{"id":65206,"date":"2020-09-27T09:00:58","date_gmt":"2020-09-27T07:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206"},"modified":"2020-09-25T11:44:48","modified_gmt":"2020-09-25T09:44:48","slug":"hinweise-der-woche-178","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206#h01\">Corona Infektionszahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206#h02\">Folgen der Corona-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206#h03\">Die Regierung erh&ouml;ht mitten in der Krise den R&uuml;stungsetat, anstatt dieses Geld in Bildung, Arbeit und Soziales zu investieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206#h04\">Linke Anforderungen an Notlagenpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206#h05\">Ende der Beziehung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206#h06\">Warum der Hartz-IV-Satz eigentlich bei 644 Euro liegen m&uuml;sste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206#h07\">Der Irrtum von den ewig arbeitslosen Fl&uuml;chtlingen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206#h08\">Das Nachhaltigkeitstheater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206#h09\">Das reichste 1 Prozent sch&auml;digt das Klima doppelt so stark wie die &auml;rmere H&auml;lfte der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206#h10\">Der Schauprozess gegen Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65206#h11\">Das Letzte &ndash; Merz warnt vor Gew&ouml;hnung an ein Leben ohne Arbeit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona Infektionszahlen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Krankenh&auml;user reduzieren Betten f&uuml;r Covid-Erkrankte<\/strong><br>\nNur noch zehn Prozent der Intensivbetten werden k&uuml;nftig freigehalten: &Auml;rzte bef&uuml;rchten bei einer zweiten Welle Engp&auml;sse in der Pflege. Der Pr&auml;sident der Bundes&auml;rztekammer warnt davor, auf die Quotenregelung ganz zu verzichten.<br>\nie deutschen Krankenh&auml;user halten trotz steigender Infektionszahlen immer weniger Betten auf ihren Intensivstationen f&uuml;r Patienten frei, die schwer am neuartigen Coronavirus erkrankt sind. Die baden-w&uuml;rttembergische Landesregierung hat in dieser Woche entschieden, dass k&uuml;nftig statt 35 Prozent nur noch zehn Prozent der Betten f&uuml;r diese Patienten reserviert werden sollen. Sie folgte damit der Entwicklung in anderen Bundesl&auml;ndern. In Berlin sind bereits seit Juni nur noch zehn Prozent der Betten f&uuml;r Covid-Patienten reserviert, Niedersachsen folgte Mitte Juli.<br>\nIn Bayern und Brandenburg m&uuml;ssen die Krankenh&auml;user seit dem Sommer gar keine Intensivbetten mehr f&uuml;r Covid-Patienten freihalten, Hamburg schaffte die Quote im August ab. Anfang September kippte auch Sachsen-Anhalt die Regelung ganz. Allein in Rheinland-Pfalz sind Krankenh&auml;user seit dem Fr&uuml;hjahr unver&auml;ndert dazu angehalten, 20 Prozent ihrer Intensivbetten wegen Corona freizuhalten. Es sei nicht geplant, daran etwas zu &auml;ndern, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Mainz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/coronavirus-krankenhaeuser-reduzieren-betten-fuer-covid-erkrankte-16960240.html?premium\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Entscheidung ist vollkommen nachvollziehbar. <a href=\"https:\/\/www.divi.de\/joomlatools-files\/docman-files\/divi-intensivregister-tagesreports\/DIVI-Intensivregister_Tagesreport_2020_09_20.pdf\">Stand heute<\/a> (Montag 21.9.20) sind 268 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt, 7.395 Betten sind frei.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925_covid_cases-1024x928.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"928\" class=\"alignleft size-large wp-image-65207\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925_covid_cases-1024x928.png 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925_covid_cases-300x272.png 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925_covid_cases-768x696.png 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925_covid_cases-541x490.png 541w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925_covid_cases-270x245.png 270w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200925_covid_cases.png 1048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p><\/li>\n<li><strong>Covid-19: Hat Schweden die Herdenimmunit&auml;t erreicht?<\/strong><br>\nCovid-19 ist in Schweden beendet, obgleich das Land keinen vollen Lockdown vollzogen hat. Bericht eines Arztes<br>\nCovid ist in Schweden zu Ende. Auf den Titelseiten der Zeitungen erscheint es nicht mehr. Anfang August habe ich einen Bericht &uuml;ber meine Erfahrungen w&auml;hrend der Pandemie als Notfallarzt in Stockholm geschrieben. F&uuml;r die, die es nicht wissen, Schweden hat nie einen vollen Lockdown ausgef&uuml;hrt. Stattdessen gab es einen teilweisen Lockdown, der fast ausschlie&szlig;lich auf Freiwilligkeit beruht hat. Menschen, die in B&uuml;ros arbeiten, wurde empfohlen, von zu Hause aus zu arbeiten. Es wurde empfohlen, wenn m&ouml;glich die &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel zu meiden. Menschen &uuml;ber 70 mit schweren Erkrankungen wurde geraten, ihre Kontakte zu anderen Menschen zu begrenzen.<br>\nDie einzige Beschr&auml;nkung, die die Regierung von Beginn an angeordnet hat, war, dass nicht mehr als 50 Personen auf einmal in einer Gruppe zusammen sein durften. Als dann deutlich wurde, dass Covid vor allem f&uuml;r Menschen in Pflegeheimen gef&auml;hrlich ist, wurde eine zus&auml;tzliche Beschr&auml;nkung f&uuml;r Besuche dieser Einrichtungen erlassen. Zu keinem Zeitpunkt gab es eine Pflicht zum Tragen von Gesichtsmasken in der &Ouml;ffentlichkeit. Restaurants, Caf&eacute;s, Friseure und Gesch&auml;fte sind durchgehend offen geblieben. Vorschulen und Schulen f&uuml;r Kinder bis 16 Jahre sind offen geblieben, Schulen f&uuml;r 16- bis 19-J&auml;hrige sind zum Fernunterricht &uuml;bergegangen.<br>\nMeine eigene Erfahrung ist, dass die Leute den freiwilligen Einschr&auml;nkungen am Anfang sehr gut gefolgt sind, dass sie &uuml;ber die Zeit allerdings immer laxer geworden sind. Ein pers&ouml;nliches Beispiel: Meine Mutter und meine Schwiegereltern sind in den ersten sechs Wochen zu Hause geblieben. Danach wollten sie nicht mehr ohne ihre Enkelkinder sein.<br>\nIn meinem Artikel vom August habe ich berichtet, dass nach einer anf&auml;nglichen Spitze von M&auml;rz bis April die Covid-Erkrankungen in unserer Notaufnahme kontinuierlich gesunken sind, ebenso wie die Todesf&auml;lle in Schweden von 100 pro Tag auf dem H&ouml;hepunkt auf etwa f&uuml;nf pro Tag im August.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Covid-19-Hat-Schweden-die-Herdenimmunitaet-erreicht-4909231.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf den erw&auml;hnten ersten Bericht des in Stockholm praktizierenden Arztes, Herrn Rushworth haben die NachDenkSeiten hier u.a. mit einer Anmerkung von Jens Berger hingewiesen. Auch angesichts der europaweit erfreulich undramatischen Daten k&ouml;nnten und sollten zwei Fragen gekl&auml;rt werden:<br>\na) Ist ein Impfstoff &uuml;berhaupt notwendig?