{"id":64960,"date":"2020-09-18T13:15:29","date_gmt":"2020-09-18T11:15:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64960"},"modified":"2020-09-21T09:57:47","modified_gmt":"2020-09-21T07:57:47","slug":"einiges-russland-siegt-bei-regionalwahlen-opposition-spricht-von-faelschungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64960","title":{"rendered":"\u201eEiniges Russland\u201c siegt bei Regionalwahlen \u2013 Opposition spricht von F\u00e4lschungen"},"content":{"rendered":"<p>Bei den russischen Regionalwahlen wurden nur Gouverneure gew&auml;hlt, die der Partei Einiges Russland angeh&ouml;ren oder vom Kreml unterst&uuml;tzt werden. Navalny-Anh&auml;nger und Linke sprachen von Wahlf&auml;lschungen. Die Wahl gilt als Test f&uuml;r die Duma-Wahlen 2021. Aus Moskau berichtet <strong>Ulrich Heyden<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nVom 11. bis 13. September waren die Bewohner verschiedener Regionen Russlands aufgerufen, 18 Gouverneure und die Vertreter f&uuml;r verschiedene Stadt- und Gebietsparlamente zu w&auml;hlen. Gew&auml;hlt wurde an drei Tagen, um die Ansteckungsgefahr durch die Corona-Pandemie zu minimieren, wie es offiziell hie&szlig;. <\/p><p>Und wor&uuml;ber berichtete die ARD-Tagesschau, Deutschlands wichtigste Nachrichtensendung? Sie berichtete nur &uuml;ber die Wahlergebnisse der Navalny-Anh&auml;nger. Ihre Erfolge wurden als Siegesmeldung pr&auml;sentiert. &Uuml;ber die anderen Kandidaten und Parteien erf&auml;hrt man nichts. <\/p><p>&bdquo;Navalnys Team feiert Erfolge&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/russland-regionalwahl-107.html\">titelte die ARD-Tagesschau online<\/a>. Anlass f&uuml;r die Freude: In der sibirischen Stadt Tomsk, wo Aleksej Navalny angeblich vergiftet wurde, waren die Navalny-Anh&auml;nger, Ksenija Fadejewa und Andrej Fatejew, in das Stadtparlament gew&auml;hlt geworden. <\/p><p><strong>Niederlage von &bdquo;Einiges Russland&ldquo; in drei St&auml;dten<\/strong><\/p><p>Und nicht nur das. In drei St&auml;dten verlor die Kreml-nahe Partei &bdquo;Einiges Russland&ldquo; die Mehrheit im Stadtrat. &bdquo;Einiges Russland&ldquo; ist im Stadtrat von Tomsk nach dieser Wahl nur noch mit elf statt mit 25 Abgeordneten vertreten.<\/p><p>In Nowosibirsk, der drittgr&ouml;&szlig;ten Stadt Russlands, verlor Einiges Russland die absolute Mehrheit im Stadtrat und ist statt mit 28 nur noch mit 23 Abgeordneten vertreten. In den Stadtrat wurde der Navalny-Anh&auml;nger Sergej Bojko gew&auml;hlt. <\/p><p>Die Navalny-Anh&auml;nger rechnen sich noch einen dritten Erfolg an. Bei den Wahlen zum Stadtparlament in der s&uuml;d&ouml;stlich von Moskau gelegenen Stadt Tambow errang die linksnationale Partei Rodina (Heimat) 25 von 36 Sitzen. Die Navalny-Anh&auml;nger hatten &ndash; gem&auml;&szlig; ihrer Devise &bdquo;klug w&auml;hlen&ldquo; &ndash; zur Wahl von &bdquo;Rodina&ldquo; aufgerufen. <\/p><p>Der Leiter der Partei Rodina, der Duma-Abgeordnete Aleksej Schurawljow, war au&szlig;er sich &uuml;ber diese Unterst&uuml;tzung. &bdquo;Daran zu denken, dass unsere Parteifreunde sich zeitweise mit offenen Feinden Russland solidarisieren, ist nat&uuml;rlich die Spitze der Idiotie. Und unsere Kandidaten brauchen nicht die Unterst&uuml;tzung des prowestlichen, liberalen Sumpfes.&ldquo; \t <\/p><p><strong>Navalny-Devise: &bdquo;Hauptsache, das Machtmonopol brechen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die Navalny-Anh&auml;nger feierten die drei Niederlagen der &bdquo;Einheitsrussen&ldquo; als Sieg ihrer Taktik &bdquo;kluges W&auml;hlen&ldquo;. Nach dieser Taktik ruft man zur Wahl von Kandidaten oder Parteien auf, die in der Lage sind, das Machtmonopol von Einiges Russland zu brechen.  