicht eine Beh&ouml;rdenakte im bayrischen Gesundheitsministerium zum Lockdown und konnte auch erstellt werden.(5) Sind also demokratische und damit rechtliche Prozesse umgangen worden um den Lockdown durchzusetzen?<\/li>\n<li>Sind die Ma&szlig;nahmen, die getroffen wurden, &uuml;berhaupt (noch) verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig? Es gibt z.B. keine Evidenz, dass NMS-Masken, weder sich selbst noch andere, ausreichend sch&uuml;tzen.<\/li>\n<\/ul><p>Mein Fazit zu diesem Thema: die Rechten sind jetzt bei den &ldquo;Querdenkern&rdquo; drin, aber nicht weil diese &ldquo;Weder Links noch Rechts&rdquo; sind, sondern weil die Rechten medial hineingeschrieben worden sind.<\/p><p>Warum sind die Linken insgesamt pro Regierung und gegen die Querdenker? Ich m&ouml;chte da mit einem Zitat von Ihnen beginnen: &ldquo;(&hellip;) Aufr&uuml;sten, milit&auml;rische Interventionen in anderen L&auml;ndern, die Absicht, anderen L&auml;ndern in die inneren Angelegenheiten und auch in die Auswahl ihrer Regierungen hineinzureden, hat nichts mit guter Nachbarschaft zu tun. Das hat mit Imperialismus zu tun. In dieser Art von Politik sind wir heute mittendrin und fest verankert.&rdquo;<\/p><p>Heiko Maas ist das beste Beispiel f&uuml;r Konfrontation statt Diplomatie mit Russland und der Mann ist Sozialdemokrat. Die Gr&uuml;nen, die sich anfangs als Links pr&auml;sentierten, haben ma&szlig;geblich zur illegalen Beteiligung Deutschlands am Kosovokrieg 1999 beigetragen. Die milit&auml;rische Beteiligung in Afghanistan wurde ebenfalls von Rot-Gr&uuml;n abgesegnet. Dass die LINKE auf Aussicht an einer Regierungsbeteiligung mit SPD und Gr&uuml;nen ihr letztes Alleinstellungsmerkmal opfern wird (aktive Friedenspolitik und Diplomatie mit Russland und China) zeichnet sich ab. Der Grund, warum sich Gr&uuml;ne und Linke als Hardliner pro Lockdown etablierten; da die SPD als derzeitiges Regierungsmitglied alle Lockdown-Ma&szlig;nahmen mittr&auml;gt, versucht man sich als potentielle k&uuml;nftige Juniorpartner in einer Rot-Rot-Gr&uuml;nen dreier Koalition zu profilieren. Die Menschen, die bei au&szlig;erparlamentarischen Protestbewegungen mitlaufen, bekommen das instinktiv mit. Man k&ouml;nnte das f&uuml;r ein gefundenes Fressen neurechter Ratterf&auml;nger halten. Und wahrscheinlich gibt es einen (kleinen?) Teil der &ldquo;Querdenker&rdquo; die auf diesen Zug aufspringen. Die Tatsache, dass man Personen wie Thorsten Schulte nicht zu Wort kommen lie&szlig;, deutet aber eher auf das Gegenteil hin. Ich gebe Ihnen recht wenn Sie schreiben, dass die Rechten f&uuml;r Militarismus, Konfrontation und soziale Ausgrenzung stehen. Das Problem dabei ist, dass mittlerweile auch Linke (Parteien) immer auf Militarismus setzen und kein Problem damit haben soziale Missst&auml;nde zu rechtfertigen.<\/p><p>Gewisse Linke haben sich als Hardliner in puncto Lockdown profiliert und Lockdown-Gegner als &ldquo;neoliberal&rdquo; abgestempelt. Die Parteien die Gr&uuml;nen und die LINKE tragen damit die Entscheidungen der Regierung mit! Wissen die Politiker der Gr&uuml;nen und Linken, was Opposition eigentlich bedeutet? Opposition bedeutet laut Duden(6): &ldquo;sich in einem entsprechenden Verhalten o. &Auml;. &auml;u&szlig;ernde gegens&auml;tzliche Einstellung zu jemandem, etwas; gegen jemanden, etwas empfundener, sich &auml;u&szlig;ernder Widerstand&rdquo; oder &ldquo;Partei[en], Gruppe[n], deren Angeh&ouml;rige die Politik der herrschenden Partei[en], Gruppe[n] ablehnen&rdquo;. Was bedeutet, dass Gr&uuml;ne und Linke ihre Funktion als Opposition nicht wahrnehmen!