<br>\nb) Wie lange sollen die einschr&auml;nkenden Ma&szlig;nahmen noch andauern &ndash; wirklich bis ein Impfstoff zur Verf&uuml;gung steht?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wenn stimmt, was dieser schwedische Arzt beschreibt, dann haben die bei uns Verantwortlichen in Politik und Wissenschaft eindeutig auf die falsche Strategie gesetzt. Und wann ziehen die Verantwortlichen die Konsequenz, geben ihre Fehler zu und ziehen sich zur&uuml;ck?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Feststellung einer epidemischer Lage von nationaler Tragweite bleibt<\/strong><br>\nDer Bundestag hat am Donnerstag, 17. September 2020, den Gesetzentwurf der FDP-Fraktion zur Weitergeltung von Rechtsverordnungen und Anordnungen aus der epidemischen Lage von nationaler Tragweite angesichts der Covid-19-Pandemie (Covid-19-Rechtsverordnungsweitergeltungsgesetz, 19\/20042) abgelehnt. Die Koalitionsfraktionen und die AfD stimmten dagegen, die Linksfraktion und die Gr&uuml;nen enthielten sich.<br>\nEbenfalls abgelehnt wurde ein Antrag der FDP mit dem Titel &bdquo;Epidemische Lage von nationaler Tragweite beenden &ndash; Bev&ouml;lkerung weiter sch&uuml;tzen, Parlamentsrechte wahren&ldquo; (19\/20046). Nur die AfD stimmte mit der FDP, w&auml;hrend die Koalitionsfraktionen den Antrag ablehnten und die Linksfraktion und die Gr&uuml;nen sich enthielten. Mit den Stimmen von CDU\/CSU, SPD und AfD fand zudem ein Antrag von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen zur Einrichtung eines unabh&auml;ngigen Pandemierates (19\/20565) keine Mehrheit. Die FDP und die Linksfraktion hatten mit den Gr&uuml;nen f&uuml;r den Antrag gestimmt. Zu beiden Antr&auml;gen hatte der Gesundheitsausschuss eine Beschlussempfehlung vorgelegt (19\/22597).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2020\/kw38-de-covid-791762\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Besonders bedauerlich ist, dass sich zum linken, progressiven Lager verstehende Parlamentsmitglieder der Linie der Bundesregierung folgen. Sie sollten sich weniger auf die kumulierten, wenig aussagekr&auml;ftigen Zahlen der Massenmedien verlassen.<br>\nBitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64554\">Covid-19 &ndash; ein europaweiter Zahlenvergleich zeigt, wie unbegr&uuml;ndet und manipulativ der derzeitige Alarmismus ist<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63898\">Covid-19 &ndash; erfreulich undramatische Daten rechtfertigen keine dramatischen Eingriffe<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Corona-Risikogebiet Wien: Erstes Krankenhaus ist voll<\/strong><br>\n&ndash; In Wien steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter.<br>\n&ndash; In den vergangenen 24 Stunden wurden 432 neue F&auml;lle registriert, wie der Krisenstab am Samstag mitteilte.<br>\n&ndash; Unterdessen st&ouml;&szlig;t das erste Krankenhaus an seine Kapazit&auml;tsgrenze. [&hellip;]<br>\nMittlerweile hat das erste Wiener Krankenhaus seine Kapazit&auml;tsgrenze f&uuml;r Covid-19-Patienten erreicht. Die Klinik Favoriten nimmt derzeit keine Intensiv- oder Normalpatienten mehr auf. Auch Corona-Infizierte m&uuml;ssen auf andere Krankenh&auml;user wie etwa die Klinik Floridsdorf oder das AKH ausgelagert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/gesundheit\/corona-risikogebiet-wien-erstes-krankenhaus-ist-voll-6D6DIQBC2NBTXD2WNRPKEMGBCA.html\">Redaktionsnetzwerk Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> H&ouml;rt sich dramatisch an, ist es aber nicht. Die Klinik &bdquo;Favoriten&ldquo; hat gerade einmal zehn Betten. Von den 150 jederzeit erweiterbaren Intensivbetten in Wien sind derzeit gerade einmal 22 belegt. Der Wiener Gesundheitsverbund sah sich daher auch gen&ouml;tigt, eine Presseerkl&auml;rung herauszugeben &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>Ausreichend COVID-Betreuungskapazit&auml;ten im Wiener Gesundheitsverbund vorhanden<\/strong><br>\nEntgegen anders lautender Medienberichte sind im Wiener Gesundheitsverbund ausreichend Betreuungskapazit&auml;ten f&uuml;r die Versorgung von COVID-Erkrankten vorhanden. Es stehen insgesamt 550 Betten &ndash; rund 400 auf Normalstationen und 150 im Intensivbereich &ndash; unmittelbar zur Verf&uuml;gung.<br>\nSollte der Bedarf bestehen, k&ouml;nnen weitere Kapazit&auml;ten frei gemacht werden. Auch an der Klinik Favoriten k&ouml;nnen laut Pandemieplan weitere Stationen die Versorgung von COVID-Erkrankten &uuml;bernehmen. Es besteht derzeit aber kein Bedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gesundheitsverbund.at\/ausreichend-covid-betreuungskapazitaeten-im-wiener-gesundheitsverbund-vorhanden\/\">Wiener Gesundheitsverbund<\/a><\/p>\n<p><em>&hellip; &uuml;berfl&uuml;ssig zu erw&auml;hnen, dass dies zwar beim RND auch im Kleingedruckten erw&auml;hnt wird, man aber dennoch die rei&szlig;erische Meldung von einer &bdquo;&Uuml;berf&uuml;llung&ldquo; sowohl in der &Uuml;berschrift als auch in den drei vorangestellten Kernaussagen ohne diese wichtige Einordnung stehen l&auml;sst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&Auml;rztekammer f&uuml;r O&Ouml; warnt vor Corona-Panik<\/strong><br>\nDie &Auml;rztekammer f&uuml;r O&Ouml; fordert einen faktenbasierten, sachlichen und konstruktiven Diskurs &uuml;ber die Corona-Ma&szlig;nahmen ein. Auf gar keinen Fall bestehe angesichts steigender Zahlen Grund zur Panik &ndash; im Gegenteil: Es g&auml;be keine zweite Welle, sondern einen &bdquo;technischen Labor-Tsunami&ldquo;. Gefordert wird unter anderem, das Covid-19-Testungen von Haus&auml;rzten angeordnet werden sollen und besonders dringlich: Es d&uuml;rfe angesichts des generellen Viren-Herbstes nicht auf andere Krankheiten vergessen werden.<br>\n&bdquo;Viren gibt es schon immer und wir leben damit. Das soll keine Bagatellisierung sein, wir wollen aber die Angst herausnehmen und aus der Schockstarre holen&ldquo;, so &Auml;rztekammer f&uuml;r O&Ouml;-Pr&auml;sident Peter Niedermoser. Er fordert Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit ein: &bdquo;Ja, Covid-19 ist eine Krankheit, an der man sterben kann, aber es geht uns um den pragmatischen Zugang. Es braucht eine breitere Diskussion und mehr Meinungen in der &Ouml;ffentlichkeit, wir wissen jetzt wesentlich mehr als noch vor Beginn der Corona-Pandemie. Wir haben den Eindruck, dass in anderen L&auml;ndern wesentlich offener diskutiert wird mit Medizinern.&ldquo; Vor allem angesichts der bevorstehenden Grippe-Saison sei Panik der v&ouml;llig falsche Weg.<br>\n&bdquo;Wir wissen, dass Covid-19 schwerer verl&auml;uft als die Grippe. F&uuml;r saisonale Influenza sch&auml;tzt man eine Sterberate von 1 bis 2 Verstorbenen auf 1.000 Infizierte, das sind 0,1 bis 0,2 Prozent&ldquo;, so Franz Allerberger, Facharzt f&uuml;r Klinische Mikrobiologie und Hygiene sowie Leiter des Gesch&auml;ftsfeldes &Ouml;ffentliche Gesundheit der AGES.