{"id":65194,"date":"2020-09-25T08:24:07","date_gmt":"2020-09-25T06:24:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194"},"modified":"2020-09-25T08:24:07","modified_gmt":"2020-09-25T06:24:07","slug":"hinweise-des-tages-3705","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h01\">Die Regierung erh&ouml;ht mitten in der Krise den R&uuml;stungsetat, anstatt dieses Geld in Bildung, Arbeit und Soziales zu investieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h02\">Die Anklageschrift erweckt den Eindruck, dass sich investigativer Journalismus nicht von krimineller Spionage unterscheidet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h03\">Zufall oder gut platziert? Eine Gro&szlig;razzia gegen die Einschleusung von Arbeitskr&auml;ften aus Osteuropa f&uuml;r Fleischbetriebe &ndash; und die eigentlich spannende Frage nach der &bdquo;illegalen Leiharbeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h04\">Corona-Recht: Wenn Abgeordnete nicht mehr immun sein sollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h05\">Die Rolle der Deutschen Bank bei Geldw&auml;schegesch&auml;ften: 3 Fragen an die FinCEN Files<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h06\">Milliard&auml;ren: Biontech-Chef Ugur Sahin und seine Frau &Ouml;zlem T&uuml;reci geh&ouml;ren zu den 100 reichsten Deutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h07\">Christian Drosten im Interview mit dem Tagesspiegel am 22.09.2020: &bdquo;Wir alle sind die Welle&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h08\">Ein Pakt der Entrechtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h09\">Ursula von der Leyen will eine einheitliche digitale Identit&auml;t f&uuml;r alle EU-B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h10\">Big Tech: Google, Amazon &amp; Co. &uuml;ben undurchsichtig Einfluss aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h11\">WhatsApp &amp; Co.: Forscher warnen vor massenhaftem Auslesen von Kontakten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h12\">Neue ARD-Programmdirektorin Strobl: zu gro&szlig;e CDU-N&auml;he?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h13\">Friede Springer schenkt D&ouml;pfner eine Milliarde Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h14\">Die Gr&uuml;nen &ndash; Entt&auml;uschend mutlos, erschreckend belanglos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65194#h15\">&ldquo;Wir werden sehen&rdquo;: Trump h&auml;lt Akzeptanz des Wahlergebnisses bei Niederlage offen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Regierung erh&ouml;ht mitten in der Krise den R&uuml;stungsetat, anstatt dieses Geld in Bildung, Arbeit und Soziales zu investieren<\/strong><br>\nDie #Bundesregierung hat gestern den von Finanzminister Olaf Scholz vorgelegten Entwurf f&uuml;r den #Bundeshaushalt 2021 beschlossen. Dieser beinhaltet eine Erh&ouml;hung des Wehretats um weitere 2,6 Prozent auf insgesamt 46,8 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2018 ist das eine Steigerung um gut 21 Prozent f&uuml;r Waffen und Kriegsger&auml;t. Wieso die Bundesregierung Deutschlands Verschuldung zugunsten einer weiteren Aufr&uuml;stung in die H&ouml;he treibt, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Gleichzeitig soll der Etat f&uuml;r Arbeit und Soziales um 3,9 Prozent gek&uuml;rzt werden &ndash; mitten in der #Coronakrise, als die Arbeitslosigkeit steigt und unz&auml;hlige Menschen in Armut getrieben werden. Ebenfalls vielsagend: der Bildungsetat f&uuml;r 2021 beinhaltet lediglich 20,2 Milliarden Euro &ndash; im Vergleich zu den 46,8 Milliarden Euro f&uuml;r R&uuml;stung ist das ein l&auml;cherlich kleiner Betrag. (&hellip;)\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925-Bild_01-1024x725.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"725\" class=\"alignleft size-large wp-image-65195\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925-Bild_01-1024x725.jpg 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925-Bild_01-300x213.jpg 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925-Bild_01-768x544.jpg 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925-Bild_01-692x490.jpg 692w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925-Bild_01-346x245.jpg 346w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925-Bild_01.