{"id":64972,"date":"2020-09-18T08:10:19","date_gmt":"2020-09-18T06:10:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972"},"modified":"2020-09-18T07:38:45","modified_gmt":"2020-09-18T05:38:45","slug":"hinweise-des-tages-3700","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h01\">Top-Virologe Streeck d&auml;mpft Impfstoff-Hoffnungen und warnt vor &bdquo;Alarmismus&ldquo; und &bdquo;Stimmungsmache&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h02\">Von der Superspreaderin, die keine Superspreaderin war<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h03\">Tourismus-Branche: Reisewarnung f&uuml;r Wien &ldquo;eine Katastrophe&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h04\">From Blue Shirts to Brown<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h05\">Falsche Gewissheiten um Covid 19<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h06\">Widerrede und meine Replik zum Beitrag &ldquo;Sonderauswertung zeigt normale Sterblichkeit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h07\">Acht Milliarden Euro im Handstreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h08\">&Ouml;ffentliche Besch&auml;ftigungspolitik: die tiefe Arbeitsmarktkrise erfordert neue politische L&ouml;sungen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h09\">Die Kultur kommt wieder zu kurz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h10\">Wirecard: Der freie Fall des einstigen B&ouml;rsen-Stars<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h11\">Die Fluchtverursacher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h12\">Aktivist Krauthausen: Deutschland ist &bdquo;Weltmeister&ldquo; darin, behinderte Menschen vom Arbeitsmarkt fernzuhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h13\">Koalition st&uuml;tzt Scheuers Funklochgesellschaft trotz massiver Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64972#h14\">Zu guter Letzt: Wir nannten ihn THE BRAIN<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Top-Virologe Streeck d&auml;mpft Impfstoff-Hoffnungen und warnt vor &bdquo;Alarmismus&ldquo; und &bdquo;Stimmungsmache&ldquo;<\/strong><br>\nDer Bonner Virologe erwartet keinen Lockdown f&uuml;r Deutschland mehr. Den &bdquo;schwedischen Weg&ldquo; will er nicht verdammen &ndash; und er blickt skeptisch auf die Corona-App.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/interview-top-virologe-streeck-daempft-impfstoff-hoffnungen-und-warnt-vor-alarmismus-und-stimmungsmache\/26192796.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><strong>dazu: Mediziner fordern dringend eine neue Strategie beim Umgang mit Corona<\/strong><br>\nDie Gesellschaft m&uuml;sse sich auf ein Leben mit dem Virus einrichten, sagen Vertreter der evidenzbasierten Medizin. Belastbare Forschungsdaten sollen Grundlage der Politik sein. Der &bdquo;Panikmodus&ldquo; m&uuml;sse ausgeschaltet werden. [&hellip;]<br>\nEin Vers&auml;umnis im Umgang mit Corona sei bis heute das Fehlen einer &bdquo;repr&auml;sentativen Kohorte&ldquo;, sagte der Mediziner. Damit ist eine gro&szlig;e Bev&ouml;lkerungsstudie gemeint, die auf zufallsgenerierten Stichproben beruht und &uuml;ber l&auml;ngere Zeit l&auml;uft. Nur damit k&ouml;nne man ad&auml;quat einsch&auml;tzen, wie h&auml;ufig Sars-CoV-2-Infektionen wirklich auftreten. Nicht erkannt worden sei am Anfang die &bdquo;Hauptproblematik der Corona-Epidemie&ldquo;, n&auml;mlich die Tatsache, dass viele symptomlos Infizierte zur Ausbreitung beitragen. Es sei nicht zwischen den beiden unterschiedlichen Ausbreitungstypen unterschieden worden, die sich aus diesem Ph&auml;nomen erg&auml;ben: der herdf&ouml;rmigen und der sporadischen &Uuml;bertragung. Bei der herdf&ouml;rmigen &Uuml;bertragung bilden sich sogenannte Cluster. So sei es in Deutschland zum &bdquo;Hyper-Cluster&ldquo; in Heimen und Pflegeeinrichtungen mit bis zu 1000 Neuinfektionen t&auml;glich gekommen. &bdquo;Diese waren erst nach tiefgreifenden Umstellungen der institutionellen Abl&auml;ufe zu beherrschen&ldquo;, schreiben die Autoren um Schrappe.