<br>\nAktuelle Studien zu Covid-19 zeigen eine Sterberate um die 0,25 Prozent bis 0,36 Prozent. &bdquo;Somit ist die Sterblichkeit von Covid-19 zwar h&ouml;her (circa doppelt so hoch) als die der saisonalen Influenza-Infektionen, aber weit entfernt von der Gef&auml;hrlichkeit, wie wir sie f&uuml;r die spanische Grippe, SARS oder MERS kennen&ldquo;, erl&auml;utert Allerberger. &bdquo;Covid wird bleiben und sich zu den bekannten Krankheiten dazugesellen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tips.at\/nachrichten\/linz\/land-leute\/516667-wir-haben-keine-zweite-welle-wir-haben-einen-labor-tsunami-aerztekammer-fuer-ooe-warnt-vor-corona-panik\">Tips<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein faktenbasierter, sachlicher und konstruktiver Diskurs &uuml;ber die Corona-Ma&szlig;nahmen w&auml;re auch in Deutschland dringend notwendig.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Folgen der Corona-Politik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ungleichheit in der Corona-Gesellschaft: Vertiefung der Kluft zwischen Arm und Reich<\/strong><br>\nGro&szlig;unternehmen krisenresistenter Branchen wie Lebensmittel- und Versandhandel, Digitalwirtschaft und Pharmaindustrie realisierten Extraprofite. Die lange Liste jener Konzerne, die von der pandemischen Ausnahmesituation profitiert haben, reicht von A wie Amazon bis Z wie Zalando. Auch jene, denen ein Lieferservice, eine Drogerie oder ein Baumarkt geh&ouml;rte, waren in einer g&uuml;nstigeren Position als BesitzerInnen eines Reiseb&uuml;ros.<br>\nDie durch das Coronavirus bewirkte Zerst&ouml;rung von Lieferketten und Vertriebsstrukturen, der Verlust von Absatzm&auml;rkten sowie die als Reaktion auf die Pandemie beh&ouml;rdlich verordnete Schlie&szlig;ung von Gesch&auml;ften, Gastst&auml;tten, Hotels, Clubs, Kinos, Theatern und anderen Einrichtungen hatten erhebliche wirtschaftliche Einbu&szlig;en f&uuml;r die dort T&auml;tigen, aber auch Konkurse und K&uuml;ndigungen zur Folge. Unter dem Druck der Rezession kauften mehr Familien bei Lebensmittel-Discountern ein, wodurch die Besitzer von Ladenketten wie Aldi oder Hofer noch reicher geworden sind. Schon vor der Pandemie wurde das Privatverm&ouml;gen von Dieter Schwartz, dem Eigent&uuml;mer von Lidl und Kaufland, mit 41,5 Milliarden Euro veranschlagt.<br>\nW&auml;hrend des Lockdowns und der Rezession rutschten mehr Girokonten von GeringverdienerInnen ins Minus, weshalb gerade die &auml;rmsten KontoinhaberInnen hohe Dispo- und &Uuml;berziehungszinsen zahlen mussten, wodurch die Besitzer von Banken ihr Verm&ouml;gen gemehrt haben. Vergleichbares gilt f&uuml;r die Kassen- bzw. Liquidit&auml;tskredite &uuml;berschuldeter Gemeinden, die geringere Steuereinnahmen, aber h&ouml;here Sozialausgaben als vor der Covid-19-Pandemie hatten. Daher hat die &ouml;ffentliche Armut zugenommen, w&auml;hrend der private Reichtum weniger Hochverm&ouml;gender gestiegen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/ungleichheit-in-corona-gesellschaft\/\">Christoph Butterwegge in A&amp;W blog<\/a><\/li>\n<li><strong>Reall&ouml;hne sinken so stark wie nie zuvor<\/strong><br>\nIm Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Reall&ouml;hne im zweiten Quartal 2020 um 4,7 Prozent geschrumpft, meldet das Statistische Bundesamt. Noch st&auml;rkere Einkommensverluste hat die Kurzarbeit abgefedert.<br>\nDie Reall&ouml;hne in Deutschland sind in der Corona-Krise so stark gesunken wie noch nie seit Beginn der Erhebung. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, lagen die Reall&ouml;hne im Dreimonatszeitraum von April bis Juni um 4,7 Prozent niedriger als im Vorjahresquartal. Dabei habe Kurzarbeit die Einkommensverluste noch teilweise abgefedert.<br>\nNominal, also nicht preisbereinigt, sanken die Bruttomonatsverdienste einschlie&szlig;lich Sonderzahlungen um rund 4,0 Prozent. Die Verbraucherpreise legten im selben Zeitraum um knapp 0,8 Prozent zu.<br>\nDer sich daraus ergebende reale Verdienstr&uuml;ckgang von rund 4,7 Prozent ist nach Angaben des Bundesamtes die &bdquo;historisch st&auml;rkste Abnahme der Nominal- und auch der Reall&ouml;hne im Vorjahresvergleich seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2007 und somit st&auml;rker als in der Finanzmarktkrise 2008\/2009&ldquo;. Im ersten Quartal waren die Reall&ouml;hne um 0,4 Prozent gestiegen. Dies war bereits die schw&auml;chste Steigerungsrate seit dem letzten Quartal 2013.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/corona-folgen-realloehne-im-zweiten-quartal-stark-gesunken-16965412.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Folgen der Corona-Ma&szlig;nahmen sind vor allem f&uuml;r die untere Mittelschicht enorm. Noch ist das Ende der Fahnenstange hier nicht erreicht, zumal abzuwarten ist, wie viele Kurzarbeiter nach Ablauf der Regelung ihren alten Job wieder zur&uuml;ckbekommen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>L&ouml;hne in den unteren Einkommensgruppen schrumpfen stark<\/strong><br>\nDie Cornakrise trifft Niedrigverdiener &uuml;berdurchschnittlich stark. Laut Statistischem Bundesamt sind ihre L&ouml;hne um bis zu 7,4 Prozent gesunken. Allerdings ist das Kurzarbeitergeld dabei noch nicht eingerechnet.<br>\nDie Coronakrise hat vor allem in den unteren Einkommensgruppen auf die Brutto-Entgelte gedr&uuml;ckt. Die Nominall&ouml;hne lagen im zweiten Quartal des Jahres 4,0 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Da gleichzeitig die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent gestiegen sind, betrug der reale Lohnr&uuml;ckgang sogar 4,7 Prozent. Ein solches Minus hat es seit Beginn der Statistik im Jahr 2007 noch nie gegeben.<br>\nIn den Berechnungen ist allerdings das Kurzarbeitergeld nicht erfasst, das f&uuml;r viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Einkommensverluste mindestens teilweise ausgeglichen hat.<br>\nIn den unteren Lohngruppen f&uuml;r ungelernte Arbeitnehmer gingen die bezahlten Arbeitsstunden in der Jahresfrist &uuml;berdurchschnittlich um 9,8 Prozent zur&uuml;ck, die vom Arbeitgeber bezahlten L&ouml;hne sanken um 7,4 Prozent. F&uuml;r Menschen in leitender Stellung verringerte sich die Arbeitszeit im Schnitt nur um 3,0 Prozent und die Entgelte sanken nur um durchschnittlich 2,0 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/loehne-in-den-unteren-einkommensgruppen-schrumpfen-stark-a-6685742b-aaae-4c6c-b487-7d032b6ab94e#\">SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was auch alle anderen Statistiken sagen: dass die rabiate Ungleichheit durch Corona noch einmal vergr&ouml;&szlig;ert wurde. Und 7,4 Prozent weniger m&ouml;gen f&uuml;r einen Gutverdiener eine Reduzierung der Altersvorsorge bedeuten, f&uuml;r einen Schlechtverdiener aber den Unterschied zwischen &ldquo;fast genug&rdquo; und Hunger.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sozialgarantie garantiert unsozial<\/strong><br>\nDie Minister Jens Spahn und Olaf Scholz haben sich auf ein Ma&szlig;nahmenpaket verst&auml;ndigt, mit dem die Bundesregierung das f&uuml;r 2021 prognostizierte 16,6 Milliarden-Euro-Defizit in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgleichen und eine drohende Verdopplung des Zusatzbeitrags auf 2,2 Prozent verhindern will. Der Vorschlag verfehlt sein Ziel und f&uuml;hrt die Idee einer Sozialgarantie ad absurdum. (&hellip;)<br>\nBestehende Finanzierungsprobleme werden damit nur teilweise und nicht langfristig angegangen. Hierzu einige Aspekte aus Sicht des DGB:\n<p>1. Die Kosten der Pandemie, aber insbesondere die Auswirkungen der Leistungsausweitungen durch die Gesetzgebungsverfahren der letzten 2 Jahre werden letztendlich auf die Beitragszahler (Arbeitnehmer und Arbeitgeber) abgew&auml;lzt. Dies stellt eine erneute Belastung sowie soziale Ungerechtigkeit dar und ist schlicht unseri&ouml;s.