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ZaklinNasticMdB\/posts\/3199398466795225\">Zaklin Nastic, MdB, Die Linke via Facebook<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Bevor Verwirrung aufkommt &ndash; die Prozentzahlen beziehen sich auf den realen Haushalt 2020 und nicht auf den im November 2019 verabschiedeten Haushaltpan f&uuml;r das damals kommende Jahr; also &bdquo;vor Corona&ldquo;. Die Coronama&szlig;nahmen haben hier einige Ressorts f&ouml;rmlich explodieren lassen. So waren f&uuml;r das Ressort Arbeit und Soziales 150.222 Mio. Euro vorgesehen und f&uuml;r das Gesundheitsressort 15.330 Mio. Euro. Ob die Zahlen des aktuellen Plans &ndash; die in beiden Ressorts deutlich &uuml;ber dem Haushaltsplan 2020 liegen &ndash; in diesen Ressorts zu halten sind, ist angesichts der aktuellen Krise ungewiss. Richtig und wichtig ist jedoch die Kritik der Abgeordneten Nastic am zu hohen Verteidigungs- und zu geringen Bildungsetat. Da werden (nicht nur) mitten in der Krise ganz eindeutig die falschen Schwerpunkte gesetzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Anklageschrift erweckt den Eindruck, dass sich investigativer Journalismus nicht von krimineller Spionage unterscheidet<\/strong><br>\nDer UN-Sonderberichterstatter zum Thema Folter, Nils Melzer, hat die Anklage gegen Julian Assange als politische Verfolgung angeprangert, die in ein &ldquo;m&ouml;rderisches System&rdquo; m&uuml;nden k&ouml;nnte. Mit dem Auslieferungsersuchen der USA f&uuml;r Assange und der begleitenden Anklageschrift wird versucht, die jahrelangen WikiLeaks-Publikationen &uuml;ber US-amerikanische Kriegsverbrechen im Irak und Afghanistan sowie die Ver&ouml;ffentlichung diplomatischer Depeschen aus dem Jahr 2010 unter Strafe zu stellen.<br>\nDiese Anklage ist nichts als ein Lawfare und Teil einer umfassenderen Strategie politischer Angriffe auf WikiLeaks, auf Personen im Umfeld von WikiLeaks und auf den investigativen Journalismus als Ganzes. Die in der Anklageschrift dargelegten Behauptungen sind f&uuml;r die direkt und indirekt Genannten sowie f&uuml;r alle Journalisten weltweit mit Blick auf wesentliche Funktionen der Berichterstattung &auml;u&szlig;erst gef&auml;hrlich. Immerhin werden die in der Anklageschrift namentlich genannten und nicht namentlich genannten Personen politischer Verbrechen bezichtigt. Die Anklageschrift erweckt den Eindruck, dass sich effektiver und investigativer Journalismus im &ouml;ffentlichen Interesse nicht von krimineller Spionage unterscheidet, die von Nationalstaaten f&uuml;r ihre Interessen betrieben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Anklageschrift-erweckt-den-Eindruck-dass-sich-investigativer-Journalismus-nicht-von-krimineller-4909922.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>USA sp&auml;hten f&uuml;r Assange-Anklage Veranstaltungen in Deutschland aus<\/strong><br>\nErweiterte Anklageschrift gegen Julian Assange verweist auf drei Events in Berlin zwischen 2013 und 2015. WikiLeaks-Mitarbeiter sind wieder im Visier<br>\nUS-Beh&ouml;rden haben im Zuge der Anklage gegen den Gr&uuml;nder der Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, netzpolitische Veranstaltungen in Deutschland observiert. Das geht aus der erweiterten Anklageschrift gegen Assange vom Juni dieses Jahres hervor, die Telepolis ausgewertet hat. Demnach wird Assange und mehreren WikiLeaks-Mitarbeitern vorgeworfen, in Deutschland versucht zu haben, Informanten f&uuml;r die Plattform zu rekrutieren, um geheime Informationen zu &ldquo;stehlen&rdquo;.