<br>\nDie Kritiker werfen dem Robert-Koch-Institut (RKI) vor, keine Expertise von Fachleuten eingeholt zu haben. In Deutschland gebe es reichlich Erfahrungen mit beiden Ausbreitungstypen, n&auml;mlich bei der Kontrolle von j&auml;hrlich 700.000 Krankenhausinfektionen, die ebenfalls durch Keimtr&auml;ger ohne Symptome &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen. Sie breiteten sich sowohl herdf&ouml;rmig aus (in gro&szlig;en Clustern) als auch sporadisch, womit eine gleichm&auml;&szlig;ige Ausbreitung gemeint ist, bei der zunehmend Einzelf&auml;lle und sehr kleine Cluster auftreten. Von Anfang an h&auml;tte man Experten der Krankenhaushygiene und der klinischen Infektiologie mit ihren Infection-Control-Techniken hinzuziehen m&uuml;ssen, so die Kritiker. Diese Spezialisten seien in der Lage, eine Epidemie vor Ort zu kontrollieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/corona-mediziner-fordern-dringend-eine-neue-strategie-li.105231\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar gibt es Kritik innerhalb eines zugelassenen Rahmens. &Uuml;ber den Nutzen der &ldquo;AHA-Regeln&rdquo; lesen Sie bitte auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64431#h02\">Lockdowns and Mask Mandates Do Not Lead to Reduced COVID Transmission Rates or Deaths, New Study Suggests<\/a> und sehen Sie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64896#h04\">Lockdown und Maskenpflicht nutzlos &ndash; Punkt.PRERADOVIC mit Prof. DDr. Martin Haditsch<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Artikel ist dennoch interessant &ndash; so wird zum Schluss u.a. auch ein Vergleich mit anderen Krankheiten gefordert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Aus Sicht der Risikokommunikation sollte es aber eine Einordnung in Zusammenh&auml;nge geben &ndash; zum Beispiel der Fallzahlen, Verl&auml;ufe und Todesrate im Vergleich mit anderen Krankheiten, etwa ambulant erworbenen Pneumonien, an denen in Deutschland j&auml;hrlich 660.000 Menschen erkrankten, wie das EbM-Netzwerks mitteilt.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Von der Superspreaderin, die keine Superspreaderin war<\/strong><br>\nCoronakrise, Medienkrise: Im Fall Garmisch-Partenkirchen haben viele Journalisten die Anstandsregeln missachtet<br>\n&ldquo;Superspreader (deutsch &ldquo;Superverbreiter&rdquo;) sind im epidemiologischen Kontext Infizierte, die eine ungew&ouml;hnlich hohe Zahl von Organismen mit einem bakteriellen oder viralen Krankheitserreger anstecken.&rdquo; (Wikipedia)<br>\nDie Stigmatisierung im Zusammenhang mit Covid-19 ist ein wenig besprochenes Thema. &ldquo;Superspreader&rdquo; w&auml;re ein Schlagwort daf&uuml;r. Jemandem, der oder die absichtlich oder auch fahrl&auml;ssig das Sars-CoV-2-Virus verbreitet, wird der Ruch, &ldquo;kriminell&rdquo; zu sein, angeklebt; ein Schlag hinterr&uuml;cks, der Zettel ist dran, ohne Beweise, auf Verdacht. Umso mehr wiegelt sich die Emp&ouml;rung &uuml;ber die verd&auml;chtige Person auf, wenn Geschichten dazu kommen, wonach sie ihrem pers&ouml;nlichen Vergn&uuml;gen nachgegangen ist und also aus purer Lust und unverantwortlicher Aussch&ouml;pfung ihrer Freiheiten das Gemeinwesen gef&auml;hrdet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Von-der-Superspreaderin-die-keine-Superspreaderin-war-4904762.