{"id":65060,"date":"2020-09-22T14:10:05","date_gmt":"2020-09-22T12:10:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65060"},"modified":"2020-09-24T13:29:23","modified_gmt":"2020-09-24T11:29:23","slug":"weitere-zeugen-im-assange-verfahren-bekunden-die-bedeutung-der-wikileaks-veroeffentlichungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65060","title":{"rendered":"Weitere Zeugen im Assange-Verfahren bekunden die Bedeutung der Wikileaks-Ver\u00f6ffentlichungen"},"content":{"rendered":"<p>Die Auslieferungsanh&ouml;rung USA vs. Julian Assange ist nun in die vierte Woche gegangen, wenn man die erste Woche im Februar mitz&auml;hlt. Weiterhin gibt es massive Zugangsprobleme f&uuml;r Beobachter aller Art, aber was im Gerichtssaal geh&ouml;rt wird, sollte eigentlich eher f&uuml;r den Angeklagten sprechen, wenn hier wirklich Recht gesprochen werden soll. Nachfolgend ein weiterer Bericht aus London, aus dem Gerichtsgeb&auml;ude und vom Geschehen drumherum (Stand: 21. September 2020). Von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEs ist 7 Uhr am Morgen, Donnerstag, 17. 9. 2020, und vor dem zentralen Londoner Strafgerichtshof Old Bailey weht ein k&uuml;hler Wind und ich lasse die letzten Tage der Auslieferungsverhandlung gegen den Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange Revue passieren.<\/p><p>In den letzten drei Tagen ist es mir gelungen, partiell Einlass auf die Besuchertrib&uuml;ne zu erhalten. Das ist nicht so einfach, denn von den 32 Pl&auml;tzen f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit sind aufgrund von Covid-Beschr&auml;nkungen offiziell nur 5 Sitze f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit erh&auml;ltlich. Aber von denen wiederum sind 3 Sitze f&uuml;r VIPs reserviert, die bisher aber noch nicht erschienen sind. Trotzdem erkl&auml;ren uns die Gerichtsdiener, dass diese 3 Pl&auml;tze erst eineinhalb Stunden nach Verhandlungsbeginn freigegeben werden, und gestern musste ich nochmals 10 Minuten l&auml;nger warten und verpasste somit die komplette <a href=\"https:\/\/www.computerweekly.com\/news\/252489133\/Julian-Assange-held-back-15000-documents-to-prevent-harm-to-US-government\">Aussage<\/a> des NDR-Journalisten John Goetz, der zur Zeit der Ver&ouml;ffentlichung der Dokumente f&uuml;r den Spiegel arbeitete. Aber zum Gl&uuml;ck gibt es ja einige andere Beobachter, die versuchen, der Verhandlung zu folgen, und die ihre Beobachtungen, teilweise <a href=\"https:\/\/twitter.com\/dhbln\">auch in Echtzeit<\/a>, an die &Ouml;ffentlichkeit weitergeben. Oder hier eine <a href=\"https:\/\/freeassange.eu\/#schauprozess-im-september\">Zusammenstellung<\/a> der verschiedenen Beobachter, die meisten jedoch auf Englisch.<\/p><p>Allerdings ist die Besuchertrib&uuml;ne nicht in dem Saal, in dem die Verhandlung stattfindet, sondern im Nebenraum, wo wir andere Journalisten dabei beobachten, wie sie das Geschehen auf einem relativ gro&szlig;en Videomonitor, von dem wir leider nur die R&uuml;ckseite sehen, verfolgen. Der Monitor f&uuml;r die Besuchergalerie befindet sich auf der gegen&uuml;berliegenden Seite des 80 Sitze und teilweise Tische enthaltenden Raumes und es ist fast unm&ouml;glich, auf der vielleicht 100 cm Bildschirmdiagonale irgendetwas auszumachen. Zumal der Bildschirm geteilt wird, wenn Zeugen per Video&uuml;bertragung erscheinen, was bis jetzt zumeist der Fall war, da die Zeugen bisher haupts&auml;chlich au&szlig;erhalb des Vereinigten K&ouml;nigreichs ans&auml;ssig sind. Diese Zeugen sind dann recht gut erkennbar, aber die Tonqualit&auml;t ist leider oftmals nicht so gut, es gibt ein gewaltiges Echo oder die Stimmen klingen so, als stammten sie direkt aus einem Aquarium.