<br>\n2. In die Finanzautonomie der sozialen Selbstverwaltung der Krankenkassen wird erneut eingegriffen. Das betrifft vor allem die Gestaltung des Haushalts neben den gesetzlich vorgeschriebenen Leistungsausgaben.<br>\n3. Noch vorhandene Beitragsr&uuml;cklagen vermitteln ein Zerrbild. Nicht ber&uuml;cksichtigt bleiben Folgekosten der Pandemie in den Jahren nach 2021 sowie Kostensteigerungen durch die weitere laufende Gesetzgebung (z. B. Krankenhauszukunftsgesetz, Kosten&uuml;bernahme bei Corona-Impfstoffen) sowie fehlende Spielr&auml;ume f&uuml;r Vertragsverhandlungen der Krankenkassen mit den Leistungserbringern.<\/p>\n<p>Der DGB lehnt ein solches Ma&szlig;nahmepaket ab. Die Bew&auml;ltigung der Corona-Pandemie ist und bleibt Aufgabe des Staates. Zu dieser Verantwortung muss die Bundesregierung stehen. Das geht nur durch eine deutliche Erh&ouml;hung des Bundeszuschusses mit mehr als den vereinbarten f&uuml;nf Milliarden Euro, damit die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen auch &uuml;ber 2020\/2021 hinaus stabil bleibt und die Beitragszahler hier nicht auf den Kosten f&uuml;r die Corona-Pandemie sitzen gelassen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++c1eb12ce-f99a-11ea-a331-001a4a16011f\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Von Gastarbeiter-Kindern zu Milliard&auml;ren: Biontech-Chef Ugur Sahin und seine Frau &Ouml;zlem T&uuml;reci geh&ouml;ren zu den 100 reichsten Deutschen<\/strong><br>\nAm Wochenende ver&ouml;ffentlichte die Welt am Sonntag eine Liste mit den reichsten Menschen in Deutschland. Auf Platz 93: Medizinprofessor Ugur Sahin und seine Frau &Ouml;zlem T&uuml;reci. Ihr Verm&ouml;gen ist innerhalb eines Jahres von 650 Millionen auf 2,4 Milliarden Euro gestiegen &mdash; es hat sich in so kurzer Zeit also fast vervierfacht. Aber wer sind Sahin und T&uuml;reci, und womit verdienen sie ihr Geld? (&hellip;)<br>\n2008 bauen sie mit Biontech ein weiteres Unternehmen auf, das an medizinischen Wirkstoffen forscht &mdash; und derzeit einer der Hoffnungstr&auml;ger f&uuml;r die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes ist.<br>\nGemeinsam mit seinem US-Partner Pfizer will das Unternehmen im Falle eines Erfolgs der aktuell laufenden klinischen Studie im Oktober den Antrag auf Marktzulassung stellen. Beide Unternehmen starteten Ende Juli einen weltweiten Test zu dem m&ouml;glichen Impfstoff mit 29.000 Probanden.<br>\nLaut der &bdquo;Wirtschaftswoche&ldquo; geht Biontech davon aus, noch dieses Jahr einen Impfstoff ausliefern zu k&ouml;nnen. Bis Ende des Jahres will das Mainzer Biotech-Unternehmen dann bis zu 100 Millionen Dosen verf&uuml;gbar haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/karriere\/gastarbeitersohn-biontech-chef-ugur-sahin-ist-milliardaer-und-unter-100-reichsten-deutschen\/\">Business Insider<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Quod erat demonstrandum &ndash; von einem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42606\">Pharmalobbyisten<\/a> im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit profitiert insbesondere die Pharmabranche. Bitte lesen\/sehen Sie dazu auch bzw. erneut Narrative #12: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63685#h10\">Goldgr&auml;berstimmung &ndash; Globale Konzerne freuen sich &uuml;ber mehr Daten<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63919\">Der T&uuml;r&ouml;ffner: Wie Jens Spahn den gl&auml;sernen Patienten herbeiregiert<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Covid-19 und Fl&uuml;chtlinge: Die Abw&auml;rtsspirale<\/strong><br>\nNorwegische Fl&uuml;chtlingshilfe berichtet von verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise<br>\n(&hellip;) 180 Millionen Menschen k&ouml;nnten in Armut landen<br>\nIndessen zeigt sich im gr&ouml;&szlig;eren Bild, dass sich die viel beschriebene Kluft zwischen den Reichen und den &Auml;rmeren durch die Corona-Krise betr&auml;chtlich weiter ge&ouml;ffnet hat. Den Berichten &uuml;ber die Verm&ouml;gensvermehrung unter den Schwerreichen (&ldquo;In den letzten sechs Monaten stieg das Nettoverm&ouml;gen der reichsten 643 Amerikaner um 845 Milliarden Dollar&rdquo;) stehen finstere Aussichten f&uuml;r die Armen gegen&uuml;ber.<br>\nDer UN-Sondergesandte f&uuml;r extreme Armut warnte k&uuml;rzlich, dass 180 Millionen weitere Menschen aufgrund der Corona-Ma&szlig;nahmen in der Armut landen werden. W&auml;hrend die reichen Staaten mit Milliarden und Billionen ihre Wirtschaft &ndash; und manche der Branchen &ndash; zu retten versuchen, wird sich in den meist sowieso bereits &uuml;berschuldeten armen L&auml;ndern die Armut rasant verbreiten, wurde letzte Wochen an dieser Stelle berichtet (Covid-19: Die schlimmsten Folgen kommen noch).<br>\nVertriebene und Fl&uuml;chtlinge: Kein Geld und keine Schule<br>\nDie NGO Norwegische Fl&uuml;chtlingshilfe (englisch: Norwegian Refugee Council, NCR) hat sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf Vertriebene und Fl&uuml;chtlinge n&auml;her angeschaut. Ihr Bericht sagt vieles schon im kurzen Titel: &ldquo;Abw&auml;rtsspirale&rdquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Zu den aufgez&auml;hlten Schwierigkeiten kommen noch M&auml;ngel in der medizinischen Versorgung und Verschuldung hinzu, da sich manche nur mit Krediten &uuml;ber Wasser halten k&ouml;nnen. Letzteres soll auf etwa 30 Prozent der Befragten zutreffen.<br>\nDass die Binnenfl&uuml;chtlinge wie auch diejenigen, die in andere L&auml;nder gefl&uuml;chtet sind, meist nur einen beschr&auml;nkten Zugang zu sozialen Sicherungsma&szlig;nahmen haben, geh&ouml;rt auch zur Situation. Der Bericht der Norwegischen Fl&uuml;chtlingshilfe spricht von &ldquo;kombinierten Domino-Effekten&rdquo; auf diese Gemeinschaften. Die Befragten halten sich allesamt in Krisenl&auml;ndern auf, dort hat die Corona-Krise, insbesondere die wirtschaftlichen Folgen, der Misere noch weitere Fallb&ouml;den hinzugef&uuml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Covid-19-und-Fluechtlinge-Die-Abwaertsspirale-4907058.