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein wichtiger Beitrag, der zeigt, wie gezielt durch die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; Panik und Angst verbreitet wird. Es w&auml;re ein entscheidender Beitrag zu einer Versachlichung der Diskussion &uuml;ber die Corona-Epidemie und die entsprechenden Gegenma&szlig;nahmen, wenn dies endlich aufh&ouml;ren w&uuml;rde. Aber hier ist aus der Ecke der politischen Elite, explizit Merkels, kein Wort der M&auml;&szlig;igung zu h&ouml;ren. Man gef&auml;llt sich offenbar darin, auf der allgemeinen Welle der Angst zu surfen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Tourismus-Branche: Reisewarnung f&uuml;r Wien &ldquo;eine Katastrophe&rdquo;<\/strong><br>\nDie Tourismus-Branche in Wien erwartet nach der deutschen Einstufung zum Risikogebiet riesige Verluste. In anderen Regionen &Ouml;sterreichs verlief die Sommersaison zwar nicht so schlimm wie bef&uuml;rchtet, doch f&uuml;r den Winter sieht man schwarz.<br>\nDie Einstufung von Wien als Corona-Risikogebiet bedeutet f&uuml;r den Tourismus in Wien nach Ansicht von Experten einen enormen Tiefschlag. &ldquo;Das ist eine super Katastrophe&rdquo;, sagte Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner.<br>\nDie Deutschen seien immer die wichtigste G&auml;stegruppe gewesen und h&auml;tten auch gerade in der Coronakrise der Stadt die Treue gehalten. 35 Prozent der &Uuml;bernachtungen im Juli seien auf deutsche G&auml;ste entfallen. Nun steuere der Tourismus, der 2019 ein Rekordjahr verbucht hatte, in diesem Jahr auf ein Minus bei den &Uuml;bernachtungen von 70 Prozent zu. &ldquo;Einige Hotels werden tempor&auml;r zusperren, manche f&uuml;r immer.&rdquo;<br>\nIn Wien hingen 116.000 Jobs direkt oder indirekt am Tourismus. Sch&auml;tzungsweise 35.000 drohten nun verloren zu gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/wien-corona-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>From Blue Shirts to Brown<\/strong><br>\nOn Saturday 5th of September a national day of protest occurred in cities around Australia against the unnecessary and draconian lockdowns that have been occurring across the country and which are still occurring in Victoria. Similar protests have occurred in cities around the world, most especially in Europe.<br>\nThese protests are a legitimate and rational response to despotic and often unconstitutional laws that unscientifically characterize every member of society as a bio-security risk to everyone else. They are also a protest against law enforcement bureaucracies that identify responsible, civic-minded citizens as criminals if they dare to question such laws or even worse, step out of their homes in defiance of the lockdown to register their dissent.<br>\nThe Australian protests occurred peacefully and without incident in most places, including Brisbane where I participated. But it was not the case in Victoria where a State of Disaster has been declared due to the &lsquo;extraordinarily high&rsquo; number of active Covid cases there.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/off-guardian.org\/2020\/09\/16\/from-blue-shirts-to-brown\/\">off Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.S.:<\/strong> Eine interessante Stimme von &ldquo;Down Under&rdquo;, die Corona-Situation im Australischen Bundesstaat Victoria betreffend. Vielleicht ein Extrembeispiel, welches zeigt, was von sogenannten &ldquo;liberalen Demokratien&rdquo; &uuml;brig bleiben kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Falsche Gewissheiten um Covid 19<\/strong><br>\nSelbst wenn es keine anderen