<br>\nDie Nennung von drei Events zwischen den Jahren 2013 und 2015 ist nicht nur beachtlich, weil die netzpolitische Szene in Deutschland von US-Stellen beobachtet wurde. Die erweiterte Anklageschrift weist vor allem darauf hin, dass die US-Justiz die Strafverfolgung neben Assange offenbar auf weitere WikiLeaks-Mitarbeiter ausweiten will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-spaehten-fuer-Assange-Anklage-Veranstaltungen-in-Deutschland-aus-4909851.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zufall oder gut platziert? Eine Gro&szlig;razzia gegen die Einschleusung von Arbeitskr&auml;ften aus Osteuropa f&uuml;r Fleischbetriebe &ndash; und die eigentlich spannende Frage nach der &bdquo;illegalen Leiharbeit&ldquo;<\/strong><br>\nDas sind Schlagzeilen, die aufr&uuml;tteln (sollen): &raquo;Rund 800 Beamte der Bundespolizei sind bei einer Gro&szlig;razzia im Einsatz. Es geht um die Einschleusung von Arbeitskr&auml;ften aus Osteuropa f&uuml;r Fleischbetriebe&laquo;, wird am 23.09.2020 unter der &Uuml;berschrift Gro&szlig;razzia gegen illegale Leiharbeit in der Fleischindustrie gemeldet. Und an anderer Stelle erf&auml;hrt man: &raquo;Mehr als 60 Wohn- und Gesch&auml;ftsr&auml;ume hat die Bundespolizei deutschlandweit durchsucht &ndash; wegen des Verdachts der illegalen Einschleusung von Arbeitskr&auml;ften f&uuml;r die Fleischindustrie &hellip; Im Fokus der Ermittler steht ein Konstrukt aus verschiedenen Zeitarbeitsfirmen: &Uuml;ber diese sollen in den vergangenen sechs Monaten mindestens 82 Menschen geschleust worden sein. Laut Bundespolizei gibt es zehn Hauptbeschuldigte im Alter von 41 bis 56 Jahren. Darunter sind acht M&auml;nner und zwei Frauen. Es gehe um den Vorwurf der banden- und gewerbsm&auml;&szlig;igen Einschleusung und der Urkundenf&auml;lschung. Beschuldigt sind zwei Firmen, die unabh&auml;ngig voneinander, aber nach demselben Muster vorgehen sollen. Sie sollen osteurop&auml;ische Staatsb&uuml;rger mit falschen Dokumenten nach Deutschland geholt haben. Zudem sollen mit gef&auml;lschten Immatrikulationsbescheinigungen sogenannte Scheinstudenten als &bdquo;Student in Ferienarbeit&ldquo; gebracht worden sein. Die Beschuldigten sollen Unterk&uuml;nfte zur Verf&uuml;gung gestellt, Fahrdienste organisiert und die Arbeiter bei Kontoer&ouml;ffnungen und Beh&ouml;rdeng&auml;ngen unterst&uuml;tzt haben &hellip; Bei der Razzia entdeckten die Beamten mehr als 20 Menschen, die mit gef&auml;lschten Dokumenten illegal besch&auml;ftigt worden seien. Sie sollen nun zun&auml;chst befragt und anschlie&szlig;end der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde &uuml;bergeben werden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/09\/24\/die-eigentlich-spannende-frage-nach-der-illegalen-leiharbeit\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Corona-Recht: Wenn Abgeordnete nicht mehr immun sein sollen<\/strong><br>\nUnbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit hat der Bundestag die vorsorgliche Aufhebung der politischen Immunit&auml;t seiner Mitglieder bis zum 31. Dezember 2020 verl&auml;ngert<br>\nDer Tagesordnungspunkt dauerte knapp f&uuml;nf Minuten. Dann hatte der Bundestag am 17. September 2020 ohne gro&szlig;es Aufsehen eine Ma&szlig;nahme verl&auml;ngert, die eigentlich am 30. September auslaufen sollte: die vorsorgliche Aussetzung der politischen Immunit&auml;t seiner Mitglieder nach dem Infektionsschutzgesetz.<br>\nEin Virus streckt ein parlamentarisches Schutzrecht darnieder. Dabei ist die Ma&szlig;nahme an sich medizinisch v&ouml;llig irrelevant. Sie demonstriert vielmehr das Interesse, den politischen Ausnahmezustand zu verl&auml;ngern. Oder die Unf&auml;higkeit, aus ihm auszusteigen.<br>\nDas Corona-Sonderrecht, eingef&uuml;hrt am 25. M&auml;rz 2020, erm&auml;chtigt beispielsweise den Bundesgesundheitsminister zum Oberkommandierenden des Infektionsschutzes, der selber Gesetze erlassen kann und der es den Landesregierungen in den Bundesl&auml;ndern erlaubt, per Verordnungen zu regieren. Zu diesem Sonderrecht geh&ouml;rt auch, Grundrechte au&szlig;er Kraft setzen zu k&ouml;nnen. Einige sind es bis heute: beispielsweise die Freiheit der Person (Artikel 2 Grundgesetz), die Religionsfreiheit (Artikel 4), die Demonstrations- und Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Berufsfreiheit (Artikel 12), teilweise die Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13).