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Die lebenden Toten<\/strong><br>\nDie Corona-Ma&szlig;nahmen, die angeblich Leben sch&uuml;tzen sollen, zeugen von Angst vor wirklicher Lebendigkeit und einem Hang zum Nekrophilen. Das Leben ist &mdash; nach der Sicherheit &mdash; mittlerweile zu einer Art Super-Grundrecht geworden. Jeder Politiker, mag er sich auch in der Vergangenheit als Kriegstreiber und Fl&uuml;chtlinge-ertrinken-Lasser hervorgetan haben, will in Corona-Zeiten vor allem menschliches Leben sch&uuml;tzen. Nach der Qualit&auml;t des Lebens, das uns die Regierung derzeit noch l&auml;sst, wird dabei wenig gefragt. Dieselben Ma&szlig;nahmen, die es sch&uuml;tzen wollen, dimmen es so weit herunter, dass es unlebendig wird, f&uuml;r manche schon nicht mehr lebenswert. Kontrolle, Gleichf&ouml;rmigkeit, Bewegungseinschr&auml;nkungen, Ber&uuml;hrungsverbote &mdash; all das sind Merkmale einer Lebensfeindlichkeit, die sich derzeit Bahn bricht. Der Psychotherapeut und Philosoph Erich Fromm hat in seinem Werk die Liebe zum Tod und zum Toten, die Nekrophilie, als verbreitete Charakterorientierung ausf&uuml;hrlich untersucht. Es wird Zeit, sich an seine Forschungen zu erinnern, denn wir leben in nekrophilen Zeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/die-lebenden-toten\">Hinter den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Regierung erh&ouml;ht mitten in der Krise den R&uuml;stungsetat, anstatt dieses Geld in Bildung, Arbeit und Soziales zu investieren<\/strong><br>\nDie #Bundesregierung hat gestern den von Finanzminister Olaf Scholz vorgelegten Entwurf f&uuml;r den #Bundeshaushalt 2021 beschlossen. Dieser beinhaltet eine Erh&ouml;hung des Wehretats um weitere 2,6 Prozent auf insgesamt 46,8 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2018 ist das eine Steigerung um gut 21 Prozent f&uuml;r Waffen und Kriegsger&auml;t. Wieso die Bundesregierung Deutschlands Verschuldung zugunsten einer weiteren Aufr&uuml;stung in die H&ouml;he treibt, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Gleichzeitig soll der Etat f&uuml;r Arbeit und Soziales um 3,9 Prozent gek&uuml;rzt werden &ndash; mitten in der #Coronakrise, als die Arbeitslosigkeit steigt und unz&auml;hlige Menschen in Armut getrieben werden. Ebenfalls vielsagend: der Bildungsetat f&uuml;r 2021 beinhaltet lediglich 20,2 Milliarden Euro &ndash; im Vergleich zu den 46,8 Milliarden Euro f&uuml;r R&uuml;stung ist das ein l&auml;cherlich kleiner Betrag. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ZaklinNasticMdB\/posts\/3199398466795225\">Zaklin Nastic, MdB, Die Linke via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Bevor Verwirrung aufkommt &ndash; die Prozentzahlen beziehen sich auf den realen Haushalt 2020 und nicht auf den im November 2019 verabschiedeten Haushaltpan f&uuml;r das damals kommende Jahr; also &bdquo;vor Corona&ldquo;. Die Coronama&szlig;nahmen haben hier einige Ressorts f&ouml;rmlich explodieren lassen. So waren f&uuml;r das Ressort Arbeit und Soziales 150.222 Mio. Euro vorgesehen und f&uuml;r das Gesundheitsressort 15.330 Mio. Euro. Ob die Zahlen des aktuellen Plans &ndash; die in beiden Ressorts deutlich &uuml;ber dem Haushaltsplan 2020 liegen &ndash; in diesen Ressorts zu halten sind, ist angesichts der aktuellen Krise ungewiss. Richtig und wichtig ist jedoch die Kritik der Abgeordneten Nastic am zu hohen Verteidigungs- und zu geringen Bildungsetat. Da werden (nicht nur) mitten in der Krise ganz eindeutig die falschen Schwerpunkte gesetzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Linke Anforderungen an Notlagenpolitik<\/strong><br>\n(&hellip;) In linken Kreisen, aber auch gesamtgesellschaftlich hat sich eine Grundhaltung breitgemacht, bei der kritische Nachfragen zur Faktenbasiertheit der Ma&szlig;nahmen oder Forderungen nach der Wahrung von Grund- und Freiheitsrechten, insbesondere des Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitsgrundsatzes, schnell denunzierbar wurden und tats&auml;chlich auch denunziert wurden. Das stellt eine immense Gefahr f&uuml;r linke und b&uuml;rgerrechtlich orientierte Politik dar. Seit dem Ende der Sommerferien, der R&uuml;ckkehr vieler Urlauber*innen und der Intensivierung der Tests steigen die Infektionszahlen wieder an. Damit geht erneut ein mediales Wettr&uuml;sten um die absurdesten Einschr&auml;nkungsma&szlig;nahmen einher, dem die Politik teilweise folgt. Zu denken ist hier an die Forderung nach Alkoholverboten oder Sperrstunden. Bei den neuesten Ma&szlig;nahmen wiederholt sich im Kern der Prozess der ersten Ma&szlig;nahmenwelle zur Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus.<br>\nDie gesellschaftliche Linke ist, ebenso wie die Partei DIE LINKE, seit Beginn dieser Auseinandersetzungen insgesamt paralysiert. In ihren Reihen gibt es Leugner*innen des Corona-Virus oder der von ihm ausgehenden Gefahren ebenso wie &laquo;Vernunftpaniker*innen&raquo; und Menschen, die auch in der Krise Gebrauch von einer F&auml;higkeit machten, die Linke eigentlich auszeichnet: Fragen zu stellen. Fragen zu stellen ist etwas anderes, als die Existenz eines Virus infrage zu stellen. Fragen zu stellen bedeutet zu hinterfragen. Schon Karl Marx wusste: &laquo;De omnibus dubitandum.&raquo; (An allem ist zu zweifeln.)<br>\nIn einer Zeit, in der die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Verbreitung, Gefahr und Wirksamkeit von Schutzma&szlig;nahmen gegen das Virus fast t&auml;glich aktualisiert werden und demzufolge auch politische Ma&szlig;nahmen angepasst werden m&uuml;ssen, ist es sinnvoll, Fragen zu stellen. Nicht zuletzt, weil es eine zentrale Aufgabe der Linken in der Corona-Krise ist, die gro&szlig;en Linien zusammenzudenken: Gesundheitsschutz, soziale Absicherung inklusive staatlicher Vorsorge und Schutz von Grund- und Freiheitsrechten&hellip;<br>\nKatastrophen, seien es Naturkatastrophen oder Seuchen, d&uuml;rfen, wenn es um Perspektiven von links geht, nicht nur fachborniert eindimensional betrachtet werden. Linke Politik nimmt alle gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse und Beziehungen in den Blick. Und sie handelt in diesen Verh&auml;ltnissen. Das gilt in Katastrophenzeiten umso mehr. Ein solcher Ansatz muss jetzt von linker Seite entwickelt werden. Denn die Corona-Pandemie wird nicht die letzte Notlage sein, die Politik zu bew&auml;ltigen hat&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/publikation\/id\/42953\/linke-anforderungen-an-notlagenpolitik?cHash=9b9f1e904d90781c3dc48d1e4c80469a\">Rosa Luxemburg<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ende der Beziehung<\/strong><br>\nDer Fall Nawalny beendet Deutschlands Partnerschaft mit Russland &ndash; die geopolitischen Konsequenzen sehen d&uuml;ster aus. Eine Sicht aus Moskau.<br>\nDie Vergiftung des Oppositionellen Alexej Nawalny ist eine Z&auml;sur in den russisch-deutschen Beziehungen. Die genauen Umst&auml;nde des Vorfalls sind noch weitgehend ungekl&auml;rt, aber eines ist schon jetzt gewiss: Der Giftanschlag hat ein grunds&auml;tzliches Umdenken in der deutschen Au&szlig;enpolitik bewirkt. K&uuml;nftig wird Deutschland gegen&uuml;ber Russland keine Sonderpolitik mehr verfolgen und nicht l&auml;nger versuchen, die Beweggr&uuml;nde der anderen Seite zu verstehen oder sich um gegenseitiges Verst&auml;ndnis oder auch nur um ein Mindestma&szlig; an Zusammenarbeit zu bem&uuml;hen. Auch wird Berlin gegen&uuml;ber dem Westen nicht mehr als Erkl&auml;rer der politischen Positionen Russlands auftreten oder Moskau die Standpunkte seiner Verb&uuml;ndeten vermitteln.