<\/p><p>Fazit Es gibt nat&uuml;rlich immer mehrere Sichtweisen auf ein Thema. In diesem Fall ist die Parole &ldquo;Weder Links noch Rechts&rdquo; als Ursache f&uuml;r Neoliberalismus und Militarismus beleuchtet worden. Doch diese Schlussfolgerung halte ich aufgrund der obigen Darstellungen f&uuml;r faktisch falsch. So wie sich die Sachlage mir darstellt, gehe ich davon aus, dass die Anliegen der &ldquo;Querdenker&rdquo; haupts&auml;chlich rechtlicher Natur ist. Soziale Fragen spielen in der Hinsicht lediglich eine Rolle, weil die beruflichen Existenzen einiger Demonstranten durch den Lockdown ruiniert worden sind. Wenn jemand f&uuml;r die neuen Rechten gratis Wahlkampfhilfe macht, dann sind es nicht die &ldquo;Querdenker&rdquo; es sind ebenjene Linke, die ihrer Funktion als Opposition nicht nachkommen wollen, weil sie sich eine Koalitionsbeteiligung in Rot-Rot-Gr&uuml;n w&uuml;nschen. Darum geht es: Wahlkampf. Und meine Prognose daf&uuml;r lautet (ich hoffe, dass ich mich irre): Sozialdemokraten und Linke werden bei den n&auml;chsten Wahlen marginalisiert und die AfD die wird wahrscheinlich zweitst&auml;rkste (!) Kraft im Bundestag und die n&auml;chste Regierung hei&szlig;t Union-Gr&uuml;ne. Selbstreflexion wird es bei SPD und Linke keine geben und Schuld wird man nat&uuml;rlich den &ldquo;Covidioten&rdquo; und &ldquo;Verschw&ouml;rungstheoretikern&rdquo; geben.<\/p><p>(1) <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/verschworung-gegen-corbyn\">multipolar-magazin.de\/artikel\/verschworung-gegen-corbyn<\/a><br>\n(2) <a href=\"https:\/\/youtu.be\/4KetjwqkkwA\">youtu.be\/4KetjwqkkwA<\/a>  bei Minute 1:25<br>\n(3) <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/385987.coronademos-auf-alles-vorbereitet.html?sstr=Michael%7CBallweg\">jungewelt.de\/artikel\/385987.coronademos-auf-alles-vorbereitet.html?sstr=Michael%7CBallweg<\/a><br>\n(4) <a href=\"https:\/\/utopia.de\/kommentar-zu-corona-demo-geht-viral-200675\/\">utopia.de\/kommentar-zu-corona-demo-geht-viral-200675\/<\/a><br>\n(5) <a href=\"https:\/\/clubderklarenworte.de\/skandaloeser-zustand-in-bayerischen-ministerien\/\">clubderklarenworte.de\/skandaloeser-zustand-in-bayerischen-ministerien\/<\/a><br>\n(6) <a href=\"https:\/\/www.duden.de\/node\/106136\/revision\/106172\">duden.de\/node\/106136\/revision\/106172<\/a><\/p><p>von unserem Leser D.J.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>seit langem verfolge ich die Querdenken Bewegung um die Herren Ballweg, Haintz und Ludwig. Um mir selbst einen Eindruck zu verschaffen war ich letzten Samstag, 12.09.2020, auf einer Demonstration in M&uuml;nchen. Was ich dort sah, waren bunt zusammen gew&uuml;rfelte Teilnehmer aller Couleur, ich sah keine Reichsfahnen aber durchaus (einige wenige) Menschen, die ich als politisch rechts &ndash; nicht rechtsradikal &ndash; eindordnen w&uuml;rde. <\/p><p>Ich kann nicht alles gut hei&szlig;en, was auf den Reden gesagt wird, vor allem welcher Sprachduktus verwendet wird, auch das Entertainment drum herum kann ich nicht durchweg nachvollziehen. Was aber ganz klar sp&uuml;rbar war, es war