Probleme im Zusammenhang mit Corona g&auml;be &ndash; das Virus und die daran ankn&uuml;pfenden politischen Handlungen haben Freunde, Familienangeh&ouml;rige und auch langj&auml;hrige politische Weggef&auml;hrten einander entzweit. Die Frage liegt nahe, wem das n&uuml;tzt. Denn &bdquo;Teile und herrsche&ldquo; war schon immer das Erfolgsrezept der Macht. Um aber eine Ann&auml;hrung zu erreichen und das &bdquo;Bigger Picture&ldquo; zu erfassen, m&uuml;ssen wir nicht nur zweifeln, wir wir tun gut daran, auch an den Zweifeln zu zweifeln. Daf&uuml;r besonders geeignet ist der weit ausgreifende, w&auml;gende Verstand des Friedensaktivisten Bernhard Trautvetter &ndash; Mitglied unter anderem in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes\/ Bund der Antifaschisten (VVN). Er bringt den Weisheitssatz &bdquo;Audiatur et altera pars&ldquo; ins Spiel &ndash; &bdquo;Geh&ouml;rt werde auch die andere Seite&ldquo;. Unbeirrt mahnt er, die lebenswichtigen Belange der Kriegsverhinderung, der Rettung des &Ouml;kosystems und des sozialen Ausgleichs nicht zu &bdquo;vergessen&ldquo; und hinter Corona-Aktivismus zur&uuml;ckzustellen. Bernhard Trautvetter<br>\nDie Strategische Kommunikation der Macht ist unter anderem bestrebt, die potentiellen Gegner zu spalten, um ihre Macht zu erhalten und auszubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/falsche-gewissheiten-um-covid-19\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Widerrede und meine Replik zum Beitrag &ldquo;Sonderauswertung zeigt normale Sterblichkeit&rdquo;<\/strong><br>\nAus einer Sonderauswertung des Statistikamtes ging hervor, dass die Sterblichkeit in Deutschland im Jahr der Pandemie nicht h&ouml;her war als normal und deutlich weniger hoch als im schweren Grippejahr 2018. Daraus hatte ich gefolgert, dass &ldquo;man den B&uuml;rgern in Deutschland zur Rettung von Leben (und Gesundheit) in der Corona-Pandemie um ein Vielfaches h&ouml;here Kosten und Einschr&auml;nkungen aufgeb&uuml;rdet hat, als man das sonst zur Erreichung des gleichen Ziels in Erw&auml;gung ziehen w&uuml;rde.&rdquo; Dazu kam Widerspruch auf den ich eingehen m&ouml;chte.<br>\nOffenbar ist durch meinen Beitrag nicht ganz klar geworden, worauf ich hinaus will, jedenfalls nicht f&uuml;r alle. (&hellip;)<br>\nBei Covid hat man am Anfang falsch behandelt und dadurch wohl viel Schlimmes angerichtet. Man wusste es nicht besser. Heute wei&szlig; man es besser. Jetzt ist die Sterblichkeit in allen Altersgruppen deutlich gesunken. Es gibt kaum noch Covid-19-Tote und sehr wenige Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung. Die vielen Grippetoten 2018 (viel mehr als durch Covid-19) sind trotz der vorhandenen Impfung und der bekannten Behandlungsmethoden gestorben. Die Kontaktbeschr&auml;nkungen und Lockdowns, wie sie gegen Covid-19 verf&uuml;gt wurden, h&auml;tten wahrscheinlich viele Grippetote verhindern k&ouml;nnen. Es wurde nicht einmal dar&uuml;ber nachgedacht, diese (statistischen) Leben auf diese Weise zu retten. (&hellip;)<br>\nMan kann zwar keinen Preis f&uuml;r ein Leben oder die Gesundheit eines Menschen angeben, aber man kann feststellen, welche Kosten die Gesellschaft bereit ist in kauf zu nehmen, um das Risiko, dass manche Mitglieder der Gesellschaft Leben oder Gesundheit verlieren, zu reduzieren. In kaum einer relevanten Gruppe von Lebensrisiken werden pro statistisch gerettetem Leben auch nur ann&auml;hernd so viel Kosten in Kauf genommen, wie das bei Covid-19 verf&uuml;gt wurde. Ich will darauf hinaus, dass man fr&uuml;her und daf&uuml;r weniger drastisch h&auml;tte reagieren sollen und die Einschr&auml;nkungen auch fr&uuml;her h&auml;tte