<br>\nUm keine Missverst&auml;ndnisse aufkommen zu lassen, da doch jede Woche Demonstrationen stattfinden, auch gegen die Corona-Politik: Unter den Bedingungen des aktuellen Infektionsschutzgesetzes m&uuml;ssen Demonstrationen angemeldet, mit einem Hygienekonzept versehen und schlie&szlig;lich von Polizei und Gesundheitsbeh&ouml;rden genehmigt werden. Das ist nicht das Gleiche wie Demonstrations-FREIHEIT.<br>\nDas Corona-Ausnahmerecht soll bis l&auml;ngstens 31. M&auml;rz 2021 dauern. So wurde es am 25. M&auml;rz beschlossen. Der aktuelle Beschluss vom 17. September zu Aussetzung der politischen Immunit&auml;t l&auml;sst allerdings daran zweifeln, ob es bei der Befristung bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-Recht-Wenn-Abgeordnete-nicht-mehr-immun-sein-sollen-4911295.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Rolle der Deutschen Bank bei Geldw&auml;schegesch&auml;ften: 3 Fragen an die FinCEN Files<\/strong><br>\nEin Netzwerk investigativer Journalisten (International Consortium of Investigate Journalists: ICIJ) hat 2.100 (von mehr als 12 Millionen) Geldw&auml;scheverdachtsanzeigen der US-amerikanischen Geldw&auml;scheaufsicht FinCEN aus den Jahren 2000 bis 2017 ver&ouml;ffentlicht. Mitten drin &ndash; neben vielen anderen Banken &ndash; (wieder mal) die Deutsche Bank.<br>\nDas deutsche Geldw&auml;schegesetz und die Pflicht f&uuml;r Banken, Verdachtsmeldungen abzugeben, sind mittlerweile achtzehn Jahre alt. Banken gaben 2019 in Deutschland mehr als 100.000 (und damit 98,7 %) aller Verdachtsmeldungen ab. Trotzdem gab es in Deutschland bisher weder nennenswerte Ermittlungserfolge gegen komplexe Geldw&auml;schenetzwerke noch angemessene Strafen und Reaktionen f&uuml;r die wiederholte Beteiligung vor allem durch die Deutsche Bank.<br>\nNicht zuletzt dank mehrerer Leaks und durch Journalisten aufgedeckte Skandale wird in Deutschland gerade immer wieder intensiv &uuml;ber Geldw&auml;sche diskutiert. Oft stehen dabei Bargeldkoffer, Makler, Notare und Immobiliengesch&auml;fte sowie das deutsche &Auml;quivalent von FinCEN &ndash; die FIU beim Zoll &ndash; im Fokus. Auch beim Wirecard-Skandal standen Geldw&auml;scheverdachtsanzeigen und deren Behandlung durch die FIU im Zentrum der Diskussion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/rolle-der-deutschen-bank-geldwaesche-3-fragen-an-fincenfiles\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Illegales Geld dr&auml;ngt ins Finanzsystem und will gewaschen werden&rdquo;<\/strong><br>\nDer f&uuml;r Geldw&auml;schepr&auml;vention zust&auml;ndige Bafin-Direktor Thorsten P&ouml;tzsch schlie&szlig;t weitere Skandale nicht aus, rechnet aber mit h&auml;rteren Regeln f&uuml;r Banken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/fincenfiles-bafin-geldwaesche-1.5041685\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Milliard&auml;ren: Biontech-Chef Ugur Sahin und seine Frau &Ouml;zlem T&uuml;reci geh&ouml;ren zu den 100 reichsten Deutschen<\/strong><br>\nAm Wochenende ver&ouml;ffentlichte die Welt am Sonntag eine Liste mit den reichsten Menschen in Deutschland. Auf Platz 93: Medizinprofessor Ugur Sahin und seine Frau &Ouml;zlem T&uuml;reci. Ihr Verm&ouml;gen ist innerhalb eines Jahres von 650 Millionen auf 2,4 Milliarden Euro gestiegen &mdash; es hat sich in so kurzer Zeit also fast vervierfacht. Aber wer sind Sahin und T&uuml;reci, und womit verdienen sie ihr Geld? (&hellip;)<br>\n2008 bauen sie mit Biontech ein weiteres Unternehmen auf, das an medizinischen Wirkstoffen forscht &mdash; und derzeit einer der Hoffnungstr&auml;ger f&uuml;r die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes ist.<br>\nGemeinsam mit seinem US-Partner Pfizer will das Unternehmen im Falle eines Erfolgs der aktuell laufenden klinischen Studie im Oktober den Antrag auf Marktzulassung stellen. Beide Unternehmen starteten Ende Juli einen weltweiten Test zu dem m&ouml;glichen Impfstoff mit 29.000 Probanden.