eine durchweg friedliche Veranstaltung und erinnerte an Friedensdemonstrationen fr&uuml;herer Zeiten. Aus Livestreams der Demos in Berlin l&auml;sst sich &auml;hnliches erahnen. <\/p><p>Bedauerlich ist &ndash; und deshalb wende ich mich nun an Sie &ndash; dass die Veranstalter immer wieder betonen rechts- und linksoffen zu sein. Das &ldquo;rechts&rdquo; kommt immer vor dem &ldquo;links&rdquo;, was psychologisch sehr ungeschickt ist. Ich kann mir vorstellen, was gemeint ist. Dennoch werden die Veranstalter auf diese Weise niemals ernst genommen noch werden sie Menschen gewinnen k&ouml;nnen, die sich ernsthaft mit der Problematik unserer derzeitigen politischen Situation auseinandersetzen. Es gibt so wichtige Themen, der brisante Kurs, den die Regierung gegen Russland f&uuml;hrt, die wirtschaftliche Situation der ohnehin schon sozial schwachen Menschen, die gesellschaftliche Ver&auml;nderung, die sich abzeichnet. <\/p><p>Wir alle wollen Frieden und auch unsere Grundrechte zur&uuml;ck und genau deshalb kann diese Bewegung eine Chance sein. Nur scheinen die Hauptakteure mir sehr unerfahren und ja fast schon naiv oder aber sie werden tats&auml;chlich intrumentalisiert von rechten Kr&auml;ften, was ich sehr bedauerlich f&auml;nde &ndash; gerade weil der Ansatz nicht kritikw&uuml;rdig ist. Es fehlt aber das wirklich Konkrete der Bewegung. Nur Freiheit und Frieden ist zu wenig. <\/p><p>K&ouml;nnen Sie nicht beratend eingreifen und den Veranstaltern Hinweise geben, wie sie die Richtung &auml;ndern k&ouml;nnen um ernst genommen zu werden? Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien werden sicher nicht von ihrem Kurs abkommen aber wenn man ihnen weniger Angriffsfl&auml;che bietet, ist das ein erster Schritt. <\/p><p>So viele Menschen mehr w&uuml;rden sich m&ouml;glicherweise der Bewegung anschlie&szlig;en, wenn sie sich eindeutig positionieren w&uuml;rden und dort andere Redner auftreten w&uuml;rden. Vielleicht brauchen die Veranstalter einfach mal eine gute Beratung. <\/p><p>&mdash;&mdash;&mdash;&ndash; <\/p><p>Bei der Gelegenheit m&ouml;chte ich mich auch einmal bei Ihnen bedanken f&uuml;r Ihre wertvollen Beitr&auml;ge. Ich habe zwar bisher noch keine Spende geleistet, werde das aber in b&auml;lde nachholen. Es ist so wertvoll, gerade in diesen Zeiten, ein mediales Gegengewicht zu finden mit Ihren Nachdenkseiten aber auch mit anderen alternativen Medien wie KenFM und Multipolar um nur einige zu nennen. Seit langem schon sende ich Links von Ihnen weiter an Menschen, die noch immer dem Mainstream folgen und habe doch schon den ein- oder anderen zum nachdenken gebracht. <\/p><p>Auch Ihr Buch, Herr M&uuml;ller, &ldquo;Glaube wenig, hinterfrage alles&hellip;&rdquo; habe ich schon mehrfach verschenkt, in der Hoffnung, Menschen zu animieren. Denn leider stelle ich immer wieder fest, dass oftmals Hochgebildete dem Narrativ folgen ohne zu hinterfragen&hellip;. Sie wach zu r&uuml;tteln ist wichtig. <\/p><p>In diesem Sinne machen Sie weiter so&hellip;. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en <\/p><p>Silke Macher <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Eine Mail des NachDenkSeiten-Mitarbeiters, Marco Wenzel, die gerade zum Thema passt, teilweise etwas drastisch formuliert. Marco ist Luxemburger, die d&uuml;rfen das:<\/strong><\/p><p>Liebe Freundinnen, liebe Freunde,<br>\nWas &uuml;brigens die ganze Sache mit den Rechten &amp; Rechtsextremen in den Demos anbelangt: Die sind schnell wieder weg, sobald man konkrete soziale Forderungen stellt, z.B. Arbeitszeitverk&uuml;rzung, St&auml;rkung der Betriebsr&auml;te, Entlassungsverbot, Abschaffung von Hartz 4, Reichensteuer und Erbschaftssteuer, Rentenerh&ouml;hungen usw. Und nat&uuml;rlich die Friedenspolitik und die Umwelt. Und nicht zu vergessen: Frauenrechte, die die Faschisten den Frauen ja nie gew&auml;hren wollen. Das Beispiel der Gelbwesten hat das erneut bewiesen. In Frankreich sind bei den Gelbwesten am Anfang auch viele solcher zwielichtiger Gestalten mitgelaufen. Die sind jetzt weg. Man lese nur mal den Forderungskatalog der Gelbwesten, dann weiss man auch warum. <\/p><p>Des weiteren politisieren solche Forderungen und die Debatten darum herum die Teilnehmer, was eine weitere Dynamik entwickelt. Man muss nur die beiden Themen: Coronamassnahmen und B&uuml;rgerrechte mit den oben genannten sozialen Themen verkn&uuml;pfen, respektiv den Zusammenhang zwischen den beiden Themen und die Unf&auml;higkeit der b&uuml;rgerlichen Regierung, besonders in neoliberalen Zeiten, zur L&ouml;sung der Probleme thematisieren. Und idealerweise auch L&ouml;sungsvorschl&auml;ge in Richtung demokratische Kontrolle der Arbeiterschaft und der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber die Wirtschaft und die Produktionsprozesse machen. Demokratie in allen Bereichen, auch in der Wirtschaft. Sp&auml;testens dann laufen die Rechten und die AfD und alle diese &bdquo;Schwachk&ouml;pfe&ldquo; (etwas drastisch ausgedr&uuml;ckt, A.M.) weg oder schliessen sich der Gegendemonstration an.&nbsp;<br>\nEin paar weitere Pseudointellektuelle in der Schwatzbude wird keine sozialen Verbesserungen f&uuml;r die Arbeiterschaft und ihre Angeh&ouml;rigen bringen. Massendemonstrationen, die die Systemfrage stellen und auch bereit sind, die Regierung zu st&uuml;rzen bringen da mehr.<br>\nLG<br>\nMarco<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Autor bekennt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64670\">in diesem Beitrag<\/a>, dass Demonstrationen &bdquo;gegen die herrschende Politik und die herrschenden Medien berechtigt&ldquo; sind. Aber er hinterfragt den Sinn der dabei h&auml;ufig vorgetragenen Parole &bdquo;Weder links noch rechts&ldquo;. Sie helfe den Neoliberalen, dem Milit&auml;r, den Rechten und Rechtskonservativen. Dabei sind fortschrittliche L&ouml;sungen dringend notwendig. Albrecht M&uuml;ller begr&uuml;ndet das u.a. mit<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64912\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[201,165,103],"tags":[],"class_list":["post-64912","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ideologiekritik","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64912","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64912"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64912\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":70026,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64912\/revisions\/70026"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64912"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64912"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64912"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}