Wenn keine Navalny-Anh&auml;nger kandidieren oder nicht zur Wahl zugelassen wurden, wie in Tambow, dann ruft man zur Wahl von Kommunisten, Liberaldemokraten und Unabh&auml;ngigen auf. <\/p><p>Doch ob der W&auml;hlerschwund von Einiges Russland in Tomsk und Nowosibirsk mit dem Navalny-Aufruf &bdquo;klug zu w&auml;hlen&ldquo; zusammenh&auml;ngt, ist gar nicht bewiesen. Auch dass die Taktik bei den Duma-Wahlen 2021 zum Erfolg f&uuml;hrt, darf bezweifelt werden. Denn bei den Duma-Wahlen geht es auch um au&szlig;en- und verteidigungspolitische Fragen, wo Navalny nicht punkten kann. <\/p><p><strong>Ohne die Linken k&ouml;nnen die Navalny-Anh&auml;nger politisch nichts ausrichten<\/strong><\/p><p>Im Youtube-Kanal &bdquo;Navalny live&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zlYB2bYazqw&amp;t=5229s\">erkl&auml;rte Navalny-Anh&auml;nger Wladimir Milow<\/a>, man habe bei den Regionalwahlen sogar zur Wahl von Leuten aufgerufen, die f&uuml;r Novorossija, also eine Abspaltung der Ostukraine, sind. Einige dieser Leute &ndash; so erkl&auml;rte Milow &ndash; seien sehr gute Kommunalpolitiker, da sie sich den &bdquo;Mafia-Methoden&ldquo; der Partei Einiges Russland widersetzen. <\/p><p>Die Taktik, mit Linken und Kommunisten gegen Putin anzutreten, ist nicht neu. Sie wurde bereits 2006 von dem ehemaligen Schachweltmeister Garri Kasparow entwickelt, der damals die Organisation &bdquo;Anderes Russland&ldquo; gr&uuml;ndete und zusammen mit der &bdquo;Linken Front&ldquo; Stra&szlig;endemonstrationen unter dem Motto &bdquo;Marsch der Nichteinverstandenen&ldquo; organisierte. <\/p><p>Schon damals erkannten f&uuml;hrende Liberale, dass sie in den Weiten Russlands nicht verankert sind und ohne die Linken &bdquo;gegen das Regime&ldquo; nichts zu machen ist. Einen H&ouml;hepunkt erlebte das B&uuml;ndnis von Linken und Liberalen 2012, als es auf dem Moskauer Bolotnaja-Platz nach mutma&szlig;lichen Wahlf&auml;lschungen w&auml;hrend der Duma-Wahl 2011 zu Gro&szlig;kundgebungen kam. Auf der B&uuml;hne standen alle Putin-Gegner traut vereint, liberale Schriftsteller, russische Nationalisten und Vertreter der &bdquo;Linken Front&ldquo;. <\/p><p><strong>&bdquo;Die Einheitsrussen sollen schaukeln&ldquo;<\/strong><\/p><p>&bdquo;Wir m&uuml;ssen die Einheitsrussen vom Postament, vom Hocker sto&szlig;en, damit sie schaukeln&ldquo;, erkl&auml;rte Wladimir Milow w&auml;hrend seiner Sendung im youtube-Kanal &bdquo;Navalny Live&ldquo;. <\/p><p>Die Bilder, die dieser Navalny-Anh&auml;nger benutzt, appellieren an niederste Instinkte. &bdquo;Damit sie schaukeln&ldquo; &ndash; erinnert an Erh&auml;ngte, denen man den Boden unter den F&uuml;&szlig;en weggezogen hat.  Erstaunlich, aber wahr: Wladimir Milow war 2002 f&uuml;nf Monate lang stellvertretender russischer Energieminister. Er geh&ouml;rte selbst zur Macht, die er jetzt mit &uuml;belstem Populismus bek&auml;mpft. <\/p><p>Die lange Wahlzeit von drei Tagen sei genutzt worden, um die Wahlergebnisse zu f&auml;lschen, meinte Wladimir Milow. Als Beweis lie&szlig; er in seiner Sendung drei Fotos aus Wahllokalen in Krasnodar, St. Petersburg und Rostow am Don einblenden. Die Fotos zeigten Safes, in denen die Wahlzettel aufbewahrt wurden. Bei allen drei Safes waren die Siegel verletzt. Die Safes seien aufgebrochen worden, erkl&auml;rte Milow. In den Safes h&auml;tten sich die abgegebenen Wahlzettel vom Vortag befunden. <\/p><p>Milow wusste auch zu berichten, dass Mitarbeiter von R&uuml;stungsbetrieben &bdquo;unter Kontrolle&ldquo; in ihrem Betrieb w&auml;hlen mussten. Einzelheiten konnte er nicht mitteilen. <\/p><p>Die Leiterin der Zentralen Wahlkommission, Ella Panfilowa, erkl&auml;rte, es habe bei der Wahl keine ernsthaften Zwischenf&auml;lle gegeben. Es habe aber F&auml;lle gegeben, &bdquo;wo Journalisten selbst Fakes &uuml;ber Wahlf&auml;lschungen produziert haben&ldquo;. <\/p><p><strong>Kritik am