<br>\nDie Sonderrolle, die Deutschland und seine Kanzlerin in den vergangenen Jahren gespielt haben, ist somit Geschichte. Deutschland wird gegen&uuml;ber Russland von nun an die gleiche Haltung wie alle anderen L&auml;nder Westeuropas einnehmen. Auf rhetorischer Ebene hei&szlig;t dies, dass Berlin der Au&szlig;en- und Innenpolitik des Kreml entschlossen widersprechen, das konkrete Handeln Moskaus harsch kritisieren und sich dezidiert mit den L&auml;ndern Osteuropas solidarisieren wird. Auf wirtschaftlichem Gebiet erwarten viele, dass das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 nun ad acta gelegt wird. Und was die Diplomatie betrifft, werden die offiziellen Kontakte wohl k&uuml;nftig stark zur&uuml;ckgefahren und der Dialog auf h&ouml;chster Ebene ganz ausgesetzt. (&hellip;)<br>\nAuch Russland schl&auml;gt ein neues Kapitel auf. Vor drei&szlig;ig Jahren galt die deutsche Wiedervereinigung nicht nur als historischer Akt der Vers&ouml;hnung, sondern auch als Garant f&uuml;r k&uuml;nftige freundschaftliche Beziehungen und enge Kooperation zwischen den beiden V&ouml;lkern und Staaten. Auch damit ist es nun vorbei.<br>\nIndessen klingen in diesen Tagen T&ouml;ne an, von denen alle dachten, sie w&uuml;rde ein f&uuml;r alle Mal der Vergangenheit angeh&ouml;ren. Die russische Seite zeigte sich emp&ouml;rt und verglich die von Deutschland erhobenen Anschuldigungen mit dem Brandanschlag der Nazis auf den Reichstag von 1933, der damals Moskau und der Komintern angelastet wurde. Der Kreml wird wohl nicht zu drastischen Sofortma&szlig;nahmen greifen, aber Deutschland k&uuml;nftig als von den USA gesteuerten Staat betrachten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/ende-der-beziehung-4649\/?utm_campaign=de_40_20200918&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter\">IPG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein sehr guter Artikel. Er best&auml;tigt die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Willy Wimmer zum Fall Nawalny: &ldquo;Br&uuml;ssel dreht nicht das gro&szlig;e Rad, Br&uuml;ssel dreht durch&rdquo;<\/strong><br>\nDie Resolution wurde angenommen, aber erwarten Sie angesichts ihres unverbindlichen Charakters weitere ernsthafte Schritte gegen Russland?<br>\nWarum &ldquo;ernsthafte Schritte&rdquo; gegen Russland? Bislang liegen keine Beweise auf dem Tisch, die auf staatlicher Ebene ein deutsches oder westeurop&auml;isches Vorgehen gegen Russland rechtfertigen w&uuml;rden. Selbst die BBC macht darauf aufmerksam, wie seltsam dieser &ldquo;Fall&rdquo; ist. Die Bundeskanzlerin muss sich fragen, ob sie an einer diplomatischen &ldquo;R&auml;uberpistole&rdquo; beteiligt ist. Aufkl&auml;rung sieht anders aus, und diplomatisches Verhalten sch&uuml;tzt vor Politisierung. (&hellip;)<br>\nDas EU-Parlament hat den Koordinierungsrat von Belarus als vor&uuml;bergehenden Regierungsvertreter, das Ergebnis der j&uuml;ngsten Wahlen jedoch nicht anerkannt. Wie beurteilen Sie diesen Druck auf ein souver&auml;nes Land?<br>\nNach dem Pompeo-Besuch vor einigen Wochen in Wien hat &Ouml;sterreichs Au&szlig;enminister [Alexander; Anm. d. Red.] Schallenberg in Siegerlaune verk&uuml;ndet, dass man in den letzten Jahren nichts anderes getan habe, als Minsk aus der N&auml;he zu Moskau rauszubrechen. Das macht die Dimension deutlich. Das Europ&auml;ische Parlament muss sich heute bereits fragen lassen, ob es nach der Anstiftung durch bestimmte Kr&auml;fte jetzt darum geht, diejenigen im Stich zu lassen, die man vorher mit Milliarden Dollar in Stimmung gebracht hatte. Die &ldquo;roten Linien&rdquo; sind klar, und so sehen die Stellungnahmen aus Br&uuml;ssel auch aus.<br>\nDas EU-Parlament schl&auml;gt vor, &ldquo;eine EU-Strategie zur Unterst&uuml;tzung russischer Dissidenten, Nichtregierungsorganisationen und Organisationen der Zivilgesellschaft sowie unabh&auml;ngiger Medien&rdquo; zu verabschieden. Ist das Europ&auml;ische Parlament daran interessiert, Nichtregierungsorganisationen und die Zivilgesellschaft zu unterst&uuml;tzen, die den EU-Mitgliedstaaten kritisch gegen&uuml;berstehen (z. B. die Gelbwesten)?<br>\nBr&uuml;ssel dreht nicht das &ldquo;gro&szlig;e Rad&rdquo;, Br&uuml;ssel dreht durch. So sieht Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten und eine v&ouml;llige Missachtung der Beziehungen zu anderen Staaten aus. Das ist die Fortsetzung der &ldquo;Asselborn-Doktrin&rdquo;, die gegen Ungarn und andere unliebsame Staaten selbst in der Europ&auml;ischen Union angewendet wird. Das Europ&auml;ische Parlament ist offenbar der verl&auml;ngerte Arm der neuen Machtelite der volksfernen &ldquo;Nichtregierungsorganisationen&rdquo;. Doppelmoral ist westeurop&auml;ische &ldquo;Staatsr&auml;son&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/106848-staatssekretar-ad-willy-wimmer-bruessel-dreht-nicht-das-grosse-rad-bruessel-dreht-durch\/\">RT Deutsch<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum der Hartz-IV-Satz eigentlich bei 644 Euro liegen m&uuml;sste<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will die Regels&auml;tze in der Grundsicherung erh&ouml;hen, aber nur um bescheidene Summen. Der Parit&auml;tische Gesamtverband h&auml;lt das Berechnungssystem f&uuml;r Trickserei &ndash; und fordert 212 Euro mehr. (&hellip;)<br>\nDer Wohlfahrtsverband h&auml;lt dieses Prinzip f&uuml;r eine Verzerrung und legt seinen Berechnungen deshalb Durchschnittseinkommen knapp oberhalb der Armutsschwelle zugrunde. Zudem bezieht der Verband &ndash; anders als in der offiziellen Berechnung &ndash; auch einzelne Konsumausgaben wie etwa Tabak oder Reinigungsausgaben mit ein.<br>\nAuf dieser Grundlage m&uuml;ssten auch die weiteren Regels&auml;tze deutlich angehoben werden:<br>\nf&uuml;r Ehegatten und Partner um 190 Euro von 389 Euro auf 580 Euro,<br>\nf&uuml;r junge Erwachsene bis 25 Jahre um 170 Euro von 345 Euro auf 515 Euro,<br>\nf&uuml;r 14- bis 17-j&auml;hrige Kinder um 126 Euro von 328 Euro auf 454 Euro,<br>\nf&uuml;r 6- bis 13-j&auml;hrige Kinder um 71 Euro von 308 Euro auf 379 Euro,<br>\nf&uuml;r bis zu 5-j&auml;hrige Kinder um 68 Euro von 250 Euro auf 318 Euro.<br>\nDie j&auml;hrlichen Mehrausgaben des Staates daf&uuml;r w&uuml;rden laut Parit&auml;tischem Gesamtverband 14,5 Milliarden Euro betragen. Allerdings h&auml;tte sich aus Sicht des Verbands mit einer solchen Erh&ouml;hung auch das Problem relativer Armut faktisch erledigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/hartz-iv-der-paritaetische-wohlfahrtsverband-fordert-eine-erhoehung-auf-644-euro-a-00000000-0002-0001-0000-000173100130\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/Studie_Was_der_Mensch_braucht_2015.pdf\">Was der Mensch braucht<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47007#h07\">Hartz IV: Wie die Bundesregierung die Regels&auml;tze niedrig rechnet<\/a>.<br>\nDen kompletten &bdquo;Monitor&ldquo;-Bericht k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/hartz-vier-114.html\">hier<\/a> nachlesen bzw. ansehen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Kinder, Jugendliche und Hartz IV: Kreis-, Gro&szlig;stadt- und L&auml;ndervergleich 2019 &ndash; neu berechnet<\/strong><br>\nDie 401 Kreise von Gelsenkirchen bis Pfaffenhofen a.d.Ilm, die 15 Gro&szlig;st&auml;dte von Essen bis M&uuml;nchen und die 16 L&auml;nder von Bremen bis Bayern: Ein Kreis-, Gro&szlig;stadt- und L&auml;ndervergleich der vom Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) neu berechneten SGB II-Quoten (Hartz IV) &ndash; in sechs Altersgruppen (0 bis unter 3, 3 bis unter 6, 6 bis unter 15, 15 bis unter 18, 0 bis unter 15 und 0 bis unter 18 Jahre) &ndash; auf Grundlage der Bev&ouml;lkerungsfortschreibung bis Ende 2019 und Daten der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit.<br>\nIn der Altersgruppe unter 18 Jahre reichten die SGB II-Quoten (hier immer: Anteil der unverheirateten Kinder und Jugendlichen, die in Familien &ndash; amtlich: Bedarfsgemeinschaften &ndash; lebten, die auf SGB II-Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (Hartz IV) angewiesen waren, an der altersgleichen Bev&ouml;lkerung) Ende 2019 im Kreisvergleich von 41,0 Prozent in Gelsenkirchen und 35,0 Prozent in Bremerhaven bis 1,8 Prozent in Pfaffenhofen a.d.Ilm, im Gro&szlig;stadtvergleich von 32,7 Prozent in Essen bis 10,0 Prozent in M&uuml;nchen und im L&auml;ndervergleich von 31,4 Prozent im Land Bremen bis 6,3 Prozent in Bayern &ndash; bei einer SGB II-Quote in der Altersgruppe unter 18 Jahre von 13,7 Prozent im Bundesdurchschnitt. (Westdeutschland 13,0 Prozent; Ostdeutschland 16,8 Prozent; 15 Gro&szlig;st&auml;dte einschlie&szlig;lich Region Hannover 21,4 Prozent, &bdquo;Bundesrepublik ohne Gro&szlig;st&auml;dte&ldquo; 12,0 Prozent).<br>\nDie SGB II-Quoten und Berechnungsgrundlagen f&uuml;r alle Kreise, Gro&szlig;st&auml;dte und L&auml;nder (Bev&ouml;lkerungsstand, Kinder und Jugendliche in SGB II-Bedarfsgemeinschaften) finden Sie in den BIAJ-Materialien. (u.a. den L&auml;nder- und Gro&szlig;stadtvergleich Ende 2019 auf Seite 3 und Ende 2018 auf Seite 15; die 15 Kreise mit den h&ouml;chsten bzw. niedrigsten SGB II-Quoten u18 auf Seite 27 und 28) Die gesamten BIAJ-Materialien vom 07. September 2020 finden Sie hier: Download_BIAJ20200907 (PDF: zwei Text- und 26 Tabellenseiten)<br>\nAuszug aus BIAJ-Tabelle 1 (Seite 3 im PDF-Download) und Tabelle 3 und 4 (Seite 27 und 28 im PDF-Download) siehe unten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/1435-kinder-jugendliche-und-hartz-iv-kreis-grossstadt-und-laendervergleich-2019-neu-berechnet.html\">BIAJ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Irrtum von den ewig arbeitslosen Fl&uuml;chtlingen<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlinge arbeiteten in Deutschland zun&auml;chst oft als Praktikanten. Doch eine Untersuchung zeigt, dass es vielen Firmen gelungen ist, sie f&uuml;r eine regul&auml;re Besch&auml;ftigung zu qualifizieren. Die Krise sorgt zwar f&uuml;r R&uuml;ckschl&auml;ge, doch es gibt einen guten Grund f&uuml;r Optimismus. [&hellip;]<br>\nFast 16 Prozent der deutschen Unternehmen besch&auml;ftigten Fl&uuml;chtlinge zuletzt in einem regul&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnis. 2016 taten dies nur gut zehn Prozent. Auch Ausbildungen sind h&auml;ufiger geworden: Zuletzt bildete jedes zehnte Unternehmen Fl&uuml;chtlinge aus (2016: sieben Prozent). Der Anteil der Unternehmen, die sie als Praktikanten anstellte, sank hingegen. Insgesamt gab fast jedes vierte Unternehmen an, dass es mindestens einen Fl&uuml;chtling besch&auml;ftigt oder dies in den vergangenen drei Jahre getan hat. [&hellip;]<br>\nDabei leisten die Fl&uuml;chtlinge auch einen Beitrag dazu, Arbeitskr&auml;fte-Engp&auml;sse abzumildern. So sagten mehr als 40 Prozent der Unternehmen, die Fl&uuml;chtlinge besch&auml;ftigen, dass ihnen dies dabei helfe, ihre Stellen und Ausbildungspl&auml;tze zu besetzen. &bdquo;Am Ausbildungsmarkt gibt es immer weniger Bewerber. Deshalb reicht es f&uuml;r viele Betriebe l&auml;ngst nicht mehr, sich nur nach deutschen Bewerbern umzuschauen&ldquo;, erkl&auml;rt Pierenkemper. [&hellip;]<br>\nObwohl das im Umkehrschluss hei&szlig;t, dass mehr als die H&auml;lfte dieser Gruppe &ndash; besonders h&auml;ufig Frauen &ndash; keine Arbeit haben, werten die Forscher das als Erfolg. Schlie&szlig;lich seien die Betroffenen erst wenige Jahre im Land und die Umst&auml;nde schwierig. [&hellip;]<br>\nDas liegt auch daran, dass viele Betroffene in Branchen t&auml;tig sind, die durch die Krise besonders gro&szlig;e Einbu&szlig;en hatten: etwa im Hotel- und Gastst&auml;ttengewerbe, in der Reinigungsbranche und in der Leiharbeit. Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die geringere R&uuml;cklagen haben als gro&szlig;e und dadurch schneller in Engp&auml;sse gerieten, entlie&szlig;en Fl&uuml;chtlinge und stellen aktuell weniger ein, sagt Pierenkemper. Viele wurden befristet angestellt, sodass man sich leichter von ihnen trennen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article216162962\/Integration-Der-Irrtum-von-den-ewig-arbeitslosen-Fluechtlingen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> &ldquo;Viele [Fl&uuml;chtlinge] wurden befristet angestellt, sodass man sich leichter von ihnen trennen kann.&rdquo; &ndash; so begehrt und unersetzlich sind Arbeitskr&auml;fte, so sieht also die &ldquo;Fachkr&auml;ftesicherung&rdquo; durch die Unternehmen aus, sehr interessant. Und in einem anderen Satz erf&auml;hrt man, &ldquo;dass viele Betroffene in Branchen t&auml;tig sind [wie] im Hotel- und Gastst&auml;ttengewerbe, in der Reinigungsbranche und in der Leiharbeit&rdquo;. Mit anderen Worten, die so sehr betonten 16 Prozent von Fl&uuml;chtlingen &ldquo;in einem regul&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnis&rdquo; haben zum allergr&ouml;&szlig;ten Teil besonders anstrengende und besonders schlecht bezahlte &ndash; und besonders ungesicherte &ndash; Jobs, die vermutlich (zumindest zu den gebotenen miserablen Bedingungen) kaum ein Einheimischer machen will. Da kommen die Fl&uuml;chtlinge, die ja keine Anspr&uuml;che stellen d&uuml;rfen, gerade recht f&uuml;r die Drecksjobs. Und so sieht dann das Integrationswunder in Deutschland aus und das IW gibt nat&uuml;rlich seinen pseudo-wissenschaftlichen Senf dazu.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Nachhaltigkeitstheater<\/strong><br>\nDas meiste Plastik wird nie recycelt werden. Die Hersteller interessiert das herzlich wenig, die Schuld bekommen schlie&szlig;lich KundInnen zugeschoben<br>\nPlastik-Recycling ist ein gro&szlig;er Schwindel. Man sortiert sorgf&auml;ltig seinen M&uuml;ll, sp&uuml;lt pflichtbewusst alle Plastikbeh&auml;lter aus und dann wird alles sowieso auf eine M&uuml;lldeponie gesch&uuml;ttet oder in den Ozean gekippt. In Ordnung, vielleicht nicht alles &ndash; aber doch der allergr&ouml;&szlig;te Teil. Nur neun Prozent aller bisher hergestellten Kunststoffe wurden laut einer Analyse vermutlich recycelt. Aber der Clou ist: Die Unternehmen, die das ganze Plastik produzieren, haben Millionen f&uuml;r Werbekampagnen ausgegeben, die uns Recycling erkl&auml;ren, obwohl sie genau wissen, dass das meiste Plastik niemals wiederverwertet werden wird.<br>\nNach einer neuen Recherche des amerikanischen National Public Radio (NPR) und dem Public Broadcasting Service (PBS) wissen die gro&szlig;en Kunststoffhersteller seit Jahrzehnten, dass es unwahrscheinlich ist, dass Plastik je in gro&szlig;em Umfang recycelt werden wird. Das ist n&auml;mlich teuer. &bdquo;Sie hatten nie wirklich Interesse daran, wirklich viel Geld und M&uuml;hen in Recycling zu investieren, weil sie neues Material verkaufen wollen&ldquo;, erkl&auml;rte Larry Thomas, der fr&uuml;here Pr&auml;sident einer der m&auml;chtigsten Branchenverb&auml;nde der Plastikindustrie, gegen&uuml;ber NPR.