{"id":65203,"date":"2020-09-25T10:08:17","date_gmt":"2020-09-25T08:08:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65203"},"modified":"2023-12-08T19:06:15","modified_gmt":"2023-12-08T18:06:15","slug":"mike-pompeo-in-amazonien-das-bolsonaro-regime-als-steigbuegelhalter-der-us-attacken-gegen-venezuela","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65203","title":{"rendered":"Mike Pompeo in Amazonien \u2013 Das Bolsonaro-Regime als Steigb\u00fcgelhalter der US-Attacken gegen Venezuela"},"content":{"rendered":"<p>US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo unternahm zwischen dem 17. und 19. September eine &uuml;berraschende Blitztour durch vier amazonische Anrainerstaaten &ndash; Suriname, Guyana, Brasilien und Kolumbien &ndash; mit Ausnahme der ehemaligen niederl&auml;ndischen Kolonie allesamt Nachbarn von Venezuela. Ein Bericht von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8545\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-65203-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200927-Mike-Pompeo-in-Amazonien-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200927-Mike-Pompeo-in-Amazonien-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200927-Mike-Pompeo-in-Amazonien-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200927-Mike-Pompeo-in-Amazonien-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=65203-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200927-Mike-Pompeo-in-Amazonien-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200927-Mike-Pompeo-in-Amazonien-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die politische Zielsetzung des Pompeo-Blitzbesuchs war klar. Obwohl eine Niederlage Donald Trumps bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen vom kommenden November <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2020\/09\/20\/politics\/poll-of-the-week-joe-biden-blowout-donald-trump-election\">keinesfalls als sicher vorausgesagt<\/a> werden kann, liegt der zur Wiederwahl antretende US-Pr&auml;sident zwischen 5 und 10 Prozent hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. Also fl&uuml;chtete sich die durch sinkende Popularit&auml;t (August 2020: 42 Prozent) l&auml;dierte Trump-Administration in den so oft bew&auml;hrten dialektischen Trick der Au&szlig;enpolitik als Mittel zur Kompensation der Innenpolitik und holte sich Zustimmung von Trump-freundlichen, rechten bis faschistoiden Regierungen, allen voran des Bolsonaro-Regimes.<\/p><p>Mit neu befeuerten Erkl&auml;rungen zum <a href=\"https:\/\/www.state.gov\/secretary-michael-r-pompeo-and-brazilian-foreign-minister-ernesto-araujo-at-a-press-availability\/\">seit Jahren angedrohten Sturz<\/a> der Regierung Nicol&aacute;s Maduro in Venezuela und ebenso aufgew&auml;rmten Attacken gegen Russland und China sollte die Standfestigkeit der Hinterhof-Verb&uuml;ndeten unter Beweis gestellt werden. Ziel der Angriffe Pompeos war die Bedienung der innenpolitischen Klientel, insbesondere die 32 Millionen potenzielle W&auml;hler z&auml;hlende Latino-Community in den USA, deren j&uuml;ngere, vor allem die dritte, Generation von rechtsextremen Exilkubanern der skrupellosen Sozial-, Bildungs- und Kulturpolitik <a href=\"https:\/\/theconversation.com\/all-latinos-dont-vote-the-same-way-their-place-of-origin-matters-133600\">der republikanischen Elite den R&uuml;cken kehrt<\/a> und zum politischen Zentrum und nach links abdriftet.