lockern sollen. Ich will darauf hinaus, dass man es mit der Angstpropaganda ma&szlig;los &uuml;bertrieben hat und noch &uuml;bertreibt, was f&uuml;r einen gro&szlig;en Teil der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Sch&auml;den verantwortlich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/unkategorisiert\/widerrede-sonderauswertung\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Acht Milliarden Euro im Handstreich<\/strong><br>\nDer Bundesgesundheitsminister greift auf die R&uuml;cklagen von Kassen zur&uuml;ck, um das Finanzloch der GKV zu stopfen. Dieser Coup wird lange nachwirken.<br>\nSo schnell k&ouml;nnen acht Milliarden Euro weg sein. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sch&uuml;ttet das voraussichtlich 16 Milliarden Euro tiefe Loch in der GKV dadurch zur H&auml;lfte zu, dass er rigoros auf Krankenkassen mit hohen Finanzreserven zur&uuml;ckgreift. Darf er das? Das darf er!<br>\nDie gesetzlichen Kassen sind Teil der mittelbaren Staatsverwaltung. Sie sind rechtlich selbstst&auml;ndige und vom Staat weitgehend unabh&auml;ngige K&ouml;rperschaften des &ouml;ffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung. Doch sie sind an gesetzliche Vorgaben gebunden &ndash; und die &auml;ndert Spahn.<br>\nSchon lange sind die aus seiner Sicht &uuml;berbordenden Reserven mancher Kassen dem Minister ein Dorn im Auge. Durch akribische Vorgaben hat er in den vergangenen Jahren versucht, einen R&uuml;cklagenabbau zu erzwingen. Nun d&uuml;rfte er froh sein, dass er auf das noch vorhandene Tafelsilber reicher Kassen zugreifen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Acht-Milliarden-Euro-im-Handstreich-412919.html\">&Auml;rztezeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Spahn bittet Beitragszahler nun doch f&uuml;r Corona-Kosten zur Kasse<\/strong><br>\nDas coronabedingte Defizit der gesetzlichen Krankenversicherungen wird nur zum Teil vom Bund finanziert. Den Rest sollen Versicherte und Krankenkassen zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/mehr-als-drei-milliarden-euro-fehlen-spahn-bittet-beitragszahler-nun-doch-fuer-corona-kosten-zur-kasse\/26191920.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Gesetzliche Kassen zahlen auch f&uuml;r Privatversicherte<\/strong><br>\nMilliardenschwere Extraausgaben im Gesundheitssystem infolge des Coronalockdowns werden im Wesentlichen von gesetzlich Versicherten getragen. Zu Gute kommen sie aber auch Privatversicherten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/corona-kosten-in-milliardenhoehe-gesetzliche-kassen-zahlen-auch-fuer-privatversicherte\/26196562.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliche Besch&auml;ftigungspolitik: die tiefe Arbeitsmarktkrise erfordert neue politische L&ouml;sungen!<\/strong><br>\nDie Arbeitslosigkeit ist durch die Corona-Krise dramatisch angestiegen. Prognosen deuten darauf hin, dass sich die schon vorher hohe Langzeitarbeitslosigkeit weiter erh&ouml;hen wird. Reine Arbeitsmarktpolitik, etwa die Qualifizierung von arbeitslosen Personen, st&ouml;&szlig;t an Grenzen, weil es nicht genug Arbeitspl&auml;tze gibt, auf denen diese dann eingesetzt werden k&ouml;nnen. Es braucht in der gegenw&auml;rtigen Arbeitsmarktkrise also vor allem eine mutige und offensive Besch&auml;ftigungspolitik, um neue Arbeitspl&auml;tze zu schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/oeffentliche-beschaeftigungspolitik\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Kultur kommt wieder zu kurz<\/strong><br>\nAls Notre Dame in Paris in Flammen stand, erinnerte sich die EU f&uuml;r ein paar Tage an die Bedeutung der Kultur. Doch beim &ldquo;historischen&rdquo; Wiederaufbau-Plan wurden die Mittel gek&uuml;rzt. Dabei geht es dem Kultursektor besonders dreckig.