<\/p><p>Trotzdem &ndash; oder gerade deswegen &ndash; bekommt man einen ganz guten Eindruck von der bei diesem Verfahren herrschenden Atmosph&auml;re und nat&uuml;rlich sind auch die Aussagen der Zeugen sehr erhellend. Es hat insgesamt den Anschein, als sei das Verfahren so organisiert, dass die &Ouml;ffentlichkeit m&ouml;glichst wenig vom Geschehen mitbekommt, und nicht nur James Lewis, der Anwalt der USA, dessen Job es ja ist, gegen Julian Assange zu sein, sondern auch die offiziell unparteiische Richterin Vanessa Baraitser wirkt ihm gegen&uuml;ber latent negativ eingestellt.<\/p><p>Dazu passt auch der gestrige Tweet von Julian Assanges Verlobter Stella Moris. Ihrer Schilderung zufolge wird er jeden Morgen um 5 Uhr geweckt, wird jeden Morgen einer Leibesvisitation unterzogen und mit einem Scanner durchleuchtet, bevor er die eineinhalbst&uuml;ndige Reise in einem &bdquo;sarg&auml;hnlichen&ldquo; Van antritt. Bei der Zeit f&uuml;r diese Strecke wird es sich wohl um die Zeit inklusive Wartezeit vor und nach der Abfahrt handeln. Das klingt nach einer Tortur, welche begrifflich an das englische Wort Torture f&uuml;r Folter angelehnt ist.<\/p><p>Nun zu einigen der Aussagen und den Verh&ouml;ren der letzten Tage. Der letzte Zeuge gestern war der &bdquo;PentagonPapers&ldquo;-Whistleblower Daniel Ellsberg, der aus Kalifornien zugeschaltet war, wo es 6.30 Uhr in der Fr&uuml;he war. Die Verteidigung hatte vor der Mittagspause um 45 Minuten Zeit gebeten, um sich mit dem 89-J&auml;hrigen vorzubereiten, aber auch hier zeigte die Richterin keine Milde und verwies auf den gesamten Zeitrahmen der Verhandlung, was aus ihrer Sicht auch verst&auml;ndlich ist, denn mittlerweile sind ca. 3 Tage wegen technischer Schwierigkeiten und der Covid-Angst bzw. -Vorsicht verlorengegangen.<\/p><p>Den Aussagen der Anwesenden zufolge erschien Ellsberg ohne Bild, aber daf&uuml;r mit guter Tonqualit&auml;t. Er zeigte sich dem penetranten Strafverfolger gegen&uuml;ber sehr robust und akzeptierte nicht das Bild, welches die Anklage zeichnet, dass es einen Unterschied zwischen ihm und Julian Assange, Chelsea Manning oder Edward Snowden g&auml;be. Ellsberg wird in den USA auch von den liberalen Medien als Held gesehen, w&auml;hrend man Julian Assange mehr als Schmutzfinken sieht. Das hat nat&uuml;rlich viel mit dem Narrativ zu tun, dass Assange und Wikileaks am Wahlsieg Trumps schuld seien, durch die wahrheitsgem&auml;&szlig;e Schilderung von Hillary Clintons Aktionen im Vorfeld der letzten Pr&auml;sidentschaftswahlen.<\/p><p>Au&szlig;erdem wies Ellsberg darauf hin, dass auch er der Authentizit&auml;t halber unredigierte Dokumente ver&ouml;ffentlicht habe, welche Namen von CIA-Agenten etc. enthielten, und dass ihm das vor beinahe 50 Jahren nicht zum Vorwurf gemacht wurde und er nicht erkennen k&ouml;nne, warum dies bei Julian Assange pl&ouml;tzlich anders sein solle. Ellsberg sagte weiterhin, dass Chelsea Manning und Julian Assange seiner Meinung nach in &ouml;ffentlichem Interesse gehandelt h&auml;tten und dass seine langj&auml;hrige Erfahrung ihm sage, dass in den USA kein faires Verfahren f&uuml;r Julian Assange zu erwarten sei.<\/p><p>Nun sind zwei weitere Verhandlungstage vergangen und ein weiterer l&auml;uft am heutigen Montag, 21. September. Es gab auch am Donnerstag und Freitag die &uuml;blichen Schwierigkeiten mit dem Zugang zur Verhandlung und auch von den drei VIPs, die die Pl&auml;tze f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit blockieren, fehlt weiterhin jede Spur. Man fragt sich auch, ob diese wichtigen Beobachter nicht auf einem der zahlreichen anderen freien Pl&auml;tze im Saal sozial distanziert untergebracht werden k&ouml;nnten. Es gibt in &bdquo;unserem&ldquo;, zum Beobachterraum umfunktionierten Saal auch 9 Pl&auml;tze hinter Glas, die auch nicht benutzt werden, weil der Angeklagte ja im Nebenraum hinter Glas sitzt.