<br>\nLaut der &bdquo;Wirtschaftswoche&ldquo; geht Biontech davon aus, noch dieses Jahr einen Impfstoff ausliefern zu k&ouml;nnen. Bis Ende des Jahres will das Mainzer Biotech-Unternehmen dann bis zu 100 Millionen Dosen verf&uuml;gbar haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/karriere\/gastarbeitersohn-biontech-chef-ugur-sahin-ist-milliardaer-und-unter-100-reichsten-deutschen\/\">Business Insider<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Quod erat demonstrandum &ndash; von einem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42606\">Pharmalobbyisten<\/a> im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit profitiert insbesondere die Pharmabranche. Bitte lesen\/sehen Sie dazu auch bzw. erneut Narrative #12: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63685#h10\">Goldgr&auml;berstimmung &ndash; Globale Konzerne freuen sich &uuml;ber mehr Daten<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63919\">Der T&uuml;r&ouml;ffner: Wie Jens Spahn den gl&auml;sernen Patienten herbeiregiert<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Das Gesch&auml;ft mit dem Impfstoff<\/strong><br>\nSelten wurde weltweit ein Mittel so sehns&uuml;chtig erwartet wie ein wirksamer Corona-Impfstoff. Doch woher kommt das Geld f&uuml;r die Forschung, wer profitiert wom&ouml;glich? Und wer bekommt das Mittel zuerst?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/corona-impfstoff-133.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Christian Drosten im Interview mit dem Tagesspiegel am 22.09.2020: &bdquo;Wir alle sind die Welle&ldquo;<\/strong><br>\nUnd andere meinen: Wer wei&szlig;, ob wir jemals irgendeinen Impfstoff haben werden. Ich w&uuml;rde gern die Gr&uuml;nde f&uuml;r einen solch fundamentalen Zweifel h&ouml;ren. Es ist sicher nicht garantiert, dass wir im n&auml;chsten Jahr impfen k&ouml;nnen, aber meine Einsch&auml;tzung ist positiver.<br>\nSie sind also optimistisch?<br>\nDie ersten Impfstoffe werden wahrscheinlich nicht perfekt sein. Es k&ouml;nnte schon sein, dass sie nicht so stark wirken, wie man sich das w&uuml;nscht. Wenn beispielsweise gemeldet wird, dass eine Studie vergr&ouml;&szlig;ert wird, k&ouml;nnte das auch bedeuten, dass man wohl mehr Menschen impfen muss, um &uuml;berhaupt einen Effekt feststellen zu k&ouml;nnen. Und &uuml;ber seltene Nebenwirkungen kann man jetzt auch noch nichts sagen.<br>\nAber dass es im n&auml;chsten Jahr einen Impfstoff gegen Sars-CoV-2 geben wird, diese Hoffnung habe ich. Darauf basiert unsere gesamte Strategie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/christian-drosten-im-interview-wir-alle-sind-die-welle\/26205276.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leserin I.K.:<\/strong> Viele von uns suchen seit 6 Monaten verzweifelt nach dem &ldquo;Corona Konzept&rdquo; unserer Regierung bzw. deren Berater. Wir wundern uns, warum immer neue Ziele und Zahlen genannt werden, sobald eine Zielvorgabe erreicht ist. Aber es ist ganz einfach! Die gesamte Strategie beruht auf der Hoffnung, dass es im n&auml;chsten Jahr einen Impfstoff geben wird.<br>\nMich hat die Aussage wirklich erschreckt: Kann man &ldquo;Hoffen auf etwas, dass es noch nicht gibt&rdquo; &ndash; als Strategie bezeichnen?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Corona-Experte Drosten: &ldquo;Masken werden wir so schnell nicht los&rdquo;<\/strong><br>\nFrage: (&hellip;) Wann d&uuml;rfen wir uns denn wieder umarmen?