<br>\nFast 8 Millionen Menschen arbeiten in der europ&auml;ischen Kulturbranche. Auf Theater, Kinos, Museen und andere Kultureinrichtungen entfallen rund vier Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts der EU.<br>\nWegen der Coronakrise sind viele Einrichtungen immer noch geschlossen. Freiberufliche Kulturschaffende &ndash; z.B. Schauspieler, aber auch Journalisten &ndash; sind in ihrer Existenz bedroht. F&uuml;r sie gab es kaum Hilfsprogramme.<br>\nBeim &ldquo;historischen&rdquo; Gipfeltreffen zum Wiederaufbau nach Corona im Juli spielte das aber keine Rolle. Die Betr&auml;ge f&uuml;r das Programm &ldquo;Kreatives Europa&rdquo; wurden auf rund 1,64 Milliarden Euro gek&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/die-kultur-kommt-wieder-zu-kurz\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wirecard: Der freie Fall des einstigen B&ouml;rsen-Stars<\/strong><br>\nJahrelang spielte der Finanzdienstleister Wirecard ganz vorne in der internationalen Finanzbranche mit. Dann folgte der Absturz. Wie heute bekannt ist wurden viele Investoren und Anleger betrogen und tausende Besch&auml;ftigte haben ihren Job verloren. Damit so etwas nicht wieder passiert, fordert der DGB-klartext h&auml;rtere Gesetze und st&auml;rkere Kontrollen. [&hellip;]<br>\nDer ganze Schaden ist bisher nicht abzusch&auml;tzen. Insgesamt 3,2 Milliarden Euro hat sich Wirecard bei Banken und Investoren geliehen. Geld, was zum Gro&szlig;teil verloren ist. Tausende Besch&auml;ftigte haben ihren Job verloren oder stehen kurz vor der Entlassung. Auch Kleinanleger wurden um ihre Ersparnisse geprellt. Hinzu kommt ein Imageschaden f&uuml;r den Wirtschaftsstandort Deutschland.<br>\nAlarmzeichen wurden zu lange Ignoriert<br>\nDabei gab es offenbar bereits vor Jahren Hinweise auf Ungereimtheiten. Doch weder die Wirtschaftspr&uuml;fergesellschaft noch Aufsicht oder Politik nahmen dies zum Anlass, genauer hinzuschauen. Die Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungen (BaFin), die h&ouml;chste Finanzaufsichtsbeh&ouml;rde hierzulande, ignorierte das Problem offenbar jahrelang trotz Warnungen. Ein Untersuchungsausschuss soll nun weitere offene Fragen kl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++efd0e768-f8cd-11ea-a77b-001a4a160123\">DGB klartext<\/a>\n<p><strong>dazu: Wirecard: Banken pr&uuml;fen Milliardenklage<\/strong><br>\n15 Banken hatten dem Konzern Wirecard hunderte Millionen Euro geliehen. Jetzt wollen sie sich nach Informationen von WDR und SZ das Geld wieder holen &ndash; wenn n&ouml;tig auch von den Aufpassern des Konzerns. [&hellip;]<br>\nNach Recherchen von WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; (SZ) wird eine entsprechende Klage in Milliardenh&ouml;he gepr&uuml;ft. M&ouml;gliche Klage-Gegner, so hei&szlig;t es inoffiziell, seien demnach der Bund, die Finanzaufsicht Bafin, die Wirtschaftspr&uuml;fer von EY (fr&uuml;her: Ernst &amp; Young), der Aufsichtsrat und auch der Vorstand des insolventen Konzerns.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/wirecard-banken-klage-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Fluchtverursacher<\/strong><br>\nDie &uuml;berwiegende Mehrheit der Fl&uuml;chtlinge in Griechenland, darunter diejenigen auf den &Auml;g&auml;isinseln, sind von Kriegsschaupl&auml;tzen westlicher M&auml;chte geflohen, werden aber von Deutschland und der EU ausgesperrt. Mehr als drei F&uuml;nftel aller Fl&uuml;chtlinge, die im vergangenen Jahr in Griechenland registriert wurden, stammen aus vier L&auml;ndern, in denen