<\/p><p>Am Donnerstag trat zuerst Professor John Sloboda auf, der Gr&uuml;nder der Organisation Iraq Body Count, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Zahl der zivilen Opfer im letzten Irak-Krieg zu erfahren. Auch er bekr&auml;ftigte, dass Julian Assange und Wikileaks die Dokumente, welche als Irak-War-Logs ver&ouml;ffentlicht wurden, einem sorgf&auml;ltigen Redigierungsprozess unterzogen haben. Bei dem darauffolgenden Kreuzverh&ouml;r durch James Lewis QC machte er allerdings nicht den robustesten Eindruck, als er Lewis&lsquo; Vermutung zustimmte, es habe keine &Uuml;berpr&uuml;fung seiner Zuverl&auml;ssigkeit durch Wikileaks gegeben, bevor man ihm Zugang zu den geleakten Dokumenten gew&auml;hrte. In dem Moment h&auml;tte er schon auf seine langj&auml;hrige Arbeit als F&uuml;rsprecher f&uuml;r die Opfer des Krieges und auf seinen Ruf in akademischen Kreisen hinweisen k&ouml;nnen. In seinem Fall funktionierte die Strategie der Anklage, Zeugen zu verunsichern und deren Wissen, Kompetenz und Unabh&auml;ngigkeit infrage zu stellen.<\/p><p>Da zeigte sich der am Nachmittag zugeschaltete Carey Shenkman aus anderem Holz geschnitzt. Er war aus New York zugeschaltet und referierte &uuml;ber die Umstrittenheit des Spionagegesetzes von 1917 und dass es zur Zeit des Ersten Weltkriegs verabschiedet wurde, als in den USA der Presse gegen&uuml;ber eine paranoide Stimmung herrschte. Trotz gro&szlig;er Schwierigkeiten mit dem Ton, welche am Ende mit der Nutzung seines Telefons &uuml;berwunden wurden, blieb er die ganzen 90 Minuten &auml;u&szlig;erst gelassen und freundlich gegen&uuml;ber der k&uuml;hl und teilweise oberlehrerhaft auftretenden Anklagevertreterin Claire Dobbin.<\/p><p>So parierte er ihre Frage, ob &bdquo;Hacking&ldquo; in den USA nicht illegal sei, mit der Aussage, dass der Begriff im US-Strafgesetzbuch nicht vorkomme und es stattdessen &bdquo;unautorisierter Zugriff auf einen Computer&ldquo; hei&szlig;e. Sie sagte, dass er schon wisse, um was es gehe, und sie halt einen Alltagsbegriff benutzt habe. Darauf erwiderte Herr Shenkman, dass man hier sei, um Gesetze zu interpretieren und nicht Alltagssprache. Insgesamt gelang es Frau Dobbin nicht, ihn in die Enge zu treiben, und auch die Richterin ermahnte die Ankl&auml;gerin, dass sie sich den Fortgang ihrer Zeugenbefragung selbst zuzuschreiben habe. Einige Male wurde im Saal auch gekichert &uuml;ber diesen Schlagabtausch, welcher am Freitagnachmittag fortgesetzt wurde.<\/p><p>Am Freitagmorgen gelang es mir erst kurz vor der Mittagspause, in den Saal zu kommen, als einer anderen Beobachterin zu kalt wurde, denn die Klimaanlage tr&auml;ufelt eiskalte Luft auf die Besuchertrib&uuml;ne in diesem fensterlosen Raum. Ich kam aber noch genau rechtzeitig zur Verlesung der Aussage des Zeugen Khaled al-Masri. Eigentlich sollte er auch direkt geh&ouml;rt werden, aber die US-Anklagevertretung seiner Anh&ouml;rung und Bezirksrichterin Baraitser schlugen die Verlesung von al-Masris Aussage vor, worauf es Julian Assange entfuhr, dass er einer Zensur eines Zeugen nicht zustimme. Daraufhin ma&szlig;regelte ihn die Richterin und am Ende las der Verteidigungsanwalt Mark Summers die unter die Haut gehende <a href=\"https:\/\/assangecourt.report\/witness-statement-el-masri\">schriftliche Aussage<\/a> des deutschen Staatsb&uuml;rgers mit libanesischer Herkunft vor.