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/das-nachhaltigkeitstheater\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das reichste 1 Prozent sch&auml;digt das Klima doppelt so stark wie die &auml;rmere H&auml;lfte der Welt<\/strong><br>\nDer Bericht &bdquo;Confronting Carbon Inequality&rdquo; wertet aus, f&uuml;r wie viel CO2-Aussto&szlig; die einzelnen Einkommensgruppen verantwortlich sind. Analysiert wurden die klimapolitisch wichtigen Jahre zwischen 1990 und 2015, in denen sich die klimasch&auml;dlichen Emissionen weltweit verdoppelt haben. F&uuml;r diesen Anstieg sind insbesondere die reichsten 10 Prozent verantwortlich &ndash; und nicht die globale Mittelklasse, wie h&auml;ufig angenommen wird.<br>\nUngleichheit spielt f&uuml;r die Beschleunigung der Klimakrise eine entscheidende Rolle:<br>\nDie reichsten 10 Prozent (630 Millionen Menschen) sind f&uuml;r &uuml;ber die H&auml;lfte (52 Prozent) der CO2-Emissionen zwischen 1990 und 2015 verantwortlich. Das reichste 1 Prozent alleine f&uuml;r 15 Prozent, die &auml;rmere H&auml;lfte der Menschheit nur f&uuml;r 7 Prozent.<br>\nIn Deutschland waren die reichsten 10 Prozent (8,3 Millionen Menschen) im Jahr 2015 f&uuml;r mehr CO2-Aussto&szlig; verantwortlich als die gesamte &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung (41,3 Millionen Menschen). Von den Gesamt-Emissionen seit 1990, f&uuml;r die die deutsche Bev&ouml;lkerung verantwortlich ist, gehen 26 Prozent auf das Konto der reichsten 10 Prozent; die gesamte &auml;rmere H&auml;lfte der deutschen Bev&ouml;lkerung ist nur f&uuml;r wenig mehr verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/ueber-uns\/aktuelles\/klimawandel-ungleichheit-reichste-1-prozent-schaedigt-klima-doppelt-so-stark\">Oxfam<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.M.:<\/strong> Bleibt die Frage, wie lange wir uns solche Reichen noch leisten k&ouml;nnen; nach dem Stand des Klimawandels wohl nicht mehr allzu lange!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Schauprozess gegen Julian Assange<\/strong><br>\nVon Mathias Br&ouml;ckers<br>\n(&hellip;) Dass Craig Murray sehr vertrauensw&uuml;rdig ist, war mir schon vor vielen Jahren&hellip;. aufgefallen&hellip;<br>\nHier ein Auszug &uuml;ber die Verhandlung am vergangenen Dienstag: (von Craig Murray, MW)<br>\n&ldquo;Die Handschuhe wurden am Dienstag ausgezogen, als die US-Regierung ausdr&uuml;cklich argumentierte, dass alle Journalisten nach dem Spionagegesetz (1917) strafbar sind, wenn sie geheime Informationen ver&ouml;ffentlichen, wobei sie sich auf den Fall Rosen berief. Die Anw&auml;lte der US-Regierung argumentierten auch, dass das ber&uuml;hmte Urteil des Obersten Gerichtshofs in der Rechtssache Pentagon Papers gegen die New York Times sich nur auf eine einstweilige Verf&uuml;gung vor der Ver&ouml;ffentlichung beziehe und eine strafrechtliche Verfolgung nach dem Spionagegesetz ausdr&uuml;cklich nicht ausschlie&szlig;e. Die US-Regierung vermutete vor Gericht sogar, dass eine solche Strafverfolgung nach dem Spionagegesetz der New York Times erfolgreich gewesen sein k&ouml;nnte.<br>\nEs f&auml;llt mir schwer, einem britischen Publikum zu vermitteln, was f&uuml;r einen Angriff der Trump-Administration dies darstellt &ndash; auf das Selbstverst&auml;ndnis der Amerikaner von ihrer eigenen politischen Kultur. Der Erste Verfassungszusatz wird &uuml;ber alle politischen Kluften hinweg gefeiert, und das Urteil der New York Times als eine S&auml;ule der Freiheit betrachtet. So sehr, dass die wichtigsten Superstars Hollywoods immer noch Blockbuster dar&uuml;ber machen, in denen die Helden die Journalisten sind und nicht der eigentliche Informant, Dan Ellsberg (ihn zu kennen bin ich stolz).<br>\nDie US-Regierung sagt jetzt vor Gericht ganz explizit, dass diese Reporter ins Gef&auml;ngnis h&auml;tten gehen k&ouml;nnen und sollen, und dass man in Zukunft so vorgehen wird. Die Washington Post, die New York Times und alle &ldquo;gro&szlig;en liberalen Medien&rdquo; der USA sind nicht im Gerichtssaal, um das zu h&ouml;ren und sie berichten nicht dar&uuml;ber, wegen ihrer aktiven Mitt&auml;terschaft beim &ldquo;Ausgrenzen&rdquo; von Julian Assange als etwas Untermenschlichem, dessen Schicksal ignoriert werden kann. Sind sie wirklich so dumm, dass sie nicht begreifen, dass sie die N&auml;chsten sind? &Auml;h, ja.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Damit ist die Katze aus dem Sack und definitiv klar, was ich schon oft gesagt und in meinem kleinen Buch zum Thema (Mathias Br&ouml;ckers: Freiheit f&uuml;r Julian Assange, Westend-Verlag; MW) auch geschrieben habe: dass es in diesem Fall nicht um Julian Assange und um Wikileaks, sondern um ein Exempel geht. Um einen Pr&auml;zedenzfall zu schaffen, der Medien und Publizistik auf der ganzen Welt unter Druck setzt: H&uuml;te dich irgendetwas zu ver&ouml;ffentlichen, was der US-Regierung nicht gef&auml;llt, wir kriegen dich mit einem internationalen Haftbefehl und einem Auslieferungsverfahren, dem einer unserer vielen Vasallen willf&auml;hrig nachkommt! Das ist die Botschaft des Imperiums an den Rest der Welt, wenn Julian Assange tats&auml;chlich ausgeliefert wird &ndash; und das Ende dessen, was einmal Journalismus genannt wurde&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/der-schauprozess-gegen-julian-assange-von-mathias-broeckers\/\">Ken FM<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Nicht nur, dass durch die Ver&ouml;ffentlichungen von Wikileaks niemand zu Schaden kam, das Ver&ouml;ffentlichen hatte auch keinen neuen Erkenntniswert f&uuml;r die Geheimdienste der Welt, Spionage liegt demnach auch nicht vor.<br>\nLesen Sie zum Verfahren gegen Assange auch den Bericht von Moritz M&uuml;ller: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65060\">&bdquo;Weitere Zeugen im Assange-Verfahren bekunden die Bedeutung der Wikileaks-Ver&ouml;ffentlichungen&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; Merz warnt vor Gew&ouml;hnung an ein Leben ohne Arbeit<\/strong><br>\nDer f&uuml;r den Parteivorsitz kandidierende CDU-Politiker Friedrich Merz warnt davor, dass sich m&ouml;glicherweise viele erwerbsf&auml;hige Menschen w&auml;hrend der Corona-Krise an ein Leben ohne Arbeit gew&ouml;hnt haben. &bdquo;Wir m&uuml;ssen ein bisschen aufpassen, dass wir uns nicht alle daran gew&ouml;hnen, dass wir ohne Arbeit leben k&ouml;nnen&ldquo;, sagte der fr&uuml;here Aufsichtsratschef des US-Verm&ouml;gensverwalters Blackrock am Sonntagabend im &bdquo;Bild&ldquo;-Politiktalk &bdquo;Die richtigen Fragen&ldquo;. &bdquo;Wir m&uuml;ssen zur&uuml;ck an die Arbeit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article216170790\/Friedrich-Merz-warnt-vor-Gewoehnung-an-Leben-ohne-Arbeit.html?wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_twitter\">Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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