<br>\nHerr Drosten: &ldquo;Das wird eine sehr regionale Frage sein. Es w&uuml;rde mich also nicht wundern, wenn in Teilen der Welt im n&auml;chsten Jahr die Bev&ouml;lkerung gesch&uuml;tzt ist. Aber das bedeutet, dass sie eine Epidemie durchgemacht haben werden, die aufgrund ihrer Altersstruktur nicht als eine so schwere Epidemie erscheinen mag. In Afrika k&ouml;nnte das zum Beispiel so sein. Zumindest w&uuml;nsche ich mir, dass das j&uuml;ngere Altersprofil die afrikanischen Bev&ouml;lkerungen sch&uuml;tzt. In anderen Teilen der Welt, in denen das Konzept darin besteht, eine weit verbreitete Virus&uuml;bertragung zu vermeiden und auf den Einsatz eines Impfstoffs zu warten, k&ouml;nnen wir damit rechnen, dass wir bis Ende 2021 Masken tragen werden. Es ist unm&ouml;glich, genaue Vorhersagen zu machen, aber das n&auml;chste Jahr wird ein Jahr sein, in dem wir Masken tragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/drosten-interview-corona\/a-54969689\">Deutsche Welle<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leserin I.K.:<\/strong> Es wird also eine regionale Frage sein, wann wir uns wieder umarmen d&uuml;rfen. Manche Teile der Welt &ldquo;machen die Epidemie durch&rdquo; (&hellip;) ohne dass es als eine so schwere Epidemie erscheinen mag&rdquo;&hellip; und sie dann gesch&uuml;tzt sind.<br>\nBedeutet das dann nicht, dass es eine leichte Epidemie ist, die Menschen dann einfach immun sind &ndash; und sich wieder umarmen d&uuml;rfen. In anderen Teilen der Welt besteht das sogenannte Konzept darin &ldquo;eine weit verbreitete Virus&uuml;bertragung zu vermeiden, und auf den Einsatz des Impfstoffs zu warten&rdquo;.<br>\nWie ist eigentlich das Konzept, wenn kein Impfstoff gefunden wird? Und wenn sich die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung nicht impfen lassen will?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ein Pakt der Entrechtung<\/strong><br>\nDer neue EU-Migrationspakt von Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen &uuml;bernimmt rechtswidrige Elemente der ber&uuml;chtigten ungarischen Fl&uuml;chtlingsabwehr und wird von Fl&uuml;chtlings- und Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert. Dem Pakt zufolge sollen Fl&uuml;chtlinge, die aus Staaten mit geringer Asylanerkennungsquote kommen, in Lagern interniert werden. Die Haftdauer kann sich offiziell auf ein halbes Jahr addieren. Lager dieser Art (&ldquo;Transitlager&rdquo;) hatte zuvor Ungarn errichtet, im Fr&uuml;hjahr aber ank&uuml;ndigen m&uuml;ssen, sie umgehend zu schlie&szlig;en, nachdem der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) die ungarische Internierungspraxis f&uuml;r illegal erkl&auml;rt hatte. Die EU hat mit dem Bau entsprechender Lager bereits begonnen; eines ist auf der griechischen Insel Samos in Arbeit, ein weiteres soll auf Lesbos entstehen. Fl&uuml;chtlings- und Menschenrechtsorganisationen &uuml;ben scharfe Kritik; von einem &ldquo;teuflischen Pakt der Entrechtung&rdquo; ist die Rede. Unterdessen schaffen die westlichen M&auml;chte neue Fluchtursachen: Brutale Sanktionen hungern die Bev&ouml;lkerung Syriens aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8391\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ursula von der Leyen will eine einheitliche digitale Identit&auml;t f&uuml;r alle EU-B&uuml;rger<\/strong><br>\nNach den Pl&auml;nen der Kommissionspr&auml;sidentin sollen alle EU-B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen &bdquo;eine europ&auml;ische digitale Identit&auml;t&ldquo; bekommen, die sie &bdquo;&uuml;berall in Europa nutzen k&ouml;nnen, um alles zu tun, vom Steuern zahlen bis hin zum Fahrrad mieten&ldquo;. Sie will f&uuml;r Europa umsetzen, was ID2020, Weltwirtschaftsforum, Weltbank und Homeland Security weltweit vorantreiben &ndash; um die automatisierte &Uuml;berwachung der Weltbev&ouml;lkerung zu vervollkommnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/digitale-eu-identitaet\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Big Tech: Google, Amazon &amp; Co. &uuml;ben undurchsichtig Einfluss aus<\/strong><br>\nDie Lobbyausgaben gro&szlig;er Digitalkonzerne, wie Google, Amazon, Microsoft, Facebook und Apple in Europa wachsen. Darin spiegelt sich die wachsende Rolle und Macht der Branche. Zugleich lassen sich die wachsenden Ausgaben als Vorbereitung f&uuml;r kommende Lobby-Auseinandersetzungen interpretieren. Die Debatten um Digitalkonzerne haben zugenommen und in der n&auml;chsten Zeit werden wichtige politische Weichen f&uuml;r die Internet-Plattformen gestellt.