<\/p><p><strong>&bdquo;Strafaktionen&ldquo; und &ouml;konomische Vereinnahmung der Karibik<\/strong><\/p><p>Artikulierte sich in den Attacken Pompeos zun&auml;chst eine rein wahlpolitische Taktik, nutzte der ehemalige CIA-Chef im Gewand des Au&szlig;enministers die Gunst der Stunde zur ungenierten Mobilisierung imperialer Wirtschaftsinteressen und milit&auml;rischer Machtausdehnung. Der Fund gewaltiger Erd&ouml;lvorkommen in Guyana &ndash; einer armen, ehemaligen britischen Kolonie, der mit 85 Prozent und einem enormen Abstand 2020 die F&uuml;hrung des weltweiten Wirtschaftswachstums vorausgesagt wird &ndash; stimuliert den Appetit des US-amerikanischen Big Oils.<\/p><p>Doch ebenso veranlasste der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62779\">Disput Guyanas mit Venezuela<\/a> &uuml;ber die Zugeh&ouml;rigkeit des Esequibo-Grenzterritoriums eine schlagartige milit&auml;rische US-Vereinnahmung Guyanas, deren bescheidene Seestreitkraft anl&auml;sslich des Pompeo-Besuches zu ebenso <a href=\"https:\/\/www.aporrea.org\/tiburon\/n358941.html\">demonstrativen wie l&auml;cherlichen Man&ouml;vern<\/a> mit der US-Navy vor der K&uuml;ste Venezuelas &bdquo;gegen den Drogenschmuggel der Maduro-Diktatur&rdquo; gen&ouml;tigt wurde; eine N&ouml;tigung, die allen Anzeichen nach in der <a href=\"https:\/\/gy.usembassy.gov\/embassy\/georgetown\/sections-offices\/united-states-security-cooperation-office-ussco\/\">Einrichtung eines US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunktes<\/a> gipfeln kann und mit den bestehenden Milit&auml;rbasen in Kolumbien und der <a href=\"https:\/\/www1.folha.uol.com.br\/internacional\/en\/scienceandhealth\/2019\/03\/after-a-20-year-negotiation-brazil-and-us-reach-an-agreement-about-alcantara-base.shtml\">Konzession der Alcantara-Raumfahrtbasis<\/a> durch das Bolsonaro-Regime die komplette milit&auml;rische Umzingelung Venezuelas vollzieht.<\/p><p>Signalisierte Donald Trumps Wahlsieg 2016 die <a href=\"https:\/\/www.csis.org\/analysis\/return-cold-war-caribbean#:~:text=There%20is%20a%20new%20Cold,to%20protect%20its%20geostrategic%20underbelly\">Wiedererweckung des Kalten Krieges in der Karibik<\/a>, so verdeutlicht seine erneute Kandidatur die Bereitschaft zu einer Offensive des &bdquo;Alles oder nichts&ldquo;. Ihre Speerspitze richtet sich auf die mit allen, inklusive milit&auml;rischen Mitteln, in Szene gesetzte <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42385\">Verdr&auml;ngung Chinas<\/a> als in Lateinamerika f&uuml;hrender Handels- und Investitionspartner sowie Russlands als Anbieter milit&auml;rischer Technologie und Beratung.<\/p><p>In Suriname wurde China von Pompeo ins Visier genommen. Mit neoliberaler Militanz forderte er dessen Regierung dazu auf, mit US-amerikanischen und nicht-chinesischen Firmen zusammenzuarbeiten. Keine staatliche Firma sei in der Lage, &bdquo;die Produkt-Qualit&auml;t und Dienstleistungen privater amerikanischer Unternehmen zu &uuml;bertreffen. Wir haben gesehen, wie die Kommunistische Partei Chinas in L&auml;nder investiert. Zun&auml;chst scheint alles gro&szlig;artig zu sein, und dann bricht alles zusammen, wenn die damit verbundenen politischen Kosten klar werden&rdquo;, <a href=\"https:\/\/www.nodal.am\/2020\/09\/mike-pompeo-pide-a-surinam-elegir-empresas-estadounidenses-porque-las-inversiones-de-china-tendrian-costos-politicos\/\">lautete der Nonsens Pompeos<\/a> in einem Gespr&auml;ch mit dem neugew&auml;hlten surinamischen Pr&auml;sidenten Chan Santokhi.