die Bundeswehr operiert (Afghanistan, Irak, Syrien) oder die Vereinigten Staaten Drohnenangriffe durchf&uuml;hren (Pakistan). Auf Lesbos sind insbesondere Fl&uuml;chtlinge vom Hindukusch pr&auml;sent. Dies entspricht den Resultaten einer aktuellen, an einer US-Elitehochschule (Brown University) erstellten Studie, der zufolge die Kriege der USA und ihrer Verb&uuml;ndeten, darunter Deutschland, in den vergangenen zwei Jahrzehnten mindestens 37 Millionen Menschen auf die Flucht getrieben haben. Nur der Zweite Weltkrieg hat mehr Fl&uuml;chtlinge produziert als sie. Berlin und Br&uuml;ssel stellen hohe Summen zur Verf&uuml;gung, um die Grenzen gegen unerw&uuml;nscht Einreisende abzuschotten. Das Zugest&auml;ndnis, zu dem sich Berlin nach dem Brand im Lager Moria bereit findet: die Aufnahme von nicht mehr als 1.700 Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8382\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Aktivist Krauthausen: Deutschland ist &bdquo;Weltmeister&ldquo; darin, behinderte Menschen vom Arbeitsmarkt fernzuhalten<\/strong><br>\nMenschen mit Behinderung werden nach den Worten des Aktivisten Krauthausen in Deutschland noch immer weitgehend aus dem regul&auml;ren Arbeitsmarkt ausgeschlossen.<br>\nDer Aktivist &auml;u&szlig;erte sich unter anderem beim rbb-Sender radioeins. Anlass war die Aktion &bdquo;Schichtwechsel&ldquo;, bei der Menschen mit und ohne Behinderung f&uuml;r einen Tag die Arbeitspl&auml;tze tauschen. In dem Streitgespr&auml;ch sagte Krauthausen, Deutschland sei &bdquo;Weltmeister&ldquo; darin, behinderte Menschen aus dem Arbeitsmarkt auszugrenzen.<br>\nKrauthausens Kritik richtet sich auch gegen das System der Behindertenwerkst&auml;tten in Deutschland. Der Aktivist verweist bei Twitter auf einen Artikel der Initiative JOBinklusive, an der er er auch beteiligt ist. Der Text wirft den Behindertenwerkst&auml;tten vor, Inklusion zu verhindern. Menschen mit Behinderung werde der Weg in die Werkstatt &bdquo;oft alternativlos vorgegeben&ldquo;. Die Werkst&auml;tten m&uuml;ssten &bdquo;endlich konsequent&ldquo; an ihrem Hauptauftrag gemessen werden, Werkstattbesch&auml;ftigte langfristig in Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bringen. Der Staat k&ouml;nne die Handlungsm&ouml;glichkeiten der Werkst&auml;tten erweitern und sie zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben dr&auml;ngen, hei&szlig;t es dort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/inklusion-aktivist-krauthausen-deutschland-ist-weltmeister.1939.de.html?drn:news_id=1173870\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Koalition st&uuml;tzt Scheuers Funklochgesellschaft trotz massiver Kritik<\/strong><br>\nUnion und SPD &uuml;bergehen den Einwand des Bundesrechnungshofs und billigen eine bundeseigene Mobilfunkgesellschaft. Gr&uuml;ne, Linke und FDP &uuml;ben scharfe Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/mobilfunkinfrastrukturgesellschaft-koalition-stuetzt-scheuers-funklochgesellschaft-trotz-massiver-kritik\/26194922.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Wir nannten ihn THE BRAIN<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Mein alter Kumpel ausm EU-Parlament Herbert Reul&hellip; Wir nannten ihn THE BRAIN&hellip; Smiley! <a href=\"https:\/\/t.co\/w02AhbTzHI\">https:\/\/t.co\/w02AhbTzHI<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Martin Sonneborn (@MartinSonneborn) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MartinSonneborn\/status\/1306668260373471233?ref_src=twsrc%5Etfw\">September 17, 2020<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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