<br>\nNach der Datenschutzgrundverordnung stehen neue Regeln f&uuml;r die gro&szlig;en Internetplattformen und zahlreiche Wettbewerbsverfahren in der EU an. Die Vorbereitungen f&uuml;r den sogenannten Digital Services Act (DSA), der neue Regeln f&uuml;r Internetplattformen schaffen soll, laufen auf Hochtouren. Hier d&uuml;rften bereits w&auml;hrend der deutschen Ratspr&auml;sidentschaft in den kommenden Monaten wichtige Weichenstellungen erfolgen.<br>\nDas ist ein Grund f&uuml;r uns, genau hinzusehen, wie [und mit welchen Geldsummen] hier Einfluss genommen wird. Die politischen Entscheidungen d&uuml;rfen nicht einseitig durch die Digitalkonzerne und ihre gro&szlig;en Lobbyapparate beeinflusst werden. Eine wichtige Voraussetzung daf&uuml;r ist, dass die Lobby-Netzwerke von Big Tech &uuml;berhaupt erkennbar sind. Unsere Recherchen zeigen allerdings, dass die Digitalkonzerne in Br&uuml;ssel oft intransparent vorgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2020\/09\/big-tech-google-amazon-co-ueben-undurchsichtigen-einfluss-aus\/\">Lobby Control<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>WhatsApp &amp; Co.: Forscher warnen vor massenhaftem Auslesen von Kontakten<\/strong><br>\nDer Zugriff von Messenger-Diensten wie WhatsApp auf das Adressbuch f&uuml;r die Kommunikation mit bereits bestehenden Kontakten gilt generell als datenschutzrechtlich problematisch. &Uuml;ber einfache Crawling-Angriffe in Form der zuf&auml;lligen Abfrage von Telefonnummern l&auml;sst sich das soziale Umfeld von Nutzern aber noch st&auml;rker ausspionieren, zeigt eine Studie von IT-Sicherheitsforschern der Uni W&uuml;rzburg und der TU Darmstadt. Sie sehen damit &ldquo;die Privatsph&auml;re von weit mehr als einer Milliarde&rdquo; Anwender bedroht.<br>\nF&uuml;r die Untersuchung fragten die Wissenschaftler der W&uuml;rzburger Secure Software Systems Group und der Darmst&auml;dter Cryptography and Privacy Engineering Group laut der als Preprint ver&ouml;ffentlichten Ergebnisse zun&auml;chst anhand einer Datenbank zuf&auml;llig ausgew&auml;hlte zehn Prozent aller Mobilfunknummern in den USA f&uuml;r WhatsApp und 100 Prozent f&uuml;r Signal ab. Dadurch waren sie in der Lage, pers&ouml;nliche Informationen inklusive Metadaten zu sammeln, wie sie &uuml;blicherweise in den Nutzerprofilen der Messenger gespeichert werden. Dazu geh&ouml;rten etwa auch Profilbilder, Nutzernamen, Statustexte und die &ldquo;zuletzt online&rdquo; verbrachte Zeit.<br>\nDie analysierten Daten offenbaren aussagekr&auml;ftige Statistiken &uuml;ber das Verhalten der Anwender. So &auml;ndern nur sehr wenige Nutzer die standardm&auml;&szlig;igen Privatsph&auml;re-Einstellungen, obwohl diese f&uuml;r die meisten nicht sonderlich datenschutzfreundlich sind. Die Teams fanden heraus, dass ungef&auml;hr 50 Prozent aller WhatsApp-User in den USA ein &ouml;ffentliches Profilbild haben und 90 Prozent einen &ouml;ffentlichen Infotext. 40 Prozent aller bei Signal Registrierten hatten auch das von Datensch&uuml;tzern kritischer gesehene WhatsApp in Betrieb, die H&auml;lfte davon sogar ein &ouml;ffentliches Profilbild dort gespeichert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/WhatsApp-Co-Forscher-warnen-vor-massenhaftem-Auslesen-von-Kontakten-4904618.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">Heise Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neue ARD-Programmdirektorin Strobl: zu gro&szlig;e CDU-N&auml;he?<\/strong><br>\nChristine Strobl ist konsequent aufgestiegen: Die 49-j&auml;hrige Juristin verantwortete beim S&uuml;dwestrundfunk (SWR) die Kinder- und Jugendsendungen, sp&auml;ter die Fernsehfilme.<br>\nAls die ARD vor zwei Jahren mit dem Film &ldquo;Aufbruch ins Ungewisse&rdquo; das Publikum mit der Fiktion zum Nachdenken brachte, wei&szlig;e Menschen aus Europa m&uuml;ssten nach Afrika fl&uuml;chten, schimpften AfD-Politiker &ldquo;Staatsfunk&rdquo; &ndash; und verwiesen auf das famili&auml;re Umfeld Strobls.