<\/p><p>Die ganze an sich fast unglaubliche Aff&auml;re hat ja auch in Deutschland <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/aktuell\/Fall-El-Masri-Ermittlungen-eingestellt,elmasri112.html\">viele Schlagzeilen<\/a> gemacht. Al-Masri wurde Ende 2003 in Mazedonien entf&uuml;hrt, dann von der CIA nach Afghanistan verbracht und gelangte erst Anfang Juni 2004 wieder nach Deutschland. Der damalige Innenminister Otto Schily, der w&auml;hrend al-Masris Entf&uuml;hrung von dem Fall erfuhr, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=226\">setzte sich nicht f&uuml;r ihn ein<\/a> und auch die Haftbefehle der M&uuml;nchner Staatsanwaltschaft f&uuml;hrten nicht weiter. Aus Wikileaks-Ver&ouml;ffentlichungen l&auml;sst sich ersehen, dass es massiven Druck von US-Seite auf deutsche Beh&ouml;rden und den Internationalen Strafgerichtshof gab. Al-Masris eidesstattlicher Erkl&auml;rung zufolge drohte US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo m&ouml;glichen Strafverfolgern und deren Familien mit &bdquo;extremen Ma&szlig;nahmen&ldquo;.<\/p><p>Dieses Statement und wie es von Herrn Summers vorgetragen wurde, schien auf alle im Saal einen sp&uuml;rbaren Eindruck zu machen und nach der sp&auml;teren <a href=\"https:\/\/www.craigmurray.org.uk\/archives\/2020\/09\/your-man-in-the-public-gallery-assange-hearing-day-13\/\">Schilderung von Craig Murray<\/a> war auch die Richterin von dieser Aussage sichtlich ber&uuml;hrt bzw. es gelang ihr nicht, dieses Dokument einfach als eine weitere Zeugenaussage einzureihen. Es wird sich zeigen, ob uns Richterin Baraitser in ihrem f&uuml;r Oktober erwarteten Urteil &uuml;berrascht und ob al-Masris Aussage dazu beitr&auml;gt.<\/p><p>Am Freitagnachmittag gab es dann ein weiteres Gepl&auml;nkel zwischen Claire Dobbin und Carey Shenkman, das meiner Meinung nach einen guten Eindruck f&uuml;r Shenkman und somit auch Julian Assange hinterlie&szlig;.<\/p><p>Vor dem Gericht waren am Freitag, wie an allen Verhandlungstagen, so um die 30 Unterst&uuml;tzer aktiv, was mehr sind als die drei, die manchmal vor der ecuadorianischen Botschaft standen, aber immer noch erstaunlich wenig in der 9-Millionen-Stadt London, wenn man die weitreichenden Implikationen dieser Anh&ouml;rung bedenkt. Auch ich werde mich bald wieder zum Old Bailey aufmachen, um zu sehen, was heute vor sich geht. Aus den heutigen Tweets aus dem Gerichtssaal l&auml;sst sich leider keine &Auml;nderung in Richterin Baraitsers Einstellung erahnen, denn ihre bekundete Sorge um die L&auml;nge des Verfahrens schl&auml;gt sich darin nieder, dass sie die Anh&ouml;rung der Zeugen durch die Verteidigung vorzeitig unterbindet.<\/p><p>Titelbild: &copy; Moritz M&uuml;ller<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Auslieferungsanh&ouml;rung USA vs. Julian Assange ist nun in die vierte Woche gegangen, wenn man die erste Woche im Februar mitz&auml;hlt. Weiterhin gibt es massive Zugangsprobleme f&uuml;r Beobachter aller Art, aber was im Gerichtssaal geh&ouml;rt wird, sollte eigentlich eher f&uuml;r den Angeklagten sprechen, wenn hier wirklich Recht gesprochen werden soll. Nachfolgend ein weiterer Bericht aus<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65060\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":65061,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,126],"tags":[681,2012,2957,469,930,304,2617,1556,665],"class_list":["post-65060","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-erosion-der-demokratie","tag-assange-julian","tag-cyberkriminalitaet","tag-ellsberg-daniel","tag-grossbritannien","tag-justiz","tag-kriegsverbrechen","tag-manning-chelsea","tag-usa","tag-wikileaks-2"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/220922_titel-scaled.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65060","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=65060"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65060\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":65173,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65060\/revisions\/65173"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/65061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=65060"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=65060"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=65060"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}