<\/p><p>Sodann teilte der ehemalige CIA-Chef &ndash; der f&uuml;r sein Bekenntnis <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DPt-zXn05ac\">&bdquo;Beim CIA logen, betrogen und stahlen wir&rdquo;<\/a> bekannt ist &ndash; gegen Russland, Kuba und den Iran aus. Die drei L&auml;nder w&uuml;rden einen &bdquo;b&ouml;sartigen Einfluss&ldquo; auf Venezuela aus&uuml;ben, unterstellte der US- Au&szlig;enminister. Die anti-russische Militanz des State Department in der Karibik startete im Jahr 2018 mit Sanktionen gegen Jamaika und Guyana und wurde noch einmal als Nachspiel der Pr&auml;sidentschaftswahlen vom M&auml;rz 2020 gegen Guyana fortgesetzt. Im ersten Fall richteten sich <a href=\"https:\/\/blogs.lse.ac.uk\/latamcaribbean\/2018\/05\/02\/us-trade-sanctions-are-also-hurting-jamaica-guyana-and-the-wider-caribbean\/\">die Sanktionen<\/a> gegen die Pr&auml;senz der russischen Bergbaufirma Rusal, die in Guyana 90 Prozent der in Berbice ans&auml;ssigen Aroaima Bauxite Company von Guyana Inc. besitzt und mehrheitlich an Jamaikas Windalco-Betrieb beteiligt ist, deren Ewarton-Raffinerie Bauxit zu h&ouml;herwertigem Aluminiumoxid verarbeitet, das Russland und andere &uuml;berseeischen M&auml;rkte versorgt.<\/p><p>Doch Pompeo, dem CIA, dem Pentagon und den US-Alt-Rights ist vor allem die milit&auml;rische Abschirmungs-Technologie russischen Ursprungs in Venezuela ein Dorn im Auge.<\/p><p><strong>&bdquo;Let&rsquo;s get him out of there&ldquo;&hellip;<\/strong><\/p><p>&bdquo;Wir werden ihn da rausschmei&szlig;en!&ldquo;, skandierte der State-Department-Chef in Begleitung seines brasilianischen Kollegen Ernesto Ara&uacute;jo mit einem neuen Aufruf zum Sturz des venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro. Zu der Brachial-Inszenierung geh&ouml;rte die Androhung, die USA werden die f&uuml;r kommenden Dezember geplanten venezolanischen Parlamentswahlen nicht anerkennen, gar boykottieren; eine Kampfdevise, der sich Bolsonaro ungebeten anschloss.<\/p><p>Das h&auml;tte Pompeo auch in Brasilia sagen k&ouml;nnen, doch er tat es in Roraima, im brasilianischen Grenzgebiet zu Venezuela, mit einer kaum diskreten Anspielung auf die Rolle des Bolsonaro-Regimes als Wachhund und outgesourctem Aggressor. Obwohl von den US-Streitkr&auml;ften ausrangiert und daher von kaum mehr als symbolischem Wert, waren zwei Tage zuvor im s&uuml;dbrasilianischen Hafen Paranagu&aacute; ein paar Dutzend <a href=\"http:\/\/www.aen.pr.gov.br\/modules\/noticias\/article.php?storyid=108795#:~:text=O%20Porto%20de%20Paranagu%C3%A1%20recebeu,da%20empresa%20Marcon%20Log%C3%ADstica%20Portu%C3%A1ria\">US-amerikanische Panzer entladen<\/a> worden. Das Geschenk sollte offenbar das Versprechen Bolsonaros in Erinnerung rufen, Nicol&aacute;s Maduro zu &bdquo;outen&ldquo;, was seit mehr als einem Jahr ohne Folgen blieb.<\/p><p>Als B&uuml;hne von Pompeos Auftritt diente ein Fl&uuml;chtlingslager von Maduro-Gegnern in Roraimas Landeshauptstadt Boa Vista. Der Chef des State Department lie&szlig; sich zur medialen Ausschlachtung mit Fl&uuml;chtlingsfamilien ablichten und schoss sodann drohende Warnungen in venezolanische Richtung, wie zum Beispiel &bdquo;Venezuela bietet Terroristen Unterschlupf&ldquo;, die er anschlie&szlig;end in Kolumbien wiederholte. &bdquo;Abflug von Boa Vista. Die Vereinigten Staaten sind ein langj&auml;hriger Partner und Freund der brasilianischen Bev&ouml;lkerung. Wir sind Nachbarn, und was mit einem