<br>\nVor acht Jahren hatte Strobl die Degeto &uuml;bernommen, eine Tochter der ARD f&uuml;r Filme und Serien mit einem Jahresbudget im mittleren dreistelligen Millionen-Bereich. Grund genug f&uuml;r die &ldquo;Bild&ldquo;-Schlagzeile: &ldquo;Sch&auml;ubles Tochter f&uuml;llt unser TV-Programm&rdquo;.<br>\nAuch in den vergangenen Tagen, als ihr Aufstieg in der ARD die Runde machte, wurde in den sozialen Netzwerken immer wieder auf Strobls Familie hingewiesen: auf den Vater, Bundestagpr&auml;sident Sch&auml;uble (CDU), und ihren Ehemann, Thomas Strobl (CDU), den Innenminister von Baden-W&uuml;rttemberg. Der &ldquo;Spiegel&rdquo; stellt aktuell fest, Strobl gelte als &ldquo;bestens vernetzt, sowohl im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk als auch in der Politik&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/Neue-ARD-Programmdirektorin-Strobl-zu-grosse-CDU-Naehe,ardprogrammdirektion100.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Friede Springer schenkt D&ouml;pfner eine Milliarde Euro<\/strong><br>\n&bdquo;Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich mit Mathias meinen Nachfolger gefunden habe.&ldquo; So &auml;u&szlig;ert sich Springer-Erbin Friede Springer &ndash; und schenkt ihm ein riesiges Aktienpaket.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/finanzmarkt\/friede-springer-schenkt-doepfner-eine-milliarde-euro-16969259.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Gr&uuml;nen &ndash; Entt&auml;uschend mutlos, erschreckend belanglos<\/strong><br>\ns war einmal&hellip; eine sich rebellisch und unkonventionell gebende, soziale, &ouml;kologische und pazifistische Partei namens &bdquo;Die Gr&uuml;nen&ldquo;. Dass die Ex-Idealisten mit den Jahren handzahm geworden sind, sogar unverhohlen nach einer Koalition mit Unions-Hardlinern wie Markus S&ouml;der schielen &mdash; daran hatten wir uns schon gew&ouml;hnt. Was wir aber jetzt im Zusammenhang mit Corona erleben, setzt der R&uuml;ckgratlosigkeit die Krone auf. Eine Streitkultur &mdash; daf&uuml;r waren die Gr&uuml;nen einmal ber&uuml;hmt &mdash; im Hinblick auf dieses f&uuml;r Freiheit und Gesundheit essentielle Thema kam gar nicht erst auf; die wenigen Abweichler werden diskriminiert und von der Parteispitze neutralisiert. Dabei br&auml;uchte es gr&uuml;ne Themen angesichts der Klimakatastrophe so dringend wie nie. Und was passiert, wenn man die Zweifel und Fragen der Menschen ignoriert, zeigt der bedauerliche Aufstieg der AfD. Der Musiker und ehemalige Gr&uuml;nen-Anh&auml;nger Jens Fischer Rodrian zieht Bilanz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/die-gruenen-enttaeuschend-mutlos-erschreckend-belanglos\">Hinter den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Wir werden sehen&rdquo;: Trump h&auml;lt Akzeptanz des Wahlergebnisses bei Niederlage offen<\/strong><br>\nWie schon 2016 f&auml;hrt Trump eine Strategie des Suspense, ruiniert das Vertrauen in die demokratischen Situationen und heizt die Stimmung im Land gef&auml;hrlich an<br>\nAuf der einen Seite gibt sich US-Pr&auml;sident Donald Trump mit Blick auf die Wahlen als Vertreter von Recht und Ordnung, der auf der Seite der Sicherheitskr&auml;fte steht. Das hat er gerade wieder im Fall von Louisville gemacht, wo zwei Polizisten angeschossen wurde, nachdem es zu Protesten wegen eines Urteils gekommen war, das sich sch&uuml;tzend vor drei wei&szlig;e Polizisten stellte, die die unbewaffnete 26-j&auml;hrige schwarze Breonna Taylor bei einer Hausdurchsuchung mit 6 Sch&uuml;ssen get&ouml;tet hatten. Zwei der Polizisten waren freigesprochen worden, einer wurde wegen mutwilliger Gef&auml;hrdung verurteilt, weil er wild durch die Gegend schoss und dabei Kugeln auch in eine benachbarte Wohnung einschlugen. Donald Trump kommentierte die Sch&uuml;sse auf die beiden Polizisten wie so oft mit seinem Mantra &ldquo;LAW &amp; ORDER!&rdquo;, was immer das genauer bedeuten soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wir-werden-sehen-Trump-haelt-Akzeptanz-des-Wahlergebnisses-bei-Niederlage-offen-4912186.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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