Wahlverlauf auch von Linken<\/strong><\/p><p>Heftige Kritik am Ablauf der Regionalwahlen kam nicht nur von Navalny-Anh&auml;ngern, sondern auch von russischen Linken. Die Linken kritisierten, angesichts einer steigenden Unzufriedenheit &uuml;ber sinkende Einkommen sei es unm&ouml;glich, dass 13 von 18 Gouverneuren mehr als 70 Prozent der Stimmen und sechs Gouverneure sogar mehr als 80 Prozent der Stimmen bekommen haben. <\/p><p>Die Zeitung Kommersant machte auf die Merkw&uuml;rdigkeit aufmerksam, dass im Gebiet Tambow der Gouverneur Aleksandr Nikitin &ndash; er ist Mitglied der Partei Einiges Russland &ndash; mit 79 Prozent der Stimmen gew&auml;hlt wurde, Einiges Russland bei den Wahlen zum Stadtparlament von Tambow aber nur 23 Prozent der Stimmen erhielt und damit die absolute Mehrheit verlor. 25 von 36 Abgeordnetensitzen im Stadtparlament von Tambow gingen an die linksnationale Partei Rodina (Heimat). <\/p><p>Die Kommunistische Partei der Russischen F&ouml;deration (KPRF) hatte ihre Anh&auml;nger <a href=\"https:\/\/www.kommersant.ru\/doc\/4492416\">dazu aufgerufen<\/a>, nur am dritten Tag der Wahl die Stimme abzugeben. Dies wurde damit begr&uuml;ndet, dass man nicht genug Wahlbeobachter habe, um den Wahlverlauf drei Tage lang zu &uuml;berwachen. <\/p><p>Nach Ermittlungen der Wahlbeobachtungsorganisation Golos w&auml;hlten 50 Prozent der W&auml;hler am Freitag und Sonnabend. Der stellvertretende ZK-Vorsitzende der KPRF, Juri Afonin, erkl&auml;rte gegen&uuml;ber der Zeitung Kommersant, die Stimmen, die am Freitag und Sonnabend abgegeben wurden, seien eine &bdquo;Fiktion&ldquo;. Sie seien zustande gekommen, weil die Verwaltungen W&auml;hler mobilisierten. <\/p><p>Der bekannte linke Wirtschaftswissenschaftler Michail Deljagin <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?time_continue=192&amp;v=TaQ8B5_IlqA&amp;feature=emb_logo\">meinte<\/a>, er habe &bdquo;niemanden getroffen&ldquo;, der die guten Ergebnisse von &bdquo;Einiges Russland&ldquo; f&uuml;r echt h&auml;lt. <\/p><p>Der Soziologe Boris Kagarlitzky <a href=\"http:\/\/rabkor.ru\/columns\/editorial-columns\/2020\/09\/14\/welcome_to_a_new_reality\/\">erkl&auml;rte<\/a>, die Gouverneure h&auml;tten sich Wahlergebnisse von 80 Prozent &bdquo;organisiert&ldquo;. &bdquo;Man kann ironisieren und sagen, je unpopul&auml;rer die Macht, desto h&ouml;her sind ihre Wahlergebnisse.&ldquo; Man m&uuml;sse feststellen, dass mit dieser Regionalwahl die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die &bdquo;gem&auml;&szlig;igte Opposition und sogar f&uuml;r die Oppositions-Parteien in der Duma, sich am politischen Leben zu beteiligen, beendet wurden.&ldquo; <\/p><p><strong>Latente Protestbereitschaft<\/strong><\/p><p>Dass die Partei Einiges Russland in Nowosibirsk und Tomsk eine Niederlage einstecken musste, ist f&uuml;r die Navalny-Anh&auml;nger der erste Erfolg in der russischen Provinz. Diesen Erfolg wollen sie ausbauen. Doch die Chancen stehen nicht gut. Nach einer im Dezember 2019 durchgef&uuml;hrten <a href=\"https:\/\/www.levada.ru\/en\/2020\/02\/18\/presidential-election-2\/\">Umfrage<\/a> vom Lewada-Meinungsforschungsinstitut, dass vom Kreml unabh&auml;ngig ist, werden bei der n&auml;chsten Pr&auml;sidentschaftswahl nur zwei Prozent f&uuml;r Navalny stimmen, aber 53 Prozent f&uuml;r Putin.<\/p><p>Die aktive Protestbereitschaft der Russen ist nach wie vor gering, obwohl der Lebensstandard seit 2013 sinkt. Die Proteste in der sibirischen Stadt Chabarowsk, wo seit der Absetzung des Gouverneurs Sergej Furgal im Juli immer noch Demonstrationen gegen den &bdquo;Willk&uuml;rakt des Kreml&ldquo; stattfinden, haben in anderen St&auml;dten Russlands keine Nachahmer gefunden. M&ouml;glicherweise wirkt abschreckend,  dass Massenunruhen in der Ukraine nicht zu mehr Wohlstand, sondern zu massiver Verarmung f&uuml;hrten.