passiert, betrifft uns alle&rdquo;, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/SecPompeo\/status\/1307153978849923072\">twitterte Pompeo<\/a> am 19. September. Den Satz &bdquo;Let&rsquo;s get him out of there&ldquo; will Pompeo <a href=\"https:\/\/www.time24.news\/2020\/09\/mike-pompeo-did-not-say-the-phrase-lets-get-maduro-out-of-there-roraima.html\">so nicht gesagt haben<\/a>. Das sei wohl ein &Uuml;bersetzungsfehler, doch was er gesagt haben will, &bdquo;daran kann ich mich nicht mehr erinnern&ldquo;, erkl&auml;rte Trumps Au&szlig;enminister.<\/p><p><strong>Pompeo in Roraima und Venezuelas Raketen auf Manaus gerichtet<\/strong><\/p><p>Die dreist&uuml;ndige Stippvisite wurde von kritischen Medien und Oppositionspolitikern in Brasilien als Skandal bezeichnet. Altpr&auml;sident Luis In&aacute;cio Lula da Silva erkl&auml;rte, die USA sollten gef&auml;lligst &bdquo;ihre Nase aus lateinamerikanischen Sachen heraushalten&ldquo;. Der der Arbeiter-Partei (PT) nahestehende Kolumnist <a href=\"https:\/\/www.brasil247.com\/blog\/pompeo-e-o-apocalipse-bolsonaro\">Marcelo Zero schrieb<\/a>, &bdquo;Trumps USA, unterst&uuml;tzt von ihren regionalen Wachhunden Bolsonaro und Ara&uacute;jo, ziehen es vor, gegen die Lebensf&auml;higkeit des friedlichen und konstitutionellen Weges mit der Destabilisierung der Maduro-Regierung durch gewaltsame, konventionelle oder hybride Kriegsgewalt zu wetten. Pompeos Besuch ist unter diesen Bedingungen ein Schlag gegen unsere Souver&auml;nit&auml;t.&ldquo;<\/p><p>Waffen- und Logistik-Experte Paulo Jos&eacute; Jarava f&uuml;hrte gar den <a href=\"https:\/\/br2pontos.com.br\/category\/exclusivo-radares-de-misseis-terra-ar-russos-posicionados-na-fronteira-com-o-brasil-dao-a-maduro-controle-do-trafego-de-manaus-e-boa-vista\/?filtered=oldest\">Casus Belli und die doppelte Dem&uuml;tigung<\/a> vor:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Die Regierung Nicol&aacute;s Maduro schloss nicht nur die Grenzen zu Brasilien und platzierte Truppen und Panzer neben Barrikaden, sondern schaltete auch das russische Boden-Luft-Raketensystem S-300 VM ein, das kaum 11 Kilometer von Pacaraima in Roraima entfernt ist. Die Radarger&auml;te dieses russischen Systems sind sehr leistungsf&auml;hig und bilden in der Praxis eine Flugverbotszone mit einem Radius von 300 km. Dieser Radius erreicht die Flugh&auml;fen Boa Vista (RR) und Manaus (AM). Letzterer ist Standort der Basis der brasilianischen Luftwaffe (FAB), wo ebenfalls die 12 russischen MiG-35 neben Super-Tucanos die einzigen Angriffshubschrauber Brasiliens darstellen. Die Mobilisierung der Maduro-Streitkr&auml;fte bedeutet, dass sie an der Grenze bereits Bewegungen der brasilianischen Luftwaffe und Armee kontrollieren; einschlie&szlig;lich des ber&uuml;hmten Dschungelbataillons in Manaus, das von neu gebauten Helibras-Hubschraubern transportiert werden k&ouml;nnte. In der Praxis wird fast der gesamte Flugverkehr &uuml;ber Manaus und Boa Vista von Maduro kontrolliert. Es ist eine enorme Dem&uuml;tigung.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: lev radin\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo unternahm zwischen dem 17. und 19. September eine &uuml;berraschende Blitztour durch vier amazonische Anrainerstaaten &ndash; Suriname, Guyana, Brasilien und Kolumbien &ndash; mit Ausnahme der ehemaligen niederl&auml;ndischen Kolonie allesamt Nachbarn von Venezuela. 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