<\/p><p>Allerdings gibt es eine latente Protestbereitschaft im Land. Laut einer im Juli durchgef&uuml;hrten <a href=\"https:\/\/www.levada.ru\/en\/2020\/08\/14\/protests-6\/\">Umfrage<\/a> des vom Kreml unabh&auml;ngigen Levada-Meinungsforschungsinstituts erkl&auml;rten 65 Prozent der Befragten, sie w&uuml;rden &bdquo;wahrscheinlich nicht&ldquo; an gro&szlig;en Demonstrationen gegen das Absinken des Lebensstandards teilnehmen. 29 Prozent der Befragten w&uuml;rden &bdquo;wahrscheinlich teilnehmen&ldquo;. 26 Prozent der Befragten verfolgen die Proteste in Chabarowsk &bdquo;aufmerksam&ldquo;. 84 Prozent haben von den Protesten in Chabarowsk geh&ouml;rt. Immerhin 45 Prozent derjenigen, die von den Protesten in Chabarowsk geh&ouml;rt haben, sagen, dass sie die Proteste &bdquo;positiv&ldquo; beurteilen.<\/p><p><strong>Anti-Korruptions-Kampf als Mittel zu einem anderen Zweck<\/strong><\/p><p>Ohne eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Aleksej Navalny und seinen Anh&auml;ngern wird der Kreml den selbsternannten Anti-Korruptions-K&auml;mpfer nicht stoppen k&ouml;nnen. Putin hat zwar in den letzten drei Jahren zahlreiche Gouverneure und andere hohe Beamte wegen Korruption entlassen. Die Abschreckungswirkung war aber gering. Fast w&ouml;chentlich gibt es neue Korruptionsf&auml;lle hoher Beamter.<\/p><p>Solange Arbeit und Auskommen der Menschen gesichert sind, kann Navalny mit dem Thema Korruption kaum Punkte sammeln. Doch da die Einkommen der einfachen Russen seit 2013 sinken, f&auml;llt der Populismus des selbsternannten Anti-Korruptions-K&auml;mpfers auf fruchtbaren Boden. <\/p><p>Viele, vor allem junge Russen, verstehen nicht, dass das Thema Korruption f&uuml;r Navalny nur ein Mittel zum Zweck ist. Ihm geht es um die Entmachtung der Partei Einiges Russland und den Sturz von Putin. Navalny fordert nicht kostenlose Bildung und Gesundheitsversorgung und eine Erh&ouml;hung der Steuern f&uuml;r Million&auml;re. So weit geht seine Volksn&auml;he nicht.<\/p><p><em>Von Ulrich Heyden und Ute Weinmann erschien 2009 &bdquo;Opposition gegen das System Putin. Herrschaft und Widerstand im modernen Russland&ldquo;, Rotpunktverlag Z&uuml;rich.<\/em><\/p><p>Titelbild: Kittyfly \/ Shutterstock<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/738e42d550474fb794265b2fc24fef8e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den russischen Regionalwahlen wurden nur Gouverneure gew&auml;hlt, die der Partei Einiges Russland angeh&ouml;ren oder vom Kreml unterst&uuml;tzt werden. Navalny-Anh&auml;nger und Linke sprachen von Wahlf&auml;lschungen. Die Wahl gilt als Test f&uuml;r die Duma-Wahlen 2021. Aus Moskau berichtet <strong>Ulrich Heyden<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":64961,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[20,183,190],"tags":[1546,1919,1283,259,255,2121],"class_list":["post-64960","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-landerberichte","category-medienkritik","category-wahlen","tag-ard","tag-lueckenpresse","tag-nawalny-alexej","tag-russland","tag-wahlanalyse","tag-wahlfaelschung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_1667322481.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64960","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=64960"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64960\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64997,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/64960\/revisions\/64997"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/64961"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=64960"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=64960"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=64960"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}